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	<title>Oberösterreich-Reiseführer</title>
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	<title>Oberösterreich-Reiseführer</title>
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		<title>Oberösterreich &#8211; die Top-Sehenswürdigkeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2018 14:07:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Oberösterreich-Reiseführer]]></category>
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					<description><![CDATA[Inhaltsverzeichnis: Oberösterreichs Ferien- und Sportregionen - Radfahren in Oberösterreich -     Oberösterreichs Seen - Nationalparks - Themenstraßen - gut einkaufen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Österreichs befinden sich in Oberösterreich. Hier finden Sie die besten Tipps: Etwa die wilde Natur des <strong>Nationalparks Kalkalpen</strong>, wo zahlreiche Rad- und Wanderwege durch die unberührte Bergwelt zwischen Reichraming und Windischgarsten, zwischen Molln und Weyer führen. Der <strong>Irrsee</strong> mit seinen reichen Fischbeständen und der <strong>Mondsee</strong>, weithin als Surferparadies bekannt, das Seglerparadies <strong>Attersee</strong>, der bergumrandete <strong>Traunsee</strong>, der dunkel-mystische <strong>Hallstätter See</strong> und einmalige kleine Gebirgsgewässer wie dem <strong>Almsee</strong>, der <strong>Ödsee</strong> oder der <strong>Offensee</strong> gesegnet ist. Nicht zu vergessen das berühmteste Fotomotiv Österreichs: der <strong>Gosausee</strong>, in dem sich der Dachsteingletscher spiegelt. Und natürlich Linz, die Hauptstadt mit ihren zahlreichen Kunst- und Kulturangeboten!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Oberösterreichs Ferien- und Sportregionen</h2>



<p>Auch das weltbekannte <strong>Salzkammergut</strong> befindet sich zu einem Großteil in Oberösterreich. In <strong>Bad Ischl</strong>, dem historischen Zentrum der Region, kurte einst der Kaiser Franz Joseph, wovon heute noch die Kaiservilla zeugt, ebenso wie die legendäre <strong>Kurkonditorei Zauner</strong>. Hier delektierten sich außer dem echten einst auch die „Operetten-Kaiser“ Franz Lehár, Emmerich Kálmán, Robert Stolz und Oscar Straus am Zaunerstollen. Auch Johann Strauß verbrachte viele Sommer in seiner Villa im Ischler Vorort Kaltenbach. Der Walzerkönig schätzte nicht nur die Solebäder, die er gegen seinen Rheumatismus nahm, sondern sogar das schlechte Wetter. „Mein Aufenthalt hier ist vollkommen nach meinen Wünschen“, schrieb er 1894 an einen Freund. „Perfektes Regenwetter! Je mehr es draußen stürmt und tobt, desto wonniglicher ist mir zu Mute. Nur kein Sonnenschein zur Arbeit!“</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-large wp-image-4718"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="586" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Hallstatt_1544107797-1024x586.jpg" alt="Hallstatt" class="wp-image-4718" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Hallstatt_1544107797-1024x586.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Hallstatt_1544107797-300x172.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Hallstatt_1544107797-768x439.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Hallstatt_1544107797.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Hallstatt</figcaption></figure>



<p>Gelegentlich regnet es im Salzkammergut, was aber, wenn man dem Schriftsteller Hans Weigel glauben darf, absichtlich geschieht: „Gott hat Kärnten sonnig geschaffen, auf dass es die Menschen aus allen Richtungen anziehe, aber das Salzkammergut hat er regnerisch werden lassen, um nicht alle anderen Landstriche zu entvölkern.“ Aber das Schlecht-Wetter-Programm ist vielseitig: Ein Besuch der <strong>Rieseneiswelt</strong> oder der <strong>Koppenbrüllerhöhlen</strong>, ein Ausflug ins <strong>Hallstätter Salzbergwerk</strong>, das gleichzeitig eine Reise in eine 7.000-jährige Vergangenheit darstellt oder Entspannung in der Bad Ischler Eurotherme.<script async="" src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js">&lt;ins class="adsbygoogle" style="display: block; text-align: center;" data-ad-layout="in-article" data-ad-format="fluid" data-ad-client="ca-pub-8393294346604994" data-ad-slot="5877162385"> &lt;script>&amp;lt;br />      (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});&amp;lt;br /> </script></p>



<p>Überhaupt ist Oberösterreich ein <strong>Thermenland</strong> – zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. In Bad Hall (das keltische Wort „Hall“ bedeutet Salz, Anm. der Red.) befinden sich Mitteleuropas stärkste natürliche Jodsole-Quellen, traditionsreiche Hotels, eine moderne Eurotherme und ein sehr engagiertes Kurtheater. Auch in Bad Zell, in Geinberg, in Bad Schallerbach oder beim Kneippen mit den Marienschwestern in Aspach lassen sich Körper und Seele in Einklang bringen. Moor für Therapien wird in Bad Leonfelden noch mit der Hand gestochen. Dass hier im oberösterreichischen Mühlviertel auch ein hervorragender Karreespeck geräuchert wird und sich der Sitz der Firma Kastner (Lebkuchen! Mit Schoko überzogene Rumpflaumen!) befindet, stellt eine weitere Fußnote zum Kapitel „Kur und Genuss“ dar.</p>



<p>Ja, auch essen und trinken lässt es sich bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit und Oberösterreich gilt als das Urland der Knödel. „Wer keinen Knödel isst, hat den ganzen Tag Hunger“, sagt ein Sprichwort aus dem Innviertel. Hier isst man kleine, aber deftige Knödel mit Grammeln, Speck oder Fleisch gefüllt. Sauerkraut und die hervorragenden oberösterreichischen Biere (Zipfer! Schlägl! Eggenberger! Grieskirchner!) stellen die passende Begleitung dar.</p>



<p>Danach sorgen ein Spaziergang über den längsten <strong>Baumkronenweg</strong> Europas in Kopfing, ein Bummel durch die Altstädte von Obernberg am Inn, Schärding, Braunau, Ried im Innkreis oder ein Fahrradausflug für Abwechslung. Zwischen den sanften Hügeln des Böhmerwaldes im Norden und der majestätischen Bergwelt des Dachsteins im Süden liegt ein insgesamt 2.100 Kilometer langes Netz an Radwegen, die an die schönsten Plätze Oberösterreich führen. Und davon gibt es viele! Das von Wäldern umgebene Freistadt etwa oder die romantische <strong>Altstadt von Steyr</strong>, die <strong>Stifte Kremsmünster</strong> mit der Sternwarte, <strong>Sankt Florian</strong> mit der Brucknerorgel oder <strong>Schlierbach</strong>, wo der Schlierbacher Käse hergestellt wird. Und natürlich <strong>Linz</strong>, das 2009 Europäische Kulturhauptstadt war, wo man in der historischen Altstadt mit ihren Barock- und Renaissancegebäuden auf den Spuren von Mozart, Bruckner und Stifter wandeln kann, um danach das moderne Lentos Museum oder die Zukunftswelten des Ars Electronica Center zu besuchen.</p>



<p>Berühmt ist der <strong>Donauradweg</strong> zwischen Passau und Wien, der an Städtchen, Burgen und Schlössern vorbeiführt und durch den Donausteig für Wanderer ergänzt wird. Dieser etwa 400 Kilometer lange Höhenweg führt an beiden Donauufern von Passau nach Grein. Bei seiner Gestaltung wurde besonders darauf geachtet, dass das Naturerlebnis im Vordergrund steht und möglichst wenig asphaltierte Straßen begangen werden müssen.</p>



<p>Im Winter findet man in den Bergen und Hochebenen Wintersportgebiete. Beim <strong>Nordischen Zentrum Böhmerwald</strong>, einem Hochplateau in 1000 Metern Höhe, liegt der Ausgangspunkt zu den <strong>Waldloipen</strong> des Böhmerwaldes mit 70 Kilometern präparierten Loipen. Abwechslungsreich zeigen sich auch die Skigebiete: Sanft schwebt die Gondel auf den Feuerkogel hinauf. Darunter entfernt sich langsam der Ort Ebensee und mit ihm der tiefblaue, winterlicher Traunsee. Den Reiz dieses Skigebietes machen nicht die Pistenkilometer aus, sondern die schroffe Bergwelt des Höllengebirges. Gemütliche Hütten und interessante Abfahrten bietet das <strong>Skigebiet Dachstein West</strong> zwischen den Orten <strong>Gosau</strong>, Russbach und Annaberg. Nicht weit davon, in Obertraun, lockt die <strong>Freesports Arena Krippenstein </strong>Freerider an. Familiär und gemütlich dagegen präsentieren sich das Skigebiet <strong>Kasberg in Grünau</strong> im Almtal. Wer einmal dort fahren will, wo die großen Stars aus dem Weltcup ihre Rennen bestreiten, ist auf der Höss in Hinterstoder am besten aufgehoben. Ein paar Berge weiter Richtung Süden führt eine Standseilbahn ins Skigebiet Wurzeralm.</p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<p><strong>Salzkammergut</strong><br>
<u><a href="http://www.attersee.at">www.attersee.at</a></u><br>
<u><a href="http://www.salzkammergut.at"><span style="color: #0000ff;">www.salzkammergut.at</span></a></u></p>



<p><strong>Baumkronenweg</strong><br>
<u><a href="http://www.baumkronenweg.at"><span style="color: #0000ff;">www.baumkronenweg.at</span></a></u></p>



<p><strong>Böhmerwald</strong><br>
<u><a href="http://www.boehmerwaldarena.at">www.boehmerwaldarena.at</a></u></p>



<p><strong>Dachstein</strong><br>
<u><a href="http://www.dachstein.at">www.dachstein.at</a></u><br>
<u><a href="http://www.dachstein-salzkammergut.com">www.dachstein-salzkammergut.com</a></u><br>
<u><a href="http://www.gosaunet.at">www.gosaunet.at</a></u></p>



<p><strong>Thermen/Resports</strong><br>
<u><a href="http://www.eurothermen.at">www.eurothermen.at</a></u><br>
<u><a href="http://www.therme-geinberg.at">www.therme-geinberg.at</a></u><br>
<u><a href="http://www.lebensquell-badzell.com">www.lebensquell-badzell.com</a></u></p>



<p><strong>Skigebiete</strong><br>
<u><a href="http://www.hiwu.at/de">www.hiwu.at/de</a></u><br>
<u><a href="http://www.kasberg.at/winter">www.kasberg.at/winter</a></u></p>



<p><strong>Stift Schlierbach</strong><br>
<u><a href="http://www.stift-schlierbach.at">www.stift-schlierbach.at</a></u></p>



<h2 class="wp-block-heading">Radfahren in Oberösterreich &#8211; immer leicht bergab</h2>



<p>Immer leicht bergab geht es hier auf dem Donauradweg. 238 km davon führen hier der Donau entlang. Immer nah an der Donau passiert man Städte und Dörfer, kommt an Ruinen, Stiften und Klöstern vorbei. Der Salzkammergutradweg erschließt die Sommerfrische-Region von Österreich. Auf großteils gemütlichen und asphaltierten Radwanderwegen von einem See zum nächsten. Achtung: es sind aber immer wieder kleinere Steigungen zu überwinden.</p>



<p>Viel Tourerlebnis auf knappen 115 km Radkilometern bietet die oberösterreichische Teilstrecke des Innweges. Die Strecke verläuft großteils auf Güterwegen, Nebenstraßen oder relativ wenig befahrenen Hauptstraßen. Längere Teilstücke verlaufen auf Schotterwegen. Deshalb empfehlen sich Tourenräder, Trekking- oder Mountainbikes.</p>



<p>Erlebnisreich ist auch der 180 km lange Römerradweg. Auf der Strecke passiert man eine Vielzahl von Fundstellen und Spuren römischer Besiedlung. Zwei Kneippstellen in Waldzell und Altheim bieten Erfrischung an heißen Tagen. Weil kaum Steigungen zu überwinden sind, ist dieser Radwanderweg für Familien besonders gut geeignet.</p>



<p><strong>Radwege:<br>
</strong><u><a href="http://www.donauradweg.at">www.donauradweg.at</a></u><br>
<u><a href="http://www.donausteig.com">www.donausteig.com</a></u><br>
<u><a href="http://www.fahr-radwege.com/landoberoesterreich">www.fahr-radwege.com/landoberoesterreich</a></u></p>



<h2 class="wp-block-heading">Oberösterreichs Seen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Irr-/ Zellersee</h3>



<p>In Oberösterreich, inmitten des nördlichen Salzkammergutes, befindet sich der 5 km lange <strong>Irrsee</strong>, der auch <strong>Zellersee</strong> genannt wird, und als besondere Sehenswürdigkeit unter Naturschutz steht. Da er sich im Sommer auf bis auf 27 Grad erwärmen kann und landschaftlich sehr schön gelegen ist, zählt er zu den beliebtesten Badeseen des Salzkammerguts.</p>



<p><a href="https://www.land-oberoesterreich.gv.at/13129.htm">https://www.land-oberoesterreich.gv.at/13129.htm</a><br>
<a href="http://www.wasser.info">www.wasser.info</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Hallstätter See</h3>



<p>Reizvoll ist auch der <strong>Hallstätter See</strong>, der zu den fischreichsten Gewässern zählt und daher besonders für Angler, Taucher und Bootfahrer interessant ist.</p>



<p><a href="http://www.hallstatt.net">www.hallstatt.net</a></p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-large wp-image-4720"><img decoding="async" width="1024" height="685" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Hallstätter_See_1544107940-1024x685.jpg" alt="" class="wp-image-4720" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Hallstätter_See_1544107940-1024x685.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Hallstätter_See_1544107940-300x201.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Hallstätter_See_1544107940-768x514.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Hallstätter_See_1544107940.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Hallstätter See</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Attersee</h3>



<p>Zu den Klassikern zählt der <strong>Attersee</strong> – vor allem für Segelfans. Auch Tauchen und Wasserskifahren sind hier beliebte Sportarten. Außerdem lässt sich der See mit seinen Ufer-Ortschaften gut mit dem Boot erkunden. Kunst-Liebhaber finden Gefallen am Themenweg „Klimt am Attersee“, wo man erfährt, wie der Künstler das Licht und die Landschaft des Attersees in seinen Gemälden einfing und spürt die inspirierende Kraft des Sees.</p>



<p>Der Attersee ist die geniale Kombination aus Entspannen und Aufleben, aus Badespaß und Wandern. Deswegen, weil der glasklare See von grandiosen Gebirgsketten umgeben ist. Hier begreift man den Reiz des Salzkammerguts, eine der schönsten Regionen des Landes, in der sich ein See an den anderen – einer schöner als der andere – reiht.</p>



<p><a href="http://www.attersee.salzkammergut.at">www.attersee.salzkammergut.at</a><br>
<a href="http://www.attersee.at">www.attersee.at</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mondsee</h3>



<p>Einer der wärmsten Seen Oberösterreichs, zu Füßen der eindrucksvollen Drachenwand &#8211; Strandbäder, Liegeplätze für Boote, Schifffahrtsunternehmen, Bootsverleihe, Segel- und Surfschulen, Wasserski</p>



<p><a href="http://www.mondsee.at">www.mondsee.at</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Traunsee</h3>



<p>Mindestens ebenso inspirierend ist der <strong>Traunsee</strong>, der zwischen markanten Bergen liegt und daher nur teilweise zugänglich ist. Er hat eine ausgezeichnete Wasserqualität wobei die durchschnittliche Wassertemperatur im August bei 20 Grad liegt. Hier halten sich gerne Segler, Surfer, Kite-Surfer, Taucher und Wasserskifahrer auf. Im Sommer verkehren auch Schiffe auf dem Traunsee.</p>



<p>Strandbäder, Schifffahrt, Bootsverleih, Segel- und Surfschulen, Wasserski</p>



<p><a href="http://www.traunsee.at">www.traunsee.at</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorderer und Hinterer Gosausee</h3>



<p>Einige Bergseen finden als Sehenswürdigkeiten sogar Jahr für Jahr Platz auf den internationalen Foto- Kalendern. Dazu zählt zweifellos der vielbesuchte <strong>Vordere</strong> <strong>Gosausee</strong> im oberösterreichischen Salzkammergut mit seinem imposanten Blick auf den Dachstein-Gletscher. Der Parkplatz am Ufer des Sees ist der Ausgangspunkt für eine 4-Stunden-Wanderung zu zwei weiteren Bergseen, die allerdings nur zu Fuß erreichbar sind, was aber gerade deswegen einen besonderen Reiz darstellt. Vorbei an der Gosau-Lacke und der Holzmeister Alm geht der vorwiegend flache Weg durch die enge Schlucht hinein zum <strong>Hinteren Gosausee</strong>, der – umrahmt von den Kalkwänden des Gosaukamms – ein schattiges, fast düster-faszinierendes Bild abgibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nationalpark Kalkalpen</h2>



<p>Zum Nationalpark Kalkalpen gehört die größte zusammenhängende Waldfläche Österreichs. Vier Fünftel der Fläche sind mit Fichten, Tannen und Buchen bewachsen, wobei die Bäume hier wachsen, alt werden und sterben dürfen, wie der Lauf der Natur es vorsieht. Denn die abgestorbenen Bäume sind ein wichtiger Lebensraum für Käfer und Spechte. Und während auf vermodernden Stämmen die nächste Baumgeneration heranwächst, zersetzen Insekten und Mikroorganismen die Reste zu fruchtbarem Humus. Dieser Kreislauf der Natur läßt sich im Nationalpark Kalkalpen gut beobachten. Außerdem beeindrucken die tief in den Fels eingegrabenen Klammen, Schluchten, Wasserfälle und Seen.</p>



<p>Erkunden kann man den Nationalpark mit der ganzen Familie, wobei zahlreiche Almen lohnenswerte Wanderziele sind oder man begleitet bei geführten Erlebniswanderungen einen Förster im Morgengrauen oder im Herbst zur Hirschbrunft. Für anspruchsvolle Geher ist die Ebenforst-Alm, auf einer der waldfreien Hochebenen, ein geeigneter Ausgangspunkt für die Besteigung der umliegenden Berge. Ein echtes Abenteuer ist die Überschreitung der Hohen Nock im Sengsengebirge (1953 m) in zwei Tagen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Kalkalpen_1544108072-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4722" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Kalkalpen_1544108072-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Kalkalpen_1544108072-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Kalkalpen_1544108072-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Kalkalpen_1544108072.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Wer sein Wissen über den Nationalpark vertiefen möchte, ist im Besucherzentrum Ennstal richtig. Zwischen Reichraming und Großraming gelegen ist es zudem ein idealer Ausgangspunkt für sämtliche Unternehmungen im Nationalpark Kalkalpen.</p>



<p>Im Herbst werden geführte Wanderungen zur Hirsch- und Gamsbrunft angeboten – etwas ganz Besonderes ist dabei das zweitägige WildnisCamp, bei dem man Wissenswertes über die Wildtiere und den Nationalpark erfährt. Für Vogelfans werden geführte Wanderungen, z. B. mit einem Specht-Schwerpunkt, veranstaltet. Weiters im Programm: Morgenpirsch mit dem Nationalpark-Jäger ins Gamsrevier.</p>



<p><strong>Nationalpark-Besucherzentrum Ennstal</strong><br>
Eisenstraße 75<br>
4462 Reichraming<br>
<a href="http://www.kalkalpen.at">www.kalkalpen.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Themenstraßen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Maultrommel-Herstellung und mehr: die oberösterreichische Eisenstraße</h3>



<p>Rund um den Nationalpark Kalkalpen verläuft die oberösterreichische Eisenstraße, deren Wurzeln viele Jahrhunderte zurückreichen. Vier wesentliche Elemente-Holz, Wasser, Feuer und vor allem Eisen-haben dabei die Region bis heute entscheidend geprägt.</p>



<p>Jahrhundertelang war das Schlagen der Hämmer in den Tälern der oberösterreichischen Eisenwurzen das bestimmende Geräusch. Den Ton gab dabei der steirische Erzberg an. Das aus ihm gewonnene Eisenerz brachte entlang der Transportwege eine rege Handwerks- und Handelstätigkeit hervor. Der Handel mit den hier geschmiedeten hochwertigen Waffen, Sensen und Werkzeuge reichte bis in den arabischen Raum.</p>



<p>Der Weg der oberösterreichischen Eisenstraßeist abwechslungsreich, führt er doch durch felsiges Gebirgsland und sanfte Flusstäler, aber auch durch historische Orte wie Enns, der ältesten Stadt Österreichs, oder in die mittelalterliche Altstadt von Steyr, die im 15. Jahrhundert neben Wien die wohlhabendste und vornehmste Stadt Österreichs war. Ihren Reichtum verdankte sie ihrer hochwertigen Messer- und Klingenproduktion. Später kamen Schusswaffen als bestimmender Wirtschaftszweig dazu. Dass entlang der Eisenstraße nicht nur Waffen erzeugt, sondern auch fleißig benutzt wurden, beweist übrigens das in Europa einzigartige Wilderermuseum in St. Pankraz, das Legenden und so manches Jagdabenteuer mitunter in blutiges Licht rückt.</p>



<p>Einige traditionelle eisenverarbeitenden Betriebe gibt es auch heute noch: etwa die <strong>Löschenkohls in Ternberg</strong>, die wie vor 500 Jahren mit aus Wasserkraft angetriebenen Hämmern sogenannte Taschenfeitel erzeugen. Oder die Nagelschmiede in Losenstein, die heute zwar nur mehr ein Museum ist, wo Besucher aber immer noch am Amboss ihre eigenen Nägel schmieden können.</p>



<p>Dass Eisen auch gut klingen kann, erfährt man in der kleinen Stadt <strong>Molln</strong>. Hier werden <strong>Maultrommeln</strong> hergestellt. In Schaubetrieben wie der Manufaktur Wimmer-Bades oder in der Firma Jofes wird nach wie vor ausschließlich von Hand gefertigt. Von der Schmiedearbeit bis zur peniblen, millimetergenauen Feilarbeit, die die Qualität des Instruments maßgeblich beeinflusst, können Besucher alle Arbeitsschritte nachvollziehen.</p>



<p>In Molln befindet sich auch das <strong>Zentrum des Nationalparks Kalkalpen</strong> und damit der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen durch das waldreiche Gebiet rund um das Sengsengebirge.</p>



<p>Eine Besonderheit der Region ist es, dass trotz der frühen Industrialisierung die Natur erhalten werden konnte. Die Eisenstraße ist eines der waldreichsten Gebiete Österreichs, und sie beherbergt noch einen weiteren Schatz: reines, klares Wasser! Unberührte Bäche, mächtige Wasserfälle und glasklare Seen fügen sich pittoresk in das Kalksteingebirge von Eisenerzer Alpen und Hochschwab. Am tiefgrünen Wasser des Leopoldsteiner Sees verbrachte schon Erzherzog Johann, der der Eisenindustrie im 19. Jahrhundert zu ihrer größten Blüte verhalf, viele Stunden. Heute lässt sich rund um den See die Region auf attraktiven Wanderwegen erkunden. Je weiter man Richtung Gesäuse vordringt, umso bizarrer wird die Landschaft, umso enger die Schluchten. Das steil abfließende Wasser wird in Wildalpen über die Zweite Wiener Hochquellenwasserleitung in die Bundeshauptstadt befördert – täglich 2,2 Millionen Liter! Für Freunde des kühlen Nass ist die tosende Salza das Wildwassereldorado schlechthin. Dort, wo früher die Holzbestände über Flöße den Fluss hinunterbefördert wurden, tummeln sich heute Kajak- und Raftingsportler. Und besonders Wissenshungrige können beim <strong>Eco- Rafting</strong> mehr über die geologische Geschichte des Naturparks Eisenwurzen erfahren. Und die ist nun doch schon etwas älter als das Zeitalter des Eisenabbaus: nämlich rund 250 Millionen Jahre.</p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<ul><li>Eisenstraße: <u><a href="http://www.eisenstrasse.co.at">www.eisenstrasse.co.at</a></u></li><li>GeoPark / GeoZentrum: <u><a href="http://www.geoline.at">www.geoline.at</a></u></li><li>Voest Alpine: <u><a href="http://www.voestalpine.com">www.voestalpine.com</a></u></li><li>Radwerk IV: <u><a href="http://www.radwerk-vordernberg.at">www.radwerk-vordernberg.at</a></u></li><li>Erzberg: <u><a href="http://www.abenteuer-erzberg.at">www.abenteuer-erzberg.at</a></u></li><li>Eisenerz: <u><a href="http://www.eisenerz.at">www.eisenerz.at</a></u></li><li>Leopoldsteiner See: <u><a href="http://www.salza.at">www.salza.at</a></u></li></ul>



<h3 class="wp-block-heading">Die Mühlviertler Weberstraße</h3>



<p>Obwohl die goldenen Zeiten des Weberhandwerks schon lange vorbei sind, im Mühlviertel ist diese Tradition noch überall präsent. Bei einer Reise auf der Mühlviertler Weberstraße folgt man dem Weg der Naturfaser Flachs– vom Anbau bis zur industriellen Verarbeitung von eleganten, feinen Leinenstoffen.</p>



<p>Jahrhundertelang wurde im Mühlviertel Flachs angebaut. Die daraus verarbeiteten Leinenstoffe und Webprodukte wurden ab dem 17. Jahrhundert in alle Welt exportiert. Der Niedergang der Webindustrie erfolgte erst im 20. Jahrhundert – zuerst durch den Bau des gigantischen Moldau-Staudamms auf der tschechischen Seite des Böhmerwaldes, der das Klima im Mühlviertel veränderte und dadurch den Flachs nicht mehr so gut gedeihen ließ. Dann kam die billige Textilkonkurrenz aus Fernost, die vielen Webereien, die ganze Orte im Mühlviertel ernährten, den Garaus machte. Doch es gibt sie noch – die kleinen, feinen Familienbetriebe, die wunderschöne Unikate aus Leinen herstellen.</p>



<p>In Haslach, dem einstigen Zentrum der Leinenweberei, begegnet einem die glorreiche Vergangenheit auch heute noch auf Schritt und Tritt. Am eindrucksvollsten im Webereimuseum, das auf zwei Stockwerken die Verarbeitung des Flachses und die Technik des Webens veranschaulicht. Staunende Besucher erfahren hier, dass vom Flachsanbau bis zum fertigen Leinenstoff ein Jahr vergeht und dafür nicht weniger als 64 Verarbeitungsschritte notwendig sind: vom Trocknen, Riffeln, Brechen des Flachses über das Ausziehen der Fäden, dem Spinnen und schließlich dem Weben, Bleichen und Pressen des edlen Stoffes. Wer „Kette“ und „Schuss“ bis zu diesem Zeitpunkt eher für martialische Ausdrücke gehalten hat, wird angesichts der alten Webmaschinen eines Besseren belehrt, bedeuten in der Webersprache doch „Kette“ die senkrecht gewobenen Fäden, während der „Schuss“ die waagrecht verlaufenden Fäden bezeichnet, die von der Webschützen-Spindel blitzschnell – wie ein Schuss eben – in den Stoff laufen.</p>



<p><strong>Das Webereimuseum &#8211; eine Top-Sehenswürdigkeit </strong></p>



<p>Bei einem Besuch des Webereimuseums sollte man eine Führung mit Josef Eckerstorfer nicht versäumen. Ursprünglich Postler, lernte „der Sepp“ als Spätberufener das Weben und pflegt und wartet seither die historischen Webmaschinen, darunter einige mehr als 150 Jahre alte Jacquard-Webmaschinen, die als Erste mit Lochkartentechnik funktionierten. Seit er Kustor des Museums ist, webt Sepp Eckerstorfer auch selbst – und er lässt jeden interessierten Laien selbst Hand an den Webstuhl anlegen, um sein eigenes Stück herzustellen.</p>



<p>Auch wenn die hellblau leuchtenden Flachsfelder im Mühlviertel weitgehend verschwunden sind, in den bis heute bestehenden Webereien erlebt man nach wie vor die zeitlose Schönheit der Leinenproduktion. Etwa bei der Firma Leitner in Ulrichsberg, wo Haute Couture, Decken, Pölster und Tischwäsche in originärem Design hergestellt werden. Selbiges gilt für die Firma Vieböck in Helfenberg, wo auch die betriebsame Produktionshalle mit acht Webmaschinen besucht werden kann. „Unser Gebäude hat Charakter“, sagt Geschäftsführer Johann Kobler, der mit Stolz darauf verweist, dass seine Leinen-Manufaktur bereits seit 1832 besteht. Ganz heutig sind die feinen Leinenstoffe im Verkaufsraum – vom Bademantel bis zum farbenprächtigen Dirndl in modernem Design lassen sich die Kollektionen anfühlen, probieren und erstehen.</p>



<p>Und wer im Juli im Mühlviertel weilt, sollte keinesfalls den berühmten <strong>Webermarkt</strong> in Haslach versäumen, denn dann verwandeln tausende Besucher und Aussteller aus aller Welt die verwinkelten Gassen des beschaulichen Orts in ein kunterbuntes Potpourri aus feinen Stoffen.</p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<ul><li>Haslach: <u><a href="http://www.textile-kultur-haslach.at">www.textile-kultur-haslach.at</a></u></li><li>Leinenmanufaktur Leitner: <u><a href="http://www.leitnerleinen.com">www.leitnerleinen.com</a></u></li><li>Leinenweberei Vieböck: <u><a href="http://www.vieboeck.at">www.vieboeck.at</a></u></li></ul>



<h3 class="wp-block-heading">Die Mühlviertler Gotikstraße</h3>



<p>Das Mühlviertel hat seine mystischen Seiten. Hügel, die oft nebelverhangen sind, und tief eingeschnittene, dicht bewaldete Täler prägen das Geheimnisvolle dieser Landschaft. In den Dörfern dominieren gotische Kirchen mit Schätzen spätmittelalterlicher sakraler Kunst – die sich auf der Mühlviertler Gotikstraße entdecken lassen.</p>



<p>Das Mühlviertel, die nördlichste Region Oberösterreichs, die an Bayern und Südböhmen grenzt, hat viele alte Geschichten und ewige Wahrheiten zu erzählen – von Märtyrern, Heiligen, Verfolgten, Leidenden und Erlösten … Insgesamt 30 Bauwerke auf der Mühlviertler Gotikstraße legen darüber Zeugnis ab. Bei einigen sakralen Meisterwerken muss der kunstsinnige Besucher mitunter zwar den Mesner herausläuten, aber die Kirchenpforten öffnen sich für jeden – ob für Pilger oder Kunstinteressierte. Schließlich sind die Mühlviertler auf ihr gotisches Erbe stolz und geben, gewürzt mit kleinen Geschichten, gerne Auskunft darüber.</p>



<p>Anderswo in Österreich fielen viele gotische Kunstwerke den Türkenkriegen zum Opfer. Oder sie wurden im Zuge der Barockisierung im Laufe des 17. und 18. Jahrhundert schlichtweg weggeworfen oder verbrannt. Zu jener Zeit sah man doch tatsächlich die strenge Formensprache der Gotik als eine Geschmacksverirrung der Kunstgeschichte an und überzog viele Kirchen mit der opulenten Ästhetik des Barock. Anders im Mühlviertel. Hier hat man sich offensichtlich schon immer auf das gute Alte besonnen und das kulturelle Erbe gehegt und gepflegt.</p>



<p>Ein gutes Beispiel dafür ist der weltberühmte <strong>Flügelaltar von Kefermarkt.</strong> Diese&nbsp;Sehenswürdigkeit und Juwel der Mühlviertler Gotikstraße ist eines der herausragendsten Beispiele spätgotischer Holzschnitzkunst. Dabei ist der Künstler der dreiteiligen Altarskulptur bis heute unbekannt! Der aus Lindenholz gefertigte Flügelaltar zeigt in der Mitte die drei Heiligen Petrus, Wolfgang (dem die Kirche geweiht ist) und Christophorus, dessen auf den Stock gestützte Haltung besonders ergreifend wirkt. Seit mehr als 500 Jahren befindet sich der Altar unter dem Netzrippengewölbe der Kefermarkter Pfarrkirche. Reformation, Kriege und Unruhen konnten ihm nichts anhaben – einzig der Holzwurm hat seine Existenz ernstlich bedroht. Es ist dem Dichter Adalbert Stifter in seiner Funktion als Landeskonservator von Oberösterreich zu verdanken, dass der bereits stark mitgenommene Altar in den Jahren 1852–55 restauriert und so der Nachwelt erhalten werden konnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-large wp-image-4723"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Kefermarkt_1544108159-1024x678.jpg" alt="" class="wp-image-4723" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Kefermarkt_1544108159-1024x678.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Kefermarkt_1544108159-300x199.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Kefermarkt_1544108159-768x508.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Kefermarkt_1544108159.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Kefermarkt</figcaption></figure>



<p>Ähnliches gilt für viele andere Kunstschätze und Sehenswürdigkeiten im Mühlviertel: Kirchen, Kapellen und Flügelaltäre im gesamten Mühlviertler Kernland zeugen vom ausgeprägten Kunstsinn und von der tiefen Frömmigkeit seiner Bewohner. Besonders beeindruckende Bauten sind das imposante Kreuzrippengewölbe der Pfarrkirche von Gutau, die Pfarrkirche von Pabneukirchen mit ihrem romanischen Baucharakter oder die ausschließlich aus Granitsteinen erbaute Dorfkapelle von Wienau. Aber nicht nur Kirchen liegen auf der Gotikstraße. Die „Hauptstadt“ des Mühlviertels, <strong>Freistadt</strong>, ist ein einzigartiges Ensemble spätgotischer Baukunst. Die fast vollständig erhaltene mittelalterliche Befestigungsanlage, die fürstliche Burg mit ihrem profilierten gotischen Turm sowie stattliche Bürgerhäuser und wehrhafte Türme lassen bei einem Rundgang die Zeit stillstehen – und erzählen den Besuchern manch mystische Geschichte aus dem Mittelalter.</p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<ul><li>Marktgemeinde Kefermarkt: <u><a href="http://www.kefermarkt.at">www.kefermarkt.at</a></u></li><li>Adalbert Stifter: <u><a href="http://www.adalbertstifter.at">www.adalbertstifter.at</a></u></li><li>Pabneukirchen: <u><a href="http://www.pabneukirchen.at">www.pabneukirchen.at</a></u></li><li>Weitersfelden: <u><a href="http://www.weitersfelden.ooe.gv.at">www.weitersfelden.ooe.gv.at</a></u></li><li>Freistadt: <u><a href="http://www.freistadt.at">www.freistadt.at</a></u></li></ul>



<h3 class="wp-block-heading">Die Mühlviertler Museumsstraße</h3>



<p>Im Mühlviertel, so heißt es oft, sei die Zeit stehengeblieben. Vielleicht konnte gerade deshalb so viel aus der alten Zeit erhalten bleiben. Auf der Mühlviertler Museumsstraße laden mehr als 30 Museen und Ausstellungen den Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit ein.</p>



<p>Schon Aristoteles und Caesar kannten den Böhmerwald. Allerdings bezeichneten sie ihn mit dem Namen „Hercynia silva“. Der Wald und die Holzwirtschaft bestimmten denn auch über Jahrhunderte die hügelige Mühlviertler Landschaft. Noch heute findet man an zahlreichen Bächen kleine Sägemühlen, die gemeinsam mit den vielen Mehl- und Leinölmühlen dem Mühlviertel ihren Namen gaben. Freilichtmuseen wie <strong>die Venetianersäge in Windhaag</strong> bei Freistadt halten dieses Erbe wach. Wenn hier das Mühlrad von Wasser angetrieben wird, Zahnräder über Riemen eine Einblattsäge in Betrieb setzen, die dann ganz ohne Strom ein Baumstamm durchsägt, versetzt dieser jahrhundertealte, wohl durchdachte Mechanismus viele Besucher in fasziniertes Staunen.</p>



<p>Respekt vor der Vergangenheit gebietet auch das <strong>Freistädter Schlossmuseum</strong>, das im wehrhaften gotischen Turm des Schlosses untergebracht ist. Nicht weniger als acht Stockwerke steigt man hier über steile Treppen hinauf, und in jedem Stock erwartet den Besucher eine andere Facette aus dem alltäglichen Leben der Region. Brauchtum des Jahres- und Lebenslaufs, bäuerliche Wirtschaftsgeräte, alte Uhren und ewige Kalender und vieles mehr erwarten die wissenshungrigen Besucher. Werke der Volksandacht finden hier ebenso Platz wie Belege für den Aberglauben der bäuerlichen Bevölkerung. So finden sich unter den Talismanen und Glückssteinen gar seltsame Stücke wie die „Verschreifeige“, die verhindern sollte, dass einem Lob allzu sehr zu Kopfe stieg … Der luftige Höhepunkt und zugleich Abschluss des Schlossmuseums ist schließlich auf der Turmbrüstung erreicht, wo man mit einem fantastischen Rundblick auf die mittelalterliche Stadt Freistadt und das hügelige Umland belohnt wird.</p>



<p>Die beste Reisezeit für die Mühlviertler Museumsstraße ist von April bis Oktober, denn über den Winter sind viele kleine Museen und die meisten Freilichtmuseen geschlossen. Der Sommer ist auch wohl auch die beste Zeit, um die Tradition der Leinenweberei kennenzulernen – schließlich trägt sich der feine Stoff zur warmen Jahreszeit besonders gut. Einen umfassenden Blick auf das Textilgewerbe gewinnt man etwa im reich ausgestatteten <strong>Webereimuseum in Haslach</strong> oder im <strong>Färbermuseum in Gutau</strong>, wo anhand alter Arbeitsgeräte wie den tiefen Farbbottichen aus Eichenholz oder der gewaltigen Mangel zum Plätten der Leinenstoffe die Mühsal der Stoffbearbeitung nachvollziehbar wird.</p>



<p>Ebenso alt wie die Weberei ist im Mühlviertel das Schmiedehandwerk. <strong>Lasberg</strong> bei Freistadt war früher so etwas wie ein Zentrum dieser Zunft. In einem der ältesten Häuser des kleinen Orts befindet sich die 1526 errichtete Huf- und Wagenschmiede, nur unweit befindet sich die ehemalige Spiralschmiede, die unter anderem die Hufeisen für die Mühlviertler Pferdeeisenbahn schmiedete. Und in der Lasberger Fürstenhammer Hammerschmiede wurden seit dem 16. Jahrhundert Sensen erzeugt. Alle diese alten Handwerksbetriebe sind noch im Urzustand erhalten, und als Erinnerung können sich Besucher in der Hammerschmiede auf einem Münzprägestock den Lasberger Glücksheller selbst schlagen.</p>



<p>Dass die Mühlviertler aber nicht nur hart und fleißig arbeiteten, sondern sich auch gerne dem Genuss hingaben, lässt sich etwa im 1. Oberösterreichischen gerne dem Genuss hingaben, lässt sich etwa im Mostmuseum in Neumarkt im Mühlkreis nachvollziehen. Nach einem langen Museumstag lässt eine Verkostung der edlen Tropfen schließlich auch den Gaumen auf seine Rechnung kommen.</p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<ul><li>Freilichtmuseum Venetianersäge:<br>
<u><a href="http://www.ooemuseumsverbund.at/museum/226_freilichtmuseum_venetianersaege_felbermuehle/info">www.ooemuseumsverbund.at/museum/226<em>freilichtmuseum</em>venetianersaege_felbermuehle/info</a></u></li><li>Freistädter Schloßmuseum:<br>
<u><a href="http://freistadt.riskommunal.net/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=218840861&amp;amp;detailonr=217462255">http://freistadt.riskommunal.net/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=218840861&amp;detailonr=217462255</a></u></li><li>Mühlviertl<strong>: </strong><u><a href="http://www.boehmerwald.at">www.boehmerwald.at</a></u></li><li>Färbermuseum in Gutau<br>
<u><a href="http://www.ooemuseumsverbund.at/museum/32_faerbermuseum/info">www.ooemuseumsverbund.at/museum/32_faerbermuseum/info</a></u></li><li>Lasberg<strong>: </strong><u><a href="http://www.lasberg.at">www.lasberg.at</a></u></li><li>Mostmuseum in Neumarkt<strong>: </strong><u><a href="http://www.ooemuseumsverbund.at/museum/201_mostmuseum/info">www.ooemuseumsverbund.at/museum/201_mostmuseum/info</a></u></li><li>Museumstrasse<strong>: </strong><u><a href="http://www.museumsstrasse.at">www.museumsstrasse.at</a></u></li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Architektur in Oberösterreich</h2>



<p>Die Stadt Linz ist geeigneter Ausgangspunkt für eine architektonische Rundreise durch Oberösterreich. Am besten startet man frühmorgens, noch vor sechs Uhr. Zu dieser Zeit fährt die erste Bergbahn auf den Pöstlingberg hinauf. Der morgendliche Aufwand lohnt sich allemal. Einmal ganz oben angekommen, liegt einem die Stadt in spektakulärem Panorama zu Füßen.</p>



<p><strong>Linz setzt neue architektonische Impulse</strong></p>



<p><strong>&nbsp;</strong>Diese Stadt hat in den vergangenen Jahren ein völlig neues Image erlangt, und zwar hauptsächlich aufgrund der vielen neuen architektonischen Projekte. Linz – wo bis vor wenigen Jahren hauptsächlich Stahl verschmolzen wurde, verschmelzen heute Kunst, Wissenschaft und Technologie zu einer neuen Gesamtkomposition. Die zeitgenössischen Bauten wie das <strong>Lentos Kunstmuseum</strong>, das <strong>Zukunfts-und Technologiezentrum Ars Electronica</strong>, das <strong>Brucknerhaus</strong> oder das entstehende <strong>Musiktheater</strong> lassen die ganze Region profitieren. Auch die <strong>Tabakfabrik Linz</strong> gehört zu den Architekturbesonderheiten der Stadt. Erbaut von den Architekten Peter Behrens und Alexander Popp ist sie ein Industriedenkmal.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-large wp-image-4698"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103741-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4698" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103741-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103741-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103741-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103741.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Linz</figcaption></figure>



<p>Der architektonische Gegenpart zu dieser zeitgenössischen Architektur ist die Linzer Altstadt mit dem <strong>Mariendom</strong> und der romantischen Landstraße mit ihren vielen kleinen Geschäften. Tradition und Moderne vereint das kolossale <strong>Linzer Schloss</strong> (oder Schlossmuseum) auf spektakuläre Weise. Auf der einen Seite die historischen Mauern, die über die Donau wachen. Auf der anderen Seite der Südflügel, der heute eine moderne Stahl-Glas-Konstruktion ist und jenen Teil des historischen Schlosses ersetzt, der 1800 abbrannte.</p>



<p><strong>Auf dem Fahrrad durch die Historie des Landes</strong></p>



<p>Die Oberösterreicher sind ein lockeres Volk. Gerne schwingt man sich auf das Fahrrad. Mit dem Rad geht’s daher weiter nach <strong>Enns</strong>, in eine der schönsten historischen Städte des Landes. Der Ortskern mit dem imposanten, 60 Meter hohen <strong>Stadtturm</strong> ist makellos erhalten. Ebenso schön, aber in ihrer Art einzigartig sind die historischen Kleinstädte <strong>Steyr</strong>, <strong>Schärding</strong>, <strong>Gmunden</strong> und <strong>Wels</strong>.</p>



<p>Malerisch ist auch das Salzkammergut mit seiner Berg- und Seenlandschaft. Nicht umsonst suchten der frühere Kaiser Franz Josef und seine Gemahlin Sisi in der neoklassizistischen <strong>Kaiservilla in Bad Ischl </strong>Erholung von den Strapazen in Wien. Heute noch spürt man deutlich die einzigartige Aura der vergangenen Kaiserzeit.</p>



<p>Wenn man von Bad Ischl spricht, dann ist <strong>Hallstatt</strong> nicht weit entfernt. Nicht nur, weil dieser berühmte Ort ganz in der Nähe liegt. Die Stadt zählt zum UNESCO- Weltkulturerbe. Und zwar aufgrund der einzigartigen Komposition des Ortes. Auf dem schmalen Westufer des Hallstätter Sees reihen sich die teils urigen Bootshäuser mit einer imponierenden Holzarchitektur dicht aneinander. Gleich dahinter ragen die Berge steil in die Höhe. Das Wahrzeichen, die imposante <strong>Pfarrkirche Maria Himmelfahrt</strong>, beschert dem Stadtbild ein besonderes Ambiente.</p>



<p>Wenn man von der Architektur in Oberösterreich spricht, dürfen die vielen Klöster und Stifte nicht fehlen. Diese Sehenswürdigkeiten verleihen dem Bundesland einen unverkennbaren Charakter. Man könnte allein schon einen ganzen Tag damit verbringen, sich von diesen historischen Meisterwerken inspirieren zu lassen. Die Auswahl an Sehenswürdigkeiten ist groß, sie reicht von den <strong>Stiften Wilhering</strong>, <strong>St.Florian</strong>, <strong>Schlierbach</strong> und <strong>Kremsmünster</strong> bis zu dem nicht weit davon entfernten <strong>Schloss</strong> <strong>Kremsegg</strong>.</p>



<p><strong>Architektur:</strong></p>



<p>Linz <u><a href="http://www.linz.at">www.linz.at</a></u></p>



<p>Lentos Kunstmuseum <u><a href="http://www.lentos.at">www.lentos.at</a></u></p>



<p>Brucknerhaus <u><a href="http://www.brucknerhaus.at"><span style="color: #0000ff;">www.brucknerhaus.at</span></a></u></p>



<p>Ars Electronica Center Linz <u><a href="http://www.aec.at">www.aec.at</a></u></p>



<p>Linzer Schlossmuseum <u><a href="http://www.landesmuseum.at/schlossmuseum">www.landesmuseum.at/schlossmuseum</a></u></p>



<p>Musiktheater Linz <u><a href="http://www.musiktheater-linz.at">www.musiktheater-linz.at</a></u></p>



<p>Linzer Mariendom <u><a href="http://www.mariendom.at">www.mariendom.at</a></u></p>



<p>Tabakfabrik Linz <u><a href="http://www.tabakfabrik-linz.at">www.tabakfabrik-linz.at</a></u></p>



<p>Enns <u><a href="http://www.enns.at">www.enns.at</a></u></p>



<p>Steyr <u><a href="http://www.steyr.at">www.steyr.at</a></u></p>



<p>Schärding <u><a href="http://www.schaerding.at">www.schaerding.at</a></u></p>



<p>Gmunden <u><a href="http://www.gmunden.at">www.gmunden.at</a></u></p>



<p>Wels <u><a href="http://www.wels.at">www.wels.at</a></u></p>



<p>Bad Ischl <u><a href="http://badischl.salzkammergut.at">http://badischl.salzkammergut.at</a></u></p>



<p>Kaiservilla Bad Ischl <u><a href="http://www.kaiservilla.at">www.kaiservilla.at</a></u></p>



<p>Hallstatt <u><a href="http://www.hallstatt.at">www.hallstatt.at</a></u></p>



<p>Pfarrkirche Hallstatt <u><a href="http://www.kath.hallstatt.net">www.kath.hallstatt.net</a></u></p>



<p>Stift Wilhering <u><a href="http://www.stiftwilhering.at">www.stiftwilhering.at</a></u></p>



<p>Stift St. Florian <u><a href="http://www.stift-st-florian.at">www.stift-st-florian.at</a></u></p>



<p>Basilika St. Michael Mondsee <u><a href="http://www.pfarre-mondsee.com">www.pfarre-mondsee.com</a></u></p>



<p>Stift Kremsmünster <u><a href="http://www.stift-kremsmuenster.at">www.stift-kremsmuenster.at</a></u></p>



<p>Schloss Kremsegg <u><a href="http://www.schloss-kremsegg.at">www.schloss-kremsegg.at</a></u></p>



<p><strong>Betriebe:</strong></p>



<p>Hotel am Domplatz in Linz <u><a href="http://www.hotelamdomplatz.at">www.hotelamdomplatz.at</a></u></p>



<p>Pixel Hotel in Linz <u><a href="http://www.pixelhotel.at">www.pixelhotel.at</a></u></p>



<p>Weißes Rössl am Wolfgangsee <u><a href="http://www.weissesroessl.at">www.weissesroessl.at</a></u></p>



<p>Schloss Mühldorf in Feldkirchen an der Donau <u><a href="http://www.schlossmuehldorf.at">www.schlossmuehldorf.at</a></u></p>



<p>Seeschloss Ort in Gmunden <u><a href="http://www.schlossort.gmunden.at">www.schlossort.gmunden.at</a></u></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gut essen und übernachten in Oberösterreich</h2>



<p><strong>Färberwirt in Bad Zell</strong></p>



<p>Über die Grenzen bekannt ist das Hedwigsbründl des Kurorts Bad Zell, eine Heilquelle mit besonderem Wasser, das auch von so manchem Edelbrenner geschöpft wird, um die Destillate auf die richtige Stärke zu bringen. Unweit des Bründls liegt das alte Färberhaus, erstmals urkundlich erwähnt um 1536. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde hier noch Leinen gefärbt, danach wurde das Haus schrittweise in ein Gasthaus umgebaut und wird nun mit viel Engagement von Familie Holzer geführt.</p>



<p>Die Wirtin, verantwortlich für die Küche, kann auf eine Vielzahl bäuerlicher Produzenten der Umgebung zurückgreifen. So kommen Eier, Fisch, Lamm, Rind, Gemüse oder <strong>Weidegans</strong> aus der unmittelbaren Umgebung. Ein Teil des Obstes, Kräuter und Gemüse und blaue Erdäpfel stammen direkt von der angeschlossenen Landwirtschaft. Als Vorspeise gibt es etwa&nbsp; Sommersalat mit Ziegenfrischkäse, Eierschwammerl und Mühlviertler Hanföl sowie der feinsäuerlich marinierte Pflücksalat mit hausgemachten, gekochten Grammelknödeln. Die gegrillte Beriedschnitte vom Mühlviertler Almrind wird von grünem Spargel, feinbuttriger Hollandaise und hausgemachten Erdäpfelkrapferln begleitet. Aisttalforellen- und Lachsforellenfilet werden mit Spargelrisotto serviert. Für fleischlose Genüsse werden hausgemachte Mehrkornlaibchen angeboten. Der Klassiker des Hauses ist der <strong>Mostschopfbraten</strong> aus dem Holzofen mit Natursaft’l und Erdäpfelknödeln. Zum Abschluss empfiehlt sich die Färberhof-Nusstorte oder die hausgemachte Kardinalschnitte. Eine kleine, feine Bier- und Weinauswahl sowie Schnäpse der Region und hausgemachte Säfte runden das Angebot ab.</p>



<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>



<p>Färberwirt, Kurhausstraße 10, 4283 Bad Zell. <u><a href="http://www.faerberwirt-badzell.at">www.faerberwirt-badzell.at</a></u></p>



<p><strong>Das Chalet-Dorf „Inns Holz“</strong></p>



<p>Das Chalet-Dorf „Inns Holz“ im oberösterreichischen Böhmerwald bietet elf Chalets an einem Naturbadesee. Sie sind aus Zirbenholz errichtet und bieten Platz für jeweils fünf Personen und bieten Sauna, Kamin und Terrasse. Zum Chalet-Service gehört unter anderem, dass das Frühstück zum gewünschten Zeitpunkt in der Hütte inklusive der vorbestellten Zeitung serviert wird. Zum Entspannen gibt es genug Möglichkeiten, und zwar im dazugehörigen Natur- und Vitalhotel mit Badehaus inklusive Outdoor-Pool, Seesauna und Wintergarten mit Kamin, Sauna Dampfbad, Infrarotkabine, Whirlpools und Behandlungsräumen. Der Speiseplan im Hotel-Restaurant ist breitgefächert und reicht von Mühlviertler Spezialitäten bis zu Gerichten, die mit mediterranen Einflüssen neu interpretiert werden. Ein besonderes kulinarisches Erlebnis bietet die Almhütte: Diese kann man eigens mieten, bietet Platz für acht Personen; und ein eigener Koch bereitet ein sechsgängiges Menü zu.</p>



<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>



<p>Natur &amp; Vitalhotel Inns Holz, Schöneben 10, 4161 Ulrichsberg. <u><a href="http://www.innsholz.at">www.innsholz.at</a></u></p>



<p><strong>Mühltalhof in Neufelden</strong></p>



<p>Wundern Sie sich nicht, wenn Sie mitten im abgelegenen Mühlviertel auf eine Runde temperamentvoller Menschen treffen, die allesamt New Yorker Dialekt sprechen! Wahrscheinlich sind es Künstler, die gerade im originellen Mühltalhof in Neufelden abgestiegen sind und den Hausherrn Joachim Eckl besuchen. Der ist seit über 20 Jahren international in der Welt der Kunst tätig (unter anderem mit seiner Initiative heim.art) und hat für Künstler wie Jeff Koons, Christo und Tony Cragg gearbeitet. Seine Frau Johanna leitet das architektonisch interessante Boutiquehotel mit den individuell eingerichteten Zimmern, Schwägerin Ira sorgt für Beautybehandlungen für „Sie &amp; Ihn“ und Entspannung. Und Schwager Helmut kocht so kreativ, dass Gault Millau ihm zwei Hauben verlieh.</p>



<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>



<p>Mühltalhof, Unternberg 6, 4120 Neufelden. <u><a href="http://www.muehltalhof.at">www.muehltalhof.at</a></u></p>



<p><strong>Landhotel Falkner in Hofkirchen i. Mühlkreis</strong></p>



<p>Das kleine, auf einem Waldrücken gelegene Hotel mit nur zwölf Zimmern überrascht mit seinem Ausblick auf das Donautal nahe der Schlögener Schlinge. Frau Falkner, die Leiterin des Hauses,&nbsp; hat für jeden die richtigen Empfehlungen. Nicht umsonst widmet sich ein ganzes Regal der – zudem mit vielen aktuellen Neuerscheinungen ausgestatteten – Hausbibliothek der Region. Das Klavierzimmer ist ein Refugium für alle musikalischen Gäste.</p>



<p>Das Hotel wird schon in der fünften Generation von den Falkners geführt und blickt auf eine lange Geschichte zurück: Im Mittelalter stand an seiner Stelle das Jagdhaus des nahegelegenen Schlosses Marsbach; später war es dessen Taverne, bevor es zum Hotel wurde. Heute lässt es sich hier entspannen, gelegentlich stehen auch Pilates-, Feldenkrais- oder Qigong-Workshops auf dem Programm. Das Hallenbad lädt zum Schwimmen ein, und der schön angelegte Garten in Terrassen bietet viele Ecken zum Zurückziehen. Innerhalb von 45 Minuten erreicht man außerdem acht Golfplätze.</p>



<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>



<p>Landhotel Falkner, Marsbach 2, 4142 Hofkirchen. <u><a href="http://www.landhotel-falkner.at">www.landhotel-falkner.at</a></u></p>



<p><strong>Baumhotel in Kopfing</strong></p>



<p>Hoch oben, rund zehn Meter über dem Erdboden, thronen beziehungsweise „schweben“ auf Stelzen die sechs Baumhäuser, die Baumhotel genannt werden. Die gemütlich eingerichteten Baumchalets mit Kochnische, Essbereich, Schlafraum, Dusche und WC erreicht man über 72 Stufen. Sie liegen mitten im Naturerlebnispark Baumkronenweg, der sich auf einer Länge von 1.000 Metern durch die Baumkronen schlängelt. Highlights sind der 40 m hohe Erlebnisturm und ein 5.000 m² großer Spielplatz.</p>



<p>Daneben, mitten im Wald, lädt der Waldgasthof <strong>Oachkatzl</strong>, das Restaurant des Baumhotels, in dem auch Frühstück und Abendessen serviert werden, ein. Serviert werden Schmankerln aus der Region Sauwald. Unbedingt probieren sollte man den <strong>Innviertler Knödelteller</strong> mit Sauerkraut und Sauwalderdäpfel. Im Sommer gibt es diverse Packages – etwa geführte Nachtwanderungen, ein romantisches Dinner oder Massagen für sie und ihn beinhalten. Im Winter geht es mit Schneeschuhen und Fackeln auf Nachtwanderung.</p>



<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>



<p>Baumkronenweg, Knechtelsdorf 1, 4794 Kopfing i. Innkreis<span style="color: #0000ff;">. </span><u><a href="http://www.baumkronenweg.at"><span style="color: #0000ff;">www.baumkronenweg.at</span></a></u></p>



<p><strong>Landgasthof Waldschänke in Grieskirchen</strong></p>



<p>Zunächst einmal ist die Waldschänke aber natürlich genau das, was der Name verheißt: Ein hübsches, am Waldrand gelegenes Wirtshaus mit einem idyllischen Gastgarten, wo man in der warmen Jahreszeit unter Obstbäumen tafeln kann. Elisabeth Grabmers Küche freilich hat dafür gesorgt, dass dieser Name seit Jahren unter Feinspitzen aus Nah und Fern einen besonderen Klang hat. Aus großteils regionalen Produkten kreiert sie Gerichte, die das Haus eindeutig als „Gourmet-Schänke“ (zwei Gault-Millau-Hauben) positionieren. <strong>Flusskrebserl</strong>, frischer Fisch, Wild aus der Region, Kalb, Lamm und Co, die allesamt von langjährigen Lieferanten ihres Vertrauens stammen, bilden die Grundlage für eine Küche, die fest in der Region verwurzelt ist, aber auch gerne mediterrane Einflüsse einsickern lässt. Was die Weinbegleitung angeht, sollte man sich vertrauensvoll an Wirt und Weinfreak Heinz Grabmer wenden, der gerne bei der Navigation durch die unendlichen Weiten der mit rund 1.000 Positionen bestückten Weinkarte behilflich ist.</p>



<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>



<p>Waldschänke, Kickendorf 15, 4710 Grieskirchen. <u><a href="http://www.waldschaenke.at">www.waldschaenke.at</a></u></p>



<p><strong>Tanglberg in Vorchdorf</strong></p>



<p><strong>&nbsp;</strong>Es gibt heute viele Gourmetrestaurants, die mehr oder weniger intensiv in Richtung „Wirtshaus“ schielen. Nicht so das Tanglberg. Im außergewöhnlichen Ambiente – mächtige, alte Mauern mit schweren, schmiedeeisernen Türen und wuchtigen Kachelöfen, zeitgenössische Kunst, üppiger Blumenschmuck – wird hier das Konzept eines Spitzenlokals, das mit drei Gault-Millau-Hauben ausgezeichnet ist, verfolgt. Das Beste an Zutaten ist für den Küchenchef Rainer Stranzinger gerade gut genug. Ist dies in der Region verfügbar, greift man gerne zu, wenn nicht, darf es auch von weiter weg kommen – stets entscheidet dabei die Qualität. Wenn auf so einem Niveau gekocht wird, darf natürlich die passende Weinbegleitung nicht fehlen; darum kümmert sich die umsichtige Padrona Friederike Staudinger persönlich und schöpft dabei aus einem Angebot fair kalkulierter Tropfen. Stilvoll wie das gesamte Haus präsentieren sich auch die puristisch eingerichteten Gästezimmer.</p>



<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>



<p>Tanglberg, Pettenbacherstraße 3-5, 4655 Vorchdorf. <u><a href="http://www.tanglberg.at">www.tanglberg.at</a></u></p>



<p><strong>Almtalhof, Grünau im Almtal</strong></p>



<p><strong>Nicht nur für Romantiker, aber auch: Der 4 Sterne-Almtalhof, am Ortsrand von Grünau im Almtal, lockt mit einem liebevoll-verspielten Ambiente, einer haubengekrönten Top-Küche und einer einzigartigen Traumlandschaft, die direkt vor der Gartentür beginnt.</strong></p>



<p>Zugegeben, Romantik wird im Almtalhof großgeschrieben. Immerhin liegt das Haus ja auch direkt an der rund 380 Kilometer langen Romantikstraße zwischen Wien und Salzburg. Und außerdem gehört die vor 100 Jahren errichtete Herberge auch noch zu den Gründungsmitgliedern in der Vereinigung der Romantikhotels! Trotzdem fühlen sich hier aber nicht nur Frischverliebte und Hochzeitsreisende wohl, sondern auch Gourmets, sportliche Naturen, Familien und Ruhesuchende, die sich einfach nur ein paar Tage verwöhnen lassen möchten. Einzige Voraussetzung: Sie alle sollten ein bisschen Opulenz beim Interieur durchaus zu schätzen wissen. Denn der familiär geführte Almtalhof ist bis in den kleinsten Winkel durchdekoriert. Das schafft sofort eine heimelige und sehr private Wohlfühl-Atmosphäre, die man auch in den Zimmern spürt. Egal ob Turmsuite, Apartment mit Kachelofen oder Einzelzimmer mit freistehender Antik-Badewanne – alles wurde mit viel Liebe zum Detail und geschmacksicherer Hand eingerichtet. Apropos Geschmack: Vorzüglich speisen kann man im Almtalhof auch. Das Restaurant des Hauses wurde mit zwei Gault-Millau-Hauben ausgezeichnet und überzeugt durch seine raffiniert interpretierte regionale Küche. Wem der Sinn nach Wellness steht, der findet im Hotel einen kleinen, aber feinen Saunabereich mit Hallenbad und Behandlungsmöglichkeiten. Aktivurlauber wissen die vielen Wanderwege und Seen des inneren Almtals sowie im Winter das nahe Skigebiet zu schätzen. Passionierte Angler buchen stattdessen das sogenannte „Fischertage-Arrangement“, das die Tageskarten zum Fliegenfischen beinhaltet.</p>



<p><u><a href="http://www.almtalhof.at">www.almtalhof.at</a></u></p>



<p><strong>Avivage, St. Stefan am Walde</strong></p>



<p><strong>Als Single in den Urlaub? Das klingt nach Katzentisch im Restaurant und saftigem Einzelzimmerzuschlag. Dass dem nicht so sein muss, beweist das Aviva im Mühlviertel. In dem modern gestylten 4 Sterne-Hotel steht nämlich der alleinreisende Gast im Mittelpunkt!</strong></p>



<p>Ein Hotel, das mit 100 Einzelzimmern, aber keinem einzigen Doppel- oder Familienzimmer aufwarten kann, ist schon etwas sehr Außergewöhnliches. Aber es macht Sinn, wenn man bedenkt, dass rund ein Drittel aller Europäer in Ein-Personen-Haushalten lebt – und viele dieser Singles auch gerne mal allein in Urlaub fahren, ohne dabei stiefmütterlich behandelt werden zu wollen. Aber auch Freundes- und Kollegengruppen, die sich im Hotel kein Zimmer teilen möchten, zählen zu den Stammgästen des Aviva-Hotels. Was beide Besuchergruppen verbindet und beide auch ganz besonders zu schätzen wissen, ist das große Sport- und Kursangebot: Egal ob Ausfahrten mit dem hoteleigenen Skidoo, Quad, BMW-Bike oder Audi R8, morgendliche Laufrunden, gesellige Eisstockschießpartys oder Langlauftouren zur Aviva-Alm – hier kommt jeder auf den Geschmack. Und wer allein kommt, muss nicht allein bleiben – es sei denn, er will es so. Das gilt übrigens auch für den loftartigen Restaurantbereich, in dem der Gast individuell entscheidet, ob er an einem der großen „Kommunikationstische“ Platz nimmt oder einen Einzeltisch wählt. Sehr beliebt ist auch der Nightclub des Hauses mit seinen fast schon legendären Mottopartys. Sollte es da einmal allzu feucht und fröhlich zugehen, kann man sich am nächsten Morgen im 2.000 Quadratmeter großen Spa wunderbar erholen und neue Kräfte tanken. Highlights hier: ein Whirlpool mitten im Outdoor-Schwimmteich, das „Whirl-Cinema“, die diversen Saunen sowie Facials auf Schokoladenbasis.</p>



<p><span style="color: #0000ff;"><u><a style="color: #0000ff;" href="http://www.hotel-aviva.at">www.hotel-aviva.at</a></u></span></p>



<p><strong>Landhaus zu Appesbach, St. Wolfgang</strong></p>



<p><strong>Das Landhaus zu Appesbach wurde 1912 als Sommerfrische-Privatresidenz erbaut, beherbergte berühmte Künstler und einst sogar einen verhinderten König! Viel von diesem geschichtsträchtigen Flair ist bis heute in den herrschaftlichen Salons, den eleganten Zimmern und Suiten sowie im verwunschenen Hotelpark mit eigenem Zugang zum Wolfgangsee zu spüren.</strong></p>



<p>„Ein herrliches Fleckchen Erde“, schrieb Edward VIII. an seine geliebte Wallis Simpson. Und auch Thomas Mann geriet ins Schwärmen, wann immer er über seinen Ferienaufenthalt im Landhaus zu Appesbach berichtete. Was die beiden weitgereisten Lebemänner an der 27-Zimmer-Herberge im Salzkammergut so sehr begeisterte? Die traumhafte Lage mit großer Liegewiese direkt am Wasser, die himmlische Ruhe fernab von sämtlichen Touristenströmen sowie das gediegen-geschichtsträchtige Ambiente, in dem einen nur wenig an ein Hotel erinnert und man sich eher wie im Ferienhaus vermögender Freunde vorkommt. Trotzdem braucht man als Gast natürlich nicht auf die Annehmlichkeiten eines Vier-Sterne-Superior-Betriebes zu verzichten: So gibt es außer einem eigenen Tennisplatz und Ruderbooten auch einen kleinen Wellnessbereich mit Yoga- und Hot-Stone-Anwendungen. Und auf der Seeterrasse oder im Restaurant wird neben Frühstück und Nachmittagstee allabendlich ein erstklassiges Vier-Gang-Menü auf Basis modern interpretierter österreichischer Gerichte serviert. Besonderes Schmankerl für Gäste, die das Außergewöhnliche suchen: Wer will, kann sowohl in der original Windsor-Suite als auch im Thomas-Mann-Zimmer nächtigen und sich dabei einen Urlaub lang wie eine echte Berühmtheit fühlen!</p>



<p><u><a href="http://www.oberoesterreich.at/appesbach">www.oberoesterreich.at/appesbach</a></u></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gut einkaufen in Oberösterreich</h2>



<p>Die besten Tipps für Ihren Einkauf in Linz und Oberösterreich: edles, und typisch Oberösterreichisches statt Massenware.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Linzer Markt</h3>



<p>Der Südbahnhofmarkt in Linz ist als größter Grünmarkt Oberösterreichs ein höchst lebendiger Markt, vor allem am Freitag und Samstag. Dann nämlich verkaufen neben den fixen Marktständen unzählige Kleinbauern und Gärtnerinnen aus der Region ihre Waren und es wimmelt vor winzigen Verkaufstischen, auf denen oft nur zehn Kohlrabi und zwei Kilo Zwetschken angeboten werden. Jeden Samstag zeichnet zudem der ORF Oberösterreich in einem apfelförmigen Übertragungspavillon die Radio-Sendung „Arcimboldo – Live vom Markt“ auf, in der Star-Köche und bekannte Gastronomen vor Publikum ihre Spezialitäten zubereiten und verkosten lassen.</p>



<p><strong>Südbahnhofmarkt Linz</strong></p>



<p>Marktplatz, 4020 Linz<br>
<u><a href="http://www.suedbahnhofmarkt-linz.at">www.suedbahnhofmarkt-linz.at</a></u></p>



<h3 class="wp-block-heading">Schlierbacher Käse und Bio-Lebensmittel</h3>



<p>Rund um das prächtige Barockstift Schlierbach, das über dem oberösterreichischen Kremstal thront, ist in den letzten Jahren ein gleichsam organisch gewachsenes Geflecht verschiedenster Bio-Aktivitäten entstanden. Wenn man den Ort Schlierbach erreicht, wähnt man sich sogleich im Garten Eden: Auf den sattgrünen Wiesen grasen gemächlich die Kühe, zwischen blühenden Obstbäumen picken zufriedene Hühner in der Erde, und wandert man einmal den Hügel hinauf, tauchen am Horizont freilaufende Puten auf. Ja, natürlich, auch fette Wollschweine und urzeitlich wirkende Hochlandrinder dürfen nicht fehlen.</p>



<p>„Qualität ist uns heilig“, lautet der pointierte Leitsatz der Klosterkäserei. Seit 1999 werden in der von den Mönchen betriebenen Käserei des Stiftes hochwertige Biospezialitäten erzeugt. Der Bio-Klosterkäse, ein milder Schnittkäse mit natürlichem Fettgehalt, der Bio-Paulus, ein mild-würziger Weichkäse sowie der cremige Bio-Baccus mit Rotkultur gehören längst zu den Lieblingen der Käsegourmets. Wer sich von der Qualität der hervorragenden „Stinker“ überzeugen will, kann barockes Stift und moderne Käserei im Doppelpack besichtigen, natürlich mit anschließender Verkostung im „Genusszentrum“, einem modernen Glasbau, in dem man das Gefühl hat, über dem Tal zu fliegen.</p>



<p>Ebenfalls in Schlierbach beheimatet ist der Hofmarke-Bioverband, der aus etwa 135 Mitgliedsbetrieben besteht. Die Grundphilosophie der Hofmarke-Biobauern heißt: „Aus der Region für die Region“. Beim Verkauf ab Hof kann man sich vor Ort von der natürlichen Wirtschaftsweise und der schonenden Verarbeitung der Produkte überzeugen. Aber auch am Schlierbacher Bauernmarkt und im Bauernladen Kremstal im benachbarten Kirchdorf wird eine breite Palette an frischen Biolebensmitteln angeboten: Milch, Käse und Brot, Rind-, Schaf- und Schweinefleisch, Speck, Würste, Getreide, Obst und Gemüse. All das laut Bio- Definition ohne chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel und ohne Gentechnik, dafür mit natur- und artgemäß gehaltenen Tieren, die ausschließlich biologische Futtermittel erhalten. Strenge gesetzlich vorgeschriebene Kontrollen sorgen dafür, dass auch Bio drin ist, wo Bio draufsteht.</p>



<p><strong>Stift Schlierbach</strong></p>



<p><u><a href="http://www.stift-schlierbach.at">www.stift-schlierbach.at</a></u></p>



<h3 class="wp-block-heading">Konditorei Kastners Kuchen und Torten</h3>



<p>Überhaupt sind es interessanterweise Kurorte, in denen man die edelsten Konditoreien findet. Ob das daran liegt, dass man sich auf Kur nicht nur erholen will, sondern etwa bei einer Linzer Torte auch gerne verwöhnen lässt? Jedenfalls beweist dies auch die Konditorei Kastner im Moor- und Kneippkurort Bad Leonfelden, wo man besonderen Wert auf Zutaten aus der Region legt. Außerdem blickt man dort auch auf eine fast 450 Jahre lange Tradition zurück, die mit der Herstellung von Lebkuchen begann, was die Konditorei Kastner zur ältesten Österreichs macht.</p>



<p><strong>Kastner</strong><br>
Älteste Konditorei Österreichs beheimatet in Bad Leonfelden<br>
<u><a href="http://www.kastner-austria.at">www.kastner-austria.at</a></u></p>



<p><strong>Café Konditorei Jindrak</strong><br>
Hier entstand die Linzertorte<br>
<u><a href="http://www.linzertorte.at">www.linzertorte.at</a></u></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zaunerkimpferl von der Konditorei Zauner</h3>



<p>Schon vor mehr als hundert Jahren war der Ehrgeiz groß, der Lust auf Süßes möglichst raffiniert zu begegnen. Denn der Kaiserhof ließ sich nur von den Besten beliefern, ob nun mit Tafelsilber, Sekt, Delikatessen oder eben süßen Waren. Wer in den Kreis der Erwählten aufgenommen wurde, durfte sich von da an kaiserlich und königlicher – kurz: k. u. k. – Hoflieferant nennen. Diese Ehre wurde beispielsweise der Zuckerbäckerei Demel oder dem Hotel Sacher zuteil. Letzteres ist Entstehungsort der berühmten Sachertorte, die heute weltweit ein Begriff für höchste Konditorenkunst ist.</p>



<p>Dabei ließen die Monarchen ihren Sinn für feines Süßes zu Sommerfrische-Zeiten nicht in Wien zurück. Im kaiserlichen Kurort Bad Ischl im <a href="https://reisewiki.at/salzkammergut-reisefuehrer-gratis/#Das_Salzkammergut">Salzkammergut</a> wurde so die Grundlage für einen Konditorenpalast der Luxusklasse gelegt. In der Konditorei Zauner ging dann aber nicht nur der Kaiser ein und aus; auch Maler und Schriftsteller waren hier im 19. Jahrhundert Stammgäste. Heute gehört die Konditorei Zauner ebenfalls zu den ganz Großen in Österreich: Hier kann man sich noch durch das süße Repertoire der k. u. k. Monarchie kosten – in Form von Pralinen, Trüffelkugeln, Oblatentorten und Tortenecken nach alten Rezepturen. Dazu werden laufend neue Spezialitäten kreiert.</p>



<p><strong>Konditorei Zauner</strong></p>



<p>Pfarrgasse 7, 4820 Bad Ischl, <u><a href="http://www.zauner.at"><span style="color: #0000ff;">www.zauner.at</span></a></u></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mauracher-Strutzen“ aus Roggen und Natursauerteig</h3>



<p>Bio-Landwirtschaft, eigene Mühle und Backstube mit frischer, handwerklicher Verarbeitung kennzeichnen die Bio-Hofbäckerei Mauracher in Sarleinsbach, mitten im Mühlviertel in Oberösterreich. Seit 1980 wird das Unternehmen zu 100 Prozent biologisch geführt. Biobrot- und Gebäckspezialitäten sowie Feingebäck, wie Kuchen und saisonales Kleingebäck, wie Weihnachtskekse vom Mauracher Hof sind bei den Top-Adressen des Bio-Fachhandels und der gehobenen Gastronomie zwischen Wien und München erhältlich.</p>



<p>Diese Güte hat sicher mit dem klaren Wasser aus Urgesteinsböden zu tun, aber auch mit der Höhenlage des Mühlviertels. Sie begünstigt Getreidesorten mit großer, kräftiger Wurzelmasse, die dem Korn Vitalität und die kräftige Aromen verleihen. Damit erzielt man zwar keine hohen Erträge, aber umso bessere Qualität. Seit Generationen überlieferte Rezepte sind die Garantie für eine entsprechende Aufschließung des Mehls: Hier hat der Teig noch Zeit, sich zu entwickeln.</p>



<p><u><a href="http://www.mauracherhof.com">www.mauracherhof.com</a></u></p>



<h3 class="wp-block-heading">Mohnflesserl vom Brandl</h3>



<p>Der „Meister des Handgebäcks“ bäckt seit einigen Jahren hinter Glas, so dass jeder beim kunstvollen Formen der Semmeln, Salzstangerl, Mohnflesserl etc. zusehen kann.</p>



<p>Bismarckstr. 6<br>
4020 Linz</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gmundner Keramik</h3>



<p>Auch das uralte Keramik-Handwerk hat viel mit der Kultur des Trinkens und Essens zu tun. Eine der größten Manufakturen Mitteleuropas befindet sich am Traunsee im oberösterreichischen Salzkammergut: die berühmte Gmundner Keramik. Bei Werksführungen in dem Traditionsunternehmen können die Besucher den Töpfermeistern und Keramikkünstlern über die Schulter blicken und erleben, wie aus einem Stückchen Ton ein handbemaltes, einmaliges Stück original <strong>Gmundner Keramik</strong> entsteht. Jede der über 500 verschiedenen Formen muss bis zu 60 Mal in die Hand genommen werden, bevor sie fertig ist. Denn wie vor 300 Jahren wird in der Gmundner Keramik-Manufaktur Stück für Stück in liebevoller Handarbeit geschaffen und mit Sorgfalt zur Vollendung gebracht.</p>



<p>Unweit von Gmunden, am türkisblauen Attersee, stellt seit 1920 die Firma <strong>Gollhammer</strong> den „Geheimtipp“ innerhalb der keramischen Tradition des Salzkammerguts dar. Die Muster von Gollhammer sind vielfältig und abwechslungsreich: „Die Dekorsprache“, erklärt Firmenchef Hans Mitterbauer, „entspricht auch einem philosophischen Hintergrund: Das ist die Herausforderung, unter Mitnahme der großen Keramik-Tradition des Salzkammerguts in der Formensprache in die Zukunft zu gehen, also zeitgemäß und attraktiv zu sein.“ Dazu passt der neue Firmensitz, das 300 Jahre alte Aichergut in Seewalchen, das Mitterbauer vor dem Abbruch rettete und revitalisieren ließ. Bei einem Rundgang durch die Manufaktur, die großzügigen Schauräume und die Malerwerkstatt kann man sich davon überzeugen, dass tatsächlich jedes einzelne Stück von Hand gefertigt und frei mit der Hand bemalt wird: Da gibt es keine Vorlage und keine Schablone. Jeder einzelne Hirsch des Hubertus-Dekors ist zum Beispiel eine Sonderanfertigung, jedes Geweih ein klein wenig anders, jede Tasse, jeder Teller ein Unikat.</p>



<p><strong>Gmundner Keramik</strong><br>
Keramikstraße 24<br>
4810 Gmunden<br>
Tel.: +43 7612 786<br>
<u><a href="http://www.gmundner.at">www.gmundner.at</a></u></p>



<p><strong>Führungen</strong></p>



<p>Bei einer Führung durch die Manufaktur kann man – von der Rohmasse bis zum fertigen Produkt – jeden Arbeitsschritt kennen lernen; besonders ansprechend dabei ist die Dekorabteilung mit 60 Mitarbeiterinnen, in der die Muster, Tupfen für Tupfen und Strich für Strich, aufgetragen werden.</p>



<p>Spannend ist es, wenn nach dem abschließenden Brand die fertigen Geschirre aus dem Brenn-Ofen kommen: Erst dann ist die Keramik ausgehärtet und die Farben entfalten ihre volle Leuchtkraft.</p>



<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Für Gruppen ab fünf Personen.</strong></p>



<p>Im werkseigenen Geschäft kann man Gmundner Keramik kaufen.</p>



<p><u><a href="http://www.gmundner.at/">www.gmundner.at</a></u></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Österreichischer Töpfermarkt</strong></h3>



<p>Jedes Jahr im August wird die Keramikstadt Gmunden am Traunsee zu einem Mekka der Tonkunst. Begleitend zum Markt wird auch der zeitgenössischen Keramikkunst Raum gegeben. In Gmundner Galerien und Ausstellungsräumenwerden Werke junger, aber auch nationaler und internationaler Keramikkünstlergezeigt.</p>



<p><u><a href="http://www.toepfermarkt.at">www.toepfermarkt.at</a></u></p>



<h3 class="wp-block-heading">Handgemachte Kacheln für Kachelöfen</h3>



<p>„Gebranntes Glück“ ganz anderer Art entsteht in der alten Handelsstadt Steyr: Hier sorgt die <strong>Keramik-Manufaktur Sommerhuber</strong> für behagliche Wärme in der guten Stube und handgemachte Kacheln für Kachelöfen – und das seit 1491. Warum der Kachelofen nicht einfach nur eine Wärmequelle ist, kann wohl niemand besser erklären als Rudolf Christian Sommerhuber, führender Hersteller von Kacheln und keramischen Oberflächen: „Die keramische Strahlungswärme ist eine langwellige Infrarotstrahlung und kommt <strong>„Die keramische Strahlungswärme ist eine langwellige Infrarotstrahlung und kommt</strong> „Die keramische Strahlungswärme ist eine langwellige Infrarotstrahlung und kommt der Wärmestrahlung der Sonne am nächsten“, erzählt Herr Sommerhuber an einem der ersten kühlen Herbsttage, während sich mit dem Knistern der Holzscheite im Ofen ein Gefühl von Behaglichkeit und Entspannung ausbreitet. „Der Kachelofen ist die Urmutter aller Infrarot-Heizungen. Kacheln besitzen die Eigenschaft, Wärme einzuspeichern und sie langsam und gleichmäßig wieder abzugeben“, sagt Sommerhuber, dessen Manufaktur – nomen est omen – die entspannende Sommersonnenwärme in den Alpenwinter zaubert. Und das seit über fünfhundert Jahren!</p>



<p><strong>Sommerhuber Gmbh &#8211; handgemachte Kacheln für Kachelöfen</strong><br>
Resthofstr. 69<br>
4400 Steyr<br>
Tel.: +43 7252 893<br>
<u><a href="http://www.sommerhuber.com">www.sommerhuber.com</a></u></p>



<h3 class="wp-block-heading">Blaudruckerei Wagner in Bad Leonfelden</h3>



<p>Noch älter als das Ofensetzen ist die Kunst des <strong>Blaufärbens</strong>: Blauer Montag in der Blaudruckerei Wagner in Bad Leonfelden – Karl und Maria Wagner machen heute blau. Sie müssen dazu nicht unbedingt blau sein – das Grün- und Blauschlagen allerdings bleibt ihnen nicht erspart. Das Ehepaar Wagner ist natürlich an diesem Montag äußerst fleißig, stocknüchtern und vollkommen friedfertig. Doch das uralte Handwerk, dem sie nachgehen, hat seine Spuren im allgemeinen Sprachgebrauch hinterlassen. Nicht erst seit dem Zeitalter der Blue Jeans werden Stoffe blau gefärbt, sondern schon seit tausenden Jahren. Warum gerade blau? „Das Blaufärben“, erklärt Karl Wagner, „ist die einzige Technik, mit einer kalten Brühe – wir sagen Küpe – zu färben. Durch die dunkle Farbe wurde das Gewand unempfindlich für Schmutz. Das einheimische Färberwaid und später der indische Indigo waren außerdem relativ preiswerte Farbstoffe.“ Das Blaufärben von Stoffen allein macht den „Mühlviertel Blues“ noch nicht aus, sondern die traditionelle Kunst des Blaudrucks – eine etwas irreführende Bezeichnung, denn eigentlich wird nicht blau gedruckt, sondern das Gedruckte vom Blaufärben ausgenommen. Die von der Familie Wagner verwendeten Muster sind, traditionell überliefert, im Laufe der Jahrhunderte entstanden: „Jedes Muster hatte eine gewisse Symbolik oder war gewissen Berufsgruppen zugeordnet.“</p>



<p><strong>Blaudruckerei Wagner</strong><br>
Kurhausstraße 11<br>
4190 Bad Leonfelden<br>
<u><a href="http://www.blaudruck.at"><span style="color: #0000ff;">www.blaudruck.at</span></a></u></p>



<h3 class="wp-block-heading">Goiserer-Schuhe</h3>



<p>Tatsächlich konkurrenzlos ist der „Goiserer“<strong>-Schuh</strong>: Er zierte bereits des Kaisers Füße, wird heute noch von Königen getragen und überlebt selbst die wildesten Konzerte des Hubert von Goisern. Von Hand gefertigt wird er nach wie vor in Bad Goisern: Ein Schemel vor dem hölzernen Arbeitstischchen, Knieriemen, Schusterhammer, Nägel und unzählige Leisten – die Werkstatt unterscheidet sich nicht wesentlich von jener der Jahrhundertwende. „Handwerk bleibt eben Handwerk“, meint Rudolf Steflitsch-Hackl, der als „Rudolf III.“ den Familienbetrieb übernommen hat. Hoflieferant ist Rudolf Steflitsch immer noch. Er versorgte die Königshäuser von Griechenland, Schweden und Dänemark mit seinem Schuhwerk. Es ist bekannt, dass die Spitzen der Politik, der Wirtschaft und des Adels ausschließlich in seinen Maßanfertigungen auf die Pirsch und in die Berge gehen. Namen nennt er jedoch nicht: „Meine Kunden haben ein Recht auf Diskretion.“ So bleiben die in den „goldenen“ bzw. grünen Büchern in der Werkstatt verwahrten Fußabdrücke der Prominenz geheim. Nur die Skizze der Haferl-Schuhe des Pop-Stars Hubert von Goisern in Größe 45 zeigt der Meister her: „Zum Hubert gehören einfach die Goiserer. Und außerdem war sein Großvater Schuster bei uns.“</p>



<p>Noch heute erinnert das sogenannte Schusterloch im Gebirge über dem Kurort im Salzkammergut an ein Missgeschick: Ein Bergführer rutschte in dieses Schneeloch und musste sich, weil seine sperrigen Schuhe ihn mehr behinderten als ihm nützten, barfuß daraus befreien. Das war die Geburtsstunde der nach ihrem Entstehungsort benannten Goiserer. Denn der Mann war auch Schuhmacher und erfand, zurück in seiner Werkstatt, die <strong>legendäre Zwienaht</strong>. Der lederne Oberteil wird zweimal mit dem Sohlenboden des Schuhs vernäht. Das macht ihn robust, geschmeidig und stabil. Es war ein Jahrhundertwurf: Einzigartig in seiner Qualität, hielt der halbhohe, mit Eisennägeln beschlagene Schnürstiefel schon bald Einzug in die Jagdgarderobe. Und sogar Kaiserin Sisi trug ihn zum Bergsteigen.</p>



<p>Wer Goiserer besitzt, weiß, welches Vergnügen das für die Füße ist. Rudolf Steflitsch-Hackl ist <strong>der einzige Schuhmachermeister weltweit</strong>, der sie nach den Vorgaben ihres Erfinders erzeugt, mit Werkzeug, das schon sein Vater und sein Großvater benutzten. Kein Wunder also, dass seine Auftragsbücher voll sind und seine oft namhafte, über den ganzen Erdball verstreute Klientel nach dem Maßnehmen zwölf bis 15 Monate auf ihre Maßschuhe wartet. (Nein, Namen werden keine preisgegeben.) Rudolf Steflitsch-Hackl misst die „Zwiegenähten“ zum Trachtenlook genauso an wie zum Business-Kostüm oder zum Abendanzug.</p>



<p>Ist einmal die Funktion geklärt, wählt er das passende Oberleder und die richtige Besohlung aus; dann stimmt er das Modell in Farbe, Schnitt und Dekor auf die Persönlichkeit des Trägers oder der Trägerin ab. Dabei entsteht einzigartige Handwerkskunst. Steflitsch-Hackls Goiserer können <strong>Ballerinas, leichte Trekking- Stiefel, Stadtschnürer</strong> oder schicke <strong>Golfschuhe</strong> sein. Denn nichts ist so individuell und einfühlsam wie Handarbeit, und so ist jedes Paar Goiserer, vom Entwurf an, Ausdruck einer Lebensphilosophie: Mit beiden Beinen fest auf der Erde zu stehen – ganz gleich, ob auf gepflegtem Parkett oder im steinigen Gelände.</p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<p><strong>Goiserer</strong><br>
Rudolf Steflitsch-Hackl</p>



<p><a href="http://www.handwerkhaus.at/meisterbetriebe/leitner.php">http://www.handwerkhaus.at/meisterbetriebe/leitner.php</a></p>



<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Tipp: das Heimat und Landlermuseum Bad Goisern</strong><br>
Das Museum zeigt die Geschichte der Goiserer Schuhmacher anhand<br>
verschiedener Exponate.</p>



<p><strong>Öffnungszeiten</strong>: Das Museum ist nur einige Monate im Jahr offen. Die aktuellen<br>
Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte dem untenstehenden Link.</p>



<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Weitere Informationen unter:</strong></p>



<p><a href="http://www.bad-goisern.net/bad-goisern/ausfluege/ausstellungen-and-museen/heimat-und-landlermuseum/">http://www.bad-goisern.net/bad-goisern/ausfluege/ausstellungen-and-museen/heimat-und-landlermuseum/</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Bauernleinen aus Haslach</h3>



<p><strong>Die Genügsamkeit der Flachspflanze entspricht der Kargheit des Bodens – gewoben wird daraus Stoff für höchste Ansprüche: Die über 800-jährige Geschichte der Leinenweberei in Oberösterreich wird in Haslach zeitgenössisch und kreativ weitergesponnen.</strong></p>



<p>Es war die <strong>Konkurrenz</strong> des Bauernleinens, die die Zunft der Leinenweber zu qualitativen Höchstleistungen anspornte. Und es war ein Fall von <strong>Betriebsspionage</strong>, dass deutsche Meister das Wissen zur Herstellung reichgemusterter Leinendamaste, für die Haslach berühmt wurde, weitergaben. Zur Hochblüte der Produktion trug ein ausgedehntes Handelsnetz bei, das bis nach Wien, Budapest und Italien reichte.</p>



<p>Beeindruckt von der Kunstfertigkeit und Weichheit des Stoffs, kaufte sich ein Mailänder Bankier ein: Mehr als 1.000 Arbeiter beschäftigte er in der 1830 gegründeten Leinenwarenfabrik Vonwiller, die bald auf mechanische Webstühle, Dampfkraft und Elektrizität umgerüstet wurde. Ab da wurden <strong>die auf mehreren Weltausstellungen prämierten</strong> Haslacher Weben bis nach Indien und Amerika vertrieben. Feines Leinen, dünn und glänzend wie Seide versponnen, dazu kühlend, feuchtigkeitsabsorbierend und reißfest, war besonders <strong>als Tisch-und Bettwäsche</strong> gefragt.</p>



<p>Das historische Fabriksgebäude bewahrt mit dem <strong>Zentrum für</strong> <strong>textile Kultur</strong> durch eine umfassende Initiative Wissen und Techniken der Stofferzeugung und führt die Handwerkskunst weiter. „Vom Flachs zur Leinwand“ lautet das Programm des <strong>Webereimuseums</strong>, in dem die Aufbereitung der Pflanzen bis zur Herstellung der Webe spannend vorgeführt wird. Ausgestellt sind bestens gewartete Webstühle und so erstaunliche Wunderwerke der Technik wie die über 150 Jahre alten Jacquard-Maschinen, die mit Lochkarten gesteuert werden. Im <strong>Textilen Archiv</strong> werden Musterbücher, Fachliteratur und Musterweben zugänglich gemacht.</p>



<p>International laufen die Fäden jeden Juli beim <strong>Sommersymposium</strong> in Haslach zusammen. Es dauert 14 Tage und bietet volles Programm: <strong>Kurse</strong> zu verschiedensten textilen Techniken und Gestaltungsverfahren werden in <strong>Experimentier-Werkstätten</strong> und an Handwebstühlen angeboten. In begleitenden <strong>Ausstellungen</strong> ist Spinnen und Weben als Kunst-Art dokumentiert. Besonders fruchtbar ist der Austausch mit <strong>japanischen Künstlerinnen</strong> und mit einem <strong>Meister</strong> aus Haslach selbst: Der in Frankreich lebende <strong>Franz J. Ippoldt</strong> restauriert <strong>textile Kostbarkeiten</strong> vergangener Jahrhunderte originalgetreu und baut dazu Webstühle alter Zeiten nach. Sein wichtigstes Handwerkszeug ist der Fadenzähler. Als höchst anziehend für ein dichtgedrängtes Publikum entpuppt sich der <strong>Webermarkt</strong>: Zwei Tage lang zeigen Textilschaffende aus ganz Europa, was aus Weben – von Filzen über feine Stoffe und Kleider bis Schmuck und Teppiche – zu machen ist. Neben Leinen wird dabei Papier genauso verwendet wie Wolle, Seide oder feinstes Goldgarn.</p>



<p>Neu sind <strong>Wochenend-Kurse</strong>, die <strong>ganzjährig</strong> zum kreativen Gestalten einladen. Und selbst in die Küche ist die Weberei vorgedrungen: Die <strong>Leinöl- Kartoffeln</strong> sind eine regionale Spezialitäten.</p>



<ul><li><strong>Fabrikverkauf und Stoffgeschäft</strong></li><li>Die Webfabrik Haslach fertigt verschiedene Stoffe an und geht auch auf Sonderwünsche ein.<br>
<u><a href="http://www.webfabrikhaslach.at">www.webfabrikhaslach.at</a></u></li><li><strong>Leitner Leinen, Ulrichsberg</strong></li><li>Leitner Leinen ist eine Leinenmanufaktur, die auch Fabrikverkauf anbietet.<br>
<u><a href="http://www.leitnerleinen.com">www.leitnerleinen.com</a></u></li><li><strong>Leinenweberei Vieböck, Helfenberg</strong></li><li>Die Leinenweberei Vieböck stellt verschiedene Leinenprodukte her und verfügt auch über einen Online-Textilshop.<br>
<u><a href="http://www.vieboeck.at">www.vieboeck.at</a></u></li><li><strong>Mühlviertler Ölmühle</strong></li><li>Die Mühlviertler Ölmühle produziert verschiedene Ölsorten (natürlich auch Leinöl) und bietet diese zum Verkauf an. Führungen sind nach Voranmeldung möglich.<br>
<u><a href="http://www.oelmuehle-haslach.at">www.oelmuehle-haslach.at</a></u></li></ul>



<h3 class="wp-block-heading">Klosterbier aus der Stiftsbrauerei Schlägl</h3>



<p>Die Brautradition im Stift Schlägl geht auf das Jahr 1580 zurück, dürfte jedoch schon sehr viel älter sein, denn im Oberen Mühlviertel wird seit Jahrhunderten Gerste und Hopfen angebaut. Die Chorherren des Stiftes Schlägl entdeckten bald, dass man daraus köstliches Bier brauen kann. Unter Verwendung von Malzsorten, die ausschließlich aus heimischen Mälzereien stammen, Mühlviertler Aromahopfen und weichem Wasser aus dem Urgestein des Böhmerwaldes werden in der Stiftsbrauerei Schlägl viele Sorten gebraut.</p>



<p>Brauereiführungen: Dienstag bis Donnerstag ganztags Freitag vormittags Stiftskeller Schlägl</p>



<p>4160 Schlägl 1 Tel.: +43 (0)7281 8801-280</p>



<p>Gastgarten, Bierkulinarium, Bierschmankerl, Bierverkostung Ruhetage: Montag und Dienstag Tel.: +43 (0)7281 8801-221 <u><a href="mailto:brauerei@stift-schlaegl.at">brauerei@stift-schlaegl.at</a></u> <u><a href="http://www.stift-schlaegl.at">www.stift-schlaegl.at</a></u></p>



<h3 class="wp-block-heading">Salzkontor in St. Wolfgang am Wolfgangsee</h3>



<p>Im Salzkontor in St. Wolfgang wird der Schatz gezeigt: das Steinsalz. Das einstige Meeressalz wurde vor rund 250 Millionen Jahren bei der Entstehung der Alpen tief im Berginneren eingeschlossen, wo es bis heute geschützt lagert. Bergmänner tragen das Alpensalz nach wie vor nach alter Tradition ab. Von dort wird das Natursalz in die ganze Welt geliefert. Das Salzkontor in St. Wolfgang präsentiert das österreichische Steinsalz und Salz-Kräuter-Kombinationen Hier wird auch erklärt, dass das Salzkammergut vor Millionen Jahren noch am Meer lag und wie dessen Salz schließlich in den Berg kam.</p>



<p><span style="color: #0000ff;"><u><a style="color: #0000ff;" href="http://www.salzkontor.at">www.salzkontor.at</a></u></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Linzer Sehenswürdigkeiten &#8211; ein erster Überblick</title>
		<link>https://reisewiki.at/https-reisewiki-at-linz-sehenswuerdigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2018 13:32:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Oberösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Linz]]></category>
		<category><![CDATA[Mehlspeisen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
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					<description><![CDATA[Inhaltsverzeichnis: Linz – ein erster Überblick - Zwischen Edelstahl und Naturidyll - Linz und sein Kulturangebot -    Museum Lentos - Offenes Kulturhaus Oberösterreich
        Ars Electronica Center und Klangwolke u.v.m.
        ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erfahren Sie die spannendsten Seiten der oberösterreichischen Landeshauptstadt: Kultur vom Feinsten und kulinarische Tipps und viele andere spannende Highlights!</strong></p>
<p>Die Stadt Linz ist etwa geeigneter Ausgangspunkt für eine architektonische Rundreise durch Oberösterreich. Am besten startet man frühmorgens, noch vor sechs Uhr. Zu dieser Zeit fährt die erste Bergbahn auf den Pöstlingberg hinauf. Der morgendliche Aufwand lohnt sich allemal. Einmal ganz oben angekommen, liegt einem die Stadt in spektakulärem Panorama zu Füßen.</p>
<p><strong>Linz setzt neue architektonische Impulse</strong></p>
<p>Diese Stadt hat in den vergangenen Jahren ein völlig neues Image erlangt, und zwar hauptsächlich aufgrund der vielen neuen architektonischen Projekte. Linz – wo bis vor wenigen Jahren hauptsächlich Stahl verschmolzen wurde, verschmelzen heute Kunst, Wissenschaft und Technologie zu einer neuen Gesamtkomposition. Die zeitgenössischen Bauten wie das <strong>Lentos Kunstmuseum</strong>, das <strong>Zukunfts-und Technologiezentrum Ars Electronica</strong>, das <strong>Brucknerhaus</strong> oder das entstehende <strong>Musiktheater</strong> lassen die ganze Region profitieren. Auch die <strong>Tabakfabrik Linz</strong> gehört zu den Architekturbesonderheiten der Stadt. Erbaut von den Architekten Peter Behrens und Alexander Popp ist sie ein Industriedenkmal.</p>
<p>Der architektonische Gegenpart zu dieser zeitgenössischen Architektur ist die Linzer Altstadt mit dem <strong>Mariendom</strong> und der romantischen Landstraße mit ihren vielen kleinen Geschäften. Tradition und Moderne vereint das kolossale <strong>Linzer Schloss</strong> (oder Schlossmuseum) auf spektakuläre Weise. Auf der einen Seite die historischen Mauern, die über die Donau wachen. Auf der anderen Seite der Südflügel, der heute eine moderne Stahl-Glas-Konstruktion ist und jenen Teil des historischen Schlosses ersetzt, der 1800 abbrannte.</p>
<h2>Linz – ein erster Überblick</h2>
<p>Vielleicht liegt es am Erbe der Industrie, und am rauen Charme der nahen Hafenkräne: Aber Kunst und Technik verschränken sich in der oberösterreichischen Landeshauptstadt auf besonders spannende Weise. Linz ist eine Stadt der Arbeit, offen auch für die Arbeit der Avantgarde. Da wartet das Ars Electronica Center mit den virtuellen Welten der interaktiven Kunst auf – und mit 40.000 Leuchtdioden, der größten LED-Fassade Europas. Wie selbstverständlich weist moderne Architektur den Linzern den Weg: Auch das Lentos Kunstmuseum steht dafür Pate. Am schönsten ist die Linzer Sehenswürdigkeit, wenn sich die Glashaut der illuminierten Fassade im Hafenwasser spiegelt.</p>
<p>Energiegeladen und offen für neue Strömungen. So macht sich Linz seit langem einen Namen als Kunststadt. Die <strong>Linzer Klangwolke, das Ars Electronica Festival, das Pflasterspektakel, der Donausommer und das Brucknerfest</strong> zählen zu den Höhepunkten des Linzer Kulturjahres. Im Experimentallabor des OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich erarbeiten Kreative vor Ort Positionen einer lebendigen Gegenwartskunst. Aber auch moderne Skulptur beweist dauerhaft Präsenz: Das am Donaupark beheimatete Open-Air Museum „<strong>forum metall“</strong> bietet einen spannenden Überblick auf das zeitgenössische Schaffen internationaler Bildhauer wie Donald Judd oder Max Bill.</p>
<p>Eingebettet in dieses moderne Umfeld erinnern historische Sehenswürdigkeiten an die vorindustrielle Ära der Donaustadt. Ein alter Kulturboden stellt dabei seine Besonderheiten vor. Mit der Martinskirche, deren älteste Teile aus der Zeit vor 788 stammen, weist Linz sogar die älteste, noch ursprünglich erhaltene Kirche Österreichs auf. Und spaziert man durch die kompakte Altstadt, dann bezaubert die Eleganz bedeutender Renaissance-Bauten. Das weitläufige Landhaus oder der Arkadenhof des Alten Rathaus sind hervorragende Beispiele dafür. Nur einen Schritt davon entfernt laden kleine Cafés zum Verkosten der <u><a href="http://www.linzertorte.at">Linzertorte</a></u> ein.</p>
<p><figure id="attachment_4696" aria-describedby="caption-attachment-4696" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4696" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Der_Linzer_1544103494-1024x682.jpg" alt="Der Linzer Dom" width="690" height="460" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Der_Linzer_1544103494-1024x682.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Der_Linzer_1544103494-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Der_Linzer_1544103494-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Der_Linzer_1544103494.jpg 1170w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /><figcaption id="caption-attachment-4696" class="wp-caption-text">Der Linzer Dom</figcaption></figure></p>
<p>Sucht man trotzdem ein wenig Distanz zu dieser Stadt, so haben Linzer Technik-Tüftler auch dafür gesorgt. Denn beim Ausflug auf den <strong>Pöstlingberg</strong> kommt als besondere Linzer Sehenswürdigkeit Europas steilste Schienenbergbahn zum Einsatz. Mit im Panoramabild, das man von hier aus genießt: Jene Donauschiffe, die hunderte Meter tiefer eine ganz andere Ausflugs-Alternative ansteuern.</p>
<h2>Zwischen Edelstahl und Naturidyll</h2>
<p>Linz liegt an der Donau, so viel ist bekannt. Weniger bekannt dürfte sein, dass Linz auch an zahlreichen kleinen Seen liegt, etwa dem Weikerlsee. Moderne Großstadt und wilde Natur treffen hier aufeinander, und zwar in einer durchaus harmonischen Weise. Auf der einen Seite befindet sich die „<strong>solarCity Pichling</strong> “, ein nach dem Masterplan des Architekten Roland Rainer entstandenes städtebauliches Experiment mit Niedrigenergiewohnungen aus nachwachsenden Rohstoffen. Wenige hundert Meter von diesen futuristisch anmutenden Gebäuden entfernt beginnen die Traunauen – ein undurchdringlicher Dschungel, der nur an den Ufern des Weikerlsees ein wenig zivilisiert wurde. Hier liegt eine Wiese mit alten Bäumen, an deren Rand eine Imbissbude mit schattigen Sitzgelegenheiten steht.</p>
<p>Am Weikerlsee tummeln sich an schönen Sommertagen Enten, Schwäne und Nudisten, doch soll die Idylle von heute nicht über die historischen Hintergründe hinwegtäuschen: Der See entstand während der Zeit des Nationalsozialismus, denn hier wurde Schotter für den Bau der Westautobahn sowie zur Errichtung der „Hermann-Göring-Werke“ gewonnen. Die gigantische Waffenschmiede wurde nach dem Krieg zur Vöest und notiert heute unter dem Namen voestalpine als einer der größten und erfolgreichsten Stahlkonzerne der Welt an der Börse. Das Gelände der <strong>voestalpine</strong>, der größte Industriestandort Österreichs, ist etwa doppelt so groß wie die Linzer City. Es gibt darin ein Straßennetz von über 80 Kilometern. Das Schienennetz ist länger als jenes des Bundeslandes Vorarlberg. Und die Schienen dazu werden natürlich im eigenen Haus produziert.</p>
<p>Die Zeiten, als man in Linz täglich die Fenster putzen musste und die Stadt als Synonym für Umweltverschmutzung galt, sind freilich längst vorbei. Dank modernster Technologie weist die Linzer Luft heute den zweitniedrigsten Schadstoffwert aller österreichischen Städte auf.</p>
<p>Die zahlreichen Geh- und Fahrradwege an der Donau bilden ein Naherholungsgebiet von unschätzbarem Wert, und dass der zweitgrößte Fluss Europas nicht ganz so blau ist, wie es der Donauwalzer vermuten lässt, sagt über die gute Wasserqualität nichts aus. Wichtig war das Wasser auch für die Wirtschaft. Der Linzer Hafen befand sich einst an jener Stelle, wo heute <strong>Lentos-Museum</strong> und <strong>Brucknerhaus</strong> stehen. Und dort, wo heute auf der Donaulände die Autos vierspurig durch die Stadt fahren, erstreckte sich der „Fabriksarm“, ein Seitenarm der Donau, an dem sich Handwerk, Gewerbe und frühe Industrie angesiedelt hatten.</p>
<p>Übrig geblieben sind davon hauptsächlich Straßennamen, wie Färbergasse, Fabrikstraße oder Lederergasse. Dennoch, ein herausragendes Gebäude, freilich aus einer späteren Epoche, ist noch heute an der Donaulände zu sehen: Die <strong>Tabakfabrik</strong>, 1929-1935 nach Plänen von Peter Behrens und Alexander Popp entstanden, steht als revolutionär neuartiges Werk der Industriebaukunst und heutige Linzer Sehenswürdigkeit unter Denkmalschutz.</p>
<p>Wenige hundert Meter davon entfernt liegt der <strong>Hauptplatz</strong>, der bereits um 1230 in dieser Größe konzipiert wurde. Es war in Linz eine Zeit lang modern, italienische Arkadeninnenhöfe zu bauen. In lauen Sommernächten, bei einem Glas Wein, kann sich durchaus ein toskanisches Lebensgefühl einstellen. Gleich neben dem Rathaus zum Beispiel teilen sich das Studentenbeisl „Alte Welt“ und ein chinesisches Restaurant solch einen Arkadenhof. Besonders verwinkelt und romantisch sind die Arkadengänge beim Hotel Wolfinger oder beim Restaurant El Greco, wo man wie in Griechenland zwischen Säulen sitzt. Nur stammen diese Säulen nicht aus dem Altertum, sondern aus einem Mühlviertler Granitsteinbruch.</p>
<p>Geht man weiter Richtung Landhaus, findet man an der Adresse Altstadt Nr. 17 einen weiteren prächtigen Innenhof, jenen des <strong>Mozarthauses</strong>. Auf der Rückreise von Salzburg nach Wien hielt sich Wolfgang Amadeus Mozart als Gast des Grafen Thun für längere Zeit in Linz auf. „… Dienstag, als den 4ten November werde ich hier im Theater academie geben. – Und weil ich keine einzige Simphonie bey mir habe, so schreibe ich über hals und kopf an einer Neuen, welche bis dahin fertig seyn muss“, schrieb er am 31. Oktober 1783 an seinen Vater. In vier Tagen entstand die Sinfonie in C-Dur, die den Namen „Linzer Sinfonie“ trägt.</p>
<p>Auch ein anderer berühmter Musiker schrieb Teile einer Sinfonie in Linz: Ludwig von Beethoven. Nikolaus Johann van Beethoven, der Bruder des berühmten Komponisten, lebte lange Jahre in Linz und betrieb die Apotheke am Hauptplatz, die Vorläuferin der heutigen Wasser-Apotheke. Beethoven besuchte seinen Bruder immer wieder und vollendete während eines mehrwöchigen Aufenthalts 1812 in Linz seine 8. Sinfonie.</p>
<p>Jener Komponist, dessen Name am stärksten mit Linz verbunden bleibt, ist zweifellos Anton Bruckner, der 1824 im „Vorort“ Ansfelden zur Welt kam. Bruckner, zu Lebzeiten als Orgelvirtuose weltbekannt, war Linzer Domorganist und Schöpfer von neun Sinfonien, deren harmonische Kühnheit den Weg ins 20. Jahrhundert wies. Bruckner starb 1896 in Wien. Er liegt in der Krypta des Stiftes St. Florian bei Linz unter der Orgel begraben. Ein „<strong>Sinfoniewanderweg</strong>“ führt vom Geburtsort Ansfelden durch Felder, Wiesen und Wälder bis zum Grab nach St. Florian. In zehn Stationen werden auf Schautafeln Bruckners Sinfonien und ihr biografischer Hintergrund beschrieben.</p>
<p>Versteckte Türen mitten in der Linzer City führen, wie in Spionageromanen beschrieben, in geheimnisvolle unterirdische Welten, in denen einen sanftes Gruseln befällt. Seit vielen Jahren führt Linz-Guide Gundi Grabner durch die ehemaligen Linzer Luftschutzstollen unter dem Bauernberg und unter dem Schlossberg. So ist Linz auch historisch gesehen eine in jeder Hinsicht spannende Stadt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS &#8211; Linzer Sehenswürdigkeiten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Kunstmuseum Lentos</strong><br />
<u><a href="http://www.lentos.at">www.lentos.at</a></u></li>
<li><strong>Voestalpine</strong><br />
<u><a href="http://www.voestalpine.com">www.voestalpine.com</a></u></li>
<li><strong>solarCity Pichling</strong><br />
<u><a href="http://www.linz.at/leben/4701.asp"><span style="color: #0000ff;">www.linz.at/leben/4701.asp</span></a></u></li>
<li><strong>Brucknerhaus</strong><br />
<u><a href="http://www.brucknerhaus.at"><span style="color: #0000ff;">www.brucknerhaus.at</span></a></u></li>
<li><strong>Tabakfabrik</strong><br />
<u><a href="http://www.tabakfabrik-linz.at">www.tabakfabrik-linz.at</a></u></li>
<li><strong>Mozarthaus Linz</strong><br />
<span style="color: #0000ff;"><u><a style="color: #0000ff;" href="http://www.linz.at/Tourismus/7560.asp">www.linz.at/Tourismus/7560.asp</a></u></span></li>
<li><strong>Synphoniewanderweg</strong><br />
<u><a href="http://www.antonbrucknercentrum.at">www.antonbrucknercentrum.at</a></u></li>
<li><u><a href="http://www.linz.at/tourismus/tourismus_donauschifffahrt.asp"><span style="color: #0000ff;">www.linz.at/tourismus/tourismus_donauschifffahrt.asp</span></a></u></li>
</ul>
<h2>Linz und sein Kulturangebot</h2>
<p>Wenn es um die Linzer Sehenswürdigkeiten geht, darf man auch eines nicht vergessen: Das Besondere an Linz ist die überall präsente Mischung aus Tradition und Moderne, aus Wirtschaft, Natur und Kultur. Die Nähe zu den bäuerlichen Strukturen des Mühlviertels hat die Stadt ebenso geprägt wie die Stahlindustrie. Im Namen des Kunstmuseums „<strong>Lentos</strong>“ ist die keltische und römische Vergangenheit präsent und zugleich ist das Lentos selbst ein Teil der florierenden Szene moderner Kunst, die sich in Linz in den letzten Jahren und Jahrzehnten entwickelt hat.</p>
<p>Linz ist heute dank <strong>Ars Electronica</strong> und Kunst-Universität die wichtigste Stadt für avantgardistische Kunst in Österreich. Freilich konnte diese Entwicklung nur in einer Stadt passieren, deren Gegensätze und Reibeflächen eine spürbare Spannung erzeugen. Die Reibung entsteht auch durch Mobilität, durch ständige Fluktuation: Linz, nach Wien und Graz drittgrößte Stadt Österreichs, bietet rund 200.000 Arbeitsplätze, und das bei 190.000 Einwohnern.</p>
<h3><strong>M</strong>useum Lentos</h3>
<p>Zurück zum Museum Lentos, mit Blick auf die barocke Pöstlingbergkirche an der Donau gelegen. Ohne diese kühne Linzer Sehenswürdigkeit aus Stahl, Glas und Beton wäre die Stadt gar nicht mehr zu denken, und es verwundert nicht, dass das Kunstmuseum Lentos seit 2003 zum meistfotografierten Linzer Motiv geworden ist. Hier ist dem Schweizer Architekturbüro Weber &amp; Hofer, das sich in einem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb gegen 218 Konkurrenten durchgesetzt hatte, ein großer Wurf gelungen. Am eindrucksvollsten ist es in der Nacht, wenn es leuchtet, rosa in der Dämmerung, später wechselnd in lila-blau.</p>
<p><u><a href="http://www.lentos.at">www.lentos.at</a></u></p>
<h3>Offenes Kulturhaus Oberösterreich</h3>
<p>Vom Museum Lentos in fünf Minuten zu Fuß zu erreichen ist das „<strong>OK</strong>“: In der Nähe der Landstraße ist in den letzten Jahren ein neuer und auch unter den Jungen als „cool“ geltender Kulturbezirk entstanden. Das OK (Offenes Kulturhaus Oberösterreich) und das fast schon altehrwürdig zu nennende Programmkino „Moviemento“ gehen in diesem neu gestalteten Gebäude eine Symbiose ein, ergänzt durch stilvolle Restaurants und Café-Bars, darunter das „<strong>Gelbe Krokodil</strong>“, das schon seit vielen Jahren als Treffpunkt der nationalen und internationalen Kunstszene gilt. Das OK ist gleichzeitig Experimentallabor, Ausstellungs- und Produktionshaus für zeitgenössische Kunst und begleitet die Umsetzung einer künstlerischen Arbeit von der Idee bis zu ihrer Ausstellung. Eine Sammlung wurde bewusst nicht aufgebaut. Der Bau selbst stammt aus den 1930er- Jahren und wurde nach einem Konzept des Architekten Peter Riepl erweitert. Wie im Rathaus am Hauptplatz gelang auch hier ein herausragendes Beispiel qualitätsvoller Architektur, die einen Bezug zwischen Altem und Neuem herstellt.</p>
<p><u><a href="http://www.ok-centrum.at">www.ok-centrum.at</a></u></p>
<p><strong>Restaurant Gelbes Krokodil: </strong><u><a href="http://www.krokodil.at">www.krokodil.at</a></u></p>
<h3><strong>A</strong>rs Electronica Center und Klangwolke</h3>
<p>Bereits eine Linzer „Institution“ und eine fixe Linzer Sehenswürdigkeit ist das <strong>Ars Electronica Center</strong>. Wobei das AEC eigentlich kein Museum ist, es zeigt keine Vergangenheit, sondern die Zukunft. Die interaktiven technischen Sensationen, die es hier zu sehen und zu erleben gilt, versetzen Kinder und Erwachsene in Erstaunen. Die Linzer Ars Electronica steht heute auf vier Säulen: Dem Ars Electronica Center, dem Festival, dem <strong>Prix Ars Electronica</strong> (wichtigster und höchstdotierter Computerkunstpreis weltweit) und dem Future Lab, einer Art Labor zur Erforschung des Spannungsfeldes zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft. Eng mit der Ars Electronica verbunden ist die zweite international bekannte Linzer Kulturinstitution, <strong>die Klangwolke</strong> – ein visuell umgesetztes Open-Air-Konzert an der Donaulände, wobei man in der Mehrzahl von Klangwolken sprechen sollte, denn es gibt ihrer alljährlich drei: die visualisierte Klangwolke, die Kinderklangwolke und die klassische Klangwolke.</p>
<p><u><a href="http://www.aec.at">www.aec.at</a></u></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4699" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103809-1024x685.jpg" alt="Linz" width="690" height="462" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103809-1024x685.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103809-300x201.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103809-768x514.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103809.jpg 1170w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></p>
<p>Nicht nur, dass das Ars Electronica Center zu einem der wichtigsten Museen für Zukunftstechnologien in Mitteleuropa zählt. Die außergewöhnliche Architektur symbolisiert den rasanten Wandel der Stadt Linz. Bis vor wenigen Jahren galt Linz als graue Stahlstadt, heute ist sie eine farbenprächtige, weltoffene Kultur- und Kunststadt. Farbenfroh ist das imposante Ars Electronica Center vor allem in der Nacht. Wenn die Lichtfassade des Baus, eine der größten LED-Fassaden weltweit, in knalligen Farbenspielen erstrahlt. Die Wasseroberfläche der angrenzenden Donau verwandelt sich dann auch in ein prächtiges Lichtermeer.</p>
<h3><strong>L</strong>inzer Pflasterspektakel</h3>
<p>Ebenfalls ein Fixpunkt im Linzer Kulturkalender: Seit 1987 findet im Juli das <strong>Linzer Pflasterspektakel</strong> statt. Hunderte Künstler und Künstlergruppen verwandeln die Innenstadt in eine Traumwelt von Gauklern und Artisten. Ganz Linz wird zu einem Zirkus, einem Zirkus, wie es ihn früher einmal gab: einfach, akrobatisch, poetisch. Mittlerweile gehört das Pflasterspektakel international zu den wichtigsten Treffen der Straßenkunstszene. Jahr für Jahr kommen über 200.000 Besucher – mehr Menschen als Linz Einwohner hat! Dennoch ist das Pflasterspektakel nur zum Teil organisiert. Die Stadt Linz bezahlt den Auftretenden zwar die Reisespesen und die Übernachtungen, doch wer wann und wo auftritt bleibt den Künstlern überlassen, die, wie sich das im Ehrenkodex der Straßenartisten gehört, auch keine Gage bekommen, sondern vom Hutgeld leben.</p>
<p>So mancher Wiener Theatertriumph erfuhr seine ungleich leisere Uraufführung oder Entdeckung im „theaternarrischen“ Linz. Kein Wunder, gibt es hier doch zwei Bühnen von Rang, <strong>das Landestheater</strong> und <strong>das Theater Phönix</strong>, verbunden mit einer lebendigen Avantgarde-Szene: Der Elektroniker Fadi Dorninger, die Hip- Hopper „Texta“ oder die Band „Shy“ wuchsen im Linzer Biotop um Stadtwerkstatt, Café Landgraf und „Kapu“ heran. Nicht zu vergessen Dr. Dietmar Bruckmayrs Formation „Fuckhead“ – ein nach wie vor extremer Grenzgang zwischen Punk, Aktionismus und Körperverletzung, immer noch so wild und schmerzhaft wie vor zwanzig Jahren, und das trotz Kultstatus.</p>
<ul>
<li><u><a href="http://www.pflasterspektakel.at">www.pflasterspektakel.at</a></u></li>
<li><u><a href="http://www.landestheater-linz.at">www.landestheater-linz.at</a></u></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><u><a style="color: #0000ff;" href="http://www.theater-phoenix.at">www.theater-phoenix.at</a></u></span></li>
</ul>
<h3>Adalbert-Stifter-Haus</h3>
<p>Einen Kultstatus der anderen Art genießt der Dichter Adalbert Stifter. Der Autor feinsinniger Werke, wie „Bergkristall“ oder „Der Nachsommer“, war auch als Maler, als Landeskonservator für den Denkmalschutz, als Schulinspektor sowie als Journalist tätig, etwa für die „Linzer Zeitung“. Es ist überliefert, dass der tragisch verstorbene Stifter pro Jahr 600 Liter Wein konsumierte. In einem Tagebuch beobachtete er seinen Gesundheitszustand: „Bis Abends ausgezeichnet. Suppe Rindfleisch Taube Spargel sehr gut. Nachts infolge Zorn wegen der Frau unruhig.“</p>
<p>Das Haus, in dem Adalbert Stifter lebte und starb, befindet sich an der Donaulände gegenüber dem Lentos-Museum und heißt heute <strong>Adalbert-Stifter-Haus</strong>. Die ehemaligen Wohnräume des Dichters wurden in ein oberösterreichisches Literaturmuseum mit einem Gedenkraum umgewandelt. In den anderen Stockwerken befinden sich unter anderem das oberösterreichische Literaturhaus sowie das Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich.</p>
<p><figure id="attachment_4700" aria-describedby="caption-attachment-4700" style="width: 225px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4700 size-medium" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Adalbert_Stifter_1544103882-225x300.jpg" alt="Adalbert Stifter." width="225" height="300" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Adalbert_Stifter_1544103882-225x300.jpg 225w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Adalbert_Stifter_1544103882-768x1024.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Adalbert_Stifter_1544103882.jpg 960w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-4700" class="wp-caption-text">Adalbert Stifter</figcaption></figure></p>
<p>Eine Gasse weiter wartet das Café Meier mit Bio-Kaffee aus der hauseigenen Rösterei auf, zu genießen übrigens in einer handy- und laptopfreien Zone. Ein paar hundert Meter Richtung Hauptplatz befindet sich ein anderes „kultiges“ Linzer Lokal, der „Leberkas-Pepi“, der Tag und Nacht zahlreiche Varianten seines hausgemachten Leberkäses anbietet: „Net beim Hias/ beim Franz oder beim Seppi/ an guat´n Leberkas gibt´s nur beim Pepi“, so lautet der markige Werbespruch des Hauses, das 2008 eine Filiale in der Fast-Food-Metropole London eröffnete. Im Haus gleich neben dem „Leberkas-Pepi“ vollendete übrigens Johannes Kepler zwischen 1621 und 1626 sein astronomisches Hauptwerk „Tabulae Rudolphinae“. Der Mathematiker, Astrologe und kaiserliche Hofastronom Kepler, in der Nähe von Stuttgart geboren, lebte zwischen 1612 und 1626 in Linz.</p>
<p>Zu dieser Zeit dürfte es das geheime Wahrzeichen von Linz schon gegeben haben: die Linzer Torte. In der Stiftsbibliothek zu Admont in der Steiermark wurde ein aus dem Jahr 1653 und aus Linz stammendes Rezept gefunden. Die „älteste Torte der Welt“ mundet noch Jahrhunderte später.</p>
<p><u><a href="http://www.stifter-haus.at">www.stifter-haus.at</a></u></p>
<h3>Stahlwelt Linz</h3>
<p>Ohne Stahl gäbe es weder Raketentriebwerke noch Autokarosserien oder Hochhäuser. Einer der traditionsreichsten stahlerzeugenden Betriebe ist die Linzer Voest. In der Linzer Sehenswürdigkeit „Stahlwelt“ erleben Besucher, wie Stahl erzeugt wird und fertige Produkte entstehen. Blumen, Sträucher und Wiesen umgeben das 30 Meter hohe „Periskop“, das auf fünf Stockwerken interaktives Ausstellungszentrum ist. Von der Dachterrasse aus überblickt man das gesamte Werk der Voestalpine. Innen beeindruckt die Stahl-Glasarchitektur des Gebäudes, und bei der ca. 1,5-stündigen Führung erfährt man alles über die Geschichte des Konzerns und die Stahlerzeugung. Die Ausstellungsstücke reichen von einfachsten Arbeitsutensilien bis zu feinmechanischen Teilen und medizinischen Geräten. Auf Knopfdruck werden Vorgänge interaktiv erklärt. Nach der Führung geht es mit dem Werksbus durch das gesamte Areal der Voestalpine.</p>
<p>Dort kommt flüssiger Rohstahl aus riesigen Hochöfen. Man spürt die Hitze des mehr als 1.400 Grad heißen Ofens. Mit etwas Glück erlebt man bei einem Besuch dieser Linzer Sehenswürdigkeit einen sogenannten „Abstich“, bei dem das flüssig gewordene Gestein wie ein Bach in Behälter fließt. Nicht minder beeindruckend ist, wie der flüssige Rohstahl in Form gebracht wird. Hinter dicken Glaswänden sieht man 40 Meter lange, gleißend orange Stahlblöcke mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h vorbeiflitzen. Später werden 50 cm dicke Blöcke zwischen riesigen Walzen in 0,5 cm dünne Stahlplatten gepresst und zu Knäulen gerollt.</p>
<p><u><a href="http://www.voestalpine-stahlwelt.at">www.voestalpine-stahlwelt.at</a></u></p>
<h3><strong>N</strong>eues Musiktheater Linz</h3>
<p><strong>Mit dem neuen Musiktheater hat sich Linz endgültig als Kulturstadt etabliert. Genau zwischen den „Musikhauptstädten“ Salzburg und Wien gelegen, setzt man in Linz auf spannende architektonische und musikalische Konzepte.</strong></p>
<p>Seit 2013 hat Linz endlich ein Musiktheater. Und was für eines! Der eindrucksvolle, 200 Meter lange Bau mit seiner geriffelten Fassade am Linzer Volksgarten ist das Zuhause für Oper und Operette, Ballett, die neugegründete Musicalsparte und das Bruckner Orchester Linz. Im Sinne des britischen Architekten Terry Pawson sollte dieser Bau mehr als ein reines Opernhaus sein, sondern „ein neues Wohnzimmer für die Stadt“ und eine ganz besondere Linzer Sehenswürdigkeit.</p>
<p>Dafür wurde einer der modernsten Theaterräume Europas geschaffen, der tatsächlich hohen Wohlfühlcharakter hat – auch bei 1.200 Besuchern im Großen Saal. Nicht weniger als vier Bühnen hat das Musiktheater zu bieten. In der sogenannten Black Box im Keller, deren Bühne die Form einer halben Gitarre hat, widmet man sich etwa musikalischen Kleinodien von der Kinderoper bis zur zeitgenössischen Musik. Das Neue Musiktheater ist aber nicht nur eine Konzertlocation, sondern auch ein Erlebnisraum: Außerhalb der Vorstellungen kann sich das Publikum im KlangFoyer jederzeit einen spielerischen Überblick über das Haus verschaffen: Interaktiv lassen sich über Töne die einzelnen Teile des Musiktheaters entdecken. Und noch eine Besonderheit hat das neue Musiktheater zu bieten: Es gibt keine Sommerpause, ideal also, um einen Kurzurlaub in Linz mit einem Theaterbesuch zu verbinden.</p>
<p><u><a href="http://www.landestheater-linz.at">www.landestheater-linz.at</a></u></p>
<h3>Anton Bruckner in Linz</h3>
<p><strong>Anton Bruckner </strong>gilt als einer der innovativsten Komponisten der Romantik. Er hat die Musikwelt durch seine groß angelegten Sinfonien und Werke in der Kirchenmusik bereichert, die ihm den Namen „Musikant Gottes“ eingetragen haben. Das alljährliche Brucknerfest in Linz zeugt gemeinsam mit der Ars Electronica und der Klangwolke Linz für eine spannende Verbindung von Tradition und Zukunft in der Kunst.</p>
<p><strong>Engagierter Lehrer, emsiger Schüler, erfolgreicher Sinfoniker</strong></p>
<p>Anton Bruckner wurde am 4. September 1824 in Ansfelden, Oberösterreich, geboren und gilt neben Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms als einer der bedeutendsten Sinfoniker. Durch seinen Vater, der ihm Grundbegriffe des Orgelspiels beibrachte, kam er bereits früh in Kontakt mit der Musik und lernte bald das Violinen- und Orgelspiel. Beruflich trat er vorerst aber in die Fußstapfen des Vaters und nahm den Beruf des Lehrers an. 1855 wurde er Dom- und Stadtpfarrorganist des Alten Doms in Linz, gab aber bald darauf den Lehrerberuf auf, um Berufsmusiker zu werden. Anton Bruckner war stets bemüht, durch Studien bei den Meistern seines Fachs seinen musikalischen Horizont zu erweitern, und nahm Unterricht in Musiktheorie und Komposition.</p>
<p>Während ihn sein erster Lehrer anhielt, vom selbständigen Komponieren Abstand zu halten, ermutigte der Kapellmeister Otto Kitzler Anton Bruckner dazu, sich aus den Fesseln der Theorie zu befreien und dem eigenen Schaffensdrang zu folgen. Zwischen 1864 und 1868 entstanden die ersten Meisterwerke Bruckners, die drei großen Messen in d-Moll, e-Moll und f-Moll sowie die Sinfonie Nr. 1 c-Moll. Angesteckt von der Verehrung seines Lehrers für die Musik von Richard Wagner, fuhr Bruckner 1865 eigens nach München, um der Uraufführung der Oper „Tristan und Isolde“ beizuwohnen. Acht Jahre später besuchte er den Meister in Bayreuth und widmete ihm in tiefer Verehrung sogar seine dritte Sinfonie.</p>
<p>So gut es anfangs mit Bruckners musikalischer Karriere gelaufen war, sein Umzug nach Wien bedeutete vorerst ein abruptes Ende seines Erfolgs. Plötzlich fand sich der Komponist kritischen Stimmen ausgesetzt. Seine Sinfonien ernteten bei den Musikkritikern der Hauptstadt Missfallen. Der große Durchbruch gelang ihm erst mit der Uraufführung seiner Sinfonie Nr. 7 im Jahr 1884, die bezeichnenderweise außerhalb Wiens, in Leipzig, stattfand. Auch die Aufführung des „Te Deum“ im darauffolgenden Jahr war ein großer Erfolg. Damit war die problematische Zeit in Wien vorüber, Bruckners Musik wurde nun sowohl im In- wie auch im Ausland anerkannt. Durch die Verleihung des Ehrendoktors der Universität Wien 1891, wo er ein Lektorat für Musiktheorie hatte, wurde seinem musikalischen Schaffen schließlich allerhöchste Anerkennung zuteil.</p>
<p>Über kaum einen Musiker kursieren so viele Anekdoten in Bezug auf seine Persönlichkeit wie über Anton Bruckner. Besonders sein eigentümliches Verhältnis zu Frauen wird hier oft erwähnt. Zeit seines Lebens schrieb der Komponist Briefe mit Heiratsanträgen an meist deutlich jüngere Frauen, die immer unerwidert blieben. Entgegen seiner Wunschvorstellung von trauter Zweisamkeit blieb der tief religiöse Bruckner bis zu seinem Tod alleine und pflegte einen beinahe mönchisch bescheidenen Lebensstil. Am 11. Oktober 1896 starb Anton Bruckner im Alter von 72 Jahren in seiner Wohnung im Kustodenstöckl bei Schloss Belvedere in Wien. Auf seinen Wunsch hin wurde er in der Krypta unter der Orgel der Stiftskirche in St. Florian beigesetzt.</p>
<p><strong>Sinfonien und Kirchenwerke </strong>– <strong>das Werk</strong></p>
<p>Anton Bruckners Werke vor 1863 gelten als seine Frühwerke. Sie sind zwar vom hohen Niveau seiner Spätwerke noch weit entfernt, aber man erkennt bereits die spätere Genialität. Die Wende in Bruckners musikalischem Schaffen vollzog sich im Jahre 1863. Zu dieser Zeit setzte die eigenständige Kompositionstätigkeit ein, auf die er seine ganze Schaffenskraft richtete. Die neun Sinfonien sind dafür der beste Beweis. Er widmete sich fast ausschließlich dieser Musikgattung. Die Sinfonien sind meist mächtigen und einflussreichen Persönlichkeiten oder Institutionen gewidmet, wie dem Kaiser von Österreich, dem Bayernkönig Ludwig II., der Wiener Universität oder dem Komponisten Richard Wagner. Das Hauptmerkmal seines Stils ist der sogenannte „Bruckner-Rhythmus“: ungleichmäßige Rhythmisierungen, die der Musik große Spannkraft und Energie verleihen. Seine wohl berühmteste Sinfonie ist die 7. in e-Dur (uraufgeführt 1884 in Leipzig), die er König Ludwig II. von Bayern widmete. Teile des in vier Sätzen komponierten Meisterwerkes erinnern an die Musik von Richard Wagner, dessen Tod Bruckner vorausahnte. Kurz bevor er am zweiten Satz zu arbeiten begann, schrieb er an seinen Schüler Felix Mottl: „Einmal kam ich nach Hause und war ganz traurig; ich dachte mir lange kann der Meister nicht mehr leben. Dabei fiel mir das Cis-Moll-Adagio ein.“ Dieser zweite Satz gilt als eine der ergreifendsten Trauermusiken des 19. Jahrhunderts. In der Zeit zwischen 1842 und 1875 komponierte Bruckner Messen und Requien, von denen die „Missa solemnis in b-Moll“ die bekannteste ist. Unter den zahlreichen Werken der geistlichen und weltlichen Chormusik ragt das „Te Deum laudamus“ aus dem Jahre 1881 hervor. Weitere Kompositionen Anton Bruckners sind Menuette, Märsche, Lieder und Psalmen.</p>
<p><strong>Brucknerfest, Ars Electronica und Linzer Klangwolke</strong></p>
<p>Das Brucknerfest wurde nach der Eröffnung des Brucknerhauses in Linz 1974 gegründet und war anfangs ein reines Musikfestival mit der Musik von <a href="https://reisewiki.at/klassikfestivals-in-oesterreich/#Internationales_Brucknerfest_und_Ars_Electronica_in_Linz">Anton Bruckner</a>. Die <a href="https://reisewiki.at/klassikfestivals-in-oesterreich/#Salzburger_Festspiele">Festspiele in Salzburg</a> oder die <a href="https://reisewiki.at/klassikfestivals-in-oesterreich/#Wiener_Festwochen">Wiener Festwoche</a>n waren Vorbilder für das internationale Festival. Erst als Ende der 1970er Jahre die Ars Electronica und die Klangwolke Linz zum ersten Mal stattfanden und somit eine Verbindung zwischen Tradition und Zukunft geschaffen wurde, bekam das Musikfestival ein unverwechselbares Image, das heute weltweit Anerkennung findet. Künstlerisches Niveau und das Vermitteln zeitgenössischer Strömungen in der Musik stehen im Mittelpunkt jedes Programms. Das Konzerthaus selbst besticht mit seiner schlichten Form und zählt zu den Architekturklassikern in Linz. Vom zweigeschossigen Foyer an der Außenseite des Kreissegments eröffnet sich ein Panoramablick auf den Linzer Stadtteil Urfahr und den über der Donau gelegenen Pöstlingberg.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Brucknerhaus und Brucknerfest</strong><br />
Untere Donaulände 7<br />
4020 Linz<br />
Tel.: +43 732 76120<br />
<u><a href="http://www.brucknerhaus.at"><span style="color: #0000ff;">www.brucknerhaus.at</span></a></u></p>
<p><strong>Ars Electronica</strong><br />
Ars-Electronica-Straße 1<br />
4020 Linz<br />
Tel.: +43 732 72720</p>
<p><u><a href="http://www.aec.at">www.aec.at</a></u></p>
<p><strong>Klangwolke Linz </strong><br />
<u><a href="http://www.klangwolke.at">www.klangwolke.at</a></u></p>
<p><strong>Umfassende Infos rund um Anton Bruckner</strong><br />
<u><a href="http://www.antonbruckner.at">www.antonbruckner.at</a></u><br />
<u><a href="http://www.antonbrucknercentrum.at">www.antonbrucknercentrum.at</a></u></p>
<p><strong>Literatur:</strong><br />
„Bruckner-Stätten in Österreich“ von Renate Grasberger, Wien 2001 (Herausg.<br />
Anton Bruckner Institut Linz)</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<h2>Linzer Gastronomie-Tipps</h2>
<h3>Linzer Markt</h3>
<p>Der Südbahnhofmarkt in Linz ist als größter Grünmarkt Oberösterreichs ein höchst <a href="https://reisewiki.at/oberoesterreich-sehenswuerdigkeiten/#Linzer_Markt">lebendiger Markt</a> und vor allem am Freitag und Samstag eine Linzer Sehenswürdigkeit. Dann nämlich verkaufen neben den fixen Marktständen unzählige Kleinbauern und Gärtnerinnen aus der Region ihre Waren und es wimmelt vor winzigen Verkaufstischen, auf denen oft nur zehn Kohlrabi und zwei Kilo Zwetschken angeboten werden. Jeden Samstag zeichnet zudem der ORF Oberösterreich in einem apfelförmigen Übertragungspavillon die Radio-Sendung „Arcimboldo – Live vom Markt“ auf, in der Star-Köche und bekannte Gastronomen vor Publikum ihre Spezialitäten zubereiten und verkosten lassen.</p>
<p><strong>Südbahnhofmarkt Linz</strong></p>
<p>Marktplatz, 4020 Linz<br />
<u><a href="http://www.suedbahnhofmarkt-linz.at"><span style="color: #0000ff;">www.suedbahnhofmarkt-linz.at</span></a></u></p>
<h3><strong>D</strong>ie Donauwirtinnen</h3>
<p><strong>Der Linzer Stadtteil Alt-Urfahr hat eine wahre kulinarische Attraktion zu bieten. Nachhaltig, in liebevoll eingerichtetem Ambiente zu genießen steht bei den Donauwirtinnen Tanja Obernberger und Julia Oswald im Vordergrund.</strong></p>
<p>Es sind zwei junge couragierte Quereinsteigerinnen, die unweit des Donauufers dieses Wirtshaus mit einem einladenden Gastgarten führen. Dieser Garten mit Blick auf den träge fließenden Strom ist gleichzeitig ein Ort, an dem verschiedenste Küchenkräuter nicht nur zur Dekoration wachsen, sondern auf kürzestem Wege in der Küche landen. Die regionale Abstammung der Lebensmittel sorgt für hohe Qualität. Täglich werden zwei verschiedene Mittagsmenüs, eines mit Fleisch oder Fisch und eine vegetarische Alternative angeboten, beispielsweise ein dunkles Hirschcurry mit Rhabarber oder „Bratene Kaspressknödeln“ mit gemischtem Salat. À la carte beginnt man etwa mit Variation von heimischen Schafskäsesorten, dazu hausgemachtes Sauerteigbrot, gefolgt vom gerollten Schulterbraten vom Gutauer Jungschaf in Natursaftl und Rosmarin-Polenta. Der Besuch an der Donau kann mit einem Joghurt-Sauerrahm-Törtchen auf Schoko-Biskuit, dazu Kaffee von Suchan (aus Freistadt), abgerundet werden. Aus der Getränkeauswahl sind Freistädter Biozwickel-Bier oder Frühroter Veltliner vom biodynamisch arbeitenden Weingut Wimmer-Czerny vom Wagram sowie die Brände von Florian Prückl (Dambachler, Gutau) hervorzuheben.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Die Donauwirtinnen, Webergasse 2, 4040 Linz. <u><a href="http://www.diedonauwirtinnen.at">www.diedonauwirtinnen.at</a></u></p>
<h3>Landhotel Keplingerwirt</h3>
<p>Die Mühlviertler Gemeinde St. Johann am Wimberg liegt etwa eine halbe Autostunde entfernt von Linz in der Region Hansbergland, die für ihre Weberei-Tradition und den Hopfenanbau bekannt ist. Gleich auf der ersten Seite der Speisekarte des Keplingerwirts findet sich eine Auflistung aller Lieferanten und Bezugsquellen, darunter viele bäuerliche und handwerkliche Betriebe aus der Gegend. Zur Begrüßung kommt hausgemachtes Sauerteigbrot mit Nussbutter, zur Vorspeis gibt es Grammeltascherln mit Rieslingkraut oder gebackene Saiblingsnockerl. Sehr gut auch der Bachsaibling mit Bärlauchrisotto und Veltlinerschaum. Als Hauptgericht: der geschmorte Rostbraten vom Mühlviertler Ochsen mit Wurzelgemüse und Pestonockerl, ein zartes Bauernhenderl, Mühlviertler Weidelamm oder Milchkalbsrücken mit Schnittlauchpüree.</p>
<p>Wer dann noch hungrig ist, sollte unbedingt die hausgemachten Eisspezialitäten oder die Topfen-Mohntascherl mit gebräunter Honigsauce probieren. Beim Keplinger werden auch Degustationsmenus mit Weinbegleitung geboten. Der Weinkeller ist mit besten österreichischen Weinen bestückt, es gibt sehr gute Säfte und zum Abschluss steht eine schöne Auswahl an heimischen Bränden bereit.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>4172 St. Johann/Wimberg<span style="color: #0000ff;">.</span><u><a href="http://www.keplingerwirt.at"><span style="color: #0000ff;">www.keplingerwirt.at</span></a></u></p>
<h3>Buchtipps</h3>
<h4>Prost, Mahlzeit! Wirtshauskultur in Linz</h4>
<p>Das Wirtshaus – ein Sehnsuchtsort &#8230; wenn die Kirchenbank drückt, die Arbeit sich hinzieht oder das Essen daheim nicht schmeckt. Ein Fluchtpunkt &#8230; wenn es draußen – metaphorisch oder tatsächlich – wieder einmal stürmt und schneit. Als „Lebensraum“ im konkreten Sinn begleitet das Wirtshaus seine Gäste vom Taufessen bis zur Totenzehrung.</p>
<p>Wer vermag zu sagen, wie viele Beziehungen im Wirtshaus angebandelt, wie viele Schuhe auf Hochzeiten durchgetanzt wurden? Wer zählt die Fluchtachterl und die Sparvereinsgroschen? Wer die Stammtisch-Welterrettungstheorien, die Geschäftsverträge, die leidenschaftlich geschmiedeten und wieder verworfenen Pläne? Kurzum: Wirtshäuser sind die Bühnen, auf denen das Leben spielt.</p>
<p>„Prost, Mahlzeit!“ widmet sich der facettenreichen Geschichte der Linzer Wirtshäuser und erlaubt einen Blick hinter die Kulissen dieses Grundpfeilers der Alltagskultur, der für die einen Ort des Vergnügens und für die anderen ein knochenharter Arbeitsplatz ist.</p>
<p>Das Buch erscheint anlässlich der Ausstellung „Prost, Mahlzeit! Linzer Wirtshauskultur“ im NORDICO Stadtmuseum Linz (15.3. bis 1.9. 2019).</p>
<p><strong>Prost, Mahlzeit! Wirtshauskultur in Linz</strong></p>
<p>Museen der Stadt Linz / Andrea Bina / Klaudia Kreslehner / Georg Thiel (Hg.)</p>
<p>Verlag Anton Pustet</p>
<p>292 Seiten, 23 x 28 cm, Hardcover, Durchgehend farbig bebildert</p>
<p>ISBN: 978-3-7025-0936-1</p>
<h4>Wanderungen und Ausflugsziele nördlich von Linz</h4>
<p>Die Region nördlich von Linz hat landschaftlich, kulturell und kulinarisch einiges zu bieten . Dass in Urfahr und Umgebung auch ein abwechslungsreiches Wanderwegenetz existiert, ist&nbsp; vielen nicht bewusst. Die Autoren Walter Lanz und Stephen Sokoloff beschreiben 25 Wanderungen in der Region zwischen Puchenau und Bad Leonfelden . Die Wanderwege führen über sanfte Geländekuppen, große Felder, durch Wäldchen und nette Ortschaften und eröffnen eine Fülle von schönen Ausblicken und kulturellen Höhepunkten. Damit auch das leibliche Wohl zu Ehren kommt, gibt es neben den Streckenbeschreibungen Tipps zu Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben am Weg und Auskunft über lokale Attraktionen – zum Beispiel übereinen Hochseil-Garten, eine Whisky-Destillerie&nbsp; oder eine Straußenfarm also besondere Sehenswürdigkeiten bei Linz.</p>
<p><strong>GUUTE Wege &#8211; Wanderungen und Ausflugsziele nördlich von Linz</strong></p>
<p>Walter Lanz / Stephen Sokoloff<br />
Verlag Anton Pustet<br />
240 Seiten, 11,5 x 18 cm<br />
Französische Broschur<br />
Durchgehend farbig bebildert<br />
ISBN: 978-3-7025-0928-6</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Donauradweg &#8211; Tipps, die sich lohnen</title>
		<link>https://reisewiki.at/donauradweg-reisefuehrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2016 09:34:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Oberösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Radtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=3164</guid>

					<description><![CDATA[Die kostenlose Donauradweg-Broschüre Passau-Bratislava beschreibt den beliebtesten Radfernwege Europas, der über 381 Kilometer von Passau nach Bratislava führt. 600.000 Radfahrerinnen und Radfahrer befahren alljährlich eine <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/donauradweg-reisefuehrer/" title="Der Donauradweg &#8211; Tipps, die sich lohnen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die kostenlose Donauradweg-Broschüre Passau-Bratislava beschreibt den beliebtesten Radfernwege Europas, der über 381 Kilometer von Passau nach Bratislava führt. 600.000 Radfahrerinnen und Radfahrer befahren alljährlich eine oder mehrere der 17 Etappen, die beiderseits des Stroms verlaufen.</strong></p>
<p>Die etwas verkürzte Tour an der Donau, von Passau nach Wien, gilt bei Radwanderern geradezu als Klassiker. Ihre 14 Etappen (beiderseits des Flusses) werden dementsprechend stark frequentiert. Kein Wunder, bietet die 312 Kilometer lange Strecke doch eine Fülle von Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>So begegnen den Radlern aufregende Landschaften wie etwa der Mäander der Schlögener Donauschlinge mit den hoch aufragenden, dicht bewaldeten Donauleiten zu beiden Seiten. Oder die romantische UNESCO-Weltkulturerbe-Landschaft Wachau mit ihren von Felsen durchsetzten Waldhängen, den sich sanft wölbenden Weinbergen und den vielen historischen Ortschaften.</p>
<hr />
<h2>Kostenloser Donauradweg Führer Passau-Bratislava</h2>
<p>Für 2019 erschien die Neuauflage der 170-seitigen Donauradweg-Broschüre Passau-Bratislava. Die beliebte Broschüre beinhaltet wichtige Informationen rund um das Radfahren an der Donau in Österreich und ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfügbar. In 13 Streckenabschnitten zeigen übersichtliche Karten den genauen Verlauf des Radweges von Passau bis Bratislava. Neben Auskünften über Nächtigungsbetriebe findet man darin allerhand Wissenswertes über Highlights in den Donauorten und –städten, Radfähren, Kraftwerksübergänge und Schiffsanlegestellen. Die Broschüre kann kostenlos unter <a href="http://www.donau-oesterreich.at/prospekte">www.donau-oesterreich.at/prospekte</a> angefordert werden.</p>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9927/thumb_preview_78f50407-68bf-494b-9323-b1c92bb7c7ef.jpg" alt="Radfahren in der Wachau" width="880" height="585" data-ab-color="rgb(160,188,189)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Radfahren in der Wachau. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p>Wien, einst Kaiserresidenz, mit ihren Sehenswürdigkeiten wie Schloss Schönbrunn, Hofburg und Riesenrad wird vom Donauradweg durchquert. In Linz, der oberösterreichischen Landeshauptstadt und europäischen Kulturhauptstadt 2009, locken u.a. Lentos Kunstmuseum, Brucknerhaus und Ars Electronica Center. Die Dreiflüssestadt Passau, ehemaliger Bischofssitz, wartet mit einer prächtigen Altstadt auf. Das malerische Enns, Österreichs älteste Stadt, das idyllische Schifferstädtchen Grein die malerischen Wachauer Orte Dürnstein und Spitz sowie die Gartenstadt Tulln liegen ebenso an der Strecke wie barocke Klöster und Stifte – etwa Melk, Göttweig, Klosterneuburg, Engelszell und St. Florian. Burgen und Ruinen, Dörfer und alte Marktplätze, Sandstrände und kleine Museen warten ebenfalls darauf, entdeckt zu werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10558/thumb_preview_74ef8e11-2ba6-4740-8a32-cabe0c7c6364.jpg" alt="Donauradweg Dürnstein" width="880" height="456" data-ab-color="rgb(108,168,195)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Pause bei einer Fahrradtour entlang des Donauradwegs am Ufer der Donau bei Rossatz mit Blick auf Dürnstein in der Wachau.© Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</em></p>
<p>Ergänzt wird dieses Angebot durch eine Routenführung und Infrastruktur, die auch den ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) überzeugt haben. Der hat 2015 den Donauradweg einer Qualitätsprüfung unterzogen – und ihm wieder eine sehr gute 4-Sterne-Bewertung verliehen. Dabei wurden auch rund 50 fahrradfreundliche Pensionen und Hotels als ADFC-bett+bike-Betriebe qualifiziert. Sie garantieren damit nicht nur gesicherte, teilweise überdachte Radabstellplätze, „Erste Hilfe“-Radwerkzeug und Trockenräume für Kleidung, sondern auch Ladestationen für E-Bikes.</p>
<p>Alle wichtigen Informationen zum Donauradweg findet man im kleinen Reiseführer &#8222;Donauradweg-Falter&#8220;. Der Gratisfolder im handlichen Kleinformat in Deutsch und Englisch bietet u.a. übersichtliche Karten zu der Strecke von Passau bis Bratislava, Informationen zu Beherbergungsbetrieben, E-Ladestationen, Radinformations- und Servicestellen, zu Radfähren und Kraftwerksübergängen. Er führt Schifffahrtspläne sowie Kontaktadressen von Gemeinden und Tourismusverbänden an und enthält buchbare Radreiseangebote. Zu beziehen ist der Donauradweg-Falter kostenlos unter: <a href="http://www.donau-oesterreich.at/prospekte."><span style="color: #0000ff;">www.donau-oesterreich.at/prospekte.</span></a></p>
<p><strong>Donauradweg-Facts</strong></p>
<ul>
<li>der österreichische Donauradweg ist Teil der EuroVelo-Route EV6, die über 4.448 km vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer führt</li>
<li>Ausbau des Donauradwegs seit 1984 am sogenannten &#8222;Treppelweg&#8220; an der Donau</li>
<li>von Passau bis Bratislava 17 Etappen über 381 km beiderseits des Stromes, bis Wien 14 Etappen über 312 km beiderseits des Stromes</li>
<li>jährlich rund 600.000 Radfahrer am Donauradweg</li>
<li>touristische Tagesausgaben am Donauradweg / Jahr: rund 100 Mio. €</li>
<li>17 Radfähren, 29 Infostellen, ca. 100 E-Bike-Ladestationen in OÖ, NÖ und Wien, ca. 50 ADFC-bett+bike-Betriebe, 350 Radverleihstellen (vielfach mit Rad-Service)</li>
<li>1.300 via Handy auszuleihende &#8222;nextbikes&#8220; an 296 Verleihstandorten (z.B. Bahnhöfe) in Niederösterreich</li>
<li>Infos: <a href="http://www.donau-oesterreich.at">www.donau-oesterreich.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2>Donauradweg in Bildern</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/13174/thumb_preview_279d453b-c062-45bd-9858-daa69637f5d5.jpg" alt="Donauradweg in Oberösterreich, Schlögener Schlinge " width="880" height="587" data-ab-color="rgb(143,174,230)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauradweg in Oberösterreich, Schlögener Schlinge. © OÖ.Tourismus, Fotograf: Erber</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/13182/thumb_preview_bfec44ae-0879-456b-a535-6a6670687fff.jpg" alt="Donauradweg in Oberösterreich, Stift St. Florian" width="880" height="587" data-ab-color="rgb(48,113,170)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauradweg in Oberösterreich, Stift St. Florian. © WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH, Fotograf: Hochhauser</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10678/thumb_preview_edbbcb42-0f46-4a93-b49d-f625f8bdb1d9.jpg" alt="E-Biken am Donauradweg bei Grein" width="880" height="379" data-ab-color="rgb(15,13,10)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Mit E-Bikes auf dem Donauradweg bei Grein. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9929/thumb_preview_dc55724f-63f3-41c0-b7c8-bd0312f52ae0.jpg" alt="Donauradweg in der Wachau" width="880" height="585" data-ab-color="rgb(212,212,212)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauradweg in der Wachau. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9921/thumb_preview_e55b16db-fe05-49f6-86c8-8d41f2dd04ba.jpg" alt="Familie beim Radfahren / Donauradweg" width="880" height="586" data-ab-color="rgb(161,180,186)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauradweg in der Wachau. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9912/thumb_preview_ced8781b-d108-44b4-88e6-9519a4955030.jpg" alt="Familie beim Radfahren / Donauradweg" width="880" height="585" data-ab-color="rgb(41,63,0)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Der Donauradweg ist durchgängig sehr gut ausgebaut und beschildert. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9928/thumb_preview_d07b6d93-1e97-4442-bfc5-2494682f7026.jpg" alt="Radfahren an der Donau bei Spitz" width="880" height="585" data-ab-color="rgb(166,189,195)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Fähren machen es einfach, von einer Donauseite auf die andere zu wechseln. Hier die Fähranlegestelle in Spitz an der Donau. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10680/thumb_preview_71c8cac6-d147-49db-8965-73a6e11bc7ce.jpg" alt="E-Biken Schlögener Schlinge, Fähre" width="880" height="659" data-ab-color="rgb(183,213,221)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Hier setzen Radfahrer mit einer Fähre bei der Schlögener Schlinge über die Donau.© Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9924/thumb_preview_075a8f7b-ca98-4cb9-bd35-c15bd7ea974e.jpg" alt="Familie beim Radfahren" width="880" height="586" data-ab-color="rgb(165,193,194)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Der Radweg an der Donau ist besonders bei Familien beliebt. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<hr />
<h2>Wandern am Donausteig</h2>
<p>An beiden Ufern des Flusses führt der Donausteig durch abwechslungsreiche Landschaften: waldreiche Uferhänge mit versteckten Burgen und Ruinen, fruchtbare Ebenen und urwüchsige Auwälder. 41 Rundrouten zweigen vom Hauptweg ab und laden ein, das Hinterland zu erkunden. Dazu erzählt der Donausteig Geschichten. Die Gegebenheiten der Natur, die wechselnden Landschaften, unerklärliche Phänomene sind die Wurzeln eines großen Schatzes an mystischen und mythischen Erzählungen.</p>
<p>Der Donausteig greift 120 dieser alten Donausagen auf, die mit Burgen, Bergen, Orten und Städten entlang der Ufer in Verbindung stehen. Neu erzählt und illustriert können die Wanderer sie auf den Übersichtstafeln des Donausteiges nachlesen. Und damit verstehen, wie sich die Menschen der Vergangenheit ihre Umgebung zu erklären versuchten.</p>
<p>Nähere Informationen: <a href="http://www.donausteig.com">www.donausteig.com</a></p>
<hr />
<h2>Das Donaufestival: Ende April bis Anfang Mai</h2>
<p><strong><span class="st">Krems liegt im Donautal und zwar im östlichen Randbereich der Wachau<em>.</em> </span>Das donaufestival Krems gilt als das Festival für aktuelle künstlerische Positionen im Spannungsfeld zwischen Performance und Klangkunst, Experiment, Pop und Subkultur.</strong></p>
<p>Es muss am Fluss liegen und an der Landschaft zu beiden Seiten seiner Ufer, am Kommen und Gehen der Völker im Laufe der Jahrtausende, die ein geschärftes Bewusstsein geben von den eigenen Wurzeln und gleichzeitig den Blick frei machen für Neues. Wie sonst ließe sich die Fülle der Festivals in dieser Region erklären, die mit einem wachen Sinn für Tradition und der Begegnung über Grenzen hinweg gleichermaßen ausgestattet sind. Im Jahresreigen dieser Festivals ist das donaufestival eines der ersten.</p>
<p>Ostern ist kaum vorüber, wenn das donaufestival alljährlich seine Überraschungen auspackt. Besonderes Augenmerk legen die Initiatoren dabei auf (noch) Unbekanntes und eine Fülle von Eigenproduktionen, die es nur hier zu erleben gibt. Trotzdem bietet das Programm immer auch internationale Größen: So stellte in Krems Rufus Wainwright eines seiner Alben vor, hatten die Melvins einen bejubelten Auftritt und brachte Peaches Techno-Punk zu Gehör. Getreu dem inhaltlichen Gestaltungsprinzip „Nodes, Roots &amp; Shoots” – Knoten, Wurzeln und Triebe – wird alljährlich an den Schaltstellen künstlerischer Netzwerke gearbeitet.</p>
<p>Spaziergänge bei psychedelischer Musik dem Hypothalamus entlang oder mit den Noiserockern Sonic Youth hart an der Schmerzgrenze werden beim „donaufestival“ ebenso geboten wie Diskursoperetten, Musikfilmprojekte und experimentelle Nebenbeschäftigungen wie Lachyoga. Alles zusammen ein junges und garantiert ungewöhnliches Festivalprogramm, das sich wohltuend vom Mainstream abhebt.</p>
<p>Termin: Ende April – Anfang Mai</p>
<p><a href="http://www.donaufestival.at">www.donaufestival.at</a></p>
<hr />
<h2>Gut essen und trinken an der Donau</h2>
<p>Die Donauregion zwischen Passau und Bratislava bietet eine Fülle regionaltypischer Spezialitäten, ausgezeichneter Lokale und prämierter Weine. Knödel und Bier gelten allgemein als kulinarische Wahrzeichen <strong>Oberösterreichs</strong>. Zu Recht, kennt man doch hier Knödel in sämtlichen Variationen, von den gebackenen Mühlviertler bis zu den kleinen Innviertler Knödeln. Gereicht werden sie z.B. zum deftigen &#8222;Bratl in der Rein&#8220;, zu dem das hiesige Bier auf den Tisch kommt. Das stammt meist aus einer der vielen Kleinbrauereien des nahen Mühlviertels.</p>
<p><figure id="attachment_3182" aria-describedby="caption-attachment-3182" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3182" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/BILD_3844.jpeg" alt=" Bratknödel mit Sauerkraut, serviert auf Gmundner Keramiktellern. " width="800" height="531" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/BILD_3844.jpeg 800w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/BILD_3844-300x199.jpeg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/BILD_3844-768x510.jpeg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-3182" class="wp-caption-text"><em>Bratknödel mit Sauerkraut, serviert auf Gmundner Keramiktellern. ©OÖ.Tourismus/Röbl</em></figcaption></figure></p>
<p>Doch der oberösterreichische Donauraum hat noch mehr zu bieten, das in keinem Reiseführer fehlen sollte: Etwa frisches Gemüse aus dem Eferdinger Becken, wo allein 29 Kartoffel- und 70 Gemüseorten gedeihen, darunter die bekannten &#8222;Eferdinger Gurken&#8220;. Oder den Schlägler Bioroggen. Oder die Erdäpfel aus dem Sauwald. Dazu schmackhafte Donaufische wie den seltenen &#8222;<strong>Waller</strong>&#8220; (Wels), den &#8222;<strong>Donaulachs</strong>&#8220; (Huchen) und den Zander. Zubereitet werden sie in den Gasthäusern und Restaurants der oberösterreichischen Donauregion, die vorwiegend auf Bodenständiges setzen. Hier serviert man zum Essen auch den Most und nach dem Mahl Edelbrand – beides aus Früchten der Streuobstwiesen in Donaunähe, etwa auch aus dem Linzer Land.</p>
<p>Was für Oberösterreich der Most ist, das ist für <strong>Niederösterreich</strong> der Wein. Sechs der neun niederösterreichischen Weinstraßen (Wachau, Kremstal, Kamptal, Traisental, Wagram und Carnuntum) sowie das Weinbaugebiet Klosterneuburg liegen in der niederösterreichischen Donauregion. Vor allem die Weltkulturerberegion Wachau, wo auf steilen, sonnigen Urgesteinsterrassen exzellente Rieslinge und Grüne Veltliner gedeihen, ist international bekannt.</p>
<p>Einen Abstecher lohnen auch die alljährliche Genussfeste &#8211; etwa das &#8222;wachau GOURMETfestival&#8220; im Frühjahr und die &#8222;Carnuntum Experience&#8220; im Sommer.</p>
<p>Auf Besonderheiten kann auch die Wiener Küche verweisen, die als einzige der Welt nach einer Stadt benannt ist. Berühmte Spezialitäten wie Schnitzel und Kaiserschmarren sind untrennbar mit der Donaumetropole verbunden. Serviert werden sie im Wiener Beisl, das in den letzten Jahren – durch architektonische Neuinterpretation – eine regelrechte Renaissance erfahren hat. Zu den renommierten Wiener Traditionskaffeehäusern wie Central, Landtmann und Demel gesellen sich ebenfalls immer mehr moderne, stylishe Cafés.</p>
<p>Auch zahlreiche Wiener Heurigen punkten mit aktuellem Design – eine ästhetische Ergänzung der althergebrachten Buschenschenken-Gemütlichkeit in den Wiener Winzerorten Grinzing, Nussdorf und Stammersdorf. Wien ist immerhin weltweit die einzige Metropole, die nennenswerten Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen betreibt. Auf ca. 700 ha gedeihen hier vor allem Weißweine, u.a. der &#8222;Wiener Gemischte Satz DAC&#8220;.</p>
<p>Informationen<strong>: </strong><a href="http://www.donau-oesterreich.at">www.donau-oesterreich.at</a></p>
<hr />
<h2>Kultur an der Donau &#8211; Routenvorschläge für Rad und Auto</h2>
<p><strong> Wer die Donau – mit dem Auto oder mit dem Rad – entlang reist, um Kultur am Strom zu erleben, der taucht vielfach in längst vergangene Zeiten ein. Die alten Römer haben ihre Spuren am Fluss hinterlassen, ebenso die Ritter und Adeligen des Mittelalters sowie später die Habsburger und zahlreiche barocke Baumeister. Doch auch die Gegenwart hält Kulturangebote bereit.</strong></p>
<p>450 Jahre lang war für die alten Römer die Donau ein wichtiger Grenzfluss. Die Spuren ihrer Zivilisation, ihrer Legionslager, Siedlungen und Städte begegnen einem bis heute am Strom: Etwa im Römermuseum Kastell Boiotro in Passau, wo eine faszinierende 3D-Animation drei römische Kastelle wiedererstehen lässt. Oder in den Römermuseen in Enns (Museum Lauriacum), Tulln und Wien. In der Römerstadt Carnuntum wurden sogar ein altrömisches Bürgerhaus, eine Stadtvilla und eine antike Therme voll funktionsfähig rekonstruiert.</p>
<p>Auch die Welt des Mittelalters ist an der Donau bis heute in vielerlei Gestalt präsent. Alte Burgen, Ruinen und  Kirchen erzählen Geschichten von Kreuzfahrten, Machtkämpfen und sagenhaften Begebenheiten. Die Burgruine Schaunberg im Eferdinger Becken beeindruckt mit alten Wehranlagen, Schloss Greinburg im Strudengau gilt als Österreichs ältestes Wohnschloss, und das Museum im Linzer Schloss lädt zur Zeitreise ein. Mit der Burgruine Aggstein in der Wachau lernt man eine der berühmtesten Ritterburgen Österreichs kennen. Auf der Ruine Dürnstein, ebenfalls in der Wachau, erfährt man Außergewöhnliches zum einst hier gefangen gehaltenen König Richard Löwenherz. In Wien lockt mit dem Stephansdom ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst. Und in der Mittelalterstadt Hainburg wartet eine beeindruckende Burgruine mit grandiosem Panoramablick auf.</p>
<p><strong>Habsburger-Pracht &amp; aktuelle Kunst</strong></p>
<p>Die Habsburger-Kaiser haben die Geschichte Europas und damit auch die des Donauraumes nachhaltig beeinflusst. Glanz und Glorie sowie der Wohlstand der einstigen Donaumonarchie sind allgegenwärtig: Altstädte wie in Passau und Linz, das  Barockkloster St. Florian, die Stifte Engelszell, Melk und Klosterneuburg, Schlösser wie Artstetten, die Wiener Hofburg und die kaiserliche Sommerresidenz Schloss Schönbrunn. Kunstwerke wie die Kaiserkronen in der Schatzkammer und die Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien zählen zu den Höhepunkten einer Kulturreise an der Donau.</p>
<p>Auch <strong>Zeitgenössisches</strong> zeigt im Kulturleben an der Donau Flagge. In Linz zeigt etwa das &#8222;Ars Electronica Center&#8220;  interaktive Ausstellungen. Dazu machen das neue Musiktheater, das Brucknerhaus, der Skulpturenpark &#8222;forum metall&#8220; sowie Museen und Galerien die Stadt zum Reiseziel. Im Wiener MuseumsQuartier (MQ), einem der zehn weltgrößten Kulturareale, locken das Leopold Museum (Schiele!) und das mumok &#8211; Museum Moderner Kunst. Die Albertina gilt als eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen (&#8222;Dürer-Hase&#8220;), Klimt-Fans besuchen das Belvedere (&#8222;Der Kuss&#8220;), und Freunde der Avantgarde schauen im 21er-Haus vorbei. Auch kleinere Städte sorgen für Überraschungen: etwa Pöchlarn mit dem Oskar-Kokoschka-Geburtshaus, Krems mit der Kunstmeile (Kunsthalle Krems, Karikaturmuseum Krems – einziges Karikaturmuseum in Österreich, Forum Frohner), Tulln mit dem Egon-Schiele- und Klosterneuburg mit dem ESSL-Museum.</p>
<p>Vier detailliert ausgearbeitete Kultur-Touren an der Donau findet man auf <a href="http://www.donau-oesterreich.at/kultur">www.donau-oesterreich.at/kultur</a>. Dort kann man Reisevorschläge zu den Themen &#8222;Römer&#8220;, &#8222;Mittelalter&#8220;, &#8222;Habsburger &amp; Barock&#8220; sowie zu &#8222;modern &amp; zeitgenössisch&#8220; kostenlos herunterladen. Die Touren sind so ausgearbeitet, dass sie in fünf bis sieben Tagen per Auto oder in acht bis zehn Tagen mit dem Rad zu bewältigen sind. Länge und ungefähre Fahrtdauer der komfortablen Etappen sind ebenso angegeben wie Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Web-Adressen von Museen und Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>Die Kulturreisen an der Donau auf einen Blick:</p>
<p>Die auf <strong>donau-oesterreich.at/kultur</strong> vorgeschlagenen Kulturreisen führen von Passau nach Hainburg &#8211; mit dem Auto: ca. 375 km, mit dem Rad ca. 400 km</p>
<ul>
<li>Kulturreise &#8222;<strong>Römer</strong>&#8220; – mit dem Auto (Start Mittwoch): 5 Tage, mit dem Rad (Start Sonntag): 8 Tage, Highlights: Römermuseum Kastell Boiotro, Museum Lauriacum Enns, Römermuseum Tulln, Römermuseum Wien, Römerstadt Carnuntum</li>
</ul>
<ul>
<li>Kulturreise &#8222;<strong>Mittelalter</strong>&#8220; – mit dem Auto (Start Samstag): 5 Tage, mit dem Rad (Start Samstag): 9 Tage, Highlights: Passau, Linz, Enns, Grein, Burgruine Schaunberg, Burgruine Aggstein, Ruine Dürnstein, Krems-Stein, Tulln, Stephansdom, Hainburg</li>
</ul>
<ul>
<li>Kulturreise &#8222;<strong>Habsburger &amp; Barock</strong>&#8220; – mit dem Auto: 7 Tage, mit dem Rad 10 Tage, Highlights: Passau, Stiftskirche Engelszell, Linz, Stift St. Florian, Schloss Artstetten, Stift Melk, Krems-Stein, Stift Göttweig, Stift Klosterneuburg, Schloss und Park Schönbrunn, Schloss Belvedere, Hofburg, Schatzkammer</li>
</ul>
<ul>
<li>Kulturreise &#8222;<strong>modern &amp; zeitgenössisch</strong>&#8222;– mit dem Auto (Start Dienstag): 7 Tage, mit dem Rad (Start Dienstag): 10 Tage, Highlights: Ars Electronica Center Linz, LENTOS Kunstmuseum, forum metal, Musiktheater Linz, Kunsthalle Krems, Egon Schiele Museum, Essl Museum, MuseumsQuartier Wien mit Leopold Museum und mumok &#8211; Museum Moderner Kunst, Albertina, 21er-Haus</li>
</ul>
<hr />
<h2>Der Donau-Auen Nationalpark</h2>
<p>Eine in Mitteleuropa einzigartige Flusslandschaft an der Donau wird seit 1996 durch den <strong>Nationalpark Donau-Auen</strong> geschützt. Diese urtümliche Landschaft ist von beeindruckender Schönheit, und das Schutzgebiet ist Rückzugsraum für seltene Arten. 800 höhere Pflanzen leben hier, weiters über 30 Säugetier- und 100 Brutvogelarten, 8 Reptilien-, 13 Amphibien-, 60 Fisch- und tausende Insektenarten. Eisvogel, Seeadler, Flussregenpfeifer, Hundsfisch, Sterlet, Biber und Europäische Sumpfschildkröte zählen zu den geschützten Tieren des Nationalparks. An botanischen Kostbarkeiten finden sich die Schwarzpappel, zahlreiche Orchideenspezies und die echte Wilde Weinrebe, Stammform aller Kulturreben.</p>
<p>Die in diesem Gebiet noch ungestaute, frei fließende Donau ist auf ca. 36 km Fließstrecke die <strong>Lebensader des Nationalparks</strong>. Während der Hochwasserphasen durchströmt der Fluss den Auwald, schafft neue Schotterbänke, reißt Steilwände in die Ufer und bringt Nährstoffe ein. Sinkt das Wasser wieder, gedeihen Fauna und Flora rasch von neuem.<br />
Ein Schwerpunkt im Naturschutz-Management liegt in Gewässervernetzungs- und Uferrückbau-Maßnahmen, um harten Eingriffen in der Vergangenheit gegenzusteuern, die Altarme noch besser an die Dynamik des Flusses anzubinden, natürliche Uferlandschaften zu fördern und so das ungezähmte Wesen der Donau-Auen langfristig zu erhalten.</p>
<hr />
<p><strong>Das Besucherangebot im Nationalpark<br />
</strong></p>
<p>Ein vielfältiges Besucherangebot ermöglicht persönliche Naturerlebnisse gemeinsam mit den Nationalpark-RangerInnen – zu Lande und zu Wasser ist diese faszinierende Flusslandschaft erlebbar. Geführte Wanderungen, Kanu- oder Schlauchboottouren laden die BesucherInnen ein, den Nationalpark bestens geführt zu erkunden. Workshops, Themenveranstaltungen, Feste sowie Projektwochen für Schulen runden das Angebot ab. Programme für Kinder und Erwachsene, Individualgäste und Familien, Schulklassen und Gruppen werden angeboten.</p>
<hr />
<h3>Im Nationalpark Donau-Auen ohne Führung</h3>
<p>Es lohnt sich auch, diese Au-Landschaft, welche auf allen Wegen frei zugänglich ist, einmal auf eigene Faust kennen zu lernen. Ein durchgehendes Besucherleitsystem sowie verschiedene Wanderkarten leisten dafür eine wertvolle Hilfe: Sie zeigen interessante Wander- und Radrouten sowie schöne Beobachtungsplätze und ermöglichen so dem Gast, seine persönliche Tour zusammen zu stellen. Vorsicht bei Hochwasser: aus Sicherheitsgründen werden einzelne Wege umgeleitet oder gesperrt!</p>
<hr />
<h3>Das Tor zur Au: schlossORTH Nationalpark-Zentrum</h3>
<p>Neue Perspektiven auf die Donau-Auen und umfassende Information bietet das schlossORTH Nationalpark-Zentrum als erste Anlaufstelle für Nationalpark-BesucherInnen. Als &#8222;Tor zur Au&#8220; öffnet es den Gästen die Welt des Nationalpark Donau-Auen.</p>
<p>Die multimediale Ausstellung DonAUräume zeigt ungewöhnliche Perspektiven der Nationalpark-Region in vier Räumen. Entstehungsgeschichte und heutige Situation des Nationalparks werden so erlebbar. Zusätzlich werden regelmäßig Sonderausstellungen und Gastpräsentationen im schlossORTH Nationalpark-Zentrum gezeigt.</p>
<p><figure id="attachment_3316" aria-describedby="caption-attachment-3316" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3316" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/Schlossinsel_Mertin-1024x768.jpg" alt="Schlossinsel (c) Mertin" width="1024" height="768" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/Schlossinsel_Mertin.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/Schlossinsel_Mertin-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/Schlossinsel_Mertin-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-3316" class="wp-caption-text">Schlossinsel (c) Mertin</figcaption></figure></p>
<p>Die Schlossinsel ist das Auerlebnis-Freigelände des Nationalpark-Zentrums. Hier werden Lebensräume, Tiere und Pflanzen der Region auf einem Rundgang erlebbar. Ziesel, Europäische Sumpfschildkröten und charakteristische Schlangenarten der Donau-Auen sind in Gehegen zu beobachten. Amphibien und Insekten haben sich angesiedelt. Frühjahrsblüher, seltene Wasserpflanzen, Wildblumen, Gehölze, Trockenrasenpflanzen und imposante Bäume gedeihen. Als Herzstück der Schlossinsel ermöglicht die Unterwasser-Beobachtungsstation einzigartige Ausblicke in ein Gewässer, einem Tauchgang gleich. Heimische Fische tummeln sich vor den Glasscheiben, auch Muscheln und Krebse kann man in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Weitere Stationen thematisieren Spuren und Fährten sowie den Kreislauf der Natur mit Leben und Tod. Einrichtungen für die kleinen Gäste zum Spielen und Mittun ergänzen das Angebot auf der Schlossinsel.</p>
<p><figure id="attachment_3192" aria-describedby="caption-attachment-3192" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3192" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/schlossORTH_Kovacs-1024x794.jpg" alt="Schloss Orth und Schlossinsel. (c) Schloss Orth / Kovac" width="750" height="582" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/schlossORTH_Kovacs.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/schlossORTH_Kovacs-300x233.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/schlossORTH_Kovacs-768x595.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3192" class="wp-caption-text">Schloss Orth und Schlossinsel. (c) Schloss Orth / Kovac</figcaption></figure></p>
<p>Erste Anlaufstelle für Besucher ist das <strong>schlossORTH Nationalpark-Zentrum</strong>, das „Tor zur Au“ in Orth/Donau. Buchungs- und Infostelle, Ausflugsziel und Veranstaltungsort, Nationalpark-Shop und Schloss-Café findet man hier unter einem Dach. Auch das <strong>museumORTH</strong> der Marktgemeinde Orth/Donau ist im Schloss untergebracht.<br />
Die <strong>Nationalpark-Ausstellung DonAUräume</strong> befasst sich mit der faszinierenden Flusslandschaft der Donau-Auen, sie begeistert durch unkonventionelle Zugänge und einen multimedialen Aufbau.</p>
<p>Auf der <strong>Schlossinsel</strong>, dem Freigelände des Zentrums, werden Lebensräume, Tiere und Pflanzen der Region vorgestellt. Ziesel, Europäische Sumpfschildkröten und mehrere Schlangenarten sind zu beobachten. Mächtige Bäume, Wasserpflanzen und Wildblumen gedeihen. Eine begehbare Unterwasserstation mit heimischen Fischen ermöglicht Blicke in ein Gewässer, einem Tauchgang gleich. Beliebt bei großen und kleinen Gästen sind auch geführte <strong>Expeditionen in die Au</strong> mit den Nationalpark-RangerInnen. Wanderungen und Bootstouren im Kanu oder Schlauchboot, Halbtags- und Ganztags-Angebote, Familienfeste und Workshops bieten die Möglichkeit, den Nationalpark Donau-Auen zu erkunden.</p>
<p>Der Aussichtsturm bietet einen Blick über die Donau-Auen von Wien bis zu den Hainburger Bergen. Die Storchenkamera zeigt live Einblicke in den Storchenhorst. Der Turnierhof des Schlosses ist Treffpunkt für geführte Touren und lädt zur Rast. In der Tourismusinformation gibt es Beratung über den Nationalpark, Orth und die Region. Man kann hier auch seine gewünschte Exkursion buchen. &#8222;Au zum Mitnehmen&#8220; finden Besucher im Nationalpark-Shop. Snacks und Erfrischungen werden im Schloss-Cafe angeboten.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten schlossORTH Nationalpark-Zentrum</strong></p>
<ol start="21">
<li>März &#8211; 30. September: täglich von 9.00 &#8211; 18.00 Uhr1. Oktober &#8211; 1. November: täglich 9.00 &#8211; 17.00 Uhr<br />
Ausstellungs-Führungen täglich um 10.00, 11.00, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr!<br />
2. November &#8211; 20. März: Wintersperre, jedoch tel. Auskünfte und Buchung Montag &#8211; Freitag, 8.00 &#8211; 13.00 Uhr</li>
</ol>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>schlossORTH Nationalpark-Zentrum, 2304 Orth/Donau</p>
<p>Tel. 02212/3555, e-mail: <a href="mailto:nationalpark@donauauen.at">schlossorth@donauauen.at</a></p>
<p><a href="http://www.donauauen.at/">www.donauauen.at</a>, <a href="http://www.facebook.com/donauauen">www.facebook.com/donauauen</a></p>
<hr />
<h3>Wissenswertes rund um den Nationalpark Donau-Auen</h3>
<p>Die quasi in letzter Minute vor der Errichtung eines Wasserkraftwerks geretteten Donau-Auen zwischen Wien und Bratislava sind eine der letzten erhaltenen Flussauen-Landschaften Mitteleuropas. Nun darf der Fluss weiterhin die Landschaft formen und eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren ernähren: über 60 Fischarten, Eisvogel, Seeadler, Biber, Sumpfschildkröten, seltene Orchideen und zahllose Insektenarten. Im Sommer ist ein Insektenschutz daher unbedingt anzuraten. Mit einer Länge von 38 und einer Breite von 4 Kilometer stellt die „Grüne Wildnis am Strom“ ein herrliches Naturerlebnis dar, das man nicht nur zu Fuß, sondern auch per Rad auf dem Donauradweg oder mit dem Boot erkunden kann.</p>
<p><a href="http://www.donauauen.at"><span style="color: #0000ff;">www.donauauen.at</span></a></p>
<p>So finden Naturfreunde im <strong>Nationalpark Donauauen</strong> die letzte große natürliche Flussauenlandschaft Mitteleuropas, die jede Menge Reiseführer taugliche Fotomotive birgt. Hier prägt auf 36 Kilometern Fließstrecke allein die Naturgewalt des Stroms die Landschaft. Entlang ausgedehnter Rad- und Wanderwege erstrecken sich artenreiche Biotope voller Orchideen, Teichrosen und Lianen, und mit etwas Glück sieht man Biber, Sumpfschildkröten oder Fischotter in ihrer natürlichen Umgebung. Wer mehr über die Natur lernen möchte, hat die Möglichkeit, an geführten Wanderungen und Exkursionen mit Schlauchboot oder Kanu teilzunehmen.</p>
<p><strong>Die Donau-Auen in Österreich sind ein<br />
</strong></p>
<ul>
<li>Ein „grünes Band“ zwischen den Ballungsräumen Wien und Bratislava</li>
<li>Die größte zusammenhängende, ökologisch weitgehend intakte und naturnahe Aulandschaft dieser Art in Mitteleuropa</li>
<li>Geprägt von der fast freien Abflussdynamik der Donau, die hier noch den Charakter eines Gebirgsflusses hat</li>
<li>Ein Komplex von Ökosystemen, der eine gewaltige Vielfalt an Lebensräumen, Pflanzen- und Tierarten aufweist</li>
<li>Heimat und Refugium vieler gefährdeter Pflanzen- und Tierarten</li>
<li>Von eindrucksvoller landschaftlicher Schönheit</li>
<li>Natürlicher Rückhalteraum für Hochwässer</li>
<li>Garant hochwertiger Trinkwasserressourcen</li>
<li>„Grüne Lunge“ und Klimaregulator der Region</li>
<li>Erholungsraum für Menschen</li>
</ul>
<p>Den Schutz und Erhalt dieser einzigartigen Landschaft auf Dauer gewährleistet der</p>
<p><strong>NATIONALPARK DONAU-AUEN</strong></p>
<p>Derzeitige Gesamtfläche 9.300 Hektar, davon ca. 65% Auwald-, 15% Wiesen- und ca. 20% Wasserflächen. Die Donau ist auf ca. 36 km Fließstrecke Teil des Nationalparks. Ihre Hochwässer überfluten die Au und prägen so den Lebensrhythmus dieses Wasserwaldes. Ihre Pegelschwankungen von bis zu 7 Metern verdeutlichen die Dynamik, der die Auen unterworfen sind. Diese wechselhaften Verhältnisse bewirken:</p>
<p><strong> </strong>eine Vielfalt an <strong>Lebensräumen</strong></p>
<ul>
<li>Donaustrom</li>
<li>Alt- und Seitenarme, Tümpel – Gewässer verschiedenster Art</li>
<li>Schotterbänke an Inseln und Ufern</li>
<li>Flachufer mit Verlandungen und Übergängen vom Wasser zum Land</li>
<li>Steile Uferkanten</li>
<li>Auwald (Weiche und Harte Au) und Hangwald</li>
<li>Wiesen und Heißländen</li>
</ul>
<p><strong> </strong>und enorme <strong>Artenvielfalt</strong></p>
<ul>
<li>mehr als 800 Arten höherer Pflanzen</li>
<li>mehr als 30 Säugetier- und 100 Brutvogelarten, 8 Reptilien- und 13 Amphibienarten, mehr als 60 Fischarten</li>
<li>reiche Fauna land- und wasserlebender Wirbelloser</li>
</ul>
<p><strong> WEG DER DONAU-AUEN ZUM NATIONALPARK</strong></p>
<p><strong> </strong>Der Mensch beeinflusste und veränderte die Donau und ihre Auen im Laufe der Zeit durch verschiedene Eingriffe:</p>
<p><strong>Donauregulierung:</strong> (Ende des 19. Jhdts.) &#8211; Begradigung und dauerhafte Festlegung eines Hauptstromes. Die Erhöhung der Fließgeschwindigkeit bewirkt: eine verstärkte Eintiefung der Donau und in Folge eine Grundwasserabsenkung, Unterbrechung der Verbindung von Fluss und Augewässern, Verlandung letzterer, Zerstörung natürlicher Ufersituationen durch Befestigung, rascheren Wasserabfluss, jedoch Verbesserung der Verhältnisse für die Schifffahrt.</p>
<p><strong>Hochwasserschutzdamm:</strong> Schutz des Marchfeldes vor wiederkehrenden Hochwasser-Katastrophen. Abschneidung der Au vom Einfluss der Donau.</p>
<p><strong>Donaukraftwerke:</strong> Störung des natürlichen Abflussregimes. Die Unterbrechung des Geschiebetransports beschleunigt die Eintiefung der Donau.</p>
<p><strong>Intensive Forstwirtschaft:</strong> Umwandlung großer Flächen natürlichen Auwaldes in</p>
<p>naturferne Forstbestände mit Kahlschlags-Bewirtschaftung, Monokulturen und gleichem Bestandesalter. Einbringung und Förderung standortsuntypischer und nicht heimischer Baumarten. Anlage eines dichten Forstwegenetzes</p>
<p><strong>Jagd:</strong> Ausrottung einst typischer Auenbewohner (z.B. Biber, Fischotter). Schwankend überhöhte Schalenwildbestände.</p>
<p><strong>Fischerei:</strong> Intensive Nutzung der Fischbestände durch gewerbsmäßig betriebene Fischerei</p>
<p>in historischer Zeit. Angelsport als Freizeitnutzung. Ausbringung nicht heimischer und gewässeruntypischer Fischarten durch intensiven Besatz.</p>
<p>Der massivste Eingriff drohte aber 1984 durch den geplanten Bau eines Donaukraftwerkes bei Hainburg. Dieser hätte unwiederbringlich:</p>
<ul>
<li>Hunderte Hektar Auwald zerstört, Ufer durch Dämme ersetzt, Inseln und Schotterbänke vernichtet</li>
<li>die Donau gestaut und ihr die letzte freie Fließstrecke in einer Beckenlandschaft in ihrem Gebirgsflussabschnitt genommen</li>
<li>die Auen von Hochwässern getrennt und ihnen dadurch die typische Dynamik genommen</li>
<li>die natürliche Grundwasserdynamik gestört und so die Grundwasserqualität verringert</li>
</ul>
<p>Der gewaltlose Widerstand Tausender Menschen gegen das Kraftwerksprojekt, die Besetzung der Hainburger (Stopfenreuther) Au im Winter 1984, hatte Erfolg:</p>
<p><strong>Baustopp</strong>, „Weihnachtsfrieden“, Nachdenkpause</p>
<p><strong>ab 1985</strong> Entwicklung von Alternativen zur Staustufe Hainburg durch die Ökologiekommission (Erhaltung der freien Fließstrecke und Nationalpark oder neue Kraftwerksvarianten?)</p>
<p><strong>1986 bis 1989</strong> Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen für einen künftigen Auen-Nationalpark durch die „Nationalparkplanung Donau-Auen“, gleichzeitig Diskussion neuer Kraftwerksvarianten auch auf höchster politischer Ebene</p>
<p><strong>1989 </strong>Sicherung eines 411 Hektar großen Gebietes der Regelsbrunner Au durch die WWF-Aktion „Natur freikaufen“ für den Naturschutz</p>
<p><strong>1990 </strong>Vertrag zwischen der Republik Österreich und den Ländern Niederösterreich und Wien zur Vorbereitung eines Nationalparks</p>
<p><strong>1991 bis 1995</strong> Nationalparkplanung durch die Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal in zwei Phasen</p>
<p>Die wichtigsten Aussagen nach der langen Vorbereitungszeit waren: Die Donau-Auen in und ostwärts von Wien sind nationalparkwürdig. Ein Auen-Nationalpark ist jedoch unvereinbar mit einem Donaukraftwerk</p>
<p>Die politische Willensbildung führte schließlich zum Abschluss einer Vereinbarung (Staatsvertrag) zur Errichtung und Erhaltung eines Nationalparks Donau-Auen zwischen dem Bund und den Ländern Niederösterreich und Wien am <strong>27.10.1996</strong></p>
<p><strong>1997 </strong>erfolgte die Internationale Anerkennung des 1996 geschaffenen Nationalparks Donau-Auen – ein Qualitätssiegel, das nur Gebieten von besonderer Schutzwürdigkeit verliehen wird.</p>
<p><strong>NATURSCHUTZ IM NATIONALPARK DONAU-AUEN</strong></p>
<p>Die Donau ist die „Lebensader“ des Nationalparks. Effektiver Naturschutz bedeutet also, die dynamischen Prozesse der Flusslandschaft zu erhalten und zu verbessern. Denn auch wenn die Donau-Auen noch als weitgehend intakt gelten, sind die menschlichen Eingriffe spürbar. Hart verbaute Ufer, Begradigungen, Bauwerke im Dienste der Schifffahrt und des Hochwasserschutzes verringerten die Vernetzung von Fluss und Aulandschaft. Der Einfluss der Kraftwerkskette entlang der Donau macht sich bei Geschiebeführung und Abflussgeschehen bemerkbar. Mittels innovativer Wasserbaumaßnahmen, wie die Wiederanbindung von Seitenarmen an den Strom und den Rückbau von hart befestigten Ufern, werden wieder möglichst natürliche Bedingungen geschaffen.</p>
<p>Für besonders gefährdete Charakterarten werden zusätzliche spezielle Schutzprogramme betrieben. Hinzu kommen Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung fortwirtschaftlich beeinflussten Flächen und die Pflege von Auwiesen. So werden die typischen Lebensräume der Au bewahrt und gefördert.</p>
<hr />
<p>Beitragsbild: <em>©WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Salzkammergut-Reiseführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/salzkammergut-reisefuehrer-gratis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 14:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Oberösterreich-Reiseführer]]></category>
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		<category><![CDATA[Salzkammergut]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu den traditionsreichsten und beliebtesten Urlaubsregionen Österreichs gehört das Salzkammergut mit seinen einzigartigen Seen und Bergen. Der kleine Reiseführer zeigt Ihnen die Schönheiten der Region, <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/salzkammergut-reisefuehrer-gratis/" title="Salzkammergut-Reiseführer">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den traditionsreichsten und beliebtesten Urlaubsregionen Österreichs gehört das Salzkammergut mit seinen einzigartigen Seen und Bergen. Der kleine Reiseführer zeigt Ihnen die Schönheiten der Region, die seit über 100 Jahren mit vielen  Natur- und Kulturerlebnissen punktet</strong><strong>.</strong></p>
<h2>Das Salzkammergut</h2>
<p>Der Schafberg beeindruckt mit einem imposanten 360-Grad-Panorama. An klaren Sommertagen schweift der Blick von der Terrasse des <strong>Berghotels </strong>über eine Landschaft mit 13 Seen und unzähligen Alpengipfeln. Wer in St. Wolfgang den historischen Dampfzug bestiegen hat und nach rund einer Stunde Fahrtzeit auf dem Gipfel des 1783 m hohen Schafberg angelangt ist, wird mit diesem Weitblick belohnt. Ringsherum zeigen sich weite Teile des Salzkammerguts von ihren schönsten Seiten.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Hotel Schafbergspitze</strong><br />
<a href="http://www.schafberg.net">www.schafberg.net</a></p>
<p><figure id="attachment_438" aria-describedby="caption-attachment-438" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-438 size-full" title="Wolfgangsee" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Wolfgangsee_1461869541.jpg" alt="Wolfgangsee" width="640" height="426" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Wolfgangsee_1461869541.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Wolfgangsee_1461869541-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-438" class="wp-caption-text">Wolfgangsee</figcaption></figure></p>
<p>Auf spektakuläre Ansichten scheint aber das gesamte Salzkammergut mit seinen 76 größeren und kleineren Seen spezialisiert. Der berühmte Weltreisende Alexander von Humboldt sprach anno 1793 ehrfurchtsvoll vom „Auge Gottes“, als er seinen Blick auf den Gosausee mit den Gletschern des knapp 3000 m hohen Dachsteins dahinter richtete. Bis heute hat sich daran kaum etwas geändert. Auch der felsige Traunstein bei <strong>Gmunden</strong> mit dem berühmten <strong>Seeschloss Ort</strong> im Vordergrund, die Trisselwand bei Altaussee, das Höllengebirge hinter dem Seglerparadies <strong>Attersee</strong> oder die Drachenwand über dem <strong>Mondsee</strong> bieten lohnende Anblicke.</p>
<hr />
<h3>Hallstatt und der Hallstätter See</h3>
<p>Neben diesen landschaftlichen Höhepunkten wird immer wieder ein kleiner Ort auf unzähligen Postkarten, Plakaten und Titelseiten gezeigt: <strong>Hallstatt</strong>, quasi der Geburtsort des Salzkammerguts. Die markante Pfarrkirche hat bereits mehr als 500 Jahre überdauert. Doch ein halbes Jahrtausend ist für Hallstatt nur eine Momentaufnahme. Irgendwann um 3.000 v. Chr. wurde hier ein Schatz entdeckt, der damals begehrter und wertvoller war als Gold: das Salz.</p>
<p><figure id="attachment_441" aria-describedby="caption-attachment-441" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-441" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Hallstatt_1461869805-1024x682.jpg" alt="Hallstatt" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Hallstatt_1461869805.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Hallstatt_1461869805-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Hallstatt_1461869805-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-441" class="wp-caption-text">Hallstatt</figcaption></figure></p>
<p>Hallstatt gilt als eine der Wiegen Europas: Von hier gelangte das oberhalb des Ortes abgebaute Salz auf mühsamen Wegen bis an die Ostsee und in den Mittelmeerraum. Hallstatt, das Wort Hall ist ein altertümlicher Ausdruck für Salz, war für Europa so bedeutend, dass man eine ganze Epoche – die Zeit von ca. 1.000 bis 500 v. Chr. – danach benannt hat: die Hallstattzeit. Selbstverständlich gehört daher <strong>das Salzbergwerk</strong> zu den wichtigsten Attraktionen des Ortes. Wirklich reich wurde der malerische Ort mit seinen kleinen, blumengeschmückten Bürgerhäusern durch das Salz allerdings nicht. Den Gewinn aus dem Handel mit dem „weißen Gold“ schöpften andere ab: Teils wurde er in die zahlreichen kostspieligen Kriege der Habsburger investiert, teils in die Paläste und Prunkbauten in Wien und in anderen Städten der Donaumonarchie.</p>
<p>Berühmt ist die alljährliche Fronleichnamsprozession mit den blumengeschmückten Booten auf dem See vor Hallstatt. Bei diesem Fest Ende Mai, Anfang Juni sind auch die schönsten lokalen Trachten Österreichs zu sehen – bunte Dirndlkleider mit dazu passender Goldhaube bei den Frauen, zünftige Lederhosen und vorwiegend grüne Lodenjanker bei den Männern.</p>
<p><a href="http://www.hallstatt.net">www.hallstatt.net</a></p>
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<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Hallstätter Salzwelten</span><br />
</strong></p>
<p><strong>In Hallstatt befindet sich das älteste Salzbergwerk der Welt. Unter Tage lassen sich 7000 Jahre  Kultur- und Industriegeschichte erleben.</strong></p>
<p>Man muss sich erst einmal an die Bergmannsprache gewöhnen. Dass man kurz vor der Einfahrt ins älteste Salzbergwerk der Welt einander „Glück auf“ wünscht, kann man ja noch verstehen. Warum aber die Stockwerke im Berg „Horizonte“ heißen, ist schon schwieriger nachzuvollziehen. Schließlich muss man in einigen dieser Stollen durchaus den Kopf einziehen. Aber dank Helm und Schutzkleidung ist eine Führung durch die Salzwelten nicht nur ein risikofreies Abenteuer, sondern auch ein richtiger Spaß.</p>
<p>Über Holzrutschen gleitet man auf dem Hosenboden von einem Horizont zum anderen. Und überall erwarten einen überraschende Stationen. Man taucht quasi in das Urmeer ein, das hier ursprünglich alles bedeckte und das Salz nach Millionen Jahren der Kontinentalbildung im Berg eingeschlossen hatte. Fasziniert folgt man den einfallsreichen Methoden der Menschen, die bereits vor 7000 Jahren dem Berg das „weiße Gold“ abgetrotzt haben. Ein Highlight ist die Multimedia-Projektion an einem unterirdischen Salzsee, der die kathedralenhafte Felshalle in schimmerndes Licht taucht. Archäologie-Interessierte können in Spezialführungen mehr über die Ausgrabungen in Hallstatt erfahren und eine 3500 Jahre Holzleiter im Berg bewundern, die sogar über verstellbare Sprossen verfügt. Und auch rund um das Bergwerk lässt es sich länger verweilen: etwa nahe des Gasthofs „Rudolfsturm“ mit Aussicht auf den Hallstätter See und die Bergwelt der Welterberegion: am besten von der spitz zulaufenden Plattform aus, die schwindelerregend über den Abgrund ragt.</p>
<p><a href="http://www.salzwelten.at/hallstatt">www.salzwelten.at/hallstatt</a></p>
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<h3><strong>Bad Ischl</strong></h3>
<p>Die Familie Habsburg hat aber noch einen anderen Ort im Salzkammergut geprägt: die heutige Stadt <strong>Bad Ischl</strong>. Hier wurde in der Biedermeierzeit der Grundstein für den Tourismus gelegt, das zweite wirtschaftliche Standbein der Region. Ausgangspunkt dafür war die Kinderlosigkeit von Erzherzog Franz Karl und seiner Gattin, Erzherzogin Sophie. Ein Wiener Prominentenarzt, Dr. Franz Wirer, wusste damals ein Wundermittel: Er schickte das Thronfolgerpaar zu einer Kur nach Bad Ischl, wo gerade das Baden im Salzwasser en vogue bzw. neu erfunden worden war. Und wahrlich: Das ersehnte „Wunder“ geschah. Innerhalb weniger Jahre brachte die Erzherzogin drei gesunde Söhne zur Welt. Darunter war auch der spätere Kaiser Franz Joseph I. Die Legende der österreichischen „Salzprinzen“ ging durch ganz Europa und mit ihr die der magischen Wunderkräfte der Solebäder in Bad Ischl. Zusammen mit seiner Gattin Elisabeth („Sisi“) war Franz Joseph dann auch der treueste Gast des rasant aufstrebenden Kurortes. 83 Sommer seiner insgesamt 86 Lebensjahre verbrachte er im Salzkammergut. Nach Bad Ischl verlegte er auch für die Sommermonate seinen offiziellen Regierungssitz. Von der <strong>Kaiservilla</strong> aus, die bis heute im Originalzustand erhalten ist, frönte er seinem liebsten Hobby, der Jagd nach Gämsen, Rehen und Hirschen, die er in unglaublichen Mengen erlegte. Ihre Geweihe schmücken heute dichtgedrängt die Wände der Kaiservilla.</p>
<p><figure style="width: 655px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2472/thumb_preview_cec1b47f-b750-42a1-af2e-e0eb0cb612f6.jpg" alt="Kaiservilla in Bad Ischl © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler" width="655" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Kaiservilla in Bad Ischl. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler</figcaption></figure></p>
<p><em>Das Salzkammergut mit seiner Berg- und Seenlandschaft ist ein malerischer Ort. Kein Wunder, dass hier der frühere Kaiser Franz Joseph mit seiner Gemahlin Sisi per Kutsche anreiste, um sich von den Strapazen in Wien zu erholen. Sie stiegen hauptsächlich in Bad Ischl ab. Wenn man heute in der neoklassizistischen Kaiservilla steht, dann spürt man noch die imperiale Vergangenheit des Landes.</em></p>
<p><a href="http://www.kaiservilla.at">www.kaiservilla.at</a></p>
<p>Mit dem Kaiserhof und seinen zahlreichen Bediensteten kamen in den Sommermonaten auch viele berühmte Künstler aus Wien nach Bad Ischl – etwa die Musiker Johann Strauß und Franz Lehar, Dichter wie Nikolaus Lenau und Maler wie Ferdinand Waldmüller. Mit den Künstlern kamen natürlich weitere Neugierige, die sehen wollten, was dem Kaiser so gut an der gebirgigen Gegend gefiel. Sie alle festigten den Ruf Bad Ischls und des Salzkammergutes als idealen Ort für die Sommerfrische, wie der Tourismus der damaligen Zeit gern genannt wurde.</p>
<ul>
<li><strong>Kaiserstadt Bad Ischl</strong><br />
<a href="http://www.badischl.com">www.badischl.com</a></li>
<li><strong>Kaiservilla</strong><br />
<a href="http://www.kaiservilla.at">www.kaiservilla.at</a></li>
</ul>
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<h3>Wo sich das Salzkammergut erstreckt</h3>
<p>Neben Hallstatt und Bad Ischl wurden bald auch weitere Regionen – etwa das von Künstlern geschätzte Ausseerland – für den aufkeimenden Tourismus entdeckt. So wurde aus dem ursprünglichen Salzkammergut, einem kleinen, kaum 30 Kilometer langen Landstrich, eine umfangreiche Tourismus-Region im Dreiländereck der Bundesländer Oberösterreich, Steiermark und dem Salzburger Land. Im Norden reicht sie heute bis zum Nordufer des Attersees, im Westen über den <strong>Fuschl See</strong> mit seinem berühmten <strong>Schloßhotel</strong> bis fast vor die Tore der Stadt Salzburg. Im Süden bilden die beiden mächtigen Berggiganten <strong>Dachstein</strong> und Grimming die felsige Grenze zur restlichen Steiermark, und im Osten gehören der idyllische Almsee und <strong>das Almtal</strong> zum Salzkammergut.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.salzkammergut.at">www.salzkammergut.at</a></li>
<li><strong>Almtal Salzkammergut</strong><br />
<a href="http://www.gruenau-almtal.at">www.gruenau-almtal.at</a></li>
<li><strong>Attersee</strong><br />
<a href="http://www.attersee.at">www.attersee.at</a></li>
<li><strong>St. Wolfgang am Wolfgangsee</strong><br />
<a href="http://www.stwolfgang.at">www.stwolfgang.at</a></li>
<li><strong>Mondsee &amp; Irrsee</strong><br />
<a href="http://www.mondsee.at">www.mondsee.at</a></li>
<li><strong>Faszination Salzwelten</strong><br />
<a href="http://www.salzwelten.at">www.salzwelten.at</a></li>
<li><strong>Fuschlsee</strong><br />
<a href="http://www.fuschlseeregion.com">www.fuschlseeregion.com</a></li>
<li><strong>Schloss Fuschl</strong><br />
<a href="http://www.schlossfuschlsalzburg.com">www.schlossfuschlsalzburg.com</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Sommerfrische im Salzkammergut<br />
</strong></h2>
<p>Die Adeligen des Barock machten es vor. Sie bauten Sommervillen und -schlösser in der Nähe der Städte und verbrachten die heißeste Zeit des Jahres auf dem Land. Im neunzehnten Jahrhundert konnte man, bedingt durch den Bau der Eisenbahn, dann schon weiter reisen. Auch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen machten den Urlaub in der Sommerfrische für fast alle Gesellschaftsschichten erschwinglich.</p>
<p>Die kaiserliche Familie hatte die Kurstadt <strong>Bad Ischl</strong> zum Ziel ihrer Sommerfrische auserkoren und verbrachte dort alljährlich die Sommermonate. Bald traf sich dort fast alles, was Rang und Namen hatte. So mancher verknüpfte mit dem Aufenthalt die eine oder andere Hoffnung – auf Aufträge, Unterstützung oder Steigerung des Bekanntheitsgrades. Karl Kraus, Essayist und Herausgeber der Zeitschrift „Die Fackel“, beschrieb die Situation so: „Mir ist in Ischl immer, als ob die Berge ringsum nur eine Dekoration wären, die man auf die Wiener Ringstraße gestellt hat.“ Denn das rege gesellschaftliche Leben verlangte nach den Annehmlichkeiten einer Stadt. Und so entstanden in Bad Ischl Wiener Kaffeehäuser, ein Operettentheater und viele weitere Bauten, die der Region bis heute ein einzigartiges Flair verleihen.</p>
<p>Doch nicht nur Bad Ischl zog die Städter des 18. und 19. Jahrhunderts an. Auch die romantischen Naturlandschaften des <strong>Salzkammerguts</strong> wirkten – vor allem auf Künstler – besonders anziehend. Heute erlebt man das am besten bei einer Wanderung auf der „<strong>Via Artis</strong>“. Sie ist den einst auf Sommerfrische weilenden Dichtern gewidmet und beginnt in <strong>Altaussee.</strong> Ausgehend vom Literaturgarten führt sie zunächst zur Torberg-Villa (heute bewohnt vom Maler Horst Jandl). Auf den Spuren von Brahms geht es weiter zu dessen einstiger <strong>Seevilla</strong>. Bei der Wassermann Villa erwartet die Wanderer ein prächtiger Ausblick zum See und auf das Dachsteinmassiv. Den Abschluss macht man am besten in einem der vielen Restaurants, die frische Fische aus den umliegenden Seen servieren. Vielleicht sitzt am Nebentisch ein Schauspieler oder eine  Schriftstellerin, denn auch heute noch haben viele Künstler im Ausseerland ihren Erst- oder Zweitwohnsitz.</p>
<p><strong>Via artis</strong><br />
<a href="http://www.seevilla.at/de-via-artis-themenwanderung.htm">www.seevilla.at/de-via-artis-themenwanderung.htm</a></p>
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<h2><strong>Musikgenuss: Attersee Klassik in </strong>Kammer am Attersee</h2>
<p><strong>Hochkultur in der Idylle: Als ländlicher Widerhall der Salzburger Festspiele bringt im Juli und August das Festival Attersee Klassik an den See.</strong></p>
<p>Der Attergau mit dem Attersee lag lange abgeschieden, eifersüchtig gehütet von den Habsburgern, die hier über das reiche Salzvorkommen wachten, ehe zu Beginn des 19. Jahrhunderts die ersten Reisenden das Salzkammergut für sich entdeckten. Damit nahm die Geschichte des Salzkammerguts als bevorzugter Sommerfrischeaufenthalt des Bürgertums und zahlreicher Künstler ihren Anfang. Gustav Mahler verbrachte seine Sommer am Attersee, ebenso wie Johannes Brahms. Gustav Klimt verewigte den See und die an seinen Ufern liegenden Ortschaften in zahlreichen Gemälden und Heimito von Doderer schrieb hier Teile seiner berühmten „Strudelhofstiege“.</p>
<p>Ein beliebter Standort von Schriftstellern, Malern und Musikern ist der Attersee bis heute geblieben. An einigen der schönsten Schauplätze rund um den See schlägt alljährlich im Sommer das Festival Attersee Klassik seine Zelte auf. So in dem auf einer Halbinsel gelegenen Schloss Kammer, das Gustav Klimt mehrmals malte, oder dem in Privatbesitz befindlichen Berghof, wo schon Brahms zu Gast war und Hugo von Hofmannsthal vor kleiner Runde zum ersten Mal aus seinem „Rosenkavalier“ las.</p>
<p>Die Liste der teilnehmenden Künstler, die sich alljährlich während des im Juli und August stattfindenden Festivals einfinden, ist hochkarätig besetzt. Dirigenten wie Mariss Jansons oder Riccardo Muti, Sänger/innen wie Barbara Bonney oder Thomas Hampson haben hier ebenso ihren Auftritt wie Bobby Mc Ferrin und Chick Corea. Zahlreiche prominente österreichische Autoren, unter ihnen Peter Turrini, Christoph Ransmayr und Barbara Frischmuth, lesen aus ihren Texten.</p>
<p>Termin: Juli / August</p>
<p><a href="http://www.atterseeklassik.at">www.atterseeklassik.at</a></p>
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<h2>Salzkammergut Festwochen Gmunden</h2>
<p>Im Juli und August werden in der Stadt Gmunden, dem Salzkammergut und der Region um den Traunsee klassische und zeitgenössische Musik, Tanz, Liederabende, Theateraufführungen, Performances, Lesungen, Filme, Ausstellungen und Diskussionen geboten. Thomas Bernhard, der zeitweilig in Gmunden wohnte und darüber hinaus in der Region mehrere Bauernhöfe besaß, die er liebevoll renovierte, und der in zahlreichen Stellen seines Werks der oberösterreichischen Landschaft ein Denkmal setzte, bildete einst einen fixen Bestandteil des Festivals. Darüber hinaus widmet sich als „Fest im Fest“ jährlich ein vielfältiger Veranstaltungsschwerpunkt einer großen österreichischen Schriftstellerpersönlichkeit. Peter Handke, Christoph Ransmayr, Friederike Mayröcker und Ernst Jandl standen bisher im Mittelpunkt.</p>
<p>Termin: Juli / August</p>
<p><a href="http://www.festwochen-gmunden.at">www.festwochen-gmunden.at</a></p>
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<h2><strong>Gustav-Klimt-Zentrum in </strong>Kammer am Attersee</h2>
<p><strong>Dort, wo Gustav Klimt seine Sommerfrische verbrachte, befinden sich heute das Gustav-Klimt-Zentrum und ein Klimt-Themenweg an den Ufern des Attersees.</strong></p>
<p>Auch wenn Gustav Klimt vor allem für Frauenporträts und ornamentale Gemälde bekannt ist, so sind seine vielen Landschaftsbilder ebenso bedeutend, da an ihnen sehr deutlich seine künstlerische Entwicklung ablesbar wird. 46 dieser Bilder entstanden am Attersee, wohin es den Künstler jedes Jahr zur Sommerfrische zog. Viele dieser Gemälde sind inzwischen weltberühmt, etwa die Naturstudie „Litzlberg“. Im Gustav-Klimt-Zentrum in Kammer am Attersee kann man einige Originale, Zeichnungen, Drucke, Fotografien und Briefe bewundern und Einflüsse von van Gogh bis zum Pointillismus erkennen. Vor allem bekommt man bei einem Besuch des Klimt-Zentrums Einblick in die Persönlichkeit des Künstlers und in den „Urlauber“ Klimt. Bei einem Spaziergang entlang des Klimt-Themenwegs am Attersee wird einem bewusst, dass er auch in Zeiten der Erholung nie die Arbeit ruhen ließ, die Stimmungen am See ständige Inspiration bedeuteten. Auf Schritt und Tritt begegnet man bekannten Klimt-Motiven wie Schloss Kammer, das der Maler aus mehreren Perspektiven festhielt, oder den Schlosspark und die Allee, den Klimt impressionistisch auf Leinwand bannte. Am Ende des Themenwegs liegt die Villa Paulick, in der sich der Künstler gerne im Sommer aufhielt. In der nahezu unverändert gebliebenen Villa kann man auch heute noch Privatzimmer mieten. Wer dabei einfache sanitäre Verhältnisse in Kauf nimmt, wird mit einem unvergleichlichen Fin-de-siècle-Ambiente belohnt und kann vielleicht einen Blick in das wohlgehütete Gästebuch werfen, in dem sich noch eine Eintragung des Meisters aus dem Jahre 1900 befindet.</p>
<p><a href="http://attersee.salzkammergut.at/klimt/oesterreich/poi/430000618/gustav-klimt-zentrum.html">http://attersee.salzkammergut.at/klimt/oesterreich/poi/430000618/gustav-klimt-zentrum.html</a></p>
<p><figure style="width: 845px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3130/thumb_preview_0f0a48b2-d0f8-4e8a-9389-f024a650cd9f.jpg" alt="Sommertag mit vielen Segelbooten am Attersee. © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhaeupl W." width="845" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Sommertag mit vielen Segelbooten am Attersee. © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhaeupl W.</figcaption></figure></p>
<hr />
<h2>Die Salzkammergut-Trachten</h2>
<p>Es war ein Skandal, der das Ausseerland bekannt machte: Ein Sohn des Kaisers verliebte sich in die Tochter eines Postmeisters und heiratete sie 1829 trotz aller Widerstände. In volksverbundenem Understatement trug er, gleich seiner Frau, das sogenannte Gewand, wie die Tracht hier schlicht heißt. Bald nach ihm entdeckte ganz Österreich, allen voran Hochadel und Großbürgertum, gleichfalls seine Liebe zu dieser versteckten Gegend in der Steiermark, die im Kern die Gemeinden Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee umfasst. Zu den ausgedehnten Aufenthalten hier trägt man, nach dem Vorbild des erzherzoglichen Stilbruchs, mit Vergnügen Tracht.</p>
<p><strong>Tracht ist in erster Linie alltäglich</strong></p>
<p>Richtig ist, dass <strong>Tracht regionale Zugehörigkeit ausdrückt,</strong> und tatsächlich ist das Ausseer Gewand dem Leben im Gebirge seit Jahrhunderten angepasst – als Arbeits- und Alltagsgewand: Bis heute ist die Tracht, neben Jeans, Kostüm und Anzug, hier Kleidung geblieben. Männer und Frauen tragen sie unter der Woche genauso wie an Feiertagen. Das ist selbst für Österreich einmalig, wo der „Austrian Look“ mit Trachtenhochzeiten, Gamsjagatagen, Trachtenbällen und -kapellen sowie dem noblen Wiener Jägerball (Dresscode: Tracht) zum nationalen Selbstverständnis gehört.</p>
<p><figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3772/thumb_preview_c0f59e5a-98b2-4209-9a84-c0f724c4d9b8.jpg" width="880" height="603" /><figcaption class="wp-caption-text">Lederhosen in Bad Aussee &#8211; eine traditionelle Steirische Tracht. © Österreich Werbung, Fotograf: H.Wiesenhofer</figcaption></figure></p>
<p>Doch richtig ist auch, dass die Ausseer Tracht <strong>die Individualität </strong>ihrer Träger und Trägerinnen <strong>zur Geltung bringt</strong>: Die Männer schlüpfen im Sommer in die kurzen und im Winter in die langen Lederhosen, dazu tragen sie Jacken mit einer bequemen weiten Falte im Rücken und darüber deckengroße Wetterflecke – beides aus Loden, einem wasserabweisenden, dicht gewalkten Wollstoff. Handgestrickte Stutzen, festes Schuhwerk, Hut und Halstuch komplettieren das Ausseer Gewand. Die Frauen legen das sogenannte Dirndl an: Zu einem gefältelten Rock, dem Kittel, trägt man eine kurze weiße Bluse, darüber wird das in der Taille angesetzte, mit dem Rock vernähte Leibl gezogen. Je nach Gelegenheit oder Arbeit kommt eine andere Schürze dazu oder wird die Bluse getauscht.</p>
<p><figure id="attachment_1148" aria-describedby="caption-attachment-1148" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1148" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000031243-dirndl-grundlsee-oesterreich-werbung-Peter-Burgstaller-1024x767.jpg" alt="Dirndl Grundlsee © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller" width="750" height="562" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000031243-dirndl-grundlsee-oesterreich-werbung-Peter-Burgstaller.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000031243-dirndl-grundlsee-oesterreich-werbung-Peter-Burgstaller-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000031243-dirndl-grundlsee-oesterreich-werbung-Peter-Burgstaller-768x575.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1148" class="wp-caption-text">Dirndl Grundlsee © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</figcaption></figure></p>
<p><strong>Farbenwunder Tracht</strong></p>
<p>Neben der reizvollen Form sind es vor allem <strong>die Farben, die zum Tragen verführen</strong>: Nirgendwo sonst werden so unbeschwert, stimmig und kraftvoll verschiedene Farben und Muster kombiniert wie bei den Trachten. Streublumen auf buntem Grund für den Rock und eine kontrastierende Farbe für das Leibl, dann die Schürze, die mit zumindest einer weiteren Farbe oder gar einem Muster eine zusammenfassende Verbindung schafft. Das alles durch die strahlend weiße Bluse in Zaum gehalten und dann doch noch einmal, mit dem färbigem Brusttuch, in bunten Überschwang versetzt. Und auch die Männer lassen sich davon anstecken: Mit dem „Bindl“, diesem Ausseer Krawatten-Tüchel, den bunten „Hosenkraxen“, <strong>Tüchel, den bunten „Hosenkraxen“,</strong> Tüchel, den bunten „Hosenkraxen“, also den Hosenträgern, und dem glanzvollen Seidengilet.</p>
<p><strong>Lebendige Tradition Handdruck</strong></p>
<p>Es war eine Frau, die den Handdruck 1930 nach Aussee gebracht hat: Gegen die „geschmacklose Ware“ aus industrieller Produktion wollte Anna Mautner, Witwe des größten Trachtensammlers im Ausseerland, die Qualität der Tracht bewahren. Diese Dame der Wiener Gesellschaft kaufte alte Modeln auf und ließ sich von einem Handdrucker anlernen. Das künstlerische Gespür brachte sie selbst mit. Bald stellte sie, mit neuen synthetischen Farben, vom Blaudruck auf Buntdruck um. Ihre <strong>großartig mit der Tracht harmonierenden Tücher und Stoffe</strong> fanden Anklang – sowohl bei den Ausseern als auch im exklusiven Mautner‘schen Bekanntenkreis. Martina Reischauer hat den Betrieb von Anna Mautner übernommen. Sie besitzt, neben den Modeln der ersten Stunde, eine Sammlung von Mautner‘schen Musterfleckerln. Die regen sie genauso zum Experimentieren an wie manche Kundenwünsche. Durch die manuelle Herstellung kann man sich ein Dirndl, das einzigartig ist, zusammenstellen lassen und <strong>Muster und Farben des Stoffs selbst auswählen</strong>. Meistens kommt Martina Reischauer aber selbst auf die „verrückten Ideen“, die ihre Kunden begeistern. Dieser kreative Drang hat mittlerweile zu einer eigenen Kollektion geführt: <strong>Leder wird</strong> dabei genauso <strong>bedruckt</strong> wie Loden und zu eleganten Röcken geschneidert. Passende <strong>Handschuhe und Pashmina </strong>mit Ausseer Mustern <strong>runden das Gesamtbild ab</strong>. Besonders ihre feinen <strong>Seidenstoffe</strong>, die zu duftigen Schürzen, Tüchern und Gilets verarbeitet werden, haben es ihrer Klientel angetan. Die Mautner Seide sticht durch die Leuchtkraft der Farben hervor und hat den typischen weichen Griff: Das liegt an der speziellen Zurichtung der Stoffe sowie an der Fixierung der Farben, deren Geheimnis natürlich nicht verraten wird. Denn mittlerweile gibt es Konkurrenz: <strong>Noch drei weitere Werkstätten</strong> haben sich in Bad Aussee dem Handdruck verschrieben – im wahrsten Sinne des Wortes, denn jeder von ihnen, ob <strong>Wach, Sekyra, Eder oder Mautner</strong>, hat seine eigene Handschrift: Sepp Wach ist am stärksten der Tradition verpflichtet, Markus Wach von Handdruck Sekyra bringt Design und Pastelltöne auf einen alpinen Nenner, Christiane Eder verblüfft durch das Spiel mit Unangepasstheit und Tradition – „pfeffrig“, so sagt sie, muss das Ergebnis sein –, während Mautner Drucke unter Martina Reischauer durch klassische Eleganz und malerische Leuchtkraft die Blicke auf sich ziehen.</p>
<ul>
<li><strong>Mautner Drucke seit 1930</strong><br />
Werkstätte und Geschäftslokal<br />
<a href="http://www.mautnerdrucke.at">www.mautnerdrucke.at</a></li>
<li><strong>Handdruck Sekyra</strong><br />
<a href="http://www.handdrucke.at">www.handdrucke.at</a></li>
<li><strong>Tostmann Trachten</strong><br />
Vor über 60 Jahren gründete das Ehepaar Marlen und Jochen Tostmann in Seewalchen am Attersee die Firma Tostmann. Und noch heute entstehen alle Tostmann Dirndl ausschließlich in Österreich in den hauseigenen Werkstätten.<br />
<a href="http://www.tostmann.at">www.tostmann.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Frischer Fisch aus den Salzkammergut-Seen</strong></h2>
<p><strong>Zur Freude der Feinschmeckergibt es in einigen Seen des österreichischen Salzkammerguts inzwischen wieder viele Wildfischarten.<br />
</strong></p>
<p>Makellos liegt sie auf dem Weiß des Tellers: Bläulich schimmernd und die charakteristischen Punkte, die den langgestreckten Körper der Bachforelle schmücken, sind trotz ihres Bades im heißen Essigsud klar erkennbar. Dazu gibt es heurige Petersilienerdäpfel und frische Sauce Hollandaise – wahre Puristen werden sogar mit nichts als geschmolzener Butter vorlieb nehmen wollen. So und nicht anders sollte man Bachforelle genießen, wenn man das Glück hat, ein tatsächlich wild gefangenes Exemplar zu bestellen. Dann nämlich kommt der einzigartige Geschmack, diese duftende Nussigkeit, wirklich und unverfälscht zur Geltung.</p>
<p>In einigen Seen des Salzkammerguts ist der Bestand an Wildfischen derart reichhaltig, dass sie inzwischen kommerziell befischt werden können: Insbesondere der Hallstätter See mit seinen famosen <strong>Reinanken</strong>, die durch die Nährstoffarmut des Urzeit-Gewässers zwar kleiner als anderswo, dafür aber ungleich schmackhafter geraten. Dazu kommen der <strong>Ausseer Seesaibling</strong> mit einem geradezu legendären Ruf als Delikatesse sowie <strong>Traunforelle</strong>, <strong>Bach-bzw. Seeforelle</strong> und <strong>Hecht</strong>. Mitunter bleibt auch eine <strong>Aalrutte</strong> oder <strong>Quappe</strong> im Netz der Fischer hängen – das ist dann ein echter Grund zum Feiern. Weil das feste weiße Fleisch dieses Dorsches zum Delikatesten gehört, das man aus Süßwasser fischen kann: Feinschmecker mit guter Fischer-Connection erzählen Wunderdinge von dem an Hummer und Seeteufel erinnernden Fleisch des äußerlich eher unattraktiven Fisches.</p>
<p><figure id="attachment_1452" aria-describedby="caption-attachment-1452" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1452 size-large" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schlossfischerei-Fuschl-regina-sailer-e1465214612218-1024x574.jpg" alt="Schlossfischerei Fuschl " width="750" height="420" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schlossfischerei-Fuschl-regina-sailer-e1465214612218.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schlossfischerei-Fuschl-regina-sailer-e1465214612218-300x168.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schlossfischerei-Fuschl-regina-sailer-e1465214612218-768x431.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1452" class="wp-caption-text">Schlossfischerei Fuschl</figcaption></figure></p>
<p><em><span class="st">Die Schloss Fischerei liegt direkt neben dem Schloss Fuschl auf einer Halbinsel gleich neben dem Fuschlsee-Rundwanderweg. Hier gibt es frische, im Ganzen geräucherten Forellen und Saiblinge aus dem Fuschlsee. Man verspeist seinen Räucherfisch an schlichten Holztischen direkt am See. Dazu gibt es Paulaner Bier (auch in einer alkoholfreien Weizenbier-Variante). Info und Öffnungszeiten (meist nur bei Schönwetter): <a href="http://www.schlossfuschlsalzburg.com/fischerei"><cite class="_Rm">www.schlossfuschlsalzburg.com/fischerei</cite></a><br />
</span></em></p>
<p>Grund für diesen Reichtum ist das nachhaltige Naturmanagement der österreichischen Bundesforste, denen es gelang, eine zukunftsweisende, ökologisch verantwortliche Nutzung der Flüsse und Seen zu gewährleisten. Daraus entstand die Marke „Wildfang-Naturfisch“, unter der diese herausragenden Exemplare alpinen Süßwasserfisches rund um den Ausseer und den Hallstätter See verkauft werden.</p>
<p>Parallel dazu drängt eine Fülle von Anbietern auf den Markt, die vom Nimbus des wild gefangenen Fisches profitieren wollen, dabei aber Zuchtware anbieten. Durchaus in sehr guter Qualität, denn die Teiche, Flüsse und Seen der Ostalpen bieten ja allesamt herausragende Wasserqualität, aber natürlich nicht ganz mit dem Geschmack eines wilden Fisches zu vergleichen, der zeitlebens im nährstoffarmen Wasser der Bergseen um seine Beute schwimmen musste. Dennoch: Auch „Alpenlachs“, „Mariazeller Wildsaibling“, „Gut-Dornau-Fische“ und andere edle Zuchtfische aus alpinen Gewässern, die sich in den vergangenen Jahren vermehrt auf den Speisekarten der Hochgastronomie tummeln, bieten Gaumenfreude.</p>
<p>Ebenfalls im oberösterreichischen Salzkammergut befindet sich der kleine Offensee – und damit die Hoffnung auf eine weitere rare Delikatesse aus Alpengewässern: <strong>Flusskrebse in Wildfangqualität</strong>. Der Wiederansiedelungsversuch dieser Süßwasserkrebse war erfolgreich – und zwar so sehr, dass der See bereits verbuttet – das heißt, die Krebse werden tendenziell wieder kleiner, weil nicht mehr genug Nährstoffe für alle da sind. Deshalb werden diese Krebse verstärkt in den Grundlsee umgesiedelt, damit sie sich auch da vermehren können.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.fischwasser.com">www.fischwasser.com</a><br />
<a href="http://www.anglerinfo.at">www.anglerinfo.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Ausseerland Seesaibling<br />
</strong></h2>
<p><strong>Der Ausseerland Seesaibling präsentiert sich wahlweise gebraten, geräuchert, als Sushi oder Weißwurst.</strong></p>
<p>„Seit dem 13. Jahrhundert holt man bei uns im Ausseerland schon Seeforellen und natürlich den Ausseerland Seesaibling aus dem Wasser“, unterstreicht Matthias Pointinger von den Österreichischen Bundesforsten die lange Tradition der Seefischerei im Salzkammergut. „Damals wie heute gab es in manchen Saisonen mehr zu holen, in manchen weniger. Das ist auch abhängig davon, wie streng der jeweilige Winter war.“ Und der kann den unzähligen malerischen Seen zwischen Dachstein und Loser dauerhafte Ruhepausen mit geschlossenen Eisdecken verordnen, was dem Plankton und damit der natürlichen Ernährungsgrundlage der Wildfische dementsprechend zu schaffen macht.</p>
<p>Matthias Pointinger: „Unsere Fischmeister bewirtschaften die Seesaiblingsbestände im Grundlsee, im Toplitzsee und in einem der größten Naturschätze des Salzkammerguts: dem Vorderen Lahngangsee auf 1.500 m und mit 70 m der tiefste Hochgebirgssee Österreichs. Dabei wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Wenn es notwendig war, die Fischbestände zu unterstützen, dann geschah das immer mit Brütlingen, die aus dem Eimaterial unserer Wildfische stammten und in Scharen von bis zu einer Million ausgesetzt wurden.“ Eine logische Konsequenz der nachhaltigen Fischereiwirtschaft, denn von 100 kleinen Fischen überlebt in freier Wildbahn gerade mal einer.</p>
<p><strong>Regionale Genusstradition</strong></p>
<p>Über die Fischereigründe der Bundesforste hinaus wird der Ausseerland Seesaibling auch noch im Altausseer See gefischt, allerdings von privaten Fischereiberechtigten. Da und dort erstreckt sich die Saison jedoch über den gleichen Zeitraum, von Juni bis August. „Im Winter hält unser Seesaibling wie alle Salmonidae Winterruhe. In dieser planktonarmen Phase weist er einen stark reduzierten Stoffwechsel auf und verbrennt einen Großteil seiner Fettsäuren. In der Laichzeit ist natürlich Schonzeit, aber in den drei Sommermonaten ist dann Hochsaison.“ Gefischt wird im Ausseerland traditionell mit <strong>Netzen</strong>, wobei die Maschenweite entsprechend gewählt wird, um die wichtigen Laichfische von vornherein zu verschonen. Der mehr oder weniger reiche Fang wird vor Ort sortiert, abgeschlagen und auf Eis gelegt, um die Kühlkette zu wahren. „Danach werden die Seesaiblinge auf schnellstem Wege weiterverarbeitet. Die Österreichischen Bundesforste betreiben neben der Seenfischerei auch eigene Fischzuchten, in denen Saiblinge, aus Wildfischbeständen abstammend, zu Speisefischen herangezogen werden. Eine logische Konsequenz aus der Nachfrage, denn der Bedarf an Saiblingen übersteigt mittlerweile bei weitem die verfügbaren Mengen aus Wildfischbeständen. „In den letzten Jahren wurde eine eigene Kalträucherei in Betrieb genommen, durch die die wertvollen Omega-3-Säuren des zarten hellrosa Fleisches beider Fischlinien optimal erhalten bleiben“, ist Herr Pointinger stolz auf eines der zahlreichen Produkte. Die Palette reicht vom frischen, über den gebeizten bis hin zum warm geräucherten Fisch.</p>
<p><strong>Wildfisch geräuchert</strong></p>
<p>Wildfisch gibt es auch in Christian Schilchers uriger „Mosthütte am Sonnenplatzerl“ in Bad Mitterndorf &#8211; geräuchert, und zwar kalt und warm. Christian Schilcher: „Mir persönlich ist die kaltgeräucherte Variante lieber, da zieht der Fisch zuerst in einer Salz-Zucker-Lösung und erhält dann über kaltem Rauch bei ca. 30°C ein zusätzliches, zartes Aroma.“ Wer seinen Saibling lieber durchgegart mag, entscheidet sich für die Warmräucherung bei 80°C. Dabei erhält der Fisch eine dunklere Färbung und die Konsistenz fällt bissfester aus als bei der Kalträucherung. Ein kulinarisches Vergnügen, mit dem der „Mosthütten- Wirt“ auch mobil macht. „Im Sommer ziehen wir mit unserer fahrbaren Räucherhütte durch die Lande. Ein frisch geräucherter Ausseerland Seesaibling, noch heiß auf den Teller gebracht, ist einer der besten Botschafter fürs Ausseerland.“</p>
<p><strong>Genuss Steckbrief: Genuss Region Ausseerland Seesaibling</strong><br />
aus der Familie der Salmonidae &#8211; wild gefangener Naturfisch, ungefüttert und ungezüchtet &#8211; besonders zartes, hellrosa Fleisch, für Traditionsrezepte und kulinarische Experimente</p>
<p>F(r)isch feiern: beim traditionellen Saiblingsfest im Ausseerland (Details auf <a href="http://www.ausseerland.at">www.ausseerland.at</a>)</p>
<ul>
<li><strong>Österreichische Bundesforste AG</strong>–<strong>Fischereizentrum Kainisch</strong><br />
Herr Matthias Pointinger<br />
Kainisch 103<br />
8984 Pichl/Kainisch, Österreich<br />
Tel.: +43 3624 289<br />
<a href="http://www.bundesforste.at">www.bundesforste.at</a><br />
<a href="http://www.wildfang-naturfisch.at">www.wildfang-naturfisch.at</a></li>
<li><strong>Mosthütte am Sonnenplatzerl</strong><br />
Herr Christian Schilcher<br />
8983 Bad Mitterndorf<br />
+43 664/4380730<br />
<a href="mailto:chris@urig.at">chris@urig.at</a><br />
<a href="http://www.mosthuette.at">www.mosthuette.at</a></li>
</ul>
<p><strong>Weitere LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Fischerei Hallstatt</strong></p>
<p>Hier kann man die frischen Fische aus dem Hallstätter See kaufen, aber auch weiter verarbeitete Delikatessen, wie geräucherten Saibling, Fischsulz u. a.:</p>
<p>Seestraße 16<br />
4830 Hallstatt<br />
Tel.: +43 6134 8204<br />
Email: <a href="mailto:peter.wimmer@bundesforste.at">peter.wimmer@bundesforste.at</a></p>
<p><strong>Restaurants, die Wimmers frische Fische anbieten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Restaurant Villa Schratt</strong><br />
Steinbruch 43<br />
4820 Bad Ischl<br />
Tel.: +43 6132 27647</li>
<li><strong>Hotel-Restaurant Goldener Ochs</strong><br />
Grazer Straße 4<br />
4820 Bad Ischl<br />
<a href="http://www.goldenerochs.at">www.goldenerochs.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Restaurants und Gasthäuser im Salzkammergut, die Fische aus Wildfang anbieten</strong></h2>
<p><strong>HALLSTATT:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gasthof Seewirt</strong><br />
Marktplatz 51<br />
4830 Hallstatt</li>
<li><strong>Gasthof Grüner Baum</strong><br />
Marktplatz 104<br />
4830 Hallstatt</li>
<li><strong>Gasthaus Simony Restaurant am See</strong><br />
Wolfengasse Nr. 105<br />
4830 Hallstatt</li>
<li><strong>Gasthof Bräuhaus</strong><br />
Seestrasse 120<br />
4830 Hallstatt</li>
</ul>
<p><strong>BAD ISCHL:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Hotel Goldener Ochse</strong><br />
Grazerstrasse 4<br />
4822 Bad Ischl</li>
<li><strong>Weinhaus Attwenger</strong><br />
Leharkai 12<br />
4820 Bad Ischl</li>
<li><strong>Hotel Goldenes Schiff</strong><br />
Stifterkai 3<br />
4820 Bad Ischl</li>
<li><strong>Hotel Agatha-Wirt</strong><br />
Agatha 10<br />
4822 Bad Goisern</li>
<li><strong>Restaurant Villa Schratt</strong><br />
Steinbruch 43<br />
4820 Bad Ischl</li>
<li><strong>Villa Seilern Vital Ressort</strong><br />
Tänzelgasse<br />
4820 Bad Ischl</li>
</ul>
<p><strong>BAD GOISERN:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Hotel Goiserer-Mühle</strong><br />
Kurpark 9<br />
4822 Bad Goisern</li>
<li><strong>Gasthof Steegwirt</strong><br />
Au 12<br />
4822 Bad Goisern</li>
<li><strong>OBERTRAUN:</strong></li>
<li><strong>Gasthof Höllwirt</strong><br />
Obertraun 29<br />
4831 Obertraun</li>
</ul>
<p><strong>GOSAU:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Hotel Koller</strong><br />
Paß Gschüttstraße 353<br />
4824 Gosau</li>
<li><strong>GRUNDLSEE:</strong></li>
<li><strong>Gasthof Post am See</strong><br />
Bräuhof 94<br />
8993 Grundlsee</li>
<li><strong>Fischerhütte Toplitzsee</strong><br />
Gößl 172<br />
8993 Grundlsee</li>
<li><strong>Gasthof Rostiger Anker</strong><br />
Gößl 206<br />
8993 Grundlsee</li>
<li><strong>Seekalter Grundlsee</strong><br />
Mosern 19<br />
8993 Grundlsee</li>
</ul>
<p><strong>ALTAUSSEE:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gasthof &#8222;Zum Loser&#8220;</strong><br />
Fischerndorf 80<br />
8992 Altaussee</li>
<li><strong>ATTERSEE:</strong></li>
<li><strong>Gasthof Föttinger</strong><br />
Seefeld 14<br />
4853 Steinbach am Attersee</li>
<li><strong>TRAUNSEE:</strong></li>
<li><strong>Fischrestaurant Moser</strong><br />
Nachdemsee 26<br />
4813 Altmünster</li>
</ul>
<hr />
<hr />
<h2><strong>Gut essen &amp; wohnen<br />
</strong></h2>
<h3><strong>Hotel Weißes Rössl</strong></h3>
<p><strong>Das legendäre Romantik Hotel Weißes Rössl am Wolfgangsee ist Mitglied der Small Luxury Hotels.</strong></p>
<p>International bekannt wurde das Romantik Hotel Weißes Rössl am Wolfgangsee durch die Operette von Ralph Benatzky. Aus neun historischen Bürgerhäusern ist das Weiße Rössl über Jahrhunderte zu einem 4*-Superior Hotel gewachsen. Der 1.500 Quadratmeter große Wellnessbereich am See setzt sich mit dem ganzjährig beheizten Seebad und dem schwimmenden Rösslpool im See fort.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Romantik Hotel Weißes Rössl, Markt 74, 5360 St. Wolfgang. <a href="http://www.weissesroessl.at">www.weissesroessl.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Landhaus zu Appesbach in </strong>St. Wolfgang</h3>
<p><strong>Das Landhaus zu Appesbach wurde 1912 als Sommerfrische-Privatresidenz erbaut, beherbergte berühmte Künstler und einst sogar einen verhinderten König. Viel von diesem geschichtsträchtigen Flair ist bis heute in den herrschaftlichen Salons, den eleganten Zimmern und Suiten sowie im Hotelpark mit eigenem Zugang zum Wolfgangsee zu spüren.</strong></p>
<p>„Ein herrliches Fleckchen Erde“, schrieb Edward VIII. an seine geliebte Wallis Simpson. Und auch Thomas Mann geriet ins Schwärmen, wann immer er über seinen Ferienaufenthalt im Landhaus zu Appesbach berichtete. Was die beiden weitgereisten Lebemänner an der 27-Zimmer-Herberge im Salzkammergut so sehr begeisterte? Die traumhafte Lage mit großer Liegewiese direkt am Wasser, die Ruhe fernab von Touristenströmen sowie das geschichtsträchtige Ambiente, das nur wenig an ein Hotel erinnert und in dem man sich eher wie im Ferienhaus vermögender Freunde fühlt. Außer einem eigenen Tennisplatz und Ruderbooten gibt es auch einen kleinen Wellnessbereich mit finnischer Sauna, Bio-Sauna und Dampfbad. Und auf der Seeterrasse oder im Restaurant wird neben Frühstück und Nachmittagstee allabendlich ein Vier-Gang-Menü auf Basis modern interpretierter österreichischer Küche serviert. Wer will, kann sowohl in der original Windsor-Suite als auch im Thomas-Mann-Zimmer nächtigen. Das Haus ist Mitglied der Schlosshotels &amp; Herrenhäuser.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Landhaus zu Appesbach, Au 18, 5360 St. Wolfgang. <a href="http://www.appesbach.com">www.appesbach.com</a></p>
<hr />
<h3><strong>Seehof Mondsee</strong></h3>
<p><strong>An einer der schönsten Buchten des Mondsees liegt das 5*-Hotel mit einem 300 Meter langen, eigenen Strand, dem mit einer Haube dekorierten Gourmetrestaurant und einem großen ruhigen Park.<br />
</strong></p>
<p>Schon die exklusive Lage des Hotels hat 5*-Status.Von den Zimmern blickt man entweder auf den Park oder den See. Bei schönem Wetter genießt man am besten schon das Frühstück auf der Restaurantterrasse. Zehn Golfcourts sind innerhalb von 25 Autominuten erreichbar. Für einen sportlichen Sommer sorgen zahlreiche Radwege und Mountainbike-Routen über Hunderte von Kilometern. Der Seehof gilt auch als Genuss-Adresse: Der Wolfgangseer Schafkäse mit Rispentomaten, das gebackene Kalbsbries mit Kartoffel-Vogerlsalat, die geschmorten Kalbsbackerln mit Selleriemousseline sowie der lauwarme Mohnkuchen mit Himbeeren und weißem Mokka-Eis sind bekannte Spezialitäten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Seehof Mondsee, Auhof 1, 5311 Loibichl. <a href="http://www.seehof-mondsee.com">www.seehof-mondsee.com</a></p>
<hr />
<h3><strong>Höllerwirt in </strong>Altmünster</h3>
<p>Seit 1878 gibt es das Gasthaus der Familie Höller. Irene Höller ist es zu verdanken, dass die Räumlichkeiten liebevoll gestaltet sind. Chef Markus Höller rührt nicht nur in den Kochtöpfen, sondern auch in der Umgebung kräftig um, damit seine Philosophie einer Salzkammergut-Terroir-Küche dem Publikum vermittelt wird. Unterstützung bekommt er in der Küche von Michael Janietz und von Bauern und Bäuerinnen aus der Umgebung. Lamm wird vom Biohof Gnigler aus Rutzenmoos bezogen, Reh, Hirsch und Gams stammen aus der Jagdgemeinschaft Altmünster und Pennewang. Reinanke, Saibling und Hecht schwimmen vor der Zubereitung noch in heimischen Gewässern, und Markus Moser bringt oftmals hervorragenden Biofisch von der eigenen Fischzucht Salmos aus Neukirchen vorbei. Gemüse wird einerseits im eigenen Garten geerntet, anderseits bei einem Ohlsdorfer Bauern, der speziell für Höller anbaut. Mit selbstgemachtem Rehleberkäse und Portweinsenf wird aus der Küche gegrüßt, es folgt eine Auswahl von Rindssuppen, Viechtauer Rahmsuppe oder Fischsuppe mit Safran und Reinankenleber, Aurachtaler Saibling mit Brennesselgelee, Birnenchutney, Kren und Karamellnüssen, G’selchtem Saibling mit Apfelgelee oder gebackene Seeforelle auf Rahmgurken. Das Dreierlei vom Rutzenmooser Biolamm mit Polenta und Mangoldspinat ist bekannt, ebenso das Traunsee-Blesshuhn (ein Schwimmvogel) mit Selleriesalat und Zwetschkenchutney.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Landgasthof Höllerwirt, Eben 1, 4813 Altmünster. <a href="http://www.hoellerwirt.at">www.hoellerwirt.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Seehotel Grundlsee</strong></h3>
<p>Der Parkplatz an der Seestraße, das vom Land her eher unscheinbar wirkende Haupthaus, die direkt daneben erbaute, auf einem Steg ins Wasser hinausragende Holzhütte: Von außen wirkt das Seehotel Grundlsee zunächst einmal recht unscheinbar. Doch schon beim Betreten der ebenso modern wie gemütlich gestalteten Lobby wird klar, dass man hier in einem ganz besonderen Haus angekommen ist. Ein Eindruck, der sich auch in den Zimmern bestätigt. Hier trifft Ausseer Holzbautradition auf edel-reduziertes Design und je nach gebuchter Kategorie sogar auf frei im Raum stehende Badewannen mit Seeblick. Nicht weniger spektakulär geht es im hoteleigenen Restaurant Seeplatz’l zu. Tipp: Unbedingt an einem Morgen das „Plätt’n-Frühstück“ buchen, das in einem alten Holzruderboot (der sogenannten „Plätte“) mitten auf dem See serviert wird!</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Seehotel Grundlsee, Mosern 22, 8993 Grundlsee. <a href="http://www.seehotelgrundlsee.at">www.seehotelgrundlsee.at</a></p>
<p><figure id="attachment_447" aria-describedby="caption-attachment-447" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-447 size-full" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468.jpg" alt="Grundlsee" width="640" height="425" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-447" class="wp-caption-text">Mystischer Grundlsee</figcaption></figure></p>
<hr />
<h3>Berggasthof  Ramsaualm Laudachsee in Gmunden</h3>
<p><strong>Hoch über Gmunden steht auf 881 Höhenmetern die Ramsaualm Laudachsee. 1285 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt, 2008 nach langen Renovierungsarbeiten neu eröffnet.<br />
</strong></p>
<p>„Gute Musiker müssen nicht zahlen, den Platz am Stammtisch muss man sich verdienen, Pommes frites kommen nicht auf die Teller, und bedient wird in Tracht.“ Was allzu streng klingt, ist in Wirklichkeit das Erfolgsrezept der Ramsaualm Laudachsee. Deshalb werden nur saisonale Gerichte aus der Region serviert, deren Zutaten von den Bauernhöfen der Region stammen und die am Uralt-Holzherd zubereitet werden. Dazu passt das Original-Ambiente mit den beiden barocken Gmundner Kachelöfen, rustikalen Holzbänken und -tischen sowie Antiquitäten. Mit diesem Konzept hat sich die Ramsaualm Laudachsee – allerdings nur zur Sommerzeit – in kürzester Zeit einen festen Platz in den Herzen von Bergwanderern und Gourmets erobert. In Gmunden hat man einen Verleih für E-Bikes eingerichtet, mit denen es sich recht bequem bergwärts strampeln lässt. Und ein bisschen schwitzen ist ja auch gar nicht so schlecht, der knusprige Schweinsbraten und der köstliche Krautsalat wollen schließlich verdient sein! Tipp: Unbedingt vorher die aktuellen Öffnungszeiten (Internet) erfragen – abhängig vom Seilbahnbetrieb. An der Talstation befindet sich eine öffentliche Bushaltestelle und genügend Parkraum für private PKWs.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Ramsaualm- Laudachsee, Himmelreichstraße 19, 4810 Gmunden. <a href="http://www.laudachsee.com">www.laudachsee.com</a></p>
<hr />
<h3>Noch mehr gute Adressen &#8211; &#8222;Feinspitz im Salzkammergut&#8220;</h3>
<p>Die Salzburger Autorin Doris Maier hat für den &#8222;Feinspitz im Salzkammergut&#8220; die feinsten Adressen in dieser Region zusammengetragen: Lohnenswerte Reiseziele für Genießer, Gourmets und Gourmands, für Bergfexe und Bade­nixen, für Golfer und Segler, und für viele prominente Künstler, die sich hier bei gutbürgerlicher Küche und kreativer Konditorkunst zu Höchstleistungen inspirieren lassen. &#8222;Feinspitz im Salzkammergut&#8220; führt zu 51 Betrieben.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/search/ref=as_li_qf_sp_sr_il?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;index=aps&amp;keywords=Feinspitz%20im%20Salzkammergut&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21" rel="nofollow"><img decoding="async" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3702507825&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=reisefuehrer099-21" border="0" /></a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=reisefuehrer099-21&amp;l=as2&amp;o=3" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p>Feinspitz im Salzkammergut (Feinspitz-Reihe)</p>
<p>144 Abbildungen, durchgehend farbig bebildert Format<br />
11,5 x 18 cm Buch-Bindung<br />
ISBN 978-3-7025-0782-4,</p>
<p><b>Inhalt</b></p>
<p>&#8211; Seengebiete in Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark<br />
&#8211; 51 Gaststätten rund um Mondsee, Wolfgangsee, Attersee, Hallstätter See, Traunsee, Grundlsee, Altausseer See, um Bad Ischl und Bad Goisern sowie im Almtal</p>
<hr />
<h2>Skifahren im Salzkammergut</h2>
<p><strong>Nahe am Dachstein, dem mit 2.995 Metern höchsten Berg Oberösterreichs, liegen zwei Skigebiete, die unterschiedlicher nicht sein könnten.</strong></p>
<p>Der Ort Obertraun liegt am südlichen Ende des Hallstättersees. Mit der Auffahrt auf den Krippenstein beginnt hier für Freerider das Abenteuer Pulverschnee. Die Freesports Arena Dachstein Krippenstein bietet 30 Kilometer Off-Piste-Varianten in hochalpinem Gelände. Von der Bergstation talwärts sind das 1.500 Meter Höhenunterschied. Erfahrene Guides kennen die Routen wie ihre Westentasche und bieten ihre Dienste an. Sie begleiten die Freerider auf ihrem Ritt ins Tal und führen erfahrene und technisch versierte Pistenfahrer in die Kunst des Freeridens ein. Apropos Piste: Wer lieber im präparierten Bereich bleibt, für den gibt es am Krippenstein die mit elf Kilometern längste Talabfahrt der Ostalpen.</p>
<p>Info: <a href="http://dachstein-salzkammergut.com">http://dachstein-salzkammergut.com</a></p>
<p><figure id="attachment_2508" aria-describedby="caption-attachment-2508" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2508" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/BILD_5702-1024x683.jpeg" alt="Freesports Arena Dachstein Krippenstein © ©OÖ.Tourismus/Himsl" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/BILD_5702.jpeg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/BILD_5702-300x200.jpeg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/BILD_5702-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2508" class="wp-caption-text"><em>Freesports Arena Dachstein Krippenstein. © OÖ.Tourismus/Himsl</em></figcaption></figure></p>
<p>Info: <a href="http://www.dachstein.at">www.dachstein.at</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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