Bauen in Vorarlberg – der kleine Architekturführer

Architektur Großes Walsertal © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller

Vorarlberg ist eine Region mit einer hohen Dichte an erstklassiger Architektur: ein Eldorado für Reisende, die sich für Bauen und Wohnen interessieren. Lesen Sie nach, auf welchen Wegen Sie die Leistungen der Vorarlberger Baukünstler am besten kennenlernen können!

Architektur-Führungen in Vorarlberg

Mit dem Einsatz traditioneller Materialien und klaren, schlichten Konzepten hat sich das gebirgige Vorarlberg zu einem Magnet für Architektur-Interessierte entwickelt.

Ein Ausflug „Rund ums Ländle“ ist mit dem Auto bequem an einem Tag zu absolvieren. Es gibt aber nicht nur die Landschaft zu entdecken. Die Vorarlberger Bautradition reicht weit in die Vergangenheit zurück und ist vor allem seit den 1980er-Jahren von einer Gruppe Vorarlberger Baukünstler mit einer Fülle von spektakulären Bauprojekten weiterentwickelt worden.

Architektur Großes Walsertal © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller

So gilt heute das ganze Land als Schaukasten zeitgenössischer Architektur. Das Vorarlberger Baugesetz kommt dem Ehrgeiz der Bürger, möglichst ein eigenes „Hüsle“, ein eigenes Haus, zu besitzen, entgegen: Einreichpläne müssen nicht wie sonst überall in Österreich von einem Architekten an die Behörde ausgehändigt werden, sondern der Bauherr selbst kann das tun.

Seit den 1990er-Jahren wird dem „Ländle“ in der europäischen Fachwelt viel Aufmerksamkeit zuteil. Die Konzentration auf nachhaltiges Bauen brachte Vorarlberg in der Baukultur zudem einen Entwicklungsvorsprung ein. Der sparsame Umgang mit den Ressourcen und einfache, konstruktiv gedachte Grundrisse zeichnen die zeitgenössischen Bauten aus und sind zugleich Bindeglied zur Tradition. Denn der bewusste Umgang mit vorhandenen Mitteln ist schon im traditionellen Bregenzerwälderhaus ablesbar und besticht noch heute. Der gekonnte Umgang mit dem Material Holz verblüfft die zahlreichen Architektur-Gäste immer wieder aufs Neue.

Architekturinteressierte können die besondere bauliche Vielfalt in Vorarlberg unterschiedlich erleben: Auf eigene Faust oder, was zu empfehlen ist, im Rahmen einer Tour. Diese Touren umfassen auch Objekte, die nicht öffentlich zugänglich sind und das Programm wird in Absprache mit dem Gast individuell zusammengestellt.

Kompetente Ansprechpartner für Exkursionen zu zeitgenössischer Architektur:

architektur INFORM Anton Schneider Straße 1 6900 Bregenz Tel.: +43 5574 58520 www.architekturinform.com


Bemerkenswert: die Vorarlberger Holzkultur

Was in der Baukultur anderer Länder edle Steine und handgemachte Ziegel sind, ist in Vorarlberg Holz. Im Bregenzerwald wird das Wissen um den jahrtausendealten Werkstoff bewahrt und zeitgemäß angewandt.

Seine Schönheit zur Geltung zu bringen, ist nur ein Grund, warum sich so viele Handwerker, Baumeister und Architekten in Vorarlberg mit Herz und Hand diesem besonderen Material verschrieben haben. Sie alle fasziniert, dass Holz aus der Region die Antwort auf so viele drängende Fragen unseres Lebens ist – vom nachhaltigen Naturschutz bis zum wohligen Wohngefühl: Holz entlastet die Umwelt und entschleunigt die Zeit. Es schafft ein gesundes Raumklima, ist feuchtigkeitsausgleichend und lädt sich elektrostatisch nicht auf. Es wächst nach, ist einfach zu gewinnen, ohne Rückstand zu entsorgen und spart Energie.

Dass Holz dazu auch haltbar und nach Jahrhunderten noch in Höchstform ist, hat mit der überlieferten Sorgfalt zu tun, mit der es ausgewählt, geschlagen, getrocknet und verbaut wird. So werden Dachschindeln aus wasserabweisendem Lärchenholz gemacht. Mit Tannenholz wird die Wetterseite verkleidet und mit Fichtenholz die Sonnenseite, während Zirbenholz für Terrassenböden richtig ist. Beim Schlagen des Holzes spielen Mondphasen eine ebenso wichtige Rolle wie der Zeitpunkt, wann was für welchen Zweck zu fällen ist. Im Winter während der Vegetationsruhe gewonnenes Holz gilt als natürlich dauerhaftes Bauholz; im Sommer bei zunehmendem Mond gefälltes Holz hingegen eignet sich für Pfahlbauten im Wasser wie für Badestege oder Bootshäuser. Was nach Bauernregel klingt, ist über Jahrhunderte empirisch bestätigtes Wissen, das jetzt von Laborversuchen untermauert wird.

© Österreich Werbung, Fotograf: Hiepler-Brunier

© Österreich Werbung, Fotograf: Hiepler-Brunier

Holzkultur-Wanderung in Hittisau

Auf einer Holzkultur-Wanderung in Hittisau kann man den Wurzeln der handwerklichen Kunstfertigkeit im Umgang mit Holz  auf die Spur kommen: Der Bogen spannt sich vom Besuch eines Bregenzerwälder Bauernhauses bis zur Begehung der ältesten gedeckten Holzbrücke Vorarlbergs, führt weiter in einen modernisierten Gasthof und zum Feuerwehr- und Kulturhaus, in dem das Frauenmuseum Hittisau untergebracht ist. Holz spielt dabei immer die Hauptrolle.

 

In Hittisau befindet sich in preisgekrönter moderner Holzbauarchitektur das einzige Frauenmuseum Österreichs. Der  Ort ist Mitglied des Naturparks Nagelfluhkette.


Holz-Werkstatt Markus Faißt

Zum Angreifen nah erlebt man es in der Holzwerkstatt von Markus Faißt, der mit Engagement, Ernsthaftigkeit und höchstem Einsatz Möbel für das gute Leben baut – von Zürich bis Athen, von Washington bis Wien. Essen, Wohnen, Arbeiten, Schlafen – darauf konzentriert er sich und so hat er auch ein Bett entworfen, das ohne Metall und Klebstoff auskommt. Die einzelnen Teile sind mit Schwalbenschwanz, einer einfachen wie raffinierten Zimmermannstechnik, verzinkt.

Holz-Werkstatt Markus Faißt
www.holz-werkstatt.com


Werkraum Bregenzerwald

In Andelsbuch ist der Werkraum Bregenzerwald entstanden, ein Kompetenzzentrum in Sachen Holz. Im werkraum depot, dem Schauraum in Schwarzenberg, sind neue Möbel und Objekte aus Holz ausgestellt. Besonders fasziniert ein verdübelter Brunnen aus Tanne in klarem Design: Die hölzernen Dübel quellen im Kontakt mit Wasser auf und der Brunnen, der zugleich auch Badewanne sein kann, wird dicht. Entzückend sind die Hölzler: Traditionell waren das die Schuhe, die man zur Arbeit am Hof trug. Doch mit langlockigem Ziegenfell als Oberleder bespannt, sind sie ein modisches Schuhwerk.

Werkraum Bregenzerwald
www.werkraum.at

Holzschuhe
www.holzschuhe.at


Linktipps:


Vorarlberger Architekturpioniere

Die vielen Holzbauten prägen das Landschaftsbild in Vorarlberg. Deren Architektur ist schlicht, natürlich und nachhaltig, einerseits traditionell und gleichzeitig weltoffen. Eine Rundreise durch die Vorarlberger Baukultur und Mentalität.

Erster Halt auf der architektonischen Rundreise durch das westlichste Bundesland ist im Bregenzerwald. Genauer gesagt in den Orten Schwarzenberg oder Sulzberg. Hier kann man auf den ersten Blick erkennen, was die Vorarlberger Architektur und Bautechnik ausmacht. Der Baustoff Holz spielt in der Region die wichtigste Rolle, er wird nachhaltig genutzt und ist für die Holzbauwirtschaft vor Ort von großer Bedeutung. Dementsprechend ist das Landschaftsbild geprägt von den vielen unterschiedlichen Holzbauten.

Holzarchitektur prägt die Landschaft

Früher war der Holzbau ein Abbild für landwirtschaftliche Häuser, heute prägt er hier den gesamten Alltag. Daraus ergibt sich ein lebhaftes Miteinander von Tradition und Moderne. Traditionell sind die alten Maisäß-Häuser mit ihren kleinen Fenstern. Modern dagegen ist die zeitgenössische Holzarchitektur, die Holz mit großen Glasflächen kombiniert. Ein Paradebeispiel dafür ist das Feuerwehr- und Kulturhaus in Hittisau. Die Juppenwerkstatt in Riefensberg, eine ehemalige Tenne, hat ein neues architektonisches Gesicht erhalten. An der Hauptfront des Gebäudes wurde mit großen Glasflächen gearbeitet, die mächtigen tragenden Holzbalken dahinter geben eine wirkungsvolle Struktur vor.

Eines haben alle diese Holzbauten gemeinsam: Der Grundriss ist bewusst einfach. Diese Geradlinigkeit in der Bauweise wirkt unaufdringlich und authentisch. Man könnte meinen, die Architektur entspricht der Mentalität der Einheimischen. Die Leute kommen hier direkt auf einen zu, ohne aufdringlich zu sein. Sie sind natürlich und authentisch, aber ebenso weltoffen. Sie gehen sehr sorgsam mit ihrer Natur um. Genauso wie es die Bautechnik tut – der sparsame Umgang mit den Ressourcen und energieeffizientes Bauen stehen in Vorarlberg im Vordergrund.

Europas Zentrum für zeitgenössische Architektur

Nicht umsonst ist die Architektur Vorarlbergs in Europas Fachkreisen längst ein Begriff. Bei einem Vorarlberger Architekten ein Praktikum zu machen, ist so begehrenswert wie bei einem Starkoch eine Lehre zu absolvieren. Tatsächlich kann man vom Architekturland Vorarlberg sprechen, denn hier findet sich landesweit eine Dichte an qualitätsvollen Bauten. Auch Bregenz, die Landeshauptstadt, hat international ausgezeichnete Architektur zu bieten. Das Festspielhaus und Kunsthaus ist geprägt von Stahl, Glas und Beton.

Architektur, Natur und Vorarlberger Gemütlichkeit

Wenn man von Architektur spricht, dürfen selbstverständlich die sakralen Bauten nicht fehlen. Vor allem wenn sie so dominierend sind wie die Basilika Rankweil. Die imposante mittelalterliche Kirchenburg wacht auf dem Hügel wie ein riesiges Monument über die umliegenden Dörfer.

Bekannt ist Rankweil vor allem für die Basilika hoch oben auf dem Liebfrauenberg thront. Im Ort führt der „Rankweiler Kulturpfad“ zu Stationen jahrhundertealter Geschichte.

Architektur:

 


Architektur im Vorarlberger Alltag

„Schaffa, schaffa, Hüsle baue.“, diese Redewendung ist seit jeher Programm für die Vorarlberger. Seit den 1990-er Jahren wird dem „Ländle“ allerdings in der europäischen Fachwelt viel Aufmerksamkeit zuteil. Der Grund: die landesweite Konzentration auf nachhaltiges Bauen, die Vorarlberg zudem einen Entwicklungsvorsprung einbrachte. Der sparsame Umgang mit den Ressourcen und einfache, konstruktiv gedachte Grundrisse zeichnen die zeitgenössischen Bauten aus und sind zugleich Bindeglied zur Tradition. Der bewusste Umgang mit vorhandenen Mitteln ist schon im traditionellen Bregenzerwälderhaus ablesbar und besticht noch heute. Das am häufigsten verwendete Material ist nämlich Holz, mit dem in der bergigen Gegend schon immer gebaut wurde. Allerdings wird es heute ganz anders eingesetzt.

Längst prägt der Holzbau nicht nur die landwirtschaftlichen Bauten, sondern zieht sich durch den gesamten Alltag: Kultur und Tourismus, Industrie und Gewerbe bedienen sich des Jahrhundertelangen Know-Hows und integrieren Holz in die zeitgenössische Bauweise. Dabei spielen die regionale Verfügbarkeit des Rohstoffes Holz, die hochentwickelte Holztechnologie und die Leistungen der Handwerker tragende Rollen. Das renommierte Design- und Architekturmagazin Wallpaper nennt Vorarlberg gar: „…the most progressive part of the planet, when it comes to new architecture.“

Daneben besticht das „Ländle“ mit der Verarbeitung von Stahl, Glas und Beton. Das Land Vorarlberg fördert diese Baustoffe, da sie helfen Energie zu sparen, indem sie Wärme speichern und die Raumtemperatur konstant halten. So konnten sich das langgepflegte Bewusstsein für natürliche Baustoffe und der nachhaltige Umgang mit Ressourcen mit der zeitgenössischen Architektur verbinden. Aber wohl auch deshalb, weil Architektur als kulturell geprägt verstanden, und sowohl von Stadt, Land und Mensch mitgetragen und gefördert wird.

In Vorarlberg entsprechen bereits 80% aller neu errichteten Wohngebäude den Kriterien der ökologischen Wohnbauförderung. Ebenso schaffen eigene „Gestaltungsbeiräte“ in vielen kleinen Gemeinden einen realen Bezug zu gelebter Architektur. Und weil gerade die Vorarlberger so viel Geschmack und Stil beweisen, spricht man mittlerweile sogar von einer „Vorarlberger Bauschule“. Speziell die Region zwischen Bregenz und Feldkirch gilt als „das“ Zentrum zeitgenössischer Architektur in Europa.


Sehenswerte Architektur in Vorarlberg

Kultur und Tourismus

Kunsthaus Bregenz

Ein besonders markantes Gebäude stammt von einem Schweizer Architekten: Das am Bodenseeufer gelegene Kunsthaus Bregenz von Pritzker-Preisträger Peter Zumthor gilt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Museumsbauten weltweit. Mit seiner Hülle aus Glasplatten, Stahl und gegossenem Beton wirkt es wie ein prächtiger Riesenleuchtkörper, der die stetig wechselnden Stimmungen von Himmel und Bodensee widerspiegelt.. Angeschlossen ist ein ebenso außergewöhnliches Café. Karl Tizian Platz 1, 6900 Bregenz www.kunsthaus-bregenz.at



Festspielhaus und Kongresshaus, Bregenz

Ausgezeichnet mit dem APEX-Award als eines der drei besten Kongresszentren der Welt. Symphonikerplatz 1, 6900 Bregenz www.festspielhausbregenz.at


Messestadion Eishalle, Dornbirn

Die bauchige, langgezogene Halle mit einer Haut aus Kupfer-Titan-Zinkblech ist Abschluss und Blickfang des von der Rheintal-Autobahn gut einsichtigen Messegeländes. Das Fachtragwerk aus Stahlrohren ist Innen sichtbar, die Tribünen sind verschiebbar, wenn die Halle außerhalb der Eissaison für Messezwecke oder Großveranstaltungen gebraucht wird.

6850 Dornbirn, Messegelände www.dornbirn.at


Frauenmuseum Hittisau

Errichtet zwischen 1998 und 2000 erhält die Kultur einen Mantel aus Holz, die integrierte Feuerwehr eine Hülle aus Beton, Stahl und Glas. Verstärkt werden die Gegensätze der zwei sehr verschiedenen Funktionen durch die starke Definition der Vorder- und Rückseite des Baus.

Platz 501, 6952 Hittisau www.frauenmuseum.com


Dörfliche Strukturen

Gemeindezentrum Blons

Das mit dem Bauherrenpreis 2004 ausgezeichnete Gemeindezentrum vereint eine Volksschule mit Turnsaal, Gemeindeverwaltung, Gasthaus und Dorfladen unter einem Dach. Bruno Spagolla stieß mit dem Entwurf des Holz-Massiv Baus auf breite Akzeptanz bei BürgerInnen und Entscheidungskompetenz, die von Beginn an in den Prozess miteingebunden waren. Faschina Bundesstraße, 6721 Blons


Gemeindehaus Möggers

Gekonnt von Architekt Arno Bereiter geplant, reagiert das Gemeindehaus auf das Gelände. Der südöstliche Teil – die Feuerwehr – schmiegt sich an den Straßenverlauf an, im nördlichen Trakt befindet sich die öffentliche Funktion des Gemeindeamtes. Bürgermeister, Familienberatung und Musikproberaum befinden sich im Obergeschoss.

Rucksteig 79, 6900 Möggers


das stadtbad, Dornbirn

Die Architekten cukrowicz nachbaur erhielten den Staatspreis für Architektur 2008 in der Kategorie „Alt & Neu“ für den Umbau des Stadtbads. Bei diesem Projekt galt es, den Bau aus den 1960er-Jahren neu und zeitgemäß zu gestalten und zu erweitern. Besonders bemerkenswert wurde das Objekt aus den 1960er Jahren an die heutigen Ansprüche adaptiert. Neben der sehr gelungenen architektonischen Synthese beeindruckt auch das optimierte Energiekonzept, welches bei verdoppelter Nutzfläche gleich bleibende Betriebskosten erbringt.

Schillerstraße 18, 6850 Dornbirn


Stampflehmhaus Rauch, Schlins

Das Einfamilienhaus der Familie Rauch wurde aus reinen Naturprodukten erbaut. In weites möglicher Konsequenz blieb man beim Werkstoff Lehm, bereichert um Holz. Das Wohnhaus ist ein Vorzeigeobjekt des modernen Lehmbaus und wurde nicht umsonst mit dem Österreichischen ZV-Bauherrenpreis 2008 sowie dem Internationalen Preis für Nachhaltige Architektur Fasso-Bortolo 2008 ausgezeichnet.

Torkelweg 17, 6824 Schlins


vaiDOMA, Dornbirn

Ein weitgereister Prototyp für vorfabriziertes Wohnen wird zum Domizil für Architekturvermittlung. In einem Tag wurde er in der Baulücke neben dem Museum of Modern Art in Manhattan abgebaut und eine Schiffswegzeit später im Park der inatura errichtet. Geschaffen von Oskar Leo Kaufmann und Albert Rüf.

Jahngasse 9, 6850 Dornbirn


Austria Kapelle, Lustenau

Im Reichshofstadion Lustenau bereichert ein Kleinod von Hugo Dworzak die Sportstätten. Die mobile, transluzente, ausfaltbare Kapelle lädt zur Besinnung.

Schützengartenstraße 21, 6890 Lustenau


Industrie-und Gewerbe

Bürohochhaus SIE, Lustenau

Milleniumpark 6890 Lustenau www.lustenau.at


Hafenbüro Rohner, Fussach

Das Architektenduo Baumschlager & Eberle platzierte das Verwaltungs- und Servicegebäude provokant an den Fussacher Hafen. Daneben fügten die Architekten das Clubhaus Rohner an.

Hafenstraße 18, 6972 Fussach www.hafen-rohner.at


Bregenzerwälder Käsekeller, Lingenau

Einer der profiliertesten Vertreter der anerkannten Vorarlberger Architekturszene Oskar Leo Kaufmann wurde für den Neubau gewonnen. Sein monolithischer Baukörper aus Sichtbeton fügt sich selbstbewusst in die Landschaft ein.

Zeihenbühel 423, 6951 Lingenau www.kaesekeller.at


Hotels & Gasthöfe

Hotel Martinspark, Dornbirn

Stets beliebtes Ziel von Architekturinteressierten und Hotelgästen mit Anspruch auf besonderes Ambiente ist das Hotel in der Dornbirner Innenstadt. Die unregelmäßig über den Körper verteilten Fensterschlitze erlauben keinen Blick nach innen, kaum lässt sich vermuten was der schiffsähnlich angedockte Baukörper beherbergt.

Mozartstraße 2, 6850 Dornbirn www.martinspark.at


Hotel Krone in Au

Nach mehreren Wachstumsphasen ist die Krone bei 60 Zimmern angelangt. Schon 1998 und beim letzten Zubau 2002 wurden die neuen Gästemodule konsequent vorfabriziert und in kürzester Zeit errichtet. Der durchscheinende Lamellenvorhang an der Fassade und der sägeraue Charme Innen, machen das Vier Sterne Hotel erlebenswert.

Jaghausen 4, 6883 Au www.krone-au.at


Skihütte Schneggarei, Lech am Arlberg

Die unbesäumten Weißtannen-Schwarten außen, deuten das Innenleben an. Rustikal wird neu thematisiert und durchdacht. Über Tür- und Fensterverriegelungen bis zu den Wasserhähnen und Seifenspendern gibt es unzählige Impulse einen Gast zu neuen Ideen anzuregen. Das dies gelungen ist beweisen auch die Auszeichnungen: Innovation im Tourismus vom Landesverband Tourismus Vorarlberg, 2003 Vorarlberger Holzbaupreis, Österreichischer Bauherrenpreis 2003.

Talstation Schlegelkopfbahn, 6764 Lech am Arlberg www.schneggarei.at


App für Architektur-Entdeckungsreisen

Zehn Halb- oder Tagestouren umfassen individuelle baukulturelle Entdeckungsreisen ein. Die Themen der Touren, über die eine App im Detail informiert: „Ortsräume“, „Holz & Material“, „Innovation & Handwerk“, „Kunst & Kultur“, „Alt & Neu“ sowie „Natur & Landschaft“. Das Vorarlberger Architekturinstitut (vai) wählte die Objekte aus, die Routen stellte Vorarlberg Tourismus zusammen. Online bzw. über die kostenlose Vorarlberg App „Urlaub und Freizeit“ sind alle Objekte zudem mit der Architekturdatenbank nextroom verknüpft. www.vorarlberg.travel/architektouren

 

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