Wiens Geschichte, Kunst und Architektur

Belvedere, Wien

Mit seiner gelungenen Mischung aus imperialer Tradition und aktueller Kreativität hat sich die österreichische Hauptstadt als einer der Hauptakteure am globalen Tourismusmarkt etabliert. Rund 13 Millionen Übernachtungen verzeichnet die Metropole pro Jahr.

Geschichte ist in Wien allgegenwärtig: in den Bauten, in seiner Musik und in seinen Kunstwerken. Tauchen Sie ein in die vielfältige, spannende und noch immer lebendige Historie dieser Stadt! Starten Sie eine Zeitreise: Erleben Sie Wien in der Zeit der Römer, lernen Sie den Wiener Mozart kennen und verfolgen Sie die spannenden Veränderungen in Architektur und städtebaulichen Konzepten!

 

Eingang zum Schloss Belvedere: Treten Sie ein ins historische Wien!


Vom Römerlager zur Hauptstadt der Republik

Wiens Geschichte geht weit zurück. Einen ersten großen Entwicklungsschub gab es etwa 15 v. Chr., als die Römer das Militärlager Vindobona gründeten. Die Stadt Wien wurde erstmals urkundlich im Jahre 1137 erwähnt. Das heutige Stadtbild wird vom Barock und der Herrschaft von Kaiserin Maria Theresia dominiert. Doch Kaiser Franz Joseph hinterließ ebenfalls seine Spuren in der Stadt, als er die Stadtmauern im Jahr 1857 abreißen ließ und die Fertigstellung der prächtigen Ringstraße forcierte. Er starb im Ersten Weltkrieg nach 68-jähriger Regierungszeit.

Im Jahr 1918 wurde Wien die Hauptstadt der Republik Österreich. Nach der Annexion von Österreich durch Nazi-Deutschland im Jahr 1938 wurde Wien als „Reichsgau“ (ein Landkreis des Dritten Reiches) bezeichnet. Im Jahr 1945 wurde sie wieder Hauptstadt der Republik Österreich. Die Stadt wurde zu einem der vier Amtssitze der Vereinten Nationen neben New York, Genf und Nairobi. Im Jahr 1979 wurde der UN-Komplex an am Ufer der Neuen Donau eröffnet und im Jahr 1995 reihte sich Wien in die Reihen der Hauptstädte der Europäischen Union ein.


Barock, Historismus und Jugendstil

Wien verdankt seine universelle Anziehungskraft der spannungsreichen Verbindung von kaiserlich-nostalgischem Flair mit einer sehr kreativen Kulturszene, der verantwortungsvollen Pflege eines kostbaren Erbes und liebenswerter Traditionen im Einklang mit aktuellen Trends. Die Architektur aus der Kaiserzeit hat einen unauslöschlichen Eindruck in der Stadt hinterlassen. Prächtige Bauten, vor allem aus dem Barock, Historismus („Ringstraße“) und Jugendstil prägen die Stadt. Ein beachtliches Erbe für die Hauptstadt der kleinen Republik Österreich mit nur 8,4 Millionen Einwohnern. In Wien überdauert bis heute die Romantik eines längst verlorenen Reiches.

Doch es ist nicht nur die kaiserliche Architektur der Stadt, die ihre Schönheit ausmacht. Wien bietet auch weltbekannte Museen, Kunstsammlungen und Kunstwerke. Das Kunsthistorische Museum Wien (Museum der Schönen Künste) beherbergt die weltweit größte Sammlung von Gemälden von Bruegel sowie die neu renovierte Kunstkammer, eine einzigartige Sammlung von Artefakten und Kuriositäten, die im Jahr 2013 wiedereröffnet wurde. Zahlreiche Werke von Gustav Klimt und Egon Schiele werden im Belvedere und im Leopold Museum im Museumsquartier ausgestellt.

Das Museumsquartier, eine kulturelle Attraktion von internationalem Rang, befindet sich im Stadtzentrum in der Nähe zu den berühmten Museen und wurde im Jahr 2001 eröffnet. Dieser zentral gelegene Kulturkomplex ist eine architektonisch faszinierende Kombination aus Barock (die ehemaligen Hofstallungen) und einer zukunftsorientierte Gestaltung der Architekten Ortner & Ortner. Mit 60.000 Quadratmetern Nutzfläche auf acht unterschiedlichen Ebenen ist es eines der zehn größten Kulturareale der Welt und bietet eine einzigartige Mischung von Ausstellungsobjekten.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind: das Leopold Museum (wie bereits erwähnt) mit der weltweit größten Sammlung von Schiele-Bildern und Werken von renommierten modernen österreichischen Künstlern wie Klimt, Kokoschka und Gerstl; das mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, das Architekturzentrum Wien und die Kunsthalle Wien. Zwei Festhallen werden für hochkarätige Veranstaltungen wie die Wiener Festwochen, das Tanzfestival Impulstanz und auch für Popkonzerte genutzt. Ein Kindermuseum, ein Kindertheater, ein Informationszentrum für Jugendliche, und eine Reihe von attraktiven Restaurants, Cafés und Geschäfte ergänzen die reiche Auswahl an kulturellen Angeboten.

In der Nähe der Staatsoper beherbergt die Albertina die weltweit größte Sammlung von Grafiken mit etwa 60.000 Zeichnungen, einigen Millionen Drucken und einer umfangreichen Sammlung von Fotomaterial. Für leibliche Genüsse sorgt das gute Essen in Do & Co Restaurant der Albertina nach dem Besuch einer der Ausstellungen.

Die Belvedere-Schlösser und Gärten bilden eine der europaweit schönsten Barockensembles. Das Obere Belvedere beherbergt die weltweit führende Sammlung österreichischer Kunst aus dem Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Zu den absoluten Highlights zählt die weltweit größte Sammlung von Werken von Gustav Klimt – einschließlich seiner bekanntesten Komposition, der Kuss. Das Untere Belvedere und die Orangerie sind Gastgeber ständig wechselnder Saisonausstellungen. Ein kurzes Stück vom Oberen Belvedere entfernt, befindet sich der ehemalige Österreich-Pavillon der Weltausstellung von 1958.

Am 24. April 2004 – 150 Jahre nach der Hochzeit von Kaiserin Elisabeth (1837-1898) und Kaiser Franz Joseph I. (1830-1916) – wurde das Sisi Museum in der Hofburg eröffnet. Die Exponate umfassen eine Reihe von persönlichen Gegenständen Elisabeths einschließlich einer Replik des Kleides, das sie am Vorabend ihrer Hochzeit trug, ihrem Morgenmantel und ihrem Sonnenschirm sowie Fächer und Handschuhe. Auch das luxuriöse Interieur des Eisenbahnwagens, den die Kaiserin auf Reisen benützte, kann besichtigt werden.

Kaiserin Elisabeth I. im ungarischen Krönungsornat (Gemaelde: Georg Raab)

Kaiserin Elisabeth I. im ungarischen Krönungsornat (Gemaelde: Georg Raab). Kaiserappartements in der Wiener Hofburg / Sisi Museum. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler


Theater, Opern- und Musical-Theater

Wien ist traditionell die Stadt der Kunst. Die Stadt verfügt über 50 Theater, darunter vier Opern und mehrere Musical-Theater, 150 Museen, zahlreiche Galerien und renommierte Theater-, Musik-und Tanzfestivals. All dies sorgt für ein außergewöhnlich reiches Kulturprogramm während des ganzen Jahres und macht die Stadt zu einer der führenden europäischen Kulturzentren.

Wien, als Stadt der Musik, genießt eine herausragende Reputation in der ganzen Welt. Keine andere Stadt war die Heimat so viele Komponisten von internationalem Ruf. Einige, wie Schubert, Strauss, Schönberg und Berg wurden, hier geboren, andere, wie Mozart, Beethoven, Haydn, Brahms und Mahler entschieden sich, dort zu leben. Wien verfügt über eines der besten Orchester der Welt – die Wiener Philharmoniker – sowie die Wiener Symphoniker und mehrere andere Orchester und Ensembles von ausgezeichnetem Ruf. Die Wiener Staatsoper ist eines der weltweit führenden Opernhäuser und wird durch drei weitere in der Stadt (Theater an der Wien, Volksoper, Kammeroper) ergänzt.

Burgtheater

Wiener Burgtheater vor dem Rathausplatz. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun

Die Wiener Sängerknaben verzaubern Musikliebhaber aus der ganzen Welt. Neben der klassischen Musik hat sich Wien auch als Stadt der Musicals etabliert, und die jüngsten Erfolge in der elektronischen Musik zeigen, dass auch die Avantgarde in Wien präsent ist. Eine ganz besondere Art, Musik zu genießen, bietet das Haus der Musik – eine einzigartige Hightech-Entdeckungsreise enträtselt das Phänomen der Musik: ein Ort, wo Geräusche sichtbar werden, Orgelpfeifen begehbar sind und Besucher virtuelle Dirigenten und Komponisten auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern erleben. Eine weitere Attraktion ist das Mozarthaus Vienna, das am 27. Januar 2006 eröffnet wurde – anlässlich von Mozarts 250. Geburtstag – in seinem ehemaligen Wohnhaus in der Domgasse.


Wien und seine Architektur

Wiens 2000-jährige Geschichte ist eng mit der Stadt in ihrer gegenwärtigen Form verbunden. Das Design der Innenstadt geht auf eine römische Siedlung und das Straßennetz des Mittelalters zurück. Romanische und gotische Kirchen prägen den Charakter der Straßen und Plätze; ebenso zahlreiche Paläste und Stadthäuser aus der Barockzeit.

Die Ringstraße war der ultimative Ausdruck einer modernen Metropole im neunzehnten Jahrhundert; ausgedehnte Wohnanlagen in den Außenbezirken bestimmen den Ton des Zwanzigsten Jahrhunderts. Derzeit werden eine Reihe von Großplanungen umgesetzt. Stararchitekten arbeiten daran, die Skyline Wiens neu zu definieren.

Wegen seiner Rolle als Kaiserresidenz und als ein Zentrum der Macht in Europa war die österreichische Hauptstadt über Jahrhunderte im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Dies förderte die Entwicklung wertvoller Architektur, wie sie heute in einem ähnlichen Ausmaß wohl nur wenige andere Städte bieten.

Im Laufe der Jahre hat sich die Stadt konsequent darum bemüht, diese historischen Highlights zu integrieren sowie den Weg für einige spektakuläre Neubauten freizumachen. Als die am schnellsten wachsende Großstadt im deutschsprachigen Raum setzt Wien heute weltweit neue Maßstäbe, vor allem im Wohnungsbau. Die Erhaltung der gewachsenen Strukturen und der Dialog zwischen Alt und Neu sind in der Wiener Architektur Konstanten.

Architektur-Highlight des Mittelalters: der Stephansdom

Die älteste architektonische Sehenswürdigkeit in Wien ist der Stephansdom. Unter den Habsburgern, die prägend auf das Erscheinungsbild der Stadt vom späten dreizehnten Jahrhundert bis 1918 wirkten, wurde der Dom nach und nach als ein Denkmal für die Ambitionen der herrschenden Dynastie erweitert. Der von den Wienern liebevoll „Steffl“ genannte Dom mit seinem 137 Meter hohe Südturm wurde 1433 fertiggestellt. Er gilt als ein Meisterwerk der europäischen Spätgotik. Über lange Zeit war er das höchste Gebäude aus Stein in Europa und ist bis heute der unbestrittene Mittelpunkt der Stadt.

Haas Haus und Stephansdom

Haas Haus und Stephansdom. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp G.


Kaiserliche Hauptstadt des Barock

Wiens Aufstieg in die Reihen der großen europäischen Hauptstädte begann in der Barockzeit. Zu den wichtigsten Architekten dieser Zeit zählen Johann Bernhard Fischer von Erlach und Johann Lucas von Hildebrandt. Eine Reihe von Sommerpalästen entstand außerhalb der Stadtmauern. Das Gartenpalais Schwarzenberg (1697-1704), Prinz Eugens Winterpalais (1695-1724, heute eine Außenstelle des Belvedere) und das Palais Daun-Kinsky (1713-1719, heute das Auktionshaus im Kinsky) gehören zu den wichtigsten Stadtpalästen.

Der Kaiser erweiterte die Hofburg mit dem Bau der Hofbibliothek (1722-1726) und der Winterreitschule (1729 bis 1734). Auch Kirchen und Klöster prägten in der Zeit der Habsburger die Stadt. Etwa Fischer von Erlachs Karlskirche, die außerhalb der Stadtmauern zwischen 1714 und 1739 errichtet wurde. Sie ist eines der wichtigsten Werke des europäischen Barock mit einer wunderschön ausgeführten Fassade. Die farbenfrohen Innenräume der Kirchen wie etwa jener der Peterskirche (1701-1722) zeugen von Ehrgeiz der Architektur dieser Periode, Malerei und Skulptur in einem harmonischen Einklang zu bringen.

Karlskirche am Abend

© Österreich Werbung, Fotograf: Kalmar.

Ein barockes Juwel: die Karlskirche. Im Sommer stellt das Wiener Stadtgartenamt vor der Kirche Palmen und Oleander auf.

 

Eine Stadt wird zur Metropole

Pläne, die hoffnungslos überfüllte Stadt zu erweitern, führten 1857 dazu, dass Kaiser Franz Joseph die Befestigungsanlagen der Stadtmauern abreißen ließ, sodass das historische Zentrum mit den Vorstädten verbunden werden konnte. 1865 eröffnet, ist die Ringstraße der wichtigste Vorzeigeboulevard in Europa. Die Gebäude sind fast alle in ihrer ursprünglichen Pracht erhalten. Sie bieten einen authentischen Eindruck von einer Metropole des Neunzehnten Jahrhunderts. Die Architektur der offiziellen öffentlichen Gebäude an der Ringstraße spiegelt ihren Zweck wider: die klassischen griechischen Formen von Theophil Hansen für das Parlament (1871-1883) beziehen sich auf die Demokratie, der Stil von Heinrich Ferstels Universitäts-Renaissance-Gebäudes (1873-1884) auf die Blüte des Humanismus, und Friedrich Schmidts gotisches Rathaus (1872-1883) steht für den Bürgerstolz des Mittelalters.

Wien, Blick vom Justizpalast auf Parlament

Wien, Blick vom Justizpalast auf Parlament. © Österreich Werbung, Fotograf: Volker Preusser

 

Die Bauten des Kaiserhauses dominieren den Ring bis heute: Eduard van der Nülls und August Sicardsburgs Staatsoper (1863-1869), Gottfried Sempers und Carl Hasenauers Burgtheater (1874-1888), das Kunsthistorische Museum, das Naturhistorische Museum (1871-91) und die Neue Hofburg (1881-1918). Zur gleichen Zeit war die Ringstraße der bevorzugte Aufenthaltsort für die meist jüdische Oberschicht. Familien wie die Ephrussis, die Epsteins und die Todescos errichteten luxuriöse Paläste und betonten so die  kulturelle Führung in der Wiener Gesellschaft. Die Weltausstellung 1873 gab Wien schließlich die Möglichkeit, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren. Viele Hotels eröffneten an der Ringstraße einschließlich dem Hotel Imperial und dem heutigen Palais Hansen Kempinski.

Fin de Siècle in Wien

Eines der letzten Gebäude, das an der Ringstraße fertiggestellt wurde, war Otto Wagners Postsparkasse (1903-1906). Mit seiner schmucklosen Fassade und der gläsernen Kassenhalle ist es bis heute eine Ikone der modernen Architektur. Otto Wagner vertrat den Geist der Veränderung an der Wende des Jahrhunderts wie kein anderer. Seine S-Bahn-Stationen brachten architektonische Schönheit in das öffentliche Verkehrsnetz der Stadt, und seine Kirche am psychiatrischen Krankenhaus Steinhof gilt als erste moderne Kirche (1904-1907).

Die U-Bahn-Station Karlsplatz ist eine architektonische Besonderheit: Die Station besteht aus zwei mit Ornamenten üppig verzierten, einander gegenüberliegenden Pavillons. Ausgeführt wurden sie von Otto Wagner als Stahlskelettbau mit vorgehängten Marmorplatten im Dekor des Jugendstils.

 

Wagners unbeirrbarer Fokus auf die Funktion eines Gebäudes beeinflusste eine ganze Generation von Architekten. Etwa Joseph Maria Olbrich, der die Secession (1897-1898) plante und Josef Hoffmann, Architekt des Sanatoriums Purkersdorf (1904) am westlichen Stadtrand der Stadt. Hoffmann gilt auch als Gründer der Wiener Werkstätte (1903).

Der wichtigste unter ihnen war Adolf Loos – das Looshaus am Michaelerplatz schrieb bei seiner Enthüllung Architekturgeschichte (1909 -1911). Die Geschäftsebene ist aufwendig mit Marmor verkleidet und steht in absolutem Gegensatz zu der schlichten Fassade im oberen Teil, sodass die „Nacktheit“ der oberen Etagen noch deutlicher hervortritt. Diese funktionell motivierte Aussage war so provokativ wie Loos kulturkritische Texte („Ornament und Verbrechen“), mit denen er großen Einfluss auf die Architektur des 20. Jahrhunderts nahm.

Loos wurde von der öffentlichen Auftragsvergabe auf die schwarze Liste gesetzt. Seine wichtigsten Werke sind daher Villen, Wohnprojekte und Läden wie der Schneidersalon Knize am Graben (1910-1913), der in seinem ursprünglichen Zustand bis heute erhalten ist, und der restaurierten Loos Bar (1908-1909) unweit der Kärntnerstraße.


Literaturtipp: ungewöhnliche Orte, überraschend, verstörend, amüsant und schön

 

111 Einblicke und Einsichten in ungewöhnliche Orte, überraschend, verstörend, amüsant und schön verspricht der etwas andere Wien-Reiseführer: „hinter den diskret versteckten Tapetentüren der alten Monarchie ebenso wie in den schrill erleuchteten Entrees des New Vienna, in postmodernen Kaffeehäusern, musealen Beisln, politischen Waschsalons und längst vergessenen Hinterhöfen“.

Lesen Sie nach, wo sich Wien richtig böse, und wo ist es richtig gemütlich ist, wo sich das schönste Stundenhotel der Stadt befindet und wo der Kopf eines Mörders hinter Glas liegt …

Dieses Buch ist ein wahrer Lesegenuss für all jene, die bei ihrem Besuch nicht nur das übliche Standard-Touristenprogramm abspulen möchten.


 

Ermäßigungen: die Wien-Karte

Die Wien-Karte gilt als 72-Stunden-Netzkarte für die freie Fahrt auf Wiens öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie bietet aber auch eine Reihe von Ermäßigungen. Erhältlich ist sie in vielen Wiener Hotels, in der Touristinformation, in Reisebüros und in den Verkaufsstellen der öffentlichen Verkehrsmittel (www.wienkarte.at). Die Inhaber der Wien-Karte können die Vorteile von mehr als 210 Preissenkungen und Sonderangeboten nützen. Die Palette reicht vom ermäßigten Museumseintritt bis hin zu Shopping-Angeboten. Details verrät eine Gutschein-Broschüre, die mit jeder Wien-Karte ausgehändigt wird. Alternativ gibt es auch eine etwas günstigere 48-Stunden-Wien-Karte, die die gleichen Vorteile wie das 72-Stunden-Pendant bietet.

Das zentrale Tourist-Informationsbüro von Wientourismus befindet sich direkt hinter der Wiener Staatsoper am Albertinaplatz (Ecke Maysedergasse, 1010 Wien). Neben allgemeinen Informationen und Unterstützung bei der Beschaffung von Hotelunterkünften bietet das Informationszentrum auch Eintrittskarten, Last-minute-Tickets für kulturelle Veranstaltungen und kostenfreiem WLAN, täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr.

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