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	<title>Kärnten</title>
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	<title>Kärnten</title>
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		<title>Klagenfurt &#8211; der kleine Stadtführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/klagenfurt-stadtfuehrer-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2016 09:45:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kärnten-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Innenstadt erkunden &#8211; die wichtigsten Highlights Ein Lindwurm als prägnantes Wahrzeichen, ein Seeufer als Party-Promenadeund jede Menge Kultur zum Drüberstreuen: Selbstbewusst flirtet Kärntens Landeshauptstadt <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/klagenfurt-stadtfuehrer-online/" title="Klagenfurt &#8211; der kleine Stadtführer">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Innenstadt erkunden &#8211; die wichtigsten Highlights</h2>
<p><strong>Ein Lindwurm als prägnantes Wahrzeichen, ein Seeufer als Party-Promenadeund jede Menge Kultur zum Drüberstreuen: Selbstbewusst flirtet Kärntens Landeshauptstadt Klagenfurt mit seiner urbanen Gegenwart.</strong></p>
<p>Das beweist auch der nach Plänen des Architekten Boris Podrecca 2008 umgestaltete „Neue Platz“, in dessen Mitte <strong>der Lindwurmbrunnen</strong> mit dem Wappentier thront. Spaziergänger finden hier einen   Ausgangspunkt zur Erkundung einer altehrwürdigen Stadt. Nicht umsonst wird Klagenfurt als „Renaissance-Juwel“ bezeichnet: Italienische Baumeister prägten das 800 Jahre alte Klagenfurt mit ihren  restaurierten Palais, Innenhöfen und Plätzen. <strong>Das Landesmuseum</strong> mit seinen römischen Funden, wie dem bekannten „Jüngling vom Magdalensberg“, und zahlreiche andere Museen, vom <strong>Landwirtschafts</strong>&#8211; bis zum <strong>Bergbaumuseum</strong>, geben Einblick in die Geschichte Kärntens.</p>
<p>Als spannender Kontrast dazu präsentiert das <strong>Museum</strong> <strong>Moderner Kunst Kärnten</strong> Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts aus eigenen Sammlungsbeständen. Darunter finden sich international anerkannte österreichische Künstler wie Maria Lassnig, Hermann Nitsch oder Hans Staudacher. Das kulturelle Angebot dieser Stadt ist  vielfältig. In den Sommermonaten treffen sich alljährlich Musiker aus aller Welt beim <strong>Musikforum Viktring,</strong> um bei Meisterkursen, Workshops und Konzerten gemeinsam zu musizieren. In diesem Rahmen wird auch der internationale Kompositionspreis des Musikforums und der Gustav Mahler Kompositionspreis verliehen.</p>
<figure id="attachment_3401" aria-describedby="caption-attachment-3401" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-3401" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/00000029576-lindwurmbrunnen-in-klagenfurt-oesterreich-werbung-Diejun-1024x695.jpg" alt="Lindwurmbrunnen in Klagenfurt © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun" width="1024" height="695" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/00000029576-lindwurmbrunnen-in-klagenfurt-oesterreich-werbung-Diejun.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/00000029576-lindwurmbrunnen-in-klagenfurt-oesterreich-werbung-Diejun-300x204.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/00000029576-lindwurmbrunnen-in-klagenfurt-oesterreich-werbung-Diejun-768x521.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-3401" class="wp-caption-text">Lindwurmbrunnen in Klagenfurt © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun</figcaption></figure>
<p>Klagenfurt gilt aber auch als Vorreiter beim Ausbau von Fußgängerzonen und ist daher  prädestiniert, um  durch die Altstadt zu flanieren. Zu entdecken gibt es dabei genug: Von  Bauernmärkten bis hin zur  Designerboutique. Umgeben von historischen Fassaden ist ein Stadtbummel in den Gassen Entspannung und Erlebnis zugleich. Und ist es dann Zeit für eine Pause, so fühlt man sich in den gemütlichen Gastgärten oder in einem der vielen belebten Straßencafes auf Klagenfurts Plätzen und Arkadenhöfen wie zuhause.</p>
<p><img decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/12970/thumb_preview_f29a01e1-a15d-4af7-acd6-abf061cf0008.jpg" alt="Innenstadt Klagenfurt" width="880" height="586" data-ab-color="rgb(113,141,201)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Innenstadt Klagenfurt. © Kärnten Werbung, Fotograf: Franz Gerdl</em></p>
<p>Gepflegt präsentieren sich die Fassaden der Innenstadt: Gleich drei Mal wurde Klagenfurt mit dem begehrten Europa-Nostra-Diplom für vorbildliche Altstadterhaltung ausgezeichnet. Darüber hinaus befinden sich rund 20 Schlösser auf dem heutigen Stadtgebiet. Die vorwiegend in der Blütezeit Klagenfurts als Herrensitze errichteten Bauten liegen meist alle außerhalb des Stadtzentrums. Eines der bekanntesten unter ihnen ist das malerisch auf einer Halbinsel am Wörthersee gelegene <strong>Schloss Maria-Loretto</strong>.</p>
<p>Doch bei aller Kultur ist es in erster Linie der Sport, der den Klagenfurtern selbst am Herzen liegt, zumal die natürlichen Gegebenheiten allerorts dazu einladen. So wird der Lendkanal, ein idyllischer Wasserweg vom Wörthersee direkt in die Altstadt, im Winter zum Eislaufparadies für Groß und Klein und im Sommer wird das größte Binnensee-<strong>Strandbad</strong> Europas am Wörthersee zum Tummelplatz für Wassersportler und Sonnenhungrige.</p>
<p>Die Sportbegeisterung der Bevölkerung schlägt sich auch im Programmkalender nieder: Der <strong>Beachvolleyball-Grand Slam</strong> und der „<strong>Kärnten Ironman Austria</strong>“ gelten als Krönung des ganzen Veranstaltungsjahres. Dazu kommen naturnahe Events wie der <strong>Wörthersee-Trail</strong> oder die Pferdemesse <strong>Alpe-Adria</strong>. Und auch die Kultur wird hier gerne an die Frischluft gesetzt. Die <strong>Wörthersee Festspiele</strong> auf der Seebühne in der Klagenfurter-Ostbucht oder das <strong>Open Air Kino im historischen Burghof</strong> bereichern den Kultursommer. Ein ganz besonderes Highlight ist aber auch der Klagenfurter Literaturbetrieb – und das schon aus Tradition: Der Welt- Romancier Robert Musil und die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann wurden hier geboren, prägten das Bild der Stadt auf ihre Weise mit. Im Geburtshaus Robert Musils befindet sich das „<strong>Robert-Musil-Literaturmuseum</strong>“ sowie das „Kärntner Literaturarchiv“. Das Erdgeschoss des Museums beherbergt permanente Ausstellungen zu Robert Musil, Christine Lavant und Ingeborg Bachmann – und jeden Juni verwandelt sich Klagenfurt in den Hot-Spot der deutschsprachigen Literatur: Beim legendären <strong>Ingeborg-Bachmann-Literaturwettbewerb</strong>, der alljährlich an aufstrebende SchriftstellerInnen verliehen wird und schon für viele namhafte AutorInnen seinerzeit das erste Sprungbrett zum Erfolg war.</p>
<p><img decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10876/thumb_preview_3fe0e10b-fe42-4a0b-aae3-82c0d23e8504.jpg" alt="Klagenfurt" width="833" height="660" data-ab-color="rgb(51,136,202)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Vogelperspektive über den roten Dächern Klagenfurts. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp Hackner</em></p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Lindwurmbrunnen</strong><br />
<a href="http://www.cusoon.at/lindwurmbrunnen">www.cusoon.at/lindwurmbrunnen</a></p>
<p><strong>Landesmuseum</strong><br />
<a href="http://www.landesmuseum.ktn.gv.at">www.landesmuseum.ktn.gv.at</a></p>
<p><strong>Landwirtschaftsmuseum</strong><br />
<a href="http://www.landwirtschaftsmuseum.at">www.landwirtschaftsmuseum.at</a></p>
<p><strong>Bergbaumuseum</strong><br />
<a href="http://www.bergbaumuseum-klagenfurt.at">www.bergbaumuseum-klagenfurt.at</a></p>
<p><strong>Museum</strong> <strong>Moderner Kunst Kärnten</strong><br />
<a href="http://www.mmkk.at">www.mmkk.at</a></p>
<p><strong>Musikforum Viktring</strong><br />
<a href="http://www.musikforum.at">www.musikforum.at</a></p>
<p><strong>Schloss Maria-Loretto</strong><br />
<a href="http://www.schloss-loretto.com">www.schloss-loretto.com</a></p>
<p><strong>Strandbad Wörthersee</strong><br />
<a href="http://www.ganz-kaernten.at/strandbad-klagenfurt-am-worthersee">www.ganz-kaernten.at/strandbad-klagenfurt-am-worthersee</a></p>
<p><strong>Beachvolleyball-Grand Slam</strong><br />
<a href="http://www.beachvolleyball.at">www.beachvolleyball.at</a></p>
<p><strong>Kärnten Ironman Austria</strong><br />
<a href="http://www.ironmanklagenfurt.com">www.ironmanklagenfurt.com</a></p>
<p><strong>Wörthersee-Trail</strong><br />
<a href="http://www.woerthersee-trail.com">www.woerthersee-trail.com</a></p>
<p><strong>Open Air Kino im Burghof</strong><br />
<a href="http://www.volkskino.net/open-air-kino-burghof/">www.sommerkino.at/sommerkino/open-air-kino-burghof</a></p>
<p><strong>Wörthersee Festspiele</strong><br />
<a href="http://www.kultur.kaernten.at">www.kultur.kaernten.at</a></p>
<p><strong>Robert-Musil-Literaturmuseum</strong><br />
<a href="http://www.musilmuseum.at">www.musilmuseum.at</a></p>
<p><strong>Ingeborg-Bachmann-Literaturwettbewerb</strong><br />
<a href="http://www.bachmannpreis.eu">www.bachmannpreis.eu</a></p>
<p><strong>Klagenfurt</strong><br />
<a href="http://www.klagenfurt.at">www.klagenfurt.at</a><br />
<a href="http://www.info.klagenfurt.at">www.info.klagenfurt.at</a></p>
<hr />
<h2>Museum moderner Kunst Kärnten</h2>
<p><strong>Kärnten verfügt über einen hohen Anteil renommierter bildender Künstler – daher ist die Sammlung des Museum moderner Kunst Kärnten wohl eine der interessantesten im deutschen Sprachraum.</strong></p>
<p>Die Klagenfurter Burg mit ihren Arkaden ist Heimat des Museums moderner Kunst Kärnten (MMKK). Auch wenn die Architektur des Renaissance-Gebäudes mit seinem barocken Freskenschmuck historisch tief mit Klagenfurt verwurzelt ist, befindet sich in ihm eine der bedeutendsten Sammlungen moderner bildender Kunst in Österreich. Darunter Werke von international bekannten Künstlern wie Hermann Nitsch oder Arnulf Rainer, aber vor allem namhaften Kärntner Künstlern wie Maria Lassnig, Kiki Kogelnik oder Heimo Zobernig. Dazu gibt es Sonderausstellungen wie einmal im Jahr die Ausstellungsreihe „Focus Sammlung“, in der ein thematischer Querschnitt durch die Werke des Museums präsentiert wird. Zusätzlich steht der Kunstraum Burgkapelle als Ort für experimentelle künstlerische Projekte zur Verfügung. Großen Wert legt das MMKK auf ein abwechslungsreiches, ausstellungsbezogenes Vermittlungs- und Begleitprogramm, das neben klassischen Führungen auch kreative und interaktive Angebote sowie Veranstaltungen aus den Bereichen Literatur, Musik, Darstellende Kunst u. a. bereithält.</p>
<p><a href="http://www.mmkk.at">http://www.mmkk.at</a></p>
<hr />
<h2>Landhaus Klagenfurt<strong><br />
</strong></h2>
<p>Das wichtigste Relikt in Kärnten aus der Habsburgerzeit ist das Landhaus in Klagenfurt. Der Bau wurde 1574 für die Kärntner Landesstände als Burg errichtet, da die alte Burg zuvor durch einen Brand zerstört worden war. Heute dient das architektonische Meisterwerk als Sitz der Kärntner Landesregierung.</p>
<p><a href="http://www.klagenfurt.at">www.klagenfurt.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3324/thumb_preview_166bdde4-b8a5-4f8d-8cd6-95e70c6ebedd.jpg" alt="Deckenfresko im Landhaus " width="658" height="660" data-ab-color="rgb(32,34,29)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Deckenfresko im Landhaus. Wappensaal. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler</em></p>
<hr />
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mega Dive</title>
		<link>https://reisewiki.at/mega-dive-youtube/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 11:41:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
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					<description><![CDATA[Nervenkitzel auf Europas größter Schaukel in Kärnten  Was für ein Gefühl es ist, durch die Lüfte zu schweben, kann man im Kärntner Lesachtal erfahren. Hier <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/mega-dive-youtube/" title="Mega Dive">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Nervenkitzel auf Europas größter Schaukel in Kärnten  </b></p>
<p>Was für ein Gefühl es ist, durch die Lüfte zu schweben, kann man im Kärntner Lesachtal erfahren. Hier ist die größte Schaukel Europas zu Hause. Wenn man mit der &#8222;Mega Dive&#8220; durch die Luft „schießt“, um im nächsten Moment wieder nach unten zu sausen, vibrieren schon mal die Magennerven. Befestigt ist die Riesenschaukel auf der höchsten Brücke des romantischen Lesachtals. Man schaukelt rund 70 Meter unter der Podlanigbrücke durch. Dabei hat es vor allem der erste Schwung in sich. Denn da beschleunigt die Schaukel in nur zweieinhalb Sekunden von null auf hundert Stundenkilometer! Im Anschluss daran wird ausgependelt und wieder abgebremst.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Mega Dive Riesenschaukel" width="678" height="509" src="https://www.youtube.com/embed/vhGfaSjLP9o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Schaukelerlebnis ist z.B. ein toller Abschluss für eine Wandertour. Die Naturarena Kärnten mit den vier Talschaften Gailtal, Gitschtal,. Lesachtal und Weissensee bietet über tausend Kilometer Wanderwegen (Infos unter <a href="http://www.naturarena.com">www.naturarena.com</a>). Da ist alles dabei – vom familienfreundlichen Spazierweg bis hin zur hochalpinen Gipfeltour. Auch grenzüberschreitende Routen nach Italien oder Slowenien findet man hier inklusive dem Karnische Höhenweg entlang der Karnischen Alpen. In seiner Vielfalt gehört er wohl zu den schönsten Weitwanderwegen Europas.</p>
<p><ins class="adsbygoogle" style="display: block; text-align: center;" data-ad-layout="in-article" data-ad-format="fluid" data-ad-client="ca-pub-8393294346604994" data-ad-slot="5877162385"></ins></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schwammerlgerichte essen &#8211; ein Tipp für Kärnten-Besucher</title>
		<link>https://reisewiki.at/schwammerlgerichte-essen-ein-tipp-fuer-kaernten-besucher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2016 08:04:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
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					<description><![CDATA[Alpengasthof Rieplin Bad Eisenkappel in&#160; Kärnten Beim Alpengasthof Riepl dreht sich alles um Pilze, die zu beeindruckenden Gerichten kreiert werden. Ein grandioses Panorama gibt es <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/schwammerlgerichte-essen-ein-tipp-fuer-kaernten-besucher/" title="Schwammerlgerichte essen &#8211; ein Tipp für Kärnten-Besucher">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Alpengasthof Rieplin Bad Eisenkappel in&nbsp; Kärnten</h2>
<p><strong>Beim Alpengasthof Riepl dreht sich alles um Pilze, die zu beeindruckenden Gerichten kreiert werden. Ein grandioses Panorama gibt es inklusive.</strong></p>
<p>Der Riepl ist ein Gasthof quasi am Ende der Welt. Man fährt von Bad Eisenkappel in den Lepena-Graben, kurvt diesen etwa zwölf Kilometer lang aufwärts und steht letztlich vor einem Gipfelhaus mit herrlichem Rundblick. Hier hat Pilzexperte Edi Wallisch sein Refugium – und das wird einem schnell klar, wenn da Körbe mit Morcheln, Eierschwammerln, Herrenpilzen oder seltenen Pilzen im Eingangsbereich duften. Pilzgerichte sind das kulinarische Highlight des Hauses, vom einfachen Schwammerlgulasch über Pilzcarpaccios, gebratene Täublinge oder Wiesenchampignons, Gelbröhrlingrisotto bis zu fülligen Morchelsaucen in Kombination mit Nudeln oder Fleischspeisen. Beim Fleisch bedient sich Wallisch am liebsten bei regionalen Produzenten. Wer kein Fleisch mag, bestellt Kärntner Käsnudeln mit Topfenfülle oder die süßen Kletzennudeln mit Dörrbirnenfülle. Die slowenischen Cremeschnitten werden stets frisch von jenseits der Grenze angeliefert, die nur einen Steinwurf entfernt ist. Im Riepl werden auch kräftige heimische Schnäpse serviert, allen voran der „<strong>Widerstandsgeist</strong>“ vom Bauern und Künstler Zdravko Haderlap. Beim Riepl kann man auch Pilz-Seminaren beiwohnen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Alpengasthof Riepl</p>
<p>Koprein Petzen 6</p>
<p>9135 Bad Eisenkappel</p>
<p>Keine Website</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1874" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Pilze_essen_1466150714.jpg" alt="Pilze, Essen" width="640" height="480" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Pilze_essen_1466150714.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Pilze_essen_1466150714-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr als ein Badesee: die Wörthersee-Architektur</title>
		<link>https://reisewiki.at/mehr-als-ein-badesee-die-woerthersee-architektur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2016 07:37:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kärnten-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
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					<description><![CDATA[Zahlreiche noch heute erhaltene Bauwerke bezeugen, dass der Szene-See Österreichs bereits Ende des neunzehnten Jahrhunderts bevorzugter Rückzugsort von Künstlern und Großbürgern auf der Flucht vor <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/mehr-als-ein-badesee-die-woerthersee-architektur/" title="Mehr als ein Badesee: die Wörthersee-Architektur">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zahlreiche noch heute erhaltene Bauwerke bezeugen, dass der Szene-See Österreichs bereits Ende des neunzehnten Jahrhunderts bevorzugter Rückzugsort von Künstlern und Großbürgern auf der Flucht vor der sommerlichen Hitze der Stadt war. Angereizt durch die Eröffnung der k. u. k. Südbahn im Jahr 1864 entwickelte sich zunächst <strong>Pörtschach</strong> zum eleganten Kur- und Badeort. Wiener Industrielle rivalisierten mit ortsansässigen Unternehmern in der Errichtung von Parkanlagen, Villen, Bootshäusern, Restaurants und Sportstätten.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10632/thumb_preview_e700c53f-132c-448a-ae28-1a1d5c66404a.jpg" alt="Steg zum Bootshaus in Pörtschach am Wörthersee. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller" width="880" height="510" /><figcaption class="wp-caption-text">Steg zum Bootshaus in Pörtschach am Wörthersee. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</figcaption></figure>
<p><em>Für kulturinteressierte Urlauber bietet sich die Gelegenheit, eine Zeitreise zum Ursprung der Sommerfrische-Architektur zu unternehmen. Eine übersichtliche Faltkarte zeigt die historische und moderne Gebäude rund um den Wörthersee mit Standorten und Basisinformationen. Die Karte ist in den Tourismusinformationsstellen rund um den See gratis zu beziehen.</em></p>
<p>Ein besonderes Juwel stellt das vom tschechischen Architekten Josef Fuchs geplante <strong>Werzer Bad</strong> dar, benannt nach dem Kärntner Bauherrn Semmelrock-Werzer, fertiggestellt 1895. Auch heute noch bilden die filigranen Holzbauten mit ihren weißgestrichenen Balken den perfekten Rahmen für ein Sonnenbad mit Seeblick. Die <strong>Villa Venezia</strong> mit ihrer an die italienische Renaissance gemahnenden, romantisch-historistischen Architektur, die benachbarte <strong>Villa Seewarte</strong>, deren bemerkenswerter polygonaler Turm sofort ins Auge sticht, sowie die prächtige <strong>Villa Seeblick </strong>sind weitere Beispiele für den eher urbanen Stil dieses Architekten des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts.</p>
<p>Das geschlossenste Villenensemble stellen die ebenfalls von Fuchs geplante <strong>Villa Wörth</strong> und die <strong>Villen Miralago</strong> und <strong>Seehor</strong>t des Wiener Architekten Carl Langhammer dar. Der Blick von der großzügigen Freitreppe der Miralago zum See und dem Badehaus mit seinem verspielten achteckigen Pavillonaufbau lässt den Hotelgast den ganzen Charme vergangener Epochen spüren.</p>
<p>Stärker der lokalen Tradition verhaftet muten die von Franz Baumgartner geplanten Gebäude an. Bei einem Cocktail oder italienischen Spezialitäten auf der Terrasse der Bar <strong>Anna W.</strong> (ehemals Etablissement Weizer) in Pörtschach lassen sich die Ziergiebel, Erker und Bogenfenster in Ruhe aus der Nähe betrachten. Ganz im regionalen Stil sind die <strong>Villen Almrausch</strong> und <strong>Edelweiß</strong> mit ihren steilen Schopfdächern und holzverkleideten Giebeln errichtet. Letztere weist auch das für Baumgartner typische Erdgeschoss aus Bruchsteinmauerwerk auf, das sich ebenso bei seinem wohl schönsten Werk, der <strong>Villa Karrer</strong>, errichtet 1926, findet. Ungeachtet der gotisch anmutenden Spitzbogen der Bootseinfahrten des direkt am Wasser stehenden Hauses wirkt seine schlichte, symmetrische Anlage mit den großen Terrassendächern auch auf den heutigen Betrachter noch zeitgemäß.</p>
<p>Als besonders stilprägend für die Wörthersee-Architektur wird das 1909 fertiggestellte <strong>Hotel Kointsch</strong> in Velden angesehen. Hier zeigt sich Baumgartners breitgefächertes architektonisches Vokabular besonders augenfällig. Jugendstil, Regionalromantik und englischer Landhausstil werden zu einer Einheit verwoben, deren Charme gekonnt zwischen Repräsentation und Gemütlichkeit changiert.</p>
<p>Nach einem Blick zum schräg gegenüberliegenden imposanten <strong>Hotel Carinthia</strong> mit seiner in Türmchen und Gaupen aufgelösten Dachzone, einem späteren Werk Baumgartners, führen einige Schritte den See entlang zum <strong>Schlosshotel Velden</strong>. Erbaut zwischen 1539 und 1613 vom Freiherrn Bartholomäus Khevenhüller, wurden im Lauf seiner Geschichte Teile durch einen Brand vernichtet, wieder aufgebaut und alles wiederholt renoviert und umgebaut – auch hier hatte der inzwischen gut bekannte Herr Baumgartner seinen Stift im Spiel –, bis es seine jetzige Form fand. Der in den Jahren 2004 – 2007 erfolgte Zubau durch die Wiener Architekten Jabornegg &amp; Palffy fasst das heterogene Ensemble durch einen elegant schwebenden U-förmigen Rahmenbau in Beton und Glas zusammen und lässt das Schloss durch diesen Kontrast höchst wirkungsvoll als Solitär erstrahlen.</p>
<p>Ein kurzer Spaziergang zur an der Nordbucht gelegenen Marina, dann erscheint in leicht erhöhter Lage über dem See die durch eine prachtvolle Freitreppe mit dem Ufer verbundene, in barockisierendem Stil errichtete <strong>Villa Helene</strong>. Kaiser Franz- Josef ließ sie angeblich für seine langjährige Geliebte Katharina Schratt um 1890 erbauen.</p>
<p>Eine Vielzahl der genannten und einige weitere Bauten dienen auch heute noch der stilvollen Beherbergung erholungssuchender Gäste. Viele andere, nicht weniger sehenswerte Objekte befinden sich in Privatbesitz. Diese lassen sich am besten im Zuge einer Bootsfahrt erforschen. Rund um den See stehen Ruder- und Motorboote zur Vermietung, die neben der Entdeckung der architektonischen Schönheiten zwischendurch auch die Möglichkeit zu einem erfrischenden Sprung in den See bieten. Für größere Gruppen lohnt sich das Chartern eines Ausflugsbootes der <strong>Wörthersee-Schifffahrt</strong>. Unter den sachkundigen Erläuterungen lässt man bei einem Glas Prosecco entspannt den Blick über die zierlichen hölzernen Badepavillons und Bootshäuser schweifen und erkennt ein weiteres Spezifikum der Architektur am See: Die Hauptfassade der meisten Villen ist nicht etwa zu den erschließenden Straßen, sondern vielmehr zum See gerichtet, und entfaltet ihren ganzen Zauber nur aus dieser Perspektive.</p>
<p>Auf der Terrasse des zum Schlosshotel Velden gehörenden Restaurants <strong>Seespitz</strong>, einer eleganten, mit Holzlamellen verkleideten Box, deren Glasfassade sich zum See hin öffnet, lässt sich das Panorama zum Abschluss noch einmal genießen.</p>
<p><a href="http://www.woerthersee-architektur.at">ww.woerthersee-architektur.at</a><br />
<a href="http://www.poertschach.at">www.poertschach.at</a><br />
<a href="http://www.annaw.at">www.annaw.at</a><br />
Wörthersee-Schifffahrt: <a href="http://www.wörtherseeschifffahrt.at">www.wörtherseeschifffahrt.at</a></p>
<figure id="attachment_1357" aria-describedby="caption-attachment-1357" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1357" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000031453-villa-schnuer-woerthersee-architektur-oesterreich-werbung-Gredl-1024x681.jpg" alt="Villa Schnür, Woerthersee-Architektur © Österreich Werbung, Fotograf: Gredl" width="750" height="499" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000031453-villa-schnuer-woerthersee-architektur-oesterreich-werbung-Gredl.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000031453-villa-schnuer-woerthersee-architektur-oesterreich-werbung-Gredl-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000031453-villa-schnuer-woerthersee-architektur-oesterreich-werbung-Gredl-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1357" class="wp-caption-text">Villa Schnür, Woerthersee-Architektur © Österreich Werbung, Fotograf: Gredl</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Kärnten entdecken &#8211; der Online-Reiseführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/kaernten-reisefuehrer-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2016 12:41:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kärnten-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=983</guid>

					<description><![CDATA[Das südlichste Bundesland Österreichs hat viel zu bieten: Natur, Kultur, gutes Essen und beeindruckende Seen! Wir laden Sie ein zu einer Entdeckungsreise zu den schönsten <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/kaernten-reisefuehrer-online/" title="Kärnten entdecken &#8211; der Online-Reiseführer">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das südlichste Bundesland Österreichs hat viel zu bieten: Natur, Kultur, gutes Essen und beeindruckende Seen! Wir laden Sie ein zu einer Entdeckungsreise zu den schönsten Zielen Kärntens. Außerdem erfahren Sie viel Wissenswertes rund um das landschaftlich besonders schöne Bundesland, das eine Reihe von berühmten Persönlichkeiten hervorgebracht hat.</p>
<h2><strong>Entdeckungsreise entlang der Drau<br />
</strong></h2>
<p>Starten Sie Ihren Kärnten-Besuch mit einer Entdeckungsreise entlang der Drau! Mit dem PKW sind es nur knapp 200 Kilometer quer durch das südlichste Bundesland Österreichs. Auf der Strecke zwischen Oberdrauburg und Lavamünd lohnt es sich allerdings, das Auto abzustellen und den einen oder anderen Umweg einzuplanen. Der <strong>Drauradweg R1</strong> ist die längste Fitnessmeile in Kärnten.</p>
<hr />
<h3><strong>Oberkärnten: Natur und gutes Essen</strong></h3>
<p>Vom Bahnhof in Oberdrauburg geht die Entdeckungsreise nach Irschen. Das Dorf wurde durch seine <strong>duftenden Kräuter-Erlebnisstationen</strong> überregional bekannt. Entlang von Wäldern und Wiesen fährt, läuft oder wandert man dann bis Greifenburg. Naturliebhaber unternehmen von hier aus einen Ausflug zum nahe gelegenen <strong>Weißensee</strong>. Er liegt inmitten eines beeindruckenden Bergpanoramas. Im Sommer ist der See ein beliebtes, aber nie überlaufene Urlaubsziel. Im Winter erfreuen sich neben den Einheimischen auch immer mehr Gäste aus Deutschland, Italien und vor allem aus den Niederlanden an der kilometerlangen Eislaufstrecke. Wer nach so viel Sport Hunger verspürt, wird im <a href="http://www.zimmermann-weissensee.at/"><strong>Restaurant Zimmermann</strong> in Techendorf </a>gut bedient. Auf der Karte finden sich exotisch anmutende Kreationen wie Sashimi vom Saibling, aber auch bodenständige Spezialitäten.</p>
<figure id="attachment_649" aria-describedby="caption-attachment-649" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="longdesc-return-649" class="size-large wp-image-649" tabindex="-1" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/1890-1024x681.jpg" alt="" width="750" height="499" longdesc="http://reisewiki.at?longdesc=649&amp;referrer=983" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/1890.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/1890-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/1890-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-649" class="wp-caption-text">Oberdrautal Kräuterdorf Irschen. (c) Kärnten Werbung</figcaption></figure>
<p>Von Greifenburg geht es über Lind im Drautal nach Sachsenburg und weiter nach Möllbrücke. An dieser Stelle bietet sich eine Alternative zur vorgeschlagenen Route an. Wenn man der Möll folgt, kommt man nach Obervellach und im weiteren Verlauf nach Heiligenblut am Fuße des Großglockners. Der mit 3.798 Metern höchste Berg Österreichs ist nicht nur für Alpinisten interessant, sondern auch Teil des <strong>Nationalparks Hohe Tauern</strong>. Das Naturschutzgebiet ist mit rund 1.800 km 2 Fläche, davon viele große Gletscherfelder, einzigartig in Europa.</p>
<p>Wer weiter der Drau die Treue hält und mit einem Mountainbike oder zu Fuß unterwegs ist, verlässt die befestigten Wege und genießt bis zur Ortschaft Rosenheim eine außergewöhnlich schöne Flusslandschaft in den Auen der Drau. Bevor man von Rosenheim nach Spittal kommt, lohnt sich ein Besuch des <strong>archäologischen Museums Teurnia</strong>. Hier siedelten einst die Kelten und später die Römer. Beide Völker hinterließen historisch bedeutsame Spuren.</p>
<p>In Spittal an der Drau, der größten Stadt Oberkärntens, ist das <strong>Schloss Porcia</strong> besonders interessant. Kunsthistoriker bezeichnen das im 16. Jahrhundert von italienischen Baumeistern entworfene Gebäude als „schönsten Renaissancebau nördlich der Alpen“. Im Untergeschoß befindet sich eine Galerie, die regelmäßig zeitgenössische Kunst aus Kärnten ausstellt.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10758/thumb_preview_38aca752-3043-49d3-9a1e-ed9abef332fe.jpg" alt="Schloss Porcia in Spittal/Drau, Kärnten. © Tourismusbüro Spittal, Fotograf: Auer" width="880" height="590" /><figcaption class="wp-caption-text">Schloss Porcia in Spittal/Drau, Kärnten. © Tourismusbüro Spittal, Fotograf: Auer</figcaption></figure>
<p>Weil die erste Etappe der Kulinarik gewidmet ist, wäre ein anschließendes Essen im <a href="http://www.die-wirte-spittal.at/Restaurants/Restaurant-Mettnitzer.html"><strong>Restaurant Mettnitzer</strong></a> in der Altdeutschen Weinstube am Neuen Platz eine ausgezeichnete Idee: In den Räumen fließen die Stilrichtungen Gotik, Renaissance und Altdeutsch nahtlos ineinander. Die Küche von Karlheinz Mettnitzer erfreut mit bodenständigen Kreationen.</p>
<p>Weniger klassisch als in der Weinstube, dafür aber leicht skurril und sehr familiär, geht es beim <strong>Kleinsasserhof</strong> fünf Kilometer südlich von Spittal zu. Positive Überraschungen, auch in Sachen Kochkunst, sind hier nicht die Ausnahme, sondern die Regel.</p>
<hr />
<h3><strong>Mittelkärnten: Wasser und Kultur</strong></h3>
<p>Von Spittal nach Villach sind es nur knapp 40 Kilometer. Dafür bietet der Weg eine Menge an möglichen Abstechern und lohnenden Umwegen. So etwa könnte man von Spittal durch die Lieserschlucht zum Millstätter See wandern und dabei von hoch oben Kanuten beobachten, die sich durch das Wasser kämpfen oder einen Tagesausflug nach Bad Kleinkirchheim einplanen. Auf den dortigen Pisten wurde Abfahrts-Olympiasieger Franz Klammer groß. In der <strong>Therme von Kleinkirchheim</strong> findet man ganzjährig Entspannung.</p>
<p>Zurück im Drautal werden eingefleischte Literaturfreunde die kleine Ortschaft Kamering in der Nähe von Paternion aufsuchen. Hier beschrieb der Autor Josef Winkler minutiös die Struktur des Dorfes, die laut seiner Darstellung einem Kruzifix nachempfunden ist. Wie weit Winklers vielfach preisgekrönte Abrechnung mit der Gegend literarische Fiktion war, lässt sich am besten vor Ort überprüfen.</p>
<p>Kurz vor Villach liegt dann noch ein kultureller Geheimtipp. Das <strong>Krastal</strong>, wo seit mehr als vierzig Jahren Bildhauer aus aller Welt zusammenkommen, um im Juli während eines Symposiums drei bis vier Wochen lang gemeinsam im Marmorsteinbruch zu arbeiten und zu leben. Wer mit Kindern unterwegs ist, den könnte die Elli-Riehl-Puppenwelt in der Nähe von Treffen interessieren. In diesem Museum sind mehr als 700 handgefertigte Puppen zu sehen, die das Landleben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigen.</p>
<p>Von Treffen ist es nicht weit zum Ossiachersee, zum Dobratsch und zur Gerlitzen. Auch die Hochkultur hat in dieser Gegend einen fixen Platz. Das Festival <strong>Carinthischer Sommer</strong> präsentiert im Congress Center Villach und im Stift Ossiach Kirchenopern, klassische und moderne Konzerte sowie Lesungen und Ausstellungen. Seit einigen Jahren wird auch <strong>das avantgardistische Steinhaus</strong> des Architekten Günther Domenig für Veranstaltungen genutzt. Das Haus in Steindorf am Ossiachersee ist Domenigs Lebenswerk; die Fertigstellung nahm über zwanzig Jahre in Anspruch. Mehrere geometrisch strenge Baukörper türmen sich auf wie ein Gebirgsmassiv. Das Haus geht dabei nicht nur auf die umgebende Landschaft ein, sondern will auch ein Statement sein gegen die „Verlogenheit einer Scheinheimatarchitektur“, wie Domenig betont.</p>
<p>Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Weg entlang des Radwegs R1 ist natürlich nur eine mögliche Route durch Ober- und Mittelkärnten. Bereits in Oberdrauburg gäbe es eine interessante Ausweichstrecke. Über die wilden Kehren des Gailbergs geht es nach Kötschach-Mauthen ins Gailtal. Dort wartet mit der <a href="http://www.sissy-sonnleitner.at"><strong>Kellerwand</strong> von Sissy Sonnleitner </a>ein Gasthaus mit Gault-Millau- Punkten. Der Gail folgend gelangt man über den Presseggersee, das Skigebiet Nassfeld und die Bezirksstadt Hermagor zur Therme Villach-Warmbad. Von dort ist es nur ein Katzensprung zu einem kulinarischen Geheimtipp. In der <a href="http://www.finkensteiner.at/nudelfabrik.html">ältesten Nudelfabrik Österreichs,</a> die etwas versteckt in Finkenstein liegt, kann man ein schönes Sortiment an Teigwaren kaufen oder direkt vor Ort verspeisen. Die berühmten <strong>Kärntner Kasnudeln</strong> sollte man keinesfalls auslassen.</p>
<figure id="attachment_298" aria-describedby="caption-attachment-298" style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="longdesc-return-298" class="wp-image-298 size-full" tabindex="-1" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/thumb_preview_3a8bd1f8-3710-40b6-82d8-66131278c003.jpg" width="440" height="660" longdesc="http://reisewiki.at?longdesc=298&amp;referrer=983" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/thumb_preview_3a8bd1f8-3710-40b6-82d8-66131278c003.jpg 440w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/thumb_preview_3a8bd1f8-3710-40b6-82d8-66131278c003-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 440px) 100vw, 440px" /><figcaption id="caption-attachment-298" class="wp-caption-text">Kaerntener Kasnudeln &#8211; Kärntner Spezialität mit Butter.<br />© Österreich Werbung, Fotograf: Viennaslide</figcaption></figure>
<p>Wie man seine Reise auch anlegt, irgendwann kommt fast jeder Kärnten-Urlauber nach Villach. Spätestens in der zweitgrößten Stadt Kärntens wird deutlich, dass sich der Charme des Mittelmeerraums erfolgreich über die nahe italienische Grenze importieren ließ. In der weitläufigen Fußgängerzone oder am Ufer der Drau genießt man ein Eis oder einen Drink, ehe man das kulturelle Angebot der Stadt in Angriff nimmt. Villach verfügt nicht nur über anspruchsvolle Kinos und Galerien, sondern auch über ein modern gestaltetes Veranstaltungszentrum. Das Congress Center und das unmittelbar benachbarte Hotel Holiday Inn bieten eine besonders schöne Aussicht auf den Fluss und die Berge. Am Ufer vor dem Hotel befindet sich die Anlegestelle des Ausflugsschiffes Landskron, das auf der Drau verkehrt.</p>
<p>Vom Stadtzentrum Villachs geht es weiter am linken Drauufer nach Rosegg. Unmittelbar am Radweg liegt die <strong>Galerie Sikoronja</strong>. In den liebevoll restaurierten Räumen eines früheren Gasthauses werden renommierte Künstler aus Kärnten und Slowenien ausgestellt. Im lauschigen Garten ragen große Skulpturen auf. Auch die Kirche im Ort, das Schloss und der Tierpark sind Anziehungspunkte für Reisende. Kinder freuen sich über den Streichelzoo und einen großen Spielplatz. Und die Erwachsenen bewundern seltene Wildtiere wie den Davidhirsch, von dem es weltweit nur mehr rund 600 Exemplare gibt.</p>
<hr />
<h3><strong>Unterkärnten: See und Grenze</strong></h3>
<p>Von Rosegg sind es nur wenige Kilometer bis Velden. Hierher, an die Ufer des Wörthersees zieht es mondäne Urlauber und die junge Szene. Die einen in die schönsten Hotels und Restaurants sowie ins Casino, die anderen in Bars und an den Strand. Der Radweg rund um den See führt durch Velden, Pörtschach und Krumpendorf und bietet einen prächtigen Ausblick auf das türkisfarbige Wasser und die Gebirgskette der Karawanken. Anfang Juli versammeln sich alljährlich Spitzensportler und begeisterte Hobbyathleten, um den <strong>Ironman</strong> in der Wörthersee-Region in Angriff zu nehmen. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer auf dem Fahrrad und ein Marathon sind zu bewältigen. Kleiner Trost für die Mühen: Die Strecke ist landschaftlich wunderschön und mehr als 100.000 Zuschauer spenden den Teilnehmern Beifall. Der Wörthersee ist zudem mit dem <strong>Beach Volleyball Grand Slam</strong> ab Ende Juli und mit <strong>Kärnten läuft</strong> im August ein internationaler Treffpunkt für Sportbegeisterte geworden.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/468/thumb_preview_f680c7a1-f67f-421c-90b5-93684986e298.jpg" alt="Bucht von Velden. Badestrand mit Bootsstegen am Kärntner Wörthersee. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun" width="880" height="591" /><figcaption class="wp-caption-text">Bucht von Velden. Badestrand mit Bootsstegen am Kärntner Wörthersee. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun</figcaption></figure>
<p>Am Südufer des Sees in der Ortschaft Sekirn liegen eine Villa und ein <strong>Komponierhäuschen</strong>, in denen Gustav Mahler zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine Hauptwerke komponierte. Auch Mahlers Künstlerkollegen Johannes Brahms, Alban Berg, Anton Webern und Hugo Wolf residierten gerne im Sommer am Wörthersee und genossen die inspirierende Atmosphäre.</p>
<p><strong>Klagenfurt</strong></p>
<p>Die Hauptstadt Kärntens ist sich durchaus bewusst, welche Anziehungskraft der See hat. Nicht zuletzt deswegen wurde die Stadt vor kurzem ganz offiziell in „Klagenfurt am Wörthersee“ umbenannt. Über den Lendkanal ist man nach wenigen Kilometern vom Ufer des Sees im Zentrum. Hier gibt es viele kulturelle Angebote wie etwa das <strong>Museum Moderner Kunst Kärnten</strong> (MMKK) oder das Landesmuseum Rudolfinum. Zu den am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten gehört wohl der Lindwurmbrunnen am Neuen Platz. Er stellt ein Ungeheuer dar, das der Legende nach von mutigen Männern in der Stadt erschlagen wurde und das im Laufe der Zeit zum Wahrzeichen von Klagenfurt geworden ist.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/469/thumb_preview_bc20017a-72b1-4c6a-9f76-81fbf56d5b2f.jpg" alt="Lindwurmbrunnen in Klagenfurt. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun" width="880" height="592" /><figcaption class="wp-caption-text">Lindwurmbrunnen in Klagenfurt. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun</figcaption></figure>
<p>Von den vielen Veranstaltungen, die in der Stadt zu erleben sind, soll nur eine erwähnt werden, die stets für gehöriges Aufsehen im Feuilleton sorgt: Der <strong>Ingeborg-Bachmann-Preis</strong> gehört seit Ende der 1970er Jahre zu den wichtigsten Literaturwettbewerben im deutschsprachigen Raum.</p>
<p>Wieder am Wörthersee angelangt geht es von Velden über Rosegg ins Rosental. In Feistritz im Rosental kann man das <strong>Naturerlebnisdorf</strong>, die alte Schmiede und das Krampusmuseum besichtigen. Als nächste Station bietet sich Ferlach an, das durch die Produktion edler Waffen berühmt geworden ist. Das Büchsenmacher- und Jagdmuseum gibt dieser traditionellen Handwerkskunst breiten Raum.</p>
<p>Der Drau folgend fährt man bei Wildgehegen und dem Vogelschutzgebiet Guntschacher Au vorbei. Der Völkermarkter Stausee und das für Naturliebhaber besonders sehenswerte Ratschitschacher Moor werden passiert, ehe man Lavamünd erreicht. Im benachbarten Ort Neuhaus (Suha) verbinden sich seit Sommer 2008 Kunst und moderne Architektur im <strong>Museum Liaunig</strong>. Von Mai bis Oktober ist nicht nur eine einzigartige Sammlung von zeitgenössischer Kunst zu sehen, sondern auch die Dauerausstellung „Gold der Akan“. In einem schwarzen Kubus werden 600 Schmuck- und Kultobjekte afrikanischer Königsstämme aus dem 19. und 20. Jahrhundert gezeigt.</p>
<p>Von Lavamünd sind es nur mehr wenige Kilometer bis zur slowenischen Grenze. Wer die Reise in Österreich stilvoll beenden will, nimmt den <strong>Radweg R7</strong> nach St. Paul. Hier bietet das Benediktinerstift aus dem 11. Jahrhundert mit einer der größten Kunstsammlungen Europas einen würdigen Abschluss des Streifzugs durch Kärnten.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Oberkärnten</strong></p>
<ul>
<li><strong>Zimmermanns Gasthaus</strong><br />
<a href="http://www.zimmermann-weissensee.at">www.zimmermann-weissensee.at</a></li>
<li><strong>DrauradwegR1</strong><br />
<a href="http://www.fahr-radwege.com/DrauradwegR1.htm">www.fahr-radwege.com/DrauradwegR1.htm</a></li>
<li><strong>Weissensse</strong><br />
<a href="http://www.weissensee.com">www.weissensee.com</a></li>
<li><strong>Schloss porcia</strong><br />
<a href="http://www.kultur.kaernten.at">www.kultur.kaernten.at</a></li>
<li><strong>Nationalpark Hohe Tauern</strong><br />
<a href="http://www.hohetauern.at">www.hohetauern.at</a></li>
<li><strong>Römermuseum Teurnia/St. Peter in Holz</strong><br />
St. Peter in Holz 1a<br />
9811 Lendorf, Österreich<br />
Tel.: +43 4762 33807<br />
<a href="http://www.landesmuseum.ktn.gv.at">www.landesmuseum.ktn.gv.at</a></li>
<li><strong>Restaurant Mettnitzer in der AltdeutschenWeinstube</strong><br />
Neuer Platz 17<br />
9800 Spittal an der Drau<br />
Offen: Mittwoch – Sonntag<br />
<a href="http://www.die-wirte-spittal.at/Restaurants/Restaurant-Mettnitzer.html">www.die-wirte-spittal.at/Restaurants/Restaurant-Mettnitzer.html</a></li>
<li><strong>Originell: Kleinsasserhof</strong><br />
<a href="http://www.kleinsasserhof.at">www.kleinsasserhof.at</a></li>
</ul>
<p><strong>Mittelkärnten</strong></p>
<ul>
<li><strong>Die Therme neben der Piste</strong><br />
<a href="http://www.badkleinkirchheim.at">www.badkleinkirchheim.at</a></li>
<li><strong>Kleine Puppen, ganz groß</strong><br />
<a href="http://www.elli-riehl-puppenwelt.at">www.elli-riehl-puppenwelt.at</a></li>
<li><strong>Carinthischer Sommer</strong><br />
<a href="http://www.carinthischersommer.at">www.carinthischersommer.at</a></li>
<li><strong>Essen bei Sissy Sonnleitner</strong><br />
<a href="http://www.sissy-sonnleitner.at/">www.sissy-sonnleitner.at/</a></li>
<li><strong>Nudeln aus heimischer Produktion</strong><br />
<a href="http://www.finkensteiner-nudelfabrik.com">www.finkensteiner-nudelfabrik.com</a></li>
<li><strong>Galerie Sikoronja</strong><br />
<a href="http://www.galerie-sikoronja.at">www.galerie-sikoronja.at</a></li>
<li><strong>Unterkärnten.Seeund Grenze</strong></li>
<li><strong>Congress Center Villach</strong><br />
<a href="http://www.ccv.at">www.ccv.at</a></li>
<li><strong>Ironman am Wörthersee</strong><br />
<a href="http://www.ironmanklagenfurt.com">www.ironmanklagenfurt.com</a></li>
<li><strong>Sun &amp; Fun: Beach Volleyball Grand Slam</strong><br />
<a href="http://www.beachvolleyball.at">www.beachvolleyball.at</a></li>
<li><strong>Museum Moderner Kunst Kärnten</strong><br />
<a href="http://www.mmkk.at">www.mmkk.at</a></li>
<li><strong>Wettlesen mit viel Renomee</strong><br />
<a href="http://www.bachmannpreis.eu">www.bachmannpreis.eu</a></li>
<li><strong>Museum Liaunig</strong><br />
<a href="http://www.museumliaunig.at">www.museumliaunig.at</a></li>
<li><strong>Naturerlebnisdorf</strong><br />
<a href="http://www.feistritz-rosental.gv.at">www.feistritz-rosental.gv.at</a></li>
<li><strong>Das Schatzhaus Kärntens</strong><br />
<a href="http://www.stift-stpaul.at">www.stift-stpaul.at</a></li>
<li><strong>Kulturradweg R7</strong><br />
<a href="http://www.fahr-radwege.com/Kulturradweg%20R7.htm">www.fahr-radwege.com/Kulturradweg%20R7.htm</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Südkärnten: Zweisprachiger Kulturraum<br />
</strong></h2>
<p>Slawische Gruppierungen ließen sich bereits Ende des 6. Jahrhunderts n. Chr. in dieser Region nieder. Erst nach der Vereinigung mit dem Herzogtum Bayern begann die Besiedelung „Karantaniens“ durch deutschsprachige Einwanderer und mit ihr der Einzug der deutschen Sprache. Deutsch wurde zunächst nur von sozial höher gestellten Schichten und vorwiegend in den Städten gesprochen. Am Land, in der bäuerlichen Bevölkerung hielt sich das Slowenische als Alltagssprache und blieb bis zum Spätmittelalter gewissermaßen auch „Amtsprache“: Sogar die Herzogseinsetzung erfolgte <strong>in slowenischer Sprache</strong>.</p>
<p>Im letzten Jahrhundert reduzierte sich der Anteil der slowenischsprachigen Bevölkerung von 25% auf nunmehr etwa 3%. Selbst diejenigen, die des Slowenischen noch mächtig sind, sprechen die Sprache nur noch „unter sich“. Für Gäste gerät es damit zur Glückssache, Ohrenzeuge eines der vier bis heute gesprochenen Haupt-Dialekte zu werden: des <strong>Gailtaler-, Obir-, Rosentaler und Jauntaler Dialekts</strong>. Ersterer wird auch im italienischen Kanaltal/Val Canale/Kanalska Dolina gesprochen und letzterer im slowenischen Mießtal/Meža. Die Chance, das eine oder andere Dialekt-Relikt zu erhaschen erhöht sich allerdings in Orten mit <strong>zweisprachigen Ortstafeln</strong>.</p>
<p>Um dieses <strong>immaterielle Kulturgut der Kärntner Slowenen</strong> auch für künftige Generationen zu bewahren, wurde auf Initiative des Slowenischen Volkskundeinstituts ein Projekt gestartet, an dem sich zahlreiche slowenische Kulturvereine und Einzelpersonen beteiligen. Ziel ist die Erfassung mündlich überlieferter <strong>slowenischsprachiger Haus-, Hof-, Flur-, Orts-und Gebietsnamen,</strong> die zum größten Teil auf diese Weise das erste Mal schriftlich festgehalten werden. Dieses überlieferte Namensgut wird auf <strong>Land-und Wanderkarten</strong> in dialektaler Form festgehalten – sind sie doch nicht wegzudenkender Teil der lokalen Identität.</p>
<p>Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die Dokumentation der Ansingelieder des gesamten zweisprachigen Gebietes vom Gailtal/Ziljska dolina bis zum Jauntal/Podjuna. Sie werden zu bestimmten Anlässen wie dem „<strong>Florianisingen</strong> Anfang Mai in Südkärnten oder beim beinahe schon in Vergessenheit geratenen „<strong>Georgijagen</strong>“<strong>im unteren Gailtal</strong> und <strong>oberem Rosental </strong>zumeist von Sängern, die von Haus zu Haus gehen vorgetragen. Lajko Milisavljevič hat eine CD zusammengestellt die von den Neujahrsliedern bis zum „Gesundschlagen“ am 28. Dezember die Anlässe im Jahreskreislauf wiedergibt und damit lebendiges Brauchtum vorstellt.</p>
<p>Bis heute ist <strong>eine große Anzahl an Volksliedern erhalten</strong>, die – ins Deutsche übersetzt – zum allgemeinen Liedgut zählen. Tatsächlich gleichen sich sowohl Sprachklang als auch die Harmonien der Lieder. Mitunter hört man heute <strong>abwechselnd eine Strophe in slowenischer bzw. deutscher Sprache gesungen</strong>.</p>
<p>Um in den Genuss der unterschiedlichen kulturellen Veranstaltungen zu kommen sollte man gezielt die jeweiligen <strong>Termine in den einzelnen Gemeinden</strong> wahrnehmen – seien es nun musikalische Darbietungen, Tanz oder Theateraufführungen – stets sind sie Ausdruck authentisch gelebter, nicht selten jahrhundertealter überlieferter Brauchtumskultur.</p>
<p>Auch <strong>kulinarisch</strong> hat in diesem Dreiländereck Niederschlag gefunden was wir heute mit <strong>Fusionsküche</strong> bezeichnen und die „Kärntner Küche“ in jedem Fall um so manch feines Schmankerln bereichert. Einige Speisen verraten schon sprachlich ihre Herkunft. So erfreut sich die „Sasaka“/“Verhackerts“, ein aus geräuchertem und gewürztem Speck hergestellter Brotaufstrich, größter Beliebtheit. Eine Auffälligkeit dieser Region und ein Geschmackserlebnis der besonderen Art stellt die Kombination von Fleisch mit süßem Weißbrot, dem „Reindling“/“Pogača“ (sprich „Pogatscha“) dar. Sei es nun bei der „Kärntner Osterjause“ wo man es mit Schinken und Eierkren isst oder zur „Gailtaler Kirchtagssuppe“/“Čisava župa“ (slow. dialektal) bzw. „Kisla juha“ (slow. schriftsprachlich) serviert &#8211; einer aus dreierlei Fleischsorten bestehenden Hauptspeise zu der dieses mit Rosinen und Zimt bestreute Hefegebäck gereicht wird.</p>
<p>Gelegenheit zur Verkostung ergibt sich beim <strong>alljährlich am Pfingstmontag stattfindenden</strong>„<strong>Gailtaler Kufenstechen</strong>“, ein Reiterbrauch, zu dem die Frauen eine farbenfrohe Festtagstracht anlegen. Der <strong>von Hand</strong> <strong>plissierte Rock sowie seine Rocklänge</strong>zeigen deutlichen <strong>Einfluss aus dem slawischen Raum</strong>. In dieser „Untergailtaler Festtagstracht“ geht es nach dem Kufenstechen zum traditionellen „Tanz unter der Linde“/“Rej pod lipo“ – ein Baum übrigens der als symbolisches slowenisches Pendant zur deutschen Eiche gilt.</p>
<p>Die <strong>Kärntner Landeshymne</strong> wird übrigens sowohl auf Deutsch als auch auf Slowenisch gesungen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>KulturdreieckSüdkärnten</strong><br />
<a href="http://www.kulturdreieck-suedkaernten.at">www.kulturdreieck-suedkaernten.at</a></li>
<li><strong>Slovenski narodopisni in</strong>š<strong>titut Urban Jarnik/Slowenisches Volkskundeinstitut</strong></li>
<li><strong>Urban Jarnik</strong><br />
<a href="http://www.ethno.at">www.ethno.at</a></li>
<li>Kršč<strong>anska kulturna zveza/Christlicher Kulturverband</strong><br />
<a href="http://www.kkz.at">www.kkz.at</a></li>
<li><strong>Volksgruppenbüro</strong><br />
Volksgruppenbüro des Landes Kärnten, alle Infos zum Thema<br />
<a href="http://www.volksgruppenbuero.at">www.volksgruppenbuero.at</a></li>
<li><strong>Hadn</strong><br />
Alles über den Hadn (Buchweizen) mit Infos über Hersteller, Wirte, Rezepten etc.<br />
<a href="http://www.hadn.info">www.hadn.info</a></li>
<li><strong>Reindling</strong><br />
Natascha Partl – Buch „Der Kärntner Reindling“/“Koroška Pohača“<br />
<a href="http://www.mohorjeva.at">www.mohorjeva.at</a></li>
<li><strong>Zotter-Reindling-Schokolade mit zweisprachigem Text</strong><br />
Der Schokoladenguru Josef Zotter hat eine eigene Schokolade mit Reindling-Geschmack hergestellt. Bestellbar unter<br />
<a href="http://www.zehrer.at">www.zehrer.at</a></li>
<li><strong>KärntnerSpezialitäten,Rezepteund Genusswirte</strong><br />
<a href="http://www.genusslandkaernten.at">www.genusslandkaernten.at</a></li>
<li><strong>Rosentaler Pohača Fest</strong><br />
Das Fest findet im Schlosspark Ferlach statt und gehört zu den Veranstaltungen des Kärntner HeimatHerbstes. Dabei sollen verschiedene, teils uralte Rezepte vorgestellt und die verschiedensten Backformen gezeigt werden. Weiters wird der kulturgeschichtliche Hintergrund näher dargestellt.<br />
<a href="http://www.pohaca-fest.at">www.pohaca-fest.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Der Weissensee &#8211; ein wunderbare Natureislauffläche<br />
</strong></h2>
<p><strong>Eine besondere Kombination aus Höhenlage und klimatischen Verhältnissen macht den Kärntner Weissensee zur bekanntesten Natureislauffläche Europas</strong><strong>.</strong></p>
<p>Immer schön langsam über den gefrorenen Weissensee. Sachte bis zum Ort Naggl hinauf. Dann die Kehre am Ronacherfels und wieder retour. Schaben und fegen und fegen und schaben. Nein, es ist kein Nebenjob, ein Natureisjuwel wie den im Südwesten Kärntens gelegenen See zum Strahlen zu bringen. Rund 10.000 Eispflug-Kilometer kommen im Laufe eines arbeitsreichen Winters zusammen, auch wenn sich der Eismeister des Weissensees längst einen speziellen, sechs Meter breiten Besen gebaut hat. Zuletzt hat dieser, Herr Norbert Jank, japanischen Besuchern damit etwas vorgefegt – einem der vielen Recherche-Teams, die sich zum bekanntesten Natureislaufplatz Österreichs bemühen.</p>
<p><strong>Herr Janks Gespür für Eis</strong></p>
<p>Die Herren aus Hokkaido waren keineswegs die Einzigen, die nach langen Recherchen in Sachen Natureis auf den erfahrenen Eismeister vom Weissensee gestoßen waren. Da gab es außerdem die Holländer und die Schweizer – Deutsche und Villacher sowieso. Manches ließe sich ja recht einfach vermitteln, sagt der Herr Jank und überblickt die matt spiegelnde Eisfläche des idyllisch gelegenen Sees. Den Besen und die Stahlkanten seiner Eismaschine „Glitschi“ und den 170 Kilogramm leichten Squad-Pflug, mit dem im Jänner die ersten Fahrversuche auf dünnem Eis unternommen werden, können die „Eispflege- Spione“ gerne kopieren. Aber Herrn Janks über die Jahrzehnte erworbenes Gespür für Eis nicht. Mit dem steht der Eismeister konkurrenzlos da. Ähnliches gilt für das günstige Zusammentreffen geografischer und klimatischer Daten im Südwesten Kärntens: 930 Meter Seehöhe, wenig Nebel, viel Sonne. Sie bescheren dem Kärntner Weissensee zwar hinreichend eisige Temperaturen, aber zugleich relativ wenig Schnee – ideale Verhältnisse zum Präparieren von 200 Kilometern Natureisbahn.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10656/thumb_preview_0d05c31e-6b5d-4a5b-a89a-2ebd3dd7cd33.jpg" alt="Beim Eislaufen am Weissensee. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller" width="880" height="432" /><figcaption class="wp-caption-text">Beim Eislaufen am Weissensee. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</figcaption></figure>
<p><strong>Europas größte präparierte Natureisfläche</strong></p>
<p>Wenn man von Oberdorf her kommend auf die größte präparierte Natureisfläche Europas hinunterschaut, kann man die perfekt gepflegten Bahnen ganz klar in der milchig-weißen Winterlandschaft ausmachen. Eisgraue Streifen und solche mit aufgeworfenem Schnee ziehen sich dann über den langgestreckten Kärntner See. Soeben packen die holländischen Eismarathonläufer ihre geraden Kufen weg, brechen die kleinen Zelte ab, die ihre traditionelle 11-Städte-Tour begleiten. Seit über zwanzig Jahren kommen die Niederländer mangels zugefrorener Grachten an den Weissensee, den sie auf der Suche nach einem eissicheren Austragungsort für ihre historische Natureis-Veranstaltung schätzen gelernt haben. Und vor ihnen kamen gar Location-Scouts aus Hollywood mit Timothy Dalton alias James Bond im Schlepptau. „Der Hauch des Todes“ hieß der 1987 gedrehte Bond-Streifen, der den österreichischen Geheimtipp für Natureis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt machte. Immerhin gab der Weissensee die perfekte Kulisse für eine hier gedrehte, rutschige 007-Verfolgungssequenz ab.</p>
<p><strong>Die Kunst der perfekt präparierten Natureisfläche</strong></p>
<p>Jank. Norbert Jank. Weder nach Martini noch gerührt sieht soeben der Eismeister aus. Lieber gießt er sich einen warmen Tee in die Tasse und erinnert sich schnell an die Zeit vor dem 007-Popularitäts-Schub, als das Kärntner Gewässer noch ein Geheimtipp für geruhsame Winterurlaube war. Ende der sechziger Jahre ging es allmählich los, auf Hufen statt auf Kufen zunächst. Der spätere Eismeister organisierte damals Pferdeschlittenfahrten, und immer wieder führten die Wege quer über das Eis, dessen Wachsen er heute, mehr als vierzig Jahre später, systematisch dokumentiert. Eine Karte mit Datumsmarkierungen gehört zum Rüstzeug, auf ihr vermerkt Herr Jank akribisch, wann was wo zufriert. Um einzelne Blätter handelt es sich, deren Messdaten der Eismeister im Laufe der Wochen addiert. Doch es steckt mehr Arbeit und Pflege hinter dem Natureislaufplatz der Superlative. Vor allem muss die Seefläche von Schnee freigehalten werden, weil der doch isoliert und das junge Eis vom Wachsen abhält. Ende November, wenn der Eismeister die ersten Schritte wagt, folgen die Eisstärke-Checks per Motorsäge. Offiziell freigegeben wird die Eisfläche erst einige Wochen später – auch wenn sich Ungeduldige schon Tage zuvor übers vier Zentimeter dünne Eis tasten. „Mit Schraubenziehern um den Hals“, sagt Herr Jank, „um sich im Falle des Einbrechens im Eis festkrallen, mit Hilfe der Eisenspitzen herausziehen zu können.“</p>
<p><strong>Mehr als nur Eislaufen</strong></p>
<p>Der vereiste See als Sportgerät – im Falle des Kärntner Weissensees reduziert sich das keineswegs auf die alleinige Nutzung als weitläufiger Natureislaufplatz. Klar: Österreichs einzige Natureislaufschule, bei der Interessierten auch die Technik des Schnelleislaufs nähergebracht wird, aber auch Know-how hinsichtlich Sicherheit am Natureis, befindet sich selbstverständlich hier.  Regelmäßig wird ein Schnupperkurs samt Ausrüstung geboten. Der alljährlich stattfindende Eisschnelllauf-Marathon der „Alternativen Holländischen 11-Städte-Tour“ lockt dreitausend aktive Teilnehmer hierher, was den Weissensee dann zum Ort des größten Eissportspektakels der Welt macht – Highlights wie den 200-km-Lauf der Profis inklusive. Doch längst zieht die steigende Nachfrage nach sanften Wintersport-Varianten ein vielfältiges Angebot nach sich, und so lädt die schwarzblau schimmernde Fläche zu vielen weiteren Aktivitäten ein: Ein beachtliches Netz an Langlaufloipen führt nun über die verschneiten Teile des Sees, die Veranstaltung von Eisstock-Turnieren versteht sich praktisch von selbst. Auch Trendsportgeräte sind längst präsent. Segway am Eis? Die <strong>Segwayschule</strong> Weissensee hat auch diese Lücke geschlossen und bietet entsprechende Ausfahrten an.</p>
<p><strong>Eiszeit mit Event-Charakter</strong></p>
<p>Mitunter wirbt Europas bekannteste Natureislauffläche mit skurril anmutenden Aktivitäten um Aufmerksamkeit. Dann umweht den Weissensee ein Hauch von Eiszeit mit Event-Charakter. Kaum sind die Holländer entglitten, kann Herr Jantsch etwa die „Whites“ präparieren und hart walzen: Sie ersetzen im Rahmen des Mitte Februar stattfindenden Internationalen Eisgolf-Turniers herkömmliche Greens. Wer sich gewissenhaft darauf vorbereiten möchte, kann vorab und im Rahmen einer Eisgolf-Clinic den entsprechenden Golf-Unterricht genießen. Gelegentlich dient die Eisfläche auch für Extremeres – wie die praktisch parallel durchgeführte Landung von dreißig Kleinflugzeugen. Selbst ein Rekordversuch in der ungewöhnlichen Disziplin „Streckentauchen unter Eis“ wurde hier bereits unternommen – hundert Meter ohne Sauerstoffflasche (aber mit mehreren Löchern zum vorzeitigen Auftauchen!). Auch so eine Idee, mit der man vor Ort an die viel beachtete, weltweit erste Eishockey-WM unter Eis anknüpfen will. Wenn Eistaucher unter der glitzernden Fläche und mit Eishockeystöcken auf versenkte Tore spielen, ist dem Weissensee auch ohne James Bond weltweite Resonanz sicher.</p>
<p>Keine Frage: Der Weissensee ist ein Natureislaufplatz der ganz besonderen Art. Aber Kärnten hat noch andere Eisflächen zu bieten. Nicht weit entfernt vom Weissensee locken weitere Gewässer Eisläufer ins südliche Bundesland Kärnten. Der Millstätter See, der Längsee im Bezirk St. Veit/Glan, die 55 Hektar große Natureisfläche des Pressegger Sees oder der Turner See, ein Geheimtipp in der Nähe des Klopeinersees.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Natureislaufarena Weissensee</strong><br />
<a href="http://www.natureislauf.at">www.natureislauf.at</a></li>
<li><strong>Weissensee Information</strong><br />
Techendorf 78<br />
9762 Weissensee<br />
Tel.: +43 4713 2220-0<br />
<a href="http://www.weissensee.com">www.weissensee.com</a></li>
<li><strong>Infocenter Millstätter See</strong><br />
Thomas-Morgenstern-Platz 1<br />
9871 Seeboden<br />
Tel.: +43 4766 3700<br />
<a href="http://www.millstaettersee.at">www.millstaettersee.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Villen mit Flair: Tipps für eine Architekturreise<br />
</strong></h2>
<p><strong>Im wasserreichsten Bundesland Österreichs führt auch eine Architekturreise meist direkt ans Wasser: Viele der schönsten Bauwerke des Landes stehen entlang dermalerischen Kärntner Seeufer.</strong></p>
<p>Mögen andere Seen vielleicht beschaulicher oder romantischer sein: Der Star unter den Kärntner Seen ist nach wie vor der Wörthersee. Dass er aber nicht erst seit Jahrzehnten, sondern schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts ein beliebter Treffpunkt der Reichen und Schönen war, ist an einer Reihe prächtiger Seevillen erkennbar, die aus jener Zeit stammen. Das besterhaltene Villenensemble aus jener Epoche findet sich am Nordufer des Sees in Pörtschach. Eine besonders schöne Villa ist die <strong>Villa Wörth</strong>, auch „Wörtherschlössl“ genannt. Ihre verspielten Loggien, Terrassen, Giebel und Ecktürme sind im Stil der Neorenaissance gestaltet.</p>
<p><strong>Prachtvolle Villen, wohin man schaut</strong></p>
<p>Wie wichtig die repräsentative Funktion dieser Villen war, zeigt das Beispiel der <strong>Villa Miralago</strong>: So wurde die zum See gerichtete Fassade mit zwei symmetrischen Erkern besonders aufwändig und kunstvoll gestaltet. Romantisch wirkt hingegen das kleine hölzerne Bootshaus der Villa mit seinem achteckigen, pavillonartigen Aufbau – ein schönes Beispiel damaliger Holzhandwerkskunst. Das Bootshaus der <strong>Villa Schnür</strong> wiederum ist sowohl wegen seiner aufwändigen Gestaltung mit zwei Stockwerken als auch seiner pittoresken Lage bemerkenswert: Auf Piloten im Wasser ruhend, ist es über einen Holzsteg mit dem Seegrundstück verbunden.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10760/thumb_preview_2c869db3-2707-4401-881a-c62b8e294b5b.jpg" alt="Villa Schnür, Woerthersee-Architektur. © Österreich Werbung, Fotograf: Gredl" width="880" height="585" /><figcaption class="wp-caption-text">Villa Schnür, Woerthersee-Architektur. © Österreich Werbung, Fotograf: Gredl</figcaption></figure>
<p>Am besten erschließt sich der Reiz der Wörthersee-Villen vom Wasser aus – wenn man mit dem Boot gemächlich vorüberfährt und den Anblick auf sich wirken lässt. Wer Zeit hat, legt auch noch in Klagenfurt an und spaziert zu den sehenswerten Bauwerken der Stadt, allen voran das im Jugendstil erbaute <strong>Stadttheater</strong>.</p>
<p><strong>Historisches Flair rund um die Schlosshotels</strong></p>
<p>Geschichte atmet aber auch, wer in den historischen Schlosshotels am See gastiert. Das <strong>Schlosshotel Leonstain</strong> in Pörtschach wurde bereits 1492 erbaut und zählt somit zu den ältesten Gebäuden am See. Das <strong>Schlosshotel Velden</strong>, vielen Gästen bekannt aus der beliebten Fernsehserie „Ein Schloss am Wörthersee“, ist durch die romantische Lage und die schöne Kulisse beliebt für Hochzeiten und Veranstaltungen. Dass der dreigeschossige Neorenaissancebau mit seinen vier charakteristischen Ecktürmen mitunter so manchem Darsteller die Show gestohlen hat, wundert hier niemanden.</p>
<p><strong>Eines der ungewöhnlichsten Bauwerke Österreichs </strong></p>
<p>Auch die Ufer des Ossiachersees locken nicht nur mit Badefreuden, sondern ebenso mit architektonischen Genüssen. Das rund tausendjährige <strong>Stift Ossiach</strong> wurde 2009 auf aufsehenerregende Weise saniert, umgebaut und erweitert. Bei den alljährlichen kulturellen Veranstaltungen wird die semitransparente Fassade durch geschickte Hinterleuchtung spektakulär inszeniert. Schräg gegenüber auf der anderen Seite des Sees befindet sich ein architektonisches Juwel, das aufgrund seiner bizarren Optik lange Zeit bei der <strong>architektonisches Juwel, das aufgrund seiner bizarren Optik lange Zeit bei der</strong> architektonisches Juwel, das aufgrund seiner bizarren Optik lange Zeit bei der architektonisches Juwel, das aufgrund seiner bizarren Optik lange Zeit bei der architektonisches Juwel, das aufgrund seiner bizarren Optik lange Zeit bei der architektonisches Juwel, das aufgrund seiner bizarren Optik lange Zeit bei der architektonisches Juwel, das aufgrund seiner bizarren Optik lange Zeit bei der architektonisches Juwel, das aufgrund seiner bizarren Optik lange Zeit bei der architektonisches Juwel, das aufgrund seiner bizarren Optik lange Zeit bei der architektonisches Juwel, das aufgrund seiner bizarren Optik lange Zeit bei der Bevölkerung höchst umstritten war: Das „<strong>Steinhaus</strong>“ von Günter Domenig in Steindorf ist eines der ungewöhnlichsten Bauwerke Österreichs und gilt heute als bedeutendstes Schlüsselwerk der dekonstruktivistischen Architektur. Seine zerklüfteten Polyeder aus Stahl, Glas und Beton zitieren die umliegenden Gebirgs- und Felsenformationen, aber auch die zerfallende Architektur aus der ländlichen Gegend.</p>
<p><strong>Geschichte wird durch Künstler wiederbelebt</strong></p>
<p>Eine halbe Autostunde davon entfernt liegt der malerische Millstätter See. Neben dem <strong>Stift Millstatt</strong>, in dessen historischen Gemäuern zahlreiche kulturelle Veranstaltungen stattfinden, ist hier vor allem das <strong>Schloss Porcia</strong> in Spittal an der Drau erwähnenswert: Der Palazzo aus dem 16. Jahrhundert zählt zu den schönsten Renaissancebauten nördlich der Alpen. Gleich in der Nachbarschaft lockt die mittelalterliche <strong>Kulturstadt Gmünd</strong> mit einer besonderen Attraktion: Im Sommer kann man als Gast miterleben, wie internationale zeitgenössische Künstler die historischen Gebäude, Plätze und Gassen mit ihrer Kunst beleben. Auch in <strong>Friesach</strong>, der ältesten Stadt Kärntens, wandelt man auf den Spuren des Mittelalters: Die gut erhaltenen historischen Bauwerke wie die Stadtbefestigung samt wasserführendem Stadtgraben werden bei Veranstaltungen wie den Burghofspielen perfekt inszeniert. Friesach liegt übrigens an der Metnitz, Gmünd an der Malta und Lieser. Hier in Kärnten wurde und wird bis heute gerne nah am Wasser gebaut.</p>
<p><strong>Architektur:</strong></p>
<ul>
<li>Villa Schnür in Pörtschach <a href="http://www.woerthersee-architektur.at">www.woerthersee-architektur.at</a></li>
<li>Stadttheater in Klagenfurt <a href="http://www.stadttheater-klagenfurt.at">www.stadttheater-klagenfurt.at</a></li>
<li>Stift Ossiach <a href="http://www.pfarre-ossiach.at">www.pfarre-ossiach.at</a></li>
<li>Schloss Porcia in Spittal an der Drau <a href="http://www.schloss-porcia.at">www.schloss-porcia.at</a></li>
<li>Mittelalterstadt Friesach <a href="http://www.friesach.at">www.friesach.at</a></li>
<li>Künstlerstadt Gmünd <a href="http://www.stadtgmuend.at">www.stadtgmuend.at</a></li>
<li>Dom zu Gurk <a href="http://www.gurk.at">www.gurk.at</a></li>
<li>Stift St. Paul im Lavanttal <a href="http://www.stift-stpaul.at">www.stift-stpaul.at</a></li>
<li>Burg Landskron <a href="http://www.burg-landskron.at">www.burg-landskron.at</a></li>
</ul>
<p><strong>Betriebe:</strong></p>
<ul>
<li>Villa Wörth in Pörtschach <a href="http://www.hoteldermuth.com/parkvilla">www.hoteldermuth.com/parkvilla</a></li>
<li>Villa Miralago in Pörtschach <a href="http://www.miralago.at">www.miralago.at</a></li>
<li>Schlosshotel Leonstain in Pörtschach <a href="http://www.leonstain.at">www.leonstain.at</a></li>
<li>Schlosshotel in Velden <a href="http://www.falkensteiner.com/de/hotel/schloss-hotel-velden">www.falkensteiner.com/de/hotel/schloss-hotel-velden</a></li>
<li>Edel:weiss Residences am Katschberg <a href="http://www.edelweiss-residences.com">www.edelweiss-residences.com</a></li>
<li>Congress Center Villach <a href="http://www.ccv.at">www.ccv.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Der Villacher Fasching</strong></h2>
<p>Der Faschingsamstag bildet den Höhepunkt des närrischen Treibens in Villach. Villach gleicht dann einer einzigen Narrenbühne. In den Geschäften und Lokalen sind die Mitarbeiter maskiert, Musikgruppen heizen schon ab den Morgenstunden die Stimmung an. Um auch den Kleinsten an diesem Tag eine bleibende Erinnerung zu bieten, gibt es jedes Jahr ein umfangreiches Kinderprogramm.<br />
Am Umzug am Nachmittag &#8211; Beginn um 14 Uhr &#8211; beteiligen sich jedes Jahr um die 150 Gruppen und mehr als 3.000 Närrinnen und Narren. Der Umzug wird von zehntausenden Besucherinnen und Besuchern verfolgt. Die schönsten und<br />
aufwendigsten Maskierungen werden in verschiedenen Kategorien durch eine Jury bewertet und prämiert. Im Anschluss an den Narrenfestzug geht es in den Lokalen der Villacher Innenstadt weiter, dann wird gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.</p>
<p><a href="http://www.villacher-fasching.at">www.villacher-fasching.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Die Bleiberger Knappenkultur erleben<br />
</strong></h2>
<p><strong>Glück auf! Wie oft ist dieser Gruß schwer gefallen und war doch alles, woran man voller Hoffnung festhalten konnte. Trotz der Schließung des Bergwerks 1993 ist dieser Gruß in Bad Bleiberg bei Villach in Kärnten bis heute in aller Munde.</strong></p>
<p>Weil der Preis für Zink und Blei am Weltmarkt zu stark fiel, wurde das Bergwerk im Bleiberger Tal 1993 geschlossen – nach 800 Jahren Wirtschaftsgeschichte. Die einzige Antwort darauf war, wieder in den Berg zu gehen. Und so ist Bad Bleiberg heute die vielleicht einzige Gemeinde, wo Bergleute ein Stück Bergstollen privat besitzen: <strong>800 kleine, handgemeißelte Schrämstollen</strong>. Insgesamt ist das Stollensystem 1.300 Kilometer lang und 850 Meter tief. Von 16 Läufen (die Stockwerke des Bergwerks) sind fünf noch zu begehen – und ein <strong>Schaubergwerk</strong>.</p>
<p>Wer heute als Gast in die Stollen einfährt, den erwartet <strong>bergmännische Arbeits- und Lebenskultur</strong>. So liegt in der Perscha-Zeche <strong>das Festspielhaus der Gemeinde</strong>, in der die Bergkapelle und der Knappen-Chor mit ihren schwarzen Jacken und Mützen auftreten. <strong>Terra Mystica</strong>, ein geführter unterirdischer Rundgang, stellt in einer unterirdischen Licht- und Toninszenierung den Ursprung der Erde und des Erzes vor und zeichnet den Weg von der Alchemie bis zur modernen Montanistik nach. <strong>Terra Montana</strong>, ein weiterer Rundgang, führt noch tiefer in die Stollen und beschreibt die Entwicklung des Bergbaus von Schlägel und Eisen bis zu Maschine und Motorisierung.</p>
<p>Über die mit 69 Metern <strong>längste Bergmannsrutsche Europas</strong> saust man hinab – Alternativen sind Stiegen oder Lift. Und über einen <strong>in Österreich einzigartigen Schachtaufzug </strong>oder per Grubenhunt gelangt man wieder nach oben. Bleibend ist der Eindruck der außergewöhnlichen Ästhetik der Stollen.</p>
<p>Im <strong>Bergbau-Museum</strong> ist die älteste Knappenfahne der Welt ausgestellt, ein Geschenk von Prinz Eugen von Savoyen an die Knappen für ihre Tapferkeit bei der Belagerung der Stadt Belgrad 1717. Im <strong>Bleiberger Knappenspiel</strong> stellen die Bergmänner zu besonderen Anlässen diese Begebenheit nach. Beim <strong>Bergmandl- Fest</strong> gibt es Wettbewerbe in bergmännischen Disziplinen wie Steinbohren oder Schachtkübel-Ziehen.</p>
<p>Im <strong>Gasthaus Wirnsperger</strong> kann man der Bleiberger Geschichte „nachschauen“ – durch eine Glasplatte im Boden blickt man direkt in den Stollen, der jetzt beleuchtet ist. Berührend sind die Andachten zu den Barbara-Feiern, die am 4. Dezember in privaten und den Besuchern zugänglichen Stollen begangen werden: Die heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute und wird bei Gefahr und gegen den plötzlichen Tod angerufen. Danach geht es zum so genannten Ledersprung. Dieser Sprung über das Rutschleder der Knappen ist ursprünglich eine Aufnahme- Zeremonie in diesen Berufsstand und ehrende Auszeichnung für Freunde und Angehörige des Bergwesens.</p>
<p>Die <strong>Luft in den Stollen ist frei von allen Belastungen</strong>: In zwei <strong>Heilklimastollen</strong> kann man, bei konstanten plus 9 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 99 Prozent, eingehüllt und auf Liegen ausgestreckt so durchatmen. Diese Frische bringt auch <strong>Allergikern und Asthmatikern</strong> Besserung. Und noch ein Wellness-Detail: Bad Bleiberg besitzt <strong>die höchstgelegene Therme Österreichs.</strong>1951 wurde der unterirdische See entdeckt, der heute die Becken des Bades mit seinem Thermalheilwasser speist.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Bergmännischer Kulturverein</strong><br />
Der Verein hat an die 265 Mitglieder, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die<br />
jahrhundertealte Bergbautradition aufrecht zu erhalten. Ebenso auch die mehrere<br />
hundert Jahre alten Stollen für die Nachwelt zu erhalten. Gehen Sie mit auf die<br />
Reise und lassen Sie sich die Kultur von Bleiberg näher bringen.<br />
<a href="http://www.bergbauverein-bad-bleiberg.at">www.bergbauverein-bad-bleiberg.at</a></p>
<p><strong>Terra Mystica</strong><br />
Mit der längsten Bergmannsrutsche Europas (68 m) geht es zu sieben<br />
faszinierenden Multimedia-Show und zur Schatzsuche für Kinder. Mit der<br />
Grubenbahn fahren Gäste 800 m zurück und mit der Schachtfahrt von 49 m wird<br />
die Wunderwelt zum einzigartigen Erlebnis.<br />
<a href="http://www.terra-mystica.at">www.terra-mystica.at</a></p>
<p><strong>Bergbaumuseum</strong><br />
Einige interessante Schriften sind ebenso ausgestellt wie die Werkzeuge des<br />
Bergmanns, vom einfachen Schlägel und Eisen bis zur Bohrausrüstung. In Zeiten<br />
der Hochblüte waren bis zu 1500 Knappen und Angestellte im Bergbau Bleiberg<br />
tätig. Für ihre untertägige Arbeit war Licht, frisches Wetter und strenge<br />
Sicherheitsmaßnahmen die Voraussetzung.<br />
<a href="http://www.bergbaumuseum-klagenfurt.at">www.bergbaumuseum-klagenfurt.at</a></p>
<p><strong>Heilklimastollen Friedrich</strong><br />
Die Luft im Heilklimastollen ist frei von allen Belastungen. Sie weist eine hohe<br />
Luftfeuchtigkeit von 99% bis 100% und eine konstante Temperatur von plus 8 Grad<br />
auf. Die kurmäßige Heilklimastollentherapie findet täglich, gruppenweise unter<br />
therapeutischer Aufsicht und Betreuung statt. Begleitet wird sie durchkurärztliche<br />
Anfangs- und Verlaufskontrolle sowie Beratung.<br />
<a href="http://www.heilklimastollen.at">www.heilklimastollen.at</a></p>
<p><strong>Therme Bad Bleiberg</strong><br />
Die Therme Bad Bleiberg ist eine der höchstgelegenen Thermen in ganz<br />
Österreich. Mit Sauna, Dampfbad und Luftperlbädern entspannen Sie nach einem<br />
ereignisreichen Tag.<br />
<a href="http://www.kurzentrum.com/bad-bleiberg">www.kurzentrum.com/bad-bleiberg</a></p>
<p><strong>Bergkapelle Bad Bleiberg</strong><br />
Im Jahre 1792 wurde die derzeit zweitälteste Knappenkapelle Österreichs, die<br />
„Bergkapelle Bad Bleiberg“ gegründet. Laut Chronik waren die Geschichte des<br />
Bergbaues und des Klangkörpers seit jeher eng miteinander verbunden. Traditionell<br />
ist auch die historische Uniform, bei der Tschako mit weißem Federbusch, sowie<br />
das Bergleder nicht fehlen darf.<br />
<a href="http://www.bergkapellebadbleiberg.at">www.bergkapellebadbleiberg.at</a></p>
<p><strong>Gasthaus Wirnsperger</strong><br />
Das Gasthaus hat eine Stehtheke, von der man aus durch einen Glasboden in<br />
einen Stollen blicken kann!<br />
Gasthaus Wirnsperger &#8211; „Zum Bergmann“<br />
Bleiberg-Kreuth 42<br />
9531 Bleiberg-Kreuth</p>
<p><strong>Veranstaltungen</strong></p>
<p>Bleiberger Knappenspiel<br />
Bergmanndlfest</p>
<p>Weitere Informationen zu Terminen, etc. unter<br />
<a href="http://www.bad-bleiberg.at">www.bad-bleiberg.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Das Lesachtal</strong></h2>
<p>Folgt man von Villach kommend dem Tal der Gail flussaufwärts, erreicht man nach rund einer Stunde Fahrt Kötschach-Mauthen. Die schmucke Zwillingsgemeinde, seit jeher eine wichtige Transitstation auf der Fernroute zwischen Drautal und westlichem Friaul, ist Ausgangspunkt für die Entdeckung einer Landschaftsidylle, wie man sie heutzutage kaum mehr irgendwo erwarten kann. Knapp 25 km erstreckt sich das Lesachtal, dessen Name sich aus dem slawischen Wort für „Wald“ ableitet, von Kötschach Richtung Westen. Zwischen 900 und 1.500 m ist es hoch und an seinem Talgrund äußerst eng. Im Süden begrenzen die schroffen Gipfel und Grate der Karnischen Alpen den Blick, im Norden die hellgrauen Felstürme der Lienzer Dolomiten. Tief unten, in <strong>schattigen Gräben und Klammen</strong>, schäumt grün und kalt die Gail. Mehr als 70 <strong>Wildbäche</strong> stürzen ihr entgegen und zerfurchen dabei die steilen Flanken. Auf halber Höhe schmiegen sich fünf Dörfer an die schmalen Sonnenterrassen. Beiderseits der Talschlucht über die Wiesen gestreut: Ein paar Dutzend alte oder im alten Stil neu gebaute Weiler und Einzelhöfe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/12972/thumb_preview_15e4eafe-9b20-4ec4-8c45-2cff05fac8c9.jpg" alt="Urlaub im Lesachtal" width="880" height="586" data-ab-color="rgb(54,94,132)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Herbstwanderung im Lesachtal, Kärnten. © Kärnten Werbung, Fotograf: Franz Gerdl</p>
<p>Das Lesachtal, das an seinem westlichen Ende in das Osttiroler Hochpustertal mündet, galt unter Kärntnern lange Zeit als eine Art hinterwäldlerischer Herrgottswinkel. Es war immer ein wenig später dran als die anderen Regionen im Land. Elektrisches Licht wurde erst 1957 eingeleitet. Erst seit 1993 ist auch die letzte Siedlung, Aigen, mit dem Auto erreichbar. Und während in den 1970er- Jahren fast ganz Kärnten vom Tourismusboom profitierte, blieb man hier, nahe der Grenze zu Italien, vom materiellen Fortschritt weitgehend ausgeschlossen. Mit gravierenden Folgen: Mitte der 1980er litt die Randregion unter massiver Abwanderung. Bis der Verein „Entwicklungsinitiative Lesachtal“ begann, die vermeintlichen Nachteile in Vorteile zu verwandeln.</p>
<p>„Ich hatte damals“, erinnert sich Hans Windbichler, seines Zeichens Bauer aus Obergail und langjähriger Obmann des regionalen Tourismusverbandes, „manchmal Alpträume. Darin sah ich unsere Straße begradigt und verbreitert. Autobusse karrten Heerscharen von Tagesausflüglern ins Tal.“ Um die Unschuld seiner Heimat zu bewahren, begannen er und Gleichgesinnte – mit „einigen kleinen Sachen“ – das Lesachtal aus dem <strong>Dornröschenschlaf</strong> wachzuküssen. Mit der Sanierung alter Bauernhäuser und der Installation von Solaranlagen. Mit dem Verkauf kunsthandwerklicher Produkte und dem systematischen Aufbau von Vermietern, die „Urlaub am Bauernhof“ anbieten.</p>
<p>Dieses Prinzip der <strong>weitsichtigen Selbstbeschränkung</strong> wurde von manchen Einheimischen anfangs skeptisch beäugt, erwies sich jedoch bald als voller Erfolg. Mitte der 1990er erkor die Naturfreunde-Internationale das Lesachtal zur „Landschaft des Jahres“ und pries es als ein <strong>Zukunftsmodell für Alpenregionen</strong>. Gleichzeitig wurde das nachhaltige kollektive Engagement mit dem Ford European Conservation Award belohnt. Und deutsche Medien, allen voran die Hamburger Zeit, ernannten das Lesachtal zum „umweltfreundlichsten und naturbelassensten Tal Europas“.</p>
<p>Was gestern noch als Lebensraum ohne Zukunftsaussichten galt, war mit einem Mal zum Vorbild geworden. Kein Wunder, dass die Anerkennung zu weiteren Aktivitäten anspornte. So knüpften die Lesachtaler mit Behutsamkeit ein dichtes Netz aus Promenadenwegen, Themenpfaden, Bergwanderrouten und hochalpinen Klettersteigen. Heute bieten sie ihren erholungsbedürftigen Gästen aus den Städten an, einen <strong>Tag als Erntehelfer</strong> oder <strong>Kuhhirte</strong> mit den Bauern zu arbeiten, unter fachkundiger Führung Jodeln oder Chorsingen zu lernen, in Gebirgsbächen Gold zu waschen oder nach Edelsteinen zu schürfen.</p>
<p>Besonderes Augenmerk wird auf die Pflege und Wiederbelebung <strong>kulinarischer Traditionen</strong> gelegt. Ob Almheuschnaps, Honigwein oder Wildheutee, Schafskäse, Edelhirschwurst oder Brotschokolade: Über 70 Bauern stellen nach alten Rezepten Bioprodukte her und vertreiben sie entweder direkt ab Hof oder gemeinsam über den Bauernladen in Maria Luggau.</p>
<p>Besondere Bekanntheit aber erreichten die Bäcker: Das Lesachtal ist seit alters weit über die Grenzen als „Tal der hundert Mühlen“ bekannt. An die 200 Wasserräder klapperten in der Blütezeit entlang seiner Bäche, um Mehl zu mahlen, Seilzüge und Pflüge, Sägewerke und Dreschmaschinen anzutreiben. Fünf historische Exemplare wurden in Maria Luggau entlang eines Wanderwegs restauriert. In ihnen, aber auch in gut hundert Haushalten wird <strong>Getreide aus biologischem Anbau</strong> zu dem weithin geschätzten <strong>Lesachtaler Brot</strong> verarbeitet. Wobei die spezielle Struktur der alten, langsam drehenden Mühlsteine ein besonders feines, flaumiges Mehl hervorbringt. „Darin bleiben“, weiß Leopold Lugger vom Mühlenverein Maria Luggau, „alle wertvollen Bestandteile des Korns – Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Fettsäuren und Eiweiß – unverändert erhalten.“</p>
<p>Der gesamte Entstehungsprozess, von Bauart und Standort der Mühlen über den rechten Zeitpunkt für Aussaat und Ernte bis zu den Ingredienzien beim Backen und den Segenssprüchen beim Anschneiden, wurde von der UNESCO 2010 zum immateriellen Kulturerbe erklärt. Wie viel Wissen und Geschick nötig ist, bis man das Lesachtaler Brot genießen kann, bekommen Besucher alljährlich beim Luggauer Mühlenfest (im August) und beim Dorf- und Brotfest in Liesing (Anfang September) vorgeführt.</p>
<p>Auch die anderen Dörfer haben inzwischen, jedes für sich, ihre Eigenarten herausgestrichen. So hat man in <strong>St. Lorenzen</strong> das zuvor recht urtümliche Tuffbad zu einem Kur- und Wellnesszentrum ausgebaut. <strong>Birnbaum</strong> hat sich erfolgreich als Wildwasser- und Bergsteiger-Eldorado etabliert und bietet mit der Riesenschaukel „Mega-Dive“ Gelegenheit, an 70 m langen Stahlseilen mit 100 km/h über die Baumwipfel zu sausen. Und in <strong>Liesing</strong> wurde vor wenigen Jahren die Erste Alpenländische Volksmusik-Akademie ins Leben gerufen, an der das ganze Jahr über professionelle Lehrer Kurse für Instrumentalmusik und Gesang abhalten.</p>
<p>Abgesehen von all diesen sanfttouristischen „Schmankalan“ (Kärntnerisch für Leckerbissen) warten die einzelnen Orte mit Kulturdenkmälern von Rang und ganz speziellen Naturschönheiten auf. Gleich in <strong>St. Jakob</strong> etwa, dem ersten größeren Ort nahe dem Taleingang, stößt der Kunstfreund hinter der Pfarrkirche auf einen wunderschönen, 14 Kreuzwegstationen umfassenden Kalvarienberg. Von hier führt ein Fahrweg auf die <strong>Mussen</strong> – ein Almgebiet, das für seine besonders reiche und ungewöhnliche Flora bekannt ist. Weil dort seit Jahrhunderten zwar gemäht, aber nie geweidet wurde, gedeihen unter anderem Tüpfelenzian, Alpenazaleen sowie äußerst rare Orchideen- und Lilienarten.</p>
<p>Birnbaum ist der Ausgangspunkt für Wanderungen durch das <strong>Wolayertal</strong> zum malerisch am Fuß der Hohen Warte (2780 m) gelegenen See. Einen grandiosen Blick auf die Karnische Gipfelkulisse genießt man vom Weiler <strong>Kornat</strong> oberhalb von Birnbaum aus. In der Nähe von St. Lorenzen, wo etliche besonders stattliche Exemplare des Lesachtaler Hofes mit den charakteristischen breiten Satteldächern den Ortskern umstehen, findet sich das älteste Bauwerk im Tal: Die 1085 geweihte Kirche <strong>St. Radegund</strong>. Und in Maria Luggau lockt, abgesehen von dem Mühlenweg, die Wallfahrtskirche <strong>Maria Schnee</strong> bis heute scharenweise Pilger und Kunstfreunde an. Sie wurde im 16. Jahrhundert erbaut, im 18. glanzvoll barockisiert und wird heute von Mönchen des zugehörigen Servitenklosters betreut. Wer von hier auf die <strong>Saualm</strong> steigt, darf sich auf einen Traumblick freuen, der bis zum Glocknermassiv und zu den Sextener Dolomiten reicht.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Tourismusverband Lesachtal</strong><br />
<a href="http://www.lesachtal.com">www.lesachtal.com</a></p>
<p><strong>Festival AlpenKammerMusik</strong><br />
ca. 10 Tage Mitte Juli in Liesing<br />
Kontakt: Hr. Werner Lexer, Tel.: +43 664 2830282<br />
<a href="http://www.alpenkammermusik.com">www.alpenkammermusik.com</a></p>
<p><strong>Volksmusikakademie Lesachtal</strong><br />
<a href="http://www.volksmusikakademie.at">www.volksmusikakademie.at</a></p>
<p><strong>Natur-&amp; Kräuterwerkstatt Lesachtal</strong><br />
<a href="http://www.kraeuterwerkstatt-lesachtal.at">www.kraeuterwerkstatt-lesachtal.at</a></p>
<p><strong>Lesachtaler Dorf-und Brotfest</strong><br />
1. September-Wochenende in Liesing<br />
<a href="http://www.dorfundbrotfest.at">www.dorfundbrotfest.at</a></p>
<p><strong>Mühlenfest</strong><br />
Im August in Maria Luggau<br />
<a href="http://www.karnische-museen.at">www.karnische-museen.at</a></p>
<p><strong>Mega-Dive/Riesenschaukel</strong><br />
ab 10 Jahren und 2 Pers.<br />
nur mit Anmeldung<br />
<a href="http://www.fitundfun-outdoor.com">www.fitundfun-outdoor.com</a></p>
<p><strong>Bauernladen</strong><br />
in Maria Luggau, Tel.: +43 4716 484, Mai &#8211; Okt. täglich 10 &#8211; 18 Uhr, schmackhafte Bioprodukte und nettes Kunsthandwerk von 70 örtlichen Betrieben, jeden 1. und 3. Freitag im Monat 9.30 &#8211; 13 Uhr Bauernmarkt</p>
<hr />
<h2>Beliebte Hotels und Unterkünfte</h2>
<p><strong>1. Hotel Hochschober, Turracher Höhe</strong></p>
<p>Ein Hauch von Asien und ganz viel heimische Gastfreundschaft: Das Hochschober auf der Turracher Höhe ist das perfekte Hotel für Wintersportler, Wellness-Fans, Leseratten und alle anderen Gäste, die leisen Luxus zu schätzen wissen!</p>
<p>Nebelschwaden über dem See und ein chinesischer Turm mitten in den Kärntner Nockbergen: Wer sich dem Hochschober aus der Steiermark kommend über die Passstraße nähert, glaubt zunächst einmal, eine Fata Morgana vor sich zu sehen. Doch die Wohlfühl-Herberge auf 1.763 Höhenmetern ist zwar ein Fest für alle Sinne, aber alles andere als eine Sinnestäuschung! Und das mit den Nebelschwaden und dem Turm ist auch schnell erklärt: Erstere resultieren aus dem 30 °C warmen See-Pool, in dem ganzjährig unter freiem Himmel gebadet werden kann. Und Letzterer beherbergt neben Meditations- und Behandlungsräumen im authentisch-asiatischen Ambiente auch eine Teestube. Was Wellness-Fans und Erholungssuchende außerdem begeistert: In der Hochschober-Wohlfühlwelt gibt es zusätzlich auch noch diverse Saunen, Dampfgrotten, ein Hamam, Indoor-Pools sowie eine erstklassige Beauty-Abteilung. Perfekt also für einen langen Ruhetag oder zur Entspannung nach dem Skifahren, Langlaufen, Wandern oder Biken. Wer im Urlaub nicht nur etwas für seinen Körper, sondern auch für seinen Geist tun will, ist im Hochschober ebenfalls richtig: Seit 2010 gehört der familiengeführte Traditionsbetrieb zur Vereinigung der Reading Hotels &amp; Resorts – eigene Bibliothek mit offenem Kamin sowie interessante Lesungen und sonstige literarische Veranstaltungen inklusive!</p>
<p><a href="http://www.hochschober.com">www.hochschober.com</a></p>
<hr />
<p><strong>2. Villa Verdin, Millstatt</strong></p>
<p>„Einzig“, aber ganz sicher nicht „artig“: Die Villa Verdin am Millstätter See ist ein Refugium für Künstler, Kreative und andere unkonventionelle Hotelgäste, denen charmantes Chaos sympathischer ist als unterkühlter Perfektionismus.</p>
<p>Angesagter Shabby Chic und ausufernder Spieltrieb – aus diesen beiden Komponenten haben die Besitzer der Villa Verdin ein Hotel erschaffen, wie es kein zweites in Österreich geben dürfte: Hier trifft der röhrende Hirsch an der Wand auf die glitzernde Disco-Kugel an der Decke und der alpenländische Herrgottswinkel auf das asiatische Buddha-Ensemble. Dazu kommen Zimmer, die sich apfelgrün gelackt, mit Zebrafell bespannt, mit schrägen Fifties-Fauteuils eingerichtet oder opulent-orientalisch mit goldenen Wänden und silbernen Lustern präsentieren. Zugegeben, das ist nicht nach jedermanns Geschmack, doch überzeugte „Verdinianer“ wissen das ausgefallene Ambiente ebenso zu schätzen wie das ungewöhnliche Küchenkonzept: Auf den Tisch kommt „einfache, regionale Küche aus dem italienisch-slowenisch-österreichischen Dreiländereck – von allem ein bisschen und davon nur das Beste“. Die meisten Zutaten stammen von benachbarten Bio-Bauernhöfen oder direkt vom Markt im nahen Udine. Gespeist wird von flohmarktbuntem Geschirr. Mitunter wird so ein Essen von einer Weinprobe begleitet, bei der österreichische Winzer ihre besten Tropfen kredenzen. An anderen Abenden lädt ein DJ zum Dinner-Dance. Und manchmal sitzt man auch einfach nur da, genießt die fantasievollen Kreationen und den fantastischen Ausblick auf den See direkt vor der Hotelterrasse.</p>
<p><a href="http://www.villaverdin.at">www.villaverdin.at</a></p>
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<p><strong>3. Lake’s – my lake hotel, Pörtschach am Wörthersee</strong></p>
<p>So trendig kann Tradition sein: Im Lake’s am Wörthersee wird die gute, alte Sommerfrische neu interpretiert. Ein Hotel wie ein schicker Privatclub – und der perfekte Ort zum Loungen, Chillen, Sonnenbaden, Sporttreiben und Spaßhaben im stilvoll-modernen Ambiente.</p>
<p>„Der erste Tag war so schön, dass ich den zweiten bleiben wollte, der zweite so schön, dass ich für’s erste weiter bleiben wollte.“ – Dieser Satz stammt aus einem Brief, in dem Johannes Brahms einst seinen Aufenthalt in Pörtschach am Wörthersee beschrieb. An der nach ihm benannten Pörtschacher Uferpromenade hat im Sommer 2010 ein Hotel eröffnet, auf das diese Zeilen auch heute noch zutreffen. Sein Name: Lake’s – my lake hotel. Sein Anspruch: Die Tradition der Sommerfrische wieder auferstehen zu lassen. Und dafür wurde am geschichtsträchtigen Ort eine strahlend-weiße Luxusherberge mit Open-Air-Lounge, Cabanas, Bars, Spa, Pools und Beach-Club errichtet, die so auch an der Côte d’Azur oder auf Ibiza stehen könnte – und sich trotzdem perfekt ins Landschafts- und Ortsbild einfügt. Gewohnt wird derzeit noch in 40 (ab Sommer 2011 in 72) modern gestylten Studios, Suiten und Penthäusern, die allesamt mit iPod-Stationen, Espressomaschinen, Büchern zum Ausleihen und einer stets für den Gast gepackten Strandtasche ausgestattet sind. Und wenn das Wetter den Sprung ins kühle Wörtherseenass einmal nicht zulassen sollte, dann gibt es ja noch den großen Wellness-Bereich mit Gym, Saunen, Dampfbädern, Ruheräumen und zwei eigenen Spa-Suiten für Behandlungen im ganz privaten Rahmen. Sie finden, das klingt nach Luxus, Lifestyle und großer, weiter Welt? Dann haben Sie Recht. Denn schließlich gehört das Lake’s zur renommierten JJW-Gruppe, die auch für First-Class-Herbergen wie The Ring in Wien sowie für weitere 5*-Unterkünfte in London, Paris, Portugal und auf dem Nil verantwortlich zeichnet.</p>
<p><a href="http://www.mylakehotel.com">www.mylakehotel.com</a></p>
<hr />
<p><strong>4. Aparthotel Legendär, Steindorf am Ossiacher See</strong></p>
<p>Im direkt am Ufer des Ossiacher Sees gelegenen Aparthotel Legendär erwarten die Gäste nicht nur Wasser, Berge und Natur pur, sondern auch Casanova, Al Capone &amp; Co.</p>
<p>Die private Atmosphäre eines komfortablen Ferienapartments, kombiniert mit den Serviceleistungen eines erstklassigen Hotels – so lautet das Konzept des im Sommer 2010 eröffneten Aparthotels Legendär. Insgesamt werden 20 moderne Wohnungen, die allesamt über Terrassen oder Balkone mit Seeblick verfügen, angeboten. Die Größe beträgt je nach gebuchter Kategorie zwischen 55 und 75 Quadratmetern. Zur modernen Luxusausstattung gehört neben dem Flatscreen an der Wand auch ein eigenes iPad mit Zugriff auf die umfangreiche Mediathek des Hauses. Weiterer Clou: Jede Wohnung ist einer „Legende“ gewidmet und mit liebevollen Details aus deren Leben ausgestattet. So befindet sich beispielsweise im Vincent-van-Gogh-Apartment eine Staffelei mit Kunstdruck, während im Refugium der Kennedys ein gerahmtes Marylin-Monroe-Foto auf dem Nachttisch steht und Einsteins Reich mit einer hölzernen Rechenmaschine aufwarten kann. Darüber hinaus verfügen sämtliche Zimmer über offene Hightech-Küchen, die jede Menge Platz bieten. Nettes Detail für Hobbyköche, die am Wochenende oder spätabends anreisen: Im Mietpreis ist bereits die erste Grundausstattung an Lebensmitteln enthalten. Darüber steht dem Gast während des gesamten Aufenthalts ein Lebensmittel-Lieferservice zur Verfügung. Apropos Lieferservice: Wer keine Lust zum Kochen hat, kann unter verschiedenen Cateringanbietern wählen oder sich in der Kulinarik-Insel ein Menü aus der Legendär-Haubenküche bestellen. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen hauseigenen Privatkoch zu buchen, der dann im Apartment aufkocht. Und auch das Wellness- und Relax-Angebot überzeugt: Neben Pool und Liegewiese mit direktem Wasserzugang gibt es auch einen Saunapavillon sowie ein Spa direkt am Seeufer.</p>
<p><a href="http://www.aparthotel-legendaer.com">www.aparthotel-legendaer.com</a></p>
<hr />
<p><strong>5. Art-Lodge, Verditz</strong></p>
<p>Viel Kunst, wenig Zimmer, ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein sowie die Traumlage in den Nockbergen haben die Art-Lodge zu einem der außergewöhnlichsten Hotels Österreichs gemacht. Dafür wurde sie auch mit dem begehrten „Kärntner Tourismus Award 2010“ ausgezeichnet.</p>
<p>„Manche Kunst wohnt im Museum, andere in privaten Sammlungen. Unsere kleine Sammlung lebt im Hotel“, erklärt Katrin Liesefeld-Jordan. 2007 kam die gebürtige Deutsche mit ihrem Mann Dirk Jordan nach Kärnten, um sich hier den Traum vom eigenen kleinen Hotel samt Privatgalerie zu erfüllen. Den mitten im Skigebiet Verditz gelegenen, mehr als 300 Jahre alten Rohrerhof entdeckten die beiden Ex-Werber vom Sessellift aus. 364 Tage lang haben sie ihn nach dem Kauf renoviert, rückgebaut und neugestaltet. Heute ist er ein wahres „Kunststückchen“ mit insgesamt zehn individuell eingerichteten Zimmern und Suiten sowie der umfangreichen Gemälde- und Skulpturensammlung der Eigentümer, die sich auf alle Räume des Hauses sowie den Garten verteilt. Außerdem verfügt die Art-Lodge über ein eigenes Restaurant, in dem köstliches Bio-Slowfood aus der Region auf den Tisch kommt. Ebenso öko: Der Schwimmteich, der den ansonsten üblichen Pool ersetzt und zusammen mit einer Sauna und einer Infrarotkabine im ehemaligen Tischlerschuppen den kleinen Wellness-Bereich darstellt. Interessant für Wintersportler: Wem das kleine Skigebiet vor dem Hotel nicht ausreicht, der kann im angrenzenden Dreiländereck Österreich/Slowenien/Italien mit einem Extraskipass abfahren. Und wer die Art-Lodge für sich und seine Freunde allein haben möchte, der kann das Haus auch exklusiv für einen Urlaub buchen.</p>
<p><a href="http://www.art-lodge.com">www.art-lodge.com</a></p>
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<p><strong>6. Biohotel Daberer, St. Daniel</strong></p>
<p>Dass „biologisches Denken und Handeln“ mehr ist als eine Laune des Zeitgeistes, beweist man im Daberer bereits seit 1978. Kein Wunder also, dass das 4 Stern-Hotel im Kärntner Gailtal von den Testern der Zeitschrift „Geo Saison“ bereits vier Mal in Folge in die Riege der „zehn besten Öko-Hotels Europas“ gewählt wurde.</p>
<p>Kräuter-Kochkurse, Yoga- und Fastenwochen sowie ein eigener Hotelarzt für homöopathische Anamnese: Familie Daberer, Betreiber des gleichnamigen Biohotels, ruht sich nur ungern auf ihren Erfolgen aus. Stattdessen realisiert sie immer wieder neue Ideen zum Wohl ihrer Gäste. Jüngster Coup: die im vergangenen Sommer abgeschlossenen Renovierungsarbeiten. Seitdem verfügt das Haus nicht nur über zusätzliche „Weitblickstudios“ unter dem Dach, einen neuen grünen Innenhof und zusätzliche Ruheräume im Spa-Bereich, sondern ist dank Pelletsheizung und Solaranlage auch völlig energieautark geworden.</p>
<p>Außerdem wurden die öffentlichen Bereiche neu gestaltet und designerchic aufgefrischt. Zu den Highlights des Hauses gehört der 1.100 Quadratmeter große Wellness-Bereich mit vitalisierendem Quellwasserpool, Eukalyptus-Dampfbad sowie einer Tannen- und einer Waldsauna mit Gebirgsbach zum Abkühlen. Unbedingt ausprobieren: Die verschiedenen Massagen mit speziellen regionalen Ölen, die von einer Kräuterexpertin aus der Nachbarschaft hergestellt werden! Apropos „probieren“: Auch die „Gute Laune ¾-Pension“ mit „Alles bio“-Frühstücksbuffet, mittäglichem Vital-Imbiss und „Daberer-Grüne-Hauben-Genießerküche am Abend“ ist jede Kaloriensünde wert! Wie gut, dass man sich gleich am nächsten Morgen die zusätzlichen Pfunde beim Aquatraining, Pilates, geführten Nordic Walking sowie im Winter beim Langlaufen und Schneeschuhwandern abtrainieren kann.</p>
<p><a href="http://www.biohotel-daberer.at">www.biohotel-daberer.at</a></p>
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<p><strong>7. Kleinsasserhof, Spittal/Drau</strong></p>
<p>Am besten, Sie vergessen, was Sie bisher in Sachen „Urlaub auf dem Bauernhof“ gesehen oder erlebt haben. Ferien auf dem Kleinsasserhof sind anders – angefangen bei den kulinarischen Genüssen über die Kunst an den Wänden bis hin zu all den Kuriositäten in Haus und Garten.</p>
<p>Blutrot, Russischgrün oder vielleicht doch lieber Tiefseeblau? Wer im Kleinsasserhof absteigt, hat die Qual der Wahl. Denn keines der insgesamt 16 komfortabel eingerichteten Zimmer gleicht dem anderen. Jedes ist individuell gestaltet und in seiner eigenen, sehr speziellen Farbe gestrichen. Das mag zunächst einmal gewöhnungsbedürftig erscheinen. Verglichen mit all den anderen Räumlichkeiten, mit denen der von außen so traditionell anmutende Kärntner Bauernhof aus dem 16. Jahrhundert aufwarten kann, ist es aber fast schon gewöhnlich. Nehmen wir zum Beispiel nur einmal die Lounge des Hauses, in der Che Guevara über einen ausgestopften Elch, einen lebensgroßen Porzellanleoparden und einen alten NASA-Astronautenanzug wacht. Oder aber die Blockhütten-Sauna mit integrierter Bar und künstlichen Flamingos in der Dusche. Und dann wäre da noch das Restaurant, das der Gault Millau nicht nur zu den kuriosesten, sondern auch zu den besten in ganz Kärnten zählt. Auf den Tisch kommen hier vor allem Produkte aus der eigenen Landwirtschaft, die ebenso köstlich wie kreativ und raffiniert verfeinert werden. Serviert wird das Ganze in einem Ambiente, in dem junge, zeitgenössische Kunst auf Heiligenbilder vom Flohmarkt, Buddha-Statuen aus Asien und so manches nicht näher zu definierendes Sammlerstück des Besitzerehepaares trifft. Das mag zwar nicht nach jedermanns ästhetischem Geschmack sein – sehenswert ist es aber allemal. So wie auch der große Schwimmteich auf 1.000 Höhenmetern, um den sich ein großer Phantasiegarten mit Vogelhauswald, Tierskulpturen und Traumpfaden gruppiert.</p>
<p><a href="http://www.kleinsasserhof.at">www.kleinsasserhof.at</a></p>
<hr />
<p><strong>8. Almdorf Seinerzeit, Patergassen</strong></p>
<p>Urlaub in der Berghütte? Im Almdorf Seinerzeit, hoch oben in den Kärntner Nockbergen, brauchen Gäste trotz des authentisch-alpenländischen Ambientes nicht auf Privatsphäre und ganz viel Luxus zu verzichten.</p>
<p>21 freistehende Almhütten, vier „Kaiserliche Jagdhäuser“ und drei Chalets mit privaten Saunen und dampfenden „Hot Tubs“ vor der Tür – das auf 1.400 Höhenmetern gelegene Almdorf Seinerzeit ist ein wahrgewordener Traum wie aus dem Bilderbuch. Im Winter fällt draußen der Schnee, drinnen knistert das Feuer im Kamin. Und während man sich morgens noch einmal im Bett umdreht, befeuert unten schon ein guter Hüttengeist den Kachelofen und bereitet das Frühstück zu. Später gönnt man sich im „Haus der Sinne“ ein duftendes Heubad, entspannt in der großen Panoramasauna mit Blick auf die gegenüberliegenden Gipfel oder schaut den Kindern beim Eislaufen auf dem zugefrorenen Dorfteich zu. Und abends geht es ins nostalgische Gasthaus, wo ausschließlich Produkte benachbarter Bauernhöfe auf den Tisch kommen, oder aber man speist in der Holzknechthütte, die gerade einmal zwei Gäste samt Koch fasst und als kleinstes Restaurant der Welt fungiert. Auch im Sommer ist das Almdorf Heimat für kurze Zeit. Man erfährt eine Wiederbelebung der Sinne, eine Reduktion auf das Wesentliche. Heu riechen, Luft spüren und Ruhe finden. Einfach sein.</p>
<p><a href="http://www.almdorf.com">www.almdorf.com</a></p>
<figure id="attachment_4098" aria-describedby="caption-attachment-4098" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4098" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Kärnten-Werbung-Franz-Gerdl-TPB_20160812_TPB0001-1024x682.jpg" alt="Wandern, Radeln, Golfen aber auch Kulinarik stehen im Kärntner Spätsommer im Mittelpunkt. (c) Franz Gerdl. Kärnten Werbung" width="1024" height="682" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Kärnten-Werbung-Franz-Gerdl-TPB_20160812_TPB0001-1024x682.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Kärnten-Werbung-Franz-Gerdl-TPB_20160812_TPB0001-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Kärnten-Werbung-Franz-Gerdl-TPB_20160812_TPB0001-768x511.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Kärnten-Werbung-Franz-Gerdl-TPB_20160812_TPB0001.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-4098" class="wp-caption-text">Wandern, Radeln, Golfen aber auch Kulinarik stehen im Kärntner Spätsommer im Mittelpunkt. (c) Franz Gerdl. Kärnten Werbung</figcaption></figure>
<hr />
<h2><strong>Berühmte Kärntner</strong></h2>
<h3><strong> </strong><strong>Ingeborg Bachmann</strong></h3>
<ul>
<li>25. Juni 1926 in Klagenfurt †17. Oktober 1973 in Rom</li>
</ul>
<blockquote><p>„Ich existiere nur, wenn ich schreibe.“</p></blockquote>
<p>Ingeborg Bachmanns Sprache ist gewagt und gewaltig, fantasievoll und brillant, leuchtet in die stillsten Winkel menschlicher Empfindungen und gesellschaftlicher Abgründe, seziert feinsinnig die Verwicklungen zwischen Frauen und Männern. Bachmann kam in Kärnten zur Welt und studierte nach dem Krieg Philosophie, Psychologie, Germanistik und Rechtswissenschaften. Schon während des Studiums, mit 21 Jahren, veröffentlichte sie erste Erzählungen und Gedichte. Nach ihrer Promotion gilt sie bald als die <strong>bedeutendste deutschsprachige Lyrikerin und Schriftstellerin der Nachkriegsliteratur</strong>. 1953 übersiedelt sie nach Italien und lebt zunächst in einer Künstlerkolonie auf der Insel Ischia, später in Neapel und Rom. Sie ist mit bedeutenden Komponisten, bildenden Künstlern, Literaten und Philosophen befreundet; mit einigen davon hat sie Liebesbeziehungen, etwa mit Jacob Taubes oder Paul Celan.</p>
<p>Neben Lyrik und Prosa veröffentlicht sie Libretti und Hörspiele, fertigt Übersetzungen an und schreibt Essays. Trotz ihres Erfolges und obwohl sie bedeutende Preise gewinnt, geht sie Ende 1957 aus Geldnot nach München, um für den Bayerischen Rundfunk als Dramaturgin zu arbeiten. Im Jahr darauf wird sie die Geliebte von Max Frisch und zieht zu ihm nach Zürich. Die Beziehung verläuft konfliktreich, und nach der endgültigen Trennung 1962 muss Bachmann sich wegen Sucht- und Seelenproblemen mehrfach in Krankenhäuser einweisen lassen. Nach einem Jahr als Artist in Residence in Berlin kehrt sie nach Rom zurück und veröffentlicht nur noch sporadisch Gedichte. Sie ist alkoholkrank und abhängig von Tabletten. In der Nacht zum 26. September 1973 fängt ihre Wohnung durch eine brennende Zigarette Feuer. Bachmann wird schwer verletzt und stirbt drei Wochen darauf mit nur 47 Jahren.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Ingeborg Bachmann Forum</strong><br />
<a href="http://www.ingeborg-bachmann-forum.de">www.ingeborg-bachmann-forum.de</a></li>
<li><strong>ingeborg</strong>&#8211;<strong>bachmann</strong><br />
Über aktuelle Veranstaltungen informiert der Literatur-Verein i:b:<br />
<a href="http://www.ingeborg-bachmann.cc">www.ingeborg-bachmann.cc</a></li>
<li><strong>Bachmannpreis</strong><br />
<a href="http://www.bachmannpreis.eu">www.bachmannpreis.eu</a></li>
</ul>
<hr />
<h3><strong>Peter Turrini</strong></h3>
<ul>
<li>26. September 1944 in St. Margarethen, Kärnten</li>
</ul>
<blockquote><p>„Keine meiner Übertreibungen war so maßlos wie die Wirklichkeit.“</p></blockquote>
<p>Nachdem Peter Turrini in seiner Kärntner Heimat die Handelsschule abgeschlossen hat, schlägt er sich gut sieben Jahre lang mit verschiedenen Berufen durch. Er ist Lagerarbeiter, Metallarbeiter, versuchte sich im Hotelgewerbe und arbeitet als Werbetexter. 1967 schreibt er auf einer griechischen Insel in einem „verzweifelten Selbstreinigungsprozess“ das provokant-sozialkritische Theaterstück „Rozznjogd“, das die Fremdbestimmung der Menschen behandelt – etwa durch Familie, Gesellschaft und Kultur: Ein Liebespaar will sich auf eine Müllhalde besser kennen lernen, was in einen zerstörerischen seelischen und körperlichen Striptease ausufert und tragisch endet. Der Dichter H.C. Artmann empfiehlt das Stück einem Verlag, 1971 wird es am Wiener Volkstheater aufgeführt, löst einen Skandal aus und macht Turrini über Nacht als Enfant Terrible berühmt. Diesem Ruf wird er auch weiterhin gerecht: Er schreibt gesellschaftskritische Stücke, Essays und viel beachtete Reden über Themen wie Fremdenhass, Opportunismus, den perversen Druck der Arbeitswelt, den „Alltag der Unterdrückung, die normale Katastrophe” und vieles mehr.</p>
<p>Oft geht es um Sex und Gewalt, er ätzt gegen moralische Werte und Lebenslügen. Seine Helden sind besessen, mitunter zornig und vulgär. Wenn er in krassesten Farben übertreibt, dann nur, wie er sagt, um der Wirklichkeit annähernd gerecht zu werden. Seine TV-Serie „Alpensaga“ (über das Leben österreichischer Bauern zwischen 1900 und 1945) löst heftige Kontroversen aus. Von seiner nächsten Fernseharbeit, der vierteiligen „<strong>Arbeitersaga</strong>“, werden schließlich nur drei Teile gesendet. Mit bissigem Humor liebt Turrini Österreich für seine theatralische Verlogenheit, die ihm eine unendliche Quelle der Inspiration bietet. Er bezeichnet sich als zutiefst katholischen Gotteslästerer und behauptet ein „Heimatdichter“ zu sein, der Österreich als Unschuld heuchelndes „Hawaii Mitteleuropas“ mit nicht aufgearbeiteter Nazivergangenheit beschreibt. Peter Turrini wird oft als der erfolgreichste lebende Dramatiker Österreichs genannt, seine Stücke wurden in 30 Sprachen übersetzt und weltweit aufgeführt.</p>
<p><strong>BUCHTIPP:</strong></p>
<p><strong>Masken und Gesicht</strong> Peter Turini im Portrait Von Silke Hassler und Herbert Neubauer Verlag Wieser</p>
<hr />
<h3><strong>Peter Handke</strong></h3>
<p>*6. Dezember 1942 in Griffen, Kärnten</p>
<blockquote><p>&#8222;(&#8230;) dass die Literatur mit der Sprache gemacht wird, und nicht mit den Dingen, die mit der Sprache beschrieben werden&#8220;.</p></blockquote>
<p>Peter Handke wurde mit 23 Jahren durch einen Eklat berühmt. 1966, kurz vor Erscheinen seines ersten Romans „Die Hornissen“, ergriff er auf einer Tagung der Gruppe 47 das Mikrophon und beschimpfte ausgiebig die anderen Autoren, aber auch die Kritiker. Das neue Mitglied warf den älteren Kollegen &#8222;Beschreibungsimpotenz&#8220; vor, nannte ihre Prosa dumm und läppisch und löste eine literarische Grundsatzdebatte aus, die bald darauf zum Ende der Gruppe führte. Einen ähnlichen Ton schlägt er in seinem Sprechstück „<strong>Publikumsbeschimpfung</strong>“ an, wo er versucht, die Zuhörer aus ihrer Trägheit als Konsumenten von Kultur aufzurütteln. Der Ruf als Enfant Terrible war gesichert. Handkes Frühwerk gilt als wesentlicher Beitrag zur sprachexperimentellen Literatur, wendet sich gegen die traditionellen literarischen Formen, gegen die direkte Gesellschaftskritik durch die Literatur und gegen die Erwartungen des Publikums. Später findet er zu eher traditionellen Erzähltechniken, beschäftigt sich intensiv mit dem Werk Adalbert Stifters, schreibt über Selbstfindungsprozesse, das Verhältnis zwischen Individuum und Welt, reflektiert den Schreibprozess selbst oder kritisiert die Bilderflut durch die Medien. Und er sorgt weiter für Aufregung. In der Diskussion um die Jugoslawienkriege ergreift er Partei für Serbien, besucht Slobodan Milosevic im Gefängnis von Den Haag und spricht auf dessen Beerdigung.</p>
<p>In der Öffentlichkeit übertönt die Aufregung über seine provokanten Äußerungen – auch zu anderen Themen – nicht selten seine sehr interessanten Ansichten. Nach verschiedenen Stationen im Ausland und einer ausgedehnten Weltreise lebt Peter Handke heute in Chaville bei Paris. Trotz aller Kontroversen gilt er als einer der bedeutendsten Autoren der Gegenwart.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Stift Griffen</strong><br />
Peter Handke Ausstellung<br />
Tel.: +43 4233 2029<br />
Öffnungszeiten: ganzjährig, nach telefonischer Vereinbarung<br />
Montag Ruhetag<br />
Öffnungszeiten | 1.Mai &#8211; 30.Juni und 1.September – 31. Oktober 9-12 u. 13-17 Uhr |<br />
| 1.Juli &#8211; 31. August täglich 9-17 Uhr geöffnet |<br />
<a href="http://www.kulturdreieck-suedkaernten.at/Kulturstandorte/griffen.html">www.kulturdreieck-suedkaernten.at/Kulturstandorte/griffen.html</a></li>
<li><strong>Österreichische Nationalbibliothek</strong><br />
<a href="http://www.onb.ac.at">www.onb.ac.at</a></li>
</ul>
<p>Titelbild: Boot am Weissensee in Kärnten. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Podpera</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausflüge in Kärnten</title>
		<link>https://reisewiki.at/tipps-ausfluege-kaernten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 14:24:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kärnten-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=942</guid>

					<description><![CDATA[Lust auf einen Ausflug? Kärnten bietet viele tolle Ziele: Wir haben die spannendsten Ausflugsdestinationen für Sie zusammengestellt: Erleben Sie Kunst und Kultur, Action und Abenteuer <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/tipps-ausfluege-kaernten/" title="Ausflüge in Kärnten">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lust auf einen Ausflug? Kärnten bietet viele tolle Ziele: Wir haben die spannendsten Ausflugsdestinationen für Sie zusammengestellt: Erleben Sie Kunst und Kultur, Action und Abenteuer oder tolle Familienziele. Wandern und mountainbiken Sie mit uns in die schönsten und oft noch unentdeckten Ecken von Österreichs südlichstem Bundesland.</p>
<h2>Stift Ossiach</h2>
<p>Die Ufer des idyllischen Ossiacher Sees locken mit Badefreuden – und mit architektonischen Juwelen. Vor allem mit dem rund tausendjährigen Stift Ossiach, ein ehemaliges Benediktinerstift und eines der wichtigsten Wahrzeichen der Kärntner. Hier trifft sich alte Geschichte und neue Baukunst. Das Stift wurde aufsehenerregend saniert, umgebaut und mit einem imposanten Konzerthaus erweitert. Ein herrliches Ambiente – bei den kulturellen Veranstaltungen wird die semitransparente Fassade spektakulär hinterleuchtet.</p>
<p><u><a href="http://www.pfarre-ossiach.at">www.pfarre-ossiach.at</a></u></p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/13048/thumb_preview_a570107d-9892-4f48-aec0-4e9919dd4275.jpg" alt="Stift Ossiach am Ossiachersee in Kärnten. © Region Villach Tourismus, Fotograf: Michael Stabentheiner" width="880" height="587" /><figcaption class="wp-caption-text">Stift Ossiach am Ossiachersee in Kärnten. © Region Villach Tourismus, Fotograf: Michael Stabentheiner</figcaption></figure>
<hr />
<h2><strong>Museum des Nötscher Kreises</strong></h2>
<p><strong>Kunst und Provinz – zwei Begriffe, die sich ausschließen? Weit gefehlt! Im dörflich strukturierten Nötsch in Kärnten wurde die Geschichte der österreichischen Bildenden Kunst maßgeblich mitgeschrieben.</strong></p>
<p>Es gibt Orte, da verdichten sich künstlerische Inspirationen und kumulieren Künstlergestalten, die sich gegenseitig beeinflussen und befruchten. Ein solcher Ort ist das kleine Nötsch im Kärntner Gailtal. Das Museum des Nötscher Kreises vereinigt Werke von Malern, die einerseits in dieser Region geboren wurden – wie Sebastian Isepp und Franz Wiegele – oder von auswärts nach Nötsch gezogen sind – wie Anton Kolig und Anton Mahringer. Diese lose Gruppe von Malern stand im künstlerischen Austausch mit der Wiener Secession und so bedeutenden Malern wie Egon Schiele oder Oskar Kokoschka. Der Nötscher Malerkreis nimmt insofern eine Sonderstellung in der Bildenden Kunst ein, als er den österreichischen Expressionismus in der Zwischenkriegszeit wesentlich prägte. Das Museum gibt einen repräsentativen Querschnitt seiner Arbeiten, die vor allem durch ihre ausdrucksvolle, kräftige Farbgebung bestechen. Vom Museum aus, das etwas unscheinbar im Ortszentrum von Nötsch – in der ehemaligen Bäckerei und Mühle der Familie des Malers Franz Wiegele – liegt, hat man einen schönen Blick auf die archaische Felslandschaft des Dobratsch und ahnt so, wie viel Inspiration hier die Natur den Malern zu geben vermochte.</p>
<p><a href="http://www.noetscherkreis.at">http://www.noetscherkreis.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Skywalk Kölnbreinsperre</strong></h2>
<p>Man muss kein Extremsportler sein, um spektakuläre Aussichten zu erleben. Der gewisse Nervenkitzel ist auch garantiert, wenn man, auf einem Glasboden stehend, hunderte Meter über dem Abgrund schwebt und dabei in die Tiefe blickt. Auf 1.933 Metern Seehöhe bietet der <strong>Skywalk Kölnbreinsperre</strong> in Kärnten einen fantastischen Tiefblick von Österreichs höchster Staumauer. Die 2010 eröffnete Attraktion befindet sich am Ende der Malta Hochalmstraße. Eine filigrane, über die Staumauer hängende Plattform aus Metall und Glas schwebt über dem Abgrund. Sitzstufen in der Mitte des Skywalks laden zum Verweilen ein und der eingearbeitete Glasboden ermöglicht freie Sicht auf 200 Meter Tiefe unterhalb der Plattform.</p>
<p><strong>Skywalk Kölnbreinsperre</strong><br />
<a href="http://www.kaernten.at/de.aspx/Sehenswertes/View/224">www.kaernten.at/de.aspx/Sehenswertes/View/224</a></p>
<hr />
<h2><strong>Büchsenmachermuseum</strong></h2>
<p>Der Reiz der Landschaft, die intakte Lebens- und Erlebensqualität und die Begegnung von Mensch und Natur spiegeln sich auch in den Räumen des Büchsenmacher- und Jagdmuseums im Schloss Ferlach wider. In einer eindrucksvollen Schau begibt man sich auf eine einzigartige Spurensuche und findet Wege zu den Themen Natur, Mensch, Jagd und Gesellschaft. Führungen sind jederzeit nach Voranmeldung möglich.</p>
<p>Während einer Führung durch die Büchsenmacherstadt treffen Sie auf Tradition und Moderne: von alten Gewerken und Büchsenmachertradition über das Maschinenwesen der Jahre um 1900 bis zur modernen Schule der Waffentechnik.<br />
<a href="http://www.ferlach.at">www.ferlach.at</a></p>
<p><strong>Tipp</strong>: Erkunden Sie auch das nahegelegene Schloss Hollenburg!</p>
<figure style="width: 663px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/8929/thumb_preview_9ab1ca0b-4481-416c-a6ed-dede1759547d.jpg" alt="Arkadenhof von Schloss Hollenburg bei Ferlach/ Kärnten. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler" width="663" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Arkadenhof von Schloss Hollenburg bei Ferlach/ Kärnten. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler</figcaption></figure>
<hr />
<h2><strong>Museum Moderner Kunst Kärnten</strong></h2>
<p>Das MMKK hat sich zu einer führenden Adresse für moderne und zeitgenössische Kunst im Alpen-Adria-Raum entwickelt. Die hauseigene Burgkapelle steht als Projekt- und Installationsraum jungen Künstlern zur Verfügung. Burggasse 8 9020 Klagenfurt <a href="http://www.mmkk.at">www.mmkk.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Museum Liaunig</strong></h2>
<p>Das Museum verfügt über eine der größten Sammlungen österreichischer Kunst ab 1950, von Malerei, Grafik über Plastik und Objektkunst, ergänzt durch markante Werke ausländischer Maler und Plastiker wie Tony Cragg, Robert Motherwell und Georges Mathieu.</p>
<p>9155 Neuhaus 41 <a href="http://www.museumliaunig.at">www.museumliaunig.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Bienenmuseum im Rosental<br />
</strong></h2>
<p>Die Region wartet mit einem Bienenmuseum auf. In Kirschentheuer (ca. 10 km südlich von Klagenfurt) mitten in der Region des wunderbaren Rosentals. Öffnungszeiten: 1. Mai-1. Juli und 1.-30. September: Samstag, Sonntag, Feiertag &#8211; 13 bis 18 Uhr Juli, August: Dienstag bis Sonntag &#8211; 13 bis 18 Uhr 9162 Kirschentheuer 6 Tel: +43 4227 5119 E-Mail: <a href="mailto:bienenmuseum@aon.at">bienenmuseum@aon.at</a> <a href="http://www.carnica-rosental.at">www.carnica-rosental.at</a></p>
<hr />
<h2>Tscheppaschlucht in Ferlach</h2>
<p>Knapp zwei Kilometer sind es vom Eingang der Tscheppaschlucht am „Goldenen Brünnl“ bis zum Ende an der Einmündung des Bodenbachs in den Loiblbach. Die Schlucht entstand im Laufe von Millionen von Jahren durch Wasserkraft, und der Weg hindurch ist gesäumt von Attraktionen wie dem Tschaukofall, dem Felsentor, der sogenannten Teufelsbrücke und einer einzigartigen Vegetation. Wer ihn passieren will, sollte zumindest trittsicher sein – schließlich gilt es, einige Leitern, Steige und schwankende Brücken zu überwinden! Doch die Route ist durchaus familienfreundlich und auch mit Kindern problemlos zu bewältigen. Dabei kann man sich zwischen drei Wegvarianten entscheiden, an deren Ende sich jeweils eine Bushaltestelle befindet, von der man zurück zum Ausgangspunkt fahren kann. Wer in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist, der kann auch mit dem Tscheppaschlucht-Bus zum zentralen Aussichtspunkt fahren, von dem aus mehrere Wasserfälle zu sehen sind. Außerdem befindet sich am Anfang der Tscheppaschlucht der erste Waldseilpark Kärntens mit sieben unterschiedlichen Parcours. Hier gibt es außerdem Österreichs größter Flying-Fox-Bahn – die 300 Meter lange und bis zu 42 Meter hohe Tschepparutsche.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.tscheppaschlucht.at">www.tscheppaschlucht.at</a></li>
<li><a href="http://www.ferlach.at">www.ferlach.at</a></li>
<li><a href="http://www.waldseilpark-tscheppaschlucht.at">www.waldseilpark-tscheppaschlucht.at</a></li>
</ul>
<p>(c) Beitragsbild: Bildstock in Faak am Faaker See. © Österreich Werbung, Fotograf: Herzberger</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gut essen und wohnen in Kärnten: 14 Empfehlungen</title>
		<link>https://reisewiki.at/kaese-oesterreichische-kueche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 11:50:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kärnten-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=925</guid>

					<description><![CDATA[Der „Bachler“ in Althofen- ein Eldorado für Käse-Freaks Herzstück des Lokals ist die Küche, wo der ausgebildete und mit Begeisterung praktizierende „Käsesommelier“ Gottfried Bachler sowohl <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/kaese-oesterreichische-kueche/" title="Gut essen und wohnen in Kärnten: 14 Empfehlungen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Der „Bachler“ in Althofen- ein Eldorado für Käse-Freaks<br />
</strong></h2>
<p>Herzstück des Lokals ist die Küche, wo der ausgebildete und mit Begeisterung praktizierende „Käsesommelier“ Gottfried Bachler sowohl auf Traditionelles wie Kärntner Nudeln mit verschiedenen Füllungen als auch auf Avantgardistisches à la Crépinettes vom Reh mit Kastaniengnocchi oder Lammkotelettes mit Lasagne von Cous-Cous setzt. Wichtig dabei ist ihm aber immer die Qualität der verwendeten Produkte, die, wenn irgend möglich, aus der Region stammen. Selbiges gilt im übertragenen Sinne auch für die von Ingrid Bachler gehüteten Kellerschätze: Bei rund 700 Positionen auf der Weinkarte findet sich auch eine eigene Seite für die neuen Kärntner Weine und die Orange &amp; Natural Weine.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Restaurant Bachler, Silberegger Straße 1, 9330 Althofen. <a href="http://www.bachler.co.at">www.bachler.co.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Zum Bären in </strong>Bad St. Leonhard</h2>
<p>Man hat in diesem Lokal die Qual der Wahl: Das Menü von Josef Trippolt, dem Senior, oder das von Josef „Seppi“ Trippolt, dem Junior? Reine Geschmackssache, könnte man sagen, doch die beiden Herren machen es dem Gast wirklich nicht leicht. Denn im „Paradies Kärntens“, wie die Trippolts das idyllisch gelegene Städtchen Bad St. Leonhard nennen, liefern sich die beiden Herren ein freundschaftliches „Kochduell“, bei dem sie in der Küche Seite an Seite zum Wohl der Gäste werken. Großer Wert wird auf den „Mittagstisch“ gelegt, bei dem mit täglich wechselndem Programm frisch und schnell dreigängig aufgekocht wird. Richtig Gas gegeben wird dann am Abend, wenn es darum geht, aus heimischen Produkten das Beste herauszuholen. Das beginnt ganz harmlos, etwa mit Kärntner Nudeln vom Feinsten, führt aber dann zu raffinierten Kreationen wie etwa Zartes vom Tauernlamm in Honig-Lavendel, Ricotta-Strucchi und Süßzwiebelcreme oder gefüllte Ochsenschwanzknöderln im roten Lorbeerpaprika-Lavendelbalsam.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Restaurant Trippolts Zum Bären, Hauptplatz 7, 9462 Bad St. Leonhard. <a href="http://www.zumbaeren.at">www.zumbaeren.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Fischrestaurant Sicher &#8211; bekannt für seinen Saiblingskaviar<br />
</strong></h2>
<p><strong>Saibling und Forelle kommen hier frisch auf den Tisch, und der Saiblingskaviar des Hauses ist eine weithin bekannte Delikatesse.</strong></p>
<p>Die Qualität der Küche und die innovativen Fischspezialitäten – allen voran der Saiblingskaviar, der heute in vielen gut sortierten Feinkostgeschäften des Landes zu finden ist – brachten dem Restaurant einen hervorragenden Ruf als eines der besten Fischlokale des Landes ein. Inzwischen wird der Betrieb von den Söhnen der Familie geführt, wobei Michael Sicher der innovative Geist in der Küche ist, während Wolfgang das Restaurant leitet und dafür sorgt, dass zu den Kreationen seines Bruders auch immer der passende Wein ins Glas kommt. Die verwendeten Produkte – neben Fischen, Krebserln und Co. auch Wachteleier, Kräuter und Gemüse – stammen zu einem guten Teil aus der eigenen Landwirtschaft oder von Betrieben aus der Region. Daraus kocht Michael Sicher Gerichte wie Kärntner Bachkrebse mit Zucker-Erbsen, Ricotta-Cannelloni und Wachtelei, pochierten Seesaibling mit Venere-Risotto oder Sicher´s Fische mit Gurke – Apfel – Gazpacho und Saiblingskaviar, für die der Betrieb von diversen Lokalführern bereits höchste Auszeichnungen eingefahren hat.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Fischrestaurant Sicher, Mühlenweg 2, 9121 Tainach. <a href="http://www.sicherrestaurant.at">www.sicherrestaurant.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Gasthof Hinteregger in </strong>St. Oswald mit eigener Bio-Landwirtschaft</h2>
<p>Um zum Hinteregger zu gelangen, muss man bis zum Talschluss von St. Oswald wandern oder fahren. Die Speisen im Gasthof Hinteregger kann man guten Gewissens genießen. Fleisch, Milch, Butter, Würste, Schinken und Speck kommen aus der eigenen, kontrollierten Biolandwirtschaft, die dem Gasthaus direkt angeschlossen ist. Selbst der Salat und die Kräuter wachsen im Hausgarten, was auf 1.400 Metern gar nicht so selbstverständlich ist. In den Kärntner Nudeln findet man die Minze wieder, die vor dem Haus wächst und in den Kletznnudeln die Birnen vom Baum. Gut beraten ist man mit Fleischigem, der Zwiebelrostbraten, die Schweinskoteletts und der Schweinsbraten, sind gleichermaßen gut und biologisch. Im Frühling stehen Spargel- und Bärlauchgerichte auf der Speisekarte. Die Köchin erfreut aber auch mit einem flaumigen Topfenstrudel mit Vanillesauce, Apfelknöderln in Mostsauce und manchmal mit Dukatenbuchteln.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Hinteregger, Rosennockstraße 56, 9546 Bad Kleinkirchheim / St.Oswald. <a href="http://www.gasthof-hinteregger.at">www.gasthof-hinteregger.at</a></p>
<hr />
<h2>Brunnwirt Kassl in Guttaring &#8211; berühmt für sein Salatbuffet</h2>
<p>Der Brunnwirt Kassl ist einer dieser traditionellen Landgasthöfe, die schon seit Jahrzehnten etwas mehr als normale Gastronomie bieten. Das zeigt sich am Qualitätsanspruch bei den Rohprodukten, bei der Weinauswahl und an Details wie dem durchdachten Salatbuffet, das in dieser Art seinesgleichen sucht. Das Fleisch kam bis vor einigen Jahren aus der eigenen Fleischhauerei, nun wird es von regionalen Partnern geliefert. Klassisch sind hier die beiden täglichen Menüs, vorbildhaft in Geschmack und in Preis-Leistung. Sonntags ist die gefüllte Kalbsbrust der nicht wegdenkbare Klassiker, meistens am Samstag steht ein Tafelspitz mit einer Fülle an Beilagen auf der Speisekarte. Auch gebackenes Bries und glacierte Kalbsleber werden angeboten, oder man freut sich über zarte Steaks sowie Carpaccio vom Fisch, der vorwiegend aus Kärnten kommt, aus der Zucht von Markus Payr in der Sirnitz. Im Frühjahr steht der Spargel aus dem Lavanttal auf dem Speisenkalender, im November das besonders zarte Kärntner Gansl. Natürlich sind auch die Kärntner Nudeln hausgemacht, obwohl es im Ort eine Nudelmanufaktur gäbe. Zu guter Letzt ist auch das Angebot an Cremeschnitten, Kuchen und Torten erwähnenswert.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Brunnwirt Kassl, Unterer Markt 2, 9334 Guttarin. <a href="http://www.kassl-brunnwirt.at">www.kassl-brunnwirt.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Einkehrgasthof Grünwald in </strong>St. Daniel &#8211; ein Tipp für Nudelfans</h2>
<p><strong>Nirgendwo in ganz Kärnten wird die Tradition der gefüllten Nudeln so gepflegt wie beim Einkehrgasthof Grünwald.</strong></p>
<p>Die beiden Schwestern Gudrun und Ingeborg Daberer führen diesen schönen Gasthof in fünfter Generation. Es gibt neben gemütlichen Stuben und Gastgarten auch einen Kinosaal und eine Naturkegelbahn. Man könnte den Grünwald auch als Kärntner-Nudel-Kulturzentrum bezeichnen. Nirgends im ganzen Land wird die Tradition der gefüllten Nudeln (oder Krapfen), so gepflegt wie hier. Auf der Homepage findet man insgesamt 35 Füllungen für die handgekrendelte (so heißt das Verschließen des Teiges) große Nudel. Almschotten, Spargel-Rosmarin, Fenchel-Mangold, Räucherforelle, Chili, Kastanie-Zwetschke, Mohn-Nougat, Kirsch, Topfen-Melisse sind neben der klassischen Käse-, Fleisch- und Kletzenfülle einige der „Sonderfüllungen“, von denen es stets ca. zehn, während der Nudl-Kudl-Mudl-Wochen im Oktober aber alle zu verkosten gibt. Ingeborg Daberer bietet ihren Gästen auch klassische Hausmannskost, mit Rindsuppen mit allerlei Knödeleinlagen, mit  Rostbraten, mit klassischen Braten vom Schwein oder Kalb aus eigener Landwirtschaft und mit Gailtaler Forellen vom Züchter Stofan in geräucherter oder gebratener Form.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Einkehrgasthof Grünwald, St. Daniel 17, 9635 Dellach/Gail. <a href="http://www.gruenwald.dellach.at">www.gruenwald.dellach.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Hotel Hochschober auf der </strong>Turracher Höhe</h2>
<p>Nebelschwaden über dem See und ein chinesischer Turm mitten in den Kärntner Nockbergen: Wer sich dem Hochschober aus der Steiermark kommend über die Passstraße nähert, glaubt zunächst einmal, eine Fata Morgana vor sich zu sehen. Doch die Herberge auf 1.763 Höhenmetern ist alles andere als eine Sinnestäuschung! Und das mit den Nebelschwaden und dem Turm ist auch schnell erklärt: Erstere resultieren aus dem 30 °C warmen See-Pool, in dem ganzjährig unter freiem Himmel gebadet werden kann. Und Letzterer beherbergt neben Meditations- und Behandlungsräumen im asiatischen Ambiente auch eine Teestube. Was Wellness-Fans und Erholungssuchende außerdem vorfinden: diverse Saunen, Dampfgrotten, ein Hamam, Indoor-Pools sowie eine Beauty-Abteilung. Der familiengeführte Betrieb zählt außerdem zur Vereinigung der Reading Hotels &amp; Resorts mit eigene Bibliothek mit offenem Kamin sowie Lesungen und sonstige literarische Veranstaltungen. .</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Hotel Hochschober, 9565 Turracher Höhe 5. <a href="http://www.hochschober.com">www.hochschober.com</a></p>
<hr />
<h2><strong>Werzer’s Hotel Resort in </strong>Pörtschach</h2>
<p><strong>Das Ganzjahres-4*-Superior Hotel zählt zu den Top-Adressen am Wörthersee und lädt im Sommer zum Familien-Badeurlaub im historisch renovierten Badehaus ein.<br />
</strong></p>
<p>Das unter Denkmalschutz stehende Badehaus des Hotels aus dem Jahr 1895 wurde mittlerweile renoviert. Auf der einen Seite befindet sich ein kleines Restaurant mit Seeterrasse – in der Seelounge werden kleine Gerichte aus der Kärntner Küche und bei Sonnenuntergang Gala-Diners serviert; auf der anderen Seite befindet sich die Saunalandschaft mit einem beheizten Außenpool im See, der sogar im Winter zum Schwimmen im Freien einlädt.</p>
<p>Das Kinderland besteht aus einem In- und Outdoorbereich: Unter Aufsicht können die Kids im Außenbereich klettern, springen und Sandburgen bauen, im Innenbereich gibt es einen eigenen Turnsaal samt Kletterbereich und eine Kinderküche. Das Werzer’s Hotel Resort ist allerdings kein ausgewiesenes Kinderhotel, sondern auf Familienurlaub ausgerichtet.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Werzer’s Hotels am Wörthersee, Werzerpromenade 8, 9210 Pörtschach. <a href="http://www.werzers.at">http://www.werzers.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Villa Verdin in </strong>Millstatt</h2>
<p><strong>Die Villa Verdin liegt direkt am Millstätter See, ist ein Refugium für Künstler, Kreative und andere unkonventionelle Hotelgäste, denen charmantes Chaos sympathischer ist als unterkühlter Perfektionismus.</strong></p>
<p>Angesagter Shabby Chic und ausufernder Spieltrieb – aus diesen beiden Komponenten haben die Besitzer der Villa Verdin ein Hotel erschaffen, wie es kein zweites in Österreich geben dürfte: Hier trifft der röhrende Hirsch an der Wand auf die glitzernde Disco-Kugel an der Decke und der alpenländische Herrgottswinkel auf das asiatische Buddha-Ensemble. Dazu Zimmer, die sich apfelgrün gelackt, mit Zebrafell bespannt, mit schrägen Fifties-Fauteuils eingerichtet oder opulent-orientalisch mit goldenen Wänden und silbernen Lustern präsentieren. Zugegeben, das ist nicht nach jedermanns Geschmack, doch überzeugte „Verdinianer“ wissen das ausgefallene Ambiente ebenso zu schätzen wie das ungewöhnliche Küchenkonzept: Auf den Tisch kommt „einfache, regionale Küche aus dem italienisch-slowenisch-österreichischen Dreiländereck“. Die meisten Zutaten stammen von benachbarten Bio-Bauernhöfen oder direkt vom Markt im nahen Udine. Gespeist wird von flohmarktbuntem Geschirr. Auf der Getränkekarte findet sich Bier aus Murau sowie Kaffee aus Triest, und mitunter wird so ein Essen von einer Weinprobe begleitet, bei der die Weine österreichischer Winzer kredenzt werden. An anderen Abenden lädt ein DJ zum Dinner-Dance.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Villa Verdin, Seestraße 69, 9872 Millstatt am See. <a href="http://www.villaverdin.at">www.villaverdin.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Art-Lodge in </strong>Verditz</h2>
<p><strong>Viel Kunst, wenige Zimmer, ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein sowie die Traumlage in den Nockbergen haben die Art-Lodge zu einem der außergewöhnlichsten Hotels Österreichs gemacht.<br />
</strong></p>
<p>„Manche Kunst wohnt im Museum, andere in privaten Sammlungen. Unsere kleine Sammlung lebt im Hotel“, erklärt Katrin Liesefeld-Jordan. 2007 kam die gebürtige Deutsche mit ihrem Mann Dirk Jordan nach Kärnten, um sich hier den Traum vom eigenen kleinen Hotel samt Privatgalerie zu erfüllen. Den mitten im Skigebiet Verditz gelegenen, mehr als 300 Jahre alten Rohrerhof entdeckten die beiden Ex-Werber vom Sessellift aus. 364 Tage lang haben sie ihn nach dem Kauf renoviert, rückgebaut und neugestaltet. Heute ist er ein wahres „Kunststückchen“ mit insgesamt zehn individuell eingerichteten Zimmern und Suiten sowie der umfangreichen Gemälde- und Skulpturensammlung der Eigentümer, die sich auf alle Räume des Hauses sowie den Garten verteilt. Außerdem verfügt die Art-Lodge über ein eigenes Restaurant, in dem Bio-Slowfood aus der Region auf den Tisch kommt. Für Veggie- oder Vegan-Fans gibt es entsprechend abgestimmte Menüs. Ebenso öko: der Schwimmteich, der den ansonsten üblichen Pool ersetzt und zusammen mit einer Sauna und einer Infrarotkabine im ehemaligen Tischlerschuppen den kleinen Wellness-Bereich bildet. Interessant für Wintersportler: Wem das kleine Skigebiet vor dem Hotel nicht ausreicht, der kann im angrenzenden Dreiländereck Österreich-Slowenien-Italien mit einem Extraskipass abfahren. Und wer die Art-Lodge für sich und seine Freunde allein haben möchte, der kann das Haus für einen Urlaub auch exklusiv buchen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>artlodge, Verditzerstr. 52, 9542 Verditz/Afritz. <a href="http://www.art-lodge.com">www.art-lodge.com</a></p>
<hr />
<h2><strong>Mountain Resort Feuerberg in </strong>Bodensdorf</h2>
<p><strong>Im Sommer wie im Winter logieren in dem auf der Gerlitzen Alpe in 1.766 m Seehöhe über der Baumgrenze gelegene Hotel mit seinen Chalets vor allem ruhesuchende Paare. Während der Ferienzeiten kann es am Feuerberg allerdings ein bisschen lebhafter zugehen, denn dann ist das Resort ein Familienhotel.</strong></p>
<p>Das Hotel Feuerberg ist ein Haus, in dem sich alle Generationen wohlfühlen sollen. Der großzügig angelegte Spa-Bereich besitzt insgesamt fünf Pools, wovon zwei ausschließlich den Erwachsenen gehören sowie fünf von neun Saunen, in die anderen vier dürfen auch die Kids und Teens. Zutrittsbeschränkungen gibt es auch bei den zehn verschiedenen Ruheräumen. Der  ansprechende Spa-Bereich ist der Hauptgrund, warum viele Gäste immer wiederkommen. Vom Saunaturm mit der Zirben-Schwitzstube, der Infrarot-Herzerlsauna, die als „Privatsauna“ gedacht ist, oder dem Sufi-Bad, einem Soledampfbad, sind es nur wenige Schritte zum Jungbrunnen, dem kühlen Pool (20°), um sich nach einem Saunagang mit Aufguss oder einem Schwitzbad in der Himalaya-Sauna zu erfrischen.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/11837/thumb_preview_077613e8-4620-49d8-9d30-534b615e12e9.jpg" alt="Regeneration im Feuerberg Mountain Resort © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller" width="880" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Regeneration im Feuerberg Mountain Resort © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</figcaption></figure>
<p>Für die Kinder gibt es ein eigenes Kinderhaus mit Softplay-Anlage, Riesenrutsche und Kindertheater. Kulinarisch zählt der Feuerberg zu den führenden Hotels und lädt regelmäßig zum „Festival der Köche“, dessen Zutaten regionale Produkte, heimische Spitzenköche und kleine, feine Produzenten aus Österreich sind. Die Weinwoche ist ein Treffen von österreichischen Winzern, die Raritätenverkostungen, Weinworkshops, Weinmessen und Degustationen veranstalten. Chalet-Gäste können zwischen Hotel-Verwöhnpension oder Selbstversorger-Urlaub wählen und alle Angebote des Wellnesshotels nutzen. Die Lobby mit ihrem offenen Kamin ist permanente Ausstellungsfläche für Kärntner Malerinnen und Maler.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Feuerberg Mountain Resort, Gerlitzen Alpe, 9551 Bodernsdorf. <a href="http://www.hotel-feuerberg.at">www.hotel-feuerberg.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Almdorf Seinerzeit in </strong>Patergassen</h2>
<p>21 freistehende Almhütten, vier „Kaiserliche Jagdhäuser“ und drei Chalets mit privaten Saunen und dampfenden „Hot Tubs“ vor der Tür bietet das auf 1.400 Höhenmetern gelegene Almdorf Seinerzeit. Im nostalgischen Gasthaus kommen ausschließlich Produkte benachbarter Bauernhöfe auf den Tisch, oder aber man speist in der Holzknechthütte, wo gerade einmal zwei Gäste samt Koch Platz finden und die als kleinstes Restaurant der Welt fungiert. Das mehrgängige Menü wird auf einem offenen Feuer zubereitet. Angeboten werden auch saisonale Traditionskursen wie Speckschneiden, Holzhacken oder Kochen sowie  Tierbeobachtungen und geführten Wanderungen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Almdorf Seinerzeit, Fellacheralm, 9564 Patergassen bei Bad Kleinkirchheim. <a href="http://www.almdorf.com">www.almdorf.com</a></p>
<hr />
<h2>Apart Hotel Legendär in Steindorf am Ossiacher See</h2>
<p>Die private Atmosphäre eines Ferienappartements, kombiniert mit den Serviceleistungen eines Hotels – so lautet das Konzept des Apart Hotels Legendär. Insgesamt werden 20 Wohnungen, die allesamt über Terrasse oder Balkon mit Seeblick verfügen, angeboten. Die Größe beträgt je nach gebuchter Kategorie zwischen 55 und 75 Quadratmetern.</p>
<p>Jede Wohnung ist einer „Legende“ gewidmet und mit Details aus deren Leben ausgestattet. So befindet sich beispielsweise im Vincent-van-Gogh-Appartement eine Staffelei mit Kunstdruck, während im Refugium der Kennedys ein gerahmtes Marylin-Monroe-Foto auf dem Nachttisch steht oder Einsteins Reich mit einer hölzernen Rechenmaschine aufwarten kann. Darüber hinaus verfügen sämtliche Zimmer über offene Hightech-Küchen mit Induktionsherd und einen mit Weinen bestückten Weinkühlschrank. Nettes Detail für Hobbyköche, die am Wochenende oder spätabends anreisen: Im Mietpreis ist bereits die erste Grundausstattung an Lebensmitteln enthalten; darüber hinaus steht dem Gast während des gesamten Aufenthalts ein Lebensmittel-Lieferservice zur Verfügung. Wer keine Lust zum Kochen hat, kann unter verschiedenen Cateringanbietern wählen oder sich in der Kulinarik-Insel ein Menü aus der Legendär-Haubenküche bestellen. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen hauseigenen Privatkoch zu buchen, der dann im Appartement aufkocht.</p>
<p>Das Wellness- und Relax-Angebot: Neben Pool mit Gegenstromanlage und Liegewiese mit direktem Seezugang gibt es einen Saunapavillon sowie ein Spa direkt am Seeufer. Im Sommer lässt sich die Umgebung zu Land und Wasser mit Fahrrad und Boot erkunden; es gibt einen hauseigenen Fahrrad- und Bootsverleih.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Apart Hotel Legendär, Uferweg 47, 9552 Steindorf am Ossiacher See. <a href="http://www.aparthotel-legendaer.com">www.aparthotel-legendaer.com</a></p>
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<h2>Kleinsasserhof in Spittal an der Drau &#8211; für Fantasy-Fans</h2>
<p>Blutrot, Russischgrün oder vielleicht doch lieber Tiefseeblau? Wer im Kleinsasserhof absteigt, hat die Qual der Wahl, denn keines der insgesamt 16 Zimmer gleicht dem anderen. Jedes ist individuell gestaltet und in seiner eigenen, sehr speziellen Farbe gehalten. Das mag zunächst einmal gewöhnungsbedürftig erscheinen. Verglichen mit all den anderen Räumlichkeiten, mit denen der von außen so traditionell anmutende Kärntner Bauernhof aus dem 16. Jahrhundert aufwarten kann, ist es aber fast schon gewöhnlich. Nehmen wir zum Beispiel nur einmal die Lounge des Hauses, in der Che Guevara über einen ausgestopften Elch, einen lebensgroßen Porzellanleoparden und einen alten NASA-Astronautenanzug wacht. Oder aber die finnische Blockhütten-Sauna mit integrierter Bar und künstlichen Flamingos in der Dusche. Dann wäre noch das Restaurant, das der Gault Millau einst zu den kuriosesten in Kärnten zählte sowie mit 13 Punkten und einer Haube bewertete. Auf den Tisch kommen hier vor allem Produkte aus der eigenen Landwirtschaft. Serviert wird das Ganze in einem Ambiente, in dem zeitgenössische Kunst auf Heiligenbilder vom Flohmarkt, Buddha-Statuen aus Asien und so manches nicht näher zu definierende Sammlerstück des Besitzerehepaares trifft. Das mag zwar nicht nach jedermanns ästhetischem Geschmack sein – sehenswert ist es aber allemal. So wie auch der große Schwimmteich auf 1.000 Höhenmetern, den ein großer Fantasiegarten mit Vogelhauswald, Tierskulpturen und Traumpfaden umgibt.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Kleinsasserhof, Kleinsaß 3, 9800 Spittal an der Drau. <a href="http://www.kleinsasserhof.at">www.kleinsasserhof.at</a></p>
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