Österreichs schönste Badegewässer

 

BURGENLAND

 

Neusiedlersee

 Der Neusiedler See ist ein 320 km² großer Steppensee, dessen Fläche sich auf Österreich und Ungarn verteilt. Bei Seglern und Surfern ebenso beliebt wie bei Sonnenanbetern, hat die Region um den Neusiedler See auch die meisten Sonnentage pro Jahr, nämlich 300 – ein Faktum, das sich natürlich auch in einer angenehmen Wassertemperatur niederschlägt. Aller- dings ist dieser See mit einer maximalen Tiefe von 1,8 Metern der seichteste des Landes und ist daher leicht trüb und schlammig, was aber nichts über die Wasserqualität aussagt.

Schifffahrtsunternehmen, Bootsverleihe, Segel- und Surfschulen, Liegeplätze für Boote

www.neusiedlersee.com

Badesee Rechnitz

Der Badesee liegt inmitten des Naturparks Geschriebenstein
www.rechnitz.com

 

OBERÖSTERREICH

  

Irr-/ Zellersee

In Oberösterreich, inmitten des nördlichen Salzkammergutes, befindet sich der 5 km lange Irrsee, der auch Zellersee genannt wird, und unter Naturschutz steht. Da er sich im Sommer auf bis auf 27 Grad erwärmen kann und landschaftlich sehr schön gelegen ist, zählt er zu den beliebtesten Badeseen des Salzkammerguts.

https://www.land-oberoesterreich.gv.at/13129.htm
www.wasser.info

 

Hallstätter See

Reizvoll ist auch der Hallstätter See, der zu den fischreichsten Gewässern zählt und daher besonders für Angler, Taucher und Bootfahrer interessant ist.

www.hallstatt.net

Attersee

Zu den Klassikern zählt der Attersee – vor allem für Segelfans. Auch Tauchen und Wasserskifahren sind hier beliebte Sportarten. Außerdem lässt sich der See mit seinen Ufer-Ortschaften gut mit dem Boot erkunden. Kunst-Liebhaber finden Gefallen am Themenweg „Klimt am Attersee“, wo man erfährt, wie der Künstler das Licht und die Landschaft des Attersees in seinen Gemälden einfing und spürt die inspirierende Kraft des Sees.

Der Attersee ist die geniale Kombination aus Entspannen und Aufleben, aus Badespaß und Wandern. Deswegen, weil der glasklare See von grandiosen Gebirgsketten umgeben ist. Hier begreift man den Reiz des Salzkammerguts, eine der schönsten Regionen des Landes, in der sich ein See an den anderen – einer schöner als der andere – reiht.

www.attersee.salzkammergut.at
www.attersee.at

Mondsee

Einer der wärmsten Seen Oberösterreichs, zu Füßen der eindrucksvollen Drachenwand – Strandbäder, Liegeplätze für Boote, Schifffahrtsunternehmen, Bootsverleihe, Segel- und Surfschulen, Wasserski

www.mondsee.at

Traunsee

Mindestens ebenso inspirierend ist der Traunsee, der zwischen markanten Bergen liegt und daher nur teilweise zugänglich ist. Er hat eine ausgezeichnete Wasserqualität wobei die durchschnittliche Wassertemperatur im August bei 20 Grad liegt. Hier halten sich gerne Segler, Surfer, Kite-Surfer, Taucher und Wasserskifahrer auf. Im Sommer verkehren auch Schiffe auf dem Traunsee.

Strandbäder, Schifffahrt, Bootsverleih, Segel- und Surfschulen, Wasserski

www.traunsee.at

 

SALZBURGER LAND

 

Wolfgangsee

 Der Wolfgangsee gilt als landschaftlich schönster See des Salzkammerguts  und ist der größte See des Salzburgerlandes. Das Seebad des Hotels Weißes Rössl lockt mit einer Temperatur von 30 Grad während des ganzen Jahres.

Strandbäder, Schifffahrtsunternehmen, Bootsverleihe, Wasserski, Segel- und Surfschulen

www.wolfgangsee.at

rofisch / Pixabay

Fuschlsee

Der Fuschlsee ist Teil der malerischen Landschaft des Salzkammergutes.  Beim bekannten Schlosshotel Fuschl fühlt man noch die kaiserliche Aura vergangener Tage. Hier wurden diverse Szenen der legendären Filmtrilogie über Kaiserin Sisi gedreht. Sisi-Darstellerin Romy Schneider hat während der Dreharbeiten hier im Schloss gewohnt. Keine Frage, der Fuschlsee ist also auch eine Pilgerstätte für Sisi-Fans.

www.fuschlseeregion.com

Schlossfischerei Fuschlsee

Wallersee, Obertrumer See, Mattsee

ein gutes Ziel für Wanderfreudige

www.salzburger-seenland.at

Zeller See, Salzburger Land

am Rand des Nationalparks Hohe Tauern mit sehr schönem Bergpanorama

www.zellamsee-kaprun.com

 

NIEDERÖSTERREICH

 

Lunzer See

 Der einzige natürliche See Niederösterreichs – Liegewiese, Sprungturm, Kinderbecken, Tischtennis, Buffet, Verleih von Ruder- und Tretbooten sowie Seebühne für kulturelle Veranstaltungen.

www.lunz.at

Im Sommer Vorstellungen auf der Seebühne mit eindrucksvollen Musik- und Tanzperformances: www.wellenklaenge.at

Seewaldsee

 Ein Badesee, den man sich erwandern muss, ist der Vorarlberger Seewaldsee bei Fontanella im Biosphärenpark Großes Walsertal – ein Schmelzwassersee eines Eiszeitgletschers. Wer eine Alternative zum Fußmarsch sucht, kann den Seewaldsee, aber auch per Bummelzug erreichen. Gelegen in einer Mulde, umgeben von Wiesen und Wäldern, ist der Seewaldsee trotz seiner Lage auf 1.200 Metern erstaunlich warm.

Gasthof Seewaldsee: www.seewaldsee.at

 

VORARLBERG

 

Bodensee

An unzähligen Badestellen und Strandbädern lässt es sich am Bodensee baden. 273 Uferkilometer umgeben den See, der sich immer wieder mit neuen Aussichten präsentiert.

Das österreichische Bodenseeufer ist öffentlich und frei zugänglich und somit ein beliebtes Ziel zum Baden, Radfahren oder Spazieren. Das Mehrerauer Ufer steht unter Naturschutz.

www.bodensee-vorarlberg.com

Naturbadesee “Alvier-Bad”, Bodensee

Moderne Technik kommt beim Vorarlberger Naturbadesee „Alvier-Bad“, zum Einsatz. Gelegen inmitten des Bergdorfs Brand  wird er mit reinem Trinkwasser gespeist. Die Reinigung und biologische Filterung des Sees geschieht aber nicht durch chemische Zusätze, sondern mehrere Tausend Wasserpflanzen. Um angenehme Wassertemperaturen zu garantieren, kann der See sogar erwärmt werden. Für jüngere Gäste gibt es einen Erlebnisbereich mit mehreren Becken in verschiedenen Größen, die durch Wasserläufe miteinander verbunden sind und mit Quellwasser gespeist werden.

www.brandnertal.at

 

Mountain-Beach, Bodensee

Öko-Erlebnisbad „Mountain Beach“ auf 800 m Seehöhe, Aufbereitung des Wassers durch Pflanzen und Mikroorganismen, keine chemischen Zusätze im 7.000 qm großen Öko-Schwimmteich. Unzählige Sportmöglichkeiten

www.montafon.at

 

STEIERMARK

 

Stubenbergsee

Der Stubenbergsee ist der wärmste Badesee Österreichs – und er ist nicht nur ein Paradies für Schwimmer. Tretboote, Surf- und Segelschule und das Ausflugs-Schiff bieten Erholung und Erlebnisse auf dem Wasser. Der drei Kilometer lange, beleuchtete Rundweg ist zudem eine ideale Laufstrecke.

www.stubenberg.at

Altausseer See

Ähnlich idyllisch liegt auf 712 Metern Seehöhe der Altausseer See, ein typischer Sommerfrische-Ort der Zeit um 1900, der durch seine Ruhe besticht.

www.ausseerland.at

Naturbadesee Kumberg

Volleyball, Tretboote, Sauna, Squash, Kegeln, Abenteuerspielplatz, Schiffrutsche, Tenniscamp, Restaurant, Schwimmkurse

www.kumberg.istsuper.com

Sulmsee

Der See ist eingebettet in eine Hügellandschaft mit zahlreichen Möglichkeiten für Camping und Fischen.

www.sulmsee.at

Grundlsee

Das „Steirische Meer“ – größter steirischer Natursee, Linienschiffahrt, Bootsverleih, Segel & Surfschule, Yachtclub.

www.grundlsee.at

Erlaufsee

 Surfen, Paddeln, Tauchen und Angeln, Bootsverleih

www.mariazell.at

 

KÄRNTEN

 

Wörthersee

 Der prominenteste Kärntner Badesee ist der Wörthersee. Mit einer Länge von 17 km bietet er unzählige Freizeit- und Sportmöglichkeiten. An seinem Ostufer befindet sich das größte Binnenseestrandbad Europas mit einer Wasserrutsche von 114 Metern Länge. Das Strandbad ist übrigens auch Austragungsort der internationalen Beach-Volleyball-Meisterschaften und Teilstück des internationalen Triathlon-Bewerbes Ironman Austria.

Wörthersee-Schifffahrt: www.wörtherseeschifffahrt.at

Villa Schnür, Woerthersee-Architektur © Österreich Werbung, Fotograf: Gredl

Millstättersee

 Der wasserreichste und tiefste See Kärntens gehört mit seinen Steilwänden, den dicht wuchernden Pflanzenbeständen, mehreren Schiffswracks und einem fast tropischen Fischreichtum auch zu den attraktivsten Tauchgewässern Österreichs.

www.millstaettersee.at

Faaker See

www.wasserreich.at

Presseggersee

www.erlebnispark.cc 

Turracher See

Ein Unikat ist der Turracher See auf einer Höhe von 1.763 Metern inmitten der Nockberge. Besonders ist hier, dass ein Teil des Sees in einen beheizten Pool-Bereich verwandelt wurde. Dieser See-Poolbereich gehört zum Hotel Hochschober und lädt das gesamte Jahr über – auch, wenn rundum Schnee liegt – mit seinen 30 Grad zum Baden ein.

www.turracherhoehe.at

Ossiacher See

Sportliche Höchstleistungen erlebt man auch am Ossiacher See zwischen Gerlitzen und Ossiacher Tauern: Segeln, Surfen, Wasserski, Fallschirm- und Parasailing, Klettern, Bananereiten und Reifenfahren, auf einem schwimmenden Eisberg rutschen oder die längste Wasserrutsche Kärntens hinabsausen – all dies ist am drittgrößten Kärntner See möglich.

www.wasserreich.at

Weissensee

Aufgrund seiner Sichttiefe und seinem Fischreichtum ist der Kärntner Weissensee ein Paradies für Taucher. Auch im Hochsommer erfrischt er mit maximal 24 Grad.

www.weissensee.com

Baden im Weissensee © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Podpera

Klopeiner See

 Strandbäder, Bootsverleih, Tauchen, Angeln

www.klopeinersee.at

Pirkdorfer See 

Kärnten-Geheimtipp in märchenhafter Lage, empfehlenswert auch für Wanderer und Radbegeisterte

www.pirkdorfersee.at

 

TIROL

 

Badesee Going

 Dem (kindlichen) Bewegungsdrang kann man auch im Badesee Going freien Lauf lassen. Gespeist aus Naturquellen des Wilden Kaisers wurde er zum schönsten Naturbadesee Tirols gekürt wurde. Zum Erlebnispark ausgebaut bietet er nun Wasserrutsche, Tunnels, Überquerungen, Wasserspiellandschaften, einen Kinderspielpark mit Piratenschiff, Sand- und Bewegungsspielen. Im Uferbereich erwärmt sich das Wasser auf angenehme 24 Grad.

www.going.at

Achensee

Ein von Gletschern geschaffener Natursee mit der erfrischenden Wassertemperatur von 19 Grad. Wie ein norwegischer Fjord schlängelt sich der, je nach Wetterlage, türkisgrün bis dunkelblau funkelnde Achensee durch das steil aufragende Karwendel- und Rofangebirge. Segler und Surfer profitieren von den ausgezeichneten Windverhältnissen, Taucher vom glasklaren Wasser und einer Sichtweite von bis zu 10 Metern.

http://achensee.info

Krummsee, Reinthaler See

die wärmsten Badeseen Tirols

www.krummsee.at

  

Österreichs Bergseen

 

Stille Bergseen gehören zu den schönsten Wanderzielen in Österreich. Sie liegen fernab von jeder Autostraße und führen in Regionen mit unberührter Natur.

 

Wer Zahlen liebt, kommt in Österreich auf 9.000 Seen. Diese Anzahl ergibt sich, wenn man alle stehenden Gewässer, die auf einer Landkarte mit dem Maßstab 1:50.000 eingezeichnet sind, addiert. Und der Großteil davon befindet sich hoch oben in den Bergen. Nur in den wenigsten Fällen haben sie so klingende Namen wie die Seen in den flacheren Regionen – Wörthersee, Wolfgangsee oder Neusiedler See.

Doch einige der schönsten Ausflugsziele in Österreich sind bis heute nur zu Fuß zu entdecken. Oft verlangen sie sogar beträchtlichen körperlichen Einsatz. Gemeint ist eine schier unüberschaubare Zahl von Bergseen, hoch oben, im Bereich der grünen Almen oder schroffen Felswände.

Wangenitz See

 Einer dieser wunderschönen Bergseen Österreichs ist der Wangenitz See. Mitten im Kärntner Teil des Nationalparks Hohe Tauern gelegen, ist er ein Ziel für Gäste, die einen 2½- stündigen, über 700 Höhenmeter führenden Aufstieg hinter sich bringen. Ausgangspunkte sind die beiden Parkplätze in Mörtschach im Mölltal oder im Osttiroler Debanttal, das von Lienz aus in rund 20 Auto- oder Taximinuten erreichbar ist. Im dunkelblau funkelnden See auf fast 2.500 m Seehöhe schwimmen selbst im Juli oft noch einige Eisschollen. Kurz, dafür aber umso intensiver ist hier oben der Bergsommer mit einer wahren Blütenpracht von Mitte Juni bis Mitte September, den Rest des Jahres über herrscht „Eiszeit“.

Kalbelesee und Körbersee

 Der Hochtannberg in der Arlbergregion zwischen Warth und Schröcken gilt für Autofahrer als eine der aussichtsreichsten Pass-Straßen Österreichs. Ein wunderschöner, langgestreckter See – der Kalbelesee – ist nur wenige hundert Meter von der Passhöhe in 1679 m Seehöhe entfernt. Hier empfiehlt es sich, das Auto stehen zu lassen, die Wanderschuhe anzuziehen und noch ein „Stockwerk“ höher zu wandern. Nach einer knappen ¾ Stunde leichter Almwanderung gelangt man zum Körbersee in atemberaubender Lage.

Schwarzensee

 Eine Idylle bietet sich all jenen, die es bis hinauf zum Schwarzensee in Tirol geschafft haben. Wer die gewaltigen Eisriesen der Zillertaler Alpen (u. a. den Großen Möseler mit 3.480 und den Turnerkamp mit 3.420 m) im Spiegelbild des Sees bewundern will, sollte über Hochgebirgserfahrung und eine gehörige Portion an Kondition verfügen. Am besten ist eine 2-Tages-Tour mit einer Übernachtung in der Berliner Hütte – eine der ältesten und größten Alpenvereinshütten Österreichs. Von hier sind es dann noch ca. 2 Stunden, um an die felsigen Ufer des Sees in rund 2.400 m Seehöhe zu gelangen. Wer will, kann als Rückweg die Tour über die gut gesicherte Mörchenscharte (2.872 m) wählen und nach dem Abstieg in den wildromantischen Floiten-Grund eine Landschaft genießen, die so manchen Besucher an Alaska erinnern wird.

Jägersee und Tappenkarsee

 Wer den wunderschönen, hellgrün schimmernden Jägersee im Salzburger Kleinarltal einmal gesehen hat, wird sich kaum vorstellen können, dass es noch eine Steigerung gibt. Doch es gibt sie, sogar ganz in der Nähe: nach 2-stündiger Wanderung gelangt man von dort zum 1762 m hoch gelegenen Tappenkarsee. Umringt von den steilen Wänden und grünen Almwiesen der Radstätter Tauern tut sich hier ein alpines Panorama der Spitzenklasse auf. Eine Jausenstation bietet die  Produkte, die in den umliegenden Almen erzeugt werden, an: Milch, Käse, Speck und Bauernbrot.

Vorderer und Hinterer Gosausee

 Einige Bergseen finden sogar Jahr für Jahr Platz auf den internationalen Foto- Kalendern. Dazu zählt zweifellos der vielbesuchte Vordere Gosausee im oberösterreichischen Salzkammergut mit seinem imposanten Blick auf den Dachstein-Gletscher. Der Parkplatz am Ufer des Sees ist der Ausgangspunkt für eine 4-Stunden-Wanderung zu zwei weiteren Bergseen, die allerdings nur zu Fuß erreichbar sind, was aber gerade deswegen einen besonderen Reiz darstellt. Vorbei an der Gosau-Lacke und der Holzmeister Alm geht der vorwiegend flache Weg durch die enge Schlucht hinein zum Hinteren Gosausee, der – umrahmt von den Kalkwänden des Gosaukamms – ein schattiges, fast düster-faszinierendes Bild abgibt.

Bergseen im Toten Gebirge

 Das Tote Gebirge in der Steiermark ist alles andere als „tot“. Mit seinen beiden Glanzstücken, dem Altausseer See und dem Grundlsee, verfügt es über Badereviere mit guter Infrastruktur, wobei Hotellerie und Gastronomie keinen Wunsch offen lassen. Wer hier sein Auto stehen lässt, wird in der Wanderregion östlich dieser beiden großen Seen noch eine Fülle weiterer „Seenswürdigkeiten“ entdecken. Etwa den sagenumwobenen Toplitzsee bei Gößl, dem so mancher Schatzsucher noch immer gerne seine Geheimnisse entlocken will, aber durch das behördlich erlassene Tauchverbot daran gehindert wird, die Ruhe des Sees zu stören. In der Almregion über dem Toplitzsee passiert man drei weitere, imposante Bergseen: Der Vordere und der Hintere Lahngangsee sind beide umgeben von steilen Felswänden, ebenso der Elmsee, der inmitten einer saftig grünen Alm liegt. Der flache Bergsee macht an heißen Sommertagen sogar manchen Wanderer zum Schwimmer. Der Kontrast zu den dahinterliegenden schroffen, kahlen Kalkbergen des Toten Gebirges könnte nicht größer sein.

Lunzer Mittersee und Obersee

Den Autofahrern in Niederösterreich ist meist nur ein einziger Lunzer See bekannt. Dem Wanderer erschließen sich dagegen am Fuße des mächtigen Dürrensteins (1878 m) noch zwei weitere Seen, die einen Besuch lohnen. Vom großen Lunzer See, oft auch als Lunzer Untersee bezeichnet, geht es das enge Seebachtal ca. 1,5 Stunden in südliche Richtung hinauf zum Lunzer Mittersee. Hier empfiehlt sich ein Picknick am grünfarbigen See, bevor der nächste Aufstieg steil bergan und vorbei am Ludwig-Wasserfall zum Lunzer Obersee führt. In diesem kesselartigen Talschluss auf 1.117 m Seehöhe, einem klassischen Amphitheater nicht unähnlich, liegt das Ziel der Tagestour.

 

20 weitere empfehlenswerte Seen im Hochgebirge

 Sackwiesensee (Hochschwab-Massiv bei Tragöß/Steiermark) Steyrersee (Tauplitzalm bei Bad Mitterndorf/Steiermark) Klafferkessel (bei Rohrmoos/Steiermark) Riesachsee (bei Schladming/Steiermark) Fichegelsee (bei Oberwölz/Steiermark) Formarinsee (bei Lech am Arlberg/Vorarlberg) Lünersee (Brandnertal/Vorarlberg) Riffelsee (Pitztal/Tirol) Mutterberger See (Neustift im Stubaital/Tirol) Obernberger See (Brennerregion/Tirol) Torsee (Tuxertal/Tirol) Schöntalsee (bei Gerlos in Tirol) Obstanser See (bei Kartitsch in Osttirol) Laserzsee (bei Lienz in Osttirol) Weißsee (bei Uttendorf/Salzburger Land) Kratzenbergsee (bei Hollersbach/Salzburger Land) Glanzsee (bei Greifenburg/Kärnten) Zollner See (bei Dellach im Gailtal/Kärnten) Wolayer See (bei Kötschach-Mauthen/Kärnten) Dösener See (bei Mallnitz/Kärnten)

LINKTIPP:

Alle Seen im Überblick unter

www.geomix.at/seen-badeseen

  

Österreichs Flussbäder

 

Erste Flussbäder gab es bereits im 18. Jahrhundert. Zu einer Zeit, da man Seen im Allgemeinen noch lieber umwanderte, als darin zu baden, kam aber bereits das Bad im Fluss auf. Seither haben die fließenden Gewässer nichts von ihrer Anziehungskraft verloren: Je nach Temperament und sportlicher Ausdauer lässt man sich darin treiben oder schwimmt gegen den Strom.

 

Österreichs Landschaft ist durchzogen von einer Vielzahl an Bächen und Flüssen, die zu den saubersten Europas gehören und in den meisten davon lässt sich herrlich baden. Einige der ältesten Flussbäder befinden sich entlang der Donau: Auffallend schöne Plätze mit naturbelassenen Sand- oder Kiesstränden – sei es in den Donau-Auen der Wachau, am Badeplatz Ardagger mit seinen Schotterinseln oder bei Aggsbach-Dorf bzw. Schönbühel, wo sich das Baden auch mit einer Bootstour verbinden lässt. Dort wird zudem das Kuriosum erlebbar, dass die Donau – einem Gegenstrom gehorchend – bergauf fließt.

Seichtes Uferwasser und geringe Strömung bieten die Donauabschnitte bei Weißenkirchen sowie bei Greifenstein, aber auch die Pielachmündung bei Melk, am Südufer der Donau, mit ihren weichen Sandbänken.

Wer zusätzlich den Atem der Jahrhundertwende spüren will, sollte ins Strombad Kritzendorf fahren, in dem bereits seit dem Jahr 1903 Sommerfrischler Abkühlung suchen. Das Strombad, einst als Riviera der Donau bekannt, kostet heute keinen Eintritt mehr, und dennoch kann man umgeben von Kastanienbäumen und den hölzernen Zeugen alter Badekultur hier besonders angenehm den Sommer genießen.

Im Bereich Wiens lädt besonders die Lobau mit ihren Auwaldbeständen und zahlreichen kleinen Buchten zu einem geruhsamen Sommertag ein.

Ein weiterer Fluss, der seit vielen Jahrhunderten zum Baden genutzt wird, ist der Kamp, der – abgesehen von der Weichheit des Wassers – auch mit einer angenehmen Temperatur verführt. Im Ort Schönberg beginnt der 10 km lange Fluss-, Wein- und Waldlehrpfad durch den Naturpark Kamptal-Schönberg, der über Stiefern nach Plank, einem traditionellen Sommerfrischeort der Region, führt. Viele Badebuchten, die landschaftliche Schönheit und nicht zuletzt das rot-weiß gestrichene, hölzerne Badehaus in Plank laden zum Verweilen ein.

 

Zum Schwimmen wie auch zu Bootfahrten eignet sich die Ybbs – ein Geheimtipp ist Hollenstein mit seinem historischen Badeplatz aus dem frühen 20. Jahrhundert, seiner idyllischen Lage, einer großen Liegewiese mit gepflegtem Strandbereich und der Möglichkeit, mit „Sautrögen” den Fluss erkunden zu können.

Erst kürzlich zugänglich gemacht wurde in Niederösterreich das Naturdenkmal Erlaufschlucht, eine 7 km lange Schlucht entlang der Erlauf mit traumhaften Sandstränden, Höhlen und Badebuchten. Weniger abenteuerlich zu erreichen ist das naturbelassene Flussbad in der Erlauf im Ort Purgstall, wo auch die Erlaufschlucht beginnt. An einem der ältesten Naturflüsse Europas wurde die alte Badeanlage wieder belebt und lädt zur Abkühlung bei erfrischenden 16 bis 17 Grad ein.

Im Bundesland Salzburg bieten sich als Badeplätze folgende Flüsse an: die Königsseeache in Hallein-Rif, die Taugl, die Lammer und das Almbach-Felsenbad bei Fastenau, das in die sogenannte Strubklamm eingebettet ist. Die Strubklamm ist ein durch Erosion entstandener Taleinschnitt von einigen Kilometern Länge, dessen Boden im Laufe der Zeit von Eis, Wasser und Geröll ausgeschwemmt wurde, wodurch natürliche Wannen, Kämme, Rillen und Töpfe entstanden.

Während Lammer, Felsenbad und Königsseeache zu den wärmsten Salzburger Flussbadestellen zählen, führt die Taugl kühles Wasser. Im unteren Bereich der Taugl liegt der geschützte Landschaftsteil Tauglgries, der aufgrund der Brutplätze verschiedenster Vogelarten bis August für Badegäste gesperrt ist; danach laden alljährlich die großen, flachen Felsplatten, die die Sonnenwärme angenehm speichern, zum Verweilen ein.

Wo Berge sind, da ist auch Wasser, sagt man in Kärnten, und so schwimmt man dort auch in der Gail, einem Nebenfluss der Drau. Zum Beispiel auf Höhe des Kraftwerks Schütt bzw. bei Kirchbach, wo der Naturspielplatz Gailfluss mit Früchten, Beeren zum Naschen oder zum Grillen verlockt.

Vorarlbergs Naturbadeplätze befinden sich im Bereich des Rheindeltas, des Alten Rheins in Hohenems-Altach sowie im Bereich der Schwarzach bei Alberschwende. Auch das „Waldbad Enz“ an der Dornbirner Ache sowie das Freibad Felsenau in Feldkirch sind geeignete Flussbadeplätze.

In Tirol, bei Kramsach, bietet sich die Brandenberger Ache mit ihren Klammen zum Schwimmen, aber auch Kajak fahren an.

Wer die Steiermark mit ihren dichten Wäldern vorzieht, kann sich an den Sandbänken in der Salzaklamm bei Mariazell vergnügen, wo sich die Salza – mit einer Gesamtstrecke von 77,6 km der zweitlängste Fluss der Steiermark – schon weitaus zahmer gibt als an jenen Stellen, wo sie sich zwischen Felswänden durch die Landschaft schlängelt und mehr zum Bestaunen und Entlangwandern einlädt. Eine weitere Besonderheit ist die historische Badeanlage aus den 1930er-Jahren des Sulmflussbades Pratter „Zur steinernen Wehr“ in Kaindorf mit ihren Holzkabinen, dem hölzernen Steg, der Wehranlage und ihrem Sandstrand.

 

LINKTIPPS:

Ardagger
www.donau.com
www.ardagger.gv.at

Aggsbach-Dorf und Schönbühel

Bootsfahrt zu schönen Donau-Badeplätzen oder über den Damm zur Insel
www.schoenbuehel.at

Weißenkirchen i. d. Wachau

Kinderbecken, Kinderspielplatz
www.weissenkirchen.at

Flussbad an der Pielach

www.tiscover.at/hofstetten-gruenau

Flussbad in Drosendorf

romantischer Holzpavillon
http://w3.drosendorf.at/kalender/3/39.html

Kritzendorf

erreichbar mit S-Bahn 40 (Kritzendorf), dann beim Bahnhof über den Steg, Fußmarsch entlang des Spielplatzes bis zum Strombad

www.klosterneuburg.at

Lobau

www.wien.info

Gars am Kamp

Burgruine als Kulisse
www.gars.at

Schönberg am Kamp

www.schoenberg.gv.at

Flussbad Hollenstein/Ybbs

www.hollenstein-ybbs.gv.at
www.tiscover.com/at/reiseziele/mostviertel

Lammer in Golling

www.golling.info
ebenso wie im Naturerholungsgebiet Vorderkaser in St. Martin bei Lofer
www.stmartin.at
Taugl

Zum Bad in der Taugl empfiehlt sich besonders der Bereich bei der Römerbrücke in Bad Vigaun.

www.lebensader-taugl.at

Hohenems-Altach

Erholungszentrum Rheinauen, entlang des Alten Rheins, ergänzt um Becken und Sportanlagen

www.rheinauen.at
www.bodensee-vorarlberg.com

Steiermark

St. Ruprecht (gestauter Teilabschnitt der Raab) und Feistritz

www.oststeiermark.com
www.mariazell.at


 

Österreichische Bäder, Freibäder und Naturfreibäder

 

Wien im Jahr 1900: Während Freud über der Traumdeutung, die Maler in der Sezession und die Literaten im Kaffeehaus saßen, pachtete Florian Berndl eine Insel auf der Alten Donau, einem nach der großen Donauregulierung „abgestorbenen“ Seitenarm des mächtigen Flusses. Er machte seine kleine Insel, den Gänsehaufen – so bezeichnet, weil die Anrainer ihre Gänse dort auf die Weide brachten –, zu einem Naturparadies für alle Bewohner Wiens. Mit Hilfe seiner Frau baute Berndl einige Hütten aus Holz und Flechtwerk, ließ einen ausrangierten Tramwaywagen auf die Insel transportieren, und schon waren Garderoben und Kantine für die Badegäste entstanden. Da sich das Unternehmen als großer Erfolg entpuppte, übernahm die Gemeinde Wien sehr schnell das kleine Paradies der Insulaner: 1907 wurde das städtische Strandbad Gänsehäufel feierlich eröffnet.

 

1946 gingen die Architekten Max Fellerer und Eugen Wörle als Preisträger der Ausschreibung für die Neugestaltung des Bades hervor. Es gelang ihnen hervorragend, die alten Baumbestände in ihr Bauwerk zu integrieren und insgesamt dafür zu sorgen, dass das 270.000 Quadratmeter große Badeareal mit seinen 2 Kilometern Sandstrand trotz dieser Dimensionen immer noch intim wirkt. So verfügen die Bewohner und Besucher der Stadt noch heute über eines der größten und schönsten Naturbäder Europas – und das sieben U-Bahn-Minuten vom Stephansdom entfernt.

Zu den architektonischen Juwelen der österreichischen Hauptstadt gehören das Jörgerbad, 1914 unter der künstlerischen Leitung des Architekten Friedrich Jäckel im Stil der Wiener Werkstätten erbaut, und das Amalienbad, das von vielen Menschen tatsächlich wegen seiner Architektur im Art-déco-Stil besucht wird. Das Amalienbad, einst Stolz des Roten Wien, entspricht allen Erholungswünschen. Besonders schön sind die Saunabereiche mit ihrer unvergleichlichen Zwanzigerjahre-Atmosphäre.

Doch auch außerhalb der Metropole lässt sich in Österreich architektonisch stilvoll dem Badevergnügen frönen. Eines der ältesten Flussbäder Österreichs erfreut Körper und Geist im Markt St. Ruprecht an der Raab bei Weiz. Im Jahr 1872 stellte die Gemeinde den Grund neben dem Fluss Raab zur Verfügung. Rings um eine Badehütte wurde das Gelände in einen Park verwandelt, dessen alte Bäume heute wunderbaren Schatten spenden. Hier entstand auch ein Musikpavillon, in dem während der Saison Konzerte abgehalten wurden. Neben dem aufgestauten Fluss gibt es heute natürlich auch ein modernes Schwimmbecken, und somit ist das Familienerlebnisbad von St. Ruprecht nicht nur eines der schönsten, es beinhaltet auch das älteste erhaltene Flussbad in der Steiermark.

Ebenfalls wenig bekannt, aber architektonisch sehr interessant ist das Parkbad im niederösterreichischen Ternitz, 1959 nach Plänen von Roland Rainer erbaut und 1986 generalsaniert. In Amstetten, auch in Niederösterreich, wurde das vom Büro Zechner & Zechner entworfene Naturbad beispielgebend für moderne „Wellness- Architektur“: In der grünen Oase inmitten eines Gewerbe- und Wohngebietes ist zwischen Hallenbad und Freibad kaum zu unterscheiden, so transparent wurde der Bau gestaltet. Es lässt sich daher bei angenehmem Raumklima auch bei Schlechtwetter oder eisigen Temperaturen „unter freiem Himmel“ baden. Durch das ausgeklügelte System von Licht (sonnengelb), Farbe (Erdtöne), Bepflanzung und Materialwahl (hellblaue Fliesen) wurde das Thema „Naturbad“ sinnlich erfahrbar gemacht.

Das Waldviertel, bekannt durch seine Moorlandschaften, verfügt in Schrems seit 2004 über ein Moorfreibad auf höchstem architektonischen Niveau. Der Architekt Thomas Konrad und der Landschaftsplaner Jakob Fina stellten schlichte Pavillons wie zufällig in die Badelandschaft. Holz und Glas sorgen für Transparenz, Holzplanken, Stege und unregelmäßig geformte Wasserbereiche für Natur-Gefühl.

Das jüngste Naturbad Österreichs befindet sich im steirischen Pürgg-Trautenfels, wo KREINERarchitektur eine mit dem steirischen Holzbaupreis ausgezeichnete Anlage entwarfen, deren Rückgrat ein alle Bereiche verbindender Holzsteg ist. Unglaublich stimmungsvoll rauscht der ebenfalls aus Holzelementen gestaltete Wasserfall, während das Auge über die Berge rund um das Ennstal schweift.

Ein Bad mitten im Wald und doch mitten in der Stadt findet man in Linz: Hier haben die „Spittelwiese“-Architekten gemeinsam mit „3:0 Landschaftsarchitektur“ das Hummelhofbad aus dem Jahr 1960 modernisiert. Hier ist es möglich, zwei Fahrminuten von der Stadtautobahn entfernt, nach dem Schwimmen oder dem Saunagang auf einer der Liegen auszuruhen und durch die großzügigen Fenster zu sehen – auf nichts anderes als alte Bäume.

Nicht nur in der drittgrößten, auch in der zweitgrößten Stadt des Landes wird die Badekultur weiterentwickelt. Das „Bad zur Sonne“ in Graz, vom legendären Architekturkritiker Friedrich Achleitner als „großstädtisches Unikat mit einer ganz besonderen Atmosphäre“ bezeichnet, ist Teil der Vergangenheit vieler Grazer und ein Zeugnis für den Wandel der Badekultur im Verlauf der letzten 130 Jahre. 1874 errichtet und 2001 nach Plänen von Architekt Fritz Lorenz umgebaut, bietet das Bad zur Sonne heute ein Wellnesscenter mit Sauna, Solarium, Massage, Fitnesseinrichtungen und einem Bistro. Nicht zu vergessen das Schwimmbecken, fast wie seinerzeit, heute jedoch überspannt von einem Glasdach mit über 600 Quadratmetern, das auf Befehl lautlos verschwindet und den uneingeschränkten Blick zum Himmel freigibt. Der Umbau erfolgte so sensibel, dass sich hier Tradition und Moderne nicht nur ergänzen, sondern gleichzeitig etwas völlig Neues entstehen lassen.

Ein anderes hervorragendes Beispiel für einen ebenso sorgfältigen wie raffinierten Umbau stellt das Freibad Bleiburg in Kärnten dar. Peter Fleiß verwandelte 1996 dieses klassische Freibad aus den zwanziger Jahren mit Edelstahl, sandgestrahltem Beton und Holz in ein stimmiges und stimmungsvolles Erlebnisbad.

Natürlich entstanden und entstehen an den zahlreichen österreichischen Seen Badeanlagen, die nicht nur ihr begeistertes Publikum, sondern auch den Weg in internationale Architekturjournale gefunden haben. Seebad und Seebühne in einem entwarf Hans Kuppelwieser im idyllischen Lunz und wurde dafür mit dem österreichischen Baupreis 2005 ausgezeichnet. Erst aus den neunziger Jahren, aber doch schon Klassiker sind etwa Luger & Mauls Holzbauten des Seecamping Gruber in Nussdorf und der Badeanlage Häupl in Mühlbach am Attersee. Franz Maul, der vom Attersee stammt, hat hier mit seinem Kompagnon einerseits klar strukturierte, andererseits sanft geschwungene Formen ersonnen, die sich förmlich an die Umgebung schmiegen und vor allem stets den Blick auf das türkisfarbene Wasser des Sees ermöglichen. Für die Badeanlage im Ferienpark Häupl in Mühlbach (Gemeinde Attersee) erhielten die Architekten Franz Maul, Maximilian Luger und Hubert Steindl 1992 den Landeskulturpreis für Architektur.

Nicht weit vom Attersee, in Gmunden am Traunsee, wurde das 1927 von Franz Gessner entworfene Seebad 1994 von Hinterwirth Architekten saniert. Angesichts des Ausblicks auf den Traunstein, das Höllengebirge und die hohen Gipfel des inneren Salzkammerguts scheint es zwar fast vermessen, auch noch neben schönen Gebäuden in der Sonne zu liegen – doch gute Architektur trägt vieles dazu bei, in Wohlgefühl zu baden.

 

LINKTIPPS:

Wien

 

Strandbad Gänsehäufel
22., Moissigasse 21
Tel.: +43 1 269 90 16
www.wien.gv.at/freizeit/baeder/uebersicht/sommerbaeder/
gaensehaeufel.html

Jörger Bad
Jörgerstraße 42 – 44
1170 Wien
Tel.: +43 1 406 43 05
www.wien.gv.at/freizeit/baeder/uebersicht/hallenbaeder/joergerbad.html

Amalienbad
Reumannplatz 23
1100 Wien
Tel.: +43 1 607 47 47
www.wien.gv.at/freizeit/baeder/uebersicht/hallenbaeder/amalienbad.html

Neuwaldegger Bad
Das Neuwaldegger Bad ist eines der ältesten und
schönsten Waldbäder Wiens.
www.stadtbekannt.at/de/wien/leben/neuwaldegger-bad.htm

Schönbrunnerbad
Die am Rande des Schönbrunner-Schlossparks
Gelegene Anlage bietet auch „Nachtschwimm“-Möglichkeiten.

www.schoenbrunnerbad.at

 

Steiermark

 

Familienerlebnissbad St. Ruprecht
www.tourismus-weiz.at/schwimmen-fischen.html#c1541

Naturbad Pürgg-Trautenfels
www.kreinerarchitektur.at/

Bad zur Sonne
Feuerbachgasse 11 – 13
8010 Graz
Tel.: +43 316 72 27 34
www.spazursonne.com

 

Niederösterreich

 

Moorfreibad Schrems
www.konrad-architektur.at/200018SM.htm

Naturbad Amstetten
www.zechner.com/project.php?lang=DE&id=amstetten

Seebad Lunz am See
www.lunz.at/freizeit/baden.php

 

Oberösterreich

 

Wellnessoase Hummelhof
Freibad, Hallenbad, Sauna
Ramsauerstraße 12
4020 Linz
Tel.: +43 732 3400 6660
www.linzag.at/portal/portal/linzag/privatkunden/freizeitfamilie/baederoasen/wellness

Seecamping Gruber
Dorfstr. 65
4865 Nussdorf am Attersee
Tel.: +43 7666 80450
www.camping-gruber.at/

Häuplhof
Mühlbach 1
4864 Attersee
Tel.: +43 7666 7788
www.haeuplhof.at/

 

Historische Strandbäder – Baden mit Geschichte

 

Ob verspielte Jugendstils-Ornamentik oder ausgestattet mit einer Plattform für Sonnenanbeter, die sich in die Natur einfügt: Jedes der historischen Strandbäder in Österreich hat einen ganz individuellen Charakter.

 

Historische Strandbäder bieten Abkühlung und sind zugleich optisch ansprechend. Jedes davon lohnt aus anderen Gründen, entdeckt zu werden. Eines davon befindet sich am Traunsee, der von einem beeindruckenden Bergpanorama umgeben ist. In der am See gelegenen Stadt Gmunden, bekannt für das malerische Seeschloss Orth, erreicht man das Gmundner Strandbad bei einem Spaziergang durch den mondänen Park der Villa Toscana. Stilvoll präsentiert sich auch die Architektur dieses Strandbads, das 1927 in nur drei Monaten nach einem Entwurf des Architekten Franz Geßner erbaut wurde. Am bis heute erhaltenen Gestaltungskonzept ist ersichtlich, dass Geßner ein Schüler Otto Wagners war, dessen Wiener Bauten zu den Hauptwerken des Jugendstils zählen. Auf den Sonnenterrassen, die an Schiffsdecks erinnern, lässt es sich angenehm in der Sonne liegen.

Ebenfalls 1927 wurde das Klagenfurter Strandbad errichtet, mit seiner Mischung aus monumentaler Großzügigkeit und Kleinteiligkeit ein echtes Unikat. Alternativ kann man sich aber auch ins „Maiernigg“ oder ins stilvolle „Maria Loretto“ begeben, das sich – nebst gleichnamigem Lustschloss – in der Ostbucht des Wörthersees befindet.

Zwar kein Lustschloss, dafür aber eine einzigartige Atmosphäre und einen herrlichen Blick auf den See hat das Bregenzer Strandbad „Mili“. Die Anlage besteht aus einem U-förmigen Pfahlbau, der über einen Holzsteg zu erreichen ist, mit grünen Fensterläden und wettergegerbten Holzplanken. Heute ist das „Mili“ die älteste Badeanstalt des Bodensees. 1825 eröffnet diente es ursprünglich als Schwimmschule für das Militär – daher auch der Name.

Was den Vorarlbergerm das „Mili“, ist für Wiener und Wienerinnen das Gänsehäufel. Auf einer Insel der Alten Donau gelegen, war das 1907 eröffnete „Strandbad der Commune Wien am Gänsehäufel“ bereits kurz nach seiner Erbauung ein Publikumsmagnet – trotz mancher Proteste konservativer Kreise, die das gemeinschaftliche Plantschen als ebenso unschicklich wie unmoralisch ablehnten. Auch die getrennten Bereiche für Männer und Frauen änderten nichts an dieser Bewertung, insbesondere da bekannt war, wie diese zu umgehen seien: So mancher „schloss“ am Hinweg rasch eine „Ehe“, um so Zugang zum gemischtgeschlechtlichen Bereich zu erhalten. Das heutige Erscheinungsbild des Gänsehäufels stammt nicht mehr aus seiner Entstehungszeit, da die Anlage während des Zweiten Weltkrieges beinahe gänzlich zerstört wurde. Die Architekten Max Fellerer und Eugen Wörle entwickelten in der Folge ein Konzept zur Neuerrichtung, bei dem sich die einzelnen Bauwerke des Strandbades harmonisch in die typische Aulandschaft der Donau einfügen und der Akzent setzende Uhrturm, der von einer Stiegenspirale umschlungen ist, von möglichst allen Stellen der Insel sichtbar sein sollte. 1993 erhielt der „Lido in Wien“ – wie das Gänsehäufel auch gerne genannt wird – den rechtlichen Status eines Einzeldenkmals zugesprochen, und 2007, rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum, wurde die gesamte Anlage restauriert.

 

Unweit von Wien, inmitten von historischem Altstadtambiente, befindet sich in der Kurstadt Baden, der größte Sandstrand Österreichs. Hier fließen Jugendstilbad und modernste Beckenlandschaft ineinander. So entsteht das für dieses Bad typische „Adria-Gefühl“.

Einen ganz anderen landschaftlichen Reiz hat das Strandbad am Tristacher See, dem einzigen Naturbadesee Osttirols, etwa vier Kilometer südlich von Lienz auf einer Anhöhe gelegen. Dadurch, dass diese Gegend mit Abstand die meisten Sonnenstunden verbuchen kann, beträgt die Wassertemperatur bis zu 24 Grad. Schon Kaiser Maximilian I., der alle habsburgischen Länder Ende des 15. Jahrhunderts vereinte, zählte zu den Stammgästen des Tristacher Sees, doch begeisterte er sich bekanntlich weitaus mehr für das Fischen und Jagen als für die Badekultur. Heute verfügt das Strandbad – neben einer gepflegten Liegewiese – über eine Gastgarten-Terrasse, wo hausgemachte Mehlspeisen zum Kaffee serviert werden und man den Blick auf die Lienzer Dolomiten genießen kann.

 

LINKTIPPS:

 

Traunsee
Bootsverleih, Segeln, Tauchen, Wasserski, Wakeboarden, Surfen, Kiten …
www.traunsee.at

Bodensee
Strandbad: Liegewiese, Sprungturm, Tischtennis, Beachvolleyball-Plätze, Mili: atmosphärische Sonnenterrassen
www.stadtwerke-bregenz.at/baeder/mili/angebot

Gänsehäufel
Behindertengerecht ausgestattet, Spielplätze, FKK am Südrand, Sauna, Massage, Fußball, Tennis, Tischtennis, Beachvolleyball, Street-Basketball, Sprungtrampolin, Minigolf und Boccia
www.gaensehaeufel.at

Strandbad Baden
Schwimmbecken, Schwefelbecken, Massageliegen, Wasserrutsche, Sprungturm, Kinderbecken, Beach-Volleyball, Streetball, Tischtennis, Badminton, Trampolinspringen, Beach-Gymnastik
www.baden.at/strandbad

Tristacher See
Beachvolleyball, große Liegewiese, Kinderspielplatz
www.mamilade.at/lienz/strandbad/tristachersee/1006620-lienz_tristachersee.html

 

Weitere Strandbäder

 

Strandbad Alte Donau
Neben dem natürlichen Gewässer gibt es auch ein Kinder- sowie ein Sportbecken, Beachvolleyball, Fußballfeld, Spielplatz
www.wien-konkret.at/sport/schwimmbad/strandbad-alte-donau

Sommerbad Strandbad Angelibad
Besonders für Kinder geeignet, Spielplatz, Schaukel, Schwimmfloß, Beachvolleyball
www.wien-konkret.at/sport/schwimmbad/angelibad

Thermalbad in Bad Fischau-Brunn
Wunderschöne Parkanlage mit dicken alten Kastanienbäumen, herrliche Liegewiesen, Kieswege, Holzpritschen, Holzkabinen im alten Stil der Kaiserzeit und zwei Schwimmbecken in der ursprünglichen Steineinfassung. Thermalquellen speisten Becken mit frischem Quellwasser schon zu Zeiten der Römer. Historische denkmalgeschützte Therme.
www.webheimat.at/aktiv/Urlaub/Urlaub-Oesterreich/Thermen-Oesterreich/Thermen-Niederoesterreich/Kristalltherme-Bad-Fischau.html

Hechtsee
Bootsvermietung
www.hechtsee.at

Natterer See
66m Riesenwasserrutsche „Happy Swing“, Bootsverleih, zahlreiche Sportmöglichkeiten wie Wassertrampoline, Beachvolleyball, Streetball, Bogenschießplatz
www.natterersee.com

Strandbad Bregenz
Größte Strandbad-Anlage am gesamten Bodensee, weitläufiger Mutter-Kind-Bereich
www.stadtwerke-bregenz.at/baeder/strandbad/angebot/erholung/

Achensee / Strandbad Pertisau
Herrlicher Gebirgssee in 950 Meter Seehöhe, abgesehen von Motorbootfahren ist alles erlaubt
www.achensee.com

Lanser See / Strandbad
Bootsvermietung
www.lansersee.at

Thiersee
Bootsvermietung
www.thiersee.com

Wildsee
www.strandperle.at

Zicksee / Strandbad St. Andrä
„Kleiner Bruder des Neusiedler Sees”, bei Surfern beliebt
www.neusiedlersee.com

 

 

 

 

 

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