Donauradweg: AuLehrpfad und 7. Römer-Rastplatz eröffnet

AuLehrpfad und 7. Römer-Rastplatz eröffnet – Kunst am Donausteig bereits in 5 Gemeinden an der oberösterreichischen Donau.

Der 7. Römer-Rastplatz am oberösterreichischen Donauradweg in Au (Naarn) wurde jetzt eröffnet. Gleichzeitig fand auch die Eröffnung und Präsentation des Aulehrpfades sowie der Kunst am Donausteig-Skulptur statt. Ziel der 20 Rastplätze, die bis 2018 von Lehrlingen der BAUAkademie Oberösterreich errichtet werden, ist die Vermittlung von römischen Themen am internationalen Donauradweg. Auf dem neu errichteten Rastplatz in Au wird auf die Themen Umwelt, Natur und Fischerei eingegangen.

Die Rastplätze bestehen aus einer Sichtbetonsäule, die an einen römischen Meilenstein erinnert, einen vom Künstler Miguel Horn geschaffenen Römerkopf trägt und Informationen über die Standort-Gemeinde, den Donauradweg und die Römer beinhaltet, sowie einer 5 Meter langen Rastbank in Beton und Stein und einem befestigten Boden aus Donau-Kieselsteinen. Die Architektur lehnt sich an Gestaltungselemente der Römerzeit an. Entworfen wurde der Rastplatz von Lukas Beltrame von der Kunstuniversität Linz, der als Sieger eines Wettbewerbes hervor gegangen ist.

2018 wird sich die oberösterreichische Landesausstellung in Enns und entlang der Donau bis Passau thematisch auf den Römischen Donau-Limes, die ehemalige Grenze des römischen Weltreiches, konzentrieren. Im Laufe der nächsten Jahre soll der gesamte Donau-Limes von Regensburg bis zum Schwarzen Meer auch UNESCO-Welt-Kulturerbe werden. Und zu dieser Thematik passend wird auch der heimische Baunachwuchs einen nachhaltigen Beitrag leisten. 20 Römer-Rastplätze werden zwischen Passau und Grein bis zur Eröffnung der Landesausstellung in Enns aufgestellt und den zahlreichen Radtouristen an beiden Donauufern als Raststellen mit Informationen zum römischen Erbe in Oberösterreich dienen.

Der Donauradweg zählt zu den touristischen Leuchttürmen in Oberösterreich, ist vom deutschen Fahrradclub ADFC mit 4 Sternen ausgezeichnet und ist seit Jahren der beliebteste Radweg der Deutschen im Ausland.

Aulehrpfad

Gleichzeitig fand auch die Eröffnung vom Aulehrpfad, einem neu konzipierten 7 km langen Erlebnisweg, statt. Die einzelnen Stationen informieren die Besucher über die Themen Tourismus, Landwirtschaft, Jagd, Fischerei, Imkerei, Vegetation des Auwaldes, Insektenhotel, Pumpwerk, Fischaufstieg, Kultur, Flößerei und vieles mehr.

Die Besonderheiten von Naarn und Au werden entlang des 2-stündigen Rundweges in eine Richtung mit den sogenannten „Erlebensräumen Machland“ und in die andere Richtung mit den „Lebensräumen Machland“ dargestellt. Die Erlebensräume beschäftigen sich mit dem „Erleben“ von Sehenswürdigkeiten, regionalen Bauten oder Schauobjekten, während sich die Lebensräume den Tieren, Pflanzen und Vereinen der Region widmen.

Das Wahrzeichen und Aushängeschild des Aulehrpfades ist „Doni“, das Wappentier der Gemeinde Naarn – ein 12-Meter langer Fisch, der begehbar ist.

Mehr dazu unter: www.aulehrpfad.at

 

Die Reihe „Kunst am Donausteig“ wurde in Au/Donau mit einer weiteren Metallskulptur von Miguel Horn erweitert: die Fischleiter. Weitere Kunstwerke von Miguel Horn am Donausteig gibt es bereits in Grein, Feldkirchen, St. Agatha und Engelhartszell.


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