Ljubljana – der kleine Online-Reiseführer

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Das Flair Ljubljanas genießen

Entdecken Sie die Vielfalt der Hauptstadt Sloweniens: ihre Sehenswürdigkeiten, ihre wechselhafte Geschichte, ihre Plätze und Brücken! Dieses kleine Reisebuch ist ein kompakter Einstieg für alle, die Ljubljana auf eigene Faust erkunden möchten.

Genießen Sie eine Stadt, die durch ihre Altstadt, ihre Architektur, durch die zahlreichen Cafés entlang des Flusses und das gemäßigte Klima südlich-mediterranes Flair verströmt. Lassen Sie sich inspirieren zu einem Besuch in einer der schönsten Altstädte Europas! Mit praktischen Tipps rund um Einkauf, Essen, Anreise und günstige Übernachtungsmöglichkeiten.          

Ljubljana, oder deutsch Laibach, lockt mit einer der schönsten historischen Altstädte in Europa. Die Hauptstadt Sloweniens, mit ihren rund 280.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes, ist eine lebendige, aber keine hektische Metropole. Dank einer attraktiven Fußgängerzone und einer bunten Vielfalt von Geschäften macht das Bummeln Spaß. Auch für Entspannung und das leibliche Wohl ist gesorgt: Alle paar Meter lädt eine Bar oder ein Kaffeehaus zu einer Rast ein.

Im Aussehen gleicht Ljubljana mitunter Wien oder Prag. Sie vermittelt durch ihre Altstadt, ihre Architektur, durch die zahlreichen Cafés entlang des Flusses und das gemäßigte Klima aber auch so etwas wie ein südlich-mediterranes Flair. Das spürt der Besucher vor allem im Sommer, wenn zahlreiche Musikveranstaltungen, Straßenfeste und andere Kulturevents stattfinden. Das bunte Treiben konzentriert sich auf die Altstadt und auch die Bereiche rund um die Burg. Von hier aus zeigt sich die Stadt in ihrer ganzen Fülle. Ljubljana liegt auf rund 300 Meter Meereshöhe am Rande des Laibacher Beckens an der Ljubljanica (Laibach). Diese mündet noch im Stadtgebiet in die Save. Südlich der Stadt öffnet sich der Karst; nach Norden geht der Blick in Richtung Karawanken und Steinerne Alpen.

Ljubljana punktet aber nicht nur mit Flair und Kultur, es fungiert zudem als wichtigstes Wirtschaftszentrum Sloweniens. Die Stadt beherbergt die einzige Börse des Landes (Ljubljanska borza) sowie die meisten der großen Unternehmen in Slowenien. Zudem ist ist Ljubljana Sitz einer der vier Universitäten des Landes. Die Universität Ljubljana beherbergt fast 65.000 Studenten, die sich auf 22 Fakultäten verteilen. Damit ist die Uni nicht nur die größte Hochschule Sloweniens. Sie zählt auch zu den größten Universitäten in ganz Europa.

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Immer im Blickfeld ist der Fluss Ljubljanica, dem die Stadt ihren Namen verdankt. Er schlängelt sich entlang von Barockbauten mitten durch die Hauptstadt. Auf der Westseite des Flusses befindet sich der neuere/modernere Teil der Stadt. Auf der Ostseite drängt sich die Altstadt mit ihren Gässchen und die Burg. Beide Stadtteile sind durch eine Reihe von Brücken miteinander verbunden. Die größte und bekannteste dieser Brücken ist die Tromostovje am Prešernov Trg (Prešerenplatz). Der Fluss lässt sich ausgezeichnet mit einer Bootfahrt erkunden. Die meisten Touren beginnen am Ribji trg (Google Maps) im Stadtzentrum.

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Ljubljanas Altstadt bietet viele spannende Ecken. Die Sehenswürdigkeiten liegen kompakt beieinander. Ein Ausflugsziel, das oft noch unterschätzt wird!

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Der Name

Für die Ableitung bzw. Herkunft der slowenischen Bezeichnung der Stadt gibt es zwei Erklärungen: Eine geht davon aus, dass er von ljubljena („geliebte Stadt“ kommt. Eine weitere Erklärung sieht den Ursprung im lateinischen Flussnamen aluviana.

Im deutschsprachigen Raum ist neben Ljubljana auch der historische deutsche Name Laibach gebräuchlich. Vor allem in Österreich wird die Stadt nach wie vor häufig so genannt.

Unterwegs in der Stadt

Ljubljanas Altstadt, die für den Verkehr gesperrt ist, lässt sich gut zu Fuß erkunden. Wer größere Strecken zurücklegen möchte, kann sich etwa nahe der drei Brücken Leihfahrräder besorgen.

Das Fahrradverleihsystem  umfasst 30 automatische Verleihstationen in Ljubljanas Stadtmitte.

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Der “Kavalir”

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Für kurze Entfernungen innerhalb der Fußgängerzone des Stadtkerns steht außerdem kostenlos das Elektrofahrzeug “Kavalir” zur Verfügung.  Mit ihm können bis zu fünf Passagiere fahren. Es gibt keine fixen Haltestellen.

Das Gefährt hält ganz nach Wunsch der Mitfahrenden (Details).

Mit dem Schiff auf der Ljubljanica unterwegs

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Auf der Ljubljanica verkehren kontinuierlich mehrere Panoramaboote. Anlegestellen gibt es unter anderem bei Mesarski most, an den Plätzen Ribji trg und Dvorni trg oder an den Uferstraßen Breg und Poljanski nasip (Details).

Die für Touristen interessanten Punkte sind Großteils fußläufig zu erreichen.

Für längere Strecken bietet die Stadt ein recht gut ausgebautes Busnetz, für das der Erwerb einer sogenannten Urbana-Card erforderlich ist. Diese kann man in Tabakläden kaufen, mit einem Geldbetrag seiner Wahl aufladbar und kann dann die Karte bei jeder Busfahrt bei einem Gerät beim Fahrer entwerten. Für rund einen Euro sind innerhalb von 90 Minuten beliebig viele Fahrten erlaubt. Die Karte sollte allerdings dennoch bei jedem Umsteigen erneut gegen das Gerät gehalten werden.

Für Touristen bietet man außerdem die eine “Ljubljana Tourist Card”, die ebenfalls nach dem beschreibenen Urbana-System funktioniert. Sie beinhaltet neben Busfahrten auch Eintritte für Museen und Sehenswürdigkeiten. Die Karte ist wahlweise für 24, 48 sowie 72 Stunden erhältlich.

Zur Burg von Ljubljana fährt von Krekov trg aus eine Seilbahn. Kombi-Tickets mit Burgeintritt sind möglich.

Informationszentren für Touristen befinden sich

  • im Stadtzentrum bei Tromostovje (Adamič-Lundrovo nabrežje 2)
  • am Hauptbahnhof (Trg Osvobodilne fronte 6)
  • und bei der Seilbahn zur Burg (Krekov trg 10).

LJUBLJANAS SEHENSWÜRDIGKEITEN

Ljubljana ist reich an Historie und beinhaltet unter anderem das Erbe der antiken römischen Stadt „Colonia Iulia Aemona“.  Diese spielte eine strategisch wichtige Rolle im Verteidigungssystem des römischen Imperiums. Gegründet wurde das antike Ljubljana vor rund 2.000 Jahren.

Wichtige Zeugnisse seiner Geschichte finden sich in der Altstadt mit der mittelalterlicher Burg, den barocken Fassaden, den reich verzierten Portalen und der vielfältigen Dachlandschaften. Ergänzt wird diese bunte Vielfalt durch die malerischen Brücken über den Fluss Ljubljanica oder auch durch den weitläufigen, bis in die Mitte der Stadt reichenden Tivoli-Park.

Stark geprägt wurde die Stadt auch durch den international bekannten  Architekten Jože Plečnik, der seiner Heimatstadt Ljubljana seinen Stempel aufgedrückt hat. Seine Bauten zählen zu den weltweit bedeutendsten Kunstwerken des 20. Jahrhunderts. Fortgesetzt wurde sein Werk von seinen Schülern – anerkannten jungen slowenischen Architekten.

Altes Bronzetor in der Altstadt von Ljubljana

Der barocke Dom St. Nikolaus

Der barocke Dom St. Nikolaus (slowenisch Stolnica svetega Nikolaja) ist die Kathedrale des Erzbistums Ljubljana. Er wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts vom italienischen Architekten Andrea Pozzo errichtet und verfügt über sehenswerte Bronzetüren. Diese wurden 1996 anlässlich des Besuchs von Papst Johannes Paul II. angebracht.

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Der barocke Dom St. Nikolaus (slow. Stolnica svetega Nikolaja) ist die Kathedralkirche des Erzbistums Ljubljana. Er wurde in heutiger Form Anfang des 18. Jahrhunderts vom italienischen Architekten Andrea Pozzo errichtet und besitzt interessante Bronzetüren, die 1996 anlässlich des Besuchs von Papst Johannes Paul II. angebracht wurden.

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Franziskanerkirche

Die Franziskanerkirche (Frančiškanska cerkev) oder “Mariä-Verkündigungskirche” am Prešernov trg wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts im barocken Stil erbaut. Sie beeindruckt mit ihrer markanten roten Farbe.

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Die Franziskanerkirche (slow. Frančiškanska cerkev) oder “Mariä-Verkündigung-Kirche” am Prešernov trg wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts im barocken Stil erbaut.

Vor der Franziskanerkirche startet jeden Samstag um 11 Uhr eine Gratis-Stadtführung auf Englisch. Info: www.ljubljanafreetour.com

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Die Burg von Ljubljana

Die Burg von Ljubljana (Ljubljanski grad) auf dem Schlossberg (Grajski grič) thront über der Stadt. Sie ist von weither gut zu sehen. Erstmals erwähnt wurde die Burg im 12. Jahrhundert. In ihrer heutigen Form besteht sie seit dem 15. Jahrhundert. Man kann die Burg sowohl zu Fuß als auch via Seilbahn (Kombitickets inklusive Burgeintritt) erkunden.

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Rathaus

Das aus dem Jahre 1484 stammende Rathaus wurde 1718 nach Plänen des Architekten Gregor Maček komplett umgebaut. Es beherbergt unter anderem eine Herkules-Statue und den Narzissbrunnen. Im gotischen Saal wurden erstmals im 16. Jahrhundert Theaterveranstaltungen umherziehender Komödianten aufgeführt. Heute befindet sich an dieser Stelle der Sitz des Ljubljaner Stadtparlaments.

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Vor dem Rathaus befindet sich eines der wichtigsten Denkmäler Ljubljanas – der Brunnen der Krainer Flüsse. Die hier verewigten drei Delfine und Wassermänner symbolisieren die Flüsse Save, Krka und Ljubljanica. Das Denkmal wurde im Jahre 1751 von Francesco Robba geschaffen. Er ist der bedeutendste Bildhauer der Stadt in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Adresse: Mestni trg 1

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Park und Schloss Tivoli

Das Schloss Tivoli (slowenisch Tivolski grad) fehlt in keinem Reiseführer. Es liegt im Stadtpark Tivoli am Fuße des Rožnik-Hügels. Das Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde von den Jesuiten errichtet. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es unter der Federführung des österreichischen Feldmarschalls Josef Radetzky im neoklassizistischen Stil renoviert und umgebaut. Heute befindet sich hier ein internationales Zentrum für grafische Kunst.

www.openstreetmap.org

Der Stadtpark Tivoli teilt sich in einen klassischen Stadtpark im östlichen Teil und eine hüglige Waldlandschaft im Westteil auf.

Der Tivoli Park östlich der Innenstadt ist großzügig dimensioniert. Er eignet sich zum Entspannen, Spazierengehen oder Joggen. Auch Kinderspielplätze gibt es hier. Besondere Attraktionen fehlen allerdings – abgesehen vom hier beheimateten Zoo. Der Park dient einfach als Erholungsoase inmitten der Stadt und als grüne Lunge.

Der Park bietet mehrere Gaststätten und einen Trimm-dich-Pfad. Am südwestlichen Ende des Parks befindet sich außerdem der Zoo von Ljubljana (Živalski vrt, Večna pot 70). Er hat das ganze Jahr über geöffnet. Von Mai bis Dezember verkehrt ab dem Hauptbahnhof ein Bus mit der Aufschrift “ZOO” direkt zum Tiergarten.

Website Zoo: www.zoo.si

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Drei Brücken

Die Drei Brücken (Tromostovje) sind eine architektonische Besonderheit Ljubljanas und Teil jedes Reiseführers. Das Ensemble besteht aus einer Steinbrücke aus dem Jahre 1842 und zwei seitlichen Fußgängerbrücken, die vom slowenischen Architekten Jože Plečnik im Jahr 1931 errichtet wurden.

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Die Brücken queren vom Prešernov trg aus den Fluss Ljubljanica und enden gemeinsam auf der anderen Flussseite. Die ursprüngliche, seit dem Mittelalter dort befindliche Brücke wurde 1929 vom slowenischen Architekten Jože Plečnik um zwei Fußgängerbrücken erweitert. Damit wollte man den Stau, dem dieser zentral gelegene Übergang ausgesetzt war, beheben.

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Drachenbrücke

1888 wurde die Drachenbrücke (Zmajski most) zu Ehren der 40jährigen Herrschaft des Kaisers Franz Josef I. als Jubiläumsbrücke am Rand der mittelalterlichen Altstadt gebaut. Initiiert wurde das Projekt vom damaligen Bürgermeister, der einen neuen Straßenring rund um die mittelalterliche Altstadt schaffen wollte. Die von Max Fabiani geplante Brücke ist Teil dieses Ringes. Der 1901 fertiggestellte Übergang spannt sich von Ufer zu Ufer in einem einzigen Bogen.

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Errichtet wurde er aus Beton, was für die damalige Zeit ungewöhnlich war. Der Brückenbogen und das Brückengeländer sind mit stilisierten Pflanzen dekoriert.

www.bauwissen.at / pixelio.de

Die vier Ecken der Brücke zieren aus Bronzeblech geschmiedete Drachen. Sie sind das Symbol der Stadt und tauchen auch im Stadtwappen auf.

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Schusterbrücke

Wo sich die in den Jahren 1931 und 1932 nach Plänen des Architekten Jože Plečnik erbaute Schusterbrücke (Čevljarski most) befindet, befand sich früher eine Holzbrücke. Sie verband bereits im Mittelalter zwei Zentren der Stadt:  den Stadtplatz (Mestni trg) und den Neuen Platz (Novi trg). Im 19. Jahrhundert wurde die Holzkonstruktion durch eine Gusseisenbrücke ersetzt. Sie steht etwas weiter flussabwärts, wo sie den Fluss Ljubljanica zwischen den Straßen Zaloška cesta und Poljanska cesta überspannte.

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National- und Universitätsbibliothek

Die National- und Universitätsbibliothek wurde in den Jahren 1936 bis 1941 nach Plänen von Plečnik am Rand der mittelalterlichen Altstadt erbaut. Das mehrgeschossige quadratische Gebäude besitzt Fassaden, die mit roten Ziegelsteinen und Kalkstein geschmückt sind.

Im Inneren befindet sich der große lichtdurchflutete, holzgetäfelte Lesesaal. Die Bibliothek wurde 1994 durch den Absturz eines deutschen Postflugzeuges stark beschädigt; dabei wurden 60.000 Bücher durch Brand vernichtet. Bis 1948 wurde das Gebäude komplett renoviert und neu aufgebaut.

Adresse: Turjaška 1

Web: www.nuk.uni-lj.si

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Slowenisches Nationaltheater

Das Opernhaus von Ljubljana wurde in den Jahren 1890 bis 1892 errichtet und fungierte am Anfang als Landestheater. Der im Stil der Neorenaissance errichtete Bau stammt von den tschechischen Architekten Jan V. Hrasky und Anton Hruby. Das prachtvoll renovierte Gebäude bietet immer wieder interessante Aufführungen (Spielplan und Details).

In Nischen der Fassade befinden sich zwei Statuen des Bildhauers Alojzij Gangl. Sie bilden die Allegorien der Tragödie und der Komödie ab. Die Vorderfront des Gebäudes ist reich verziert mit ionischen Säulen über dem Eingang. Auf Steinsockeln vor dem Gebäude befinden sich Büsten der slowenischen Theaterleute Anton Verovšek und Ignacij Borštnik (geschaffen 1921 vom Bildhauer France Kralj).

Adresse: Župančičeva 1

Web: www.opera.si

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Das Bügeleisen-Haus

Das 1934 errichtete Haus setzt sich aus unterschiedlich gestalteten und treppenförmig angelegten Stockwerken zusammen. Die zur Straße Poljanska ulica ausgerichtete Fassade ist mit unterschiedlichen Fenster-Reihen versehen.

Die zweite Etage, die in Richtung zum Platz Krekov trg geht, wurde durch ein Glashaus adapiert, das von fünf Säulenpaaren umgeben ist. Die Fassade in Richtung der Straße Kapiteljska ulica ist wiederum anders gestaltet, was sich vor allem in der Position der Fenster ausdrückt. In Inneren des Hauses befindet sich eine trapezförmige Treppe.

Adresse: Poljanska 1

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Ljubljanas Wolkenkratzer

Der Nebotičnik (slowenisch für “Wolkenkratzer”) wurde 1933 vom Architekten Vladimir Šubic errichtet. Das Hochhaus befindet sich in der Slovenska cesta und ist rund 70 Meter hoch. Der Nebotičnik war lange Zeit das höchste Gebäude der Stadt.

Geschmückt wurde das Haus vom Bildhauer France Gorše mit Köpfen der Hausgötter im Vorraum und von Lojze Dolinar mit einer symbolischen Frauenfigur, die sich an der Fassade befindet. Einzelne Wohnungen in den unteren Geschossen dienen heute als Büros und als Bibliothek.

Adresse: Štefanova ulica 1

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Die Statue von France Prešeren

Die Statue des slowenischen Nationaldichters France Prešeren (1800 – 1849) befindet sich am Prešernov trg (Google Maps). Sie blickt in Richtung eines Gebäudes am anderen Ende des Platzes, wo Julia Primic, die Angebetete des Dichters, wohnte.

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Die Statue des slowenischen Nationaldichters France Prešeren zieht Besucher Ljubljanas fast magnetisch an.

Prešeren verfasste vor allem Liebes- und Naturlyrik. 1847 erschien sein Hauptwerk Poezije (Poesien). Mit seinen deutschen Gedichten und Sonetten zählt er auch zur deutschsprachigen Literatur. Sein auf Deutsch erschienenes Hauptwerk ist „Das große Tor“ („Ta velik Vrata“), in dem er seine Verbundenheit zu Ljubljana schildert.

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Die Statue blickt auf eine vielfältige Szenerie: Straßenmusikanten prägen die Altstadt von Ljubljana. Nahe der drei Brücken ist immer etwas los!

MUSEEN

Eisenbahnmuseum

Ljubljana besitzt ein sehenswertes Eisenbahnmuseum mit einer umfangreichen Sammlung von historischen Dampflokomotiven. Es befindet sich im Besitz der slowenischen Eisenbahn und liegt nahe dem ehemaligen Bahnhof Šiška Ljubljana.

Die interessantesten Ausstellungsstücke sind die Dampflokomotiven, von denen das Museum mehr als 60 Stück besitzt und außerdem 50 andere Wagen. Die älteste Lokomotive ist eine ehemalige Südbahn-Lok, die 1861 gebaut worden ist. Neben den Lokomotiven werden auch Karten gezeigt, die die Entwicklung der slowenischen Eisenbahnen zeigen. Uniformen demonstrieren, wie das Eisenbahnpersonal früher gekleidet war. Außerdem werden viele kleinere Gebrauchsgegenstände aus dem Eisenbahnalltag gezeigt.

Adresse: Kolodvorska 11

Web: www.slo-zeleznice.si/en/company

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Slowenische Nationalgalerie

Die slowenische Nationalgalerie (Narodna galerija Slovenije) ist ein Kunstmuseum, das sich auf Malerei und Skulpturen spezialisiert. Den Schwerpunkt der Sammlung bilden slowenische Malerei und Skulpturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Auch Gemälde aus ganz Europa werden ausgestellt.

Das Gebäude der Nationalgalerie wurde 1896 nach Plänen des Prager Architekten František Edmund Škabrout als „Narodni dom“ („Volkshaus“) gebaut. Das Aussehen des Baus lehnt sich an das Prager Nationaltheater an.

Adresse: Prešernova Cesta 24

Web: http://www.ng-slo.si/en/

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Slowenisches Nationalmuseum

Das Narodni muzej Slovenije am Vodnikov trg fungiert als zentrales slowenisches Geschichtsmuseum. Das Nationalmuseum befindet sich in einem Palastbau im Zentrum Ljubljanas und bietet eine Reihe ständiger Ausstellungen – etwa „Schätze des Nationalmuseums Sloweniens“. Diese Ausstellung präsentiert Gegenstände von der Steinzeit bis zum Mittelalter und der Neuzeit aus den archäologischen Sammlungen des Museums.

Ganz besonders widmet sich die Ausstellung dem Fluss Ljubljanica als archäologischer Fundort mit einer Fülle von Funden. Die Sammlung des Nationalmuseums umfasst rund 5500 Stücke. Eine weitere Dauerausstellung widmet sich der slowenischen Sprache. Die Schau „Römisches Lapidarium“ zeigt rund 200 Steindenkmäler aus der Region mit lateinischen Aufschriften aus römischer Zeit. Die Denkmäler sind im Erdgeschoss des Gebäudes und in einem Glaspavillon im Garten des Museums zu besichtigen. Das Nationalmuseum bewahrt außerdem die einzige ägyptische Mumie in Slowenien auf. Sie stammt aus den Grabstätten im westlichen Theben.

Adresse: Muzejska 1

Web: www.nms.si

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STRASSEN UND PLÄTZE

Prešeren-Platz

Der Hauptplatz Prešernov trg ist das Zentrum von Ljubljana. Er wurde nach dem slowenischen Dichter France Prešeren benannt, dessen Statue sich dort befindet. Das Prešeren-Denkmal (siehe Bild unten) auf dem Platz verewigt den großen slowenischen Dichter mit einer Dichtermuse, die einen Lorbeerzweig über ihn hält.

Auf dem Platz befindet sich außerdem die Franziskanerkirche Mariä Verkündigung. Von hier aus zweigen zahlreiche Straßen mit Cafés und Geschäften ab.

Der Platz entstand aus einer mittelalterlichen Kreuzung vor dem Eingang in die ummauerte Stadt. Die Gestaltung und Pflasterung erfolgten erst Mitte des 19. Jahrhunderts nach dem Abriss der Stadtmauer. Nach dem schweren Erdbeben von 1895, dem viele Bauten zum Opfer fielen, wurden neue bürgerliche Häuser rund um den Platz herum errichtet. Mit der Errichtung der “Drei Brücken” (Tromostovje) wurde der Platz auf die andere Flussseite hin erweitert und erhielt sein heutiges Erscheinungsbild.

Straße Vegova ulica mit Kongresni trg

Die Emonska cesta (Emona-Straße) und Vegova ulica (Vega-Straße) entstanden im 19. Jahrhundert. Das Gebiet wurde vom Architekten Jože Plečnik mit Treppen, Bänken, Denkmälern, einem Kiosk und Baumpflanzungen gestaltet. Zu seinen Werken zählt auch ein Obelisk, der 1929 auf dem Platz der Französischen Revolution (Trg Francoske revolucije) errichtet wurde in Gedenken an Napoleon.

1932 entstanden Denkmälern berühmter slowenischer Musiker auf Säulen vor dem Gebäude des Musikvereins Glasbena matica. Die Straße Vegova ulica geht bis zum Gebäude der alten Universität auf den Platz Kongresni trg.

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Marktplatz

Hier kaufen die Bürger der Stadt gerne ein. Am Marktplatz von Ljubljana (Tržnica) auf dem Vodnikov trg findet man jeweils am Vormittag zahlreiche Marktstände mit einem bunt gefächerten Angebot.

Hier werden außer Obst sowie Gemüse typisch slowenischen Produkte wie Wein, Fleischwaren, Wurstwaren und Käse angeboten. Auch Blumen, Mode sowie Schuhe kann man hier kaufen. Am umfangreichsten ist das Angebot an den Samstagen.

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Stadtplatz, Alter Platz und Oberer Platz

Der Stadtplatz und der Alte Platz gehen trichterförmig zusammen und münden im den Gornji trg (Oberer Platz). Die hier errichteten Häuser stammen fast alle aus der Barockzeit. Nur wenige zeigen noch ihr mittelalterliches Erbe.

Dominantestes Bauwerk ist die 1672 errichtete Kirche St. Florian auf dem Oberen Platz. Von hier gelangt man über einen von Jože Plečnik gestalteten Fußweg zur Burg.

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Die Gassen Mestni trg und Stari trg

Die beiden Altstadtgassen Mestni trg und Stari trg liegen zwischen dem Rathaus (im Bild) und der spätgotische St.-Jakobskirche, die 1471 auf den Fundamenten einer zweihundert Jahre älteren kleineren Kirche erbaut wurde und die direkt an den Hügel der Burg angrenzt.

Zusammen bilden sie den ältesten Teil der Stadt. Hier finden sich zahlreiche mittelalterliche und barocke Bürgerhäuser, kleine und und oft edle Einkaufläden sowie Restaurants  und Cafés.

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Kongressplatz

DerKongresni trg ist einer der bedeutendsten Plätze in Ljubljana. Der sternförmig angelegten Park umschließt mehrere historische Gebäude – zum Beispiel die die slowenische Philharmonie (Slovenska filharmonija), das Verlagshaus Slovenska matica und die Ursulinenkirche der Hl. Dreifaltigkeit (siehe Bild unten). Am Südende des Platzes dominiert das Universitätsgebäude.

Das Hauptgebäude der Universität Ljubljana (Univerza v Ljubljani) diente früher als Verwaltungszentrum des Herzogtums Krain. Es wurde 1899 nach einem Erdbeben errichtet, dem das bestehende Verwaltungsschloss zum Opfer fiel. Im Zuge der Gründung der Universität im Jahr 1919 wurde es schließlich zum Universitätssitz umgewidmet (Google Maps).

Der Kongressplatz entstand bereits in der Barockzeit und wurde 1821 in seiner aktuellen Form gestaltet. Im Sternpark (Park Zvezda) befindet sich zwischen Mauerresten aus römischer Zeit eine Kopie der vergoldeten Bronzestatue eines Patriziers, die ursprünglich als eine Statue Kaiser Konstantins klassifiziert wurde (Google Maps).

KULTUR

Ljubljana punktet mit einem lebhaften kulturellen Leben. Das hat durchaus Tradition, wie etwa die Philharmonie von Ljubljana belegt (siehe Bild unten), die zu den ältesten der Welt zählt. Pro Jahr gehen in Ljubljana mehr als 10.000 Kulturveranstaltungen über die Bühne – aus den Bereichen Musik, Theater und bildende Kunst sowie alternative und avantgardistische Veranstaltungen.

Besonders bekannt und beliebt sind etwa das Sommerevent “Festival Ljubljana“, die “Slowenischen Musiktage“ mit einer Reihe von Konzerten klassischer Musik und das viel beachtete Jazzfestival Ljubljana. Die “Internationale Grafikbiennale” ist die weltweit größte Veranstaltung auf dem Gebiet der Grafik. Das Festival “LIFFe” startet im November eines jeden Jahres mit hochwertigen Filmen aus Europa und anderen Kontinenten.

Veranstaltungsort für das Ljubljana Festival ist Križanke – ein alter Gebäudekomplex, der auf eine Klosteranlage des deutschen Kreuzritterordens aus dem 13. Jahrhundert zurückgeht. Nach diesem wurde er auch benannt – križ steh für Kreuz. Bis 1945 wurde es als Kloster geführt und Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts nach Plänen von Jože Plečnik umgebaut. Heute fungiert es als Freilufttheater (Maps).

Zu den besonders interessanten Sommerevents zählt das Festival “Ana Desetnica” mit seinen provokanten Straßentheaterauftritten.

Den Karneval erleben

Der Fasching wird in der Stadt besonders zelebriert. Ein Höhepunkt ist etwa der Faschingsumzug und das Unterhaltungsprogramm auf dem Platz Kongresni trg. Im Umzug präsentieren sich charakteristische Maskenfiguren aus der slowenischen Volkstradition. Die slowenischen Faschingsmasken sind sehr charakteristisch und für manchen tollen Schnappschuss gut!

EINKAUFEN

Die gängigen Supermärkte der Stadt sind Mercator, Tuš und Interspar. Sie liegen meist außerhalb der Stadt. Im Zentrum selbst findet man vor allem kleinere Lebensmittelhändler. Ein gut sortiertes Angebot bietet etwa die Lebensmittelabteilung von Maximarket am Trg republike (Maps).

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Im Stadtzentrum gibt es zudem die bekannten internationalen Modemarken und slowenische Designer. Auch Glas- und Kristallerzeugnisse, Antiquitäten sowie Hand- und Kunstgewerbeprodukte kann man hier gut kaufen.

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Im sogenannten Urbanc-Haus im Zentrum unweit der drei Brücken befindet sich die Galerija Emporium – ein Modehaus bekannter Marken im prächtig renovierten Jugendstilbau, in dem 1903 Ljubljanas erstes Kaufhaus seine Pforten öffnete. Heute werden hier auf mehreren Etagen Bekleidung, Schuhe und Modeaccessoires internationaler Modedesigner geboten. In der zweiten Etage zeigen slowenische Modedesigner ihre Kreationen.

Weihnachtliches Einkaufserlebnis: In der Weihnachtszeit ist die Innenstadt festlich geschmückt.

„Citypark“ – das größte Shoppingcenter

Das BTC oder auch “Citypark” ist das größte Einkaufszentrum Sloweniens (Maps). Es liegt am Stadtrand in der Nähe der Autobahn und ist mit einer Busverbindung an das Zentrum angeschlossen. Im Citypark gibt es zahlreiche Geschäfte slowenischer und internationaler Ketten, außerdem Restaurants, ein großes Kino und ein Bowlingcenter.

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Im Citypark gibt es jede Menge gastronomische Angebote.

Wer lieber lokale Produkte einkauft und Märkte mag, sollte sich den sehenswerten Markt rund um den Dom nicht entgehen lassen. Hier gibt es Obst, Gemüse, Gewürze und slowenische Spezialitäten wie Pršut (luftgetrockneter Schinken vom Karst) und die Süßspeise Potica. Dabei kann man auch den unter den Kolonnaden versteckten Fischmarkt erkunden. An Samstagen ist das Angebot besonders groß.

Jeweils samstags findet außerdem ein Kunstflohmarkt zwischen den drei Brücken und der Čevljarski most (der Schusterbrücke) statt. Hier gibt es eine reiche Auswahl an Bildern, Keramik und Schmuck.

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Flanieren, gustieren, einkaufen: ein Vergnügen beim Flohmarkt nahe den drei Brücken!

ESSEN & TRINKEN

Zu den bekannten regionalen Gerichten zählen unter anderem Repa – ein Rübeneintopf mit Hirse und Schweinefleisch, Krainer Wurst, Laibacher Hühnchen oder die gefüllten Teigtaschen Idrijski Žlikrofi. Ausprobieren kann man diese Köstlichkeiten am besten in Gasthäusern, wo oft noch nach alten Rezepten und aus lokalen Zutaten gekocht wird.

Einer dieser Plätze traditioneller slowenischer Küche befindet sich im Schutze der Burgmauer. Wo einst die Burgherrschaften speisten, liegt heute das Gasthaus „Gostilna na gradu“ (Grajska planota 1, 1000 Ljubljana – Maps). Hier kommen Krainer Eintopf aus Bohnen, Kartoffeln und Sauerkraut, istrischer Eintopf aus Bohnen und Mais, Fleischeintopf nach Prekmurje-Art, frittierte Hähnchenflügel, istrische Maultaschen, küstenländische Calamari oder gebratene Sprotten auf den Tisch.

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Speisekarten sind häufig zweisprachig angeschrieben. Mit Englisch kommt man generell sehr gut durch. Viele Beschäftigte in der Gastronomie und Hotellerie verfügen über gute Englischkenntnisse.

Offene Küche zum Durchkosten

Ein weiterer Tipp für Feinschmecker sind die „Odprta kuhna” (offene Küche) – ein ganz besonderer Food-Markt im Zentrum von Ljubljana am Pogačarjev trg. Immer freitags von Mitte März bis Mitte Oktober bereiten hier slowenische Köche eine bunte Vielfalt von Gerichten frisch zu. Rund 50 Köche aus gehobenen Restaurants und Gasthäusern zeigen ihr Können. Garniert wird das Ganze mit einem bunten Unterhaltungsprogramm und viel Musik.

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Im Zentrum der Stadt finden sich zahlreiche kleinere Cafés – die kavarna, wie sie auf Slowenisch heißen.

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Die Straßencafés entlang dem Flusslauf Ljubljanica verlocken besonders an warmen Tagen zur Einkehr. Auch im mittelalterlich geprägten Teil der Stadt umweit dem Rathaus findet man nette kleine Cafés, Bars und Restaurants. Viele haben „Gibanica“, eine strudelartige slowenische Süßspeise, auf ihrer Speisekarte. Eine Verkostung lohnt sich!

In Ljubljana gibt es zahlreiche Imbissbuden- und läden, die neben Kebap und Pizza auch Balkanspezialitäten wie Burek (mit Fleisch oder Käse gefüllter Blätterteig) und Pleskavica (Hackfleisch-Steak, meist im Brötchen serviert) anbieten.

Tipp: Gut essen kann man im bekannten Bistro Restaurant Zvezda am Kongresni trg 3 (Google Maps – nur wenige Minuten zu Fuß vom Marktplatz entfernt), wo leckere Mittagsgerichte und hausgemachte Torten angeboten werden.

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Einen besonderen Stellenwert unter den Getränken nimmt das Bier ein. In Slowenien gibt es zwei bedeutende Biermarken – das Laško und das in Ljubljana gebraute Union.

Geheimtipp „Cacao“

An der Uferpromenande der Ljubljanica befindet sich das Cacao (Petkovskovo Nabrezje 3), wo man schön an der Uferpromenade oder gemütlich im ersten Stock sitzen kann. Hier gibt es erstklassige Eisspezialitäten, Torten und was Naschkatzen sonst so mögen.

Web: www.cacao.si

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Ausgehen

Der hohe Studentenanteil an den Bewohnern Ljubljana beschert der Stadt ein buntes Nachtleben. Viel spielt sich in dem autonomen Sozialzentrum Metelkova (Maps) ab.

Die Metelkova (www.metelkovamesto.org) nimmt im Nachtleben der Stadt einen besonderen Stellenwert ein als öffentliche Stätte für Straßenkunst und Jugendkultur. Früher eine Gruppe besetzter Gebäude gibt es hier heute zahlreiche alternative Bars und Klubs.

Wissenswertes

Anreise

Per Flugzeug

Der Flughafen der Stadt, das Aerodrom Ljubljana (LJU) ist ein internationaler Verkehrsflughafen. Er befindet sich etwa 25 km von Ljubljana entfernt und ist der bedeutendste Flughafen des Landes. Er wird aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen. So gibt es etwa Verbindungen aus München, Frankfurt am Main, Zürich und Wien.

Vom Flughafen aus erreicht man das Stadtzentrum nach einer etwa 45-minütigen Busfahrt. Die Busse verkehren einmal stündlich.

Per Bahn

Ljubljana befindet sich auf der Strecke zwischen Budapest und Triest. Der Bahnhof liegt am Westrand der Innenstadt. Die meisten Hotels und Unterkünfte sowie die Innenstadt lassen sich von hier aus zu Fuß erreichen. Von Wien aus fährt man über Graz etwa sechs Stunden (Infos: http://fahrplan.oebb.at).

Per Bus

Einige Fernreisebusse wie etwa Fernbus fahren linienmäßig Ljubljana an. Sie finden den Busbahnhof in zentraler Lage unmittelbar vor dem Bahnhofsgebäude.

Einkaufszeiten

Im Zentrum schließen sich die Ladentore zwischen 18 und 20 Uhr. Am Samstag ist meist schon am frühen Nachmittag Schluss. Außerhalb des Zentrums gibt es Läden, die bis spät abends geöffnet haben; oft auch am Samstag und Sonntag.

Die bekanntesten Supermärkte in der Stadt sind Interspar, Mercator sowie Tuš. Größere Supermärkte liegen meistens an der Peripherie der Stadt. Im Zentrum gibt es in erster Linie kleinere Lebensmittelhändler. Empfehlenswert ist die Lebensmittel-Abteilung von Maximarket am Trg republike in der Innenstadt.

Das größte in Sloweniens, das BTC – auch als “Citypark” bekannt – liegt in der Šmartinska 152. Hier shoppt man in den Läden zahlreicher internationaler und regionaler Ketten. Außerdem gibt es hier eine breite Auswahl Restaurants sowie ein Kino- und ein Bowlingcenter.

Währung

In Slowenien ist seit 1. Januar 2007 der Euro das offizielle Zahlungsmittel.

Günstig Wohnen – Hostels und Camping

Mit dem Celica und Bit Hotel verfügt Ljubljana über 2 ganzjährig geöffnete Hostels. Außerdem gibt es mehrere Studentenwohnheime, die während der Sommerferienzeit als Jugendherbergen geführt werden.

Besonders interessant ist das Hostel Celica (Metelkova 8, SI – 1000 Ljubljana). Es ist nur fünf Minuten  vom Bahnhof und etwa eine Viertelstunde von der Innenstadt entfernt), (Tel. + 386 1 230 97 00 (Recepcija@hostelcelica.com).

Das Celica ist früheres Militärgefängnis, das zu einer Herberge umgebaut wurde. Die einzelnen Zimmer/Zellen wurden von slowenischen Künstlern unterschiedlich gestaltet. Das Hostel liegt in einem lebendigen, alternativ angehauchten Stadtteil. In der Nachbarschaft gibt es einige Klubs und Kultureinrichtungen. Die Preise sind etwas höher als die üblichen Tarife für slowenische Jugendherbergen (Zwei- und Mehrbettzimmer).

Wer campen möchte, dem sein das etwa drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernte Autocamp Jezica (Dunajska 270) empfohlen. Hier kann man in der Nähe der Sava sein Zelt errichten, oder sich einen Bungalow mieten.

Info: www.ljubljanaresort.si

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