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	<title>Tirol-Reiseführer</title>
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		<title>Reiseführer Tirol</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 09:53:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tirol-Reiseführer]]></category>
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					<description><![CDATA[Tirol – ein erster Überblick  „Tirol isch lei oans“, heißt es in einem Mundart-Lied, „isch a Landl, a kloans.“ Wer das bergige österreichische Bundesland kennenlernt, <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/reisefuehrer-tirol/" title="Reiseführer Tirol">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Tirol – ein erster Überblick</h2>
<p><strong> </strong>„Tirol isch lei oans“, heißt es in einem Mundart-Lied, „isch a Landl, a kloans.“ Wer das bergige österreichische Bundesland kennenlernt, weiß bald, dass nur der zweite Teil des Satzes stimmt. Denn Tirol ist vielfältig: Da gibt es das Unterland zwischen der Sportstadt Kitzbühel und der mittelalterlichen Salzstadt Hall, in dem der Dialekt weicher, das Inntal weiter und die Bergrücken nicht so steil sind. Und es gibt das engere, steilere Oberland mit den harten K-Lauten, die ganz hinten in der Kehle gebildet werden.</p>
<p>Aber so facettenreich Tirol ist, so verschieden sind auch die Bräuche und Dialekte in den Tälern von Ober- und Unterland und Osttirol. Nur die sanften, schroffen oder steilen, aber immer imposanten Berge prägen und verbinden das Land. Kenner lassen schon allein die Namen der Gletscher – Pitztal, Kaunertal, Hintertux, Ötztal und Stubai – an immerwährenden Winter denken. Aber ob ewiger Schnee in den Höhen, noble und große Skigebiete bei Kitzbühel, Ischgl und<a href="http://www.stantonamarlberg.com"> St. Anton am Arlberg</a> oder die gerade zum „Besten Skigebiet der Welt“ gewählte Region Wilder Kaiser- Brixental im Bezirk Kitzbühel: Tirol ist ein Muss für Skifahrer und Snowboarder. Und natürlich auch für Rodler, Skitouren-Geher oder Langläufer.</p>
<p>Wer Tirol nur im Winter besucht, verpasst viel, denn in der wärmeren Jahreszeit wird hier gewandert. Das Gehen auf den und am Berg gilt in Tirol als Kulturgut. Warum, das versteht man, wenn man es erlebt: Über die grünen Wiesen oberhalb von Maurach am <a href="http://www.achensee.info"><strong>Achensee</strong></a>, hinter denen das Rofan-, das Karwendelgebirge und die Alpen aufragen, mit Blick hinunter auf den See. Dazu viel frische Luft und Ruhe, durchbrochen nur von Kuhglockengeläut. Wenn man das erlebt, kann man verstehen, warum Tirol so oft als Filmkulisse dient.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/8078/thumb_preview_495c51d1-ae07-49f6-9a9e-299538f03685.jpg" alt="Segelboote am Achensee" width="880" height="582" data-ab-color="rgb(56,118,179)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Blick über den windstillen Achensee in Tirol. © Österreich Werbung, Fotograf: H.Wiesenhofer</em></p>
<p>„Heiliges Land“ wird Tirol auch genannt. Diesem Ruf wird es mit seinen Wallfahrtskirchen gerecht. Eine besonders schöne, Maria Brettfall im Zillertal, passiert man auf einer Etappe des Jakobswegs, der durch Tirol führt. Beeindruckend auch die auf einem 14 Meter hohen Felsen stehende Wallfahrtskirche Mariastein bei Wörgl, deren gotische Kapelle eine aus Stein gemeißelte Marienstatue birgt.</p>
<p>Wer lieber wandert, als pilgert, ist auf dem <a href="http://www.tirol.at/action/search?form=search&amp;query=adlerweg&amp;="><strong>Adlerweg</strong></a>, dem Tiroler Weitwanderweg, richtig. Die Hauptroute führt quer durchs Land von <strong>St. Anton am Arlberg</strong> bis nach St. Johann in Tirol – ganze 280 Kilometer. Kürzere Etappen führen auch ins Zillertal, durch die Kitzbühler oder in die Lechtaler Alpen. Den Namen hat der Adlerweg übrigens von der Form der Routen, die an die Schwingen des edlen Tieres erinnern. Und wenn man beim Wandern den Blick auch mal in die Weite schweifen lässt, sieht man vielleicht sogar den einen oder anderen Adler durch die Luft gleiten.</p>
<p>Der Adlerweg führt auch nach <strong>Osttirol</strong>. Wer sein Glück auf den Gipfeln sucht, ist hier, wo es 241 Dreitausender gibt, richtig. „Griaß di“ sagt man, wenn man sich am Berg trifft, denn das vornehme „Sie“ gibt es über 1000 Metern Meereshöhe nicht. Reines Naturerlebnis bietet der <strong>Nationalpark Hohe Tauern</strong>. Und, was heute kaum noch zu finden ist, „alpines Urland“. In dem mächtigen Gebirge, überragt von Großvenediger und Österreichs höchstem Berg, dem Großglockner, ist der Mensch nur Besucher. Zuhause sind hier Gämsen, Murmeltiere, Steinböcke und Bartgeier. Hier zweigt sogar ein Weg ins Paradies ab: „Zedlacher Paradies“ nennt sich ein Rundwanderweg unter jahrhundertealten Lärchen. Los geht es beim Nationalparkhaus in Matrei über Prosegg und Hinteregg. Auslassen sollte man keinesfalls den Strumerhof auf 1451 Metern Seehöhe. Hier warten Gerichte wie eine „Unkrautsuppe“, die man mit Blick über schier endlose Almwiesen genießt.</p>
<p>Bäuerliches Leben im Einklang mit Natur und Traditionen erlebt man im Osttiroler <strong>Villgratental</strong>. Schafherden grasen auf steilen Hängen, die Bauernhäuser sind aus Holz – Entschleunigung muss hier nicht erst erfunden werden.</p>
<p>Ein weiteres Naturjuwel ist das <strong>Kaisertal bei Kufstein</strong>, in das man nur zu Fuß gelangt. Bis vor wenigen Jahren waren die rund 35 Bewohner des <strong>Naturschutzgebiets</strong> vom Rest Tirols abgeschnitten, keine Straße führte hinein. Heute gibt es einen Tunnel, durch den jedoch nur die Einheimischen fahren dürfen. Besucher, die beim Gasthof Pfandlhof einkehren und das Panorama mit dem Wilden Kaiser genießen wollen, müssen noch immer zu Fuß ins Kaisertal gehen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/4577/thumb_preview_c5329bef-c92b-4e09-aa0f-4f3c19e034d2.jpg" alt="Wilder Kaiser / Kaisergebirge / vom Kaisertal bei Kufstein aus / Tirol" width="523" height="660" data-ab-color="rgb(142,181,220)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Kaisertal bei Kufstein. © Österreich Werbung, Fotograf: Federer</em></p>
<p>Tirol riecht nach frisch gemähten Almwiesen, nach Heu oder auch Schnee und kalter Luft im Winter. Tirol kann man aber auch schmecken. Auf den Almen servieren die Hüttenwirte Selbstgemachtes. Und in der Höhe schmecken die Brettljause, Kasknödel und Kaiserschmarrn besonders gut. Eine Spezialität des Zillertales ist das <strong>Melchermuas</strong>. Aus Butter, Mehl, Milch und Salz gemacht, gilt das einstige Arme-Leute-Essen heute als Spezialität. Gekocht wird es noch im Goglhof in Fügenberg. Und, weil es nach einem deftigen Essen einen Schnaps braucht, wird der beste des Landes aus den süßesten Zwetschgen gemacht. In Stanz bei Landeck werden diese zu einem ganz besonderen Destillat gebraut. Eine weitere flüssige Spezialität und der meistprämierte Gerstensaft Österreichs ist das <strong>Starkenberg Bier</strong>, das in Tarrenz auf Schloss Starkenberg gebraut wird.</p>
<p>Nur wenige Kilometer von Innsbruck entfernt, im Mittelalter-Städtchen <strong>Hall in Tirol</strong>, gibt es auch einen Adventmarkt, den man nicht auslassen sollte. Eine Vorweihnachtszeit ganz ohne Weihnachts-Beschallung und Lichterketten, dafür mit viel Tradition, wird in <strong>Rattenberg</strong> zelebriert.</p>
<p><img decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3871/thumb_preview_e749e902-7992-45de-9489-b64d47f79a91.jpg" alt="Burg Hasegg / mit Muenzturm / in Hall in Tirol " width="662" height="660" data-ab-color="rgb(228,231,240)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Burg Hasegg mit Münzturm / in Hall in Tirol. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler</p>
<p>So eng die Täler Tirols auch sein mögen, das Denken der Tiroler ist dies nicht. Der Lebensmittelhändler <strong>M-Preis</strong> brachte moderne Baukunst sogar in kleine Tiroler Dörfer: Alle Filialen des Nahversorgers wurden von namhaften Architekten geplant. Ein besonders gelungener Supermarkt steht in Wattens, geplant von <strong>Dominique Perrault</strong>, dem Architekten der französischen Nationalgalerie und der Innsbrucker Rathausgalerien.</p>
<figure id="attachment_1538" aria-describedby="caption-attachment-1538" style="width: 825px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1538" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/nordkette_innbruecke-1024x732.jpg" alt="Innsbrucker Nordkettenbahnen Betriebs GmbH." width="825" height="589" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/nordkette_innbruecke.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/nordkette_innbruecke-300x214.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/nordkette_innbruecke-768x549.jpg 768w" sizes="(max-width: 825px) 100vw, 825px" /><figcaption id="caption-attachment-1538" class="wp-caption-text">Hungerburgbahn. Foto: Thomas Murauer/Innsbrucker Nordkettenbahnen Betriebs GmbH.</figcaption></figure>
<p>Tirol, das sind nicht nur die Berge, das ist auch das Wasser. Der <strong>Inn</strong>, der sich im Namen der Hauptstadt findet, zieht wie eine Lebensader quer durch das Land. Vom Finstermünzpass bei Nauders vorbei an Telfs, Innsbruck und der Silberstadt Schwaz, durch die <strong>Festungsstadt Kufstein</strong> hindurch. Und auch wenn woanders die Seen größer und bekannter sind, in Tirol ist jeder für sich einzigartig. So gibt es <strong>klare Bergseen wie den Piburger See</strong> am Eingang vom Ötztal, den kleinen <strong>Möserer See</strong> bei Seefeld oder den <strong>Berglsteinersee</strong> bei Kramsach. Um die kleinen Inseln in diesem romantischen Alpensee rankt sich die Sage von zwei Liebenden, die erst im Tod zusammenfanden. Eine Geschichte, die einem bei der Einkehr in das <strong>Restaurant am Berglsteinersee</strong> gerne erzählt wird. Und dann ist da noch der Achensee, Tirols größter See. Auf einer Seehöhe von 930 Metern gelegen, ist es kein Wunder, dass er auch im Sommer im wärmsten Teil nur 10 Grad warm wird – oder besser gesagt kalt bleibt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10003/thumb_preview_ba4cb9bb-9928-4084-abf1-c179a6e3031e.jpg" alt="Inntal bei Woergl / Tirol" width="880" height="586" data-ab-color="rgb(176,197,214)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p><em>Inntal bei Wörgl.© Österreich Werbung, Fotograf: Homberger</em></p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><a href="http://www.tirol.at">www.tirol.at</a><br />
<a href="http://www.osttirol.com">www.osttirol.com</a><br />
<a href="http://www.innsbruck.info">www.innsbruck.info</a><br />
<a href="http://www.adventintirol.at">www.adventintirol.at</a></p>
<hr />
<h2>Sehenswert</h2>
<h3>Alpinarium Galtür</h3>
<p><strong>Die Kombination aus Schutzmauer und Ausstellungsraum macht das Alpinarium Galtür und seine Architektur heute einzigartig in Europa.</strong></p>
<p>Ein von innen beleuchteter Steinkreis in der Eingangshalle und eine Glasfassade mit Alabastersteinen symbolisieren die gleichzeitig faszinierenden und bedrohlichen Kräfte der Natur. Diese Kräfte erfuhr das Bergdorf und Skigebiet Galtür 1999 hautnah. Die Gemeinschaft verlor durch ein Lawinenunglück Menschen, Häuser und Hoffnungen. Umso bemerkenswerter ist die Aufarbeitung. Die 345 m lange und bis zu 19 m hohe Lawinenmauer integriert nicht nur Kunst und Kultur, sondern beeindruckt mit moderner Gestaltung im Inneren und einer dem Ortsbild und der Natur angepassten Außenarchitektur. Weitere Bezugspunkte zum Berg bilden der Einsatz der alpinen Signalfarben Gelb und Schwarz, blaues Bruchglas als Versinnbildlichung des Gletschereises in der Theke des Cafés „Gefrorene Wasser“ sowie eine Boulderwand.</p>
<p><a href="http://www.alpinarium.at">www.alpinarium.at</a></p>
<hr />
<h3>Kristallwelten Wattens</h3>
<p><strong>Staunen wie ein Kind, wo kann man das heute noch? Beispielsweise im Inneren eines riesigen Kristalls, bei dem sich Licht in hunderten Spiegelflächen bricht. Der imposante Kristalldom ist Herzstück der „Swarovski Kristallwelten“.</strong></p>
<p>Wie sehr man Menschen mit kunstvoll verarbeiteten Glaskristallen verzaubern kann, beweist die Familie Swarovski seit über 100 Jahren. Mit den „Swarovski Kristallwelten“ in Wattens ging man noch einen Schritt weiter – und erschuf einen eigenen Kosmos des Staunens, in dem die Magie des Kristalls auf unterschiedlichste, fantasievolle Weise inszeniert wird. Erdacht vom Multimediakünstler André Heller, wurden 14 Wunderkammern von namhaften internationalen Künstlern und Designern wie Alexander McQueen, Tord Boontje oder Brian Eno gestaltet und machen ihrem Namen seither alle Ehre: In der märchenhaften Winterlandschaft aus tausenden Kristallen, im größten Kaleidoskop der Welt, in der mysteriösen Eisgasse, in der man als Besucher zum Entdecker wird, oder im bereits erwähnten Kristalldom von André Heller, Brian Eno und Susanne Schmöger.</p>
<p><a href="http://kristallwelten.swarovski.com">kristallwelten.swarovski.com</a></p>
<figure id="attachment_1536" aria-describedby="caption-attachment-1536" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1536" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kristallwelten_Wattens_1465461715.jpg" alt="Kristallwelten, Wattens. Pixabay" width="640" height="426" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kristallwelten_Wattens_1465461715.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kristallwelten_Wattens_1465461715-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1536" class="wp-caption-text">Kristallwelten, Wattens</figcaption></figure>
<hr />
<h3>Silberbergwerk Schwaz</h3>
<p><strong>Vor 500 Jahren war Schwaz eine der größten und reichsten Städte Europas. Wie es dazu kam, lässt sich bei einem Besuch des damals größten und ertragreichsten Silberbergwerks der Welt nachvollziehen.</strong></p>
<p>Schon die Einfahrt in den Stollen ist nichts für schwache Nerven: In atemberaubendem Tempo geht es mit der Grubenbahn 800 Meter in den Berg hinein. 26 Jahre haben die Bergleute im Spätmittelalter gebraucht, um diesen Stollen zu schlagen. Heute legt man die Strecke in gerade einmal fünf Minuten zurück. Unter Tage wird einem dann bewusst, unter welch rauen Bedingungen die Knappen damals nur mit Schlegel und Eisen dem Berg das Erz abgerungen haben. Da dauernd Sickerwasser in die Schächte eindrang, mussten täglich nicht weniger als 600 Bergleute das Wasser abschöpfen. Mit dem Augsburger Handelsgeschlecht der Fugger als Bergwerksbesitzer fand ein Technologiesprung statt: Sie installierten große Wasserräder, die nach dem Prinzip „Wasser hebt Wasser“ funktionierten. 1,2 Millionen Liter Wasser konnten diese pro Tag abschöpfen.</p>
<p>Im Schaubergwerk kann man heute noch ein funktionstüchtiges, sich drehendes Wasserrad mit zehn Metern Durchmesser bewundern. Als „Schwazer Wasserkunst“ ist es in die Geschichte des Bergbaus eingegangen. Angesichts dieser monumentalen Werke menschlicher Schaffenskraft versteht man auch, warum die Fugger mit den Erzen aus Schwaz im wahrsten Sinne des Wortes „steinreich“ wurden: Aus dem geförderten Kupfer wurden Kanonen gegossen, und das Silber wurde im nahen Hall zu Münzen geprägt. Drei Jahrhunderte lang war der „Haller Taler“ die dominierende Währung in Europa. Und der Name Taler lebt heute noch im amerikanischen Dollar fort. Aus der Neuen Welt kam schließlich auch das billigere Kupfer und Silber, das dem einst blühenden Bergbau in Schwaz den Garaus machte. Nicht gerade alt wurden im Mittelalter auch die schwer arbeitenden Knappen, heute ist ein Besuch im Silberbergwerk jedoch geradewegs gesund: Bei einer konstanten Temperatur von zwölf Grad herrschen im Berg heilklimatische Bedingungen, die sich günstig auf die oberen Atemwege auswirken.</p>
<p><a href="http://www.silberbergwerk.at">www.silberbergwerk.at</a></p>
<hr />
<h3>Riedel Glas in Kufstein</h3>
<p><strong>Vom Time Magazine bis zum Wein-Papst Robert M. Parker sind sich alle einig: Ohne die Gläser der Tiroler Firma würde Wein nur halb so gut schmecken.</strong></p>
<p>Als Johann Christoph Riedel 1673 in der böhmischen Stadt Neuschloß geboren wurde, ahnte niemand, dass dies auch die Geburtsstunde eines der größten Glasunternehmen der Welt sein sollte. Mittlerweile wird die Firma in der 11. Generation von Tirol aus geführt. In den 1950-er Jahren aber erst begann Firmenchef Claus Riedel, mit Wein zu experimentieren. Er war der Erste in der Geschichte des Glases, der das Zusammenspiel von Form, Größe und Mundrand-Durchmessers eines Glases für den Genuss des Weines bestimmte. Die Wirkung der von ihm entwickelten Gläser auf den Wein ist unglaublich. Oder wie Robert M. Parker es ausdrückt: „Ich kann nicht oft genug betonen, welchen Unterschied sie machen.“</p>
<p><a href="http://www.riedel.com">www.riedel.com</a></p>
<hr />
<h3>Die Gamsstadt Kitzbühel</h3>
<p><strong>Wie ein alpines Dörfchen zum Label wurde. In Kitz verdichten sich eine eigene Couture, Gemälde der 1930-er Jahre und das berühmte Gamserl-Logo zum alpinen Mythos. Entscheidende Zutat: Eine grandiose Bergwelt und das berühmteste Skirennen der Welt.</strong></p>
<p>Die Hirsche haben keinen Stress. Sie äsen in aller Ruhe im Wildpark Aurach. Davor weitet sich das Land grandios: Der Wilde Kaiser im Norden, der Hahnenkamm im Westen, die Hohen Tauern im Süden. Zwischendrin: Kitzbühel. Keine Frage: Die Natur hat es gut gemeint mit der Königin des Wintersports. Garniert mit alpinen Steilvorlagen wie dem Wilden Kaiser, ein Kalkriff im Wolkenmeer.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10008/thumb_preview_294d0979-c1fb-43ac-a2ab-8e99b63e00b3.jpg" alt="Kitzbuehel in Tirol" width="880" height="586" data-ab-color="rgb(124,213,255)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Luftaufnahme über dem Stadtkern von Kitzbühel. © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger</em></p>
<p><strong>Kitz Couture</strong><br />
Kitzbühel ist auch eine Shopping-Destination. Das verrät bereits ein erster Blick auf die Läden, die sich über die pastellfarbenen Fassaden der Altstadt verteilen und die mitunter ihre eigene Kitz-Couture geschaffen haben. Da wären Kaspar und Theresia Frauenschuh, deren Eltern noch eine Gerberei besaßen in der Lederkleidung nach Maß gefertigt worden war. Heute haben sie es bis zum eigenen Label gebracht. Noch viele Spezialisten ließen sich in diesem Zusammenhang nennen. Da wäre der kleine, aber feine Geheimtipp unter den Trachten-Liebhabern: Das Kitzbühler Gwand. Von klassisch-traditionellen Modellen über stylisch-individuelle Landhausmode reicht das Angebot. Wenige Schritte weit entfernt, ebenfalls am Rathausplatz, führt der Schneidermeister Eder sein überregional bekanntes Mode-Atelier, das bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu schätzen wissen. Vor allem solche, die auf edle Stoffe österreichischen Zuschnitts schwören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/13839/thumb_preview_28e318b7-5bda-4515-9051-ed2cae7df876.jpg" alt="Traditionelles Modegeschäft in Kitzbühel" width="880" height="573" data-ab-color="rgb(188,183,187)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Traditionelles Modegeschäft in Kitzbühel. Boutique Frauenschuh. © Tirol Werbung, Fotograf: Lisa Hörterer</em></p>
<p>„Sportalm Exklusiv“, ein Platzhirsch mit der Adresse Vorderstadt, lässt sich bei seinen Kreationen von den Erfolgen der Skihelden verschiedenster Ären inspirieren lassen und natürlich vom Mythos rund um die legendäre Streif. Das Resultat: Après- Ski-Chic mit besonderem Glamour. Eine zweite Linie des Hauses setzt lieber auf den rauen Charme Tirols und auf Handarbeit, wegen der Robustheit „wahrer Werte“. Und weil es sich um Kitzbühel handelt, werden einige Häuser weiter auch Skischuhe in Maßarbeit verkauft. Die Adresse dafür lautet „DaleBoots“, und bietet seit vierzig Jahren Skischuhe nach Maß, wobei auf ein System mit thermoverformbaren Innenschuh (EVA) und einer Schale aus reinem Plastik (TPU) zurückgegriffen wird.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/13826/thumb_preview_05491ee0-e27d-4513-b4de-f275114ce1bc.jpg" alt="Traditionelle Schusterwerkstatt in Kitzbühel" width="880" height="587" data-ab-color="rgb(252,253,255)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Traditionelle Schusterwerkstatt in Kitzbühel. Schuhhaus Haderer. © Tirol Werbung, Fotograf: Lisa Hörterer</em></p>
<p><strong>Die Entwicklung des Tourismus in Kitzbühel</strong><br />
Bereits 1894/95 werden die ersten Skirennen in Kitzbühel abgehalten, dann geht es Schlag auf Schlag: Neugierige Gäste trudeln ein, knapp nach der Jahrhundertwende eröffnet ein Grand Hotel, nur drei Jahre später findet der erste Abfahrtslauf am Kitzbühler Horn statt. Mondäne Bälle, kleinere Liebschaften und größere Skandale, Schlittenfahrten und noch mehr Partys lassen Kitzbühel zur Weltstadt des Wintersports werden, in der sich Adel, Schriftsteller und Showstars treffen. Mit der Hahnenkammbahn wird 1928 die erste Gondelbahn Österreichs fertig gestellt, und im Winter 1931 ist es dann endlich so weit: das erste Hahnenkamm-Rennen auf der Streif findet statt – ein wesentlicher Baustein zur Verfestigung des Mythos von Kitz. Die drei Jahre darauf folgende, feierliche Eröffnung des Casinos Kitzbühel wirkt da nur mehr wie eine Draufgabe. Kitzbühel ist zu dieser Zeit bereits in aller Munde. Als 1935 der Prince of Wales Kitzbühel besucht, sind alle Unterkünfte restlos ausgebucht. Ihm folgten englische Aristokraten und noch heute kommen viele Kitzbühel-Gäste aus Großbritannien.</p>
<p><strong>Das Dorf der Promis</strong><br />
Auch die Promis sind da: Der Rummel rund um die Celebritys hat dabei seine festen Termine. Die Almrausch-Party am ersten Freitag im August, das Tennis-Event des Austrian Open und eine Ski-Polo-WM sorgen neben den Weltcup-Rennen dafür, während ein eigenes Lifestyle-Magazin, das „Inside Kitz”, jeden Society-Event dokumentiert. Dazu kommt ein Harley Davidson-Treffen und eine Südsee-Zuchtperlen-Schau, ein Davidoff-Gourmet-Festival und ein Jahrmarkt der Stadtmusik. Von all den Après-Ski- Dauerbrennern gar nicht erst zu reden wie „Tenne“, „Python Club“, „Beluna Bar“.</p>
<p><strong>Berge vor der Gondeltür</strong><br />
Die Skischaukel hinüber nach Kirchberg und Pass Thurn ist mit 168 Kilometer Pistenlänge eine der größten der Welt, bietet am Kitzbühler Horn einen Snowpark und ist für seine Almmulden berühmt. Mit der Überbrückung des Saukasergrabens wurden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Erweiterung des Skigebiets beschert Gästen nun eine der spektakulärsten Gondelfahrten der Welt – an manchen Stellen geht es 400 Meter weit hinunter. Und im Sommer punktet der dunkel leuchtende Schwarzsee zwischen Kitzbühel und Reith als einer der wärmsten Badeseen der Alpen, dessen Verlandungsmoor längst Naturschutzgebiet ist.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Kitzbühel Information</strong><br />
<a href="http://www.kitzbuehel.com/de">www.kitzbuehel.com/de</a></p>
<p><strong>Wildpark Aurach</strong><br />
<a href="http://www.wildpark-tirol.at/">http://www.wildpark-tirol.at/</a></p>
<p><strong>Frauenschuh</strong><br />
<a href="http://www.frauenschuh.com/">http://www.frauenschuh.com/</a></p>
<hr />
<h3>Das Bergsteigerdorf Vent in den Ötztaler Alpen</h3>
<p><strong>In Vent hat der Alpintourismus eine 150-jährige Tradition.<br />
</strong></p>
<p>Ein Zufall brachte im Jahre 1860 den Geistlichen Franz Senn als Pfarrkurator ins abgelegene Vent am hintersten Ende des Ötztals. Sehr rasch entwickelte Senn ein Tourismuskonzept, dessen tragende Säulen bis heute wirksam sind: Die in den alpinen Tälern lebende Bevölkerung soll den Touristen Quartiere und Bergführerdienste anbieten, sie versorgen und beraten. Zugleich sichern die Gäste durch die Bezahlung dieser Dienste die dörfliche Existenz und heben durch ihre Anwesenheit das Bildungsniveau und die Weltoffenheit der Dorfbewohner. Senns Pfarrwidum wurde zum Gästehaus, auf eigene Kosten ließ er alpine Wege anlegen, initiierte erste Schutzhütten und war bei zahlreichen Erstbesteigungen im Gebiet dabei. An der Gründung des Alpenvereins war Senn ebenso maßgeblich beteiligt wie auch an einer ersten Bergführerordnung, die Tarife, Rechte und Pflichten festlegte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2060/thumb_preview_3b49f28d-7d7a-4303-b99c-40a6429a0025.jpg" alt="Vent im Ventertal / Region Oetztal / Tirol " width="833" height="660" data-ab-color="rgb(30,32,29)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Vent im Ventertal. © Österreich Werbung, Fotograf: Mallaun</em></p>
<p>Vent liegt auf 1.900 m Seehöhe und ist damit einer der höchstgelegenen Orte Österreichs mit Dauerbesiedlung. Mit rund 150 Einwohnern ist es für eine eigenständige Gemeinde zu klein und bildet eine sehr selbstbewusst auftretende Fraktion von Sölden, dessen Ortszentrum rund 15 Kilometer entfernt ist. Im Jahre 1991 wurde unweit der Similaunhütte oberhalb von Vent eine 5.300 Jahre alte Gletschermumie gefunden, die als „<strong>Ötzi</strong>“ weltweit für Furore sorgte. Die Fundstelle beim Hauslabjoch wird seither jährlich von vielen Bergsteigern aufgesucht. Die heute eisfreie Senke im Fels strahlt eine besondere Atmosphäre aus, die für viele über die historische Bedeutung des Ortes hinausgeht. Dank der nach dem Fund intensivierten Forschungen weiß man inzwischen, dass in diesem Gebiet seit 10.000 Jahren Jäger und Hirten über die Jöcher des Alpenhauptkamms unterwegs waren und in weiterer Folge auch ein Warenaustausch in Gang kam. Auch das Dorf Vent wurde ursprünglich vom Süden und nicht vom Ötztal her besiedelt. Seit Jahrhunderten bringen Bauern aus Südtirol ihre Schafe jeden Sommer über 3.000 m hoch gelegene Jöcher in die Täler oberhalb des Ortes. Die Zahl der Schafe ist in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen, aber alleine am Niederjoch sind es noch immer an die 2.000, die wie auf einer Perlenschnur aufgefädelt über den Gletscher gehen. Diesen Schaftrieb entweder Mitte Juni oder Mitte September beim Weg hin oder retour zu beobachten, ist ein einmaliges Erlebnis.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2068/thumb_preview_f8934056-76b4-4681-a760-6f4ed37db12f.jpg" alt="Vent im Ventertal / Region Oetztal " width="523" height="660" data-ab-color="rgb(131,153,203)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Vent im Ventertal. © Österreich Werbung, Fotograf: Mallaun</em></p>
<p>Umgeben ist Vent von einer großen Zahl berühmter Berggipfel. Dazu zählt die <strong>Wildspitze</strong> (3.772 m, der höchste Gipfel Tirols und der zweithöchste Österreichs), die Weißkugel (3.738 m), der sagenumwobene Similaun (3.606 m), der Ramolkogel (3.550 m), die Weißseespitze (3.518 m), die Fineilspitze (3.514 m) und Dutzende mehr. Faktisch alle diese Gipfel sind Gletschertouren. Es sind Gipfel, bei denen nur sehr erfahrene Bergsteiger auf die Dienste eines Bergführers verzichten können.</p>
<p>In Vent spielt die Bergführertradition unverändert eine große Rolle, eine eigene Bergführerstelle im Ortszentrum drückt dies aus. Zugleich bildet der Ort aber auch den Mittelpunkt eines weit verzweigten, gepflegten Wegenetzes und eines Kranzes an Schutzhütten des Alpenvereins, deren Namen ähnlich klangvoll sind wie die der Gipfel: Breslauer Hütte (2.848 m), Vernagthütte (2.755 m), Similaunhütte (3.018 m, privat geführt), Hochjoch Hospiz (2.413 m), Ramolhaus (3.002 m), um nur einige zu nennen. Fast alle Hüttentouren sind für ausdauernde und trittsichere Bergwanderer auch ohne professionelle Begleitung machbar, für weniger erfahrene Touristen gibt es entsprechende Angebote. Auf den internationalen Fernwanderwegen E5 und „Via Alpina“ bildet Vent ein Etappenziel.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Bergsteigerdörfer</strong><br />
<a href="http://www.bergsteigerdoerfer.at">www.bergsteigerdoerfer.at</a></p>
<p><strong>Ötztal Tourismus</strong>–<strong>Büro Vent</strong><br />
Venterstraße 28<br />
6458 Vent<br />
Tel.: +43 57 200 260<br />
<a href="http://www.vent.at">www.vent.at</a></p>
<p><strong>Bergführerstelle Vent</strong><br />
Marzellweg 7<br />
6458 Vent<br />
T +43 5254 8106<br />
<a href="http://www.bergfuehrer-vent.at">www.bergfuehrer-vent.at</a></p>
<hr />
<h3>Naturparkregion Kaunertal</h3>
<p><strong>Das Kaunertal in den Ötztaler Alpen wird geprägt durch das Hochgebirge, wo strenge Umweltauflagen eine Naturlandschaft erhalten haben.</strong></p>
<p>Im Kaunertal kann man an einem Tag gleich mehrere Jahreszeiten erleben. So etwa den tiefsten Winter im Hochsommer auf dem Weißseeferner. Unter dem Motto „Berühren und Spüren“ führt der Weg ins Innere einer beleuchteten Gletscherspalte, in der man inmitten des ewigen Eises Wissenswertes über die bewegte Welt unserer Gletscher erfahren kann. Der Naturpark Kaunergrat besticht durch naturbelassene Landschaften wie das Piller Moor, eines der schönsten Hochmoore Mitteleuropas, die Fließer Sonnenhänge, auf denen sich im Sommer bis zu 1.100 Schmetterlingsarten tummeln, oder das Naturwaldreservat Arzler Pitzeklamm, in der Laub- und Mischwälder zur Erkundung einladen. Die von Dreitausendern eingerahmte Kulturlandschaft des Kaunertals wird heute von zahlreichen Bauern nach den Richtlinien der biologischen Landwirtschaft bewirtschaftet. Und Wintersportler können hier ebenfalls zu ungewöhnlichen Jahreszeiten ihrer Leidenschaft frönen: Die Liftanlagen auf dem Weißseeferner erlauben Skivergnügen vom Herbst bis in den Frühsommer hinein.</p>
<p><a href="http://www.gletscherpark.com/de">www.gletscherpark.com/de</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9311/thumb_preview_d871370a-964b-4fc4-8382-87489bd1cee6.jpg" alt="Kauns in Tirol" width="827" height="660" data-ab-color="rgb(65,140,180)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Blick auf den beschaulichen Ort im Kaunertal mit Bergkulisse. © Österreich Werbung, Fotograf: Ascher</em></p>
<hr />
<p><strong>Naturpark Tiroler Lech</strong></p>
<p><strong>Der Naturpark Tiroler Lech zählt zu den schönsten und urtümlichsten Landschaftsräumen Europas.</strong></p>
<p>Herzstück ist der Lech, der letzte große Wildfluss der Alpen. Verschiedene Themenwanderwege laden dazu ein, die Region mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zu entdecken. Wer wieder zu sich selbst finden will, wandert am „Weg der Sinne“ zum Ort der Stille. Kunstwerke aus Holz und Edelstahl, die eng mit der Geschichte des Tales verbunden sind, sowie besinnliche Verse säumen den Weg, der bei der Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ in Bschlabs beginnt. Über einen schmalen Pfad geht es Richtung Hölltal, wo ein Text mit dem Titel „Morgenwanderung“ auf die Besonderheiten des Lechtales einstimmt. Nach einer knappen Stunde Gehzeit überquert man eine Hängebrücke und ist bereits am Ort der Stille angekommen. Die einzigartige Atmosphäre und die Ruhe, die nur vom Wasserplätschern der wildromantischen Hölltalschlucht untermalt wird, macht den Ort zu einem Kraftplatz.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9995/thumb_preview_c60f5241-bef2-4c11-ba4e-6a2764395ef2.jpg" alt="Lechtaler Alpen" width="880" height="586" data-ab-color="rgb(145,191,215)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Lechtaler Alpen. © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger</em></p>
<p>Die Naturregion hat neben den vielen Wanderwegen aber noch einiges mehr zu bieten. Käseliebhaber zieht es ins Gebirgsdorf Steeg in die über 100 Jahre alten <strong>Naturkäserei Sojer</strong> – hier führt der Chef persönlich durch den Betrieb. Der Käseteller ist je nach Jahreszeit mit Sojers Winzling, Rahmtilsiter, Mozzarella oder Kreationen mit Kürbiskernen und Bärlauch bestückt ist. Auch Freunde der Schnitzkunst sind im Lechtal am richtigen Ort. Zahlreiche Schnitzer fertigen hier in ihren Werkstätten sakrale Gegenstände und moderne Skulpturen. Wer selbst schnitzen will, ist in der <strong>Schnitzschule Elbigenalp</strong> richtig. Hier kann man den Künstlern über die Schulter schauen, Sommerkurse laden ein, selbst kreativ zu sein.</p>
<p>Ebenso in Elbigenalp befindet sich beim Eingang zur Bernhardsschlucht die <strong>Geierwally Freilichtbühne</strong>, die jedes Jahr im Sommer Einheimische wie Gäste ein Theaterprogramm bietet. Zu den bekanntesten Produktionen zählen die Stücke „Die Schwabenkinder“, „Die wahre Geierwally“ oder „Kasper und die Wilderer“.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Naturpark Tiroler Lech</strong><br />
Verein Naturpark Tiroler Lech<br />
Mühlbachweg 5<br />
6671 Weißenbach a L., Austria<br />
Tel.: +43 676 88 508 7941<br />
Tel.: +43 676 88 508 7888<br />
<a href="http://www.naturpark-tiroler-lech.at">www.naturpark-tiroler-lech.at</a></p>
<p><strong>Naturkäserei Sojer</strong><br />
<a href="http://www.kaesereisojer.at">www.kaesereisojer.at</a></p>
<p><strong>Schnitzschule Elbigenalp</strong><br />
<a href="http://www.schnitzschule.at">www.schnitzschule.at</a></p>
<p><strong>Freilichtbühne Geierwally</strong><br />
<a href="http://www.lechtal.at/geierwally">www.lechtal.at/geierwally</a></p>
<hr />
<h2>Tiroler Architektur &#8211; die interessantesten Ziele</h2>
<p><strong>Nachdem ihre Nachbarn, die Vorarlberger, seit Jahrzehnten vorführen, wie schön schlichte Architektur sein kann, haben sich die Tiroler vom Baufieber anstecken lassen.<br />
</strong></p>
<p>Bekannt ist Tirol ja eigentlich für seine Dörfer, seine jahrhundertealte Bauernhäuser und die mittelalterlich geprägte Altstadt von Innsbruck mit dem berühmten Goldenen Dachl vom Ende des 15. Jahrhunderts. Auch die mittelalterlichen Stadtkerne von Kufstein und Hall locken Besucher an. Aber gerade im Hinblick auf moderne Architektur kann Tirol inzwischen auf neue Wahrzeichen verweisen. So zum Beispiel die futuristisch anmutende <strong>Bergisel-Schanze</strong> von Zaha Hadid, die mittlerweile als „Leuchtturm von Innsbruck“ gilt. Jeden Januar heben hier die Skispringer während der Vierschanzen-Tournee ab. Im Sommer wird auf Matten trainiert. Besucher können entweder zu Fuß oder mit dem Schräglift auf den Turmkopf fahren und die einzigartige Aussicht über das Inntal von der Plattform oder vom Restaurant aus genießen.</p>
<p>Dass Tirol großen Wert auf zeitgenössische Architektur legt, führt auch die <strong>Hungerburgbahn</strong> in Innsbruck, mit der man bis auf über 2000 Meter schweben kann, vor Augen. Oder die innovativ konzipierten Filialen der MPreis-Supermärkte. Die Supermarktkette ist ein Familienunternehmen, das mit mehr als 100 Filialen als Tiroler Nahversorger tätig ist. Um festgefahrene Konventionen aufzubrechen und auf die jeweiligen landschaftlichen Besonderheiten Bezug zu nehmen, arbeitet MPreis bei den Neubauten seiner Supermärkte mit immer wieder neuen Architekten zusammen. Architekturpreise belegen das Zusammenspiel von Bauherrn und Architekten. Das <a href="http://kaufhaus-tyrol.at"><strong>Kaufhaus Tyrol</strong></a>, ein Neubau des Stararchitekten David Chipperfield kann als gelungener Bruch zwischen Altem und Neuem bezeichnet werden. Besonders imposant ist das rautenförmige Glasdach des Kaufhauses. Ein horizontal durchlaufender Knick verbindet die Häuser der historische Maria- Theresien-Strasse mit dem neuen Gebäude. So harmoniert der innovative Bau mit der neu gestalteten Fußgängerzone.</p>
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<p>Im Hotel- und Gastronomiebereich hat Tirol mit Häusern wie dem <strong>Parkhotel in Hall</strong> mit dem behutsam renovierten Welzenbacher Turm aus den 1930-er Jahren oder dem Ibis am Innsbrucker Bahnhof international Aufmerksamkeit erregt. Modernität steht dabei aber überhaupt nicht in Konkurrenz zur alpinen Tradition. Auf den Tiroler Bergen, in der schroffen Gebirgsgegend, entstanden beeindruckende neue Bergrestaurants. Ein ganz neuer Trend zeigt sich beim Umbau älterer Hotels, wobei die Grundsubstanz erhalten und modernisiert wird. Dabei entsteht in Tirol hochaktuelle Architektur, die Gäste aus aller Welt anzieht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/13695/thumb_preview_66503e76-13f5-46ed-9548-03d7c114f712.jpg" alt="Obergurgl-Hochgurgl" width="880" height="603" data-ab-color="rgb(29,98,175)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Obergurgl-Hochgurgl. Top Mountain Star Aussichtsplattform mit Panoramabar. © Tirol Werbung, Fotograf: Thomas Jantscher</em></p>
<p><strong>Sehenswerte Architektur in Tirol:</strong></p>
<p><strong>Bergisel-Schanze, Innsbruck</strong> 2002 Österreichischer Staatspreis für Architektur. Von der Absprungebene ein 360- Grad-Rundblick über die Tiroler Bergwelt. <a href="http://www.bergisel.info">www.bergisel.info</a></p>
<p><strong>Gipfelplattform TOP OF TYROL im Stubaier Gletscher</strong> Diese Aussichtsplattform bietet auf 3.200m Seehöhe einen atemberaubenden Blick auf die Tiroler Berge. Die Stahlkonstruktion aus wetterfestem Cortenstahl schmiegt sich an den Felsgrat, sandgestrahlte Stahlschwerter ragen 9 Meter über die Felskante aus und tragen einen Boden aus Gitterrosten. <a href="http://www.stubaier-gletscher.com">www.stubaier-gletscher.com</a></p>
<p><strong>Ahornbahn Mayrhofen, Tal-und Bergstation</strong> 2007 Architekturpreis der Österreichischen Beton- und Zementindustrie. Präziser Umgang mit Ort und Landschaft, zugleich eine hochkomplexe Pendelbahn. Der dunkelgrau eingefärbte Beton passt sich der Natur mit ihren graubraunen bis dunkel- und olivgrünen Tönen an. <a href="http://www.mayerhofner-bergbahnen.com">www.mayerhofner-bergbahnen.com</a></p>
<p><strong>Galzigbahn inSt. Anton am Arlberg</strong> Die atemberaubende Technik ist nur eines der Highlights der neuen Bahn, ebenso faszinierend ist die Architektur der Talstation. Zeitlose Eleganz. <a href="http://www.galzigbahn.at">www.galzigbahn.at</a></p>
<p><strong>Hungerburgbahn in Innsbruck</strong> Die Stararchitektin Zaha Hadid schuf ein weiteres Wahrzeichen der Stadt. <a href="http://www.nordpark.com">www.nordpark.com</a></p>
<p><strong>Top Mountain Star im Ötztal</strong> Das Restaurant auf 3082 Meter mit 360-Grad-Panoramabar erstrahlt in ganzheitlichem Design, Schneekristallen (von Swarowski) in Geschirr und Deko- Elementen, ganz on the top.</p>
<p><strong>Alpenhaus Idalpe, direkt unterhalb der Bergstation der Silvretta Seilbahn</strong> Ein innovatives und zugleich traditionelles Bergrestaurant auf 2.300 Meter, aus Holz, Glas und Vider Stein aus der Umgebung. Innen beeindrucken zwei wuchtige offene Kamine, in der Lounge ist eine ganze Wand mit echtem Fell bezogen.</p>
<p><strong>Pardorama in Ischgl</strong> Auf 2.620 Meter, in klarer und nüchterner Formensprache: Restaurant, Selbstbedienungsrestaurant und Kongresszentrum.</p>
<p><strong>Addis Abebar in Galtür</strong> Moderne, aber doch authentische Skihütte. Mit schlichtem Design, aber doch aufregend und fesselnd. In einem Wort: zukunftsweisend. <a href="http://www.addis-abebar.at">www.addis-abebar.at</a></p>
<p><strong>Feuerwerk in Fügen im Zillertal</strong> Paradebeispiel, wie man aus einem Industriebau ein Stück Eventarchitektur macht: ein Schau-Heizkraftwerk für Biomasse. Auf dem Dach ein Restaurant mit Blick über das gesamte Zillertal. <a href="http://www.binder-feuerwerk.com">www.binder-feuerwerk.com</a></p>
<p><strong>Wohnungen und Bauernhaus Natalie Kröll, Ramsau im Zillertal Pezid Apartments, Serfaus</strong> Als „moderne Berghotel-Raumbühne“ gewann es die begehrte Auszeichnung „Bauen für Gäste“. Gelungener Relaunch einer Bettenburg aus den 1950er-Jahren und hervorragende Transformation. <a href="http://www.pezid.at">www.pezid.at</a></p>
<p><strong>Parkhotel Hall</strong> Thurnfeldgasse 1 6060 Hall in Tirol <a href="http://www.parkhotel-hall.at">www.parkhotel-hall.at</a></p>
<p><strong>Hotel Pension Perfler, Sillian</strong> Kleine, aber architektonisch mit höchstem Anspruch modernisierte Pension. Angenehm ist die einfache, in allen Details durchdachte, stimmige Möblierung. Gelungener Relaunch eines Familienbetriebes. <a href="http://www.perfler.at">www.perfler.at</a></p>
<p><strong>Hotel Hinteregger, Matrei, Osttirol</strong> Damals wie heute den Gästen zur Freude: Alte Wände wurden wie Kulissen in modernes Design integriert. Ein schlichtes, sich in die Umgebung fügendes, modernes Gebäude, gleich beim Nationalpark Hohe Tauern. Heiß begehrt bei Filmemachern!</p>
<p><strong>Hotel Schwarzer Adler, Kitzbühel</strong> Der Umbau und die Erweiterung des Hotels brachte den Bauherrn den Staatspreis 2008 ein. Das Hotel macht viele Schichten des ‚Bauens für Gäste’ ablesbar und zeigt selbstbewusst seine unterschiedlichen Zeitstempel. <a href="http://www.adlerkitz.at">www.adlerkitz.at</a></p>
<p><strong>Appartementanlage SUN II, Matrei</strong> Die gesamte Anlage ist durchdrungen von Offenheit, kommunikativen Bereichen und fließenden lichten Verbindungseinheiten. Entsprechend der Architekten SQUID wurde auch die Innenausstattung und Möblierung als Einheit gestaltet.</p>
<p><strong>Hauptgebäude und Badehaus Natterer See</strong> Als der europäische ampingplat des Jahres gekürt wurde und auch noch im Besitz anderer Auszeichnungen ist, zeiht es vor allem naturverbundene Gästen an. <a href="http://www.natterersee.com">www.natterersee.com</a></p>
<p><strong>Sunna Alm Bergrestaurant im Pitztal</strong> Auf 2.300m Seehöhe wurde 2007 eine neuartige Konzeption als Passiv Energiehaus im Alpenraum erstmals auf dieser Höhe realisiert und ist ein aktiver Beitrag zu sparsamerem Energieverbrauch. <a href="http://www.pitztaler-gletscher.at">www.pitztaler-gletscher.at</a></p>
<p><strong>Alpenhaus in Ischgl</strong> Restaurant in modernrustikaler Stein-Glas-Architektur. Bedienungsrestaurant im ersten Stock mit Lounge und Terrasse.</p>
<p><strong>Hoadlhaus in Axamer Lizum</strong> Panoramarestaurant auf 2.340m Seehöhe bei der Bergstation der Olympiabahn mit Blick auf das Inntal und toller Bergkulisse. <a href="http://www.axamer-lizum.at">www.axamer-lizum.at</a></p>
<p><strong>Olperer Hütte in den Zillertaler Alpen</strong> Die Schützhütte auf 2.400m Seehöhe wurde zb. Materialen vom Abbruch des Vorgängerbaus errichtet. Ebenso ist die Hütte energetisch autark und kann als Sommerhütte von Juni bis Oktober bewirtschaftet werden.</p>
<p><strong>Ski Lounge in Serfaus</strong> Eine mehrfach prämierte Innovation am Berg: Auf 2.000m Seehöhe und mit einem 360° Rundumblick bietet die erste Tiroler Ski Lounge einen Luxus besonderer Art.</p>
<p><strong>Kaufhaus Tyrol</strong> <a href="http://kaufhaus-tyrol.at">http://kaufhaus-tyrol.at</a></p>
<p><strong>LINKTIPP:</strong></p>
<p><strong>Architekturforum Tirol</strong> <a href="http://www.aut.cc">www.aut.cc</a></p>
<p>Das Architekturforum Tirol bietet <strong>architek[touren]</strong> an: <a href="http://www.aut.cc/guide.php">www.aut.cc/guide.php</a></p>
<hr />
<h2>Kunst und Kultur</h2>
<h3>Die Tiroler Tradition der Weihnachtskrippen<strong><br />
</strong></h3>
<p><strong>Weihnachtskrippen veranschaulichen jedes Jahr aufs Neue das religiöse Ereignis von Christi Geburt: Maria, Josef und das neugeborene Kind im Stall, die Hirten, Ochse und Esel, der Komet und die Ankunft der Hl.drei Könige werden in Tirol ausdrucksstark</strong> <strong>und raumgreifend</strong> <strong>inszeniert.</strong></p>
<p>Im Mittelalter waren es Klosterfrauen, die zum Weihnachtsfest andächtig Wiegen schaukelten. Franz von Assisi stellte in einer Felsgrotte mit seinen Brüdern und Schwestern die berührende Szene von Betlehem nach. Im 17. Jahrhundert hielten diese <strong>Schaubilder samt Kulisse</strong> Einzug in die Räume der Kirchen und Statuen stellten die Beteiligten dar. Besonders die Jesuiten setzten beim <strong>Krippenbau</strong> alle möglichen Techniken der Illusionskunst, des Lichts und der Tiefenräumlichkeit ein.</p>
<p>In <strong>Innsbruck</strong> taten es ihnen dann die Franziskaner gleich und diese <strong>Idee </strong>verbreitete sich im ganzen Land. Die Krippe wurde – <strong>lange vor dem Christbaum</strong> – zum Weihnachtsschmuck der privaten Häuser und behauptet ihren Platz bis heute. Grund für die Popularität der Krippen in Tirol ist die <strong>Liebe der Tiroler zu heiligem Schauspiel</strong> und expressivem Ausdruck. Ihre hohe Kunstfertigkeit beim feinen Bearbeiten von Holz tut ein Übriges: Die Krippen mit Stall und Weide werden <strong>in Handarbeit gemacht</strong> und die Figuren aus Holz geschnitzt. So gewinnen sie Charakter und überzeugende Lebenskraft.</p>
<p>Dazu ist die zentrale Szene der Geburt Christi oft <strong>um viele Erzählungen bereichert</strong>: Zunächst aus der eigenen Lebenswelt genommen, tummelten sich <strong>Männer und Frauen in Tiroler Trachten</strong> zwischen den biblischen Gestalten und <strong>vor Tiroler Häusern</strong>. Heute ist das alpine Leben zurückgetreten und phantasievolle Wirklichkeitstreue im orientalischen Stil herrscht vor. Doch noch immer gibt es genug zu erzählen um Krippenlandschaften zu bauen, die ganze Zimmer füllen. Zur Freude der Verwandten, Nachbarn und aller Neugierigen, die kommen um die Krippe anzuschauen.</p>
<p>Für jeden zugänglich ist das <strong>Krippenmuseum</strong>: Man erfährt vom Brauch der Fasten- und Ganzjahreskrippen. Dazu erhält man Einblicke in den Krippenbau und das <strong>Handwerk des Schnitzens</strong>. Zu bewundern sind die Werke alter Meister, die Guckloch-Krippen halten das Heilige geheim und eine neue Erfahrung bietet eine begehbare Krippe. Bei manchem Schnitzer kann man in der Werkstatt <strong>am Entstehen einer Krippe teilhaben</strong> oder die Schnitzeisen in einem Kurs selbst führen lernen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Tiroler Krippenmuseum Fulpmes Stubai</strong><br />
<a href="http://krippenmuseum.at">http://krippenmuseum.at</a></p>
<p><strong>Schnitzschule Geisler-Moroder</strong><br />
6652 Elbigenalp 63<br />
Tel.: +43 5634 6215<br />
<a href="http://www.schnitzschule.com/cms/website.php">www.schnitzschule.com/cms/website.php</a></p>
<p><strong>Tiroler Krippenschnitzer und Schnitzkurse</strong><br />
Holzbildhauer Johann Planer<br />
Görtschach 54<br />
9962 St. Veit im Defereggental<br />
Tel.: +43 4879 440<br />
<a href="http://www.herrgottschnitzer.info/sites/kunstwerkstatt.htm">www.herrgottschnitzer.info/sites/kunstwerkstatt.htm</a></p>
<hr />
<h3>Tiroler Fasching<strong><br />
</strong></h3>
<p><strong>Wer das Glück hat, diese tief verwurzelte Tradition erlebt zu haben, wird sie wohl kaum mehr vergessen. Denn das so genannte „Winteraustreiben“ hat sich in vielen alpinen Dörfern und Gemeinden über Jahrhunderte erhalten, wurde von Generation zu Generation weitergeben.</strong></p>
<p>Ebenso wie die imposanten Kostüme und Masken. Die Bedeutung von Schrittfolgen, Gesten und Fruchtbarkeitsschlägen blieb in der dörflichen Struktur gelebtes und gepflegtes Brauchtum. Zaungäste kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus, was für ein Spektakel hier veranstaltet wird. Maria aus dem kleinen Tiroler Dorf Thaur näht sich seit Tagen die Finger wund für ihren Mann. Dieser wird beim Faschingsumzug als „<strong>Krameter</strong>“ den Zug der Thaurer Muller anführen. Der Krameter ist eine besonders beeindruckende Faschingsfigur und dafür verantwortlich, dass er mit seinem Wacholderbesen den Weg frei kehrt für die nachfolgende Truppe. Auch sein Gewand besteht über und über aus Zweigen duftender Wacholderstauden, die frisch geschnitten werden müssen. Dazu werden sie meistens hoch droben am Berg unter einer Schneedecke hervorgeholt.</p>
<p>Ein wenig besser ergeht es jenen Frauen, die Fleckler-, Scheller- oder andere Kostüme in mühevoller Handarbeit für die traditionellen Tiroler Faschingsumzüge anfertigen – z. B. für das <strong>Mullerlaufen</strong> in Thaur, das Telfer <strong>Schleicherlaufen</strong> oder das noch bekanntere Schemenlaufen in Imst (jeweils alle vier bis fünf Jahre). In die Kostüme schlüpfen dann die Männer. Mittlerweile gibt es unter den faschingsbegeisterten Tirolern auch etliche Männer, die ihre Kostüme für die Umzüge selber nähen. Außerdem schnitzen sie mit viel Geschick die dazugehörigen Masken.</p>
<p>Die Kostüme sind eine gewichtige Sache: Alles in allem beträgt das Gewicht eines Krameter-Kostüms bis zu 45 Kilogramm, andere traditionelle Fasnachts-Kostüme bringen ebenfalls so viel auf die Waage. Es braucht einen gestandenen Kerl, der das mehrere Stunden lang trägt und erträgt. Außerdem geht es bei den Faschingsumzügen oft recht derb zu. Es muss schließlich jemand vertrieben werden – ein eiskalter Geselle, der sich nicht gern hinauskomplimentieren lässt – der Winter nämlich!</p>
<p>Manchmal traf der Spott aber auch die einfachen Leute – beim Blochziehen zum Beispiel, das heute noch im Tiroler Oberinntal und Ötztal sowie im südöstlichen Österreich gepflogen wird. Dabei wird ein von Ästen befreiter, geschmückter Nadelholzstamm (Bloch) durchs Dorf gezogen. Früher, als die Bräuche noch weniger Rücksicht auf sensible Gemüter genommen haben, taten das „sitzengebliebene“ Mädchen aus dem Dorf, die keinen Mann abbekommen hatten. Auf dem Stamm saß ein „Hochzeiter“, der die verpasste Hochzeit symbolisierte. Heute würden sich kaum noch Mädchen dazu einspannen lassen, dafür sind ältere Frauen gerne bereit, bei einem Umzug zum Gaudium der Zuschauer in eine „Altweibermühle“ zu klettern. Da springt dann auf der anderen Seite ein junges Mädchen heraus und die „Alte“ bekommt einen Schnaps zum Trost, dass die Mühle leider nur ein Faschingsscherz ist. Und was die Gleichberechtigung betrifft: Es gibt mittlerweile auch ebenso gut oder schlecht funktionierende „Altmandermühlen“, also das Pendant für das andere Geschlecht.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Thaurer Mullerlaufen:</strong><br />
TVB Region Hall-Wattens<br />
Wallpachgasse 5<br />
6060 Hall in Tirol<br />
Tel.: +43 5223 455440<br />
<a href="http://www.hall-wattens.at">www.hall-wattens.at</a></p>
<p><strong>Telfer Schleicherlaufen</strong><br />
Ferienregion tirolmitte<br />
Untermarkt 1<br />
6410 Telfs in Tirol<br />
Tel.: + 43 5262 62245<br />
<a href="mailto:info@tirolmitte.at">info@tirolmitte.at</a><br />
<a href="http://www.tirolmitte.at">www.tirolmitte.at</a></p>
<p><strong>Imster Schemenlaufen:</strong><br />
TVB Imst-Gurgltal<br />
Johannesplatz 4<br />
6460 Imst, Austria<br />
Tel.: +43 5412 69100<br />
<a href="http://www.imst.at">www.imst.at</a></p>
<hr />
<h3>Das Tiroler Volksschauspiel</h3>
<p><strong>Die Tiroler Tradition des Volksschauspiels ist heute lebendiger denn je.</strong></p>
<p>Wenn in Tirol jedes Jahr an die 6.000 Laienschauspieler auf der Bühne stehen, dann geht das auf eine mehr als 600-jährige Tradition des Tiroler Volksschauspiels zurück. Die Ursprünge liegen dabei in einer Art dramatisch gestaltetem Gottesdienst, denn die Messen wurden auf Lateinisch abgehalten und das Volk, das größtenteils nicht lesen konnte, brauchte Bilder, um der christlichen Botschaft folgen zu können. Aus dem „Schauen und Glauben“ entwickelten sich die <strong>Passionsspiele</strong>. Dabei kam – obwohl es um die Leidensgeschichte Christi ging – auch das Komödiantische nie zu kurz. Ihren Höhepunkt erlebten die Passionsspiele in der Barockzeit, aber auch heute werden sie noch opulent inszeniert, beispielsweise bei den traditionellen <strong>Spielen in Thiersee</strong> im Unterinntal, wo an die 250 Darsteller mitwirken, oder bei den <strong>Passionsspielen in Erl</strong>, wo 500 Laiendarsteller auf der Bühne stehen.</p>
<p>Die Erler Spiele gehen auf ein Osterspiel des Augsburger Meistersingers Sebastian Wild zurück und werden seit 1613 aufgeführt. Das Heilsgeschehen wird archaisch inszeniert, der Tradition gemäß steht am Ende des Schauspiels anstelle des Schlussapplauses das gemeinschaftlich gesungene Gotteslob. Wie in Thiersee finden die Erler Passionsspiele nur alle sechs Jahre statt.</p>
<p>Auch das <strong>Gasthaus-und Stubenspiel</strong> hat in Tirol eine lange Tradition. Schon früh wurde erkannt, dass das Spiel mit regionalen Darstellern die Persönlichkeitsentwicklung der Einzelnen und das Gemeinschaftsgefühl im Dorf stärkt. Natürlich war das Tiroler Volksschauspiel über die Jahrhunderte verschiedenen Änderungen unterworfen – und auch heute wird es immer wieder neu erfunden. Bestes Beispiel dafür sind die <strong>Tiroler Volksschauspiele in Telfs</strong>, die sich seit gut 30 Jahren als sommerliches Theaterfestival verstehen, bei dem Profis und Laien an wechselnden Orten gemeinsam auf der Bühne stehen. Gegeben werden nicht nur Klassiker des Tiroler Volkstheaters, sondern auch moderne, kritische „Heimat“-Stücke. Das Motto der berühmten Volksschauspielerin und 2009 verstorbenen Intendantin, Ruth Drexel, gilt bis heute: „Klug, scharf und unterhaltsam soll es sein.“</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><a href="http://www.passionsspiele.at">www.passionsspiele.at</a><br />
<a href="http://www.volksschauspiele.at">www.volksschauspiele.at</a></p>
<hr />
<h3>Festspiele im Festspielhaus Erl</h3>
<p><strong>Das Festspielhaus Erl macht die Tiroler Festspiele zu einem kulturellen Höhepunkt. Es beeindruckt nicht nur mit weltbekannten Opern und inspirierenden Konzerten. Man wird auch Zeuge eines imposanten, architektonischen Schauspiels.</strong></p>
<p>Seit 2012 hat Erl in Tirol ein hochrangiges Klassik-Festival im Winter. Dann steht im neuen Festspielhaus ein Spielplan aus weltbekannten Opern und zahlreichen Konzerten auf dem Programm. Nicht nur die Besucher, auch die Musiker schätzen das neue Haus . Schließlich verfügt es neben einer hervorragenden Akustik auch über den größten Orchestergraben der Welt. „Dieses Haus steht für eine Lebensidee“, sagt Gustav Kuhn, Gründer und Intendant der Tiroler Festspiele. „Hier kann endlich all das Potenzial zur Geltung kommen, das die Accademia di Montegral und die Tiroler Festspiele Erl über die Jahre entwickelt haben. Dazu gehört auch die Nachwuchsförderung. Darum wird der Taktstock auch an junge Dirigenten übergeben.“ Architektonisch ist das Festspielhaus ebenso einzigartig. Im Sommer, wenn die Tiroler Festspiele Erl im danebenliegenden, hellen Passionsspielhaus stattfinden, passt sich das Festspielhaus mit seiner dunklen Fassade harmonisch in die von dunklem Wald geprägte Landschaft im Hintergrund an – und gewährt so dem Passionsspielhaus den Vortritt. Im Winter jedoch hat das Festspielhaus dann seinen großen Auftritt: Dann steht es mit seiner dunklen Fassade inmitten der hellen, verschneiten Landschaft im Mittelpunkt.</p>
<p><a href="http://www.tiroler-festspiele.at">www.tiroler-festspiele.at</a></p>
<hr />
<h3>Klangspuren in Schwaz</h3>
<p><strong>Ob beim gemeinsamen Pilzesuchen mit zeitgenössischen Komponisten oder auf der traditionellen „Pilgerreise“, die einen Tag lang zu den verschiedenen Spielstätten führt – das Festival für zeitgenössische Musik geht im September ungewöhnliche Wege.</strong></p>
<p>Man hätte Friedrich Cerha unter der Gruppe Pilzesucher kaum erkannt. In Anzug und Mokassins stapft er gelassen durchs Unterholz und gibt Auskunft über seine Leidenschaft fürs Pilzesammeln und die Musik. Nachdem genug fürs gemeinsame Mittagessen gefunden ist, geht es noch ins Hotel Grafenast auf 1.330 Meter Seehöhe zum Zithervirtuosen Martin Malaun. Die Pilzwanderung ist nur eine der ungewöhnlichen Veranstaltungen des Tiroler Festivals für Neue Musik. Tradition hat auch die „Pilgerwanderung“ zum Innsbrucker Dom, während der in Dorf- und Pfarrkirchen Zeitgenössisches erklingt. Auch das Festival wandert traditionellerweise von Ort zu Ort. Beweglich ist man auch bei der Programmgestaltung: Es gibt Neues, Sperriges und Eigenständiges aus dem weiten Feld zeitgenössischer Musik. Dass die Klangspuren aus dem internationalen Musikgeschehen nicht mehr wegzudenken sind, verdankt sich auch der zehntägigen Veranstaltungsreihe Internationale Ensemble Modern Akademie, die immer in Schwaz abgehalten wird.</p>
<p><a href="http://www.klangspuren.at">www.klangspuren.at</a></p>
<hr />
<p><iframe loading="lazy" title="Tirol Werbung" width="678" height="509" src="https://www.youtube.com/embed/BHNW94GVleU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gut wohnen und essen in Tirol</title>
		<link>https://reisewiki.at/gut-essen-tirol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 09:12:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness und Kur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=3690</guid>

					<description><![CDATA[Der Schwarzer Adler in Kitzbühel &#8230; wurde vor einigen Jahren mit dem „Österreichischen Staatspreis für Architektur“ sowie dem „Reise-Oscar“ als bestes heimisches Hotel ausgezeichnet. Ebenso <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/gut-essen-tirol/" title="Gut wohnen und essen in Tirol">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Schwarzer Adler in Kitzbühel</h3>
<p>&#8230; wurde vor einigen Jahren mit dem „Österreichischen Staatspreis für Architektur“ sowie dem „Reise-Oscar“ als bestes heimisches Hotel ausgezeichnet. Ebenso preisgekrönt: Das hoteleigene À- la-carte-Restaurant Neuwirt, das den Testern von Guide Michelin und Gault Millau einen Stern beziehungsweise zwei Hauben wert war.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Schwarzer Adler Kitzbühel</p>
<p>Florianigasse 15</p>
<p>6370 Kitzbühel</p>
<p><a href="http://www.adlerkitz.at">www.adlerkitz.at</a></p>
<hr>
<h3>Posthotel Achenkirch</h3>
<p>Das Hide-away in den Tiroler Bergen versteht sich als Rückzugsort für Erwachsene – ausschließlich für Gäste ab 14 Jahre. Ausgezeichnet wurde das Haus mit drei Relax-Guide-Lilien für sein Wellnessangebot, die Küche wurde mit einer Gault-Millau-Haube prämiert.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Posthotel Achenkirch</p>
<p>6215 Achenkirch 382</p>
<p><a href="http://www.posthotel.at">http://www.posthotel.at</a></p>
<hr>
<h3>Ökohotel Waldklause Längenfeld</h3>
<p>Als Baustoffe des Ökohotels kamen vor allem Materialien aus der direkten Umgebung zum Einsatz. Obwohl nur zwei Gehminuten von der Aqua-Dome-Tirol-Therme entfernt, verfügt die Waldklause auch über einen eigenen Spa-Bereich mit beheiztem Außenpool, Sole-Whirlpool, Baumsauna mit Waldblick und Tiroler-Kräuter-Schwitzstube, Dampfbädern sowie Massage- und Beautyanwendungen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Naturhotel Waldklause</p>
<p>Unterlängenfeld 190</p>
<p>6444 Längenfeld</p>
<p><a href="http://www.waldklause.at">www.waldklause.at</a></p>
<hr>
<h3>Mohr Life Resort Lermoos</h3>
<p>1.800 Quadratmeter großer Spa- und Wellness-Bereich mit Bisazza-gefliestem Pool, über dem Wasser schwebendem Relaxbereich sowie unterschiedlichsten Schwitzbädern und Dampfkammern.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Mohr Life Resort</p>
<p>Innsbrucker Straße 40</p>
<p>6631 Lermoos in Tirol</p>
<p><a href="http://www.mohr-life-resort.at">www.mohr-life-resort.at</a></p>
<hr>
<h3><u></u>Naturhotel Waldklause Längenfeld</h3>
<p>Ausschließlich aus heimischen Hölzern sowie aus Stein und Glas erbaut. Auffällig ist das moderne Ambiente, das trotz der hölzernen Böden, Wände, Decken und Möbel eher an ein Designerhotel erinnert als an traditionelles Hütten-Flair. Gewohnt wird in insgesamt 76 Zimmern und Suiten, die über einen eigenen Quellwasserbrunnen verfügen. Die Aqua-Dome-Therme Längenfeld ist zwei Gehminuten entfernt und steht den Hotelgästen kostenlos zur Verfügung.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Naturhotel Waldklause</p>
<p>Unterlängenfeld 190</p>
<p>6444 Längenfeld</p>
<p><a href="http://www.waldklause.at">www.waldklause.at</a></p>
<hr>
<h3><u></u>Maierl Kirchberg</h3>
<p>Auf einem Hochplateau in 1.225 Metern hat die traditionsreiche Maierl-Alm ihr Angebot um fünf Chalets erweitert. Residiert wird auf drei Ebenen, die acht Personen in vier Schlafzimmern und ebenso vielen Bädern Platz bieten. Dazu kommen der private Wellnessbereich und zwei große Terrassen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Maierl Alm &amp; Chalets</p>
<p>Krinberg 14</p>
<p>6365 Kirchberg</p>
<p><a href="http://www.maierl.at">www.maierl.at</a></p>
<hr>
<h3>Das Kronthaler Achenkirch</h3>
<p>Das Kronthaler“ befindet sich hoch über Achenkirch, auf 1.000 Metern Seehöhe, direkt an den Pisten des Skigebiets Christlum. Wer will, kann mit den Guides der hoteleigenen Skischule gleich vor der Haustür starten. 2.500 qm großer Spa- und Wellnessbereich mit Pool, Dampfbädern, diversen Saunen sowie einem Massage- und Beautyangebot.</p>
<p><a href="http://www.daskronthaler.com">www.daskronthaler.com</a></p>
<hr>
<h3>Kristallhütte, Ramsau</h3>
<p>Wohnen auf 2.147 Metern: Die Unterkunft liegt mitten im Skigebiet Hochfügen/Hochzillertal. Die Kristallhütte hat auch im Sommer geöffnet.</p>
<p><a href="http://kristallhuette.at">http://kristallhuette.at</a></p>
<hr>
<h3>Lanserhof, Lans</h3>
<p>Für die „Medizin der Zukunft“ hat die Düsseldorfer Architektin Dr. Regina Dahmen-Ingenhoven ein futuristisches Medizin-, Therapie und Beauty-Zentrum auf 1.500 Quadratmetern entworfen.</p>
<p><a href="http://www.lanserhof.at">www.lanserhof.at</a></p>
<hr>
<h3>The Penz, Innsbruck</h3>
<p>Hervorragende Lage &#8211; nur ein paar Gehminuten entfernt von den Galerien, Museen, Geschäften und Bars der <a href="https://reisewiki.at/innsbrucker-sehenswuerdigkeiten-die-top-7/">Innsbrucker Altstadt</a>.</p>
<p><a href="http://www.the-penz.com">www.the-penz.com</a></p>
<hr>
<h3>Gastronomietipps</h3>
<h3>Sigwart’s Tiroler Weinstuben Brixlegg</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Tiroler Weinstuben</p>
<p>Marktstraße 40</p>
<p>6230 Brixlegg</p>
<p><a href="http://www.tiroler-weinstuben.at">www.tiroler-weinstuben.at</a></p>
<hr>
<h3>Gasthof Morent in Zöblen</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Morent</p>
<p>Am breiten Brunnen</p>
<p>6677 Zöblen</p>
<p><a href="http://www.morent.at">www.morent.at</a></p>
<hr>
<h3>Gasthof Esterhammer in Buch</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Esterhammer</p>
<p>Rotholz 362</p>
<p>6220 Buch in Tirol</p>
<p><a href="http://www.esterhammer.at">www.esterhammer.at</a></p>
<hr>
<h3>Pumafalle in Trins</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Pumafalle</p>
<p>Erlwiesen 250</p>
<p>6152 Trins</p>
<p><a href="http://www.pumafalle.at">www.pumafalle.at</a></p>
<hr>
<h3>Metzgerwirt in Uderns</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Metzgerwirt</p>
<p>Dorfstraße 6</p>
<p>6271 Uderns im Zillertal</p>
<p><a href="http://www.dermetzgerwirt.at">www.dermetzgerwirt.at</a></p>
<hr>
<h3>Wirtshaus Kreuz in Rieden</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Kreuz</p>
<p>Haus Nr. 4</p>
<p>6671 Rieden</p>
<p><a href="http://www.gasthof-kreuz-tirol.at">www.gasthof-kreuz-tirol.at</a></p>
<hr>
<h3>Gasthof Nester in Stumm im Zillertal</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Nester</p>
<p>Dorf 24</p>
<p>6275 Stumm im Zillertal</p>
<p><a href="http://www.nester.at">www.nester.at</a></p>
<hr>
<h3>Angerer Alm in St. Johann</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Angerer Alm</p>
<p>Almen am Kitzbüheler Horn Nr. 5</p>
<p>6380 St. Johann i. T.</p>
<p><a href="http://angereralm.at/">http://angereralm.at/</a></p>
<hr>
<h3>Gasthaus Schwan in Wattens</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthaus Schwan</p>
<p>Swarovskistraße 2</p>
<p>6112 Wattens</p>
<p><a href="http://www.gasthof-schwan.at">www.gasthof-schwan.at</a></p>
<hr>
<h3>Top Mountain Star, Hochgurgl</h3>
<p><a href="http://www.tophotelhochgurgl.com/?go=/highlights/index.php">www.tophotelhochgurgl.com/?go=/highlights/index.php</a>?</p>
<hr>
<h3>Alpenhaus Idalpe, Ischgl</h3>
<p><a href="http://www.ischgl.com/de/information-ischgl-tirol/restaurant-alpenhaus_az76714">www.ischgl.com/de/information-ischgl-tirol/restaurant-alpenhaus_az76714</a></p>
<hr>
<h3>Sigwart’s Tiroler Weinstuben (Gasthof), Brixlegg</h3>
<p><a href="http://www.tiroler-weinstuben.at">www.tiroler-weinstuben.at</a></p>
<hr>
<h3>Gannerhof (Edelwirtshaus), Innervillgraten</h3>
<p><a href="http://www.gannerhof.at">www.gannerhof.at</a></p>
<hr>
<h3>Wilder Mann (Gasthof), Lans</h3>
<p><a href="http://www.wildermann-lans.at">www.wildermann-lans.at</a></p>
<hr>
<h3>Kreuz (Wirtshaus), Reutte</h3>
<p><a href="http://www.gasthof-kreuz-tirol.at">www.gasthof-kreuz-tirol.at</a></p>
<hr>
<h3>Angerer Alm (Gourmet-Almhütte), St. Johann</h3>
<p><a href="http://angereralm.at/">http://angereralm.at/</a></p>
<hr>
<h3>Linde (Landgasthof), Stumm</h3>
<p><a href="http://www.landgasthof-linde.at">www.landgasthof-linde.at</a></p>
<hr>
<h3>Addis Abebar, Galtür</h3>
<p><a href="http://www.addis-abebar.at">www.addis-abebar.at</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gut einkaufen in Tirol</title>
		<link>https://reisewiki.at/handsiebdruck-tirol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2016 10:06:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tirol-Reiseführer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=618</guid>

					<description><![CDATA[In Tirol besser einkaufen: Hier finden Sie das typisch Tirolerische, das Besondere und Regionale: Edles, qualitativ Hochwertiges und lokal Gefertigtes statt Massenware. Brot und Gebäck <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/handsiebdruck-tirol/" title="Gut einkaufen in Tirol">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Tirol besser einkaufen: Hier finden Sie das typisch Tirolerische, das Besondere und Regionale: Edles, qualitativ Hochwertiges und lokal Gefertigtes statt Massenware.</p>
<hr />
<h2><strong>Brot und Gebäck</strong></h2>
<p><strong>Kostner</strong> &#8211; Einer der Bio-Pioniere unter den Bäckern. Bäckt seit 1984 ausschließlich mit Bio-Rohstoffen<br />
Hauptstr. 414<br />
6290 Mayrhofen</p>
<p><strong>Mitterer</strong> &#8211; Traditionsbäcker mit Schau-Holzofen und langsamer Sauerteigführung<br />
Innsbrucker Str. 1<br />
6300 Wörgl</p>
<hr />
<h2>Speck und Henkele</h2>
<p>In Tirol, der international bekanntesten österreichischen Speckherkunftsadresse, wird eine Mischform zwischen der nordischen Räucher- und der mediterranen Trockenmethode gepflegt: Wenig Salz, wenig kalter Rauch, viel frische Luft und eine Reifezeit von einigen Wochen zeichnen den echten Tiroler Speck aus. Auch in Osttirol entsteht in der Kombination aus sparsam eingesetztem kalten Rauch und Gewürzen eine besondere Spezialität: das Henkele, ein Rauchfleisch aus Rind, Lamm, Hirsch, Gams oder Wildschwein.</p>
<p><strong>Räucherspezialität aus Osttirol: </strong><a href="http://www.henkele.at">www.henkele.at</a></p>
<hr />
<h2>Zillertaler Heumilchkäse</h2>
<p>Besichtigung der Erlebnis Sennerei. Mit Verkostung nach dem Rundgang.</p>
<p>Information und Buchung:<br />
ErlebnisSennerei Zillertal<br />
Hollenzen 116<br />
6290 Mayrhofen<br />
Tel.: +43 5285 63906<br />
<a href="http://www.sennerei-zillertal.at">www.sennerei-zillertal.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Mode mit </strong>Handsiebdruck</h2>
<p>Die Mode-Kollektionen von Tiroler Adlerin verbinden Tradition und Moderne. Tradition, weil die exklusiven Einzelstücke von Hand gefertigt und von der Designerin Margret Schiestl persönlich mit Handsiebdruck veredelt werden, somit steckt echte Tiroler Handarbeit in den Kollektionen.</p>
<p><a href="http://www.tiroler-adlerin.at">www.tiroler-adlerin.at</a></p>
<hr />
<h2>Riedel Gläser aus der Tiroler Glashütte</h2>
<p>Eine Weinverkostung ohne <strong>Riedel-Gläser</strong>? Das ist mittlerweile nicht nur in Österreich, sondern auch in Frankreich, Italien oder den USA schwer denkbar. Die Erfolgsgeschichte begann in Böhmen, heute Tschechien, wo 1673 Johann Christoph Riedel geboren wurde. Niemand ahnte damals, dass dies auch die Geburtsstunde eines der größten Glasunternehmen der Welt sein sollte. Heute werden die mundgeblasenen Gläser im Tiroler Kufstein gefertigt.</p>
<p><strong>Riedel</strong><br />
Tiroler Glashütte GmbH<br />
Weissachstraße 28-34<br />
6330 Kufstein<br />
Tel.: +43 5372 64 896<br />
<a href="http://www.riedel.com">www.riedel.com</a></p>
<hr />
<h2>Steinöl aus Bächentaler Ölschiefer</h2>
<p>Seit wann wird Öl bergmännisch abgebaut und nicht aus erntefrischen Früchten oder Samen gepresst? Spätestens seit ein gewisser Martin Albrecht im Jahre 1902 einen ganz besonderen Ölschiefer entdeckte, der noch heute im Bächental, im Karwendelgebiet, auf 1.500 Metern Seehöhe abgebaut und von Albrechts Nachfahren zu Tiroler Steinöl verarbeitet wird. Durch die Wirkstoffe aus vorzeitlichen Meerestieren und Pflanzen und seinen hohen Gehalt an natürlich gebundenem Schwefel besitzt dieses äußerlich anzuwendende Öl eine pflegende Wirkung auf die Haut, die Haare und den Bewegungsapparat.</p>
<p><strong>Tiroler Steinöl Vitalberg-Betriebs GmbH</strong><br />
Pertisau 56<br />
6213 Pertisau am Achensee<br />
Tel.: +43 5243 5877<br />
<a href="http://www.vitalberg.at">www.vitalberg.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Schafprodukte aus Osttirol</strong></h2>
<p>Nicht weniger als 200 braune Bergschafe weiden auf der Oberstalleralm auf 1900 Meter Seehöhe im Innervillgratental. „Unsere Schafe leben fast ganzjährig im Freien und sind sehr widerstandsfähig“, sagt Schafbauer Josef Schett, „das verleiht ihrer <strong>Wolle eine ganz</strong> <strong>besondere Qualität</strong>.“ Josef Schett hat vor 25 Jahren begonnen, die uralte Schafwollproduktion in Osttirol wiederzubeleben. Er entwickelte ein System, das die Wolle frei von Motten hält. Heute stellt er mit seinem Unternehmen „Villgrater Natur“ vor allem Matratzen, Decken und Kopfkissen aus Schafwolle her.</p>
<p>Die Wolle wird vor Ort mit Soda und Wasser gewaschen, danach faserschonend kardiert, schließlich werden die Flore in Vlieslagen gelegt und nicht, wie vielfach üblich, chemisch besprüht oder imprägniert. Aber nicht nur die Bettdecken von „Villgrater Natur“ sind ein Begriff, auch die Dämmstoffe für Böden und Wände. „Selbst bei minus 30 Grad hat Schafwolle, sobald man sie angreift, Körperwärme“, so Schett.</p>
<p><strong>Bis etwa 1950</strong> diente die Schafzucht in Osttirol hauptsächlich der <strong>Wollproduktion</strong>. Mit Zunahme der Verarbeitung von Baumwoll- und Kunstfasern in der Textilindustrie wurde die Schaffleischproduktion immer wichtiger. Man begann die heimische Rasse „Tiroler Bergschaf“ mit dem besonders robusten „Tiroler Steinschaf“ zu kreuzen, was zum <strong>Osttiroler Berglamm</strong> führte, das über besonders helles, zartes und <strong>mild schmeckendes Fleisch</strong> verfügt. Das  Osttiroler Lammfleisch hat sich inzwischen zu einem Exportschlager entwickelt. Hausmannskost wie Lammzungengröstl genießt man am besten in Innervillgraten selbst, etwa im Gannerhof der Familie Mühlmann.</p>
<ul>
<li><strong>Das Beste aus Wolle</strong><br />
<a href="http://www.villgraternatur.at">www.villgraternatur.at</a></li>
<li><strong>Villgrater Natur</strong><br />
Online Versand für Schafprodukte<br />
<a href="http://www.villgraternatur.at">www.villgraternatur.at</a></li>
<li><strong>Schafwolldämmstoffe aus Innervillgraten</strong><br />
<a href="http://www.woolin.at">www.woolin.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2>Murmelöl aus dem Naturpark Kaunergrat</h2>
<p>Im Naturpark Kaunergrat wachsen Arnika, Johanniskraut, Kamille, Ringelblume und Zirbe, die von Hand geerntet und zu Pflege- und Gesundheitsprodukten weiterverarbeitet werden. Eine Besonderheit im Angebot, das unter dem Motto „Gutes aus Tirol“ erhältlich ist, stellt das Murmelöl dar, das in den Bergregionen auch „Öl des Lebens“ genannt wird. Das aus dem Fett der Murmeltiere gewonnene Öl besitzt einen hohen Anteil an Glyceriden, Linolsäure und anderen Steroiden und wird aufgrund seiner stark durchblutungsfördernden und entzündungshemmenden Wirkung bei Muskel- und Gelenksbeschwerden eingesetzt.</p>
<p>Naturpark Kaunergrat<br />
Wald 100<br />
6471 Arzl im Pitztal<br />
Tel.: +43 5412 64128<br />
<a href="http://www.gutesaustirol.at">www.gutesaustirol.at</a></p>
<hr />
<figure id="attachment_3861" aria-describedby="caption-attachment-3861" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3861" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Tirol-Werbung-copyright-BeCK-1024x893.jpg" alt="(c) BeCK / Tirol Werbung" width="1024" height="893" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Tirol-Werbung-copyright-BeCK.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Tirol-Werbung-copyright-BeCK-300x262.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Tirol-Werbung-copyright-BeCK-768x670.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-3861" class="wp-caption-text">(c) BeCK / Tirol Werbung &#8211; Wer das Originale sucht, braucht schon ein wenig Hilfe &#8230;</figcaption></figure>
<p>Weitere Tirol-Tipps gibt es hier:</p>
<p>„Herz.Stücke. Das Handbuch der Tiroler Einkaufserlebnisse“: Tirol Werbung (Hrsg.), Texte: Irene Heisz, Fotos: Lisa Hörterer, 192 Seiten, 14,90 Euro, Innsbruck 2016. Erhältlich im Tirol Shop Innsbruck und online unter <a href="http://www.tirolshop.com" target="_blank" rel="noopener">www.tirolshop.com</a>. Als eBook erhältlich im Apple iBook Store (kostenlos) und auf Amazon für alle Kindle Geräte (2,99 Euro).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausflüge in Tirol</title>
		<link>https://reisewiki.at/tirol-ausfluege-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2016 09:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tirol-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=508</guid>

					<description><![CDATA[Lust auf einen Ausflug? Tirol bietet viele tolle Ziele: Wir haben die spannendsten Ausflugsdestinationen für Sie zusammengestellt: Erleben Sie Kunst und Kultur, Action und Abenteuer <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/tirol-ausfluege-tipps/" title="Ausflüge in Tirol">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lust auf einen Ausflug? Tirol bietet viele tolle Ziele: Wir haben die spannendsten Ausflugsdestinationen für Sie zusammengestellt: Erleben Sie Kunst und Kultur, Action und Abenteuer oder tolle Familienziele. Wandern und mountainbiken Sie mit uns in die schönsten und oft noch unentdeckten Ecken Tirols.</p>
<h2>Die Hungerburgbahn</h2>
<p>Die Hungerburgbahn zeigt die moderne Seite Innsbrucks. Sie verbindet die Innenstadt mit dem hochgelegenen Stadteil Hungerburg. Die Standseilbahn setzt auch durch die interessanen Haltestellen und die pompöse Bergstation internationale Maßstäbe. Während der Bergfahrt bewundert man ein tolles Panorama.</p>
<p>Die kurze Auffahrt beginnt inmitten der Stadt mit der Hungerburgbahn, deren Stationen an Gletschermoränen erinnern und mittlerweile charakteristisch für das Stadtbild Innsbrucks sind. Direkt an der Bahnstrecke liegt der vor allem bei Familien sehr beliebte Alpenzoo. Im Kombiticket Alpenzoo inkludiert sind neben der Berg- und Talfahrt mit der Hungerburgbahn, auch der Eintritt in den Alpenzoo und das Parken in der City- oder Congressgarage.</p>
<figure id="attachment_1538" aria-describedby="caption-attachment-1538" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1538" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/nordkette_innbruecke-1024x732.jpg" alt="Innsbrucker Nordkettenbahnen Betriebs GmbH." width="750" height="536" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/nordkette_innbruecke.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/nordkette_innbruecke-300x214.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/nordkette_innbruecke-768x549.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1538" class="wp-caption-text">Hungerburgbahn. Foto: Thomas Murauer/Innsbrucker Nordkettenbahnen Betriebs GmbH.</figcaption></figure>
<p>Mit der Gondelbahn weiter geht es auf die 1905 m hoch gelegene Seegrube. Dort eröffnet sich der Blick auf das gesamte mittlere Inntal bis zur italienischen Landesgrenze. Die Alpenlounge Seegrube befindet sich direkt im Stationsgebäude. Für den Aussichtshöhepunkt geht es weiter auf das 2256 m hohe Hafelekar.</p>
<p><a href="http://www.nordkette.com">www.nordkette.com</a></p>
<hr />
<h2>Kristallwelten Wattens</h2>
<p>Staunen wie ein Kind, wo kann man das heute noch? Beispielsweise im Inneren eines riesigen Kristalls, bei dem sich Licht in hunderten Spiegelflächen bricht. Der imposante Kristalldom ist Herzstück der „Swarovski Kristallwelten“.<br />
Wie sehr man Menschen mit kunstvoll verarbeiteten Glaskristallen verzaubern kann, beweist die Familie Swarovski seit über 100 Jahren. Mit den „Swarovski Kristallwelten“ in Wattens ging man noch einen Schritt weiter – und erschuf einen eigenen Kosmos, in dem Kristalle auf unterschiedlichste Weise inszeniert wird. Erdacht vom Multimediakünstler André Heller, wurden 14 Wunderkammern von namhaften internationalen Künstlern und Designern wie Alexander McQueen, Tord Boontje oder Brian Eno gestaltet, die ihren Namen seither alle Ehre machen: In der märchenhaften Winterlandschaft aus tausenden Kristallen, im größten Kaleidoskop der Welt, in der mysteriösen Eisgasse, oder im bereits erwähnten Kristalldom von André Heller, Brian Eno und Susanne Schmöger.</p>
<p><a href="http://www.kristallwelten.swarovski.com">www.kristallwelten.swarovski.com</a></p>
<figure id="attachment_1536" aria-describedby="caption-attachment-1536" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1536" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kristallwelten_Wattens_1465461715.jpg" alt="Kristallwelten, Wattens" width="640" height="426" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kristallwelten_Wattens_1465461715.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kristallwelten_Wattens_1465461715-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1536" class="wp-caption-text">Kristallwelten, Wattens</figcaption></figure>
<div class="overlay"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Osttirol &#8211; Villgratental und Innergschlöß</title>
		<link>https://reisewiki.at/osttirol-villgratental-innergschloessl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2016 20:59:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tirol-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=427</guid>

					<description><![CDATA[Im Porträt: das Osttiroler Villgratental und das Innergschlöß im Nationalpark Hohe Tauern plus Tipps für gutes Essen und Übernachten in Osttirol. Das Osttiroler Villgratental So <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/osttirol-villgratental-innergschloessl/" title="Osttirol &#8211; Villgratental und Innergschlöß">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Porträt: das Osttiroler Villgratental und das Innergschlöß im Nationalpark Hohe Tauern plus Tipps für gutes Essen und Übernachten in Osttirol.<br />
</strong></p>
<h2>Das Osttiroler Villgratental</h2>
<p><strong>So viele Sterne! Ein einziges Funkeln am schwarz samtenen Himmel, während der Betrachter staunend auf dem Balkon sitzt, den man hier „Solder“ nennt. Die zweite Sensation, die sich sofort offenbart, ist die Abwesenheit von Lärm.</strong></p>
<p>Nur das Rauschen des Baches begleitet den Blick über den Himmel. Einfache Freuden sollte man meinen, doch diese Kombination aus Sternenhimmel und Stille, erlebt der durchschnittliche Stadtbewohner viel zu selten. Nur so abgelegene Täler, wie das Osttiroler Villgratental können damit noch aufwarten. Was für sternentwöhnte Städter ein fast kindliches Erlebnis ist, war für die Bewohner des Tales lange Zeit hartes tägliches Brot.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/7301/thumb_preview_1d18e90b-e629-48d2-9687-4df662815c7f.jpg" alt="Innervillgraten in Osttirol © Österreich Werbung, Fotograf: Niederstrasser" width="880" height="592" /><figcaption class="wp-caption-text">Innervillgraten in Osttirol. © Österreich Werbung, Fotograf: Niederstrasser</figcaption></figure>
<p>Die Abgeschiedenheit bedeutete im Wesentlichen: Armut. Der Platz in den fruchtbaren Ebenen des Landes war vergeben, aber hier oben auf 1400 Meter Seehöhe gab es noch Boden und die Möglichkeit als freier Bauer sein Dasein zu fristen. Aber das Brot war eben hart. In einem Reiseführer von 1842 schrieb Beda Weber: „Nur rastlose Arbeitslust und äußerste Genügsamkeit schützt sie vor drückender Noth“. Lange änderte sich nichts an der Lage der Villgrater Bauern. Das raue Klima formte Menschen, die viel arbeiteten, alles recycelten, so gut wie keinen Müll produzierten, aber auch geniale Erfindungen, wie die frei hängende Materialseilbahn hervorbrachten. Der Ablauf des Jahres, seine Höhepunkte, Feste und Feiern wurden bestimmt vom Wetter und dem Kalender der Kirche. Bis in die 1970-er Jahre konnte man ihn noch sehen, den sonntäglichen Gänsemarsch der Bauern mit ihrer Kinderschar, alle in Tracht, wie sie über die schmalen Wege von den hoch gelegenen Höfen zu Fuß hinab ins Tal stiegen um die Sonntagsmesse zu besuchen.</p>
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<p>Dann kam die Bergbauernförderung, der subventionierte Straßenbau und das Ende der Armut. Für ein Achthundert-Seelen-Dorf, das über Jahrhunderte autark gewirtschaftet hatte, in dem jeder seine Butter im eigenen Haus herstellte und die Einwohner des Tales den widrigsten klimatischen Bedingungen entgegengetreten waren, brachen bequemere Zeiten an. Der Segen hatte aber auch eine Kehrseite. Plötzlich geschah, was Jahre zuvor undenkbar gewesen wären: Geräte wurden nicht erneuert, Seilbahnen verfielen, Baumaterialien wurden nicht recycelt und im Kühlregal des Kaufladens stand Milch, abgepackt in Kartons, gemolken von Kühen die vielleicht Hunderte Kilometer entfernt lebten.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3156/thumb_preview_abf066cc-f11d-4553-aa0e-1a4def015bc3.jpg" alt="Ausservillgraten in Osttirol. © Österreich Werbung, Fotograf: Niederstrasser" width="880" height="592" /><figcaption class="wp-caption-text">Ausservillgraten in Osttirol. © Österreich Werbung, Fotograf: Niederstrasser</figcaption></figure>
<p>Als man überlegte, es den reichen Skiorten im Norden nachzumachen, kamen die Villgrater zu spät. Es fand sich kein Investor für den Traum vom großen Skigebiet, dem Massengeschäft mit fröhlicher Abendunterhaltung bis weit nach Sonnenuntergang. Die Trauer war groß und es verging einige Zeit, bis die Villgrater bereit waren, den Schatz, der in ihrem Tal verborgen lag, zu heben.</p>
<p>Den Anfang machten wieder ein paar „geniale“ Villgrater. Sie gründeten einen <strong>Heimatpflegeverein</strong> und renovierten in mühevoller Kleinarbeit Geräte, eine Mühle und ein ganzes Sägewerk, das nur von der Kraft des vorbei fließenden Baches angetrieben wird. Neue Monumente autarken Wirtschaftens im Einklang mit der Natur entstanden und weil sie so einzigartig sind, wurden sie europaweit gewürdigt. Vor wenigen Jahren hat sogar die moderne Architektur Einzug gehalten.</p>
<p><strong>Tipps:</strong></p>
<p><strong>Gannerhof</strong><br />
Authentisch schlafen und essen in Innervillgraten.<br />
<a href="http://www.gannerhof.at">www.gannerhof.at</a></p>
<p><strong>Genussregion Österreich</strong><br />
Übersicht der Genusswirte in Österreich, mit der Option, Tiroler Genusswirte zu suchen, die auch das Fleisch des Osttiroler Berglammes verarbeiten.<br />
<a href="http://www.genusswochen.at">www.genusswochen.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Das Innergschlöß im Nationalpark Hohe Tauern</strong></h2>
<p><strong>„Der schönste Talschluss der Ostalpen“ – so wird das Innergschlöß im Osttiroler Teil des Nationalparks Hohe Tauern immer wieder bezeichnet. Im Sommer schätzen Spaziergänger, Bergwanderer und all jene, die sich in Begleitung eines Bergführers auf den Weg zum vergletscherten Gipfel des Großvenedigers machen, das stille, unerschlossene Tal.</strong></p>
<p>Geduckt und eng aneinandergeschmiegt stehen die Häuser ihren wettergegerbten Holzwänden und Schindeldächern in den Almdörfern Außergschlöß und Innergschlöß. Doch so romantisch das Bild wirkt, die Hütten sind höchst spartanisch eingerichtet und wurden den Almsommer über von Hirten und ihren Familien bewohnt. Gäste übernachten in Innergschlöß im <strong>Venedigerhaus</strong>, einem traditionsreichen Almgasthaus mit bodenständiger Küche. Etwas anderes würde in diese Idylle auch nicht passen. Der private PKW-Verkehr endet beim Matreier Tauernhaus (1.512 m), wo es ausreichend Parkplätze gibt. Es liegt unmittelbar unterhalb des Südportals des Felbertauerntunnels und ist mit dem Pkw von Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck und Bozen in zwei bis zweieinhalb Stunden erreichbar. Auch die Anreise per Postbus ist möglich.</p>
<p>Vom <strong>Tauernhaus</strong> zur Almsiedlung ins Innergschlöß (1.691 m) geht man zu Fuß eine gute Stunde. Wer will, kann auch das Venedigerhaustaxi oder die Pferdekutsche benutzen. Zu Fuß ist es natürlich eindrucksvoller. Hat man erst einmal Außergschlöß erreicht, weitet sich das Tal und führt fast eben bis Innergschlöß und zum Talschluß.</p>
<p>Das Innergschlöß ist von einer Reihe alpiner Schutzhütten umgeben, von denen viele auch für Bergwanderer mit guter Kondition und alpinen Grundkenntnissen ohne Begleitung erwanderbar sind. Nur in Begleitung von Bergführern sollte man sich allerdings auf den Gletscher wagen (Touren von der Neuen Prager Hütte (2.796 m) auf den <strong>Großvenediger</strong> (3.674 m) und seine Nebengipfel).</p>
<p><strong>Der Gletscherweg-Rundweg</strong></p>
<p>Ein besonderes Erlebnis bietet der 1978 vom Österreichischen Alpenverein angelegte Gletscherweg. Dieser Rundweg hat das Venedigerhaus als Ausgangs- und Zielpunkt, nimmt rund vier Stunden reine Gehzeit in Anspruch und ist von den Anforderungen als mittelschwer eingestuft. Der Weg führt durch Landschaftsteile, die seit dem jüngsten Gletscherhöchststand um 1850 eisfrei geworden sind. Man sieht Moränen, die der Gletscher abgelagert hat und bewegt sich durch den Gletscherschliff. Diese vom Gletscher glatt geriebenen und erst vor wenigen Jahrzehnten freigegebenen Felsen beeindrucken nicht nur mit ihren bizarren Formen, sondern auch mit vielfärbigen Felszeichnungen. Zu bestaunen gibt es auch den tosenden Schlatenbach, der im Hochsommer, am Höhepunkt der Gletscherschmelze gewaltige Wassermassen transportiert. Heute liegt das ganze Gebiet im <strong>Nationalpark HoheTauern</strong>.</p>
<p>Ein besonderes Naturjuwel am Gletscherweg ist das „Auge Gottes“. Moränenwälle haben hier einen annähernd dreieckigen Tümpel gebildet, in dessen Mitte eine Wollgrasinsel liegt und damit die namensgebende Assoziation ausgelöst. Im Juli und August ist sie mit den weißen Kugeln des blühenden Wollgrases übersät. Der Weg führt ziemlich nahe an den Eisriesen heran, der sich immer weiter zu den ihn speisenden Gipfeln des Venedigers zurückzieht. Der Eindruck, den dieser Gletscher aus unmittelbarer Nähe hinterlässt, ist aber noch immer großartig.</p>
<p>Das Innergschlöß bietet sich für einen Tagesausflug mit einem Spaziergang zum Talschluß ebenso an, wie als Ausgangs- und Zielpunkt mehrtägiger hochalpiner Wanderungen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Venedigerhaus Innergschlöß</strong><br />
Familie Resinger<br />
9971 Matrei in Osttirol<br />
Tel.: +43 4875 8820<br />
<a href="http://www.venedigerhaus-innergschloess.at">www.venedigerhaus-innergschloess.at</a></p>
<p><strong>Matreier Tauernhaus</strong><br />
Familie Brugger<br />
Tauer 22<br />
9971 Matrei in Osttirol<br />
Tel.: +43 4875 8811<br />
<a href="http://www.matreier-tauernhaus.com">www.matreier-tauernhaus.com</a></p>
<p><strong>Nationalpark Hohe Tauern</strong><br />
Kirchplatz 2<br />
9971 Matrei in Osttirol<br />
Tel.: +43 4875 5112 0<br />
<a href="http://www.hohetauern.at">www.hohetauern.at</a></p>
<p><strong>Nationalpark Hohe Tauern in Osttirol</strong><br />
<a href="http://www.hohetauern.at">www.hohetauern.at</a></p>
<p><strong>Bergsteigerdörfer</strong><br />
Das Villgratental gehört zu den Bergsteigerdörfern Österreichs<br />
<a href="http://www.bergsteigerdoerfer.at">www.bergsteigerdoerfer.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Gut essen &amp; übernachten</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>Adler Lounge</strong></h3>
<p><strong>Mit Blick auf über 60 Dreitausender kann man in der Adler Lounge essen und wohnen.</strong></p>
<p>Die Region Großglockner-Resort Kals/Matrei präsentiert sich im Winter mit mehr als 110 Pistenkilometern als größtes Ski-Gebiet Osttirols, im Sommer lädt hier der größte Nationalpark Mitteleuropas, der Nationalpark Hohe Tauern, Wanderer und Mountainbiker ein. Die Adler Lounge liegt auf rund 2.500 m Seehöhe direkt an der Bergstation der Bergbahn. In Kabinen schwebt man nahezu lautlos von Kals hinauf zum voll verglasten „Alpen-Wohnzimmer“, das mit Designer-Möbeln, Holzböden und moderner Kunst ausgestattet ist.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Adler Lounge, 9981 Kals am Großglockner. <a href="http://www.adlerlounge.at">www.adlerlounge.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Gannerhof im </strong><strong>Innervillgraten<br />
</strong></h3>
<p>Im Innervillgraten befindet sich der Gannerhof der Familie Mühlmann, die in und rund um ein typisches, altes Bauernhaus aus bescheidensten Anfängen eine weitum bekannte Adresse gemacht hat. Das Geheimnis dabei ist vielleicht, dass es gar keines gibt. Außer immer auf die Qualität zu schauen und auf die Regionalität. Das Brot selbst zu backen, die Bergschafe der Region zu kulinarischen Köstlichkeiten zu verarbeiten und dazu mit die passenden Weine aus dem Keller zu reichen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gannerhof, Familie Mühlmann, 9932 Innervillgraten 93. <a href="http://www.gannerhof.at">www.gannerhof.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Gradonna Mountain Resort, Chalets &amp; Hotel</strong></h3>
<p><strong>Außen Holzschindeln, innen Luxus. Das Gradonna Resort in Kals (Osttirol) befindet sich direkt an der Talabfahrt am Fuße des Großglockners.</strong></p>
<p>Ein modernes Bergdorf inmitten einer Naturlandschaft: Das autofreie Gradonna Mountain Resort offeriert 42 Chalets mit eigenem Wellnessbereich gebaut mit Holz. Dank der großen Glasfenster ist der Großglockner von jedem Punkt im Hotel zu bewundern. Das Hotel befindet sich am Fuße des Großglockners, direkt an der Talabfahrt nach Kals. Gekocht werden Osttiroler Spezialitäten und leichte mediterrane Kost mit asiatischen Zutaten. Alte Rezepte werden neu interpretiert mit regionalen und saisonalen Produkten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Gradonna Mountain Resort, Gradonna 1, 9981 Kals am Großglockner. <a href="http://www.gradonna.at">www.gradonna.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Kräuterwirtshaus Strumerhof</strong></h3>
<p><strong>Beinahe schon wie ein Schwalbennest in den Hang hoch über Matrei gebaut, lädt das Kräuterwirtshaus Strumerhof  mit einer Terrasse zur Einkehr ein.</strong></p>
<p>„Was es heint gibt“ bildet die Überschrift zur Speisen- und Getränkekarte. Wie wäre es also mit einem alkoholfreien Weidentonic oder einem Schafgarben-Campari zur Einstimmung? Von der Terrasse lässt man seinen Blick über den  Kräutergarten schweifen, während die Bedienung eine Frittatensuppe oder eine Unkraut-Suppe serviert. Nicht fehlen dürfen natürlich die Osttiroler Schlipfkrapfen, Kasnocken mit Lauchragout sowie Brennnessel-Knödel mit Gorgonzola-Sauce.Beliebt sind die gebratene Leber mit karamellisierten Äpfeln und Kartoffeln oder das Krautgulasch, beides vom Rind aus eigener Aufzucht. Sehr gut auch das gebratene Duo vom Reh aus heimischem Revier, bestehend aus Medaillons und Schlögel sowie Blaukraut und Spätzle. Wer noch Platz hat, sollte auf keinen Fall die Schwarzbeer-Palatschinken oder Strumerhof-Torte auslassen. Neben einer kleinen, aber feinen Auswahl an Weinen gibt es auch diverse, typische „Verdauerli“, wie beispielsweise den Osttiroler Pregler, den Frauenmantel- oder Lärchenzapfenschnaps.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Kräuterwirtshaus Strumerhof, Hinteregg 1, 9971 Matrei in Osttirol. <a href="http://www.strumerhof.at">www.strumerhof.at</a></p>
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