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	<title>Genuss-Reiseführer Österreich</title>
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	<title>Genuss-Reiseführer Österreich</title>
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		<title>Wien &#8211; gut essen, übernachten &#038; einkaufen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2018 14:35:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wien-Reiseführer]]></category>
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					<description><![CDATA[Typische Wiener Gasthäuser, traditionsreiche Unterkünfte mit Flair und die besten Einkaufsadressen für das typisch Wienerische, das Besondere und Regionale: Edles, qualitativ Hochwertiges und lokal Gefertigtes <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/wien-gut-essen/" title="Wien &#8211; gut essen, übernachten &#038; einkaufen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Typische Wiener Gasthäuser, traditionsreiche Unterkünfte mit Flair und die besten Einkaufsadressen für das typisch Wienerische, das Besondere und Regionale: Edles, qualitativ Hochwertiges und lokal Gefertigtes statt Massenware.</strong></p>
<h2>Gut essen</h2>
<p><em>Typische Wiener Gasthäuser, die berühmten Beisln und Orte, an denen sich auch die Wiener gerne niederlassen, wenn sie gut essen und trinken möchten: Lesen Sie nach, wo sich in Wien das Einkehren lohnt!</em></p>
<h3>Wirtshaus Gmoakeller &#8211; Wiener Küche zu leistbaren Preisen</h3>
<p>Das Lokal selbst ist legendär: 1858 eröffnet, wurde es in der Nachkriegszeit 40 Jahre lang von zwei Schwestern geführt, und viele bekannte und weniger bekannte Wiener Künstler gingen hier ein und aus. Als die Wirtin Grete Novak im Jahr 1999 verstarb, widmete ihr sogar die „New York Times“ einen Nachruf. Seither wird das Lokal von Sebastian Laskovsky geführt – als traditionelles Wiener Wirtshaus mit hohem Qualitätsanspruch. Im nach wie vor original erhaltenen Ambiente und im Keller, der vor einigen Jahren als Gastraum adaptiert wurde, werden all jene Köstlichkeiten angeboten, die zur Wiener Küche gehören: von der Tafelspitzsulz mit Kernöl und Zwiebeln über die gebackene Leber mit Mayonnaisesalat und dem Blunz’ngröst’l bis hin zum Wiener Zwiebelrostbraten. Das alles wird in klassischer Manier zubereitet und zu leistbaren Preisen serviert. Daneben trägt man aber auch saisonalen Gegebenheiten Rechnung: Im Mai etwa steht der Spargel auf der Speisekarte, zu Martini das Gansl – natürlich mit dem traditionellen „Staubigen“. Wer lieber einen schon fertigen Wein trinkt, wird auf der tadellos sortierten Weinkarte ebenfalls problemlos fündig.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Wirtshaus Gmoakeller, Am Heumarkt 25, 1030 Wien. <u><a href="http://www.gmoakeller.at">www.gmoakeller.at</a></u></p>
<hr />
<h3>Zum Huth &#8211; mit besonderer Bierkultur</h3>
<p><strong>Der Huth ist das beste Beispiel für ein zeitgemäßes Wiener Wirtshaus: modern im Erscheinungsbild, aber klassisch in der Küche.</strong></p>
<p>Eigentlich betreiben Gabi und Robert Huth ja ein kleines Gastro-Imperium mitten in der Stadt, zu dem vier Lokale gehören, denen eines gemeinsam ist: die hohe Qualität des Dargebotenen. Da sind das „da moritz“, ein „Italiener“ mit fantastischer Pizza und einer ebensolchen „Bistecca Fiorentina“, zu der man unter anderem hausgemachte Pommes frites in der Papiertüte serviert, im „Grill House da max“ gibt es Burger und anderes aus dem Josper-Holzkohlegrill; im „Huth-Stadtgasthaus“ legt man Wert auf eine besondere Bierkultur samt dazupassender Wiener Küche. Im Stammhaus schließlich, der „Huth-Gastwirtschaft“, einem hellen, modern eingerichteten Lokal mit hohen Fensterbögen, ist man küchenmäßig sowohl der Tradition als auch der Qualität verpflichtet.</p>
<p>Stets findet man Klassiker wie Grammelknödel auf warmem Fasskraut, Beef tatare, ausgelöstes Wiener Backhendl, Tafelspitz oder Powidltascherln auf der Karte. Ergänzt wird dieses Angebot durch monatlich wechselnde, saisonale Schwerpunkte – von Spargel über Wild bis zum Gansl um Martini. Bestens begleitet werden diese Genüsse nicht nur durch ein perfekt gezapftes Bier, sondern auch von größtenteils heimischen Weinen aus der tadellos sortierten Weinkarte.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Gastronomie zum Huth, Schellinggasse 5–6, 1010 Wien. <u><a href="http://www.zum-huth.at">www.zum-huth.at</a></u></p>
<hr />
<h3>Gourmet-Gasthaus Freyenstein</h3>
<p><strong>Das Gourmet-Gasthaus Freyenstein glänzt durch die Genialität von Koch Meinrad Neunkirchner. Der verwendet für seine Gerichte am liebsten selbstgesammelte Wildkräuter und lässt sich auch beim Kochen zuschauen.</strong></p>
<p>Der als großer Koch gefeierte Meinrad Neunkirchner schreibt Kochrezepte und -bücher, ist durch seine Verwendung von (selbst)gesammelten Wildkräutern bekannt und führt Regie im Gourmet-Gasthaus Freyenstein. Sitzt man im Sommer im Gastgarten, vielleicht unter dem schönen Maulbeerbaum, kann man ihm durch ein großes Fenster sogar dabei zusehen, wie er seine fast täglich wechselnden Menüs mit kleinen Köstlichkeiten zubereitet. Dies können genial einfache Sachen wie ein Minitoast mit Fenchelsalami und Emmentaler oder eine würzige Mini-Käsekrainer vom Biohof Labonca sein. Meist werden zwei Gänge zusammen serviert, den Auftakt bilden zum Beispiel reife Ochsenherz-Paradeiser, serviert mit Basilikum, Vogelmiere und Hollerblütenessig, begleitet von mariniertem Camarguereis mit Eierschwammerln, Haselnuss und Rote-Rüben-Ragout. Als Fleischgang lassen Maishendl mit Erdäpfel-Spinatpüree und Portulak oder Sommerbock mit glasierten Navetten, Preiselbeeren und Beifuß keine Wünsche offen. Die Kompositionen sind meist mit den selbstgesammelten Wildkräutern abgerundet. Zum Abschluss gibt es beispielsweise Rohmilchweichkäse mit schwarzer Nuss und rotem Holler oder eine süße Variation.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gourmet-Gasthaus Freyenstein, Thimiggasse 11, 1180 Wien. <u><a href="http://www.freyenstein.at">www.freyenstein.at</a></u></p>
<hr />
<h3>Restaurant Eckel mit einem der schönsten Gastgärten Wiens</h3>
<p>Längst ist „der Eckel“ zu einer Wiener Institution geworden. Einmal, weil der Großvater der heutigen Wirtin, Hans Eckel, schon im Jahr 1931 ein berühmt gewordenes Standardwerk über die österreichische Küche mit dem Titel „Was koche ich heute?“ verfasst hat. Andererseits, weil man hier seit Jahrzehnten die Tradition gepflegter Gastlichkeit und guter Küche hochgehalten hat. Gut heißt aber nicht zwangsläufig nur regional – ganz im Gegenteil: Hier isst man zwar ein Kalbsbutterschnitzel mit Erdäpfelpüree, das von Insidern als das beste der Stadt bezeichnet wird, doch im Fischkalter schwimmen auch immer ein paar Hummer herum. Und so tummeln sich auf der Speisekarte in trauter Eintracht Forelle blau, Kalbsgulasch mit Butternockerln oder Erdäpfelsuppe mit Steinpilzen neben Hummercocktail, Gänseleberterrine und Entenbrust.</p>
<p>In der Zubereitung fühlt man sich der Klassik verpflichtet, schielt nicht nach neuen Moden, sondern macht das, was man kann, einfach gut. Ebenso legendär wie das Lokal selbst ist der Weinkeller, in dem man nicht nur die heimischen Spitzengewächse, sondern auch Bordeaux, Burgunder und Co in beachtlicher Jahrgangstiefe und zu stets fairen Preisen findet. Und all das genießt man in einem der schönsten Gastgärten Wiens. Im Schatten seiner mächtigen Lindenbäume lässt sich so manch heißer Sommertag angenehm verbringen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Restaurant Eckel, Sieveringer Straße 46, 1190 Wien. <u><a href="http://www.restauranteckel.at">www.restauranteckel.at</a></u></p>
<hr />
<h3>Café-Restaurant Giorgina &#8211; gutes Angebot für Vegetarier</h3>
<p><strong>Versteckt in einer ruhigen Seitenstraße der Herrengasse und unweit der Minoritenkirche befindet sich das Giorgina. Durch die konstant hohe Qualität, die täglich wechselnde Speisekarte und den angenehmen Service hat sich dieses Restaurant treue Stammgäste erkocht.</strong></p>
<p>Die Speisekarte wartet mit einer überschaubaren Auswahl an vegetarischen und fleischigen Gerichten auf. Das Giorgina bietet seinen Gästen viel frisches, gut zubereitetes saisonales Gemüse, Vegetarier fühlen sich hier umgehend wohl. Herrlich schmecken die knusprig gebackenen, auf Salat gebetteten Steinpilze oder das marinierte Gemüse mit Büffelmozzarella. Auch Rindsuppe mit klassischen Einlagen wie Fleischstrudel oder Frittaten findet sich auf der Speisekarte. Wie wäre es mit Eierschwammerl-Risotto oder einer Rucola-Polenta mit Steinpilzen und Frischkäse? Wiener Klassiker wie Hühnerleber und Tafelspitz dürfen natürlich nicht fehlen. Hervorragend schmeckt der geschmeidig gebratene Rücken vom Mangalitzaschwein, der sich saftig mit dem Marchfelder Spargel am Teller präsentiert. Für einen süßen Abschluss sorgt die – wenn auch überschaubare – Nachspeisenauswahl. Sie bietet beispielsweise hausgemachten Apfelstrudel oder Amaretto-Panna-cotta.</p>
<p><strong> </strong><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Café-Restaurant Giorgina, Bankgasse 2, 1010 Wien. <u><a href="http://www.giorgina.at">www.giorgina.at</a></u></p>
<hr />
<h3>Labstelle &#8211; für Fans von selbstgebackenem Brot</h3>
<p>Das in einem Durchhaus zwischen Lugeck und Wollzeile versteckte Lokal ist mit ausgesuchten Designklassikern eingerichtet und überzeugt durch freundlichen Service. Die Küche aus der Hand von Kristijan Bacvanin versteht es, aus regionalen Zutaten inspirierte Gerichte zu formen, die auf erfrischende Art mit der Wiener Küche spielen. Vieles ist selbst aus regionalen Zutaten zubereitet, das köstliche Brot wird in nicht weniger als acht Variationen selbst gebacken, Sauergemüse wird selbst eingelegt oder fermentiert. Fisch kommt vom Züchter Franz Hengl aus Wagram, Gemüse aus der herausragenden Wiener Gärtnerei Bach, der Ziegenkäse von Helwin Hinke aus dem Wienerwald. Daraus wird etwa eine tolle Vorspeise aus Paradeisern, aufgeschlagenem frischem wie auch geräuchertem Ziegenkäse und Stangensellerie geformt, die hübsch anzusehen ist und ganz köstlich nach Sommer schmeckt.</p>
<p>Eine aufwändige vegetarische Hauptspeise kombiniert Kohlrabi, frisch gepulte Erbsen, Kräuter und eine köstliche Lavendelemulsion. Aber es gibt auch einfache Genüsse, wie beispielsweise ein Wadlgulasch mit Nockerln und selbst eingelegter Sauergurke. Beim Dessert führt kaum ein Weg am mächtigen Schneenockerl mit Vanillesauce und hausgemachtem Himbeersorbet vorbei. Auch die Weinauswahl ist reichhaltig und harmoniert mit den Gerichten. Gastgarten im Innenhof.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Labstelle, Lugeck 6, 1010 Wien. <u><a href="http://www.labstelle.at">www.labstelle.at</a></u></p>
<hr />
<h3>Glacis Beisl &#8211; an der Stadtmauer mit romantischem Gastgarten</h3>
<p><strong>An der alten Wiener Stadtmauer liegt ein wenig versteckt dieses Lokal, das mit seinem romantischen Garten beliebter Treffpunkt für ein bunt gemischtes Publikum ist.</strong></p>
<p>An die 300 Jahre sind die Gemäuer alt – und was heute das bestens frequentierte MuseumsQuartier ist, wurde in der Kaiserzeit für die Hofstallungen und militärische Einrichtungen genutzt. Benannt ist das Lokal, das schon seit der Nachkriegszeit als Stadtheuriger bestand, nach dem „Glacis“, einer freien Fläche vor den historischen Stadtmauern. Heute hat hier eine moderne Gastronomie Einzug gehalten, in der man auf eine entstaubte und da und dort erneuerte Wiener Küche setzt. Da darf natürlich das klassische Gulasch mit Kaisersemmel ebenso wenig fehlen wie das Kalbsbutterschnitzel oder Gekochtes, Gemischtes vom Waldviertler Bio-Rind mit seinen Beilagen. Firm ist man aber auch bei allen angenehmen Nebengeräuschen der Kulinarik – vom sauber gezapften Bier über eine Edelbrandauswahl bis hin zur ambitioniert zusammengestellten Weinkarte.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien. <u><a href="http://www.glacisbeisl.at">www.glacisbeisl.at</a></u></p>
<hr />
<h3>Zu den drei Hacken &#8211; wo schon Schubert und Nestroy tafelten</h3>
<p>Bekannte Künstler wie Franz Schubert, Johann Nestroy oder Moritz von Schwind haben hier schon getafelt, gezecht, komponiert oder skizziert. Und sie wussten offensichtlich, dass in den „Drei Hacken“ gut zu sitzen und essen ist. Wenig hat sich seither am Erscheinungsbild dieses traditionsreichen Hauses mit seinen schönen Gewölben verändert. Und auch die Küche ist klassisch: Was soll man denn auch noch besser machen an einem knusprigen Schweinsbraten mit Kraut und Knödel, Kalbshirn gebacken mit Erdäpfelsalat, gerösteten Nierndln mit Petersilerdäpfeln oder dem typischen Fiakergulasch mit Semmelknödel, Spiegelei, Würstel und Gurkerl? Ja, man kann hier fast so speisen wie zu Schuberts Zeiten – nur die Weine sind sicherlich wesentlich besser geworden und hier in reicher nationaler und internationaler Auswahl vorhanden.</p>
<p>Dafür sorgt Josefine Zawadil, die außerdem im Weinhandel tätig ist, was sich im unweit vom Stammhaus gelegenen „Drei Hacken Magazin“ noch deutlicher erkennen lässt. Da schlendert man durch die Weinregale, sucht sich den passenden Tropfen selbst aus und genießt ihn im Lokal.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Gasthaus Zu den drei Hacken, Singerstraße 28, 1010 Wien. <u><a href="http://www.vinum-wien.at">www.vinum-wien.at</a></u></p>
<hr />
<h3>Zum Schwarzen Kameel &#8211; Beinschinken mit Kren im Jugendstil-Ambiente</h3>
<p><strong>Das Schwarze Kameel ist mit dem Gründungsjahr1618 eine längst nicht mehr wegzudenkende Wiener Institution.</strong></p>
<p>Ursprünglich war in dem Haus Bognergasse 5 eine „Gewürzkrämerei“ zu Hause, die der Besitzer, Johan Baptist Cameel, nach dem Erwerb im Jahr 1618 „Zum Schwarzen Kameel“ nannte – was das zweite „e“ im Namen erklärt. Auch wird die Lokalität noch heute „Zum Stiebitz“ genannt, was wiederum an eine Besitzerfamilie erinnert, die hier zwei Jahrhunderte lang wirkte. Wie zu allen Zeiten ist das „Kameel“ auch heute noch Treffpunkt für ein ebenso illustres wie buntes Publikum: von der Wiener Prominenz und Gesellschaft bis hin zu Touristen, die wenigstens einmal das Flair des wunderschönen und original erhaltenen Jugendstil-Ambientes atmen wollen. Die Besitzerfamilie Friese betreibt ein Restaurant und eine Imbiss- und Feinkostabteilung mit einer Vielzahl eigener Produkte. Legendär ist der handgeschnittene Beinschinken, den man hier gerne mit Kren, Schwarzbrot und einem Glas Wein genießt. Feiner geht es natürlich im Restaurant zu, wo unter der kundigen Leitung von Maître Johann Georg Gensbichler – seines Zeichens nicht nur Wein-, sondern auch Käsesommelier – Klassiker der Wiener und internationalen Küche kredenzt werden. Dazu schöpft man aus einem Weinkeller mit rund 800 verschiedenen Etiketten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Zum Schwarzen Kameel, Bognergasse 5, 1010 Wien. <u><a href="http://www.kameel.at">www.kameel.at</a></u></p>
<hr />
<h3>Ausgewählte Heurige in Wien</h3>
<p><strong> </strong><strong>Christ</strong></p>
<p>Modernes Weingut mit 400-jähriger Tradition. Die Weine sind wohl eine der besten der Stadt.</p>
<p>Amtsstraße 10-14, 1210 Wien, Tel. +43-1-292 51 52; <u><a href="http://www.weingut-christ.at">www.weingut-christ.at</a></u></p>
<p><strong>Edlmoser</strong></p>
<p>Seriensieger bei Verkostungen, tolles Buffet</p>
<p>Lange-Gasse 123, 1230 Wien, Tel. +43-1-889 86 80; <u><a href="http://www.edlmoser.at">www.edlmoser.at</a></u></p>
<p><strong>Fuhrgassl-Huber</strong></p>
<p>Renommierter Großheuriger. Tipp: der Riesling vom Nussberg.</p>
<p>Neustift am Walde 68, 1190 Wien, Tel. +43-1-440 14 05; <u><a href="http://www.fuhrgassl-huber.at">www.fuhrgassl-huber.at</a></u></p>
<p><strong>Göbel</strong></p>
<p>Tolles Ambiente in der einzigen Kellergasse von Wien. Die Rotweine sind spitze.</p>
<p>Stammersdorfer Kellergasse 131, 1210 Wien, Tel. +43-1-294 84 20; <u><a href="http://www.weinbaugoebel.at">www.weinbaugoebel.at</a></u></p>
<p><strong>Hengl-Haselbrunner</strong></p>
<p>Interessante Weißweine und Rotweine –sehr gute Küche.</p>
<p>Iglaseegasse 10, 1190 Wien, Tel. +43-1-320 33 30; <u><a href="http://www.hengl-haselbrunner.at">www.hengl-haselbrunner.at</a></u></p>
<p><strong>Kierlinger</strong></p>
<p>Traditioneller Heuriger in historischem Umfeld – der Liptauer ist eine Versuchung.</p>
<p>Kahlenberger Straße 20, 1190 Wien, Tel. +43-1-370 22 64; <u><a href="http://www.kierlinger.at">www.kierlinger.at</a></u></p>
<p><strong>Mayer am Pfarrplatz</strong></p>
<p>Hier genoss schon Beethoven ein gutes Glas Wein – ein Muss für den Wien-Besuch. Tipp: Der schöne Altwein-Keller ist bei Weinführungen oder -verkostungen zugänglich.</p>
<p>Pfarrplatz 2, 1190 Wien, Tel. +43-1-370 33 61, ab 16 Uhr +43-1-370 12 87; <u><a href="http://www.pfarrplatz.at">www.pfarrplatz.at</a></u></p>
<p><strong>Schilling</strong></p>
<p>Vorreiter aktueller Weinkultur beim Heurigen. Tipp: Verkosten Sie unbedingt die hausgemachten Brat-, Blut- und Leberwürste.</p>
<p>Langenzersdorfer Straße 54, 1210 Wien, Tel. +43-1-292 41 89;<u><a href="http://www.weingut-schilling.at"> www.weingut-schilling.at</a></u></p>
<p><strong>Wieninger Heuriger</strong></p>
<p>Ausgezeichnete Küche und ebensolche Weine – der Wieninger ist ein Heuriger wie aus dem Bilderbuch.</p>
<p>Stammersdorfer Straße 78, 1210 Wien, Tel. +43-1-292 41 06; <u><a href="http://www.heuriger-wieninger.at">www.heuriger-wieninger.at</a></u></p>
<p><strong>Weingut Wieninger</strong></p>
<p>Architektonisch gelungene Kombination von Alt und Neu, Kellerführungen, Verkostungen und Ab-Hof-Verkauf werden angeboten.</p>
<p>Stammersdorfer Straße 31, 1210 Wien, Tel. +43-1-290 10 12, <u><a href="http://www.wieninger.at">www.wieninger.at</a></u></p>
<p><strong>Winzerhof Leopold</strong></p>
<p>Freundliches Ambiente mit hellem Holz, leckeres Buffet. Besonders die Rotweine sind eine Empfehlung.</p>
<p>Stammersdorfer Straße 18, 1210 Wien, Tel. +43-1-292 13 56; <u><a href="http://www.winzerhof-leopold.at">www.winzerhof-leopold.at</a></u></p>
<p><strong>Wiltschko</strong></p>
<p>Die Weinlounge in den Weingärten – ein Heuriger der neuen Art. Dazu gibt es leichte Küche und feine Weine.</p>
<p>Wittgensteinstraße 143, 1230 Wien, Tel. +43-1-888 55 60; <u><a href="http://www.weinbau-wiltschko.at">www.weinbau-wiltschko.at</a></u></p>
<p><strong>Zahel</strong></p>
<p>Heuriger mit guter Restaurantküche und ausgezeichneten Rotweinen aus Mauer, außrdem sowie Weißwein von Spitzenlagen am Nussberg.</p>
<p>Maurer Hauptplatz 9, 1230 Wien, Tel. +43-1-889 13 18; <u><a href="http://www.zahel.at">www.zahel.at</a></u></p>
<p>Alle Mitgliedsbetriebe der Qualitätsplattform „Der Wiener Heurige“ findet man auf: <u><a href="http://www.wienerwein.at">www.wienerwein.at</a></u></p>
<p><strong><u>Öffnungszeiten aller Wiener Heurigen</u></strong></p>
<p><strong>Wiener Heurigenkalender: </strong>Übersicht der Wiener Heurigen und deren Öffnungszeiten.<br />
<u><a href="http://www.wienerheurige.at">www.wienerheurige.at</a></u></p>
<hr />
<h3><strong>Melange, Buchteln und Literatur: das Wiener Kaffeehaus<br />
</strong></h3>
<p><strong>Für Wien-Besucher ist es eine Attraktion, für Anrainer ein zweites Wohnzimmer, für Künstler und Literaten eine Institution: das Wiener Kaffeehaus. Die Wiener Kaffeehauskultur zählt sogar zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.</strong></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-4777" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Wien_Kaffeehaus_1544712321-1024x683.jpg" alt="" width="690" height="460" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Wien_Kaffeehaus_1544712321-1024x683.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Wien_Kaffeehaus_1544712321-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Wien_Kaffeehaus_1544712321-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Wien_Kaffeehaus_1544712321.jpg 1170w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></p>
<p>Thomas Bernhard hat seine Liebe zum Kaffeehaus in „<strong>Wittgensteins Neffe</strong>“ auf seine unvergleichliche Art beschrieben: „Das typische Wiener Café, das in der ganzen Welt berühmt ist, habe ich immer gehasst, weil alles in ihm gegen mich ist. Andererseits fühlte ich mich jahrzehntelang, gerade im Bräunerhof, das immer ganz gegen mich gewesen ist (wie das Hawelka), wie zu Hause, wie im Café Museum, wie in anderen Kaffeehäusern von Wien.“</p>
<p><strong><u>Wiener Kaffeehäuser mit (literarischer) Tradition:</u></strong></p>
<ul>
<li><strong>Bellaria:</strong> Jugendstil-Café, fallweise Live-Musik-Veranstaltungen, Bellariastraße 6, 1010 Wien, Tel. +43-1-523 53 20, <u><a href="http://www.cafebellaria.at">www.cafebellaria.at</a></u></li>
<li><strong>Bräunerhof:</strong> Thomas Bernhards Stammcafé hat immer noch Stil. Sa, So, Ftg spätnachmittags Damentrio. Stallburggasse 2, 1010 Wien, Tel. +43-1-512 38 93, <u><a href="http://www.braeunerhof.at">www.braeunerhof.at</a></u></li>
<li><strong>Central</strong>: Tradition, neu belebt. Klaviermusik täglich 17-22 Uhr. Herrengasse/Strauchgasse, 1010 Wien, Tel. +43-1-533 37 63–61, <u><a href="http://www.palaisevents.at">www.palaisevents.at</a></u></li>
<li><strong>Daniel Moser:</strong> Szenelokal am Standort des ersten Wiener Kaffeehauses. Rotenturmstraße 14, 1010 Wien, Tel. +43-1-513 28 23 <u><a href="http://www.danielmoser.at">www.danielmoser.at</a></u></li>
<li>Hawelka: Nach wie vor ein Künstlerlokal, wunderbar schäbig. Buchteln! Dorotheergasse 6, 1010 Wien, Tel. +43-1-512 82 30, <u><a href="http://www.hawelka.at">www.hawelka.at</a></u></li>
<li><strong>Landtmann</strong>: Politiker und Künstler sind Stammgäste im Haus neben dem Burgtheater. Universitätsring 4, 1010 Wien, Tel. +43-1-241 00-100, <u><a href="http://www.landtmann.at">www.landtmann.at</a></u></li>
<li>Ministerium: Das typische rot-plüschige Interieur diente schon öfter als Filmkulisse. Georg-Coch-Platz 4, 1010 Wien, Tel. +43 (1) 512 92 25, <u><a href="http://www.cafeministerium.at">http://www.cafeministerium.at</a></u></li>
<li>Sperl: Viel gerühmt und oft ausgezeichnet, Kaffeehausromantik im schönsten Sinn. Gumpendorfer Straße 11, 1060 Wien, Tel. +43-1-586 41 58, <u><a href="http://www.cafesperl.at">www.cafesperl.at</a></u></li>
<li><strong>Weimar</strong> bei der Volksoper: Ein Treff für Publikum und Künstler der Volksoper. Währinger Straße 68, 1090 Wien, Tel. +43-1-317 12 06, <u><a href="http://www.cafeweimar.at">www.cafeweimar.at</a></u></li>
</ul>
<hr />
<h2>Gut übernachten in Wien</h2>
<p><em>8 Hotels, die ein bisschen anders sind: Unterkünfte mit Flair und/oder einem besonderen Design- oder Kunstangebot.</em></p>
<h3>The Guesthouse Vienna &#8211; das Hotel als Wohnzimmer</h3>
<p><strong>Hast du Freunde in Wien, dann lade sie ins Hotelzimmer ein – sie sind herzlich willkommen. Das  Boutiquehotel The Guesthouse Vienna konzipierte der britische Star-Designer Terence Conran als Wohnzimmer. Diesen Gedanken verfolgte er konsequent von der Rezeption bis zum Restaurant.</strong></p>
<p>Schräg vis-à-vis von der Albertina und nur fünf Minuten vom Stephansplatz entfernt befindet sich das Designhotel mit Conciergeservice, das sich wie eine private Wohnung anfühlt. Die Rezeption ähnelt einem Empfangssalon, und in den modernen, aber doch wohnlich eingerichteten Zimmern fühlt man sich wirklich wohl. Die auskragenden Fenster sind als gemütliche Sitznischen konzipiert, darin findet sich sogar eine kleine Auswahl an Bestseller-Büchern. Am besten man nimmt darin Platz, schenkt sich ein Gläschen österreichischen Wein ein – jedes Zimmer ist mit einem Weinklimaschrank, bestückt mit vier verschiedenen heimischen Weinen, einer Minibar und Espressomaschine ausgestattet – und beobachtet das bunte Treiben zwischen Albertina und Staatsoper.</p>
<p>Einzelne Designklassiker von Wittmann und Oswald Haerdtl oder der Freischwinger-Stuhl „Nr. 2“ von Friedrich Kiesler sorgen zusätzlich für mondänes Wohngefühl. Molton-Brown-Pflegeprodukte und handgemachte organische Seifen von Lederhaas verwöhnen den Körper. Für einen erholsamen Schlaf sorgt ein ätherisches Pillow-Spray. Beim Betreten des Hauses fällt der erste Blick auf die Brasserie und die Bäckerei – eine Kooperation mit dem prämierten Holzofenbäcker Gragger &amp; Cie. Frisches Brot und Gebäck gibt es nicht nur zum À-la-carte-Frühstück, das zu jeder Tageszeit serviert wird, es wird auch über die Gasse verkauft. Serviert werden leichte und gesunde Gerichte, zubereitet mit hochwertigen regionalen Zutaten. Der Küchenchef achtet bei der Speisenwahl auf Tradition und deren zeitgemäße Interpretation und serviert eine sämige Schwarzwurzel-Kartoffelsuppe mit Räucherkarpfen oder die Entenbrust mit Rote-Rüben Gnocchi. Das Thema Wien ist kulinarisch vertreten durch die Bouillon vom Rind mit Petersiliengrießknödel, dem Wiener Schnitzel mit Erdäpfel-Vogerlsalat sowie dem Fiakergulasch mit Serviettenknödel und Wachtelspiegelei.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>The Guest House Vienna, Führichgasse 10, 1010 Wien. <u><a href="http://www.theguesthouse.at">www.theguesthouse.at</a></u></p>
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<h3>Boutiquehotel Stadthalle &#8211; das erste Null-Energie-Bilanz-Hotel der Welt</h3>
<p>Am Anfang stand der Wille, einen Beitrag zu einer intakten Umwelt zu leisten. Doch im Laufe der Renovierungsarbeiten wurde Eigentümerin Michaela Reitterer bewusst, dass sie aus dem traditionsreichen Haus ein Vorbild für nachhaltigen Tourismus machen könnte. Mit der Realisierung dieses Traumes erbringt sie den Beweis, dass Klimafreundlichkeit keinesfalls mit einem Verlust von Komfort oder Design einhergehen muss.</p>
<p>Dank der Photovoltaikanlagen, des ausgeklügelten Bewässerungssystems für Garten und Lavendelfeld, des Zubaus in Passivhausbauweise und vieler weiterer Feinheiten schafft es das Boutiquehotel Stadthalle, mehr Strom zu erzeugen, als es benötigt. Im Stammhaus mit 48 Zimmern, dass das Null-Energie-Bilanz-Hotel komplettiert, ist jedes Zimmer unterschiedlich eingerichtet. Für wiederkehrende Gäste oder solche, die mit dem Zug oder Fahrrad anreisen, gibt es 10 Prozent Ermäßigung.</p>
<p>Boutiquehotel Stadthalle, Hackengasse 20, 1150 Wien. <u><a href="http://www.hotelstadthalle.at">www.hotelstadthalle.at</a></u></p>
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<h3>Hollmann-Beletage &#8211; Wohnzimmer für Weitgereiste</h3>
<p>Gerade einmal 25 Zimmer (die meisten davon mit großen, offenen Bädern) zählt das Hollmann-Beletage. Nicht viele – und dennoch genug, um der Hauptstadt-Hotellerie einen neuen Akzent zu verleihen. Denn das Hollmanns, benannt nach seinem Gründer Robert Hollmann – einem ehemaligen Koch, Bäcker und Schauspieler – ist einfach anders und individueller als andere Häuser. So trifft man sich hier zum Beispiel nicht in einer anonymen Lobby, sondern im „Wohnzimmer“ mit Klavier und Bibliothek. Und statt der allmorgendlichen Schlacht am Buffet wird im kleinen, küchenartigen Speisesaal ein mehrgängiges Frühstücksmenü serviert.</p>
<p>Wer will, kann im eigenen Heimkino mit Freunden einen Filmabend verbringen, auf der Dachterrasse relaxen oder im Mini-Spa (von Stammgästen ebenso liebevoll wie wienerisch auch gerne „Spa-tscherl“ genannt) saunieren und dabei den Flammen im Kamin zuschauen. Dazu kommt, nur eine Ecke weiter, Hollmanns Salon, ein mit einer Haube gekröntes Restaurant, das sich ebenso unkonventionell wie das Hotel präsentiert und in Wiens schönstem barockem Innenhof untergebracht ist. Biologisch, regional, saisonal: Dies sind die drei Säulen der Küchenlinie.</p>
<p>All das plus der einzigartigen Lage in der Altstadt, nur zwei Gehminuten vom Stephansdom entfernt, war sogar der „New York Times“ eine lobende Erwähnung wert. Die größte Ehre haben dem Haus jedoch die als kritisch bekannten Einheimischen erbracht. Weil so viele Wiener einmal eine Nacht im Hollmann-Beletage verbringen wollten, wurde eigens für sie ein Package namens „Viennese Lovers“ aufgelegt. Darin enthalten: Übernachtung, Candle-Light-Dinner, Prosecco, Blumen und ein Langschläfer-Frühstück im Zimmer.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Hollmann-Beletage, Köllnerhofgasse 6, 1010 Wien. <u><a href="http://www.hollmann-beletage.at">www.hollmann-beletage.at</a></u></p>
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<h3>Hotel Rathaus Wein &amp; Design &#8211; ein Haus für Wein-Liebhaber</h3>
<p><strong>Der Salzburger Haubenkoch Klaus Fleischhaker betreibt in Wien ein Hotel, in dem sich alles um den Wein dreht.</strong></p>
<p>Jedes der 39 individuell eingerichteten Doppelzimmer wurde einem österreichischen Top-Winzer gewidmet. Diese bestücken die ungewöhnliche Minibar auf „ihrem“ Zimmer mit ihren besten Weinen – und so kann man in intimer Atmosphäre edle Tropfen etwa von F. X. Pichler oder dem Weingut Umathum, Tement oder Bründlmayr verkosten. In der hoteleigenen Weinlounge wird jeden Monat ein neuer Winzer vorgestellt, und die Gäste können über Wein, Wien und Winzer plaudern. Auch schon früh am Morgen darf es Wein in Form von Weinkäse, Weingelee und Weingugelhupf sein. Das Hotel ist berühmt für sein Frühstück, deshalb sollte man sich während eines zwei- oder dreitägigen Aufenthalts zumindest einmal dafür reichlich Zeit nehmen. Für den eiligen Business-Gast gibt es Kipferl und Coffee to go zu günstigen Preisen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Hotel Rathaus Wein &amp; Design, Lange Gasse 13, 1080 Wien. <u><a href="http://www.hotel-rathaus-wien.at">www.hotel-rathaus-wien.at</a></u></p>
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<h3>Der Wilhelmshof &#8211; umweltfreundlich übernachten im Kunsttempel</h3>
<p><strong>Der Wiener Pigmentkünstler TyWaltinger setzte die künstlerischen Akzente im Wilhelmshof, der seit drei Generationen im Familienbesitz ist, als Vier-Sterne-ART-Hotel geführt wird und über die größte Solaranlage der Wiener Hotellerie verfügt.</strong></p>
<p>Der Wilhelmshof, dessen Namensgeber der bedeutendste Admiral der österreichischen Kriegsmarine, Wilhelm von Tegetthoff, ist, liegt exakt zwischen Prater und Innerer Stadt, und ist das einzige von Künstlerhand gestaltete Hotel Wiens. Der österreichische Künstler Ty Waltinger bediente sich bei der Gestaltung des Hotels wie in all seinen Werken der intensiven Leuchtkraft natürlicher Farbpigmente.</p>
<p>Kein Zimmer gleicht dem anderen, auffallend sind die individuell bemalten Lampenschirme sowie die Raumbilder. Es empfiehlt sich, statt des Lifts einmal die Treppe zu nehmen, um das Kunstprojekt „5 steps to heaven“ zu sehen, in dem der Künstler die fünf Halbstöcke des Hotels kreativ in Szene setzte. Der „gARTen“, eine grüne Wohlfühloase inmitten der Stadt, lädt dazu ein, sein Frühstück – am Buffet findet man viele regionale Produkte – unter Ty Waltingers acht Meter langem efeuumranktem „prozessualen Werk unter Natureinflüssen“ zu genießen oder an lauen Sommerabenden den Tag mit einem kühlen Bier ausklingen zu lassen. Dazu serviert werden auch kleine Kaffeehausgerichte wie Sacherwürstel oder Schinken-Käse-Toast. Das umweltbewusste Kunsthotel trägt das Österreichische Umweltzeichen, ist Mitglied der „Fabelhaften Hotels“, der Private City Hotels und der Sleep-Green-Hotels, einem Verbund von individuellen Hotels, die den Anspruch von Gästen erfüllen, die umweltfreundlich und ohne auf Komfort zu verzichten übernachten möchten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Kunsthotel Wilhelmshof, Kleine Stadtgutgasse 4, 1020 Wien. <u><a href="http://www.derwilhelmshof.com">www.derwilhelmshof.com</a></u></p>
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<h3>Hotel Schwalbe &#8211; Opernball auf Wunsch inklusive</h3>
<p><strong>Es gibt sie noch, die kleinen, liebevoll und familiär geführten Stadthotels, in denen man sich gleich wie zu Hause oder wie bei guten Freunden fühlt. Eines davon ist die Schwalbe in Wien.</strong></p>
<p>Nur ein paar Minuten dauert die Fahrt mit der nahe gelegenen U3 bis zum Stephansdom. Ebenso kurz ist man zu Fuß in den Wienerwald unterwegs. City-Flair oder Ruhe und Erholung ? Den Gästen im Hotel Schwalbe im 16. Wiener Bezirk liegt die Stadt zu Füßen und die Natur im Rücken. Und das macht die Entscheidung an manchen Tagen so schwer, dass man nach dem Frühstück einfach im lauschigen Innenhof oder im „erdbeerfrischen“ Speisesaal sitzen bleibt, um nichts weiter zu tun, als dieses Haus zu genießen. Denn die Schwalbe bietet all das, was man sich als Städtereisender wünscht: erstklassige Lage, stimmungsvolles Ambiente, freundliches, hilfsbereites Personal, ruhige, geschmackvolle Zimmer und mitunter sogar ein kleines, aber feines Abendprogramm, wenn man mal keine Lust auf Ausgehen hat. So wird im hoteleigenen Kultursalon z. B. Kaffeehausliteratur zum Besten gegeben, oder aber die Wiener Salon Schrammeln intonieren wohlbekannte Walzermelodien und Heurigenlieder.</p>
<p>Interessant sind außerdem die Packages des Hauses: Ob frischverliebt, sportlich oder mit Freunden unterwegs – das Schwalbe-Team bietet jede Menge maßgeschneiderte Offerte. Besonderes Highlight: Das Opernball-Paket mit zwei Übernachtungen und Eintrittskarten für den heißbegehrten und immer sofort ausverkauften Ball der Bälle. Tipp: Opernball-Paket rechtzeitig vorbestellen!</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Hotel Schwalbe, Degengasse 45, 1160 Wien. <u><a href="http://www.hotelschwalbe.com">www.hotelschwalbe.com</a></u></p>
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<h3>25 hours Hotel beim Museumsquartier</h3>
<p><strong>Von der Dachterrasse hat man eine der schönsten Aussichten über Parlament, Rathaus und die gesamte City!</strong></p>
<p>Am besten, Sie vergessen einfach alles, was Sie bisher an Stadthotels gesehen haben. Denn das 25 hours in Wien ist anders. Es spielt mit den Träumen und Sensationen der Circuswelt. Der gemütliche „Dachboden“ mit Flohmarkt-Fundstücken, Longtable und schweren Sofas beherbergt eine Lounge-Bar. In dieser multifunktionalen Lounge wird morgens gefrühstückt, tagsüber ist Business angesagt, und abends genießen die Gäste bei Cocktails und DJ-Klängen die blaue Stunde.</p>
<p>Kein Zimmer gleicht dem anderen: Sie folgen einem betont fröhlichen Farbkonzept und wurden durch Wand-Illustrationen von Olaf Hajek und ausgewählte Designelemente zu Unikaten. Ein Highlight sind die Suiten im fünften Stock mit privater Terrasse inklusive Freiluft-Badewanne. Wer es lieber wärmer hat, kann nach einem Tag in der Stadt oder einem anstrengenden Arbeitstag in der 250 Quadratmeter großen Mermaid’s Cave in Sauna und Dampfbad schwitzen, abkühlen und relaxen. Der Gast findet eine Tee- und Getränkestation vor, dazu abgehängte Sessel, die ganz beschwingt als Schaukelstühle überraschen, und Zinkwannen, die mal Fußbecken und mal Ablagefläche sind. Zeitgleich wurde das italophile Restaurant „1500 Foodmakers“, das direkt an das Hotel angebunden ist, eröffnet. Hier wird die italienische Küche zeitgemäß und kosmopolitisch interpretiert. Natürlich gibt es auch Pizza, die sich aber optisch von der klassischen Pizza abhebt – handgezogen und eher mit Ecken und Kanten anstatt langweilig kreisrund.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>25 hours Hotel beim Museumsquartier, Lerchenfelder Straße 1–3, 1070 Wien. <u><a href="http://www.25hours-hotels.com/wien/">www.25hours-hotels.com/wien/</a></u></p>
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<h3>Hotel Altstadt Vienna &#8211; erotisch-opulentes Flair für Kunstfreunde</h3>
<p><strong>Mitten im 7. Bezirk, hinter der prachtvollen Fassade eines alten Patrizierhauses, befindet sich das Hotel Altstadt Vienna. Die 4*-Herberge gilt als Lieblings-Hide-away von Kunstliebhabern, Musikern und Individualreisenden aus aller Welt.</strong></p>
<p>Hier ein Warhol, dort ein Helnwein oder ein echter Attersee und nur ein paar Meter weiter eine Arbeit vom britischen Künstlerduo Gilbert &amp; George: Wer durch das Hotel Altstadt Vienna spaziert, fühlt sich mitunter wie in einer Kunstgalerie. Das ist zum einen der Sammelleidenschaft des Besitzers Otto Ernst Wiesenthal zu verdanken, der hier viele Werke aus seinem Privatbesitz präsentiert. Zum anderen ergänzen aber auch Leihgaben der Wiener Museen die Ausstellung im Hotel, das Mitglied der Schlosshotels &amp; Herrenhäuser ist. Der rote Salon des Hauses fungiert als Veranstaltungsort für Vernissagen und andere Kulturevents. Die Kunst macht aber auch vor den Türen der insgesamt 42 individuell eingerichteten Zimmer und Suiten nicht Halt: In den privaten Gästegemächern findet man ebenfalls zeitgenössische Malerei an den Wänden und ungewöhnliche Lichtobjekte an den Decken. Besonders sehens- und erlebenswert: Die neun erotisch-eleganten Designzimmer und Suiten, die Stararchitekt Matteo Thun mit pompösen Lustern, dunklem Parkett und rotem Samtmobiliar im Stil des frühen 20. Jahrhunderts eingerichtet hat. Sie sollen an Wiens berühmteste Prostituierte, die Mutzenbacherin, erinnern. Musikliebhaber steigen in der Bösendorfer Suite mit eigenem Flügel ab, während Honeymooner die White Suite wählen und Frischluftfanatiker den 120 Quadratmeter großen Dachgarten der Auersperg Garten Suite genießen.</p>
<p><strong> </strong><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Hotel Altstadt Vienna, Kirchengasse 41, 1070 Wien. <u><a href="http://www.altstadt.at">www.altstadt.at</a></u></p>
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<h3>Hotel Kärntnerhof &#8211; stilvoll wohnen zum günstigen Preis</h3>
<p><strong>Im Herzen der Wiener Altstadt, nur einen Steinwurf vom <a href="https://reisewiki.at/?s=Stephansdom">Stephansdom</a> entfernt, befindet sich der Kärntnerhof – ein Haus für budgetbewusste Reisende, die trotzdem nicht auf Stil und Eleganz verzichten möchten.</strong></p>
<p>„Drei Sterne in Fünf-Sterne-Lage“, so steht es auf der Homepage geschrieben. Und tatsächlich kann man in Wien kaum zentraler und trotzdem ruhiger wohnen als im Kärntnerhof. Wer’s nicht glaubt, darf der Traditionsherberge ruhig einmal aufs Dach steigen und von der Terrasse die Aussicht auf die barocken Türme des Heiligenkreuzerhofs und das umliegende Gassengewirr genießen: Hier ist man mittendrin und schwebt doch über den Dingen. Apropos Schweben: Für die Fahrt hinauf oder hinunter sollte man unbedingt in den mahagonigetäfelten und messingbeschlagenen Aufzug aus der Zeit der Jahrhundertwende steigen – ein Erlebnis! Oder aber man entscheidet sich fürs Treppenhaus und genießt unterwegs auf jeder der fünf Etagen die vielen Jugendstildetails an Fenstern, Türen und Decken.</p>
<p>Ähnlich stilvoll präsentieren sich auch die 41 Zimmer und drei Suiten des Hauses, die eindrucksvoll beweisen, dass „alt“ nicht gleich „abgewohnt“ bedeutet, sondern „top-gepflegt“ und mit viel Liebe in Schuss gehalten. Das Hotel liegt so ruhig, dass man morgens ausgeruht aufwacht, danach erwartet einen im Salon ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit vielen regionalen Produkten. Was außerdem beeindruckt: Die Mitarbeiter an der Rezeption stehen manchem Luxushotel-Concierge in nichts nach. Ob Theaterkarten besorgen, Restaurants reservieren oder einfach nur den romantischsten Weg von A nach B aufzeichnen – im Kärntnerhof sind Service-Profis am Werk.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Hotel Kärntnerhof, Grashofgasse 4, 1010 Wien. <u><a href="http://www.karntnerhof.com">www.karntnerhof.com</a></u></p>
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<h2>Gut einkaufen</h2>
<p>In Wien besser einkaufen: Hier finden Sie das typisch Wienerische, das Besondere und Regionale: Edles, qualitativ Hochwertiges und lokal Gefertigtes statt Massenware.</p>
<h3>Designermode</h3>
<p><strong>Eine innovative Modeszene macht auch außerhalb von Österreich von sich reden. Besonders in Wien ziehen immer mehr junge Designer internationales Interesse auf sich.</strong></p>
<p>Helmut Lang, einer der wohl bekanntesten Modeschöpfer, wurde 1956 in einem Wiener Randbezirk geboren. Mit 23 Jahren eröffnete er – völlig ohne Ausbildung – seine erste Boutique unter dem Namen „Bou Bou Lang“ in Wien. Sein Mentor und Förderer war damals der exzentrische Schauspieler Helmut Berger. Von Beginn an ging Langs Karriere steil bergauf: Nachdem er 1986 im Rahmen einer Wien- Ausstellung im Pariser Centre Pompidou auf sich aufmerksam gemacht hatte, ging dort noch im selben Jahr die erste Helmut-Lang-Modeschau über die Bühne.</p>
<p>Anfang der 1990er-Jahre gelang Lang mit seinen minimalistischen Kreationen – vorherrschend waren die Farben Schwarz, Weiß und Beige – endgültig der internationale Durchbruch. Er eröffnete Geschäfte in New York, Wien, München, Mailand, Paris, Tokio und Hongkong. 1998 zog er nach New York, wo er als erster nichtamerikanischer Modemacher in den „Council of Fashion Designers of America“ aufgenommen wurde. Ein Jahr später verkaufte er seine Firma zu 51 Prozent an Prada, 2001 zur Gänze. Heute hat sich Helmut Lang aus der Modebranche zurückgezogen und arbeitet als Künstler.</p>
<p>Ebenfalls international erfolgreich ist der türkisch-österreichische Modemacher <strong>Atil Kutoglu</strong>. Wie Lang ohne entsprechende Ausbildung, wurde Kutoglu in seinen Anfängen vom damals amtierenden Wiener Bürgermeister gefördert. 1991 präsentierte er seine erste Kollektion, bereits drei Jahre später folgten vielbeachtete Modeschauen in Düsseldorf, Mailand, Paris und New York. Seiner Herkunft entspricht der Stil des Designers mit türkischen Wurzeln: ein Mix aus orientalischen Elementen und klaren Linien. Vor allem seine Abendkleider finden inzwischen so prominente Abnehmerinnen wie die Schauspielerin Catherine Zeta-Jones oder Model Naomi Campell.</p>
<p><strong>Wendy &amp; Jim</strong></p>
<p>Wofür Lang und Kutoglu Anfang der 1990er-Jahre den Boden bereiteten, wird heute von einer lebendigen österreichischen Modeszene weitergeführt. Zum Beispiel von Helga Schania und Hermann Fankhauser, die 1997 ihr Label „<strong>Wendy &amp; Jim</strong>“ gründeten und bei Helmut Lang an der Universität für angewandte Kunst studierten. Ihren Stil bezeichnen sie selbst als „trocken und langsam“. Trend- Magazine wie „i-D“, „Purple“, „Selfservice“ und „*Surface“ zeigen immer wieder Modestrecken der beiden. Heute ist die Marke in schrillen Designerläden rund um den Globus präsent. Zum Beispiel in Hongkong, Tokio, Berlin, New York, Stockholm und natürlich in Wien, wo die beiden nach wie vor arbeiten und leben.</p>
<p><strong>Wendy &amp; JimOffice</strong><br />
Zieglergasse 68/2<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.wendyjim.com">www.wendyjim.com</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Petar Petrov</strong></p>
<p>Genau wie Schania und Fankhauser ging auch Petar Petrov aus der Modeklasse der „<strong>Angewandten</strong>“ hervor. Der Bulgare lebt seit 1999 in Wien und machte erstmals 2002 in Paris mit seinen Entwürfen auf sich aufmerksam. Hinter seinem Labelnamen „<strong>one of some by Petar Petrov</strong>“ steht der Gedanke, dass jedes Stück seiner Kollektion Teil eines größeren Gesamtwerks ist. Petrov wurde mittlerweile in den offiziellen Showkalender der Pariser „Fashion Week“ aufgenommen und hat bereits Stammkunden in den USA, Japan, Hongkong, Berlin und Paris.</p>
<p><u><a href="http://www.petarpetrov.com">www.petarpetrov.com</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Designer-Modeshops</strong></p>
<ul>
<li><strong>fabrics interseason hq</strong><br />
Haymerlegasse 6/1<br />
1160 Wien<br />
<u><a href="http://www.fabrics.at">www.fabrics.at</a></u></li>
<li><strong>Das Studio</strong><br />
Kirchengasse 17<br />
1070 Wien</li>
<li><strong>ArtUp</strong><br />
Bauernmarkt 8<br />
1010 Wien<br />
<u><a href="http://www.artup.at">www.artup.at</a></u></li>
<li><strong>makdesignshop</strong><br />
<strong>S</strong>tubenring 5<br />
1010 Wien<br />
<u><a href="http://www.makdesignshop.at">www.makdesignshop.at</a></u></li>
<li><strong>MQ point</strong><br />
Museumsquartier Wien<br />
täglich 10.00 &#8211; 19.00<br />
<u><a href="http://www.mqw.at/mq_point_fset.html">www.mqw.at/mq_point_fset.html</a></u></li>
<li><strong>Panna &amp; Fragola</strong><br />
Design Kultur Spiel****<br />
Oberer Stadtplatz 33<br />
3340 Waidhofen/Ybbs</li>
<li><strong>Magazzin</strong><br />
Bürgergasse 9<br />
8010 Graz<br />
<u><a href="http://magazzin.at">http://magazzin.at</a></u></li>
</ul>
<hr />
<p><strong>Anna Aichinger Mode für starke Frauen</strong></p>
<p>Mal ist es die Rock’n‘Roller-Pose, dann ein Hauch von Military, und wer sich auch dann noch nicht sicher ist, den überzeugen vielleicht Kollektions-Namen wie „Alphagirls&#8220;. Keine Frage: Anna Aichinger zählt zu den neueren Entdeckungen der österreichischen Modeszene, tauchte wie ein Komet als Gewinnerin des Wiener Fashion Award 2006 auf – und steht seither für Power-Frauen. „Meine Mode ist für die Frau, die in einer Machtposition sitzt und dabei auch noch gut ausschaut – streng, aber respektabel.“ Respektabel ging es auch weiter. Denn Aichingers kämpferische „Bombshell Block“-Kollektion, die ein wenig an Uniformen erinnert und hinsichtlich der Accessoires Anleihen bei den Ordensleisten hochdekorierter Generäle nimmt, wurde prompt in Paris und London gezeigt – ein weiterer Karriereschritt. Um unreflektierte Beiträge zum vor kurzem noch so trendigen Armeelook geht es der Modeschöpferin freilich nicht: Da bewegen sich Details wie der Atompilz-Aufnäher am schmalen Grat zwischen Ironie und Kritik, und das Gesamtbild verströmt viel subtile Strenge: hochgeschlossene Blusen aus Seide, überknielange Röcke oder Kleider, schmal geschnittene Hosen beweisen das auf den ersten Blick.</p>
<p>Aichinger ist, wenn man so will, eine typische Protagonistin für die neu erstarkte Wiener Modeszene. Vier Professoren an der Angewandten hatten unter anderem Anteil daran: Sie begann bei Jean-Charles de Castelbajac, studierte bei Paolo Piva, dann beim niederländischen Duo Viktor &amp; Rolf und machte schließlich vor drei Jahren bei Ralf Simons ihr Diplom – handverlesene Stars, wie sie seit Jahren am MAK zu finden sind. Apropos Diplomarbeit: Der Kampf der Geschlechter und der damals die Gemüter bewegende Krieg in Afghanistan verschmolzen schon früh zum martialischen Look. Aichingers Show-Kollektion „The Dandy Warlords“ fiel bereits damals auf – durch Kleidung, mit der sich Mannequins stärker als üblich verhüllen mussten.</p>
<p><u><a href="http://www.nachbarin.co.at">www.nachbarin.co.at</a></u> <u><a href="http://www.annaaichinger.com">www.annaaichinger.com</a></u></p>
<p>Erhältlich bei:</p>
<p>„Nachbarin – Europäisches Modedesign“ Gumpendorferstr. 17 1060 Wien Tel.: +43 1587 2169</p>
<hr />
<p><strong>Modedesign im Bisovsky-Stil</strong></p>
<p>Sie ist ein Mode-Geheimtipp – europaweit. Susanne Bisovsky ist eine der unkonventionellsten Designerinnen in Österreich. Ihren Modestil bezeichnet sie als „Wiener Chic“. Gemeinhin hat dieser Stil aber bereits einen Namen bekommen: der Bisovsky-Stil. Seit 15 Jahren arbeitet die in Linz geborene und in Wien lebende Designerin an ihren Kreationen, überarbeitet sie wieder und wieder. Aber eines versucht sie zu vermeiden, nämlich als Dirndl-Schneiderin bezeichnet zu werden. Ihre Kreationen sind unverkennbar: Überlagerungen der buntesten Muster, folkloristische Elemente kombiniert mit Eleganz oder kontrastiert mit Punk.</p>
<p><strong><u><a href="http://www.bisovsky.com">www.bisovsky.com</a></u></strong></p>
<hr />
<p><strong>Peter Pilotto</strong></p>
<p>Wenn Anna Wintour, Chefredakteurin der US-Vogue und mächtigste Mode-Instanz der Welt, bei einer Fashion-Show ganze 15 Mal in die Hände klatscht, ist das höchst ungewöhnlich. Wenn sie nach der Show auch noch hinter die Bühne geht, um dem Designer zu gratulieren, kommt das praktisch einer Sensation gleich. So geschehen bei den Herbst-Shows 2009 in London. Der mit so viel Lob bedachte Designer stammt aus Tirol, heißt <strong>Peter Pilotto</strong> und konnte sich zwei Wochen später auch noch darüber freuen, dass Michelle Obama weltweit in allen Nachrichtensendungen in einer seiner ungewöhnlichen Blusen zu sehen war.</p>
<p><strong> </strong><strong>Peter Pilotto</strong><br />
<u><a href="http://www.peterpilotto.com">www.peterpilotto.com</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Lena Hoschek</strong></p>
<p>Die Fans von <strong>Lena Hoschek</strong> stammen aus einem anderen Metier, sind aber nicht weniger berühmt. Pop-Liebling Katy Perry etwa ist verrückt nach Hoscheks Entwürfen, die mit einer originellen Mischung aus Fifties-Style, Folklore und Erotik weibliche Kurven in die Mode zurückbrachte. Und das Wiener Design-Duo <strong>Wendy &amp; Jim</strong>kommt international so gut an, dass es nicht nur zu den Pariser Hauptacts der Prêt-à-Porter-Wochen zählt, sondern sogar Mitglied der „Chambre Syndicale du Prêt-à-Porter des Couturiers et des Créateurs de Mode“ ist. Im österreichischen Modedesign hat sich in den letzten Jahren eine lebendige Szene etabliert, die international immer mehr Furore macht. Ein alpenländisches Modewunder?</p>
<p>Ausgangspunkt der modischen Erfolgsstory sind drei hervorragende Modeschulen in Wien, die seit der Jahrtausendwende zum Motor einer ungewöhnlichen Kreativbewegung wurden. Die Schulen in Schloss Hetzendorf und in der Herbststraße vermitteln handwerkliches Know-how und Modegespür auf höchstem Niveau, die Modeklasse an der Universität für Angewandte Kunst wird seit einigen Jahren ausschließlich von internationalen Mode-Stars geleitet. Design-Koryphäen wie Vivienne Westwood, Jean-Charles de Castelbajac, Victor &amp; Rolf und Raf Simons holten die österreichische Mode aus dem Dornröschenschlaf.</p>
<p><strong>Lena Hoschek</strong><br />
1070 Wien, Gutenberggasse 17<br />
8010 Graz, Joanneumring 3<br />
<u><a href="http://www.lenahoschek.com">www.lenahoschek.com</a></u></p>
<hr />
<p><strong>ulliKo</strong></p>
<p>Seither entwickelt sich die Wiener Mode-Szene immer dynamischer, die jungen Austro-Designer/innen bewegen sich in einem originellen Spektrum zwischen gut tragbarer Mode und Mode als Kunst. Bestes Beispiel: das Label <strong>ulliKo</strong>. Designerin Ulrike Kogelmüller verwendet für ihre Kollektionen – höchst artifiziell – ausschließlich die Farben Rot, Schwarz und Weiß und lebt ihr großes Faible für Geometrie und abstrakte Formen. Das Resultat ist alles andere als museal: witzige, überraschende und auf eine moderne Art zeitlose Damenmode. Kogelmüller profitiert wie Lena Hoschek und eine ganze Riege von Jung-Designern interessanterweise von der jahrzehntelangen Bedeutungslosigkeit Wiens im internationalen Mode-Zirkus. Abseits des Modediktats der großen Fashion- Metropolen Paris und London konnten die jungen Modemacher mit ihren Arbeiten einen höchst eigenständigen Weg entwickeln.</p>
<p><strong>ulliKo Shop</strong><br />
Kirchengasse 7<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.ulliko.com">www.ulliko.com</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Fashion Week</strong></p>
<p>Drehscheibe für die neue Modeszene ist das MuseumsQuartier in Wien und der umgebende siebte Bezirk. Im MuseumsQuartier finden nicht nur die „Austrian Fashion Week“ für junge Mode im Herbst und der jährliche „Modepalast“ im quartier21 statt, man kann die Kollektionen der angesagten Jung-Designer auch in mehreren Shops kaufen. Der <strong>Showroom Combinat</strong> etwa ist eine Mischung aus Werkraum und Geschäft, der gleich mehreren Modemacher/inne/n Heimat bietet: <strong>Pitour</strong>, das Label von Maria Oberfrank, steht für reduzierte Mode mit eleganten Details, die in Handarbeit als Einzelstücke gefertigt werden. Das junge Modelabel <strong>MASI</strong> kreiert trendige Knitwear für die urbane Individualistin. Die <strong>Boutique Gegenalltag</strong> zeigt in wechselnden Themenausstellungen aktuelle Designer-Kollektionen, bei <strong>styleaut.com</strong> wird sowohl online als auch im „realen“ Shop die größte in Wien erhältliche Auswahl an junger österreichischer Mode geboten – insgesamt sind 50 Modemacher im Angebot. Nicht weit entfernt vom MuseumsQuartier führt der komplett in Weiß gehaltene Concept Store „Park“ auf zwei Etagen österreichische Avantgarde-Designer, die auch international Aufsehen erregten: <strong>Awareness &amp; Consciousness, Edwina Hörl, Fabrics Interseason oder The House of the Very</strong>.</p>
<p><strong>Combinat</strong><br />
Pitour, Masi, usw.<br />
MuseumsQuartier<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.combinat.at">www.combinat.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Boutiquen der jungen Designer</strong></p>
<p>Vor allem aber findet man im 7. Bezirk hinter dem MuseumsQuartier die eigenen Boutiquen der jungen Designer. Da verkaufen Doris Bittermann und Maria Fürnkranz-Fielhauer die klaren, reduzierten Entwürfe ihrer <strong>wiener kollektion</strong>, mit der sie oft traditionelle Formen wie Schürzen und Wickelkleider neu interpretieren. <strong>Maronski</strong>, das Label von Martina Meixner, präsentiert extravagante, aber alltagstaugliche Kleidung für selbstbewusste Frauen. <strong>Sixxa</strong>, die Modelinie der aus dem Grafik-Design kommenden Kathi Macheiner, steht für angesagte Streetwear. Sandra Gilles designt und verkauft in ihrer französisch anmutenden „Petite Boutique“ feinste Nachtwäsche unter dem Titel „<strong>Nuit Blanche</strong>“ und eine kleine, aber feine Damen-Kollektion, bei der jedes Stück selbst genäht wird. Die ursprünglich aus Russland stammende Lena Kvadrat nennt ihr Label und ihren Shop <strong>Art Point</strong> und versteht Mode als Mittel zur Kommunikation. Elke Freytag, jüngster Zugang im Modeviertel, kreiert mit „<strong>täglich elke</strong>“ einen modern- minimalistischen Stil, geprägt von klaren und femininen Schnitten, während sie mit ihrer Zweitlinie „<strong>freytag nacht</strong>“ Weiblichkeit und Glamour an die Frau bringt. <strong>Ina Kent</strong>, Wiens Aushängeschild in puncto Ledertaschen, verkauft ihre lässigen, multifunktionalen Bags in der Lindengasse. Und Lili Ploskova designt für ihr Label <strong>LILA PIX</strong> elegante Accessoires, für die sie oft naturbelassene Seide einsetzt.</p>
<p>Viele der Shops und Designer des 7. Bezirks sind unter dem Netzwerk „7tm“ zu erreichen – und bieten einen feinen Service: individuell buchbare Shopping- und Fashion-Touren durch das Viertel, bei Wunsch Styling-Beratung inklusive. Für Besucher der Stadt werden ausgewählte Kollektionen auf Wunsch sogar ins Hotel geliefert. So können Mode-Interessierte in Ruhe gustieren und bei Gefallen kaufen. Denn die lebendige Modeszene Wiens macht nicht nur international immer lauter auf sich aufmerksam. Sie will vor allem eines: nahe an den Kunden bleiben und mit chicen und leistbaren Kollektionen Wiener Style in die Welt bringen.</p>
<hr />
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Boutique gegenalltag</strong><br />
MuseumsQuartier<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.gegenalltag.at">www.gegenalltag.at</a></u></p>
<p><strong>Styleaut</strong> <strong>Shop</strong><br />
MuseumsQuartier<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.styleaut.com">www.styleaut.com</a></u></p>
<p><strong>Park</strong>, Concept Store<br />
Designer: Edwina Hörl, Fabrics Interseason, The House of the Very u.a.<br />
Mondscheingasse 20<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.park.co.at">www.park.co.at</a></u></p>
<p><strong>wiener konfektion</strong><br />
Siebensterngasse 20<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.wienerkonfektion.at/">www.wienerkonfektion.at/</a></u></p>
<p><strong>Maronski</strong><br />
Lindengasse 1<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.maronski.at">www.maronski.at</a></u></p>
<p><strong>Sixxa</strong><br />
Kirchengasse 22<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.sixxa.at">www.sixxa.at</a></u></p>
<p><strong>la petite boutique</strong><br />
Lindengasse 25<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.sandragilles.com">www.sandragilles.com</a></u></p>
<p><strong>art point vienna</strong><br />
Westbahnstraße 3<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.artpoint.eu">www.artpoint.eu</a></u></p>
<p><strong>elke freytag</strong>, Shop + Atelier<br />
Lindengasse 14<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.elkefreytag.com">www.elkefreytag.com</a></u></p>
<p><strong>InaKent</strong><br />
Lindengasse 46<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.inakent.com">www.inakent.com</a></u></p>
<p><strong>Showroom LILA PIX</strong><br />
Lindengasse 5<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.lilapix.net">www.lilapix.net</a></u></p>
<p><strong>7tm</strong><br />
Netzwerk<br />
<u><a href="http://www.7tm.at">www.7tm.at</a></u></p>
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<h3>H<strong>üte</strong></h3>
<p>Julia Cranz ist Österreichs vermutlich kreativste Hutmacherin und laut Eigenangabe auch die verrückteste. Ihre Kunden heißen Sarah Jessica Parker, Grace Jones, Jan Delay oder Anna Netrebko. Und für die arbeitet sie mit Nieten, Federn, Perlen oder Wildschweinzähnen. Das Design ihrer Hüte ist facettenreich: klassische Melone, royaler Hochzeitshut, Sternhaarreifen, Spinnenhut, Pelzkappe mit Katzenohren. Sie behütet Stars, gestaltet Einzelstücke nach Wunsch und kreiert gemeinsam mit Ruth Kubyk komplette Kostümbilder fürs Theater. Sie traf eine der wichtigsten Stylistinnen Amerikas und durfte 2005 auf der New York Fashion Week ausstellen.</p>
<p><u><a href="http://www.juliacranz.com">www.juliacranz.com</a></u></p>
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<h3>Porzellan und Glas</h3>
<p><strong>A</strong><strong>ugarten</strong></p>
<p><strong>Seit fast 300 Jahren wird in Wien „weißes Gold“ erzeugt. Das edle Porzellan ist noch immer reine Handarbeit, und die kann man bei einer Führung durch die Porzellanmanufaktur Augarten ganz aus der Nähe erleben.</strong></p>
<p>Österreichs Präsidenten speisen von Geschirr aus dem Hause Augarten, Staatsgäste erhalten die edle Keramik als offizielles Geschenk, Reisende leisten sich die teuren Vasen und Figuren gerne als urösterreichisches Souvenir. Mit genauer Handarbeit und anspruchsvoller künstlerischer Gestaltung – heute entwerfen international anerkannte Designer neue Serien – vereint Augarten Tradition mit zeitgenössischem Kunstverständnis.</p>
<p>Die Manufaktur, in der sämtliches Augarten-Porzellan gefertigt wird, liegt idyllisch in Wiens ältestem Barockgarten zwischen Nebengebäuden des Schlosses Augarten. An Wochentagen öffnet sie um 10.00 Uhr ihre Türen für Besucher: Zwischen Brennöfen und Türmen aus halbfertigem Geschirr kann man bei Führungen den Handwerkern zusehen, wie sie hochkonzentriert und bedächtig Lipizzanerfiguren zusammenfügen, Tassen glasieren, Teller drehen oder Vasen mit Chinoiserien und Biedermeiermotiven bemalen. Dabei finden sie aber stets Zeit, um sich mit den Gästen über ihre Arbeit zu unterhalten. Und das Beste: Man kann auch selbst Hand anlegen und eigene Stücke unter professioneller Anleitung modellieren und bemalen – und später gebrannt mit nach Hause nehmen. Seit einigen Jahren gibt es neben einem neuen Museum auch ein Alt-Wiener Restaurant, einen Shop und Werkräume für Kreativkurse.</p>
<p><u><a href="http://www.augarten.at">www.augarten.at</a></u></p>
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<p><strong>Rottner</strong></p>
<p><strong>Hedwig Rotter: Wiener Porzellan-Interpretin</strong></p>
<p>Seit 2007 kreiert sie unter dem Namen Manodesign – vom Lateinischen „manus“, die Hand: Schließlich werden Hedwig Rotters feine Produkte – Tableware, Accessoires, Interior – von Hand gefertigt. Dabei geht es der Absolventin der Wiener Angewandten, Meisterklasse Matteo Thun, um die Abgrenzung zur industriellen Fertigung.</p>
<p>Nichts soll an Massenprodukte erinnern, ungewöhnlich zerbrechlich dürfen die Unikate aber durchaus sein. Kein Wunder: Hedwig Rotters Liebe gilt hochwertigem Porzellan, das von ihr bei stets 1260 Grad Celsius gebrannt wird. Souverän lotet sie dabei die ganze Bandbreite des fragilen Materials aus, spielt mit gewohnten Formen, fordert das zerbrechliche Material immer aufs Neue heraus. Auch die viel gepriesene jüngste Kollektion „Dottings“ belegt das auf den ersten Blick: Wie aus einer Märchen-Fantasie entsprungen, wirkt die schneeweiße runde Vase mit den vielen unterschiedlich großen Löchern, die nun auch im Schauraum im Herzen des Ottakringer Szeneviertels SoHo zu finden ist – eher Netz als Vase. Maximal Grenzen verschieben – das ist hier ernst gemeint. „Oft bricht alles beim letzten Loch“, erzählt Hedwig Rotter, die hier, in der Wiener Grundsteingasse, sowohl Atelier als auch Verkaufsraum hat. Einen zunehmend auch international wahrgenommenen Namen machte sich Hedwig Rotter zunächst mit themenorientierten Arbeiten. Die Keramik-Gefäße, die an jene Papier-Beutel erinnern, die Air-Sickness-Gebeutelte aus dem Flugzeug kennen, sind etwa einem Projekt entsprungen, in dem es um die Veredelung von Recycling-Produkten ging. Aber auch Humor spielt eine wichtige Rolle. Fußballschuhe aus Porzellan, wahlweise in Gold oder Platin überzogen? Teelichterhalter plus Porzellan- Hirschgeweih? Die vergoldete Geweihminiatur als Brosche „Krickerl de luxe“ und Steinbock plus Edelweiß als Deko einer Porzellanuhr? Auch das ist hier zu finden.</p>
<p>Produkte erhältlich bei: manodesign Grundsteingasse 36 1160 Wien <u><a href="http://www.manodesign.at">www.manodesign.at</a></u></p>
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<p><strong>Schneekugeln</strong></p>
<p><strong>Über 300 Museen warten in Wien darauf, erkundet zu werden. Neben so berühmten Häusern wie der Albertina oder dem Mumok gibt es auch jede Menge skurrile Geheimtipps zu entdecken. Einer davon ist das Schneekugelmuseum mit angeschlossener Manufaktur.</strong></p>
<p>Was eine hochwertige Schneekugel ausmacht? Unter anderem die Geschwindigkeit, mit der die Flocken nach dem Schütteln auf den Boden sinken. Bei billigen, industriell gefertigten Exemplaren ist das Gestöber zumeist nach einer halben Minute vorbei. Bei den Schneekugeln, die in Erwin Perzys kleiner Wiener Manufaktur bis heute in Handarbeit hergestellt werden, schweben die funkelnden Schneekristalle hingegen bis zu zwei Minuten lang scheinbar schwerelos durch das Glas! Kein Wunder, schließlich kann sein Unternehmen, das einst vom Großvater – dem Erfinder der Schneekugel – gegründet wurde, auf mehr als ein Jahrhundert Erfahrung und Know-how zurückblicken!</p>
<p>Viele kostbare Exponate aus all den Jahren sowie die Original-Werkstatt von Erwin Perzy I. lassen sich heute im firmeneigenen Museum bewundern. Außerdem erfährt man bei einer Führung auch alles über die unzähligen Sonderanfertigungen, die im Hause Perzy hergestellt wurden. So entstand hier beispielsweise auch eine silberne Schneekugel für Bill Clinton, in die original Konfetti von seiner Einführungsparade eingearbeitet wurden. Wer will, kann nach dem Museumsbesuch im dazugehörigen Shop sein Lieblingsmodell erstehen – oder seine Wunsch-Schneekugel in Auftrag geben.</p>
<p>Wichtige Infos: Führungen müssen vorher telefonisch angemeldet werden. Die Öffnungszeiten können variieren, im Advent ist das Museum täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.</p>
<p><u><a href="http://www.viennasnowglobe.at">www.viennasnowglobe.at</a></u></p>
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<h3>Möbel und Design</h3>
<p><strong>Das Möbel-Café – Einzelstücke zum Besitzen</strong></p>
<p>„Herr Ober, zahlen bitte! Also das waren: Mineralwasser, Toast, zwei Melange. Und natürlich der Stuhl, auf dem ich sitze. Über die Leuchte denke ich noch ein wenig nach.“ Nicht jede Stadt hat ein Café, in dem man die Möbel, die im Lokal herumstehen, nach gemütlichem Test auch gleich einpacken und mitnehmen kann. Wien schon. „Das Möbel-Cafe“ heißt die Erfindung des Wiener Design- Enthusiasten Lothar Trierenberg, und der Name ist dabei Programm. Denn auch wenn sich der Topfenstrudel durchaus sehen lassen kann – in der Regel dreht sich hier alles um modernes Design. Denn das „Möbel-Cafe“ ist Talente-Schau, Designladen und Café in einem. Junge Nachwuchs-Designer können ihre Prototypen ausstellen oder originelle Leuchten aufhängen – und im Idealfall gleich an den Mann bzw. die Frau bringen.</p>
<p>Das ungewöhnliche Konzept ist zugleich ein Gradmesser für die aktuelle österreichische Designoffensive. Lange genug musste man darauf warten. Gut hundert Jahre, um genau zu sein. Damals rückte die regionale Ausprägung des Wiener Jugendstils die Stadt ins Zentrum des internationalen Architektur- und Designgeschehens, beeinflusste Avantgardisten in aller Welt. Davon ist man freilich auch jetzt noch ein gutes Stück weit entfernt. Aber immerhin: die Ausbildung der Wiener Angewandten und der anderen Design-Hochschulen des Landes, die junge Talente kontinuierlich durch die hochkarätige Leitung ihrer Meisterklassen fördert, jährlich stattfindende Avantgarde-Schauen wie die Vienna Design Week, vielfältige Einrichtungen wie das Designzentrum Wien im Museumsquartier, aber auch regionale Aktivitäten, etwa die von der steirischen Wirtschaftsförderung unterstützte Organisation Creative Industries Styria (CIS), tragen heute Früchte – Stichwort Vernetzung. Die Modeszene hält da locker mit: Vienna Fashion Week, Fashion Day, Vienna Awards, Modepalast, Blickfang-Messe – längst jagt ein Termin den anderen.</p>
<p><u><a href="http://www.dasmoebel.at">www.dasmoebel.at</a></u></p>
<p><strong>das möbel</strong> das café Burggasse 10 1070 Wien Tel.: + 43 1 5249 497 täglich 10:00 bis 01:00 Uhr</p>
<p><strong>das möbel</strong> &gt; das geschäft Gumpendorferstraße 11 1060 Wien Tel.: +43 1 9243 834 Mo.–Fr. 10:00 bis 18:30 Uhr Sa. 10:00 bis 16:00 Uhr</p>
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<p><strong>WerK  Möbel</strong></p>
<p>Die alten Garnituren der Wiener Straßenbahnen gelten als Auslaufmodell. Sukzessive machen sie neuen Niederflurzügen Platz – oder sollen als Vintage-Bim am Wiener Ring ihre letzten Runden drehen. Wie gut, dass es da Designer wie das Wiener Paar Werner und Katja Nussbaumer gibt. Seit langem realisieren die beiden als „WerK“-Duo Kleinmöbel, und mitunter verschlägt es sie auf der Suche nach spannenden „Rohstoffen“ – und wohl im Stile echter Recycling-Avantgardisten – auch auf die Altdeponien am Wiener Stadtrand. Ein durchaus interessanter Ort für die Material-Recherche, wie die eben dort angefundenen Alt-Straßenbahnen beweisen, die den beiden Designern prompt einen besonders wertvollen Rohstoff lieferten: Es handelte sich um jene nostalgisch verbrämten Schichtholzsitze, die so manchen Wiener ein halbes Leben lang durch die Stadt getragen haben – emotionale Hardware, die nun auf eine neue Schiene gebracht wurde.</p>
<p>Die Recycling-Möbel, die aus den entsorgten Sitzen entstanden sind, und die dank Freischwinger-Technik nun bequemes Sitzen ermöglichen, starteten so noch einmal durch. Sie schafften es in Designgalerien ebenso wie in die Sammlung des Wiener MAK. Vor allem aber sind die nostalgischen Möbel „WerK“-Stücke im besten Sinne: Weil Reminiszenzen an die Stunden, die so mancher User auf den Bim-Sitzen verbrachte, nicht ausgeblendet werden. Und weil das Neue nicht aus dem OFF hereinstürmt, sondern als behutsam aus dem zeitlichen und räumlichen Umfeld herausgeschältes Kontinuum anklopft. So gesehen schaffen WerK auch Gucklöcher auf den Fluss der Zeit.</p>
<p>Erhältlich bei:</p>
<p><strong>das möbel</strong> &gt; das geschäft Gumpendorferstraße 11 1060 Wien Tel.: +43 1 9243834 Mo.–Fr. 10:00 bis 18:30 Uhr Sa. 10:00 bis 16:00 Uhr</p>
<p><u><a href="http://www.dasmoebel.at">www.dasmoebel.at</a></u></p>
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<p><strong>Backhausen &#8211; Textilien</strong></p>
<p><strong>Das Wiener Traditionsunternehmen produziert seit 1849 Stoffe und Möbel-Textilien höchster Qualität. Und es verfügt über das weltweit größte Archiv von Originalentwürfen des Wiener Jugendstils.</strong></p>
<p>Schon vor über 100 Jahren übernahm Backhausen die textile Ausstattung vieler Wiener Repräsentationsbauten – der Staatsoper, des Parlaments, des Burgtheaters und des Kaiserhauses. 1888 wurde dem Familienunternehmen deshalb der Titel „k. u. k. Hoflieferant“ verliehen. Weltberühmt wurde Backhausen vor allem durch seine Nähe zur Wiener Werkstätte und der Wiener Jugendstilkunst. Die Firma, Gründungsmitglied und Hauptlieferant der Wiener Werkstätte, produzierte Möbel- und Vorhangstoffe, Druckstoffe und Teppiche nach Originalentwürfen von Künstlern wie Josef Hoffmann, Koloman Moser, Joseph Maria Olbrich und Otto Wagner. Über 3.500 dieser Originalentwürfe existieren bis heute und können im Wiener-Werkstätte-Museum, das an den eleganten Backhausen-Shop angeschlossen ist, gratis besichtigt werden. Und bis heute stellt Backhausen Stoffe und Accessoires auf Basis dieser Originale her. Die kann man übrigens gleich vor Ort kaufen – Geschichte zum Mit-nach-Hause-Nehmen!</p>
<p><u><a href="http://www.backhausen.at">www.backhausen.at</a></u></p>
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<p><strong>EOOS</strong></p>
<p>Einpacken und mitnehmen – das geht beim jüngsten Entwurf der momentan wohl erfolgreichsten österreichischen Designer eher schwer: Immerhin handelt es sich um etwas so Voluminöses wie die Schamanen-Sauna, bei der EOOS soeben die Wellness-Weisheit der Naturvölker neu interpretieren. Neben Temperatur und Luftfeuchtigkeit können per „Kommando-Stein“ nämlich auch Farb-Licht und Sound individuell eingestellt werden. So tauchen per Knopfdruck eigene „Welten“ auf: Vorprogrammierte Kombinationen aus Wärme, Luftfeuchtigkeit, und nicht zu vergessen: Sound, entführen dann Richtung „Jungle“, „Desert“, „Asia“, „Mediterranea“ oder „Indian“. Man ahnt: Es geht um archaische Bilder. Um die Schichten, die sich in den Tiefen der Produkt-Semantik tummeln. Die Schwitzhütte als Zugang zur inneren Welt, das Produkt als Schlüssel für alte Rituale und Kulturen – dieser Ansatz machte die 1995 gegründete Gruppe EOOS längst zu Stars der internationalen Designszene. Martin Bergmann, Gernot Bohmann und Harald Gründel schöpfen aus der Kraft archaischer Vorbilder – mit dem Ziel, im Rahmen von Design auch unbewusste Sehnsüchte und Ängste zu thematisieren. Poetische Analyse nennen die vielfach ausgezeichneten EOOS diese Methode.</p>
<p><u><a href="http://www.eoos.com">www.eoos.com</a></u></p>
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<p><strong>mischer´traxler</strong></p>
<p><strong>Möbel-Experimente</strong>: Katharina Mischer und Thomas Traxler sind mischer´traxler. Gemeinsam gestalten sie Produkte, Möbel, Ausstellungen, wobei das Hauptaugenmerk im Experimentellen und Konzeptionellen liegt. Sie testen, experimentieren, analysieren, verwerfen wieder, spielen mit neuen Materialien und Techniken. Und sie setzen auf Sonnenenergie, Körbe, Sitzmöbel und Lampen, die von solarbetriebenenMaschinen produziert werden.</p>
<p><u><a href="http://www.mischertraxler.com">www.mischertraxler.com</a></u></p>
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<p><strong>Lobmeyr-Glas</strong></p>
<p><strong>Glasdesign mit Extravaganz:</strong> Lobmeyr ist eine Institution in der berühmten Kärntner Straße in Wiens Innenstadt. Und das Handelshaus ist weltberühmt für seine Glaswaren, wie etwa Swarovski bei Kristall. Lobmeyr-Glas-Beleuchtungen bestechen durch ihr teils extravagantes Design. Auch deswegen, weil sich das altehrwürdige Unternehmen jungen, kreativen Strömungen nicht verschließt und mit jungen Designern zusammenarbeitet. Spannend und inspirierend.</p>
<p><u><a href="http://www.lobmeyr.at/">www.lobmeyr.at</a></u></p>
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<h3>Märkte</h3>
<h4>Der Wiener Naschmarkt</h4>
<p>Der Geruch von frischer Minze kitzelt in der Nase, wird aber sofort übertroffen von exotischen Düften nach Curry und Kurkuma und nur einen Schritt davon entfernt vom himbeersüßen Aroma wilder Rosen, die in Eimern geparkt auf Käufer warten. Ein türkischer Händler preist lautstark seine Zuckermelonen an, gegenüber verkauft ein chinesischer Koch heiße Nudeln aus dem Wok und der Bio-Bäcker aus dem Weinviertel schlichtet Dinkel-Obst-Törtchen ins Regal. Eine Reise um die Welt dauert am Wiener Naschmarkt nicht 80 Tage, sondern ist locker in vier Minuten zu schaffen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-4785" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/wien_naschmarkt_1544715036-1024x682.jpg" alt="" width="690" height="460" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/wien_naschmarkt_1544715036-1024x682.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/wien_naschmarkt_1544715036-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/wien_naschmarkt_1544715036-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/wien_naschmarkt_1544715036.jpg 1170w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></p>
<p>Österreichs größter Markt, der „Bauch von Wien“, lädt von Montag bis Samstag zum Bummeln, Staunen, Entdecken und Genießen ein. Hier zeigt Wien seinen legendären „Melting Pot“-Charakter: Wiener Schmäh mischt sich mit osteuropäischem Charme, orientalisches Flair mit südländischem Temperament. Zu kaufen gibt es am Naschmarkt alles, was in der Küche gebraucht werden kann: Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Brot und Käse. Aber auch Spezialitäten, wie persischer Kaviar, Sushi, Austern oder Kernöl, werden in den grünen Marktständen, die sich dicht an dicht die Wienzeile entlang ziehen, angeboten. Und die besten Produkte des Naschmarkts werden unter den Wienern wie Geheimtipps gehandelt. Bei den Brüdern Umar etwa gibt es die frischesten Meeresfrüchte der ganzen Stadt, bei Herta Gruber legendäre T-Bone-Steaks, die sogar mit der Qualität vom Kobe-Rind verglichen werden. Und der persische Herr Maan vom Kräuterhaus besorgt nicht nur alle Gewürze dieser Welt, er stellt auch Schwarzkümmelöl her, das als Haus- und Wundermittel im Orient gegen unzählige Krankheiten zum Einsatz kommt.</p>
<p>Samstags bietet am westlichen Rand des Naschmarkts ein zusätzlicher Bauernmarkt landwirtschaftliche Produkte und Regionales aus erster Hand. Und von dort sind es nur ein paar Schritte zum wöchentlichen Flohmarkt, wo man zwischen Antiquitäten, Büchern und Platten, Trödelware und Kuriositäten stöbern kann. Der Samstag ist überhaupt der beste Tag für Marktliebhaber in Wien. Zwar sind die insgesamt 25 Märkte der Stadt die ganze Woche über geöffnet, aber am Wochenende bieten sie alle noch zusätzliche Schmankerl. Am Karmelitermarkt gibt es am Samstag die größte Slow-Food-Corner der Stadt: Hier werden ausschließlich traditionelle, bodenständige und regionale Produkte aus umweltbewusster Herstellung verkauft. Biologisches Gemüse, Alpenlachs und Bio-Holzofenbrot sind ebenso zu erstehen wie Käse der besten kleinen Käsereien Österreichs und Fleischprodukte alter Schweinerassen. Der Brunnenmarkt in Ottakring wiederum – sonst fest in türkischer Hand – wird am Samstag durch den Yppenmarkt erweitert, auf dem Bauern aus dem Umland ihre Waren verkaufen. Am Schnittpunkt der beiden Märkte befindet sich eine Wiener Institution: „Der Staud“. Im modernen Pavillon verkauft Herr Staud seine weltberühmten Marmeladen und eingelegtes Gemüse im Glas. Die anregende Multi-Kulti-Atmosphäre des Marktes zieht besonders das Szene-Publikum, Künstler und junge Kreative an: Neuerdings ist das Samstag-Frühstück in einer der Bars am Yppenmarkt unverzichtbares Ritual zum Wochenausklang.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Kräuterhaus: Stand 24</strong></li>
<li><strong>Fleischwaren Herta Gruber: Stand 47</strong></li>
<li><strong>Umar Fisch: Stand 38/39</strong><br />
<u><a href="http://www.umarfisch.at">www.umarfisch.at</a></u></li>
<li><strong>Überblick Wiener Märkte:</strong><br />
<u><a href="http://www.wiener-maerkte.at">www.wiener-maerkte.at</a></u></li>
<li><strong>Naschmarkt Wien</strong><br />
Parallel zur Linken Wienzeile, 1040 Wien<br />
<u><a href="http://www.wienernaschmarkt.eu">www.wienernaschmarkt.eu</a></u></li>
</ul>
<hr />
<h4>Brot und Süßes</h4>
<p><strong>Erich Kasses</strong></p>
<p><strong>Gut Ding braucht Weile. Für Brot gilt das ganz besonders. Mit ein Grund dafür, warum es immer weniger Bäcker und fast nur noch Backshops gibt. In einem kleinen Dorf im österreichischen Waldviertel aber ist die Welt noch in Ordnung. Denn da werkt Erich Kasses, der langsamste &#8211; und wahrscheinlich beste Bäcker Österreichs.</strong></p>
<p>Thaya liegt ziemlich weit ab vom Schuss. Oder auch ganz in der Mitte: Nach Wien sind es 130 Kilometer, nach Prag 140. Die Grenze, die längst nur noch im Kopf besteht, liegt gleich im Nachbarort. Die Schnellstraße, die nach langen Diskussionen nun doch zwischen den beiden mitteleuropäischen Metropolen gebaut wird, führt jedoch in weitem Bogen um Thaya herum. Schlecht für die Chancen, dass sich hier in Hinkunft mehr Betriebe, vielleicht sogar aus Zukunftsbranchen, ansiedeln. Gut für jene, die hier nur die gute Waldluft, die bemerkenswerte Architektur der Häuser – für ein so entlegenes Dorf erstaunlich prächtig –, oder gar das außergewöhnlich gute Brot des örtlichen Bäckers suchen. Für sie, die aus der Stadt hierher kommen, wirkt die abgeschiedene Atmosphäre von Thaya wie ein Tonikum für die gereizten Sinne.</p>
<p>Wenn sie das Brot von Erich Kasses essen, so heißt der Bäcker hier, dann geht es ihnen gleich noch einmal so gut. Dabei ist der Mann verrückt. Das darf man durchaus so sagen, das sieht Erich Kasses nämlich selbst genau so: „Wer zwanzig verschiedene Sauerteige kultiviert, der muss ein bissl ein Spinner sein“. Das Resultat gibt dem Bäcker aus Thaya im Waldviertel freilich recht: Sein Brot ist wirklich besonders gut, so gut, dass es längst auch in Wien, und vielleicht bald auch in Prag, verkauft wird. Und er bäckt es in vielen verschiedenen Varianten, bis zu 135 Sorten Brot, Gebäck und Süßes, jede Nacht in seiner Backstube.</p>
<p>Das allein ist noch nicht so speziell. Dass Kasses aber die vielen Sorten ausschließlich mit naturbelassenen Zutaten zubereitet, ohne E-Zusatzstoffe, mit minimalem Hefeeinsatz &#8211; dafür mit den erwähnten zwanzig verschiedenen, über Jahre selbst kultivierten Sauerteigen und mit ungefilterter Salzsole statt raffiniertem Salz: Das gibt es heute fast nirgends mehr. Dass er ein Sauerteig-Ciabatta und einen Panettone herstellt, bei denen selbst fanatische Italiener in Ehrfurcht erstarren, weil sie etwas so Gutes, Authentisches selbst in der Heimat kaum noch bekommen &#8211; das macht ihm nicht so bald jemand nach.</p>
<p>Brot dieser Qualität braucht vor allem eines: jede Menge Zeit. Deshalb wurde er nun als erster österreichischer Bäcker in die Vereinigung der „Slow Baker“ aufgenommen, einen Verein, der sich im Zeitalter tiefgekühlter Chemie-Teiglinge und künstlich parfümierter Backshops dem Schutz eines gefährdeten Handwerks verschrieben hat: der Herstellung von Brot nach überlieferten Techniken. Seitdem darf Kasses sich sozusagen offiziell als „langsamster Bäcker des Landes“ bezeichnen, ein Titel, der ihm durchaus gefällt: „Weil sich die Langsamkeit auf die Teigführung bezieht, auf die Zeit, die man dem Teig gibt, sich aromatisch zu entwickeln.“</p>
<p>Tatsächlich ist Zeit das entscheidende Moment, wenn es um die Entstehung erstklassigen Brotes geht: Jene Bakterienkulturen, die Sauerteig – und damit den Wohlgeschmack – erst entstehen lassen, wollen sorgfältig kultiviert und mehrmals täglich gefüttert werden. Idealerweise über mehrere Tage, denn nur so entsteht aus einem geschmacklich eher dumpfen Mehl-Wasser-Gemisch die aromatische Basis für eine der ältesten kulinarischen Kulturleistungen überhaupt: Brot.</p>
<p>Bei Erich Kasses arbeiten die Kulturen für jene Brotsorten, die sich besonders gut verkaufen, in massiven Metallbottichen oder, für die Spezialsorten, in kleinen Holzfässern, die er selbst gezimmert hat. Das tun sich heute immer weniger Bäcker an, weil es, wie auch bei Kasses, dazu führt, dass man, in und außerhalb der Arbeitszeit, alle acht Stunden zu den Sauerteigen muss, um sie mit frischem Wasser und Mehl weiter „anzufüttern“. Zusammen mit den sozial ohnehin kaum verträglichen Arbeitszeiten ist dies ein durchaus triftiger Grund dafür, dass es immer weniger echtes Bäckerbrot gibt.</p>
<p>Jeden Tag, bis auf Sonntag, steht der 52-jährige Kasses pünktlich um drei Uhr früh in der Backstube. Dietmar Eggenberger, seit 25 Jahren in der Firma und laut Kasses sein würdiger „Stellvertreter“, ist zu diesem Zeitpunkt bereits seit eineinhalb Stunden bei der Arbeit, gemeinsam mit zwei weiteren Gesellen und fünf Lehrlingen. Langsame Teigführung heißt nämlich nicht, dass es dabei auch in der Backstube langsam zugehen darf – im Gegenteil: Ab fünf Uhr fahren die ersten Lieferwagen aus, bis dahin müssen nicht alle, aber doch etliche der Sorten fertig gebacken sein. Kasses, in kurzen Hosen, T-Shirt und Bäckerschürze, ist für die Teigarbeit zuständig: Er formt die Brote, speziell die empfindlichen Ciabatte aus dem hoch aufgegangenen, extrem wabbeligen, luftigen und duftigen Weizensauerteig, der vom Olivenöl glänzt. Er formt sämtliche Handsemmeln (um die 300 in 45 Minuten!), weil sie „nun einmal die Visitenkarte jedes Bäckers sind“, wie er sagt. Er bestimmt, wie viele Handvoll selbsteingelegte Rumrosinen zum Striezelteig kommen und kontrolliert mittels Duftprobe, ob der Waldstaudensauerteig aus einem im Waldviertel heimischen Urgetreide auch brav arbeitet. Zwischendurch gesellt er sich zu den Lehrlingen, die heute Morgen 2500 <strong>Mohnflesserln</strong> zu flechten haben. Stellvertreter Eggenberger bedient derweil die fünf Öfen: Schiebt hier einen Wagen mit <strong>Striezeln</strong> in den Heißluftofen, schießt dort Ciabatta rotonda in den sieben Tonnen schweren Steinofen ein.</p>
<p>Wenn wir schon dabei sind: das Sauerteig-Ciabatta. Es ist jenes Brot, das Kasses’ Ruhm wesentlich begründet hat. Dabei hat Ciabatta anderswo einen denkbar schlechten Ruf. Es gilt als halb durchgebackener Teigling, bis oben hin voll mit Kunsttriebmitteln und Konservierungsstoffen ebenso wie als „dünne Luft mit Kruste“ aus dem Backshop-Ofen mit einem Geschmack wie gerösteter Karton. Bei Kasses schmeckt man den Sauerteig und das <strong>Roggenmalz</strong>, da macht die luftige, saftige Krume auch Tage nach dem Kauf noch Freude. In Thaya selbst verkauft er es freilich bis heute kaum, die Kunden aus dem Ort stehen mehr auf seine Semmeln. In Wien, wo es an etlichen feinen Adressen vertrieben wird, da ist es allabendlich mit schöner Regelmäßigkeit ausverkauft.</p>
<p>Bis heute ist Kasses’ mit Abstand wichtigster Abnehmer Meinl am Graben, das legendäre Gourmet-Fachgeschäft in der Wiener Innenstadt, wo sich die Leckerbissen aus allen Teilen des Landes, aber auch aus der weiten Welt, auf zwei Etagen ausbreiten dürfen. Der inzwischen pensionierte Meinl-Geschäftsführer Helmut Touzimsky war es auch, der Kasses vor mehr als 20 Jahren den „alles entscheidenden Tipp“ gegeben hatte: „Backen Sie so wie zu Großvaters Zeiten, das hat Zukunft“, riet er Kasses, als dieser damals mit ein paar Waldviertler Mohnzelten am Graben vorstellig geworden war. „Lange hab ich Meinl nur diese Mohnzelten geliefert, wobei die Lieferung mehr gekostet hat, als die Ware wert war.“, sagt Kasses heute, „Aber dann sind ihm die guten Bäcker nach und nach in Pension gegangen und so kam ich an die Reihe.“ Auch wenn es noch viele Jahre dauern mag, bis das bei Kasses einmal der Fall sein wird, stellt man sich schon bei dem Gedanken die bange Frage: Und, wer bäckt uns dann unser Brot?</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Folgende Geschäfte führen Kasses’ Brot in Wien:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Schwarzes Kameel</strong><br />
Bognergasse 5<br />
1010 Wien<br />
<u><a href="http://www.kameel.at">www.kameel.at</a></u></li>
<li><strong>Pöhl am Naschmarkt</strong><br />
Stand 167<br />
1040 Wien<br />
<u><a href="http://www.poehlamnaschmarkt.at">www.poehlamnaschmarkt.at</a></u></li>
<li><strong>Pöhl am Kutschkermarkt</strong><br />
Kutschkergasse<br />
1180 Wien</li>
<li><strong>Rumpel</strong><br />
Hietzinger Hauptstr. 13<br />
1130 Wien<br />
<u><a href="http://www.hietzing.at/Unternehmen/portrait.php?id=6522">www.hietzing.at/Unternehmen/portrait.php?id=6522</a></u></li>
<li><strong>Feinkost Schober</strong><br />
Währingerstraße 3<br />
1090 Wien<br />
<u><a href="http://www.feinkost-schober.at">www.feinkost-schober.at</a></u></li>
<li><strong>Leban</strong><br />
Porzellangasse 50<br />
1090 Wien</li>
<li><strong>Edith’s Bauernladen</strong><br />
Fuhrmanngasse 1<br />
1080 Wien</li>
<li><strong>Reformhaus Verde</strong><br />
Josefstädter Straße 27<br />
1080 Wien</li>
<li><strong>Reformhaus Buchmüller</strong><br />
Neubaugasse 17-19<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.reformhaus-buchmueller.at/newweb/index.htm">www.reformhaus-buchmueller.at/newweb/index.htm</a></u></li>
</ul>
<hr />
<h4>Empfehlenswerte Bäckereien</h4>
<ul>
<li><strong>Felzl</strong> &#8211; spezialisiert auf Toscanabrot, beliefert etliche italienische Restaurants.<br />
Schottenfeldgasse 88<br />
1070 Wien<br />
<u><a href="http://www.felzl.at">www.felzl.at</a></u></li>
<li><strong>Trabzon</strong> &#8211; Türkische Bäckerei mit Verkauf direkt in der traditionellen Holzofen-Backstube! Laufend frisches Brot, das Maisbrot ist eine Sensation.<br />
Brunnengasse 65<br />
1160 Wien</li>
<li><strong>Grimm</strong> &#8211; einst k.u.k.-Hofbäcker, bekannt für seine große Auswahl an Backwaren für Allergiker<br />
Kurrentgasse 10<br />
1010 Wien</li>
<li><strong>Meissl</strong>&#8211; Qualitätsbäcker, hat nur vormittags geöffnet!<br />
Leystraße 130<br />
1200 Wien</li>
</ul>
<hr />
<h4>Gute Konditoreien</h4>
<p>Besonders eindrucksvoll und vielfältig glänzt die Kurkonditorei Oberlaa mit ihren süßen Kreationen in sechs Filialen in Wien. Über hundertfünfzig Ganzjahres- und Saisonköstlichkeiten warten hier in hell erleuchteten Vitrinen darauf, ausgesucht und vernascht zu werden: Konfekt, Kuchen, Torten und noch viel mehr kreatives Allerlei.</p>
<p>In Wien sollte man übrigens auch an den Filialen der Aida-Cafés nicht vorbeigehen. Und zwar nicht nur wegen Patisserie und Kaffee: Die zum großen Teil aus den 1960er-Jahren stammenden Inneneinrichtungen genießen – neben den schicken, rosafarbenen Kostümen der Serviererinnen – mittlerweile Kultstatus. Auch Demel, Sacher und das traditionsreiche Hawelka lohnen einen Besuch.</p>
<ul>
<li><strong>Demel</strong> &#8211; K.u.K Hoflieferant Wien<br />
<u><a href="http://www.demel.at">demel.at</a></u></li>
<li><strong>Sacher</strong>– K.u.K. Hoflieferant Wien<br />
<u><a href="http://www.sacher.com">sacher.com</a></u></li>
<li><strong>Kurkonditorei Oberlaa</strong><br />
<u><a href="http://www.oberlaa-wien.at">oberlaa-wien.at</a></u></li>
<li><strong>Café Hawelka, Wien</strong><br />
Wiener Künstlercafé, berühmt für seine Buchteln<br />
<u><a href="http://www.hawelka.at">hawelka.at</a></u></li>
<li><strong>Café Konditorei Aida</strong>, Wien<br />
26 kleine, intime Filialen, für die man Rosa mögen sollte.<br />
<u><a href="http://www.aida.at">aida.at</a></u></li>
</ul>
<hr />
<h2>Tipp zum Weiterlesen: ungewöhnliche Orte, überraschend, verstörend, amüsant und schön</h2>
<p><u><a href="https://www.amazon.de/gp/product/389705969X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=389705969X&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21">111 Orte in Wien die man gesehen haben muss</a></u></p>
<p>111 Einblicke und Einsichten in ungewöhnliche Orte, überraschend, verstörend, amüsant und schön verspricht der etwas andere Wien-Reiseführer: „hinter den diskret versteckten Tapetentüren der alten Monarchie ebenso wie in den schrill erleuchteten Entrees des New Vienna, in postmodernen Kaffeehäusern, musealen Beisln, politischen Waschsalons und längst vergessenen Hinterhöfen“.</p>
<p>Lesen Sie nach, wo sich Wien richtig böse, und wo ist es richtig gemütlich ist, wo sich das schönste Stundenhotel der Stadt befindet und wo der Kopf eines Mörders hinter Glas liegt …</p>
<p>Dieses Buch ist ein wahrer Lesegenuss für all jene, die bei ihrem Besuch nicht nur das übliche Standard-Touristenprogramm abspulen möchten.</p>
<p>Von Peter Eickhoff  / Emons Verlag</p>
<p><strong>Spiegel-Bestseller Nr. 1</strong> in Stadtführer Wien</p>
<p>Beitragsbild: Haas Haus, Stephansdom, Do&amp;Co, Copyright www.peterrigaud.com</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weinkultur in Österreich.  Der Guide für Genussreisende</title>
		<link>https://reisewiki.at/wein-uhudler-schilcher-gruener-veltliner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2018 13:35:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Weinbau in Österreich Weinbau gibt es in Österreich schon seit langer Zeit. Bereits die Kelten beherrschten diese Kunst, wenn auch noch in einer vergleichsweise primitiven <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/wein-uhudler-schilcher-gruener-veltliner/" title="Weinkultur in Österreich.  Der Guide für Genussreisende">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Weinbau in Österreich</h2>
<p>Weinbau gibt es in Österreich schon seit langer Zeit. Bereits die Kelten beherrschten diese Kunst, wenn auch noch in einer vergleichsweise primitiven Form. Funde von Traubenkernen belegen, dass es im Burgenland und in Niederösterreich bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. Kulturreben gab. So richtig in Schwung kam der österreichische Weinbau dann durch die Römer, die den systematischen Anbau ins Land brachten.</p>
<p>Der Weinbau ist in Österreich nach wie vor sehr kleinteilig strukturiert. Die meisten heutigen Weinbaubetriebe gingen aus einer gemischten Landwirtschaft mit Ackerbau und Viehzucht hervor und rund die Hälfte von ihnen verfügt über eine Rebfläche von weniger als fünf Hektar – große Mengen werden hier nicht produziert. Im Handel und Export ist das oft ein Nachteil, der aber durch die Gründung von sogenannten „DAC’S“ (Distructus Austriae Controllatus), also geschützten Herkunftsbezeichnungen für einen bestimmten Weintyp, teilweise ausgeglichen wird. Zugleich führt diese Tatsache aber zu einer enormen Vielfalt der Weinszene und Individualität der Weine. Anders gesagt: Wein aus Österreich ist kein Massenprodukt, denn jede Flasche trägt die Handschrift ihres Winzers.</p>
<p>Die Hauptanbaugebiete sind die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Wien. Immer mehr Betriebe werden als Bio-Weingärten geführt. Am höchsten ist der Anteil in Wien. Insgesamt gibt es in Österreich rund 45.000 Hektar Weinanbauflächen. Diese Zahl ist seit mehreren Jahren in etwa unverändert.</p>
<p>Österreich ist vor allem für seine Weißweine bekannt. Etwa zwei Drittel des Anbaus entfallen auf Weißwein-Sorten; rund ein Drittel auf Rotwein-Rebsorten. Unter den Weißweinen ist der Grüne Veltliner mit einem Anteil von rund 30 Prozent die beliebteste Rebsorte, gefolgt von Welschriesling, Müller-Thurgau und anderen Weißwein-Rebsorten. Bei den Rotweinen hat der Zweigelt mit 14 Prozent die Nase vorn, gefolgt vom Blaufränkischen und dem Blauen Portugiesen sowie anderen weniger häufigen Rotwein-Rebsorten. Der Österreicher trinkt pro Jahr rund 27 Liter Wein. Das sind um etwa neun Flaschen mehr als der durchschnittliche deutsche Bundesbürger jährlich genießt.</p>
<p>Weitere Infos: <a href="http://www.weinausoesterreich.at">www.weinausoesterreich.at</a></p>
<p><em> </em></p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-4370 size-medium" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Weißwein_1518097072-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Weißwein_1518097072-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Weißwein_1518097072.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><em>Österreich ist vor allem ein Weißwein-Land.</em>  <em>Nicht zuletzt wird der in den USA der Einfachheit halber als „Gruner“ bezeichnete Wein im Ausland geschätzt – spiegelt er doch mit seiner Frische und seiner pfeffrig-würzigen Aromatik wohl wie kein zweiter die Identität des Weinlandes Österreich wider.</em></p>
<hr />
<h2>Die wichtigsten Weinbauregionen Österreichs im Überblick</h2>
<p><strong> </strong><strong><a name="_Toc462823862"></a>Weinviertel , Niederösterreich</strong></p>
<p>Das Weinviertel in Niederösterreich ist das größte Weinbaugebiet Österreichs. Und international bereits ein Begriff. Eigentlich nicht wegen der sanft-hügeligen Weinidylle, den vielen pittoresken Kellergassen oder der kleinen Weindörfer. Sondern dank des Grünen Veltliners, der österreichischen Nationalrebsorte schlechthin. <strong>Rebe: </strong>Der Grüne Veltliner aus dem Weinviertel besticht durch einen speziell würzig- pfeffrigen Geschmack. Die Sorte hat ihren Ursprung in Österreich. Und von hier aus hat die Rebe einen weltweiten Siegeszug hingelegt. Daher ist der österreichische Veltliner mittlerweile weltweit gefragt, ein Exportschlager.</p>
<p><strong><a name="_Toc462823863"></a>Wachau, Niederösterreich</strong></p>
<p><strong> </strong>Die Wachau ist die wohl schönste Flusslandschaft Europas. Die Weinterrassen aus Gestein ziehen auf den steilen Hängen ihre grafischen Linien durch die Landschaft. Zwischen den imposanten Weinbergen mäandert die Donau. Überall schmiegen sich idyllische Weindörfer in die Hänge, und dazwischen gibt es unzählige Kulturschätze wie Burgen, Kirchen und Schlösser. Kein Wunder, dass die Wachau zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.</p>
<p><strong>Rebe:</strong> In der Wachau gibt es neben dem Grünen Veltliner vor allem Riesling-Weine. Ursprünglich kommt die Sorte aus dem deutschen Oberrhein und wurde im 15. Jahrhundert erstmals genannt. Vom Rhein wurde die Sorte schon früh nach Österreich an die Donau gebracht. Vor allem in der Wachau bringt es der Riesling durch die sehr späte Ernte zu höchster Reife.</p>
<p><strong><a name="_Toc462823864"></a>Südsteiermark</strong></p>
<p>Es ist eine Landschaft wie aus dem sprichwörtlichen Bilderbuch – und das ist bestimmt kein Euphemismus: steile Weinhänge, idyllische Weinstraßen, grandiose Panoramen. Keine Frage, es ist eine der reizvollsten Weinlandschaften Europas. Wer hierher kommt, verlässt die Region nicht so schnell. Oder kommt schnell wieder zurück. Aber nicht nur der Landschaft wegen, sondern auch wegen der duftigen, frischen Weine und der herzlichen Winzer.</p>
<p><strong>Rebe:</strong> Die Südsteiermark ist ein Treffpunkt Europas – allein schon aufgrund der Weinreben. Die bedeutendste ist nämlich der Sauvignon Blanc. Die Rebe hat ihren Ursprung in Loire, Frankreich. Aber bereits im 19. Jahrhundert wurde die Sorte unter der Bezeichnung Muskat- Sylvaner von Erzherzog Johann eingeführt. Heute gehören die steirischen Sauvignons zu den besten weltweit.</p>
<p><strong><a name="_Toc462823865"></a>Neusiedlersee, Burgenland</strong></p>
<p>An den Ufern des Neusiedlersees, in dieser malerischen pannonischen Flachebene, reifen herrlich fruchtige Rotweine, allen voran der Zweigelt. Kein Wunder, die Reben können in den weitläufigen, geschlossenen Weingärten Sonne pur speichern.</p>
<p><strong>Rebe:</strong> Der Zweigelt ist ein Österreicher – und ist die meistverbreitete Rotweinsorte des Landes. Sie wurde von Friedrich Zweigelt im Jahr 1922 aus den zwei Reben Blaufränkisch und St. Laurent neu gezüchtet.</p>
<p><strong><a name="_Toc462823866"></a>Leithagebirge , Burgenland</strong></p>
<p>Kaum ein anderes Weinbaugebiet erlaubt eine solche Vielfalt an Weintypen. Wenn man vom lauschigen Burgenland spricht, dann findet man es zweifelsohne hier in den reizvollen Weinorten wie Jois oder Winden. Mit herzlichen Einheimischen, die den Gästen stolz ihren Weißburgunder und Chardonnay servieren.</p>
<p><strong>Rebe:</strong> Der blumige Weißburgunder hat im Leithagebirge eine österreichische Heimat gefunden. Die Rebe hat ihren Ursprung in der Region Burgund, Frankreich. Von dort trat sie eine lange Reise an, die sie nach Deutschland, Österreich und Italien geführt hat. Man könnte auch sagen: der Weißburgunder, ein Europäer!</p>
<p><strong><a name="_Toc462823867"></a>Wien</strong></p>
<p>Wien ist die wohl einzige Millionenmetropole weltweit, die von so prächtiger Natur und Weinbergen umgeben ist. Die Stadt hat sogar ihren „hauseigenen“ Wein. Und faszinierende Plätze, wo sich die Lebenslust der Einheimischen entfaltet. Zum Beispiel im reizvollen Heurigenviertel Grinzing oder auf den Weinhängen des Kahlenbergs mit grandiosem Ausblick auf die Reben.</p>
<p><strong>Rebe:</strong> Kaum ein Wiener Winzer verzichtet auf den traditionellen Gemischten Satz. Im Weingarten sind dabei verschiedene Rebsorten gemeinsam ausgepflanzt. Sie werden danach auch gemeinsam geerntet und zu Wein verarbeitet. Der Wiener Gemischte Satz zählt mittlerweile zu den international anerkannten klassischen Weinen Österreichs.</p>
<p><strong><a name="_Toc462823868"></a>Südburgenland</strong></p>
<p>Das idyllische Südburgenland ist die ursprünglichste Weinlandschaft des Bundeslandes. Das Weinbaugebiet glänzt mit vielen Besonderheiten, nicht nur mit grandiosen Naturlandschaften: Hier arbeiten hauptsächlich Nebenerwerbswinzer. Sie vermarkten einen Großteil der Produktion über die zahlreichen Buschenschenken. Dort kann man mit den einheimischen Winzern die außergewöhnlichen, authentischen Rotweine verkosten, vor allem von der wichtigsten Rebsorte Blaufränkisch. Kein Zweifel: Wenn ein Gebiet die Bezeichnung Weinidylle verdient, dann das Südburgenland.</p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823869"></a>Tipp 1: Die Weißweine der Steiermark</h2>
<p>Die Steiermark ist ein äußerst fruchtbares Land. Nicht zufällig wird sie als der Feinkostladen, oder noch besser der Bauch Österreichs, bezeichnet. Im Süden prägen Weingärten, Kürbisfelder, Obstgärten sowie Mais- und Getreidefelder das Bild. Käferbohnen, Kren (Meerrettich), Schwarzer Holunder, Hopfen, Raps und vieles mehr gedeihen hier vorzüglich. Der alpine Norden wiederum liefert Almo (langsam und länger gereiftes Rinderfleisch aus dem steirischen Almenland) sowie Wild und Saibling.</p>
<p>Dies alles wird oft noch natürlich verarbeitet, auf kurzen Wegen zugestellt und dann ideenreich zubereitet. Wein, Kürbis und Apfel spielen dabei die kulinarische Hauptrolle. Die Region ist aber auch für ihre Schinken wie den Vulcano, oder seine große Käsevielfalt und seine zahlreichen kleinen Käsereien bekannt. Essig, Schnäpse und ungewöhnliche Schokoladenvariationen gibt es hier ebenfalls in guter Qualität.</p>
<p>Auch wenn der Steiermark-Anteil an der Gesamt-Weinbaufläche Österreichs nur neun Prozent beträgt, haben sich die leichten, trockenen steirischen Weißweine doch international einen guten Namen gemacht. In keinem anderen europäischen Weinbaugebiet Europas werden so viele Weinsorten angebaut. Der leicht grasig bis würzige anmutende Sauvignon Blanc ist ein Aushängeschild der Südsteiermark. Der hellrote bis rubinrote Schilcher ist durch das Weingesetz geschützt und darf nur aus der Blauen Wildbacher Rebe  erzeugt werden. Haupt-Anbaugebiet für den Schilcher ist die Weststeiermark.</p>
<p>Die Weißweine sind in der Überzahl (weitere Sorten sind Welschriesling, Pinot blanc, Riesling Sylvaner, Chardonnay, u.v.a.) und zeichnen sich durch einen sortentypischen, fruchtig-trockenen Charakter aus. Auch die Rotweine wie Blauer Zweigelt, Blauburger und St. Laurent sind Spitzenprodukte. Insgesamt gibt es in der Region vier Weinstraßen (zum Beispiel  <a href="http://www.suedsteirischeweinstrasse.at">www.suedsteirischeweinstrasse.at</a>) mit vielen Buschenschänken und Weingasthöfen, wo man hausgemachte Jausen und die besten Weine aus den Kellern genießen kann. Im Norden des Landes prägen Pfandlgerichte, der typische Steirerkas’ und eine jahrhundertealte Bierbrautradition die Küche. Zu den steirischen Spezialitäten zählen Kürbiscreme- oder Schilcherrahmsuppe, Schwammerlsuppe mit Heidensterz, Vogerlsalat mit Erdäpfeln und geräucherter Wildschinken.</p>
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<p>So etwas wie das Nationalgericht der Steirer ist das Backhendl. Beliebt sind auch das steirische Wurzelfleisch, Kürbisstrudel und als Dessert Spagatkrapfen mit Schlag, Strauben, üppige gefüllte Potizen, Krapfen, Obst-Strudel oder -knödel. Eine Besonderheit ist die steirische Brettljause.</p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823870"></a>Tipp 2: Die interessantesten Ziele in der Wachau</h2>
<p>Die Wachau, der 36 Kilometer langer Abschnitt des Donautals zwischen Krems und Melk, zählt wohl mit zum Schönsten, das Österreich zu bieten hat. Hier trifft intakte Natur auf vielfältige Kultur und Genuss. Die Region knapp 80 Kilometer westlich von Wien bietet hochwertige Weine und die über die Grenzen des Landes hinaus bekannte Wachauer Marille. Sie gedeihen hier dank besonderer klimatischer Bedingungen des schmalen Tales mit seinen für den Wein- und Obstbau ideal geeigneten Steinterrassen besonders gut.</p>
<p>Reizvolle, romantische Ziele sind die vielen sehenswerten Gemeinden, Burgen, Ruinen und kirchlichen Bauten der Region. Vor allem das auf einer Anhöhe thronende Stift Göttweig ist einen Besuch wert; ebenso das Stift Melk oder die Ruinen Aggstein und Dürnstein. Ein kulturelles Zentrum ist Krems an der Donau mit seiner lebhaften Altstadt und seinen spannenden Museen.</p>
<p>Ein besonderes Erlebnis ist eine Schifffahrt entlang der Flusslandschaft der Wachau. Aber auch zu Fuß lässt sich diese besondere Kulturlandschaft aufs Beste erkunden. Etwa auf den Pfaden des „Welterbesteigs Wachau“. Hier kann man wunderbar von Ort zu Ort wandern, durch malerische Winzerdörfer, Weingärten und beschauliche Renaissancestädte. All das lässt sich aber nicht nur auf gut gepflegten Wanderwegen erkunden. Auch Radfahrer und Mountainbiker schätzen die Region.</p>
<p>Immer wieder lockt dabei Kulinarisches. Die Wachau ist eines der wichtigsten Weinanbaugebiete Österreichs und bietet zudem eine Fülle von mit Sternen ausgezeichneten Restaurants sowie urige Gasthäuser und Heurigenlokale.</p>
<figure id="attachment_1804" aria-describedby="caption-attachment-1804" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1804" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl-1024x370.jpg" alt="Dürnstein an der Donau © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhäupl" width="1024" height="370" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl-300x108.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl-768x278.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-1804" class="wp-caption-text">Dürnstein an der Donau © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhäupl</figcaption></figure>
<p><em>Weinberge bei Dürnstein in der Wachau. </em><em>Der Weinbau in der Wachau geht auf eine lange Tradition zurück: Bereits die Römer kultivierten hier die Steinterrassen, und mit „Vinea Wachau Nobilis Districtus“ definierte der oberste Schenk in Österreich, Leuthold I. von Kuenring (1260-1312) die erste gültige Herkunftsbezeichnung edler österreichischer Weine.</em></p>
<p><a name="_Toc422926390"></a><strong>Weingartenwandern</strong></p>
<p>Die Landschaft entlang der Donau verleitet sogar bewegungsfaule Weingenießer zu einem Spaziergang. Wanderungen durch die Weinberge der pittoresken Orte Weißenkirchen, Spitz oder Dürnstein verlangen weder besondere Kondition noch eine bestimmte Ausrüstung, nur Muße.</p>
<p>Über die Weinberge thronen in der Wachau mit der Ruine Dürnstein und der Ruine Hinterhaus in Spitz Zeugen längst vergangener Zeiten. Von diesen Aussichtspunkten eröffnet sich ein wunderbarer Blick über die von Weinrieden und vom Donaufluss geprägte Landschaft.</p>
<p><em> </em>In und um Krems laden zum Beispiel ausgebildeten Wein-Wanderbegleiter oder Fremdenführer dazu ein, die Stadt Krems, die Wachau oder das Kremstal vom Weingarten aus zu bewundern. Vor allem der Ortsteil Stein ist ein idealer Startpunkt für Weingärten-Spaziergänge. Geführte Touren informieren über den Anbau, die Böden, die bevorzugten Sorten und die Arbeit im Weingarten (Info unter <a href="http://www.krems.info">www.krems.info</a>).</p>
<p><strong> Wandern vom Wein zur Marille</strong></p>
<p>Die vielfältige Geschichte des Wachauer Weins und die Besonderheiten dieses niederösterreichischen Anbaugebiets stehen im Mittelpunkt eines Panoramawanderweges, der vor einigen Jahren eröffnet wurde („Vom Wein zur Marille“ im Spitzer Graben &#8211; <a href="http://www.marivino.at">www.marivino.at</a>). Spannende Einblicke in die Welt der Wachauer Weine liefert außerdem die Weinerlebniswelt wein.sinn in Krems. Sie bietet inszenierte Einblicke in die Weinwerdung und Weinproduktion (<a href="http://www.sandgrube13.at">www.sandgrube13.at</a>).</p>
<p>Wachau<br />
<a href="http://www.wachau.at/donau/WN"><span style="color: #0000ff;">www.wachau.at/donau/WN</span></a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823871"></a><a name="_Toc422926393"></a>Eine Region im Zeichen des Weins</h2>
<p><strong>Ein Urlaub ganz im Zeichen des Weins &#8211; in der niederösterreichischen Wachau entstehen die wohl besten Weißweine Österreichs.</strong></p>
<p><strong>„Aus&#8217;gsteckt is!“ </strong></p>
<p>Verkosten kann man die Weine in der Donauregion in typischer Atmosphäre in den sogenannten „Heurigen“ (Eigenbauweine und als &#8222;Unterlage&#8220; dazu Schmankerln). Ein traditioneller Heuriger hat nur zu bestimmten Zeiten geöffnet (&#8222;aus&#8217;gsteckt&#8220;) – kenntlich am Buschen aus Zweigen am Eingang.</p>
<p>Die Wachau ist ein Land für Weingenießer uns solche, die es werden wollen. Fast das ganze Jahr hindurch finden in der Region Weinveranstaltungen statt. Die Haupt-Weinsaison ist der Herbst: Die Trauben sind reif, werden gelesen und die Kellerarbeit läuft, um den neuen Jahrgang vorzubereiten. Zu dieser Zeit kann man die Arbeit der Winzer und die Weintradition der Donauregion am besten hautnah miterleben. Im Sommer locken schöne Wanderungen durch die Weingärten.</p>
<figure id="attachment_1251" aria-describedby="caption-attachment-1251" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1251" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835.jpg" alt="Wachau" width="640" height="480" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1251" class="wp-caption-text">Wachau</figcaption></figure>
<p><em>Zeit der Weinlese: So wunderbar wie die Namen der verschiedenen Weinkategorien der Wachau ist auch ihr Geschmack. Sie gelten unter Weinkennern als absolute Top-Sorten. Vor allem Qualitätsweißweine werden in den sonnenverwöhnten Hügeln erzeugt. </em></p>
<p>Die Wachau ist Weinkennern ein Begriff. Denn aus dieser Region kommen viele Spitzenweine, die ihre besondere Qualität dem milden Klima und den vielen Sonnenstunden verdanken, die die Trauben optimal heranreifen lassen. Der Weinbau ist das bestimmende Element der rund 30 Kilometer langen Tourismus- und Weinlandschaft mit den Hauptorten Dürnstein, Spitz und Weißenkirchen. Hier befinden sich die Rebstöcke klimatisch sozusagen in bester Lage an den Hängen entlang der Donau. Der Fluss und die Steinterrassen mit den Weinbergen bilden eine reizvolle Kombination</p>
<p><strong>Wein direkt beim Erzeuger verkosten</strong></p>
<p>Wenn die Weinernte voll im Gang ist und sich das Laub und die Reben herbstlich zu verfärben beginnen, ist es dort besonders schön. In zahlreichen Heurigenbetrieben wird zu einfachen, selbst gemachten Speisen Wein ausgeschenkt: der leichte, duftige „Steinfeder“, der trockene „Federspiel“ und der edelste Wein der Wachau, der Smaragd, der nur in besonders guten Jahren gewonnen werden kann.</p>
<p><strong>Gemeinsame Freude an edlen Tropfen</strong></p>
<p>Im Herbst finden Weinveranstaltungen statt, bei denen auch die Donau eingebunden wird. Etwa bei einer „Weinriedenfahrt“, die Weinverkostung und eine gemütliche Fahrt auf dem landschaftlich wohl schönsten Teil der Donau kombiniert.</p>
<p>Traditionelle Erntedankfeste gibt es in Weißenkirchen und in Spitz. Hier wird dem Wein und den Erntegaben gehuldigt. Sie bieten auch eine der wenigen Gelegenheiten, die Wachauerinnen in ihrer Tracht mit den typischen Goldhauben zu sehen.</p>
<p>Der Spätsommer und Herbst ist auch die Zeit der stimmungsvolle Feste in den Kellergassen, wo sich Weinkeller an Weinkeller reiht (im August in Rohrendorf bei Krems und Anfang September in Thallern bei Krems).</p>
<p>Unter <a href="http://www.wachau.at">www.wachau.at</a> gibt es weitere Informationen. Hier finden sich auch die Termine für Weingartenführungen, die im September und Oktober in Spitz und Weißenkirchen im Rahmen des Weinherbstes stattfinden.</p>
<figure id="attachment_3061" aria-describedby="caption-attachment-3061" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3061" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000030712-wachau-bei-spitz-an-der-donau-oesterreich-werbung-Homberger-1024x682.jpg" alt="Wachau bei Spitz an der Donau © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger" width="1024" height="682" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000030712-wachau-bei-spitz-an-der-donau-oesterreich-werbung-Homberger.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000030712-wachau-bei-spitz-an-der-donau-oesterreich-werbung-Homberger-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000030712-wachau-bei-spitz-an-der-donau-oesterreich-werbung-Homberger-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-3061" class="wp-caption-text">Wachau bei Spitz an der Donau © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger</figcaption></figure>
<p><em> Weinterrassen und sonnenverwöhnte Weinhügel, die sich sanft ans Ufer schmiegen: Die berühmtesten Weinregionen Österreichs liegen an der Donau und laden besonders im Herbst zum Genussurlaub ein. Sie ist die Haupt-Weinsaison überhaupt: Die Trauben sind reif, werden gelesen und die Kellerarbeit läuft auf Hochtouren, um den neuen Jahrgang vorzubereiten. Zu den Weinspezialitäten zählen der Grüne Veltliner, der Riesling und der Neuburger. Der Wein wird während einiger Wochen im Jahr in zahlreichen Heurigenbetrieben durch die Winzer selbst ausgeschenkt, die auch einfache Speisen anbieten. </em></p>
<p><em> </em></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823872"></a><a name="_Toc422926394"></a>Wachauer Weinkunde</h2>
<p>In der Wachau werden vorwiegend die Rebsorten Grüner Veltliner und Riesling angebaut. Die steinigen, mineralhaltigen, aber auch kalkhaltigen und schieferdurchsetzten Böden bringen besonders qualitätsvolle Weine hervor.</p>
<p>Luftig, leichte Weine werden als Steinfeder bezeichnet. Ihr Alkoholgehalt ist gering und beträgt maximal 11,5 Vol.%. Weine mit einem derartig geringen Alkoholgehalt zu erzeugen, ist nicht einfach und sozusagen ein Verdienst des besonderen Klimas und der Bodenbeschaffenheit der Wachau.</p>
<p>Als Federspiel werden die klassischen Weine der Region bezeichnet. Sie lassen sich aus allen Qualitäts-Weißweinsorten der Wachau erzeugten und sind mit einem Alkoholgehalt zwischen 11,5 und 12,5 Vol.% etwas stärker als die Federspiel-Sorten. Sie sind kraftvoller und fruchtiger als die leichtere Steinfeder.</p>
<p>Die besten, wertvollsten und meist teuersten Weine werden in der Kategorie Smaragd angeboten. Diese ganz besondere Spezialität und unterliegt den strengsten Kontrollmaßnahmen. Smaragd-Sorten reifen nur in den sonnigsten Anbauflächen.</p>
<p>Ihren Namen verdanken sie den Smaragdeidechsen, die sich in den sonnendurchfluteten Wachauer Weinbergterrassen besonders wohlfühlen. Der Alkoholgehalt dieser Weine beträgt mindestens 12,5 Vol.%. Smaragd-Weine werden bis zum natürlichen Gärstillstand vergoren und sind immer trocken.</p>
<p>Neben erstklassigen Weißweinen lohnt der in der Wachau selten ausgebaute rote Zweigelt eine Verkostung!</p>
<p>Besondere Weinerlebnisse verheißt eine Führung in dem 300 Jahre alten Weinkeller der Wachauer Winzergenossenschaft Domäne Wachau in Dürnstein mit anschließender Weinverkostung im barocken Kellerschlössel.</p>
<p>Info: <a href="http://www.domaene-wachau.at">www.domaene-wachau.at</a></p>
<p><a name="_Toc422926409"></a><strong>Das besondere Klima</strong><strong> der Wachau</strong></p>
<p>Die Wachau bietet ein ganz spezielles Mikroklima. Im Schnitt ist es hier milder und wärmer als in anderen Regionen Niederösterreichs dank der klimaregulierenden Wirkung der Donau, was auch dem Weinbau zugutekommt.</p>
<p>Das Tal ist gegen Norden und Westen abgeschirmt, was besondere Klimaverhältnisse schafft, die es normalerweise erst viel weiter südlich gibt. Vom Osten her können warme pannonische Luftmassen in die Wachau strömen, die vor allem in der kalten Jahreszeit für moderate Temperaturen sorgen. In manchen Jahren können die Trauben dadurch bis in den November hinein an den Weinstöcken reifen. Im Sommer verhindert die Donau große Hitzestaus und wirkt temperaturausgleichend.</p>
<p>Auf Sonne ohne Ende darf man sich trotz überdurchschnittlich vieler Sonnentage in der Wachau nicht gefasst machen. Im Sommer kann hier schnell einmal ein Gewitter aufziehen, und in der Nacht kann es frisch werden. Relativ mild ist es nur in den klimatisch begünstigen Regionen nahe des Donauufers. In den angrenzenden Hügeln des Dunkelsteinerwaldes und des Waldviertels können die Temperaturen durchaus gedämpft sein.</p>
<p><a name="_Toc422926391"></a><a name="_Toc422926411"></a><strong>Beste Reisezeit</strong></p>
<p>Die meisten Gäste besuchen die Wachau zwischen Ostern und Allerheiligen. Außerhalb der Hauptsaison haben viele Tourismusbetriebe geschlossen. Einige Hotels und Gasthöfe haben aber auch im Winter für Ruhe suchende Urlauber geöffnet. Die Weinterrassen sind zwar nur selten von Schnee bedeckt, vermitteln aber doch eine ganz besondere Stimmung.</p>
<p>Der Frühling ist unter anderem dank der bezaubernden Marillenblüte eine besonders schöne Reisezeit. Im Sommer bietet die Wachau durch mehrere Bademöglichkeiten eine willkommene Erfrischung. Schöne Strände gibt es etwa gegenüber von Dürnstein, in Rührsdorf und in Aggsbach-Markt.</p>
<p>Im Sommer regieren zudem „König Marillus“ und „Prinzessin Aprikosia“ in der Wachau: Dann leuchten die Obstgärten der sonnenverwöhnten Kulturlandschaft nahe bei Wien in appetitlichem Orange.</p>
<p>Geerntet werden die leckeren Früchte ab Anfang bis Mitte Juli. In dieser Zeit finden Besucher dieser genussreichen Region überall entlang der Hauptstraße farbenfrohe Stände, wo man pflückfrische Marillen kaufen kann.</p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der Weinherbst</strong></p>
<p>Der Herbst lockt vor allem mit der Weinlese und der schönen Verfärbung des Weinlaubs. Mit der Weinlese, die je nach Wetter und Traubenart schon Mitte August beginnen und mancherorts bis Dezember dauern kann, verbinden nicht nur die Wachauer, sondern auch die Niederösterreicher insgesamt schon seit vielen Generationen verschiedene Bräuche und Feste. Manchen gilt die Weinlese gar als 5. Jahreszeit. Vor einigen Jahren hat man daher den „Weinherbst Niederösterreich“ aus der Taufe gehoben und die vielen Festlichkeiten um eine Reihe von Veranstaltungen ergänzt. Seither macht der „Weinherbst“ das Thema Wein über mehrere Monate und mit inzwischen 800 Programmpunkten für Einheimische und Gäste in zahllosen Facetten erlebbar.</p>
<p>Zu den traditionellen Feiern zählen die Erntedankfeste im September, wo mit aufwändig geschmückten Wägen und zahlreichen lokalen Spezialitäten für eine reiche Ernte gedankt wird – und mit Wein natürlich. Rund um das Martinifest im November findet die wiederentdeckte Zeremonie der Weintaufe statt. Stellvertretend für den ganzen Jahrgang wird dabei ein Jungwein gesegnet und auf einen Namen getauft. Anschließend wird ebenfalls ausgiebig gefeiert und gekostet. Es tauft allerdings nicht immer ein Vertreter der Kirche – auch Kabarettisten, Köche oder Society-Größen fungieren als Weintäufer.</p>
<p>Der etwa 100 Tage dauernde „Weinherbst“ bietet aber weit mehr als nur Feste. Bei vielen Angeboten geht es auch um die Vermittlung von Wissen zum Wein, etwa wovon die Geschmacksbildung abhängt, welche Faktoren von Boden und Lage bis hin zum Wetter auf die Reben einwirken. Erfahren kann man das alles bei geführten Riedenwanderungen (Rieden = Weinhänge, Anm. d. Red.) und dazu oft noch die Geschichte des jeweiligen Weinbergs. Meist waren es ja schon die Urgroßväter der heutigen Winzer, die an denselben Hängen Weinbau betrieben haben. Ähnlich umfassend und ebenfalls vor Ort informieren Kellergassenführer oder – im Traisental – „Weinbegleiterinnen und -begleiter“ über den Wein und alles, was ihn in der jeweiligen Gegend besonders macht. Sogar des Nachts wird geführt: Dann streifen kleine Gruppen weininteressierter Menschen mit Laternen durch die Weinberge. Natürlich wird zwischendurch oder am Ende einer Führung immer der Wein des jeweiligen Winzers verkostet. Dabei werden, wie während des ganzen „Weinherbstes“, überwiegend die Jungweine des jeweiligen Jahrgangs ausgeschenkt.</p>
<p>100 Tage ab der Weinlese dauert der Weinherbst. Aber welche Entwicklung macht der Wein ab diesem Zeitpunkt überhaupt durch? Ausgehend vom alkoholfreien <strong>Traubenmost</strong>, steigt der Alkoholgehalt mit der Gärung. Eine erste Zwischenstufe ist der „<strong>Sturm</strong>“, der wegen seiner starken Rest-Süße besonders beliebt ist. Im Laufe der Gärung frisst dann – bildhaft gesprochen – die Hefe den Zucker auf und verwandelt ihn in Alkohol. Auf den Sturm folgt die zweite Zwischenstufe, der „Staubige“, und dann schließlich der Jungwein, der bereits die Richtung andeutet, in die sich die Weine des neuen Jahrgangs entwickeln werden.</p>
<p>Wer seine Weinkenntnisse noch weiter vertiefen will, kann seine Sinne (bis hin zur Sommelier-Ausbildung) bei einem der vielen Weinseminare schärfen. Profilierte Anbieter sind die <strong>Weinakademie</strong>, das WIFI Niederösterreich und Weinberater Bernulf Bruckner mit etlichen Seminaren, vor allem im Ursin-Haus, einer modernen Vinothek mit Zimmervermittlung in Langenlois. Vereinzelt geben auch Mediziner, Köche oder Künstler ihr Wissen und ihren Zugang zum Weingenuss weiter. Neben der Theorie über den Wein, etwa wie er reift, gelagert wird und welche Gerichte dazu passen, spielt immer wieder die Schulung des eigenen Gaumens eine entscheidende Rolle. Man muss den Unterschied eben schmecken und nicht nur erklären können.</p>
<p>Dass ein Wein erst so richtig zur Geltung kommt, wenn er zum passenden Essen serviert wird, ist bekannt. Erleben lässt sich dies bei den „<strong>Weinkulinarien</strong>“ des Weinherbstes. Mehrere Gänge oft regional zubereiteter Spezialitäten wie zum Beispiel Wild, Gans oder Fisch werden mit korrespondierenden Weinen serviert. Der Wein unterstützt dabei das Geschmackserlebnis optimal. Und sogar zu Nachspeisen gibt es die richtige Weinbegleitung. Wer es rustikaler mag, für den können Schmankerln aus der bäuerlichen Küche interessant sein, wie etwa ein Veltliner Beuschl. Aber was auch immer man isst: Ganz besonders gut schmeckt es dann, wenn man ringsum die Weinberge spürt und über das malerische Land blickt, in dem schon seit 4.000 Jahren Wein angebaut wird.</p>
<p>Manchmal finden kulinarische Genussfeste auch in einem der gemütlichen <strong>Weinkeller</strong> statt. Denn die Kellergassen sind die Orte, wo man zum Wein, aber auch zusammen kommt. Manche der Weinkeller reichen hunderte Meter weit ins Erdreich hinein, sind ein eigenes Labyrinth unterhalb der Weinberge. In Hadres im Weinviertel etwa reiht sich auf einer Länge von 1,6 Kilometern Keller an Keller. Mindestens ebenso eindrucksvoll ist der „Retzer Erlebniskeller“: Bis zu drei Stockwerke tief unter der Erde gelegen, erstreckt sich hier ein weit verzweigtes Netz von über 20 Kilometern Weinkellergewölbe.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p>Detailliert über Veranstaltungen des Weinherbstes informieren folgende ausgewählte Websites:</p>
<p><strong>Weinherbst</strong><br />
<a href="http://www.weinstrassen.at">www.weinstrassen.at</a></p>
<p><strong>Niederösterreichische Weinbaugebiete</strong><br />
<a href="http://www.wachau.at">www.wachau.at</a><br />
<a href="http://www.traisental.info">www.traisental.info</a><br />
<a href="http://www.kamptal.at">www.kamptal.at</a><br />
<a href="http://www.kremstal-wein.at">www.kremstal-wein.at</a><br />
<a href="http://www.regionwagram.at">www.regionwagram.at</a><br />
<a href="http://www.weinviertel.at">www.weinviertel.at</a><br />
<a href="http://www.carnuntum.com">www.carnuntum.com</a><br />
<a href="http://www.thermenregion.at">www.thermenregion.at</a></p>
<p><strong>Vinotheken</strong><br />
<a href="http://www.ursinhaus.at"><span style="color: #0000ff;">www.ursinhaus.at</span></a> (Kamptal)<br />
<a href="http://www.sandgrube13.at">www.sandgrube13.at</a> (Kremstal)<br />
<span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.loisium.at">www.loisium.at</a></span><br />
<a href="http://www.weritas.at">www.weritas.at</a> (Wagram)<br />
<a href="http://www.bauernarnt.at">www.bauernarnt.at</a> (Weinviertel)<br />
<a href="http://www.weinundwachau.at">www.weinundwachau.at</a></p>
<p><strong>Weinerlebniswelten</strong><br />
<a href="http://www.erlebniskeller.at">www.erlebniskeller.at</a><br />
<a href="http://www.villavinum.at">www.villavinum.at</a></p>
<p><strong>Kellergassenführer</strong><br />
<a href="http://www.kellergassenerlebnis.at">www.kellergassenerlebnis.at</a></p>
<p><strong>Museum</strong><br />
<a href="http://www.mzm.at">www.mzm.at</a></p>
<figure id="attachment_1804" aria-describedby="caption-attachment-1804" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1804" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl-1024x370.jpg" alt="Dürnstein an der Donau © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhäupl" width="1024" height="370" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl-300x108.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl-768x278.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-1804" class="wp-caption-text">Dürnstein an der Donau © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhäupl</figcaption></figure>
<p><em>Das milde Klima der Wachau erlaubt einen terrassenförmigen Weinanbau. Die Weinqualität profitiert von den vielen Sonnenstunden und den relativ kühlen Nächten. </em></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823873"></a>Weinradeln an der Donau</h2>
<p>Der Donauradweg ist einer der bekanntesten Radwege Europas &#8211; und die Wachau wohl eine der schönsten Etappen seines Verlaufs. Wer hier gerne die Perspektive und das Ufer wechseln möchte, findet im Teilstück durch die Wachau zahlreiche Fähren, mit denen man mit dem Rad übersetzen kann.</p>
<p>Das von üppigen Weinterrassen und Weingärten geprägte nördliche Ufer bildet einen spannenden Gegenpol zu den durch Obstbau geprägten, waldreichen Südhängen. Das Panorama der pittoresken Orte Weißenkirchen, Spitz und Dürnstein lässt sich sehr schön von der südlichen Donauseite aus erleben.</p>
<p><strong> Kulinarische Abstecher</strong></p>
<p><strong> </strong>Es lohnt sich, etwas mehr Zeit einzuplanen, um nach der sportlichen Betätigung auch das kulinarische Angebot und die bekannten Weine der Region zu genießen. Am Weg von Melk nach Krems sind Top-Restaurants und Gasthäuser mit traditioneller Landhausküche in einer unglaublichen Dichte vorhanden. Viel zu schade, um nur im Vorbeifahren einen Stopp zu machen! Besser man quartiert sich in einem der pittoresken Orte ein, um Küche und Keller der Region sowie die Sehenswürdigkeiten zu genießen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4371" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Melk_an_1518097504.jpg" alt="" width="640" height="426" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Melk_an_1518097504.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Melk_an_1518097504-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Melk an der Donau</p>
<p>Die Umgebung der Wachau lässt sich übrigens auch im Winter meist problemlos per Rad erkunden, da die Temperaturen in dieser Weinbauregion selbst im Januar meist eher mild sind. Besonders schön ist die Region im Frühjahr, etwa wenn im April tausende Marillenbäume blühen.<strong><u><br />
</u></strong></p>
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<hr />
<h2><a name="_Toc462823874"></a>Empfehlenswert: das Weingut Holzapfel in Joching</h2>
<p><strong> </strong><strong>Preisgekrönte Weine, leckere Schnäpse, ein gutes Restaurant mit Zimmern für Gäste und Süßes rund um die Marille: Im mehr als 700 Jahre alten Prandtauerhof in der Gemeinde Joching an der Donau feiert Familie Holzapfel Wachauer Gastfreundschaft – und das Edelste, was Keller und Küche der Region zu bieten haben.</strong></p>
<p>Als Karl Holzapfel sen. im Jahre 1968 den Prandtauerhof erwarb, stand das vierflügelige Barockjuwel mit seinem zweigeschossigen Arkadenhof und der eigenen Kapelle kurz vor dem Verfall. Viel Zeit und Geld sowie noch mehr Enthusiasmus waren damals nötig, um den einstigen Lesehof des St. Pöltener Chorherrenstifts behutsam zu renovieren. Doch die Investitionen haben sich gelohnt: Heute gehört der Prandtauerhof zu Niederösterreichs gastronomischen Top-Adressen und darüber hinaus auch zu den besten Winzereibetrieben und Schnapsbrennereien des ganzen Landes. Der beste Ort, die edlen Tropfen zu gustieren, ist das familieneigene Gutsrestaurant mit dem romantischen Innenhof, das sich ganz auf heimische Köstlichkeiten spezialisiert hat: Geräucherter Schinken kommt hier auf den Tisch, frischer Bachsaibling oder Veltliner-gebeizter Rinderbraten. Und zum Dessert gibt es Topfennockerl mit Marillenröster – oder die köstliche Marillenbrand-Schokolade, die man, neben anderen Marillenspezialitäten, auch mit nach Hause nehmen kann.</p>
<p>Apropos „nach Hause“: Wer sich im Prandtauerhof so wohlfühlt, kann sich in eines der vier mit Stoffen des britischen Interieur-Labels „Designers Guild“ ausgestatteten Gutszimmer einmieten.</p>
<p><a href="http://www.holzapfel.at"><span style="color: #0000ff;">www.holzapfel.at</span></a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823875"></a>Empfehlenswert: Weingut Jamek in Joching</h2>
<p><strong>Der Jamek ist seit Jahrzehnten eine Wachauer Institution – die sowohl in Sachen Atmosphäre als auch bei der Qualität nach wie vor hält, was sie verspricht.</strong></p>
<p>Josef Jamek war der Wachauer Weinbaupionier, seine Weine zählten zu den ersten, die schon in den 1960er Jahren ihren Weg bis in die Arlberg-Gastronomie gefunden hatten. Der beste Platz, um diese zu trinken, war aber seit jeher das Lokal in Joching, das heute von der nächsten Generation, Jutta und Hans Altmann, geführt wird. Man betritt ein gediegenes Landhaus mit angenehmer Atmosphäre, Gemütlichkeit geht hier noch immer vor Noblesse. In den hübschen Stuben, auf der Terrasse oder im idyllischen Gastgarten macht man es sich gemütlich – denn man bleibt ja gerne ein bisschen länger. Angenehm gestaltet wird dieser Aufenthalt mit Gerichten, die vor allem der Tradition und der Region verpflichtet sind: Fisch, Wild &amp; Co. spielen eine wichtige Rolle und auch Klassiker wie ein feines Riesling-Beuscherl dürfen natürlich nicht fehlen.</p>
<p>Dazu den passenden Wein zu finden, ist kein Kunststück, denn die Rieslinge und Veltliner aus dem Hause Jamek zählen zu den besten der Wachau. Wer davon gar nicht genug kriegen kann, sollte sich rechtzeitig nach den Winzerzimmern im Weingut Jamek erkundigen.</p>
<p><a href="http://www.weingut-jamek.at"><span style="color: #0000ff;">www.weingut-jamek.at</span></a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823876"></a>Dürnstein: Gastronomie- und Übernachtungstipps</h2>
<p>Wer die Wachau auf einer Weintour erkundet, sollte sich keinesfalls das pittoreske Städtchen Dürnstein entgehen lassen. Es kann auf einen ritterlichen Hintergrund verweisen, da hier der englische König Richard Löwenherz auf der Burg der Kuenringer gefangen gehalten wurde. Ein Anteil aus dem Lösegeld für Richard ermöglichte im 13. und 14. Jahrhundert Ausbau und Aufschwung von Burg und Ort Dürnstein. Weithin sichtbares Wahrzeichen des mittelalterlichen Ortes ist heute die himmelblaue Pfarrkirche. Die eigentliche Mutterkirche der Wachau befindet sich ein paar Kilometer weiter flussaufwärts: St. Michael steht seit über 1000 Jahren an dieser Stelle. Bemerkenswert: Terrakottafiguren (die „sieben Hasen“) und ein Karner samt Totenköpfen.</p>
<p><a href="http://www.duernstein.at">www.duernstein.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4372" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Dürnstein_1518097598.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Dürnstein_1518097598.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Dürnstein_1518097598-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><em>Dürnstein mit seiner himmelblauen Pfarrkirche</em></p>
<p><strong><u>Traditionsreiche Hotels und Gasthöfe in Dürnstein</u></strong></p>
<p><strong><u>Wachauer Stuben</u></strong></p>
<p><strong> Die Wachauer Stuben in Unterloiben repräsentiert die Wachau, wie sie nur wenige Besucher kennenlernen. Einfach, schnörkellos, unverfälscht.</strong></p>
<p>Das Landgasthaus der Familie Lux  wurde um die vorige Jahrhundertwende gegründet, und das bemerkt man beim Betreten der Gaststube. Dicke Steinmauern, kleine Fenster und viel altes Holz verströmen Geborgenheit und Gemütlichkeit. Alte Elemente wurden behutsam restauriert, so zum Beispiel die Holzvertäfelung. Der Gastgarten vor dem Haus lädt bei Schönwetter zum Verweilen ein. Die Küche ist bodenständig und besticht durch handwerkliche Präzision. Zu den Standards zählen eingelegte Ziegenkäsebällchen mit Basilikum, frischem Knoblauch und Kernöl, gebackener Karpfen aus dem Waldviertel und Wachauer Palatschinken. Saisonal besticht sicher abgeschmeckte Ganslsuppe mit Bröselknödel oder auch die sämige Veltlinercremesuppe. Die ofenfrische Ente mit Rotkraut und Erdäpfelknödeln ist perfekt gegart und knusprig. Den Abschluss versüßen einem die sagenhaft flaumigen Mohnknödel auf Rahmsauce. Die Weine kommen vom benachbarten Dinstlgut Loiben.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Wachauer Stuben, Unterloiben 24, 3601 Dürnstein. <a href="http://www.wachauerstube.at">www.wachauerstube.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><u>Landgasthof Loibnerhof</u></strong></p>
<p><strong> Der Loibnerhof ist der Klassiker der Wachauer Gastronomie und seit Jahrzehnten eine Kultstätte für ausgezeichnete, regionale Küche.</strong></p>
<p>Eigentlich geht man ja nicht in den Loibnerhof essen, sondern zum „Knoll“. Dieser Name steht für ein Wachauer Monument und bürgt in mehrfacher Hinsicht für Qualität: Josef Knoll in der Küche des Loibnerhofs und sein Cousin Emmerich, dessen grandiose Veltliner und Rieslinge im Loibnerhof ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Besonders beliebt ist in der schönen Jahreszeit der weitläufige Obstgarten, im Winter spielt sich alles auf der anderen Straßenseite, im „Winterquartier“ des Hauses, ab. Josef Knoll ist ein Meister der herzhaft aromatischen, bodenständigen Küche, in dessen Fischkalter sich stets Krebserln, Waller und Forellen tummeln. Köstlich munden hier aber nicht nur feine Fische, sondern auch Innereien, Wild- oder Pilzgerichte wie die legendären hausgemachten Nudeln mit Steinpilzen. Eine Tischreservierung ist vor allem an schönen Wochenenden Pflicht – denn es hat sich längst herumgesprochen, wie gut man beim Knoll speist und welch edlen Weine hier auf den Tisch kommen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p><strong> </strong>Loibnerhof, Unterloiben 7, 3601 Dürnstein. <a href="http://www.loibnerhof.at/">www.loibnerhof.at</a></p>
<p><strong> <u>Gartenhotel &amp; Weingut Pfeffel</u></strong></p>
<p>Ein Naturerlebnis der schönsten Art ist eine Wanderung durch die Rieden der Weinberge, ein kleiner Radausflug mit dem hoteleigenen Leihrad durch die kleinen Ortschaften der Wachau, kombiniert mit einer Fährfahrt über die Donau.</p>
<p>Familie Pfeffel wandert auch mit ihren Gästen durch die hauseigenen Weingärten oder unternimmt mit ihnen eine Rad-Riedenwanderung, die natürlich eine Weinverkostung mit dem Sommelier des Hauses beinhaltet. Die Burgen und Schlösser der Region sind steinerne Geschichtenerzähler, wobei Dürnstein selbst einem Freilichtmuseum gleicht. Im eingerichteten Restaurant sollte man unbedingt die Cremesuppe von den Tomaten aus dem eigenen Garten mit Basilikumknödeln probieren. Auf über 2000 m² baut der Hausherr Gemüse und Kräuter selbst an. Gedüngt wird mit Biodünger der hauseigenen Hühner und Ziegen; die Hühner liefern außerdem den gesamten Bedarf an täglich frischen Eiern.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p><strong> </strong>Gartenhotel Pfeffel, Zur Himmelsstiege 122, 3601 Dürnstein. <a href="http://www.pfeffel.at/">www.pfeffel.at</a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823877"></a>Tipp 3: Kräftige Rot- und süße Weißweine aus dem Burgenland</h2>
<p>Das Burgenland ist nicht ein Land des Weins und des guten Essens. Wir haben uns für Sie bei Winzern, in den Weinkellern, bei den besten Lieferanten lokaler Spezialitäten und in burgenländischen Hauptstadt Eisenstadt umgesehen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a name="_Toc462156626"></a><strong><u>Burgenlands Winzer &#8211; die interessantesten Ziele</u></strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Im Burgenland wird die weitverbreitete Ansicht, guter Wein reife nur in alten Gemäuern, widerlegt. In modernen Bauten gelangen vielfach ausgezeichnete Weine zur Vollendung.</strong></p>
<p>Mit heißen Sommern und kalten, trockenen Wintern ist das Burgenland ein ideales Weinbaugebiet. Das wussten vermutlich schon die Kelten, die bereits vor fast 4.000 Jahren im heutigen Ostösterreich Wein anbauten. Heute reifen hier die kräftigsten Rotweine und die süßesten Weißweine des Landes. Was bemerkenswert ist: Die Weinbauern sind auch äußerst progressive Bauherren. Viele von ihnen haben kühne Bauten in die Landschaft gesetzt oder ihren Bestand sensibel vergrößert.</p>
<p>Mit fast einem Drittel der österreichischen Produktion ist der Weinbau im Burgenland von großer Bedeutung. Rund um den Neusiedlersee werden mineralische Weißweine und Süßweine von Weltrang angebaut, das Mittel und Südburgenland ist das Zentrum des „Blaufränkischen“ und des „Zweigelts“, der zwei typisch österreichischen Rotweine. Dabei verfeinerte eine neue Generation von burgenländischen Winzern den traditionellen Weinbau immer weiter. So entstanden und entstehen hier Spitzenweine, die inzwischen international Anerkennung finden. Parallel dazu entdeckten die Winzer auch die Wirkung von zeitgenössischer Architektur für sich. Seither entstanden zahlreiche neue Häuser für den Wein.</p>
<h3><a name="_Toc462823878"></a><a name="_Toc462156627"></a>Weinwerk-Burgenland in Neusiedl am See</h3>
<p><strong> </strong>Im <strong>Weinwerk-Burgenland</strong> in Neusiedl am See verschmilzt zeitgemäße Architektur mit einem Gebäudebestand aus der Renaissance zu einer der eindrucksvollsten Vinotheken Österreichs. 400 Weine von 140 burgenländischen Winzern werden hier angeboten, vom international gefeierten Star bis hin zu hoffnungsvollen Jungwinzern.</p>
<p><strong>Vinothek Weinwerk Burgenland</strong> Obere Hauptstraße 31 7100 Neusiedl am See <a href="http://www.weinwerk-burgenland.at">www.weinwerk-burgenland.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823879"></a><a name="_Toc462156628"></a>Leo Hillinger in Jois</h3>
<p><strong> </strong>Von Neusiedl nach Jois sind es nur wenige Kilometer. Riesige Schrägen stützen hier ein in den Weinberg hinein gesetztes Gebäude: <strong>Leo Hillinger</strong> hat die Produktion seiner Weine in den Berg verlegt. Die Transparenz der gesamten Anlage entspricht der Philosophie von Leo Hillinger und seiner geradlinigen Sicht auf die Welt: durch eine breite Glaswand blickt man auf den Neusiedler See und die umliegenden Weingärten. Ein eindrucksvoller Raum, auch für die Präsentation der Weine. Führungen durch den Betrieb bringen Besuchern die Entstehung des Weines näher.</p>
<p><strong>Weingut Hillinger</strong> Hill 1 7093 Jois <a href="http://www.leo-hillinger.com">www.leo-hillinger.com</a></p>
<h3><a name="_Toc462823880"></a><a name="_Toc462156629"></a>Weinhof Kracher in Illmitz am Neusiedler See</h3>
<p>Aus Illmitz am Neusiedler See sind die inzwischen vielfach ausgezeichneten Süßweine der Familie <strong>Kracher</strong>. Weil ihre Weine immer begehrter wurden, musste der nur 7,5 Hektar große Weinlaubenhof erweitert werden. Der Neubau kommt ganz ohne Attitüden aus und fügt Alt und Neu zu einem selbstverständlichen Ganzen zusammen. Die vielfach prämierten Weine der Familie Kracher erregen international immer wieder Aufsehen. Die Vinzerfamilie gehört österreichweit zu den Einzigen, die von dem Weinkritiker Robert Parker mit 100 Punkten ausgezeichnet wurden.</p>
<p><strong>Weinlaubenhof Kracher</strong> Apetlonerstraße 37 7142 Illmitz <a href="http://www.kracher.net">www.kracher.net</a></p>
<h3><a name="_Toc462823881"></a><a name="_Toc462156630"></a>Josef Umathum in Frauenkirchen</h3>
<p>Ebenso bekannt wie die Kracher Süßweine ist der Frauenkirchener <strong>Josef Umathum</strong>, der beim Zubau zu einem bestehenden Gebäude Anleihen bei der regionalen „Stadl-Architektur“ nahm. So fügt sich das unter diesem zurückhaltenden Leitbild entstandene Ensemble fast nahtlos in das übliche Ortsbild ein.</p>
<p>Vor allem im Kontrast zu den alten Kellergassen sind die neuen Häuser für den Wein ein spannungsreicher Eindruck. Die oft mehrere Jahre alten Hohlwege entstanden, weil sich die Spuren von Kutschen und Wagen immer tiefer in den weichen Lössboden eingegraben hatten. Die Bauern, die sich damals keine eigenen Weinkeller leisten konnten, mussten von diesem tiefen Niveau nur noch seitlich in die Erdwände graben und erhielten so einen Weinkeller. Der Eingang wurde mit Ziegeln gemauert und fertig waren Keller, die sich selbst klimatisierten und das ganze Jahr über den selben Feuchtigkeitsgrad haben.</p>
<p><strong>Weingut Umathum</strong> St. Andräer Straße 7 7132 Frauenkirchen <a href="http://www.umathum.at">www.umathum.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823882"></a><a name="_Toc462156631"></a>Golser Weinkulturhaus</h3>
<p>Das Pendeln zwischen Vergangenheit und Gegenwart lässt sich beim Besuch des <strong>Golser Weinkulturhauses</strong> fortsetzen. Fast wäre das 200-jährige Gewölbe eingerissen worden, als man sich entschied, die alte Substanz doch zu erhalten und behutsam zu einer Vinothek umzubauen. Den außergewöhnlichen Neubau des Weingutes <strong>Preisinger</strong> sollte man sich in Gols auf keinen Fall entgehen lassen. Das futuristische Gebäude in mitten von Weingärten ist ein gelungener Beweiß für innovative Architektur rund um den Neusiedlersee.</p>
<ul>
<li><strong>Weinkulturhaus</strong>–<strong>Vinothek der Golser Weine</strong> Hauptplatz 20 7122 Gols <a href="http://www.weinkulturhaus.at">weinkulturhaus.at</a></li>
<li><strong>Weingut Renner in Gols</strong> Obere Hauptstr. 97 7122 Gols <a href="http://www.rennerhelmuth.at">rennerhelmuth.at</a></li>
<li><strong>Weingut Claus Preisinger</strong> am Goldberg 7122 Gols <a href="http://www.clauspreisinger.at">clauspreisinger.at</a></li>
</ul>
<h2><a name="_Toc462156624"></a></h2>
<h3><a name="_Toc462823883"></a>Schloss Esterhazy</h3>
<p>Das <strong>Schloss Esterhazy</strong>, ursprünglich eine gotische Burg (erbaut ab 1364), präsentiert sich am Ende der Fußgängerzone in Eisenstadt. Das Barockschloss bietet  klassische Konzerte bis hin zu Weinverkostungen. Der so genannte Schlossbezirk kann mit gastronomischen Betrieben aufwarten und vis-à-vis in der ehemaligen Kommandantur des Schlosses wurde für Weinliebhaber die <strong>Vinothek Burgenland</strong> eingerichtet.</p>
<p>Lohnenswert ist auch ein Besuch des <strong>größten Weinmuseums Österreichs</strong>. Es liegt in den 330 Jahre alten Kellergewölben des Schlosses und beherbergt eine beeindruckende Sammlung, die einen historischen und kulturgeschichtlichen Überblick über den Weinbau im Burgenland bietet.</p>
<p>Untrennbar verbunden mit dem pannonischen Raum ist die Geschichte der Familie <strong>Esterhazy</strong>. Zwar wohnt die Familie schon lange nicht mehr in ihrem Schloss in Eisenstadt – dieses wird heute für Ausstellungen und Konzerte genutzt und beherbergt ein Weinmuseum -, für das Burgenland ist sie aber mit der größten Bio- Landwirtschaft Österreichs und ihrer über 300 Jahre alten Weinbautradition ein nicht wegzudenkender Faktor. Ihre Kellerei mit Präsentationsräumen ist ein dramatisches Gebäude und verbindet aktuelle Architektur mit moderner Technik. Bei einer Weinverkostung im ersten Stock des Gebäudes liegt einem die weite Landschaft zu Füßen.</p>
<p>Der ehemalige barocke Garten des Schlossparks wurde um 1800 in einen englischen Landschaftsgarten verwandelt. Rund um den <strong>Leopoldinentempel</strong> können die Besucher mit ihren selbst mitgebrachten Picknick-Körben entspannt in der Sonne liegen.</p>
<p><strong>Esterházy-Picknickkonzert</strong></p>
<p>An vier Wochenenden im Sommer verwandelt sich der private Schlosspark der Familie Esterházy in eine Picknickzone mit Konzerten. Vor dem Musikgenuss und in einer Pause verköstigt man sich auf Wunsch von dem vorbestellten Picknickkorb, der unter anderem mit Spezialitäten und Weinen der Region bestückt ist. Da die Musik auf der grünen Wiese auch „leicht verdaulich“ sein soll, wird das Essen jedes Mal auf einen der Themenabende abgestimmt. Bisher wurden etwa „Spanische Nächte“, „Sommernachtstraum“ oder „Musik aus den USA“ geboten, interpretiert von Symphonikern und Virtuosen aus aller Welt.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://esterhazy.at">Programm: http://esterhazy.at</a></span></p>
<p><strong>Schloss Esterhazy</strong><br />
<a href="http://www.esterhazy.at">www.esterhazy.at</a></p>
<p><strong>Vinothek Burgenland</strong><br />
<a href="http://www.esterhazy.at">www.esterhazy.at</a></p>
<p><strong>Weinmuseum</strong><br />
<a href="http://www.eisenstadt-tourismus.at/weinmuseum-burgenland.html">www.eisenstadt-tourismus.at/weinmuseum-burgenland.html</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<hr />
<h3><a name="_Toc462156633"></a><a name="_Toc462823884"></a><a name="_Toc462156657"></a>Das Blaufränkischland entdecken</h3>
<p>Durch Ungarn, vorbei an der Stadt Sopron, die sich heute auch wieder Ödenburg nennt, ist man ohne Bergstrecke bald in Deutschkreutz und damit schon im eigentlichen Zentrum jener Region, die sich mit sehr gutem Recht <strong>Blaufränkischland</strong> nennt. Hier werden die besten Rotweine Österreichs gekeltert. Wer das nicht glauben mag, soll sich unbedingt einmal in der Deutschkreutzer Gebietsvinothek umtun und sich dort durchprobieren. Gerade wer sich länger Zeit nimmt fürs mittlere Burgenland, kann Deutschkreutz damit zum Ausgangspunkt einer Wein-Entdeckungsreise machen.</p>
<p>Viele sind hier schon auf den Geschmack gekommen, der sie dann in ein anderes Dorf führte – nach Neckenmarkt, Horitschon oder Nikitsch zum Beispiel. Dass es in diesem Land nicht nur etwas zu verkosten gibt, sondern auch zu schauen, ist der engen Kooperation der Winzer mit engagierten Architekten zu verdanken. Eines der spektakulärsten Beispiele ist der <strong>Arachon-Keller</strong> der Vereinigten Winzer Horitschon.</p>
<p><a href="http://www.blaufraenkischland.at">www.blaufraenkischland.at</a></p>
<p>Winzergenossenschaft Horitschon: <a href="http://www.vereinte-winzer.at">www.vereinte-winzer.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823885"></a>Reifekeller „Arachon“ in Horitschon</h3>
<p>Ein ebenso auffällig in die Gegend gesetztes Zeichen ist der Reifekeller „<strong>Arachon</strong>“ in Horitschon, der zum großen Erstaunen oberirdisch ist. Die 80 Meter lange Sandsteinfassade mitten in den Weinbergen ist schon von weitem erkennbar. Hier wohnt und ruht der „Blaufränkische“ auf rostfarbenem Boden in Holzfässern. Besucher beeindruckt der Blick in den imposanten Reifekeller bei der Verkostung der Arachon-Bariques.</p>
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<p>Ebenfalls in Horitschon angesiedelt, ist <strong>Franz Weninger</strong> &#8211; seit vielen Jahren ein Fixpunkt der österreichischen Winzerszene. Seine Rotweine waren schon international bekannt, als man beim Stichwort „Wein aus Österreich“ nur an Weißweine dachte. Sein neues Weingut orientiert sich formal an den burgenländischen Bauernhof und bietet auch die Möglichkeit zur Übernachtung.</p>
<p><strong>Weingut Weninger</strong> Florianigasse 11 7312 Horitschon <a href="http://www.weninger.com">www.weninger.com</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823886"></a><a name="_Toc462156634"></a>Weingut Wachter-Wiesler in Deutsch-Schützen</h3>
<p>Ein guter Grund für einen Ausflug nach Deutsch-Schützen ist das Weingut Wachter-Wiesler, das außer guten Rotweinen, einem Wirtshaus mit schöner Aussicht, auch eine <strong>Wohnothek</strong> zu bieten hat. Die zehn exklusiven Feriendomizile wurden nach ökologischen Gesichtspunkten angelegt und bestechen nicht nur durch ihre Optik sondern auch durch ihre idyllische Lage.</p>
<p><strong>Weingut Wachter-Wiesler</strong> Am Ratschenberg 7474 Deutsch Schützen <a href="http://www.ratschen.at">www.ratschen.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823887"></a><a name="_Toc462156635"></a>Weingut Igler / Dependance Schaflerhof in Deutschkreutz</h3>
<p>Einen Wochenendausflug ins Burgenlands zu unternehmen und dabei die häuslichen Vorräte in Weinregal oder Weinkeller aufzustocken ist eine feine Sache. Wer freitags und samstags im Raum Deutschkreutz unterwegs ist, sollte nicht versäumen, den Schaflerhof des Weinguts Igler aufzusuchen – an diesen Tagen hat das Winzerehepaar Igler nämlich sein Weinlager in dem 300 Jahre alten Hof geöffnet.</p>
<p>Der Schaflerhof wurde, wie sein Name schon sagt, wurde er jahrhundertelang für die Schafzucht genutzt – unter Patronanz der Fürsten von Esterházy. Die Iglers adaptierten die 65 Meter langen Hauptgebäude und ließen die alten Gemäuer mit einer spektakulären Dachkonstruktion versehen.</p>
<p>Die aufwändige Fachwerkskonstruktion des Dachstuhls erinnert an einen umgedrehten Schiffsrumpf, darunter lagern rund 600 Barriquefässer. Der bekannteste Wein aus den Igler’schen Lagen im Blaufränkischland ist die Cuvée Vulcano. Ein Geheimtipp unter Weinkennern sind die Weine der Lage „Biiri“, der ältesten in Deutschkreutz. Und wer es am Wochenende nicht schaffen sollte: Auch unter der Woche können die Rotweine des Weinguts Igler in deren Vinothek in der Langen Gasse in Deutschkreutz verkostet werden.</p>
<p>Weingut Igler, Lange Gasse 49, A-7301 Deutschkreutz. <a href="http://www.weingut-igler.at">www.weingut-igler.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823888"></a>Vinatrium, Deutschkreuz</h3>
<p><strong>In den stimmungsvollen Kellergewölben des Vinatriums in Deutschkreutz steht eine fast unerschöpfliche Auswahl an Weinen aus dem Mittelburgenland zur Verkostung bereit.</strong></p>
<p>Einen solchen Keller hätte wohl mancher Weinfreund gerne unter seinem Haus. Große, gemauerte Gewölbe, geschmackvoll renoviert und beleuchtet sowie dank Klimatechnik zur perfekten Lagerstätte für einen wahren Schatz ausgebaut: Rund 300 Weine von 50 Winzern der Region stehen hier zur Verkostung bereit und werden zu Ab-Hof-Preisen angeboten. Nach Verabredung kommen Weinbauern sogar persönlich zu einer kommentierten Verkostung, wobei auf Wunsch ein passender Imbiss mit Spezialitäten aus dem Blaufränkischland gereicht wird. Sekt, Liköre und Edelbrände runden das Angebot ab und ein modern ausgestatteter Kultursaal für 500 Personen – mit Bühne und Galerie – bietet Platz für Veranstaltungen aller Art.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.vinatrium.at">www.vinatrium.at</a></span><strong><br />
</strong></p>
<h3><a name="_Toc462823889"></a><a name="_Toc462156658"></a>Im Kellerviertel Heiligenbrunn einkehren</h3>
<p>141 Weinkeller, die größtenteils gar keine Keller sind, sondern über der Erde erbaute Press- und Lagerhäuser, bilden das denkmal- und landschaftsgeschützte Kellerviertel Heiligenbrunn. Das dazugehörige Areal umfasst mehr als 60 Hektar und lässt sich ganzjährig erkunden. Als Holzblockhäuschen erbaut, mit Lehm verputzt und mit Stroh gedeckt: Die ältesten noch erhaltenen Weinkeller in Heiligenbrunn und Umgebung gehen zurück auf das 18. Jahrhundert. Spätere Bauten verschwanden dann tatsächlich halb in der Erde und wurden ihrem Namen somit auch gerechter. Genutzt werden sie alle noch – und deshalb ist das Kellerviertel Heiligenbrunn auch kein vinophiles Museum, sondern ein Stück Weinkultur. Hier erlebt man bis heute, wie Wein gemacht und gelagert wird.</p>
<p>Auf Voranmeldung öffnen die Mitglieder des Weinbau- und Kellervereins die alten Holztore und laden Interessierte zu Führungen und Verkostungen ein. Probieren kann man hier vor allem den Uhudler, ein reines Naturprodukt, das man nur im Südburgenland findet. So intensiv er nach Erdbeeren riecht, der Geschmack des Roséweines geht in eine säurebetonte Richtung. Seit einigen Jahren kultiviert man den Uhudler nun wieder. Der Besuch des Kellerviertels lohnt sich aber auch spontan – befindet es sich doch schließlich in einer der schönsten Gegenden des Burgenlandes: Weingärten, Steppenlandschaften und Felder, die bis zum Horizont zu reichen scheinen, kleine Biotope, uralte Baumalleen sowie die unmittelbare Nähe zur ungarischen Grenze machen das Kellerviertel Heiligenbrunn zu einer besonderen Tipp für Burgenland-Reisende.</p>
<p><a href="http://www.kellerviertel-heiligenbrunn.at">www.kellerviertel-heiligenbrunn.at</a><strong><br />
</strong></p>
<h3><a name="_Toc462823890"></a><a name="_Toc462156659"></a>Wein genießen in Rust</h3>
<p>Für Weinfreunde ist die idyllisch in Weinberge eingebettete Stadt ein lohnendes Ziel. Mit ihren 1.700 Einwohnern ist Rust eine der kleinsten Städte Österreichs mit eigenem Stadtrecht. Der historische Kern zählt zu den schönsten des Landes. Die  gepflegten Bürgerhäuser aus dem 16. bis 19. Jahrhundert waren ein wichtiges Kriterium dafür, dass die Region um den Neusiedler See heute zum UNESCO-Welterbe zählt. Außerdem nisten in der „Stadt der Störche“ jährlich etwa zehn Storchenpaare auf Dächern und Rauchfängen. Und noch ein Aspekt macht Rust so besonders: Begünstigt durch das milde Klima des Neusiedler Sees und ideale Böden produzieren die Ruster Winzer seit Jahren international gerühmte Spitzenweine. Nicht umsonst hat die <strong>Weinakademie Österreich</strong> ihren Sitz hier im renovierten Seehof. Und nicht umsonst weist Rust Österreichs höchste Restaurantdichte pro Einwohner auf.</p>
<p><a href="http://www.rust.at">www.rust.at</a></p>
<p>Weinakademie<strong>, </strong>Seehof 7071 Rust. <a href="http://www.weinakademie.at">www.weinakademie.at</a></p>
<p>Lohnenswert ist auch ein Besuch des sieben Kilometer langen „<strong>Weidener Weinwanderweg</strong>“, der Wissenswertes über Weinbau, Kultur und Natur der Region vermittelt. Auch hier wird in der warmen Jahreszeit jede Woche eine geführte Weinbergwanderung angeboten mit anschließender Weinverkostung.</p>
<p>Führungen am Weidener Weinwanderweg: <a href="http://www.weiden-see.at">www.weiden-see.at</a></p>
<p>Im Weinwerk Burgenland in Neusiedl am See lassen sich 400 Weine von 140 Winzern der Region verkosten (und kaufen), und in der Weinakademie im renovierten Seehof wird Wein-Wissen an Neulinge und Weinprofis gleichermaßen vermittelt. Besonders beliebt sind auch die „<strong>Weinschnuppertage</strong>“ an dieser größten Weinschule Europas.</p>
<p><strong>Weinwerk Burgenland, </strong>Obere Hauptstraße 31, 7100 Neusiedl am See. <a href="http://www.weinwerk-burgenland.at">www.weinwerk-burgenland.at</a></p>
<p>Wer selbst zum Winzer werden will, kann im Ort Purbach auf ein einmaliges Angebot zurückgreifen: Unter dem Motto „<strong>Rent a Weinstock</strong>“ können Laien wie Profis 100 Rebstöcke in den besten Rieden eine Saison lang mieten und bei prämierten Winzern in die „Lehre“ gehen (sechs Termine). Im Herbst erhalten sie dann 100 Flaschen vom eigenen Wein mit persönlichem Etikett.</p>
<p><strong>Rent a Weinstock</strong><br />
<a href="http://www.weinerlebnis.info">www.weinerlebnis.info</a></p>
<p><strong>Weitere Tipps:</strong></p>
<p><strong>Führungen mit Traktor</strong><br />
Winzerhof Lehner-Horvath<br />
Dr. Ratzg. 2<br />
7071 Rust<br />
Tel.: +43 2685 6805<br />
<a href="http://www.lehner-horvath.at/traktorfahrten.html"><span style="color: #0000ff;">www.lehner-horvath.at/traktorfahrten.html</span></a></p>
<p><strong>Kellerführung im „Weingut Schnell“</strong><br />
Weingut Feiler-Artinger<br />
Hauptstraße 3<br />
7071 Rust<br />
Tel.: +43 2685 237<br />
<a href="http://www.feiler-artinger.at">www.feiler-artinger.at</a></p>
<p><strong>Packages mit Übernachtung</strong><br />
Seehotel Rust<br />
Am Seekanal 2–4<br />
7071 Rust<br />
Tel.: +43 2685 3810<br />
<a href="http://www.seehotelrust.at">www.seehotelrust.at</a></p>
<p><strong>Hotel am Greiner</strong><br />
Mörbischer Str. 1<br />
7071 Rust<br />
Tel.:+43 2685 6418<br />
<a href="http://www.drescher.at">www.drescher.at</a></p>
<p><strong>Hotel Sifkovits</strong><br />
Am Seekanal 8<br />
7071 Rust<br />
Tel.: +43 2685 276<br />
<a href="http://www.sifkovits.at">www.sifkovits.at</a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823891"></a>Empfehlenswerte Weinstraßen</h2>
<p><strong> </strong></p>
<h2><a name="_Toc462823892"></a>Die niederösterreichische Weinstraße</h2>
<p><strong>Die Niederösterreichische Weinstraße führt durch acht Weinbaugebiete: Weinviertel, Wachau, Kremstal, Kamptal, Traisental, Wagram, Carnuntum und Thermenregion.</strong></p>
<p>830 Kilometer Straßen und Gassen führen durch acht Weinbaugebiete und 150 Weinorte. Das Weinbaugebiet Niederösterreich ist mit 30.000 Hektar Rebfläche auch international gesehen ziemlich groß. Richtig erstaunlich aber ist die Vielfalt, die dieses Bundesland zu bieten hat, landschaftlich, kulinarisch und klimatisch. In Niederösterreich gibt es nicht nur eine bis in die Keltenzeit zurückreichende Weinbautradition, sondern seit auch eine neue Generation von kreativen Spitzenwinzern, die dem österreichischen Wein international zu Ruhm verhalfen.</p>
<p><strong>Weinviertel: Wo das „Pfefferl“ wächst</strong><br />
Mit knapp einem Drittel der gesamten Rebfläche Österreichs ist das Weinviertel das größte Weinbaugebiet des Landes. Die Landschaft ist manchmal hügelig, manchmal steppenartig, erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Erst wenn man durch die stillen Kellergassen schlendert oder zwischen Eichenwäldern den geschwungenen Weg auf den höchsten Punkt eines Hügels beschreitet, entdeckt man die Weinberge, die Weiler, Dörfer und Höfe. Kaum öffnen sich die Türen zu den Winzerhäuschen, Kellern oder Vierkanthöfen, lässt sich eine andere Welt entdecken: Blühender Oleander, blumengeschmückte Fenster, in der Sonne ein Heurigentisch mit zwei Bänken, darauf die Gläser und ein paar Flaschen mit Kostproben aus dem Keller.</p>
<p>Der typische Wein des Weinviertels ist der Grüne Veltliner, eine österreichische Spezialität, die sich neuerdings bis hin zu New Yorker Spitzenrestaurants auch international zunehmender Beliebtheit erfreut. Die würzigen Düfte und der „pfeffrige“ Geschmack des Veltliners bezeichnen die Winzer gerne als „Pfefferl“. Doch auch der Anbau anderer, oft schwer zu pflegender seltener Sorten wird im Weinviertel wieder gewagt. Josef Weidinger etwa, dessen Familie seit 370 Jahren im selben Hof in Ziersdorf ansässig ist, kultiviert die alte Sorte Roter Veltliner, der trotz seines Namens ein Weißwein ist. Der Geruch dieses komplexen Weines mit seiner kräftigen Säure erinnert an Sommerstroh, sein Geschmack an Rosinen.</p>
<p><strong>Wachau: Steinterrassen, große Weine</strong><br />
Wenn der Herbst ins Donautal zieht, haben zwar die Weinbauern mit der Lese am meisten zu tun, für die Besucher freilich beginnt eine herrliche Zeit. Die Weinstraße durch die Wachau lässt sich sehr gut mit dem Fahrrad befahren, aber auch die Bewältigung der knapp 35 Kilometer langen Strecke zwischen Melk und Krems auf einem Donauschiff ist empfehlenswert.</p>
<p><strong>Kremstal &#8211; Riesling plus Donaublick</strong><br />
Die Stadt Krems und ihr Umland, ein uraltes Weinbaugebiet, wurde in den letzten Jahren durch die Kunstmeile Krems zu neuem Leben erweckt. Nach einem Besuch des Forum Frohner, das zahlreiche Werke des berühmten Malers zeigt oder der Kunsthalle lässt sich bei einem Achtel „GrüVe“ oder Riesling von oberhalb der Stadt der Ausblick auf das Donautal und das Barockstift Göttweig genießen. Doch auch in der mittelalterlichen Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe der Kulturlandschaft Wachau gehört, gibt es schöne Plätze mit südländischem Flair und einer großartigen Gastronomie.</p>
<p><strong>Kamptal &#8211; mediterranes Lebensgefühl</strong><br />
Der Kamp mit seinem dunklen Wasser, einer der seltenen „männlichen“ Flüsse Österreichs, ist Namensgeber dieses abwechslungsreichen Tals, das von den rauen Höhen des Waldviertels hinunter in die fruchtbaren Niederungen des Weinlandes führt. Hier liegt auch die „Weinmetropole“ Langenlois, die zwischen historischem Hauptplatz und der vom New Yorker Star-Architekten Steven Holl entworfenen Wein-Erlebniswelt „Loisium“ vieles zum Thema Wein zu bieten hat. Zum Beispiel einen Besuch in der Welt der 900 Jahre alten Weinkeller von Langenlois. Die vielen Sonnentage und die geschützte Lage lassen im Kamptal nicht nur große Weiß- Rotweine (Zweigelt!) gedeihen, sondern auch wilden Thymian, Rosmarin und Salbei.</p>
<p>Unmittelbar hinter dem Weingarten des Loisium-Hotelkomplexes in Langenlois (ein weites „Loisium“ befindet sich in der Steiermark) liegt die gleichnamige, würfelförmige Weinerlebniswelt: Sie ist eine Vinothek und bietet zudem etwas ganz Besonders. Von hier aus startet regelmäßig ein Rundgang durch das weitverzweigte Kellerlabyrinth, das unter dem Weinort Langelois verläuft. Ein tolles Erlebnis für Weinfans!</p>
<p>Das Langenloiser Hotel „Loisium Wine &amp; Spa Ressort“ hat seinen Weingarten in die Bade- und Relaxlandschaft des Hotels integriert (Info: <a href="http://www.loisium.com">www.loisium.com</a>).</p>
<p>Info Weinwelt: <a href="http://www.loisium-weinwelt.at">www.loisium-weinwelt.at</a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>LOISIUM WeinErlebnisWelt &amp; Vinothek<br />
Loisium Allee 1, 3550 Langenlois<br />
+43 2734 32240 0</p>
<p><strong>Traisental: bodenständige Grüne Veltliner</strong><br />
Das Traisental, nördlich der niederösterreichischen Hauptstadt Sankt Pölten, gehört zu den eher kleinen Weinbaugebieten Österreichs. Hier regiert unangefochten der Grüne Veltliner, der manchmal fein ausgebaut, oft aber in seiner urtümlichen Variante als einfacher Schankwein gekeltert wird. Die bodenständigen Buschenschanken mit ihren Gastgärten und lokalen Spezialitäten laden zur Weinverkostung ein. Der Rahmen ist oft familiär: Etwa im Heurigen Staudenmayer, der seine Gäste mit dem Spruch empfängt: „Nimm dir Zeit und setz Dich nieder, iss und trink und komm bald wieder!” Hier gib es geräucherte Forelle aus eigener Zucht, die mit einem Frühroten Veltliner oder dem Grünen Veltliner „Hausgarten“ harmoniert.</p>
<p><strong>Wagram und Weingut Stift Klosterneuburg</strong><br />
Der Wagram ist eine mächtige Geländestufe, die östlich von Krems beginnt und die Donau an ihrem linken Ufer begleitet. Die hügelige Landschaft um die Orte Fels, Feuersbrunn, Königsbrunn und Kirchberg (alle: „am Wagram“) gehört zu jenen Gebieten, die auch vielen Österreichern noch unbekannt sind. Zum etwa 2.800 Hektar großen Weinbaugebiet Wagram gehört aber auch <strong>Klosterneuburg</strong>, eine traditionelle Weinstadt vor den Toren Wiens. Neben einem pfeffrigen Grünen Veltliner, Weißburgunder und Riesling gedeihen an den Südlagen bei Krems und dann wieder rund um Klosterneuburg hervorragende Rotweine, vor allem Zweigelt und der von den Augustiner Chorherren des Stifts Klosterneuburg in ihrem Keller aus der Barockzeit (mit moderner Technik) besonders gepflegte St. Laurent. Das <strong>Weingut Stift Klosterneuburg</strong>, 1114 gegründet, und ist nicht nur das älteste, sondern mit über 100 Hektar auch größte Weingut Österreichs. In der höheren Bundeslehranstalt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg wurde 1922 aus den Sorten St. Laurent und Blaufränkisch der erste Zweigelt gekreuzt – heute die wichtigste Rotweinsorte Österreichs.</p>
<p><strong>Carnuntum &#8211; Chardonnays und gehaltvolle Veltliner </strong><br />
Namen wie Artner oder Markowitsch stehen für hochqualitative österreichische Rotweine, die nicht nur im warmen Burgenland, sondern auch im östlichen Niederösterreich gedeihen. Seit den Kelten wird in dieser fruchtbaren Landschaft Weinbau betrieben, durch die römische Stadt Carnuntum entstand hier das erste große Weinbaugebiet Österreichs. Carnuntum, vor rund 2000 Jahren vom Feldherren Tiberius gegründet, ist die größte archäologische Grabungsstätte Österreichs. Erstaunlicherweise können bis jetzt nur 0,5 Prozent der einst blühenden Stadt gezeigt werden, der Großteil ruht immer noch unerforscht unter der Erde, einer Erde, die außer den renommierten Rotweinen auch kräftige Chardonnays und gehaltvolle Veltliner hervorbringt.</p>
<p><strong>Thermenregion</strong>–<strong>Kurbäder und Heurige</strong><br />
Der resche „Gumpoldskirchner“ galt einst als Lieblingswein der Wiener, und immer noch gehören Weinkenner aus der nahen Hauptstadt zu den Stammkunden der Heurigenwirte rund um Baden, Bad Vöslau und Gumpoldskirchen. Der Begriff „Thermenregion“ entstand mit dem neuen Weingesetz 1985, und er ist gut gewählt, denn an der Thermenlinie zwischen Oberlaa und Bad Fischau gibt es neben guten Klima- und Bodenbedingungen für den Weinbau auch zahlreiche warme Heilquellen. Beides wird seit der römischen Zeit genutzt, wobei die Region in den letzten Jahren einen gewaltigen Qualitätssprung gemacht hat. So gehören autochthone Rebsorten wie Zierfandler (auch Spätrot genannt) und Rotgipfler zu den Spezialitäten des Gebietes. Der <strong>Zierfandler</strong>, ein langlebiger Weißwein mit fruchtiger Säure, wird überhaupt nur in der Thermenregion angebaut. Aber auch gehaltvolle Rotweine wie Blauer Burgunder oder Zweigelt aus dem sogenannten Steinfeld gibt es hier.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Niederösterreichische Weinstrasse</strong><br />
<a href="http://www.weinstrassen.at">www.weinstrassen.at</a></p>
<ul>
<li><strong>Weinbau</strong><br />
Gerhard Deim<br />
3562 Schönberg<br />
Kalvarienberg 8<br />
Tel.: +43 2733 876</li>
<li><strong>Weingut Martha &amp; Josef Weidinger</strong><br />
Hollabrunner Straße 15<br />
3710 Ziersdorf<br />
Tel.: +43 2956 2282<br />
<a href="http://www.weingut-weidinger.at">www.weingut-weidinger.at</a></li>
<li><strong>Wachauer Weine</strong><br />
<a href="http://www.wein-der-wachau.com">www.wein-der-wachau.com</a></li>
<li><strong>Tourismusverband Traisental-Donauland</strong><br />
Rathausplatz 22<br />
3130 Herzogenburg,<br />
Tel.: +43 2782 833 21<br />
<a href="http://www.traisental.info">www.traisental.info</a></li>
<li><strong>Weingut Günther Staudenmayer</strong><br />
Traubenweg 2<br />
3131 Wetzmannsthal<br />
Tel.: +43 2782 85684<br />
Mobil: +43 664 840222444<br />
<a href="http://www.staudenmayer.at">www.staudenmayer.at</a></li>
<li><strong>Stift Klosterneuburg</strong><br />
Stiftsplatz 1<br />
3400 Klosterneuburg<br />
<a href="http://www.stift-klosterneuburg.at">www.stift-klosterneuburg.at</a></li>
<li><strong>Thermenregion</strong><br />
<a href="http://www.weinland-thermenregion.at">www.weinland-thermenregion.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823893"></a>Das weststeirische Schilcherland-Straße</h2>
<p>Das Schilcherland ist ein uraltes Weinland. Wer auf den verkehrsarmen, einspurigen Sträßchen über die weststeirischen Hügel rollt, den von Pappeln gesäumten Weinbergen der ebenso nahen wie auch kalkerdereichen Südsteiermark entgegen, der soll sich nur ja nicht täuschen: Das Schilcherland ist so klein wie es speziell ist. Das gilt ja bereits für die Böden. Gleise und Glimmerschiefer müssen es sein, die kristallinen Gesteine der Koralpe, die erst die geeignete Unterlage für den Blauen Wildbacher bieten. Eine Traube, deren Geschichte weit zurückreicht und die in den 1970er-Jahren einen wahren Hype erlebte, der sich in Form einer zunehmend diversifizierten Produktpalette niederschlug: Diese reicht vom brisanten <strong>Schilchersturm</strong> bis zum schäumenden <strong>Schilcher-Sekt</strong> und -Frizzante – wenngleich der „Schilcherchampagner“ schon auf der Grazer Messe um 1900 als Highlight bekannt war, wie die Stainzer Ortschronik zu berichten weiß. Als eine der letzten önologischen Entwicklungen in der Weststeiermark werden nun auch edelsüße Schilcher, wie Eisweine, Botrytisweine oder Trockenbeerenauslesen, gekeltert. Und hochprozentiger, setzen sich heute auch die Tresternbrände aus der Wildbacher- Traube in Szene.</p>
<p>Schon in der La- Tène-Zeit, im 4. Jh. v. Chr., zogen die Kelten aus einer heimischen Wildrebenart die Schilcherrebe. Auf deren bizarre Farbkomposition verweist schließlich der mittelhochdeutsche Name: „Schillern“ oder eben „Schilchern“. Vom urig-säuerlichen Bukett mit seinen mitunter grasigen Sauvignon-Tönen könnte man erzählen, wohl auch von administrativen Dingen: Wie Ende der 1980er-Jahre der Schilcherschutzverein „Weißes Pferd“ gegründet wurde, dessen Mitglieder strengen Kriterien unterliegen. Wie der Blaue Wildbacher zur anerkannten Qualitätsrebe, und der aus ihr gekelterte Schilcher gesetzlich geschützt wurde.</p>
<p>Die beste Gelegenheit, dem Schilcher näher zu kommen, ist ein Ausflug entlang der Schilcherweinstraße. Die Schilcherweinstraße erschließt das Anbaugebiet zwischen Ligist und Eibiswald. Von Ligist kommend führt die Straße durch Hügel, Gundersdorf und St. Stefan über Greisdorf in den Markt Stainz. Am Schloss Stainz vorbei windet sich die Straße über Vochera zum Kurort Bad Gams. Über Schloss Wildbach geht‘s weiter zur Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg.</p>
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<p>Weitere Stationen der Schilcherweinstraße sind Schwanberg mit dem Moorbad, Wies mit seinem „Theater im Kürbis“ und der Landesversuchsanlage für Spezialkulturen. Die Schilcherweinstraße endet bzw. beginnt im Kloepfermarkt Eibiswald. Entlang der Straße warten zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, wo man den Schilcher verkosten kann.</p>
<p><a href="http://www.schilcher.at">www.schilcher.at</a></p>
<p><strong>Schilcherdorf Wernersdorf</strong><br />
<a href="http://www.schilcherdorf.at">www.schilcherdorf.at</a></p>
<p><strong>Rauchhof in Stainz</strong><br />
Willi Rauch ist einer der profiliertesten Schilcherwinzer, der auch eine Schilcher-Spätlese keltert.<br />
<a href="http://www.rauch-hof.at">www.rauch-hof.at</a></p>
<p><strong>Weinhaus Stainz</strong><br />
Treffpunkt für alle Weinliebhaber mit kompetenter Beratung und stilvollem Ambiente.<br />
<a href="http://www.weinhaus-stainz.at">www.weinhaus-stainz.at</a></p>
<p><strong>Einkehren</strong></p>
<p><strong>Buschenschank Klug vlg. Voltl</strong><br />
Wunderbareute Jausen, Weine und Hausgebrannte.<br />
<a href="http://www.klug-voltl.at">www.klug-voltl.at</a></p>
<p><strong>Weingut Hiden vlg. Höllerhansl</strong><br />
Neben Schilcher auch steirische Weißweine als auch ein Blauer Zweigelt.</p>
<p>Wunderbarer Kulisse, die im Osten bis zur Riegersburg reicht, im Norden das Hochlandschgebiet näherrücken und gegen Südosten hin das slowenische Bacherngebirge erkennen lässt.<br />
<a href="http://www.weingut-hiden.at">www.weingut-hiden.at</a></p>
<p><strong>Restaurant Kaminstub’n</strong><br />
Deutschlandsberg-Hollenegg, feine regionale Küche<br />
<a href="http://www.kaminstubn.at">www.kaminstubn.at</a></p>
<p><strong>Koschak Wirt &amp; Weinbauer</strong><br />
Von Slow Food empfohlen, 20-Autominuten-Ausflug von Deutschlandsberg<br />
<a href="http://www.koschak.at">www.koschak.at</a></p>
<p><strong>Renommierte Schilcher-Produzenten sind unter anderem:</strong></p>
<p><strong>Weingut Langmann vlg. Lex</strong><br />
Langegg 23<br />
8511 St. Stefan ob Stainz<br />
<a href="http://www.l-l.at">www.l-l.at</a></p>
<p><strong>SchilcherweingutFriedrich</strong><br />
Langegg 18<br />
8511 St. Stefan ob Stainz<br />
<a href="http://www.friedrich-schilcher.at">www.friedrich-schilcher.at</a></p>
<p><strong>Wein &amp; Sekt Manufaktur Strohmeier</strong><br />
Lestein 148<br />
8511 St. Stefan ob Stainz<br />
<a href="http://www.strohmeier.at">www.strohmeier.at</a></p>
<p><strong>Weingut Reiterer</strong><br />
8551 Wies<br />
<a href="http://www.weingut-reiterer.com">www.weingut-reiterer.com</a></p>
<p><strong>Weingut Kuntner</strong><br />
8544 St. Ulrich am Greith<br />
<a href="http://www.trinkgenuss.at">www.trinkgenuss.at</a></p>
<p><strong>Brennerei Weinkellerei Jöbstl</strong><br />
Genießt hohes Renommee für ihre edlen Obstbrände.<br />
8551 Wernersdorf bei Wies<br />
<a href="http://www.brennerei-joebstl.at">www.brennerei-joebstl.at</a></p>
<hr />
<h2>Die Südsteirische Weinstraße</h2>
<p>Die Südsteirische Weinstraße ist die älteste unter den steirischen Weinstraßen. Da es schon 1956 gute Gründe gab, diese Erlebnisstraße von Spielfeld und Ehrenhausen über Ratsch und Gamlitz bis Leutschach oder von Berghausen über Glanz und Sulztal bis Vogau (oder, oder, oder &#8230;) zu befahren, verwundert es nicht, dass die Südsteirische Weinstraße heute eine schier unglaubliche Dichte an gastronomischen und anderen Vorzeigebetrieben vorzuweisen hat.</p>
<p>Im Herbst ist die Südsteirische Weinstraße ein besonderer Genuss. Die Straße schlängelt sich gemütlich durch die Anbaugebiete der Windischen Büheln, zweigt südlich von Ehrenhausen, am Platschberg, südwestlich ab und verläuft teilweise auf der Grenzlinie zwischen Österreich und Slowenien. Man muss sich nicht unbedingt vornehmen, die Weinstraße mit Muße zu befahren: Hier zum Beispiel, auf dem Scheitelpunkt der Grenzstraße, zwingt einen die unglaubliche Aussicht geradezu, unter einem der Obstbäume stehen zu bleiben und das „grenzgeniale“ Panorama mit den Augen einzusaugen.</p>
<p>Die große Verbundenheit mit Tradition und Authentizität bedeutet keineswegs, dass in der Südsteiermark die Zeit stehen geblieben ist. Im Gegenteil, aus ganz Europa kommen mittlerweile architekturbegeisterte Besucher, um die modernen Weinkeller und Präsentationsräume der Winzer zu besichtigen, die die Landschaft prägen, obwohl oder weil sie so harmonisch mit dieser verschmelzen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Südsteirische Weinstraße</strong><br />
<a href="http://www.suedsteirischeweinstrasse.at">www.suedsteirischeweinstrasse.at</a><br />
<a href="http://www.rebenland.at">www.rebenland.at</a></p>
<p><strong>Weingut Peterhof</strong><br />
Pößnitz 124<br />
8463 Glanz a. d. Weinstraße<br />
Tel.: +43 664 20 15 816<br />
<a href="http://www.weingutpeterhof.at">www.weingutpeterhof.at</a></p>
<p><strong>Bietet einen guten Überblick und viele Tipps für den Urlaub im Weinland</strong></p>
<p><strong>Steiermark.</strong><br />
Hier werden auch alle acht Weinstraßen der Region vorgestellt.<br />
<a href="http://www.steirischerwein.at">www.steirischerwein.at</a></p>
<p><strong>Weingut Roland und Barbara Repolusk</strong><br />
Glanz a. d. Weinstraße 41<br />
8463 Leutschach<br />
Tel.: +43 3454 313<br />
<a href="http://www.repolusk.at">www.repolusk.at</a></p>
<p><strong>Gottfried Kermann</strong><br />
Kürbiskerne und Kürbiskernöl<br />
Sulztal 24<br />
8461 Ehrenhausen<br />
Tel.: +43 3453 20024<br />
<a href="mailto:kermann@kuerbiskerne.at">kermann@kuerbiskerne.at</a></p>
<p><strong>Steirisches Kürbiskernöl</strong><br />
<a href="http://www.steirisches-kuerbiskernoel-gga.at">www.steirisches-kuerbiskernoel-gga.at</a></p>
<p><strong>Weingut Manfred Tement</strong><br />
Zieregg 13<br />
8461 Berghausen<br />
Tel.: +43 3453 41010<br />
<a href="http://www.tement.at">www.tement.at</a></p>
<h2><a name="_Toc462823895"></a>HHeurige – ein Erlebnis für Weinliebhaber</h2>
<p><strong>Wenn im Wein wirklich die Wahrheit liegt, wie der berühmte lateinische Spruch besagt, was würde der österreichische Wein über sein Herkunftsland verraten? Über seine Erzeuger, also die Winzer? Und über seine Konsumenten, also die vielen Österreicher? Lebenslust.</strong></p>
<p>Das ist es nämlich, was die Menschen hier am ehesten verbindet. Und gerade die Weinkultur verleiht der Lebenslust des ganzen Landes Ausdruck. Das spürt man, wenn man einen der zahlreichen Heurigen besucht. „Wenn man sich selbst für einen Moment lang als Österreicher sehen möchte, dann ist ein Heuriger die bessere Methode, als sich etwa Lederhosen anzuziehen“, schreibt der Satiriker Heinrich Steinfest. Wie wahr, denn diese besonderen Weinplätze sind, wie die städtischen Kaffeehäuser und die klassischen Beisln, eine Institution der viel zitierten österreichischen Gemütlichkeit.</p>
<p>Egal ob in <strong>Grinzing</strong>, dem idyllischen Heurigen-Viertel Wiens. Ob in den Weinlandschaften von Niederösterreich, dem Burgenland oder der Steiermark. Die Winzer servieren hier nicht nur stolz ihren Wein und typische Hausmannskost. Sie lieben es auch, ihre Gäste lustvoll zu unterhalten. „Der Österreicher hat über die Jahrhunderte gelernt, den Fremden ein weites Herz zu öffnen“, sagt der Kulturwissenschaftler Roland Girtler. Das trifft besonders auf die Winzer zu, mit ihrem speziellen Humor, der auch des Öfteren in Selbstironie abgleiten kann. Man hat aber das angenehme Gefühl, als nähmen sie das Leben besonders leicht. Oder sie schaffen es einfach gut, die Härten des Alltags zu verdrängen.</p>
<p>Dass die Gastgeber übrigens volkstümliche Lieder anstimmen, ist eher ein Klischee und findet selten statt, zumindest nicht spontan. Viel eher trifft zu, dass die Winzer an lauen Sommernächten die Gäste in die Tiefen ihrer Weinkeller bitten, wo sie stolz sinnieren über ihre „edlen Tropfen“ (so bezeichnen sie die wirklich). Die Weinbauer sind nämlich höchst eloquente Chronisten ihrer eigenen Ware. Und ihrer Herkunft.</p>
<p>Das kann man aber auch nachvollziehen. Wenn man beispielsweise auf einem der steilen Weinberge in der Wachau steht und flussabwärts ins traumhafte Donautal blickt. Oder wenn man durch die idyllischen Weinstraßen in der Südsteiermark wandert. Wohl erst dann wird man den Charme der gewachsenen Weine verstehen. Und die Lebensfreude der Menschen.</p>
<p><strong> </strong>Im Sommer fahren Menschen aus Nah und Fern an Mais- und Kürbisfeldern vorbei, um ihre kulinarischen Sehnsüchte an Orten zu stillen, die Buschenschanken genannt werden: Meist auf Hügelkuppen gelegen, wird dort bester Wein und ein reiches Sortiment regionaler Hausmannskost kredenzt. Beim Anblick der steil abfallenden Weinberge, den grünen Wiesen und der kleinen Wege, die sich bis zum nächsten Weingut hinaufschlängeln, verliert sich die Zeit, wird der Alltag zur Nebensache. Dass in Buschenschanken keine warmen Speisen aufgetischt werden dürfen, geht übrigens auf eine Zirkularverordnung Kaiser Josephs II. aus dem Jahr 1784 zurück. Und daran halten sich die traditionsbewussten Steirer bis heute. Der kulinarische Klassiker ist dabei die Brettljause, die immer wieder mit Spezialitäten wie etwa Speck vom Mangalitza-Schwein angereichert wird. Aber auch Käsespezialitäten, Bauernmehlspeisen sowie eingelegtes Gemüse und Pilze ergänzen den Weingenuss bestens. Nicht zu vergessen das den Steirern heilige Kürbiskernöl, ohne das kein Salat oder gekochtes Rindfleisch serviert werden darf.</p>
<hr />
<h2><strong><u>Typisch Heuriger &#8211; die Brettljause</u></strong></h2>
<p><strong> </strong><strong>Ein paar Worte zu einem typisch österreichischen Imbiss, dem Ort Deutschlandsberg, einem Gasthaus, zum Blick über eine unvergleichliche Landschaft und dem dazupassenden Wein. Kurz: eine Verführung zur steirischen Brettljause.</strong></p>
<p>Die junge Frau ist leidenschaftliche Genießerin allerlei exotischer Köstlichkeiten, stolze Besitzerin vieler Kochbücher – und dann passiert das: Die beste Freundin schwärmt ihr vor, von dem Ort Deutschlandsberg, einem Gasthaus auf einem Berg und einer Brettljause mit einem Glas Schilcher. Wie bitte?! Verschiedene Sorten Fleisch, kalt serviert auf einem Holzbrett? Mit einem leicht säuerlichen Wein? Was soll daran so faszinierend sein?</p>
<p>Natürlich kennt unsere Genießerin diesen Klassiker der österreichischen Buschenschänke und Heurigen, aber wirklich verstehen kann sie die Anziehungskraft nicht. Verhält es sich mit der Brettljause gar wie mit den Vanillekipferln österreichischer Großmütter? Jede österreichische Großmutter hat ja ihr eigenes Rezept. Manche Vanillekipferln isst man nur der Großmutter zuliebe, und manche Großmutter liebt man nur wegen ihrer Kipferln. Aber wie auch immer: Sie beschließt dem Mythos Brettljause auf den Grund zu gehen und fährt in das „grüne Herz“ Österreichs, die Steiermark.</p>
<p>Die kleine Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg präsentiert sich ruhig an diesem heißen Sommertag, dabei ist der Ort alles andere als verschlafen. Die Dichte an kulturellen Aktivitäten ist beeindruckend. Klassische Konzerte von Interpreten, die sonst im Wiener Musikverein auftreten, Weinverkostungen, ein Golfturnier, ein Reiterfest, Radrennen, Laufveranstaltungen, Kernöldegustationen und Theateraufführungen verleihen diesem Ort eine einmalige Lebendigkeit. Die Deutschlandsberger sind stolz auf ihr Kulturleben, und niemand hier bereut es, in der Provinz zu wohnen.</p>
<p>Begleitet von einem ortsansäßigen Führer beginnt die noch skeptische Besucherin ihren Spaziergang. Er führt sie durch einen generalsanierten Ortskern, entlang an für die Gegend typischen Fischteichen und dem wunderschönen Schloss Frauenthal, vorbei an kleinen Höfen, Feldern, Bächen und Mischwäldern. Und an den Edelkastanien, die im Herbst dank des milden Klimas eine reiche Ernte bringen. Wegen dieses Klimas nennt man die Weststeiermark übrigens auch die „steirische Toskana“. Das stimmt aber nur zum Teil, denn in der Toskana gibt es keine Brettljausn!</p>
<p>Der einheimische Führer bringt die junge Frau zum Eingang eines Tales. Die Laßnitz fließt ruhig neben dem Wanderweg. Nach fünfhundert Metern verändert sich das Bild. Das Tal wird zu einer engen Schlucht, einer Klause. Die Laubbäume bilden ein grünes, fast undurchdringliches Dach, und der Bach neben dem schmalen Weg rauscht wild über die Felsen. Den heißen Sommertag spürt man kaum noch. Es ist kühl, feucht und die Luft scheint so frisch, so voller Sauerstoff zu sein, dass man am liebsten ständig tief durchatmen würde. Nach einiger Zeit geht der Weg weiter, sehr steil bergauf. Es ist eine willkommene Entschuldigung, sich an den Händen zu halten, bis man, fast überraschend, oben angekommen ist.</p>
<p>Hier steht die mittelalterliche Burg. Noch ein paar Schritte durch den Hof, über die Brücke des Wehrgrabens, hin zum Eingang des Burgmuseums, das in dem hohen Turm untergebracht ist. Wer will, kann hier die Schätze keltischer oder römischer Vorzeit, Schmuck und Waffen besichtigen oder einfach nur die hölzerne Treppe immer höher steigen zum höchsten Punkt der Reise. Vom Dach des Turms breitet sich die Landschaft aus: Das berühmte steirische Hügelland liegt wie ein großer Garten vor dem Betrachter und mit einem Mal wird klar, warum sich die Kelten vor über 2000 Jahren genau hier angesiedelt haben.</p>
<p>Spätestens jetzt meldet sich aber der Hunger, und der einheimische Führer deutet auf ein Gasthaus gleich in der Nähe, ebenfalls hochgelegen und mit ähnlicher Aussicht. Zehn Minuten später sitzen die beiden auf der Veranda. Sie blicken auf die mittelalterliche Burg zur Rechten, das steirische Hügelland links, davor Weingärten, die sich an die Landschaft schmiegen wie eine grüne Decke. Dazu Vogelgezwitscher, Ruhe und die im Licht der Nachmittagssonne funkelnden Kirchturmspitzen. Der Herr bestellt eine Brettljause und ein Viertel Schilcher, die Dame zögert, will sich erst ansehen, was da serviert wird.</p>
<p>Generell ist es ein gutes Zeichen, wenn Einheimische ein Lokal frequentieren. Die Deutschlandsberger kommen gerne hierher. Die Preise sind moderat, die Qualität der Speisen bekannt gut, Freundlichkeit gehört zum Standard und außerdem wissen alle, dass man kein Abendessen braucht, wenn man hier um fünf Uhr nachmittags eine Brettljause zu sich nimmt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Die steirische Brettljausn beim Stöcklpeter besteht aus folgenden Zutaten:</strong></p>
<ol>
<li>zirka 100 Gramm Kübelfleisch – geselchtes Fleisch, das in Grammelschmalz eingelegt wurde und dadurch einen unwiderstehlichen Geschmack erhält, 2. einem kleinen Stück kalten Schweinsbratens, 3. einem Hauswürstel, luftgetrocknet im Haus der Wirtin, 4. dem typischen „Verhackerten“, das ist ein Aufstrich aus Speckwürfeln und Kernfett, 5. Aufstrich aus Topfen, Butter und vielen Kürbiskernen, 6. Käse, aus einer Käserei unten im Tal, 7. einer Scheibe Rohschinken oder Kaiserspeck sowie 8. weiteren Kleinigkeiten, die da wären: Eier, eingelegte Pfefferoni, Gurken, frischer Kren – sehr zu empfehlen – und dem dunklen Brot.</li>
</ol>
<p>Wie schon erwähnt, serviert die Kellnerin die „Jause“ auf einem Holzbrett. Und, nein, an diesem Essen ist nichts raffiniert und nie wird man es auf der Speisekarte eines Haubenlokals finden. Außerdem ist die Anzahl der versammelten Kalorien erschreckend. Trotzdem kann die Besucherin nicht widerstehen, sie kostet vom Kübelfleisch, nimmt einen Schluck Schilcher. Der rauchig, schmalzige Geschmack des Kübelfleisches und die herbe Frische des Schilchers gehen dabei eine ganz besondere Verbindung ein. Schweigen. Der Blick streift über das Land. Die Sonne steht tief und ein Strahl trifft das Schilcherglas. Fast kitschig erstrahlt der Schilcher wie ein Juwel von zartrosa bis dunkelrot. Und spätestens jetzt haben es alle verstanden. Es gibt Speisen und Orte, die auf ganz besondere Art zusammenwirken. Nach einem kleinen Spaziergang durch die steirische Hügellandschaft werden die anschließende Brettljause und das Glas Schilcher zu einem natürlichen Reflex, vergleichbar mit Schafskäse und einem Glas Retsina in einer griechischen Strandbar. Überzeugt schneidet die junge Frau ein großes Stück Wurst ab und meint lächelnd zu ihrem Begleiter: „Du, ich glaube, das Abendessen lasse ich heute aus.“</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Deutschlandsberg</strong><br />
<a href="http://www.deutschlandsberg.at">www.deutschlandsberg.at</a></p>
<p><strong>Gasthof Stöcklpeter</strong><br />
<a href="http://www.stoecklpeter.at">www.stoecklpeter.at</a></p>
<p><strong>GolfclubSchloss Frauenthal</strong><br />
<a href="http://www.gcfrauenthal.at">www.gcfrauenthal.at</a></p>
<p><strong>SchilcherlandDeutschlandsberg</strong><br />
<a href="http://www.schilcherheimat.at">www.schilcherheimat.at</a></p>
<p><strong>Steirische Ölspur</strong><br />
<a href="http://www.oelspur.at">www.oelspur.at</a></p>
<p><strong>Buschenschanken</strong><br />
Wem es nach etwas anderem als der „Brettljausn“ gelüstet, findet bei ausgewählten Buschenschanken auch Salate, Sulze oder Gemüse wie Spargel auf der Speisekarte:<br />
<a href="http://www.buschenschank.at">www.buschenschank.at</a></p>
<p><strong>Öffnungszeiten der ausgezeichneten Betriebe unter:</strong><br />
<a href="http://www.steirischesweinland.at">www.steirischesweinland.at</a></p>
<h3></h3>
<p><strong><u>Weitere Heurigenadressen</u></strong></p>
<p><strong>Verzeichnis der ausgezeichneten Buschenschänken und Winzerzimmer.</strong><br />
<a href="http://www.weinland-steiermark.at">www.weinland-steiermark.at</a></p>
<p><strong>Verzeichnis aller Buschenschänken</strong><br />
<a href="http://www.buschenschank.at">www.buschenschank.at</a></p>
<hr />
<h2><strong><u>Heurigenmusik &#8211; Dudeln, trinken, musizieren</u></strong></h2>
<p><strong>Die Wiener Schrammel-und Heurigenmusik lebt auf </strong>– <strong>schräg und originell wie nie. Und das nicht nur in Wien.</strong></p>
<p>Kronprinz Rudolf, ein Liebhaber der guten Volksmusik, verehrte die Gebrüder Schrammel, besuchte mit seiner Geliebten Mary Vetsera inkognito ihre Konzerte und lud sie ein, bei Hof zu spielen. Johann Strauß und Johannes Brahms streuten den beiden Geigern verbale Rosen, und die Wiener Philharmoniker luden sie zum Festkonzert. Die Gebrüder Schrammel hinterließen etwa 250 Kompositionen, vor allem Walzer, Lieder, Tänze.</p>
<p>Diese Kompositionen werden auch heute noch – oder wieder – gespielt. Zum Beispiel von den <strong>Neuen Wiener Concertschrammeln</strong>, deren Repertoire auch Werke anderer Musiker und eigene Kompositionen umfasst. Nicht nur in Wien wird den Gebrüdern Schrammel gehuldigt, sondern auch in Litschau im nördlichen Waldviertel. Dort findet jedes Jahr im Juli rund um den idyllischen Herrensee das <strong>Schrammel.Klang.Festival</strong> statt. Für die Besucher bietet sich eine in dieser Form einmalige Kombination von Natur, Kultur und Kulinarik: Vormittags der Matinee im Festzelt lauschen, danach auf ein erfrischendes Bad in den Herrensee. Nach einem kleinen Spaziergang rund um den See oder in den angrenzenden Wäldern freut man sich bereits auf das Mittagessen beim Schrammelheurigen, wo Waldviertler Spezialitäten lokaler Produzenten angeboten werden. Und nach der geräucherten Bratwurst und dem Mohnstrudel umweht einen bereits der Schrammelklang: Auf mehreren Naturbühnen um den See treten die berühmtesten Interpreten des Genres auf.</p>
<p>Zwei Dinge verbindet die modernen Wiener Volksmusiker: Sie hängen erstens an der Tradition und nehmen doch das Wienerlied und die Wiener Musik zum Anlass, eine eigene, oft vollkommen neue Musiksprache zu entwickeln. Und zweitens – sei es auch nur ein Klischee –, sie trinken gerne Wein.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Schrammel.Klang.Festival.</strong><br />
<a href="http://www.schrammelklang.at"><span style="color: #0000ff;">www.schrammelklang.at</span></a></p>
<p><strong>wiener volksliedwerk</strong><br />
<a href="http://www.wvlw.at">www.wvlw.at</a></p>
<p><strong>Wienerliedfestival</strong><br />
<a href="http://www.weanhean.at">www.weanhean.at</a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc461398149"></a><a name="_Toc462823896"></a><a name="_Toc462156639"></a>Gut essen, trinken und übernachten</h2>
<h2><a name="_Toc462823897"></a>Burgenland</h2>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823898"></a><a name="_Toc462156640"></a>Pannonisch Wohnen</h3>
<p>Die Betriebe von „Pannonisch Wohnen“ im Burgenland sind schlichte, gediegene und landestypische Unterkünfte mit Ambiente: etwa die dicken Deckenbalken, alten Holzstiegen und das weiß getünchte, verwinkelte Mauerwerk im Hof der Avantgarde-Künstlerin Fria Dagegen war Halbturn einst das Jagdschloss von Kaiserin Maria Theresia, wo man heute erholsame Tage in imperialem Ambiente verbringen kann.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.pannonischwohnen.at">www.pannonischwohnen.at</a></span></p>
<h3><a name="_Toc462156641"></a></h3>
<h3><a name="_Toc462823899"></a>Bliem’s Wohnreich &#8211;  essen und wohnen im Winzerhaus</h3>
<p>Mitten im Burgenland-Dörfchen Halbturn mit seinen Weingärten, Feldern und Kellergassen und dem berühmten Barockschloss, befindet sich das Bliem’sWohn.Reich,  ein  150 Jahre altes Winzerhaus  am Nationalpark Seewinkel. Keine Stunde dauert die Autofahrt von Wien hinaus in den Seewinkel. Und doch ist es eine Reise in eine andere Welt. Oder, um es neudeutsch zu sagen, es ist der perfekte Entschleunigungs-Trip – besonders dann, wenn man im Bliem’s absteigt. Das wird gleich klar, wenn man den hübschen Innenhof betritt, durch den Naschgarten schlendert und danach unter schattenspendenden Bäumen den ersten edlen Tropfen Wein oder Bio-Saft aus der Region genießt.</p>
<p>Lokaler Bezug ist Gisela und Josef Bliem wichtig. Fast alles, was in ihrem Hotel auf die Tische kommt, stammt aus dem Burgenland: Honig und Eier vom Nachbarn, Mangalitzaschweinespeck aus dem Nachbardorf, Marmeladen vom „Paradeiser-Kaiser“ Erich Stekovics im nahen Frauenkirchen. Wer will (und sich rechtzeitig angemeldet hat), kann bei der Hausherrin sogar einen pannonischen Kochkurs belegen oder sich im Weinkeller mit angeschlossenem Presshaus durch die Weine der Umgebung gustieren. Gewohnt wird in insgesamt 14 Zimmern und einer Suite, die alle rund um den ruhigen Innenhof liegen und in warmen, hellen Tönen eingerichtet wurden. Der „Radstall“ des Hauses hält auch E-Bikes zum Ausborgen bereit.</p>
<p>Bliem’s Wohnreich, Erzherzog-Friedrich-Straße 40, 7131 Halbturn.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.bliems.com">www.bliems.com</a></span><strong><br />
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<h3><a name="_Toc462823900"></a><a name="_Toc462156642"></a>Gut Oggau &#8211; Edelheuriger mit Bioweinen</h3>
<p>Ein außergewöhnliches Ambiente, Bio-Weine und eine kleine, aber feine Heurigenküche: Mit dieser Mischung hat Gut Oggau  es sogar bis nach San Francisco ins Museum geschafft! Neun Mitglieder umfasst die „Weinfamilie“ von Gut Oggau. Ihre Namen: Theodora, Winifred, Timotheus, Atanasius, Emmeran, Joschuari, Mechthild, Bertoldi und Wiltrude. Das Besondere an ihnen: Sie wurden nicht nur nach biologischen Kriterien produziert, sondern sehen außerdem auch noch so gut aus, dass sie es bis in die Ausstellung „Design &amp; Wine“ im Museum of Modern Art in San Francisco geschafft haben!</p>
<p>Hinter den alten Mauern eines geschichtsträchtigen Weinguts betreiben Stephanie Tscheppe- Eselböck (aus der bekannten Gastronomenfamilie) und Eduard Tscheppe (vom berühmten steirischen Weingut) hier ihren Edel-Heurigen samt Weinverkauf. Hübsch: Das liebevoll dekorierte Hofambiente mit großen Tischen, bequemen Bänken, Blumen- und Spitzenkissen sowie ein gemütlicher Keller und eine ehemalige Garage, in der man heute an einem zum Tisch umfunktionierten Holzboot speisen kann. Auf der Speisekarte: Geselchtes, Aufstriche, Gebäck, Blunzen und Pasteten aus der Region sowie die fast schon legendären Lammbratwürste und der Oggauer Feuerfleck – ein knuspriges Fladenbrot mit Speck, Käse und Zwiebeln. Toll für kleine Gäste: Max und Moritz, die beiden Ziegen im Mini-Streichelzoo sowie Menge Platz zum Spielen und Spaßhaben.</p>
<p>Gut Oggau, Hauptstraße 31, 7063 Oggau. <a href="http://www.gutoggau.at">www.gutoggau.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823901"></a><a name="_Toc462156643"></a>Der Kirchenwirt – Uhudlerei Mirth: mit Wildschein aus Eigenzucht</h3>
<p>Wie der Name dieses Lokals unschwer erraten lässt, dreht sich hier fast alles um den legendenumrankten Uhudler. Der Name stammt angeblich daher, dass die Augen, nach übermäßigem Genuss, denen eines Uhus ähneln. In der Küche jedoch entfaltet der auch liebevoll Heckenklescher oder Rabiatperle genannte Tropfen ganz beeindruckende Eigenschaften. Großartig geraten dann auch die Saucen zu Wild wie Hirsch und Reh, das Kirchenwirt Matthias Mirth oft selbst erlegt. Das Wildschwein entstammt der hauseigenen Zucht. Das Gejagte wird aber auch zu Würsten, Schinken, Leberpasteten und Grammelschmalz verarbeitet. Auf Uhudlersuppe mit Kürbiskerncroutons folgt ein im Ganzen gebratenes Schweinsfilet auf Eierschwammerlragout oder Fische wie Wels, Forelle und Zander aus der Eltendorfer Teichwirtschaft. Als Abschluss sollte man Uhudler-Palatschinke oder Liwanzen mit dem tollen Uhudlerpowidl bestellen. Natürlich bietet der wirklich gut sortierte Weinkeller noch anderes, Hauseigenes und Weine der besten Winzer des Burgenlands.</p>
<p>Kirchenwirt – Uhudlerei Mirth, Kirchenstraße 7, 7562 Eltendorf. <a href="http://www.uhudlerei-mirth.at">www.uhudlerei-mirth.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823902"></a><a name="_Toc462156644"></a>Gourmet-Gasthaus Csencsits &#8211; Geschmortes aus dem Holzofen</h3>
<p>Auf eines kann man sich verlassen: Wer beim burgenländischen Meisterkoch Walter Eselböck gearbeitet hat, nimmt nicht nur Ideen mit, sondern auch die Fertigkeit, sie umzusetzen. Ganz besonders gilt das natürlich, wenn man – so wie Jürgen Csencsits – dort zuletzt Küchenchef war. Inzwischen ist dieser gemeinsam mit seiner Frau Melanie, die ebenfalls im Taubenkobel tätig war, ins elterliche Wirtshaus zurückgekehrt und kocht dort formidabel auf. Wie am Land oft üblich, wird dabei zweigleisig gefahren: mit einem Wirtshaus für die bodenständigen Klassiker vom Zwiebelrostbraten bis zum gebratenen Zander, und einem Restaurant, in dem Csencsits getreu seinem Motto „Niemals abgehoben, aber stets gehoben!“ eine kreative Jahreszeitenküche höchster Qualität liefert. Eine Besonderheit ist der Holzofen in der Küche, in dem unter anderem die gefüllten Stubenhendln oder das Geschmorte vom Milchlamm schmurgeln. Die Weinkarte orientiert sich großteils regional, was kein Wunder ist, denn gute Weine gibt es hier in Hülle und Fülle.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthaus Csencsits, Harmisch 13, 7512 Harmisch. <a href="http://www.gasthaus-csencsits.at">www.gasthaus-csencsits.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823903"></a><a name="_Toc462156645"></a>Hotel Krutzler &#8211; Hoansterz und Jiddische Entenleber</h3>
<p>Eingebettet in die Hügel des Südburgenlandes, inmitten des historischen Kellerviertels und Weinbaugebietes Heiligenbrunn, liegt das 4*-Hotel Krutzler. Die Geschichte der Familie Krutzler ist wie die vieler Südburgenländer von der Krise Anfang des vorigen Jahrhunderts geprägt, als sie die Heimat verlassen mussten und ihr Glück in Amerika suchten. Sie kamen zurück, um den Familienbetrieb in Heiligenbrunn weiterzuführen. Nach einer geführten historischen Wanderung mit Weinverkostung durch das malerische Kellerviertel von Heiligenbrunn – ein weitläufiges und nahezu vollständig erhaltenes Ensemble von Weinkellern, die seit dem 18. Jahrhundert in Verwendung stehen – sowie seinen Öko- Energiegarten erwartet den Gast ein Wellnessbereich mit Sauna-Landschaft, Aroma-Dampfbad und Whirlgrotte. Alle, die den Tag ein bisschen sportlicher anlegen wollen, können mit dem Leihrad die Umgebung – die Städte Güssing und Körmend in Ungarn sind etwa 10 km vom Hotel entfernt – erkunden oder zur botanischen Sensation – zur Schachbrettblume nach Luising (blüht um Ostern) – radeln.</p>
<p>Im Restaurant werden österreichische Gerichte inklusive pannonischen Schmankerln aus Omas Kochbuch wie Jiddische Entenleber, Uhudler-Cremesuppe, Hoansterz mit Knoblauchsuppe oder Fasanenbrüstchen serviert, und dazu sollte man unbedingt den berühmten Uhudler-Wein trinken.</p>
<p>Genusshotel Krutzler, Heiligenbrunn 16, 7522 Heiligenbrunn. <a href="http://www.hotel-krutzler.at">www.hotel-krutzler.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823904"></a><a name="_Toc462156646"></a>Hotel Restaurant Kloster am Spitz &#8211; ein „Low-Budget Designhotel“</h3>
<p>Helmut Qualtinger und „die halbe Wiener Prominenz“ genossen hier einst bei Backhendl und Wein die Aussicht auf den Neusiedler See. Bis heute ist das berühmte Backhendl von der Speisekarte nicht wegzudenken. Darüber hinaus werden klassische Wirtshausgerichte wie Grammelknöderl mit Krautsalat oder ein in Rotwein geschmortes Schulterscherzl vom Bio-Rind serviert. Wolfgang Schwarz bekennt sich zu einer „authentischen Wirtshausküche, wie man sie früher gekannt hat“ – das aber auf höchstem Niveau und mit regionalen und frischen Produkten. Da hilft es unter anderem, dass ein befreundeter Fischer stets die besten Zander, Welse und Aale für das Kloster am Spitz reserviert. Dazu liefert Thomas Schwarz Bio-Weine, die bewusst das Burgenländer Terroir zum Ausdruck bringen und sich vom Mainstream abheben. Das kokett als „Low-Budget Designhotel“ bezeichnete Hotel des Familienbetriebs ist als Wohlfühlbasis für Tagesausflüge gedacht. Die Zimmer sind – abgesehen von zwei geräumigen Suiten mit gläsernen Fassaden im obersten Stockwerk – stilvoll eingerichtet, aber eben klein.</p>
<p>Hotel Restaurant Kloster am Spitz, Waldsiedlung 2, 7083 Purbach.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.klosteramspitz.at">www.klosteramspitz.at</a></span></p>
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<h3><a name="_Toc462823905"></a><a name="_Toc462156647"></a>Heuriger Schlossahaus &#8211; pannonische Schmankerl</h3>
<p>Die Speisekarte im Mönchhof ist schlicht, aber voller Überraschungen. Die Antwort auf die Frage, ob das Schlossahaus nun ein Heuriger oder eine Buschenschank ist, sei jedem selbst überlassen. Auf jeden Fall ist das Schlossahaus eine Bereicherung für die Gegend. Die Räume, der schöne Garten in der ehemaligen Schlosserei und die Öffnungszeiten entsprechen denen eines Heurigen, das Wein-und Speisenangebot eher dem einer Buschenschank. Alle Weine sind auch glasweise zu haben. Die Speisekarte liest sich ganz schlicht, ist aber voller Überraschungen. Der Liptauer wird nach Hausrezept zubereitet und kommt auch als „Igel“ mit Soletti daher. Der Bio-Dinkelaufstrich ist die Spezialität des Hauses und wird nach „streng geheimem Rezept, aufwändig und ständig frisch zubereitet“. Presswurst mit Mamas Marinade, roter Zwiebel, Kernöl, Kirschpfefferoni, Blutwurst mit Senf und Kren, Schlossajause mit, unter anderem, luftgetrockneten Würsteln vom Grauen Steppenrind aus dem Nationalpark Seewinkel. Die gibt es auch gekocht und warm mit Kren und Dijon-Senf. Den Saftschinken vom selbigen Rind sollte man sowieso probieren. Der pannonische Schmankerlteller ist eine Klasse für sich, Schinken vom Wildschwein und Hirsch, Wildwürstel, Bio-Lammleberaufstrich und Käse, Eingelegtes vom Stekovics und mehr.</p>
<p>Heuriger Schlossahaus, Stiftsgasse 18, 7123 Mönchhof. <a href="http://www.heuriger-schlossahaus.at">www.heuriger-schlossahaus.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823906"></a><a name="_Toc462156648"></a>Buschenschank Schandl &#8211; bekannt für sein pikantes Krautfleisch</h3>
<p>Das schön renovierte Haus verfügt über eine klassische Schank, an der man die von Barbara Schandl selbstgemachten Speisen wählen kann. Quargel, mariniert mit Kürbiskernöl und Jungzwiebeln, Blunznkranzl mit Senf, Kren und Brot, dreierlei vom Schwein, „delikate Aufstrichvariation“ und verschiedene Brat&#8217;l gibt es immer in sehr guter Qualität. Neben dem Buffetangebot gibt es auch noch Fischsuppe mit Wurzelgemüse und Paprika, Zanderfilet mit Knoblauch und Petersilerdäpfeln, Schweinsschnitzel mit Erdäpfelsalat und ein ausgezeichnetes saftig-pikantes Krautfleisch, interessanterweise begleitet von einem Semmelknödel. Überhaupt wird man bei der Weinauswahl freundlich und kompetent beraten. Rosé, Furmint, Weißburgunder und natürlich Blaufränkisch sind ausgezeichnet. Wer noch kann, bestellt anschließend Somlauer Nockerl, Mohnnudeln mit Zwetschkenröster und notfalls ein Zimmer im Hotel Schandl.</p>
<p>Buschenank Schandl, Hauptstraße 20, A, 7071 Rust. <a href="http://www.schandlwein.com">www.schandlwein.com</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823907"></a><a name="_Toc462156649"></a>Mooslechners Bürgerhaus im Zentrum von Rust</h3>
<p>Mooslechners Bürgerhaus ist ein Paradiesgärtlein im Herzen von Rust mit einem höchst individuell gestalteten Hotel und einem erstklassigen Restaurant. Man geht nur durch eine Tür – und betritt eine eigene, ganz andere Welt. Allein der Innenhof dieses prächtigen Ruster Bürgerhauses aus dem Jahr 1537 mit seinen schmiedeeisernen Tischen und Sesseln und den vielen kleinen Details und Accessoires verzaubert auf den ersten Blick. Kein Zweifel, Patronin Tina Mooslechner gestaltet gern, und sie hat auch eine geschickte Hand dafür – das sieht man auch im Lokal mit den alten Holzdecken und im Hotel, wo jedes Zimmer seine eigene Geschichte erzählt. Ein Platz zum Durchatmen, Wohlfühlen und natürlich Genießen. Dazu gehört eine feine Küche, die vom engagierten Küchenteam umgesetzt wird, während Patron Michael Mooslechner aufmerksam über dem Ganzen wacht. Viele der Zutaten stammen aus nächster Nähe, nur der wohlgereifte Käse reist aus Frankreich an. Die dazupassenden Weine findet Tina Mooslechner aber größtenteils in burgenländischen Rieden.</p>
<p>Mooslechners Bürgerhaus, Hauptstraße 1, 7071 Rust. <a href="http://www.hotelbuergerhaus-rust.at">www.hotelbuergerhaus-rust.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823908"></a><a name="_Toc462156650"></a>Gut Purbach in Purbach</h3>
<p><strong>In einem wunderschön restaurierten, alten Gutshof bildet das modern gestaltete Restaurant einen spannenden optischen Kontrapunkt – und gut gegessen wir hier sowieso.</strong></p>
<p>Es ist schon eine schöne Wirkungsstätte, die sich Max Stiegl, der bei Schuhbeck in München gekocht hat und im „Inamera“ jüngster Michelin-Stern-Träger der Welt wurde, da ausgesucht hat. Der gepflegte Innenhof, der mediterranes Flair bietet, der Gutshof mit den dicken Mauern, der alte Weinkeller … übrigens bestens gefüllt mit allem, was ein Weintrinker lieben könnte. Aus Österreich fehlt sowieso nichts, dazu weniger bekannte Weine aus Stiegls Heimat Slowenien, endlos viele Pinot Noirs aus Südtirol und dann natürlich noch Wagenladungen von Bordeaux – und das alles auch noch sehr fair kalkuliert. Da kann man schon froh sein, dass sich im Haus auch ein paar individuell gestaltete Appartements befinden. In der Küche setzt Stiegl auf Heimisches und Mediterranes, wobei Kreativität großgeschrieben wird. Einen besonderen Schwerpunkt legt er auf Innereien und Raritäten, die selten zubereitet werden, wobei er immer wieder auch mit Zutaten wie burgenländischem Safran überrascht. So speist man unter anderem pannonische Lammkutteln, eine Fischsuppe mit Mangalitzaspeck, geröstete Ziegenkitzleber oder aber einen klassischen Zwiebelrostbraten – allerdings vom Galloway-Rind.</p>
<p><a href="http://www.gutpurbach.at">www.gutpurbach.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823909"></a><a name="_Toc462156651"></a>Gasthaus Csencsits in Harmisch</h3>
<p><strong>Das Gasthaus Csencsits im Südburgenland ist ein hochwillkommener, neuer (alter) Stern in einer kulinarisch bis vor wenigen Jahren nicht sehr verwöhnten Gegend.</strong></p>
<p>Auf eines kann man sich verlassen: Wer beim burgenländischen Meisterkoch Walter Eselböck gearbeitet hat, nimmt nicht nur Ideen mit, sondern auch die Fertigkeit, sie umzusetzen. Ganz besonders gilt das natürlich, wenn man, so wie Jürgen Csencsits, dort zuletzt Küchenchef war. Inzwischen ist Csencsits gemeinsam mit seiner Frau Melanie, die ebenfalls im Taubenkobel tätig war, ins elterliche Wirtshaus zurückgekehrt und kocht dort formidabel auf. Wie am Land oft üblich, wird dabei zweigleisig gefahren – mit einem Wirtshaus für die bodenständigen Klassiker vom Zwiebelrostbraten bis zum gebratenen Zander und einem Restaurant, in dem Csencsits getreu seinem Motto „Niemals abgehoben, aber stets gehoben!“ eine kreative Jahreszeitenküche höchster Qualität liefert. Eine Besonderheit ist der Holzofen in der Küche, in dem unter anderem die gefüllten Stubenhendln oder das Geschmorte vom Milchlamm schmurgeln. Die Weinkarte orientiert sich großteils regional und das ist kein Fehler, denn gute Weine gibt es hier in Hülle und Fülle.</p>
<p><a href="http://www.gasthaus-csencsits.at">www.gasthaus-csencsits.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823910"></a>Buschenschank Gowerl-Haus in Illmitz</h3>
<p><strong>Das Gowerl-Haus in Illmitz vereint österreichische Gemütlichkeit, Heurigen-Traditionund burgenländische Weinkultur – und das mit hochwertigen Produkten aus der Region.</strong></p>
<p>In einer der besten Weingegenden des ganzen Landes, rund um den Neusiedler See, wird es seit einiger Zeit immer schwieriger, echte Buschenschanken zu finden. Vinotheken, ja sogar Enoteche, übernehmen anscheinend deren Rolle. Umso mehr sollte man den Familien Kroiss und Vegh dankbar sein, dass sie in ihrem schönen Gowerl Haus in Illmitz die Tradition weiterführen und auch gar nichts anderes zu wollen scheinen. Die meisten Weine und der Zweigeltessig sind aus eigener Erzeugung, ebenso wie die großartigen Produkte, die aus den hauseigenen Mangalitzaschweinen hergestellt werden. Der Rest wird von befreundeten Betrieben angeliefert. Das reichhaltige Speisenangebot des Gowerl-Hauses bietet vieles, was das Herz begehrt, beispielsweise pastetenartigen Illmitzer Leberkäse, Mangalitzawürsteln, Presswurst mit Zweigeltessig und Zwiebeln, Blunzn, Schmalzbrote und Speck.</p>
<p>Der luftgetrocknete Schinken vom Grauen Steppenrind stammt aus der Apetloner Nationalparkherde, der Schafkäse aus Tadten, der Ziegenkäse aus Gols, das Eingelegte vom Stekovics in Frauenkirchen und sogar die Chips und Knabbereien sind aus Schattendorf und nicht aus dem Supermarkt. Eben wie es sich in einer echten Buschenschank seit jeher gehört.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gowerlhaus</p>
<p>Apetlonerstrasse 17</p>
<p>7142 Illmitz</p>
<p><a href="http://www.gowerlhaus.at">www.gowerlhaus.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823911"></a><a name="_Toc462156662"></a>Fischerei-Restaurant Varga</h3>
<p><strong>Im Fischrestaurant Varga kommt seit 1972 traditionell der fangfrische Fisch auf den Teller und wird in verschiedensten Variationen mit Beilagen der Saison präsentiert. Ein Geheimtipp.</strong></p>
<p>Inmitten der größten Weinbaugemeinde Österreichs mit circa 200 Winzern lebt einer der wenigen noch verbliebenen Fischer des Neusiedler Sees – Emmerich Varga. Im Fischrestaurant der Familie kommt seit 1972 traditionell der fangfrische Fisch auf den Teller und wird in verschiedensten Variationen mit Beilagen der Saison verarbeitet. Eine Spezialität des größten europäischen Steppensees ist der Zander. Im Fischrestaurant Varga kann man ihn im Ganzen gebraten, gebacken oder blau genießen. Auf Bestellung und je nach Tagesfang gibt es Wels und Hecht. Üblicherweise werden zum Fisch ganz einfach Petersil- oder Buttererdäpfel gereicht und Knoblauchbutter sowie gemischter Salat serviert. Weitere Neusiedler-See-Fische wie Wildkarpfen und Aal werden saisonal zubereitet, zum Beispiel im Sommer auf Eierschwammerln oder mit frischem Gemüse und Salaten aus dem Seewinkel. Vorspeisen-Spezialitäten beim Varga sind der gebackene Milchner vom Karpfen, der von Konsistenz und Farbe an Kalbsbries erinnert, oder auch die paprizierte Fischsuppe – eine traditionelle, ungarische Halászlé. Erwähnenswert ist auch das pannonische Fischpaprikasch, das in einer bunten Paprikasauce mit Nockerln und Salat serviert wird.</p>
<p>Zum Abschluss ist das hausgemachte Sorbet-Eis zu empfehlen. Das Weinbaugebiet Gols bietet eine große Auswahl von Weinen, die sich auf der Weinkarte wiederfinden. Zudem gibt es Golser Bier und naturtrübe Säfte aus der Region.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Fischerei-Restaurant Varga, Untere Hauptstraße 123, 7122 Gols. <a href="http://www.varga.co.at">www.varga.co.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823912"></a><a name="_Toc462156663"></a>Landgasthof Zur Dankbarkeit in Podersdorf</h3>
<p><strong>Das Gasthaus „Zur Dankbarkeit“ ist längst ein Klassiker der pannonischen Gastronomie – und ein Treffpunkt für alle, die gerne gut und bodenständig essen.</strong></p>
<p>Heimkehrende Windsurfer, Sonntags-Ausflügler oder umherziehende „Gern-Esser“ fühlen sich in diesem traditionsreichen Gasthof gleichermaßen wohl. Kein Wunder, denn beim Lentsch geht es ganz unprätentiös zu – ein richtiges Wirtshaus eben, aber mit dem gewissen Etwas, das sich wohl immer aus dem Engagement der Wirtsleute ergibt. In den gemütlichen Stuben speist man typisch burgenländisch und die Küche greift gerne zu Zutaten, mit denen der Tisch hier im Seewinkel reich gedeckt ist: Fische vom Neusiedler See, Steppenrinder, Mangalitzaschweine, Weidegänse und Seewinkler Gemüse wie Paradeiser und Paprika, die hier beste Qualitäten bringen. Daraus entstehen Gerichte wie der gebratene Wels in Weißweinsauce, Mangalitzabeuscherl, Gänsebraten oder Dankbarkeit-Klassiker wie die Jiddische Hühnerleber und die Fischsuppe mit Paprika. Den passenden Wein dazu liefert Wirt und Winzer Josef Lentsch gleich selbst – aus dem eigenen Weingut.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthaus Zur Dankbarkeit, Hauptstraße 39, 7141 Podersdorf. <a href="http://www.dankbarkeit.at">www.dankbarkeit.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823913"></a><a name="_Toc462156664"></a>Taubenkobel in Schützen am Gebirge</h3>
<p><strong>Wenn Gourmets aus aller Welt in das winzige Dorf Schützen pilgern, haben sie nur ein Ziel: den Taubenkobel.</strong></p>
<p>1984 erwarben Eveline und Walter Eselböck in Schützen am Gebirge in der Nähe des Neusiedler Sees ein altes Bauernhaus und bauten es zu einem Restaurant, dem heutigen Taubenkobel, um. Walter Eselböck, der nie eine klassische Kochausbildung absolviert hatte, begann, sich für das Kochen zu interessieren. Ein Glücksfall für alle Genießer! Denn bereits Mitte der 90er-Jahre zählte der Taubenkobel zu den besten Restaurants Österreichs. Walter Eselböck kocht kompromisslos seinen eigenen Stil, der außergewöhnliche Kreativität, regionale Produkte und unkonventionelles Denken perfekt verbindet. Für frischen Wind sorgen Alain Weissgerber und Barbara Eselböck-Weissgerber, und es duftet nach archaischen Aromen von am offenen Feuer Gegartem. Das kulinarische „Gesamtkunstwerk“ Taubenkobel wird durch ein kleines, romantisches Hotel, eine Greißlerei und eine Weinhandlung ergänzt.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Restaurant Taubenkobel, Hauptstraße 31–33, 7081 Schützen am Gebirge. <a href="http://www.taubenkobel.com">www.taubenkobel.com</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823914"></a><a name="_Toc462156665"></a>Blaue Gans in Weiden am See</h3>
<p><strong>In Weiden am Neusiedler See werden traditionelle Gasthausküche und kreative Gourmet-Cuisine miteinander verbunden.</strong></p>
<p>Oliver Wiegand, der sich mit dem „Fossil“, einem Weinkeller-Restaurant im nahen Purbach, in kürzester Zeit zwei Hauben erkochte, ist seit der Wiedereröffnung der neue Mann am Herd. Gemeinsam mit seinem Team hat er ihr ein neues, nordisch inspiriertes Interieur verpasst, das für viel Licht, Luft und Leichtigkeit in den Stuben sorgt, und eine Speisekarte aufgelegt, die traditionelle Gasthausküche und ambitionierte Gourmet-Cuisine verbindet. Gebratener Zander mit gebackener Blunzn auf Krenschaum kommt jetzt auf die Tische oder Gänseleber-Terrine mit rosa Pfeffer, Himbeerkompott und Trüffelbalsam sowie geschmortes Kalbsbackerl auf Kartoffel-Liebstöcklpüree. Und dann gibt es noch den jetzt schon zur Legende gewordenen knusprigen Kümmelbraten mit Krautravioli und Knoblauchjus, das Kräuterrahmsüppchen mit Zander-Senftatar sowie den Schoko-Gateau mit Erdbeereis und den Kaiserschmarrn mit Birnenkompott. Nicht nur eine Versuchung, sondern auch die scharf kalkulierten Preise wert: die drei- bis sechsgängigen Überraschungsmenüs! Auch dabei ist Wiegand der saisonale und regionale Bezug wichtig. Ebenso wie die eigene schnörkellose Handschrift – immer getreu seinem Motto: „Ziel ist es, gut zu kochen – der Rest macht auch Spaß.“</p>
<p><a href="http://www.zurblauengans.at">www.zurblauengans.at</a></p>
<h2><a name="_Toc462823915"></a>Wien</h2>
<h3><a name="_Toc462823916"></a>The Guesthouse Vienna – Zimmer mit Weinklimaschrank</h3>
<p><strong> </strong><strong>Hast du Freunde in Wien, dann lade sie ins Hotelzimmer ein – sie sind herzlich willkommen. Das  Boutiquehotel The Guesthouse Vienna konzipierte der britische Star-Designer Terence Conran als Wohnzimmer. Diesen Gedanken verfolgte er konsequent von der Rezeption bis zum Restaurant.</strong></p>
<p>Schräg vis-à-vis von der Albertina und nur fünf Minuten vom Stephansplatz entfernt befindet sich das Designhotel mit Conciergeservice, das sich wie eine private Wohnung anfühlt. Die Rezeption ähnelt einem Empfangssalon, und in den modernen, aber doch wohnlich eingerichteten Zimmern fühlt man sich wirklich wohl. Die auskragenden Fenster sind als gemütliche Sitznischen konzipiert, darin findet sich sogar eine kleine Auswahl an Bestseller-Büchern. Am besten man nimmt darin Platz, schenkt sich ein Gläschen österreichischen Wein ein – jedes Zimmer ist mit einem Weinklimaschrank, bestückt mit vier verschiedenen heimischen Weinen, einer Minibar und Espressomaschine ausgestattet – und beobachtet das bunte Treiben zwischen Albertina und Staatsoper.</p>
<p>Einzelne Designklassiker von Wittmann und Oswald Haerdtl oder der Freischwinger-Stuhl „Nr. 2“ von Friedrich Kiesler sorgen zusätzlich für mondänes Wohngefühl. Molton-Brown-Pflegeprodukte und handgemachte organische Seifen von Lederhaas verwöhnen den Körper. Für einen erholsamen Schlaf sorgt ein ätherisches Pillow-Spray. Beim Betreten des Hauses fällt der erste Blick auf die Brasserie und die Bäckerei – eine Kooperation mit dem prämierten Holzofenbäcker Gragger &amp; Cie. Frisches Brot und Gebäck gibt es nicht nur zum À-la-carte-Frühstück, das zu jeder Tageszeit serviert wird, es wird auch über die Gasse verkauft. Serviert werden leichte und gesunde Gerichte, zubereitet mit hochwertigen regionalen Zutaten. Der Küchenchef achtet bei der Speisenwahl auf Tradition und deren zeitgemäße Interpretation und serviert eine sämige Schwarzwurzel-Kartoffelsuppe mit Räucherkarpfen oder die Entenbrust mit Rote-Rüben Gnocchi. Das Thema Wien ist kulinarisch vertreten durch die Bouillon vom Rind mit Petersiliengrießknödel, dem Wiener Schnitzel mit Erdäpfel-Vogerlsalat sowie dem Fiakergulasch mit Serviettenknödel und Wachtelspiegelei.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>The Guest House Vienna, Führichgasse 10, 1010 Wien. <a href="http://www.theguesthouse.at">www.theguesthouse.at</a></p>
<h2><a name="_Toc461398152"></a></h2>
<h3><a name="_Toc462823917"></a>Hotel Rathaus Wein &amp; Design &#8211; ein Haus für Wein-Liebhaber</h3>
<p><strong> </strong><strong>Der Salzburger Haubenkoch Klaus Fleischhaker betreibt in Wien ein Hotel, in dem sich alles um den Wein dreht.</strong></p>
<p>Jedes der 39 individuell eingerichteten Doppelzimmer wurde einem österreichischen Top-Winzer gewidmet. Diese bestücken die ungewöhnliche Minibar auf „ihrem“ Zimmer mit ihren besten Weinen – und so kann man in intimer Atmosphäre edle Tropfen etwa von F. X. Pichler oder dem Weingut Umathum, Tement oder Bründlmayr verkosten. In der hoteleigenen Weinlounge wird jeden Monat ein neuer Winzer vorgestellt, und die Gäste können über Wein, Wien und Winzer plaudern. Auch schon früh am Morgen darf es Wein in Form von Weinkäse, Weingelee und Weingugelhupf sein. Das Hotel ist berühmt für sein Frühstück, deshalb sollte man sich während eines zwei- oder dreitägigen Aufenthalts zumindest einmal dafür reichlich Zeit nehmen. Für den eiligen Business-Gast gibt es Kipferl und Coffee to go zu günstigen Preisen.</p>
<p><strong> </strong><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Hotel Rathaus Wein &amp; Design, Lange Gasse 13, 1080 Wien. <a href="http://www.hotel-rathaus-wien.at"><span style="color: #0000ff;">www.hotel-rathaus-wien.at</span></a></p>
<h3><a name="_Toc462823918"></a><a name="_Toc461398137"></a>Wirtshaus Gmoakeller &#8211; Wiener Küche zu leistbaren Preisen</h3>
<p>Das Lokal selbst ist legendär: 1858 eröffnet, wurde es in der Nachkriegszeit 40 Jahre lang von zwei Schwestern geführt, und viele bekannte und weniger bekannte Wiener Künstler gingen hier ein und aus. Als die Wirtin Grete Novak im Jahr 1999 verstarb, widmete ihr sogar die „New York Times“ einen Nachruf. Seither wird das Lokal von Sebastian Laskovsky geführt – als traditionelles Wiener Wirtshaus mit hohem Qualitätsanspruch. Im nach wie vor original erhaltenen Ambiente und im Keller, der vor einigen Jahren als Gastraum adaptiert wurde, werden all jene Köstlichkeiten angeboten, die zur Wiener Küche gehören: von der Tafelspitzsulz mit Kernöl und Zwiebeln über die gebackene Leber mit Mayonnaisesalat und dem Blunz’ngröst’l bis hin zum Wiener Zwiebelrostbraten. Das alles wird in klassischer Manier zubereitet und zu leistbaren Preisen serviert. Daneben trägt man aber auch saisonalen Gegebenheiten Rechnung: Im Mai etwa steht der Spargel auf der Speisekarte, zu Martini das Gansl – natürlich mit dem traditionellen „Staubigen“. Wer lieber einen schon fertigen Wein trinkt, wird auf der tadellos sortierten Weinkarte ebenfalls problemlos fündig.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Wirtshaus Gmoakeller, Am Heumarkt 25, 1030 Wien. <a href="http://www.gmoakeller.at">www.gmoakeller.at</a></p>
<h3><a name="_Toc461398140"></a></h3>
<h3><a name="_Toc462823919"></a>Restaurant Eckel mit einem der schönsten Gastgärten Wiens</h3>
<p>Längst ist „der Eckel“ zu einer Wiener Institution geworden. Einmal, weil der Großvater der heutigen Wirtin, Hans Eckel, schon im Jahr 1931 ein berühmt gewordenes Standardwerk über die österreichische Küche mit dem Titel „Was koche ich heute?“ verfasst hat. Andererseits, weil man hier seit Jahrzehnten die Tradition gepflegter Gastlichkeit und guter Küche hochgehalten hat. Gut heißt aber nicht zwangsläufig nur regional – ganz im Gegenteil: Hier isst man zwar ein Kalbsbutterschnitzel mit Erdäpfelpüree, das von Insidern als das beste der Stadt bezeichnet wird, doch im Fischkalter schwimmen auch immer ein paar Hummer herum. Und so tummeln sich auf der Speisekarte in trauter Eintracht Forelle blau, Kalbsgulasch mit Butternockerln oder Erdäpfelsuppe mit Steinpilzen neben Hummercocktail, Gänseleberterrine und Entenbrust.</p>
<p>In der Zubereitung fühlt man sich der Klassik verpflichtet, schielt nicht nach neuen Moden, sondern macht das, was man kann, einfach gut. Ebenso legendär wie das Lokal selbst ist der über 400 Sorten umfassende Weinkeller, in dem man nicht nur die heimischen Spitzengewächse, sondern auch Bordeaux, Burgunder und Co in beachtlicher Jahrgangstiefe und zu stets fairen Preisen findet. Und all das genießt man in einem der schönsten Gastgärten Wiens. Im Schatten seiner mächtigen Lindenbäume lässt sich so manch heißer Sommertag angenehm verbringen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Restaurant Eckel, Sieveringer Straße 46, 1190 Wien. <a href="http://www.restauranteckel.at">www.restauranteckel.at</a></p>
<h3><a name="_Toc461398142"></a></h3>
<h3><a name="_Toc462823920"></a>Labstelle</h3>
<p>Das in einem Durchhaus zwischen Lugeck und Wollzeile versteckte Lokal ist mit ausgesuchten Designklassikern eingerichtet und überzeugt durch freundlichen Service. Die Küche aus der Hand von Kristijan Bacvanin versteht es, aus regionalen Zutaten inspirierte Gerichte zu formen, die auf erfrischende Art mit der Wiener Küche spielen. Vieles ist selbst aus regionalen Zutaten zubereitet, das köstliche Brot wird in nicht weniger als acht Variationen selbst gebacken, Sauergemüse wird selbst eingelegt oder fermentiert. Fisch kommt vom Züchter Franz Hengl aus Wagram, Gemüse aus der herausragenden Wiener Gärtnerei Bach, der Ziegenkäse von Helwin Hinke aus dem Wienerwald. Daraus wird etwa eine tolle Vorspeise aus Paradeisern, aufgeschlagenem frischem wie auch geräuchertem Ziegenkäse und Stangensellerie geformt, die hübsch anzusehen ist und ganz köstlich nach Sommer schmeckt.</p>
<p>Eine aufwändige vegetarische Hauptspeise kombiniert Kohlrabi, frisch gepulte Erbsen, Kräuter und eine köstliche Lavendelemulsion. Aber es gibt auch einfache Genüsse, wie beispielsweise ein Wadlgulasch mit Nockerln und selbst eingelegter Sauergurke. Beim Dessert führt kaum ein Weg am mächtigen Schneenockerl mit Vanillesauce und hausgemachtem Himbeersorbet vorbei. Auch die Weinauswahl ist reichhaltig und harmoniert mit den Gerichten. Gastgarten im Innenhof.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Labstelle, Lugeck 6, 1010 Wien. <a href="http://www.labstelle.at">www.labstelle.at</a></p>
<h3><a name="_Toc461398143"></a></h3>
<h3><a name="_Toc462823921"></a>Glacis Beisl &#8211; an der Stadtmauer mit romantischem Gastgarten</h3>
<p><strong> </strong><strong>An der alten Wiener Stadtmauer liegt ein wenig versteckt dieses Lokal, das mit seinem romantischen Garten beliebter Treffpunkt für ein bunt gemischtes Publikum ist.</strong></p>
<p>An die 300 Jahre sind die Gemäuer alt – und was heute das bestens frequentierte MuseumsQuartier ist, wurde in der Kaiserzeit für die Hofstallungen und militärische Einrichtungen genutzt. Benannt ist das Lokal, das schon seit der Nachkriegszeit als Stadtheuriger bestand, nach dem „Glacis“, einer freien Fläche vor den historischen Stadtmauern. Heute hat hier eine moderne Gastronomie Einzug gehalten, in der man auf eine entstaubte und da und dort erneuerte Wiener Küche setzt. Da darf natürlich das klassische Gulasch mit Kaisersemmel ebenso wenig fehlen wie das Kalbsbutterschnitzel oder Gekochtes, Gemischtes vom Waldviertler Bio-Rind mit seinen Beilagen. Firm ist man aber auch bei allen angenehmen Nebengeräuschen der Kulinarik – vom sauber gezapften Bier über eine Edelbrandauswahl bis hin zur ambitioniert zusammengestellten Weinkarte.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien. <a href="http://www.glacisbeisl.at">www.glacisbeisl.at</a></p>
<h3><a name="_Toc461398144"></a></h3>
<h3><a name="_Toc462823922"></a>Zu den drei Hacken &#8211; wo schon Schubert und Nestroy tafelten</h3>
<p>Bekannte Künstler wie Franz Schubert, Johann Nestroy oder Moritz von Schwind haben hier schon getafelt, gezecht, komponiert oder skizziert. Und sie wussten offensichtlich, dass in den „Drei Hacken“ gut zu sitzen und essen ist. Wenig hat sich seither am Erscheinungsbild dieses traditionsreichen Hauses mit seinen schönen Gewölben verändert. Und auch die Küche ist klassisch: Was soll man denn auch noch besser machen an einem knusprigen Schweinsbraten mit Kraut und Knödel, Kalbshirn gebacken mit Erdäpfelsalat, gerösteten Nierndln mit Petersilerdäpfeln oder dem typischen Fiakergulasch mit Semmelknödel, Spiegelei, Würstel und Gurkerl? Ja, man kann hier fast so speisen wie zu Schuberts Zeiten – nur die Weine sind sicherlich wesentlich besser geworden und hier in reicher nationaler und internationaler Auswahl vorhanden.</p>
<p>Dafür sorgt Josefine Zawadil, die außerdem im Weinhandel tätig ist, was sich im unweit vom Stammhaus gelegenen „Drei Hacken Magazin“ noch deutlicher erkennen lässt. Da schlendert man durch die Weinregale, sucht sich den passenden Tropfen selbst aus und genießt ihn im Lokal.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Gasthaus Zu den drei Hacken, Singerstraße 28, 1010 Wien. <a href="http://www.vinum-wien.at">www.vinum-wien.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823923"></a><a name="_Toc461398145"></a>Zum Schwarzen Kameel &#8211; Beinschinken mit Kren im Jugendstil-Ambiente</h3>
<p><strong>Das Schwarze Kameel ist mit dem Gründungsjahr1618 eine längst nicht mehr wegzudenkende Wiener Institution.</strong></p>
<p>Ursprünglich war in dem Haus Bognergasse 5 eine „Gewürzkrämerei“ zu Hause, die der Besitzer, Johan Baptist Cameel, nach dem Erwerb im Jahr 1618 „Zum Schwarzen Kameel“ nannte – was das zweite „e“ im Namen erklärt. Auch wird die Lokalität noch heute „Zum Stiebitz“ genannt, was wiederum an eine Besitzerfamilie erinnert, die hier zwei Jahrhunderte lang wirkte. Wie zu allen Zeiten ist das „Kameel“ auch heute noch Treffpunkt für ein ebenso illustres wie buntes Publikum: von der Wiener Prominenz und Gesellschaft bis hin zu Touristen, die wenigstens einmal das Flair des wunderschönen und original erhaltenen Jugendstil-Ambientes atmen wollen. Die Besitzerfamilie Friese betreibt ein Restaurant und eine Imbiss- und Feinkostabteilung mit einer Vielzahl eigener Produkte. Legendär ist der handgeschnittene Beinschinken, den man hier gerne mit Kren, Schwarzbrot und einem Glas Wein genießt. Feiner geht es natürlich im Restaurant zu, wo unter der kundigen Leitung von Maître Johann Georg Gensbichler – seines Zeichens nicht nur Wein-, sondern auch Käsesommelier – Klassiker der Wiener und internationalen Küche kredenzt werden. Dazu schöpft man aus einem Weinkeller mit rund 800 verschiedenen Etiketten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Zum Schwarzen Kameel, Bognergasse 5, 1010 Wien. <a href="http://www.kameel.at">www.kameel.at</a><u><br />
</u></p>
<h3><a name="_Toc461398146"></a></h3>
<h3><a name="_Toc462823924"></a>Ausgewählte Heurige in Wien</h3>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Christ</strong></p>
<p>Modernes Weingut mit 400-jähriger Tradition. Die Weine sind wohl eine der besten der Stadt.</p>
<p>Amtsstraße 10-14, 1210 Wien, Tel. +43-1-292 51 52; <a href="http://www.weingut-christ.at">www.weingut-christ.at</a></p>
<p><strong>Edlmoser</strong></p>
<p>Seriensieger bei Verkostungen, tolles Buffet</p>
<p>Lange-Gasse 123, 1230 Wien, Tel. +43-1-889 86 80; <a href="http://www.edlmoser.at">www.edlmoser.at</a></p>
<p><strong>Fuhrgassl-Huber</strong></p>
<p>Renommierter Großheuriger. Tipp: der Riesling vom Nussberg.</p>
<p>Neustift am Walde 68, 1190 Wien, Tel. +43-1-440 14 05; <a href="http://www.fuhrgassl-huber.at">www.fuhrgassl-huber.at</a></p>
<p><strong>Göbel</strong></p>
<p>Tolles Ambiente in der einzigen Kellergasse von Wien. Die Rotweine sind spitze.</p>
<p>Stammersdorfer Kellergasse 131, 1210 Wien, Tel. +43-1-294 84 20; <a href="http://www.weinbaugoebel.at">www.weinbaugoebel.at</a></p>
<p><strong>Hengl-Haselbrunner</strong></p>
<p>Interessante Weißweine und Rotweine –sehr gute Küche.</p>
<p>Iglaseegasse 10, 1190 Wien, Tel. +43-1-320 33 30; <a href="http://www.hengl-haselbrunner.at">www.hengl-haselbrunner.at</a></p>
<p><strong>Kierlinger</strong></p>
<p>Traditioneller Heuriger in historischem Umfeld – der Liptauer ist eine Versuchung.</p>
<p>Kahlenberger Straße 20, 1190 Wien, Tel. +43-1-370 22 64; <a href="http://www.kierlinger.at">www.kierlinger.at</a></p>
<p><strong>Mayer am Pfarrplatz</strong></p>
<p>Hier genoss schon Beethoven ein gutes Glas Wein – ein Muss für den Wien-Besuch. Tipp: Der schöne Altwein-Keller ist bei Weinführungen oder -verkostungen zugänglich.</p>
<p>Pfarrplatz 2, 1190 Wien, Tel. +43-1-370 33 61, ab 16 Uhr +43-1-370 12 87; <a href="http://www.pfarrplatz.at">www.pfarrplatz.at</a></p>
<p><strong>Schilling</strong></p>
<p>Vorreiter aktueller Weinkultur beim Heurigen. Tipp: Verkosten Sie unbedingt die hausgemachten Brat-, Blut- und Leberwürste.</p>
<p>Langenzersdorfer Straße 54, 1210 Wien, Tel. +43-1-292 41 89;<a href="http://www.weingut-schilling.at"> www.weingut-schilling.at</a></p>
<p><strong>Wieninger Heuriger</strong></p>
<p>Ausgezeichnete Küche und ebensolche Weine – der Wieninger ist ein Heuriger wie aus dem Bilderbuch.</p>
<p>Stammersdorfer Straße 78, 1210 Wien, Tel. +43-1-292 41 06; <a href="http://www.heuriger-wieninger.at">www.heuriger-wieninger.at</a></p>
<p><strong> </strong><strong>Weingut Wieninger</strong></p>
<p>Architektonisch gelungene Kombination von Alt und Neu, Kellerführungen, Verkostungen und Ab-Hof-Verkauf werden angeboten.</p>
<p>Stammersdorfer Straße 31, 1210 Wien, Tel. +43-1-290 10 12, <a href="http://www.wieninger.at">www.wieninger.at</a></p>
<p><strong>Winzerhof Leopold</strong></p>
<p>Freundliches Ambiente mit hellem Holz, leckeres Buffet. Besonders die Rotweine sind eine Empfehlung.</p>
<p>Stammersdorfer Straße 18, 1210 Wien, Tel. +43-1-292 13 56; <a href="http://www.winzerhof-leopold.at">www.winzerhof-leopold.at</a></p>
<p><strong>Wiltschko</strong></p>
<p>Die Weinlounge in den Weingärten – ein Heuriger der neuen Art. Dazu gibt es leichte Küche und feine Weine.</p>
<p>Wittgensteinstraße 143, 1230 Wien, Tel. +43-1-888 55 60; <a href="http://www.weinbau-wiltschko.at">www.weinbau-wiltschko.at</a></p>
<p><strong>Zahel</strong></p>
<p>Heuriger mit guter Restaurantküche und ausgezeichneten Rotweinen aus Mauer, außrdem sowie Weißwein von Spitzenlagen am Nussberg.</p>
<p>Maurer Hauptplatz 9, 1230 Wien, Tel. +43-1-889 13 18; <a href="http://www.zahel.at">www.zahel.at</a></p>
<p>Alle Mitgliedsbetriebe der Qualitätsplattform „Der Wiener Heurige“ findet man auf: <a href="http://www.wienerwein.at">www.wienerwein.at</a></p>
<p><strong>Wiener Heurigenkalender</strong><br />
Übersicht der Wiener Heurigen und deren Öffnungszeiten.<br />
<a href="http://www.wienerheurige.at">www.wienerheurige.at</a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823925"></a>Niederösterreich</h2>
<h3><a name="_Toc462823926"></a>Die Weinlodge in Martinsdorf</h3>
<p><strong>Luxuriös anmutende Appartements, Heurigenküche auf Hauben-Niveau und Top-Weine mit regionalem Charakter – das Weingut Zuschmann-Schöffmann.</strong></p>
<p>Ein Wirtssohn lernt in internationalen Top-Häusern das Kochen und verliebt sich, zurück in der Heimat, in die schöne Tochter eines Weinbauers. Zusammen beschließen sie, etwas Neues zu machen. Das Resultat: ein hochwertiger Heuriger mit Appartements und ein kleines Schlaraffenland. Hier werden seither Wildschwein, Fasan, Linsen und viele weitere typische Produkte der Region auf leichte, ernährungsbewusste Art oder nach Ur-Weinviertler Rezepten auf höchstem Niveau zubereitet. Auf der Weinkarte findet man unter anderem reschen Grünen Veltliner, einen eleganten Pinot Noir und sogar einen reinsortigen Jahrgangssekt, in Handarbeit nach der Champagnermethode in Flaschen vergoren. Der moderne Weinkeller, der diese Qualität ermöglicht, kann auch besichtigt werden. Ein Seminarraum mit Blick auf die Barriquefässer des Kellers bietet Gelegenheit für fachkundige Seminare über Wein und dessen Kultivierung. Seit kurzem können die hochwertigen Produkte und Spezialitäten aus der Region in der hauseigenen Greißlerei erworben werden.</p>
<p>Fünf Appartements machen die Lodge komplett. Sie sind modern und geschmackvoll eingerichtet, verfügen über Kühlschrank, Geschirrspüler sowie Kaffeemaschine – und besonders ein Umstand sorgt sofort für Wohlbefinden: Sie sind enorm geräumig.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Weingut Zuschmann-Schöfmann</p>
<p>Winzerstraße 52</p>
<p>2223 Martinsdorf</p>
<p><a href="http://www.weinlodge.at">http://www.weinlodge.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823927"></a>„bittermann“ Vinarium (Landgasthof/Vinothek) in Göttelsbrunn</h3>
<p><strong>Das „bittermann“ Vinarium ist ein Landgasthaus modernen Typs in alten Mauern und ein wahres Schlaraffenland für jeden, der gerne gut isst und trinkt.</strong></p>
<p>Adi Bittermann, der kochende Patron, und seine Frau Bettina, die für das Restaurant und die Vinothek verantwortlich zeichnen, erreichten schon in Wien mit „Vikerls Lokal“ Kultstatus. In Göttlesbrunn haben sie nun optimale Bedingungen geschaffen, um ihre Gäste aufs Beste und Herzlichste zu verwöhnen. Das alte Schulhaus des Ortes wurde modern und geschmackvoll adaptiert und im ersten Stock wurde eine Regionalvinothek eingerichtet, in der die besten Tropfen der Weinregion Carnuntum ruhen. Zu ebener Erde schmurgeln den ganzen Tag die Töpfe: Fonds, Suppen und Saucen bilden die Grundlage für Adi Bittermanns Küche und ein Zwölf-Stunden-Gulasch steht meistens auch irgendwo am Herd. Der Wirt ist ein Meister der Innereienküche, lässt altösterreichische Rezepte wieder aufleben, zeigt sich aber auch im Bereich der Grande Cuisine sattelfest.</p>
<p>Dabei kocht der Tausendsassa herzhaft und manchmal sogar deftig, aber eben stets spannend in der Kreation und stilsicher in der Umsetzung. Und Bettina Bittermann sorgt dafür, dass diese Gerichte vom jeweils besten Tropfen begleitet werden und dass man sich als Gast schon beim ersten Besuch wie zu Hause fühlt.</p>
<p><a href="http://www.bittermann-vinarium.at">www.bittermann-vinarium.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823928"></a>Heuriger Spaetrot in Gumpoldskirchen</h3>
<p><strong>Der Heuriger Spaetrot ist mit seiner Speisekarte wahrlich ein Ort der kulinarischen Inspiration und der österreichische Küchenkultur.</strong></p>
<p>Der Heurige des speziell für die Pflege der lokalen Sorten wie Zierfandler, Rotgipfler oder St. Laurent berühmten Weinguts Spaetrot in Gumpoldskirchen ist zu einer sehr empfehlenswerten Adresse für herausragende Küche geworden. Die Inhaberin Johanna Gebeshuber zeichnet gemeinsam mit dem Koch Harald Brunner verantwortlich für eine kulinarische Linie, die zu den biologisch erzeugten Weinen passt. In der klassischen Heurigen-Vitrine finden sich herrlicher Rohmilchkäse aus dem Alpenraum, Schinken vom Wollschwein oder etwa Salami vom Freiland-Schweinehof Labonca. Dazu werden selbstgemachte Aufstriche mit Brot der Gumpoldskirchner Bäckerei Eder gereicht. Die meisten Gäste kommen aber wegen der „frischgemachten Speisen“. Als Vorspeisen werden etwa Gebirgsforelle in Kräutergelee mit Paradeiser-Artischocken Salat oder das herrliche Tiroler Ziegenlabneh von Brigitte Eberharter mit Frühlingssalat und <strong>Paprikamarmelade</strong> gereicht. Bei den Hauptspeisen gibt es Heurigenklassiker in bestmöglicher Qualität wie Surschnitzel mit Erdäpfel-Vogerlsalat oder Ofenbratl vom Spanferkel mit Knödeln Fleischlose Kreationen, etwa würzig-flaumige Bergkäsenocken mit Spinat und brauner Butter, sind stets auf der Karte zu finden.</p>
<p>Je nach Saison darf man sich auf Eierschwammerl-Gulasch mit Kräuterknödel oder das fantastisch gereifte Kotelett vom Labonca Schwein mit Rosmarin, Thymian und Eierschwammerl freuen. Eine weitere Spezialität sind die bereits erwähnten Forellen aus der nahen Zucht Peter Brauchls. Auf Wunsch kann man sich ein ganzes Menü aus diesen vorzüglichen Zuchtfischen zubereiten lassen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Heuriger Spaetrot</p>
<p>Wienerstraße 1</p>
<p>2352 Gumpoldskirchen</p>
<p><a href="http://www.heuriger-spaetrot.com">www.heuriger-spaetrot.com</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823929"></a>Heurigenhof Bründlmayer in Langenlois</h3>
<p>Der Name bürgt für Qualität, denn die Besitzerfamilie Bründlmayer legt großen Wert darauf, dass überall, wo ihr Name draufsteht, der Inhalt vom Feinsten ist. Das gilt für den Wein von Willi Bründlmayer ebenso wie für den Heurigenhof, in dem nach einigen Rochaden nun ein wahres „Dream-Team“ zu Werke geht, um die Gäste zu verwöhnen. Den Betrieb leitet Martin Schierhuber, ehemaliger Chef-Sommelier bei Johann Lafer und Toni Mörwald, und somit ein profunder Weinexperte. In der Küche steht mit Peter Heneis ebenfalls ein Meister seines Faches, der sich seine Sporen unter anderem bei Jörg Wörther und Heinz Hanner verdient hat. Auf dem Programm steht eine ideenreich umgesetzte, vorwiegend regionale Küche, die mit Gerichten wie gebackenem Blutwurststrudel mit eingelegter Paprika und Senf-Eis, Filet und Butterschnitzel vom Donauwaller mit Belugalinsen und Semmelkrenschaum oder Beiriedschnitte mit schwarzer Trüffel, Erdäpfelflan und sautierten Kräuterseitlingen weit über ein übliches Heurigen-Angebot hinaus geht.</p>
<p>Den Sommelier kann das nicht in Verlegenheit bringen, steht ihm doch neben vielen gereiften Rotweinen anderer Betriebe auch das gesamte Sortiment des Weinguts Bründlmayer zur Verfügung, das hier auch zu Ab-Hof-Preisen gekauft werden kann.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Weingut Bründlmayer</p>
<p>Walterstraße 14</p>
<p>3550 Langenlois</p>
<p><a href="http://www.heurigenhof.at">www.heurigenhof.at</a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823930"></a>Steiermark</h2>
<h3><a name="_Toc462823931"></a>Tipp: Erlebnishof Reczek In Wundschuh</h3>
<p>Der Erlebnishof Reczek ist ein beliebtes Ausflugsziel mit vielen Sehenswürdigkeiten – bei jeder Witterung! Beispielsweise eine Fahrt mit dem Erlebniszug, Österreichs umfangreichste Kürbisausstellung, die erste ölgebende Kuh, Gratis Kernölverkostung, dazu Buschenschank und Buffet (auch Bier, Kaffee, Kürbiskernlikör) mit steirischen Spezialitäten.</p>
<p><strong>Information und Buchung:</strong></p>
<p>Erlebnishof Reczek</p>
<p>Bachweg 21</p>
<p>8142 Wundschuh</p>
<p>Tel.: +43 3135 53810</p>
<p><a href="www.ehr.at">www.ehr.at</a></p>
<h3></h3>
<h3><a name="_Toc462823932"></a>Loisium Wine &amp; Spa Resort Südsteiermark</h3>
<p>Als in Österreichs größter Weinbaustadt Langenlois die Loisium-Weinerlebniswelt eröffnet wurde, hat sich das bei Weinfreunden in aller Welt rasch herumgesprochen und zu einem Besucheransturm geführt. Logische Konsequenz, dass kurz danach ebenda das erste Loisium Wine &amp; Spa Resort mit 82 Zimmern entstand. Es gibt zudem ein Pendant im südsteirischen Weinland. Das Loisium in Ehrenhausen entstand unter der Prämisse, die besonderen topografischen Gegebenheiten der Umgebung in die Architektur miteinzubeziehen. So entstand ein Designhotel, dessen Haupthaus – ein auf Stelzen und Glas aufliegender Riegel mit einer Fassade aus Lärchenholz – sich in die hügelige Landschaft mit ihren  Weinbergen einfügt. Die Innenausstattung folgt dem Thema „Steiermark, neu interpretiert“: Von den eigens gebrannten grünen Fliesen in Lobby und Spa über die mit gehämmertem Messing verkleideten Rezeptionspulte bis hin zu den Fichtenholzlamperien in den Zimmern ziehen sich Elemente alter steirischer Gasthöfe durch das gesamte Gebäude.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Loisium Wine &amp; Spa Resort Südsteiermark</p>
<p>Am Schlossberg 1A, 8461 Ehrenhausen.<span style="color: #0000ff;"> <a style="color: #0000ff;" href="http://www.loisium-suedsteiermark.at/">www.loisium-suedsteiermark.at</a></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823933"></a>Schlossrestaurant Kapfenstein</h3>
<p>Am Schlossberg von Kapfenstein lässt es sich essen, trinken und wohnen wie an kaum einem zweiten Platz in der Steiermark. Dort thront ein Schloss auf einem Vulkanfelsen mit einer Aussicht weit ins Land hinein und darum in früherer Zeit als Wehrburg von großer Bedeutung. Georg Winkler-Hermaden betreibt mit seiner Familie am Schlossberg den Weinbau, der Weine wie den Traminer oder den berühmten Rotwein „Olivin“ hervorbringt. Sein Bruder Martin kocht im Schloss ganz unaristokratisch, nämlich ohne großen Schnickschnack, dafür ganz und gar bodenständig. Es gibt auch eine fleischlose Seite in der Speisekarte, auf der sich Nudeltascherln mit pikanter Eierschwammerl-Fülle auf Paprikasauce oder Gefüllte Kohlrabi mit würziger Couscous-Fülle auf geschwenktem buntem Gemüse-Allerlei finden. Gewohnt wird hier stilvoll in im Schloss und den vorgelagerten Türmen. Und damit es in Kapfenstein nie langweilig wird, veranstalten die rührigen Schlossherren immer wieder Kunst- und Musikevents, Weinverkostungen und vieles mehr.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Schloss Kapfenstein, Kapfenstein 1, 8353 Kapfenstein. <a href="http://www.schloss-kapfenstein.at">www.schloss-kapfenstein.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823934"></a>Wirtshaus am Sattlerhof in Gamlitz</h3>
<p>Das Weingut Sattlerhof ist ein Pionierbetrieb in der Südsteiermark, und die Weine von Willi Sattler zählen Jahr für Jahr zu den besten des Landes. Bruder Hannes hat vor mehr als zwei Jahrzehnten das Restaurant Sattlerhof eröffnet, das als erstes Lokal in der Region von Gault Millau mit einer Haube ausgezeichnet wurde. Die Idee war und ist es, eine kreative, aber bodenständige Küche mit heimischen Zutaten aus naturnaher sowie biologischer Produktion auf hohem Niveau als Ergänzung zu den Weinen des Hauses zu bieten. Das gelingt hier mit großer Beständigkeit, zumal die Sattlers ihr am Sernauberg gelegenes Ensemble um ein eingerichtetes Landhaus für Gäste erweitert haben. Was das Lokal angeht, so spannt sich der Bogen von der Wirtshausküche, wo am Wochenende Suppentopf und Sonntagsbraten auf der Speisekarte stehen, bis hin zu mehrgängigen, Menüs im Restaurant.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Weingut Sattlerhof, Sernau 2, 8462 Gamlitz. <a href="http://www.sattlerhof.at">www.sattlerhof.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823935"></a>Saziani Stub’n in Straden</h3>
<p>Die Anfänge waren bescheiden: Da, wo heute getafelt wird, wurde früher der Wein bereitet, und die Saziani Stub’n war eine einfache, aber gute Buschenschank. Inzwischen betreibt die Familie Neumeister hier ein Weingut, das zu den Vorzeigebetrieben der Steiermark zählt und auch architektonisch herausragt. Hier werden Weine gekeltert, die das önophile Rückgrat in der Saziani Stub’n darstellen. Dazu wird im schönen Ambiente eine moderne, kreative und durchaus auch gesunde Küche geboten, die auf Produkten der Region basiert, die vorzugsweise aus biologischem Anbau stammen. Abgerundet wird das Saziani-Angebot durch die „Feine Kost“, kleine Köstlichkeiten zum Mitnehmen wie Traubenkernöl, eingelegte Schwammerln und anderes mehr. Im zum Haus gehörenden „Schlafgut Saziani“ werden Appartements angeboten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Saziani Stub‘n, Straden 42, 8345 Straden. <a href="http://www.neumeister.cc">www.neumeister.cc</a></p>
<p><strong>Buchtipp: So schmeckt Österreich</strong></p>
<p>Tatjana Rasbortschan:</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.amazon.de/gp/product/3702508392/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3702508392&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21">So schmeckt Österreich: Regionen · Produkte · Kultur</a></span></p>
<p>Verlag Pustet, 224 Seiten<br />
ISBN 978-3-7025-0839-5</p>
<p><strong>Buchtipp: Einfach nachzukochende Rezepte</strong></p>
<p>Neben Rezepten, die sich einfach nachkochen lassen, enthält die „Österreichische Küche“ praktische Hinweise zur Zubereitung sowie Geschichten rund um die Entstehungsgeschichte der 35 Gerichte.</p>
<p><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3990060422/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3990060422&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21">Österreichische Küche</a><br />
96 Seiten, ISBN: 978-3-99006-042-1<br />
Englische Ausgabe: Austrian Cuisine, 96 Seiten<br />
ISBN: 978-3-99006-043-8, EUR 9,95<br />
Verlag Perlen-Reihe</p>
<p><strong>Buchtipp: Einkaufen ab Hof in Österreich</strong></p>
<p><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3702507779/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3702507779&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21">Ab Hof: Eine kulinarische Reise zu Österreichs Kleinversorgern</a><br />
Mit Rezepten von Alexander Rieder<br />
Hardcover, 256 Seiten<br />
ISBN 978-3-7025-0777-0</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gut wohnen und essen in Tirol</title>
		<link>https://reisewiki.at/gut-essen-tirol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 09:12:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness und Kur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=3690</guid>

					<description><![CDATA[Der Schwarzer Adler in Kitzbühel &#8230; wurde vor einigen Jahren mit dem „Österreichischen Staatspreis für Architektur“ sowie dem „Reise-Oscar“ als bestes heimisches Hotel ausgezeichnet. Ebenso <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/gut-essen-tirol/" title="Gut wohnen und essen in Tirol">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Schwarzer Adler in Kitzbühel</h3>
<p>&#8230; wurde vor einigen Jahren mit dem „Österreichischen Staatspreis für Architektur“ sowie dem „Reise-Oscar“ als bestes heimisches Hotel ausgezeichnet. Ebenso preisgekrönt: Das hoteleigene À- la-carte-Restaurant Neuwirt, das den Testern von Guide Michelin und Gault Millau einen Stern beziehungsweise zwei Hauben wert war.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Schwarzer Adler Kitzbühel</p>
<p>Florianigasse 15</p>
<p>6370 Kitzbühel</p>
<p><a href="http://www.adlerkitz.at">www.adlerkitz.at</a></p>
<hr>
<h3>Posthotel Achenkirch</h3>
<p>Das Hide-away in den Tiroler Bergen versteht sich als Rückzugsort für Erwachsene – ausschließlich für Gäste ab 14 Jahre. Ausgezeichnet wurde das Haus mit drei Relax-Guide-Lilien für sein Wellnessangebot, die Küche wurde mit einer Gault-Millau-Haube prämiert.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Posthotel Achenkirch</p>
<p>6215 Achenkirch 382</p>
<p><a href="http://www.posthotel.at">http://www.posthotel.at</a></p>
<hr>
<h3>Ökohotel Waldklause Längenfeld</h3>
<p>Als Baustoffe des Ökohotels kamen vor allem Materialien aus der direkten Umgebung zum Einsatz. Obwohl nur zwei Gehminuten von der Aqua-Dome-Tirol-Therme entfernt, verfügt die Waldklause auch über einen eigenen Spa-Bereich mit beheiztem Außenpool, Sole-Whirlpool, Baumsauna mit Waldblick und Tiroler-Kräuter-Schwitzstube, Dampfbädern sowie Massage- und Beautyanwendungen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Naturhotel Waldklause</p>
<p>Unterlängenfeld 190</p>
<p>6444 Längenfeld</p>
<p><a href="http://www.waldklause.at">www.waldklause.at</a></p>
<hr>
<h3>Mohr Life Resort Lermoos</h3>
<p>1.800 Quadratmeter großer Spa- und Wellness-Bereich mit Bisazza-gefliestem Pool, über dem Wasser schwebendem Relaxbereich sowie unterschiedlichsten Schwitzbädern und Dampfkammern.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Mohr Life Resort</p>
<p>Innsbrucker Straße 40</p>
<p>6631 Lermoos in Tirol</p>
<p><a href="http://www.mohr-life-resort.at">www.mohr-life-resort.at</a></p>
<hr>
<h3><u></u>Naturhotel Waldklause Längenfeld</h3>
<p>Ausschließlich aus heimischen Hölzern sowie aus Stein und Glas erbaut. Auffällig ist das moderne Ambiente, das trotz der hölzernen Böden, Wände, Decken und Möbel eher an ein Designerhotel erinnert als an traditionelles Hütten-Flair. Gewohnt wird in insgesamt 76 Zimmern und Suiten, die über einen eigenen Quellwasserbrunnen verfügen. Die Aqua-Dome-Therme Längenfeld ist zwei Gehminuten entfernt und steht den Hotelgästen kostenlos zur Verfügung.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Naturhotel Waldklause</p>
<p>Unterlängenfeld 190</p>
<p>6444 Längenfeld</p>
<p><a href="http://www.waldklause.at">www.waldklause.at</a></p>
<hr>
<h3><u></u>Maierl Kirchberg</h3>
<p>Auf einem Hochplateau in 1.225 Metern hat die traditionsreiche Maierl-Alm ihr Angebot um fünf Chalets erweitert. Residiert wird auf drei Ebenen, die acht Personen in vier Schlafzimmern und ebenso vielen Bädern Platz bieten. Dazu kommen der private Wellnessbereich und zwei große Terrassen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Maierl Alm &amp; Chalets</p>
<p>Krinberg 14</p>
<p>6365 Kirchberg</p>
<p><a href="http://www.maierl.at">www.maierl.at</a></p>
<hr>
<h3>Das Kronthaler Achenkirch</h3>
<p>Das Kronthaler“ befindet sich hoch über Achenkirch, auf 1.000 Metern Seehöhe, direkt an den Pisten des Skigebiets Christlum. Wer will, kann mit den Guides der hoteleigenen Skischule gleich vor der Haustür starten. 2.500 qm großer Spa- und Wellnessbereich mit Pool, Dampfbädern, diversen Saunen sowie einem Massage- und Beautyangebot.</p>
<p><a href="http://www.daskronthaler.com">www.daskronthaler.com</a></p>
<hr>
<h3>Kristallhütte, Ramsau</h3>
<p>Wohnen auf 2.147 Metern: Die Unterkunft liegt mitten im Skigebiet Hochfügen/Hochzillertal. Die Kristallhütte hat auch im Sommer geöffnet.</p>
<p><a href="http://kristallhuette.at">http://kristallhuette.at</a></p>
<hr>
<h3>Lanserhof, Lans</h3>
<p>Für die „Medizin der Zukunft“ hat die Düsseldorfer Architektin Dr. Regina Dahmen-Ingenhoven ein futuristisches Medizin-, Therapie und Beauty-Zentrum auf 1.500 Quadratmetern entworfen.</p>
<p><a href="http://www.lanserhof.at">www.lanserhof.at</a></p>
<hr>
<h3>The Penz, Innsbruck</h3>
<p>Hervorragende Lage &#8211; nur ein paar Gehminuten entfernt von den Galerien, Museen, Geschäften und Bars der <a href="https://reisewiki.at/innsbrucker-sehenswuerdigkeiten-die-top-7/">Innsbrucker Altstadt</a>.</p>
<p><a href="http://www.the-penz.com">www.the-penz.com</a></p>
<hr>
<h3>Gastronomietipps</h3>
<h3>Sigwart’s Tiroler Weinstuben Brixlegg</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Tiroler Weinstuben</p>
<p>Marktstraße 40</p>
<p>6230 Brixlegg</p>
<p><a href="http://www.tiroler-weinstuben.at">www.tiroler-weinstuben.at</a></p>
<hr>
<h3>Gasthof Morent in Zöblen</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Morent</p>
<p>Am breiten Brunnen</p>
<p>6677 Zöblen</p>
<p><a href="http://www.morent.at">www.morent.at</a></p>
<hr>
<h3>Gasthof Esterhammer in Buch</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Esterhammer</p>
<p>Rotholz 362</p>
<p>6220 Buch in Tirol</p>
<p><a href="http://www.esterhammer.at">www.esterhammer.at</a></p>
<hr>
<h3>Pumafalle in Trins</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Pumafalle</p>
<p>Erlwiesen 250</p>
<p>6152 Trins</p>
<p><a href="http://www.pumafalle.at">www.pumafalle.at</a></p>
<hr>
<h3>Metzgerwirt in Uderns</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Metzgerwirt</p>
<p>Dorfstraße 6</p>
<p>6271 Uderns im Zillertal</p>
<p><a href="http://www.dermetzgerwirt.at">www.dermetzgerwirt.at</a></p>
<hr>
<h3>Wirtshaus Kreuz in Rieden</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Kreuz</p>
<p>Haus Nr. 4</p>
<p>6671 Rieden</p>
<p><a href="http://www.gasthof-kreuz-tirol.at">www.gasthof-kreuz-tirol.at</a></p>
<hr>
<h3>Gasthof Nester in Stumm im Zillertal</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Nester</p>
<p>Dorf 24</p>
<p>6275 Stumm im Zillertal</p>
<p><a href="http://www.nester.at">www.nester.at</a></p>
<hr>
<h3>Angerer Alm in St. Johann</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Angerer Alm</p>
<p>Almen am Kitzbüheler Horn Nr. 5</p>
<p>6380 St. Johann i. T.</p>
<p><a href="http://angereralm.at/">http://angereralm.at/</a></p>
<hr>
<h3>Gasthaus Schwan in Wattens</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthaus Schwan</p>
<p>Swarovskistraße 2</p>
<p>6112 Wattens</p>
<p><a href="http://www.gasthof-schwan.at">www.gasthof-schwan.at</a></p>
<hr>
<h3>Top Mountain Star, Hochgurgl</h3>
<p><a href="http://www.tophotelhochgurgl.com/?go=/highlights/index.php">www.tophotelhochgurgl.com/?go=/highlights/index.php</a>?</p>
<hr>
<h3>Alpenhaus Idalpe, Ischgl</h3>
<p><a href="http://www.ischgl.com/de/information-ischgl-tirol/restaurant-alpenhaus_az76714">www.ischgl.com/de/information-ischgl-tirol/restaurant-alpenhaus_az76714</a></p>
<hr>
<h3>Sigwart’s Tiroler Weinstuben (Gasthof), Brixlegg</h3>
<p><a href="http://www.tiroler-weinstuben.at">www.tiroler-weinstuben.at</a></p>
<hr>
<h3>Gannerhof (Edelwirtshaus), Innervillgraten</h3>
<p><a href="http://www.gannerhof.at">www.gannerhof.at</a></p>
<hr>
<h3>Wilder Mann (Gasthof), Lans</h3>
<p><a href="http://www.wildermann-lans.at">www.wildermann-lans.at</a></p>
<hr>
<h3>Kreuz (Wirtshaus), Reutte</h3>
<p><a href="http://www.gasthof-kreuz-tirol.at">www.gasthof-kreuz-tirol.at</a></p>
<hr>
<h3>Angerer Alm (Gourmet-Almhütte), St. Johann</h3>
<p><a href="http://angereralm.at/">http://angereralm.at/</a></p>
<hr>
<h3>Linde (Landgasthof), Stumm</h3>
<p><a href="http://www.landgasthof-linde.at">www.landgasthof-linde.at</a></p>
<hr>
<h3>Addis Abebar, Galtür</h3>
<p><a href="http://www.addis-abebar.at">www.addis-abebar.at</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kulinarische Spezialitäten aus Österreich &#8211; was viele noch nicht kennen</title>
		<link>https://reisewiki.at/safran-mohn-aus-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2016 10:07:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=1788</guid>

					<description><![CDATA[Äpfel aus Österreich Vielen ist nicht bewusst, das Österreich ein ausgesprochenes Apfelland ist. Der Apfel ist eindeutig die beliebteste Frucht der Österreicher. Jeder Österreicher verzehrt <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/safran-mohn-aus-oesterreich/" title="Kulinarische Spezialitäten aus Österreich &#8211; was viele noch nicht kennen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Äpfel aus Österreich</strong></h2>
<p>Vielen ist nicht bewusst, das Österreich ein ausgesprochenes Apfelland ist. Der Apfel ist eindeutig die beliebteste Frucht der Österreicher. Jeder Österreicher verzehrt pro Jahr durchschnittlich 28 Kilo davon. Anbaugebiete sind die Oststeiermark, die Bucklige Welt, das Lavanttal, die Gegend um Bramberg, das Tiroler Oberinntal sowie die Umgebung von Kukmirn im Burgenland. Im April prägt die Apfelblüte dort das Landschaftsbild. Im Herbst beginnt Ernte und Weiterverarbeitung. Die meisten Gasthöfe setzen dann auch das eine oder andere Apfelgericht auf ihre Speisekarte: Da findet sich dann Apfelhendl, Apfel-Kaninchen- Terrine und natürlich der klassische Apfelstrudel. Auf der Getränkekarte begegnen einem Apfelschaumwein, Edelbrand, Likör und der beliebte Most, wobei jedes Jahr im Kärntner Lavanttal eine eigene Mostmesse stattfindet.</p>
<p>Im selben Ort, in Puch bei Weiz, kann man im „Haus des Apfels“ alles über Ernte, Transport, Mythologie, Kunst und Brauchtum rund um den Apfel erfahren. Jedes Jahr findet Ende April das „Apfelblütenfest“ statt, bei dem unter den blühenden Bäumen zum Tanz aufgespielt wird und diverse Apfelgerichte verkostet werden.</p>
<p><strong>Apfel:</strong><br />
<a href="http://www.mostbarkeiten.at">www.mostbarkeiten.at</a><br />
<a href="http://www.most-strasse.at">www.most-strasse.at</a><br />
<a href="http://www.mostschank.at">www.mostschank.at</a><br />
<a href="http://www.buckligewelt.at">www.buckligewelt.at</a><br />
<a href="http://apfelstrasse.org">http://apfelstrasse.org</a><br />
<a href="http://www.kukmirn.at">www.kukmirn.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3773/thumb_preview_bd4daa3f-4574-4529-b840-fc2981e8f7ce.jpg" alt="Puch bei Weiz im Sommer" width="880" height="580" data-ab-color="rgb(0,155,203)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Puch bei Weiz im Sommer &#8211; Apfelplantagen in der Oststeiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: H.Wiesenhofer</p>
<hr />
<h2>Kornelkirsche (Dirndl)</h2>
<p><strong>Zweimal im Jahr bietet das niederösterreichische Pielachtal ein besonderes Farbenschauspiel: Dann, wenn sich der Strauch der Kornelkirsche mit goldgelben Blüten schmückt und auch, wenn er seine tiefroten Früchte trägt.</strong></p>
<p>Ursprünglich diente der langsam wachsende Großstrauch aus der Familie der Hartriegelgewächse dazu, landwirtschaftlich genutzte Flächen voneinander abzugrenzen. Die Dirndl, botanisch „Cornus mas“ &#8211; hoher Gehalt an Vitamin C und Mineralstoffen &#8211; beerig, herb und fein-säuerlich, gehört zu jedem bäuerlichen Betrieb, nur dass die Sträucher früher nicht gezielt gezüchtet wurden. Man freute sich über die Früchte, die da waren, und machte daraus Saft und Schnaps für den Eigengebrauch. Erst in den 1990er Jahren fand eine veredelte Form der traditionellen Kornelkirsche rasche Verbreitung im Pielachtal. Heute gedeihen 40.000 Dirndlstauden in der Region, und rund ein Viertel davon wird auch tatsächlich genussvoll genutzt.</p>
<p>Die Ernte der bis zu 10 m hohen Stauden: Die Frucht der Kornelkirsche ist erst dann reif, wenn sie vom Strauch fällt, und zwar ohne Schütteln. Das ist Ende August bis Mitte Oktober der Fall. Die Bauern fangen die Dirndl, wie es im Tal Tradition ist, mit feinmaschigen Netzen am Boden auf, sortieren Blätter und weniger schöne Früchte aus, und dann geht es ab zur Weiterverarbeitung.</p>
<p>Tipp: jährlicher Pielachtaler Dirndlkirtag samt Königin (<a href="http://www.pielachtal.info">www.pielachtal.info</a>)</p>
<hr />
<h2>Mohn aus dem Waldviertel</h2>
<p><strong>Ein kleines Dorf im Waldviertel hat sich ganz dem Mohn verschrieben: Die Bewohner von Armschlag haben es sogar geschafft, den Waldviertler Graumohn patentieren zu lassen.</strong></p>
<p>Im Juli verwandelt die Mohnblüte die Felder rund um Armschlag in ein wogendes weiß-lila-rotes Gemälde. Zu Fuß oder per Pferdekutsche kann man das Naturspektakel erleben. Sonst kann man auf dem Mohnlehrpfad, im Mohngarten und am Mohnstrudelweg sein Wissen um den Mohn erweitern. Die Geschichte des Mohns reicht bis in die Steinzeit zurück. Waldviertler Graumohn wurde zeitweise sogar an der Londoner Börse gehandelt. Heutzutage wird er auf einer Fläche von rund 200 Hektar angebaut und macht sich gut in Knödeln, Tatschkerln, Zelten, Strudeln und Nudeln – was bei einer Einkehr beim Mohnwirt getestet werden kann. Das berühmte Waldviertler Mohnöl, Mohnschokolade und Mohnkosmetik kann man vor Ort kaufen.</p>
<p><a href="http://www.mohndorf.at">www.mohndorf.at</a></p>
<hr />
<h2>Wachauer Safran</h2>
<p><strong>Aus der Wachau stammen nicht nur einige der besten Reben des Landes, rund um Dürnstein wird – nach mehr als 100-jähriger Pause – der einzige biozertifizierte Safran der Welt angebaut.</strong></p>
<p>Bis in 19. Jahrhundert war österreichischer Safran nicht nur für seine hohe Qualität und Reinheit bekannt, er gehörte sogar zu den „berühmten Spezialitäten des Kronlandes“. Doch dann drängten günstigere Mitbewerber aus südlichen Ländern den „Crocus austriacus“ vom Markt. Dass das edle Gewürz aus heimischer Produktion heute wieder in vieler Feinschmecker Munde ist, verdankt es René Hunziker, der 1993 im Burgenland mit der Wiederansiedlung des Safrankrokus begann. 2006 übergab er 30.000 Pflanzen an den Ökologen Bernhard Kaar, der sie vorsichtig ausgrub und in der Wachau neu ansiedelte. Seitdem wird an der Donau zwischen Weinbergen und Obstgärten wieder Safran im kleinen, aber feinen Rahmen produziert und weiterverarbeitet.</p>
<h3>Die Safran-Manufaktur in Dürnstein</h3>
<p>Das Repertoire reicht dabei vom biozertifizierten Rohprodukt über Safran-Schokolade und Safran-Marillen-Marmelade bis hin zu Safran-Essig, -Bier oder -Salz! Wer will, kann die regionalen Spezialitäten in der direkt am Donauradweg gelegenen <strong>Safran-Manufaktur in Dürnstein</strong> verkosten und erwerben. Außerdem verwenden inzwischen auch wieder einige heimische Spitzenrestaurants den Wachauer Safran. Oder aber man bucht eine Führung und lässt sich im Safran-Schaugarten zeigen, wie man die Pflanzen sogar im eigenen Garten anpflanzen, vermehren und ernten kann. Außerdem wird vor Ort erklärt, wie man Safran in der Küche einsetzt und woran selbst der Laie Fälschungen erkennt. Was am Ende einer solchen Führung nicht fehlen darf, ist ein Stück vom legendären Safran-Gugelhupf, das in der Dürnsteiner Konditorei Schmidl verzehrt wird. Und danach weiß man dann auch endlich, warum es im Kinderlied heißt: „Safran macht den Kuchen gehl.“ Infos zur Geschichte und Zucht des Crocus austriacus sowie die Adressen der wichtigsten regionalen Vertriebspartner und Verarbeiter des Wachauer Safrans erhält man auf der Website, über die sich auch Führungen für Gruppen buchen lassen.</p>
<p><a href="http://www.crocus-austriacus.at">www.crocus-austriacus.at</a></p>
<hr />
<h3>Safran selbst anbauen<b> </b></h3>
<p>Den Safranproduzenten ist es ein Anliegen, die ehemalige Tradition des Safrananbaus im Küchengarten wieder aufleben zu lassen. Wer das kostbare Gewürz aus seinem eigenen Garten ernten möchte, kann sich bereits jetzt ein Safranknollen-Starterpaket für die nächste Saison mit 12 Safranzwiebelknollen und einer ausführlichen Anbauanleitung mit Tipps zum Trocknen und Kochen reservieren lassen. Das Paket wird dann zur Pflanzzeit im August zugeschickt. Bestellungen an <a href="mailto:info@wachauer-safran.at">info@wachauer-safran.at</a>.</p>
<p>Die Voraussetzungen für ein gutes Gedeihen von Safran sind ein Beet ohne Staunässe und viele Sonnenstunden. Bei einer Pflanzung im August kann bereits im selben Jahr mit einer Ernte der ersten eigenen Safranfäden im Oktober/November gerechnet werden. Da sich Safrankrokus im Boden vermehrt, wächst das &#8222;rote Gold&#8220; von Jahr zu Jahr üppiger.</p>
<hr />
<h2>Moorochsen aus dem Zickental<u></u><strong><u><br />
</u></strong></h2>
<p>Die Region Zickental ist nicht nur Heimat des Moorochsen, sie vermittelt auch Wissenswertes unter dem Motto „Lust auf Moor? &#8211; Natur mit allen Sinnen erleben“. Bei geführten Streifzügen am Rande des Moores mit ausgebildeten Moorbegleitern erfährt man mehr über die Entstehung des Moores.</p>
<p>Information und Buchung:<br />
Peter Kühne<br />
Tel.: +43 664 59 66 858<br />
<a href="http://www.moorochse.at">www.moorochse.at</a></p>
<hr />
<h2>Most</h2>
<h3>Mostmuseum in St. Marienkirchen</h3>
<p>Das rund 350jährige Mostmuseum in St. Marienkirchen lädt von Mai bis Oktober (Samstags von 14-16 Uhr, gegen Voranmeldung) zu Infos über die traditionsreiche Mostgegend ein.</p>
<p>Information und Buchung:<br />
<a href="http://www.moststrasse.at">www.moststrasse.at</a><br />
<a href="http://www.mostbarkeiten.at">www.mostbarkeiten.at</a></p>
<h3>Mostviertler Birnmost</h3>
<p>Unter dem Motto „Von der Blüte zur Frucht &#8211; Obsterzeugung im Naturpark Obst- Hügel-Land“ bis Ende Oktober Tagesausflugsangebote: Besuch bei Obst-, Most- bzw. Saftproduzenten und Verkostung.</p>
<p>Information und Buchung:<br />
Naturparkbüro<br />
Tel.: +43 7249 47112-25<br />
E-Mail: <a href="mailto:info@obsthuegelland.at">info@obsthuegelland.at</a><br />
<a href="http://www.mostlandl-hausruck.at">www.mostlandl-hausruck.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2905/thumb_preview_7cfd8818-26e0-47b8-9c75-756e579ae908.jpg" alt="Abend im Mostviertel" width="880" height="587" data-ab-color="rgb(253,250,215)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Mostviertel &#8211; Sonnenuntergang über Bodennebel in Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Hinterndorfer Ch.</p>
<hr />
<h2>Wo Sie Österreichs schönste Märkte finden</h2>
<p><strong>Am verführerischsten erlebt man den „Feinkostladen Österreich“ auf den unzähligen Märkten des Landes: Vom riesigen Naschmarkt in Wien bis zu den bunten Bauernmärkten am Land wird gehandelt, verkauft, getratscht und verkostet.</strong></p>
<p>Der Geruch von frischer Minze kitzelt in der Nase, wird aber sofort übertroffen von exotischen Düften nach Curry und Kurkuma und nur einen Schritt davon entfernt vom himbeersüßen Aroma wilder Rosen, die in Eimern geparkt auf Käufer warten. Ein türkischer Händler preist lautstark seine Zuckermelonen an, gegenüber verkauft ein chinesischer Koch heiße Nudeln aus dem Wok und der Bio-Bäcker aus dem Weinviertel schlichtet Dinkel-Obst-Törtchen ins Regal. Eine Reise um die Welt dauert am Wiener Naschmarkt nicht 80 Tage, sondern ist locker in vier Minuten zu schaffen.</p>
<p>Österreichs größter Markt, der „Bauch von Wien“, lädt von Montag bis Samstag ein. Hier zeigt Wien seinen legendären „Melting Pot“-Charakter: Wiener Schmäh mischt sich mit osteuropäischem Charme, orientalisches Flair mit südländischem Temperament. Zu kaufen gibt es am <strong>Naschmarkt</strong> alles, was in der Küche gebraucht werden kann: Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Brot und Käse. Aber auch Spezialitäten, wie persischer Kaviar, Sushi, Austern oder Kernöl, werden in den grünen Marktständen, die sich dicht an dicht die Wienzeile entlang ziehen, angeboten. Und die besten Produkte des Naschmarkts werden unter den Wienern wie Geheimtipps gehandelt. Bei den Brüdern Umar etwa gibt es die frischesten Meeresfrüchte der ganzen Stadt, bei Herta Gruber legendäre T-Bone-Steaks, die sogar mit der Qualität vom Kobe-Rind verglichen werden. Und der persische Herr Maan vom Kräuterhaus besorgt nicht nur alle Gewürze dieser Welt, er stellt auch Schwarzkümmelöl her, das als Haus- und Wundermittel im Orient gegen unzählige Krankheiten zum Einsatz kommt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10733/thumb_preview_aecbae73-f98f-4390-8abf-80f04bcf8e4f.jpg" alt="Wiener Naschmarkt " width="880" height="584" data-ab-color="rgb(11,12,14)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Abendstimmung in den Restaurant-Gassen des Wiener Naschmarktes. © Österreich Werbung, Fotograf: Volker Preusser</p>
<p>Samstags bietet am westlichen Rand des Naschmarkts ein zusätzlicher Bauernmarkt landwirtschaftliche Produkte und Regionales aus erster Hand. Und von dort sind es nur ein paar Schritte zum wöchentlichen Flohmarkt, wo man zwischen Antiquitäten, Büchern und Platten, Trödelware und Kuriositäten stöbern kann. Der Samstag ist überhaupt der beste Tag für Marktliebhaber in Wien. Zwar sind die insgesamt 25 Märkte der Stadt die ganze Woche über geöffnet, aber am Wochenende bieten sie alle noch Zusätzliches. Am Karmelitermarkt gibt es am Samstag die größte Slow-Food-Corner der Stadt: Hier werden traditionelle, bodenständige und regionale Produkte aus umweltbewusster Herstellung verkauft. Biologisches Gemüse, Alpenlachs und Bio-Holzofenbrot sind ebenso zu erstehen wie Käse der kleinen Käsereien Österreichs und Fleischprodukte alter Schweinerassen. Der Brunnenmarkt in Ottakring wiederum – sonst fest in türkischer Hand – wird am Samstag durch den Yppenmarkt erweitert, auf dem Bauern aus dem Umland ihre Waren verkaufen. Am Schnittpunkt der beiden Märkte befindet sich eine Wiener Institution: „<strong>Der Staud</strong>“. Im modernen Pavillon verkauft Herr Staud seine weltberühmten Marmeladen und eingelegtes Gemüse im Glas. Die anregende Multi-Kulti-Atmosphäre des Marktes zieht besonders das Szene-Publikum, Künstler und junge Kreative an: Neuerdings ist das Samstag-Frühstück in einer der Bars am Yppenmarkt unverzichtbares Ritual zum Wochenausklang.</p>
<p><strong>Salzburger Märkte</strong></p>
<p>Zwar hat Wien als Hauptstadt naturgemäß die meisten Märkte, der älteste Markt des Landes – und für viele auch der schönste – befindet sich aber in Salzburg. Bereits 996 verlieh Kaiser Otto III. dem Salzburger Erzbischof das Recht, einen täglichen Markt in Salzburg abzuhalten. Der „Schranne“ genannte Markt existiert noch heute und findet jeden Donnerstag im Schatten der Kirche St. Andrä statt. An 190 Marktständen (zahlreiche Familien betreiben ihren Stand bereits in zweiter oder dritter Generation) werden Lebensmittel und Blumen verkauft. Bekannt ist der Markt vor allem für seine bäuerlichen Spezialitäten – so gibt es Stände, die ausschließlich kochfertige Knödel vom Semmelknödel bis zum Selchknödel führen. Die Schranne ist nur von fünf Uhr früh bis 13 Uhr geöffnet, lockt aber jeden Donnerstag Tausende Salzburger und sogar Nachbarn aus Bayern und Oberösterreich an. Besonders schön präsentiert sich der Markt zu den jahreszeitlichen Festen im Advent und vor Ostern. Sehenswert ist auch der von Montag bis Samstag jeweils am Vormittag geöffnet Grünmarkt in der Altstadt.</p>
<figure id="attachment_133" aria-describedby="caption-attachment-133" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-133" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096-300x200.jpg" alt="Universitätsplatz. © SalzburgerLand Tourismus" width="300" height="200" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096-624x416.jpg 624w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-133" class="wp-caption-text">Grünmarkt am Universitätsplatz. © SalzburgerLand Tourismus</figcaption></figure>
<p><strong>Der Linzer Grünmarkt</strong></p>
<p>Optisch kann der Südbahnhofmarkt in Linz da nicht mithalten. Aber als größter Grünmarkt Oberösterreichs ist er ein höchst lebendiger Markt, vor allem am Freitag und Samstag. Dann nämlich verkaufen neben den fixen Marktständen unzählige Kleinbauern und Gärtnerinnen aus der Region ihre Waren und es wimmelt vor winzigen Verkaufstischen, auf denen oft nur zehn Kohlrabi und zwei Kilo Zwetschken angeboten werden. Jeden Samstag zeichnet zudem der ORF Oberösterreich in einem apfelförmigen Übertragungspavillon die Radio-Sendung „Arcimboldo – Live vom Markt“ auf, in der Star-Köche und bekannte Gastronomen vor Publikum ihre Spezialitäten zubereiten und verkosten lassen.</p>
<p><strong>Der Grazer Bauernmarkt</strong></p>
<p>Ein Markt mit besonders hohem Bio-Anteil findet sich in Graz: der seit 1928 bestehende Bauernmarkt am Kaiser-Josef-Platz, der schon um fünf Uhr früh öffnet. Von frischem Obst und Gemüse über herzhaftes Geselchtes und Bauernspeck bis zu heimischen Fischen wird hier angeboten, was das Herz begehrt. Nicht zu vergessen auch das für die Region so typische steirische Kürbiskernöl, Käferbohnen, Honig und Süßmost. Für Käseliebhaber ist die „Kasalm“ ein besonderer Tipp: Hier werden ausschließlich traditionell hergestellte Käse aus Rohmilch und Biomilch verkauft. Gut 80 Sorten sind vertreten, vom Parmesan über Chevrette und Pecorino bis zum Camembert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3561/thumb_preview_afa8d81f-bc74-4f12-b02b-2780cf14aca4.jpg" alt="Bio - Marktstand" width="880" height="575" data-ab-color="rgb(82,45,37)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p>© Österreich Werbung, Fotograf: H.Wiesenhofer</p>
<p>Der Markt im Herzen der steirischen Landeshauptstadt ist das Flaggschiff aller bäuerlichen Märkte Österreichs. Die finden – zwar kleiner, aber immer von begeisternder Vielfalt – zu Hunderten zwischen Neusiedlersee und Bodensee statt. Besonders pittoresk ist der Bauernmarkt in Gars am Kamp mit seinen vielen Kräutern oder der Pielachtaler Bauernmarkt in Hofstetten. Ein ungewöhnlicher Bauernmarkt findet jeden Freitag in Regau statt. Dort verkaufen die Bauern ihre Produkte wettersicher in einer großen Halle – und zwar konsumentenfreundlich von 16 bis 19 Uhr.</p>
<p>Viele Bauern finden sich auch jede Woche am Donnerstag und am Samstag in Klagenfurt auf dem Wochenmarkt am Benediktinerplatz. Hier mischen sich hier auch Bauern aus dem nahen Slowenien und dem italienischen Friaul unter die Händler.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Naschmarkt Wien</strong><br />
Parallel zur Linken Wienzeile, 1040 Wien<br />
<a href="http://www.wienernaschmarkt.eu">www.wienernaschmarkt.eu</a></p>
<p><strong>Kräuterhaus: Stand 24</strong><br />
<strong>Fleischwaren Herta Gruber: Stand 47</strong><br />
<strong>Umar Fisch: Stand 38/39</strong><br />
<a href="http://www.umarfisch.at">www.umarfisch.at</a></p>
<p><strong>Überblick Wiener Märkte:</strong><br />
<a href="http://www.wiener-maerkte.at">www.wiener-maerkte.at</a></p>
<p><strong>Märkte in den Bundesländern:</strong></p>
<p><strong>Salzburger Schrannenmarkt</strong><br />
Schrannengasse<br />
5026 Salzburg<br />
<a href="http://www.salzburgerschranne.at">www.salzburgerschranne.at</a></p>
<p><strong>Südbahnhofmarkt Linz</strong><br />
Marktplatz, 4020 Linz<br />
<a href="http://www.suedbahnhofmarkt-linz.at">www.suedbahnhofmarkt-linz.at</a></p>
<p><strong>Markthalle Innsbruck</strong><br />
Herzog-Siegmund-Ufer 1-3, 6020 Innsbruck<br />
<a href="http://www.markthalle-innsbruck.at">www.markthalle-innsbruck.at</a></p>
<p><strong>Kornmarktplatz Bregenz</strong><br />
Kornmarktplatz, 6900 Bregenz</p>
<p><strong>Bauernmarkt Kaiser-Josef-Platz, Graz</strong><br />
Kaiser-Josef-Platz 1, 8010 Graz</p>
<p><strong>Kasalm: Stand 14</strong><br />
<a href="http://www.kasalm.at">www.kasalm.at</a></p>
<p><strong>Pielachtaler Bauernmarkt</strong><br />
3202 Hofstetten-Grünau<br />
<a href="http://www.pielachtal.info">www.pielachtal.info</a></p>
<p><strong>Bauernmarkt Gars</strong><br />
Hauptplatz, 3571 Gars</p>
<p><strong>Bauernmarkt Regau</strong><br />
Regau 110, 4844 Regau<br />
<a href="http://www.bauernmarktregau.at">www.bauernmarktregau.at</a></p>
<p><strong>Wochenmarkt Benediktinerplatz Klagenfurt</strong><br />
Benediktinerplatz, 9010 Klagenfurt<br />
<a href="http://www.klagenfurt.at/klagenfurt-am-woerthersee/einkaufen-maerkte.asp">www.klagenfurt.at/klagenfurt-am-woerthersee/einkaufen-maerkte.asp</a></p>
<hr />
<h2>Einkaufen ab Hof in Österreich</h2>
<p><b>Es gibt sie in reicher Vielfalt &#8211; österreichische Bauernhöfe und Gärtnereien, die ursprüngliche Produkte herstellen und den Konsumenten &#8222;Ab Hof&#8220; zum Verkauf anbieten.</b></p>
<p>Manuel Zauner hat einige dieser Betriebe zusammen mit dem Rezeptautor Alexander Rieder besucht. Gemeinsam mit den Produzenten wurden jeweils fünf Gerichte gekocht, und so werden die Porträts der Hersteller und ihrer Höfe mit überraschenden Rezepten abgerundet. Ob Sie Lust auf Gemüse, Obst, Getreide, Käse, Fleisch oder Fisch haben &#8211; die &#8222;Ab Hof-Betriebe&#8220; bieten kulinarische Genüsse der Extraklasse. Ein <strong>Verzeichnis der wichtigsten Ab-Hof-Betriebe und Foodcoops</strong> rundet den Band ab.</p>
<p>Eine kulinarische Reise zu Österreichs Kleinversorgern<br />
Mit Rezepten von Alexander Rieder<br />
Hardcover, 256 Seiten<br />
ISBN 978-3-7025-0777-0</p>
<p><strong>Die Autoren:</strong></p>
<p><b> Manuel Zauner</b></p>
<p>studierte Deutsche Philologie in Salzburg und Wien. Mit Film und Fotografie beschäftigte er sich an der Southern Illinois University in den USA und der Universität für angewandte Kunst. Erfahrungen mit Kulinarik und Werbefotografie sammelte er als langjähriger Mitarbeiter eines renommierten Wiener Studios für Essensfotografie. Derzeit lebt er als freischaffender Fotograf und Musiker in Wien.</p>
<p><b>Alexander Rieder</b></p>
<p>absolvierte eine traditionelle Lehre als Koch. Nach einer Ausbildung zum Grafiker und Illustrator arbeitete er für einen der bekanntesten Essensfotografen Deutschlands, machte sich anschließend selbstständig und pendelte als Fotoassistent und Foodstylist zwischen Paris und Frankfurt. Derzeit arbeitet er als Rezeptautor und Foodstylist in Wien.</p>
<hr />
<h2>Buchtipp: So schmeckt Österreich</h2>
<blockquote><p>„Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend“ (Johann Wolfgang von Goethe)</p></blockquote>
<p>Lesachtaler Bauernbrot, Waldviertler Kriecherlsaft oder Innviertler Surspeck, diese und viele andere Produkte sind prägend für die Regionen Österreichs. Das Buch &#8222;So schmeckt Österreich&#8220; lädt ein zu einer kulinarischen Reise durch die GenussRegionen, zu ihren Betrieben, zu ihren Landschaften, zum Kosten und zum Genießen. So abwechslungsreich die Natur ist, so vielfältig ist das Angebot der Speisen und Getränke. &#8222;So schmeckt Österreich&#8220; präsentiert die Geschichte der typischen regionalen Lebensmittel, Berichte und Anekdoten rund um diese Produkte und Tipps, wo man sie erwerben kann. Dazu finden sich Infos zu der Gegend, in der die Produkte hergestellt werden oder zu weiteren feinen lokalen Schmankerln. Die Leser sind eingeladen, die landschaftlich wunderschöne „Salamistraße“ in Kärnten entlang zu fahren und bei Bauern einzukehren oder zu einem „Kürbisfest“ in die Retzer Gegend zu reisen, wo am Abend hunderte Kürbisse das Dorf erleuchten und köstliche lokale Kürbisprodukte auf Verkostung warten.</p>
<p>Regionen &#8211; Produkte &#8211; Kultur<br />
Verlag Pustet, 224 Seiten<br />
ISBN 978-3-7025-0839-5</p>
<p>Das Credo: Regionalität, höchste Qualität und Nachhaltigkeit der Lebensmittel. Faire Bedingungen bei der Herstellung, beste und artgerechte Aufzucht von Nutztieren, das Fehlen von schädlichen Chemikalien und möglichst kurze Vertriebswege. Und weil Natürliches auch meist gesund ist, schließt sich hier der Kreis.</p>
<p><strong>Tatjana Rasbortschan</strong><br />
Mag., geboren 1968 in Wien, in Salzburg aufgewachsen und wegen der landschaftlichen Schönheit geblieben. Studium der Psychologie, Psychotherapieausbildung und Kursleitungen an der Volkshochschule. Mitarbeiterin in der psychologischen Fakultät der Universität Salzburg. Arbeitet seit 20 Jahren in freier Praxis in Salzburg. Veröffentlichungen von Texten (Gedichte, Kurzgeschichten, Reiseberichte) und eigenem Fotomaterial. Mitarbeit bei der Literaturzeitschrift &#8222;Prolit&#8220;. Bisher bei Pustet erschienen: 75 Lehrwege und Erlebnispfade und Lehrpfade im Süden Österreichs.</p>
<p><i><span style="font-size: xx-small;" data-blogger-escaped-style="font-size: xx-small;"> </span></i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Österreichs Klosterläden – die lohnendesten Ziele!</title>
		<link>https://reisewiki.at/klosterkueche-klosterlaeden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 13:55:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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					<description><![CDATA[Möglichst naturbelassen und pur im Geschmack sind die kulinarischen Produkte, die heute in ganz Österreich in diversen Klosterläden vertrieben werden. Selbstgemachte Marmelade und reinsortige Apfelsäfte <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/klosterkueche-klosterlaeden/" title="Österreichs Klosterläden – die lohnendesten Ziele!">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Möglichst naturbelassen und pur im Geschmack sind die kulinarischen Produkte, die heute in ganz Österreich in diversen Klosterläden vertrieben werden. Selbstgemachte Marmelade und reinsortige Apfelsäfte finden sich da, feine Lebkuchen und Obstbrände, Chorherren-Brot aus St. Florian, St. Lambrechter Hirschwurst oder Dinkelschnaps aus dem Stift Zwettl. Kaum ein Kloster, das nicht seine eigenen Spezialitäten hätte.</p>
<h2>Die österreichische Klosterküche</h2>
<p>Diversifiziert gibt sich der Kulturträger Wein im Kloster allemal. Auf <strong>Gut Thallern</strong> bei Gumpoldskirchen, das zu Stift Heiligenkreuz gehört, können die guten Tropfen im alten Holzfasskeller bei Kerzenschein verkostet werden. In der eigenen Brennerei werden verschiedene Obst-, Wein- und Tresteredelbrände sowie Klosterliköre hergestellt. Zur Einstimmung gibt es vor Ort die „<strong>Grangienkapelle</strong>“ zu besichtigen, mit der berühmten Christusstatue von Giovanni Giuliani, umgeben von Weinreben und Trauben und der Inschrift: „Ich bin der wahre Weinstock“. Auch „Kremsmünster&#8220; gehören derzeit zwei Weingüter (Krems-Stein und Deutschkreutz). Rege Verbreitung fanden die Rezepte und Produkte der Klosterküchen- und Kellereien freilich auch früher. Das verrät der Blick in alte österreichische Kochbücher, die von einem regen kulinarischen Wissenstransfer zeugen. Da verweisen zahllose Gerichte wie <strong>Franziskanernudeln</strong>, <strong>Heidensterz</strong>, <strong>Kapuziner</strong>, <strong>Kardinalsschnitten</strong>, <strong>Karmelitertorte</strong>, <strong>Ketzersuppe</strong>, <strong>Martinigansl</strong>, <strong>Minoritensuppe</strong>, <strong>Prälaten-Semmeln</strong> oder der <strong>Weihnachtsstollen</strong> auf das Kochen im Dunstkreis von Kirche und Klöstern. Ja, selbst das klösterliche, mit vielen Italien-Vokabeln durchsetzte, Küchenlatein des Küchenpersonals schlägt sich bis heute nieder. Die Bezeichnung Biskotten beispielsweise ist eine Verballhornung des zweifach gebackenen Brots, dem lateinischen bis coctus. Gräbt man noch tiefer, und versenkt sich gar in die staubigen Schwarten der Klosterbibliotheken, so tritt die Rolle der klösterlichen Küche sogar als Bewahrerin antiker Kochtraditionen hervor, die selbst die „kulinarischen Partituren“ der römischen Gourmets über die Jahrhunderte retten konnte.</p>
<p>Das gilt auch für die diätischen Ansätze der Klosterküche. Hippokrates Lehrsatz „Deine Nahrung sei dir Medizin und die Medizin deine Nahrung“, der neu entdeckte experimentelle Kräutergarten der Benediktineräbtissin Hildegard von Bingen (1098- 1179), und die erstaunliche Popularität des Kräuterpfarrers und Prämonstratensers Hermann Josef Weidinger (1918-2004) sprießen, so gesehen, auf dem gleichen uralten Substrat. Klosterküche meint natürlich auch Fastenküche – ein Ansatz, der zur heute boomenden Verbindung von Wellness und Genuss passt. Der liebevollen Verfeinerung der Martinigans durch die Klosterküche – als letzter erlaubter Leckerbissen vor dem sechswöchigen Fasten im Advent entsprechend zelebriert – steht so auch die Verfeinerung der Fastengerichte selbst gegenüber. Mönche des Mittelalters verstanden es blendend, raffinierte Kochkunst mit den Ordensregeln in Einklang zu bringen und so selbst in der Fastenzeit köstlich zu speisen. Heißt es doch: Essen hält Leib und Seele zusammen.</p>
<hr />
<h2><strong>Klöster mit kulinarischem Angebot<br />
</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Stift Herzogenburg</strong><br />
Weine aus dem stiftseigenen Keller und dem Weinbaugebiet Traisental, Obstbrände, Tees, Lebkuchen. <a href="http://www.stift-herzogenburg.at">www.stift-herzogenburg.at</a></li>
<li><strong>Benediktinerstift Kremsmünster</strong><br />
Bio-Produkte, sowie Weine und Sekt-Spezialitäten aus den Weingütern Krems- Stein und Deutschkreuz, sowie der Partnerweingüter Röschitz und Gründl. Edelbrände und Spirituosen ergänzen das Angebot. <a href="http://www.stift-kremsmuenster.at">www.stift-kremsmuenster.at</a></li>
<li><strong>Zisterzienserabtei Lilienfeld</strong><br />
Lilienfelder Honig, Löwenzahnsirup und der „Spitzbrand“ (Obstler) sind echte Lilienfelder Produkte, die dem Gaumen Freude bereiten. <a href="http://www.stift-lilienfeld.at">www.stift-lilienfeld.at</a></li>
<li><strong>St. Florian</strong><br />
Wein, Bier, Liköre und Schnäpse aus Klöstern bzw. von Bauern aus der Umgebung, Chorherren-Brot, Produkte aus eigener Landwirtschaft, Lebkuchen, getrocknete Kräuter, Dörräpfel, Honig aus eig. Erzeugung. <a href="http://www.stift-st-florian.at">www.stift-st-florian.at</a></li>
<li><strong>Benediktinerstift St. Lambrecht</strong><br />
Edelbrände (Birne, Holler, Vogelbeer), St. Lambrechter Kräuterlikör und Magenbitter, Wildspezialitäten (Wurst, Schinken, Salami, &#8230;), <a href="http://www.stift-stlambrecht.at">www.stift-stlambrecht.at</a></li>
<li><strong>Zisterzienserstift Zwettl</strong><br />
Weine aus dem stiftseigenen Weingut Schloss Gobelsburg in der Weinbauregion Kamptal, geräucherte Karpfen und Forellen aus der Fischerei Stift Zwettl, Honig und Mohnprodukte. Die „Zwettler Stiftsschätze“ sind Tees, Kräuter, Gewürze, Kekse und Leckereien aus eigener Erzeugung oder Produkte, die in der Klosterküche verwendet werden. 3910 Stift Zwettl 1 <a href="http://www.stift-zwettl.at">www.stift-zwettl.at</a></li>
</ul>
<hr />
<p><strong>Online-Klosterläden</strong><br />
Einige Klöster haben auch einen „Virtuellen Klosterladen“ mit Online- Bestellmöglichkeit:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a><br />
<a href="http://www.stift-klosterneuburg.at">www.stift-klosterneuburg.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Restauranttipps</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Stift Heiligenkreuz</strong><br />
Weine aus den klostereigenen Weingärten vom Klosterweingut Thallern, sowie Bier aus dem Stift Schlägl, der einzigen Stiftsbrauerei Österreichs. Außerdem: Wildverkauf. <a href="http://www.klostergasthof.stift-heiligenkreuz.org">www.klostergasthof.stift-heiligenkreuz.org</a></li>
<li><strong>Klostergasthaus Thallern</strong><br />
Information und Platzreservierungen: Tel: +43 2236 8703 233</li>
<li><strong>Benediktinerstift Kremsmünster</strong><br />
Weinverkostung in der Kellerei Burgfried 1 4550 Kremsmünster Tel.: +43 7583 5275-218 <a href="mailto:weinkellerei@stift-kremsmuenster.at">weinkellerei@stift-kremsmuenster.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Buchtipp: Gutes und gesundes aus der Klosterküche<br />
</strong></h2>
<p>„Gutes und Gesundes aus der Klosterküche“ Erschienen: Jänner 2010 ISBN: 978-3-85431-519-3</p>
<p>Irmengard Hofmann bereichert Ihre Küche mit Schmankerln, die besonders raffiniert, einfach und gesund sind! Dazu blickt sie nicht nur in die Kochtöpfe der Küche des Benediktinerstifts Seitenstetten, sondern macht auch einen einzigartigen kulinarischer Spaziergang durch die Jahrhunderte – in die Vergangenheit der Kloster-Kochkultur. Und so enthält das Buch neben modernen Gerichten auch Schätze aus dem Stiftsarchiv: Originalrezepte aus historischen Kochbüchern, die dokumentieren, was in der Stiftsküche über das Jahr gekocht und zu besonderen Anlässen aufgetragen wurde. Eines ist jedenfalls sicher: Was damals gut war, ist auch heute noch ein wahrer Genuss. „Gesegnete Mahlzeit!“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Österreichs Schnapsbrennereien &#8211; die besten Genussadressen</title>
		<link>https://reisewiki.at/saubirne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2016 14:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Schnaps]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=1086</guid>

					<description><![CDATA[„Schnaps ist Schnaps!“ &#8211; das war einmal. Heute unterscheidet man in Österreich sehr wohl zwischen einem angesetzten Brand, einem traditionellen Obstbrand aus bäuerlicher Produktion und <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/saubirne/" title="Österreichs Schnapsbrennereien &#8211; die besten Genussadressen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Schnaps ist Schnaps!“ &#8211; das war einmal. Heute unterscheidet man in Österreich sehr wohl zwischen einem angesetzten Brand, einem traditionellen Obstbrand aus bäuerlicher Produktion und feinsten Edelbränden aus der Hand professioneller Erzeuger.</strong></p>
<p>Das Wort Schnaps kommt aus der Niederdeutschen Sprache und ist verwandt mit dem Wort „schnappen“, was sich darauf bezieht, dass der Schnaps normalerweise in einem schnellen Schluck aus einem kleinen Glas getrunken wird. Während Schnäpse aus Obst, Kartoffeln oder Getreide (Korn) gewonnen werden, werden Brände ausschließlich durch alkoholische Gärung und Destillieren einer Frucht oder des Mostes von Früchten gewonnen. Dabei bewahren sich die Brände das Aroma und den Geschmack der verwendeten Früchte.</p>
<figure id="attachment_1090" aria-describedby="caption-attachment-1090" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1090" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Hans_Reisetbauer_2010_12a-1024x1024.jpg" alt="(c) Brennerei Hans Reisetbauer" width="750" height="750" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Hans_Reisetbauer_2010_12a.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Hans_Reisetbauer_2010_12a-150x150.jpg 150w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Hans_Reisetbauer_2010_12a-300x300.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Hans_Reisetbauer_2010_12a-768x768.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Hans_Reisetbauer_2010_12a-270x270.jpg 270w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Hans_Reisetbauer_2010_12a-230x230.jpg 230w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1090" class="wp-caption-text">(c) Brennerei Hans Reisetbauer</figcaption></figure>
<p>In Österreich hat das Schnapsbrennen eine lange <strong>Tradition</strong> und manche Betriebe wie die Brennerei Lagler im burgenländischen Kukmirn besitzen sogar noch ein Schnapsbrenn-Monopol aus den Zeiten Maria Theresias. Auch auf österreichischen Bauernhöfen wird seit Jahrhunderten der sogenannte „Obstler“, ein Brand aus Äpfeln und Birnen, vor allem für den Hausgebrauch destilliert. Seit rund zwei Jahrzehnten ist im Land jedoch auch eine kleine, feine Szene von professionellen Brennern entstanden, die sich besonders um die Weiterentwicklung der Qualität und die Etablierung einer neuen Edelbrandkultur bemüht haben. Heute zählen Edelbrände aus Österreich selbst international zu den feinsten und gefragtesten am Markt. Kein Wunder, schließlich ist Österreich ein Land mit vielfältigen Obstbaumkulturen und damit ein guter Boden für Fruchtbrände. Eine besondere Spezialität sind dabei die feinfruchtigen Brände aus der Wachauer Marille. Traditionell werden aber auch Zwetschken und die verschiedensten Apfel- und Birnensorten zum Brennen verwendet. Gerade die Williamsbirne ist für professionelle Schnapsbrenner eine große Herausforderung: Sie besticht zwar durch eine besonders feine, auch für den Laien leicht erkennbare Frucht, verzeiht aber aufgrund dieses transparenten Fruchtbildes keinerlei Unsauberkeiten oder Fehler bei der Verarbeitung.</p>
<p>Aber auch wild wachsende Beeren aus den ausgedehnten Wäldern des Landes finden in besonders edlen Destillaten Verwendung. Als besonders edel gelten Brände aus <strong>Himbeeren</strong>: Bis zu dreißig Kilo davon sind für einen Liter Himbeerbrand notwenig und der Preis dafür ist dementsprechend hoch. Auch <strong>Brombeeren</strong>, <strong>Vogelbeeren</strong>, <strong>Kirschen</strong> und <strong>Kriecherl</strong> sind beliebte Früchte zum Brennen, wobei letztere durch das Mitbrennen der Kerne einen besonders feinen Marzipanduft entwickeln. Übertroffen wird dieser nur noch durch die Adlitz- oder Elsbeere. Die winzige Frucht wächst auf hohen Bäumen im Alpenvorland, die Ernte ist mühsam, Erträge und Ausbeute sehr gering. Dementsprechend hoch geschätzt ist dieser Brand, dessen Preis und geringe Verfügbarkeit ihn geradezu zur Legende machen.</p>
<p>Weniger nobel aber nicht minder charakteristisch sind die Edelbrandspezialitäten aus dem Westen. In Vorarlberg wird die vor allem im Bodenseeraum verbreitete Saubirne (<strong>Subira</strong>) zu einem rassigen, herb-würzigen Brand destilliert und den „Enzian“ aus den Wurzeln der weißen Enzianpflanze beschreibt man wohl am besten mit dem Wort „rustikal“.</p>
<p>Damit aus all diesen Beeren und Früchten auch wirklich hochwertige Brände entstehen, muss eine ganze Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein. Nach dem Motto „Wie die Früchte, so der Brand“, ist die Grundvoraussetzung für die Erzeugung von erstklassigen Edelbränden die Qualität des Obstes. Verwendet werden sollten ausschließlich einwandfreie, sonnengereifte Früchte, die zum optimalen Zeitpunkt händisch geerntet werden. Was die Verarbeitung betrifft, hat sich die Gruppe „Quinta Essentia“, eine „hochprozentige“ Runde von fünf führenden Brennern des Landes (Alois Gölles, Reinhard Wetter, Karl Holzapfel, Valentin Latschen und Günter Reisetbauer) selbst ganz besonders strenge Regeln auferlegt und „Zehn Gebote für das richtige Brennen“ aufgestellt. Die wichtigsten davon:</p>
<ul>
<li>Schnäpse werden auf traditionelle Weise im Rau- und Feinbrand-Verfahren in Kupferkesseln gebrannt.</li>
<li>Den Schnäpsen werden weder Zucker noch Zusatzstoffe oder Aromen beigeben.</li>
<li>Die Schnäpse enthalten keinerlei Fremdalkohol wie zum Beispiel Weingeist.</li>
</ul>
<p><strong>Und so wird es gemacht:</strong> Beim Brennen von vergorenem Obst werden die Früchte sehr reif gepflückt und zum Gären eingemaischt. Der Fruchtzucker verwandelt sich unter Mithilfe von natürlicher Hefe in Alkohol. Nach sechs Wochen Gärung wird die Maische im Kupferkessel gebrannt. Der herausgefilterte Alkohol wird dann ein zweites Mal gebrannt. Dermaßen doppelt gebrannte Schnäpse zeigen nicht nur mehr Frucht am Gaumen, sie sind auch länger haltbar und entwickeln im Alter ein betörendes Aromenspiel. Bei dem nun entstehenden Brand wird der Vor- und Nachlauf entfernt und das Herz des Brandes selektiert. Dieses Destillat enthält rund 70% Alkohol und wird mit frischem Quellwasser auf etwa 40 &#8211; 45% reduziert. Ein neuer Trend geht dabei zu stärkeren Bränden mit bis zu 60 % Alkoholgehalt – die sind dann aber doch eher etwas für echte Liebhaber. Beim Brennen von eingelegten Früchten, etwa Waldhimbeere, Elsbeere, Orange, Schlehe, Ingwer oder Walnuss, werden diese bis zu 4 Monate in Wein- oder Obstbrand eingelegt. Nach der Destillation werden wiederum der Vor- und der Nachlauf entfernt und der Brand mit Wasser auf die gewünschte Stärke „herabgesetzt“.</p>
<p>Zur modernen Schnapskultur gehört auch das Wissen um das <strong>Servieren, Temperieren und Degustieren</strong>. Das gute, alte Stamperl hat dabei ausgedient – besser sind spezielle, tulpenförmige Stielgläser. Im Gegensatz zum Wein muss Schnaps aber nicht etwa in einem kühlen Keller reifen. Temperaturschwankungen sind für ihn sogar von Vorteil und durch das Altern wird er milder und weicher. Je älter ein Edelbrand ist, desto wärmer wird er serviert, je jünger, desto kühler. Gekühlt wird allerdings nicht der Brand, sondern das Glas.</p>
<figure id="attachment_1088" aria-describedby="caption-attachment-1088" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1088 size-medium" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/HansReisetbauer_2014_5-300x300.jpg" alt="(c) Brennerei Hans Reisetbauer" width="300" height="300" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/HansReisetbauer_2014_5-300x300.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/HansReisetbauer_2014_5-150x150.jpg 150w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/HansReisetbauer_2014_5-768x768.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/HansReisetbauer_2014_5.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/HansReisetbauer_2014_5-270x270.jpg 270w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/HansReisetbauer_2014_5-230x230.jpg 230w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-1088" class="wp-caption-text">(c) Brennerei Hans Reisetbauer</figcaption></figure>
<p><strong>Optimal serviert man junge, kräftige Brände so:</strong> Das Glas wird mit Wasser außen und innen vorgespült. Das benetzte Glas kommt für etwa zehn Minuten in den Gefrierschrank, wo das Wasser am Rand des Glases gefriert. Schließlich wird der temperierte Edelbrand in das extrem gekühlte Glas eingegossen. Durch den großen Temperaturunterschied &#8211; warmer Brand in kaltes Glas &#8211; erzielt man die volle Aromaentwicklung bei gemildertem Alkoholempfinden.</p>
<p>Bei etwas reiferen Bränden wird das Glas mit Eiswürfeln oder Eiscrash ca. 20 &#8211; 30 Sek. geschwenkt, danach wird das Eis entleert und der temperierte Edelbrand eingegossen. Voll ausgereifte Brände werden bei Zimmertemperatur serviert und degustiert. So pfleglich behandelt steht dem höchsten Schnapsgenuss nun nichts mehr im Wege.</p>
<p>Ein Tipp: Schöne Brände harmonierten sehr gut mit klarem Trinkwasser. Vor oder nach einer Kostprobe genossen, reduziert es sofort den Alkoholgehalt des Brandes im Magen. Die Aktivität des Magens wird angeregt, ohne dabei die Schleimhäute zu reizen. Ein vor dem Essen als Aperitif getrunkener Edelbrand bewirkt eine leichtere Verdauung während des Essens, und verhindert dadurch das unangenehme Völlegefühl danach.</p>
<p><strong>Schnaps richtig degustieren</strong></p>
<ol>
<li>Aus dem richtigen Glas kosten.</li>
<li>Auf die richtige Trinktemperatur achten &#8211; zwischen 15 und 18 Grad C.</li>
<li>Warten: Das Glas einige Minuten stehen lassen (nicht schwenken!).</li>
<li>Den Schnaps ins Auge fassen auf die Farbe achten: klare Brände sind sauber und farblos.</li>
<li>Der Geruchstest: gute Brände riechen nach der jeweiligen Frucht, fein, fruchtig, süßlich, voll.</li>
<li>Endlich die Geschmackprobe: einen kräftigen Schluck nehmen und den Geschmack mit Zunge und Gaumen voll erfassen.</li>
<li>Abgang: Zurück bleibt ein Nachgeschmack am Gaumen und Duft im leeren Glas.</li>
</ol>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.quinta-essentia.at"><span style="color: #0000ff;">www.quinta-essentia.at</span></a></li>
<li><strong>Obstbrennerei &amp; Essigmanufaktur Alois Gölles</strong><br />
Stang 52<br />
8333 Riegersburg<br />
Tel:. +43 3153 7555<br />
<a href="http://www.goelles.at">www.goelles.at</a></li>
<li><strong>Obstbrennerei und Weingut Karl Holzapfel</strong><br />
3610 Joching 36<br />
Tel.: +43 2715 2310<br />
<a href="http://www.holzapfel.at"><span style="color: #0000ff;">www.holzapfel.at</span></a></li>
<li><strong>Pfau Brennerei GmbH, Valentin Latschen</strong><br />
Schleppeplatz 1<br />
9020 Klagenfurt<br />
Tel.: +43 463 44 0266<br />
<a href="http://www.pfau.at">www.pfau.at</a></li>
<li><strong>Brennerei Hans Reisetbauer</strong><br />
4042 Axberg<br />
Tel.: +43 7221 636 90<br />
<a href="http://www.reisetbauer.at"><span style="color: #0000ff;">www.reisetbauer.at</span></a></li>
<li><strong>Schnapsbrennerei und Fruchtsäfte Reinhard Wetter</strong><br />
3751 Missingdorf 33<br />
Tel.: +43 2983 2398<br />
<a href="http://www.wetter-brennerei.at">www.wetter-brennerei.at</a></li>
<li><strong>Brennerei Lagler</strong><br />
7543 Kukmirn<br />
Tel.: +43 3328 32003<br />
<a href="http://www.lagler.cc">www.lagler.cc</a></li>
<li><strong>Freihof Destillerie</strong><br />
6890 Lustenau<br />
Tel.: +43 5577 859 550<br />
<a href="http://www.freihof.com">www.freihof.com</a></li>
<li><strong>Brennerei Rochelt</strong><br />
Innstraße 2<br />
6122 Fritzens<br />
Tel.: +43 55245 2462<br />
<a href="http://www.rochelt.com">www.rochelt.com</a></li>
</ul>
<p>Beitragsbild: (c) Brennerei Hans Reisetbauer</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Österreichs Küche und ihre Spezialitäten</title>
		<link>https://reisewiki.at/oesterreichs-kueche-rezepte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2016 07:43:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ob Knödel oder Salzburger Nockerl – die Liste der Köstlichkeiten ist lang, wenn man sich eine typisch österreichische Speisekarte ansieht. Lesen Sie nach, welche leckeren <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/oesterreichs-kueche-rezepte/" title="Österreichs Küche und ihre Spezialitäten">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Knödel oder Salzburger Nockerl – die Liste der Köstlichkeiten ist lang, wenn man sich eine typisch österreichische Speisekarte ansieht. Lesen Sie nach, welche leckeren Spezialitäten Sie auf Ihrer Urlaubsreise keinesfalls verpassen sollten.</p>
<h2>Warum Österreichs Speisekarte schon lange multikulti ist</h2>
<p><strong>Neben regionalen Spezialitäten stehen auf österreichischen Speisekarten auch ziemlich viele Gerichte aus den einstigen Kronländern der Monarchie. Oft wissen nicht einmal die Österreicher selbst, woher ihre Lieblingsgerichte kommen.</strong></p>
<p>Österreichs vielfältige Küche zeugt bis heute von der einst großen Monarchie. Vor allem Wien war dabei der kulinarische „Melting Pot“: Hier überwogen die sogenannten „Zuagrasten“; sie stammten aus Ungarn, Böhmen, der Slowakei, aus Karpatenrussland, der Bukowina, Polen, Krain, Kroatien, Triest, Dalmatien oder „nur“ aus den heutigen Bundesländern. Sie alle brachten Kochrezepte ihrer Heimat im Gepäck mit nach Wien, und die österreichische Küche übernahm das Beste von allen. Natürlich bediente man sich aber in den ehemaligen Kronländern ebenfalls aus dem hiesigen Kochtopf. So entstand eine Wechselwirkung mit beiderseitigem Vorteil, die auch mit dem Untergang der Monarchie nicht endete.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3071/thumb_preview_fa313814-aed5-43f5-802a-826c6b052b45.jpg" alt="Traditionelle Bauernkrapfen. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer" width="880" height="584" /><figcaption class="wp-caption-text">Traditionelle Bauernkrapfen. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer</figcaption></figure>
<p>Unter den Kochbüchern, die Rezepte all dieser unterschiedlichen Gerichte aus den Kronländern enthielten, war „Die Süddeutsche Küche“ von der Grazer Kochbuchautorin Katharina Prato eines der ersten. Sie hatte damit begonnen, Rezepte zu sammeln, wenn sie ihren Mann auf seinen Dienstreisen begleitete. Als ihre Sammlung 1858 als Buch erschien, wurde sie zum überraschenden Verkaufsschlager. Nach dem Zweiten Weltkrieg in „Die große Prato“ umbenannt, sind ihre gesammelten Rezepte bis heute in den Buchhandlungen erhältlich.</p>
<p>Ob nun Lebensmittelknappheit der Grund für den ersten Einsatz der böhmischen Serviettenknödel war oder nicht: Heute ist der Serviettenknödel ebenso beliebt wie sein Verwandter, der ebenfalls böhmische, süße <strong>Germknödel</strong>. Diese beliebte Nach- oder sogar Hauptspeise wird meist mit „Powidl“, also Zwetschkenmus, gefüllt und mit einer Mischung aus Mohn und Zucker bestreut serviert. Vom tschechischen Germknödel unterscheidet ihn bis heute nur, dass er in Österreich größer ist.</p>
<p>Da die heute tschechischen Gebiete die Kornkammer der einstigen Monarchie waren, ist es kein Wunder, dass dort übliche süße Mehlspeisen wie Topfengolatschen, böhmische Buchteln – ähnlich den deutschen Dampfnudeln –, <strong>Powidltascherln</strong> – mit Zwetschkenmus gefüllte Teigtascherl –, Mohnnudeln und Topfenknödel in monarchische Speisekarten Einzug hielten.</p>
<p>Während sich an manchen Speisen – vielleicht aufgrund ihrer klaren, einfachen Rezeptur – bis heute nicht viel geändert hat, waren andere Gerichte deutlichen Mutationen unterworfen. Beispielsweise das <strong>Gulasch</strong>, manchmal noch Gulyas geschrieben: Ursprünglich bezeichnet „gulyas“ ein ungarisches Eintopfgericht aus Rindfleisch, das nichts mit dem gemein hat, was man heute international unter „Gulasch“ versteht. Das heißt nämlich auf ungarisch Pörkölt. Wie es zu dieser sprachlichen Verschiebung gekommen sein mag, ist bis heute unbekannt. Auf jeden Fall entstand das Wiener Gulasch, wie wir es kennen, erst Anfang des 19. Jahrhunderts. Diese kulinarische Spur hinterließ das 39. Ungarische Infanterie- Regiment in Wien.</p>
<p>Die Reiseroute der beliebten <strong>Palatschinke</strong>, ein etwas dickeres Omelette, das meist mit Marmelade oder Topfen gefüllt serviert wird, war eine weitaus längere. Als Ursprung gilt die französische Crêpe, die über Rumänien als „placinta“ nach Ungarn kam, sich dort zur „palacsinta“ wandelte, bevor sie als Palatschinke im heutigen Österreich ankam.</p>
<p><a href="https://reisewiki.at/tafelspitz-palatschinke-rezept-oesterreich/#palatschinken_mit_marillen-marmelade_und_schlagobers" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein gutes Rezept für Palatschinken finden Sie hier &#8230;.</a></p>
<p>Weitere Einflüsse – nicht nur im Hinblick auf die Küche – verdankt man dem Juden- tum. Aus Ostgalizien wurde zum Beispiel der „gefilte Fisch“ mitgebracht, Vorbild des in österreichischen Gourmet-Lokalen beliebten gesulzten Karpfens. Wer beide Varianten kennt, wird feststellen, wie sehr sich diese Speise veränderte, auch wenn das Grundprinzip – das aus Fischgräten gewonnene Gallert, die Basis des Gerichts – gleichblieb.</p>
<p>Aller Wahrscheinlichkeit nach ist auch das <strong>Beuschel</strong> jüdischen Ursprungs. Das behaupten jedenfalls der österreichische Dreihaubenkoch Ewald Plachutta und der Gourmet-Kolumnist Christoph Wagner, die sich schon lange mit der Geschichte der österreichischen Küche beschäftigen. Beim Beuschel, einem umgangssprachlichen Ausdruck für Lunge und die oberen Innereien vom Kalb, wird daraus eine delikate Hauptspeise, die meist mit Servietten- oder Semmelknödeln auf den Tisch kommt.</p>
<p>Selbst die Wiener Mehlspeise schlechthin, der <strong>Apfel- oder Topfenstrudel</strong>, ist ein eingewandertes Gericht. Über Ungarn kam diese ursprünglich türkische Süßspeise nach Wien. Ansonsten verdankt man den Türken nebst Kipferln und Kaffee auch zahlreiche Gewürze, sowie den Mais, der bis ins 19. Jahrhundert „Türkenweizen“ hieß und zum „Türkensterz“, also zur Polenta, verarbeitet wurde. Ewald Plachutta ist der Ansicht, dass die Polenta daher zu Unrecht den Italienern zugeschrieben wird, weil sie in der Steiermark schon mindestens ebenso lange zubereitet wird.</p>
<p>Die Italiener hingegen inspirierten mit ihrem Siedefleisch zum Wiener Tafelspitz, während Serbien zu Reisfleisch- und Grillgerichten anregte. Wie das Wiener Schnitzel, bei Katharina Prato noch als „eingebröselte Kalbsschnitze“ geführt, auf die Speisekarten kam ist bis heute ungeklärt. Plausibel klingt die Erklärung, dass es sich vom Wiener Backhendl ableitet, das ebenso zubereitet wird und schon im 16. Jahrhundert paniert und in Fett schwimmend herausgebacken wurde.</p>
<p>Zum Abschluss eine Kuriosität: Wer würde nicht schwören, dass <strong>Schnecken</strong> eine französische Delikatesse sind? Weit gefehlt. Im 18. Jahrhundert waren Schnecken fast ein österreichisches Grundnahrungmittel. Sie wurden zu Schneckenknödeln, -pasteten, -salaten und -eierspeisen verarbeitet, wurden gebacken und zu Wurst gemacht. Wem bei diesem Gedanken nicht ganz wohl ist, den kann vielleicht auf den Geschmack bringen, dass der Verzehr von Schnecken die Potenz steigern soll. Sagt zumindest ein steirisches Sprichwort.</p>
<p><strong>BUCHTIPPS</strong></p>
<ul>
<li>Ewald Plachutta, Christoph Wagner: „Die gute Küche. Das österreichische Jahrhundert Kochbuch“. Orac Verlag, Wien</li>
<li>Adi Bittermann, Christoph Wagner: „Das Kronländerkochbuch. Die 450 besten altösterreichischen Rezepte“. Pichler Verlag, Wien</li>
</ul>
<h2></h2>
<hr />
<h2>Österreichisch essen gehen &#8211; Lokaltipps</h2>
<h3>Auf historischen Spuren essen gehen</h3>
<p><strong>K.u.K. Restaurant Piaristenkeller</strong><br />
Gerichte aus der Zeit der Monarchie.</p>
<p>Piaristengasse 45<br />
1080 Wien<br />
<a href="http://www.piaristenkeller.at">www.piaristenkeller.at</a></p>
<p><strong>Ilona Stüberl</strong><br />
Ein Stückchen Ungarn in Wien.</p>
<p>Bräunerstr. 1<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.ilonastueberl.at">www.ilonastueberl.at</a></p>
<p><strong>Restaurant Kardos</strong><br />
Österreichisch-ungarische Küche der k.u.k. Zeit.</p>
<p>Dominikanerbastei 8<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.restaurantkardos.com">www.restaurantkardos.com</a></p>
<p><strong>Zum Franz</strong><br />
Österreichisch-böhmisches Spezialitätenrestaurant: Böhmen, Mähren und die Slowakei bereichern die Speisekarte.</p>
<p>Dornbacher Straße 103<br />
1170 Wien<br />
<a href="http://franzwien.at">http://franzwien.at</a></p>
<hr />
<h3>Restaurants, die typische Wiener Küche anbieten<strong><br />
</strong></h3>
<p><strong>Korso</strong><br />
Eines der besten Restaurants Europas, einer der besten Köche der Welt.</p>
<p>Mahlerstraße 2<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.restaurantkorso.at">www.restaurantkorso.at</a></p>
<p><strong>Plachutta Wollzeile</strong><br />
Spezialität ist der Tafelspitz. Feine Wiener Küche.</p>
<p>Wollzeile 38<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.plachutta.at">www.plachutta.at</a></p>
<p><strong>Meierei im Stadtpark</strong><br />
Neben 120 Käsesorten aus aller Herren Länder klassische warme Wiener Gerichte.</p>
<p><strong>Grünauer</strong><br />
Hermanngasse 32<br />
1070 Wien</p>
<p>Alt-Wiener Hausmannskost der Extraklasse und Neuadaptierungen der pannonischen Küche.</p>
<hr />
<h2><strong>Was schon Erzbischöfen und dem Kaiser schmeckte<br />
</strong></h2>
<p><strong>Was die österreichische Küche mit Schnitzel, Kaiserschmarrn und Salzburger Nockerln so besonders macht, ist ihre illustre Rezeptur aus Geschichten und Gerichten.</strong></p>
<h3>Flaumiger Kaiserschmarren</h3>
<p>Ein österreichisches Kochbuch ist zugleich ein Geschichtenbuch, das Einblicke in des Österreichers liebste Freizeitbeschäftigung gewährt: gemütlich essen und trinken. Ein Paraderezept – der flaumige Kaiserschmarren aus Milch, Mehl und Eiern – hatte etwa einen schwierigen Start. So soll sich ein schlauer Koch den Schmarrn nur deshalb erdacht haben, weil Kaiserin Sisi so schlechte Zähne hatte. Gefallen fand sie an dem dottergelben Kunststück der heimischen Kochkunst dennoch nicht.</p>
<hr />
<h3>Süße Salzburger Nockerln</h3>
<p>Ein anderer Eier-, Mehl- und Milchtraum hingegen, die Salzburger Nockerln, kamen 300 Jahre früher ganz hervorragend an. Einer Legende nach habe sich der bedeutende Salzburger Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau von seiner Geliebten Salome Alt mit ihrem luftigen Nockerlauflauf verwöhnen lassen. Immerhin: Aus der Liaison gingen fünfzehn Kinder hervor.</p>
<figure style="width: 524px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/8361/thumb_preview_6257be9f-e021-40cf-86e9-33576d15599b.jpg" alt="Salzburger Nockerl © Österreich Werbung, Fotograf: Schreiber" width="524" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Salzburger Nockerl. © Österreich Werbung, Fotograf: Schreiber</figcaption></figure>
<h3>Zart-mürber Wiener Tafelspitz</h3>
<p>Kaiserin Sisis Ehemann wiederum – Kaiser Franz Joseph – fand besonderen Gefallen am Rindfleisch, das zu seinen Lebzeiten zum Herzstück der Wiener Küche avancierte. Und zwar in gekochter Form, wie sich heute noch am Wiener Tafelspitz erschmecken lässt, zu dem geröstete Erdäpfel, Cremespinat und Semmelkren nicht fehlen dürfen. Kaiser Franz Joseph ließ sich seine Gustostückerln – das Beinfleisch, Schulterscherzl und den Tafelspitz – von Ungarn liefern. Die prächtigen Mastochsen wurden zu Fuß nach Wien getrieben, damit das Fleisch besonders zart serviert werden konnte.</p>
<h3>Knusprige Schnitzel</h3>
<p>Auch dem omnipräsenten Schnitzel haftet nicht nur die goldbraune Panier, sondern auch die Anekdote an, die in der folgenden, vielfach wiedergegeben Version, wohl nicht ganz so stimmt: k.u.k. Feldmarschall Graf Radetzky soll 1848 vom Mailänder Schnitzel (paniertes Kalbskotelett), dem „costoletta alla milanese“, dermaßen entzückt gewesen sein, dass er das Rezept seinem Kaiser nach Wien schicken ließ. Dort verfeinerten die Hofköche das Original mit Mehl für die Panier, brieten es in Schmalz, nicht in Öl heraus und nahmen anstatt des Koteletts ein saftiges Stück des Kalbschlegels. Wenn sie nicht stimmt, ist die Geschichte zumindest gut erfunden. Tatsache ist, dass das goldbraun gebackene Kalbsschnitzel seit dem Ende des 19. Jahrhunderts zentraler Bestandteil österreichischer Speisekarten ist.</p>
<p>Dass ein Schnitzel „goldbraun“ gebacken werden soll, wurde in früheren Jahrhunderten übrigens durchaus wörtlich verstanden. Bis ins 16. Jahrhundert war es vor allem in Italien durchaus üblich, Speisen mit Gold zu versehen, bis man den übertriebenen Luxus aufgab und Brösel und Eier als – zumindest farbliche – Alternative einsetzte.</p>
<p>Im kulinarischen Universum Österreich weisen die Regionen höchst spezifische Spezialitäten auf, die geschmackvoller, facettenreicher und raffinierter nicht sein können. Vieles ist beeinflusst von den Kochkünsten der Völker unter der Habsburger Krone, weshalb auch heute noch die eine oder andere Speise mit der Vorsilbe „Kaiser-“ geadelt wird, zum Beispiel der Kaiserschmarrn, die Kaisersemmel oder gar das Kaisergulasch.</p>
<p>So sind auch die Strudel und Palatschinken schmackhafte Variationen nach ungarischem Vorbild, ebenso das Fiakergulasch (vom Rindfleisch, garniert mit Würstel, Essiggurke und Spiegelei). Die Topfengolatschen, Waldviertler Mohnnudeln (Schupfnudeln aus Kartoffelteig, in Butter, Mohn und Zucker geschwenkt) und Erdäpfelknödel wiederum sind beliebte Gerichte mit böhmischen Wurzeln.</p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10895/thumb_preview_574868b5-533e-44ef-a57e-2960ca1a4b77.jpg" alt="Fiakergulasch mit Spieglei. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt" width="440" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Fiakergulasch mit Spieglei. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt</figcaption></figure>
<hr />
<h3>Knödel – herzhaft bis süß</h3>
<p>Allen regionalen Küchen gemeinsam ist jedoch der Knödel, der sowohl in seiner herzhaften als auch süßen Erscheinungsform als gemeinsamer Nenner gesehen werden darf.</p>
<p>Kulinarisch gesehen ist Österreich eine Knödellandschaft. In keiner Küche der Welt werden so viele unterschiedliche Knödel-Variationen gekocht wie hier. Eine Reise nach Österreich ist daher immer auch eine Reise vom Semmelknödel zum Marillenknödel.</p>
<p>„Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Und was gibt’s zum Mittagessen?“ So beschreibt der Kabarettist Josef Hader die zentralen Lebensfragen der Österreicher. Zumindest was das Mittagessen betrifft, lässt sich die philosophische Angelegenheit leicht beantworten: Die Österreicher essen gerne, oft und zu jeder Gelegenheit Knödel.</p>
<p>Wie es sich für ein echtes Knödelland gehört, ist es dabei völlig egal, an welcher Stelle des Essens der Knödel in Erscheinung tritt. Er hat sowieso längst alle Positionen der Speisekarte erobert: Es gibt ihn als zarte Suppeneinlage genauso wie als geschmackvolle Vorspeise, als Beilage zum Braten, als deftige Hauptspeise oder als duftige Süßspeise. Der Knödel ist quasi das „gemeinsame Element aller österreichischen Speisenfolgen“, wie das ehrwürdige Sacher-Kochbuch diesen elementaren Bestandteil der alpenländischen Küche bezeichnet.</p>
<p>Gemeinsam ist allen Knödeln die runde Form und die <strong>Art der Zubereitung</strong>: sie werden in leicht kochendem Wasser rund 10 bis 15 Minuten gegart. Aber nicht länger! Denn die Knödel-Koch-Regel Nummer eins lautet: Wenn Knödel zu lange im Kochsud liegen, werden sie hart. Die runde Köstlichkeit, die also immer erst kurz vor dem Essen zubereitet werden darf, gibt’s mit den raffiniertesten Füllungen und nach ausgefallenen Rezepten. Tatsächlich kennt man vom Knödel so viele Variationen wie von kaum einer anderen Speise. Es gibt gefüllte und ungefüllte, saure und süße Knödel.</p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10906/thumb_preview_394127a4-06de-44fa-bec3-9c478ffc6d9f.jpg" alt="Tiroler Knödel - eine würzige Spezialität mit Speck. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt" width="440" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Tiroler Knödel &#8211; eine würzige Spezialität mit Speck. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt</figcaption></figure>
<p>Der bekannteste Knödel landesweit ist der aus trockenen Semmeln oder Weißbrot- Würfeln hergestellte Semmelknödel, der hauptsächlich als Beilage verwendet wird, mit etwas Sauce und Salat aber auch eine delikate Hauptspeise abgibt. In Oberösterreich isst man gerne Innviertler Speckknödel, im Waldviertel die legendären „Schwarzen Knödel“ aus Roggenmehl. Würzige Grammelknödel werden in allen Teilen Österreichs geschätzt, aus Tirol stammen die mit Speck durchsetzten Tiroler Knödel. Die berühmten Haschee- oder Fleischknödel werden mit Faschiertem gefüllt und die süßen Knödel-Versuchungen präsentieren sich mit einer Obst-, Mohn-, Nuss- oder Marzipanfülle. „Nackte“ Knödel sind solche, die außen nicht mit Bröseln umhüllt werden, wie etwa Grammelknödel aus Erdäpfelteig. „Blinde“ Knödel dagegen sind jene, die zwar in Butterbröseln gewälzt werden, jedoch keine Fülle enthalten. Zu dieser Kategorie gehören die süßen Topfenknödel.</p>
<p>„Wer keinen Knödel isst, hat den ganzen Tag Hunger“, sagt ein altes Sprichwort. Die österreichischen Hausfrauen und Köchinnen haben dieses Schicksal mit der Erfindung dutzender Knödelarten über Jahrhunderte erfolgreich bekämpft. Um genau zu sein: über Jahrtausende. Vor rund 5.000 Jahren fiel nämlich in der heute weltbekannten Pfahlbausiedlung am Mondsee in Oberösterreich bereits ein angebissener Ur-Knödel in den feuchten Uferschlamm. Die gut konservierten Reste davon – bis heute die ältesten Knödelreste der Welt – haben Archäologen vor knapp einem halben Jahrhundert ausgegraben. Gemeinsam mit den Kernen von Kirschen und Äpfeln. Es könnte also gut sein, dass hierzulande schon in der Steinzeit Fruchtknödel gegessen wurden.</p>
<p>Knödel waren für diese frühen „Fingeresser“ eine praktische Nahrungsform. Außerdem konnten sie als Wegzehrung und Kraftnahrung bei Wanderungen wesentlich einfacher transportiert werden als der zuvor gebräuchliche Brei. Später enthielten Knödel, den ältesten noch erhaltenen Kochbüchern zufolge, vor allem geschabtes Fleisch. Diese Variante hat sich bis heute vor allem als Hascheeknödel erhalten, der mit faschiertem Fleisch und kleingeschnittener Zwiebel gefüllt ist. Der „leere“ Knödel, wie er heute als Beilage gereicht wird, soll erst in Hungerszeiten entstanden sein. Der Name „Knödel“ stammt übrigens aus dem Mittelhochdeutschen und stellte ursprünglich eine Verkleinerungsform zu „knode“ dar, was so viel wie „kleiner Knoten“ bedeutete.</p>
<p>Die Grundzutaten für Knödel sind seit Jahrhunderten unverändert. Der <strong>Knödelteig</strong> wird aus Mehl, Brot (geschnitten oder in Form von Bröseln) oder Gries hergestellt. Das „jüngste“ Ausgangsmaterial in der Geschichte der nahrhaften Kugeln ist die Kartoffel, da die Knolle erst vor etwa 250 Jahren im Land heimisch wurde. Interessanterweise bevorzugten die Stadtbewohner lange Zeit den Erdäpfelknödel in seiner süßen Ausführung (gefüllt mit Früchten oder Marmelade), wohingegen der saure Erdäpfelknödel fest im Speiseplan der Landbevölkerung verankert war.</p>
<p>Die <strong>süßen Knödel</strong> – ob aus Kartoffel-, Topfen- oder Brandteig – gehören bis heute zu den berühmtesten Nachspeisen der österreichischen Küche. Als die legendäre Heimat dieser Knödel wird Böhmen, das früher zu Österreich gehörte, angesehen, von wo die unzähligen böhmischen Köchinnen das Rezept für die „Glückskugeln“ in die Wiener Haushalte brachten. Die süßen Knödel werden vor allem mit Marillen, aber auch mit Zwetschken, Erdbeeren oder Kirschen gefüllt und nach dem Kochen in einer Mischung aus Butter und Bröseln gewälzt. Um dem Obst seine Säure zu nehmen, wird der Kern jeweils durch ein Stück Würfelzucker ersetzt.</p>
<p>Solcherart sind die süßen Köstlichkeiten ein zwar deftiger, aber geschmacklich hinreißender Höhepunkt der österreichischen Genusswelt. Für die mancher Knödelfreund sogar zum Eigenbrötler wurde: Der bekannte Schriftsteller Adalbert Stifter (1805–1868) entließ seine Köchin, nur weil sie keine Zwetschkenknödel zubereiten konnte.</p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10901/thumb_preview_63883dcf-3a16-4c76-b991-673a2f36c496.jpg" alt="Wachauer Marillenknödel. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt" width="440" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Wachauer Marillenknödel. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt</figcaption></figure>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><a href="/tafelspitz-palatschinke-rezept-oesterreich"><span style="color: #0000ff;">Rezepte für typisch österreichische Gerichte</span></a></li>
<li>Der Rindfleisch-Patron „Plachutta“ trotzt gastronomischen Trends und perfektioniert die gutbürgerliche, traditionelle Wiener Küche.<br />
<a href="http://www.plachutta.at">www.plachutta.at</a></li>
<li>Wenn der Wiener Bürgermeister in einem Beisl Stammgast ist, zeugt das von der guten Wiener Küche – vom Backhenderl bis zu Topfenpalatschinken. Der „Silberwirt“ liegt zentral und verfügt über einen schattigen Gastgarten.<br />
<a href="http://www.schlossquadrat.at">www.schlossquadrat.at</a></li>
<li>Das Café Tomaselli am Alten Markt in Salzburg ist das älteste und eines der bekanntesten Kaffeehäuser Österreichs. Mozart trank hier schon seine Mandelmilch.<br />
<a href="http://www.tomaselli.at">www.tomaselli.at</a></li>
<li>Laut Stefan Zweig sind die Salzburger Nockerln im Restaurant „Zur Goldenen Ente“ die besten. Schön ist das seit 100 Jahren bestehende Altstadt-Restaurant in Salzburg allemal.<br />
<a href="http://www.ente.at">www.ente.at</a></li>
<li>Eine Kärntner „Nudlkuchl“ hat das Restaurant Felsenkeller im kulinarischen Programm. Neben der Küche bietet der umgebaute alte Eiskeller einer Klagenfurter Brauerei ein außergewöhnliches Ambiente.<br />
<a href="http://www.schleppe-felsenkeller.at">www.schleppe-felsenkeller.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2>Österreichs Biersorten</h2>
<p><strong>Dass Österreich ein Weinland ist, scheint alle Welt zu wissen. Dass aber hier viel mehr Bier als Wein genossen wird, belegt nicht nur die Statistik, sondern auch ein Augenschein in den vielen Bierlokalen und Biergärten. Unter Kennern ist Wien sogar als Ursprungsort des Wiener Lagerbier-Stils ein Begriff. Dies ist ein Beleg für die reiche Kulturgeschichte, die rund um das Bier blüht</strong>–<strong>und die in vielen kleinen Brauereien neue Blüten hervorbringt.</strong></p>
<p>Wo es immer schon gutes Bier gegeben hat, dort redet man nicht viel darüber. Man trinkt es mit großer Selbstverständlichkeit, aber einen Wiener zu fragen, was es denn mit dem Wiener Lagerbier auf sich habe, bringt wenig. Denn dieser Bierstil, der der kaiserlichen Haupt- und Residenzstadt im 19. Jahrhundert zu bierigem Weltruhm verholfen hat, ist beinahe ausgestorben. Dabei handelt es sich um ein Bier, das weltweit höchste Anerkennung findet: bernsteinfarben mit leichtem Hopfenaroma, vollmundig und doch mit schöner Hopfenbittere abgerundet. So sollte „Vienna Lager“ sein – und so war jedenfalls das Bier, das der junge Brauereibesitzer Anton Dreher zu Beginn der 1840er-Jahre in seiner Klein- Schwechater Brauerei hergestellt hatte und das es in der Folge zu Weltruhm bringen sollte.</p>
<p>Ausgerechnet in Österreich war dieser Bierstil lange aus der Mode: Erst in den letzten beiden Jahrzehnten haben sich junge, engagierte Brauer wieder auf die alte Tradition besonnen, inzwischen gibt es diesen urwienerischen Biertypus wieder. Etwa als unfiltriertes „Rotes Zwickl“ aus der Ottakringer Brauerei, als „Hadmar Bio- Bier“ von der Bierwerkstatt im Waldviertler Städtchen Weitra oder auch in der kleinen, aber feinen Braugaststätte „Siebensternbräu“ im 7. Wiener Gemeindebezirk. Dieses Brewpub war eines der ersten, das sich der Wiederbelebung alter und teilweise schon vergessener Bierstile verschrieben hat.</p>
<p>Hier steht der Wirt Sigi Flitter gelegentlich sogar selbst am Braukessel, wenn ein Sud des schwarzen – und im Gegensatz zu den meisten anderen dunklen Bieren Österreichs gar nicht süßen – „Prager Dunkel“ eingebraut wird. Sein persönlicher Favorit ist aber das Rauchbier, für das er sich selbst einige Säcke eines mit Rauch zart gedarrten Malzes aus einer Bamberger Malzfabrik holt.</p>
<p>Was es mit den verschiedenen Malzen – und überhaupt mit der Herstellung des Biers vom Halm bis in den Bierkrug – auf sich hat, kann man in Salzburg lernen: Hier hat die Stiegl-Brauerei ihr ehemaliges Mälzereigebäude zum größten Biermuseum auf dem Kontinent ausgebaut. „Stiegl’s Brauwelt“ dokumentiert den Getreideanbau ebenso wie die Brautechnik, die Kunst der Schäffler und Fassbinder genauso wie die Verbindungen zwischen Bierkonsum und gesellschaftlicher Entwicklung: Da kommt – wir sind ja in Salzburg – natürlich auch Wolfgang Amadeus Mozart vor, von dem belegt ist, dass er schon zu seiner Zeit Bier aus der Stiegl-Brauerei genossen hat. Im Keller, auf der alten Malztenne, steht ein kleines Sudhaus, dessen Produkte man dann auch gleich mit denen der großen Brauerei nebenan vergleichend verkosten kann.</p>
<p>Braumeister Ernst Schreiner arbeitet die Unterschiede fein heraus: Hier das goldgelbe und höchst erfolgreiche Goldbräu aus dem großen industriellen Sudwerk, dort etwa ein rötliches Ale aus der Brauwelt, das er als Monatsbier an besonders interessierte Bierfreunde ausschenkt. Denn besondere Biere heben sich eben vom Massengeschmack ab, und viele Biertrinker wissen gar nicht, was ihnen entgeht, wenn ihr Horizont bei Pils, Märzen und allenfalls Weizenbier endet.</p>
<p>Besondere Biere gibt es aus den ganz großen Brauereien eher selten; sie müssen sich an dem orientieren, was in Gaststätten und Biergärten in großen Mengen nachgefragt wird. So gehört die Geburtsstätte des Wiener Lagers, die Schwechater Brauerei, auf halbem Weg zwischen Wien und dem Vienna Airport gelegen, noch heute zu den größten Brauereien Österreichs – aber das Lager, das heute dort gebraut wird, hat mit dem ursprünglichen Wiener Stil des Anton Dreher wenig zu tun. International sind vor allem helle, leicht trinkbare Biere gefragt, ob sie nun aus großen Konzernen oder aus kleinen Mittelstandsbrauereien kommen. Und auch Österreichs Bierszene hat sich diesem Trend nicht entzogen: Der gängigste Bierstil in Österreich heißt Märzen und ist ein etwa fünf Prozent starkes helles Lagerbier mit milder Bittere.</p>
<p>Vor allem die kleinen und kleinsten Brauereien bemühen sich aber, Alternativen dazu anzubieten. So hat Gerhard Forstner in der kleinen Ortschaft Kalsdorf südlich von Graz eine „Handbrauerei“ eingerichtet: „Ich nenne sie Handbrauerei, weil ich alles selber machen muss, auch die Flaschen muss ich von Hand abfüllen“, sagt er, während er eine Gruppe von Radfahrern durch sein kleines „Hofbräu“ führt. Direkt vor der Tür liegt ein Radweg – und wer sich zu einem Stopp bei Forstner entschließt, kann unter anderem ein Absinth-Bier, ein Styrian Ale oder gar ein „Brewsecco“ genanntes Bier aus der Champagnerflasche genießen.</p>
<p>Derartige Kreativität hat auch andere Brauer angespornt, etwa Horst Asanger, der in der Wiener Innenstadt die „1516 Brewing Company“ betreibt, Österreichs wohl internationalstes Bierlokal: Hier werden neben dem hellen und dunklen Lager auch Ales im amerikanischen und Stouts im irischen Stil vor den Augen der Gäste gebraut. Da wird dann auch nicht nur mit „Zum Wohl!“ und „Prost!“, sondern auch mit „Cheers!“ und „Slainte!“ angestoßen – womit sich Bier als völkerverbindendes Getränk bewährt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<div class="log-item"><a href="http://www.7stern.at">www.7stern.at</a></div>
<div class="log-item"><a href="http://www.stiegl.at/de/brauwelt/">www.stiegl.at/de/brauwelt/</a></div>
<div class="log-item"><a href="http://www.schwechater.at">www.schwechater.at</a></div>
<div class="log-item"><a href="http://www.ratebeer.com">www.ratebeer.com</a></div>
<div class="log-item"><a href="http://www.trumer.at">www.trumer.at</a></div>
<div class="log-item"><a href="http://www.ottakringer.at">www.ottakringer.at</a></div>
<hr />
<p><strong>Die bekanntesten österreichischen Biersorten:</strong></p>
<p>Brau Union<br />
Edelweiss<br />
Eggenberger<br />
Egger</p>
<p>Fohrenburger<br />
Gösser<br />
Hirter Bier<br />
Hubertus Bräu<br />
Kapsreiter<br />
Ottakringer<br />
Puntigamer<br />
Stiegl<br />
Trumer Pils<br />
Wieselburger Bier<br />
Zipfer</p>
<p><strong>BIERHOTELS:</strong></p>
<p><strong>Tirol</strong></p>
<ul>
<li><strong>Biererlebniswelt Schloss Starkenberg</strong><br />
6464 Tarrenz/Tirol<br />
Tel: +43 5412 66201<br />
<a href="http://www.starkenberg.at">www.starkenberg.at</a></li>
</ul>
<p><strong>Niederösterreich</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gasthof zur Kirche</strong><br />
Familie Schrammel<br />
Kottes 21<br />
3623 Kottes-Purk<br />
Tel: +43 2873 7254<br />
<a href="http://www.waldviertler-bierbad.at">www.waldviertler-bierbad.at</a></li>
<li><strong>Hotel Schwarz-Alm</strong><br />
Almweg 1<br />
3910 Zwettl<br />
Tel: +43 2822 53173<br />
<a href="http://www.schwarzalm.at">www.schwarzalm.at</a></li>
</ul>
<p><strong>Oberösterreich</strong></p>
<ul>
<li><strong>Landhotel Moorhof</strong><br />
Familie Bauer<br />
Dorfibm 2<br />
5131 Franking<br />
Tel: +43 62277 8188<br />
<a href="http://www.moorhof.com">www.moorhof.com</a></li>
</ul>
<hr />
<h2>Wo die leckersten Feinschmecker-Feste stattfinden</h2>
<p>Auch in österreichischen Nobelküchen wird in den letzten Jahren immer nachdrücklicher mit regionalen Spezialitäten gekocht, werden statt Hummer und Muscheln Weideochsen und Gänse serviert. Und die Wiederentdeckung der regionalen Köstlichkeiten – Waldviertler Graumohn oder Wachauer Marillen wurden sogar schon zu EU-geschützten Produkten erklärt – hat entscheidend zur Entstehung von Gourmet-Festivals beigetragen.</p>
<p>Diese Genuss-Feste sprechen, genau wie die Vorbilder aus der Kulturszene, ein vielfältiges Publikum an. Eingeschworene Feinschmecker kommen in exklusiven Veranstaltungen nämlich ebenso auf ihre Kosten wie kulinarische Neulinge. Mittlerweile existieren sogar kulinarische Pendants zu den Bayreuther und Salzburger Festspielen: das 2007 erstmals veranstaltete „WeltWeinFestival“ im noblen Wiener Palais Coburg sowie das „Wachau Gourmet-Festival“, das im März 2008 aus der Taufe gehoben wurde.</p>
<p>In der <strong>Wachau</strong> kochen elf Tage lang internationale und heimische Star-Köche. Bei exklusiven mehrgängigen Menüs, Koch-Shows der „Jungen Wilden“, prominent besetzten Tischgesprächen und Weinverkostungen wird der Beweis erbracht, dass die Flusslandschaft zwischen Krems an der Donau und Melk auch international zu den Top-Genussregionen zählt.</p>
<p>Weniger elitär, aber in wunderschöner Stadtumgebung präsentiert sich das „<strong>Wiener GenussFestival</strong>“. Dabei verwandeln sich die Wiesen rund um die Meierei im altehrwürdigen Stadtpark drei Tage lang in lukullische Landschaften. Gaumengenüsse aus allen Regionen Österreichs – von der Jauntaler Salami bis zum Heumilchkäse aus dem Alpbachtal – locken Gourmets, Köche und Einkäufer an; ein eigenes Picknick- Service lädt zum Verweilen auf der Johann-Strauß-Wiese ein. Schwerpunkt des Festivals ist das Kennenlernen regionaler Spezialitäten.</p>
<p>Wie beim GenussFestival in Wien werden auch bei der „<strong>Genuss Burgenland</strong>“ überwiegend kleine Manufakturen vorgestellt. Die „Messe für Feinschmecker“ zeigt einen Tag lang die Produkte von 60 regionalen Produzenten, vom Schinken des Zickentaler Moorochsen bis zu handgemachten Nudeln. Als Abschluss findet am Abend ein fünfgängiges Galadiner statt, bei dem ausschließlich regionale Produkte Verwendung finden.</p>
<p>Bodenständig geht es auch in Kärnten zu, wenn im September beim „<strong>Käsefestival</strong>“ in Kötschach-Mauthen 300 Käsesorten aus ganz Europa verkostet werden können.</p>
<p>Beim Marillen-Fest „<strong>Alles Marille</strong>“ in Krems werden im Juli ausschließlich Produkte aus Marillen vorgestellt und im Weinviertel präsentieren über 250 Winzer ihre aktuellen Weine auf der „Weintour Weinviertel“. Beim „<strong>Fest der 1000 Weine</strong>“ in Eisenstadt präsentieren Winzer in der letzten Augustwoche ihre besten Tropfen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<h3><strong>Wien</strong></h3>
<ul>
<li><strong> Wiener Genuss Festival</strong><br />
Regionale Spezialitäten aus ganz Österreich, produziert von kleinen Manufakturen.<br />
Eintritt frei!<br />
<a href="http://www.kulinarisches-erbe.at">www.kulinarisches-erbe.at</a></li>
<li><strong>VieVinum in Wien</strong><br />
Internationales Weinfestival in der Wiener Hofburg.<br />
<a href="http://www.vievinum.at">www.vievinum.at</a></li>
</ul>
<h3><strong>Niederösterreich</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Wachau-Gourmet-Festival</strong><br />
Star-Köche und Star-Winzer in einer noblen Veranstaltungsreihe.<br />
<a href="http://www.wachau-gourmet-festival.at">www.wachau-gourmet-festival.at</a></li>
<li><strong> Marillen Fest in Krems/Stein</strong><br />
<a href="http://www.alles-marille.at">www.alles-marille.at</a></li>
<li><strong>Weintour Weinviertel</strong><br />
<a href="http://www.weintour.at">www.weintour.at</a></li>
</ul>
<h3><strong>Burgenland</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Fest der 1000 Weine in Eisenstadt</strong><br />
Burgenländische Winzer präsentieren im Schlosspark Eisenstadt an die 1000<br />
Weine.<br />
<a href="http://www.eisenstadt.gv.at/home/news/details/article/das-neue-fest-der-1000-">http://www.eisenstadt.gv.at/home/news/details/article/das-neue-fest-der-1000-</a><br />
weine.html</li>
</ul>
<h3><strong>Steiermark</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Gourmetreise-Festival in Graz und Umgebung</strong><br />
Zwölf internationale Starköche aus drei Kontinenten kochen mit regionalen<br />
Produkten der Steiermark.<br />
<a href="http://www.gourmetreisefestival.at">www.gourmetreisefestival.at</a></li>
<li><strong>Kulinarische Stadtführungen</strong><br />
Wo konnten die glücklichen Grazer noch im 19. Jahrhundert knackfrischen Spargel<br />
stechen? Was hat es mit dem Kälbernen Viertel auf sich und woher stammt die<br />
Rezept-Einleitung &#8222;Man nehme&#8220;? Viele interessante Informationen rund ums<br />
Kochen und Genießen, die Herkunft und die Besonderheiten unserer Produkte,<br />
Geschichtliches und Wissenswertes, garniert mit köstlichen Anekdoten&#8230; &#8211; und<br />
selbstverständlich ergänzt mit Kostproben aus Küche und Keller. Für Sie<br />
angerichtet bei unserem kulinarischen Stadtrundgang.</li>
<li><strong>Kulinarischer Rundgang</strong><br />
<a href="http://kultur.graz.at">http://kultur.graz.at</a></li>
<li><strong>Anmeldung für Kulinarische Rundgänge erforderlich!</strong><br />
Buchung: Graz Tourismus Information, 8010 Graz, Herrengasse 16<br />
Tel: +43 316 8075-0</li>
</ul>
<h3><strong>Oberösterreich</strong></h3>
<ul>
<li>„Speck<strong>&#8211;</strong>Specktakel“ in <strong>Helfenberg</strong><br />
Verkostung von über 100 oberösterreichischen Speckprodukten plus Prämierung<br />
der besten Produzenten.<br />
<a href="http://www.genussland.at">www.genussland.at</a></li>
</ul>
<h3><strong>Kärnten</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Speckfest in Hermagor</strong><br />
<a href="http://www.gailtalerspeck.at">www.gailtalerspeck.at</a></li>
<li><strong>Käsefestival in Kötschach-Mauthen</strong><br />
In Kärnten werden 300 Käse aus Europa präsentiert.<br />
<a href="http://www.kaese-festival.at">www.kaese-festival.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2>Fünf typisch österreichische Süßspeisen, die Sie kosten sollten!</h2>
<h3><strong>Sachertorte</strong></h3>
<p>Den Schokoladenkuchen haben die Wiener nicht erfunden. Den gab es schon lange vor der legendären Erfindung des pfiffigen Koch-Lehrlings Franz Sacher aus dem Hause Metternich. Doch dass die Sachertorte die berühmteste aller Schokotorten ist, hat mit Eduard Sacher zu tun. Er war nicht nur der Sohn des kulinarischen Kreativbündels, sondern auch ein echtes PR-Genie. Er schaffte es gegen Ende des 19. Jahrhunderts, die eigentlich simple Schokotorte in den Kanon der berühmtesten Gerichte hineinzureklamieren. Mit beispiellosem Erfolg, wie heute weltweit nachzuprüfen ist.</p>
<figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10903/thumb_preview_9f1b9eee-0548-4c03-b077-6069f3045c2b.jpg" alt="Sachertorte © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt" width="440" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Sachertorte. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt</figcaption></figure>
<hr />
<p>Was ihren Bekanntheitsgrad betrifft, ist die <strong>Sacher-Torte</strong> unangefochten die Nummer eins. Am besten schmeckt die bekannteste Torte Wiens dort, wo es das Original gibt: im noblen <strong>Hotel Sacher</strong>. Hier befindet sich auch das Café Sacher. Jährlich werden in Handarbeit rund 360.000 Original Sacher-Torten produziert. Erfunden hat die Torte 1832 der damals erst 16-jährige Küchengehilfe Franz Sacher. Er sprang kurzfristig für den erkrankten Küchenchef ein, der ein Dessert für den Fürsten Metternich kreieren sollte. Heute zählt die Sacher-Torte zu den berühmtesten Torten der Welt und schmeckt am besten mit einer</p>
<p>Portion ungesüßtem Schlagobers. Nur wenige MitarbeiterInnen kennen das Rezept der Original Sacher-Torte. Verschickt wird sie übrigens in die ganze Welt. Was kein Problem ist, denn die Torte ist mindestens 18 Tage haltbar.</p>
<p>Ein Rezept, das dem streng gehüteten Originalrezept der Sacher-Torte sehr nahe kommt: <a class="extern" href="http://www.wien.info/de/einkaufen-essen-trinken/wiener-kueche/rezepte/sachertorte" target="_blank" rel="noopener">www.wien.info/de/einkaufen-essen-trinken/wiener-kueche/rezepte/sachertorte</a></p>
<h3>Imperial-Torte</h3>
<p>Auch das luxuriöse <strong>Hotel Imperial</strong> bietet eine Haustorte an. Die <strong>Imperial-Torte</strong> wurde der Legende nach 1873 anlässlich der Hoteleröffnung zu Ehren von Kaiser Franz Joseph I. erfunden. Wobei die Imperial-Torte streng genommen eigentlich ein Konfekt ist – wenn auch ein ziemlich großes. Luftig geschlagene Schokoladencreme wird schichtenweise zwischen zarte Mandelblätter gefüllt, feinstes Marzipan umhüllt die Imperial-Torte und zum Abschluss erhält sie eine Glasur aus Schokolade. Standesgemäß wird die Torte im <strong>Café Imperial</strong> an der Wiener Ringstraße verzehrt. Die Torte gibt es auch in den Geschmacksrichtungen &#8222;Schwarze Orange&#8220; und &#8222;Feine Himbeere&#8220;. Weltweiter Versand ist hier ebenfalls möglich.</p>
<h3><strong>Mozartkugel</strong></h3>
<p>Neben Wolfgang Amadeus Mozart zählt eine kleine Schokokugel zu den größten österreichischen Exportschlagern. Der Salzburger Konditormeister Paul Fürst folgte 1890 einer Modeströmung, als er seine süße Erfindung nach dem bekanntesten Sohn seiner Heimatstadt Salzburg taufte. Verschiedenfarbige und -schmeckende Schichten umhüllen einen Pistazienkern. Als schützende Haut dient feste Schokolade. Das handgefertigte Original erkennt man an einem feinen Tüpfchen Bitterschokolade, das die perfekte Rundung unterbricht.</p>
<hr />
<h3><strong>Mannerschnitte</strong></h3>
<p>Der Wiener Josef Manner brachte im Jahre 1898 die neuartige Waffel namens „Neapolitaner“ Schnitte Nro. 239“ auf den Markt. Mit seiner Rezeptur bezog er sich auf ein uraltes Rezept, denn bereits im Mittelalter sorgten gerillte Waffeleisen für ein dünnes, knuspriges, aber gleichzeitig formstabiles Backwerk. Doch speziell die Kombination aus weicher Creme und rescher Waffel der Mannerschnitten begeisterte die Menschen. Und so wurde daraus die „süße Wurstsemmel“ der Österreicher.</p>
<hr />
<h3><strong>Apfelstrudel</strong></h3>
<p>Lo strudel, štrudl, štrudla und štrukli – so bezeichnen unsere Nachbarn in Italien, Slowenien, der Slowakei oder in Tschechien den süßen Traum aus luftigem Teig und saftiger Fülle. Doch in die englische Alltagssprache hat es nur das deutsche Wort „Strudel“ geschafft. – Ein kräftiges Symbol dafür, wie berühmt der Wiener Apfelstrudel mittlerweile international geworden ist. Das feine Backwerk musste vor seiner Einbürgerung in Wien einst den weiten Weg von Arabien über das Osmanische Reich und den Balkan hinter sich bringen. Doch die lange Reise hat sich gelohnt!</p>
<h3><strong>Wiens süßeste Adressen</strong></h3>
<p>Wien ist eine Stadt der Kaffeehäuser und ZuckerbäckerInnen. Opulente Tortenvitrinen mit süßen Verlockungen verheißen Genuss ohne Ende. Die berühmtesten Wiener Kaffeehäuser verdanken ihren Ruf nicht nur ihrem einzigartigen Ambiente, sondern auch ihren gleichnamigen Torten. Fast scheint es, als ob jedes Haus, das etwas auf sich hält, seine eigene Tortenkreation fabriziert. Viele dieser haustypischen Süßspeisen werden auch weltweit verschickt.</p>
<ul>
<li>Café Sacher Wien ǀ Hotel Sacher Wien, Philharmonikerstraße 4, 1010 Wien, <a class="extern" href="https://www.sacher.com" target="_blank" rel="noopener">www.sacher.com</a></li>
<li>Café Imperial ǀ Hotel Imperial, Kärntner Ring 16, 1010 Wien <a class="extern" href="https://www.cafe-imperial.at" target="_blank" rel="noopener">www.cafe-imperial.at</a>, <a class="extern" href="https://www.imperialtorte.com" target="_blank" rel="noopener">www.imperialtorte.com</a></li>
<li>K. u. K. Hofzuckerbäcker Demel, Kohlmarkt 14, 1010 Wien, <a class="extern" href="https://www.demel.com" target="_blank" rel="noopener">www.demel.com</a></li>
<li>Gerstner K. u. K. Hofzuckerbäcker, Kärntner Straße 51, 1010 Wien, <a class="extern" href="https://www.gerstner-konditorei.at" target="_blank" rel="noopener">www.gerstner-konditorei.at</a></li>
<li>Café Central, Ecke Herrengasse/Strauchgasse, 1010 Wien, <a class="extern" href="https://www.cafecentral.wien" target="_blank" rel="noopener">www.cafecentral.wien</a></li>
<li>Café Sperl, Gumpendorfer Straße 11, 1060 Wien, <a class="extern" href="https://www.cafesperl.at" target="_blank" rel="noopener">www.cafesperl.at</a></li>
<li>Café Landtmann, Universitätsring 4, 1010 Wien, <a class="extern" href="https://www.landtmann.at" target="_blank" rel="noopener">www.landtmann.at</a></li>
<li>Kurkonditorei Oberlaa, zahlreiche Standorte in ganz Wien, <a class="extern" href="https://www.oberlaa-wien.at" target="_blank" rel="noopener">www.oberlaa-wien.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Neun Tipps für wohlschmeckende Reisesouvenirs</strong></h2>
<p><strong>Möchten Sie ein Stück Österreich zum Verkosten mit nach Hause nehmen? Lesen Sie nach, wo es typisch österreichische Reisesouvenirs gibt.<br />
</strong></p>
<p><strong>Zotter-Schokolade</strong></p>
<p>Es war einmal ein Konditormeister in den 1990ern, dem waren die bekannten Schokoladenkreationen schlichtweg zu langweilig. Also zog er sich nach Ladenschluss ins Hinterzimmer seines Grazer Betriebs zurück und begann zu experimentieren – mit handgeschöpften Schokoladen und Geschmackskombinationen. Nach Kürbiskern-Marzipan kam Hanf-Mokka und schon bald darauf das eigene SchokoladeWerk von Schokoladenforscher und Geschmacksartist Josef Zotter. Bio und Fair Trade wird kompromisslos durchgehalten, ebenso die „bean-to-bar“- Philosophie – im SchokoladeWerk wird direkt von der Bohne weg produziert. Lust auf handgeschöpfte Erdnuss-Ketchup-Schokolade? Bei Josef Zotter gibt es nichts, was es nicht gibt!</p>
<p><strong>Pirker-Lebkuchen</strong></p>
<p>Wer Lebkuchen ausschließlich unterm Weihnachtsbaum verzehrt, lässt sich ganz schön was entgehen. Zum Beispiel den Mariazeller Honiglebkuchen, der als energiereiches Labsal auf Pilgerfahrten eine lange Tradition hat. Schon 1655 wird in der Chronik ein „Burg und Lebzelter allhir“ vermeldet. Und es ist gut möglich, dass das Hausrezept, nach dem die Familie Pirker seit Anfang des 19. Jahrhunderts Honiglebkuchen herstellt, auf die geschmacklichen Wurzeln des historischen Vorbilds zurückgeht. Welche Gewürze allerdings genau im Pirker-Backwerk stecken, wird nicht verraten, sondern von Generation zu Generation überliefert. Feiner Bienenhonig ist es jedenfalls, der für die Geschmacksnuancen der handgefertigten Pilgernaschereien sorgt.</p>
<p><strong>Salz aus dem Salzkammergut</strong></p>
<p>Tief drinnen im Kern der Bergwelt des oberösterreichischen Salzkammerguts schlummert es. Entdeckt vor mittlerweile 7.000 Jahren ist Salz bis heute Handels- und Kulturgut zugleich. Dass es neben der bekannten Würzkraft nun auch unter gesundheitsbewussten Genießern zu Ehren kommt, liegt mit Sicherheit an der Wiederentdeckung seiner urtümlichen, weil unraffinierten Form: Steinsalz oder Natursalz enthält viele Spurenelemente wie Eisen, Schwefel und Kiesel und hilft dem Körper, Kalium, Magnesium und Kalzium besser zu verwerten. Eine  Nahrungsergänzung, die unter dem klingenden Namen „Bergkern“ pur oder mit Zusatz von Kräutern im Online-Shop der Salzwelten oder in einigen Geschäften des Salzkammerguts erhältlich ist.</p>
<p><strong>Staud’s Gemüsedelikatessen</strong></p>
<p>Eingelegtes Gemüse allein mit dem Gedanken an eine Notration in Verbindung zu bringen, hieße, den Produkten von Staud’s gehörig Unrecht zu tun. Wer’s nicht glauben will, überzeugt sich am besten selbst, in Staud’s Pavillon am Wiener Yppenplatz. Wo Johanna Staud 1947 mit dem Verkauf von frischem Obst und Gemüse begann, locken heute feine, eingelegte Gemüsedelikatessen, aber auch fruchtige Konfitüren, Kompotte und Sirupe. Johannas Sohn Hans zeichnet seit den frühen 1970ern für die Produktlinie verantwortlich, die neben den Sortimentsklassikern Cornichons &amp; Co. auch limitierte Auflagen aus besten Lagen, besten Sorten und besten Jahrgängen präsentiert.</p>
<p><strong>Käsekreationen aus Ziegen- und Büffelmilch</strong></p>
<p>Was macht ein studierter Biologe, der entschlossen ist, die Welt zu retten? Er startet einen Neubeginn im idyllischen Kamptal und versucht sich als bäuerlicher Autodidakt. Nach einer Reihe von Agrarexperimenten ist Robert Paget letztendlich bei Ziegen, Büffeln und der Käseerzeugung gelandet, die er mittlerweile auf seinem Vorzeige-Hof in Diendorf zur Perfektion gebracht hat. Hier entstehen mit viel Feingefühl und natürlich von Hand die Käsekreationen aus Ziegen- und Büffelmilch: Vom cremigen Büffel-Mozzarella bis hin zu Bries und Camemberts, die mittlerweile einen fixen Platz auf den Käsewägen der Gourmettempel Österreichs einnehmen. Neben dem Slow- Food-Gedanken interessiert den Käsemacher aber vor allem eines: Das Experimentieren mit den ganz besonderen Eigenschaften der Büffelmilch, die mit rund acht Prozent Fett um ein Vielfaches molliger ist als Kuhmilch.</p>
<p><strong>Mangalitza-Schinken</strong></p>
<p>Schinken und Speck zählen zu den kulinarischen Traditionsprodukten in Österreich, aber kaum wo sind sie in derart vollendeter Form zu haben wie in der Thum Schinken Manufaktur. Kein Wunder, ist der Familienbetrieb doch schon 1860 aufs Schwein gekommen und hat sein Firmenprofil speziell seit der Übernahme durch Roman und Rudolf Thum in Richtung Gourmetspezialitäten geschärft und durch kalt Geräuchertes vom Wild erweitert. Die großen Gastronomen Österreichs schwören mittlerweile ebenso auf die Manufaktur . Ein Geheimtipp aus dem Thum-Sortiment ist, neben dem legendären Beinschinken, der weiße Speck vom Magalitza-Schwein, auch Lardo genannt.</p>
<p><strong>Obst-Spezialitäten vom Jauerling</strong></p>
<p>Der Obsthof-Betreiber vom Jauerling bewirtschaftet auf 800 Metern Seehöhe eigene Anbauflächen für Apfelsorten und die Wachauer Marille. Daraus entstehen in eigens entwickelten Herstellungsverfahren Obstsäfte, Nektare, Cidre und Edelbrände. Das vollreife Obst wird von Hand geerntet, verlesen und sofort am Hof weiterverarbeitet, um neben dem vollen Geschmack auch die wertvollen Vitamine zu erhalten. Konserviert wird ausschließlich mittels minutiös gesteuerter Pasteurisierung. Darum schmeckt ein Reisinger-Saft auch wie frisch gepresst.</p>
<p><strong>Abakus: ein limitierter Edelbrand aus Äpfeln</strong></p>
<p>Jahr für Jahr geht es auf der steirischen Apfelstraße höchst mystisch zu. Dann nämlich, wenn die Region Puch bei Weiz ganz im Zeichen das Abakus steht, eines besonderen Edelbrandes, der von 23 „Apfelmännern“ nach geheimnisvollen Ritualen hergestellt wird. Geheimnisvoll ist auch die Tracht der ehrwürdigen Destillateure, die ihrem Handwerk in dunklen Mönchskutten nachgehen und schon im Vorfeld in einem strengen Auswahlverfahren jene Apfelsorte bestimmen, die das herausragendste Potenzial für den nächsten Abakus verspricht. Während die fruchtige Geschmacksnuance variiert, bleibt die Anzahl der hergestellten Flaschen jedoch immer gleich – und gleich limitiert: Gezählte 1.444 Stück sind es. Ein Symbol für das Gründungsjahr der Pucher Kirche.</p>
<p><strong>Enzianwurzenbrand aus dem Lungau<br />
</strong></p>
<p>Seit 1995 arbeiten die Mosers an Destillerieprodukten, deren fruchtig-aromatische Basiszutaten in den besten Anbaugebieten Österreichs gedeihen und mit Hilfe eines sensiblen Brennverfahrens in mehrfach preisgekrönte Edelbrände verwandelt werden. Etwa Edelbrände aus dem Eachtleng, einer regionaltypischen Kartoffelsorte, oder aus der Topinambur-Knolle, ein Enzianwurzenbrand und eine Reihe von Spezialbränden, darunter der Barrique Cigar.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Zotter Schokoladen Manufaktur GmbH</strong><br />
Bergl 56A<br />
8333 Riegersburg<br />
Tel.: +43 3152 5554<br />
<a href="http://www.zotter.at">www.zotter.at</a></li>
<li><strong>Pirker Lebkuchen</strong>–<strong>PIRKER GmbH.</strong><br />
Grazer Straße 10<br />
8630 Mariazell<br />
Tel.: +43 38 82 21790<br />
<a href="http://www.lebkuchen-pirker.at">www.lebkuchen-pirker.at</a></li>
<li><strong>Salzwelten Bergkern-Produkte</strong><br />
<a href="http://www.salzwelten-shop.at">www.salzwelten-shop.at</a></li>
<li><strong>Staud&#8217;s Wien</strong><br />
Dkfm. Hans Staud<br />
Hubergasse 3<br />
1160 Wien<br />
Tel.: +43 1 40688050<br />
<a href="http://www.stauds.com">www.stauds.com</a></li>
<li><strong>Hofkäserei Robert Paget</strong><br />
Büffel- und Ziegenkäse-Spezialitäten<br />
Kirchenweg 2<br />
3492 Diendorf am Kamp<br />
Tel.: +43 664 15 40 218<br />
<a href="http://www.bufala-connection.at">www.bufala-connection.at</a></li>
<li><strong>Thum Schinken Manufaktur</strong><br />
Margaretenstraße 126<br />
1050 Wien<br />
Tel.: +43 1 544 25 41<br />
<a href="http://www.thum-schinken.at">www.thum-schinken.at</a></li>
<li><strong>Obsthof Reisinger</strong><br />
Mitterndorf am Jauerling 1<br />
3620 Spitz an der Donau<br />
Tel.: +43 2713 2855<br />
<a href="http://www.obsthof-reisinger.at">www.obsthof-reisinger.at</a></li>
<li><strong>Abakus Apfelbrand</strong><br />
Postfach 1444<br />
8182 Puch bei Weiz<br />
Tel.: +43 664 3403349<br />
<a href="http://www.abakus-puch.at">www.abakus-puch.at</a></li>
<li><strong>Moser Edelbrände</strong><br />
Matthias und Gabi Moser<br />
5584 Zederhaus 49<br />
Tel.: +43 6478 547<br />
<a href="http://www.edelbraende-moser.at">www.edelbraende-moser.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2>Einfach nachzukochende Rezepte</h2>
<p>Bekanntlich gibt es gibt zahllose dicke Bücher über die Österreichische Küche. Wer lieber schlanke Kochbücher mag, für den gibt es in der Perlen-Reihe ein kleines Büchlein mit den wichtigsten Gerichten, die man mit dem kulinarischen Österreich assoziiert: Von der Bregenzerwälder Käsesuppe über das Tiroler Gröstl bis hin zur Linzertorte finden sich darin eine Auswahl der beliebtesten Rezepte von Vorarlberg bis zum Burgenland.</p>
<p>Neben kompakten und einfach nachzukochenden Rezepten enthält die „Österreichische Küche“ praktische Tipps zur Zubereitung sowie Anekdoten rund um die Herkunft der 35 Gerichte.</p>
<p>Österreichische Küche<br />
96 Seiten, ISBN: 978-3-99006-042-1<br />
Englische Ausgabe: Austrian Cuisine, 96 Seiten<br />
ISBN: 978-3-99006-043-8, EUR 9,95<br />
Verlag Perlen-Reihe</p>
<hr />
<h2>Buchtipp: So schmeckt Österreich</h2>
<blockquote><p>„Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend“ (Johann Wolfgang von Goethe)</p></blockquote>
<p>Lesachtaler Bauernbrot, Waldviertler Kriecherlsaft oder Innviertler Surspeck, diese und viele andere Produkte sind prägend für die Regionen Österreichs. Das Buch &#8222;So schmeckt Österreich&#8220; lädt ein zu einer kulinarischen Reise durch die GenussRegionen, zu ihren Betrieben, zu ihren Landschaften, zum Kosten und zum Genießen. So abwechslungsreich die Natur ist, so vielfältig ist das Angebot der Speisen und Getränke. &#8222;So schmeckt Österreich&#8220; präsentiert die Geschichte der typischen regionalen Lebensmittel, Berichte und Anekdoten rund um diese Produkte und Tipps, wo man sie erwerben kann. Dazu finden sich Infos zu der Gegend, in der die Produkte hergestellt werden oder zu weiteren feinen lokalen Schmankerln. Die Leser sind eingeladen, die landschaftlich wunderschöne „Salamistraße“ in Kärnten entlang zu fahren und bei Bauern einzukehren oder zu einem „Kürbisfest“ in die Retzer Gegend zu reisen, wo am Abend hunderte Kürbisse das Dorf erleuchten und köstliche lokale Kürbisprodukte auf Verkostung warten.</p>
<p>Regionen &#8211; Produkte &#8211; Kultur<br />
Verlag Pustet, 224 Seiten<br />
ISBN 978-3-7025-0839-5</p>
<p>Das Credo: Regionalität, höchste Qualität und Nachhaltigkeit der Lebensmittel. Faire Bedingungen bei der Herstellung, beste und artgerechte Aufzucht von Nutztieren, das Fehlen von schädlichen Chemikalien und möglichst kurze Vertriebswege. Und weil Natürliches auch meist gesund ist, schließt sich hier der Kreis.</p>
<p><strong>Tatjana Rasbortschan</strong><br />
Mag., geboren 1968 in Wien, in Salzburg aufgewachsen und wegen der landschaftlichen Schönheit geblieben. Studium der Psychologie, Psychotherapieausbildung und Kursleitungen an der Volkshochschule. Mitarbeiterin in der psychologischen Fakultät der Universität Salzburg. Arbeitet seit 20 Jahren in freier Praxis in Salzburg. Veröffentlichungen von Texten (Gedichte, Kurzgeschichten, Reiseberichte) und eigenem Fotomaterial. Mitarbeit bei der Literaturzeitschrift &#8222;Prolit&#8220;. Bisher bei Pustet erschienen: 75 Lehrwege und Erlebnispfade (2013) und Lehrpfade im Süden Österreichs (2016).</p>
<hr />
<p class="license">Titelbild: Restaurant Skopik und Lohn/© Österreich Werbung, Fotograf: Lammerhuber &#8211; QTexte:öw</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von Kaffee, Mocca und Obers &#8211; Österreichs Kaffeehaus-Kultur</title>
		<link>https://reisewiki.at/mocca-obers-verlaengerter-mehlspeisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 13:40:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Mehlspeisen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=372</guid>

					<description><![CDATA[Entdecken Sie Österreichs Kaffeehauskultur: alles Wissenswerte rund um echten Kaffeegenuss plus die besten Adressen für Ihren Kaffeehaus-Besuch und Tipps für Naschkatzen, die Nockerl, Schokolade, Torten <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/mocca-obers-verlaengerter-mehlspeisen/" title="Von Kaffee, Mocca und Obers &#8211; Österreichs Kaffeehaus-Kultur">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Entdecken Sie Österreichs Kaffeehauskultur: alles Wissenswerte rund um echten Kaffeegenuss plus die besten Adressen für Ihren Kaffeehaus-Besuch und Tipps für Naschkatzen, die Nockerl, Schokolade, Torten und Palatsc</p>
<h2><strong>Spannende Kaffeehaus-Geschichte</strong></h2>
<p><strong>Als nach erfolgloser Belagerung die Türken 1683 aus Wien abzogen, ließen sie den Wienern Kaffeebohnen zurück. Daraus entwickelte sich eine Kaffeehauskultur, die bis heute einzigartig ist.</strong></p>
<p>Wien war zwar nicht die erste europäische Stadt mit einem Kaffeehaus, doch sollte die Kaffeekultur hier zu einer Form finden wie nirgendwo anders. Es heißt, Georg Franz Kolschitzky habe für seine Verdienste während der Türkenbelagerung unter anderem auch Säcke mit mysteriösen dunklen Bohnen erhalten und sich schon bald ans Sieden und Brauen und die Gründung eines Cafés gemacht. Doch das ist wohl nichts anderes als ein Märchen. Leider ist ebenso unbekannt, wer als erster die Idee hatte, Kaffee mit Milch und Zucker zu servieren.</p>
<p>Gesichert ist, dass der Armenier Diodato um 1700 ein Kaffeehaus eröffnete, das bereits damals viele Merkmale hatte, die diese Institution bis heute prägen: das Glas Wasser zum Kaffee, den Billardtisch, die Möglichkeit zum Kartenspiel und die zur Verfügung gestellte Auswahl internationaler wie nationaler Zeitungen.</p>
<figure id="attachment_388" aria-describedby="caption-attachment-388" style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-388 size-full" title="Cafe Sperl" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/5054138128_d59b928682_Café-Sperl.jpg" alt="Cafe Sperl" width="500" height="334" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/5054138128_d59b928682_Café-Sperl.jpg 500w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/5054138128_d59b928682_Café-Sperl-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-388" class="wp-caption-text">Cafe Sperl</figcaption></figure>
<p>Aus den frühen Zeiten der Industrialisierung stammt auch der Luxus, stundenlang bei einem einzigen Kaffee sitzen zu können. Der Grund: Wohnraum war damals ein besonders rares Gut und manche Arbeiter teilten sich ein einziges Bett. Und wenn sie weder arbeiteten noch schliefen, saßen sie im Kaffeehaus.</p>
<p>Einen weiteren Schritt zur lückenlosen Kaffeehauskultur vollbrachte Martin Diegand, als er 1788 das erste Konzertcafé eröffnete. Seine Zeitgenossen stürmten begeistert in alle Konzerte und somit ins Kaffeehaus. Nicht unbedingt verwunderlich, dass auch Mozart seine Werke im Café aufführen ließ, Beethoven ebenda musizierte, gefolgt von Johann Strauß senior und Johann Lanner. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entwickelte sich als weitere Komponente die Kaffeehausliteratur, die auch heutzutage noch viele Autoren auf den Spuren ihrer berühmten Vorgänger wandeln lässt.</p>
<p>Bis heute stellt das Kaffeehaus einen beliebten Treffpunkt dar, und es blieb durchaus nicht im vorletzten Jahrhundert stehen: Internet-Anschlüsse und DJs, Coffeetable-Music in einzigartiger Atmosphäre sorgen für eine Verschnaufpause vom hektischen Alltag. Versüßen kann man sich die Zeit mit flaumigem Gugelhupf, süßen Kipferln, lecker gefüllten Buchteln oder Krapfen oder duftendem Apfel-, Topfen- oder Milchrahmstrudel. Zahlreiche Cafés haben auch eigene Torten kreiert – und es lohnt sich, diese zu kosten, ob nun Sacher- oder Sperltorte.</p>
<p>Ein Kaffeehaus-Besuch benötigt eigentlich nur eines im Übermaß: Zeit. Bringt man die nicht mit, kann einem schon einmal ein Ober wie Herr Robert charmant die Leviten lesen:„Die Gäste, die schon weg sind, bevor sie überhaupt eintreffen, die vermehren sich wie die Has’n! Die wollen ihren Tafelspitz schon vor der Bestellung verspeist haben! Na, na – so geht’s net! Das ist kein Leben, das ist a Hetz.“</p>
<p>Von den zahlreichen Kaffeebezeichnungen sollte man sich nicht verwirren lassen. Sie beziehen sich zumeist auf die Obers- bzw. Milchmenge, die dem Kaffee zugefügt wird (Schwarzer, Brauner, Goldener, Milchkaffee), die Wassermenge (Verlängter) oder auf beides (Melange – ein Verlängerter mit heißer Milch). Krönt eine Obershaube das bittere Getränk, so wird daraus ein Kapuziner, Franziskaner oder Einspänner – je nach Dimensionierung.</p>
<p>Ob es an unverändert durch die Zeiten gegangen Kaffeevariationen, der stilvollen Erhabenheit der Räume oder den Eigenarten der Ober liegt: Bis heute trotzt die inspirierende Mischung, die das typische Wiener Kaffeehaus darstellt, überaus erfolgreich den Fast-Kaffee-Ketten.</p>
<p><strong>LINKTIPP:</strong></p>
<p><a href="http://www.wiener-kaffeehaus.at">www.wiener-kaffeehaus.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>20 Empfehlungen für Ihren Kaffeehaus-Besuch</strong></h2>
<h3><strong>Wiener Originale</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Bräunerhof Stallburggasse 2</strong><br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.braeunerhof.at">www.braeunerhof.at</a></li>
<li><strong>Café Central im Palais Ferstel</strong><br />
Herrengasse 14<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.palaisevents.at/cafecentral.html">www.palaisevents.at/cafecentral.html</a></li>
<li><strong>Gerstner K&amp;K Hofzuckerbäckerei</strong><br />
Kärntner Straße 13-15<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.gerstner.at/gerstner-kk-hofzuckerbaecker.html">www.gerstner.at/gerstner-kk-hofzuckerbaecker.html</a></li>
<li><strong>Café Hawelka</strong><br />
Dorotheergasse 6<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.hawelka.at">www.hawelka.at</a></li>
<li><strong>Café Landtmann</strong><br />
Dr.-Karl-Lueger-Ring 4<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.landtmann.at">www.landtmann.at</a></li>
<li><strong>Café Prückel</strong><br />
Stubenring 24<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.prueckel.at">www.prueckel.at</a></li>
<li><strong>Café Schottenring</strong><br />
Schottenring 19<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.cafe-schottenring.at">www.cafe-schottenring.at</a></li>
<li><strong>Café Schwarzenberg</strong><br />
Kärntner Ring 17<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.cafe-schwarzenberg.at">www.cafe-schwarzenberg.at</a></li>
<li><strong>Kaffee Alt Wien</strong><br />
Bäckerstraße 9<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.altwien.at">www.altwien.at</a></li>
<li><strong>Café Sperl</strong><br />
Gumpendorferstr. 11<br />
1060 Wien<br />
<a href="http://www.cafesperl.at">www.cafesperl.at</a></li>
</ul>
<h3><strong>Salzburger Originale</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Café Tomaselli am Alten Markt</strong><br />
Alter Markt 9<br />
5020 Salzburg<br />
<a href="http://www.tomaselli.at">www.tomaselli.at</a></li>
<li><strong>Café Fürst am Alten Markt</strong><br />
Brodgasse 13<br />
5020 Salzburg<br />
<a href="http://www.original-mozartkugel.com">www.original-mozartkugel.com</a></li>
</ul>
<h3><strong>Klagenfurter Originale</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Café Hotel Sandwirth</strong><br />
Pernhartgasse 9<br />
9020 Klagenfurt<br />
<a href="http://www.sandwirth.at">www.sandwirth.at</a></li>
<li><strong>Villa Lido</strong><br />
Friedelstrand 1<br />
9020 Klagenfurt am Wörthersee<br />
<a href="http://www.villa-lido.at">www.villa-lido.at</a></li>
</ul>
<h3><strong>Innsbrucker Originale</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Café Central</strong><br />
Gilmstraße 5<br />
6020 Innsbruck</li>
<li><strong>Café Munding</strong><br />
Kiebachgasse 16<br />
6020 Innsbruck<br />
<a href="http://www.munding.at">www.munding.at</a></li>
<li><strong>Café Konditorei Peintner</strong><br />
Amraserstraße / Ecke Kranewitterstr. 4<br />
6020 Innsbruck</li>
<li><strong>Café Katzung</strong><br />
Herzog-Friedrich-Straße 16<br />
6020 Innsbruck<br />
<a href="http://www.cafe-katzung.at">www.cafe-katzung.at</a></li>
<li><strong>Café-Konditorei Valier</strong><br />
Maximilianstraße 27<br />
6020 Innsbruck<br />
<a href="http://www.konditorei-innsbruck.at">www.konditorei-innsbruck.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Von Torten und Kuchen</strong></h2>
<p><strong>Geprägt von Einflüssen aus den einstigen Kronländern der Monarchie oder stets weiter verfeinert von ambitionierten Zuckerbäckern und Chocolatiers, die süßen Seiten Österreichs sind immer eine Sünde wert: von Sacher-, Malakoff-, Linzer und Esterházy-Torten über zart schmelzende Pralinen und „faire“ Schokolade bis hin zu warmen, flaumigen Nachspeisen.</strong></p>
<p>Schoko-Tiger auf geschmacklich experimentellen Wegen werden bei den Produkten der Schokoladenmanufaktur Zotter mehr als fündig. Nicht nur, dass der Pionier in Sachen Fair-Trade-Schokolade, Josef Zotter, Wert darauf legt, genau zu wissen, woher seine Rohstoffe kommen, auch in puncto Zusammenstellung setzt er neue Maßstäbe. Gemäß dem Motto Vielfalt und Variation entstehen immer wieder einzigartige Kompositionen. Neu im Programm sind vollwertige, vitalisierende und ayurvedische Zutaten, die sogar Heilwirkung haben sollen. Zur handgeschöpften Schokolade gesellen sich dabei Zedernüsse, Reishi, Kamille, Hibiskus, Tofu und Amaranth. Erhältlich sind Zotter-Schokoladen im gut sortierten Lebensmittelgeschäft.</p>
<p>Ähnlich innovativ wetteifern einige Salzburger Traditionskonditoreien um neue Trends bei Torten und Pralinen: Obwohl die Konditorei Ratzka für Gastro-Kritiker Wolfram Siebeck und den Gault Millau ohnehin zu den besten Österreichs zählt, werden ihre Rezepte stets weiterentwickelt. Heute lautet das Credo „nur höchste Qualität und wenig Zucker“, der spärlich wie ein Gewürz eingesetzt wird. Außerdem warten an jedem Tag der Woche unterschiedliche Leckereien auf ihre Liebhaber – und umgekehrt.</p>
<p>Heiß begehrt sind auch die „Baci“, leichte <strong>Baiser-Busserln</strong>, von „Tortenmacher“ Herbert Wagenleitner, der seit 1997 außerdem auf Krapfen, Cremeschnitten, Marillenstreusel, Apfelstreusel, Mango-Joghurt-Sahne-Törtchen und eine schöne Auswahl für Diabetiker setzt.</p>
<p>Erfinderisch erweisen sich die Salzburger aber nicht erst heute: sie kreierten auch die <strong>Mozartkugel</strong> und die <strong>Salzburger</strong> <strong>Nockerln</strong>, einen flaumigen Traum von einer Nachspeise, der immer dampfend warm und direkt aus dem Ofen serviert wird.</p>
<figure id="attachment_1137" aria-describedby="caption-attachment-1137" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1137" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Salzburger_Nockerl_1464098609.jpg" alt="Salzburger Nockerl" width="640" height="480" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Salzburger_Nockerl_1464098609.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Salzburger_Nockerl_1464098609-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1137" class="wp-caption-text">Salzburger Nockerl</figcaption></figure>
<p>Denn süß gesündigt wird in Österreich nicht nur zum Kaffee oder zwischendurch. Zu einem vollständigen Menü gehören drei Gänge – Suppe, Hauptspeise und eine – natürlich süße – Nachspeise wie erwähnten Salzburger Nockerln. Gerne werden auch Palatschinken bestellt, die meist mit Marmelade oder Schokosauce gefüllt sind. Beliebt sind auch süße Knödel-Varianten wie Marillen- und Topfenknödel.</p>
<p>Je nach Region finden sich noch unzählige lokale Dessert-Spezialitäten, wovon die meisten warm kredenzt werden. Typische, kalte Nachspeisen sind Kompotte aus den Früchten der Umgebung, von Apfel bis Zwetschke. Sie werden auch von trendbewussten Gastronomen geschätzt, die den Weg in Richtung leichte, fruchtige Desserts gehen oder auch gern einmal „Vanilleeis mit Kürbiskernöl“ kombinieren. Und das, obwohl Österreich noch immer als Mehlspeisen-Paradies gilt. Woran sich wohl aber, im Großen und Ganzen, so schnell nichts ändern wird.</p>
<h3><strong>Gute Adressen für Naschkatzen<br />
</strong></h3>
<h4><strong>Wien</strong></h4>
<p><strong>Demel</strong> &#8211; K.u.K Hoflieferant Wien<br />
<a href="http://www.demel.at">www.demel.at</a></p>
<p><strong>Sacher</strong>– K.u.K. Hoflieferant Wien<br />
<a href="http://www.sacher.com">www.sacher.com</a></p>
<p><strong>Kurkonditorei Oberlaa</strong><br />
<a href="http://www.oberlaa-wien.at">www.oberlaa-wien.at</a></p>
<p><strong>Café Konditorei Aida</strong>, Wien<br />
26 kleine, intime Filialen, für die man Rosa mögen sollte.<br />
<a href="http://www.aida.at">www.aida.at</a></p>
<h4><strong>Niederösterreich</strong></h4>
<p><strong>Kurkonditorei Ehrenberger</strong>, Gars am Kamp<br />
<a href="http://www.ehrenberger.baecker.at">www.ehrenberger.baecker.at</a></p>
<p><strong>Kaisers Kurkonditorei</strong>, Bad Sauerbrunn<br />
<a href="http://www.tiscover.com/at/guide/5,de/objectId,CTR752244at,parentId,RGN22at/intern.html">www.tiscover.com/at/guide/5,de/objectId,CTR752244at,parentId,RGN22at/intern.html</a></p>
<h4><strong>Steiermark</strong></h4>
<p><strong>Schokoladenmanufaktur Zotter</strong>, Riegersburg<br />
Genießen mittlerweile auch Kultstatus: die vielen handgeschöpften Schokovarianten<br />
<a href="http://www.zotter.at">www.zotter.at</a></p>
<p><strong>Konditorei Philipp</strong><br />
Eis und Mehlspeisen in Graz seit 1926<br />
<a href="http://www.konditorei-philipp.at">www.konditorei-philipp.at</a></p>
<h4><strong>Burgenland</strong></h4>
<p><strong>Konditorei Lunzer</strong>, Gols<br />
Weltweit einzigartige Zuckerkunstausstellung.<br />
<a href="http://www.konditorei-lunzer.at">www.konditorei-lunzer.at</a></p>
<h4><strong>Tirol</strong></h4>
<p><strong>Konditorei Munding</strong><br />
Tirols älteste Konditorei im Herzen der Innsbrucker Altstadt<br />
<a href="http://www.munding.at">www.munding.at</a></p>
<h4><strong>Vorarlberg</strong></h4>
<p><strong>Theatercafe</strong><br />
Bregenzer Schokolademacher<br />
<a href="http://www.theatercafe.at">www.theatercafe.at</a></p>
<h4><strong>Salzburg</strong></h4>
<p><strong>Zauner</strong> – K.u.K. Hoflieferant Bad Ischl<br />
<a href="http://www.zauner.at">www.zauner.at</a></p>
<p><strong>Konditorrei Fürst, Salzburg</strong><br />
Erfinder der Mozartkugeln: Hier wird noch jede Kugel von Hand gerollt<br />
<a href="http://www.original-mozartkugel.com">www.original-mozartkugel.com</a></p>
<hr />
<h2>Österreichisches <strong>Kaffeewissen<br />
</strong></h2>
<p><strong>Ob Mokka, Melange oder Verlängerter: Wer in Österreich einen Kaffee trinken möchte, hat die Qual der Wahl. </strong></p>
<p>Der Sage nach begann alles mit einem gewissen Herrn Kolschitzky. Zur Zeit der Wiener Türkenbelagerung 1683 schlich er sich ins Lager der Türken, um diese auszukundschaften, und erhielt nach dem Sieg der Wiener zum Dank einen Sack mit unbekannten Bohnen aus der Kriegsbeute. Es waren Kaffeebohnen – und schon kurze Zeit später eröffnete das erste Kaffeehaus von Wien. Ein folgenreiches Ereignis, denn heute existieren über 15.000 Cafés und „Espressos“ in ganz Österreich, und jeder Österreicher trinkt im Schnitt 162 Liter Kaffee im Jahr.</p>
<p>Schon im 17. Jahrhundert, nachdem das türkische Heer aus Wien abgezogen war, eröffneten die ersten Kaffeehäuser in Wien. Nur, keiner wollte das bittere Gebräu trinken – bis die Wiener Kaffeesieder auf die Idee kamen, das Heißgetränk mit Milch oder Sahne zu strecken. Mit Schlagobers verfeinerter Mokka wurde dann Kapuziner genannt, in Anlehnung an die Mönchskutte des Kapuziner-Ordens. Die Rezeptur brachten österreichische Soldaten mit nach Italien, wo aus dem sämigen Getränk bald der heutige Lifestyle-Superstar Cappuccino wurde.</p>
<p>Kein Wunder also, dass in dem für seine Genussfreude ohnehin bekannten Land aus dem Zubereiten und Trinken von Kaffee eine regelrechte Wissenschaft wurde. In den berühmten Kaffeehäusern wie dem Hawelka in Wien, dem Tomaselli in Salzburg oder dem Zauner in Bad Ischl werden <strong>Kleine Braune, Große Schwarze, Melangen, Verlängerte und Mokkas </strong>serviert, womit die gängigsten Zubereitungsarten beschrieben wären. Aber was ist ein Einspänner, ein überstürzter Neumann oder ein Obermaier? Für ausländische Gäste empfiehlt sich die Mitnahme eines kleinen Lexikons (siehe unten) – oder genussfreudige Abenteuerlust. Dann kann man nämlich feststellen, dass beispielsweise <strong>Kaffee, Eigelb und Weinbrand</strong> perfekt harmonieren und einen exzellenten Geschmack ergeben: Man muss dazu einfach eine Kaisermelange bestellen. Auch innovative Kreationen wie der „Oilesso“ können neue Geschmacksdimensionen eröffnen: Diese auf dem Wiener Naschmarkt erhältliche Kaffee-Spezialität besteht aus kräftigem Mokka mit Schlagobers, der mit hochwertigen pflanzlichen Ölen – etwa <strong>Marillenkernöl</strong>, <strong>Pflaumenkernöl oder Traubenkernöl vom Chardonnay</strong> – verfeinert wird. In Verbindung mit den Bitterstoffen des Kaffees entfalten die Pflanzenöle ein einzigartig fruchtiges Aroma.</p>
<p>Guten Kaffee kann man aber auf jeden Fall nur aus guten, perfekt gerösteten Bohnen brühen. Für diese sorgen die österreichischen <strong>Röstereien</strong>. Wie beim Wein beginnt der Qualitätsanspruch da schon im Ursprungsland. Regionale Herkunft, sorgfältige Ernte, Lagerung und Transport, der Säuregehalt und die Verarbeitung machen die schwarze Brühe erst zu einem genussvollen Getränk. Verstärkt setzen die Röstereien hier auf Ware aus nachhaltigem Anbau und in Bioqualität; fairer Handel wird zum immer größeren Anliegen.</p>
<figure id="attachment_387" aria-describedby="caption-attachment-387" style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-387 size-full" title="Cafe Sperl" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/5441946814_2217c161d1_Café-Sperl.jpg" alt="Cafe Sperl" width="500" height="374" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/5441946814_2217c161d1_Café-Sperl.jpg 500w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/5441946814_2217c161d1_Café-Sperl-300x224.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-387" class="wp-caption-text">Cafe Sperl</figcaption></figure>
<p>„Santo</p>
<p>Domingo“, „Jamaica Blue Mountain“, „Haiti Blue Pine“ – was wie eine Aufzählung von Traumurlauben klingt, lässt das Herz von Kaffee-Gourmets höherschlagen. Die Bohnen mit den klingenden Namen werden in der Nähe des Wiener Naschmarkts verarbeitet. In der wunderhübschen „<strong>Kaffeerösterei Alt Wien</strong>“ wird direkt im Laden täglich mehrmals Kaffee geröstet (deshalb duftet es hier so herrlich), handverlesen, verpackt und natürlich verkauft. Wer probieren und sich von der Qualität des Angebotes überzeugen will, kann an einer kleinen Bar den frisch gerösteten Kaffee verkosten. Das umfangreiche Sortiment umfasst rare Sorten aus der Karibik, Mittel- und Südamerika sowie Afrika. Und weil Kaffee- Liebhaber nicht nur einen guten Kaffee schätzen, kann man auch noch jede Menge Accessoires rund um das schwarze Getränk erstehen.</p>
<p>Mit 150 Jahren Kaffee-Erfahrung spielt auch die Kaffeerösterei Meinl in der Profi- Liga – und dass Qualität ihren Preis hat, davon kann man sich beim Feinkost- Supermarkt <strong>Meinl am Graben</strong> in Wien überzeugen. Denn auch hier gibt’s den „kostbarsten“ Kaffee der Welt, den „Jamaica Blue Mountain“, eine Sorte, die nur an den blauen Hängen von Jamaica gedeiht. Mit stolzen 120 Euro für ein halbes Kilo ein nicht ganz billiger Kaffeegenuss.</p>
<p>Die Geschichte von Meinl Kaffee begann im April 1862, als der aus Nordböhmen Stammende Julius Meinl anfing, Kaffee zu rösten – damals ohne dazugehörendes Kaffeehaus. Er verkaufte zunächst rohen Kaffee, Tee, Kakao, Zucker und Reis. Meinl entwickelte aber bald ein neuartiges Verfahren zum Kaffeerösten. Dadurch konnte er den Konsumenten fertig geröstete Kaffeemischungen anbieten. Meinl profitierte zudem von der zunehmenden Popularität der Wiener Kaffeehäuser, die wiederum seine fertig „gebrannten“ Kaffeemischungen schätzten.</p>
<p>Ausschließlich handverlesene Bohnen von Kleinbauern, zum Beispiel aus Kolumbien, verarbeitet Johanna Wechselberger. Mit ihrer Firma „<strong>Die Rösterin</strong>“ versorgt sie Kaffee-Aficionados im ganzen Land, in ihrer Kaffee-Schule im Wiener Servitenviertel (Vienna School of Coffee) lernt man in launigen Kursen, wie man Kaffee verkostet oder den perfekten Kaffee brüht. Wechselberger, eine von drei Masterbaristi weltweit, bildet auch Brewmaster (für Filterkaffee) und Baristi (Kaffee- Sommeliers) aus.</p>
<p>Ein ganz neuer Trend im Kaffeeland Österreich sind die <strong>Kaffeebars</strong>. Im Gegensatz zu den klassischen Kaffeehäusern kann man hier wirklich nur Kaffee trinken – und der wird meist vor Ort geröstet. Im <strong>Caffè a Casa</strong> in <strong>Wien</strong> sitzt man in coolem Ambiente auf Barhockern, schlürft einen kurzen Espresso oder nimmt den frisch gemahlenen Kaffee mit nach Hause. Die <strong>Kaffeefabrik</strong> hat gerade einmal fünf Tische, braut aber in einer Faema E61, dem Rolls Royce unter den Kaffeemaschinen. Etwas größer ist die <strong>Kaffeebar 220 Grad</strong> in <strong>Salzburg</strong>: Sie bietet nicht nur ein tolles Frühstück in moderner Umgebung, hier kann man auch frisch gerösteten Kaffee erstehen und Kaffeeseminare besuchen. Einem ähnlichen Konzept folgt <strong>tribeka</strong> (TRink BEsseren KAffee) mit seinen drei Filialen in <strong>Graz</strong>.</p>
<p>Rund acht Kilo Kaffee verbrauchen die Österreicher pro Kopf im Jahr. Einer, der da gut mithält, ist der Wiener Kaffee-Guru Edmund Mayer, der schon als Dreijähriger mit der Kaffee-Mühle seiner Großmutter herumhantierte. Heute leitet er das „<strong>Wiener Kaffeemuseum</strong>“ im 5. Bezirk, in dem er seine private Sammlung an Kaffee-Maschinen und -Mühlen aus vergangenen und heutigen Tagen ausstellt. Das älteste Stück in der Sammlung ist eine Vakuum-Glaskaraffe, mit der schon Beethoven 1820 das belebende Getränk gebraut haben soll. Absolut sehenswert! Und wenn Edmund Mayer vor Ort ist, kann man neben dem amüsanten Besuch des Museums gleich noch so einiges über die Geschichte des Kaffees lernen.</p>
<p>Wie zum Beispiel die weltweit verbreitete Legende, dass kalter Kaffee schön macht. In Wien kennt man die Herkunft dieser Mär. In der Barockzeit waren die Damen der Wiener Gesellschaft nämlich derart stark geschminkt, dass durch den Dampf eines Heißgetränks das gesamte Make-up zerfloss. Also trank man damals im 17. Jahrhundert nur kalten Kaffee – und blieb schön.</p>
<h3><strong>Kleines Kaffee-ABC des berühmten Wiener Café Sperl</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Brauner</strong>: Schwarzer Kaffee mit Milch (groß oder klein)</li>
<li><strong>Doppelmokka</strong>: Doppelt starker Kaffee in großer Mokkaschale</li>
<li><strong>Einspänner</strong>: Henkelglas mit schwarzem Kaffee, Obers und Staubzucker (Henkel, weil der Fiaker mit einer Hand die Zügel halten musste)</li>
<li><strong>Espresso</strong>: Schwarzer Kaffee aus Espressomaschine (groß, klein)</li>
<li><strong>Fiaker</strong>: Schwarzer Kaffee mit Kirschwasser oder Rum „aufgespritzt“ plus Kirsche</li>
<li><strong>Franziskaner</strong>: Kleiner, gestreckter Mokka (auch koffeinfrei) mit heißer Milch, Schlagobers und Schokostreuseln</li>
<li><strong>Intermezzo</strong>: Kleiner Mokka mit heißer Schokolade und Creme de Cacao verrührt und Schlagobershaube mit Praline (evtl. Mokkabohnen)</li>
<li><strong>Irish Coffee</strong>: Whiskey und brauner Rohrzucker mit starkem Kaffee aufgegossen und Schlagobershaube</li>
<li><strong>Kaffee koffeinfrei</strong>: Durch div. Methoden entkoffeinierter Kaffee, hergestellt wie Brauner</li>
<li><strong>Kaisermelange:</strong> Großer Mokka mit Eidotter, Honig und Cognac (Weinbrand) vermischt</li>
<li><strong>Kännchen Kaffee:</strong> Zwei Schalen leichter Kaffee nach deutschem Geschmacksmuster in kleiner Kanne serviert</li>
<li><strong>Kapuziner:</strong> Kleiner Mokka mit einigen Tropfen Obers (bis er Farbe der Kapuziner- Kutte annimmt)</li>
<li><strong>Konsul:</strong> Großer Mokka mit einem Spritzer Obers</li>
<li><strong>Kosakenkaffee:</strong> Kleiner Mokka im Einspännerglas, vermischt mit Rotwein, Wodka und flüssigem Zucker</li>
<li><strong>Kurzer:</strong> Mokka mit wenig Wasser zubereitet</li>
<li><strong>Maria Theresia:</strong> Kleiner, gestreckter Mokka mit zu gleichen Teilen Orangenlikör und Weinbrand und 2 Kaffeelöffeln Rohrzucker; darüber Schlagobershaube mit buntem Streuselzucker bestreut (im Laufglas serviert)</li>
<li><strong>Mazagran:</strong> Kalter Kaffee im Laufglas, vermengt mit Maraschino, Gewürzen, flüssigem Zucker und einem Eiswürfel versetzt</li>
<li><strong>Meisterkaffee:</strong> Schale Kaffee mit Weinbrand serviert</li>
<li><strong>Melange („Wiener Melange“):</strong> 1/2 Mokkaschale mit 1/2 Schale durch Wasserdampf schaumig geblasener Milch vollendet</li>
<li><strong>Mokka (groß oder klein)</strong>: Schwarzer Kaffee in großer oder kleiner Mokkatasse</li>
<li><strong>Mokka gespritzt:</strong> Mokka mit etwas Rum oder Weinbrand</li>
<li><strong>Obermaier:</strong> Schwarzer, leicht gesüßter Kaffee mit über Löffelrücken an den Rand gegossenem kaltem Obers; wird heiß durch das kalte Obers getrunken</li>
<li><strong>Obers gespritzt:</strong> Mit wenig Kaffee versetztes flüssiges Obers</li>
<li><strong>Pharisäer:</strong> 4 cl Rum mit Kristallzucker in Einspännerglas verrührt, mit heißem Mokka aufgegossen und Schlagobershaube bedeckt (versteckt)</li>
<li><strong>Schale Gold:</strong> Kaffee mit Obers zu goldbrauner Farbe komponiert, heller als Brauner</li>
<li><strong>Schwarzwälder Kaffee:</strong> Kleiner Mokka mit Schwarzwälder Kirsch und halb geschlagenem Obers (Einspännerglas)</li>
<li><strong>Sperl:</strong> Frühstückskaffee nach Art des Hauses</li>
<li><strong>Sperl-„Spezi“ (al):</strong> Begeisternde Geheimmischung des Hauses</li>
<li><strong>Teeschale Obers gespritzt:</strong> Teeglas Milch mit einigen Tropfen Kaffee und Obers</li>
<li><strong>Türkischer:</strong> In Kupferkännchen aufgekochter, feingemahlener Kaffee, samt Satz serviert, mit Zucker oder Rahat gesüßt</li>
<li><strong>Verlängerter:</strong> Kleiner Mokka mit heißem Wasser auf großes „Mokkamaß“ gebracht</li>
<li><strong>Verkehrter:</strong> Im Teeglas wird ein kleiner Mokka mit geschäumter heißer Milch aufgefüllt</li>
<li><strong>Wiener Eiskaffee:</strong> Großer kalter Mokka mit Vanilleeis, Schlagobers und Staubzucker</li>
</ul>
<figure id="attachment_386" aria-describedby="caption-attachment-386" style="width: 500px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-386 size-full" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/8076802646_db3f76b854_Café-Sperl.jpg" alt="Café Sperl" width="500" height="375" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/8076802646_db3f76b854_Café-Sperl.jpg 500w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/8076802646_db3f76b854_Café-Sperl-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption id="caption-attachment-386" class="wp-caption-text">Café Sperl</figcaption></figure>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Die Wiener Kaffeehäuser</strong></p>
<p><a href="http://www.wiener-kaffeehaus.at">www.wiener-kaffeehaus.at</a></p>
<p><strong>Kaffeemuseum Wien</strong></p>
<p><a href="http://www.kaffeemuseum.at">www.kaffeemuseum.at</a></p>
<p><strong>Vienna School of Coffee</strong></p>
<p><a href="http://www.viennaschoolofcoffee.at">www.viennaschoolofcoffee.at</a></p>
<p><strong>Kaffeebars:</strong></p>
<p><strong>220 Grad</strong></p>
<p><a href="http://www.220grad.com">www.220grad.com</a></p>
<p><strong>tribeka</strong></p>
<p><a href="http://www.tribeka.at">www.tribeka.at</a></p>
<p><strong>Caffè a Casa</strong></p>
<p><a href="http://www.caffeacasa.net">www.caffeacasa.net</a></p>
<p><strong>Kaffeefabrik</strong></p>
<p><a href="http://www.kaffeefabrik.at">www.kaffeefabrik.at</a></p>
<p><strong>Röstereien:</strong></p>
<p><strong>Meinl</strong></p>
<p><a href="http://www.meinlkaffee.at">www.meinlkaffee.at</a></p>
<p><strong>Naber</strong></p>
<p><a href="http://www.naber-kaffee.com">www.naber-kaffee.com</a></p>
<p><strong>Hornig</strong></p>
<p><a href="http://www.hornig.at">www.hornig.at</a></p>
<p><strong>Schärf</strong></p>
<p><a href="http://www.schaerf.at">www.schaerf.at</a></p>
<p><strong>DieRösterin</strong></p>
<p><a href="http://www.dieroesterin.at">www.dieroesterin.at</a></p>
<p><strong>Alt Wien</strong></p>
<p><a href="http://www.altwien.at">www.altwien.at</a></p>
<p>Titelbild: © Österreich Werbung    /   QT:öw</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gute Weine aus Österreich: Diese Keller sollten Sie besuchen!</title>
		<link>https://reisewiki.at/kloster-wein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 12:32:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=364</guid>

					<description><![CDATA[Die besten Sightseeing-Tipps für Wein-Liebhaber Weinkultur bedeutet viel mehr, als nur guten Wein zu trinken: Welche Weingüter, Kellergassen, Erlebniswelten und Weinseminare Sie nicht verpassen sollten! <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/kloster-wein/" title="Gute Weine aus Österreich: Diese Keller sollten Sie besuchen!">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Die besten Sightseeing-Tipps für Wein-Liebhaber</strong></h2>
<p><strong>Weinkultur bedeutet viel mehr, als nur guten Wein zu trinken: Welche Weingüter, Kellergassen, Erlebniswelten und Weinseminare Sie nicht verpassen sollten!<br />
</strong></p>
<p>Seit mehreren Jahrzehnten hat sich Wein aus Österreich beharrlich zu immer besserer Qualität entwickelt. Mit dem Ergebnis, dass heimischer Wein, sei es nun Grüner Veltliner aus Niederösterreich, steirischer Sauvignon Blanc oder Blaufränkisch aus dem Mittelburgenland, selbst in Tokio oder New York zum Geheimtipp wurde und so mancher prämierte Wein von renommierten Winzern aus der Wachau, dem Blaufränkischland oder der Südsteiermark selbst im Inland nur mit viel Spürsinn aufgetrieben werden kann. Wer in Österreich Urlaub macht, hat die Gelegenheit, dem Wein noch näher zu kommen. Wie immer führen viele Wege zum Ziel.</p>
<p><strong>Besuch beim Winzer</strong><br />
Der gemütlichste, aber bestimmt nicht langweiligste Weg: Ein Besuch beim Winzer. Österreichische Weingüter sind fast immer Familienbetriebe und zeichnen sich oft auch optisch durch eine Besonderheit aus: Durch ihren Mut zu moderner Architektur. Ob ganz im Süden der Steiermark an der Grenze zu Slowenien oder in kleinen burgenländischen Dörfern: Was die Winzerinnen und Winzer da auf die (Beton-)Beine gestellt haben, kann sich sehen lassen. Logisch, dass in den neuen (und alten) Weinkellern und Verkostungsräumen Gäste gern gesehen sind. Bei Voranmeldung führt meist sogar der Winzer oder die Winzerin persönlich durch Produktion und Keller. Eine Weinprobe im Anschluss an eine Betriebsführung ist selbstverständlich. Dort wird vom leichtesten Wein bis zu Raritäten gemeinsam verkostet und gerne auch ausführlich über den Jahrgang, das Wetter und die Vinifizierung fachgesimpelt. Wer sich noch nicht so gut auskennt, braucht aber keine Sorge haben: Erstens kann man Wein auch ohne große Worte genießen und zweitens nimmt man so manches Detail der Weinverkostung ganz automatisch mit.</p>
<p><strong>Viele kleine und große Keller</strong><br />
Wem ein Keller nicht genug ist, die oder der wird in allen Weingebieten Österreichs unter der Erde fündig: Sowohl Kellergassen in Niederösterreich, in denen nahezu laufend Feste und Veranstaltungen stattfinden, bei denen Neugierige von Keller zu Keller wandern und Wein probieren können, als auch jahrhundertealte, riesige Kellergewölbe in Schlössern und Stiften laden zur geführten Erkundung ein. Der Keller im <strong>Stift Klosterneuburg</strong> nördlich von Wien – eines der ältesten und größten Weingüter Österreichs – zum Beispiel, liegt unglaubliche 36 Meter tief in der Erde. Der <a href="http://www.retzer-land.at/retzer-erlebniskeller"><strong>Retzer Erlebniskeller</strong></a> erstreckt sich über 21 Kilometer Länge unter der nördlichen Weinviertler Stadt. Und im steirischen <strong>Schloss Seggau</strong> ist gar einer der größten Weinkeller Europas zu finden: 300 Jahre alt, 72 Meter lang und achteinhalb Meter hoch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10688/thumb_preview_cbf95975-182e-442b-901a-6ddec9b62eee.jpg" alt="Gastgeber bei im Weinberg in Falkenstein, Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller" width="440" height="660"></p>
<p>Gastgeber bei im Weinberg in Falkenstein, Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</p>
<p><strong>Eine Art Gemeinschaftskeller</strong></p>
<p>Gebietsvinotheken sind eine weitere wunderbare Möglichkeit, alle wichtigen Weinbaubetriebe einer Region an einem Ort kennenzulernen. So verschafft man sich den besten Überblick über Winzer und Rebsorten. Dort kann man in Ruhe Etiketten studieren, Informationen einholen und natürlich auch verkosten. Zum Beispiel im <strong>Weinwerk Burgenland</strong> in Neusiedl am See, im <strong>Vinatrium</strong> in Deutschkreuz, im <strong>Weinquartier</strong> in Retz, in der <strong>Vinofaktur</strong> in Ehrenhausen in der Südsteiermark oder in der idyllisch hoch über den steirischen Hügeln liegenden <strong>Gesamtsteirischen Vinothek</strong> in St. Anna am Aigen. Auch in Wien gibt es selbstverständlich hervorragend sortierte Vinotheken, zum Beispiel die auch architektonisch und kulinarisch interessante Weinhandlung <strong>Unger und Klein</strong> im ersten Bezirk.</p>
<div class="iw_wrapper">
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<div class="text">
<p><strong>Das Vinatrium in Deutschkreutz</strong></p>
<p>Einen solchen Keller hätte wohl mancher Weinfreund gerne unter seinem Haus. Große, gemauerte Gewölbe, geschmackvoll renoviert und beleuchtet sowie dank Klimatechnik zur Lagerstätte für einen wahren Schatz ausgebaut: Rund 300 Weine von 50 Winzern der Region stehen hier zur Verkostung bereit und werden zu Ab-Hof-Preisen angeboten. Nach Verabredung kommen Weinbauern sogar persönlich zu einer kommentierten Verkostung, wobei auf Wunsch ein passender Imbiss mit Spezialitäten aus dem Blaufränkischland gereicht wird. Sekt, Liköre und Edelbrände runden das Angebot ab, und ein Kultursaal für 500 Personen – mit Bühne und Galerie – bietet Platz für Veranstaltungen.</p>
<p><a href="http://www.vinatrium.at">www.vinatrium.at</a></p>
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<p><strong>Ein Mikrokosmos voll Wein</strong></p>
<p>Alte Weintradition und moderne Architektur haben die Weinerlebniswelten vereint, von denen es mittlerweile mehrere im Osten Österreichs gibt. Das <strong>Loisium</strong> im niederösterreichischen Langenlois, die <strong>Sandgrube 13</strong> in Krems und die <strong>Domäne Pöttelsdorf</strong> im Burgenland haben alle dasselbe Ziel: Wein mit allen Sinnen erlebbar zu machen und dabei auch noch Wissen zu vermitteln. Die aufwändigen Inszenierungen im Loisium oder der Domäne Pöttelsdorf veranschaulichen, dass in Österreich schon lange bekannt ist, wie man guten Wein macht. Das Wissen zu teilen und die Wertschätzung für das Handwerk der Weinbäuerinnen und Weinbauern zu erhöhen, gelingt dort mühelos. Kaum jemand, der nicht staunend (und durstig) aus einer der Weinerlebniswelten wieder ins Freie tritt. Eine ganz besondere Weinerlebniswelt wurde in Wien geschaffen: Das <strong>Hotel Rathaus</strong> ist von Dach bis Keller auf den Rebensaft eingestellt. Jedes der 39 Zimmer des mehrfach ausgezeichneten Designhotels hat einen österreichischen Winzer als Paten (und dessen Weine im Kühlschrank).</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10327/thumb_preview_d5ea226c-fc9f-49fb-9bcf-6ceef5dccb0e.jpg" alt="Weingenuss vor der Loisium Weinwelt im Kamptal. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Zajc" width="880" height="418"><figcaption class="wp-caption-text">Weingenuss vor der Loisium Weinwelt im Kamptal. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Zajc</figcaption></figure>
<p><strong>Wein verstehen</strong><br />
Wein kann man auch in Seminaren lernen. Bei dieser Art von Weiterbildung braucht niemand Prüfungsangst zu haben. Weinseminare verbinden Theorie und Praxis auf angenehme (und oft sehr lustige) Art und Weise. Angeboten werden sie zuallererst von der höchst angesehenen <strong>Weinakademie Österreich</strong>, aber auch von privaten Instituten, Vinotheken und Restaurants. Zuerst wird über die Besonderheiten der jeweiligen Region gesprochen, vom Werden des Weins ab dem Rebstock über die Lese, Vergärung und Reifung bis zur Abfüllung. In Einsteigerseminaren kommt eine ausführliche Verkostungskunde nicht zu kurz: Farbe, Viskosität, Geruch und natürlich Geschmack geben Auskunft über Alter, Reife, Boden, Herkunft, Rebsorte und vor allem Qualität des Weins. Das klingt kompliziert, aber mit ein bisschen angeleiteter Übung findet man sich mit Hilfe einiger schnell gelernter Grundbegriffe gut zurecht. Das hat allerdings ungeahnte Folgen: Wer einmal Wein in einem Weinseminar geleckt hat, wird sich so schnell keinen schlechten Wein mehr vorsetzen lassen. Die Chancen, in Österreich einen serviert zu bekommen, sind ohnehin nicht sehr groß.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10626/thumb_preview_afb9f0fe-de44-41da-a87a-cd05514c3bbe.jpg" alt="Picknick mit Weinverkostung in einem Weingarten in der Südsteiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller" width="880" height="659"></p>
<p>Picknick mit Weinverkostung in einem Weingarten in der Südsteiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Stift Klosterneuburg</strong><br />
Stiftsplatz 1<br />
3400 Klosterneuburg<br />
Tel.: +43 2243 411-0<br />
<a href="http://www.stift-klosterneuburg.at">www.stift-klosterneuburg.at</a></li>
<li><strong>Vinothek Weinwerk Burgenland</strong><br />
Obere Hauptstraße 31<br />
7100 Neusiedl am See<br />
Tel.: +43 2167 20705<br />
<a href="http://www.weinwerk-burgenland.at">www.weinwerk-burgenland.at</a></li>
<li><strong>Loisium Kellerwelt</strong><br />
Loisiumallee 1<br />
3550 Langenlois<br />
Tel.: +43 2734 322400<br />
<a href="http://www.loisium.at">www.loisium.at</a></li>
<li><strong>Hotel Rathaus Wien</strong><br />
Lange Gasse 13<br />
1080 Wien<br />
Tel.: +43 1 4001122<br />
<a href="http://www.hotel-rathaus-wien.at">www.hotel-rathaus-wien.at</a></li>
<li><strong>Weinakademie Österreich</strong><br />
Seehof<br />
7071 Rust<br />
Tel. +43 2685 6853<br />
<a href="http://www.weinakademie.at">www.weinakademie.at</a></li>
<li><strong>Weinreisen Austria</strong><br />
Rathstraße 50<br />
1190 Wien<br />
Tel. +43 676 440 14 00<br />
<a href="http://www.weinreisenaustria.at">www.weinreisenaustria.at</a></li>
<li><strong>Vintra</strong><br />
<a href="http://www.vintra.at">www.vintra.at</a></li>
<li><strong>Österreich Wein</strong><br />
<a href="http://www.oesterreichwein.at">www.oesterreichwein.at</a><br />
ww.oesterreichwein.at/news-medien/events</li>
<li><strong>Weinland Burgenland</strong><br />
<a href="http://www.weinland-burgenland.at">www.weinland-burgenland.at</a></li>
<li><strong>Weinstraßen Niederösterreich</strong><br />
<a href="http://www.weinstrassen.at">www.weinstrassen.at</a></li>
<li><strong>Wein aus dem Weinviertel</strong><br />
<a href="http://www.weinvierteldac.at">www.weinvierteldac.at</a></li>
<li><strong>Steirischer Wein</strong><br />
<a href="http://www.steirischerwein.at">www.steirischerwein.at</a></li>
<li><strong>Weinregion Wien</strong><br />
<a href="http://www.wienerwein.at">www.wienerwein.at</a></li>
<li><strong>À la carte Guide</strong><br />
<a href="http://www.alacarte.at">www.alacarte.at</a></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<hr>
<h2><strong>Unverzichtbar: ein Besuch im Heurigen</strong></h2>
<p>Zeit ist beim Heurigen ein relativer Faktor: Nicht die Uhr, sondern der Konsum des „Heurigen“, also des Weins des aktuellen Jahrgangs, entscheidet über die Aufenthaltsdauer. Schon bald entsteht mit den anderen Gästen eine traute, heimelige Verbindung: Man teilt den Genuss und unterhält sich ungezwungen über Standes- und Sprachgrenzen hinweg. Vor dem Heurigen sind alle Menschen gleich – nur die da unten in der Stadt haben es nicht so gut. Also nimmt man noch ein Glas, und da der Wirt am Buffet gerade Schinken und Käse aufschneidet und der Duft von frisch geriebenem Kren in die Nase steigt, bestellt man noch etwas davon, weil es den Wein noch besser munden lässt. Es gibt Orte, an denen man sich sogleich behaglich fühlt, von denen man nicht mehr loskommt, ja gar nicht loskommen will – und dieser Platz gehört dazu. Und wenn man eine Landkarte der Sehnsüchte zeichnen wollte – hier wäre ihr Mittelpunkt …</p>
<p><strong>AUSG’STECKT IST</strong></p>
<p>Heurige gibt es dort, wo der Wein wächst. Die meisten in den Weinorten Grinzing, Sievering, Nussdorf, Heiligenstadt und Neustift-Salmannsdorf. Weitere Heurige finden sich in Mauer, von wo man auch zu Fuß in den benachbarten Weinort Perchtoldsdorf kommt, sowie in Stammersdorf. Ob ein Heuriger geöffnet ist, erkennt man am Föhrenbuschen über der Eingangstür. Mitgliedsbetriebe der Qualitätsplattform „Der Wiener Heurige“ auf: <a href="http://www.wienerwein.at">www.wienerwein.at</a></p>
<p><strong>Göbel</strong><br />
Modernes Ambiente in der einzigen Kellergasse von Wien. Großartige Rotweine.</p>
<p>1210 Wien<br />
Stammersdorfer Kellergasse 131<br />
Tel.: +43 664 2439835<br />
<a href="http://www.weinbaugoebel.at">www.weinbaugoebel.at</a></p>
<p><strong>Kierlinger</strong><br />
Seit 1784 wird hier Heurigengeschichte geschrieben. Bester Liptauer von Wien!</p>
<p>1190 Wien<br />
Kahlenberger Straße 20<br />
Tel./Fax: +43 1 370 22 64<br />
<a href="http://www.kierlinger.at">www.kierlinger.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Klöster mit Weinangebot<br />
</strong></h2>
<p><strong>Österreichs Stifte und Klöster haben für Weinkenner einiges zu bieten. </strong>Zum Beispiel das Benediktinerstift Altenberg, das den größten Stiftsweinkeller im Waldviertel besitzt, und zu jenen einundzwanzig Klöstern gehört, die sich zur Vereinigung Klösterreich zusammengeschlossen haben. „Kloster unter dem Kloster“ wird der Altenberger Keller, in dem die feinen Tropfen des Stifts lagern, genannt und er ist eine filmreife Location: Rot- und Weißweine aus Limberg am Manhartsberg, preisgekrönte Brände und Liköre finden sich hier. Gerne empfiehlt Abt Christian Haidinger den Besuchern seinen Lieblingswein: den DAC Grünen Veltliner. Um diese und ähnliche Produkte in der Christenheit zu verbreiten, wurde vom Stift in Maissau am Manhartsberg sogar ein eigener Klosterheuriger eingerichtet. Hier kann der Gast auf der Terrasse „Prälatenwein“ und „St. Ursula Wein“ genießen und dabei die Aussicht bewundern.</p>
<p>Dabei ist Stift Altenberg bloß ein Beispiel unter vielen. Wein, neben Brot, eines der symbolträchtigsten Lebensmittel des Christentums, spielt schließlich in einer Reihe von österreichischen Stiften eine wichtige Rolle. Dass Stift Göttweig mehr als seine berühmte Benediktinertorte zu bieten hat, beweist etwa ein Blick auf die Gründungsurkunde des Stifts. Sie stammt aus dem Jahr 1083 und weist Göttweig als einen der ältesten Weinbaubetriebe Österreichs aus. Und auch der Prandtauer- Keller des Stiftes in Wielandsthal bei Herzogenburg, wo die trockenen Traisental- Weine gekeltert werden, und regelmäßige Weinverkostungen stattfinden, liegt auf uraltem Grund. Das bewies der Fund eines 4.000 Jahre alten Weinkorns, der das untere Traisental als ältestes Weinbaugebiet Österreichs ausweist.</p>
<p>Diversifiziert gibt sich der Kulturträger Wein im Kloster allemal. <strong>Auf Gut Thallern bei Gumpoldskirchen</strong>, das zu Stift Heiligenkreuz gehört, können die guten Tropfen im alten Holzfasskeller bei Kerzenschein verkostet werden. In der eigenen Brennerei werden verschiedene Obst-, Wein- und Tresteredelbrände sowie Klosterliköre hergestellt. Zur Einstimmung gibt es vor Ort die „Grangienkapelle“ zu besichtigen, mit der berühmten Christusstatue von Giovanni Giuliani, umgeben von Weinreben und Trauben und der Inschrift: „Ich bin der wahre Weinstock“. Auch „Kremsmünster&#8220; gehören derzeit zwei Weingüter (Krems-Stein und Deutschkreutz). Gar weltweit bekannt ist der Weinbau des Augustiner Chorherrenstifts Klosterneuburg. Das <strong>größte private Weingut des Landes</strong> empfiehlt seinen roten „Sankt Laurent“, der erstmals durch dieses Kloster in Österreich eingeführt wurde. Mehr davon erfährt man bei Führungen in den barocken Kellergewölben, die sich über vier Etagen erstrecken und ausschließlich der Vinifikation dienen. Oder besser noch: im Rahmen von Weinseminaren in der Vinothek.</p>
<p><strong>Klöster mit Weinangebot:</strong></p>
<p><strong>Stift Herzogenburg</strong><br />
Weine aus dem stiftseigenen Keller und dem Weinbaugebiet Traisental, Obstbrände, Tees, Lebkuchen. <a href="http://www.stift-herzogenburg.at">www.stift-herzogenburg.at</a></p>
<p><strong>Chorherrenstift Klosterneuburg</strong><br />
Weine, Sekte, Edelbrände, reinsortige Apfelsäfte in der Vinothek Stift Klosterneuburg. Rathausplatz 24 3400 Klosterneuburg <a href="http://www.stift-klosterneuburg.at">www.stift-klosterneuburg.at</a></p>
<p><strong>Benediktinerstift Kremsmünster</strong><br />
Bio-Produkte, sowie Weine und Sekt-Spezialitäten aus den Weingütern Krems- Stein und Deutschkreuz, sowie der Partnerweingüter Röschitz und Gründl. Edelbrände und Spirituosen ergänzen das Angebot. <a href="http://www.stift-kremsmuenster.at">www.stift-kremsmuenster.at</a></p>
<p><strong>St. Florian</strong><br />
Wein, Bier, Liköre und Schnäpse aus Klöstern bzw. von Bauern aus der Umgebung, Chorherren-Brot, Produkte aus eigener Landwirtschaft, Lebkuchen, getrocknete Kräuter, Dörräpfel, Honig aus eig. Erzeugung. <a href="http://www.stift-st-florian.at">www.stift-st-florian.at</a></p>
<p><strong>Zisterzienserstift Zwettl</strong><br />
Weine aus dem stiftseigenen Weingut Schloss Gobelsburg in der Weinbauregion Kamptal, geräucherte Karpfen und Forellen aus der Fischerei Stift Zwettl, Honig und Mohnprodukte. Die „Zwettler Stiftsschätze“ sind Tees, Kräuter, Gewürze, Kekse und Leckereien aus eigener Erzeugung oder Produkte, die in der Klosterküche verwendet werden. 3910 Stift Zwettl 1 <a href="http://www.stift-zwettl.at">www.stift-zwettl.at</a></p>
<p><strong>ONLINE-KLOSTERLÄDEN</strong><br />
Einige Klöster haben auch einen „Virtuellen Klosterladen“ mit Online- Bestellmöglichkeit:</p>
<p><a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a><br />
<a href="http://www.stift-klosterneuburg.at">www.stift-klosterneuburg.at</a></p>
<p><strong>RESTAURANTTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Stift Heiligenkreuz</strong><br />
Weine aus den klostereigenen Weingärten vom Klosterweingut Thallern, sowie Bier aus dem Stift Schlägl, der einzigen Stiftsbrauerei Österreichs. Außerdem: Wildverkauf. <a href="http://www.klostergasthof.stift-heiligenkreuz.org">www.klostergasthof.stift-heiligenkreuz.org</a></p>
<p><strong>Klostergasthaus Thallern</strong><br />
Information und Platzreservierungen: Tel: +43 2236 8703 233</p>
<p><strong>Benediktinerstift Kremsmünster</strong><br />
Weinverkostung in der Kellerei Burgfried 1 4550 Kremsmünster Tel.: +43 7583 5275-218 <a href="mailto:weinkellerei@stift-kremsmuenster.at">weinkellerei@stift-kremsmuenster.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Zu Besuch beim Bio-Weinbauern</strong></h2>
<p>Wer sein Bio-Menü nicht von Kräutertees, sondern von hochwertigen Weinen begleitet sehen will, wird in Österreich ebenfalls bestens bedient. Vorbei die Zeiten, da saure und unausgewogene Öko-Weine eher aus ideologischen als aus Gründen des Genusses getrunken wurden.</p>
<p>Zu den wichtigen Merkmalen des biologischen Weinbaus gehört der Verzicht auf chemische Düngung sowie auf Pestizide, Insektizide und Herbizide. Die erlaubten Schwefelobergrenzen liegen um ein Drittel unter den gesetzlichen Höchstwerten. Während sich herkömmlich produzierte Weine bei Schadstoffanalysen regelmäßig als wahre Chemiekeulen entpuppen, kann man Bioweine rückstandsfrei genießen.</p>
<p>Neben diesen „herkömmlichen“ Bioweinen gewinnt das Thema biodynamischer Weinbau in den letzten Jahren zunehmend an Popularität. Die Biodynamik vermeidet nicht nur chemische Produkte, sondern versucht den Boden, die Reben und den Wein mittels biodynamischer Präparate auf der Basis der anthroposophischen Lehre Rudolf Steiners zu stärken. Auch kosmische Einflüsse und die Kunst, auf „den richtigen Zeitpunkt“ zu achten, spielen dabei eine wichtige Rolle. Was wie die Spinnerei von Sonderlingen anmutet, gehört im Spitzenweinbau längst zum Alltag. Der vielleicht berühmteste und teuerste Wein der Welt vom Gut Romanée Conti im Burgund etwa wird nach den Lehren der Biodynamik gezogen und gekeltert. Absolut erschwinglich hingegen sind die ausgezeichneten Weine des biodynamischen Betriebs <strong>Meinklang</strong>: Sie spiegeln nicht nur Boden und Klima des Nationalparks Neusiedler See wider, sie sind auch Ausdruck einer Philosophie.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Weinbaugebiet Carnuntum</strong><br />
<a href="http://www.bioartner.at/carnuntum.htm">www.bioartner.at/carnuntum.htm</a></p>
<p><strong>Bio Austria</strong><br />
<a href="http://www.bio-austria.at">www.bio-austria.at</a></p>
<p><strong>Bio-Steirer-WEIN</strong><br />
<a href="http://www.bio-steirer-wein.at">www.bio-steirer-wein.at</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gut essen &#038; übernachten in Niederösterreich –  15 Tipps</title>
		<link>https://reisewiki.at/kueche-niederoesterreich-restaurant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2016 14:23:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
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					<description><![CDATA[Die besten Adressen, um in Niederösterreich gut zu essen und zu übernachten: Wirte und Gastgeber, die sich mit Leib und Seele dem Wohlergehen ihrer Gäste <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/kueche-niederoesterreich-restaurant/" title="Gut essen &#038; übernachten in Niederösterreich –  15 Tipps">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die besten Adressen, um in Niederösterreich gut zu essen und zu übernachten: Wirte und Gastgeber, die sich mit Leib und Seele dem Wohlergehen ihrer Gäste verschrieben haben.</p>
<hr>
<h2><strong>Gasthaus Jell</strong></h2>
<p><strong>&nbsp;„Essen, trinken und lachen“ – so lautet das Motto in diesem urgemütlichen Stadtgasthaus, das von Ulli Amon-Jell nicht nur bekocht, sondern auch bewohnt und belebt wird.</strong></p>
<p>Das behäbige, alte Wirtshaus liegt direkt am hohen Markt von Krems, auf den im Sommer ein kleiner Gastgarten schöne Ausblicke bietet. Viele Produkte, die Frau Amon-Jell in der Küche verwendet, stammen aus der Fleischhauerei ihres Mannes: Sie sitzt also wahrhaft an der Quelle und ergänzt diesen Fundus mit Wild, Pilzen oder Fisch – je nach Saison. Daraus entsteht eine Wirtshausküche mit viel Bodenhaftung, die trotzdem nie fad wird, weil die Patronin diese immer wieder spannend zu variieren weiß. Dazu trinkt man entweder einfach den bekömmlichen „Hauswein“ oder wählt aus den besten Weinen der Wachau, des Krems- und Kamptals. Die angeschlossene Pension bietet auch Zimmer.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Stadtgasthaus Jell, Hoher Markt 8–9, 3500 Krems an der Donau. <a href="http://www.amon-jell.at">www.amon-jell.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Nibelungenhof in</strong>Traismauer</h2>
<p>Einerseits ist der Nibelungenhof ein „ganz normales“ Wirtshaus – allerdings ein besonders gutes. Und wenn man hier ein im Schmalz gebratenes Schnitzel, Krenfleisch mit Dampfkartoffeln oder ein gefülltes Bauernhendl bestellt, kann man sicher sein, dass diese Gerichte von bester Qualität sind. Doch Patron und Küchenchef Rainer Melichar, der sein Handwerk bei den Koch-Größen Karl Ernst Eschlböck und Jörg Wörther gelernt hat, kann auch ganz anders. Die große Küche ist ihm nicht fremd, doch hat er ihr mit der Entwicklung seiner patentierten „Succowell-Methode“ eine neue Facette hinzugefügt. Dabei arbeitet er mit den Aromen hochkonzentrierter, selbst gewonnener Säfte und Trester aus Gemüse, Kräutern und Obst, die für die Aromatisierung und Bindung von Speisen und Saucen verwendet werden. Die spannende Welt dieses Küchenstils, der inzwischen weite Kreise gezogen hat, kann man sowohl durch Gerichte auf der Speisekarte des Hauses als auch im Rahmen von Kochkursen (im Winter) kennenlernen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Zur Weintraube, Wiener Straße 23, 3133 Traismauer. <a href="http://www.nibelungenhof.at">www.nibelungenhof.at</a></p>
<hr>
<h2>Klostergasthaus Thallern in Gumpoldskirchen</h2>
<p>Vor allem in der warmen Jahreszeit sitzt es sich gut im schönen Garten des Klostergasthauses Thallern vor den Toren Wiens, zwischen den Reben der Thermenregion und unter einer kleinen Kirche. Auf der Speisekarte finden sich Brat- und Backhendln sowie die Ofenfrische Waldviertler-Bauernente mit warmem Speckkrautsalat &amp; Serviettenknödel. Ausgezeichnet ist auch das am Knochen gebratene Beiriedstück vom Dry Aged Bio-Rind mit frischen Bohnenkernen und knusprigen Erdäpfelscheiben. Zur Vorspeise empfiehlt sich das hausgeräucherte Filet vom Radlberger Seesaibling mit Karfiolterrine oder der gebackene Kalbskopf mit Senfgurkenkompott und Eierschwammerltatare sowie Steinpilzrahmsauce mit Semmelknödel. Zum Dessert gibt es die schon berühmte Cremeschnitte sowie Marillenstrudel mit Marillen-Buttermilchcocktail. Die Weinkarte bietet Weine aus dem eigenen Weingut und konzentriert sich ansonsten auf das, was die Thermenregion zu bieten hat.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Klostergasthaus-Thallern, Thallern 2, 2352 Gumpoldskirchen. <a href="http://www.klostergasthaus-thallern.at">www.klostergasthaus-thallern.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Triad in </strong>Bad Schönau</h2>
<p>Ziemlich etabliert in der Region ist das Wirtshaus Triad. Geführt wird der Familienbetrieb von Uwe Machreich und seiner Frau Veronika. Beide sind quasi die Klammer zwischen einem persönlich servierten Bier am Nachmittag für Wanderer und Wirtshausgäste, die sich über einfache Küchenklassiker aus der Region freuen, sowie jenen Gästen, die großen Wert legen auf hochwertige und etwas feinere Küche.</p>
<p>Liest man die Lieferantenliste des Triad, merkt man sofort, dass hier die gesamte Region als Versorger dient: Krumbach, Neunkirchen, Edlitz, Lichtenegg, Bad Schönau, Gleichenbach … Der Edelmost als Aperitif kommt aus Krumbach-Umgebung, ebenso das Hausbier. Auch sämtliche Säfte stammen von den Obstbauern aus der Region. Dazu schmecken Kalbszüngerl mit Schnittlauchvinaigrette und Schwammerltatar, Zanderbackerl mit Chorizo-Tarhonya oder eine Krumbacher Lachsforelle mit Sauerampfersauce. Ein Rücken vom heimischen Kalb kommt mit Paprikapolenta und Kräuterschwammerl, die Entenbrust mit Pak Choi und Pfeffermarillen. Als Nachspeisen gibt es etwa frische Erdbeeren mit Karamellobers und „Kirsche &amp; Schokolade“&nbsp; oder Bauernhof-Eis vom Nachbarn Blochberger.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Triad, Ödhofen 25, 2853 Bad Schönau. <a href="http://www.triad-machreich.at">www.triad-machreich.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Buchingers Gasthaus Zur Alten Schule</strong></h2>
<p><strong>Bekannt geworden als legendärer Küchenchef im Wiener Hotel Intercontinental, hat Manfred Buchinger mit seiner „Alten Schule“ eine Weinviertler Gastro-Institution gegründet.</strong></p>
<p>Irgendwann war für ihn Schluss mit Grand Cuisine, weitgereisten Zutaten und noblem Ambiente: Nach vielen Jahren sagte Manfred Buchinger dieser Form von Top-Gastronomie ade und begann in der Alten Schule von Riedenthal sein eigenes Wirtshaus-Konzept umzusetzen. Nähe zum Produkt, unprätentiöses Auftreten von Koch und Küche und Kreativität im Umgang mit Altbewährtem – das sind drei der Säulen, auf denen Buchingers Erfolg beruht. Gerne führt er Gäste auch in die Welt seiner Küche ein, wenn etwa beim „<a href="http://www.buchingers.at/index.php/unsere-speisekarte"><strong>Running Weinviertel</strong></a>“ bis zu zehn kleine Gerichte serviert und von entsprechenden Weinen begleitet werden. Bei Letzteren setzt Buchinger nicht so sehr auf große Namen, dafür kann man sicher sein, hier jedes Mal interessante neue Entdeckungen von regionalen Winzern zu machen. So lässt man sich’s in dieser ganz besonderen Schule bei Wurstkrapferln, Veltliner Brotsuppe, gekochtem Fleisch vom Bio-Rind oder ausgelöster Ente, aber auch bei spannenden fleischlosen Gerichten wie cremigen Eierschwammerln mit Serviettenknöderln gutgehen und sitzt auch gerne einmal etwas länger nach.</p>
<p>Gasthaus Zur Alten Schule, Wolkersdorferstraße 6, 2122 Wolkersdorf. <a href="http://www.buchingers.at">www.buchingers.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Landgasthof Zum Blumentritt in </strong>St. Ägyd</h2>
<p><strong>St. Ägyd am Neuwalde liegt am Pilgerweg nach Mariazell, doch weil sich mit dem „Blumentritt“ eine besonders gastliche Stätte ebenfalls an diesem Weg befindet, könnte die Pilgerreise etwas länger dauern.</strong></p>
<p>Lange Zeit wurde das Gasthaus zum Blumentritt als Geheimtipp gehandelt: Weil es etwas abgelegen ist und man hier mit&nbsp; besonderem Engagement und Qualitätsbewusstsein zu Werke ging. Heute ist das Haus bereits eine Institution, wenn auch nach wie vor von den Schwestern Ulrike Hollerer-Reichl und Christa Hollerer unprätentiös geführt. Willkommen sind alle, die gerne gut essen und trinken. Für Erstes ist Küchenchefin Ulrike verantwortlich, die mit kundiger Hand regionale und internationale Produkte zu leichten, intensiv aromatischen Gerichten kombiniert. Auf der Speisekarte findet man unter anderem marinierten Kalbskopf oder pochierte <strong>Traisentalforelle</strong>, und als süßen Abschluss gibt’s Topfenknödel mit Hollerkoch. Diese machen stets Lust auf mehr und erzeugen auch nach vielen Gängen kein unangenehmes Völlegefühl. Kongenial begleitet werden die kleinen kulinarischen Kunstwerke von Christa Hollerer, der Herrin über einen bestens gefüllten Weinkeller.</p>
<p>Für die Übernachtung werden Gästezimmer angeboten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Zum Blumentritt, Markt 20, 3193 St. Ägyd. <a href="http://www.zumblumentritt.at">www.zumblumentritt.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Gut Oberstockstall</strong></h2>
<p>Im Jahr 1980 ereignete sich eine archäologische Sensation, als in der Schlosskapelle von Oberstockstall ein komplett eingerichtetes Alchemistenlabor aus der Zeit um 1580 entdeckt und ausgegraben wurde, dessen Inhalt heute im Alten Rathaus von Kirchberg besichtigt werden kann. Weniger alchemistisch geht es in der Küche von Oberstockstall-Chefin Eva Salomon zu, wenngleich es ihr beim Kochen bei weitem nicht nur darum geht, die richtigen Ingredienzien zusammenzufügen. „Essen und Trinken auf dem Lande“ lautet ihr Motto, und das bedeutet auch, dass viele Produkte aus der Umgebung oder sogar aus eigener Produktion stammen. Dazu zählen die Weine aus dem eigenen Weingut ebenso wie Schafe, Enten, Gänse oder Gemüse – alles nach biologischen Richtlinien gezüchtet und produziert. Daraus entstehen leichtfüßige Gerichte, die den Körper weniger belasten als beleben. Und für zu Hause gibt’s die Gut-Oberstockstall-Pralinen in den Sorten: Karamell-Fleur de Sel und Dirndl &amp; Pinot Cuvée Sekt. Eine Übernachtungsmöglichkeit findet man übrigens ganz in der Nähe, im „<a href="http://www.alterwinzerkeller.at/">Alten Winzerkeller</a>“ in Kirchberg am Wagram.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Restaurant Gut Oberstockstall, Oberstockstall 1, 3470 Kirchberg. <a href="http://www.gutoberstockstall.at">www.gutoberstockstall.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Weingut Holzapfel</strong></h2>
<p>Als Karl Holzapfel sen. im Jahre 1968 den Prandtauerhof erwarb, stand das vierflügelige Barockjuwel mit seinem zweigeschossigen Arkadenhof und der eigenen Kapelle kurz vor dem Verfall. Viel Zeit und Geld sowie noch mehr Enthusiasmus waren damals nötig, um den einstigen <strong>Lesehof</strong> des St. Pöltener Chorherrenstifts behutsam zu renovieren. Doch die Investitionen haben sich gelohnt: Heute gehört der Prandtauerhof zu Niederösterreichs gastronomischen Top-Adressen und darüber hinaus auch zu den besten Winzereibetrieben und Schnapsbrennereien des ganzen Landes.</p>
<p>Der ideale Ort, die edlen Tropfen zu gustieren, ist das familieneigene Gutsrestaurant mit dem romantischen Innenhof, das sich ganz auf heimische Köstlichkeiten spezialisiert hat. Die bodenständig ausgerichtete Küche verwendet vor allem Produkte der umliegenden Region und des nahen Waldviertels: Geräucherter Schinken aus der hauseigenen <strong>Rauchkuchl</strong> kommt hier auf den Tisch, frischer Bachsaibling oder Veltliner-gebeizter Rinderbraten. Und zum Dessert gibt es halbflüssigen Schokokuchen mit Zweigelteis, Topfennockerln mit Marillenröster – oder Marillenbrand-Schokolade, die man, neben anderen Marillenspezialitäten, auch mit nach Hause nehmen kann. Apropos „nach Hause“: Wer sich im Prandtauerhof wohlfühlt, kann sich in eines der vier mit Stoffen des britischen Interieur-Labels „Designers Guild“ ausgestatteten Gutszimmer einmieten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Weingut Holzapfel, Prandtauer Platz 36, 3610 Joching. <a href="http://www.holzapfel.at">www.holzapfel.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Restaurant im Knappenhof</strong></h2>
<p>Der Knappenhof hoch über Reichenau war schon für die richtig großen Geister der Zwischenkriegszeit, allen voran Sigmund Freud, ein für seinen familiären Komfort gerühmtes Haus. Die Seele des Hauses aber wohnt in der Küche, in der Gestalt von Dieter Breitenecker. Der aus dem nahen Wechselgebiet gebürtige Koch war schon in einigen Top-Adressen in Wien zugange, hier aber läuft er zu Hochform auf. Sein <strong>Kalbsleberpudding</strong> mit mariniertem Rhabarber ist ein Gedicht, ebenso die mit frisch gepflückten Brennesseln und Topfen gefüllten bissfesten Schlutzkrapfen, die mit braun aufgeschäumter Butter und Parmesan aufgetragen werden. Den Wechsellachs (eigentlich ein Seesaibling) von Kleinzüchter Michael Schlager filetiert Breitenecker, um ihn mit Weißbrotwürfeln belegt in der Butter außen knusprig und innen saftig zu braten. Kombiniert wird er mit Kräutern aus dem Garten und bissfestem Spargelrisotto. Aus den Fischabschnitten zieht Breitenecker eine klare Suppe, die mit einer gefühlvollen Dosis Curry pikant gewürzt wird. Zum Abschluss empfiehlt sich der gratinierte <strong>Millirahmstrudel</strong> mit Hollerblütensorbet oder aber der flaumige Kaiserschmarren, für den – immer ein gutes Zeichen – gut 25 Minuten Wartezeit einkalkuliert werden müssen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Restaurant im Knappenhof, Kleinau 34, 2651 Reichenau / Rax. <a href="http://www.knappenhof.at">www.knappenhof.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Gastwirtschaft Floh</strong></h2>
<p><strong>Man nehme frische Produkte der Region, dazu gute Weine und serviere das Ganze in einem&nbsp; bodenständigen Ambiente: Mit diesem Geheimrezept hat sich Josef Floh – Küchenchef und Eigentümer der „Gastwirtschaft Floh“ in Langenlebarn an der Donau – in die Liga der österreichischen Top-Lokale gekocht.</strong></p>
<p>Bärlauch-Gnocchi mit Schalotten und Radieschen, <strong>Huchenfilet</strong> mit heimischem Dinkelreis, Petersilwurz, Topinambur und Vanille, oder vielleicht doch lieber ein rosa gebratener Rehrücken mit Löwenzahn und Weintriebspitzen? Die Karte im „Floh“ überzeugt nicht nur durch ihre kulinarische Kreativität, sondern auch durch ihre saisonale und regionale Ausrichtung. In der Speisekarte findet man unter „Wirtshaus Pur“ ein lauwarmes <strong>Kalbszüngerl</strong>, gefüllte Paprika oder gebackene Blunz’nradl’n, aber auch vegetarische, vegane und glutenfreie Gerichte. Erdbeeren im Winter oder Spargel im Herbst – so etwas käme dem Hausherrn nicht auf den Tisch! Stattdessen setzt er viel lieber auf frische Wildkräuter aus den nahen Donau-Auen und auf die Waren seiner ausgesuchten Stammlieferanten aus den umliegenden Dörfern. Dieses Konzept sowie seine ebenso unkonventionelle wie moderne Interpretation traditioneller Küchenklassiker hat ihm neben zwei Gault-Millau-Hauben auch die Mitgliedschaft in der Gilde der „Jeunes Restaurateurs d’Europe“ eingebracht. Ebenso preisgekrönt ist auch das Weinangebot des Hauses: Mehr als 1.600 edle Tropfen umfasst die Karte. Sie lagern in rund 15.000 Flaschen im Floh-eigenen Keller, der wahrscheinlich zu den größten und bestsortierten Österreichs gehört.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Der Floh, Tullnerstraße 1, 3425 Langenlebarn. <a href="http://www.derfloh.at">www.derfloh.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Landhaus Bacher</strong></h2>
<p>Lisl Wagner-Bacher ist die Grande Dame der österreichischen Küche und hat es, kongenial unterstützt von ihrem Mann Klaus Wagner, einem ausgewiesenen Wachau- und Bordeaux-Kenner, geschafft, aus der einstmals berühmten Backhendlstation ein noch weit berühmteres Gourmet-Lokal zu machen. Inzwischen steht sie gemeinsam mit ihrem Schwiegersohn, dem ebenfalls bereits hochdekorierten Küchenmeister Thomas Dorfer, in der Küche und werkt dort auf einem Niveau, das man nur selten findet. Die Basisprodukte sind dabei gleichwohl vor allem regionaler Herkunft, bei Fischen und Meeresfrüchten angelt man aber natürlich auch an weiter entfernten Gestaden. Kreativität und handwerkliche Präzision sind Kennzeichen der Küche im Landhaus Bacher, die aber nie manieriert oder abgehoben wirkt. Gemeinsam veranstalten die Bachers auch <strong>Kochkurse</strong>, bei denen sie tiefe Einblicke in die Töpfe der Haubenköche und Tipps und Tricks aus der Profiküche verraten. Dem Niveau der Küche hält auch der Weinkeller stand, denn Klaus Wagner gebietet über das wohl beste Wachau-Sortiment der Welt und ist mit seinem Bordeaux-Fundus auch in Sachen Rotwein nie in Verlegenheit zu bringen.</p>
<p>Das Landhaus verfügt auch über Gästezimmer.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Weingut Bründlmayer, Walterstraße 14, 3512 Mautern. <a href="http://www.landhaus-bacher.at">www.landhaus-bacher.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Kunst &amp; Kultur Hotel</strong></h2>
<p>Weg vom Alltag, abschalten, zu sich kommen, aufleben. Im Kunst &amp; Kultur Hotel in Geras ist es nicht schwierig, dem Alltag zu entfliehen. Ein umfangreiches Gesundheitsprogramm mit vielen Methoden lädt dazu ein, sich selbst wiederzufinden. Dazu zählen etwa Yoga, Nordic Walking oder Reiki. Das Hotel besteht aus zwei unterschiedlichen Bauten. Sie sind historische Schmuckstücke, hervorgegangen aus dem jahrhundertealten Erbe des <strong>Stiftes Geras</strong>. Beide Gebäude sind mit einer modernen, verglasten Brücke verbunden. Das Kunst &amp; Kultur Hotel ist eine Entdeckungsreise – nicht nur hinsichtlich der Naturschätze, die in der Region (Nationalpark Thayatal) verborgen liegen. Die Lebensmittel kommen von regionalen Produzenten sowie aus den nahegelegenen Teichen, Flüssen und Seen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Kunst &amp; Kultur Seminarhotel, Vorstadt 11, 2093 Geras. <a href="http://www.kuk-hotel.at">www.kuk-hotel.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Hotel Fahrnberger in </strong>Göstling</h2>
<p>Ayurveda-Massage im Hüttn-Spa mit Panoramablick, danach ein Besuch in der Zirbensauna, im Aroma-Dampfbad oder in der Infrarotkabine, und zum Abschluss noch ein Vier-Gänge-Menü im Hotelrestaurant mit Produkten von den umliegenden Bio-Bauernhöfen oder dem Mostviertel – so kann ein Tag im Hotel Fahrnberger im niederösterreichischen Göstling an der Ybbs ausschauen. Die Region rund um das 1.808 Meter hoch gelegene Hochkar gilt trotz ihrer Nähe zu Wien beinahe noch als Geheimtipp. Sanfter und naturverträglicher Tourismus wird hier großgeschrieben: Im Sommer beim Wandern, Nordic Walking, Radfahren oder Rafting; und im Winter auf 18 präparierten Pistenkilometern, im ersten Freestyler-Snowpark Ostösterreichs oder beim Langlaufen, Rodeln, Eisstockschießen und Schneewandern. Der ideale Ausgangsort für all diese Aktivitäten ist das Hotel Fahrnberger. Es präsentiert sich als umweltbewusste Herberge, in deren Zimmern ausschließlich Holz und Naturfasern verwendet wurden. Ebenso liebevoll eingerichtet sind auch das Restaurant und das Frühstücks-Salettl.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Fahrnberger Hotel, Lassing 19, 3345 Göstling/Ybbs. <a href="http://www.hotel-fahrnberger.at">www.hotel-fahrnberger.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Landgasthof Kalteis in </strong>Kirchberg</h2>
<p>Der 1693 erstmals als Einkehr für Fuhrleute und Bauern der Region erwähnte Landgasthof, der sich seit 1957 im Besitz der Familie Kalteis befindet, ist ein echtes „family business“. Mutter Theresia Kalteis steht gemeinsam mit Hubert junior in der Küche, Tochter Sonja betreut gemeinsam mit dem Vater Hubert Kalteis die Gäste, wobei Letzterer als passionierter Waidmann auch dafür sorgt, dass hier regelmäßig Wildgerichte auf der Speisekarte stehen. So ein Rehbeuschel mit Semmelknödel, das Carpaccio vom Maibock mit Selleriestroh, eine Liebstöckelsuppe mit Steinpilzstrudel oder die im Ganzen gebratenen Rehnüsschen mit Dirndlsauce, Dirndlschalotten und Sauerrahmknödel passen gut in diese wildreiche Region. Die kochenden Kalteise finden dabei eine gute Mitte zwischen Bodenständigkeit und Kreativität.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Kalteis, Melkerstraße 10, 3204 Kirchberg. <a href="http://www.kalteis.at">www.kalteis.at</a></p>
<hr>
<h2>Schlosskeller Mailberg</h2>
<p><strong>Das Schloss Mailberg ist ein geschichtsträchtiger Ort – und einer der besten Plätze für den kulinarischen Genuss in Niederösterreich.</strong></p>
<p>Das Schloss Mailberg im Weinviertel wurde im Jahr 1055 erstmals urkundlich erwähnt und befindet sich seit fast 1000 Jahren im Besitz des Souveränen Malteser-Ritter Ordens. Seit 2012 pachten Verena Schneider und Christoph Schüller das renovierte Schloss-Restaurant. Frau Schneider arbeitete sechs Jahre im Service des Restaurants Steirereck, und Herr Schüller hat einige Stationen in namhaften Restaurants als Küchenchef absolviert. Die Küchenlinie ist <strong>bodenständig</strong> und <strong>modern</strong> angehaucht. Zur Vorspeise werden beispielsweise Rohschinken vom Weinviertler Mangalitzaschwein auf marinierten Zucchini und Paprika sowie Carpaccio vom Mailberger Reh mit Preiselbeer-Pfeffersauce und einer Ölrauke sowie Senfkraut mit Sesamöl, Strauchbasilikumpesto serviert. Die Fische stammen vom vorbildlichen Zuchtbetrieb Gut Dornau, wie zum Beispiel das gebratene Filet vom Seesaibling mit Gemüseratatouille und Erdäpfel. Unter den Fleischgerichten sind Törtchen von der Bio Rindsfledermaus mit Senfsauce, Schwarzwurzeln und Grieß sowie geschmorter Brustkern vom Weinviertler Rind mit hausgemachten Käseravioli und Brokkoli ein Gedicht. Zum Abschluss gibt es Nuss mit Schuss, Süßes von der Schokolade und eine Lavendelbrulée mit Birnensorbet und Rosmarin. Weine gibt es vom Malteser Ritterorden, den Mailberger Winzern sowie Spitzenweine aus anderen Weinbaugebieten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Schlosskeller Mailberg, Mailberg 1, 2024 Mailberg. <a href="http://www.schlosskeller-mailberg.at">www.schlosskeller-mailberg.at</a><br />
Titelbild: © Österreich Werbung&nbsp;&nbsp;&nbsp; /&nbsp;&nbsp; QT:öw</p>
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