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	<title>Steiermark-Reiseführer</title>
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	<title>Steiermark-Reiseführer</title>
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		<title>Steiermark &#8211; der Reiseführer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2016 11:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steiermark-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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					<description><![CDATA[Inhaltsverzeichnis: Tipps zu Zielen &#038; Sehenswürdigkeiten – Das steierische Salzkammergut – Die Buschenschank – Speisekarte mit steirische Spezialitäten -]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tipps zu Zielen &amp; Sehenswürdigkeiten &#8211; Das steierische Salzkammergut &#8211;&nbsp; Die Buschenschank &#8211; Speisekarte mit steirische Spezialitäten &#8211; Das weststeirische Schilcherland &#8211; Wandern &amp; Pilgern &#8211; Steirisches Brauchtum</strong></p>
<p>In der Steiermark beginnen die Alpen, oder hier enden sie – je nach Standpunkt. Dadurch ergeben sich landschaftliche Kontraste, die kaum ein anderes Bundesland in sich vereinen kann: Da ist zum einen das Hügelland der Süd- und Oststeiermark mit seinen Ausläufern in die pannonische Tiefebene. Im Gegensatz dazu steht die gebirgige Welt des Nordens, wo in den Tälern von jeher in handwerklichen und industriellen Betrieben für Wohlstand gesorgt wurde. Im Süden des Landes gedeihen hervorragende Weine: Welschriesling, Sauvignon blanc und Muskateller, aber auch Chardonnay, in der Steiermark Morillon genannt.</p>
<p>Die Steiermark steht für eine bunte Vielfalt. Der Reigen reicht von der Kulturhauptstadt Graz als größter bis Oberwölz als kleinster Stadt, über die Lipizzaner bis zum Erzberg, von der Riegersburg bis zum Gartenschloss Herberstein samt Tierwelt. Eine Entdeckungsreise wert ist auch das 200 alte Joanneum, das erste Museum Österreichs, das Kunsthaus Graz oder die Weingüter mit ihrer oft interessanten Architektur.</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielen natürlich auch die vielen Kulturveranstaltungen und Feste wie das Narzissenfest, die klassische styriarte und das elektronische springfestival oder die zeitgenössischen Festivals wie steirischer herbst und elevate. Und die Sprache der Steirer? Vom tiefen Oststeirisch, übel beleumundet als „bellen“, bis zum fast aristokratisch anmutenden Eggenberger Grazerisch, ist die Palette der Dialekte bunt.</p>
<hr>
<h2>Daten und Fakten</h2>
<p>Zwischen Dachstein, Hochschwab, Zirbitzkogel und Almenland, zwischen Flussauen und Klammen erstreckt sich Österreichs grünste Ecke. Die Steiermark ist 16.401&nbsp;km2 groß und damit das zweitgrößte sowie zu 61,3 Prozent bewaldet&nbsp; und damit auch das waldreichste Bundesland Österreichs. Die Region besitzt einen knappen 3000er (<strong>Dachstein</strong>: 2.995 m), 788 Gipfel über 2000 Meter und 2000 Almen mit einer Gesamtfläche von ca. 50.000&nbsp;ha.</p>
<p>Die Steiermark wird auch als der <strong>Obstgarten</strong> Österreichs bezeichnet und ist dank ihrer klimatischen Bedingungen das fruchtbarste Bundesland der Alpenrepublik. Vor allem Wein, Kürbis-(kernöl) und Äpfel zählen zu den Exportschlagern.</p>
<p>Die Steiermark besitzt eine <strong>Weinanbaufläche</strong> von 3.940 Hektar, das mit 5.800 Hektar größte Apfelanbaugebiet Österreichs und beachtliche 12.000&nbsp;ha Kürbisanbaufläche, die dem Land jährlich rund zwei Millionen Liter Kürbiskernöl bescheren.</p>
<ul>
<li><strong>Lage</strong>: im Südosten Österreichs</li>
<li><strong>Fläche</strong>: 16.401 km2, 61,3&nbsp;% Waldanteil, zweitgrößtes Bundesland Österreichs</li>
<li><strong>Bevölkerung</strong>: 1.213.255 Einwohner</li>
<li><strong>Landeshauptstadt</strong>: Graz (zweitgrößte Stadt Österreichs) mit 266.965 Einwohnern</li>
<li><strong>Klimazonen</strong>: alpines Klima im Norden, pannonische Klimazone im Süden</li>
<li><strong>Topografie</strong>: Der Norden ist (hoch)alpin mit Bergen bis annähernd 3000 Metern; in der Mitte prägen Almen (das größte zusammenhängende Almgebiet Europas) und das Grazer Becken die Landschaft; im Süden wechseln die Hügel der Weinberge mit flachen Ebenen des Thermenlandes</li>
<li><strong>Staatsgrenze</strong>: 145 km mit der Republik Slowenien</li>
<li><strong>Landesfarben</strong>: Weiß-Grün</li>
<li><strong>Wappen</strong>: rot gehörnter, Feuer speiender, silberner Panther auf grünem Wappenschild, den der steirische Herzogshut krönt</li>
<li><strong>Symbol</strong>: das grüne Herz (das Land wird wegen seines Waldreichtums seit 1972 auch als Grünes Herz Österreichs bezeichnet)</li>
<li><strong>Verwaltung</strong>: 17 politische Bezirke einschließlich der Landeshauptstadt Graz</li>
<li><strong>Höchster Punkt</strong>: 2.995&nbsp;m – Hoher Dachstein</li>
<li><strong>Tiefster Punkt: </strong>200&nbsp;m – die Mur östlich von Bad Radkersburg</li>
<li><strong>Längster Fluss: </strong>Mur – 290,9&nbsp;km (in der Steiermark)</li>
<li><strong>Größter See: </strong>Grundlsee – 4,3 km2</li>
</ul>
<figure id="attachment_447" aria-describedby="caption-attachment-447" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-447" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468.jpg" alt="Grundlsee" width="640" height="425" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-447" class="wp-caption-text"><em>Der Grundlsee</em></figcaption></figure>
<ul>
<li><strong>Wandern</strong>: ein knapper 3000er (Dachstein: 2.995 m), 788 Gipfel über 2000 Meter, 2000 Almen (Gesamtfläche: ca. 50.000&nbsp;ha)</li>
<li><strong>Radfahren/MTB: </strong>Flussradwege (entlang von Mur und Enns) sowie mehrere Mountainbikeregionen</li>
<li><strong>Ältestes Museum Österreichs:</strong> Joanneum in Graz (seit 1811)</li>
</ul>
<hr>
<h2 data-canvas-width="338.031926524971"><strong>Die 6 Regionen der Steiermark</strong></h2>
<p data-canvas-width="102.64834981038396"><strong>1. Schladming-Dachstein, Ramsau am Dachstein, Alpenregion Gesäuse:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.schladming-dachstein.at">www.schladming-dachstein.at</a></li>
<li data-canvas-width="134.42321805500387"><a href="http://www.ramsau.com">www.ramsau.com</a></li>
<li data-canvas-width="141.0199111769722"><a href="http://www.gesaeuse.at"><span style="color: #0000ff;">www.gesaeuse.at</span></a></li>
</ul>
<p data-canvas-width="392.1831584625453"><strong>2. Thermenland Steiermark &amp; Oststeiermark:</strong></p>
<p data-canvas-width="259.5051399172651">mit 6 Thermen, den Weinstraßen und der Schlösserstraße. Das Apfel-Zentrum Österreichs.</p>
<ul>
<li data-canvas-width="169.42334949584304"><a href="http://www.thermenland.at">www.thermenland.at</a></li>
<li data-canvas-width="187.22342091387375"><a href="http://www.oststeiermark.com">www.oststeiermark.com</a></li>
</ul>
<p><strong>3. Ausseerland – Salzkammergut:</strong><a href="http://www.ausseerland.at">www.ausseerland.at</a></p>
<p data-canvas-width="198.1915668599753"><strong>4. Die Region Murtal:<br></strong></p>
<p data-canvas-width="198.1915668599753">Im Winter: beliebte Region für Snowboarder. Die zweite Seite: der Red Bull Ring als Motorsport-Eldorado. <a href="http://www.murtal.at">www.murtal.at&nbsp;</a></p>
<p data-canvas-width="155.45966506653002"><strong>5. Die Hochsteiermark:&nbsp; </strong><a href="http://www.hochsteiermark.at">www.hochsteiermark.at</a></p>
<p data-canvas-width="155.45966506653002"><strong>6. Die Süd- &amp; West- Steiermark:</strong>Die Heimat von Kürbis(-kernöl) und Wein, sanfte Weinberglandschaft und die Geburtsstätte der Lipizzaner <a href="http://www.sws.st">www.sws.st</a></p>
<div data-canvas-width="99.12041526958632">&nbsp;</div>
<hr>
<h2>Interessante Ziele &amp; Sehenswürdigkeiten</h2>
<h3>Nationalpark Gesäuse</h3>
<p><strong>Der Nationalpark wurde 2002 gegründet und erstreckt sich über die steirischen Ortschaften Admont, Johnsbach, Weng, Hieflau, Landl und St. Gallen.</strong></p>
<p>Mit rund 110 km ist der Nationalpark Gesäuse der drittgrößte Österreichs. 2 Markanteste Wahrzeichen sind die hochaufragenden Kalkriesen, mit dem Gipfel des Hochtors in 2.370 m Seehöhe. Unten zwängt sich die Enns in engen Schluchten durch das Bergmassiv. Ansonsten gibt es viel Wald und zahlreiche schöne Almen.</p>
<p><strong>Anreise</strong>: Die Bahnlinie zwischen Selzthal und Amstetten folgt den Schluchten der Enns und bringt die Besucher bis ins Zentrum des Nationalparks. Mit seinem Dutzend Häusern ist Gstatterboden zwar nicht sehr groß, dort befindet sich aber auf einer kleinen Anhöhe der Nationalpark-Pavillon, der Informationen für die Besucher bereithält und zugleich den wohl spektakulärsten Blick auf das Herzstück des Gesäuses gewährt: Eine mehrere Kilometer lange, fast senkrecht aufsteigende Felswand, die sich vom bewaldeten Talgrund auf ca. 500 m bis zur Gipfellinie in weit über 2.000 m Seehöhe aufbaut.</p>
<p>Eine der beliebtesten Wanderrouten führt durch diese Wand: Mit dem „<strong>Wasserfallweg</strong>“, einer mit Leitern und Drahtseilen gut gesicherten Wanderroute, gelangt man aus dem tiefen Tal in die Region der Hochalmen und die hinter dem Wandabbruch gelegenen Nadelwälder. Etwa 3 bis 4 Stunden ist man unterwegs, davon benötigt man die erste Hälfte für den Anstieg durch die felsige Wand, vorbei am ca. 100 m hohen Wasserfall, der im Hochsommer allerdings nur spärlich Nass spendet. Die zweite Hälfte des Weges ist dann ein Waldspaziergang, der bei der Heinrich-Hess-Hütte endet.</p>
<p>Für viele Besucher des Nationalparks Gesäuse ist dieses Haus mit 115 Betten und Lagern das wahre Zentrum der Region. Von hier aus lässt sich in einer nicht ganz einfachen Bergtour der höchste Gipfel der Region, das Hochtor (2.370 m), ersteigen. Allerdings ist der <strong>Josefinensteig</strong> wirklich nur den schwindelfreien und absolut trittsicheren Wanderern vorbehalten. Die Rundumsicht vom Gipfel entlohnt aber alle, die es geschafft haben, für die Mühen und den „Thrill“ bei der Überwindung der steilen Kletter-Passagen über die Kalksteingrate und -kanten.</p>
<p>Vom höchsten Punkt des Nationalparks wird die Urwüchsigkeit dieser Landschaft besonders deutlich. Bis vor wenigen Jahrhunderten war das gesamte Gebiet undurchdringliche Wildnis, in die nur wenige Jäger, Wilderer, Bergleute, Köhler oder Holzknechte vorzudringen wagten. Erst im 17. Jahrhundert, während der frühen Blüte der Eisenindustrie im nahen Eisenerz und Hieflau, rückte das Gesäuse mit seinen dichten Urwäldern in den begehrlichen Blick der Eisenindustrie und ihrer „Hammerherren“. Einige Wälder wurden geschlägert und das so gewonnene Holz auf dem Wasserwege über die Bäche und die Enns dann in Richtung der Städte im Alpenvorland – nach Weyer, Waidhofen an der Ybbs und Steyr – abtransportiert. Erst der Niedergang der Eisenindustrie vor etwa 150 Jahren verhalf der Natur im Gesäuse zu einer Atempause und Regeneration, die durch den Nationalpark nun für die kommenden Zeiten gesichert zu sein scheint.</p>
<p>Heute führt ein dichtes Netz von <strong>Wanderwegen</strong> durch die Schluchten und Wiesentäler hinauf auf die Almen und Berghänge. Neben der Hess-Hütte sind vor allem das Buchstein-Haus, die Ennstaler Hütte sowie die Mödlinger Hütte die wichtigsten Stützpunkte für Touristen, die hier eine warme Mahlzeit und ein Bett zum Übernachten finden. Kaum ein Weg zu einer Berghütte dauert länger als drei bis vier Stunden, wer allerdings einen Gipfel erklimmen will, sollte die doppelte Stundenanzahl annehmen – Großer und Kleiner Buchstein, Tamischbachturm, Admonter Kalbling, Tieflimauer, Sparafeld und Lugauer, alle um die 2.000 m hoch, sind die bekanntesten davon.</p>
<figure id="attachment_4117" aria-describedby="caption-attachment-4117" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-large wp-image-4117" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692-1024x768.jpg" alt="Der kulinarische Tipp: Die Kaspressknödelsuppe, ein Gedicht! © Erich Neuhold" width="1024" height="768" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-4117" class="wp-caption-text">Der kulinarische Tipp: Die Kaspressknödelsuppe der Hess-Hütte, ein Gedicht! © Erich Neuhold</figcaption></figure>
<p>Einige Gasthöfe und Pensionen finden sich in dem Dorf <strong>Johnsbach</strong> am Fuße des Großen Ödsteins. Neben der kleinen Kirche des Ortes sollte man unbedingt den Bergsteiger-Friedhof besuchen. Viele verunglückte Kletterer des vergangenen Jahrhunderts haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Etliche der blumengeschmückten Gräber mit ihren oft skurrilen Inschriften („Viele Wege führen zu Gott, seiner führte über die Berge …“) zeugen von der langen und oft auch tragischen Geschichte des Sportkletterns im Gesäuse. Ein Wiener Buchautor sprach sogar von den Gesäusewänden als der „Hochschule des Felskletterns“. Heute führen zahllose Kletterrouten von (relativ) leicht bis zum höchsten Schwierigkeitsgrad durch die Wände des Nationalparks.</p>
<p><strong>Mountainbike:&nbsp;</strong> Zwei Touren sind ausgeschildert und verlangen auch gut trainierten Könnern so einiges ab. Von Gstatterboden geht es rund 700 Höhenmeter hinauf zur Hochscheibenalm und dann auf Serpentinen hinunter nach Hieflau. Die zweite Mountainbike-Strecke ist die sogenannte Johnsbacher-Almrunde, die ebenfalls immer im Angesicht der umliegenden „wilden“ Zweitausender auf gut ausgebauten Forststraßen hinauf zur Mödlinger Hütte am Fuße des Reichensteins (2.251 m) führt.</p>
<p>Von Mai bis Oktober ist auf der Enns <strong>Rafting</strong>-Hochsaison: Mit großen, schweren Schlauchbooten werden die wilden Katarakte der Enns, etwa die tosende Schlüsselstelle beim Gesäuseeingang nahe Admont, „unter das Paddel“ genommen.</p>
<p><strong>Informationsbüro des Nationalparks Gesäuse</strong><br>Hauptstraße 35<br>8911 Admont<br><a href="http://www.nationalpark.co.at">www.nationalpark.co.at</a></p>
<p><strong>Tourismusverband Gesäuse</strong><br><a href="http://www.gesaeuse.at">www.gesaeuse.at</a></p>
<p><strong>Über Hütten und Wege im Nationalpark informiert am besten der Österreichische Alpenverein</strong><br><a href="http://www.alpenverein.at">www.alpenverein.at</a></p>
<p><strong>Rafting-Touren auf der Enns im Gesäuse</strong><br><a href="http://www.rafting.at">www.rafting.at</a></p>
<p>Weitere Infos und Wandertipps: <a href="http://www.nationalpark.co.at">www.nationalpark.co.at</a></p>
<p><strong>Salza: </strong><a href="http://www.salza.at">www.salza.at</a></p>
<figure id="attachment_958" aria-describedby="caption-attachment-958" style="width: 947px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-958" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000014494-moedlinger-huette-im-gesaeuse-bei-johnsbach-steiermark-oesterreich-werbung-Jezierzanski.jpg" alt="Mödlinger Hütte im Gesäuse bei Johnsbach in der Steiermark im Nationalpark Gesäuse © Österreich Werbung, Fotograf: Jezierzanski" width="947" height="768" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000014494-moedlinger-huette-im-gesaeuse-bei-johnsbach-steiermark-oesterreich-werbung-Jezierzanski.jpg 947w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000014494-moedlinger-huette-im-gesaeuse-bei-johnsbach-steiermark-oesterreich-werbung-Jezierzanski-300x243.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000014494-moedlinger-huette-im-gesaeuse-bei-johnsbach-steiermark-oesterreich-werbung-Jezierzanski-768x623.jpg 768w" sizes="(max-width: 947px) 100vw, 947px" /><figcaption id="caption-attachment-958" class="wp-caption-text"><em>Mödlinger Hütte im Gesäuse bei Johnsbach in der Steiermark im Nationalpark Gesäuse. © Österreich Werbung, Fotograf: Jezierzanski</em></figcaption></figure>
<hr>
<h3>Stift Admont</h3>
<p>Umrahmt von den schroffen Wänden des Kalkgebirges liegt das älteste noch bestehende Kloster der Steiermark, dessen Besuch bei keiner Steiermark-Tour fehlen sollte: <strong>Stift Admont</strong>. 1074 gegründet, erlebte die Benediktinerabtei während des Spätbarocks ihre größte Blüte. Damals entstand unter sieben massiv gemauerten Kuppeln ein Bauwerk, das nach seiner Vollendung im Jahr 1776 den Zeitgenossen wie ein Weltwunder erscheinen musste: eine Bibliothek, die noch heute die weltgrößte eines Klosters ist. „Wie den Verstand soll auch den Raum Licht erfüllen“, war das Credo der Baumeister, die in dem 70 Meter langen, elf Meter hohen und 14 Meter breiten <strong>Bibliothekssaal</strong> unter prachtvollen Fresken Platz für mehr als 40.000 Bände schufen. Heute begegnet man Admont aber auch Werken von Erwin Wurm, Rudi Molacek und Lois Renner, denn die Mönche haben sich 1997 auf das historisch gewachsene Mäzenatentum der Kirche zurückbesonnen und ein „Museum für Gegenwartskunst“ ins Kloster gebaut – ein zeitgenössischer Rahmen für Werke von über 100 Künstlern.</p>
<p><strong>Stift Admont: </strong><a href="http://www.stiftadmont.at">www.stiftadmont.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9941/thumb_preview_b4ab4214-3cf9-4bda-8a10-52d96a27b6f7.jpg" alt="Stift Admont " data-ab-color="rgb(151,168,212)" data-adaptive-background="1" width="835" height="660"></p>
<p class="license"><em>Stift Admont. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp Hackner</em></p>
<hr>
<h3>Wallfahrtskirche von Mariazell</h3>
<p>In den Bergen ist man dem Himmel ein Stück näher, müssen sich die Erbauer vieler Kirchen in der Steiermark wohl gedacht haben. So auch bei der berühmten Wallfahrtskirche von <strong>Mariazell </strong>– mitunter zum Leidwesen der Pilger, die nach einer anstrengenden Wallfahrt noch eine letzte, kraftraubende Steigung überwinden müssen. Doch Pilgern ist wieder „in“, und Mariazell, inmitten eines waldreichen Gebirgszugs ganz im Norden der Steiermark, erlebt eine neue Renaissance. Drei Wallfahrtswege, der Wiener, der Niederösterreichische und der Kärntner-Steirische Mariazeller Weg führen in den Gnadenort, der zugleich ein bedeutender Luftkur- und Wintersportort ist. Doch die meisten Besucher kommen hierher, um Hoffnung statt Hektik zu suchen, Mystik statt Vernunft. Im Zentrum steht die aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue auf dem Altar der Kirche: Seit 850 Jahren soll sie schon für eine Reihe von Wundern verantwortlich sein. Im Habsburgerreich wurde sie zur „Magna Mater Austriae“, heutzutage bekommt sie geflüsterte Anrufungen in vielen verschiedenen Sprachen zu hören – denn die Menschen pilgern von überall hierher, vor allem aus Osteuropa. Absolut sehenswert: vor allem in Verbindung mit einer Fahrt mit der <a href="https://reisewiki.at/schmalspurbahnen-und-bergbahnen-in-oesterreich/#Mariazellerbahn">Mariazellerbahn</a>.</p>
<p><a href="http://www.mariazell.at">www.mariazell.at</a></p>
<p>Mariazell Basilika <a href="http://www.basilika-mariazell.at">www.basilika-mariazell.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2218/thumb_preview_24a5211c-13f4-414f-b24a-039a7909f857.jpg" alt="Mariazell" data-ab-color="rgb(27,101,174)" data-adaptive-background="1" width="880" height="581"></p>
<p class="license"><em>Mariazell. © Österreich Werbung, Fotograf: Pigneter</em></p>
<hr>
<h3>Gestüt Piber</h3>
<p>Ein Besuch des traditionellen Gestüts mit seinen rund 230 Lipizzanern gestattet einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen dieser uralten Zucht der edlen Tiere. Sie sind weiß, elegant und weltberühmt – die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule in Wien. Ihre ungestümen Jugendjahre verbringen die weißen Pferde im Gestüt Piber in der Weststeiermark. Die Tiere, die als älteste Kulturpferderasse Europas gelten, verbringen die ersten drei Lebensjahre im Sommer auf den Almen in 1500 Meter Seehöhe, wo sie die notwendige Trittsicherheit, Ausdauer und Abhärtung erlangen. Erst danach beginnen die täglichen Trainings in der Reithalle, wo auch Besucher dabei sein können.</p>
<figure id="attachment_2292" aria-describedby="caption-attachment-2292" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2292" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3481_c_spanische_hofreitschule-bundesgestuet_piber-1024x681.jpg" alt="Steiermark Tourismus © Spanische Hofreitschule - Bundesgestüt Piber " width="750" height="499" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3481_c_spanische_hofreitschule-bundesgestuet_piber.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3481_c_spanische_hofreitschule-bundesgestuet_piber-300x199.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3481_c_spanische_hofreitschule-bundesgestuet_piber-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2292" class="wp-caption-text"><em>Steiermark Tourismus © Spanische Hofreitschule &#8211; Bundesgestüt Piber</em></figcaption></figure>
<p>Schließlich werden die Besten unter den Pferden für die Spanische <strong>Hofreitschule</strong> ausgewählt, wo ihre natürlichen Bewegungsanlagen zur höchstmöglichen Eleganz gebracht werden. Den Lipizzanern in Piber kann man auf ganz unterschiedliche Weise begegnen: etwa bei der Sommerfrische auf der Alm, wo die Jungpferde und Fohlen noch herumtollen, oder bei einer Kutschenfahrt mit den kaiserlichen Barocktieren – und das auf dem Kutschbock: Denn auch Anfänger können in Schnupperkursen ein- oder zweispännig Gespannfahren erlernen. Nach Beendigung ihrer Karriere in Wien verbringen die Lippizzaner übrigens ihren wohlverdienten Ruhestand wieder in Piber.</p>
<p><a href="http://www.piber.com">www.piber.com</a></p>
<figure id="attachment_1348" aria-describedby="caption-attachment-1348" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1348" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/01744-1024x849.jpg" alt="Spanische Hofreitschule: Pas de Deux. © WienTourismus/Spanische Hofreitschule/Herbert Graf" width="750" height="622" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/01744.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/01744-300x249.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/01744-768x637.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1348" class="wp-caption-text"><em>Spanische Hofreitschule: Pas de Deux. © WienTourismus/Spanische Hofreitschule/Herbert Graf</em></figcaption></figure>
<hr>
<h3>Der Erzberg</h3>
<p>Der Erzberg mit seinen endlosen gehauenen Stufen ist das optische Markenzeichen der Region und eines der tourististischen Highlights der Steiermark. Hier befindet sich das weltweit größte bekannte Vorkommen von karbonatischem Eisenerz. Ein Schaubergwerk unter Tage führt Besuchern anhand von Werkzeugen und Maschinen die Methoden des Erz-Abbaus vor Augen. In den Stollen erhält man Einblick in einstige Arbeitsweisen der Knappen wie auch in moderne Bohr- und Sprengtechnik. Wieder am Tageslicht, wird man mit dem größten Fahrzeug der Welt, dem Erztransporter <strong>Hauly</strong>, unglaubliche 55 Tonnen schwer und 860 PS stark, zu den einzelnen Betriebspunkten des Erzbergs gebracht.</p>
<p>Heulende Motoren verspricht auch das alljährlich im Mai stattfindende „<strong>Erzberg- Rodeo</strong>“, ein Pflichttermin für Motorsportfreunde aus aller Welt. Wagemutige Motocross-Fahrer versuchen hier drei Tage lang über die Steilstufen den Berg zu erzwingen. Nur die allerwenigsten schaffen es, nicht umsonst gilt dieser Rodeoritt auf den Erzberg als das „härteste Motorrad-Rennen der Welt“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/8765/thumb_preview_851e4675-b361-4012-a227-6f8bc99a0fa2.jpg" alt="Erzberg" data-ab-color="rgb(0,83,117)" data-adaptive-background="1" width="880" height="598"></p>
<p class="license"><em>Erzberg bei Eisenerz. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer</em></p>
<p><strong>Das Schaubergwerk in steierischen Erzberg</strong></p>
<p>Im Schaubergwerk lässt sich auf eindrucksvolle Weise die 1000 Jahre alte Geschichte des Erzabbaus, an dessen Beginn übrigens die Legende von einem Wassermann stand, nachvollziehen, darüber hinaus wird man hier mit dem größten Fahrzeug der Welt, dem 860 PS starken Erztransporter „Hauly“, zu den einzelnen Betriebspunkten des Erzbergs geführt. Und wer sich um Punkt 9.53 Uhr am Erzberg einfindet, kann die tägliche Sprengung auf einer der 24 Erzabbaustufen erleben. Aber bitte Abstand halten – ca. 40.000 bis 50.000 Tonnen Gestein werden pro Sprengvorgang weggesprengt.</p>
<p>In Eisenerz, der alten Bergbaustadt im Talgrund, wird einem bewusst, dass das Eisen langsam zur Neige geht. Seine große Bedeutung hat der Ort verloren, die Jugend wandert ab. Doch der Schichtturm, ein wunderschöner Renaissance-Bau aus dem Jahr 1584, thront als Wahrzeichen immer noch stolz über der Stadt. Hier wurde jahrhundertelang die Schicht der Knappen eingeläutet oder vor Brand und Hochwasser gewarnt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Erzberg</strong><br><a href="http://www.abenteuer-erzberg.at">www.abenteuer-erzberg.at</a><br><a href="http://www.erzbergrodeo.at">www.erzbergrodeo.at</a></p>
<p><strong>Eisenerz</strong><br><a href="http://www.eisenerz.at">www.eisenerz.at</a></p>
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<h3>Das steierische Salzkammergut</h3>
<p>Diese von hohen Bergen und Wäldern umrahmte Seenlandschaft im äußersten Nordwesten der Steiermark war schon immer Heimat von unabhängigen und streitbaren Menschen, die sich gegen jede Obrigkeit – sei es die katholische Kirche oder das Kaiserhaus – auflehnten. Und dennoch zog es immer Fremde ins Ausseerland: Dichter, Maler, Musiker ließen sich von der dramatischen Landschaft inspirieren. „Wer nach Altaussee kommt“, schrieb Friedrich Torberg, „will nirgends hin als nach Altaussee und wollte er’s, so könnt’ er’s nicht.“ – Auch, weil der Ort eine Sackgasse ist. Am Ende der Ortsstraße liegt der <strong>Altausseer See</strong>, hinter diesem türmen sich – scheinbar unüberwindbar – die Trisselwand und das Tote Gebirge auf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/366/thumb_preview_a54c7781-a2d6-472d-b0d5-05bf5d6d2bf4.jpg" alt="Dachstein Panoramaplattform" data-ab-color="rgb(152,150,197)" data-adaptive-background="1" width="846" height="660"></p>
<p class="license"><em>Dachstein Panoramaplattform &#8211; Wanderer auf dem Skywalk über Ramsau am Dachstein. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp</em></p>
<p>Im Mittelpunkt des Salzkammerguts liegt der 2995 Meter hohe <strong>Dachstein</strong>, die höchste Erhebung der Steiermark. Die beinahe senkrecht abfallende Dachstein- Südwand flößt nicht nur kletternden Alpinisten Respekt ein. Ihr Anblick, vor allem bei Nachmittags- und Abendlicht, ist immer spektakulär, ob von der Bergstation der Dachstein-Seilbahn aus, oder mitten im Fels, von dem auf 2700 Meter Höhe befindlichen Skywalk aus – einer Plattform, die 250 Meter über die Felswand hinausragt. Durch den teils gläsernen Boden dieses luftigen Balkons blickt man in den felsigen Abgrund oder man genießt den Panoramablick auf die <strong>Landschaft des Ausseerlands</strong>.</p>
<p><a href="http://www.ausseerland.at">www.ausseerland.at</a><br><a href="http://www.altaussee.at">www.altaussee.at</a><br><a href="http://www.derdachstein.at">www.derdachstein.at</a></p>
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<p><strong>Weiters sehenswert:</strong></p>
<p><strong>Basilika Mariazell</strong></p>
<p>einer der ältesten und bedeutendsten Marien-Wallfahrtsorte Mitteleuropas (über 850 Jahre alt)</p>
<p><strong>Grazer Schlossberg</strong></p>
<p>Der Schlossberg mit dem Wahrzeichen der Stadt – dem Uhrturm – bietet den schönsten Blick auf die Landeshauptstadt.</p>
<p><strong>Schloss &amp; Tierwelt Herberstein</strong></p>
<p>Schloss mit historischen Gärten, mit einem Museum des Bildhauers Bruno Gironcoli und einem Tierpark mit Tieren aus fünf Kontinenten</p>
<p><strong>Zotter Schoko-Theater</strong></p>
<p>Der Chocolatier Josef Zotter zählt er zu den besten Schokoladenherstellern der Welt. Seit Schokowelt zeigt, was alles möglich ist von der Kakaobohne bis zur Schokolade: Darunter sind auch seltsamste Geschmacksrichtungen; alles ist bio.</p>
<p><strong>Kunsthaus Graz</strong></p>
<p>Kunsthalle für Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Außergewöhnlich durch ihre futuristische Architektur, die an eine blaue Blase erinnert.</p>
<p><strong>Riegersburg</strong></p>
<p>über 850 Jahre alte, größte Festung der Steiermark</p>
<p><strong>Freilichtmuseum Stübing</strong></p>
<p>rund hundert originale historische bzw. bäuerliche Bauten aus ganz Österreich</p>
<p><strong>Schloss Eggenberg + Museen</strong></p>
<p>Die bedeutendste steirische Schlossanlage ließ sich der Fürst von Eggenberg als architektonisches Abbild des Universums bauen.</p>
<p><strong>Zeughaus Graz</strong></p>
<p>Das Zeughaus beherbergt die weltweit größte Sammlung historischer Waffen.</p>
<figure id="attachment_2214" aria-describedby="caption-attachment-2214" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2214" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer-1024x682.jpg" alt="Zeughaus © Graz Tourismus - Harry Schiffer" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2214" class="wp-caption-text">Zeughaus. © Graz Tourismus &#8211; Harry Schiffer</figcaption></figure>
<p><strong>INTERESSANTE MUSEEN</strong></p>
<p><strong>Museum Zeitroas in Ramsau am Dachstein</strong></p>
<p>Tourismusgeschichte, Alpingeschichte, Geologie, die Jagd, bäuerliches Handwerk, Alltag und Leben sowie insbesondere die für die Ramsau so prägende evangelische Glaubensgeschichte werden im Museum Zeitroas Ramsau am Dachstein thematisiert.</p>
<p>Infos: <a href="http://www.zeitroas.at">www.zeitroas.at</a></p>
<p><strong>Alpinmuseum Austriahütte</strong></p>
<p>Ebenfalls einen Besuch wert ist das Alpinmuseum Austriahütte. Die auf 1638&nbsp;m Seehöhe gelegene Hütte des Österreichischen Alpenvereins ist das höchstgelegene Museum der Steiermark. 1989 wurde hier das erste Alpinmuseum der Steiermark eröffnet und 1995 um eine naturgeschichtliche Schau erweitert, welche die Tier- und Pflanzenwelt des Dachsteingebietes zeigt.</p>
<p>Geöffnet ist die Hütte von Pfingsten bis 26. Oktober und im Winter von Weihnachten bis Ostern.</p>
<p>Infos: <a href="http://www.austriahuette.at">www.austriahuette.at</a></p>
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<h2>Gut essen und trinken</h2>
<p>„Ich könnte in Kernöl baden und mich ausschließlich von Käferbohnen ernähren“, sagt die in Graz geborene Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz. Sandra Thier, RTL II-Moderatorin und ebenfalls gebürtige Grazerin, antwortet auf die Fragen nach ihren persönlichen Steiermark-Assoziationen: „Klapotetz, Heimat, grüne Berge, Wein.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-51" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/4297355746_bfac8bc0f4_Klapotetz.jpg" alt="Klapotetz Windrad" width="500" height="375" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/4297355746_bfac8bc0f4_Klapotetz.jpg 500w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/4297355746_bfac8bc0f4_Klapotetz-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><em>Ein Klapotetz (slowenisch klopotec) ist eine im südsteirischen Weinland verbreitete Vogelscheuche. Sie besteht aus einem Windrad mit Welle und Schlägeln, die durch ihr rhythmisches Geklapper die Vögel von den Weingärten zur Zeit der Traubenreife fernhalten sollen</em></p>
<p>Die Steiermark ist ein äußerst fruchtbares Land. Nicht zufällig wird sie als der Feinkostladen, oder noch besser der Bauch Österreichs, bezeichnet. Im Süden prägen Weingärten, Kürbisfelder, Obstgärten sowie Mais- und Getreidefelder das Bild. Käferbohnen, Kren (Meerrettich), Schwarzer Holunder, Hopfen, Raps und vieles mehr gedeihen hier vorzüglich. Der alpine Norden wiederum liefert Almo (langsam und länger gereiftes Rinderfleisch aus dem steirischen Almenland) sowie Wild und Saibling.</p>
<p>Dies alles wird of noch natürlich verarbeitet, auf kurzen Wegen zugestellt und dann ideenreich zubereitet. Wein, Kürbis und Apfel spielen dabei die kulinarische Hauptrolle. Die Region ist aber auch für ihre Schinken wie den Vulcano, oder seine große Käsevielfalt und seine zahlreichen kleinen Käsereien bekannt. Essig, Schnäpse und ungewöhnliche Schokoladenvariationen gibt es hier ebenfalls in guter Qualität.</p>
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<h3>Der Kürbis</h3>
<p>Unzählige gelbrot bis grün gesprenkelte Plutzer leuchten im Herbst von rund 12.000 Hektar Kürbisan &#8211; baufläche. Aus dem angebauten Cucurbita-Kürbis schälen die Bauern bei der Ernte direkt auf dem Acker die Kerne heraus. Im getrockneten Zustand sind das jährlich insgesamt rund 4.800 Tonnen Kürbiskerne.</p>
<p>Deren <strong>Besonderheit</strong>: Durch eine Mutation vor etwa hundert Jahren verlor der Kürbiskern die verholzende Samenschale. Heute schützt den Samenkern nur noch ein dünnes Silberhäutchen. Diese weiche Kernkonsistenz ermöglicht die effiziente Pressung des intensiv grünrot fluoreszierenden Kernöls – es wird auch das Grüne Gold der Steiermark genannt.</p>
<p>Gut zu wissen: Für die Produktion von einem Liter des steirischen Kürbiskernöls benötigt man rund 2,5 Kilogramm oder in etwa 11.000 getrocknete Kürbiskerne und damit 30 bis 40 Kürbisse.</p>
<p><a href="http://www.steiermark.com/de/urlaub/kulinarium/produkte/kuerbis">www.steiermark.com/de/urlaub/kulinarium/produkte/kuerbis</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/4522/thumb_preview_db2725b7-b870-40c2-b4fc-6fbdd5205a46.jpg" alt="Kuerbisernte in der Steiermark" data-ab-color="rgb(19,19,21)" data-adaptive-background="1" width="438" height="660"></p>
<p class="license"><em>Herstellung des Steirischen Kürbiskernöles. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer</em></p>
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<h3>Die Buschenschank</h3>
<p>Als 1784 unter Kaiser Joseph II den Weinbauern die Möglichkeit des Ab-Hof-Verkaufs ermöglicht wurde, sicherte dies vielen Südsteirern einen dringend notwendigen Zusatzverdienst. Der Ausschank wurde ursprünglich abgehalten, um den Winzern und der Bevölkerung des Ortes den Sturm und den Wein der aktuellen Ernte zu präsentieren.</p>
<p>Heute gibt es noch immer über 800 Buschenschänken, knapp ein Zehntel darf das Prädikat „ausgezeichnet“ tragen. Das Angebot wurde vielfältig weiterentwickelt. Bio-Weine sind das große Thema, denn immer mehr Weinbauern bauen ihre Weine nach Biokriterien an oder produzieren klimaneutral.</p>
<p>In den Buschenschänken werden außerdem nicht nur mehr klassische Brettljausen mit Geselchtem und Verhackertem, sondern zunehmend vegetarische Speisen und auch vegane Gerichte kredenzt. Die Brettljause ist der Evergreen der Buschenschank-Küche. Das hat einen Grund: Zum Unterschied von Wirtshäusern und Restaurants dürfen am Buschenschank nur kalte Speisen und selbst erzeugte Weine serviert werden. Ein eigenes Buschenschankgesetz regelt, was gereicht bzw. zugekauft werden darf. Zum Beispiel ist auch der Ausschank von Kaffee und Bier nicht erlaubt. Natürlich fehlt aber das süße Speisenangebot nicht: etwa Germ-Mehlspeisen und Kuchen.</p>
<figure id="attachment_2297" aria-describedby="caption-attachment-2297" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2297" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4868_c_steiermark_tourismus_schiffer-1024x683.jpg" alt="© Steiermark Tourismus / Harry Schiffer " width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4868_c_steiermark_tourismus_schiffer.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4868_c_steiermark_tourismus_schiffer-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4868_c_steiermark_tourismus_schiffer-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2297" class="wp-caption-text">© Steiermark Tourismus / Harry Schiffer &#8211; Brettljause im Buschenschank</figcaption></figure>
<p>Bei der klassischen <strong>Brettljause</strong> ist der Name Programm: Am Holzbrett serviert werden eine Vielfalt an gekochten und geräucherten Schinkenvariationen, gebratene Ripperln oder Schweinsbraten, Selchwürstel, Käse, verschiedene Aufstriche, Verhackerts (geräucherter, gemahlener Speck), frisches Gemüse und natürlich unverzichtbar –geriebener Kren (Meerrettich). Dazu noch ein Käferbohnensalat mit Kernöl und Rettich oder auch Schafkäse mit Kernöl.</p>
<p>Ursprünglich wurden Fleisch und Würste in grob portionierten Stücken am Brett zum selber Schneiden serviert, heute werden aufgeschnittene und angerichtete Jausenkreationen geboten.</p>
<p>Infos und Details: <a href="http://www.suedsteirischeweinstrasse.at">www.suedsteirischeweinstrasse.at</a></p>
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<h3 data-canvas-width="226.27394220102838">Speisekarte: Steirische Spezialitäten</h3>
<div data-canvas-width="140.26207266705484">Typische <strong>Vorspeisen</strong>: Kürbiscreme- oder Schilcherrahmsuppe, Schwammerlsuppe mit Heidensterz, Vogerlsalat mit Erdäpfeln, geräucherter Wildschinken.</div>
<div data-canvas-width="140.26207266705484">&nbsp;</div>
<div data-canvas-width="140.26207266705484">
<figure id="attachment_2317" aria-describedby="caption-attachment-2317" style="width: 683px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2317" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe-683x1024.jpg" alt="Kürbiscremesuppe mit Schilcherbegleitung © Steiermark Tourismus / Harry Schiffer " width="683" height="1024" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe-683x1024.jpg 683w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe-200x300.jpg 200w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe-768x1152.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe.jpg 1024w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption id="caption-attachment-2317" class="wp-caption-text"><em>Kürbiscremesuppe mit Schilcherbegleitung © Steiermark Tourismus / Harry Schiffer</em></figcaption></figure>
</div>
<div data-canvas-width="140.26207266705484">&nbsp;</div>
<div data-canvas-width="228.28662253646374">Typische <strong>Hauptspeisen</strong>: das Nationalgericht der Steirer, das Backhendl, knusprig gebrateneForellen und Saiblinge, steirisches Wurzelfleisch,Almo-Steaks mit frischen Pilzen oder auch ein Kürbisstrudel.</div>
<div data-canvas-width="228.28662253646374">&nbsp;</div>
<div data-canvas-width="376.1398296627354">Typische <strong>Desserts</strong>: Spagatkrapfen mit Schlag, Strauben, gefüllte Potizen, Krapfen, Obst-Strudel oder -knödel.</div>
<div data-canvas-width="376.1398296627354">&nbsp;</div>
<figure id="attachment_2316" aria-describedby="caption-attachment-2316" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2316" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4992_c_steiermark_tourismus_ikarus-1024x683.jpg" alt="Das Backhendl, eine steirische Spezialität © Steiermark Tourismus / ikarus.cc " width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4992_c_steiermark_tourismus_ikarus.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4992_c_steiermark_tourismus_ikarus-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4992_c_steiermark_tourismus_ikarus-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2316" class="wp-caption-text"><em>Das Backhendl, eine steirische Spezialität. © Steiermark Tourismus / ikarus.cc</em></figcaption></figure>
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<h3>Das weststeirische Schilcherland</h3>
<p>Das Schilcherland ist ein uraltes Weinland. Wer auf den verkehrsarmen, einspurigen Sträßchen über die weststeirischen Hügel rollt, den von Pappeln gesäumten Weinbergen der ebenso nahen wie auch kalkerdereichen Südsteiermark entgegen, der soll sich nur ja nicht täuschen: Das Schilcherland ist so klein wie es speziell ist. Das gilt ja bereits für die Böden. Gleise und Glimmerschiefer müssen es sein, die kristallinen Gesteine der Koralpe, die erst die geeignete Unterlage für den Blauen Wildbacher bieten. Eine Traube, deren Geschichte weit zurückreicht und die in den 1970er-Jahren einen wahren Hype erlebte, der sich in Form einer zunehmend diversifizierten Produktpalette niederschlug: Diese reicht vom brisanten <strong>Schilchersturm</strong> bis zum schäumenden <strong>Schilcher-Sekt</strong> und -Frizzante – wenngleich der „Schilcherchampagner“ schon auf der Grazer Messe um 1900 als Highlight bekannt war, wie die Stainzer Ortschronik zu berichten weiß. Als eine der letzten önologischen Entwicklungen in der Weststeiermark werden nun auch edelsüße Schilcher, wie Eisweine, Botrytisweine oder Trockenbeerenauslesen, gekeltert. Und hochprozentiger, setzen sich heute auch die Tresternbrände aus der Wildbacher- Traube in Szene.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3787/thumb_preview_7940b374-a6ca-4c41-bf76-61f5b2ac7438.jpg" alt="&quot;Blauer Wildbacher&quot;- Schilcher-Trauben / Weststeiermark" data-ab-color="rgb(151,138,36)" data-adaptive-background="1" width="880" height="561"></p>
<p class="license"><em>&#8222;Blauer Wildbacher&#8220;- Schilcher-Trauben / Weststeiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: H.Wiesenhofer</em></p>
<p>Schon in der La- Tène-Zeit, im 4. Jh. v. Chr., zogen die Kelten aus einer heimischen Wildrebenart die Schilcherrebe. Auf deren bizarre Farbkomposition verweist schließlich der mittelhochdeutsche Name: „Schillern“ oder eben „Schilchern“. Vom urig-säuerlichen Bukett mit seinen mitunter grasigen Sauvignon-Tönen könnte man erzählen, wohl auch von administrativen Dingen: Wie Ende der 1980er-Jahre der Schilcherschutzverein „Weißes Pferd“ gegründet wurde, dessen Mitglieder strengen Kriterien unterliegen. Wie der Blaue Wildbacher zur anerkannten Qualitätsrebe, und der aus ihr gekelterte Schilcher gesetzlich geschützt wurde.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Die Schilcherweinstraße</strong><br>Die beste Gelegenheit, dem Schilcher näher zu kommen, ist ein Ausflug entlang der Schilcherweinstraße. Die Schilcherweinstraße erschließt das Anbaugebiet zwischen Ligist und Eibiswald. Von Ligist kommend führt die Straße durch Hügel, Gundersdorf und St. Stefan über Greisdorf in den Markt Stainz. Am Schloss Stainz vorbei windet sich die Straße über Vochera zum Kurort Bad Gams. Über Schloss Wildbach geht‘s weiter zur Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg.</p>
<p>Weitere Stationen der Schilcherweinstraße sind Schwanberg mit dem Moorbad, Wies mit seinem „Theater im Kürbis“ und der Landesversuchsanlage für Spezialkulturen. Die Schilcherweinstraße endet bzw. beginnt im Kloepfermarkt Eibiswald. Entlang der Straße warten zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, wo man den Schilcher verkosten kann.</p>
<p><a href="http://www.schilcher.at">www.schilcher.at</a></p>
<p><strong>Schilcherdorf Wernersdorf</strong><br><a href="http://www.schilcherdorf.at">www.schilcherdorf.at</a></p>
<p><strong>Rauchhof in Stainz</strong><br>Willi Rauch ist einer der profiliertesten Schilcherwinzer, der auch eine Schilcher-Spätlese keltert.<br><a href="http://www.rauch-hof.at">www.rauch-hof.at</a></p>
<p><strong>Weinhaus Stainz</strong><br>Treffpunkt für alle Weinliebhaber mit kompetenter Beratung und stilvollem Ambiente.<br><a href="http://www.weinhaus-stainz.at">www.weinhaus-stainz.at</a></p>
<p><strong>Einkehren</strong></p>
<p><strong>Buschenschank Klug vlg. Voltl</strong><br>Wunderbareute Jausen, Weine und Hausgebrannte.<br><a href="http://www.klug-voltl.at">www.klug-voltl.at</a></p>
<p><strong>Weingut Hiden vlg. Höllerhansl</strong><br>Neben Schilcher auch steirische Weißweine als auch ein Blauer Zweigelt.</p>
<p>Wunderbarer Kulisse, die im Osten bis zur Riegersburg reicht, im Norden das Hochlandschgebiet näherrücken und gegen Südosten hin das slowenische Bacherngebirge erkennen lässt.<br><a href="http://www.weingut-hiden.at">www.weingut-hiden.at</a></p>
<p><strong>Restaurant Kaminstub’n</strong><br>Deutschlandsberg-Hollenegg, feine regionale Küche<br><a href="http://www.kaminstubn.at">www.kaminstubn.at</a></p>
<p><strong>Koschak Wirt &amp; Weinbauer</strong><br>Von Slow Food empfohlen, 20-Autominuten-Ausflug von Deutschlandsberg<br><a href="http://www.koschak.at">www.koschak.at</a></p>
<p><strong>Renommierte Schilcher-Produzenten sind unter anderem:</strong></p>
<p><strong>Weingut Langmann vlg. Lex</strong><br>Langegg 23<br>8511 St. Stefan ob Stainz<br><a href="http://www.l-l.at">www.l-l.at</a></p>
<p><strong>SchilcherweingutFriedrich</strong><br>Langegg 18<br>8511 St. Stefan ob Stainz<br><a href="http://www.friedrich-schilcher.at">www.friedrich-schilcher.at</a></p>
<p><strong>Wein &amp; Sekt Manufaktur Strohmeier</strong><br>Lestein 148<br>8511 St. Stefan ob Stainz<br><a href="http://www.strohmeier.at">www.strohmeier.at</a></p>
<p><strong>Weingut Reiterer</strong><br>8551 Wies<br><a href="http://www.weingut-reiterer.com">www.weingut-reiterer.com</a></p>
<p><strong>Weingut Kuntner</strong><br>8544 St. Ulrich am Greith<br><a href="http://www.trinkgenuss.at">www.trinkgenuss.at</a></p>
<p><strong>Brennerei Weinkellerei Jöbstl</strong><br>Genießt hohes Renommee für ihre edlen Obstbrände.<br>8551 Wernersdorf bei Wies<br><a href="http://www.brennerei-joebstl.at">www.brennerei-joebstl.at</a></p>
<hr>
<h2>Wandern in der Steiermark</h2>
<p>Schon vor mehr als hundert Jahren war die Steiermark mit Wegen so gut erschlossen, dass Wandersleute tagelang in den Bergen unterwegs sein konnten. Zum Beispiel die Schladminger Tauern, wo der heutige Höhenweg noch immer auf die Spuren der einstigen Trails führt. Hunderte Bergseen und Wasserfälle säumen den auf bis zu 3.000 Meter Höhe führenden Weg.</p>
<figure id="attachment_2287" aria-describedby="caption-attachment-2287" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2287" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm-1024x702.jpg" alt="Blick auf das Dachsteinmassiv / von der Reiteralm bei Schladming Steiermark © Österreich Werbung, Fotograf: Lamm" width="750" height="514" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm-300x206.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm-768x527.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2287" class="wp-caption-text"><em>Blick auf das Dachsteinmassiv von der Reiteralm bei Schladming. Steiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Lamm</em></figcaption></figure>
<p>Insgesamt 14 Weitwanderwege bietet die Steiermark. Sie führen den Reisenden auf allen Höhenlagen und in allen Landschaftstypen durch das Land. Die Hohe Schule ist wohl das Erklimmen des Dachsteins im Nordwesten des Landes – er ist mit 2.995 Metern Höhe der höchste Punkt der Steiermark. Von dort sieht man hinüber zum Grimming mit seiner 1.600 Meter hohen, senkrechten Wand.</p>
<p><em>&nbsp;</em>Seit 2013 kann man am Dachstein mit einer sogenannten „Panorama Gondel“ auf den höchsten Berg der Steiermark schweben. Das Besondere daran: Die Gondel hat einen Balkon auf dem Dach der Kabine, der noch einmal für zehn Personen Platz bietet. Fahrtdauer: 5,5 Minuten. Fahrtgeschwindigkeit: 43&nbsp;km/h &#8211; dies entspricht 12m pro Sekunde.</p>
<p>Seit 2013 ist auch der Dachsteingletscher um eine Attraktion reicher. Eine Hängebrücke mit einer Aussicht über die höchsten Berggipfel Österreichs und freiem Blick auf die Felsen des Dachsteinmassivs in bis zu 400 Meter Tiefe. Für ganz Mutige gibt es die „Treppe ins Nichts“, eine Plattform aus Glas, die die Gäste über die Felsen „schweben“ lässt. 14 Stufen führen nach unten auf eine Glasplattform und wer sie betritt, steht direkt in den Felswänden des Dachsteins 500 Meter über dem Abgrund.</p>
<p><strong>Sonderfahrten zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang </strong></p>
<p>Seit mehr als 250 Millionen Jahren thront der Hohe Dachstein über dem Massiv, dem er seinen Namen gab. Nur an wenigen Tagen im Jahr kann kurze Zeit vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang das beeindruckende Farbenspiel der blauen Stunde am Dachsteingletscher beobachtet werden. Nähere Informationen unter:</p>
<p><a href="http://www.derdachstein.at">www.derdachstein.at</a></p>
<p>Die Region um den Dachstein ist nicht das einzige beeindruckende Wanderrevier der Steiermark. Bis in den Osten der Obersteiermark ziehen sich die hohen Gipfel, die so beeindruckende Namen wie Blumenberg, Stoderzinken, Hochschwab oder Rax tragen.</p>
<p>Wer mit Kindern unterwegs ist, kann zum Beispiel auf dem Märchenwanderweg den Rittisberg im Westen des Ramsauer Hochplateaus erkunden. Oder die Lehr- und Naturpfade am Ramsauer Sattelberg und beim Ödensee im Ausseerland.</p>
<p><strong>Obersteiermark: Wandern in den Eisenerzer Alpen und im Hochschwab</strong></p>
<p>Den höchsten Punkt der Eisenerzer Alpen, den <strong>Reichenstein</strong> (2165 m), erreicht man vom Präbichl aus in zweieinhalb Stunden. Eine leichte Wanderung führt erst durch Wälder und Bergwiesen und schließlich über die grasbewachsene Westseite des Bergkamms bis zum Gipfel. Wer nach dem Genießen des 360º- Panoramas wieder bei der Reichensteinhütte vorbeikommt, wird vielleicht erstaunt sein, hier eine für diese Höhenlage ungewöhnlich große und gut ausgestattete Hütte vorzufinden. Der Gast kann sich hier nicht nur einer reichhaltigen Speisekarte erfreuen, sondern auch in komfortablen Zimmern übernachten, um von hier aus weitere Touren, zum Beispiel eine Höhenwanderung über den Reichhals hinunter zum Krumpensee, zu unternehmen.</p>
<p>Den Reichenstein erreicht man auch über den Grete-Klinger-Steig, allerdings ist dieser mit Seilversicherungen ausgestattete Weg nur für Klettersteig-Freunde mit entsprechender Ausrüstung zu begehen. Ebenso wie der vor zwei Jahren eröffnete Klettersteig auf den Westgipfel des Pfaffensteins, der einigen Variantenreichtum bietet: vom fast senkrechten Einstieg über anspruchsvolle Gratkletterei bis zur hochalpinen Kamindurchschreitung, also alles, wonach das Herz der „Gämsen“ unter den Bergsteigern verlangt.</p>
<p>Ganz ohne Seil und Klettergurt lässt sich die <strong>Frauenmauerhöhle</strong> erkunden, deren Besonderheit darin liegt, dass sie das darüber liegende Bergmassiv auf 644 Metern vollständig durchquert. Die am Ende der Eiszeit entstandene Höhle, die zu den tiefsten in Österreich zählt, ist allerdings ein wahres Felslabyrinth – eine Führung ist nicht nur ratsam, sondern unbedingt notwendig. Die Höhlenführer erzählen schaurige Geschichten über Abenteuerlustige und Forscher, die sich hier in verhängnisvoll verirrt hatten. Skelette findet man allerdings keine, dafür Tropfsteine (Kopf einziehen!), Verbindungsgänge zu weiteren Höhlen und schließlich eine Eiskammer (warme Kleidung nicht vergessen!).</p>
<p>Am besten bei Tageslicht genießt man Eisenerz’ größten See, den <strong>Leopoldsteiner See</strong>. Noch besser bei Sonnenschein, denn der Bergsee verfügt im Hochsommer über Badeseequalitäten.</p>
<p>In direkter Nachbarschaft zu den Eisenerzer Alpen liegt das <strong>Hochschwab</strong>-Massiv. Diese Gebirgsgruppe fällt schon von Weitem durch seine Breite von beinahe 40 Kilometern und sein weitläufiges Kalkplateau auf. Wienern ist der Name des Gebirgsstocks schon deshalb vertraut, da die Zweite Wiener Hochquellwasserleitung aus einer Quelle im nördlichen Hochschwabgebiet gespeist wird.</p>
<p>Den Hochschwab kennenzulernen erfordert zwar etwas Zeit, der Einblick in seine vielfältige Flora und Fauna entschädigt aber für manch weiten Weg, den man zurückzulegen hat. Eine Überschreitung des Hochschwabs dauert zwei Tage, dementsprechend gut sollte man planen und den Wetterbericht studieren. Einer der vielen Überschreitungswege startet in Tragöss am <strong>Grünen See</strong> – hier bürgt schon der Name für die Trinkwasserqualität dieses Bergsees – und endet in Seewiesen, an der Hauptverbindung zwischen Aflenz und Mariazell.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2354/thumb_preview_8283af1b-4945-4250-9273-5f5a00659bd3.jpg" alt="Gruener See bei Tragoess / Hochschwab-Massiv / Steiermark" data-ab-color="rgb(55,114,182)" data-adaptive-background="1" width="839" height="660"></p>
<p class="license"><em>Grüner See bei Tragoess im Hochschwab-Massiv / Steiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp G.</em></p>
<p>Die Route durchquert alle Vegetationszonen des Gebirges, von Waldwegen, über Almwiesen mit Bergblumen wie Enzian, Aurikel, Knabenkraut, durch Latschenfelder, bis in das karstige Hochplateau des Massivs mit seinen bizarren Felsformationen. Wer dann nach acht Stunden Wanderung auf dem 2277 Meter hohen Gipfel ankommt, kann dort – sofern es die Witterung zulässt – die Füße ordentlich ausstrecken und entgegen allen alpinen Regeln auch noch warten, bis die Sonne untergeht. Denn: Das Nachtquartier, <strong>das Schiestlhaus</strong>, liegt auf leichtem Weg nur 20 Minuten unter dem Gipfel.</p>
<p><strong>Das Schiestlhaus: </strong><a href="http://www.schiestlhaus.at">www.schiestlhaus.at</a></p>
<p>Das 2005 neu erbaute <strong>Schiestlhaus</strong> ist eine architektonische Besonderheit – es ist das weltweit höchstgelegene Passivhaus (2154 m). Seine Energie wird aus Sonnenkollektoren, einer Photovoltaikanlage und inneren Wärmequellen (Personen- bzw. Kochwärme) gewonnen. Als Back-up bei Strom-Engpässen dient ein mit Pflanzenöl betriebenes Aggregat.</p>
<hr>
<h2>Pilgern in der Steiermark</h2>
<p>Jahr für Jahr pilgern rund eine Million Wallfahrer in den Norden der Steiermark nach Mariazell, dem größten Wallfahrtsort Mitteleuropas. Aus allen Himmelrichtungen führt ein gut ausgebautes Netz an Pilgerwegen, die als Weitwanderwege allesamt die Nummer 06 tragen, zum Ziel des Fußmarsches: der Magna Mater Austriae in Mariazell.</p>
<h3>Der Mariazeller Gründerweg</h3>
<p>Im Jahre 1157 sandte, so die Legende, der Abt des Benediktinerklosters St. Lambrecht einen Mönch in die Gegend von Mariazell, um dort die Seelsorge zu übernehmen. Als ihm nach Tagen am Ende seiner Kräfte ein riesiger Felsbrocken das Tal versperrte, holte er aus seinem Gepäck eine aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue und betete. Auf wundersame Weise teilte sich der Felsen. Aus Dankbarkeit errichtete er eine „Zelle“ für die Statue und begründete so den Wallfahrtsort Mariazell. Dem Weg des Mönches folgend, schlängelt sich heute der Mariazeller Gründerweg durch das Land und über den legendenumwobenen Hochschwab 182 Kilometer weit, die in acht Tagen zu je fünf bis elf Stunden Gehzeit zu bewältigen sind. Eine kürzere Variante startet in Aflenz, von wo man die Basilika Mariazell in zwei Tagen erreicht.</p>
<h3>Der Steirische Mariazeller Weg</h3>
<p>Er gilt als einer der bemerkenswertesten und mit 216 Kilometern längsten Pilgerwege Österreichs: der steirische Mariazeller Weg. Als Hauptroute des steirischen Pilgerwegesystems folgt man dem Weg von der Südweststeiermark über Graz in das Oststeirische Hügelland, um schließlich durch die Waldheimat und über die Hohe Veitsch nach neun ausgiebigen Pilgertagen ans Ziel Mariazell zu gelangen. Eine meditative Wanderung, die zum Großteil über Wald- und Wiesenwege leitet und nur wenige steinige Pfade im alpinen Bereich vorgibt.</p>
<figure id="attachment_2298" aria-describedby="caption-attachment-2298" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2298" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/2425_mariazeller_weg_murfaehre_weitersfeld_-1024x683.jpg" alt="Murfähre Weitersfeld © Steiermark Tourismus / Leo Himsl" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/2425_mariazeller_weg_murfaehre_weitersfeld_.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/2425_mariazeller_weg_murfaehre_weitersfeld_-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/2425_mariazeller_weg_murfaehre_weitersfeld_-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2298" class="wp-caption-text"><em>Mariazeller Weg, Murfähre Weitersfeld. © Steiermark Tourismus / Leo Himsl</em></figcaption></figure>
<p>Pilger aus der Oststeiermark können in Vorau, das als Pilgerzentrum mit dem einzigen noch aktiven Augustiner-Chorherrenstift der Steiermark bekannt ist, den Zubringerweg nehmen, der dann in den steirischen Mariazeller Weg einmündet.</p>
<p>Auf dieser Variante erwartet Pilger mit dem Teufelsstein eine besondere Begegnung: Sechs Meter hoch ist der sagenumwobene Turm aus aufgeschichteten Steinen – eine der Legenden besagt, dass ihn der gefallene Engel Luzifer unendlich hoch bauen wollte, um so wieder in den Himmel zu gelangen.</p>
<h3>Der Hemma-Pilgerweg</h3>
<p>Nicht alle Pilgerwege führen nach Mariazell. Der steirische Hemma-Pilgerweg führt Wallfahrtswillige ins kärntnerische Gurk, in dessen Domkrypta die heilige Hemma beigesetzt ist. Seinen Ausgangspunkt nimmt der Pilgerweg beim bereits im Jahr 1074 gegründeten und damit ältesten Stift der Steiermark in Admont. Es beherbergt die größte Klosterbibliothek der Welt und ein modernes Museum. Es werden barocke und aktuelle Architektur, Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, ein Naturhistorisches Museum, frühe Handschriften, Drucke und noch viel mehr gezeigt. Der sehr anspruchsvolle, siebentägige Pilgermarsch nach Gurk führt über 163 Kilometer vorbei an Natur- und Kulturschönheiten.</p>
<h3>Weststeirischer Jakobsweg</h3>
<p>Der Weg führt von Thal bei Graz vorbei bei der Hundertwasserkirche St. Barbara in Bärnbach und durch die Lipizzanerheimat bis nach Soboth. Von hier aus ist es eine Tagesetappe, bis die Wanderer im kärntnerischen Lavamünd ankommen.</p>
<p>Exakte Routenbeschreibungen und weitere Informationen:</p>
<p><a href="http://www.steiermark.com/pilgern">www.steiermark.com/pilgern</a></p>
<p><a href="http://www.pilgern.info">www.pilgern.info</a></p>
<hr>
<h2>Sehenswerte Höhlen und Schluchten</h2>
<p><strong>Die Palfauer Wasserlochklamm</strong></p>
<p>Enge Schluchten, steinige Hohlbecken und fünf Wasserfälle mit einer gemeinsamen Höhe von 152 Metern machen die Palfauer Wasserlochklamm mitten im Gesäuse zu einem Naturschauspiel. Inmitten einer steilen und äußerst schwer zugänglichen Felswand am Südhang des Hochkars befindet sich eine mächtige Quellhöhle, die größte wasserführende Höhle in der gesamten Steiermark. Durch die 900 Meter lange romantische Klamm führt eine auch mit Kindern leicht begehbare Steiganlage mit Holztreppen und Holzbrücken. In die Palfauer Wasserlochklamm gelangt man über eine spektakuläre Stahlseilhängebrücke, die sich in 20 Meter Höhe 65 Meter über die Salza spannt. Zwei Stunden dauert die Reise durch diese Welt des Wassers.</p>
<p><a href="http://www.wasserloch.at">www.wasserloch.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Bärenschützklamm bei Mixnitz</strong></p>
<p>Erst durch eine gewaltige Pionierleistung des Grazer Alpenclubs wurde eine der schönsten Felsenklammen Österreichs erschlossen: Die Bärenschützklamm bei Mixnitz im Grazer Bergland ist seit 1978 Naturdenkmal. Die Kalkwände der Klamm zeugen von mehr als 400 Millionen Jahren geologischer Vergangenheit.</p>
<p>Der oft nur wenige Armlängen breite Spalt zwischen den 200 bis 300 Meter hohen Felswänden wurde mit Leitern und Brücken für Familien begehbar gemacht. Oberhalb, unterhalb, links und rechts der Wanderer tost das Nass in ungezählten Wasserfällen zu Tal. Nach gut zweieinhalb Stunden erreicht man den Teichalmsee, der in Europas größtem zusammenhängenden Almengebiet liegt.</p>
<p>Infos zu Wanderungen in der Klamm: <a href="http://www.baerenschuetzklamm.at">www.baerenschuetzklamm.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Die Raabklamm: die längste Schlucht Österreichs</strong></p>
<p>Die Raabklamm ist mit 17&nbsp;km die längste zusammenhängende Klamm Österreichs. Während der südliche Teil der Klamm durch seine düstere, märchenhafte Atmosphäre besticht, verleihen die bizarren Felsformationen des nördlichen Kalkteils der Klamm einen wildromantischen Charakter. Entlang schroffer Felswände kann dieses Naturschauspiel auf gesicherten Wegen und Stegen erwandert werden (Info: <a href="http://www.raabklamm.at">www.raabklamm.at</a>).</p>
<hr>
<p><strong>Die Grasslhöhle</strong></p>
<p>Die Grasslhöhle bei Weiz gilt als älteste Schauhöhle Österreichs und fasziniert ihre Besucher mit Tropfsteinen und einer Entstehungsgeschichte, die vor 360 Mio. Jahren begann. Das Katerloch, ebenfalls bei Weiz, gilt als die tropfsteinreichste Schauhöhle Österreichs und die Lurgrotte (zwei Zugänge; bei Peggau und Semriach) gilt als die größte aktive Wasserhöhle der Alpenrepublik – alle drei bilden das Tor zu einem unterirdischen Kosmos.</p>
<p>Info:</p>
<p><a href="http://www.grasslhoehle.at">www.grasslhoehle.at</a></p>
<p><a href="http://www.katerloch.at">www.katerloch.at</a></p>
<p><a href="http://www.lurgrotte.com">www.lurgrotte.com</a></p>
<p>Weitere Tipps, Routenbeschreibungen und weitere Informationen:</p>
<p><a href="http://www.steiermark.com/wasserwege">www.steiermark.com/wasserwege</a></p>
<hr>
<h2>Die steirischen Thermen</h2>
<p>Der geografische Thermenschwerpunkt liegt mit sechs Thermen 65&nbsp;km südöstlich der steirischen Landeshauptstadt Graz. Hier fand auch das steirische Thermengeschehen seinen Anfang. Im Sommer 1972 begab man sich auf Basis eines geologischen Gutachtens in der Gegend von Loipersdorf auf die Suche nach Erdöl und wurde prompt enttäuscht: In einer Tiefe von 1.100 Metern stieß man statt auf das erhoffte Schwarze Gold „lediglich“ auf heißes Wasser. Die Regionsverantwortlichen bewiesen jedoch das richtige Gespür; die ersten Badeversuche in der heißen mineralhaltigen Quelle (Natrium-Chlorid-Hydrogenkarbonat) überzeugten, und dem Ausbau der ersten Therme stand nichts mehr im Wege.</p>
<p>Mittlerweile bilden sechs Thermen innerhalb von nur 90&nbsp;km das größte Wohlfühlgebiet Europas. Ergänzt werden die sprudelnden Sechs zwischen Bad Waltersdorf und Bad Radkersburg durch zwei weitere Themen in der Südweststeiermark und eine inmitten der obersteirischen Bergwelt.</p>
<p>Bad Gleichenberg wurde übrigens schon vor 180 Jahren als Kurort entdeckt. Schon 1882 hatte der Arzt Ignaz Werle eine Abhandlung über die die Heilkraft der Gleichenberger Quellen verfasst. Diese bewog im Jahr 1834 den Reichsgrafen Constantin von Wickenburg dazu, in den Südosten der Steiermark zu reisen und sich selbst ein Bild davon zu machen. Er kam – und blieb (weitere Infos: <a href="http://www.bad-gleichenberg.at">www.bad-gleichenberg.at</a>).</p>
<p>Die Therme Loipersdorf (größte Therme der Steiermark) hat sich im Zentrum der oststeirischen Hügellandschaften zu einer touristisch außergewöhnlichen Destination entwickelt. Der südlichste Thermenort der Steiermark, Bad Radkersburg, birgt einige der heilkräftigsten Quellen Österreichs. Die jüngsten Thermenprojekte finden sich im Norden der Steiermark. Die Aqualux Therme in Fohnsdorf lockt mit Kinderbereich und Relax-Lounge.</p>
<figure id="attachment_2299" aria-describedby="caption-attachment-2299" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2299" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3468_c_therme_loipersdorf-1024x683.jpg" alt="© Therme Loipersdorf " width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3468_c_therme_loipersdorf.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3468_c_therme_loipersdorf-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3468_c_therme_loipersdorf-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2299" class="wp-caption-text"><em>© Therme Loipersdorf</em></figcaption></figure>
<hr>
<h2>Kulturevents und Festivals</h2>
<h3>steirischer Herbst</h3>
<p><strong>Die „Ortstafel“ mit der Aufschrift Steiermark empfängt Reisende in 25 Sprachen. Ein Zeichen der Weltläufigkeit, das auch für den Geist des steirischen herbstes steht.</strong></p>
<p>Als eine Gruppe Maler, Architekten und Fotografen Ende der 1950er Jahre in einem Gründerzeitcafé eine Ausstellungshalle errichten wollte, stieß das zuerst einmal auf Ablehnung. 1960 war es dann aber so weit. Das Forum Stadtpark war ursprünglich eine Plattform für Kunst, Architektur, Film, Fotografie und Musik. Daraus ging 1968 das Avantgardefestival steirischer herbst hervor. So grenzen- und genreübergreifend wie das Festival, so nomadisch ist auch sein Zentrum, das jedes Jahr an einem anderen Ort aufgeschlagen wird. Kaffeehaus, Club, Lounge, Informationsstelle, Akademie, Casino und Konzertraum sind Hauptbühnen eines Festivals, das in sein Programm Musik, Performance, Tanz, Theater, Literatur, Architektur, Neue Medien und Theorie integriert.</p>
<p><a href="http://www.steirischerherbst.at">www.steirischerherbst.at</a></p>
<hr>
<h3>La Strada in Graz</h3>
<p><strong>Beitrag zur Überwindung von Barrieren: Jeden Sommer, Anfang August, wird Graz beim Festival für Straßen- und Figurentheater zur Bühne.</strong></p>
<p>Da staunten die Wartenden an der S-Bahn-Station nicht schlecht, als ihnen eine professionelle Abschiedsagentur ein glanzvolles Bahnhofszeremoniell bereitete, auf Wunsch romantisch oder mannhaft, inklusive Tränen und winkenden Taschentüchern. Es ist dies eine der Kunstaktionen eines Festivals, das bewusst ungewohnte Orte der Stadt Graz und einiger steirischer Gemeinden zu Spielstätten erklärt. Straßentheater, Akrobatik, Pantomime, Figuren- und Maskentheater, Kindertheater, Tanz und Clownerie schaffen alljährlich für eineinhalb Wochen Raum für Begegnungen zwischen Publikum und Künstlern aus ganz Europa, aber auch zwischen den Einwohnern aus verschiedenen Vierteln der Stadt. La Strada ermöglicht die Erkundung der Stadt und ihrer Bewohner und sucht die Begegnung über Grenzen hinweg. Damit ist das Festival längst ein Fixpunkt im Kulturleben der Stadt Graz.</p>
<p><a href="http://www.lastrada.at">www.lastrada.at</a></p>
<hr>
<h3>springfestival in Graz<strong><br></strong></h3>
<p><strong>Elektronische Musik ist das Wichtigste, was es auf Erden gibt. Das jedenfalls behauptet jedes Jahr für ein langes Juniwochenende das Grazer springfestival, Österreichs größtes Festival für junge elektronische Musik.</strong></p>
<p>Internationale Elektronik-Top-Acts, Superstar-DJs, Visual Artists und Clubkultur-Pioniere treffen auf lokale Hoffnungsträger, Nachwuchs-DJs und Underground-Helden. Mit diesem Mix und dem bunt die Genres durchmessenden Programm wagt das springfestival alljährlich den Spagat zwischen Massenkompatibilität und Avantgarde. Und erklärt sämtliche nennenswerte Locations der Stadt zur Party-Zone. So steht etwa die Postgarage, einer der angesagtesten Clubs der Stadt, ganz im Zeichen der Electronic Beats, ebenso wie das Rondell des Parkhouse, einer lauschig-chilligen Location im Grazer Stadtpark. Auch das altehrwürdige Thalia dient dem Festival als Spielstätte, und zu guter Letzt steigen am City Beach Graz – mit Blick auf Murinsel, Kunsthaus und Franziskanerkirche – alle wesentlichen Open-Air-Acts des Festivals.</p>
<p><a href="http://www.springfestival.at">www.springfestival.at</a></p>
<hr>
<h2>Adventmärkte und Weihnachtliches</h2>
<p><strong>Mariazeller Advent </strong></p>
<p>Mariazell gilt mit seiner Basilika als der wichtigste Wallfahrtsort Mitteleuropas – das 850-Jahr-Bestehen wurde 2007 sogar mit Papst Benedikt X VI gefeiert. Über 50 Veranstaltungen des Mariazeller Advents an den vier Advent-Wochenenden (Fr-So) und am 8. Dez. bieten Konzerte, Lesungen, die morgendliche Rorate, die Adventbastelstube für Kinder&#8230; Adventsingen, Märchentheater, regionale Chöre und Musikgruppen, romantische Adventspaziergänge, Fackelwanderungen, Krippenpfad und vieles mehr bringen den Gästen das große Fest näher.</p>
<p><a href="http://www.mariazeller-advent.at">www.mariazeller-advent.at</a></p>
<figure id="attachment_2331" aria-describedby="caption-attachment-2331" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2331" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4056-1024x682.jpg" alt="Mariazeller Advent" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4056.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4056-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4056-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2331" class="wp-caption-text"><em>Mariazeller Advent. © Mariazeller Land GmbH / www.mariazellerland-blog.at</em></figcaption></figure>
<hr>
<p><strong>Grazer Advent&nbsp; </strong></p>
<p>8 duftende Adventmärkte in der Landeshauptstadt Graz, geschnitzte Eiskrippe aus 50 t Eis, weihnachtlicher Lichterglanz, Adventstadtspaziergänge, leuchtender Adventkalender am Rathaus, zahlreiche Adventkonzerte, das Büro für Weihnachtslieder und vieles mehr – das ist Graz in der Vorweihnachtszeit. Zahlreiche Adventpackages.</p>
<p><a href="http://www.graztourismus.at"> www.graztourismus.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Weitere gute Adventadressen&nbsp; </strong></p>
<p><strong>Bad Gleichenberger Advent: Advent, sou wia ́s früaher wor. </strong></p>
<p>Bad Gleichenberg bietet an den Adventwochenenden einen Advent ohne Glitzer, ohne Plastik, ohne Alkohol. Die elektrische Beleuchtung wird abgeschaltet. Ausschließlich natürliche Lichtquellen sorgen für Licht und Wärme.</p>
<p><a href="http://www.bad-gleichenberg.at">www.bad-gleichenberg.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Advent auf der Pürgg</strong></p>
<p>Der kleine romantische autofreie Ort Pürgg im Ennstal – in der Literatur auch „das steirische Kripperl“ genannt &#8211; öffnet an zwei Adventwochenenden die Türen der Privathäuser und lädt in diesem privat-persönlichen Rahmen zum Zuschauen beim Filzen, Schnitzen, Basteln und Handarbeiten ein. Im Ort selbst sorgen offene Feuerstellen, die mit Kerzen beleuchteten Fenster und die stimmungsvolle Bläsermusikuntermalung für eine Stimmung. Darüber hinaus werden Führungen in der freskenreichen romanischen Johanniskapelle aus dem 11. Jhdt. angeboten.</p>
<p><a href="http://www.stainach-puergg.gv.at/advent-auf-der-puergg_contents-34"><span style="color: #0000ff;">Weitere Infos</span></a></p>
<hr>
<p><strong>Advent in Stübing&nbsp; </strong></p>
<p>„Tannengraß und Lebzeltstern“ so nennt sich das Adventwochenende im Freilichtmuseum Stübing, in dem es Anfang Dezember ganz traditionell und besinnlich zugeht: alte Weihnachtslieder und –erzählungen bei knisterndem Feuer in der Rauchstube, Basteln von Christbaumschmuck, Verzieren der Lebzeltsterne, Spinnen, Klöppeln und traditionelle Leckerbissen stimmen auf Weihnachten ein. Man spaziert zwischen den Jahrhunderte alten Bauernhöfen herum – und wird wieder Kind.</p>
<p><a href="http://www.stuebing.at">www.stuebing.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Schladminger Bergweihnacht </strong></p>
<p>Im Zentrum der ehemaligen Bergwerksstadt Schladming verzaubern an den Adventwochenenden (Fr-So) 1000 Weihnachtskugeln und Sterne den Adventmarkt mit seinen Ennstaler Spezialitäten, sowie der traditionelle Handwerkskunst bei den Adventständen. Im Mittelpunkt stehen die lebensgroße begehbare Krippe, Maria und Josef, gekleidet in Schladminger Loden.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bergweihnacht.at">www.bergweihnacht.at</a></li>
<li><a href="http://www.schladming.at">www.schladming.at</a></li>
</ul>
<hr>
<p><strong>Joglland Advent in Vorau </strong></p>
<p>An zwei Adventwochenenden findet in Vorau der Joglland – Advent statt. Hier werden bäuerliches Kunsthandwerk dargeboten, altes oststeirisches Brauchtum gelebt, bodenständige regionale Rezepte verkocht und verkostet und eine für die Region authentische Weihnachtskultur, basierend auf der langen landwirtschaftlichen Tradition der Region, erlebbar gemacht. Dies alles im Angesicht des Augustiner Chorherrenstiftes Vorau, des einzigen noch aktiven Chorherrenstiftes der Steiermark, welches in das Programm des Advent mit eingebunden wird. Zu jeder vollen Stunde gibt es vorweihnachtliche Gesangs- und Musikbeiträge, die sowohl in und um die Marktkirche, im mit einbezogenen Rathaus, aber auch bei angrenzenden Betrieben dargeboten werden.</p>
<p><a href="http://www.joglland-waldheimat.at">www.joglland-waldheimat.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Farracher Advent </strong></p>
<p>im Schloss Farrach bei Knittelfeld stimmen rund um das 8.-Dez.-Wochenende regionale Musikensembles und Chöre sowie Kunsthandwerker aus ganz Österreich mit ihrer Handwerkskunst auf Weihnachten ein.</p>
<p><a href="http://www.schlossfarrach.at">www.schlossfarrach.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Stiller Advent im Vulkanland Straden&nbsp; </strong></p>
<p>Straden setzt ein Zeichen der Besinnung – der Markt mit seinen zwei Kirchtürmen am Stradner Kogel ist tannengrün erleuchtet und von weitem sichtbar. Es läutet alljährlich den Stillen Advent ein &#8211; ohne großen Zirkus, aber doch mit dem Bestreben, bewussten Menschen ein Stück Besinnung urückzugeben. Entkoppelt von der Hektik der Einkaufsstraßen streben die Gemeinden einen sichtbaren Gegenpol zur Glitzerwelt an.</p>
<p><a href="http://www.vulkanland.at">www.vulkanland.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Bratapfelzauber im ApfelLand </strong></p>
<p>Im Zentrum des steirischen Apfels beginnt der Advent Ende November am Hauptplatz von Anger. Ab diesem Zeitpunkt ist die diesjährige Bratapfelzaubersaison im ApfelLand eröffnet. Verschieden zubereitete Bratäpfel, Bratapfelmarmelade, Bratapfellikör, Bratapfelmehlspeisen etc. können in der Adventzeit bei den Gastro- und Selbstvermarktungsbetrieben genossen werden.</p>
<p><a href="http://www.apfelland.info"><span style="color: #0000ff;">www.apfelland.info</span></a></p>
<figure id="attachment_2330" aria-describedby="caption-attachment-2330" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2330" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4396-1024x683.jpg" alt="Bratäpfel im Steirischen Advent, Adventmarkt in Semriach" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4396.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4396-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4396-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2330" class="wp-caption-text"><em>Bratäpfel im Steirischen Advent, Adventmarkt in Semriach.© Steiermark Tourismus / ikarus.cc</em></figcaption></figure>
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<p><strong>Christtagsfreudewanderung in Peter Roseggers Waldheimat&nbsp; </strong></p>
<p>Die Gegend rund ums Alpl in der nordöstlichen Steiermark wird nach Peter Rosegger, dem großen Sohn und Schriftsteller der Gegend, Roseggers Waldheimat genannt. Angeregt durch Roseggers Erzählung „Als ich Christtagsfreude holen ging“ macht man sich alljährlich stets am letzten Sonntagnachmittag vor dem Heiligen Abend auf dessen Spuren.</p>
<p>Die Wanderer werden um ca. 14. Uhr mit Bussen von Langenwang zur Waldschule gefahren und gehen von dort hinauf zum Geburtshaus. Mit Waisenblasen und einer kurzen Roseggererzählung stimmt man sich auf die Wanderung ein, die bei Anbruch der Dämmerung mit Fackeln durchgeführt wird. Den Fackelzug führt nun eine „Peter-Roseggerfigur“ als Waldbauernbub in der Person eines Buben an. Ein Bläserquintett des örtlichen Musikvereins sorgt für musikalische Umrahmung. An die 1000 bis 1200 Leute nehmen alljährlich an der Christmettenwanderung teil. Wie der „Christmettenweg“ ist auch die „Christtagsfreudewanderung“ dem Roseggergedächtnis gewidmet. Der vorangehende „Waldbauernbub“ wird mit dem kindlichen Rosegger identifiziert und ist ein Verweis auf die weithin bekannten Waldheimaterzählungen Roseggers.</p>
<p><a href="http://www.hochsteiermark.at">www.hochsteiermark.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Weihnachtsspaziergang bei Lipizzanern&nbsp; </strong></p>
<p>Die Weststeiermark mit dem Gestüt Piber ist Heimat und Kinderstube der Lipizzaner, bevor diese in der Spanischen Hofreitschule in Wien in der Tradition der „Hohen Schule“ ihre Reitkunst zeigen. Nach dem Advent in der Kirche zu Piber findet alljährlich am 24. Dezember der Weihnachtsspaziergang speziell für Kinder statt &#8211; damit kann die Wartezeit bis zum Christkind im Gestüt verkürzt werden&#8230;</p>
<p><a href="http://www.piber.com">www.piber.com</a></p>
<p>Viele weitere Märkte finden zwischen Pöllau, Deutschlandsberg, Fürstenfeld und Grundlsee statt: siehe <a href="http://www.steiermark.com/advent">www.steiermark.com/advent</a></p>
<hr>
<h2>Steirisches Brauchtum im Jahreslauf</h2>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>JÄNNER</strong></span></p>
<p><strong>6. Jänner – DREIKÖNIG (Epiphanie – Fest der Erscheinung des Herrn)</strong></p>
<p>Die DREIKÖNIGSNACHT (5. auf 6. Jänner) ist die letzte der vier Raunächte. Im Ennstal kommen an diesem Tag die „Perchtln” und überprüfen, ob der Haushalt wohl sauber geführt wird.</p>
<p>Ennstal: GLÖCKLERLAUF (Glöckler tragen auf den Schultern große, von innen beleuchtete Kappen, z.&nbsp;T. mit Darstellungen biblischer Szenen). Der Brauch stammt aus dem ausklingenden 19. Jh. und kam aus dem Oberösterreichischen Salzkammergut in die Steiermark.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><span style="text-decoration: underline;"><strong>FEBRUAR/MÄRZ</strong></span></p>
<p><strong>Faschingssonntag bis Faschingsdienstag</strong></p>
<p>Maskenumzüge im gesamten Land.</p>
<p>Viele Zuschauer erleben alljährlich den Ausseer-Fasching: Am Sonntagabend werden in den Gaststätten „Faschingsbriefe” in gereimter Form verlesen oder gesungen; Vorkommnisse im Ort sowie „Schandtaten” einzelner Personen kommen dabei zur Sprache und sorgen für Erheiterung. Am Montag sind die „Trommelweiber” unterwegs; der Faschingsdienstag gehört den „Flinserln”. In ihren mit Stoffapplikationen und Silberflitter bestickten Gewändern, oft Familienerbstücke, ziehen sie von einer Streichmusik angeführt durch den Ort. Die „Zacherln” bahnen mit ihren Stöcken, an denen Schweinsblasen befestigt sind, dem Zug einen Weg durch die Zuschauermengen. Aus ihrem Nusssack werfen die Flinserl den Kindern Nüsse zu. Der Faschingsdienstag ist die eigentliche Fastnacht.</p>
<p>Bekannt ist auch das <strong>Murauer Faschingrennen</strong>. Maskierte (Wegauskehrer, Heangreifer, Schmied, Bär, Schellfasching, Glockfasching etc.) bewegen sich im Dauerlauf von Haus zu Haus. Jedem Hausbesitzer wird das &#8222;Fasching-Ross&#8220; – dargestellt durch eine Maskengruppe – verkauft.</p>
<p><strong>Aschermittwoch</strong></p>
<p>Der Aschermittwoch steht am Beginn der 40-tägigen Fastenzeit (eigentlich 46 Tage, an den Sonntagen darf aber nicht gefastet werden). In der Kirche zeichnet der Priester den Gläubigen das Aschenkreuz als Zeichen der Vergänglichkeit auf die Stirn (Asche aus verbrannten gesegneten Palmzweigen des Vorjahres).</p>
<p><strong>19. März – JOSEFITAG</strong></p>
<p>Josef aus dem Geschlecht Davids war als Zimmermann in Nazaret tätig und wurde als Verlobter Marias zum Nährvater von Jesus. Josef ist auch Landespatron der Steiermark, Kärntens und Tirols. Ebenso ist er seit 1870 Patron der katholischen Kirche.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><span style="text-decoration: underline;"><strong>MÄRZ/APRIL</strong></span></p>
<p><strong>Karwoche</strong></p>
<p>Die Karwoche ist das Ende der Fastenzeit und der Beginn der österlichen Zeit. Die Karwoche beginnt am Palmsonntag und endet am Karsamstag.</p>
<p><strong>Palmsonntag:</strong></p>
<p>Erinnerung an den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem. Symbol: Palmbuschen in verschiedenen Gestaltungsvarianten; in der Messe wird erstmals die Passion gelesen. In der Steiermark werden am Palmsonntag statt der Palmwedel Weiden mit Palmkätzchen geweiht. Die Bezeichnung der Palmbuschen ist regional verschieden – vom Palmbesen über Palmbuschen bis Palmschüppel.</p>
<p><strong>Gründonnerstag:</strong></p>
<p>Früher Antlasstag (=Entlassung aus der Kirchenstrafe). Heute werden an diesem Tag verschiedene Grünbräuche zelebriert – auch beim Essen, etwa von Spinat mit Spiegelei. In der Kirche: Das Allerheiligste wird ausgesetzt; Glockenschweigen bis zur Auferstehung – Ratschen riefen früher zu den Betzeiten; heute ziehen Ratschergruppen Sprüchlein sagend von Haus zu Haus und erhalten kleine Gaben.</p>
<p>Im traditionellen Gründonnerstagsgottesdienst wird an das biblische Ereignis der Fußwaschung erinnert. So wäscht Jesus als Zeichen seiner Dienstbarkeit den Jüngeren die Füße. In Mariazell erfolgt im Anschluss an diese Gründonnerstag-Abendmesse mit der Fußwaschung das Apostelessen.</p>
<p><strong>Karfreitag:</strong></p>
<p>Gedenken an Kreuzigung und Grablegung Christi; Kreuzesanbetung; Aufstellen des hl. Grabes. An diesem Tag sind die Kirchenglocken stumm, nachdem sie sich am Gründonnerstag verabschiedet haben und nach Rom „geflogen“ sind. Erst zum Gloria der Karsamstagsmesse sind sie wieder zu hören. Ein schöner Brauch an diesem Tag ist wie bereits oben erwähnt das Ratschen. So bauen Kinder Hammer-, Kasten- oder Flügelratschen und geben anstelle des Glockengeläuts die Gebetszeiten an und sagen dazu Sprüche auf.</p>
<p><strong>Karsamstag:</strong></p>
<p>Am frühen Morgen Feuersegen; Weihfeuerträger bringen das gesegnete Feuer in die Häuser; erhalten kleine Gaben (Geldspenden, Ostereier). In der Osternachtfeier ertönen zum Gloria Glocken und Orgel erstmals wieder; „Weihfleischessen“ in den Familien; Ende der Fastenzeit. Osterfeuer werden an den Hängen angezündet.</p>
<p><strong>Ostersonntag</strong></p>
<p>Bis Mitte des 16. Jh. wurde Ostern vielerorts als Jahresanfangstermin gesehen und war neben den christlichen Glaubensvorstellungen mit zahlreichen Frühlingsbräuchen verbunden.</p>
<p>Osterei: das Symbol des Festes; das klassische Ei ist das rote; (Rot gilt als Farbe der Freude, des Lebens, des Triumphes). Mittlerweile gibt es Ostereier mit verschiedensten z.&nbsp;T. kunstvollen Verzierungen; das Ei wird zum Sammelobjekt. An diesem Tag findet das „Maschta-Singen“ (=Marter- bzw. Leiden-Christi-Singen) in den Gemeinden Mooskirchen und Hitzendorf in der Weststeiermark statt: Dabei pilgert eine Bußprozession zur Kirche mit geschmücktem Vortragskreuz; Buß- und Osterlieder werden gesungen; die Texte und Melodien reichen bis ins Mittelalter (1348/49). Die Prozession selbst stammt aus der Zeit des ersten Auftretens der Pest.</p>
<p>Mit dem Ostersonntag ist auch die Fastenzeit vorbei und damit auch wieder das Tanzen erlaubt. So finden in der ganzen Steiermark Ostertanz-Feste statt.</p>
<p><strong>Ostermontag</strong></p>
<p>Am Ostersonntag stehen die Ereignisse rund um die Auferstehung von Jesus im Mittelpunkt. Er ist der letzte Feiertag in der Osterzeit. Der Osterspaziergang an diesem Tag soll an den Gang der Jünger von Jesus nach Emmaus, einem Ort nordwestlich von Jerusalem erinnern. Emmausgänge gibt es auch in der Steiermark, so beispielsweise im weststeirischen Wernersdorf.</p>
<p><strong>Symbole des Osterfestkreises</strong></p>
<p><strong>Kalvarienberge</strong></p>
<p>Die Kasmandln (so werden sie im oberen Ennstal bezeichnet) sind geisterhafte Wesen, die in den leeren Hochalmen einziehen und am Martini-Vorabend zu den Menschen in die Häuser kommen. Im Mittleren Ennstal werden die Kasamandl als &#8222;Almraunzl&#8220; bezeichnet, während sie im Mur- und Mürztal &#8222;Hüttenwaberl&#8220; oder &#8222;Winterschwoagerin&#8220; heißen.</p>
<p>Der rheinländische Brauch des Laternenfestes kam ebenso vor einigen Jahren in die Steiermark und wird hauptsächlich in Kindergärten mit Liedern und einem Lichterumzug begangen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>&nbsp;DEZEMBER</strong></span></p>
<ol>
<li><strong> Adventsonntag</strong></li>
</ol>
<p>Am 1. Adventsonntag wird das erste Licht am Adventkranz angezündet. Der Adventkranz ist ein sehr junger Brauch, ursprünglich evangelischer Herkunft. Er kam aus Norddeutschland über Jugendbewegungen und evangelischen Gemeinden Ende der 1920er Jahre nach Österreich. Doch erst nach 1945 hat er sich über Kindergärten, Schulen und Kirchen als vorweihnachtliche Dekoration im privaten Haushalt weitläufig etabliert.<strong><br></strong></p>
<ol start="4">
<li><strong> Dezember – HL. BARBARA</strong></li>
</ol>
<p>Der Festtag der Hl. Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, wird vor allem in den Bergbauorten gefeiert. In den ost- und weststeirischen Braunkohlerevieren gibt es ein Barbara-Amt in der Kirche mit anschließender Feier in einem Gasthof.</p>
<p>In den obersteirischen Revieren um den Erzberg gibt es Aufführungen von Knappentänzen („Schwert- oder Reiftänze”). An der Montanuniversität Leoben ist der Barbaratag der Haupttermin für Anfang und Ende des Studiums. Studenten müssen als eine Art Aufnahmeritual den Sprung über das Bergleder, den Ledersprung, absolvieren. Die graduierten Diplomingenieure hingegen begeben sich im schwarzen Bergkittel zum Brunnen am Leobener Hauptplatz, wo sie die steinerne Brunnenfigur des Bergmannes zum Abschied küssen.</p>
<ol start="6">
<li><strong> Dezember: Hl. Nikolaus</strong></li>
</ol>
<p>Der Gaben bringende Nikolaus kommt schon am Vorabend (5. Dezember) –manchmal begleitet vom Krampus – zu den Kindern in die Häuser; vielerorts tritt der „Nikolo” nicht persönlich auf, sondern legt seine Gaben in bereitgestellte Gefäße. Bis zur Einführung des Christbaumes war „Nikolaus” das eigentliche Bescherungsfest für die Kinder. In vielen Orten gibt es am 5. Dezember „Krampustreiben”, ähnlich den Salzburger Vorbildern, wo vielfach besonders kostbare Holzmasken verwendet werden. Die Entwicklung hin zu prächtigen Masken erfolgte hauptsächlich erst in den letzten Jahrzehnten. Früher trat der Krampus ausschließlich in Begleitung des Nikolaus auf.</p>
<p><strong>Krippen</strong></p>
<p>In der Steiermark sind zwei Grundtypen zu sehen: orientalische (Geburtsszene in Ruine, Palmen) und regionale Krippen (mit Bauernhäusern und dazugehörigem Alltagsleben).Die Krippen in Kirchen sind im Vergleich zu den Privatkrippen meist wesentlich größere Ausführungen. Krippen gibt es in unterschiedlichen Varianten und Materialien zu kaufen. Es gibt auch Bastelanleitungen für den Selbstbau. Das Salzkammergut ist bekannt für besonders umfangreiche Krippen. Krippenschnitzer waren hauptsächlich die Bergknappen um den steirischen Erzberg und den Ausseer Salzberg. In Eisenerz ist für Interessierte eine Krippenschau eingerichtet.</p>
<p><strong>Hl. Abend bis Neujahr</strong></p>
<p>Die Adventzeit war früher eine strenge Fastenzeit, die erst mit der Christmette zu Ende ging. Das Festessen nach der Mette fiel daher besonders reichlich und fett aus. Der Christtag war ein reiner Familienfesttag. Der Stefanitag galt als Besuchstag. Es war auch der Tag, an dem die Pferde beim Stefaniritt bewegt wurden. In der nördlichen Weststeiermark vor allem werden Stefani-Ritte veranstaltet.</p>
<p><strong>Jahreswechsel</strong></p>
<p><strong>Frisch und G`Sund Schlagen </strong>ist in der Steiermark und darüber hinaus verbreitet: Kinder streichen Erwachsene mit Birkenruten und sagen Sprüche mit Wünschen für gute Gesundheit im neuen Jahr auf. Als Gegenleistung gab es früher Nüsse, Äpfel oder Kletzen, später aber auch kleine Geldspenden.</p>
<p>Weitere Brauchtumsinformationen: <a href="http://www.volkskultur.steiermark.at">www.volkskultur.steiermark.at</a></p>
<hr>
<h2>Historisch Interessantes &#8211; die Geschichte der Steiermark</h2>
<p>2004</p>
<p>Seit dem 1. Mai und den neuen Mitgliedstaaten der EU rückt die Steiermark von einer geographischen Randlage (wieder) in die Mitte Europas.</p>
<p>1999</p>
<p>Die Altstadt Graz wird von derUNESCO zum Welterbe ernannt.</p>
<p>1919</p>
<p>Nach dem 1. Weltkrieg verliert die Steiermark 1/3 ihrer Landesfläche, die sogenannte Untersteiermark wird dem neu gegründeten SHS StaatJugoslawien angegliedert. Durch den Zerfall desHabsburgerreiches gerät die Steiermark, einst das</p>
<p>„Tor zum Südosten”, in eine Randlage.</p>
<p>1854</p>
<p>Bau der Südbahnstrecke über den Semmering (die 1.Hochgebirgsbahn der Welt, CarlRitter von Ghega). Die Bahnstrecke gehört zum UNESCO Welterbe.</p>
<p>19. JH.</p>
<p>Rege Bautätigkeit im Land undin Graz (TechnischeUniversität, Opernhaus, Karl-Franzens-Universität,Bahnhof, Landeskrankenhaus). Bedeutende Wissenschafter und Künstler siedeln sich an. In der ersten Hälfte des Jahrhunderts setzt Erzherzog Johannvon Österreich entscheidende und nachhaltige Impulse zur Entwicklung von Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft in der Steiermark.</p>
<p>1797 –1800</p>
<p>verwüstet Napoleon in den Koalitionskriegen die Obersteiermark. Die Einnahme von Graz jedoch gelingt nicht, der 3-</p>
<p>wöchigen Belagerung halten die Grazer tapfer stand. Jedoch fordert Napoleon die Schleifung der Burganlage auf dem Schlossberg, der Uhrturm, das Wahrzeichen der Landeshauptstadt, wird von den Bürgern freigekauft und bleibt</p>
<p>erhalten.</p>
<p>1619</p>
<p>Der Habsburger Herzog Ferdinand wird Kaiser des deutschen Reichs, mit ihm übersiedelt auch der gesamte Hof nach Wien. Graz verliert seineBedeutung als Residenzstadt.</p>
<p>1564</p>
<p>Herzog Karl II von Innerösterreich lässt im untersteirischen Lipica (heute Slowenien) die berühmten weißen Pferde ansiedeln, die Geburtsstunde der Lipizzaner und der Wiener Hofreitschule. 1920 nach Verlust der Untersteiermark werden die Pferde ins</p>
<p>weststeirische Piber gebracht, wo sie bis heute im Bundesgestüt ihre Heimat haben.)</p>
<p>1438 –93</p>
<p>Erste Blütezeit der Stadt Graz und der Steiermark unter dem Habsburger Herzog Friedrich V (ab 1452 Kaiser Friedrich III</p>
<p>&#8211; als letzter Kaiser in Rom gekrönt). Seine Lieblingsresidenz ist Graz, welches eine rege Bautätigkeit und seine Hochzeit als</p>
<p>Kaiser-Residenz erlebt. Größte wirtschaftliche Blüte der Steiermark.</p>
<p>1379</p>
<p>Teilung des Habsburgerreiches. Zu Innerösterreich gehören fortan die Steiermark, Kärnten, Krain, Görz, Triest, Istrien und die</p>
<p>Windische Mark. So sollten sie bis 1919 bleiben.Graz entwickelt sich zum kulturellen und geistigen Zentrum von Innerösterreich.</p>
<p>1180</p>
<p>Die Steiermark wird zum selbständigen Herzogtum erhoben.</p>
<p>970</p>
<p>ist die Steiermark erstmals namentlich erwähnt, Graz (“Gracz”) erstmals 1128/29.</p>
<p>8. JH. – 955</p>
<p>Ständig Ungarn-Einfälle, anschließend Eingliederung in das Frankenreich.</p>
<p>6. – 8. JH.</p>
<p>Slawische Stämme besiedeln das Gebiet der heutigen Steiermark, erst gegen Ende des 8. Jahrhunderts siedelt Kaiser Karl der Große deutsche Stämme an. Das slawische Element jedoch bleibt bis heute im Sprachgebrauch erhalten.</p>
<p>15 v. –70 n.CHR.</p>
<p>Das Gebiet der Steiermark (Königreich Noricum) wird dem Römischen Reich friedlich angegliedert. Bereits aus der Römerzeit bekannt sind Thermalquellen wie Bad Gleichenberg oder Bad Mitterndorf.</p>
<hr>
<hr>
<p><strong>110 J. Dachsteinsüdwand-Durchsteigung und 50 J. Gletscherbahn</strong></p>
<p>Franz und Irg (Georg) Steiner waren die ersten, denen 1909, also vor 110 Jahren, die direkte Durchsteigung der Dachstein-Südwand gelang. Damals ein Meilenstein in der Geschichte des Bergsteigens. 1969, 60 Jahre später wiederum, fiel der Startschuss für den Bau der DachsteinSeilbahn, die zur Erschließung des Dachsteins geführt hat und heute mit dem Sky Walk, der Hängebrücke und der Treppe ins Nichts sowie dem Eispalast zu einem der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Steiermark zählt. Zum 50-Jahr-Jubiläum der DachsteinGletscherbahn wurde ein Dachstein-Jubiläumswein vom Weingut Peter Masser aus Leutschach kreiert. Ein Jahr lang lagerte ein Chardonnay von der südsteirischen Lage „Schlingelberg“ in einem Holzfass auf 2.700 m bei einer konstant kühlen Temperatur von nur 0 Grad, jetzt wurde er in Magnumflaschen abgefüllt. „Der Wein ist phantastisch! Aufgrund der hervorragenden Qualität des Weines mache ich mir schon Sorgen, wo wir zukünftig die zusätzlichen Weinfässer im Dachstein Eispalast lagern werden“, schmunzelte GF Georg Bliem. Zur Feier des Jahres wird es Big Band Konzerte, eine große Jubiläumsfeier, uvm. geben. <a href="http://www.derdachstein.at">www.derdachstein.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Wandern auf neuen Wegen</strong></h2>
<p><strong>3 neue Wege geht die Steiermark</strong></p>
<p><strong>„Klimawandeln“ im Naturpark Mürzer Oberland: Erster Erlebnisweg Österreichs zum Thema Klimawandel</strong></p>
<p>14 Stationen zu je einem speziellen Lebensraum zeigen fachlich fundiert und dennoch auch humorvoll, was man beitragen kann, damit die Erde nicht ins Schwitzen gerät. Ziel dieses neuen Erlebnisweges ist es, die Themen Artenvielfalt und Naturschutz in den Mittelpunkt zu stellen. Wohin werden sich die Lebensräume und ihre gefährdeten und geschützten Arten im Alpenraum angesichts der Veränderungen durch den Klimawandel entwickeln? Wie sehen allfällige Bedrohungen durch nicht heimische Arten aus? Für Familien und Schulen entsteht ein wichtiges Ausflugsziel, das ein Kennenlernen von Klimaschutz und Artenvielfalt ermöglicht.</p>
<hr>
<p><strong>Der neue Bankerlweg auf dem Aussichtsberg Hochwurzen Platz nehmen inmitten der Natur.</strong></p>
<p>Gipfelgenuss und landschaftlicher Weitblick sowie die entspannte Rast auf einem Bankerl, stehen für alle Besucher des neuen Bankerlweges auf dem Aussichtsberg Hochwurzen in Schladming im Mittelpunkt. Der wunderschön angelegte Panoramapfad bringt Genießer und Gipfelstürmer zum Staunen. Mit der Gipfelbahn schwebt man auf die Hochwurzen, wo die Wanderung zur Erkundung des Bankerlweges startet. Eine Stunde wandert man gemütlich, ohne große Höhenunterschiede, den Rundweg von der Bergstation der Gondelbahn Hochwurzen über schattige, romantische Waldwege hinauf zum Gipfel auf 1850 Meter. Entlang des Weges findet man eine Vielzahl an Rastplätzen, welche mit rund 20 originellen und ausgefallenen Bankerln, wie dem Bankerl für Verliebte, dem Familienbankerl, dem Sonnenuntergangsbankerl, der Steiermark-Herzbank und vielen anderen mehr, zum Rasten und Innehalten einladen. Ganz nach dem Motto „Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause“ (Zitat: Elizabeth Barrett Browning) wird man zum Platz nehmen inmitten der Natur eingeladen. Erst dann kann man diese Kunstwerke zum Niedersitzen sowie die einzigartige Aussicht so richtig genießen. <a href="http://www.planai.at">www.planai.at</a> und <a href="http://www.schladming-dachstein.at">www.schladming-dachstein.at</a></p>
<hr>
<p><strong>„Über Stock und Wein“ Wanderweg mit Selbstbedienungs-Kühlschränken am Wegesrand</strong></p>
<p>Dass man verdursten könnte, ist die größte Sorge eines Südsteirers. Mag der Weg auch noch so kurz sein, eine flüssige Wegzehrung muss in Sichtweite sein. 13 findige Weinbauern und Buschenschänker am Labitschberg und Kranachberg (Gamlitz) haben nun, weil ja auch diese mal einen Ruhetag haben, entlang des sogar 16 km langen „Über Stock und Wein“-Wanderweg Selbstbedienungskühlschränke aufgestellt und mit gekühlten Weinen, Wasser und Säften ausgestattet. Diese finden sich z.B. bei den Weingütern Tinnauer, Trabos, Liener, Pongratz, Peter Skoff, Breg, Heike Skoff sowie dem Genussladen Die Amtmann. <a href="http://www.naturparkwanderweg.at">www.naturparkwanderweg.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Der dunkelste Himmel Österreichs: im Gesäuse Ein Sternenpanorama ohne Lichtverschmutzung</strong></p>
<p>Selten sind mittlerweile Himmel ohne Lichtverschmutzung. „Als in Johnsbach eine PhotonenMessung durchgeführt wurde, dachten die Experten zuerst, ihre Geräte wären defekt. Waren sie aber nicht. Seither ist es amtlich, dass wir im Nationalpark Gesäuse den dunkelsten Himmel Österreichs haben“, erzählt Andreas Hollinger vom Nationalpark Gesäuse voller Freude. Das heißt: Man sieht Sterne ohne Ende. www.gesaeuse.at</p>
<p>Von oben Online-Unterstützung durch 360-Grad-Panoramen Als zusätzliche Serviceleistung ist seit Kurzem der gesamte Schladminger Tauern Höhenweg in Form einer 360-Grad-Panoramen-Ansicht online betrachtbar. Auf <a href="https://vonoben.schladming-dachstein.at/sommer">https://vonoben.schladming-dachstein.at/sommer</a> können User den Höhenweg virtuell erleben. Der neue Internet-Service ist zudem eine wertvolle Unterstützung bei der Tourenplanung und -vorbereitung sowie eine rasch verfügbare Orientierungshilfe unterwegs. Links und Beschreibungen markanter Punkte entlang des Weges sorgen für Informationsmehrwert.</p>
<hr>
<p><strong>Golf &amp; Genuss 2 Golfclubs verschreiben sich dem Genuss und dem Tee Time Management</strong></p>
<p>27 Golfclubs gibt es in der Steiermark zwischen hohem Norden und dem tiefen Süden, zwei aus diesem Süden haben sich jetzt zusammengetan und sich dem Genuss verschrieben. Nahe an den steirischen Weinstraßen, eingebettet in die idyllischen Hügellandschaften, laden zwei erstklassige Golfplätze und ausgewählte Hotelpartner zum Golfen und Entspannen und Genießen ein. Golf &amp; Genuss nennt sich das Angebot der Golfclubs Gut Murstätten und Schloss Frauenthal. Dieses beinhaltet reservierte Tee Times an den gewünschten Golfplätzen, Sonderkonditionen auf E-Carts, Trolleys und Caddyboxen und jede Menge Tipps zu Kunst, Kultur und Kulinarik der Region. „Stay &amp; play“ nennt sich z.B. das Paket vom Hotel Gollner nahe dem GC Gut Murstätten, „Golf &amp; Burgambiente“ das Paket in der Burg Landsberg. Allen gemein sind 2, 4 oder 5 Greenfees inkl. Srixon Golfbällen und Tee Time Management bei 3-, 5- oder 8-Tages-Packages. www.golfund genuss.at. Infos allgemein: <a href="http://www.steiermark.com/golf">www.steiermark.com/golf</a></p>
<hr>
<p><strong>Krimitour mit Hund durch die Tierwelt Herberstein</strong></p>
<p>Spürnasen bzw. deren Besitzer aufgepasst: An drei Terminen können beide gemeinsam ausrücken, um einen mysteriösen Kriminalfall zu lösen. Um auf die richtige Fährte zu kommen, müssen Beweise gesammelt, Rätsel gelöst und Zeugen befragt werden. Da kann die Spürfähigkeit eines Hundes sehr von Nutzen sein. Zu Beginn der Krimitour erhalten die Teilnehmer eine Einführung in den Fall, dann die ersten Hinweise und die Ermittlerausrüstung – nach einer kurzen Dienstbesprechung kann es losgehen.</p>
<p>• Mindestteilnehmeranzahl 5 Mensch-Hunde-Teams (max. 8). Je Mensch-Hunde-Team ist eine Teilnahme von maximal 2 Begleitpersonen möglich. • Die Teilnehmer benötigen ein Brustgeschirr für die Hunde. • Kosten pro Teilnehmer mit Hund € 53,- inklusive Tierpark-Eintritt, pro Begleitperson € 33.- inklusive Tierpark-Eintritt. • Dauer: Vormittagsgruppe von 10.30 &#8211; 12.30 Uhr; Nachmittagsgruppe von 13.30 &#8211; 15.30 Uhr.</p>
<p>Sommerseilbahn auf den Hauser Kaibling Insbesondere Wander- und Radurlauber erfreuen sich am Hauser Kaibling, dem Hausberg von Haus im Ennstal, sodass der Sommerbetrieb der Bergbahnen einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt. Somit sind im Sommer neben der Tauern-Seilbahn im Ort Haus, die täglich in Betrieb sein wird, zusätzlich die 8er-Gondelbahn und die Quattralpina an vier Tagen die Woche in Betrieb . Alle 3 genannten Seilbahnen sind auch in der Schladming-Dachstein Sommercard inkludiert sein.</p>
<p>Bergattraktionen am Hauser Kaibling − Schaf-Erlebnis: Mit 800 wolligen Schafen am ganzen Berg, sowie mit einer Streichel- und Fütterungsstelle kann man den Schafsinn hautnah spüren. − Kinder-Erlebnisweg: An vielen Stationen können Kinder ihren „Schafsinn“ und ihr Wissen rund um das Schaf unter Beweis stellen. Rätsel- und Entdeckerspaß garantiert. − E-Trial-Parcours: neuer motorisierter E-Trial-Park bietet Action für Kinder ab 3 Jahren. − Disc Golf-Parcours: Man wirft entlang dem Parcours mit einer Frisbee-Scheibe in die dafür vorgesehenen Körbe – es gilt: Je weniger Würfe, desto besser. − Spielplätze: Ereignisreiche Spielgeräte und ein Motorikpark für den Familienspaß. − Paragleiten: Den Berg mit dem Sky Club Austria auch von oben erleben. − E-Bike-Verleih: Im Sport Hauser Kaibling wird es einen E-Bike-Verleih geben. − Gemütliche Sommerhütten verwöhnen den Gaumen mit regionaler Kulinarik. − Wanderungen und (E-)Mountainbike-Touren zu den schönsten Aussichtspunkten</p>
<hr>
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<hr></div>
<h2 data-canvas-width="136.4022">Christian Klöckl: die Steiermark in ihrer vollen Breite &#8211; ein Buchtipp</h2>
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<p>Er ist ein begnadeter Musiker und liebt die Stille, er hat 60 Länder bereist und 16 davon zu Fuß durchquert, ist auf sieben Pilgerreisen 4.000 km gewandert und hat in der Langsamkeit seinen Blick geschärft &#8211; der Steirer Christian Klöckl. Er ist Pianist, Komponist, Geograf &#8211; und er ist ein grandioser Fotograf.</p>
<p>15 Jahre ließ sich Christian Klöckl Zeit, um sein Heimatland in 3.000 Panoramabildern in Szene zu setzen. Und nun legt er mit <em>STEIERMARK &#8211; Das Land in seiner vollen Breite&nbsp; </em>ein Buch der Superlative vor: Aufgeklappt ist das Buch mehr als einen Meter breit, über 3 kg schwer, und die 80 ausgewählten Fotos im Format von 600 x 300 mm bestechen durch ihre meditative Kraft und ihre unendliche Schönheit.</p>
<p>Ausgehend von Graz lädt Christian Klöckl zu einer fotografischen Reise zu Bergen, Hügeln, Seen, Wasserfällen, Burgen, Städten, Kultur- und Naturschätzen zwischen der südsteirischen Weinstraße und dem Dachstein ein. Seine Bilder sind mit einer Noblex Panorama-Kamera in einem Winkel von 136 Grad aufgenommen, sie sind Kompositionen aus dem Standpunkt, dem Sonnenstand, der Grundstimmung, der Jahreszeit &#8211; und beflügelt von dem eigenen Staunen und dem Glück angesichts der Schönheit der Natur und der Landschaften.</p>
<p>Christian Klöckl<br>STEIERMARK &#8211; DAS LAND IN SEINER VOLLEN BREITE<br>Mit einem Vorwort von Dietrich Mateschitz<br>Hardcover mit geprägtem Efalin, 600 x 300 mm, 176 Seiten</p>
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<div data-canvas-width="136.4022">
<p>ISBN: 978-3-7104-0123-7, Preis: € 149,-</p>
<p>Der Pianist und Komponist <strong>Christian Klöckl </strong>wurde 1967 in Graz geboren. Mit 6 Jahren begann er Klavier zu lernen. Mit 10 Jahren bekam er seine erste Kamera. 14-jährig wurde er als Begabtenschüler an der Musikuniversität Graz im Fach Klavier aufgenommen. Nach der Matura am Musikgymnasium Graz studierte er bei Professor Walter Groppenberger Klavier, zusätzlich studierte er drei Jahre Geografie und Wirtschaftskunde. Erste große Reisen führten ihn nach China, Neuseeland, Kanada, Island und in die Südsee. Insgesamt bereiste Klöckl 60 Länder, 16 davon durchquerte er zu Fuß. In 7 großen Pilgerreisen ging er mit dem Pfarrer von Frohnleiten 4.000 Kilometer durch Europa &#8211; u. a. von Köln nach Salzburg, von Salzburg nach Lourdes, von Ungarn nach Istanbul, von Damaskus nach Jerusalem. Als Pianist und Komponist konzertierte Klöckl in Dubrovnik, Split, Graz, Salzburg, Rom, Wien und im Vatikan.</p>
<p></p>
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<p>Beitragsbild: Blick auf das Dachsteinmassiv von der Reiteralm bei Schladming. Steiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Lamm</p>


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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Graz &#8211; Sehenswürdigkeiten, Ballveranstaltungen und Shopping</title>
		<link>https://reisewiki.at/graz-reisefuehrer-online-kostenlos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2016 08:23:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steiermark-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
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					<description><![CDATA[Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Grazer Glockenspiel Adresse: Glockenspielpl. 4, 8010 Graz Dreimal täglich bietet sich Grazern und Touristen ein schönes Schauspiel auf dem Glockenspielplatz. Das Grazer <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/graz-reisefuehrer-online-kostenlos/" title="Graz &#8211; Sehenswürdigkeiten, Ballveranstaltungen und Shopping">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Grazer Glockenspiel</h3>



<p><strong>Adresse</strong>: <span class="_Xbe">Glockenspielpl. 4, 8010 Graz</span></p>



<p>Dreimal täglich bietet sich Grazern und Touristen ein schönes Schauspiel auf dem Glockenspielplatz. Das Grazer Glockenspiel lässt drei Melodien erklingen. Dazu tanzt im Giebel des Bauwerks ein aus Holz geschnittenes Pärchen in Tracht. Zum Schluss lässt ein goldener Hahn ein dreifaches Kikeriki erschallen. Das Spektakel geht täglich um 11 Uhr, 15 und 18 Uhr über die Bühne.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-full wp-image-2209"><img loading="lazy" decoding="async" width="880" height="587" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/glockenspiel-6.jpeg" alt="Glockenspiel © Graz Tourismus - Harry Schiffer" class="wp-image-2209" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/glockenspiel-6.jpeg 880w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/glockenspiel-6-300x200.jpeg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/glockenspiel-6-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 880px) 100vw, 880px" /><figcaption><em>Glockenspiel. © Graz Tourismus &#8211; Harry Schiffer</em></figcaption></figure>



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<h3 class="wp-block-heading">Der Schloßberg</h3>



<p>Der Grazer Schloßberg ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Landeshauptstadt. Der gewaltige Fels aus Dolomitgestein befindet sich direkt im Zentrum der historischen Altstadt am Ufer der Mur. Er ragt etwa 120 Meter über den Grazer Hauptplatz.</p>



<p>Am Schloßberg befinden sich wichtige Sehenswürdigkeiten: So steht etwa der Grazer Glockenturm auf den Berg, der fast hundert Meter tiefe Türkenbrunnen befindet sich hier, ebenso Reste der Burg und einige kleinere Kunstobjekte. Der Schloßberg ist Teil des UNESCO-Welterbes Stadt Graz.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/7531/thumb_preview_d38b9a55-eb92-4e7f-806e-506c58351c68.jpg" alt="Graz Stadtpanorama / Blick auf Schlossberg"/></figure>



<p class="license">Graz Stadtpanorama / Blick auf Schlossberg. © Österreich Werbung, Fotograf: Bohnacker</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Der Grazer Uhrturm</h3>



<p><strong>Adresse</strong>: <span class="_Xbe">Schloßberg, 8010 Graz</span></p>



<p>Der Grazer Uhrturm war vermutlich ursprünglich Teil einer mittelalterlichen Festungsanlage. Im 16. Jahrhundert wurde er in seiner heutigen Form umgebaut. Jede der vier Seitenflächen des Turmes enthält ein Zifferblatt mit einem Durchmesser von rund fünf Metern, die 1712 in Freskotechnik angebracht wurden. Über den Zifferblättern befindet sich ein hölzerner Wehrgang. Er diente früher Feuerwächtern als Ausguck über die Innenstadt.</p>



<p>Der Turm besitzt drei Glocken: Die Stundenglocke ist die älteste Glocke von Graz und schlägt jede volle Stunde. Die Feuerglocke aus dem Jahr 1645 warnte je nach Anzahl der Schläge vor Feuer in den verschiedenen Grazer Bezirken. Die Armensünderglocke aus dem 15. Jahrhundert wurde im Mittelalter zu Hinrichtungen geläutet. Später im 19. Jahrhundert zur Sperrstunde. Am Fuße des Uhrturms befindet sich der Rosengarten, ein wunderschöner Aussichtspunkt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9413/thumb_preview_61a80eb8-d208-48fd-9fda-ae7be3341299.jpg" alt="Uhrturm in Graz "/></figure>



<p class="license"><em>Uhrturm in Graz. © Österreich Werbung, Fotograf: Archiv Stadt Graz</em></p>



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<h3 class="wp-block-heading">Landeszeughaus</h3>



<p><span class="_Xbe">Herrengasse 16, 8010 Graz</span>. <a href="http://www.museum-joanneum.at/landeszeughaus">www.museum-joanneum.at/landeszeughaus</a></p>



<p>Das Landeszeughaus in Graz wurde in den Jahren 1642 bis 1647 errichtet. Früher diente es als zentrales Waffendepot der Steiermark. Die hier gelagerten Waffen wurden für die Ausstattung des steirischen Landesaufgebots benötigt bzw. bei der Abwehr des Osmanischen Reiches im 16. Jahrhundert und der Verteidigung der&nbsp; Militärgrenze im Süden und Richtung Ungarn.</p>



<p>Das Zeughaus enthält über 30.000 Ausstellungsstücke und gilt damit als weltweit größte Rüstkammer. Eine Besichtigung lohnt sich! Viele Exponate sind ausgezeichnet erhalten und eine wahre Fundgrube für Kenner historischer Waffen.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-large wp-image-2214"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer-1024x682.jpg" alt="Zeughaus © Graz Tourismus - Harry Schiffer" class="wp-image-2214" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Zeughaus. © Graz Tourismus &#8211; Harry Schiffer</em></figcaption></figure>



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<h3 class="wp-block-heading">Grazer Landhaus</h3>



<p>Das Grazer Landhaus in der Herrengasse entstand in den Jahren 1527 bis 1531. Es handelt sich um den ersten Renaissancebau der Stadt. Der Haupttrakt wurde ab 1557 nach den Plänen des Architekten Domenico dell’Allio errichtet. Der frühere Sitz der Landstände zählt zu den wichtigsten und interessantesten Renaissancebauten Mitteleuropas. Besonders auffällig sind die kunstvoll gearbeiteten Rundbogenfenster, die luftigen Laubengänge und der dreigeschossige Arkadenhof. Die barocke Landstube fungiert heute als Sitzungssaal des Steiermärkischen <a href="http://www.landtag.steiermark.at/">Landtags</a>. Der Arkadenhof beherbergt häufig Veranstaltungen wie etwa Konzerte.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Arnold Schwarzenegger Museum</h3>



<p>Das Arnold-Schwarzenegger-Museum bietet Einblicke in Kindheit und Karriere des Weltstars. Das Museum ist in Schwarzeneggers Geburtshaus in Thal bei Graz beheimatet. Das historische Gebäude wurde 1806 errichtet und ist das ehemalige Forsthaus der Grafen Herberstein bzw. Eggenberg.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-full wp-image-2215"><img loading="lazy" decoding="async" width="880" height="587" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/arnold-schwarzenegger-museum-13.jpeg" alt="Arnold Schwarzenegger Museum © Region Graz - Harry Schiffer" class="wp-image-2215" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/arnold-schwarzenegger-museum-13.jpeg 880w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/arnold-schwarzenegger-museum-13-300x200.jpeg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/arnold-schwarzenegger-museum-13-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 880px) 100vw, 880px" /><figcaption>Arnold Schwarzenegger Museum. © Region Graz &#8211; Harry Schiffer</figcaption></figure>



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<h3 class="wp-block-heading">Botanischer Garten</h3>



<p>Der Botanische Garten am Institut für Pflanzenwissenschaften der Karl-Franzens-Universität Graz befindet sich im dritten Grazer Stadtbezirk Geidorf. Die aktuell im Betrieb befindlichen neuen Gewächshäuser bestehen aus dem Warmhaus, dem Kalthaus, dem Temperierthaus und dem Sukkulentenhaus.</p>



<p>Die Gewächshäuser sind täglich von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet, während die Öffnungszeiten des Freilandbereichs von der Jahreszeit abhängig sind.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-full wp-image-2220"><img loading="lazy" decoding="async" width="880" height="587" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/botanischer-garten-25.jpeg" alt="Botanischer Garten © Graz Tourismus - Harry Schiffer" class="wp-image-2220" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/botanischer-garten-25.jpeg 880w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/botanischer-garten-25-300x200.jpeg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/botanischer-garten-25-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 880px) 100vw, 880px" /><figcaption><em>Botanischer Garten. © Graz Tourismus &#8211; Harry Schiffer.</em></figcaption></figure>



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<h2 class="wp-block-heading">Design- und Architekturführungen</h2>



<p>Natürlich spielt sich Design nicht nur im öffentlichen Raum und in der Vielzahl der Designshops ab. Als Städtebummler hat man aber selten Zugang zu den Kreativabteilungen und Entwicklungszentren designorientierter Unternehmen. Daher bietet Graz Tourismus in Kooperation mit Creative Industries Styria eigene Designführungen für Gruppen an, mit denen man hinter diese Kulissen blicken kann.</p>



<p>Gruppen, die sich näher für die zeitgenössische Architektur der Stadt und der Region interessieren, seien die Architekturführungen des „Haus der Architektur“ und der Architektur-Publizistin Karin Tschavgova ans Herz gelegt.</p>



<p>Kontakt: <a href="mailto:vermittlung@hda-graz.at">vermittlung@hda-graz.at</a></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Zum Ballbesuch nach Graz</h2>



<p><strong>Österreich ist das Land der Bälle. Mit vielen außergewöhnlichen Ballnächten ist die Stadt Graz neben der Bundeshauptstadt Wien führend in Österreichs Ballsaison. </strong></p>



<p>Über die Wintermonate – von November bis Februar – stehen jährlich etwa 70 Ballveranstaltungen im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Damit steht fast jedes Wochenende im Zeichen der Ballsaison, welche nicht nur viele Grazerinnen und Grazer jedes Jahr aufs Neue begeistert, sondern auch immer mehr Gäste aus ganz Österreich und der ganzen Welt für ein Ballwochenende in die Stadt führt.</p>



<p>Während in den Monaten vor dem Jahreswechsel zum Großteil angehende Maturanten mit ihren Schulbällen den bevorstehenden Abschluss ihrer Schullaufbahn zelebrieren, gehört das Tanzparkett in den Monaten Jänner und Februar den großen klassischen Ballnächten. Die Stadt Graz bietet damit sowohl jungen als auch klassischen Ballbesuchern ein besonders breites Spektrum an Veranstaltungen.</p>



<p>Die Mischung aus den zahlreichen kleineren Bällen und den großen Klassikern verleiht der Grazer Ballsaison ein ganz besonderes Flair. Besonders beliebt sind die Bälle im Congress Graz, der mit seinen klassischen aber auch modernen Räumlichkeiten im Herzen der Stadt den idealen Rahmen für lange Ballnächte bietet. Für eine Nacht verwandelt sich aber auch die Oper Graz in einen prunkvollen Ballsaal, um der Opernredoute und den stilvoll gekleideten Gästen eine Bühne zu bieten. Kammersäle, Seifenfabrik und Stadthalle sind weitere beliebte Locations für die Grazer Ballszene.</p>



<p>Zu den Höhepunkten der Ballsaison zählen auch die Trachtenbälle, die viele Traditionen der steirischen Kultur in das Programm integrieren und mit dem Dresscode „Tracht“ ihre Gäste mit einer besonders lockeren Atmosphäre begeistern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Opernredoute</h3>



<p>Die Grazer Opernredoute ist der gesellschaftliche Höhepunkt im Grazer Ballkalender. Seit mehr als zehn Jahren ist die stilvolle Ballnacht in der Oper Graz das Aushängeschild der Grazer Ballsaison. Der glamouröse Abend im prunkvollen Ambiente der Oper überzeugt mit einem künstlerischen Programm auf höchstem Niveau und einem besonders umfassenden kulinarischen Angebot.</p>



<p><a href="http://www.opernredoute.com">www.opernredoute.com</a></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/11985/thumb_preview_062d0dd5-98c2-4219-ab56-a24a32d67578.jpg" alt="Oper Graz"/></figure>



<p class="license"><em>&nbsp;„Alles Walzer“ heißt es, wenn die Grazer Oper zum Tanzparkett wird. Einmal im Jahr steht das Publikum im Mittelpunkt des Geschehens und auf der Bühne des wunderschönen Grazer Opernhauses, welches sich für diesen Anlass mit besonders viel Sorgfalt und Liebe geschmückt und seine große „Robe“ angelegt hat. (Foto: Blick von der Bühne in den Zuschauerraum der Oper Graz. © Österreich Werbung, Fotograf: Achim Meurer)</em></p>



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<h3 class="wp-block-heading">Ball der Technischen Universität Graz</h3>



<p>Mit ihrer über 200jährigen Geschichte ist die Technische Universität Graz nicht nur eine Bildungsstätte von Weltruhm, sondern auch ein ausgesprochen traditioneller Ballveranstalter. Mit dem Ball der Technik wird jedes Jahr mit viel Wissen, Technik und Leidenschaft im noblen Ambiente des Congress Graz eine der großen klassischen Ballnächte umgesetzt. Mit seiner lockeren Atmosphäre bietet der Ball auch für junge Studierende die wohl beste Gelegenheit zum Small Talk und Hight-Tech-Networking mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Lehre und Forschung.</p>



<p><a href="http://www.balldertechnik.at">www.balldertechnik.at</a></p>



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<h3 class="wp-block-heading">Akademikerball</h3>



<p>Der größte Studentenball der Steiermark ist der traditionelle Saisonauftakt der klassischen Ballsaison. Der stilvolle Ballabend im Congress Graz bietet neben vier unterschiedlichen Musikstilen in vier Sälen auch ein umfassendes kulinarisches Programm.</p>



<p><a href="http://www.akademikerball.at">www.akademikerball.at</a></p>



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<h3 class="wp-block-heading">Oberlandlerball</h3>



<p>Der exklusive Trachtenball des karitativen Vereins der Oberlandler zählt zu den gesellschaftlichen Höhepunkten der Ballsaison. Der mit viel Aufwand und Liebe zum Detail dekorierte Congress Graz bildet den Rahmen für diese Ballnacht in feinster Festtagstracht, auf der viele steirische Traditionen gepflegt werden. So wird der Ballabend etwas mit einer Kinderpolonaise eröffnet. Karten für diesen Ball können übrigens nicht einfach gekauft werden. Nur wer eine Einladung von einem Oberlandler-Bauern erhält, hat die Möglichkeit eine Karte für den begehrten Ball zu erwerben.</p>



<p><a href="http://www.oberlandler-graz.at">www.oberlandler-graz.at</a></p>



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<h3 class="wp-block-heading">Tuntenball</h3>



<p>Die ohne Zweifel schrillste und bunteste Ballnacht des Jahres ist der Tuntenball. Denn auf diesem Ball ist so ziemlich alles erlaubt und erwünscht, was auf einem klassischen Ball sonst gar nicht geht. Vor allem der extravagante Dresscode &nbsp;– sofern überhaupt davon gesprochen werden kann – und das vielseitige Rahmenprogramm machen den Abend besonders unterhaltsam.</p>



<p>Der Tuntenball verfolgt aber auch ein gesellschaftliches sowie politisches Ziel: Die Veranstalter setzen sich mit diesem außergewöhnlichen Event für die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften ein.</p>



<p><a href="http://www.tuntenball.at">www.tuntenball.at</a></p>



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<h3 class="wp-block-heading">Steirischer Bauernbundball</h3>



<p>Mit über 15.000 Besuchern ist der Steirische Bauernbundball die größte Ballnacht Österreichs – und vermutlich auch der ganzen Welt. Der zünftige Trachtenball ist eine Liebeserklärung an die Steiermark und immer schneller ausverkauft, als so manches Rockkonzert internationaler Top-Stars.</p>



<p><a href="http://www.stbb.at">www.stbb.at</a></p>



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<h3 class="wp-block-heading">Il Ballo di Casanova</h3>



<p>Der italienische Maskenball im Zeichen Giacomo Casanovas gilt mit seinem außergewöhnlichen Dresscode als einer der schönsten Ballnächte Österreichs. Auf der mystisch-italienischen Ballnacht erscheinen die Gäste in opulenten Roben und verbergen ihre Gesichter hinter kunstvollen Masken. Feine italienische Kulinarik macht das italienische Lebensgefühl perfekt.</p>



<p><a href="http://www.ilballodicasanova.at">www.ilballodicasanova.at</a></p>



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<h3 class="wp-block-heading">Genussball</h3>



<p>Bis zu 20 nationale sowie internationale Spitzenköche verwandeln den Congress Graz mit ihren Kompositionen in eine kulinarische Hochburg. Vor den Augen der Gäste werden von den besten Herdkünstlern der Steiermark Gerichte gezaubert, die den Gästen zusammen mit Weinen der steirischen Top-Winzer serviert werden.</p>



<p><a href="http://www.genussball.at">www.genussball.at</a></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Einkaufen in Graz</h2>



<p>Die Grazer Innenstadt lädt zum genussvollen Einkaufsbummel ein. Hier gibt es fast nichts, was es nicht gibt: Boutiquen, Schmuckgeschäfte, Design-Shops, kleine traditionelle Läden, internationale Schuhmoden und Modemarken. Seit jeher ist die erste Adresse zum Flanieren und Shoppen die <strong>Herrengasse</strong>. Sie verbindet den Hauptplatz mit dem Platz Am Eisernen Tor und dem Jakominiplatz, dem Zentrum des öffentlichen Verkehrs in Graz. Alle Grazer Straßenbahnen, von den Einheimischen liebevoll „Bim“ genannt, fahren übrigens durch die Herrengasse. Oft beherbergen hier prachtvolle barocke Gebäude moderne Geschäfte und man findet, was das Herz begehrt: Schuhwerk von Humanic, Salamander und Stiefelkönig, Uhren und Schmuck von Weikhard (die große Uhr vor dem Geschäft ist auch in Zeiten von Internet und Handy immer noch DER Treffpunkt im Zentrum!) oder Schullin, Kosmetika von Douglas, Marionnaud, Nägele &amp; Strubell, Body Shop oder Lush, Haushaltsartikel und Geschirr von Klammerth, Textilien von H&amp;M, Orsay, Pimkie oder Tally Weijl, Accessoires von Liebeskind Berlin bis hin zu Monsoon Accessorize, Markenmode von Vogue, Benetton, Vero Moda, Mango, Zara oder Jones bis hin zu Stefanel und vieles mehr.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-full wp-image-2221"><img loading="lazy" decoding="async" width="880" height="587" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/herrengasse-8.jpeg" alt="Herrengasse Graz © Graz Tourismus - Harry Schiffer" class="wp-image-2221" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/herrengasse-8.jpeg 880w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/herrengasse-8-300x200.jpeg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/herrengasse-8-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 880px) 100vw, 880px" /><figcaption><em>Herrengasse Graz. © Graz Tourismus &#8211; Harry Schiffer</em></figcaption></figure>



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<h3 class="wp-block-heading">Süßes vom Haller</h3>



<p>Ein echtes Grazer Unikat ist das Süßwaren- und Geschenkgeschäft Haller mit noblem Holz-Interieur, Stuckdecke, Jugenstil-Kronleuchter und einem erlesenen Sortiment an süßen Köstlichkeiten. Ein ganz besonderes Zuckerl ist die Auslage des Haller – insbesondere zur Weihnachtszeit, wenn unzählige Weihnachtskugeln in den verschiedensten Formen und Farben die liebevoll dekorierten Fenster schmücken – da beobachtet man nicht selten auch Erwachsene, die andächtig davor stehen und wieder zu Kindern werden.</p>



<p>Am Grazer Hauptplatz führt kein Weg vorbei – ein Shopping-Center unter freiem Himmel. Aber bei all den Geschäften und Schaufenstern darf man keinesfalls vergessen, einen Blick auf die schönen Hausfassaden in unterschiedlichen Baustilen zu werfen. Von hier aus geht’s in allen Richtungen in kleinere Straßen und Gässchen, in denen es oft Unerwartetes zu entdecken gibt.<strong><br>
</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-large wp-image-2226"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Hauptplatz-Luegghaus-c-Graz-Tourismus-Hans-Wiesenhofer-1024x682.jpg" alt="Hauptplatz Luegghaus © Graz Tourismus - Hans Wiesenhofer" class="wp-image-2226" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Hauptplatz-Luegghaus-c-Graz-Tourismus-Hans-Wiesenhofer.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Hauptplatz-Luegghaus-c-Graz-Tourismus-Hans-Wiesenhofer-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Hauptplatz-Luegghaus-c-Graz-Tourismus-Hans-Wiesenhofer-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><em>Hauptplatz Luegghaus. © Graz Tourismus &#8211; Hans Wiesenhofer</em></figcaption></figure>



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<h3 class="wp-block-heading">Das Kastner &amp; Öhler</h3>



<p>Dass Kastner &amp; Öhler DAS Traditionskaufhaus in Graz ist, stimmt zweifellos, aber gleichzeitig ist „der Kastner“ Beweis dafür, dass Tradition nicht verstaubt sein muss. Auf 20.000 m² bietet Kastner &amp; Öhler seine Modeauswahl. Von der Tiefgarage und der Shoppingmall im Untergeschoss geht es über die Parfümerie im Erdgeschoss, die Champagnerbar im ersten Stock und fünf Stockwerken mit Fashion bis zum alles überragenden Dach mit 360° Panorama (mit traumhaftem Uhrturm-Blick!).</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-full wp-image-2227"><img loading="lazy" decoding="async" width="880" height="587" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/kastner-ohler-1.jpeg" alt="Shopping &amp; Lifestyle © Graz Tourismus - Harry Schiffer" class="wp-image-2227" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/kastner-ohler-1.jpeg 880w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/kastner-ohler-1-300x200.jpeg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/kastner-ohler-1-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 880px) 100vw, 880px" /><figcaption><em>Shopping &amp; Lifestyle. © Graz Tourismus &#8211; Harry Schiffer</em></figcaption></figure>



<p>In der <strong>Kunstmeile Sackstraße</strong> gibt es Antiquitätengeschäfte, Galerien, Schmuckgeschäfte, Werkstätten, Museen &amp; Ateliers, moderne und antike Kunst sowie Volks- und feine Handwerkskunst.</p>



<p>Eine bunte Mischung an vorwiegend kleineren hübschen Geschäften mit unterschiedlichstem Angebot bietet die <strong>Sporgasse</strong>. In letzter Zeit hat sich die Sporgasse zu einer richtigen <strong>Eismeile</strong> entwickelt – gleich fünf Lokale – wenige Schritte voneinander entfernt &#8211; bieten die unterschiedlichsten und ausgefallensten Eissorten an. Und wer hat das beste Eis? Da muss man sich einfach durchkosten. Beim Pariser Unternehmen Amorino kommen auf Wunsch mehrere Sorten in Form einer &#8222;Blume&#8220; ins Stanitzel. Sorger und Sax sind die traditionell bekannten Namen, Yogurtlove und Eis Greissler sind neu dazugekommen. Beim Eis-Test darf aber auch Philipp (am Hauptplatz) und Temmel (Herrengasse) nicht fehlen. Ansonsten gibt’s in der Sporgasse Sneakers von Foot Locker oder modisches Schuhwerk von Geox, Uhren und Schmuck von Swatch, Frey Wille oder New One, Bio-Tees von Sonnentor, italienische Mode, echte Trachten, steirische Volkskultur im <strong>Heimatwerk</strong> und vieles andere mehr.</p>



<p>Mittelalterliche schmale Gässchen führen vom Hauptplatz zum malerischen <strong>Franziskanerviertel</strong>. Kleine, historische Läden schmiegen sich an die Außenmauern der gotischen Franziskanerkirche und prägen das romantische Bild des Platzes. An die Kirche angeschlossen ist das Franziskanerkloster – im frei zugänglichen Kreuzgang entrückt man mit einem Mal dem umtriebigen Stadtgeschehen und findet einen Augenblick zum Innehalten in absoluter Ruhe.</p>



<p>Schokoholics zieht es zu Süßwaren <strong>Linzbichler</strong> am Franziskanerplatz – die Auswahl fällt schwer zwischen Grazer Schlossbergkugeln, Pralinen und Trüffeln, Zuckerln aller Art, Trinkschokoladen, Lebkuchen und saisonalen Süßigkeiten, Schokoladen aus aller Welt und vielen sonstigen Verführungen.</p>



<p>Wer schon seit Langem auf der Suche nach einem ganz bestimmten Keksausstecher, einem besonderen Kochtopf, wie ihn die Oma hatte oder einer nicht tropfenden Karaffe ist, findet dies sicher bei Haus- und Küchengeräte <strong>Kerschbaumer</strong> und dasselbe gilt für Werner&#8217;s Elektroladen in Bezug auf Lampen und Elektrogeräte.</p>



<p>Beitragsbild: Uhrturm in Graz. Blick über die Innenstadt vom Grazer Uhrturm. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun</p>
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		<title>Salzkammergut-Reiseführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/salzkammergut-reisefuehrer-gratis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 14:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Oberösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Salzkammergut]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den traditionsreichsten und beliebtesten Urlaubsregionen Österreichs gehört das Salzkammergut mit seinen einzigartigen Seen und Bergen. Der kleine Reiseführer zeigt Ihnen die Schönheiten der Region, <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/salzkammergut-reisefuehrer-gratis/" title="Salzkammergut-Reiseführer">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den traditionsreichsten und beliebtesten Urlaubsregionen Österreichs gehört das Salzkammergut mit seinen einzigartigen Seen und Bergen. Der kleine Reiseführer zeigt Ihnen die Schönheiten der Region, die seit über 100 Jahren mit vielen  Natur- und Kulturerlebnissen punktet</strong><strong>.</strong></p>
<h2>Das Salzkammergut</h2>
<p>Der Schafberg beeindruckt mit einem imposanten 360-Grad-Panorama. An klaren Sommertagen schweift der Blick von der Terrasse des <strong>Berghotels </strong>über eine Landschaft mit 13 Seen und unzähligen Alpengipfeln. Wer in St. Wolfgang den historischen Dampfzug bestiegen hat und nach rund einer Stunde Fahrtzeit auf dem Gipfel des 1783 m hohen Schafberg angelangt ist, wird mit diesem Weitblick belohnt. Ringsherum zeigen sich weite Teile des Salzkammerguts von ihren schönsten Seiten.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Hotel Schafbergspitze</strong><br />
<a href="http://www.schafberg.net">www.schafberg.net</a></p>
<p><figure id="attachment_438" aria-describedby="caption-attachment-438" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-438 size-full" title="Wolfgangsee" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Wolfgangsee_1461869541.jpg" alt="Wolfgangsee" width="640" height="426" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Wolfgangsee_1461869541.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Wolfgangsee_1461869541-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-438" class="wp-caption-text">Wolfgangsee</figcaption></figure></p>
<p>Auf spektakuläre Ansichten scheint aber das gesamte Salzkammergut mit seinen 76 größeren und kleineren Seen spezialisiert. Der berühmte Weltreisende Alexander von Humboldt sprach anno 1793 ehrfurchtsvoll vom „Auge Gottes“, als er seinen Blick auf den Gosausee mit den Gletschern des knapp 3000 m hohen Dachsteins dahinter richtete. Bis heute hat sich daran kaum etwas geändert. Auch der felsige Traunstein bei <strong>Gmunden</strong> mit dem berühmten <strong>Seeschloss Ort</strong> im Vordergrund, die Trisselwand bei Altaussee, das Höllengebirge hinter dem Seglerparadies <strong>Attersee</strong> oder die Drachenwand über dem <strong>Mondsee</strong> bieten lohnende Anblicke.</p>
<hr />
<h3>Hallstatt und der Hallstätter See</h3>
<p>Neben diesen landschaftlichen Höhepunkten wird immer wieder ein kleiner Ort auf unzähligen Postkarten, Plakaten und Titelseiten gezeigt: <strong>Hallstatt</strong>, quasi der Geburtsort des Salzkammerguts. Die markante Pfarrkirche hat bereits mehr als 500 Jahre überdauert. Doch ein halbes Jahrtausend ist für Hallstatt nur eine Momentaufnahme. Irgendwann um 3.000 v. Chr. wurde hier ein Schatz entdeckt, der damals begehrter und wertvoller war als Gold: das Salz.</p>
<p><figure id="attachment_441" aria-describedby="caption-attachment-441" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-441" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Hallstatt_1461869805-1024x682.jpg" alt="Hallstatt" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Hallstatt_1461869805.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Hallstatt_1461869805-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Hallstatt_1461869805-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-441" class="wp-caption-text">Hallstatt</figcaption></figure></p>
<p>Hallstatt gilt als eine der Wiegen Europas: Von hier gelangte das oberhalb des Ortes abgebaute Salz auf mühsamen Wegen bis an die Ostsee und in den Mittelmeerraum. Hallstatt, das Wort Hall ist ein altertümlicher Ausdruck für Salz, war für Europa so bedeutend, dass man eine ganze Epoche – die Zeit von ca. 1.000 bis 500 v. Chr. – danach benannt hat: die Hallstattzeit. Selbstverständlich gehört daher <strong>das Salzbergwerk</strong> zu den wichtigsten Attraktionen des Ortes. Wirklich reich wurde der malerische Ort mit seinen kleinen, blumengeschmückten Bürgerhäusern durch das Salz allerdings nicht. Den Gewinn aus dem Handel mit dem „weißen Gold“ schöpften andere ab: Teils wurde er in die zahlreichen kostspieligen Kriege der Habsburger investiert, teils in die Paläste und Prunkbauten in Wien und in anderen Städten der Donaumonarchie.</p>
<p>Berühmt ist die alljährliche Fronleichnamsprozession mit den blumengeschmückten Booten auf dem See vor Hallstatt. Bei diesem Fest Ende Mai, Anfang Juni sind auch die schönsten lokalen Trachten Österreichs zu sehen – bunte Dirndlkleider mit dazu passender Goldhaube bei den Frauen, zünftige Lederhosen und vorwiegend grüne Lodenjanker bei den Männern.</p>
<p><a href="http://www.hallstatt.net">www.hallstatt.net</a></p>
<hr />
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Hallstätter Salzwelten</span><br />
</strong></p>
<p><strong>In Hallstatt befindet sich das älteste Salzbergwerk der Welt. Unter Tage lassen sich 7000 Jahre  Kultur- und Industriegeschichte erleben.</strong></p>
<p>Man muss sich erst einmal an die Bergmannsprache gewöhnen. Dass man kurz vor der Einfahrt ins älteste Salzbergwerk der Welt einander „Glück auf“ wünscht, kann man ja noch verstehen. Warum aber die Stockwerke im Berg „Horizonte“ heißen, ist schon schwieriger nachzuvollziehen. Schließlich muss man in einigen dieser Stollen durchaus den Kopf einziehen. Aber dank Helm und Schutzkleidung ist eine Führung durch die Salzwelten nicht nur ein risikofreies Abenteuer, sondern auch ein richtiger Spaß.</p>
<p>Über Holzrutschen gleitet man auf dem Hosenboden von einem Horizont zum anderen. Und überall erwarten einen überraschende Stationen. Man taucht quasi in das Urmeer ein, das hier ursprünglich alles bedeckte und das Salz nach Millionen Jahren der Kontinentalbildung im Berg eingeschlossen hatte. Fasziniert folgt man den einfallsreichen Methoden der Menschen, die bereits vor 7000 Jahren dem Berg das „weiße Gold“ abgetrotzt haben. Ein Highlight ist die Multimedia-Projektion an einem unterirdischen Salzsee, der die kathedralenhafte Felshalle in schimmerndes Licht taucht. Archäologie-Interessierte können in Spezialführungen mehr über die Ausgrabungen in Hallstatt erfahren und eine 3500 Jahre Holzleiter im Berg bewundern, die sogar über verstellbare Sprossen verfügt. Und auch rund um das Bergwerk lässt es sich länger verweilen: etwa nahe des Gasthofs „Rudolfsturm“ mit Aussicht auf den Hallstätter See und die Bergwelt der Welterberegion: am besten von der spitz zulaufenden Plattform aus, die schwindelerregend über den Abgrund ragt.</p>
<p><a href="http://www.salzwelten.at/hallstatt">www.salzwelten.at/hallstatt</a></p>
<hr />
<h3><strong>Bad Ischl</strong></h3>
<p>Die Familie Habsburg hat aber noch einen anderen Ort im Salzkammergut geprägt: die heutige Stadt <strong>Bad Ischl</strong>. Hier wurde in der Biedermeierzeit der Grundstein für den Tourismus gelegt, das zweite wirtschaftliche Standbein der Region. Ausgangspunkt dafür war die Kinderlosigkeit von Erzherzog Franz Karl und seiner Gattin, Erzherzogin Sophie. Ein Wiener Prominentenarzt, Dr. Franz Wirer, wusste damals ein Wundermittel: Er schickte das Thronfolgerpaar zu einer Kur nach Bad Ischl, wo gerade das Baden im Salzwasser en vogue bzw. neu erfunden worden war. Und wahrlich: Das ersehnte „Wunder“ geschah. Innerhalb weniger Jahre brachte die Erzherzogin drei gesunde Söhne zur Welt. Darunter war auch der spätere Kaiser Franz Joseph I. Die Legende der österreichischen „Salzprinzen“ ging durch ganz Europa und mit ihr die der magischen Wunderkräfte der Solebäder in Bad Ischl. Zusammen mit seiner Gattin Elisabeth („Sisi“) war Franz Joseph dann auch der treueste Gast des rasant aufstrebenden Kurortes. 83 Sommer seiner insgesamt 86 Lebensjahre verbrachte er im Salzkammergut. Nach Bad Ischl verlegte er auch für die Sommermonate seinen offiziellen Regierungssitz. Von der <strong>Kaiservilla</strong> aus, die bis heute im Originalzustand erhalten ist, frönte er seinem liebsten Hobby, der Jagd nach Gämsen, Rehen und Hirschen, die er in unglaublichen Mengen erlegte. Ihre Geweihe schmücken heute dichtgedrängt die Wände der Kaiservilla.</p>
<p><figure style="width: 655px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2472/thumb_preview_cec1b47f-b750-42a1-af2e-e0eb0cb612f6.jpg" alt="Kaiservilla in Bad Ischl © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler" width="655" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Kaiservilla in Bad Ischl. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler</figcaption></figure></p>
<p><em>Das Salzkammergut mit seiner Berg- und Seenlandschaft ist ein malerischer Ort. Kein Wunder, dass hier der frühere Kaiser Franz Joseph mit seiner Gemahlin Sisi per Kutsche anreiste, um sich von den Strapazen in Wien zu erholen. Sie stiegen hauptsächlich in Bad Ischl ab. Wenn man heute in der neoklassizistischen Kaiservilla steht, dann spürt man noch die imperiale Vergangenheit des Landes.</em></p>
<p><a href="http://www.kaiservilla.at">www.kaiservilla.at</a></p>
<p>Mit dem Kaiserhof und seinen zahlreichen Bediensteten kamen in den Sommermonaten auch viele berühmte Künstler aus Wien nach Bad Ischl – etwa die Musiker Johann Strauß und Franz Lehar, Dichter wie Nikolaus Lenau und Maler wie Ferdinand Waldmüller. Mit den Künstlern kamen natürlich weitere Neugierige, die sehen wollten, was dem Kaiser so gut an der gebirgigen Gegend gefiel. Sie alle festigten den Ruf Bad Ischls und des Salzkammergutes als idealen Ort für die Sommerfrische, wie der Tourismus der damaligen Zeit gern genannt wurde.</p>
<ul>
<li><strong>Kaiserstadt Bad Ischl</strong><br />
<a href="http://www.badischl.com">www.badischl.com</a></li>
<li><strong>Kaiservilla</strong><br />
<a href="http://www.kaiservilla.at">www.kaiservilla.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Wo sich das Salzkammergut erstreckt</h3>
<p>Neben Hallstatt und Bad Ischl wurden bald auch weitere Regionen – etwa das von Künstlern geschätzte Ausseerland – für den aufkeimenden Tourismus entdeckt. So wurde aus dem ursprünglichen Salzkammergut, einem kleinen, kaum 30 Kilometer langen Landstrich, eine umfangreiche Tourismus-Region im Dreiländereck der Bundesländer Oberösterreich, Steiermark und dem Salzburger Land. Im Norden reicht sie heute bis zum Nordufer des Attersees, im Westen über den <strong>Fuschl See</strong> mit seinem berühmten <strong>Schloßhotel</strong> bis fast vor die Tore der Stadt Salzburg. Im Süden bilden die beiden mächtigen Berggiganten <strong>Dachstein</strong> und Grimming die felsige Grenze zur restlichen Steiermark, und im Osten gehören der idyllische Almsee und <strong>das Almtal</strong> zum Salzkammergut.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.salzkammergut.at">www.salzkammergut.at</a></li>
<li><strong>Almtal Salzkammergut</strong><br />
<a href="http://www.gruenau-almtal.at">www.gruenau-almtal.at</a></li>
<li><strong>Attersee</strong><br />
<a href="http://www.attersee.at">www.attersee.at</a></li>
<li><strong>St. Wolfgang am Wolfgangsee</strong><br />
<a href="http://www.stwolfgang.at">www.stwolfgang.at</a></li>
<li><strong>Mondsee &amp; Irrsee</strong><br />
<a href="http://www.mondsee.at">www.mondsee.at</a></li>
<li><strong>Faszination Salzwelten</strong><br />
<a href="http://www.salzwelten.at">www.salzwelten.at</a></li>
<li><strong>Fuschlsee</strong><br />
<a href="http://www.fuschlseeregion.com">www.fuschlseeregion.com</a></li>
<li><strong>Schloss Fuschl</strong><br />
<a href="http://www.schlossfuschlsalzburg.com">www.schlossfuschlsalzburg.com</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Sommerfrische im Salzkammergut<br />
</strong></h2>
<p>Die Adeligen des Barock machten es vor. Sie bauten Sommervillen und -schlösser in der Nähe der Städte und verbrachten die heißeste Zeit des Jahres auf dem Land. Im neunzehnten Jahrhundert konnte man, bedingt durch den Bau der Eisenbahn, dann schon weiter reisen. Auch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen machten den Urlaub in der Sommerfrische für fast alle Gesellschaftsschichten erschwinglich.</p>
<p>Die kaiserliche Familie hatte die Kurstadt <strong>Bad Ischl</strong> zum Ziel ihrer Sommerfrische auserkoren und verbrachte dort alljährlich die Sommermonate. Bald traf sich dort fast alles, was Rang und Namen hatte. So mancher verknüpfte mit dem Aufenthalt die eine oder andere Hoffnung – auf Aufträge, Unterstützung oder Steigerung des Bekanntheitsgrades. Karl Kraus, Essayist und Herausgeber der Zeitschrift „Die Fackel“, beschrieb die Situation so: „Mir ist in Ischl immer, als ob die Berge ringsum nur eine Dekoration wären, die man auf die Wiener Ringstraße gestellt hat.“ Denn das rege gesellschaftliche Leben verlangte nach den Annehmlichkeiten einer Stadt. Und so entstanden in Bad Ischl Wiener Kaffeehäuser, ein Operettentheater und viele weitere Bauten, die der Region bis heute ein einzigartiges Flair verleihen.</p>
<p>Doch nicht nur Bad Ischl zog die Städter des 18. und 19. Jahrhunderts an. Auch die romantischen Naturlandschaften des <strong>Salzkammerguts</strong> wirkten – vor allem auf Künstler – besonders anziehend. Heute erlebt man das am besten bei einer Wanderung auf der „<strong>Via Artis</strong>“. Sie ist den einst auf Sommerfrische weilenden Dichtern gewidmet und beginnt in <strong>Altaussee.</strong> Ausgehend vom Literaturgarten führt sie zunächst zur Torberg-Villa (heute bewohnt vom Maler Horst Jandl). Auf den Spuren von Brahms geht es weiter zu dessen einstiger <strong>Seevilla</strong>. Bei der Wassermann Villa erwartet die Wanderer ein prächtiger Ausblick zum See und auf das Dachsteinmassiv. Den Abschluss macht man am besten in einem der vielen Restaurants, die frische Fische aus den umliegenden Seen servieren. Vielleicht sitzt am Nebentisch ein Schauspieler oder eine  Schriftstellerin, denn auch heute noch haben viele Künstler im Ausseerland ihren Erst- oder Zweitwohnsitz.</p>
<p><strong>Via artis</strong><br />
<a href="http://www.seevilla.at/de-via-artis-themenwanderung.htm">www.seevilla.at/de-via-artis-themenwanderung.htm</a></p>
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<h2><strong>Musikgenuss: Attersee Klassik in </strong>Kammer am Attersee</h2>
<p><strong>Hochkultur in der Idylle: Als ländlicher Widerhall der Salzburger Festspiele bringt im Juli und August das Festival Attersee Klassik an den See.</strong></p>
<p>Der Attergau mit dem Attersee lag lange abgeschieden, eifersüchtig gehütet von den Habsburgern, die hier über das reiche Salzvorkommen wachten, ehe zu Beginn des 19. Jahrhunderts die ersten Reisenden das Salzkammergut für sich entdeckten. Damit nahm die Geschichte des Salzkammerguts als bevorzugter Sommerfrischeaufenthalt des Bürgertums und zahlreicher Künstler ihren Anfang. Gustav Mahler verbrachte seine Sommer am Attersee, ebenso wie Johannes Brahms. Gustav Klimt verewigte den See und die an seinen Ufern liegenden Ortschaften in zahlreichen Gemälden und Heimito von Doderer schrieb hier Teile seiner berühmten „Strudelhofstiege“.</p>
<p>Ein beliebter Standort von Schriftstellern, Malern und Musikern ist der Attersee bis heute geblieben. An einigen der schönsten Schauplätze rund um den See schlägt alljährlich im Sommer das Festival Attersee Klassik seine Zelte auf. So in dem auf einer Halbinsel gelegenen Schloss Kammer, das Gustav Klimt mehrmals malte, oder dem in Privatbesitz befindlichen Berghof, wo schon Brahms zu Gast war und Hugo von Hofmannsthal vor kleiner Runde zum ersten Mal aus seinem „Rosenkavalier“ las.</p>
<p>Die Liste der teilnehmenden Künstler, die sich alljährlich während des im Juli und August stattfindenden Festivals einfinden, ist hochkarätig besetzt. Dirigenten wie Mariss Jansons oder Riccardo Muti, Sänger/innen wie Barbara Bonney oder Thomas Hampson haben hier ebenso ihren Auftritt wie Bobby Mc Ferrin und Chick Corea. Zahlreiche prominente österreichische Autoren, unter ihnen Peter Turrini, Christoph Ransmayr und Barbara Frischmuth, lesen aus ihren Texten.</p>
<p>Termin: Juli / August</p>
<p><a href="http://www.atterseeklassik.at">www.atterseeklassik.at</a></p>
<hr />
<h2>Salzkammergut Festwochen Gmunden</h2>
<p>Im Juli und August werden in der Stadt Gmunden, dem Salzkammergut und der Region um den Traunsee klassische und zeitgenössische Musik, Tanz, Liederabende, Theateraufführungen, Performances, Lesungen, Filme, Ausstellungen und Diskussionen geboten. Thomas Bernhard, der zeitweilig in Gmunden wohnte und darüber hinaus in der Region mehrere Bauernhöfe besaß, die er liebevoll renovierte, und der in zahlreichen Stellen seines Werks der oberösterreichischen Landschaft ein Denkmal setzte, bildete einst einen fixen Bestandteil des Festivals. Darüber hinaus widmet sich als „Fest im Fest“ jährlich ein vielfältiger Veranstaltungsschwerpunkt einer großen österreichischen Schriftstellerpersönlichkeit. Peter Handke, Christoph Ransmayr, Friederike Mayröcker und Ernst Jandl standen bisher im Mittelpunkt.</p>
<p>Termin: Juli / August</p>
<p><a href="http://www.festwochen-gmunden.at">www.festwochen-gmunden.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Gustav-Klimt-Zentrum in </strong>Kammer am Attersee</h2>
<p><strong>Dort, wo Gustav Klimt seine Sommerfrische verbrachte, befinden sich heute das Gustav-Klimt-Zentrum und ein Klimt-Themenweg an den Ufern des Attersees.</strong></p>
<p>Auch wenn Gustav Klimt vor allem für Frauenporträts und ornamentale Gemälde bekannt ist, so sind seine vielen Landschaftsbilder ebenso bedeutend, da an ihnen sehr deutlich seine künstlerische Entwicklung ablesbar wird. 46 dieser Bilder entstanden am Attersee, wohin es den Künstler jedes Jahr zur Sommerfrische zog. Viele dieser Gemälde sind inzwischen weltberühmt, etwa die Naturstudie „Litzlberg“. Im Gustav-Klimt-Zentrum in Kammer am Attersee kann man einige Originale, Zeichnungen, Drucke, Fotografien und Briefe bewundern und Einflüsse von van Gogh bis zum Pointillismus erkennen. Vor allem bekommt man bei einem Besuch des Klimt-Zentrums Einblick in die Persönlichkeit des Künstlers und in den „Urlauber“ Klimt. Bei einem Spaziergang entlang des Klimt-Themenwegs am Attersee wird einem bewusst, dass er auch in Zeiten der Erholung nie die Arbeit ruhen ließ, die Stimmungen am See ständige Inspiration bedeuteten. Auf Schritt und Tritt begegnet man bekannten Klimt-Motiven wie Schloss Kammer, das der Maler aus mehreren Perspektiven festhielt, oder den Schlosspark und die Allee, den Klimt impressionistisch auf Leinwand bannte. Am Ende des Themenwegs liegt die Villa Paulick, in der sich der Künstler gerne im Sommer aufhielt. In der nahezu unverändert gebliebenen Villa kann man auch heute noch Privatzimmer mieten. Wer dabei einfache sanitäre Verhältnisse in Kauf nimmt, wird mit einem unvergleichlichen Fin-de-siècle-Ambiente belohnt und kann vielleicht einen Blick in das wohlgehütete Gästebuch werfen, in dem sich noch eine Eintragung des Meisters aus dem Jahre 1900 befindet.</p>
<p><a href="http://attersee.salzkammergut.at/klimt/oesterreich/poi/430000618/gustav-klimt-zentrum.html">http://attersee.salzkammergut.at/klimt/oesterreich/poi/430000618/gustav-klimt-zentrum.html</a></p>
<p><figure style="width: 845px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3130/thumb_preview_0f0a48b2-d0f8-4e8a-9389-f024a650cd9f.jpg" alt="Sommertag mit vielen Segelbooten am Attersee. © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhaeupl W." width="845" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Sommertag mit vielen Segelbooten am Attersee. © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhaeupl W.</figcaption></figure></p>
<hr />
<h2>Die Salzkammergut-Trachten</h2>
<p>Es war ein Skandal, der das Ausseerland bekannt machte: Ein Sohn des Kaisers verliebte sich in die Tochter eines Postmeisters und heiratete sie 1829 trotz aller Widerstände. In volksverbundenem Understatement trug er, gleich seiner Frau, das sogenannte Gewand, wie die Tracht hier schlicht heißt. Bald nach ihm entdeckte ganz Österreich, allen voran Hochadel und Großbürgertum, gleichfalls seine Liebe zu dieser versteckten Gegend in der Steiermark, die im Kern die Gemeinden Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee umfasst. Zu den ausgedehnten Aufenthalten hier trägt man, nach dem Vorbild des erzherzoglichen Stilbruchs, mit Vergnügen Tracht.</p>
<p><strong>Tracht ist in erster Linie alltäglich</strong></p>
<p>Richtig ist, dass <strong>Tracht regionale Zugehörigkeit ausdrückt,</strong> und tatsächlich ist das Ausseer Gewand dem Leben im Gebirge seit Jahrhunderten angepasst – als Arbeits- und Alltagsgewand: Bis heute ist die Tracht, neben Jeans, Kostüm und Anzug, hier Kleidung geblieben. Männer und Frauen tragen sie unter der Woche genauso wie an Feiertagen. Das ist selbst für Österreich einmalig, wo der „Austrian Look“ mit Trachtenhochzeiten, Gamsjagatagen, Trachtenbällen und -kapellen sowie dem noblen Wiener Jägerball (Dresscode: Tracht) zum nationalen Selbstverständnis gehört.</p>
<p><figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3772/thumb_preview_c0f59e5a-98b2-4209-9a84-c0f724c4d9b8.jpg" width="880" height="603" /><figcaption class="wp-caption-text">Lederhosen in Bad Aussee &#8211; eine traditionelle Steirische Tracht. © Österreich Werbung, Fotograf: H.Wiesenhofer</figcaption></figure></p>
<p>Doch richtig ist auch, dass die Ausseer Tracht <strong>die Individualität </strong>ihrer Träger und Trägerinnen <strong>zur Geltung bringt</strong>: Die Männer schlüpfen im Sommer in die kurzen und im Winter in die langen Lederhosen, dazu tragen sie Jacken mit einer bequemen weiten Falte im Rücken und darüber deckengroße Wetterflecke – beides aus Loden, einem wasserabweisenden, dicht gewalkten Wollstoff. Handgestrickte Stutzen, festes Schuhwerk, Hut und Halstuch komplettieren das Ausseer Gewand. Die Frauen legen das sogenannte Dirndl an: Zu einem gefältelten Rock, dem Kittel, trägt man eine kurze weiße Bluse, darüber wird das in der Taille angesetzte, mit dem Rock vernähte Leibl gezogen. Je nach Gelegenheit oder Arbeit kommt eine andere Schürze dazu oder wird die Bluse getauscht.</p>
<p><figure id="attachment_1148" aria-describedby="caption-attachment-1148" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1148" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000031243-dirndl-grundlsee-oesterreich-werbung-Peter-Burgstaller-1024x767.jpg" alt="Dirndl Grundlsee © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller" width="750" height="562" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000031243-dirndl-grundlsee-oesterreich-werbung-Peter-Burgstaller.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000031243-dirndl-grundlsee-oesterreich-werbung-Peter-Burgstaller-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000031243-dirndl-grundlsee-oesterreich-werbung-Peter-Burgstaller-768x575.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1148" class="wp-caption-text">Dirndl Grundlsee © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</figcaption></figure></p>
<p><strong>Farbenwunder Tracht</strong></p>
<p>Neben der reizvollen Form sind es vor allem <strong>die Farben, die zum Tragen verführen</strong>: Nirgendwo sonst werden so unbeschwert, stimmig und kraftvoll verschiedene Farben und Muster kombiniert wie bei den Trachten. Streublumen auf buntem Grund für den Rock und eine kontrastierende Farbe für das Leibl, dann die Schürze, die mit zumindest einer weiteren Farbe oder gar einem Muster eine zusammenfassende Verbindung schafft. Das alles durch die strahlend weiße Bluse in Zaum gehalten und dann doch noch einmal, mit dem färbigem Brusttuch, in bunten Überschwang versetzt. Und auch die Männer lassen sich davon anstecken: Mit dem „Bindl“, diesem Ausseer Krawatten-Tüchel, den bunten „Hosenkraxen“, <strong>Tüchel, den bunten „Hosenkraxen“,</strong> Tüchel, den bunten „Hosenkraxen“, also den Hosenträgern, und dem glanzvollen Seidengilet.</p>
<p><strong>Lebendige Tradition Handdruck</strong></p>
<p>Es war eine Frau, die den Handdruck 1930 nach Aussee gebracht hat: Gegen die „geschmacklose Ware“ aus industrieller Produktion wollte Anna Mautner, Witwe des größten Trachtensammlers im Ausseerland, die Qualität der Tracht bewahren. Diese Dame der Wiener Gesellschaft kaufte alte Modeln auf und ließ sich von einem Handdrucker anlernen. Das künstlerische Gespür brachte sie selbst mit. Bald stellte sie, mit neuen synthetischen Farben, vom Blaudruck auf Buntdruck um. Ihre <strong>großartig mit der Tracht harmonierenden Tücher und Stoffe</strong> fanden Anklang – sowohl bei den Ausseern als auch im exklusiven Mautner‘schen Bekanntenkreis. Martina Reischauer hat den Betrieb von Anna Mautner übernommen. Sie besitzt, neben den Modeln der ersten Stunde, eine Sammlung von Mautner‘schen Musterfleckerln. Die regen sie genauso zum Experimentieren an wie manche Kundenwünsche. Durch die manuelle Herstellung kann man sich ein Dirndl, das einzigartig ist, zusammenstellen lassen und <strong>Muster und Farben des Stoffs selbst auswählen</strong>. Meistens kommt Martina Reischauer aber selbst auf die „verrückten Ideen“, die ihre Kunden begeistern. Dieser kreative Drang hat mittlerweile zu einer eigenen Kollektion geführt: <strong>Leder wird</strong> dabei genauso <strong>bedruckt</strong> wie Loden und zu eleganten Röcken geschneidert. Passende <strong>Handschuhe und Pashmina </strong>mit Ausseer Mustern <strong>runden das Gesamtbild ab</strong>. Besonders ihre feinen <strong>Seidenstoffe</strong>, die zu duftigen Schürzen, Tüchern und Gilets verarbeitet werden, haben es ihrer Klientel angetan. Die Mautner Seide sticht durch die Leuchtkraft der Farben hervor und hat den typischen weichen Griff: Das liegt an der speziellen Zurichtung der Stoffe sowie an der Fixierung der Farben, deren Geheimnis natürlich nicht verraten wird. Denn mittlerweile gibt es Konkurrenz: <strong>Noch drei weitere Werkstätten</strong> haben sich in Bad Aussee dem Handdruck verschrieben – im wahrsten Sinne des Wortes, denn jeder von ihnen, ob <strong>Wach, Sekyra, Eder oder Mautner</strong>, hat seine eigene Handschrift: Sepp Wach ist am stärksten der Tradition verpflichtet, Markus Wach von Handdruck Sekyra bringt Design und Pastelltöne auf einen alpinen Nenner, Christiane Eder verblüfft durch das Spiel mit Unangepasstheit und Tradition – „pfeffrig“, so sagt sie, muss das Ergebnis sein –, während Mautner Drucke unter Martina Reischauer durch klassische Eleganz und malerische Leuchtkraft die Blicke auf sich ziehen.</p>
<ul>
<li><strong>Mautner Drucke seit 1930</strong><br />
Werkstätte und Geschäftslokal<br />
<a href="http://www.mautnerdrucke.at">www.mautnerdrucke.at</a></li>
<li><strong>Handdruck Sekyra</strong><br />
<a href="http://www.handdrucke.at">www.handdrucke.at</a></li>
<li><strong>Tostmann Trachten</strong><br />
Vor über 60 Jahren gründete das Ehepaar Marlen und Jochen Tostmann in Seewalchen am Attersee die Firma Tostmann. Und noch heute entstehen alle Tostmann Dirndl ausschließlich in Österreich in den hauseigenen Werkstätten.<br />
<a href="http://www.tostmann.at">www.tostmann.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Frischer Fisch aus den Salzkammergut-Seen</strong></h2>
<p><strong>Zur Freude der Feinschmeckergibt es in einigen Seen des österreichischen Salzkammerguts inzwischen wieder viele Wildfischarten.<br />
</strong></p>
<p>Makellos liegt sie auf dem Weiß des Tellers: Bläulich schimmernd und die charakteristischen Punkte, die den langgestreckten Körper der Bachforelle schmücken, sind trotz ihres Bades im heißen Essigsud klar erkennbar. Dazu gibt es heurige Petersilienerdäpfel und frische Sauce Hollandaise – wahre Puristen werden sogar mit nichts als geschmolzener Butter vorlieb nehmen wollen. So und nicht anders sollte man Bachforelle genießen, wenn man das Glück hat, ein tatsächlich wild gefangenes Exemplar zu bestellen. Dann nämlich kommt der einzigartige Geschmack, diese duftende Nussigkeit, wirklich und unverfälscht zur Geltung.</p>
<p>In einigen Seen des Salzkammerguts ist der Bestand an Wildfischen derart reichhaltig, dass sie inzwischen kommerziell befischt werden können: Insbesondere der Hallstätter See mit seinen famosen <strong>Reinanken</strong>, die durch die Nährstoffarmut des Urzeit-Gewässers zwar kleiner als anderswo, dafür aber ungleich schmackhafter geraten. Dazu kommen der <strong>Ausseer Seesaibling</strong> mit einem geradezu legendären Ruf als Delikatesse sowie <strong>Traunforelle</strong>, <strong>Bach-bzw. Seeforelle</strong> und <strong>Hecht</strong>. Mitunter bleibt auch eine <strong>Aalrutte</strong> oder <strong>Quappe</strong> im Netz der Fischer hängen – das ist dann ein echter Grund zum Feiern. Weil das feste weiße Fleisch dieses Dorsches zum Delikatesten gehört, das man aus Süßwasser fischen kann: Feinschmecker mit guter Fischer-Connection erzählen Wunderdinge von dem an Hummer und Seeteufel erinnernden Fleisch des äußerlich eher unattraktiven Fisches.</p>
<p><figure id="attachment_1452" aria-describedby="caption-attachment-1452" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1452 size-large" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schlossfischerei-Fuschl-regina-sailer-e1465214612218-1024x574.jpg" alt="Schlossfischerei Fuschl " width="750" height="420" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schlossfischerei-Fuschl-regina-sailer-e1465214612218.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schlossfischerei-Fuschl-regina-sailer-e1465214612218-300x168.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schlossfischerei-Fuschl-regina-sailer-e1465214612218-768x431.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1452" class="wp-caption-text">Schlossfischerei Fuschl</figcaption></figure></p>
<p><em><span class="st">Die Schloss Fischerei liegt direkt neben dem Schloss Fuschl auf einer Halbinsel gleich neben dem Fuschlsee-Rundwanderweg. Hier gibt es frische, im Ganzen geräucherten Forellen und Saiblinge aus dem Fuschlsee. Man verspeist seinen Räucherfisch an schlichten Holztischen direkt am See. Dazu gibt es Paulaner Bier (auch in einer alkoholfreien Weizenbier-Variante). Info und Öffnungszeiten (meist nur bei Schönwetter): <a href="http://www.schlossfuschlsalzburg.com/fischerei"><cite class="_Rm">www.schlossfuschlsalzburg.com/fischerei</cite></a><br />
</span></em></p>
<p>Grund für diesen Reichtum ist das nachhaltige Naturmanagement der österreichischen Bundesforste, denen es gelang, eine zukunftsweisende, ökologisch verantwortliche Nutzung der Flüsse und Seen zu gewährleisten. Daraus entstand die Marke „Wildfang-Naturfisch“, unter der diese herausragenden Exemplare alpinen Süßwasserfisches rund um den Ausseer und den Hallstätter See verkauft werden.</p>
<p>Parallel dazu drängt eine Fülle von Anbietern auf den Markt, die vom Nimbus des wild gefangenen Fisches profitieren wollen, dabei aber Zuchtware anbieten. Durchaus in sehr guter Qualität, denn die Teiche, Flüsse und Seen der Ostalpen bieten ja allesamt herausragende Wasserqualität, aber natürlich nicht ganz mit dem Geschmack eines wilden Fisches zu vergleichen, der zeitlebens im nährstoffarmen Wasser der Bergseen um seine Beute schwimmen musste. Dennoch: Auch „Alpenlachs“, „Mariazeller Wildsaibling“, „Gut-Dornau-Fische“ und andere edle Zuchtfische aus alpinen Gewässern, die sich in den vergangenen Jahren vermehrt auf den Speisekarten der Hochgastronomie tummeln, bieten Gaumenfreude.</p>
<p>Ebenfalls im oberösterreichischen Salzkammergut befindet sich der kleine Offensee – und damit die Hoffnung auf eine weitere rare Delikatesse aus Alpengewässern: <strong>Flusskrebse in Wildfangqualität</strong>. Der Wiederansiedelungsversuch dieser Süßwasserkrebse war erfolgreich – und zwar so sehr, dass der See bereits verbuttet – das heißt, die Krebse werden tendenziell wieder kleiner, weil nicht mehr genug Nährstoffe für alle da sind. Deshalb werden diese Krebse verstärkt in den Grundlsee umgesiedelt, damit sie sich auch da vermehren können.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.fischwasser.com">www.fischwasser.com</a><br />
<a href="http://www.anglerinfo.at">www.anglerinfo.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Ausseerland Seesaibling<br />
</strong></h2>
<p><strong>Der Ausseerland Seesaibling präsentiert sich wahlweise gebraten, geräuchert, als Sushi oder Weißwurst.</strong></p>
<p>„Seit dem 13. Jahrhundert holt man bei uns im Ausseerland schon Seeforellen und natürlich den Ausseerland Seesaibling aus dem Wasser“, unterstreicht Matthias Pointinger von den Österreichischen Bundesforsten die lange Tradition der Seefischerei im Salzkammergut. „Damals wie heute gab es in manchen Saisonen mehr zu holen, in manchen weniger. Das ist auch abhängig davon, wie streng der jeweilige Winter war.“ Und der kann den unzähligen malerischen Seen zwischen Dachstein und Loser dauerhafte Ruhepausen mit geschlossenen Eisdecken verordnen, was dem Plankton und damit der natürlichen Ernährungsgrundlage der Wildfische dementsprechend zu schaffen macht.</p>
<p>Matthias Pointinger: „Unsere Fischmeister bewirtschaften die Seesaiblingsbestände im Grundlsee, im Toplitzsee und in einem der größten Naturschätze des Salzkammerguts: dem Vorderen Lahngangsee auf 1.500 m und mit 70 m der tiefste Hochgebirgssee Österreichs. Dabei wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Wenn es notwendig war, die Fischbestände zu unterstützen, dann geschah das immer mit Brütlingen, die aus dem Eimaterial unserer Wildfische stammten und in Scharen von bis zu einer Million ausgesetzt wurden.“ Eine logische Konsequenz der nachhaltigen Fischereiwirtschaft, denn von 100 kleinen Fischen überlebt in freier Wildbahn gerade mal einer.</p>
<p><strong>Regionale Genusstradition</strong></p>
<p>Über die Fischereigründe der Bundesforste hinaus wird der Ausseerland Seesaibling auch noch im Altausseer See gefischt, allerdings von privaten Fischereiberechtigten. Da und dort erstreckt sich die Saison jedoch über den gleichen Zeitraum, von Juni bis August. „Im Winter hält unser Seesaibling wie alle Salmonidae Winterruhe. In dieser planktonarmen Phase weist er einen stark reduzierten Stoffwechsel auf und verbrennt einen Großteil seiner Fettsäuren. In der Laichzeit ist natürlich Schonzeit, aber in den drei Sommermonaten ist dann Hochsaison.“ Gefischt wird im Ausseerland traditionell mit <strong>Netzen</strong>, wobei die Maschenweite entsprechend gewählt wird, um die wichtigen Laichfische von vornherein zu verschonen. Der mehr oder weniger reiche Fang wird vor Ort sortiert, abgeschlagen und auf Eis gelegt, um die Kühlkette zu wahren. „Danach werden die Seesaiblinge auf schnellstem Wege weiterverarbeitet. Die Österreichischen Bundesforste betreiben neben der Seenfischerei auch eigene Fischzuchten, in denen Saiblinge, aus Wildfischbeständen abstammend, zu Speisefischen herangezogen werden. Eine logische Konsequenz aus der Nachfrage, denn der Bedarf an Saiblingen übersteigt mittlerweile bei weitem die verfügbaren Mengen aus Wildfischbeständen. „In den letzten Jahren wurde eine eigene Kalträucherei in Betrieb genommen, durch die die wertvollen Omega-3-Säuren des zarten hellrosa Fleisches beider Fischlinien optimal erhalten bleiben“, ist Herr Pointinger stolz auf eines der zahlreichen Produkte. Die Palette reicht vom frischen, über den gebeizten bis hin zum warm geräucherten Fisch.</p>
<p><strong>Wildfisch geräuchert</strong></p>
<p>Wildfisch gibt es auch in Christian Schilchers uriger „Mosthütte am Sonnenplatzerl“ in Bad Mitterndorf &#8211; geräuchert, und zwar kalt und warm. Christian Schilcher: „Mir persönlich ist die kaltgeräucherte Variante lieber, da zieht der Fisch zuerst in einer Salz-Zucker-Lösung und erhält dann über kaltem Rauch bei ca. 30°C ein zusätzliches, zartes Aroma.“ Wer seinen Saibling lieber durchgegart mag, entscheidet sich für die Warmräucherung bei 80°C. Dabei erhält der Fisch eine dunklere Färbung und die Konsistenz fällt bissfester aus als bei der Kalträucherung. Ein kulinarisches Vergnügen, mit dem der „Mosthütten- Wirt“ auch mobil macht. „Im Sommer ziehen wir mit unserer fahrbaren Räucherhütte durch die Lande. Ein frisch geräucherter Ausseerland Seesaibling, noch heiß auf den Teller gebracht, ist einer der besten Botschafter fürs Ausseerland.“</p>
<p><strong>Genuss Steckbrief: Genuss Region Ausseerland Seesaibling</strong><br />
aus der Familie der Salmonidae &#8211; wild gefangener Naturfisch, ungefüttert und ungezüchtet &#8211; besonders zartes, hellrosa Fleisch, für Traditionsrezepte und kulinarische Experimente</p>
<p>F(r)isch feiern: beim traditionellen Saiblingsfest im Ausseerland (Details auf <a href="http://www.ausseerland.at">www.ausseerland.at</a>)</p>
<ul>
<li><strong>Österreichische Bundesforste AG</strong>–<strong>Fischereizentrum Kainisch</strong><br />
Herr Matthias Pointinger<br />
Kainisch 103<br />
8984 Pichl/Kainisch, Österreich<br />
Tel.: +43 3624 289<br />
<a href="http://www.bundesforste.at">www.bundesforste.at</a><br />
<a href="http://www.wildfang-naturfisch.at">www.wildfang-naturfisch.at</a></li>
<li><strong>Mosthütte am Sonnenplatzerl</strong><br />
Herr Christian Schilcher<br />
8983 Bad Mitterndorf<br />
+43 664/4380730<br />
<a href="mailto:chris@urig.at">chris@urig.at</a><br />
<a href="http://www.mosthuette.at">www.mosthuette.at</a></li>
</ul>
<p><strong>Weitere LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Fischerei Hallstatt</strong></p>
<p>Hier kann man die frischen Fische aus dem Hallstätter See kaufen, aber auch weiter verarbeitete Delikatessen, wie geräucherten Saibling, Fischsulz u. a.:</p>
<p>Seestraße 16<br />
4830 Hallstatt<br />
Tel.: +43 6134 8204<br />
Email: <a href="mailto:peter.wimmer@bundesforste.at">peter.wimmer@bundesforste.at</a></p>
<p><strong>Restaurants, die Wimmers frische Fische anbieten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Restaurant Villa Schratt</strong><br />
Steinbruch 43<br />
4820 Bad Ischl<br />
Tel.: +43 6132 27647</li>
<li><strong>Hotel-Restaurant Goldener Ochs</strong><br />
Grazer Straße 4<br />
4820 Bad Ischl<br />
<a href="http://www.goldenerochs.at">www.goldenerochs.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Restaurants und Gasthäuser im Salzkammergut, die Fische aus Wildfang anbieten</strong></h2>
<p><strong>HALLSTATT:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gasthof Seewirt</strong><br />
Marktplatz 51<br />
4830 Hallstatt</li>
<li><strong>Gasthof Grüner Baum</strong><br />
Marktplatz 104<br />
4830 Hallstatt</li>
<li><strong>Gasthaus Simony Restaurant am See</strong><br />
Wolfengasse Nr. 105<br />
4830 Hallstatt</li>
<li><strong>Gasthof Bräuhaus</strong><br />
Seestrasse 120<br />
4830 Hallstatt</li>
</ul>
<p><strong>BAD ISCHL:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Hotel Goldener Ochse</strong><br />
Grazerstrasse 4<br />
4822 Bad Ischl</li>
<li><strong>Weinhaus Attwenger</strong><br />
Leharkai 12<br />
4820 Bad Ischl</li>
<li><strong>Hotel Goldenes Schiff</strong><br />
Stifterkai 3<br />
4820 Bad Ischl</li>
<li><strong>Hotel Agatha-Wirt</strong><br />
Agatha 10<br />
4822 Bad Goisern</li>
<li><strong>Restaurant Villa Schratt</strong><br />
Steinbruch 43<br />
4820 Bad Ischl</li>
<li><strong>Villa Seilern Vital Ressort</strong><br />
Tänzelgasse<br />
4820 Bad Ischl</li>
</ul>
<p><strong>BAD GOISERN:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Hotel Goiserer-Mühle</strong><br />
Kurpark 9<br />
4822 Bad Goisern</li>
<li><strong>Gasthof Steegwirt</strong><br />
Au 12<br />
4822 Bad Goisern</li>
<li><strong>OBERTRAUN:</strong></li>
<li><strong>Gasthof Höllwirt</strong><br />
Obertraun 29<br />
4831 Obertraun</li>
</ul>
<p><strong>GOSAU:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Hotel Koller</strong><br />
Paß Gschüttstraße 353<br />
4824 Gosau</li>
<li><strong>GRUNDLSEE:</strong></li>
<li><strong>Gasthof Post am See</strong><br />
Bräuhof 94<br />
8993 Grundlsee</li>
<li><strong>Fischerhütte Toplitzsee</strong><br />
Gößl 172<br />
8993 Grundlsee</li>
<li><strong>Gasthof Rostiger Anker</strong><br />
Gößl 206<br />
8993 Grundlsee</li>
<li><strong>Seekalter Grundlsee</strong><br />
Mosern 19<br />
8993 Grundlsee</li>
</ul>
<p><strong>ALTAUSSEE:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gasthof &#8222;Zum Loser&#8220;</strong><br />
Fischerndorf 80<br />
8992 Altaussee</li>
<li><strong>ATTERSEE:</strong></li>
<li><strong>Gasthof Föttinger</strong><br />
Seefeld 14<br />
4853 Steinbach am Attersee</li>
<li><strong>TRAUNSEE:</strong></li>
<li><strong>Fischrestaurant Moser</strong><br />
Nachdemsee 26<br />
4813 Altmünster</li>
</ul>
<hr />
<hr />
<h2><strong>Gut essen &amp; wohnen<br />
</strong></h2>
<h3><strong>Hotel Weißes Rössl</strong></h3>
<p><strong>Das legendäre Romantik Hotel Weißes Rössl am Wolfgangsee ist Mitglied der Small Luxury Hotels.</strong></p>
<p>International bekannt wurde das Romantik Hotel Weißes Rössl am Wolfgangsee durch die Operette von Ralph Benatzky. Aus neun historischen Bürgerhäusern ist das Weiße Rössl über Jahrhunderte zu einem 4*-Superior Hotel gewachsen. Der 1.500 Quadratmeter große Wellnessbereich am See setzt sich mit dem ganzjährig beheizten Seebad und dem schwimmenden Rösslpool im See fort.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Romantik Hotel Weißes Rössl, Markt 74, 5360 St. Wolfgang. <a href="http://www.weissesroessl.at">www.weissesroessl.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Landhaus zu Appesbach in </strong>St. Wolfgang</h3>
<p><strong>Das Landhaus zu Appesbach wurde 1912 als Sommerfrische-Privatresidenz erbaut, beherbergte berühmte Künstler und einst sogar einen verhinderten König. Viel von diesem geschichtsträchtigen Flair ist bis heute in den herrschaftlichen Salons, den eleganten Zimmern und Suiten sowie im Hotelpark mit eigenem Zugang zum Wolfgangsee zu spüren.</strong></p>
<p>„Ein herrliches Fleckchen Erde“, schrieb Edward VIII. an seine geliebte Wallis Simpson. Und auch Thomas Mann geriet ins Schwärmen, wann immer er über seinen Ferienaufenthalt im Landhaus zu Appesbach berichtete. Was die beiden weitgereisten Lebemänner an der 27-Zimmer-Herberge im Salzkammergut so sehr begeisterte? Die traumhafte Lage mit großer Liegewiese direkt am Wasser, die Ruhe fernab von Touristenströmen sowie das geschichtsträchtige Ambiente, das nur wenig an ein Hotel erinnert und in dem man sich eher wie im Ferienhaus vermögender Freunde fühlt. Außer einem eigenen Tennisplatz und Ruderbooten gibt es auch einen kleinen Wellnessbereich mit finnischer Sauna, Bio-Sauna und Dampfbad. Und auf der Seeterrasse oder im Restaurant wird neben Frühstück und Nachmittagstee allabendlich ein Vier-Gang-Menü auf Basis modern interpretierter österreichischer Küche serviert. Wer will, kann sowohl in der original Windsor-Suite als auch im Thomas-Mann-Zimmer nächtigen. Das Haus ist Mitglied der Schlosshotels &amp; Herrenhäuser.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Landhaus zu Appesbach, Au 18, 5360 St. Wolfgang. <a href="http://www.appesbach.com">www.appesbach.com</a></p>
<hr />
<h3><strong>Seehof Mondsee</strong></h3>
<p><strong>An einer der schönsten Buchten des Mondsees liegt das 5*-Hotel mit einem 300 Meter langen, eigenen Strand, dem mit einer Haube dekorierten Gourmetrestaurant und einem großen ruhigen Park.<br />
</strong></p>
<p>Schon die exklusive Lage des Hotels hat 5*-Status.Von den Zimmern blickt man entweder auf den Park oder den See. Bei schönem Wetter genießt man am besten schon das Frühstück auf der Restaurantterrasse. Zehn Golfcourts sind innerhalb von 25 Autominuten erreichbar. Für einen sportlichen Sommer sorgen zahlreiche Radwege und Mountainbike-Routen über Hunderte von Kilometern. Der Seehof gilt auch als Genuss-Adresse: Der Wolfgangseer Schafkäse mit Rispentomaten, das gebackene Kalbsbries mit Kartoffel-Vogerlsalat, die geschmorten Kalbsbackerln mit Selleriemousseline sowie der lauwarme Mohnkuchen mit Himbeeren und weißem Mokka-Eis sind bekannte Spezialitäten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Seehof Mondsee, Auhof 1, 5311 Loibichl. <a href="http://www.seehof-mondsee.com">www.seehof-mondsee.com</a></p>
<hr />
<h3><strong>Höllerwirt in </strong>Altmünster</h3>
<p>Seit 1878 gibt es das Gasthaus der Familie Höller. Irene Höller ist es zu verdanken, dass die Räumlichkeiten liebevoll gestaltet sind. Chef Markus Höller rührt nicht nur in den Kochtöpfen, sondern auch in der Umgebung kräftig um, damit seine Philosophie einer Salzkammergut-Terroir-Küche dem Publikum vermittelt wird. Unterstützung bekommt er in der Küche von Michael Janietz und von Bauern und Bäuerinnen aus der Umgebung. Lamm wird vom Biohof Gnigler aus Rutzenmoos bezogen, Reh, Hirsch und Gams stammen aus der Jagdgemeinschaft Altmünster und Pennewang. Reinanke, Saibling und Hecht schwimmen vor der Zubereitung noch in heimischen Gewässern, und Markus Moser bringt oftmals hervorragenden Biofisch von der eigenen Fischzucht Salmos aus Neukirchen vorbei. Gemüse wird einerseits im eigenen Garten geerntet, anderseits bei einem Ohlsdorfer Bauern, der speziell für Höller anbaut. Mit selbstgemachtem Rehleberkäse und Portweinsenf wird aus der Küche gegrüßt, es folgt eine Auswahl von Rindssuppen, Viechtauer Rahmsuppe oder Fischsuppe mit Safran und Reinankenleber, Aurachtaler Saibling mit Brennesselgelee, Birnenchutney, Kren und Karamellnüssen, G’selchtem Saibling mit Apfelgelee oder gebackene Seeforelle auf Rahmgurken. Das Dreierlei vom Rutzenmooser Biolamm mit Polenta und Mangoldspinat ist bekannt, ebenso das Traunsee-Blesshuhn (ein Schwimmvogel) mit Selleriesalat und Zwetschkenchutney.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Landgasthof Höllerwirt, Eben 1, 4813 Altmünster. <a href="http://www.hoellerwirt.at">www.hoellerwirt.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Seehotel Grundlsee</strong></h3>
<p>Der Parkplatz an der Seestraße, das vom Land her eher unscheinbar wirkende Haupthaus, die direkt daneben erbaute, auf einem Steg ins Wasser hinausragende Holzhütte: Von außen wirkt das Seehotel Grundlsee zunächst einmal recht unscheinbar. Doch schon beim Betreten der ebenso modern wie gemütlich gestalteten Lobby wird klar, dass man hier in einem ganz besonderen Haus angekommen ist. Ein Eindruck, der sich auch in den Zimmern bestätigt. Hier trifft Ausseer Holzbautradition auf edel-reduziertes Design und je nach gebuchter Kategorie sogar auf frei im Raum stehende Badewannen mit Seeblick. Nicht weniger spektakulär geht es im hoteleigenen Restaurant Seeplatz’l zu. Tipp: Unbedingt an einem Morgen das „Plätt’n-Frühstück“ buchen, das in einem alten Holzruderboot (der sogenannten „Plätte“) mitten auf dem See serviert wird!</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Seehotel Grundlsee, Mosern 22, 8993 Grundlsee. <a href="http://www.seehotelgrundlsee.at">www.seehotelgrundlsee.at</a></p>
<p><figure id="attachment_447" aria-describedby="caption-attachment-447" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-447 size-full" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468.jpg" alt="Grundlsee" width="640" height="425" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-447" class="wp-caption-text">Mystischer Grundlsee</figcaption></figure></p>
<hr />
<h3>Berggasthof  Ramsaualm Laudachsee in Gmunden</h3>
<p><strong>Hoch über Gmunden steht auf 881 Höhenmetern die Ramsaualm Laudachsee. 1285 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt, 2008 nach langen Renovierungsarbeiten neu eröffnet.<br />
</strong></p>
<p>„Gute Musiker müssen nicht zahlen, den Platz am Stammtisch muss man sich verdienen, Pommes frites kommen nicht auf die Teller, und bedient wird in Tracht.“ Was allzu streng klingt, ist in Wirklichkeit das Erfolgsrezept der Ramsaualm Laudachsee. Deshalb werden nur saisonale Gerichte aus der Region serviert, deren Zutaten von den Bauernhöfen der Region stammen und die am Uralt-Holzherd zubereitet werden. Dazu passt das Original-Ambiente mit den beiden barocken Gmundner Kachelöfen, rustikalen Holzbänken und -tischen sowie Antiquitäten. Mit diesem Konzept hat sich die Ramsaualm Laudachsee – allerdings nur zur Sommerzeit – in kürzester Zeit einen festen Platz in den Herzen von Bergwanderern und Gourmets erobert. In Gmunden hat man einen Verleih für E-Bikes eingerichtet, mit denen es sich recht bequem bergwärts strampeln lässt. Und ein bisschen schwitzen ist ja auch gar nicht so schlecht, der knusprige Schweinsbraten und der köstliche Krautsalat wollen schließlich verdient sein! Tipp: Unbedingt vorher die aktuellen Öffnungszeiten (Internet) erfragen – abhängig vom Seilbahnbetrieb. An der Talstation befindet sich eine öffentliche Bushaltestelle und genügend Parkraum für private PKWs.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Ramsaualm- Laudachsee, Himmelreichstraße 19, 4810 Gmunden. <a href="http://www.laudachsee.com">www.laudachsee.com</a></p>
<hr />
<h3>Noch mehr gute Adressen &#8211; &#8222;Feinspitz im Salzkammergut&#8220;</h3>
<p>Die Salzburger Autorin Doris Maier hat für den &#8222;Feinspitz im Salzkammergut&#8220; die feinsten Adressen in dieser Region zusammengetragen: Lohnenswerte Reiseziele für Genießer, Gourmets und Gourmands, für Bergfexe und Bade­nixen, für Golfer und Segler, und für viele prominente Künstler, die sich hier bei gutbürgerlicher Küche und kreativer Konditorkunst zu Höchstleistungen inspirieren lassen. &#8222;Feinspitz im Salzkammergut&#8220; führt zu 51 Betrieben.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/search/ref=as_li_qf_sp_sr_il?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;index=aps&amp;keywords=Feinspitz%20im%20Salzkammergut&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21" rel="nofollow"><img decoding="async" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3702507825&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=reisefuehrer099-21" border="0" /></a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=reisefuehrer099-21&amp;l=as2&amp;o=3" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p>Feinspitz im Salzkammergut (Feinspitz-Reihe)</p>
<p>144 Abbildungen, durchgehend farbig bebildert Format<br />
11,5 x 18 cm Buch-Bindung<br />
ISBN 978-3-7025-0782-4,</p>
<p><b>Inhalt</b></p>
<p>&#8211; Seengebiete in Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark<br />
&#8211; 51 Gaststätten rund um Mondsee, Wolfgangsee, Attersee, Hallstätter See, Traunsee, Grundlsee, Altausseer See, um Bad Ischl und Bad Goisern sowie im Almtal</p>
<hr />
<h2>Skifahren im Salzkammergut</h2>
<p><strong>Nahe am Dachstein, dem mit 2.995 Metern höchsten Berg Oberösterreichs, liegen zwei Skigebiete, die unterschiedlicher nicht sein könnten.</strong></p>
<p>Der Ort Obertraun liegt am südlichen Ende des Hallstättersees. Mit der Auffahrt auf den Krippenstein beginnt hier für Freerider das Abenteuer Pulverschnee. Die Freesports Arena Dachstein Krippenstein bietet 30 Kilometer Off-Piste-Varianten in hochalpinem Gelände. Von der Bergstation talwärts sind das 1.500 Meter Höhenunterschied. Erfahrene Guides kennen die Routen wie ihre Westentasche und bieten ihre Dienste an. Sie begleiten die Freerider auf ihrem Ritt ins Tal und führen erfahrene und technisch versierte Pistenfahrer in die Kunst des Freeridens ein. Apropos Piste: Wer lieber im präparierten Bereich bleibt, für den gibt es am Krippenstein die mit elf Kilometern längste Talabfahrt der Ostalpen.</p>
<p>Info: <a href="http://dachstein-salzkammergut.com">http://dachstein-salzkammergut.com</a></p>
<p><figure id="attachment_2508" aria-describedby="caption-attachment-2508" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2508" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/BILD_5702-1024x683.jpeg" alt="Freesports Arena Dachstein Krippenstein © ©OÖ.Tourismus/Himsl" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/BILD_5702.jpeg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/BILD_5702-300x200.jpeg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/BILD_5702-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2508" class="wp-caption-text"><em>Freesports Arena Dachstein Krippenstein. © OÖ.Tourismus/Himsl</em></figcaption></figure></p>
<p>Info: <a href="http://www.dachstein.at">www.dachstein.at</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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