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	<title>Niederösterreich-Reiseführer</title>
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	<title>Niederösterreich-Reiseführer</title>
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		<title>Der Donauradweg &#8211; Tipps, die sich lohnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2016 09:34:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Oberösterreich-Reiseführer]]></category>
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					<description><![CDATA[Die kostenlose Donauradweg-Broschüre Passau-Bratislava beschreibt den beliebtesten Radfernwege Europas, der über 381 Kilometer von Passau nach Bratislava führt. 600.000 Radfahrerinnen und Radfahrer befahren alljährlich eine <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/donauradweg-reisefuehrer/" title="Der Donauradweg &#8211; Tipps, die sich lohnen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die kostenlose Donauradweg-Broschüre Passau-Bratislava beschreibt den beliebtesten Radfernwege Europas, der über 381 Kilometer von Passau nach Bratislava führt. 600.000 Radfahrerinnen und Radfahrer befahren alljährlich eine oder mehrere der 17 Etappen, die beiderseits des Stroms verlaufen.</strong></p>
<p>Die etwas verkürzte Tour an der Donau, von Passau nach Wien, gilt bei Radwanderern geradezu als Klassiker. Ihre 14 Etappen (beiderseits des Flusses) werden dementsprechend stark frequentiert. Kein Wunder, bietet die 312 Kilometer lange Strecke doch eine Fülle von Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>So begegnen den Radlern aufregende Landschaften wie etwa der Mäander der Schlögener Donauschlinge mit den hoch aufragenden, dicht bewaldeten Donauleiten zu beiden Seiten. Oder die romantische UNESCO-Weltkulturerbe-Landschaft Wachau mit ihren von Felsen durchsetzten Waldhängen, den sich sanft wölbenden Weinbergen und den vielen historischen Ortschaften.</p>
<hr />
<h2>Kostenloser Donauradweg Führer Passau-Bratislava</h2>
<p>Für 2019 erschien die Neuauflage der 170-seitigen Donauradweg-Broschüre Passau-Bratislava. Die beliebte Broschüre beinhaltet wichtige Informationen rund um das Radfahren an der Donau in Österreich und ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfügbar. In 13 Streckenabschnitten zeigen übersichtliche Karten den genauen Verlauf des Radweges von Passau bis Bratislava. Neben Auskünften über Nächtigungsbetriebe findet man darin allerhand Wissenswertes über Highlights in den Donauorten und –städten, Radfähren, Kraftwerksübergänge und Schiffsanlegestellen. Die Broschüre kann kostenlos unter <a href="http://www.donau-oesterreich.at/prospekte">www.donau-oesterreich.at/prospekte</a> angefordert werden.</p>
<hr />
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9927/thumb_preview_78f50407-68bf-494b-9323-b1c92bb7c7ef.jpg" alt="Radfahren in der Wachau" width="880" height="585" data-ab-color="rgb(160,188,189)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Radfahren in der Wachau. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p>Wien, einst Kaiserresidenz, mit ihren Sehenswürdigkeiten wie Schloss Schönbrunn, Hofburg und Riesenrad wird vom Donauradweg durchquert. In Linz, der oberösterreichischen Landeshauptstadt und europäischen Kulturhauptstadt 2009, locken u.a. Lentos Kunstmuseum, Brucknerhaus und Ars Electronica Center. Die Dreiflüssestadt Passau, ehemaliger Bischofssitz, wartet mit einer prächtigen Altstadt auf. Das malerische Enns, Österreichs älteste Stadt, das idyllische Schifferstädtchen Grein die malerischen Wachauer Orte Dürnstein und Spitz sowie die Gartenstadt Tulln liegen ebenso an der Strecke wie barocke Klöster und Stifte – etwa Melk, Göttweig, Klosterneuburg, Engelszell und St. Florian. Burgen und Ruinen, Dörfer und alte Marktplätze, Sandstrände und kleine Museen warten ebenfalls darauf, entdeckt zu werden.</p>
<p><img decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10558/thumb_preview_74ef8e11-2ba6-4740-8a32-cabe0c7c6364.jpg" alt="Donauradweg Dürnstein" width="880" height="456" data-ab-color="rgb(108,168,195)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Pause bei einer Fahrradtour entlang des Donauradwegs am Ufer der Donau bei Rossatz mit Blick auf Dürnstein in der Wachau.© Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</em></p>
<p>Ergänzt wird dieses Angebot durch eine Routenführung und Infrastruktur, die auch den ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) überzeugt haben. Der hat 2015 den Donauradweg einer Qualitätsprüfung unterzogen – und ihm wieder eine sehr gute 4-Sterne-Bewertung verliehen. Dabei wurden auch rund 50 fahrradfreundliche Pensionen und Hotels als ADFC-bett+bike-Betriebe qualifiziert. Sie garantieren damit nicht nur gesicherte, teilweise überdachte Radabstellplätze, „Erste Hilfe“-Radwerkzeug und Trockenräume für Kleidung, sondern auch Ladestationen für E-Bikes.</p>
<p>Alle wichtigen Informationen zum Donauradweg findet man im kleinen Reiseführer &#8222;Donauradweg-Falter&#8220;. Der Gratisfolder im handlichen Kleinformat in Deutsch und Englisch bietet u.a. übersichtliche Karten zu der Strecke von Passau bis Bratislava, Informationen zu Beherbergungsbetrieben, E-Ladestationen, Radinformations- und Servicestellen, zu Radfähren und Kraftwerksübergängen. Er führt Schifffahrtspläne sowie Kontaktadressen von Gemeinden und Tourismusverbänden an und enthält buchbare Radreiseangebote. Zu beziehen ist der Donauradweg-Falter kostenlos unter: <a href="http://www.donau-oesterreich.at/prospekte."><span style="color: #0000ff;">www.donau-oesterreich.at/prospekte.</span></a></p>
<p><strong>Donauradweg-Facts</strong></p>
<ul>
<li>der österreichische Donauradweg ist Teil der EuroVelo-Route EV6, die über 4.448 km vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer führt</li>
<li>Ausbau des Donauradwegs seit 1984 am sogenannten &#8222;Treppelweg&#8220; an der Donau</li>
<li>von Passau bis Bratislava 17 Etappen über 381 km beiderseits des Stromes, bis Wien 14 Etappen über 312 km beiderseits des Stromes</li>
<li>jährlich rund 600.000 Radfahrer am Donauradweg</li>
<li>touristische Tagesausgaben am Donauradweg / Jahr: rund 100 Mio. €</li>
<li>17 Radfähren, 29 Infostellen, ca. 100 E-Bike-Ladestationen in OÖ, NÖ und Wien, ca. 50 ADFC-bett+bike-Betriebe, 350 Radverleihstellen (vielfach mit Rad-Service)</li>
<li>1.300 via Handy auszuleihende &#8222;nextbikes&#8220; an 296 Verleihstandorten (z.B. Bahnhöfe) in Niederösterreich</li>
<li>Infos: <a href="http://www.donau-oesterreich.at">www.donau-oesterreich.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2>Donauradweg in Bildern</h2>
<p><img decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/13174/thumb_preview_279d453b-c062-45bd-9858-daa69637f5d5.jpg" alt="Donauradweg in Oberösterreich, Schlögener Schlinge " width="880" height="587" data-ab-color="rgb(143,174,230)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauradweg in Oberösterreich, Schlögener Schlinge. © OÖ.Tourismus, Fotograf: Erber</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/13182/thumb_preview_bfec44ae-0879-456b-a535-6a6670687fff.jpg" alt="Donauradweg in Oberösterreich, Stift St. Florian" width="880" height="587" data-ab-color="rgb(48,113,170)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauradweg in Oberösterreich, Stift St. Florian. © WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH, Fotograf: Hochhauser</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10678/thumb_preview_edbbcb42-0f46-4a93-b49d-f625f8bdb1d9.jpg" alt="E-Biken am Donauradweg bei Grein" width="880" height="379" data-ab-color="rgb(15,13,10)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Mit E-Bikes auf dem Donauradweg bei Grein. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9929/thumb_preview_dc55724f-63f3-41c0-b7c8-bd0312f52ae0.jpg" alt="Donauradweg in der Wachau" width="880" height="585" data-ab-color="rgb(212,212,212)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauradweg in der Wachau. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9921/thumb_preview_e55b16db-fe05-49f6-86c8-8d41f2dd04ba.jpg" alt="Familie beim Radfahren / Donauradweg" width="880" height="586" data-ab-color="rgb(161,180,186)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauradweg in der Wachau. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9912/thumb_preview_ced8781b-d108-44b4-88e6-9519a4955030.jpg" alt="Familie beim Radfahren / Donauradweg" width="880" height="585" data-ab-color="rgb(41,63,0)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Der Donauradweg ist durchgängig sehr gut ausgebaut und beschildert. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9928/thumb_preview_d07b6d93-1e97-4442-bfc5-2494682f7026.jpg" alt="Radfahren an der Donau bei Spitz" width="880" height="585" data-ab-color="rgb(166,189,195)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Fähren machen es einfach, von einer Donauseite auf die andere zu wechseln. Hier die Fähranlegestelle in Spitz an der Donau. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10680/thumb_preview_71c8cac6-d147-49db-8965-73a6e11bc7ce.jpg" alt="E-Biken Schlögener Schlinge, Fähre" width="880" height="659" data-ab-color="rgb(183,213,221)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Hier setzen Radfahrer mit einer Fähre bei der Schlögener Schlinge über die Donau.© Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9924/thumb_preview_075a8f7b-ca98-4cb9-bd35-c15bd7ea974e.jpg" alt="Familie beim Radfahren" width="880" height="586" data-ab-color="rgb(165,193,194)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Der Radweg an der Donau ist besonders bei Familien beliebt. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<hr />
<h2>Wandern am Donausteig</h2>
<p>An beiden Ufern des Flusses führt der Donausteig durch abwechslungsreiche Landschaften: waldreiche Uferhänge mit versteckten Burgen und Ruinen, fruchtbare Ebenen und urwüchsige Auwälder. 41 Rundrouten zweigen vom Hauptweg ab und laden ein, das Hinterland zu erkunden. Dazu erzählt der Donausteig Geschichten. Die Gegebenheiten der Natur, die wechselnden Landschaften, unerklärliche Phänomene sind die Wurzeln eines großen Schatzes an mystischen und mythischen Erzählungen.</p>
<p>Der Donausteig greift 120 dieser alten Donausagen auf, die mit Burgen, Bergen, Orten und Städten entlang der Ufer in Verbindung stehen. Neu erzählt und illustriert können die Wanderer sie auf den Übersichtstafeln des Donausteiges nachlesen. Und damit verstehen, wie sich die Menschen der Vergangenheit ihre Umgebung zu erklären versuchten.</p>
<p>Nähere Informationen: <a href="http://www.donausteig.com">www.donausteig.com</a></p>
<hr />
<h2>Das Donaufestival: Ende April bis Anfang Mai</h2>
<p><strong><span class="st">Krems liegt im Donautal und zwar im östlichen Randbereich der Wachau<em>.</em> </span>Das donaufestival Krems gilt als das Festival für aktuelle künstlerische Positionen im Spannungsfeld zwischen Performance und Klangkunst, Experiment, Pop und Subkultur.</strong></p>
<p>Es muss am Fluss liegen und an der Landschaft zu beiden Seiten seiner Ufer, am Kommen und Gehen der Völker im Laufe der Jahrtausende, die ein geschärftes Bewusstsein geben von den eigenen Wurzeln und gleichzeitig den Blick frei machen für Neues. Wie sonst ließe sich die Fülle der Festivals in dieser Region erklären, die mit einem wachen Sinn für Tradition und der Begegnung über Grenzen hinweg gleichermaßen ausgestattet sind. Im Jahresreigen dieser Festivals ist das donaufestival eines der ersten.</p>
<p>Ostern ist kaum vorüber, wenn das donaufestival alljährlich seine Überraschungen auspackt. Besonderes Augenmerk legen die Initiatoren dabei auf (noch) Unbekanntes und eine Fülle von Eigenproduktionen, die es nur hier zu erleben gibt. Trotzdem bietet das Programm immer auch internationale Größen: So stellte in Krems Rufus Wainwright eines seiner Alben vor, hatten die Melvins einen bejubelten Auftritt und brachte Peaches Techno-Punk zu Gehör. Getreu dem inhaltlichen Gestaltungsprinzip „Nodes, Roots &amp; Shoots” – Knoten, Wurzeln und Triebe – wird alljährlich an den Schaltstellen künstlerischer Netzwerke gearbeitet.</p>
<p>Spaziergänge bei psychedelischer Musik dem Hypothalamus entlang oder mit den Noiserockern Sonic Youth hart an der Schmerzgrenze werden beim „donaufestival“ ebenso geboten wie Diskursoperetten, Musikfilmprojekte und experimentelle Nebenbeschäftigungen wie Lachyoga. Alles zusammen ein junges und garantiert ungewöhnliches Festivalprogramm, das sich wohltuend vom Mainstream abhebt.</p>
<p>Termin: Ende April – Anfang Mai</p>
<p><a href="http://www.donaufestival.at">www.donaufestival.at</a></p>
<hr />
<h2>Gut essen und trinken an der Donau</h2>
<p>Die Donauregion zwischen Passau und Bratislava bietet eine Fülle regionaltypischer Spezialitäten, ausgezeichneter Lokale und prämierter Weine. Knödel und Bier gelten allgemein als kulinarische Wahrzeichen <strong>Oberösterreichs</strong>. Zu Recht, kennt man doch hier Knödel in sämtlichen Variationen, von den gebackenen Mühlviertler bis zu den kleinen Innviertler Knödeln. Gereicht werden sie z.B. zum deftigen &#8222;Bratl in der Rein&#8220;, zu dem das hiesige Bier auf den Tisch kommt. Das stammt meist aus einer der vielen Kleinbrauereien des nahen Mühlviertels.</p>
<figure id="attachment_3182" aria-describedby="caption-attachment-3182" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3182" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/BILD_3844.jpeg" alt=" Bratknödel mit Sauerkraut, serviert auf Gmundner Keramiktellern. " width="800" height="531" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/BILD_3844.jpeg 800w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/BILD_3844-300x199.jpeg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/BILD_3844-768x510.jpeg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-3182" class="wp-caption-text"><em>Bratknödel mit Sauerkraut, serviert auf Gmundner Keramiktellern. ©OÖ.Tourismus/Röbl</em></figcaption></figure>
<p>Doch der oberösterreichische Donauraum hat noch mehr zu bieten, das in keinem Reiseführer fehlen sollte: Etwa frisches Gemüse aus dem Eferdinger Becken, wo allein 29 Kartoffel- und 70 Gemüseorten gedeihen, darunter die bekannten &#8222;Eferdinger Gurken&#8220;. Oder den Schlägler Bioroggen. Oder die Erdäpfel aus dem Sauwald. Dazu schmackhafte Donaufische wie den seltenen &#8222;<strong>Waller</strong>&#8220; (Wels), den &#8222;<strong>Donaulachs</strong>&#8220; (Huchen) und den Zander. Zubereitet werden sie in den Gasthäusern und Restaurants der oberösterreichischen Donauregion, die vorwiegend auf Bodenständiges setzen. Hier serviert man zum Essen auch den Most und nach dem Mahl Edelbrand – beides aus Früchten der Streuobstwiesen in Donaunähe, etwa auch aus dem Linzer Land.</p>
<p>Was für Oberösterreich der Most ist, das ist für <strong>Niederösterreich</strong> der Wein. Sechs der neun niederösterreichischen Weinstraßen (Wachau, Kremstal, Kamptal, Traisental, Wagram und Carnuntum) sowie das Weinbaugebiet Klosterneuburg liegen in der niederösterreichischen Donauregion. Vor allem die Weltkulturerberegion Wachau, wo auf steilen, sonnigen Urgesteinsterrassen exzellente Rieslinge und Grüne Veltliner gedeihen, ist international bekannt.</p>
<p>Einen Abstecher lohnen auch die alljährliche Genussfeste &#8211; etwa das &#8222;wachau GOURMETfestival&#8220; im Frühjahr und die &#8222;Carnuntum Experience&#8220; im Sommer.</p>
<p>Auf Besonderheiten kann auch die Wiener Küche verweisen, die als einzige der Welt nach einer Stadt benannt ist. Berühmte Spezialitäten wie Schnitzel und Kaiserschmarren sind untrennbar mit der Donaumetropole verbunden. Serviert werden sie im Wiener Beisl, das in den letzten Jahren – durch architektonische Neuinterpretation – eine regelrechte Renaissance erfahren hat. Zu den renommierten Wiener Traditionskaffeehäusern wie Central, Landtmann und Demel gesellen sich ebenfalls immer mehr moderne, stylishe Cafés.</p>
<p>Auch zahlreiche Wiener Heurigen punkten mit aktuellem Design – eine ästhetische Ergänzung der althergebrachten Buschenschenken-Gemütlichkeit in den Wiener Winzerorten Grinzing, Nussdorf und Stammersdorf. Wien ist immerhin weltweit die einzige Metropole, die nennenswerten Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen betreibt. Auf ca. 700 ha gedeihen hier vor allem Weißweine, u.a. der &#8222;Wiener Gemischte Satz DAC&#8220;.</p>
<p>Informationen<strong>: </strong><a href="http://www.donau-oesterreich.at">www.donau-oesterreich.at</a></p>
<hr />
<h2>Kultur an der Donau &#8211; Routenvorschläge für Rad und Auto</h2>
<p><strong> Wer die Donau – mit dem Auto oder mit dem Rad – entlang reist, um Kultur am Strom zu erleben, der taucht vielfach in längst vergangene Zeiten ein. Die alten Römer haben ihre Spuren am Fluss hinterlassen, ebenso die Ritter und Adeligen des Mittelalters sowie später die Habsburger und zahlreiche barocke Baumeister. Doch auch die Gegenwart hält Kulturangebote bereit.</strong></p>
<p>450 Jahre lang war für die alten Römer die Donau ein wichtiger Grenzfluss. Die Spuren ihrer Zivilisation, ihrer Legionslager, Siedlungen und Städte begegnen einem bis heute am Strom: Etwa im Römermuseum Kastell Boiotro in Passau, wo eine faszinierende 3D-Animation drei römische Kastelle wiedererstehen lässt. Oder in den Römermuseen in Enns (Museum Lauriacum), Tulln und Wien. In der Römerstadt Carnuntum wurden sogar ein altrömisches Bürgerhaus, eine Stadtvilla und eine antike Therme voll funktionsfähig rekonstruiert.</p>
<p>Auch die Welt des Mittelalters ist an der Donau bis heute in vielerlei Gestalt präsent. Alte Burgen, Ruinen und  Kirchen erzählen Geschichten von Kreuzfahrten, Machtkämpfen und sagenhaften Begebenheiten. Die Burgruine Schaunberg im Eferdinger Becken beeindruckt mit alten Wehranlagen, Schloss Greinburg im Strudengau gilt als Österreichs ältestes Wohnschloss, und das Museum im Linzer Schloss lädt zur Zeitreise ein. Mit der Burgruine Aggstein in der Wachau lernt man eine der berühmtesten Ritterburgen Österreichs kennen. Auf der Ruine Dürnstein, ebenfalls in der Wachau, erfährt man Außergewöhnliches zum einst hier gefangen gehaltenen König Richard Löwenherz. In Wien lockt mit dem Stephansdom ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst. Und in der Mittelalterstadt Hainburg wartet eine beeindruckende Burgruine mit grandiosem Panoramablick auf.</p>
<p><strong>Habsburger-Pracht &amp; aktuelle Kunst</strong></p>
<p>Die Habsburger-Kaiser haben die Geschichte Europas und damit auch die des Donauraumes nachhaltig beeinflusst. Glanz und Glorie sowie der Wohlstand der einstigen Donaumonarchie sind allgegenwärtig: Altstädte wie in Passau und Linz, das  Barockkloster St. Florian, die Stifte Engelszell, Melk und Klosterneuburg, Schlösser wie Artstetten, die Wiener Hofburg und die kaiserliche Sommerresidenz Schloss Schönbrunn. Kunstwerke wie die Kaiserkronen in der Schatzkammer und die Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien zählen zu den Höhepunkten einer Kulturreise an der Donau.</p>
<p>Auch <strong>Zeitgenössisches</strong> zeigt im Kulturleben an der Donau Flagge. In Linz zeigt etwa das &#8222;Ars Electronica Center&#8220;  interaktive Ausstellungen. Dazu machen das neue Musiktheater, das Brucknerhaus, der Skulpturenpark &#8222;forum metall&#8220; sowie Museen und Galerien die Stadt zum Reiseziel. Im Wiener MuseumsQuartier (MQ), einem der zehn weltgrößten Kulturareale, locken das Leopold Museum (Schiele!) und das mumok &#8211; Museum Moderner Kunst. Die Albertina gilt als eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen (&#8222;Dürer-Hase&#8220;), Klimt-Fans besuchen das Belvedere (&#8222;Der Kuss&#8220;), und Freunde der Avantgarde schauen im 21er-Haus vorbei. Auch kleinere Städte sorgen für Überraschungen: etwa Pöchlarn mit dem Oskar-Kokoschka-Geburtshaus, Krems mit der Kunstmeile (Kunsthalle Krems, Karikaturmuseum Krems – einziges Karikaturmuseum in Österreich, Forum Frohner), Tulln mit dem Egon-Schiele- und Klosterneuburg mit dem ESSL-Museum.</p>
<p>Vier detailliert ausgearbeitete Kultur-Touren an der Donau findet man auf <a href="http://www.donau-oesterreich.at/kultur">www.donau-oesterreich.at/kultur</a>. Dort kann man Reisevorschläge zu den Themen &#8222;Römer&#8220;, &#8222;Mittelalter&#8220;, &#8222;Habsburger &amp; Barock&#8220; sowie zu &#8222;modern &amp; zeitgenössisch&#8220; kostenlos herunterladen. Die Touren sind so ausgearbeitet, dass sie in fünf bis sieben Tagen per Auto oder in acht bis zehn Tagen mit dem Rad zu bewältigen sind. Länge und ungefähre Fahrtdauer der komfortablen Etappen sind ebenso angegeben wie Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Web-Adressen von Museen und Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>Die Kulturreisen an der Donau auf einen Blick:</p>
<p>Die auf <strong>donau-oesterreich.at/kultur</strong> vorgeschlagenen Kulturreisen führen von Passau nach Hainburg &#8211; mit dem Auto: ca. 375 km, mit dem Rad ca. 400 km</p>
<ul>
<li>Kulturreise &#8222;<strong>Römer</strong>&#8220; – mit dem Auto (Start Mittwoch): 5 Tage, mit dem Rad (Start Sonntag): 8 Tage, Highlights: Römermuseum Kastell Boiotro, Museum Lauriacum Enns, Römermuseum Tulln, Römermuseum Wien, Römerstadt Carnuntum</li>
</ul>
<ul>
<li>Kulturreise &#8222;<strong>Mittelalter</strong>&#8220; – mit dem Auto (Start Samstag): 5 Tage, mit dem Rad (Start Samstag): 9 Tage, Highlights: Passau, Linz, Enns, Grein, Burgruine Schaunberg, Burgruine Aggstein, Ruine Dürnstein, Krems-Stein, Tulln, Stephansdom, Hainburg</li>
</ul>
<ul>
<li>Kulturreise &#8222;<strong>Habsburger &amp; Barock</strong>&#8220; – mit dem Auto: 7 Tage, mit dem Rad 10 Tage, Highlights: Passau, Stiftskirche Engelszell, Linz, Stift St. Florian, Schloss Artstetten, Stift Melk, Krems-Stein, Stift Göttweig, Stift Klosterneuburg, Schloss und Park Schönbrunn, Schloss Belvedere, Hofburg, Schatzkammer</li>
</ul>
<ul>
<li>Kulturreise &#8222;<strong>modern &amp; zeitgenössisch</strong>&#8222;– mit dem Auto (Start Dienstag): 7 Tage, mit dem Rad (Start Dienstag): 10 Tage, Highlights: Ars Electronica Center Linz, LENTOS Kunstmuseum, forum metal, Musiktheater Linz, Kunsthalle Krems, Egon Schiele Museum, Essl Museum, MuseumsQuartier Wien mit Leopold Museum und mumok &#8211; Museum Moderner Kunst, Albertina, 21er-Haus</li>
</ul>
<hr />
<h2>Der Donau-Auen Nationalpark</h2>
<p>Eine in Mitteleuropa einzigartige Flusslandschaft an der Donau wird seit 1996 durch den <strong>Nationalpark Donau-Auen</strong> geschützt. Diese urtümliche Landschaft ist von beeindruckender Schönheit, und das Schutzgebiet ist Rückzugsraum für seltene Arten. 800 höhere Pflanzen leben hier, weiters über 30 Säugetier- und 100 Brutvogelarten, 8 Reptilien-, 13 Amphibien-, 60 Fisch- und tausende Insektenarten. Eisvogel, Seeadler, Flussregenpfeifer, Hundsfisch, Sterlet, Biber und Europäische Sumpfschildkröte zählen zu den geschützten Tieren des Nationalparks. An botanischen Kostbarkeiten finden sich die Schwarzpappel, zahlreiche Orchideenspezies und die echte Wilde Weinrebe, Stammform aller Kulturreben.</p>
<p>Die in diesem Gebiet noch ungestaute, frei fließende Donau ist auf ca. 36 km Fließstrecke die <strong>Lebensader des Nationalparks</strong>. Während der Hochwasserphasen durchströmt der Fluss den Auwald, schafft neue Schotterbänke, reißt Steilwände in die Ufer und bringt Nährstoffe ein. Sinkt das Wasser wieder, gedeihen Fauna und Flora rasch von neuem.<br />
Ein Schwerpunkt im Naturschutz-Management liegt in Gewässervernetzungs- und Uferrückbau-Maßnahmen, um harten Eingriffen in der Vergangenheit gegenzusteuern, die Altarme noch besser an die Dynamik des Flusses anzubinden, natürliche Uferlandschaften zu fördern und so das ungezähmte Wesen der Donau-Auen langfristig zu erhalten.</p>
<hr />
<p><strong>Das Besucherangebot im Nationalpark<br />
</strong></p>
<p>Ein vielfältiges Besucherangebot ermöglicht persönliche Naturerlebnisse gemeinsam mit den Nationalpark-RangerInnen – zu Lande und zu Wasser ist diese faszinierende Flusslandschaft erlebbar. Geführte Wanderungen, Kanu- oder Schlauchboottouren laden die BesucherInnen ein, den Nationalpark bestens geführt zu erkunden. Workshops, Themenveranstaltungen, Feste sowie Projektwochen für Schulen runden das Angebot ab. Programme für Kinder und Erwachsene, Individualgäste und Familien, Schulklassen und Gruppen werden angeboten.</p>
<hr />
<h3>Im Nationalpark Donau-Auen ohne Führung</h3>
<p>Es lohnt sich auch, diese Au-Landschaft, welche auf allen Wegen frei zugänglich ist, einmal auf eigene Faust kennen zu lernen. Ein durchgehendes Besucherleitsystem sowie verschiedene Wanderkarten leisten dafür eine wertvolle Hilfe: Sie zeigen interessante Wander- und Radrouten sowie schöne Beobachtungsplätze und ermöglichen so dem Gast, seine persönliche Tour zusammen zu stellen. Vorsicht bei Hochwasser: aus Sicherheitsgründen werden einzelne Wege umgeleitet oder gesperrt!</p>
<hr />
<h3>Das Tor zur Au: schlossORTH Nationalpark-Zentrum</h3>
<p>Neue Perspektiven auf die Donau-Auen und umfassende Information bietet das schlossORTH Nationalpark-Zentrum als erste Anlaufstelle für Nationalpark-BesucherInnen. Als &#8222;Tor zur Au&#8220; öffnet es den Gästen die Welt des Nationalpark Donau-Auen.</p>
<p>Die multimediale Ausstellung DonAUräume zeigt ungewöhnliche Perspektiven der Nationalpark-Region in vier Räumen. Entstehungsgeschichte und heutige Situation des Nationalparks werden so erlebbar. Zusätzlich werden regelmäßig Sonderausstellungen und Gastpräsentationen im schlossORTH Nationalpark-Zentrum gezeigt.</p>
<figure id="attachment_3316" aria-describedby="caption-attachment-3316" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3316" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/Schlossinsel_Mertin-1024x768.jpg" alt="Schlossinsel (c) Mertin" width="1024" height="768" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/Schlossinsel_Mertin.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/Schlossinsel_Mertin-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/Schlossinsel_Mertin-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-3316" class="wp-caption-text">Schlossinsel (c) Mertin</figcaption></figure>
<p>Die Schlossinsel ist das Auerlebnis-Freigelände des Nationalpark-Zentrums. Hier werden Lebensräume, Tiere und Pflanzen der Region auf einem Rundgang erlebbar. Ziesel, Europäische Sumpfschildkröten und charakteristische Schlangenarten der Donau-Auen sind in Gehegen zu beobachten. Amphibien und Insekten haben sich angesiedelt. Frühjahrsblüher, seltene Wasserpflanzen, Wildblumen, Gehölze, Trockenrasenpflanzen und imposante Bäume gedeihen. Als Herzstück der Schlossinsel ermöglicht die Unterwasser-Beobachtungsstation einzigartige Ausblicke in ein Gewässer, einem Tauchgang gleich. Heimische Fische tummeln sich vor den Glasscheiben, auch Muscheln und Krebse kann man in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Weitere Stationen thematisieren Spuren und Fährten sowie den Kreislauf der Natur mit Leben und Tod. Einrichtungen für die kleinen Gäste zum Spielen und Mittun ergänzen das Angebot auf der Schlossinsel.</p>
<figure id="attachment_3192" aria-describedby="caption-attachment-3192" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3192" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/schlossORTH_Kovacs-1024x794.jpg" alt="Schloss Orth und Schlossinsel. (c) Schloss Orth / Kovac" width="750" height="582" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/schlossORTH_Kovacs.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/schlossORTH_Kovacs-300x233.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/schlossORTH_Kovacs-768x595.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3192" class="wp-caption-text">Schloss Orth und Schlossinsel. (c) Schloss Orth / Kovac</figcaption></figure>
<p>Erste Anlaufstelle für Besucher ist das <strong>schlossORTH Nationalpark-Zentrum</strong>, das „Tor zur Au“ in Orth/Donau. Buchungs- und Infostelle, Ausflugsziel und Veranstaltungsort, Nationalpark-Shop und Schloss-Café findet man hier unter einem Dach. Auch das <strong>museumORTH</strong> der Marktgemeinde Orth/Donau ist im Schloss untergebracht.<br />
Die <strong>Nationalpark-Ausstellung DonAUräume</strong> befasst sich mit der faszinierenden Flusslandschaft der Donau-Auen, sie begeistert durch unkonventionelle Zugänge und einen multimedialen Aufbau.</p>
<p>Auf der <strong>Schlossinsel</strong>, dem Freigelände des Zentrums, werden Lebensräume, Tiere und Pflanzen der Region vorgestellt. Ziesel, Europäische Sumpfschildkröten und mehrere Schlangenarten sind zu beobachten. Mächtige Bäume, Wasserpflanzen und Wildblumen gedeihen. Eine begehbare Unterwasserstation mit heimischen Fischen ermöglicht Blicke in ein Gewässer, einem Tauchgang gleich. Beliebt bei großen und kleinen Gästen sind auch geführte <strong>Expeditionen in die Au</strong> mit den Nationalpark-RangerInnen. Wanderungen und Bootstouren im Kanu oder Schlauchboot, Halbtags- und Ganztags-Angebote, Familienfeste und Workshops bieten die Möglichkeit, den Nationalpark Donau-Auen zu erkunden.</p>
<p>Der Aussichtsturm bietet einen Blick über die Donau-Auen von Wien bis zu den Hainburger Bergen. Die Storchenkamera zeigt live Einblicke in den Storchenhorst. Der Turnierhof des Schlosses ist Treffpunkt für geführte Touren und lädt zur Rast. In der Tourismusinformation gibt es Beratung über den Nationalpark, Orth und die Region. Man kann hier auch seine gewünschte Exkursion buchen. &#8222;Au zum Mitnehmen&#8220; finden Besucher im Nationalpark-Shop. Snacks und Erfrischungen werden im Schloss-Cafe angeboten.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten schlossORTH Nationalpark-Zentrum</strong></p>
<ol start="21">
<li>März &#8211; 30. September: täglich von 9.00 &#8211; 18.00 Uhr1. Oktober &#8211; 1. November: täglich 9.00 &#8211; 17.00 Uhr<br />
Ausstellungs-Führungen täglich um 10.00, 11.00, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr!<br />
2. November &#8211; 20. März: Wintersperre, jedoch tel. Auskünfte und Buchung Montag &#8211; Freitag, 8.00 &#8211; 13.00 Uhr</li>
</ol>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>schlossORTH Nationalpark-Zentrum, 2304 Orth/Donau</p>
<p>Tel. 02212/3555, e-mail: <a href="mailto:nationalpark@donauauen.at">schlossorth@donauauen.at</a></p>
<p><a href="http://www.donauauen.at/">www.donauauen.at</a>, <a href="http://www.facebook.com/donauauen">www.facebook.com/donauauen</a></p>
<hr />
<h3>Wissenswertes rund um den Nationalpark Donau-Auen</h3>
<p>Die quasi in letzter Minute vor der Errichtung eines Wasserkraftwerks geretteten Donau-Auen zwischen Wien und Bratislava sind eine der letzten erhaltenen Flussauen-Landschaften Mitteleuropas. Nun darf der Fluss weiterhin die Landschaft formen und eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren ernähren: über 60 Fischarten, Eisvogel, Seeadler, Biber, Sumpfschildkröten, seltene Orchideen und zahllose Insektenarten. Im Sommer ist ein Insektenschutz daher unbedingt anzuraten. Mit einer Länge von 38 und einer Breite von 4 Kilometer stellt die „Grüne Wildnis am Strom“ ein herrliches Naturerlebnis dar, das man nicht nur zu Fuß, sondern auch per Rad auf dem Donauradweg oder mit dem Boot erkunden kann.</p>
<p><a href="http://www.donauauen.at"><span style="color: #0000ff;">www.donauauen.at</span></a></p>
<p>So finden Naturfreunde im <strong>Nationalpark Donauauen</strong> die letzte große natürliche Flussauenlandschaft Mitteleuropas, die jede Menge Reiseführer taugliche Fotomotive birgt. Hier prägt auf 36 Kilometern Fließstrecke allein die Naturgewalt des Stroms die Landschaft. Entlang ausgedehnter Rad- und Wanderwege erstrecken sich artenreiche Biotope voller Orchideen, Teichrosen und Lianen, und mit etwas Glück sieht man Biber, Sumpfschildkröten oder Fischotter in ihrer natürlichen Umgebung. Wer mehr über die Natur lernen möchte, hat die Möglichkeit, an geführten Wanderungen und Exkursionen mit Schlauchboot oder Kanu teilzunehmen.</p>
<p><strong>Die Donau-Auen in Österreich sind ein<br />
</strong></p>
<ul>
<li>Ein „grünes Band“ zwischen den Ballungsräumen Wien und Bratislava</li>
<li>Die größte zusammenhängende, ökologisch weitgehend intakte und naturnahe Aulandschaft dieser Art in Mitteleuropa</li>
<li>Geprägt von der fast freien Abflussdynamik der Donau, die hier noch den Charakter eines Gebirgsflusses hat</li>
<li>Ein Komplex von Ökosystemen, der eine gewaltige Vielfalt an Lebensräumen, Pflanzen- und Tierarten aufweist</li>
<li>Heimat und Refugium vieler gefährdeter Pflanzen- und Tierarten</li>
<li>Von eindrucksvoller landschaftlicher Schönheit</li>
<li>Natürlicher Rückhalteraum für Hochwässer</li>
<li>Garant hochwertiger Trinkwasserressourcen</li>
<li>„Grüne Lunge“ und Klimaregulator der Region</li>
<li>Erholungsraum für Menschen</li>
</ul>
<p>Den Schutz und Erhalt dieser einzigartigen Landschaft auf Dauer gewährleistet der</p>
<p><strong>NATIONALPARK DONAU-AUEN</strong></p>
<p>Derzeitige Gesamtfläche 9.300 Hektar, davon ca. 65% Auwald-, 15% Wiesen- und ca. 20% Wasserflächen. Die Donau ist auf ca. 36 km Fließstrecke Teil des Nationalparks. Ihre Hochwässer überfluten die Au und prägen so den Lebensrhythmus dieses Wasserwaldes. Ihre Pegelschwankungen von bis zu 7 Metern verdeutlichen die Dynamik, der die Auen unterworfen sind. Diese wechselhaften Verhältnisse bewirken:</p>
<p><strong> </strong>eine Vielfalt an <strong>Lebensräumen</strong></p>
<ul>
<li>Donaustrom</li>
<li>Alt- und Seitenarme, Tümpel – Gewässer verschiedenster Art</li>
<li>Schotterbänke an Inseln und Ufern</li>
<li>Flachufer mit Verlandungen und Übergängen vom Wasser zum Land</li>
<li>Steile Uferkanten</li>
<li>Auwald (Weiche und Harte Au) und Hangwald</li>
<li>Wiesen und Heißländen</li>
</ul>
<p><strong> </strong>und enorme <strong>Artenvielfalt</strong></p>
<ul>
<li>mehr als 800 Arten höherer Pflanzen</li>
<li>mehr als 30 Säugetier- und 100 Brutvogelarten, 8 Reptilien- und 13 Amphibienarten, mehr als 60 Fischarten</li>
<li>reiche Fauna land- und wasserlebender Wirbelloser</li>
</ul>
<p><strong> WEG DER DONAU-AUEN ZUM NATIONALPARK</strong></p>
<p><strong> </strong>Der Mensch beeinflusste und veränderte die Donau und ihre Auen im Laufe der Zeit durch verschiedene Eingriffe:</p>
<p><strong>Donauregulierung:</strong> (Ende des 19. Jhdts.) &#8211; Begradigung und dauerhafte Festlegung eines Hauptstromes. Die Erhöhung der Fließgeschwindigkeit bewirkt: eine verstärkte Eintiefung der Donau und in Folge eine Grundwasserabsenkung, Unterbrechung der Verbindung von Fluss und Augewässern, Verlandung letzterer, Zerstörung natürlicher Ufersituationen durch Befestigung, rascheren Wasserabfluss, jedoch Verbesserung der Verhältnisse für die Schifffahrt.</p>
<p><strong>Hochwasserschutzdamm:</strong> Schutz des Marchfeldes vor wiederkehrenden Hochwasser-Katastrophen. Abschneidung der Au vom Einfluss der Donau.</p>
<p><strong>Donaukraftwerke:</strong> Störung des natürlichen Abflussregimes. Die Unterbrechung des Geschiebetransports beschleunigt die Eintiefung der Donau.</p>
<p><strong>Intensive Forstwirtschaft:</strong> Umwandlung großer Flächen natürlichen Auwaldes in</p>
<p>naturferne Forstbestände mit Kahlschlags-Bewirtschaftung, Monokulturen und gleichem Bestandesalter. Einbringung und Förderung standortsuntypischer und nicht heimischer Baumarten. Anlage eines dichten Forstwegenetzes</p>
<p><strong>Jagd:</strong> Ausrottung einst typischer Auenbewohner (z.B. Biber, Fischotter). Schwankend überhöhte Schalenwildbestände.</p>
<p><strong>Fischerei:</strong> Intensive Nutzung der Fischbestände durch gewerbsmäßig betriebene Fischerei</p>
<p>in historischer Zeit. Angelsport als Freizeitnutzung. Ausbringung nicht heimischer und gewässeruntypischer Fischarten durch intensiven Besatz.</p>
<p>Der massivste Eingriff drohte aber 1984 durch den geplanten Bau eines Donaukraftwerkes bei Hainburg. Dieser hätte unwiederbringlich:</p>
<ul>
<li>Hunderte Hektar Auwald zerstört, Ufer durch Dämme ersetzt, Inseln und Schotterbänke vernichtet</li>
<li>die Donau gestaut und ihr die letzte freie Fließstrecke in einer Beckenlandschaft in ihrem Gebirgsflussabschnitt genommen</li>
<li>die Auen von Hochwässern getrennt und ihnen dadurch die typische Dynamik genommen</li>
<li>die natürliche Grundwasserdynamik gestört und so die Grundwasserqualität verringert</li>
</ul>
<p>Der gewaltlose Widerstand Tausender Menschen gegen das Kraftwerksprojekt, die Besetzung der Hainburger (Stopfenreuther) Au im Winter 1984, hatte Erfolg:</p>
<p><strong>Baustopp</strong>, „Weihnachtsfrieden“, Nachdenkpause</p>
<p><strong>ab 1985</strong> Entwicklung von Alternativen zur Staustufe Hainburg durch die Ökologiekommission (Erhaltung der freien Fließstrecke und Nationalpark oder neue Kraftwerksvarianten?)</p>
<p><strong>1986 bis 1989</strong> Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen für einen künftigen Auen-Nationalpark durch die „Nationalparkplanung Donau-Auen“, gleichzeitig Diskussion neuer Kraftwerksvarianten auch auf höchster politischer Ebene</p>
<p><strong>1989 </strong>Sicherung eines 411 Hektar großen Gebietes der Regelsbrunner Au durch die WWF-Aktion „Natur freikaufen“ für den Naturschutz</p>
<p><strong>1990 </strong>Vertrag zwischen der Republik Österreich und den Ländern Niederösterreich und Wien zur Vorbereitung eines Nationalparks</p>
<p><strong>1991 bis 1995</strong> Nationalparkplanung durch die Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal in zwei Phasen</p>
<p>Die wichtigsten Aussagen nach der langen Vorbereitungszeit waren: Die Donau-Auen in und ostwärts von Wien sind nationalparkwürdig. Ein Auen-Nationalpark ist jedoch unvereinbar mit einem Donaukraftwerk</p>
<p>Die politische Willensbildung führte schließlich zum Abschluss einer Vereinbarung (Staatsvertrag) zur Errichtung und Erhaltung eines Nationalparks Donau-Auen zwischen dem Bund und den Ländern Niederösterreich und Wien am <strong>27.10.1996</strong></p>
<p><strong>1997 </strong>erfolgte die Internationale Anerkennung des 1996 geschaffenen Nationalparks Donau-Auen – ein Qualitätssiegel, das nur Gebieten von besonderer Schutzwürdigkeit verliehen wird.</p>
<p><strong>NATURSCHUTZ IM NATIONALPARK DONAU-AUEN</strong></p>
<p>Die Donau ist die „Lebensader“ des Nationalparks. Effektiver Naturschutz bedeutet also, die dynamischen Prozesse der Flusslandschaft zu erhalten und zu verbessern. Denn auch wenn die Donau-Auen noch als weitgehend intakt gelten, sind die menschlichen Eingriffe spürbar. Hart verbaute Ufer, Begradigungen, Bauwerke im Dienste der Schifffahrt und des Hochwasserschutzes verringerten die Vernetzung von Fluss und Aulandschaft. Der Einfluss der Kraftwerkskette entlang der Donau macht sich bei Geschiebeführung und Abflussgeschehen bemerkbar. Mittels innovativer Wasserbaumaßnahmen, wie die Wiederanbindung von Seitenarmen an den Strom und den Rückbau von hart befestigten Ufern, werden wieder möglichst natürliche Bedingungen geschaffen.</p>
<p>Für besonders gefährdete Charakterarten werden zusätzliche spezielle Schutzprogramme betrieben. Hinzu kommen Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung fortwirtschaftlich beeinflussten Flächen und die Pflege von Auwiesen. So werden die typischen Lebensräume der Au bewahrt und gefördert.</p>
<hr />
<p>Beitragsbild: <em>©WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH</em></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nationalparks, Biosphärenparks und Naturschutzgebiete in Österreich</title>
		<link>https://reisewiki.at/nationalparks-oesterreich-tiere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2016 09:21:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich-Reiseführer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=1679</guid>

					<description><![CDATA[Im Gegensatz zu den amerikanischen Nationalparks, die weit über 100 Jahre alt sind, wurden die österreichischen Nationalparks erst vor relativ kurzer Zeit zu Naturschutzgebieten erklärt, <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/nationalparks-oesterreich-tiere/" title="Nationalparks, Biosphärenparks und Naturschutzgebiete in Österreich">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu den amerikanischen Nationalparks, die weit über 100 Jahre alt sind, wurden die österreichischen Nationalparks erst vor relativ kurzer Zeit zu Naturschutzgebieten erklärt, nehmen aber immerhin drei Prozent der Gesamtfläche Österreichs ein. Dabei war der Weg zur ökologischen Schutzzone aber nicht immer leicht, weil die Gebiete oft mühsam einer bereits geplanten anderweitigen Nutzung abgerungen werden mussten. Manchmal waren sogar Großprojekte in Vorbereitung, wie ein riesiger Wasserspeicher in den Hohen Tauern oder ein Wasserkraftwerk in der Hainburger Au. Nur der Hartnäckigkeit einiger Bürgerinitiativen ist es zu verdanken, dass dies verhindert werden konnte.</p>
<p>Die meisten Nationalparks befinden sich in wenig besiedelten Gebieten und beheimaten außergewöhnlich viele verschiedene heimische, teilweise vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Diesen soll nun ein Ökosystem erhalten werden, das ihnen ein langfristiges Überleben ermöglicht. Doch nicht nur für Pflanzen und Tiere stellen die Nationalparks ein Stück natürlichen Lebensraums dar, sie sollen auch zur Erholung dienen. Dabei ist es allerdings Voraussetzung, dass sich die Besucher auf markierten Wegen bewegen oder das sensible Ökosystem nur mit speziellen Nationalpark-Rangern betreten.</p>
<h2>Nationalpark-und Biosphärenparks sowie Naturschutzgebiete nach Bundesländern</h2>
<p><strong>Nationalpark Hohe Tauern (T/K/S)</strong><br />
In Österreichs erstem Nationalpark leben mehr als 10.000 Tierarten auf mehr als 1.800 Quadratkilometern. <a href="http://www.hohetauern.at">www.hohetauern.at</a></p>
<p><strong>Nationalpark Gesäuse (Stmk)</strong><br />
Steile Berge und ein schluchtartiges Tal, durch das die Enns fließt, prägen diesen Nationalpark. <a href="http://www.nationalpark.co.at">www.nationalpark.co.at</a></p>
<p><strong>Nationalpark Kalkalpen (OÖ)</strong><br />
Tief beeindruckend sind hier die in Fels eingegrabenen Klammen, Schluchten, Wasserfälle und Seen. <a href="http://www.kalkalpen.at">www.kalkalpen.at</a></p>
<p><strong>Nationalpark Neusiedler See (BGLD.)</strong><br />
Der Steppen-Nationalpark beeindruckt mit Wasser, Schilfflächen, Wiesen und Salzlacken. <a href="http://www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at">www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at</a></p>
<p><strong>Nationalpark Thayatal (NÖ)</strong><br />
Rund um die Thaya wächst nahezu die Hälfte aller in Österreich heimischen Pflanzen. <a href="http://www.np-thayatal.at">www.np-thayatal.at</a></p>
<p><strong>Nationalpark Donau-Auen (NÖ)</strong><br />
Das Gebiet zwischen Wien und Bratislava zählt zu den letzten erhaltenen Flussauenlandschaften Mitteleuropas. <a href="http://www.donauauen.at">www.donauauen.at</a></p>
<p><strong>Biosphärenpark Nockberge (K)</strong><br />
Seit mehreren Jahren wird intensiv an einer Umgestaltung in einen „Biosphärenpark Nockberge“ gearbeitet. <a href="http://www.nationalparknockberge.at">www.nationalparknockberge.at</a></p>
<p><strong>Naturparks in Österreich</strong><br />
<a href="http://www.naturparke.at">www.naturparke.at</a></p>
<p><strong>Alpenpark Karwendel (T)</strong><br />
Er ist das größte Naturschutzgebiet der Nördlichen Kalkalpen, das sich auf über 900 km2 erstreckt. <a href="http://www.karwendel.org">www.karwendel.org</a></p>
<hr />
<h2>3 Nationaparks im Porträt</h2>
<h3><strong>Nationalpark Hohe Tauern (T/K/S)</strong></h3>
<p>In Österreichs erstem Nationalpark leben mehr als 10.000 Tierarten auf mehr als 1.800 Quadratkilometern. Die Schmetterlinge zählen zu den gut untersuchten Artengruppen in den Hohen Tauern, insgesamt kommen hier fast 1.300 verschiedene Arten vor. Die Schmetterlingsarten in den Hochlagen des Nationalparks sind wenig gefährdet, hier bietet das Schutzgebiet weitgehend ungestörte Lebensräume. Hochmoor-Bläuling und Hochmoor-Gelbling sind aufgrund des Lebensraumverlustes im Alpenvorland beinahe ausgestorben, die Zwergstrauchstufe der Hohen Tauern ist nun ihr Rückzugsgebiet. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass die stark gefährdeten Arten in den Talbereichen vorkommen.</p>
<p>Der Nationalpark Hohe Tauern bietet zudem Flechten eine große Vielfalt an Standorten unter anderem bedingt durch die Höhenstufen, die Geologie und die Luftgüte. Eine Zirbe gewährt &#8211; vom Keimling bis zum Totholz &#8211; Lebensraum für verschiedene Flechtenarten über einen Zeitraum von zweitausend Jahren. Durch das Einrichten von Naturwaldreservaten, in denen die menschliche Nutzung auf ein Minimum beschränkt ist, wird sich auch in Zukunft ein reichhaltiger Flechtenbewuchs entwickeln können.</p>
<p>Wie bei den Flechten ist der Nationalpark Hohe Tauern aufgrund der guten Luftqualität auch bei den Pilzen ein wertvoller Rückzugsraum. Das Einzäunen von Mooren und Feuchtflächen, das Zulassen von Altholz und keine Beweidung in den Wäldern sind wichtige Maßnahmen für die Förderung der Pilzvielfalt im Nationalpark.</p>
<p>Im Nationalpark Hohe Tauern sind durchschnittlich 2000 Arten pro Tal nachgewiesen sind. Die größte Herausforderung, gemäß den internationalen Kriterien für Nationalparks, ist die Schaffung und langfristige Sicherung von nutzungsfreien &#8211; also weitgehend vom Menschen unbeeinflussten -Bereichen in den Hohen Tauern.</p>
<p><a href="http://www.hohetauern.at">www.hohetauern.at</a></p>
<hr />
<h3>Nationalpark Neusiedler See</h3>
<p>Dieser nach Ungarn grenzüberschreitende Steppennationalpark wurde 1993 eröffnet. Er zählt mit Wasser- und Schilfflächen, seenahen Wiesen und salzhaltigen, periodisch austrocknenden Lacken zu den Naturräumen Europas. Der Schilfgürtel um den Neusiedler See ist – nach dem Donaudelta – der zweitgrößte zusammenhängende Schilfbestand Europas. Hier führt das Aufeinandertreffen ost- und westeuropäischer Tier- und Pflanzenarten zu einer außergewöhnlichen Vielfalt. Arten aus alpinen, pannonischen, asiatischen, mediterranen und nordischen Gebieten treffen im Steppennationalpark aufeinander: Hier quäkt der Balkanfrosch, sucht der Donaukammmolch nach Regenwürmern und Nacktschnecken. Hier wächst der österreichische Beifuß neben dem ungarischen Tragant. Außerdem ist der Seewinkel eines der berühmtesten und bedeutendsten Vogelparadiese Europas: ein Eldorado für Ornithologen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-5001" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/03/Neusiedler_See_1551967049-1024x638.jpg" alt="" width="690" height="430" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/03/Neusiedler_See_1551967049-1024x638.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/03/Neusiedler_See_1551967049-300x187.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/03/Neusiedler_See_1551967049-768x478.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/03/Neusiedler_See_1551967049.jpg 1170w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></p>
<p>Vogelkundler freuen sich im Seewinkel nicht nur über Amsel, Drossel, Fink und Star, sondern auch über seltene Exemplare wie Kiebitzregenpfeifer, Sanderling, Zwergstrandläufer, Sichelstrandläufer, Alpenstrandläufer, den dunklen Wasserläufer und noch viele mehr.</p>
<p><a href="http://www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at">www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at</a></p>
<hr />
<h3>Nationalpark Thayatal</h3>
<p>Aufgrund des „Eisernen Vorhangs“ blieb dieses Tal an der Grenze zu Tschechien nahezu unberührt. Aufgrund der Grenzlage aber auch der Unzugänglichkeit wurden die 90 % Waldflächen des Nationalparks Thayatal und des Tales von forstlichen Eingriffen weitgehend verschont. Hier wächst fast die Hälfte aller in Österreich heimischen Pflanzen auf relativ kleinem Raum. In anderen Landschaften Österreichs muss eine größere Distanz zurückgelegt werden, damit sich das Waldbild wesentlich ändert – im Thayatal reicht es manchmal, einfach den Flussschlingen zu folgen, und schon sieht der Wald ganz anders aus. Einige überwachsene Ruinen und Burgen erinnern daran, dass die Zeiten nicht immer so friedlich waren wie heute. Und was vor wenigen Jahren noch undenkbar war, ist heute ganz leicht: Ein Teil des Nationalparks liegt in Tschechien und kann grenzüberschreitend auf einer Wanderung oder Radtour entdeckt werden.</p>
<p><a href="http://www.np-thayatal.at">www.np-thayatal.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2942/thumb_preview_51e0a2cd-f9b5-4067-9587-842a59d5a777.jpg" alt="Ruine Kaja bei Merkersdorf" width="660" height="660" data-ab-color="rgb(33,35,30)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Ruine Kaja bei Merkersdorf. Nationalpark Thayatal. © Österreich Werbung, Fotograf: Hahn F</p>
<p>Und schon haben der WWF und die Österreichischen Bundesforste weitere Wildnisgebiet-Kandidaten ausgemacht: nämlich d<strong>ie raue Bergwelt der Ötztaler Alpen</strong>in Tirol sowie die unwirklich anmutende <strong>Steinwüste des Toten Gebirges</strong>, einem der bizarrsten, zugleich besonders unberührt gebliebenen Gebiete des gesamten Alpenraums. In Summe könnten so 15.000 Hektar ursprünglicher Gebirgslandschaft unter Schutz gestellt werden – eine mögliche Fortsetzung jener Erfolgsgeschichte, die zuletzt etwa in Tirol geschrieben wurde. Schließlich durfte im Nordwesten Tirols, im Lechtal, ein vorübergehend begradigter Wildfluss allmählich sein Tal zurückerobern. Dass es sich auch hier um ein schützenswertes Stück Urnatur handelt, erkennen selbst Laien auf den ersten Blick: Türkise Wasserfinger, die weiße Kiesinseln umspielen. Lichte deutsche Tamarisken und Wacholderbäume, hinter denen die einzigartigen Augebiete des Außerfern mit 1160 Blütenpflanzen bei Hobby-Botanikern für Begeisterung sorgen.</p>
<p>Kleiner, zu klein, um nach strengen IUNC-Kriterien als Wildnisgebiet durchzugehen, sind indes die vielfältigen <strong>Moorgebiete</strong>, die sich über das nördliche Waldviertel, das Klagenfurter Becken im südlichen Bundesland Kärnten, den Salzburger Lungau und vor allem den westlichsten Teil des österreichischen Alpenvorlandes, nämlich der Grenzregion der Bundesländer Oberösterreich und Salzburg, erstrecken. Dort, auf halbem Wege zwischen den Städten Salzburg und Braunau, dehnt sich auch <strong>der größte Moorkomplex Österreichs</strong> aus: das 2.000 Hektar umfassende Ibmer Moor. Hobbybotaniker können hier diverse Orchidee-Arten ausfindig machen, aber auch die langsam regenerierten Flächen früherer Torfstiche.</p>
<p>Was Sekundär-Moorwäldchen ist und was als gänzlich unberührt eingestuft werden kann – diese Grenzen verschwimmen nicht nur bei Österreichs kleinen Mooren. So unberührt wie der – auch im europäischen Vergleich – einzigartige Rothwald sind die meisten Urlandschaften nicht. Mitunter liegt die Beeinflussung durch den Menschen bereits viele Jahrhunderte zurück. Die „urige“ Steppenlandschaft östlich des Neusiedlersees, heute Kernstück des am Schnittpunkt von pannonischem und alpinem Raum gelegenen Nationalparks Neusiedlersee-Seewinkel, entstand etwa schon vor Jahrtausenden, als Kelten die Flaumeichen-Hainbuchenwälder gerodet hatten; der angrenzende Schilfdschungel mag einem Labyrinth gleichen – und ist doch keine 120 Jahre alt.</p>
<p>Ähnliche Überraschungen birgt auch der Blick auf die eindrucksvolle Urlandschaft der <strong>Donauauen</strong>, eine der größten intakten Au-Landschaften Mitteleuropas, die sich als 9.300 Hektar großer Nationalpark Donau-Auen von Wien bis zur niederösterreichischen March-Mündung erstreckt. Man fühlt sich auf Anhieb an tropische Urwälder erinnert – auch wenn Landschaftsökologen das ganz anders sehen. Als „echte“, weil vom Menschen gänzlich unberührte Urwälder gelten hier vor allem die jungen, erst während der letzten hundertfünfzig Jahre vom Flusswasser angetragenen Auwaldflächen. Auf das restliche Gewirr der Lianen und siebenhundert Pflanzenarten, in denen hundert Brutvogelarten leben, trifft das nur mehr eingeschränkt zu.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Innviertel / Flachgau</strong><br />
<u><a href="http://www.seelentium.at">www.seelentium.at</a></u></p>
<p><strong>Nationalparks Österreich</strong><br />
<u><a href="http://www.nationalparksaustria.at">www.nationalparksaustria.at</a></u></p>
<p><strong>Donauregion Auland-Carnuntum</strong><br />
<u><a href="http://www.carnuntum.com">www.carnuntum.com</a></u></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Niederösterreich &#8211; der Online-Reiseführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/niederoesterreich-reisefuehrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2016 10:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Reiseführer durch die schönsten Ecken des Bundeslands Niederösterreich: Wer sich für Kultur, Natur und Kulinarik interessiert, ist hier richtig. Niederösterreichs Regionen 260 km weit <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/niederoesterreich-reisefuehrer/" title="Niederösterreich &#8211; der Online-Reiseführer">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Reiseführer durch die schönsten Ecken des Bundeslands Niederösterreich: Wer sich für Kultur, Natur und Kulinarik interessiert, ist hier richtig.</strong></p>
<h2>Niederösterreichs Regionen</h2>
<p>260 km weit fließt die Donau durch Niederösterreich und bereist dabei höchst unterschiedliche Landschaftsräume. Die malerische, weltberühmte Wachau, die im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Das Tullner Becken mit der Römerstadt Traismauer und dem Stift Klosterneuburg. Das Auland-Carnuntum, ein weites und fruchtbares Land, mit spärlichen Erhebungen &#8211; einst Grenzland zum Osten, heute Zentrum eines neuen Europas. Die Regionen entlang der Donau gehören zum Schönsten, was Österreich zu bieten hat &#8211; und dennoch lässt sich hier noch mancher Geheim-Tipp entdecken.</p>
<h3>Die <strong>Wachau</strong></h3>
<p>Sie gilt als eines der schönsten Flusstäler der Welt: die <strong>Wachau</strong>. Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch, Kulturschätze, kulinarische Köstlichkeiten und international prämierte Weine machen die Wachau zum Treffpunkt für Feinschmecker und Weinkenner aus aller Welt. Die sonnenverwöhnte Region ist aber auch das Ziel von Kulturinteressierten. Mit <strong>Stift Melk</strong> hoch über der Donau findet sich hier eines der schönsten Klöster des Landes, in der <strong>Kunstmeile Krems</strong> warten gleich mehrere Museen mit moderner Kunst, Karikaturen und Kulinarik auf Besucher.</p>
<figure id="attachment_1251" aria-describedby="caption-attachment-1251" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1251" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835.jpg" alt="Wachau" width="640" height="480" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1251" class="wp-caption-text">Wachau</figcaption></figure>
<hr />
<h3>Das <strong>Waldviertel</strong></h3>
<p>Im Norden der Wachau liegt das <strong>Waldviertel</strong>. Hier, im nördlichsten Teil von Österreich, spielt die Natur die Hauptrolle: Das nordisch anmutende Klima, sanfte Hügel, grüne Wiesen, dunkle Wälder, über 1.000 Gewässer und Teiche, riesige Wackelsteine und idyllische Hochmoore haben das oft als „mystisch“ bezeichnete Waldviertel berühmt gemacht. Tier- und Pflanzenarten, die anderswo vom Aussterben bedroht sind, sowie sieben Naturparks und Österreichs einziger grenzüberschreitender Nationalpark, der <strong>Nationalpark Thayatal</strong> an der Grenze zu Tschechien, laden dazu ein, die Vielfalt der Natur zu bestaunen. Die intakte Umwelt und das leichte Reizklima mit warmen Tagen und kühlen Nächten machen das Waldviertel außerdem zu einer der gesündesten Regionen Österreichs.</p>
<hr />
<h3>Die Bergwelt südlich von Wien</h3>
<p>Deutlich gebirgiger geht es in den Wiener Alpen zu, der etwa eine Stunde von Wien entfernten Bergwelt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts traf sich die damalige „High Society“ der Kaiserstadt am <strong>Semmering</strong>, in Reichenau an der Rax oder in Payerbach zur Sommerfrische. Noch heute ist das Flair längst vergangener Zeiten zu spüren und an so manchem eindrucksvollen Haus auch zu sehen.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/475/thumb_preview_c8f69320-5ebc-429b-bc42-7f84a9625492.jpg" alt="Semmeringbahn - Viadukt über die Kalte Rinne im südlichen Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun" width="880" height="583" /><figcaption class="wp-caption-text">Semmeringbahn &#8211; Viadukt über die Kalte Rinne im südlichen Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun</figcaption></figure>
<p>Dabei liegt die Bergwelt gerade einmal 60 km südlich von Wien. Sie umfasst die sogenannte Bucklige Welt und die Regionen rund um Semmering, Rax und Schneeberg. Über die Berge schlängelt sich die 150 Jahre alte Semmeringbahn, ein technisches Meisterwerk und seit 1998 UNESCO-Weltkulturerbe. Das klare Wasser aus den Bergen speist die 1. Wiener Hochquellwasserleitung, ihr verdankt die Millionenstadt Wien das angeblich beste Trinkwasser der Welt.</p>
<hr />
<h3>Das <strong>Auland-Carnuntum</strong></h3>
<p>Gänzlich konträr präsentiert sich das <strong>Auland-Carnuntum</strong>, zumindest optisch. Das weite, flache, fruchtbare Land zählt zu den noch zu entdeckenden Kleinoden Niederösterreichs. Einst Grenzland zum Osten hat sich die aufstrebende Region darauf spezialisiert, ihre Besucher in andere Welten zu entführen: etwa in die Welt der Römer mit dem <strong>Archäologischen Park Carnuntum</strong>, in dem eine der größten untergegangenen Metropolen des Römerreichs rekonstruiert wird. Mit einem Ausflug in die ursprüngliche Naturwelt der Auen mit dem Nationalpark Donauauen. Oder mit einer regelrechten Zeitreise in die opulente Welt barocken Lebens: Mit den restaurierten <strong>Festschlössern Hof und Niederweiden</strong> wurde um über 30 Millionen Euro (und mit Hilfe modernster historisch-wissenschaftlicher Methoden) eines der schönsten Barock-Ensembles der Welt wieder zum Leben erweckt. Vor allem der barocke Prachtgarten von Prinz Eugen lockt Freunde des Grüns aus aller Welt.</p>
<p>Eine günstige Methode, Ausflugsziele in Niederösterreich zu besuchen, ist die <strong>Niederösterreich-CARD</strong>. Egal ob Stift Heiligenkreuz, das Thermalbad Bad Vöslau, die Tropfsteinhöhle Alland oder die berühmte Sammlung Essl mit dem Museum für moderne Kunst in Klosterneuburg: Zum Pauschalpreis eröffnet die Card interessierten Besuchern 315 Ausflugsziele in ganz Niederösterreich – und zwar kostenlos. Museen und Ausstellungen können gratis angeschaut, zahlreich Bäder und Schlösser ohne Eintritt betreten, zehn Stifte ohne Bezahlung besichtigt werden.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Wachau</strong><br />
<a href="http://www.wachau.at">www.wachau.at</a></li>
<li><strong>Stift Melk</strong><br />
<a href="http://www.stiftmelk.at">www.stiftmelk.at</a></li>
<li><strong>Kunstmeile Krems</strong><br />
<a href="http://www.kunstmeile-krems.at">www.kunstmeile-krems.at</a></li>
<li><strong>Nationalpark Thayatal</strong><br />
<a href="http://www.np-thayatal.at">www.np-thayatal.at</a></li>
<li><strong>Niederösterreichische Wirtshauskultur</strong><br />
<a href="http://www.wirtshauskultur.at">www.wirtshauskultur.at</a></li>
<li><strong>Weinstraße Weinviertel</strong><br />
<a href="http://www.weinstrasse.co.at">www.weinstrasse.co.at</a></li>
<li><strong>Leihräder in der Wachau</strong><br />
<a href="http://leihradl.at/">http://leihradl.at/</a></li>
<li><strong>Semmering</strong><br />
<a href="http://www.semmering.at">www.semmering.at</a></li>
<li><strong>Auland-Carnuntum</strong><br />
<a href="http://www.aulandcarnuntum.com">www.aulandcarnuntum.com</a></li>
<li><strong>Archäologischer Park Carnuntum</strong><br />
<a href="http://www.carnuntum.co.at">www.carnuntum.co.at</a></li>
<li><strong>Festschloss Hof und Niederweiden</strong><br />
<a href="http://www.schlosshof.at">www.schlosshof.at</a></li>
<li><strong>Niederösterreich-CARD</strong><br />
<a href="http://www.niederoesterreich-card.at">www.niederoesterreich.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Das Mostviertel</h3>
<p><strong>Most heißt der vergorene Obstsaft, nach dem in Niederösterreich eine ganze Region benannt ist </strong>– <strong>das Mostviertel. Einst ein eher rustikales Getränk, haben ambitionierte Erzeuger den Most längst auch für Feinschmecker interessant gemacht.</strong></p>
<p>Im Mostviertel, rund 120 Kilometer westlich von Wien, wird ein geflügeltes Wort gepflegt: „Soll ich dir zeigen, wo der Bartl den Most herholt?“ Man sollte sich bei dem Einheimischen, der einen das fragt, zur Sicherheit erkundigen, was damit gemeint sei. Denn diese Redewendung hat verschiedene Bedeutungen, darunter auch: „Du hast ja keine Ahnung!“.</p>
<p>Aber was ist es überhaupt, das Kultgetränk Most, und wie schmeckt es? Allgemein versteht man darunter einen Obstwein aus vergorenem Apfel- oder Birnensaft. Im Gegensatz zum deutschen Hessen, wo dem Apfelwein, dem „Äppelwoi“, gehuldigt wird, oder Frankreich mit seinem Cidre, ebenfalls aus Äpfeln, steht im Mostviertel ganz klar die Birne im Mittelpunkt. Der Most wird hier zu 70 bis 90 Prozent aus Birnen hergestellt, was ihm ganz spezielle Geschmacksaromen verleiht: von mild bis herb variieren die Nuancen. Am besten ist der Most in der Regel dann, wenn er leicht, aber nicht zu säuerlich schmeckt. So lässt er sich sowohl pur als auch mit Mineralwasser verdünnt trinken. Er ist natürlich, erfrischend und stellt aufgrund seines relativ geringen Alkoholgehalts von 4 bis 8 Prozent – ein „g’spritzter Most“ zählt ohnedies nur halb so viel – eine gute Alternative zum deutlich schwereren Wein dar. Und gesund ist er obendrein: reich an Vitamin C, Kalium, Calzium und Magnesium.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2903/thumb_preview_8ff5f5ce-5164-4bad-8d53-684e8c2bdd20.jpg" alt="Bauernhof im Mostviertel " width="656" height="660" data-ab-color="rgb(235,236,238)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Bauernhof im Mostviertel/Landschaft bei Seitenstetten in Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Hinterndorfer Ch.</p>
<p>Der Most verfügt in Niederösterreich, wie auch im angrenzenden Oberösterreich, über eine lange Tradition. Bereits die Kelten schworen nach einem anstrengenden Tag auf ein, zwei Kelche davon, allerdings soll der Most zu ihrer Zeit noch ein furchtbar saures Gemisch gewesen sein. Weiter waren da schon die Römer, die sortenreine Äpfel- und Birnenmoste herstellten. Im Mittelalter war der Obstwein ungebrochen beliebt, Minnesänger sprachen ihr Lob auf den Most aus. Auch unter späteren Monarchen hatte er seine Fans, Kaiserin Maria Theresia wie auch ihr Sohn Joseph II. förderten das Pflanzen von Streuobstbäumen. Und so ging es immer weiter – bis er nach dem 2. Weltkrieg langsam an Popularität verlor. Die Menschen tranken mehr Bier, Wein oder Limonade, und irgendwann war der gerbstoffreiche, säuerliche Most von früher kaum mehr gefragt.</p>
<p>Diese Situation hat die Mostbauern zum Nachdenken angeregt – und kreativ gemacht. Schließlich stellten sie nach und nach ihre Produktion um und setzen nun nicht mehr auf Quantität, ins Glas kommt heute ausschließlich Qualität. Wichtig ist dazu eine saubere, möglichst sortenreine Obstverarbeitung und eine Kellertechnik, die von der Weinherstellung übernommen wurde. Mittlerweile gibt es bereits <strong>Most-Sommeliers</strong> sowie speziell geformte <strong>Mostgläser</strong>. Der Most empfiehlt sich längst nicht mehr nur als Getränk zu einer Speckjause, er kann auch als Speisebegleiter bei edlen Menüs dienen.</p>
<p>Wie aber kann der Österreich-Besucher herausfinden, welcher Most am besten zu ihm passt – Speckbirne oder Pichlbirne, Dorschbirne oder Stieglbirne, Knollbirne oder Rosenhofbirne? Da gibt es nur eine Methode: probieren, probieren und noch einmal probieren. Am besten nimmt man dazu die rund 200 Kilometer lange Moststraße, die quer durch das Land der Mostbirne führt. Der Weg führt von Mostbauern in typischen Vierkant-Bauernhöfen, die eihre Produkte auch ab Hof anbieten sowie zu Heurigen und Wirtshäusern. Apropos Wirtshaus: Beim ersten Schluck Most wünscht man seinem Gegenüber nach der <strong>Mostviertler Etikette </strong>„G’sundheit!“, worauf dieser erwidert: „Sollst leben!“</p>
<p>Neben den verschiedensten Mostsorten – darunter leichte Jungmoste als Durstlöscher – werden auch Mostschaumweine, Naturfruchtsäfte (hochwertiger Apfel- und Birnensaft, aber auch Apfel-Karotten- oder Apfel- Johannisbeer-Mischungen), Essig, Liköre und Edelbrände (etwa der Pielachtaler Dirndlbrand) hergestellt. Das Pielachtal gilt als eine besonders schöne Region, in der aus den so genannten Dirndln (Kornelkirschen) Marmeladen, Gelées, Sirup und vieles mehr hergestellt wird. Es bietet sich an, die Schönheiten des Pielachtals zu Fuß zu erkunden und den Pielachtaler Pilgerweg zu gehen. Sollten die 90 Kilometer von der Maria Lourdes Kirche in St. Pölten nach Mariazell, für die drei Tage veranschlagt werden sollten, zu lang werden, lässt sich mit der Mariazellerbahn ein Stück des Weges abkürzen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Mostviertel &#8211; </strong>Informationsportal der Region<br />
<a href="http://www.mostviertel.info">www.mostviertel.info</a></p>
<p><strong>Moststraße &#8211; </strong>Informationen zur Genussregion des Mostviertels<br />
<a href="http://www.moststrasse.at">www.moststrasse.at</a></p>
<p><strong>Pielachtal: </strong><a href="http://www.pielachtal.info">www.pielachtal.info</a></p>
<p><strong>Mostbarone &#8211; </strong>bekannte Mostproduzenten und Gastronomen<br />
<a href="http://www.mostbaron.at">www.mostbaron.at</a></p>
<p><strong>Gafringwirt &#8211; </strong>Landhotel in Euratsfeld, das neben Mostmenüs auch Mostseminare anbietet<br />
<a href="http://www.landhotels.at/gafringwirt">www.landhotels.at/gafringwirt</a></p>
<p><strong>Mostbirnhaus &#8211; </strong>Erlebniswelt rund um die Mostbirne<br />
<a href="http://www.mostbirnhaus.at">www.mostbirnhaus.at</a></p>
<p><strong>Mostviertler Bauernmuseum &#8211; </strong>Mostbauer mit riesigem Bauernmuseum<br />
<a href="http://www.distelberger.at">www.distelberger.at</a></p>
<hr />
<h2>Die Landeshauptstadt St. Pölten</h2>
<p><strong>Die barocke Stadt beindruckt nicht nur städtebaulich, sondern überrascht auch mit einer erstaunlichen Vielfaltan kulturellem Angebot. Erst 1986 wurde St. Pölten zur niederösterreichischen Landeshauptstadt.<br />
</strong></p>
<p>Österreichs jüngste Landeshauptstadt zögerte nicht lange, um ihrem neuen Status Ausdruck zu verleihen: Innerhalb weniger Jahre entstand entlang der Traisen ein völlig neuer Stadtteil – das moderne <strong>Regierungsviertel</strong> mit dem architektonisch beachtlichen „Landtagsschiff“. <strong>Das Landesmuseum</strong>, der „<strong>Klangturm</strong>“, das Landeszentrum des Österreichischen Rundfunks, Landesbibliothek und Landesarchiv bilden einen neuen Kulturbezirk. Ebenso dort angesiedelt, befindet sich das <strong>Festspielhaus St. Pölten,</strong> in dem sowohl klassische Musik als auch zeitgenössische Kunstformen wie Tanz und Performance geboten werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9955/thumb_preview_cfaaab18-14de-4597-adad-8c70ed1e7ec9.jpg" alt="St. Pölten" width="880" height="591" data-ab-color="rgb(227,206,213)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Regierungsviertel in St. Pölten. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp Hackner</p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2266/thumb_preview_14592093-fb7d-4574-90ca-8db517c04d4b.jpg" alt="Festspielhaus in St. Pölten" width="880" height="648" data-ab-color="rgb(94,123,179)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Festspielhaus in St. Pölten. © Österreich Werbung, Fotograf: Bartl</p>
<p><strong>Die Ursprünge der Stadt</strong></p>
<p>St. Pölten ruht auf einem uralten Fundament. Die Stadt an der Traisen verfügt neben Enns und Wien über das älteste verbriefte Stadtrecht Österreichs. Bereits 1159 wurde ihr dieses vom Passauer Bischof Konrad verliehen. Zugleich ist St. Pölten eine Hauptstadt des Barock, geprägt durch die Handschrift des Erbauers von <strong>Stift Melk</strong>: Nachdem der Barock-Baumeister Jakob Prandtauer 1689 hierher übersiedelte, veränderte ein wahrer Bauboom die verkehrstechnisch günstig gelegene Stadt. Das Karmeliterinnenkloster oder der Kernbau des Instituts der Englischen Fräulein gehen auf diese Jahre zurück. Auch die Fassaden der Fuhrmanngasse und des Herrenplatzes zeugen bis heute von der barocken Pracht jener Zeit.</p>
<p>Kulturell bemerkenswert sind die am Hauptplatz gelegene <strong>Bühne am Hof</strong> und das Programmkino „<strong>Cinema Paradiso</strong>“, das mit einer internationalen Auszeichnung bedacht wurde, veranstaltet alljährlich das Open-Air-Kino am Rathausplatz. Hier kann man in lauen Sommernächten mitten im Zentrum der Altstadt unter dem Sternenhimmel sitzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2263/thumb_preview_0180143c-ba36-4cc2-b80e-0159cecc1a05.jpg" alt="St. Pölten" width="880" height="647" data-ab-color="rgb(145,178,219)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Rathausplatz in St. Pölten. © Österreich Werbung, Fotograf: Bartl</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit</strong></p>
<p>St. Pölten kann als „Windhauptstadt Österreichs“ bezeichnet werden. Viele Windkraftanlagen decken einen beachtlichen Teil des gesamten Stromverbrauchs aller St. Pöltener Haushalte ab. Darüber hinaus ist das hier stattfindende Österreichische Windenergiesymposium auch für internationale Experten ein Begriff geworden. Auch die Bevölkerung zeigt Umweltbewusstsein: So werden zehn Prozent aller Verkehrswege in St. Pölten mit dem Fahrrad erledigt. Im Jahr 2005 wurde deshalb auch die Fußgängerzone in der Innenstadt für Radfahrer geöffnet. Das bestehende Routennetz wird stetig ausgebaut und soll auf 219 Kilometer erweitert und verknüpft werden. Außerdem ist St. Pölten beliebter Ausgangspunkt für viele lohnenswerte Radstrecken, hauptsächlich entlang des von Mariazell bis zur Donau reichenden <strong>Traisentalradweges</strong>. Der Reiz der Strecke liegt in dem landschaftlichen Kontrast zwischen den sanften Weinbergen und der Bergwelt der Mostviertler Alpen mit deren Gebirgswäldern und Seen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Landesmuseum</strong><br />
<a href="http://www.landesmuseum.net">www.landesmuseum.net</a></p>
<p><strong>Klangturm</strong><br />
<a href="http://www.klangturm.at">www.klangturm.at</a></p>
<p><strong>Festspielhaus St. Pölten</strong><br />
<a href="http://www.festspielhaus.at">www.festspielhaus.at</a></p>
<p><strong>Bühne am Hof</strong><br />
<a href="http://www.bih.at">www.bih.at</a></p>
<p><strong>Cinema Paradiso</strong><br />
<a href="http://www.cinema-paradiso.at">www.cinema-paradiso.at</a></p>
<p><strong>Traisentalradweg</strong><br />
<a href="http://www.traisentalradweg.at">www.traisentalradweg.at</a></p>
<p><strong>St. Pölten</strong><br />
<a href="http://www.st-poelten.gv.at">www.st-poelten.gv.at</a><br />
<a href="http://www.kulturbezirk.at">www.kulturbezirk.at</a></p>
<hr />
<h2>Stifte, Klöster und Schlösser</h2>
<h3><strong>Stift Göttweig</strong></h3>
<p><strong>Unübersehbar liegt Stift Göttweig auf einem Berg hoch über dem Donautal der Wachau. Nicht nur der außergewöhnlichen Lage wegen, auch aufgrund seiner reichhaltigen Kulturschätze gehört es wie die Wachau zum UNESCO-Weltkulturerbe.</strong></p>
<p>Stolz und mächtig sind die Attribute, die einem einfallen, wenn man Stift Göttweig schon von weitem erblickt. Dabei ist der Göttweiger Berg ein Ort der Einkehr und der Ruhe. Seit mehr als 900 Jahren arbeiten und beten hier Benediktinermönche. Nach einem Großbrand 1718 wurde das Stift nach den Plänen von Johann Lucas von Hildebrandt neu aufgebaut. Die Pläne waren umfassend, eine wahre Festung sollte entstehen – doch umgesetzt wurden die hochtrabenden Pläne nur zum Teil. Geblieben ist unter anderem die beeindruckende und reich ausgestattete <strong>Stiftskirche</strong> und eine der schönsten und elegantesten <strong>Barockstiegen</strong> Europas. Die monumentale Kaiserstiege mit dem Deckenfresko von Paul Troger (1739) ist eine Huldigung an das Licht, in dessen Mittelpunkt sich Kaiser Karl VI. selbst sonnt. Der Barockmeister Johann Martin Schmidt, der berühmte „Kremser Schmidt“, stattete das Kloster mit unzähligen Ölbildern aus.</p>
<figure style="width: 469px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/4548/thumb_preview_4ce6535c-1126-4fa0-a1e4-7695c613f279.jpg" alt="Kaiserstiege im Stift Göttweig / Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler" width="469" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text"><em>Kaiserstiege im Stift Göttweig / Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler</em></figcaption></figure>
<p>Am besten genießt man den Blick auf die Weinberge mit ihren terrassierten Rieden von der Panoramaterrasse des Stiftsrestaurants. Hier gibt es Wildspezialitäten aus eigenen Revieren, Fisch aus den Gewässern des Waldviertels oder Süßem von der Wachauer Marille . Und natürlich traditionellen stiftseigenen Wein – schließlich keltern hier die Mönche bereits seit 900 Jahren den Rebensaft.</p>
<p><a href="http://www.stiftgoettweig.at">http://www.stiftgoettweig.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Stift Heiligenkreuz, die größte Zisterzienser-Abtei Europas</strong></h3>
<p><strong>Kaum eine halbe Autostunde von Wien entfernt liegt Stift Heiligenkreuz, die größte Zisterzienser-Abtei Europas. 900 Jahre Klosterleben begegnen einem hier.<br />
</strong></p>
<p>1133 gegründet und seither ohne Unterbrechung von Mönchen besiedelt, ist das Kloster überraschend jung: Von den 83 Brüdern sind die meisten weit unter 50 Jahre alt. Nicht wenige davon haben den Weg ins Kloster über Internet und E-Mails gefunden. Die Brüder nützen die neuen Medien, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen und ihnen ihr Erbe, ihren Lebens-Sinn vorzustellen. Genau das macht Stift Heiligenkreuz aus: Die Qualität der Zeit zu begreifen und dennoch unverändert gemäß der überlieferten Glaubensgrundsätze und Ordensregeln zu leben. Die Zisterzienser verlangen <strong>Disziplin, Arbeit und Gehorsam</strong>. Strenge ist ihr Anspruch – das beweist die Architektur genauso wie ihre Lebensführung und ihr Gewand. Ohne Maß wollen sie nur in ihrer Liebe zu Gott sein und das Gebet ist für sie die Brücke in den Himmel. Mehrmals täglich erklingt ihr einstimmiger Choralgesang; er löst die Individualität auf und vereint die Gemeinschaft.</p>
<p><strong>Zuhörer sind willkommen</strong> und werden allein an diesem Ort zu Zeugen eines mittelalterlichen Ritus voll Symbolik und Zeremonie. Wer Gast sein will, muss nur eines tun: still werden, still sein. Denn die Stille ist hier heilig. Als „die schönsten heiligen Stimmen“ haben die Mönche von Heiligenkreuz mittlerweile <strong>Weltruf</strong> erlangt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Ein Besuch im „Paradisum“</strong><br />
Die ersten Zisterzienser im 12. Jahrhundert nannten das Kloster „Paradisum“, das Paradies. Wer nämlich im Kloster ist, der lebt in der Nähe und Gegenwart Gottes, er liest und meditiert das Wort Gottes, er lebt in Einheit mit seiner Liebe. Das Stift Heiligenkreuz ist eine Reise wert! Bei einer Besichtigung kann man eben dieses stille „Paradisum“ erleben.<br />
Öffnungszeiten: Täglich, auch an allen Feiertagen (außer Karfreitag und 24.12.) Für eine Klosterführung ist normalerweise keine Anmeldung notwendig.<br />
<a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a></p>
<p><strong>Gast sein im Kloster</strong></p>
<p>In der Mönchsregel des heiligen Benedikt heißt es, dass die Gäste wie Christus behandelt werden sollen. Die Art des  Gastaufenthaltes kann sehr verschieden sein: geistliche Einkehr, Einzelexerzitien, Erholung vom Stress, Neuordnung des Lebens, Tage für Familien im Kloster, Pilgerreise oder einfach einige Tage zur Stille.</p>
<p><a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a></p>
<p><strong>Kloster auf Zeit</strong></p>
<p>Über den Aufenthalt als „normaler Gast“ hinaus gibt es das besondere Angebot von „Kloster auf Zeit“. Dies gilt für Burschen (ab 16 Jahren) und Männer, die sich für das geistliche Leben näher interessieren. Man lebt integriert in den klösterlichen Rhythmus von Gebet und Arbeit mit den Mönchen mit.</p>
<p><strong>Als Wallfahrernach Heiligenkreuz kommen</strong><br />
Heiligenkreuz selbst ist Wallfahrtsort! Schon im Mittelalter haben die Päpste die Wallfahrt zur Kreuzreliquie mit Ablässen ausgestattet. Seit 1983 ist die Kreuzreliquie in der Kreuzkirche jederzeit sichtbar ausgestellt. Viele Menschen wallfahren nach Heiligenkreuz, um hier Kraft zu schöpfen und um die Sakramente, vor allem das Bußsakrament, zu empfangen.<br />
<a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a></p>
<p><strong>Das tägliche Chorgebet der Mönche</strong></p>
<p>Die Mönche sind durch ihre CD chant berühmt geworden. Sie pflegen den jahrhundertealten Gregorianischen Choral bei ihren gemeinsamen Gebetszeiten.<br />
Im Sommer (ca. Mai – Oktober) findet das Chorgebet in der großen Abteikirche statt. Eine Anmeldung beim Gastmeister wird erbeten (<a href="mailto:gastmeister@stift-heiligenkreuz.at">gastmeister@stift-heiligenkreuz.at</a>)!</p>
<p><strong>Chorzeiten</strong>:</p>
<p>5.15 Uhr Vigilien<br />
6.00 Uhr Laudes<br />
6.25 Uhr Konventmesse<br />
An Sonn- und Feiertagen ist die Lateinische Konventmesse erst um 9.30 Uhr.<br />
12.00 Uhr Terz und Sext<br />
12.55 Uhr Non<br />
18.00 Uhr Gesungene Lateinische Vesper<br />
19.45 Uhr Komplet und Salve Regina<br />
20.10 Uhr Rosenkranz vor dem Allerheiligsten in der Krankenkapelle</p>
<p><strong>Chant-Music for Paradise</strong></p>
<p>Universal Music hat mit den Zisterziensermönchen des Stiftes Heiligenkreuz eine CD mit Gregorianischem Choral produziert. Die CD trägt den Titel „Chant-Music for Paradise“ und ist im Handel erhältlich. Innerhalb eines Jahres erschienen drei Ausgaben. Die CD stieg in England sofort in die Top-Ten der Pop-Charts ein! Sie führte weltweit in dutzenden Ländern über Monate die Classic-Charts an, in vielen auch die Pop-Charts.</p>
<p><strong>Klosterladen</strong></p>
<p>Beim Eingang in den Stiftshof, vis à vis von der Klosterpforte, gibt es einen Klosterladen, wo Souvenirs, Heiligenkreuz-Wein, -Schnäpse, -Liköre und andere Köstlichkeiten angeboten werden.</p>
<hr />
<h3><strong>Stift Melk</strong></h3>
<p>Stift Melk ist ein Gesamtkunstwerk. 1702 bis 1746 von Jakob Prandtauer errichtet, gilt die Anlage als monumentalster <strong>Barockbau</strong> in Österreich. Zentrum des riesigen Ensembles ist die Stiftskirche: Nahezu unendlich wölbt sich in ihr die gewaltige Kuppel mit Fresken des Barockmeisters Johann Michael Rottmayr. Genauso hell und strahlend wirkt auch der Marmorsaal im Kaisertrakt, dessen berühmtes Deckenfresko von Paul Troger Motive aus der griechischen Mythologie zeigt. Über die Altane, die einen herrlichen Blick auf die Flusslandschaft der Wachau bietet, gelangt man schließlich in die prächtige Stiftsbibliothek, die mit ihren 100.000 Bänden nach der Kirche das zweitwichtigste Gebäude des Benediktinerklosters ist.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10035/thumb_preview_e9beabb7-a5b6-4649-8ba9-d1236c48c61f.jpg" alt="Luftaufnahme über Melk in Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger" width="880" height="586" /><figcaption class="wp-caption-text">Luftaufnahme über Melk in Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger</figcaption></figure>
<p>Raffiniert ins Licht gerückt werden im Stiftmuseum die Geschichte des Klosters und Chroniken des monastischen Lebens vom Mittelalter bis heute. Das vielschichtige Ensemble von Melk mit seiner einmaligen Akustik ist auch wie geschaffen für die Internationalen <strong>Barocktage</strong>, die jedes Jahr hier zu Pfingsten stattfinden. Diese Konzertreihe, die zum Treffpunkt der aufstrebenden europäischen Barockmusikszene geworden ist, lockt jedes Jahr begeisterte Musikliebhaber aus Nah und Fern an. Tipp: rechtzeitig Karten sichern! Musiziert wird übrigens auch im Stiftspark, der mit seinem barocken Gartenpavillon integraler Bestandteil des Melker Gesamtkunstwerks ist. Die Räume des Pavillons zeigen fremdartig wirkende Fresken mit exotischen Tieren, verschlungenen Dschungeln und Indianern. Wie in einer anderen Welt fühlt man sich auch im <strong>Paradiesgärtchen</strong>, das von den Melker Benediktinern liebevoll gepflegt wird.</p>
<p><a href="http://www.stiftmelk.at">www.stiftmelk.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Schloss Hof &#8211; Prinz Eugens Sommerschloss</strong></h3>
<p><strong>Es gilt als eines der schönsten Barock-Ensembles der Welt – Prinz Eugens Sommerschloss Hof.</strong></p>
<p>Zu Lebzeiten des kunstsinnigen Prinzen, der das Marchfeldschloss 1725/26 zur weitläufigen barocken Anlage erweitern ließ, und unter der späteren Besitzerin Kaiserin Maria Theresia war das Schloss ein weithin berühmter Ort luxuriöser Feste für den Wiener Hof. Seit dem 18. Jahrhundert aber geriet es zusehends in Vergessenheit. Mit viel Aufwand und Einsatz wurde die gesamte Schlossanlage, der danebenliegende Meierhof, eine Art Selbstversorgerbauernhof, sowie der vollkommen verloren gegangene 16 ha große Garten anhand von Gemälden und Radierungen wieder rekonstruiert. Der barocke Prachtgarten von Prinz Eugen mit seinen riesigen Terrassen, Wasserspielen, den Brunnenanlagen und Irrgärten zählte schon 1730 zu den schönsten Anlagen der Donaumonarchie. Heute kann man den Garten und das Schloss wieder besichtigen und sogar die Lieblingstiere der barocken Gesellschaft – wie weiße Esel und Brillenschafe – streicheln. Kostüm-Sommerfeste und jahreszeitliche Märkte ergänzen das detailgetreue Erlebnis.</p>
<p><a href="http://www.schlosshof.at">http://www.schlosshof.at</a></p>
<hr />
<h2>Natur und Wildparks</h2>
<h3><strong>Wildpark Ernstbrunn</strong></h3>
<p><strong>Im Wildpark Ernstbrunn befindet Österreichs einziges Wolfsforschungszentrum und Gelegenheit, die Tiere wie in freier Wildbahn zu beobachten.</strong></p>
<p>Warum Wölfe auf der Vorderpfote eine Zehe mehr als auf der Hinterpfote haben, dass sie mit ihren 42 scharfen Zähnen auch gerne mal Fisch fressen und warum sie nicht nur bei Vollmond heulen – all das erfährt man im Wolfsgehe des Wildparks Ernstbrunn. Ein besonderes Highlight ist es, bei der Fütterung der Wölfe dabei zu sein oder ihre Revierkämpfe zu beobachten. Den Wolfsrudeln in den großzügig angelegten Gehegen zuzusehen ist nicht nur für Kinder ein aufregendes Spektakel, auch Hunde (an der Leine) sind meist fasziniert von ihren direkten Vorfahren. Die Wölfe reagieren allerdings jedoch meist ungerührt auf ihre aufgeregt bellenden Artgenossen. Eingebettet in die ruhigen Eichenwälder des Naturparks Leiser Berge, lassen sich im Wildpark Ernstbrunn noch viele weitere Wildtiere beobachten: Steinböcke, Mufflons, Sikahirsche, Wildschweine und so seltene Haustierrassen wie das Ungarische Zackelschaf.</p>
<p><a href="http://www.wildpark-ernstbrunn.at">www.wildpark-ernstbrunn.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Der größte und nördlichste Schwarzföhrenwald Europas</strong></h3>
<p><strong>Im Süden von Wien, vom Wienerwald bis zu Rax und Schneeberg, erstreckt sich eine botanische Rarität: der größte und nördlichste Schwarzföhrenwald Europas. </strong></p>
<p>Die Schwarzföhre hat entlang des Alpenrandes eine spezielle Art ausgebildet, Pinus nigra austriaca, die die Eiszeit überdauerte. Weit weniger kälteempfindlich als ihre südlichen Verwandten wurzelt sie bei geringstem Erdreich und hält langen Phasen der Trockenheit stand; kein anderer Baum ihrer Umgebung kann da mithalten. Bis zu 800 Jahre alt, bedeckt sie als lichter, hoher Wald die Hänge der Kalkalpen oder krönt, klein und wetterzerzaust, Felsvorsprünge und Bergkämme.</p>
<p>Im Sommer umfängt einen in den Wäldern ein herrlicher Duft, harzig und frisch. Die <strong>Föhre</strong>, besonders reich an Harz, „schwitzt“: Kleine klare Tropfen perlen über ihren Stamm; die ätherischen Öle verdampfen und würzen die Luft. Schon unter den Römern, die es als Klebemittel und zum Rasieren verwendeten, sammelten die Kelten hier <strong>Harz</strong> – das ist 2.000 Jahre her.</p>
<p>1.800 Jahre später – Kaiserin Maria Theresia hatte kurz zuvor den Bestand an Schwarzföhren, als Windfang und Harzbaum, von den Bergen in die Ebene des Wiener Beckens hinein ausdehnt – galt das <strong>Pech</strong>, wie die Österreicher dazu sagen, als das Gold der Region. Wasserunlöslich und haftend war es <strong>Grundstoff vielfältigster Produkte</strong>: Farben, Lacke, Schmieröle, Schuhcremes und Papier wurden damit genau so gemischt wie Hautcremes und Arzneien; sogar im Kaugummi war es enthalten. Vor 50 Jahren dann das Aus für diesen Kraftstoff der Natur – Harz wurde durch Erdölprodukte ersetzt.</p>
<p>Nur in den Wäldern zwischen Baden und Neunkirchen, kaum eine Autostunde von Wien entfernt, wird heute noch von Mai bis November Pech gesammelt. Acht sogenannte <strong>Pecher</strong> ernten hier das <strong>Harz der Schwarzföhre</strong>; und sie haben einen Abnehmer dafür, ein Harzwerk in der Region.</p>
<p>Nach den überlieferten Methoden und weltweit einmalig tragen sie etwas Rinde ab und hobeln vorsichtig über den Stamm. Das Harz, der Wundbalsam des Baumes, beginnt so zu fließen. Zwei Scharten aus Holz werden links und rechts wie Leitplanken gesetzt und führen den Harzfluss zum Pechhäferl, ein Gefäß, welches das Pech auffängt. Nimmt man die Scharten und das Häferl weg, werden die drei Schnitte ins Holz sichtbar, in denen sie eingeklemmt waren: Die der Scharten sehen einen wie zwei Augen an, der dritte Schnitt ist ein Mund. Viele Bäume schauen einem so ins Gesicht, als Zeugen der großen Zeit des Pechs.</p>
<p>Im <strong>Pecherhof Hernstein</strong>, auch dieser ein Unikat, wird das Harz getrennt in <strong>Terpentin und Kolophonium</strong>. Vor Ort werden Naturkosmetik, Heilmittel, Duftöle und Weihrauch daraus. In Wien, von dem Traditionsbetrieb Petz Kolophonium seit 1912 nach geheimer Rezeptur zum Geigenharz veredelt, wird es – vor allem in Japan, China und England – international vertrieben. Mehrmals über die Haare des Geigenbogens gestrichen, verleiht es der Geige erst ihren berührenden Klang.</p>
<p><strong>LINKTIPPS</strong></p>
<p><strong>Waldpädagogische Führungen</strong> Waldpädagogische Führungen für Familien und Gruppen durch den Pecherwald bucht man in Waidmannsfeld oder Umgebung.</p>
<p>Pecher Bernhard Kaiser Waidmannsbachstraße 35 2761 Waidmannsfeld</p>
<p><strong>Pecherpfad in Matzendorf-Hölles</strong>: <a href="http://pecherpfad-hoelles.blogspot.com">http://pecherpfad-hoelles.blogspot.com</a></p>
<p><strong>Radwandern an der „Fit &amp; Fun Föhrenroute“</strong></p>
<p>Die „Fit &amp; Fun Föhrenroute“ ist die „Hausstrecke“ von Matzendorf-Hölles und führt bis Markt Piesting. Sehenswerte Stopps entlang des Radweges sind Höllturm und Höllturmhöhle in Wöllersdorf, im Sommer das idyllische Waldbad in Markt Piesting und für Naturliebhaber die Mäandrierungen der Piesting, die man zu Fuß erkunden kann. Im Sommer empfiehlt sich an heißen Tagen auch ein Bad in der kühlen Piesting unterhalb von Steinabrückl.</p>
<p><strong>Waldbauernmuseum Gutenstein</strong> Im Waldbauernmuseum in Gutenstein gewinnt man einen Überblick über die Nutzung und Bedeutung von Holz in dieser so waldreichen Region – vom Schausägewerk samt Wasserrad über den Holzkohlenmeiler bis zur Pecherei werden die unterschiedlichsten Gewerbe vorgeführt.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong> 1. Mai bis Mitte Oktober <a href="http://www.waldbauernmuseum.at">www.waldbauernmuseum.at</a></p>
<p><strong>Pechermuseum Hernstein</strong> In Hernstein gibt es vom Pecherhof aus leicht zu erreichende Schaubäume. Mit dem Werkzeug im Gepäck führt der Besitzer des Pecherhofs gerne vor, wie man pecht, und beschließt die Führung dann in seinem Betrieb. Jedes seiner Werkzeuge ist handgeschmiedet, nicht einmal den hölzernen Stiel dafür gibt es zu kaufen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong> Von Mai bis Oktober sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Individuelle Terminvereinbarung unter: Tel.: +43 2633 47205 /+43 664 5568611 oder <a href="mailto:info@pecherei.com">info@pecherei.com</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen unter:</strong> <a href="http://www.hernstein.gv.at">www.hernstein.gv.at</a></p>
<p><strong>Alpin-und Heimatmuseum Hohe Wand mit Pecher-Schauraum</strong></p>
<p>Vom Skywalk aus, einer frei in die Luft hinausragenden Aussichtsterrasse, auf dem Hochplateau im Naturpark Hohe Wand verschafft man sich einen beeindruckenden Überblick über den Lebensraum der Schwarzföhre. Der Naturpark ist über eine Bergstraße mit dem Auto zu erreichen. Dazu gibt es einen Pecher-Schauraum im Alpin- und Heimatmuseum Hohe Wand. <a href="http://www.hohe-wand.gv.at">www.hohe-wand.gv.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Weinkultur in Niederösterreich</strong></h2>
<h3>Die Weinregionen</h3>
<p>In <strong>Carnuntum</strong> liegt die größte archäologische Landschaft Österreichs: Rund um die vom Feldherren Tiberius vor 2.000 Jahren gegründete römische Siedlung entstand das erste ausgedehnte Weinbaugebiet. Zeugnis davon geben archäologische Funde und Pflanzenreste. Doch ausgegraben ist bisher nur ein kleinster Teil &#8211; für Informationen aus der geschichtlichen Tiefe der steinigen Kalk- Lössböden sorgen jedoch die Weine: Diese kleine und ursprüngliche Region mit dem Hauptort Göttlesbrunn besticht mit brillanten <strong>Rotwein-Cuvées</strong>. Zum Verkosten ihrer Produkte mit einem Hauch von Antike laden die <strong>Rubin Carnuntum</strong>-Winzer in der <strong>Carnuntum Experience</strong> ein. Vom prächtigen Barockfest in Schloss Hof, einem Jagdsitz der Habsburger in der Nähe der Donau-March- Auen, über Weinbergwanderungen bis zu Wine&amp;Dine-Abenden in den Weingütern und Restaurants reicht das Programm.</p>
<p>Die sonnige Reife nehmen die Weine vom <strong>Kamptal</strong>, das sich oberhalb Krems zur Donau hin öffnet, aus dem Süden. Den prägnant klaren Ausdruck erhalten sie durch den kühlen Rückenwind aus dem Waldviertel und dem Mix von Lehm, Löss und Urgestein: <strong>Grüner Veltliner</strong> und <strong>Riesling</strong> sind hier zuhause. Den Stolz dieser Region machen Weingüter wie Jurtschitsch oder Bründlmayer aus.</p>
<p>Waren diese Winzer – gemeinsam mit 700 anderen Weinbauern aus Langenlois – bahnbrechend für das neue Selbstverständnis des (nieder)österreichischen Weins, so haben sie ihre avantgardistische Entsprechung in der Wein-Erlebnis-Welt <strong>Loisium</strong> gefunden: Inmitten der Weingärten liegt ein futuristischer Kubus aus gebürstetem Aluminium. Er ist als Besucherzentrum – mit repräsentativer Vinothek – Ausgangspunkt für eine unterirdische Reise in die Seele des Weins. In den mit Licht, Ton und Projektionen inszenierten Kellergewölben, die bis zu 900 Jahre alt sind, kann man die Geheimnisse dieses biblischen Getränks ergründen. Eine Weinwerdung der besonderen Art stellen Installationen dar. Vom Mythos zur Moderne führen ein barockes Winzerhaus und eine zeitgenössische Weinkellerei. Besondere Keller-Tage erlebt man hier im März, zur <strong>Loisiarte</strong>, dem Musik- und Literaturfestival im Loisium, werden Wein und Kulinarik inszeniert.</p>
<p>Hohe Lagen, die über schmale Steinterrassen schnell zur <strong>Donau</strong> hin abfallen, das kennzeichnet die mit Stiften, Ausflugskirchen und alten Stadtkernen reiche Landschaft der <strong>Wachau</strong>, die von Melk bis Krems reicht. Riesling und Grüner Veltliner dominieren auch hier, doch kommt zum thermischen Wechselspiel zwischen Tag und Nacht und den kristallinen Urgesteinsböden die Jahrhunderte lange, ausgeklügelte Nutzung von Gelände und Sonnenstand. Durch wärmespeichernde Mauern und Felsen entstehen Kleinst-Klima-Zonen, die sich in mineralreichen, trocken-aromatischen Trauben ausdrücken. Vielfach prämierte Winzer wie Jamek, Hirtzberger oder die Domäne Wachau halten den noblen Ruf hoch und ihre Weingüter stehen für Gäste offen.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/1892/thumb_preview_15ac8adc-b606-407e-93c0-221c46f72b80.jpg" alt="Weingarten bei Dürnstein an der Donau im Herbst. © Österreich Werbung, Fotograf: Krobath" width="880" height="589" /><figcaption class="wp-caption-text">Weingarten bei Dürnstein an der Donau im Herbst. © Österreich Werbung, Fotograf: Krobath</figcaption></figure>
<p>Über den <strong>Wagram</strong>, einer mächtigen Geländestufe, die östlich von Krems beginnt und der Donau am linken Ufer bis zum Bisamberg bei Wien folgt, geht es hinauf ins <strong>Weinviertel</strong>, dem mit Abstand größten Weinbaugebiet des Landes. Zwischen den sandig-schweren Hügeln von beispielsweise <strong>Retz</strong>, <strong>Poysdorf</strong> oder <strong>Bad Pirawarth</strong> geduckt, liegen die Weingärten. Zu den Dörfern hin führen die <strong>Kellergassen</strong>. Mit Abstand dominierend in diesem Viertel vom Wein ist der Grüne Veltliner, der meist fruchtig- frisch und mit geringem Alkoholgehalt ausgebaut wird. Ihn prägt das typische „Pfefferl“, eine pikante Würze, die eben an Pfeffer erinnert. International gesehen, ist der „Grü Ve“ die Hausmarke Österreichs und seine abwechslungsreiche Veredelung hierzulande einzigartig.</p>
<p>Im Wiener Becken, am Südostabfall des Wienerwaldes, liegt die <strong>Thermenregion</strong>. Ihren Namen erhält sie von den zahlreichen warmen Heilquellen, die dort sprudeln und in historisch-schönen Bädern aus der Zeit der Monarchie gefasst sind. Die Weinstöcke profitieren hier vom pannonischen Klima-Einfluss mit heißen Sommern und trockenen Herbsten sowie von der Häufung unterschiedlichster Böden und Lagen. Was Weinfreunde fasziniert, ist die Vielfalt auf engstem Raum: Autochtone Rebsorten wie Zierfandler, auch Spätrot genannt, und Rotgipfler stechen hervor und wachsen nur hier. Beides sind übrigens Weißweine und legendär ist die Cuvée Spätrot-Rotgipfler.</p>
<p>Besonders gut gedeihen auch die Weine der Burgunderfamilie: Pinot blanc und Pinot noir, der in Österreich auch Blauburgunder heißt, werden hier handverlesen. In <strong>Perchtoldsdorf</strong>, direkt an der Grenze zu Wien, drängen sich die Häuser der Weinbauern entlang der mittelalterlichen Stadtmauer. Übers ganze Jahr, doch immer nur für eine kürzere Zeit, öffnen die Hauer, wie sich die Weinbauern hier nennen, ihre Höfe und stecken aus. Mit langen Holzbänken und Tischen in den Gärten und Gaststuben werden sie zu <strong>Heurigen</strong>. Ausgeschenkt wird nur eigener Wein und Heuriger heißt dabei auch der jüngste Jahrgang. Schon in diesen Weißwein setzen die Winzer hohen Ehrgeiz. Dazu bieten sie, weiß wie rot, eine Auswahl regionaltypischer Weine. Das meiste davon wird jedoch schon weggetrunken, wenn ausgesteckt ist; für den Handel bleibt wenig über. Die Winzerinnen kochen, braten und backen selbst und stellen damit so manches Gourmet-Restaurant in den Schatten. Höhepunkt im Jahr ist der <strong>Hiata- Einzug</strong>, das Erntedankfest der Perchtoldsdorfer Haurer. Einst beschloss es die Hut-Zeit in den Weingärten, heute die Lese: Ein junger Winzersohn trägt auf einer Stange die „Pritsche“ – eine von den Haurern gefertigte, 70 Kilo schwere mannshohe Krone – zur Kirche hinauf und tanzt mit ihr.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>CarnuntumExperience Weinfestival</strong><br />
Jährlich wartet das „Carnuntum Experience“, ein Festival rund um Wein, Genuss, Natur und Kultur mit einem  Programm für die ganze Familie auf.</li>
<li>Termin: August<br />
<a href="http://www.carnuntum-experience.com">www.carnuntum-experience.com</a></li>
<li><strong>Rubin Carnuntum Weingüter</strong><br />
Informationen über die Rubin Carnuntum Weingüter<br />
<a href="http://www.carnuntum.com">www.carnuntum.com</a></li>
<li><strong>Weinerlebniswelt Loisium</strong><br />
In Langenlois befindet sich die Weinwelt Loisium, inkl. Verkostung, Erlebnisführung, etc.<br />
<a href="http://www.loisium.at">www.loisium.at</a></li>
<li><strong>Literatur-und Musikfestival Loisiarte</strong><br />
Jährlich im März</li>
<li><a href="http://www.loisiarte.at">www.loisiarte.at</a></li>
<li><strong>Sandgrube 13und Winzerkrems</strong><br />
Winzer Krems, Sandgrube 13, ist eine der bekanntesten Weinadressen Österreichs. Sandgrube 13 wein.sinn führt in 8 Stationen auf die Spuren des Rebensaftes und öffnet Blicke hinter die Kulissen. <a href="http://www.sandgrube13.at">www.sandgrube13.at, </a><a href="http://www.winzerkrems.at">www.winzerkrems.at</a></li>
<li><strong>Literatur &amp; Wein</strong><br />
Hochkarätiges Literaturfestival im Stift Göttweig zu dem die besten Weine gereicht werden: <a href="http://www.literaturundwein.at">www.literaturundwein.at</a></li>
<li><strong>Wachau Gourmet Festival: </strong><a href="http://www.wachau-gourmet-festival.at">www.wachau-gourmet-festival.at</a></li>
<li><strong>Domäne Wachau</strong><br />
Kellerführung, Weinverkostung und Donauschifffahrt: <a href="http://www.domaene-wachau.at">www.domaene-wachau.at</a></li>
<li><strong>Hiataeinzug Perchtoldsdorf</strong><br />
Größtes Erntedankfest Österreichs, Termin: November, <a href="http://www.perchtoldsdorf.at">www.perchtoldsdorf.at</a></li>
<li><strong>WAGRAM WERITAS</strong><br />
Gebietsvinothek in Kirchberg am Wagram: <a href="http://www.weritas.at">www.weritas.at</a></li>
<li><strong>Wein &amp; Co online Weinversand</strong><br />
<a href="http://www.weinco.at">www.weinco.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h3><strong>Weingüter und Gasthöfe</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Gastwirtschaft Floh</strong><br />
Man nehme Produkte der Region, dazu beste Weine, und serviere das Ganze in einem bodenständigen Ambiente: Mit diesem Geheimrezept hat sich Josef Floh – Küchenchef und Eigentümer der „Gastwirtschaft Floh“ in Langenlebarn an der Donau – in die Liga der österreichischen Top-Lokale gekocht. <a href="http://www.derfloh.at">www.derfloh.at</a></li>
<li><strong>Landhaus Bacher</strong><br />
Lisl Wagner-Bachers höchstprämierte Küche, komponiert aus erlesenen Zutaten, versehen mit regionalen und mediterranen Akzenten, ist so unverwechselbar wie die Wachau selbst: <a href="http://www.landhaus-bacher.at">www.landhaus-bacher.at</a></li>
<li><strong>Weingut Holzapfel</strong><br />
Preisgekrönte Weine, hausgebrannte Schnäpse, ein kleines, feines Restaurant samt Gästezimmern sowie Süßes „rund um die Marille“ im mehr als 700 Jahre alten Prandtauerhof in Joching an der Donau: <a href="http://www.holzapfel.at">www.holzapfel.at</a></li>
<li><strong>Loibnerhof</strong><br />
Der Loibnerhof ist der Klassiker der Wachauer Gastronomie und seit Jahrzehnten eine Kultstätte für ausgezeichnete, regionale Küche: <a href="http://www.loibnerhof.at">www.loibnerhof.at</a></li>
<li><strong>„bittermann“ Vinarium</strong><br />
Das „bittermann“ Vinarium ist ein Landgasthaus modernen Typs in alten Mauern und ein wahres Schlaraffenland für jeden, der gerne gut isst und trinkt: <a href="http://www.bittermann-vinarium.at">www.bittermann-vinarium.at</a></li>
<li><strong>Heurigenhof Bründlmayer</strong><br />
Der Heurigenhof Bründlmayer ist kein gewöhnlicher Heuriger. Im wunderschönen, historischen Ensemble wird auf hohem Niveau gekocht und Bründlmayer-Weine zählen zur Creme der österreichischen Weinszene: <a href="http://www.heurigenhof.at">www.heurigenhof.at</a></li>
<li><strong>Weinhaus Nigl</strong><br />
Das mitten in den Weinbergen gelegene Ensemble aus Weingut, Hotel und Restaurant hat etwas Märchenhaftes an sich – und das liegt nicht nur an der langen Geschichte dieser historischen Mauern: <a href="http://www.weingutnigl.at">www.weingutnigl.at</a></li>
</ul>
<hr />
<p>Besonder Empfehlungen:</p>
<p><strong>Gastwirtschaft Floh, Langenlebarn</strong></p>
<p><strong>Man nehme die allerfrischesten Produkte der Region, dazu beste Weine, und serviere das Ganze in einem wunderbar bodenständigen Ambiente: Mit diesem Geheimrezept hat sich Josef Floh – Küchenchef und Eigentümer der „Gastwirtschaft Floh“ in Langenlebarn an der Donau – in die Liga der österreichischen Top-Lokale gekocht.</strong></p>
<p>Bärlauch-Gnocchi mit Schalotten und Radieschen, Huchenfilet mit heimischem Dinkelreis, Topinambur und Vanille oder vielleicht doch lieber ein zarter Kaninchenrücken mit Knollenziest, einer alten, kaum noch bekannten Heilpflanze? Die Karte im „Floh“ überzeugt nicht nur durch ihre kulinarische Kreativität, sondern auch durch ihre saisonale und regionale Ausrichtung. Erdbeeren im Winter oder Spargel im Herbst – so etwas käme dem Hausherrn nicht auf den Tisch! Stattdessen setzt er viel lieber auf frische Wildkräuter aus den nahen Donau-Auen und auf die Waren seiner ausgesuchten Stammlieferanten aus den umliegenden Dörfern. Dieses Konzept sowie seine ebenso unkonventionelle wie modere Interpretation traditioneller Küchenklassiker hat ihm neben zwei Gault-Millau-Hauben auch die Mitgliedschaft in der Gilde der „Jeunes Restaurateur’s Europe“ eingebracht. Ebenso preisgekrönt ist auch das Weinangebot des Hauses: Mehr als 1.600 edle Tropfen umfasst die Karte. Sie lagern in rund 15.000 Flaschen im Floh-eigenen Keller, der zu den größten und bestsortiertesten Österreichs gehört.</p>
<p><u><a href="http://www.derfloh.at">www.derfloh.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Loibnerhof (Landgasthof), Wachau</strong></p>
<p><strong>Der Loibnerhof ist der Klassiker der Wachauer Gastronomie und seit Jahrzehnten eine Kultstätte für ausgezeichnete, regionale Küche.</strong></p>
<p>Eigentlich geht man ja nicht in den Loibnerhof essen, sondern zum „Knoll“. Dieser Name steht für ein Wachauer Monument und bürgt in mehrfacher Hinsicht für Qualität: Josef Knoll in der Küche des Loibnerhofs und sein Cousin Emmerich, dessen grandiose Veltliner und Rieslinge im Loibnerhof ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Besonders beliebt ist in der schönen Jahreszeit der weitläufige Obstgarten, im Winter spielt sich alles auf der anderen Straßenseite im „Winterquartier“ des Hauses ab. Josef Knoll ist ein Meister der herzhaft-aromatischen, bodenständigen Küche, in dessen Fischkalter sich stets Krebserl, Waller und Forellen tummeln. Köstlich munden hier aber nicht nur feine Fische, sondern auch Innereien, Wild- oder Pilzgerichte wie die legendären hausgemachten Nudeln mit Steinpilzen. Eine Tischreservierung ist vor allem an schönen Wochenenden Pflicht – denn es hat sich längst herumgesprochen, wie gut man beim Knoll speist.</p>
<p><u><a href="http://www.loibnerhof.at">www.loibnerhof.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Muhr (Landgasthof), Gallbrunn</strong></p>
<p><strong>Der Muhr in Gallbrunn war früher ein Dorfwirtshaus, in dem dann die Gourmet-Küche Einzug gehalten hat; die Wirtshausküche ist deswegen trotzdem nicht ausgezogen.</strong></p>
<p>Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Es gibt freilich auch Ausnahmen wie den Muhr. Hier findet sich für jeden Geschmack das Richtige. Denn einerseits pflegt Seniorchefin Gertraud Muhr nach wie vor die traditionelle Regionalküche und widmet sich mit besonderer Hingabe den Süßwasserfischen. Andererseits zeigt Junior Jakob Muhr, was er in seinen Lehr- und Wanderjahren in der heimischen Top-Gastronomie gelernt hat, und begeistert seine Gäste mit inspirierten Kreationen, für die er Produkte der Region mit internationalen Einsprengseln gekonnt vermischt. Wem würde bei Gerichten wie Gallbrunner Leberwurst mit Calvados &amp; Granny Smith im Glas, Hirschkalb &amp; Frischling mit Shitake-Crêpe-Terrine &amp; Apfel-Rosmarin-Mousse oder Tatar vom Bio-Rind mit Baguette-Chips &amp; lauwarmen Kirschtomaten mit Basilikum-Pinien-Pesto nicht das Wasser im Munde zusammenlaufen? Doch dann gibt es auch den Kontrapunkt: Wenn im Haus frisch geschlachtet wird und Köstlichkeiten von der Blunz’n bis zum Brat’l auf dem Speiseplan stehen, lebt die alte Wirtshaustradition wieder auf.</p>
<p><u><a href="http://www.muhr.co.at">www.muhr.co.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Der Jungwirt, Göttlesbrunn</strong></p>
<p><strong>Im Landgasthaus Jungwirt spürt man, was die vielzitierte österreichische Gemütlichkeit ausmacht. Es ist ein Platz, an dem Genussfreudigkeit und eine lockere Lebensart, Tradition und Kreativität, zusammentreffen. Und das inmitten der idyllischen Weinlandschaft des Carnuntums.</strong></p>
<p>Küchenchef Johannes Jungwirth gelingt es eindrucksvoll, die österreichische Lebensfreude auch auf den Teller zu bringen, klassische Rezepte kreativ zu interpretieren, Altes mit Neuem zu kombinieren. Und zwar mit „regionalen Produkten, die das Land mir gibt, die von den Bauern und deren Familien mit viel Liebe erzeugt wurden“, sagt Jungwirth. Er listet auch transparent auf, von welchen Landwirten und Lieferanten er die einzelnen Produkte bezieht. Was zu den kreativen Gerichten nicht fehlen darf? Die eleganten Weißweine und gehaltvollen Rotweine aus der Region und aus den wichtigsten österreichischen Weinbaugebieten. Ja, das Leben ist wahrlich ein Genuss.</p>
<p><u><a href="http://www.derjungwirt.at">www.derjungwirt.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Schwarz (Landgasthof), Nöhagen</strong></p>
<p><strong>Von außen ganz unscheinbar anzusehen, zählen hier die inneren Werte – denn der Schwarz in Nöhagen ist ein idealtypischer Landgasthof.</strong></p>
<p>Zugegebenermaßen ist Nöhagen nicht der Mittelpunkt der Welt, doch die vielen Eingeweihten und Stammgäste scheuen keineswegs die Anfahrt von der Wachau herauf, denn sie wissen, was sie hier erwartet: Eine österreichische Küche, die, ohne verspielt zu sein, alles kann, was sie soll, und eine Weinauswahl, die selbst Abstinenzler bekehren könnte. Waldviertler Bachforellen, gebraten oder geräuchert, das Wienerschnitzel natürlich vom Kalb, köstliche Innereien von den gebratenen Kalbsnierenscheiben bis zum gebackenen Kalbskopf mit Blutwurst, den geschmorten Bio-Kalbsbackerln oder der gebratenen Waldviertler Weidegans – kein Zweifel, Erwin Schwarz herrscht über ein veritables Schlaraffenland. Doch hier fließen nicht nur Milch und Honig, sondern auch die besten Weine des Landes mit besonderem Wachau-Schwerpunkt und vielen älteren, gereiften Jahrgängen, ergänzt durch ausgewählte Spitzenweine aus aller Welt.</p>
<p><u><a href="http://www.gasthaus-schwarz.at">www.gasthaus-schwarz.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong> Kalteis (Landgasthof), Pielachtal</strong></p>
<p><strong>Kühl klingt der Name – herzlich ist der Empfang in diesem idealtypischen Landgasthof im idyllischen Pielachtal.</strong></p>
<p>Der 1693 erstmals als Einkehr für Fuhrleute und Bauern der Region erwähnte Landgasthof, der sich seit 1957 im Besitz der Familie Kalteis befindet, ist ein echtes „family-business“. Mutter Theresia Kalteis steht gemeinsam mit Hubert junior in der Küche, Tochter Sonja betreut gemeinsam mit dem Vater Hubert Kalteis die Gäste, wobei Letzterer als passionierter Waidmann auch dafür sorgt, dass hier regelmäßig Wildgerichte auf der Speisekarte stehen. So ein Rehbeuschel mit Semmelknödeln, das Carpaccio vom Hirschkalb mit Schwarzen Nüssen oder der rosa gebratene Hirschkalbsrücken mit Gänseleber auf Brombeer-Dirndlsauce passen halt auch wunderbar in diese wildreiche Region. Die kochenden Kalteise finden dabei eine gute Mitte zwischen Bodenständigkeit und Kreativität, wobei die Qualität der verwendeten Produkte immer an oberster Stelle steht. Wer sich in der Küche so anstrengt, darf auch den Keller nicht vernachlässigen. Der ist bestens gefüllt mit frischen Weißweinen aus Österreich und gereiften Roten von Nah und Fern.</p>
<p><u><a href="http://www.kalteis.at">www.kalteis.at</a></u></p>
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<p><strong>Landhaus Bacher (Gourmet), Wachau</strong></p>
<p><strong>Das Landhaus Bacher ist seit vielen Jahren die erste kulinarische Adresse in der Wachau und eines der besten Lokale Österreichs.</strong></p>
<p>Lisl Wagner-Bacher ist die Grande Dame der österreichischen Küche und hat es, kongenial unterstützt von ihrem Mann Klaus Wagner, einem ausgewiesenen Wachau- und Bordeaux-Kenner, geschafft, aus der einstmals berühmten Backhendlstation ein noch weit berühmteres Gourmet-Lokal zu machen. Inzwischen steht sie gemeinsam mit ihrem Schwiegersohn, dem ebenfalls bereits hochdekorierten Küchenmeister Thomas Dorfer, in der Küche und werkt dort auf einem Niveau, das man nur selten findet. Die Basisprodukte sind dabei gleichwohl vor allem regionaler Herkunft, bei Fischen und Meeresfrüchten angelt man aber natürlich auch an weiter entfernten Gestaden. Kreativität und handwerkliche Präzision sind Kennzeichen der Küche im Landhaus Bacher, die aber nie manieriert oder abgehoben wirkt. Dem Niveau der Küche hält auch der Weinkeller stand, denn Klaus Wagner gebietet über das wohl beste Wachau-Sortiment der Welt und ist mit seinem Bordeaux-Fundus auch in Sachen Rotwein nie in Verlegenheit zu bringen. Da trifft es sich gut, dass dieses gastliche Landhaus auch über komfortable Gästezimmer verfügt.</p>
<p><u><a href="http://www.landhaus-bacher.at">www.landhaus-bacher.at</a></u></p>
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<p><strong>Hanner (Luxusrestaurant), Mayerling</strong></p>
<p><strong>Heinz Hanner ist zweifellos der avantgardistischste unter den österreichischen Spitzenköchen, und eines ist sicher: Hier wird es am Teller niemals langweilig!</strong></p>
<p>Heinz Hanner kocht nicht nur mit Jakobsmuscheln, Hummern &amp; Co., sondern auch mit Flammenwerfern, ISI-Schäumern und Stickstoff – bei minus 190 Grad. Das Zauberwort heißt „Molekularküche“. Dabei geht es darum, mit bisher in der Küche noch nicht angewendeten Methoden in neue Genuss-Sphären vorzudringen. Wie das geht, vermittelt Hanner übrigens auch in seinem „Koch-Studio“, in dem er Kurse für interessierte Laien ebenso wie für Küchen-Profis anbietet. Daneben wird in seiner vollelektronischen Hightech-Küche aber auch „ganz normal“ gekocht. Das bedeutet in diesem Fall eine höchst kreative Gourmetküche, die auf absolut kompromissloser Produktselektion beruht. Nur das Beste kommt in die Pfanne – vom bretonischen Hummer über die Taube aus der Bresse bis zu den Atlantikmuscheln. Wenn verfügbar, stammen diese Produkte – wie etwa im Falle von Wild und Süßwasserfischen – aber auch aus der Region, ebenso wie die Kräuter vom eigenen Hausgarten … Auf diesen genießt man auch einen perfekten Blick aus den Zimmern des stylishen Hanner-Hotels mitten im Wienerwald.</p>
<p><u><a href="http://www.hanner.cc">www.hanner.cc</a></u></p>
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<p><strong>Goldenes Bründl, Oberrohrbach</strong></p>
<p><strong>Vor den Toren Wiens, mitten im romantischen Rohrwald und unweit von Korneuburg, liegt das Goldene Bründl – ein traditionsreiches Landgasthaus mit sagenhafter Haubenküche und einer ebensolchen Geschichte.</strong></p>
<p>Glaubt man der Legende, dann verdankt das Goldene Bründl seine Entstehung eigentlich dem Habsburgerkönig Rudolf. Ziemlich genau an der Stelle, an der heute das beliebte Gasthaus steht, soll er einst von einer Quellnixe einen goldenen Ring erhalten haben, den noch heute im Wasser glitzern sieht, wer noch nie im Leben gelogen hat. Ob’s stimmt? Wir wollen ja nicht lügen, können aber uneingeschränkt bestätigen, dass von diesem Ort tatsächlich etwas Magisches ausgeht. Egal ob draußen im lauschigen Gastgarten oder drinnen in den stilvollen Stuben – die Atmosphäre im Goldenen Bründl ist gediegen und entspannt. Und sie begeistert Gourmets auf Landpartie ebenso wie die vielen Naturfreunde, die den Besuch mit einer Wanderung durch die umliegenden Wälder verbinden. Serviert wird eine zumeist saisonale Küche auf hohem Niveau. Entenleberparfait kommt hier auf den Tisch oder ein köstliches Carpaccio vom Lamm, gefolgt von gefüllter Perlhuhnbrust mit Bärlauchrisotto oder Welsfilet mit Buchweizenkraut. Darüber hinaus werden aber auch die Klassiker der regionalen Küche wie z. B. Kalbsrahmbeuschel, geschmorte Schweinsbackerl oder Tafelspitz vom Donauland-Rind großgeschrieben. Highlight für „Frühaufsteher“: Jeden ersten und dritten Sonntag im Monat gibt es einen großen Brunch.</p>
<p><u><a href="http://www.goldenesbruendl.at">www.goldenesbruendl.at</a></u></p>
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<p><strong>Gut Oberstockstall (Restaurant), Kirchberg</strong></p>
<p><strong>Das Gut Oberstockstall ist ein bezaubernder und verzaubernder Platz; Genuss, Mystik und Gastfreundschaft verbinden sich zu einer einzigartigen Symbiose.</strong></p>
<p>Im Jahr 1980 ereignete sich eine archäologische Sensation, als in der Schlosskapelle von Oberstockstall ein komplett eingerichtetes Alchemistenlabor aus der Zeit um 1580 entdeckt und ausgegraben wurde, dessen Inhalt heute im Alten Rathaus von Kirchberg besichtigt werden kann. Weniger alchemistisch geht es in der Küche von Oberstockstall-Chefin Eva Salomon zu, wenngleich es ihr beim Kochen bei weitem nicht nur darum geht, die richtigen Ingredienzien zusammenzufügen. „Essen und Trinken auf dem Lande“ lautet ihr Motto, und das bedeutet auch, dass viele Produkte aus der Umgebung oder sogar aus eigener Produktion stammen. Dazu zählen die Weine aus dem eigenen Weingut ebenso wie Schafe, Enten, Gänse oder Gemüse – alles nach biologischen Richtlinien gezüchtet und produziert. Daraus entstehen leichtfüßige Gerichte, die den Körper weniger belasten als beleben. Und der Geist schwebt auf der hübschen Terrasse im Gutshof oder in den geschmackvoll eingerichteten Landhaus-Stuben ohnehin in höheren Sphären. Eine stilvolle Übernachtungsmöglichkeit findet man übrigens ganz in der Nähe, im „Alten Winzerkeller“ in Kirchberg am Wagram.</p>
<p><u><a href="http://www.gutoberstockstall.at">www.gutoberstockstall.at</a></u></p>
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<p><strong>Bärenwirt (Landgasthof), Petzenkirchen</strong></p>
<p><strong>Seinen Namen verdankt der Bärenwirt der Legende von einem Ritter, der einen mächtigen Bären besiegt hat. Bären stehen hier zwar nicht auf der Speisekarte, aber einen Bärenhunger dürfen die Gäste ruhig mitbringen.</strong></p>
<p>Patron Erich Mayrhofer ist ein Wirt, wie er sein soll: umtriebig und engagiert, kommunikativ und in seinem Fach versiert, ein Hans Dampf in Küche und Keller. Und obwohl sein Lokal schon allerlei Auszeichnungen bekommen hat, legt er Wert darauf, dass dieses nach wie vor ein richtiges Wirtshaus sein soll, in dem man auch ein ausgezeichnetes Gulasch und ein klassisches Wiener Schnitzel bekommt. Darüber hinaus zeigt man sich aber auch Ausflügen in kreativere kulinarische Gefilde nicht abgeneigt, und wenn es schon kein Bärenfleisch gibt, so liefern die Wälder und Bäche der Region doch köstliche Zutaten vom Reh bis zur Forelle. Dazu immer den richtigen Tropfen zu finden, ist kein Problem, denn der Wirt verfügt über einen bestens sortierten Keller – und über komfortable Gästezimmer, falls die önophilen Studien einmal etwas ausführlicher ausfallen sollten.</p>
<p><u><a href="http://www.baerenwirt1.at">www.baerenwirt1.at</a></u></p>
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<p><strong>Jell (Stadtgasthaus/Fleischhauerei), Krems</strong></p>
<p><strong>„Essen, Trinken und Lachen“ – so lautet das Motto in diesem urgemütlichen Stadtgasthaus, das von Ulli Amon-Jell nicht nur bekocht, sondern auch bewohnt und belebt wird.</strong></p>
<p>„Komplizierte Kreationen, die ernsthaft hergestellt und mit noch ernsthafteren Gesichtern verzehrt werden. – Dieses Wettkochen um die nächsten Superlative, die teuerste, die ausgefallenste Zutat … das ist alles nicht meines“, erklärt Ulli Jell, Wirtin mit Leib und Seele, die viel lieber fröhliche und zufriedene Gesichter sieht. Und zwar in der Küche genauso wie in der Gaststube. Ihr behäbiges, altes Wirtshaus liegt wunderschön direkt am hohen Markt von Krems, auf den im Sommer ein kleiner Gastgarten beste Ausblicke bietet. Viele Produkte, die Frau Jell in der Küche verwendet, stammen aus der Fleischhauerei ihres Mannes, sie sitzt also wahrhaftig an der Quelle und ergänzt diesen Fundus durch Wild, Pilze oder Fisch – je nach Saison. Daraus entsteht eine Wirtshausküche mit viel Bodenhaftung, die trotzdem nie fad wird, weil die Patronin diese immer wieder spannend zu variieren weiß. Dazu trinkt man entweder einfach den bekömmlichen „Hauswein“ oder wählt aus den besten Weinen der Wachau, des Krems- und Kamptals, ehe man sich in der nur einige Schritte vom Lokal entfernten Familienpension zur Ruhe bettet.</p>
<p><u><a href="http://www.amon-jell.at">www.amon-jell.at</a></u></p>
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<p><strong>Buchingers Gasthaus Zur Alten Schule, Riedenthal</strong></p>
<p><strong>Bekannt geworden als legendärer Küchenchef im Wiener Hotel Intercontinental, hat Manfred Buchinger mit seiner „Alten Schule“ eine Weinviertler Gastro-Institution gegründet.</strong></p>
<p>Irgendwann war für ihn Schluss mit Grand Cuisine, weitgereisten Zutaten und noblem Ambiente: Nach vielen Jahren sagte Manfred Buchinger dieser Form von Top-Gastronomie ade und begann in der Alten Schule von Riedenthal, sein eigenes Wirtshaus-Konzept umzusetzen. Nähe zum Produkt, unprätentiöses Auftreten von Koch und Küche und Kreativität im Umgang mit Altbewährtem – das sind drei der Säulen, auf denen Buchingers Erfolg ruht. Gerne führt er Gäste auch in die Welt seiner Küche ein, wenn etwa beim „Running Weinviertel“ bis zu zehn kleine Gerichte serviert und mit entsprechenden Weinen begleitet werden. Bei Letzteren setzt Buchinger nicht so sehr auf große Namen, dafür kann man sich sicher sein, hier jedes Mal interessante neue Entdeckungen von regionalen Winzern zu machen. So lässt man sich’s in dieser ganz besonderen Schule bei Wurstkrapferl, gekochtem Fleisch vom Bio-Rind oder ausgelöster Ente, aber auch bei spannenden fleischlosen Gerichten gut gehen und sitzt auch gerne einmal etwas länger nach.</p>
<p><u><a href="http://www.buchingers.at">www.buchingers.at</a></u></p>
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<p><strong>Zum Blumentritt (Landgasthof) St. Ägyd</strong></p>
<p><strong>St. Ägyd am Neuwalde liegt am Pilgerweg nach Mariazell, doch weil sich mit dem „Blumentritt“ eine besonders gastliche Stätte ebenfalls an diesem Weg befindet, könnte die Pilgerreise etwas länger dauern.</strong></p>
<p>Lange Zeit wurde das Gasthaus zum Blumentritt als Geheimtipp gehandelt: Weil es etwas abgelegen ist und man hier mit ganz besonderem Engagement und Qualitätsbewusstsein zu Werke ging. Heute ist das Haus bereits eine Institution, wenn auch nach wie vor von den Schwestern Ulrike Hollerer-Reichl und Christa Hollerer ganz unprätentiös geführt. Willkommen sind alle, die gerne gut essen und trinken. Für Erstes ist Küchenchefin Ulrike verantwortlich, die mit kundiger Hand regionale und internationale Top-Produkte zu leichtfüßigen, intensiv aromatischen Gerichten kombiniert. Diese machen stets Lust auf mehr und erzeugen auch nach vielen Gängen kein unangenehmes Völlegefühl. Kongenial begleitet werden die kleinen kulinarischen Kunstwerke von Christa Hollerer, der Herrin über einen bestens gefüllten Weinkeller, der für jeden Geschmack die richtige Flasche beherbergt. Und weil ja bekanntlich morgen auch noch ein Tag ist, macht man es sich nach einem ausgedehnten Abendessen am besten in einem der modern gestalteten Zimmer des Hauses gemütlich.</p>
<p><u><a href="http://www.zumblumentritt.at">www.zumblumentritt.at</a></u></p>
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<p><strong>Zur Weintraube/Nibelungenhof, Traismauer</strong></p>
<p><strong>„Essen, trinken und schlafen“ – das sollte man in einem guten Gasthof können. Doch der Nibelungenhof bietet noch einiges mehr.</strong></p>
<p>Einerseits ist der Nibelungenhof ein „ganz normales“ Wirtshaus – allerdings ein ganz besonders gutes. Und wenn man hier ein im Schmalz gebratenes Schnitzel, ein Krenfleisch mit Dampfkartoffeln oder ein gefülltes Bauernhendl bestellt, kann man sich sicher sein, dass diese Gerichte von bester Qualität sind. Doch Patron und Küchenchef Rainer Melichar, der sein Handwerk bei den Koch-Größen Karl Ernst Eschlböck und Jörg Wörther gelernt hat, kann auch ganz anders. Die große Küche ist ihm nicht fremd, doch hat er ihr mit der Entwicklung seiner patentierten „Succowell-Methode“ eine neue Facette hinzugefügt. Dabei arbeitet er mit den Aromen hochkonzentrierter, selbst gewonnener Säfte und Trester aus Gemüsen, Kräutern und Obst, die für die Aromatisierung und Bindung von Speisen und Saucen verwendet werden. Die spannende Welt dieses neuen Küchenstils, der inzwischen bereits weite Kreise gezogen hat, kann man sowohl durch Gerichte auf der Speisekarte des Hauses als auch im Rahmen von Kochkursen kennen lernen.</p>
<p><u><a href="http://www.nibelungenhof.at">www.nibelungenhof.at</a></u></p>
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<p><strong>Weinhaus Nigl (Landgasthof/Restaurant/Hotel), Kirchberg</strong></p>
<p><strong>Das mitten in den Weinbergen gelegene Ensemble aus Weingut, Hotel und Restaurant hat etwas Märchenhaftes an sich – und das liegt nicht nur an der langen Geschichte dieser historischen Mauern.</strong></p>
<p>Als Top-Winzer Martin Nigl den 800 Jahre alten Lesehof am Fuße der Burgruine Senftenberg übernahm, war er nicht viel mehr als eine Ruine. Heute beherbergt er den Verkostungs- und Verkaufsraum des Weinguts, ein kleines Hotel mit individuell eingerichteten, perfekt an die vorhandene Substanz angepassten Zimmern und ein gemütliches Restaurant, in dem die stimmige kulinarische Begleitmusik zu Nigls herrlichen Grünen Veltlinern und Rieslingen gespielt wird. Dafür sorgt Kapellmeister, pardon: Küchenchef Erwin Windhaber, ein junger Küchenmeister, der die gesamte Klaviatur seines Faches vom Grammelknödel bis zur Grande Cuisine perfekt beherrscht. Hier bleibt er aber doch eher im Rahmen des Bodenständigen und die Lieferanten der Umgebung bieten ihm beste Grundlagen dafür: Waldviertler Lämmer, Fleisch von Freilandschweinen, Obst, Gemüse, Wurst und vieles mehr von Bauern der Region sind die Grundzutaten, die er zu köstlich-kostbaren Gerichten veredelt. Wein &amp; Wohnen vom Feinsten runden dieses Gesamterlebnis der Genüsse perfekt ab.</p>
<p><u><a href="http://www.weingutnigl.at">www.weingutnigl.at</a></u></p>
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<h2>Kunst und Kultur</h2>
<h3><strong>Wellenklänge in </strong>Lunz am See</h3>
<p><strong>Der Lunzer See und das Wald- und Bergpanorama des Voralpenlandes bilden die Kulisse für ein Juli-Festival, das sich dem Crossover über alle Stil- und Genregrenzen hinweg verschrieben hat.</strong></p>
<p>Dass sich Kunst und Natur mit praktischem Nutzen und Vergnügen verbinden lassen, beweist die mit einem Architekturpreis prämierte Seebühne. Die Zuschauertribüne an einem Steilhang am Nordufer des Sees fügt sich in die umgebende Natur und bildet zusammen mit der im Wasser schwimmenden Bühne einen Teil des Lunzer Seebades. Für drei Wochen im Juli verwandelt sich die bewegliche Stahl-Holz-Konstruktion allabendlich in eine Festspielbühne. Profis begegnen hier Laien, internationale Stars Künstlern der Region. Das hat mit dazu beigetragen, das Festival in besonderem Maße in der Region zu verankern. Hip-Hopper treten auf der Seebühne ebenso auf wie amerikanische Singer/Songwriter, Jazzbands, Solo-Virtuosen, Blechbläser oder lokale Musikanten. Dazu gibt es Tanzperformances, Breakdance, Workshops und Lesungen. Lunz mit seinem glasklaren See ist schön. Und mit den wellenklängen besitzt es ein kleines, feines Festival.</p>
<p><a href="http://www.wellenklaenge.at">www.wellenklaenge.at</a></p>
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<h3><strong>Glatt &amp; Verkehrt &#8211; Festival für traditionelle Musik<br />
</strong></h3>
<p><strong>Seit 1997 ist Krems und Umgebung Heimstatt für Künstler aus aller Welt, die sich auf originelle, witzige und überraschende Weise mit ihren eigenen musikalischen Wurzeln auseinandersetzen.</strong></p>
<p>„Glatt &amp; Verkehrt“ ist Österreichs größtes Festival für traditionelle Musik aus aller Welt. Der überdachte Innenhof des Hauptgebäudes der Winzergenossenschaft „Winzer Krems“ in der Sandgrube 13 mit herrlichem Blick über die Stadt, auf die Donau und zum Stift Göttweig bildet den Hauptspielort des Festivals. Während auf der Bühne im überdachten Innenhof lateinamerikanische Rhythmen, Hackbrett oder Freibassakkordeon erklingen, kommen aus dem Keller erlesene Weine und werden im angrenzenden Zeltgelände Speisen aus der Region serviert. Das hoch über der Donau gelegene Barockstift Göttweig beherbergt die Musikwerkstatt, wo zwei Wochen lang gelehrt wird. Mit dem Arkadenhof im Minoritenkloster in Stein wurde neben dem Klangraum Krems Minoritenkirche ein neuer, reizvoller Open-Air-Veranstaltungsort dazugewonnen.</p>
<p><a href="http://www.glattundverkehrt.at">www.glattundverkehrt.at</a></p>
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<h2>Fakten über Niederösterreich</h2>
<p><strong>Die Geografie</strong></p>
<p>19.186 km² beträgt die Landfläche Niederösterreichs, das ist fast ¼ der Fläche Österreichs</p>
<p>42 % der Landfläche sind Ackerland, 40 % Wald, 11 % Wiesen, 1,7 % Almen und Weiden, 1,6 % Weingärten.</p>
<p>Auf 2.076 m Seehöhe liegt der höchste Punkt: Schneeberg</p>
<p>218 km fließt die Donau durch Niederösterreich</p>
<p><strong>Die Natur</strong></p>
<p>_ 2 Nationalparks: Donau-Auen und Thayatal</p>
<p>_ 23 der 48 österreichischen Naturparke liegen in Niederösterreich</p>
<p>_ 15.000 km Wanderwege</p>
<p>_ 5.600 km MTB-Routen</p>
<p>_ 4.200 km Radrouten (davon 1.200 km TOP-Radwege)</p>
<p>_ 9 Bergerlebniszentren (Lackenhof am Ötscher, Annaberg, Puchberg am Schneeberg, Göstling an der Ybbs, Mitterbach am Erlaufsee, Reichenau an der Rax, Semmering, Mönichkirchen, St. Corona am Wechsel)</p>
<p><strong>Die Kultur</strong></p>
<p>_ 2 UNESO-Weltkulturerbe-Stätten: Wachau und Semmeringbahn</p>
<p>_ 15 Klöster und Stifte</p>
<p>_ Über 50 Orte sind Spielstätten von Theatersommer und Festivals</p>
<p>_ Über 600 Museen und Sammlungen</p>
<p><strong>Der Wein</strong></p>
<p>_ 30.000 ha Weingärten liegen in Niederösterreich, das sind mehr als</p>
<p>_ 50 % der österreichischen Weinbaufläche, auf fast 50 % wird der Grüne Veltliner angebaut</p>
<p>_ 830 km zieht sich die Weinstraße Niederösterreich durchs Weinland</p>
<p>_ Ca. 800 Veranstaltungen im Weinherbst Niederösterreich</p>
<p><strong>Die Persönlichkeiten</strong></p>
<p>_ Marc Aurel (Römischer Kaiser und Philosoph,121-180, Carnuntum)</p>
<p>_ Severin von Noricum (Heiliger, Missionar, Klostergründer, 410-482, Mautern)</p>
<p>_ Hl. Leopold III (Markgraf, Landespatron von Österreich, 1073-1136, Klosterneuburg)</p>
<p>_ Jakob Prandtauer (Barockbaumeister, 1660-1726, Stift Melk)</p>
<p>_ Joseph Haydn (Komponist, 1732-1809, Rohrau)</p>
<p>_ Ludwig van Beethoven (Komponist, 1770-1827, Baden und Mödling)</p>
<p>_ Ferdinand Raimund (Dichter, 1790-1836, Gutenstein)</p>
<p>_ Karl Ritter von Ghega (Mathematiker und Bauingenieur, Erbauer der Semmeringbahn, 1802-1860)</p>
<p>_ Karl Millöcker (Komponist, 1842-1899, Baden)</p>
<p>_ Matthias Zdarsky (Skipionier, 1856-1940, Lilienfeld)</p>
<p>_ Max Reinhardt (Theaterregisseur, 1873-1943, Baden)</p>
<p>_ Oskar Kokoschka (Maler und Grafiker, 1886-1980, Pöchlarn)</p>
<p>_ Heimito von Doderer (Schriftsteller, 1896-1966, Prein an der Rax)</p>
<p>_ Ludwig Wittgenstein (Philosoph, 1889-1941, Kirchberg/Wechsel)</p>
<p>_ Konrad Lorenz (Verhaltensforscher 1903-1989, Altenburg an der Donau)</p>
<p>_ Egon Schiele (Maler, 1890-1918, Tulln)</p>
<p>_ O. W. Fischer (Schauspieler, 1915-2004, Klosterneuburg)</p>
<p>_ Arnulf Rainer (Maler, *1929, Baden)</p>
<p>_ Hermann Nitsch (Maler, *1938, Mistelbach)</p>
<p>_ Daniel Spoerri (*1930, Hadersdorf/Kamp)</p>
<p>Beitragsbild: Niederösterreich © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausflugstipps in Niederösterreich</title>
		<link>https://reisewiki.at/schmalspurbahn-kiental/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 11:32:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=920</guid>

					<description><![CDATA[Lust auf einen Ausflug? Niederösterreich bietet viele tolle Ziele: Wir haben die spannendsten Ausflugsdestinationen für Sie zusammengestellt: Erleben Sie Kunst und Kultur, Action und Abenteuer <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/schmalspurbahn-kiental/" title="Ausflugstipps in Niederösterreich">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lust auf einen Ausflug? Niederösterreich bietet viele tolle Ziele: Wir haben die spannendsten Ausflugsdestinationen für Sie zusammengestellt: Erleben Sie Kunst und Kultur, Action und Abenteuer oder tolle Familienziele. Wandern und mountainbiken Sie mit uns in die schönsten und oft noch unentdeckten Ecken Niederösterreichs.</p>
<h2><strong>Archäologiepark Carnuntum</strong></h2>
<p><strong>Carnuntum zu besuchen heißt, eine Zeitreise durch die Welt der alten Römer zu unternehmen. Dabei gibt es nicht nur Brot und Spiele, sondern auch die Weinbautradition einer ganzen Region zu entdecken.</strong></p>
<p>Als bei den alten Römern die Region um Wien noch Pannonia hieß, war Carnuntum ihr Zentrum. Mit etwa 50.000 Bewohnern war es die belebte Hauptstadt an der nördlichen Grenze des Imperium Romanum. Wie komfortabel die Römer dort lebten, wird im Freilichtmuseum Petronell erlebbar: Ein wieder aufgebautes Stadtviertel mit Bürgerhaus, einer Stadtvilla und den raffiniert angelegten Thermen öffnet ein Zeitfenster in das 4. Jahrhundert n. Chr., als die Stadt ihre Hochblüte erlebte. Zeugen dafür sind auch das Heidentor, das unvermittelt wuchtig in der Landschaft steht, oder die beiden Amphitheater von Petronell und Bad Deutsch-Altenburg.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/4224/thumb_preview_6150d1d0-022f-4550-8969-8d1720c41c70.jpg" alt="Römisches Amphitheater Ausgrabungen bei Petronell im Carnuntum, Niederösterreich © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer" width="880" height="600" /><figcaption class="wp-caption-text"><em>Römisches Amphitheater. Ausgrabungen bei Petronell im Carnuntum, Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer</em></figcaption></figure>
<p>Das Museum Carnuntinum zeigt das römische Erbe im Wandel der Zeiten und Religionen: Belege hierfür sind Kultreliefs für den Gott Mithras, dem Schöpfer des Lichts, und Zeugnisse früher christlicher Kunst, die nur wenige Jahrzehnte auseinanderliegen. Eine wahre archäologische Sensation war 2011 die Entdeckung der Gladiatorenschule von Carnuntum. Wie sich deren Absolventen geschlagen haben, kann man übrigens jeden Sommer live erleben: bei den archaischen Gladiatorenkämpfen im Ambiente des Amphitheaters Deutsch-Altenburg.</p>
<p><a href="http://www.carnuntum.co.at">www.carnuntum.co.at</a></p>
<hr />
<h2>Kamptalgärten</h2>
<p>Die „Kamptalgärten“ , von der Natur besonders üppig bedacht, locken mit 19 ungewöhnlichen Grün-Oasen das ganze Jahr hindurch in eine der schönsten Gegenden Niederösterreichs. Da wartet in Grafenegg ein eindrucksvoller englischer Schlossgarten, in dem man auch picknicken kann. Im Kloster Stift Altenburg wurde ganz neu der „Garten der Religionen“ angelegt, der mit Hilfe zeitgenössischen Garten-Designs die großen Weltreligionen darstellt. Der Heilkräutergarten in Maissau bringt nicht nur einen beeindruckenden Überblick über die heimischen Heil- und Würzkräuter, sondern zeigt auch die bunte Palette österreichischer Bauerngartenblumen. Und in Elsarn wurde unter archäologischen Gesichtspunkten ein Nutzpflanzengarten der Germanen rekonstruiert.</p>
<p>Das sicher ungewöhnlichste Projekt im Kamptal ist aber die „<strong>ArcheNoah</strong>“. Auf Privatinitiative entstand in einem verwilderten Barockgarten in der kleinen Ortschaft Schiltern ein Zentrum zur Rettung gefährdeter Kulturpflanzen. Über den kunstvollen schmiedeeisernen Eingang aus Maria Theresias Zeiten betritt der Besucher den ehemaligen Lustgarten von Schloss Schiltern und damit das Reich der Vielfalt: Der Schaugarten wird mit viel Liebe jedes Jahr aufs Neue mit mehr als 500 Gemüsesorten bebaut. Und zwar nicht zu Schauzwecken, sondern um alte, aussterbende Pflanzensorten zu vermehren und damit das Sortenspektrum zu erhalten. Im sogenannten Naschgarten wird zudem seltenes Beerenobst angebaut, auf der Streuobstwiese wachsen rar gewordene Obstsorten. So ist der barocke Garten-Pavillon von unbekannten Kirschen umgeben. In der Arche Noah können Gartenfreunde übrigens nicht nur schauen, sondern sich auch über die Raritäten beraten lassen und Saatgut oder Jungpflanzen erstehen.</p>
<p>Das kleine Dorf Schiltern ist fast so etwas wie die heimliche Gartenhauptstadt Niederösterreichs. Neben der Arche Noah kann man auch noch den „Therapiegarten“ im Schloss Schiltern besuchen sowie die ungewöhnlichen „Kittenberger Erlebnisgärten“. Eingebettet in die Hügellandschaft des südlichen Kamptals wurden dafür mehr als 1,5 Hektar Land in ein Panoptikum zeitgenössischer Gartenkultur verwandelt. Das ausgefallene Gartencenter, das aus 23 <strong>Themengärten</strong> besteht (vom meditativen Japangarten mit wogendem Schilf bis zum Gesundheits-Wassergarten), liefert zahlreiche Gestaltungsideen für den eigenen Garten zuhause.</p>
<figure style="width: 436px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/1381/thumb_preview_9d08a229-57ef-49db-8cb7-7bc62e17f3e1.jpg" alt="Weingarten im Kamptal und Weinkeller in Fels am Wagram. (c) Österreich Werbung" width="436" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text"><em>Weingarten im Kamptal und Weinkeller in Fels am Wagram. (c) Österreich Werbung</em></figcaption></figure>
<p>Alle Entfernungen zwischen den grünen Oasen der Kamptalgärten sind angenehm kurz, manche sind sogar per Fahrrad gut zu erreichen. Über ganz Niederösterreich verstreut liegen dagegen die Mitgliedsbetriebe der Vereinigung „Die Gärten Niederösterreichs“. 26 Gärten – vom idyllischen Kräutergarten bis zum imperialen Schlosspark – liefern Naturerlebnisse und Inspiration. Und das ehrgeizigste Garten- Projekt Österreichs überhaupt: Für über 30 Millionen Euro wurde seit 2002 eines der schönsten Barockensembles Europas wieder zum Leben erweckt – das Marchfeldschloss Schloss Hof. Besonders aufwändig gestaltete sich die Wiedergeburt des barocken Prachtgartens von Prinz Eugen, der das Anwesen erbauen ließ. Mit seinen riesigen Terrassen, imposanten Wasserspielen, den Brunnenanlagen, den kunstvoll ornamentierten Blumenbeeten, Irrgärten und verzweigten Bosketten zählte der Park schon 1730 zu den schönsten Anlagen der Donaumonarchie. Und er verschlang schon damals immens viel Geld. Über 100 Gärtner waren im Dauereinsatz, um diese Prachtanlage zu pflegen. Mit viel Aufwand und Einsatz wurde der vollkommen verloren gegangene, 16 Hektar große Garten (sowie der danebenliegende 5 Hektar große Meierhof) nun original wieder aufgebaut. Die Rekonstruktion erfolgte mit Hilfe archäologischer Grabungen, alter Pläne und historischer Pflanzenlisten aus der Barockzeit.</p>
<p>Die Gärten Niederösterreichs<br />
<a href="http://www.diegaerten.at">www.diegaerten.at</a></p>
<hr />
<h2>Das Loisium</h2>
<p>Das Loisium in Niederösterreich – hier leben köstlicher Wein, futuristische Architektur und österreichische Lebenslust miteinander. Das Weinmuseum ist ein architektonisches Meisterwerk und international vielbeachtetes Projekt. Und es ist Ausdruck der jungen dynamischen Winzergeneration in Österreich, die seit einigen Jahren am Werke ist. Der bombastische Bau mit seiner mystischen Kellerwelt und dem schwebenden Hotel ist genial eingebettet in die jahrhundertealten Weinhänge von Langenlois, der größten Weinstadt Österreichs. Spätestens hier erlebt man, dass Wein nicht gleich Wein ist, sondern ein fabelhaftes Erlebnis –und authentisch inmitten der Kamptaler Naturlandschaft.</p>
<p><a href="http://www.loisium.at">www.loisium.at</a></p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/31/thumb_preview_559fd97c-fb40-4fbc-8af4-82d97017e8ac.jpg" alt="Langenlois im Kamptal / Loisium. © Österreich Werbung, Fotograf: Horvath" width="880" height="576" /><figcaption class="wp-caption-text"><em>Langenlois im Kamptal / Loisium. © Österreich Werbung, Fotograf: Horvath</em></figcaption></figure>
<hr />
<h2>Schmalspurbahn zwischen Kiental-Gaming und Lunz am See</h2>
<p>„Herr Conducteur!“ – Ja, so könnte man den freundlichen Mann mit dem Franz- Josephs-Bart und der kräftig blauen Uniform getrost nennen. Und es wäre keine Übertreibung, eher schon eine Verbeugung vor der nostalgischen Note, die nicht nur dem ehrenamtlichen Hobby-Eisenbahner im Waggon, sondern der ganzen Ybbstalbahn-Fahrt anhaftet. Wir sitzen mit ihm im „<strong>Ötscherland-Express</strong>“, wie die Schmalspurbahn zwischen Kiental-Gaming und Lunz am See heißt, und die Reise scheint in wohldosierten Serpentinen Richtung Vergangenheit zu führen. Lang gezogene Pfiffe lassen die Cineasten unter den Passagieren vielleicht an Buster Keaton denken. Auch der rußige Qualm der Rauchschwaden fügt sich bestens ins Bild. Von der draußen vorüberziehenden, üppigen Natur gar nicht erst zu reden: Grüner Samt breitet sich vor das Coupé, ein weicher Pflanzenteppich, der sich gleich hinter dem Waggon-Fenster entrollt, und in den eleganten tannengrünen Nadelstreif des Waldes übergeht. Dahinter liegt Gaming, und hinter Gaming liegt Amerika – oder zumindest ein Hauch von Wildem Westen. Dafür sorgen die luftig konstruierten Trestlework-Brücken, atemberaubende Konstruktionen aus spinnwebenartig verspannten Eisenträgern, die man von amerikanischen Wild- West-Filmen her kennt, wo sie traditionellerweise aus Baumstämmen errichtet wurden.</p>
<p>Doch hier, unmittelbar westlich des blendend weißen Ötschermassivs, sind eher Janker denn Yankees angesagt. Und auch die technischen Glanzlichter der 18 Kilometer langen Bergstrecke tragen bodenständige Namen: Hühnernest- und Wetterbach-Viadukt heißen die eisernen Zeugen jener bautechnischen Kühnheit, die den schwierigen Streckenbau in den Pioniertagen des österreichischen Eisenbahnbaus begleiteten. Spezialisten aus Italien und anderen Teilen der Monarchie kamen im Frühjahr 1897 zum Einsatz, als der Bau der exponierten und bis heute steilsten, österreichischen Bahnstrecke in Angriff genommen wurde. Um einen teuren Scheiteltunnel zu vermeiden, nahm man dabei eine Trassierung mit Steigungen bis zu 32 Prozent und einen Höhenunterschied von mehr als 300 Meter in Kauf. An manchen Stellen wurden tiefe Einschnitte ins helle Dolomitgestein gesprengt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><a href="http://www.erlebnisbahn.oebb.at">www.erlebnisbahn.oebb.at</a><br />
<a href="http://www.pinzgauer-lokalbahn.info">www.pinzgauer-lokalbahn.info</a><br />
<a href="http://www.schafbergbahn.at">www.schafbergbahn.at</a><br />
<a href="http://www.reblaus-express.at">www.reblaus-express.at</a><br />
<a href="http://www.semmeringbahn.at">www.semmeringbahn.at</a><br />
<a href="http://www.oegeg.at">www.oegeg.at</a></p>
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<h2>Die <strong>Waldviertler Bahn<br />
</strong></h2>
<p>Ganz im Norden bewegt man sich entlang der Schienen der <strong>Waldviertler Schmalspurbahnen</strong> auf reichem historischen Boden – was die Geschichte der Eisenbahnen angeht, aber auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Zusammenhänge Mitteleuropas, die einst den regen wirtschaftlichen Austausch mit Böhmen und Mähren inkludierten. Die Waldviertler Schmalspurbahn war das Rückgrat dieser Entwicklung – und durchzieht bis heute die noch immer unverbraucht wirkende Region. Bis heute bilden die drei zusammenhängenden Strecken der ÖBB (Spurweite von 760 mm) ein vollständig befahrbares Schienennetz, das von Gmünd in Niederösterreich aus das nordwestliche Waldviertel auf Strecken nach Litschau, Heidenreichstein und Groß Gerungs erschließt – und das herrliche Hinteransichten von stillen Karpfenteichen, gelb leuchtenden Rapsfeldern und den markanten Granitblöcken dieser hügeligen Gegend erlaubt. Ähnliches gilt übrigens auch für den etwas weiter östlich, auf der Lokalbahnstrecke zwischen der Weinstadt Retz und der Thayastadt Drosendorf verkehrenden „<strong>Reblaus Express</strong>“. Auch hier geht die Reise weiter durch ausgedehnte Wälder und kleinräumige Feldfluren, vorbei an Flussniederungen und an unverfälschtem Eisenbahnambiente, alte große Namensschilder und verschlafene Holzveranden inkludiert. Eine Reise, die nicht zuletzt durch jene Weingärten führt, die diese Region prägen – wozu der „Reblaus Express“ einen gut sortierten Heurigenwaggon bereit hält. Fazit: Weinkarte statt Fahrplan.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><a href="http://www.erlebnisbahn.oebb.at">www.erlebnisbahn.oebb.at</a><br />
<a href="http://www.pinzgauer-lokalbahn.info">www.pinzgauer-lokalbahn.info</a><br />
<a href="http://www.schafbergbahn.at">www.schafbergbahn.at</a><br />
<a href="http://www.reblaus-express.at">www.reblaus-express.at</a><br />
<a href="http://www.semmeringbahn.at">www.semmeringbahn.at</a><br />
<a href="http://www.oegeg.at">www.oegeg.at</a></p>
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<h2>Catherine Matuschkas Dornröschengarten</h2>
<p>Schuld war „William Lobb“. Ein alter, verwilderter Rosenstock dieser Sorte produzierte im Garten so wunderbar duftende, üppige Blüten in dunklem Karmensinrot, dass sich Gräfin Catherine Matuschka sofort in die Rose verliebte, als sie 1980 als neue Hausherrin das Marienschlössl in Straß im niederösterreichischen Waldviertel bezog. Von der Leidenschaft gepackt, begann sie, historische Rosen-Sorten zu sammeln. Und so verwandelte sie im Laufe weniger Jahre den großen, alten Nutzgarten rund ums Schloss in ein romantisches Rosenparadies mit über 300 verschiedenen Rosensorten, die nun Schlösschen, Mauern und Arkaden beranken. Natürlich umgeben von einem passenden „Hofstaat” aus Fingerhut, Akelei, Rittersporn und Katzenminze.</p>
<p>„Mein Garten ist für mich ein konzentrierter Ort der Schöpfung“, meint Catherine Matuschka, die ihre Freude am Geschaffenen gerne mit anderen teilt. Vor wenigen Jahren beschloss die Frau mit dem grünen Daumen daher, ihren geheimen Dornröschengarten auch für die Allgemeinheit zu öffnen. So kann nun im Juni, zur besten Rosenblütenzeit, das duftende Paradies jederzeit besucht werden. Den Rest des Jahres kann man den unter Kennern mittlerweile berühmten Garten gegen Voranmeldung besichtigen. Anfang Juni veranstaltet die Gräfin außerdem eine der originellsten Verkaufsausstellungen des Landes für Gartenkunst und Pflanzenvielfalt – das dreitägige Festival findet gleichzeitig in zwei Gärten statt: dem Marienschlössl und dem verwunschenen Park von Schloss Mühlbach, in dem einer der ältesten Gingko-Bäume Österreichs steht.</p>
<p>Marienschlössl Wiedendorf<br />
3491 Wiedendorf/ Gemeinde Straß<br />
<a href="http://www.marienschloessl.at">www.marienschloessl.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Hildegard Kräutergarten</strong></h2>
<p>Der großen Frau der Naturheilkunde, die von 1098 bis 1179 lebte, ist ein eigener Garten gewidmet. Auf 6.000 Quadratmetern erstreckt sich der <strong>Hildegard-Kräutergarten in Kirchberg</strong>, das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf den Heilkräutern. Im Arzneigarten finden sich einige hundert Heilpflanzen der Hildegard- Medizin, nach ihrer Heilwirkung geordnet. Die Wege sind rollstuhlgerecht, für angemeldete Gruppen werden individuelle Programme angeboten.</p>
<p><strong>Hildegard Kräutergarten</strong><br />
Kirchberg<br />
<a href="http://www.hildegard.at">www.hildegard.at</a></p>
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<h2><strong>Art Brut Center Gugging</strong></h2>
<p><strong>Eindrucksvoll und teils recht ungewöhnlich ist der Zugang zur Kunstrichtung der Art Brut, wie er in Gugging vermittelt wird. Dass man die Künstler dabei oft persönlich trifft, ist durchaus beabsichtigt.</strong></p>
<p>Art Brut, rohe, unverbildete Kunst von Außenseitern und Laien, findet als unangepasster Gegenpol zur akademisch gebildeten Kunst längst international Beachtung. Den psychisch kranken Künstlern aus der Nervenheilanstalt in Maria Gugging bei Wien bietet das Museum Gugging in hellen, großzügigen Räumen ein ehrwürdiges Forum. Die Schau wird in regelmäßigen Abständen variiert und erweitert und durch geschickt kuratierte Sonderausstellungen mit anderen Bereichen der Kunst in Dialog gebracht. Das bunt bemalte Haus der Künstler, ihr Wohn- und Arbeitsbereich, ist zwar nur von außen zu besichtigen, zu Kontakten mit den Künstlern kommt es dennoch häufig. Oft arbeiten sie auch auf dem Gelände an einem Projekt oder lassen sich von Besuchern auf Kaffee und Zigaretten einladen. Während die Galerie Gugging Originale der ausgestellten Künstler anbietet, können sich Besucher in den Workshops des Gugging Art Labors sogar selbst als Art-Brut-Künstler versuchen – was nicht nur Kindern Spaß macht. Darüber hinaus nutzen auch Kunstschaffende anderer Stilrichtungen das offene Atelier und lassen sich von Gugginger Künstlern inspirieren.</p>
<p><a href="http://www.gugging.org">http://www.gugging.org</a></p>
<hr />
<h2><strong>Greifvogelzentrum und Flugvorführungen</strong></h2>
<p>Zwei Adelssitze in Niederösterreich sind der ideale Rahmen, um die Falknerei zu erleben: Auf <strong>Schloss Rosenburg</strong> wird die Flugkunst von Adlern, Bussarden, Falken oder auch Geiern vorgestellt, während im Burgmuseum eine kurze Geschichte der Falknerei präsentiert wird. Auf <strong>Schloss Waldreichs</strong> ist das Niederösterreichische Falknerei- und Greifvogelzentrum untergebracht – samt Jagdfalkenhof mit Flugvorführungen auf Beuteattrappen, Falknereimuseum und dem österreichweit einzigartigen Eulenpark. Unter der Beratung von Falkenmeister Josef Hiebeler ist hier eine <strong>europäische Musteranlage für die Greifvogelzucht </strong>und die Wissenschaft entstanden. Vor allem das Steinadlerzentrum fasziniert. Zugleich ist Waldreichs Zentrum der Falknerausbildung.</p>
<p><strong>Schloss Waldreichs, Flugvorführungen</strong><br />
Im Schloss Waldreichs befinden sich das Niederösterreichische Falknerei- und<br />
Greifvogelzentrum sowie ein Eulenpark und ein Jagdfalkenhof.<br />
Öffnungszeiten: Mai bis Oktober, täglich von 10 bis 16:30 Uhr<br />
Freiflug der Greifvögel: täglich 11 Uhr und 15 Uhr oder nach Vereinbarung<br />
<a href="http://www.greifvogelzentrum.at">www.greifvogelzentrum.at</a></p>
<p><strong>Renaissanceschloss Rosenburg, Flugvorführungen</strong><br />
Auf Schloss Rosenburg gibt es Greifvogelvorführungen in historischen Gewändern.<br />
<a href="http://www.rosenburg.at">www.rosenburg.at</a></p>
<p><strong>Adlerwarte Kreuzenstein, Flugvorführungen und Workshops</strong><br />
Auf der Adlerwarte Kreuzenstein in Leobendorf kann man Flugvorführungen<br />
besuchen und sogar Workshops buchen, in denen man in die Geheimnisse der<br />
Falknerei eingeführt wird.<br />
<a href="http://www.adlerwarte-kreuzenstein.at">www.adlerwarte-kreuzenstein.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Der Wachauer Marillen Erlebniswanderweg</strong></h2>
<p>Von März bis Oktober kann die Wachauer Marille entlang des Wachauer Marillen Erlebniswanderwegs erlebt werden. Ausgangspunkt der Wanderung ist beim Weingut Aufreiter, Dorfstrasse 34, 3506 Krems-Angern. Auf einer Seehöhe von 220-340 m führt der ca. 4,5 km lange Rundweg durch die malerischen Weinlandschaften und alten Marillengärten. Im Hofladen und Weingasthof ein breites kulinarisches Angebot.</p>
<p>Information und Buchung:<br />
<strong>Weinhof Aufreiter</strong><br />
Dorfstrasse 34<br />
3506 Krems<br />
Tel.: +43 2739 220542<br />
<a href="http://www.marillenweg.at">www.marillenweg.at</a></p>
<hr />
<h2>Die Donau erkunden zwischen Melk und Krems</h2>
<p>Nicht nur für Romantiker: Bei einer Fahrt auf einem Donauschiff zwischen Melk und Krems lassen sich landschaftliche Schönheiten wie auch Kulturgüter entdecken. Dass das 36 km lange Donautal zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, liegt auch an den historischen Orten und alten Burgen und Klöstern der Wachau. Schon bevor man das Schiff besteigt, sollte man daher in Melk das berühmte Benediktinerkloster mit seinen Gärten besuchen. Und auf „hoher See“ zieht dann ein Höhepunkt nach dem anderen vorbei: die Burgruine Aggstein, die wie aus einem Fantasyfilm in die Landschaft gesetzt scheint, die beschaulichen Weinbauorte Spitz und Weißenkirchen, die Stadt Dürnstein mit ihrem berühmten blauen Kirchturm sowie den mittelalterlichen Ruinen, schließlich die mächtige Klosteranlage von Stift Göttweig. Und in Krems, wenn man wieder Land betritt, lässt sich der Ausflug bei einem Glas Wein bei einem der vielen Traditionswinzer beschließen. Mit den Linienschiffen der DDSG (der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft) und von Brandner Schifffahrt lässt sich die Fahrt am besten auf den Freidecks erleben. Neben der stets vorhandenen Gastronomie der Bordrestaurants werden bei eigenen Themenfahrten Brunches, Ausflüge zur Weingeschichte, Vollmondfahrten oder musikalische Reisen mit karibischen Klängen oder auch einer Dixieland-Band angeboten.</p>
<p><a href="http://www.brandner.at">www.brandner.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3851/thumb_preview_e3388fb8-0ac0-443a-a5db-d8e52cb1e511.jpg" alt="Schönbühel an der Donau" width="803" height="660" data-ab-color="rgb(7,7,5)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauschiff bei Schloss Schönbühel in der Wachau. © Österreich Werbung, Fotograf: Jezierzanski</em></p>
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<h2><strong>Wanderungen zu den Pielachtaler Dirndln (Kornelkirschen)</strong></h2>
<p>Wanderungen durch das vielfältige Dirndltal, z.B. der Pielachtaler Rundwanderweg (Nr. 652; 107 km) ist vom Steinschalerhof (in der Mitte des Weges gelegen) in 4 bis 6 Etappen einfach begehbar.</p>
<p>Information und Buchung:<br />
<strong>Naturhotel Steinschalerhof</strong><br />
Warth 20<br />
3203 Rabenstein an der Pielach<br />
Tel.: +43 2722 2281<br />
<a href="http://www.steinschaler.at">www.steinschaler.at</a></p>
<p><strong>Mostviertel Tourismus GmbH,</strong><br />
Adalbert Stifterstraße 4, A-3250 Wieselburg<br />
Tel.: + 43 7416 52191<br />
<a href="http://www.mostviertel.info">www.mostviertel.info</a></p>
<hr />
<h2>Weinviertler Museumsdorf in Niedersulz</h2>
<p><strong>Das größte Freilichtmuseum Niederösterreichs ist ein Dorf: Dafür wurden 80 alte Gebäude aus dem ganzen Weinviertel abgetragen und in Niedersulz originalgetreu wieder aufgebaut.</strong></p>
<p>Handwerker- und Bauernhäuser, eine Mühle, ein Dorfplatz, ein Friedhof, vier Kapellen und jede Menge Nebengebäude säumen die Straßen des gar nicht so kleinen Dorfes, das in den letzten 30 Jahren entstand. In den historischen Häusern sind Tausende von Objekten ausgestellt, die in den Weinviertler Dörfern gesammelt wurden: von bemalten Bauernmöbeln bis zu hölzernen Weinpressen, die über Jahrhunderte zur Verarbeitung des Leseguts verwendet wurden. Zudem ist das Museumsdorf ein Zentrum ländlicher Gartenkultur: Vor den Höfen blüht es in prächtigen Vorgärten im Stil historischer Bauerngärten. Ein täglich geöffnetes Wirtshaus, ein Bauernhof mit Tieren, ein Museumsshop und eine Vielzahl von Veranstaltungen machen aus dem ländlichen Idyll eine unterhaltsame Reise in die Vergangenheit.</p>
<p><a href="http://www.museumsdorf.at">http://www.museumsdorf.at</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gut einkaufen in Niederösterreich</title>
		<link>https://reisewiki.at/sankt-laurent-augustiner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2016 14:10:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich-Reiseführer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=653</guid>

					<description><![CDATA[In Niederösterreich einkaufen: Hier finden Sie das typisch Niederösterreichische, das Besondere und Regionale &#8211; edles und qualitativ Hochwertiges statt Massenware. Waldviertler Schuhe Deutlich weniger elitär, <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/sankt-laurent-augustiner/" title="Gut einkaufen in Niederösterreich">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Niederösterreich einkaufen: Hier finden Sie das typisch Niederösterreichische, das Besondere und Regionale &#8211; edles und qualitativ Hochwertiges statt Massenware.</p>
<h2>Waldviertler Schuhe</h2>
<p>Deutlich weniger elitär, dafür um nichts weniger solide, zeigen sich die Werke der <strong>GEA-Schuhmanufaktur</strong> in Schrems im Waldviertel. Das Design ist klassisch und zeitlos, bei der Verarbeitung von Hand werden die höchsten Ansprüche umgesetzt. Bei der aufwändigen Machart der flexiblen Vernähung wird das Oberleder mit der Lederzwischensohle durch eine Naht verbunden. Firmenchef Heini Staudinger setzt auf Qualität und bietet dennoch faire Preise: „Eines ist klar – eine Schuhproduktion in Österreich kann nur durch gute Qualität bestehen.“ Diese gute Qualität besteht übrigens auch menschlich: Alle in der Firma sagen „Du“ zueinander, der höchste Lohn ist nur doppelt so hoch wie der niedrigste. Manager Staudinger, der sich ganz persönlich auch in der Afrika-Hilfe engagiert, liegt dabei nach eigenen Worten im Mittelfeld.</p>
<p><strong>Waldviertler Schuhwerkstatt</strong><br />
Niederschremserstr. 4a<br />
3943 Schrems<br />
<a href="http://www.gea.at">www.gea.at</a></p>
<h2>Grüner Veltliner und Sankt Laurent</h2>
<p>Das Benediktinerstift Altenberg, das den größten Stiftsweinkeller im Waldviertel besitzt, und zu jenen einundzwanzig Klöstern gehört, die sich zur Vereinigung Klösterreich zusammengeschlossen haben. „Kloster unter dem Kloster“ wird der Altenberger Keller, in dem die feinen Tropfen des Stifts lagern, genannt und er ist eine filmreife Location: Rot- und Weißweine aus Limberg am Manhartsberg, preisgekrönte Brände und Liköre finden sich hier. Gerne empfiehlt Abt Christian Haidinger den Besuchern seinen Lieblingswein: den DAC Grünen Veltliner des neuen Jahrgangs 2007. Um diese und ähnliche Produkte in der Christenheit zu verbreiten, wurde vom Stift in Maissau am Manhartsberg sogar ein eigener Klosterheuriger eingerichtet. Hier kann der Gast auf der Terrasse „Prälatenwein“ und „St. Ursula Wein“ genießen und dabei die Aussicht bewundern.</p>
<p><strong>Benediktinerstift Altenburg</strong><br />
<a href="http://www.stift-altenburg.at">www.stift-altenburg.at</a></p>
<figure id="attachment_658" aria-describedby="caption-attachment-658" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wein_1462370949.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-658" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wein_1462370949.jpg" alt="" width="640" height="426" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wein_1462370949.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wein_1462370949-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-658" class="wp-caption-text">Grüner Veltliner und Sankt Laurent</figcaption></figure>
<p>Gar weltweit bekannt ist der Weinbau des Augustiner Chorherrenstifts Klosterneuburg. Das größte private Weingut des Landes empfiehlt seinen roten „Sankt Laurent“, der erstmals durch dieses Kloster in Österreich eingeführt wurde. Mehr davon erfährt man bei Führungen in den barocken Kellergewölben, die sich über vier Etagen erstrecken und ausschließlich der Vinifikation dienen. Oder besser noch: im Rahmen von Weinseminaren in der neu eingerichteten Vinothek.</p>
<p>Stift Klosterneuburg<br />
<a href="http://www.stift-klosterneuburg.at">www.stift-klosterneuburg.at</a></p>
<h2>St. Göttweiger „Originale Benediktiner-Torte“</h2>
<p>Etwa die St. Göttweiger „Originale Benediktiner-Torte“, die heute nach einem Rezept gebacken wird, das bis auf das Jahr 1401 zurückreicht. Kaum ein Konditor könnte das von seiner Ware behaupten. Und so unterschiedlich die klösterlichen Feinkostläden auch sein mögen – die gemeinsame Linie ist zuletzt unübersehbar. Denn stets schwingt das ländliche Idyll von Wiesen und Wälder mit summenden Bienen mit, in denen der heilige Franz von Assisi noch mit den tierischen Produzenten plaudern konnte. Nicht selten bedeutet klösterlich dabei auch biologisch.</p>
<p><strong>Benediktinerabtei Göttweig</strong><br />
Hausgemachte Marmeladen und Liköre, Qualitätsweine vom Weingut Stift Göttweig, sowie die „Die Original Göttweiger Benediktiner-Torte“.</p>
<p><a href="http://www.weingutstiftgoettweig.at">www.weingutstiftgoettweig.at</a> <a href="http://www.stiftgoettweig.at">www.stiftgoettweig.at</a></p>
<h2>Graumohn aus dem Waldviertel</h2>
<p>Wer sich im Frühjahr an den Blüten von Marille, Kirsche, Apfel oder Birne noch nicht satt gesehen hat, kann sich im Juli über die bunten Mohnfelder des Waldviertels freuen: In Gelb-Orange, Lila, Weiß, Rot und Dunkelviolett leuchten sie um die Wette. Außerdem wird der weiß-lila-rote Waldviertler Graumohn auch zu zahlreichen Köstlichkeiten verarbeitet – zu Knödeln, Zelten (flachgedrückten Knödeln), Strudeln, Nudeln oder Tatschkerln. Und im Mohndorf Armschlag kann man sich von Kopf bis Fuß auf Mohn einstellen: Von der „Mohnamour-Speisekarte“ bis zur Nächtigung im „Mohnappartement“ lässt sich uneingeschränkt der Mohn- Leidenschaft frönen.</p>
<p><a href="http://www.mohndorf.at">www.mohndorf.at</a><br />
<a href="http://www.mohn.at/cms/index.php/mohnwirt-aktuell">www.mohn.at/cms/index.php/mohnwirt-aktuell</a><br />
<a href="http://www.mohnhof.at">www.mohnhof.at</a></p>
<p><strong>Mohnlehrpfad</strong>:<br />
Gehzeit ca. 5,5 Stunden; auch Führungen mit anschließender Verköstigung sind<br />
möglich (Anmeldung: <a href="mailto:info@mohndorf.at">info@mohndorf.at</a>)<br />
<a href="http://www.waldviertel.com/rare/Deutsch/Leib+See/Kulinari/Mohn/F_mlehrp.htm">www.waldviertel.com/rare/Deutsch/Leib+See/Kulinari/Mohn/F_mlehrp.htm</a></p>
<h2>Kräuter und Tees vom Kräuterpfarrer Weidinger</h2>
<p>So ein Leben kann man nicht planen. „Hollywoodreif“ nennen es seine ehemaligen Mitarbeiter – denn welcher Bauernbub aus dem einsamen Waldviertel schafft es schon, mit 20 Jahren nach China zu gehen, und das im Jahr 1938? <strong>Hermann- Josef Weidinger</strong> hatte gerade einmal die Schule beendet, als er als Missionar nach Hongkong kam, kurze Zeit später in Macao die Leitung der Missions- Krankenstation übernahm, die chinesische Medizin kennenlernte, einen Verlag gründete, Jugend- und religiöse Literatur ins Chinesische übersetzte und Ordensoberer auf Formosa (Taiwan) wurde.</p>
<p>1953 kehrt Weidinger in seine Heimat zurück – zunächst nur für einen Besuch. Er erlitt einen Blinddarmdurchbruch und einen Malaria-Anfall, an eine Rückkehr nach China war nicht mehr zu denken. Und so begann das zweite Leben des Hermann- Josef Weidinger, den man – über alle Konfessionen hinweg – in Österreich bis heute nur unter einem Namen kennt: als „Kräuterpfarrer Weidinger“.</p>
<p>Denn neben seiner kleinen Landpfarre im Waldviertel widmete sich der Pfarrer mit großer Liebe seinem Pfarrgarten, experimentierte mit Kräutermischungen und Destillaten. Sein „Sanamunda“ und der „124er“ wurden zu Geheimtipps. Mit Dutzenden Büchern, einer täglichen Zeitungskolumne und tausenden telefonischen und schriftlichen Beratungen schaffte er es, das beinahe vergessene Wissen um die Heilkraft und Magie der Kräuter wieder ins Bewusstsein der Menschen zurückzubringen. Was im Pfarrgarten begann, ist heute, auch nach seinem Tod im Jahre 2004, ein international bekanntes Zentrum für Heilkräuter.</p>
<p>Alant, Basilikum, Engelwurz, Frauenmantel, Johanniskraut, Königskerze, Melisse, Odermennig, Muskateller-Salbei, Borretsch, Ringelblumen – sie alle blühen im <strong>Kräuterpfarrer-Weidinger-Zentrum</strong> in Karlstein, öffentlich zugänglich und mit vielen Informationen versehen. Im angeschlossenen Naturladen können die Kräuter frisch, getrocknet oder verarbeitet gekauft werden.</p>
<p><strong>Kräuterpfarrer-Weidinger-Zentrum</strong><br />
3822 Karlstein an der Thaya<br />
<a href="http://www.kraeuterpfarrer.at">www.kraeuterpfarrer.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2>Sonnentor-Tees aus Zwettl</h2>
<p>Vielgestaltig und interessant präsentiert sich auch ein weltlicher Kräutergarten im Waldviertel. Die Firma <strong>Sonnentor </strong>stellt – unter Mithilfe Dutzender Bauern aus der Region – Kräuter, Kräutermischungen und Tees her. Und zwar streng nach biologischen Richtlinien. Am Firmensitz wurde zum Thema Kräuter ein umfangreiches Garten-Angebot für Besucher eingerichtet: ein 6.000 Quadratmeter großer Kräutergarten für Kinder (in dem Naschen und Kosten ausdrücklich erlaubt ist), ein Kräuterwanderweg und ein Heilkräutergarten. Besonders schön ist die <strong>Hildegard-Oase</strong>, in der man die Grundsätze der Äbtissin Hildegard von Bingen kennenlernen kann.</p>
<p><strong>Sonnentor, Zwettl</strong><br />
<a href="http://www.sonnentor.com">www.sonnentor.com</a></p>
<h2>Wachauer Laberl und anderes Brot &amp; Gebäck</h2>
<ul>
<li><strong>Bruckner</strong> &#8211; Toller Bäcker in einem kleinen Ort östlich von Krems, Weißbrot in Langzeit-Teigführung, 3-stufiger Sauerteig ohne chemische Zusatzstoffe!<br />
Untere Hauptstraße 15<br />
3494 Theiss</li>
<li><strong>Steiner</strong> &#8211; Der Bäcker der Haubenrestaurants. Hat eine bemerkenswerte Vielfalt aromatisierter Brote im Programm<br />
3430 Tulln</li>
<li><strong>Schmidl</strong> &#8211; Der Erfinder des Wachauer Laberls bietet auch sonst sehr ordentliches Brot &amp; Gebäck<br />
3601 Dürnstein 21</li>
<li><strong>Linauer</strong> &#8211; Bekannt für den saftigen Toskanalaib mit hohem Kartoffelanteil und das Bauernbrot. Reines Dinkelbrot!<br />
Lazarettgasse 17<br />
2700 Wr. Neustadt</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gut essen &#038; übernachten in Niederösterreich –  15 Tipps</title>
		<link>https://reisewiki.at/kueche-niederoesterreich-restaurant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2016 14:23:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=346</guid>

					<description><![CDATA[Die besten Adressen, um in Niederösterreich gut zu essen und zu übernachten: Wirte und Gastgeber, die sich mit Leib und Seele dem Wohlergehen ihrer Gäste <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/kueche-niederoesterreich-restaurant/" title="Gut essen &#038; übernachten in Niederösterreich –  15 Tipps">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die besten Adressen, um in Niederösterreich gut zu essen und zu übernachten: Wirte und Gastgeber, die sich mit Leib und Seele dem Wohlergehen ihrer Gäste verschrieben haben.</p>
<hr>
<h2><strong>Gasthaus Jell</strong></h2>
<p><strong>&nbsp;„Essen, trinken und lachen“ – so lautet das Motto in diesem urgemütlichen Stadtgasthaus, das von Ulli Amon-Jell nicht nur bekocht, sondern auch bewohnt und belebt wird.</strong></p>
<p>Das behäbige, alte Wirtshaus liegt direkt am hohen Markt von Krems, auf den im Sommer ein kleiner Gastgarten schöne Ausblicke bietet. Viele Produkte, die Frau Amon-Jell in der Küche verwendet, stammen aus der Fleischhauerei ihres Mannes: Sie sitzt also wahrhaft an der Quelle und ergänzt diesen Fundus mit Wild, Pilzen oder Fisch – je nach Saison. Daraus entsteht eine Wirtshausküche mit viel Bodenhaftung, die trotzdem nie fad wird, weil die Patronin diese immer wieder spannend zu variieren weiß. Dazu trinkt man entweder einfach den bekömmlichen „Hauswein“ oder wählt aus den besten Weinen der Wachau, des Krems- und Kamptals. Die angeschlossene Pension bietet auch Zimmer.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Stadtgasthaus Jell, Hoher Markt 8–9, 3500 Krems an der Donau. <a href="http://www.amon-jell.at">www.amon-jell.at</a></p>
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<h2><strong>Nibelungenhof in</strong>Traismauer</h2>
<p>Einerseits ist der Nibelungenhof ein „ganz normales“ Wirtshaus – allerdings ein besonders gutes. Und wenn man hier ein im Schmalz gebratenes Schnitzel, Krenfleisch mit Dampfkartoffeln oder ein gefülltes Bauernhendl bestellt, kann man sicher sein, dass diese Gerichte von bester Qualität sind. Doch Patron und Küchenchef Rainer Melichar, der sein Handwerk bei den Koch-Größen Karl Ernst Eschlböck und Jörg Wörther gelernt hat, kann auch ganz anders. Die große Küche ist ihm nicht fremd, doch hat er ihr mit der Entwicklung seiner patentierten „Succowell-Methode“ eine neue Facette hinzugefügt. Dabei arbeitet er mit den Aromen hochkonzentrierter, selbst gewonnener Säfte und Trester aus Gemüse, Kräutern und Obst, die für die Aromatisierung und Bindung von Speisen und Saucen verwendet werden. Die spannende Welt dieses Küchenstils, der inzwischen weite Kreise gezogen hat, kann man sowohl durch Gerichte auf der Speisekarte des Hauses als auch im Rahmen von Kochkursen (im Winter) kennenlernen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Zur Weintraube, Wiener Straße 23, 3133 Traismauer. <a href="http://www.nibelungenhof.at">www.nibelungenhof.at</a></p>
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<h2>Klostergasthaus Thallern in Gumpoldskirchen</h2>
<p>Vor allem in der warmen Jahreszeit sitzt es sich gut im schönen Garten des Klostergasthauses Thallern vor den Toren Wiens, zwischen den Reben der Thermenregion und unter einer kleinen Kirche. Auf der Speisekarte finden sich Brat- und Backhendln sowie die Ofenfrische Waldviertler-Bauernente mit warmem Speckkrautsalat &amp; Serviettenknödel. Ausgezeichnet ist auch das am Knochen gebratene Beiriedstück vom Dry Aged Bio-Rind mit frischen Bohnenkernen und knusprigen Erdäpfelscheiben. Zur Vorspeise empfiehlt sich das hausgeräucherte Filet vom Radlberger Seesaibling mit Karfiolterrine oder der gebackene Kalbskopf mit Senfgurkenkompott und Eierschwammerltatare sowie Steinpilzrahmsauce mit Semmelknödel. Zum Dessert gibt es die schon berühmte Cremeschnitte sowie Marillenstrudel mit Marillen-Buttermilchcocktail. Die Weinkarte bietet Weine aus dem eigenen Weingut und konzentriert sich ansonsten auf das, was die Thermenregion zu bieten hat.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Klostergasthaus-Thallern, Thallern 2, 2352 Gumpoldskirchen. <a href="http://www.klostergasthaus-thallern.at">www.klostergasthaus-thallern.at</a></p>
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<h2><strong>Triad in </strong>Bad Schönau</h2>
<p>Ziemlich etabliert in der Region ist das Wirtshaus Triad. Geführt wird der Familienbetrieb von Uwe Machreich und seiner Frau Veronika. Beide sind quasi die Klammer zwischen einem persönlich servierten Bier am Nachmittag für Wanderer und Wirtshausgäste, die sich über einfache Küchenklassiker aus der Region freuen, sowie jenen Gästen, die großen Wert legen auf hochwertige und etwas feinere Küche.</p>
<p>Liest man die Lieferantenliste des Triad, merkt man sofort, dass hier die gesamte Region als Versorger dient: Krumbach, Neunkirchen, Edlitz, Lichtenegg, Bad Schönau, Gleichenbach … Der Edelmost als Aperitif kommt aus Krumbach-Umgebung, ebenso das Hausbier. Auch sämtliche Säfte stammen von den Obstbauern aus der Region. Dazu schmecken Kalbszüngerl mit Schnittlauchvinaigrette und Schwammerltatar, Zanderbackerl mit Chorizo-Tarhonya oder eine Krumbacher Lachsforelle mit Sauerampfersauce. Ein Rücken vom heimischen Kalb kommt mit Paprikapolenta und Kräuterschwammerl, die Entenbrust mit Pak Choi und Pfeffermarillen. Als Nachspeisen gibt es etwa frische Erdbeeren mit Karamellobers und „Kirsche &amp; Schokolade“&nbsp; oder Bauernhof-Eis vom Nachbarn Blochberger.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Triad, Ödhofen 25, 2853 Bad Schönau. <a href="http://www.triad-machreich.at">www.triad-machreich.at</a></p>
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<h2><strong>Buchingers Gasthaus Zur Alten Schule</strong></h2>
<p><strong>Bekannt geworden als legendärer Küchenchef im Wiener Hotel Intercontinental, hat Manfred Buchinger mit seiner „Alten Schule“ eine Weinviertler Gastro-Institution gegründet.</strong></p>
<p>Irgendwann war für ihn Schluss mit Grand Cuisine, weitgereisten Zutaten und noblem Ambiente: Nach vielen Jahren sagte Manfred Buchinger dieser Form von Top-Gastronomie ade und begann in der Alten Schule von Riedenthal sein eigenes Wirtshaus-Konzept umzusetzen. Nähe zum Produkt, unprätentiöses Auftreten von Koch und Küche und Kreativität im Umgang mit Altbewährtem – das sind drei der Säulen, auf denen Buchingers Erfolg beruht. Gerne führt er Gäste auch in die Welt seiner Küche ein, wenn etwa beim „<a href="http://www.buchingers.at/index.php/unsere-speisekarte"><strong>Running Weinviertel</strong></a>“ bis zu zehn kleine Gerichte serviert und von entsprechenden Weinen begleitet werden. Bei Letzteren setzt Buchinger nicht so sehr auf große Namen, dafür kann man sicher sein, hier jedes Mal interessante neue Entdeckungen von regionalen Winzern zu machen. So lässt man sich’s in dieser ganz besonderen Schule bei Wurstkrapferln, Veltliner Brotsuppe, gekochtem Fleisch vom Bio-Rind oder ausgelöster Ente, aber auch bei spannenden fleischlosen Gerichten wie cremigen Eierschwammerln mit Serviettenknöderln gutgehen und sitzt auch gerne einmal etwas länger nach.</p>
<p>Gasthaus Zur Alten Schule, Wolkersdorferstraße 6, 2122 Wolkersdorf. <a href="http://www.buchingers.at">www.buchingers.at</a></p>
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<h2><strong>Landgasthof Zum Blumentritt in </strong>St. Ägyd</h2>
<p><strong>St. Ägyd am Neuwalde liegt am Pilgerweg nach Mariazell, doch weil sich mit dem „Blumentritt“ eine besonders gastliche Stätte ebenfalls an diesem Weg befindet, könnte die Pilgerreise etwas länger dauern.</strong></p>
<p>Lange Zeit wurde das Gasthaus zum Blumentritt als Geheimtipp gehandelt: Weil es etwas abgelegen ist und man hier mit&nbsp; besonderem Engagement und Qualitätsbewusstsein zu Werke ging. Heute ist das Haus bereits eine Institution, wenn auch nach wie vor von den Schwestern Ulrike Hollerer-Reichl und Christa Hollerer unprätentiös geführt. Willkommen sind alle, die gerne gut essen und trinken. Für Erstes ist Küchenchefin Ulrike verantwortlich, die mit kundiger Hand regionale und internationale Produkte zu leichten, intensiv aromatischen Gerichten kombiniert. Auf der Speisekarte findet man unter anderem marinierten Kalbskopf oder pochierte <strong>Traisentalforelle</strong>, und als süßen Abschluss gibt’s Topfenknödel mit Hollerkoch. Diese machen stets Lust auf mehr und erzeugen auch nach vielen Gängen kein unangenehmes Völlegefühl. Kongenial begleitet werden die kleinen kulinarischen Kunstwerke von Christa Hollerer, der Herrin über einen bestens gefüllten Weinkeller.</p>
<p>Für die Übernachtung werden Gästezimmer angeboten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Zum Blumentritt, Markt 20, 3193 St. Ägyd. <a href="http://www.zumblumentritt.at">www.zumblumentritt.at</a></p>
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<h2><strong>Gut Oberstockstall</strong></h2>
<p>Im Jahr 1980 ereignete sich eine archäologische Sensation, als in der Schlosskapelle von Oberstockstall ein komplett eingerichtetes Alchemistenlabor aus der Zeit um 1580 entdeckt und ausgegraben wurde, dessen Inhalt heute im Alten Rathaus von Kirchberg besichtigt werden kann. Weniger alchemistisch geht es in der Küche von Oberstockstall-Chefin Eva Salomon zu, wenngleich es ihr beim Kochen bei weitem nicht nur darum geht, die richtigen Ingredienzien zusammenzufügen. „Essen und Trinken auf dem Lande“ lautet ihr Motto, und das bedeutet auch, dass viele Produkte aus der Umgebung oder sogar aus eigener Produktion stammen. Dazu zählen die Weine aus dem eigenen Weingut ebenso wie Schafe, Enten, Gänse oder Gemüse – alles nach biologischen Richtlinien gezüchtet und produziert. Daraus entstehen leichtfüßige Gerichte, die den Körper weniger belasten als beleben. Und für zu Hause gibt’s die Gut-Oberstockstall-Pralinen in den Sorten: Karamell-Fleur de Sel und Dirndl &amp; Pinot Cuvée Sekt. Eine Übernachtungsmöglichkeit findet man übrigens ganz in der Nähe, im „<a href="http://www.alterwinzerkeller.at/">Alten Winzerkeller</a>“ in Kirchberg am Wagram.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Restaurant Gut Oberstockstall, Oberstockstall 1, 3470 Kirchberg. <a href="http://www.gutoberstockstall.at">www.gutoberstockstall.at</a></p>
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<h2><strong>Weingut Holzapfel</strong></h2>
<p>Als Karl Holzapfel sen. im Jahre 1968 den Prandtauerhof erwarb, stand das vierflügelige Barockjuwel mit seinem zweigeschossigen Arkadenhof und der eigenen Kapelle kurz vor dem Verfall. Viel Zeit und Geld sowie noch mehr Enthusiasmus waren damals nötig, um den einstigen <strong>Lesehof</strong> des St. Pöltener Chorherrenstifts behutsam zu renovieren. Doch die Investitionen haben sich gelohnt: Heute gehört der Prandtauerhof zu Niederösterreichs gastronomischen Top-Adressen und darüber hinaus auch zu den besten Winzereibetrieben und Schnapsbrennereien des ganzen Landes.</p>
<p>Der ideale Ort, die edlen Tropfen zu gustieren, ist das familieneigene Gutsrestaurant mit dem romantischen Innenhof, das sich ganz auf heimische Köstlichkeiten spezialisiert hat. Die bodenständig ausgerichtete Küche verwendet vor allem Produkte der umliegenden Region und des nahen Waldviertels: Geräucherter Schinken aus der hauseigenen <strong>Rauchkuchl</strong> kommt hier auf den Tisch, frischer Bachsaibling oder Veltliner-gebeizter Rinderbraten. Und zum Dessert gibt es halbflüssigen Schokokuchen mit Zweigelteis, Topfennockerln mit Marillenröster – oder Marillenbrand-Schokolade, die man, neben anderen Marillenspezialitäten, auch mit nach Hause nehmen kann. Apropos „nach Hause“: Wer sich im Prandtauerhof wohlfühlt, kann sich in eines der vier mit Stoffen des britischen Interieur-Labels „Designers Guild“ ausgestatteten Gutszimmer einmieten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Weingut Holzapfel, Prandtauer Platz 36, 3610 Joching. <a href="http://www.holzapfel.at">www.holzapfel.at</a></p>
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<h2><strong>Restaurant im Knappenhof</strong></h2>
<p>Der Knappenhof hoch über Reichenau war schon für die richtig großen Geister der Zwischenkriegszeit, allen voran Sigmund Freud, ein für seinen familiären Komfort gerühmtes Haus. Die Seele des Hauses aber wohnt in der Küche, in der Gestalt von Dieter Breitenecker. Der aus dem nahen Wechselgebiet gebürtige Koch war schon in einigen Top-Adressen in Wien zugange, hier aber läuft er zu Hochform auf. Sein <strong>Kalbsleberpudding</strong> mit mariniertem Rhabarber ist ein Gedicht, ebenso die mit frisch gepflückten Brennesseln und Topfen gefüllten bissfesten Schlutzkrapfen, die mit braun aufgeschäumter Butter und Parmesan aufgetragen werden. Den Wechsellachs (eigentlich ein Seesaibling) von Kleinzüchter Michael Schlager filetiert Breitenecker, um ihn mit Weißbrotwürfeln belegt in der Butter außen knusprig und innen saftig zu braten. Kombiniert wird er mit Kräutern aus dem Garten und bissfestem Spargelrisotto. Aus den Fischabschnitten zieht Breitenecker eine klare Suppe, die mit einer gefühlvollen Dosis Curry pikant gewürzt wird. Zum Abschluss empfiehlt sich der gratinierte <strong>Millirahmstrudel</strong> mit Hollerblütensorbet oder aber der flaumige Kaiserschmarren, für den – immer ein gutes Zeichen – gut 25 Minuten Wartezeit einkalkuliert werden müssen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Restaurant im Knappenhof, Kleinau 34, 2651 Reichenau / Rax. <a href="http://www.knappenhof.at">www.knappenhof.at</a></p>
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<h2><strong>Gastwirtschaft Floh</strong></h2>
<p><strong>Man nehme frische Produkte der Region, dazu gute Weine und serviere das Ganze in einem&nbsp; bodenständigen Ambiente: Mit diesem Geheimrezept hat sich Josef Floh – Küchenchef und Eigentümer der „Gastwirtschaft Floh“ in Langenlebarn an der Donau – in die Liga der österreichischen Top-Lokale gekocht.</strong></p>
<p>Bärlauch-Gnocchi mit Schalotten und Radieschen, <strong>Huchenfilet</strong> mit heimischem Dinkelreis, Petersilwurz, Topinambur und Vanille, oder vielleicht doch lieber ein rosa gebratener Rehrücken mit Löwenzahn und Weintriebspitzen? Die Karte im „Floh“ überzeugt nicht nur durch ihre kulinarische Kreativität, sondern auch durch ihre saisonale und regionale Ausrichtung. In der Speisekarte findet man unter „Wirtshaus Pur“ ein lauwarmes <strong>Kalbszüngerl</strong>, gefüllte Paprika oder gebackene Blunz’nradl’n, aber auch vegetarische, vegane und glutenfreie Gerichte. Erdbeeren im Winter oder Spargel im Herbst – so etwas käme dem Hausherrn nicht auf den Tisch! Stattdessen setzt er viel lieber auf frische Wildkräuter aus den nahen Donau-Auen und auf die Waren seiner ausgesuchten Stammlieferanten aus den umliegenden Dörfern. Dieses Konzept sowie seine ebenso unkonventionelle wie moderne Interpretation traditioneller Küchenklassiker hat ihm neben zwei Gault-Millau-Hauben auch die Mitgliedschaft in der Gilde der „Jeunes Restaurateurs d’Europe“ eingebracht. Ebenso preisgekrönt ist auch das Weinangebot des Hauses: Mehr als 1.600 edle Tropfen umfasst die Karte. Sie lagern in rund 15.000 Flaschen im Floh-eigenen Keller, der wahrscheinlich zu den größten und bestsortierten Österreichs gehört.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Der Floh, Tullnerstraße 1, 3425 Langenlebarn. <a href="http://www.derfloh.at">www.derfloh.at</a></p>
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<h2><strong>Landhaus Bacher</strong></h2>
<p>Lisl Wagner-Bacher ist die Grande Dame der österreichischen Küche und hat es, kongenial unterstützt von ihrem Mann Klaus Wagner, einem ausgewiesenen Wachau- und Bordeaux-Kenner, geschafft, aus der einstmals berühmten Backhendlstation ein noch weit berühmteres Gourmet-Lokal zu machen. Inzwischen steht sie gemeinsam mit ihrem Schwiegersohn, dem ebenfalls bereits hochdekorierten Küchenmeister Thomas Dorfer, in der Küche und werkt dort auf einem Niveau, das man nur selten findet. Die Basisprodukte sind dabei gleichwohl vor allem regionaler Herkunft, bei Fischen und Meeresfrüchten angelt man aber natürlich auch an weiter entfernten Gestaden. Kreativität und handwerkliche Präzision sind Kennzeichen der Küche im Landhaus Bacher, die aber nie manieriert oder abgehoben wirkt. Gemeinsam veranstalten die Bachers auch <strong>Kochkurse</strong>, bei denen sie tiefe Einblicke in die Töpfe der Haubenköche und Tipps und Tricks aus der Profiküche verraten. Dem Niveau der Küche hält auch der Weinkeller stand, denn Klaus Wagner gebietet über das wohl beste Wachau-Sortiment der Welt und ist mit seinem Bordeaux-Fundus auch in Sachen Rotwein nie in Verlegenheit zu bringen.</p>
<p>Das Landhaus verfügt auch über Gästezimmer.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Weingut Bründlmayer, Walterstraße 14, 3512 Mautern. <a href="http://www.landhaus-bacher.at">www.landhaus-bacher.at</a></p>
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<h2><strong>Kunst &amp; Kultur Hotel</strong></h2>
<p>Weg vom Alltag, abschalten, zu sich kommen, aufleben. Im Kunst &amp; Kultur Hotel in Geras ist es nicht schwierig, dem Alltag zu entfliehen. Ein umfangreiches Gesundheitsprogramm mit vielen Methoden lädt dazu ein, sich selbst wiederzufinden. Dazu zählen etwa Yoga, Nordic Walking oder Reiki. Das Hotel besteht aus zwei unterschiedlichen Bauten. Sie sind historische Schmuckstücke, hervorgegangen aus dem jahrhundertealten Erbe des <strong>Stiftes Geras</strong>. Beide Gebäude sind mit einer modernen, verglasten Brücke verbunden. Das Kunst &amp; Kultur Hotel ist eine Entdeckungsreise – nicht nur hinsichtlich der Naturschätze, die in der Region (Nationalpark Thayatal) verborgen liegen. Die Lebensmittel kommen von regionalen Produzenten sowie aus den nahegelegenen Teichen, Flüssen und Seen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Kunst &amp; Kultur Seminarhotel, Vorstadt 11, 2093 Geras. <a href="http://www.kuk-hotel.at">www.kuk-hotel.at</a></p>
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<h2><strong>Hotel Fahrnberger in </strong>Göstling</h2>
<p>Ayurveda-Massage im Hüttn-Spa mit Panoramablick, danach ein Besuch in der Zirbensauna, im Aroma-Dampfbad oder in der Infrarotkabine, und zum Abschluss noch ein Vier-Gänge-Menü im Hotelrestaurant mit Produkten von den umliegenden Bio-Bauernhöfen oder dem Mostviertel – so kann ein Tag im Hotel Fahrnberger im niederösterreichischen Göstling an der Ybbs ausschauen. Die Region rund um das 1.808 Meter hoch gelegene Hochkar gilt trotz ihrer Nähe zu Wien beinahe noch als Geheimtipp. Sanfter und naturverträglicher Tourismus wird hier großgeschrieben: Im Sommer beim Wandern, Nordic Walking, Radfahren oder Rafting; und im Winter auf 18 präparierten Pistenkilometern, im ersten Freestyler-Snowpark Ostösterreichs oder beim Langlaufen, Rodeln, Eisstockschießen und Schneewandern. Der ideale Ausgangsort für all diese Aktivitäten ist das Hotel Fahrnberger. Es präsentiert sich als umweltbewusste Herberge, in deren Zimmern ausschließlich Holz und Naturfasern verwendet wurden. Ebenso liebevoll eingerichtet sind auch das Restaurant und das Frühstücks-Salettl.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Fahrnberger Hotel, Lassing 19, 3345 Göstling/Ybbs. <a href="http://www.hotel-fahrnberger.at">www.hotel-fahrnberger.at</a></p>
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<h2><strong>Landgasthof Kalteis in </strong>Kirchberg</h2>
<p>Der 1693 erstmals als Einkehr für Fuhrleute und Bauern der Region erwähnte Landgasthof, der sich seit 1957 im Besitz der Familie Kalteis befindet, ist ein echtes „family business“. Mutter Theresia Kalteis steht gemeinsam mit Hubert junior in der Küche, Tochter Sonja betreut gemeinsam mit dem Vater Hubert Kalteis die Gäste, wobei Letzterer als passionierter Waidmann auch dafür sorgt, dass hier regelmäßig Wildgerichte auf der Speisekarte stehen. So ein Rehbeuschel mit Semmelknödel, das Carpaccio vom Maibock mit Selleriestroh, eine Liebstöckelsuppe mit Steinpilzstrudel oder die im Ganzen gebratenen Rehnüsschen mit Dirndlsauce, Dirndlschalotten und Sauerrahmknödel passen gut in diese wildreiche Region. Die kochenden Kalteise finden dabei eine gute Mitte zwischen Bodenständigkeit und Kreativität.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Kalteis, Melkerstraße 10, 3204 Kirchberg. <a href="http://www.kalteis.at">www.kalteis.at</a></p>
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<h2>Schlosskeller Mailberg</h2>
<p><strong>Das Schloss Mailberg ist ein geschichtsträchtiger Ort – und einer der besten Plätze für den kulinarischen Genuss in Niederösterreich.</strong></p>
<p>Das Schloss Mailberg im Weinviertel wurde im Jahr 1055 erstmals urkundlich erwähnt und befindet sich seit fast 1000 Jahren im Besitz des Souveränen Malteser-Ritter Ordens. Seit 2012 pachten Verena Schneider und Christoph Schüller das renovierte Schloss-Restaurant. Frau Schneider arbeitete sechs Jahre im Service des Restaurants Steirereck, und Herr Schüller hat einige Stationen in namhaften Restaurants als Küchenchef absolviert. Die Küchenlinie ist <strong>bodenständig</strong> und <strong>modern</strong> angehaucht. Zur Vorspeise werden beispielsweise Rohschinken vom Weinviertler Mangalitzaschwein auf marinierten Zucchini und Paprika sowie Carpaccio vom Mailberger Reh mit Preiselbeer-Pfeffersauce und einer Ölrauke sowie Senfkraut mit Sesamöl, Strauchbasilikumpesto serviert. Die Fische stammen vom vorbildlichen Zuchtbetrieb Gut Dornau, wie zum Beispiel das gebratene Filet vom Seesaibling mit Gemüseratatouille und Erdäpfel. Unter den Fleischgerichten sind Törtchen von der Bio Rindsfledermaus mit Senfsauce, Schwarzwurzeln und Grieß sowie geschmorter Brustkern vom Weinviertler Rind mit hausgemachten Käseravioli und Brokkoli ein Gedicht. Zum Abschluss gibt es Nuss mit Schuss, Süßes von der Schokolade und eine Lavendelbrulée mit Birnensorbet und Rosmarin. Weine gibt es vom Malteser Ritterorden, den Mailberger Winzern sowie Spitzenweine aus anderen Weinbaugebieten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Schlosskeller Mailberg, Mailberg 1, 2024 Mailberg. <a href="http://www.schlosskeller-mailberg.at">www.schlosskeller-mailberg.at</a><br />
Titelbild: © Österreich Werbung&nbsp;&nbsp;&nbsp; /&nbsp;&nbsp; QT:öw</p>
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