<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Niederösterreich</title>
	<atom:link href="https://reisewiki.at/tag/niederoesterreich/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://reisewiki.at</link>
	<description>Das Portal für kostenfreie Online-Reiseführer</description>
	<lastBuildDate>Tue, 02 Feb 2021 15:13:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.4.5</generator>

<image>
	<url>https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/favicon-192x192-150x150.png</url>
	<title>Niederösterreich</title>
	<link>https://reisewiki.at</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Themenwandern im Waldviertel</title>
		<link>https://reisewiki.at/wandern-kinder-waldviertel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 14:44:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wanderführer]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=2935</guid>

					<description><![CDATA[Was Sie schon immer über tierischen Sex wissen wollten: Themenwandern im Waldviertel Die österreichische Region Waldviertel (www.waldviertel.or.at) wurde bislang vom Massentourismus verschont und bietet besonders <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/wandern-kinder-waldviertel/" title="Themenwandern im Waldviertel">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Was Sie schon immer über tierischen Sex wissen wollten: Themenwandern im Waldviertel<br />
</b></p>
<p>Die österreichische Region Waldviertel (<a href="http://www.waldviertel.or.at/">www.waldviertel.or.at</a>) wurde bislang vom Massentourismus verschont und bietet besonders im südlichen Teil ein attraktives Angebot an Wanderwegen. Wildromantisch sind zum Beispiel die Wege entlang der Ysperklamm mit ihren zahlreichen kleinen und großen Wasserfällen.</p>
<p><b>Das Angebot an Themenwanderungen ist groß. </b>So führen etwa insgesamt 45 Wandertouren und ein regionaler Rundwanderweg zu den schönsten Plätzen des südlichen Waldviertels. Dabei müssen etliche Höhenunterschiede bewältigt werden, die für „echte“ Gipfelerlebnisse und mehrere Panoramapunkte mit Fernblick auf die nahen Alpen sorgen.</p>
<p>Die Themen sind vielfältig und mitunter ungewöhnlich. So verrät etwa das Nationalparkhaus Hardegg seinen Gästen im Mai „Was Sie schon immer über tierischen Sex wissen wollten&#8230;“. Es geht darum, warum Männchen im Tierreich oft so „aufgetakelt“ sind, warum Gottesanbeterinnen ihre Partner zum Fressen gern haben, wie der Kuckuck seinen Nachwuchs auslagert oder warum sich die süßen Marienkäfer alle zwei Tage einen neuen Partner suchen. Diese und andere Spielarten der Natur erfahren Interessierte bei einer Wanderung durch den Nationalpark Thayatal (nähere Infos unter Tel.: +43(2949)7005 oder <a data-blogger-escaped-href="mailto:office@np-thayatal.at">office@np-thayatal.at</a>).</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/1496/thumb_preview_37c00603-e22f-41e5-893a-f2fb508cf258.jpg" alt="Abend im Nationalpark Thayatal" width="844" height="660" data-ab-color="rgb(39,44,37)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Abend im Nationalpark Thayatal. Sonnenuntergang bei Hardegg im Weinviertel. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp G.</em></p>
<p>Ein besonderer Tipp ist das <strong>Teichwandern</strong> am Ottensteiner Stausee. Diese Teichplatte mit ihren vielen Gewässern bietet beschauliche und gemütliche Wanderungen in beliebiger Länge. Entlang der Teichwanderwege können hunderte Vogelarten beobachtet werden. Aufgrund der geringen Höhenunterschiede eignen sich die Wege auch für weniger routinierte Wanderer und sogar für Eltern, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind. Wer mehr erleben will, kann sich in der Ottensteiner Region auf waldpädagogischen Exkursionen von Fachleuten informieren lassen oder etwa eine Schifffahrt auf dem Ottensteiner Stausee machen. Das Waldviertel ist vor allem im nördlichen Teil sehr reich an Teichen. Hier reiht sich fast ein geschütztes Gebiet an das andere.</p>
<p><img decoding="async" class="grid" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/55/thumb_preview_38329980-2689-49f7-90e3-6a2a196f4bcd.jpg" alt="Ottensteiner Stausee " data-id="43" data-type="image" /></p>
<p class="license"><em>Ottensteiner Stausee. Speichersee im Waldviertel, Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp Hackner</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Pielachtal und seine Kornelkirschen</title>
		<link>https://reisewiki.at/kornelkirsche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 11:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=2881</guid>

					<description><![CDATA[Die Kornelkirsche ist ein in Südeuropa und Teilen von Mitteleuropa weit verbreiteter Großstrauch oder Baum. Die Blüten sind goldgelb, die Früchte glänzend rot, essbar und <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/kornelkirsche/" title="Das Pielachtal und seine Kornelkirschen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kornelkirsche ist ein in Südeuropa und Teilen von Mitteleuropa weit verbreiteter Großstrauch oder Baum. Die Blüten sind goldgelb, die Früchte glänzend rot, essbar und säuerlich schmeckend. Durch ihre frühe Blüte ist die Kornelkirsche eine wichtige Bienennährpflanze. Das Holz ist so hart und schwer, dass es im Wasser sinkt; es ist das härteste, das in Europa wächst. Sehr auffällig ist der Strauch im zeitigen Frühjahr, wenn er noch vor dem Laubaustrieb mit Tausenden von kleinen, goldgelben Blüten übersät ist.</p>
<figure id="attachment_2886" aria-describedby="caption-attachment-2886" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-large wp-image-2886" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kornelkirsche__1467113051-1024x768.jpg" alt="Kornellkirsche in Blüte" width="750" height="563" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kornelkirsche__1467113051.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kornelkirsche__1467113051-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kornelkirsche__1467113051-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2886" class="wp-caption-text">Kornellkirsche in Blüte</figcaption></figure>
<p><strong>Das Tal der Dirndl</strong></p>
<p>Wenn im niederösterreichischen Pielachtal von „Dirndln“ die Rede ist, dann ist damit meist nicht das bayerisch-österreichische Dirndlgewand gemeint sondern diese ganz besondere Frucht: die Kornelkirsche. Sie ist typisch für diese Region im Mostviertel, die ihren Namen den robusten Sträuchern verdankt, die besonders gut an seinen sonnigen Südhängen gedeihen. Als erste Frühlingsboten blühen sie bereits im März und April in leuchtendem Gelb. Erntezeit für die Früchte ist der Herbst. Aus den Kornelkirschen entstehen Edelbrände, Marmeladen, Säfte und pikant eingelegt die sogenannten „falschen Oliven“.</p>
<p>Das Dirndltal ist eine reichgegliederte Kulturlandschaft und damit ein interessantes und abwechslungsreiches Wandergebiet. Hier gibt es rund 400 Kilometer markierte Wanderwege wie etwa den großen Pielachtaler Rundwanderweg oder eine Tour kombiniert mit einer Fahrt mit der Mariazellerbahnfahrt. Die beliebte Schmalspurbahn ist vor allem für ihre Bergstrecke berühmt.</p>
<p>Das Pielachtal ist eine noch unbekannte, aber aufstrebende touristische Größe. Die Entwicklung verläuft besonders sanft, wie auch eine Auszeichnung der Europäischen Union bestätigt. Das Tal ist Österreich-Sieger des EU-Awards „European Destinations of Excellence&#8220;. Mit diesem Award zeichnet die EU aufstrebenden ländlichen Destinationen aus, die in der Tourismusentwicklung besonders sensibel mit ihren Naturressourcen und ihrem kulturellen Erbe umgehen und deshalb Beispielcharakter haben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rundweg &#8222;Der Mensch und sein Baum&#8220; in Weiten im Waldviertel</title>
		<link>https://reisewiki.at/mensch-baum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 08:59:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=2837</guid>

					<description><![CDATA[Baumkreise nach dem Vorbild des Baumhoroskops sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. In Nordösterreich befindet sich einer der interessantesten Wanderwege zu diesem Thema. <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/mensch-baum/" title="Rundweg &#8222;Der Mensch und sein Baum&#8220; in Weiten im Waldviertel">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Baumkreise nach dem Vorbild des Baumhoroskops sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. In Nordösterreich befindet sich einer der interessantesten Wanderwege zu diesem Thema. Das Wissen der Verbundenheit zwischen Mensch und Baum steht im Zentrum einer Themenwanderung im Waldviertel (<a href="http://www.waldviertel.or.at/">www.waldviertel.or.at</a>). Auf dem sechs Kilometer langen Wanderweg „<strong>Der Mensch und sein Baum</strong>“ rund um die Gemeinde Weiten erfährt man Wissenswertes über die heimische Baum- und Sträucherwelt. 50 Stationen informieren über Esche, Eiche, den Brombeer-Strauch, Weißdorn und zahlreiche andere Gewächse. Die Erläuterungen reichen von der praktischen Verwendung als Holz und Frucht bis hin zu den Bedeutungen in der keltischen, nordischen und antiken Mythologie. Seinen Sternzeichen-Baum, den bereits genannten „Lebensbaum“, kann man hier natürlich auch ausfindig machen.</p>
<p><a href="http://www.donau.com/de/donau-niederoesterreich/ausflug-bewegen/bewegung/karten-touren-finden/detail/der-mensch-und-sein-baum-rundweg/11271c3a780bca0938b5e0ef28bedfe5/">Wegbeschreibung</a></p>
<p><b>Handtaschen aus Holz </b></p>
<p>Für bauminteressierte und naturverbundene Menschen gibt es im Waldviertel übrigens noch etwas ganz Besonderes. In Zwettl werden Handtaschen und Koffer aus Waldviertler Kirsch-, Nussbaum-, Zwetschken-, Erlen- und Eschen-Hölzern in Handarbeit gefertigt. So kann man seinen „Lebensbaum“ sogar als Handtasche mit nach Hause nehmen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Rosenburg</title>
		<link>https://reisewiki.at/falknerei-rosenburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 08:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=2818</guid>

					<description><![CDATA[Die Rosenburg ist eines der romantischsten Schlösser des Waldviertels. Im Renaissanceschloss, das auf einer 100 Meter hohen Felsklippe über dem Kamptal thront, war im Sommer <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/falknerei-rosenburg/" title="Die Rosenburg">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rosenburg ist eines der romantischsten Schlösser des Waldviertels. Im Renaissanceschloss, das auf einer 100 Meter hohen Felsklippe über dem Kamptal thront, war im Sommer Shakespeare zu Gast mit einer Aufführung von „Der Widerspenstigen Zähmung“. Eine zweite Attraktion der Rosenburg ist die <strong>Falknerei</strong>: Zwei mal täglich zeigen Adler, Falken, Eulen und Geier auf dem Burgareal ihre Flugkünste. Auf der Rosenburg werden Lugger-, Lanner-, Wander-, Saker- und Gerfalken rein gezüchtet. Zudem hat man sich auf die See- und Steinadlerzucht spezialisiert.</p>
<p>Infos: <a href="http://www.rosenburg.at">www.rosenburg.at</a></p>
<p><img decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3132/thumb_preview_728905c0-160b-4087-b9ad-c1548464ce53.jpg" alt="Rosenburg am Kamp / Turnierhof" width="804" height="660" data-ab-color="rgb(82,102,173)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Rosenburg am Kamp / Turnierhof. © Österreich Werbung, Fotograf: Jezierzanski</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/6715/thumb_preview_41dc8e43-0227-485d-a550-8d31b7ea50d7.jpg" alt="Rosenburg am Kamp " width="662" height="660" data-ab-color="rgb(55,47,34)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Alter Wohnraum in der Rosenburg in Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler</em></p>
<p class="license">Die Rosenburg bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten im Schlosshotel.</p>
<p class="license">Info: <a href="http://www.rosenburg.at/schlossgasthof/">http://www.rosenburg.at/schlossgasthof</a></p>
<p><ins class="adsbygoogle" style="display: block; text-align: center;" data-ad-layout="in-article" data-ad-format="fluid" data-ad-client="ca-pub-8393294346604994" data-ad-slot="5877162385"></ins></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mountainbiken im Waldviertel</title>
		<link>https://reisewiki.at/mountainbiken-im-waldviertel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 08:18:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Radtouren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=2809</guid>

					<description><![CDATA[Für Mountainbiker bietet das hügelige Waldviertel ideale Bedingungen. Denn hier erwartet sie das weitläufigste Mountainbike-Streckennetz Österreichs: mit 90 Routen mit einer Gesamtlänge von rund 2.000 <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/mountainbiken-im-waldviertel/" title="Mountainbiken im Waldviertel">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für Mountainbiker bietet das hügelige Waldviertel ideale Bedingungen. Denn hier erwartet sie das weitläufigste Mountainbike-Streckennetz Österreichs: mit 90 Routen mit einer Gesamtlänge von rund 2.000 Kilometern und 38.000 Höhenmetern.</strong></p>
<p>Mountainbiker finden im Waldviertel eine Fülle von Routen. Die rund 100 Strecken sind je nach Länge, Höhendifferenz und Untergrundbeschaffenheit in Family-, Fun- und Powerrouten unterteilt. Die Familienstrecken kann man als gemütlich und eher leicht charakterisieren, Trial-Kenntnisse sind nicht erforderlich. Funstrecken mit einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad haben teilweise längere Anstiege. Powerfahrer bewegen sich vorwiegend auf Schotter oder auf Wanderwegen mit bis zu 1.750 Höhenmetern und mit teilweise mehr als 30 Kilometern Gesamtlänge. Die drei genannten Kategorien sind mitunter zusätzlich als Trekkingstrecke gekennzeichnet, wenn sie einen hohen Asphaltanteil haben.</p>
<p>Kartenmalterial erhältlich bei Waldviertel Tourismus, <a href="http://www.waldviertel.or.at/">www.waldviertel.or.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2745/thumb_preview_10790d99-6301-4394-bb38-88434434bdc6.jpg" alt="Waldviertel Landschaft bei Grosspertholz" width="880" height="576" data-ab-color="rgb(128,171,216)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Waldviertel Landschaft bei Grosspertholz. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Kamp-Thaya-March-Radweg</title>
		<link>https://reisewiki.at/kamp-thaya-march-radweg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 08:06:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Radtouren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=2791</guid>

					<description><![CDATA[Das niederösterreichische Waldviertel (www.waldviertel.or.at) ist bei Radfahrern bekannt und beliebt. Das leichte Reizklima des Waldviertels und die eher trockenen Wetterverhältnisse machen es zu einem idealen <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/kamp-thaya-march-radweg/" title="Der Kamp-Thaya-March-Radweg">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das niederösterreichische Waldviertel (<a href="http://www.waldviertel.or.at/">www.waldviertel.or.at</a>) ist bei Radfahrern bekannt und beliebt. Das leichte Reizklima des Waldviertels und die eher trockenen Wetterverhältnisse machen es zu einem idealen Gebiet für Radtouren. Die Niederschläge bleiben meist unter der 1.000 Millimeter-pro-Jahr-Marke. Damit regnet es im Waldviertel sogar seltener als im sonnigen Neapel! Die Temperaturen liegen leicht unter dem österreichischen Durchschnitt, was Radfahrer in den warmen Sommermonaten durchaus zu schätzen wissen. In dieser Region verläuft der <a href="http://www.waldviertel.at/kamp-thaya-march-radroute-waldviertel">Kamp-Thaya-March-Radweg</a>. Der Weg schlängelt sich auf rund 420 Kilometern entlang der drei Flüsse Kamp, Thaya und March in einer landschaftlich attraktiven Ecke Niederösterreichs. Hier hat sich der Massentourismus noch nicht durchgesetzt. Man radelt durch verträumte Auen oder durch Weinberge, immer abseits der Hauptstraßen. Wer die ganze Strecke erobern möchte, sollte mindestens eine Woche einplanen. Auch für Fahrten auf den Teilstrecken gibt es Packages. Wer nicht den gesamten Weg per Rad zurücklegen möchte, der kann einige Etappen mit dem Zug absolvieren: Der <a href="http://www.waldviertel.at/reblaus-express">Reblaus Express</a> verläuft über weite Strecken parallel zur Radroute.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3520/thumb_preview_7850c060-0a37-48e8-af6d-459187e14a40.jpg" alt="Raabs an der Thaya" width="543" height="660" data-ab-color="rgb(46,116,185)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Raabs an der Thaya. © Österreich Werbung, Fotograf: Jezierzanski</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Energie-Kraft-Rundwanderweg beim Ottensteiner Stausee</title>
		<link>https://reisewiki.at/rundweg-ottenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 07:42:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=2768</guid>

					<description><![CDATA[Dank ihres fjordähnlichen Aussehens und ihrer bewaldeten Buchten wird die Region Kamptal auch als Skandinavien des Waldviertels bezeichnet. In dieser stillen und verträumten Ecke im <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/rundweg-ottenstein/" title="Der Energie-Kraft-Rundwanderweg beim Ottensteiner Stausee">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dank ihres fjordähnlichen Aussehens und ihrer bewaldeten Buchten wird die Region Kamptal auch als Skandinavien des Waldviertels bezeichnet. In dieser stillen und verträumten Ecke im Norden Österreichs kommen vor allem Naturliebhaber auf ihre Kosten. Hier gibt es Fischreiher und andere faszinierende Vertreter der Vogelwelt. Die Uferregion des Kampsees gehört zum Landschaftsschutzgebiet Kamptal, ist daher unverbaut und ein Paradies für alle, die unberührte Natur schätzen. Für Angler ist der See, in dem sich Karpfen, Hechte, Zander, Weißfische, Forellen und Barsche tummeln, ein Eldorado. Unter Seglern gilt das Gewässer als interessantes und anspruchsvolles Revier.</p>
<p>Auch Radfahrer und Wanderer schätzen diese urwüchsige Gegend. Eine schöne Tour ist der <strong>Energie-Kraft-Rundwanderweg: </strong>Der Rundgang um den Kampsee und entlang des Ottensteiner Stausees bietet unter anderem einen romantischen Blick auf die Ruine Lichtenfels. Die Tour hat eine Länge von circa elf Kilometern und lässt sich in drei bis vier Stunden bewältigen. Der <strong>Rundwanderweg </strong>mit der Nr.80 beginnt am Parkplatz beim Ottensteiner Stausee. Er führt entlang des Sees von Bucht zu Bucht, mit schöner Aussicht auf die gegenüberliegende Ruine Lichtenfels. Am Weg finden sich lauschige Rastplätze und mehrere Bademöglichkeiten, bei denen Stiegen in das Wasser führen. Auch Umkleidemöglichkeiten sind vorhanden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/55/thumb_preview_38329980-2689-49f7-90e3-6a2a196f4bcd.jpg" alt="Ottensteiner Stausee " width="848" height="660" data-ab-color="rgb(94,145,200)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Ottensteiner Stausee. Speichersee im Waldviertel, Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp Hackner</em></p>
<p><b>Land der Teiche </b></p>
<p>Der Kampsee ist aber nicht die einzige Attraktion des Waldviertels, das besonders wasserreich ist. Hier gibt es überall kleine Teiche, Lacken und Tümpel &#8211; insgesamt rund 3.000 Wasserflächen zählt die Region. Gewässer wie der Brühl-, Frauen-, Himmel- oder Stierhübelteich stehen für unspektakuläre, aber umso beschaulichere Badeerlebnisse. Die Sommer sind hier nicht so drückend heiß, aber sonnenreich und warm genug zum Plantschen. Selbst Teiche auf 900 Meter Seehöhe erwärmen sich relativ schnell, da sie seicht und die Wasserflächen eher klein sind.</p>
<p>Unter <a href="http://www.waldviertel.at/">www.waldviertel.at</a> gibt es weitere Informationen über das Kamptal und das Waldviertel.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Niederösterreich &#8211; der Online-Reiseführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/niederoesterreich-reisefuehrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2016 10:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=1240</guid>

					<description><![CDATA[Der Reiseführer durch die schönsten Ecken des Bundeslands Niederösterreich: Wer sich für Kultur, Natur und Kulinarik interessiert, ist hier richtig. Niederösterreichs Regionen 260 km weit <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/niederoesterreich-reisefuehrer/" title="Niederösterreich &#8211; der Online-Reiseführer">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Reiseführer durch die schönsten Ecken des Bundeslands Niederösterreich: Wer sich für Kultur, Natur und Kulinarik interessiert, ist hier richtig.</strong></p>
<h2>Niederösterreichs Regionen</h2>
<p>260 km weit fließt die Donau durch Niederösterreich und bereist dabei höchst unterschiedliche Landschaftsräume. Die malerische, weltberühmte Wachau, die im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Das Tullner Becken mit der Römerstadt Traismauer und dem Stift Klosterneuburg. Das Auland-Carnuntum, ein weites und fruchtbares Land, mit spärlichen Erhebungen &#8211; einst Grenzland zum Osten, heute Zentrum eines neuen Europas. Die Regionen entlang der Donau gehören zum Schönsten, was Österreich zu bieten hat &#8211; und dennoch lässt sich hier noch mancher Geheim-Tipp entdecken.</p>
<h3>Die <strong>Wachau</strong></h3>
<p>Sie gilt als eines der schönsten Flusstäler der Welt: die <strong>Wachau</strong>. Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch, Kulturschätze, kulinarische Köstlichkeiten und international prämierte Weine machen die Wachau zum Treffpunkt für Feinschmecker und Weinkenner aus aller Welt. Die sonnenverwöhnte Region ist aber auch das Ziel von Kulturinteressierten. Mit <strong>Stift Melk</strong> hoch über der Donau findet sich hier eines der schönsten Klöster des Landes, in der <strong>Kunstmeile Krems</strong> warten gleich mehrere Museen mit moderner Kunst, Karikaturen und Kulinarik auf Besucher.</p>
<figure id="attachment_1251" aria-describedby="caption-attachment-1251" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1251" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835.jpg" alt="Wachau" width="640" height="480" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1251" class="wp-caption-text">Wachau</figcaption></figure>
<hr />
<h3>Das <strong>Waldviertel</strong></h3>
<p>Im Norden der Wachau liegt das <strong>Waldviertel</strong>. Hier, im nördlichsten Teil von Österreich, spielt die Natur die Hauptrolle: Das nordisch anmutende Klima, sanfte Hügel, grüne Wiesen, dunkle Wälder, über 1.000 Gewässer und Teiche, riesige Wackelsteine und idyllische Hochmoore haben das oft als „mystisch“ bezeichnete Waldviertel berühmt gemacht. Tier- und Pflanzenarten, die anderswo vom Aussterben bedroht sind, sowie sieben Naturparks und Österreichs einziger grenzüberschreitender Nationalpark, der <strong>Nationalpark Thayatal</strong> an der Grenze zu Tschechien, laden dazu ein, die Vielfalt der Natur zu bestaunen. Die intakte Umwelt und das leichte Reizklima mit warmen Tagen und kühlen Nächten machen das Waldviertel außerdem zu einer der gesündesten Regionen Österreichs.</p>
<hr />
<h3>Die Bergwelt südlich von Wien</h3>
<p>Deutlich gebirgiger geht es in den Wiener Alpen zu, der etwa eine Stunde von Wien entfernten Bergwelt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts traf sich die damalige „High Society“ der Kaiserstadt am <strong>Semmering</strong>, in Reichenau an der Rax oder in Payerbach zur Sommerfrische. Noch heute ist das Flair längst vergangener Zeiten zu spüren und an so manchem eindrucksvollen Haus auch zu sehen.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/475/thumb_preview_c8f69320-5ebc-429b-bc42-7f84a9625492.jpg" alt="Semmeringbahn - Viadukt über die Kalte Rinne im südlichen Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun" width="880" height="583" /><figcaption class="wp-caption-text">Semmeringbahn &#8211; Viadukt über die Kalte Rinne im südlichen Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun</figcaption></figure>
<p>Dabei liegt die Bergwelt gerade einmal 60 km südlich von Wien. Sie umfasst die sogenannte Bucklige Welt und die Regionen rund um Semmering, Rax und Schneeberg. Über die Berge schlängelt sich die 150 Jahre alte Semmeringbahn, ein technisches Meisterwerk und seit 1998 UNESCO-Weltkulturerbe. Das klare Wasser aus den Bergen speist die 1. Wiener Hochquellwasserleitung, ihr verdankt die Millionenstadt Wien das angeblich beste Trinkwasser der Welt.</p>
<hr />
<h3>Das <strong>Auland-Carnuntum</strong></h3>
<p>Gänzlich konträr präsentiert sich das <strong>Auland-Carnuntum</strong>, zumindest optisch. Das weite, flache, fruchtbare Land zählt zu den noch zu entdeckenden Kleinoden Niederösterreichs. Einst Grenzland zum Osten hat sich die aufstrebende Region darauf spezialisiert, ihre Besucher in andere Welten zu entführen: etwa in die Welt der Römer mit dem <strong>Archäologischen Park Carnuntum</strong>, in dem eine der größten untergegangenen Metropolen des Römerreichs rekonstruiert wird. Mit einem Ausflug in die ursprüngliche Naturwelt der Auen mit dem Nationalpark Donauauen. Oder mit einer regelrechten Zeitreise in die opulente Welt barocken Lebens: Mit den restaurierten <strong>Festschlössern Hof und Niederweiden</strong> wurde um über 30 Millionen Euro (und mit Hilfe modernster historisch-wissenschaftlicher Methoden) eines der schönsten Barock-Ensembles der Welt wieder zum Leben erweckt. Vor allem der barocke Prachtgarten von Prinz Eugen lockt Freunde des Grüns aus aller Welt.</p>
<p>Eine günstige Methode, Ausflugsziele in Niederösterreich zu besuchen, ist die <strong>Niederösterreich-CARD</strong>. Egal ob Stift Heiligenkreuz, das Thermalbad Bad Vöslau, die Tropfsteinhöhle Alland oder die berühmte Sammlung Essl mit dem Museum für moderne Kunst in Klosterneuburg: Zum Pauschalpreis eröffnet die Card interessierten Besuchern 315 Ausflugsziele in ganz Niederösterreich – und zwar kostenlos. Museen und Ausstellungen können gratis angeschaut, zahlreich Bäder und Schlösser ohne Eintritt betreten, zehn Stifte ohne Bezahlung besichtigt werden.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Wachau</strong><br />
<a href="http://www.wachau.at">www.wachau.at</a></li>
<li><strong>Stift Melk</strong><br />
<a href="http://www.stiftmelk.at">www.stiftmelk.at</a></li>
<li><strong>Kunstmeile Krems</strong><br />
<a href="http://www.kunstmeile-krems.at">www.kunstmeile-krems.at</a></li>
<li><strong>Nationalpark Thayatal</strong><br />
<a href="http://www.np-thayatal.at">www.np-thayatal.at</a></li>
<li><strong>Niederösterreichische Wirtshauskultur</strong><br />
<a href="http://www.wirtshauskultur.at">www.wirtshauskultur.at</a></li>
<li><strong>Weinstraße Weinviertel</strong><br />
<a href="http://www.weinstrasse.co.at">www.weinstrasse.co.at</a></li>
<li><strong>Leihräder in der Wachau</strong><br />
<a href="http://leihradl.at/">http://leihradl.at/</a></li>
<li><strong>Semmering</strong><br />
<a href="http://www.semmering.at">www.semmering.at</a></li>
<li><strong>Auland-Carnuntum</strong><br />
<a href="http://www.aulandcarnuntum.com">www.aulandcarnuntum.com</a></li>
<li><strong>Archäologischer Park Carnuntum</strong><br />
<a href="http://www.carnuntum.co.at">www.carnuntum.co.at</a></li>
<li><strong>Festschloss Hof und Niederweiden</strong><br />
<a href="http://www.schlosshof.at">www.schlosshof.at</a></li>
<li><strong>Niederösterreich-CARD</strong><br />
<a href="http://www.niederoesterreich-card.at">www.niederoesterreich.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Das Mostviertel</h3>
<p><strong>Most heißt der vergorene Obstsaft, nach dem in Niederösterreich eine ganze Region benannt ist </strong>– <strong>das Mostviertel. Einst ein eher rustikales Getränk, haben ambitionierte Erzeuger den Most längst auch für Feinschmecker interessant gemacht.</strong></p>
<p>Im Mostviertel, rund 120 Kilometer westlich von Wien, wird ein geflügeltes Wort gepflegt: „Soll ich dir zeigen, wo der Bartl den Most herholt?“ Man sollte sich bei dem Einheimischen, der einen das fragt, zur Sicherheit erkundigen, was damit gemeint sei. Denn diese Redewendung hat verschiedene Bedeutungen, darunter auch: „Du hast ja keine Ahnung!“.</p>
<p>Aber was ist es überhaupt, das Kultgetränk Most, und wie schmeckt es? Allgemein versteht man darunter einen Obstwein aus vergorenem Apfel- oder Birnensaft. Im Gegensatz zum deutschen Hessen, wo dem Apfelwein, dem „Äppelwoi“, gehuldigt wird, oder Frankreich mit seinem Cidre, ebenfalls aus Äpfeln, steht im Mostviertel ganz klar die Birne im Mittelpunkt. Der Most wird hier zu 70 bis 90 Prozent aus Birnen hergestellt, was ihm ganz spezielle Geschmacksaromen verleiht: von mild bis herb variieren die Nuancen. Am besten ist der Most in der Regel dann, wenn er leicht, aber nicht zu säuerlich schmeckt. So lässt er sich sowohl pur als auch mit Mineralwasser verdünnt trinken. Er ist natürlich, erfrischend und stellt aufgrund seines relativ geringen Alkoholgehalts von 4 bis 8 Prozent – ein „g’spritzter Most“ zählt ohnedies nur halb so viel – eine gute Alternative zum deutlich schwereren Wein dar. Und gesund ist er obendrein: reich an Vitamin C, Kalium, Calzium und Magnesium.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2903/thumb_preview_8ff5f5ce-5164-4bad-8d53-684e8c2bdd20.jpg" alt="Bauernhof im Mostviertel " width="656" height="660" data-ab-color="rgb(235,236,238)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Bauernhof im Mostviertel/Landschaft bei Seitenstetten in Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Hinterndorfer Ch.</p>
<p>Der Most verfügt in Niederösterreich, wie auch im angrenzenden Oberösterreich, über eine lange Tradition. Bereits die Kelten schworen nach einem anstrengenden Tag auf ein, zwei Kelche davon, allerdings soll der Most zu ihrer Zeit noch ein furchtbar saures Gemisch gewesen sein. Weiter waren da schon die Römer, die sortenreine Äpfel- und Birnenmoste herstellten. Im Mittelalter war der Obstwein ungebrochen beliebt, Minnesänger sprachen ihr Lob auf den Most aus. Auch unter späteren Monarchen hatte er seine Fans, Kaiserin Maria Theresia wie auch ihr Sohn Joseph II. förderten das Pflanzen von Streuobstbäumen. Und so ging es immer weiter – bis er nach dem 2. Weltkrieg langsam an Popularität verlor. Die Menschen tranken mehr Bier, Wein oder Limonade, und irgendwann war der gerbstoffreiche, säuerliche Most von früher kaum mehr gefragt.</p>
<p>Diese Situation hat die Mostbauern zum Nachdenken angeregt – und kreativ gemacht. Schließlich stellten sie nach und nach ihre Produktion um und setzen nun nicht mehr auf Quantität, ins Glas kommt heute ausschließlich Qualität. Wichtig ist dazu eine saubere, möglichst sortenreine Obstverarbeitung und eine Kellertechnik, die von der Weinherstellung übernommen wurde. Mittlerweile gibt es bereits <strong>Most-Sommeliers</strong> sowie speziell geformte <strong>Mostgläser</strong>. Der Most empfiehlt sich längst nicht mehr nur als Getränk zu einer Speckjause, er kann auch als Speisebegleiter bei edlen Menüs dienen.</p>
<p>Wie aber kann der Österreich-Besucher herausfinden, welcher Most am besten zu ihm passt – Speckbirne oder Pichlbirne, Dorschbirne oder Stieglbirne, Knollbirne oder Rosenhofbirne? Da gibt es nur eine Methode: probieren, probieren und noch einmal probieren. Am besten nimmt man dazu die rund 200 Kilometer lange Moststraße, die quer durch das Land der Mostbirne führt. Der Weg führt von Mostbauern in typischen Vierkant-Bauernhöfen, die eihre Produkte auch ab Hof anbieten sowie zu Heurigen und Wirtshäusern. Apropos Wirtshaus: Beim ersten Schluck Most wünscht man seinem Gegenüber nach der <strong>Mostviertler Etikette </strong>„G’sundheit!“, worauf dieser erwidert: „Sollst leben!“</p>
<p>Neben den verschiedensten Mostsorten – darunter leichte Jungmoste als Durstlöscher – werden auch Mostschaumweine, Naturfruchtsäfte (hochwertiger Apfel- und Birnensaft, aber auch Apfel-Karotten- oder Apfel- Johannisbeer-Mischungen), Essig, Liköre und Edelbrände (etwa der Pielachtaler Dirndlbrand) hergestellt. Das Pielachtal gilt als eine besonders schöne Region, in der aus den so genannten Dirndln (Kornelkirschen) Marmeladen, Gelées, Sirup und vieles mehr hergestellt wird. Es bietet sich an, die Schönheiten des Pielachtals zu Fuß zu erkunden und den Pielachtaler Pilgerweg zu gehen. Sollten die 90 Kilometer von der Maria Lourdes Kirche in St. Pölten nach Mariazell, für die drei Tage veranschlagt werden sollten, zu lang werden, lässt sich mit der Mariazellerbahn ein Stück des Weges abkürzen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Mostviertel &#8211; </strong>Informationsportal der Region<br />
<a href="http://www.mostviertel.info">www.mostviertel.info</a></p>
<p><strong>Moststraße &#8211; </strong>Informationen zur Genussregion des Mostviertels<br />
<a href="http://www.moststrasse.at">www.moststrasse.at</a></p>
<p><strong>Pielachtal: </strong><a href="http://www.pielachtal.info">www.pielachtal.info</a></p>
<p><strong>Mostbarone &#8211; </strong>bekannte Mostproduzenten und Gastronomen<br />
<a href="http://www.mostbaron.at">www.mostbaron.at</a></p>
<p><strong>Gafringwirt &#8211; </strong>Landhotel in Euratsfeld, das neben Mostmenüs auch Mostseminare anbietet<br />
<a href="http://www.landhotels.at/gafringwirt">www.landhotels.at/gafringwirt</a></p>
<p><strong>Mostbirnhaus &#8211; </strong>Erlebniswelt rund um die Mostbirne<br />
<a href="http://www.mostbirnhaus.at">www.mostbirnhaus.at</a></p>
<p><strong>Mostviertler Bauernmuseum &#8211; </strong>Mostbauer mit riesigem Bauernmuseum<br />
<a href="http://www.distelberger.at">www.distelberger.at</a></p>
<hr />
<h2>Die Landeshauptstadt St. Pölten</h2>
<p><strong>Die barocke Stadt beindruckt nicht nur städtebaulich, sondern überrascht auch mit einer erstaunlichen Vielfaltan kulturellem Angebot. Erst 1986 wurde St. Pölten zur niederösterreichischen Landeshauptstadt.<br />
</strong></p>
<p>Österreichs jüngste Landeshauptstadt zögerte nicht lange, um ihrem neuen Status Ausdruck zu verleihen: Innerhalb weniger Jahre entstand entlang der Traisen ein völlig neuer Stadtteil – das moderne <strong>Regierungsviertel</strong> mit dem architektonisch beachtlichen „Landtagsschiff“. <strong>Das Landesmuseum</strong>, der „<strong>Klangturm</strong>“, das Landeszentrum des Österreichischen Rundfunks, Landesbibliothek und Landesarchiv bilden einen neuen Kulturbezirk. Ebenso dort angesiedelt, befindet sich das <strong>Festspielhaus St. Pölten,</strong> in dem sowohl klassische Musik als auch zeitgenössische Kunstformen wie Tanz und Performance geboten werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9955/thumb_preview_cfaaab18-14de-4597-adad-8c70ed1e7ec9.jpg" alt="St. Pölten" width="880" height="591" data-ab-color="rgb(227,206,213)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Regierungsviertel in St. Pölten. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp Hackner</p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2266/thumb_preview_14592093-fb7d-4574-90ca-8db517c04d4b.jpg" alt="Festspielhaus in St. Pölten" width="880" height="648" data-ab-color="rgb(94,123,179)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Festspielhaus in St. Pölten. © Österreich Werbung, Fotograf: Bartl</p>
<p><strong>Die Ursprünge der Stadt</strong></p>
<p>St. Pölten ruht auf einem uralten Fundament. Die Stadt an der Traisen verfügt neben Enns und Wien über das älteste verbriefte Stadtrecht Österreichs. Bereits 1159 wurde ihr dieses vom Passauer Bischof Konrad verliehen. Zugleich ist St. Pölten eine Hauptstadt des Barock, geprägt durch die Handschrift des Erbauers von <strong>Stift Melk</strong>: Nachdem der Barock-Baumeister Jakob Prandtauer 1689 hierher übersiedelte, veränderte ein wahrer Bauboom die verkehrstechnisch günstig gelegene Stadt. Das Karmeliterinnenkloster oder der Kernbau des Instituts der Englischen Fräulein gehen auf diese Jahre zurück. Auch die Fassaden der Fuhrmanngasse und des Herrenplatzes zeugen bis heute von der barocken Pracht jener Zeit.</p>
<p>Kulturell bemerkenswert sind die am Hauptplatz gelegene <strong>Bühne am Hof</strong> und das Programmkino „<strong>Cinema Paradiso</strong>“, das mit einer internationalen Auszeichnung bedacht wurde, veranstaltet alljährlich das Open-Air-Kino am Rathausplatz. Hier kann man in lauen Sommernächten mitten im Zentrum der Altstadt unter dem Sternenhimmel sitzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2263/thumb_preview_0180143c-ba36-4cc2-b80e-0159cecc1a05.jpg" alt="St. Pölten" width="880" height="647" data-ab-color="rgb(145,178,219)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Rathausplatz in St. Pölten. © Österreich Werbung, Fotograf: Bartl</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit</strong></p>
<p>St. Pölten kann als „Windhauptstadt Österreichs“ bezeichnet werden. Viele Windkraftanlagen decken einen beachtlichen Teil des gesamten Stromverbrauchs aller St. Pöltener Haushalte ab. Darüber hinaus ist das hier stattfindende Österreichische Windenergiesymposium auch für internationale Experten ein Begriff geworden. Auch die Bevölkerung zeigt Umweltbewusstsein: So werden zehn Prozent aller Verkehrswege in St. Pölten mit dem Fahrrad erledigt. Im Jahr 2005 wurde deshalb auch die Fußgängerzone in der Innenstadt für Radfahrer geöffnet. Das bestehende Routennetz wird stetig ausgebaut und soll auf 219 Kilometer erweitert und verknüpft werden. Außerdem ist St. Pölten beliebter Ausgangspunkt für viele lohnenswerte Radstrecken, hauptsächlich entlang des von Mariazell bis zur Donau reichenden <strong>Traisentalradweges</strong>. Der Reiz der Strecke liegt in dem landschaftlichen Kontrast zwischen den sanften Weinbergen und der Bergwelt der Mostviertler Alpen mit deren Gebirgswäldern und Seen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Landesmuseum</strong><br />
<a href="http://www.landesmuseum.net">www.landesmuseum.net</a></p>
<p><strong>Klangturm</strong><br />
<a href="http://www.klangturm.at">www.klangturm.at</a></p>
<p><strong>Festspielhaus St. Pölten</strong><br />
<a href="http://www.festspielhaus.at">www.festspielhaus.at</a></p>
<p><strong>Bühne am Hof</strong><br />
<a href="http://www.bih.at">www.bih.at</a></p>
<p><strong>Cinema Paradiso</strong><br />
<a href="http://www.cinema-paradiso.at">www.cinema-paradiso.at</a></p>
<p><strong>Traisentalradweg</strong><br />
<a href="http://www.traisentalradweg.at">www.traisentalradweg.at</a></p>
<p><strong>St. Pölten</strong><br />
<a href="http://www.st-poelten.gv.at">www.st-poelten.gv.at</a><br />
<a href="http://www.kulturbezirk.at">www.kulturbezirk.at</a></p>
<hr />
<h2>Stifte, Klöster und Schlösser</h2>
<h3><strong>Stift Göttweig</strong></h3>
<p><strong>Unübersehbar liegt Stift Göttweig auf einem Berg hoch über dem Donautal der Wachau. Nicht nur der außergewöhnlichen Lage wegen, auch aufgrund seiner reichhaltigen Kulturschätze gehört es wie die Wachau zum UNESCO-Weltkulturerbe.</strong></p>
<p>Stolz und mächtig sind die Attribute, die einem einfallen, wenn man Stift Göttweig schon von weitem erblickt. Dabei ist der Göttweiger Berg ein Ort der Einkehr und der Ruhe. Seit mehr als 900 Jahren arbeiten und beten hier Benediktinermönche. Nach einem Großbrand 1718 wurde das Stift nach den Plänen von Johann Lucas von Hildebrandt neu aufgebaut. Die Pläne waren umfassend, eine wahre Festung sollte entstehen – doch umgesetzt wurden die hochtrabenden Pläne nur zum Teil. Geblieben ist unter anderem die beeindruckende und reich ausgestattete <strong>Stiftskirche</strong> und eine der schönsten und elegantesten <strong>Barockstiegen</strong> Europas. Die monumentale Kaiserstiege mit dem Deckenfresko von Paul Troger (1739) ist eine Huldigung an das Licht, in dessen Mittelpunkt sich Kaiser Karl VI. selbst sonnt. Der Barockmeister Johann Martin Schmidt, der berühmte „Kremser Schmidt“, stattete das Kloster mit unzähligen Ölbildern aus.</p>
<figure style="width: 469px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/4548/thumb_preview_4ce6535c-1126-4fa0-a1e4-7695c613f279.jpg" alt="Kaiserstiege im Stift Göttweig / Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler" width="469" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text"><em>Kaiserstiege im Stift Göttweig / Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler</em></figcaption></figure>
<p>Am besten genießt man den Blick auf die Weinberge mit ihren terrassierten Rieden von der Panoramaterrasse des Stiftsrestaurants. Hier gibt es Wildspezialitäten aus eigenen Revieren, Fisch aus den Gewässern des Waldviertels oder Süßem von der Wachauer Marille . Und natürlich traditionellen stiftseigenen Wein – schließlich keltern hier die Mönche bereits seit 900 Jahren den Rebensaft.</p>
<p><a href="http://www.stiftgoettweig.at">http://www.stiftgoettweig.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Stift Heiligenkreuz, die größte Zisterzienser-Abtei Europas</strong></h3>
<p><strong>Kaum eine halbe Autostunde von Wien entfernt liegt Stift Heiligenkreuz, die größte Zisterzienser-Abtei Europas. 900 Jahre Klosterleben begegnen einem hier.<br />
</strong></p>
<p>1133 gegründet und seither ohne Unterbrechung von Mönchen besiedelt, ist das Kloster überraschend jung: Von den 83 Brüdern sind die meisten weit unter 50 Jahre alt. Nicht wenige davon haben den Weg ins Kloster über Internet und E-Mails gefunden. Die Brüder nützen die neuen Medien, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen und ihnen ihr Erbe, ihren Lebens-Sinn vorzustellen. Genau das macht Stift Heiligenkreuz aus: Die Qualität der Zeit zu begreifen und dennoch unverändert gemäß der überlieferten Glaubensgrundsätze und Ordensregeln zu leben. Die Zisterzienser verlangen <strong>Disziplin, Arbeit und Gehorsam</strong>. Strenge ist ihr Anspruch – das beweist die Architektur genauso wie ihre Lebensführung und ihr Gewand. Ohne Maß wollen sie nur in ihrer Liebe zu Gott sein und das Gebet ist für sie die Brücke in den Himmel. Mehrmals täglich erklingt ihr einstimmiger Choralgesang; er löst die Individualität auf und vereint die Gemeinschaft.</p>
<p><strong>Zuhörer sind willkommen</strong> und werden allein an diesem Ort zu Zeugen eines mittelalterlichen Ritus voll Symbolik und Zeremonie. Wer Gast sein will, muss nur eines tun: still werden, still sein. Denn die Stille ist hier heilig. Als „die schönsten heiligen Stimmen“ haben die Mönche von Heiligenkreuz mittlerweile <strong>Weltruf</strong> erlangt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Ein Besuch im „Paradisum“</strong><br />
Die ersten Zisterzienser im 12. Jahrhundert nannten das Kloster „Paradisum“, das Paradies. Wer nämlich im Kloster ist, der lebt in der Nähe und Gegenwart Gottes, er liest und meditiert das Wort Gottes, er lebt in Einheit mit seiner Liebe. Das Stift Heiligenkreuz ist eine Reise wert! Bei einer Besichtigung kann man eben dieses stille „Paradisum“ erleben.<br />
Öffnungszeiten: Täglich, auch an allen Feiertagen (außer Karfreitag und 24.12.) Für eine Klosterführung ist normalerweise keine Anmeldung notwendig.<br />
<a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a></p>
<p><strong>Gast sein im Kloster</strong></p>
<p>In der Mönchsregel des heiligen Benedikt heißt es, dass die Gäste wie Christus behandelt werden sollen. Die Art des  Gastaufenthaltes kann sehr verschieden sein: geistliche Einkehr, Einzelexerzitien, Erholung vom Stress, Neuordnung des Lebens, Tage für Familien im Kloster, Pilgerreise oder einfach einige Tage zur Stille.</p>
<p><a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a></p>
<p><strong>Kloster auf Zeit</strong></p>
<p>Über den Aufenthalt als „normaler Gast“ hinaus gibt es das besondere Angebot von „Kloster auf Zeit“. Dies gilt für Burschen (ab 16 Jahren) und Männer, die sich für das geistliche Leben näher interessieren. Man lebt integriert in den klösterlichen Rhythmus von Gebet und Arbeit mit den Mönchen mit.</p>
<p><strong>Als Wallfahrernach Heiligenkreuz kommen</strong><br />
Heiligenkreuz selbst ist Wallfahrtsort! Schon im Mittelalter haben die Päpste die Wallfahrt zur Kreuzreliquie mit Ablässen ausgestattet. Seit 1983 ist die Kreuzreliquie in der Kreuzkirche jederzeit sichtbar ausgestellt. Viele Menschen wallfahren nach Heiligenkreuz, um hier Kraft zu schöpfen und um die Sakramente, vor allem das Bußsakrament, zu empfangen.<br />
<a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a></p>
<p><strong>Das tägliche Chorgebet der Mönche</strong></p>
<p>Die Mönche sind durch ihre CD chant berühmt geworden. Sie pflegen den jahrhundertealten Gregorianischen Choral bei ihren gemeinsamen Gebetszeiten.<br />
Im Sommer (ca. Mai – Oktober) findet das Chorgebet in der großen Abteikirche statt. Eine Anmeldung beim Gastmeister wird erbeten (<a href="mailto:gastmeister@stift-heiligenkreuz.at">gastmeister@stift-heiligenkreuz.at</a>)!</p>
<p><strong>Chorzeiten</strong>:</p>
<p>5.15 Uhr Vigilien<br />
6.00 Uhr Laudes<br />
6.25 Uhr Konventmesse<br />
An Sonn- und Feiertagen ist die Lateinische Konventmesse erst um 9.30 Uhr.<br />
12.00 Uhr Terz und Sext<br />
12.55 Uhr Non<br />
18.00 Uhr Gesungene Lateinische Vesper<br />
19.45 Uhr Komplet und Salve Regina<br />
20.10 Uhr Rosenkranz vor dem Allerheiligsten in der Krankenkapelle</p>
<p><strong>Chant-Music for Paradise</strong></p>
<p>Universal Music hat mit den Zisterziensermönchen des Stiftes Heiligenkreuz eine CD mit Gregorianischem Choral produziert. Die CD trägt den Titel „Chant-Music for Paradise“ und ist im Handel erhältlich. Innerhalb eines Jahres erschienen drei Ausgaben. Die CD stieg in England sofort in die Top-Ten der Pop-Charts ein! Sie führte weltweit in dutzenden Ländern über Monate die Classic-Charts an, in vielen auch die Pop-Charts.</p>
<p><strong>Klosterladen</strong></p>
<p>Beim Eingang in den Stiftshof, vis à vis von der Klosterpforte, gibt es einen Klosterladen, wo Souvenirs, Heiligenkreuz-Wein, -Schnäpse, -Liköre und andere Köstlichkeiten angeboten werden.</p>
<hr />
<h3><strong>Stift Melk</strong></h3>
<p>Stift Melk ist ein Gesamtkunstwerk. 1702 bis 1746 von Jakob Prandtauer errichtet, gilt die Anlage als monumentalster <strong>Barockbau</strong> in Österreich. Zentrum des riesigen Ensembles ist die Stiftskirche: Nahezu unendlich wölbt sich in ihr die gewaltige Kuppel mit Fresken des Barockmeisters Johann Michael Rottmayr. Genauso hell und strahlend wirkt auch der Marmorsaal im Kaisertrakt, dessen berühmtes Deckenfresko von Paul Troger Motive aus der griechischen Mythologie zeigt. Über die Altane, die einen herrlichen Blick auf die Flusslandschaft der Wachau bietet, gelangt man schließlich in die prächtige Stiftsbibliothek, die mit ihren 100.000 Bänden nach der Kirche das zweitwichtigste Gebäude des Benediktinerklosters ist.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10035/thumb_preview_e9beabb7-a5b6-4649-8ba9-d1236c48c61f.jpg" alt="Luftaufnahme über Melk in Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger" width="880" height="586" /><figcaption class="wp-caption-text">Luftaufnahme über Melk in Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger</figcaption></figure>
<p>Raffiniert ins Licht gerückt werden im Stiftmuseum die Geschichte des Klosters und Chroniken des monastischen Lebens vom Mittelalter bis heute. Das vielschichtige Ensemble von Melk mit seiner einmaligen Akustik ist auch wie geschaffen für die Internationalen <strong>Barocktage</strong>, die jedes Jahr hier zu Pfingsten stattfinden. Diese Konzertreihe, die zum Treffpunkt der aufstrebenden europäischen Barockmusikszene geworden ist, lockt jedes Jahr begeisterte Musikliebhaber aus Nah und Fern an. Tipp: rechtzeitig Karten sichern! Musiziert wird übrigens auch im Stiftspark, der mit seinem barocken Gartenpavillon integraler Bestandteil des Melker Gesamtkunstwerks ist. Die Räume des Pavillons zeigen fremdartig wirkende Fresken mit exotischen Tieren, verschlungenen Dschungeln und Indianern. Wie in einer anderen Welt fühlt man sich auch im <strong>Paradiesgärtchen</strong>, das von den Melker Benediktinern liebevoll gepflegt wird.</p>
<p><a href="http://www.stiftmelk.at">www.stiftmelk.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Schloss Hof &#8211; Prinz Eugens Sommerschloss</strong></h3>
<p><strong>Es gilt als eines der schönsten Barock-Ensembles der Welt – Prinz Eugens Sommerschloss Hof.</strong></p>
<p>Zu Lebzeiten des kunstsinnigen Prinzen, der das Marchfeldschloss 1725/26 zur weitläufigen barocken Anlage erweitern ließ, und unter der späteren Besitzerin Kaiserin Maria Theresia war das Schloss ein weithin berühmter Ort luxuriöser Feste für den Wiener Hof. Seit dem 18. Jahrhundert aber geriet es zusehends in Vergessenheit. Mit viel Aufwand und Einsatz wurde die gesamte Schlossanlage, der danebenliegende Meierhof, eine Art Selbstversorgerbauernhof, sowie der vollkommen verloren gegangene 16 ha große Garten anhand von Gemälden und Radierungen wieder rekonstruiert. Der barocke Prachtgarten von Prinz Eugen mit seinen riesigen Terrassen, Wasserspielen, den Brunnenanlagen und Irrgärten zählte schon 1730 zu den schönsten Anlagen der Donaumonarchie. Heute kann man den Garten und das Schloss wieder besichtigen und sogar die Lieblingstiere der barocken Gesellschaft – wie weiße Esel und Brillenschafe – streicheln. Kostüm-Sommerfeste und jahreszeitliche Märkte ergänzen das detailgetreue Erlebnis.</p>
<p><a href="http://www.schlosshof.at">http://www.schlosshof.at</a></p>
<hr />
<h2>Natur und Wildparks</h2>
<h3><strong>Wildpark Ernstbrunn</strong></h3>
<p><strong>Im Wildpark Ernstbrunn befindet Österreichs einziges Wolfsforschungszentrum und Gelegenheit, die Tiere wie in freier Wildbahn zu beobachten.</strong></p>
<p>Warum Wölfe auf der Vorderpfote eine Zehe mehr als auf der Hinterpfote haben, dass sie mit ihren 42 scharfen Zähnen auch gerne mal Fisch fressen und warum sie nicht nur bei Vollmond heulen – all das erfährt man im Wolfsgehe des Wildparks Ernstbrunn. Ein besonderes Highlight ist es, bei der Fütterung der Wölfe dabei zu sein oder ihre Revierkämpfe zu beobachten. Den Wolfsrudeln in den großzügig angelegten Gehegen zuzusehen ist nicht nur für Kinder ein aufregendes Spektakel, auch Hunde (an der Leine) sind meist fasziniert von ihren direkten Vorfahren. Die Wölfe reagieren allerdings jedoch meist ungerührt auf ihre aufgeregt bellenden Artgenossen. Eingebettet in die ruhigen Eichenwälder des Naturparks Leiser Berge, lassen sich im Wildpark Ernstbrunn noch viele weitere Wildtiere beobachten: Steinböcke, Mufflons, Sikahirsche, Wildschweine und so seltene Haustierrassen wie das Ungarische Zackelschaf.</p>
<p><a href="http://www.wildpark-ernstbrunn.at">www.wildpark-ernstbrunn.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Der größte und nördlichste Schwarzföhrenwald Europas</strong></h3>
<p><strong>Im Süden von Wien, vom Wienerwald bis zu Rax und Schneeberg, erstreckt sich eine botanische Rarität: der größte und nördlichste Schwarzföhrenwald Europas. </strong></p>
<p>Die Schwarzföhre hat entlang des Alpenrandes eine spezielle Art ausgebildet, Pinus nigra austriaca, die die Eiszeit überdauerte. Weit weniger kälteempfindlich als ihre südlichen Verwandten wurzelt sie bei geringstem Erdreich und hält langen Phasen der Trockenheit stand; kein anderer Baum ihrer Umgebung kann da mithalten. Bis zu 800 Jahre alt, bedeckt sie als lichter, hoher Wald die Hänge der Kalkalpen oder krönt, klein und wetterzerzaust, Felsvorsprünge und Bergkämme.</p>
<p>Im Sommer umfängt einen in den Wäldern ein herrlicher Duft, harzig und frisch. Die <strong>Föhre</strong>, besonders reich an Harz, „schwitzt“: Kleine klare Tropfen perlen über ihren Stamm; die ätherischen Öle verdampfen und würzen die Luft. Schon unter den Römern, die es als Klebemittel und zum Rasieren verwendeten, sammelten die Kelten hier <strong>Harz</strong> – das ist 2.000 Jahre her.</p>
<p>1.800 Jahre später – Kaiserin Maria Theresia hatte kurz zuvor den Bestand an Schwarzföhren, als Windfang und Harzbaum, von den Bergen in die Ebene des Wiener Beckens hinein ausdehnt – galt das <strong>Pech</strong>, wie die Österreicher dazu sagen, als das Gold der Region. Wasserunlöslich und haftend war es <strong>Grundstoff vielfältigster Produkte</strong>: Farben, Lacke, Schmieröle, Schuhcremes und Papier wurden damit genau so gemischt wie Hautcremes und Arzneien; sogar im Kaugummi war es enthalten. Vor 50 Jahren dann das Aus für diesen Kraftstoff der Natur – Harz wurde durch Erdölprodukte ersetzt.</p>
<p>Nur in den Wäldern zwischen Baden und Neunkirchen, kaum eine Autostunde von Wien entfernt, wird heute noch von Mai bis November Pech gesammelt. Acht sogenannte <strong>Pecher</strong> ernten hier das <strong>Harz der Schwarzföhre</strong>; und sie haben einen Abnehmer dafür, ein Harzwerk in der Region.</p>
<p>Nach den überlieferten Methoden und weltweit einmalig tragen sie etwas Rinde ab und hobeln vorsichtig über den Stamm. Das Harz, der Wundbalsam des Baumes, beginnt so zu fließen. Zwei Scharten aus Holz werden links und rechts wie Leitplanken gesetzt und führen den Harzfluss zum Pechhäferl, ein Gefäß, welches das Pech auffängt. Nimmt man die Scharten und das Häferl weg, werden die drei Schnitte ins Holz sichtbar, in denen sie eingeklemmt waren: Die der Scharten sehen einen wie zwei Augen an, der dritte Schnitt ist ein Mund. Viele Bäume schauen einem so ins Gesicht, als Zeugen der großen Zeit des Pechs.</p>
<p>Im <strong>Pecherhof Hernstein</strong>, auch dieser ein Unikat, wird das Harz getrennt in <strong>Terpentin und Kolophonium</strong>. Vor Ort werden Naturkosmetik, Heilmittel, Duftöle und Weihrauch daraus. In Wien, von dem Traditionsbetrieb Petz Kolophonium seit 1912 nach geheimer Rezeptur zum Geigenharz veredelt, wird es – vor allem in Japan, China und England – international vertrieben. Mehrmals über die Haare des Geigenbogens gestrichen, verleiht es der Geige erst ihren berührenden Klang.</p>
<p><strong>LINKTIPPS</strong></p>
<p><strong>Waldpädagogische Führungen</strong> Waldpädagogische Führungen für Familien und Gruppen durch den Pecherwald bucht man in Waidmannsfeld oder Umgebung.</p>
<p>Pecher Bernhard Kaiser Waidmannsbachstraße 35 2761 Waidmannsfeld</p>
<p><strong>Pecherpfad in Matzendorf-Hölles</strong>: <a href="http://pecherpfad-hoelles.blogspot.com">http://pecherpfad-hoelles.blogspot.com</a></p>
<p><strong>Radwandern an der „Fit &amp; Fun Föhrenroute“</strong></p>
<p>Die „Fit &amp; Fun Föhrenroute“ ist die „Hausstrecke“ von Matzendorf-Hölles und führt bis Markt Piesting. Sehenswerte Stopps entlang des Radweges sind Höllturm und Höllturmhöhle in Wöllersdorf, im Sommer das idyllische Waldbad in Markt Piesting und für Naturliebhaber die Mäandrierungen der Piesting, die man zu Fuß erkunden kann. Im Sommer empfiehlt sich an heißen Tagen auch ein Bad in der kühlen Piesting unterhalb von Steinabrückl.</p>
<p><strong>Waldbauernmuseum Gutenstein</strong> Im Waldbauernmuseum in Gutenstein gewinnt man einen Überblick über die Nutzung und Bedeutung von Holz in dieser so waldreichen Region – vom Schausägewerk samt Wasserrad über den Holzkohlenmeiler bis zur Pecherei werden die unterschiedlichsten Gewerbe vorgeführt.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong> 1. Mai bis Mitte Oktober <a href="http://www.waldbauernmuseum.at">www.waldbauernmuseum.at</a></p>
<p><strong>Pechermuseum Hernstein</strong> In Hernstein gibt es vom Pecherhof aus leicht zu erreichende Schaubäume. Mit dem Werkzeug im Gepäck führt der Besitzer des Pecherhofs gerne vor, wie man pecht, und beschließt die Führung dann in seinem Betrieb. Jedes seiner Werkzeuge ist handgeschmiedet, nicht einmal den hölzernen Stiel dafür gibt es zu kaufen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong> Von Mai bis Oktober sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Individuelle Terminvereinbarung unter: Tel.: +43 2633 47205 /+43 664 5568611 oder <a href="mailto:info@pecherei.com">info@pecherei.com</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen unter:</strong> <a href="http://www.hernstein.gv.at">www.hernstein.gv.at</a></p>
<p><strong>Alpin-und Heimatmuseum Hohe Wand mit Pecher-Schauraum</strong></p>
<p>Vom Skywalk aus, einer frei in die Luft hinausragenden Aussichtsterrasse, auf dem Hochplateau im Naturpark Hohe Wand verschafft man sich einen beeindruckenden Überblick über den Lebensraum der Schwarzföhre. Der Naturpark ist über eine Bergstraße mit dem Auto zu erreichen. Dazu gibt es einen Pecher-Schauraum im Alpin- und Heimatmuseum Hohe Wand. <a href="http://www.hohe-wand.gv.at">www.hohe-wand.gv.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Weinkultur in Niederösterreich</strong></h2>
<h3>Die Weinregionen</h3>
<p>In <strong>Carnuntum</strong> liegt die größte archäologische Landschaft Österreichs: Rund um die vom Feldherren Tiberius vor 2.000 Jahren gegründete römische Siedlung entstand das erste ausgedehnte Weinbaugebiet. Zeugnis davon geben archäologische Funde und Pflanzenreste. Doch ausgegraben ist bisher nur ein kleinster Teil &#8211; für Informationen aus der geschichtlichen Tiefe der steinigen Kalk- Lössböden sorgen jedoch die Weine: Diese kleine und ursprüngliche Region mit dem Hauptort Göttlesbrunn besticht mit brillanten <strong>Rotwein-Cuvées</strong>. Zum Verkosten ihrer Produkte mit einem Hauch von Antike laden die <strong>Rubin Carnuntum</strong>-Winzer in der <strong>Carnuntum Experience</strong> ein. Vom prächtigen Barockfest in Schloss Hof, einem Jagdsitz der Habsburger in der Nähe der Donau-March- Auen, über Weinbergwanderungen bis zu Wine&amp;Dine-Abenden in den Weingütern und Restaurants reicht das Programm.</p>
<p>Die sonnige Reife nehmen die Weine vom <strong>Kamptal</strong>, das sich oberhalb Krems zur Donau hin öffnet, aus dem Süden. Den prägnant klaren Ausdruck erhalten sie durch den kühlen Rückenwind aus dem Waldviertel und dem Mix von Lehm, Löss und Urgestein: <strong>Grüner Veltliner</strong> und <strong>Riesling</strong> sind hier zuhause. Den Stolz dieser Region machen Weingüter wie Jurtschitsch oder Bründlmayer aus.</p>
<p>Waren diese Winzer – gemeinsam mit 700 anderen Weinbauern aus Langenlois – bahnbrechend für das neue Selbstverständnis des (nieder)österreichischen Weins, so haben sie ihre avantgardistische Entsprechung in der Wein-Erlebnis-Welt <strong>Loisium</strong> gefunden: Inmitten der Weingärten liegt ein futuristischer Kubus aus gebürstetem Aluminium. Er ist als Besucherzentrum – mit repräsentativer Vinothek – Ausgangspunkt für eine unterirdische Reise in die Seele des Weins. In den mit Licht, Ton und Projektionen inszenierten Kellergewölben, die bis zu 900 Jahre alt sind, kann man die Geheimnisse dieses biblischen Getränks ergründen. Eine Weinwerdung der besonderen Art stellen Installationen dar. Vom Mythos zur Moderne führen ein barockes Winzerhaus und eine zeitgenössische Weinkellerei. Besondere Keller-Tage erlebt man hier im März, zur <strong>Loisiarte</strong>, dem Musik- und Literaturfestival im Loisium, werden Wein und Kulinarik inszeniert.</p>
<p>Hohe Lagen, die über schmale Steinterrassen schnell zur <strong>Donau</strong> hin abfallen, das kennzeichnet die mit Stiften, Ausflugskirchen und alten Stadtkernen reiche Landschaft der <strong>Wachau</strong>, die von Melk bis Krems reicht. Riesling und Grüner Veltliner dominieren auch hier, doch kommt zum thermischen Wechselspiel zwischen Tag und Nacht und den kristallinen Urgesteinsböden die Jahrhunderte lange, ausgeklügelte Nutzung von Gelände und Sonnenstand. Durch wärmespeichernde Mauern und Felsen entstehen Kleinst-Klima-Zonen, die sich in mineralreichen, trocken-aromatischen Trauben ausdrücken. Vielfach prämierte Winzer wie Jamek, Hirtzberger oder die Domäne Wachau halten den noblen Ruf hoch und ihre Weingüter stehen für Gäste offen.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/1892/thumb_preview_15ac8adc-b606-407e-93c0-221c46f72b80.jpg" alt="Weingarten bei Dürnstein an der Donau im Herbst. © Österreich Werbung, Fotograf: Krobath" width="880" height="589" /><figcaption class="wp-caption-text">Weingarten bei Dürnstein an der Donau im Herbst. © Österreich Werbung, Fotograf: Krobath</figcaption></figure>
<p>Über den <strong>Wagram</strong>, einer mächtigen Geländestufe, die östlich von Krems beginnt und der Donau am linken Ufer bis zum Bisamberg bei Wien folgt, geht es hinauf ins <strong>Weinviertel</strong>, dem mit Abstand größten Weinbaugebiet des Landes. Zwischen den sandig-schweren Hügeln von beispielsweise <strong>Retz</strong>, <strong>Poysdorf</strong> oder <strong>Bad Pirawarth</strong> geduckt, liegen die Weingärten. Zu den Dörfern hin führen die <strong>Kellergassen</strong>. Mit Abstand dominierend in diesem Viertel vom Wein ist der Grüne Veltliner, der meist fruchtig- frisch und mit geringem Alkoholgehalt ausgebaut wird. Ihn prägt das typische „Pfefferl“, eine pikante Würze, die eben an Pfeffer erinnert. International gesehen, ist der „Grü Ve“ die Hausmarke Österreichs und seine abwechslungsreiche Veredelung hierzulande einzigartig.</p>
<p>Im Wiener Becken, am Südostabfall des Wienerwaldes, liegt die <strong>Thermenregion</strong>. Ihren Namen erhält sie von den zahlreichen warmen Heilquellen, die dort sprudeln und in historisch-schönen Bädern aus der Zeit der Monarchie gefasst sind. Die Weinstöcke profitieren hier vom pannonischen Klima-Einfluss mit heißen Sommern und trockenen Herbsten sowie von der Häufung unterschiedlichster Böden und Lagen. Was Weinfreunde fasziniert, ist die Vielfalt auf engstem Raum: Autochtone Rebsorten wie Zierfandler, auch Spätrot genannt, und Rotgipfler stechen hervor und wachsen nur hier. Beides sind übrigens Weißweine und legendär ist die Cuvée Spätrot-Rotgipfler.</p>
<p>Besonders gut gedeihen auch die Weine der Burgunderfamilie: Pinot blanc und Pinot noir, der in Österreich auch Blauburgunder heißt, werden hier handverlesen. In <strong>Perchtoldsdorf</strong>, direkt an der Grenze zu Wien, drängen sich die Häuser der Weinbauern entlang der mittelalterlichen Stadtmauer. Übers ganze Jahr, doch immer nur für eine kürzere Zeit, öffnen die Hauer, wie sich die Weinbauern hier nennen, ihre Höfe und stecken aus. Mit langen Holzbänken und Tischen in den Gärten und Gaststuben werden sie zu <strong>Heurigen</strong>. Ausgeschenkt wird nur eigener Wein und Heuriger heißt dabei auch der jüngste Jahrgang. Schon in diesen Weißwein setzen die Winzer hohen Ehrgeiz. Dazu bieten sie, weiß wie rot, eine Auswahl regionaltypischer Weine. Das meiste davon wird jedoch schon weggetrunken, wenn ausgesteckt ist; für den Handel bleibt wenig über. Die Winzerinnen kochen, braten und backen selbst und stellen damit so manches Gourmet-Restaurant in den Schatten. Höhepunkt im Jahr ist der <strong>Hiata- Einzug</strong>, das Erntedankfest der Perchtoldsdorfer Haurer. Einst beschloss es die Hut-Zeit in den Weingärten, heute die Lese: Ein junger Winzersohn trägt auf einer Stange die „Pritsche“ – eine von den Haurern gefertigte, 70 Kilo schwere mannshohe Krone – zur Kirche hinauf und tanzt mit ihr.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>CarnuntumExperience Weinfestival</strong><br />
Jährlich wartet das „Carnuntum Experience“, ein Festival rund um Wein, Genuss, Natur und Kultur mit einem  Programm für die ganze Familie auf.</li>
<li>Termin: August<br />
<a href="http://www.carnuntum-experience.com">www.carnuntum-experience.com</a></li>
<li><strong>Rubin Carnuntum Weingüter</strong><br />
Informationen über die Rubin Carnuntum Weingüter<br />
<a href="http://www.carnuntum.com">www.carnuntum.com</a></li>
<li><strong>Weinerlebniswelt Loisium</strong><br />
In Langenlois befindet sich die Weinwelt Loisium, inkl. Verkostung, Erlebnisführung, etc.<br />
<a href="http://www.loisium.at">www.loisium.at</a></li>
<li><strong>Literatur-und Musikfestival Loisiarte</strong><br />
Jährlich im März</li>
<li><a href="http://www.loisiarte.at">www.loisiarte.at</a></li>
<li><strong>Sandgrube 13und Winzerkrems</strong><br />
Winzer Krems, Sandgrube 13, ist eine der bekanntesten Weinadressen Österreichs. Sandgrube 13 wein.sinn führt in 8 Stationen auf die Spuren des Rebensaftes und öffnet Blicke hinter die Kulissen. <a href="http://www.sandgrube13.at">www.sandgrube13.at, </a><a href="http://www.winzerkrems.at">www.winzerkrems.at</a></li>
<li><strong>Literatur &amp; Wein</strong><br />
Hochkarätiges Literaturfestival im Stift Göttweig zu dem die besten Weine gereicht werden: <a href="http://www.literaturundwein.at">www.literaturundwein.at</a></li>
<li><strong>Wachau Gourmet Festival: </strong><a href="http://www.wachau-gourmet-festival.at">www.wachau-gourmet-festival.at</a></li>
<li><strong>Domäne Wachau</strong><br />
Kellerführung, Weinverkostung und Donauschifffahrt: <a href="http://www.domaene-wachau.at">www.domaene-wachau.at</a></li>
<li><strong>Hiataeinzug Perchtoldsdorf</strong><br />
Größtes Erntedankfest Österreichs, Termin: November, <a href="http://www.perchtoldsdorf.at">www.perchtoldsdorf.at</a></li>
<li><strong>WAGRAM WERITAS</strong><br />
Gebietsvinothek in Kirchberg am Wagram: <a href="http://www.weritas.at">www.weritas.at</a></li>
<li><strong>Wein &amp; Co online Weinversand</strong><br />
<a href="http://www.weinco.at">www.weinco.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h3><strong>Weingüter und Gasthöfe</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Gastwirtschaft Floh</strong><br />
Man nehme Produkte der Region, dazu beste Weine, und serviere das Ganze in einem bodenständigen Ambiente: Mit diesem Geheimrezept hat sich Josef Floh – Küchenchef und Eigentümer der „Gastwirtschaft Floh“ in Langenlebarn an der Donau – in die Liga der österreichischen Top-Lokale gekocht. <a href="http://www.derfloh.at">www.derfloh.at</a></li>
<li><strong>Landhaus Bacher</strong><br />
Lisl Wagner-Bachers höchstprämierte Küche, komponiert aus erlesenen Zutaten, versehen mit regionalen und mediterranen Akzenten, ist so unverwechselbar wie die Wachau selbst: <a href="http://www.landhaus-bacher.at">www.landhaus-bacher.at</a></li>
<li><strong>Weingut Holzapfel</strong><br />
Preisgekrönte Weine, hausgebrannte Schnäpse, ein kleines, feines Restaurant samt Gästezimmern sowie Süßes „rund um die Marille“ im mehr als 700 Jahre alten Prandtauerhof in Joching an der Donau: <a href="http://www.holzapfel.at">www.holzapfel.at</a></li>
<li><strong>Loibnerhof</strong><br />
Der Loibnerhof ist der Klassiker der Wachauer Gastronomie und seit Jahrzehnten eine Kultstätte für ausgezeichnete, regionale Küche: <a href="http://www.loibnerhof.at">www.loibnerhof.at</a></li>
<li><strong>„bittermann“ Vinarium</strong><br />
Das „bittermann“ Vinarium ist ein Landgasthaus modernen Typs in alten Mauern und ein wahres Schlaraffenland für jeden, der gerne gut isst und trinkt: <a href="http://www.bittermann-vinarium.at">www.bittermann-vinarium.at</a></li>
<li><strong>Heurigenhof Bründlmayer</strong><br />
Der Heurigenhof Bründlmayer ist kein gewöhnlicher Heuriger. Im wunderschönen, historischen Ensemble wird auf hohem Niveau gekocht und Bründlmayer-Weine zählen zur Creme der österreichischen Weinszene: <a href="http://www.heurigenhof.at">www.heurigenhof.at</a></li>
<li><strong>Weinhaus Nigl</strong><br />
Das mitten in den Weinbergen gelegene Ensemble aus Weingut, Hotel und Restaurant hat etwas Märchenhaftes an sich – und das liegt nicht nur an der langen Geschichte dieser historischen Mauern: <a href="http://www.weingutnigl.at">www.weingutnigl.at</a></li>
</ul>
<hr />
<p>Besonder Empfehlungen:</p>
<p><strong>Gastwirtschaft Floh, Langenlebarn</strong></p>
<p><strong>Man nehme die allerfrischesten Produkte der Region, dazu beste Weine, und serviere das Ganze in einem wunderbar bodenständigen Ambiente: Mit diesem Geheimrezept hat sich Josef Floh – Küchenchef und Eigentümer der „Gastwirtschaft Floh“ in Langenlebarn an der Donau – in die Liga der österreichischen Top-Lokale gekocht.</strong></p>
<p>Bärlauch-Gnocchi mit Schalotten und Radieschen, Huchenfilet mit heimischem Dinkelreis, Topinambur und Vanille oder vielleicht doch lieber ein zarter Kaninchenrücken mit Knollenziest, einer alten, kaum noch bekannten Heilpflanze? Die Karte im „Floh“ überzeugt nicht nur durch ihre kulinarische Kreativität, sondern auch durch ihre saisonale und regionale Ausrichtung. Erdbeeren im Winter oder Spargel im Herbst – so etwas käme dem Hausherrn nicht auf den Tisch! Stattdessen setzt er viel lieber auf frische Wildkräuter aus den nahen Donau-Auen und auf die Waren seiner ausgesuchten Stammlieferanten aus den umliegenden Dörfern. Dieses Konzept sowie seine ebenso unkonventionelle wie modere Interpretation traditioneller Küchenklassiker hat ihm neben zwei Gault-Millau-Hauben auch die Mitgliedschaft in der Gilde der „Jeunes Restaurateur’s Europe“ eingebracht. Ebenso preisgekrönt ist auch das Weinangebot des Hauses: Mehr als 1.600 edle Tropfen umfasst die Karte. Sie lagern in rund 15.000 Flaschen im Floh-eigenen Keller, der zu den größten und bestsortiertesten Österreichs gehört.</p>
<p><u><a href="http://www.derfloh.at">www.derfloh.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Loibnerhof (Landgasthof), Wachau</strong></p>
<p><strong>Der Loibnerhof ist der Klassiker der Wachauer Gastronomie und seit Jahrzehnten eine Kultstätte für ausgezeichnete, regionale Küche.</strong></p>
<p>Eigentlich geht man ja nicht in den Loibnerhof essen, sondern zum „Knoll“. Dieser Name steht für ein Wachauer Monument und bürgt in mehrfacher Hinsicht für Qualität: Josef Knoll in der Küche des Loibnerhofs und sein Cousin Emmerich, dessen grandiose Veltliner und Rieslinge im Loibnerhof ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Besonders beliebt ist in der schönen Jahreszeit der weitläufige Obstgarten, im Winter spielt sich alles auf der anderen Straßenseite im „Winterquartier“ des Hauses ab. Josef Knoll ist ein Meister der herzhaft-aromatischen, bodenständigen Küche, in dessen Fischkalter sich stets Krebserl, Waller und Forellen tummeln. Köstlich munden hier aber nicht nur feine Fische, sondern auch Innereien, Wild- oder Pilzgerichte wie die legendären hausgemachten Nudeln mit Steinpilzen. Eine Tischreservierung ist vor allem an schönen Wochenenden Pflicht – denn es hat sich längst herumgesprochen, wie gut man beim Knoll speist.</p>
<p><u><a href="http://www.loibnerhof.at">www.loibnerhof.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Muhr (Landgasthof), Gallbrunn</strong></p>
<p><strong>Der Muhr in Gallbrunn war früher ein Dorfwirtshaus, in dem dann die Gourmet-Küche Einzug gehalten hat; die Wirtshausküche ist deswegen trotzdem nicht ausgezogen.</strong></p>
<p>Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Es gibt freilich auch Ausnahmen wie den Muhr. Hier findet sich für jeden Geschmack das Richtige. Denn einerseits pflegt Seniorchefin Gertraud Muhr nach wie vor die traditionelle Regionalküche und widmet sich mit besonderer Hingabe den Süßwasserfischen. Andererseits zeigt Junior Jakob Muhr, was er in seinen Lehr- und Wanderjahren in der heimischen Top-Gastronomie gelernt hat, und begeistert seine Gäste mit inspirierten Kreationen, für die er Produkte der Region mit internationalen Einsprengseln gekonnt vermischt. Wem würde bei Gerichten wie Gallbrunner Leberwurst mit Calvados &amp; Granny Smith im Glas, Hirschkalb &amp; Frischling mit Shitake-Crêpe-Terrine &amp; Apfel-Rosmarin-Mousse oder Tatar vom Bio-Rind mit Baguette-Chips &amp; lauwarmen Kirschtomaten mit Basilikum-Pinien-Pesto nicht das Wasser im Munde zusammenlaufen? Doch dann gibt es auch den Kontrapunkt: Wenn im Haus frisch geschlachtet wird und Köstlichkeiten von der Blunz’n bis zum Brat’l auf dem Speiseplan stehen, lebt die alte Wirtshaustradition wieder auf.</p>
<p><u><a href="http://www.muhr.co.at">www.muhr.co.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Der Jungwirt, Göttlesbrunn</strong></p>
<p><strong>Im Landgasthaus Jungwirt spürt man, was die vielzitierte österreichische Gemütlichkeit ausmacht. Es ist ein Platz, an dem Genussfreudigkeit und eine lockere Lebensart, Tradition und Kreativität, zusammentreffen. Und das inmitten der idyllischen Weinlandschaft des Carnuntums.</strong></p>
<p>Küchenchef Johannes Jungwirth gelingt es eindrucksvoll, die österreichische Lebensfreude auch auf den Teller zu bringen, klassische Rezepte kreativ zu interpretieren, Altes mit Neuem zu kombinieren. Und zwar mit „regionalen Produkten, die das Land mir gibt, die von den Bauern und deren Familien mit viel Liebe erzeugt wurden“, sagt Jungwirth. Er listet auch transparent auf, von welchen Landwirten und Lieferanten er die einzelnen Produkte bezieht. Was zu den kreativen Gerichten nicht fehlen darf? Die eleganten Weißweine und gehaltvollen Rotweine aus der Region und aus den wichtigsten österreichischen Weinbaugebieten. Ja, das Leben ist wahrlich ein Genuss.</p>
<p><u><a href="http://www.derjungwirt.at">www.derjungwirt.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Schwarz (Landgasthof), Nöhagen</strong></p>
<p><strong>Von außen ganz unscheinbar anzusehen, zählen hier die inneren Werte – denn der Schwarz in Nöhagen ist ein idealtypischer Landgasthof.</strong></p>
<p>Zugegebenermaßen ist Nöhagen nicht der Mittelpunkt der Welt, doch die vielen Eingeweihten und Stammgäste scheuen keineswegs die Anfahrt von der Wachau herauf, denn sie wissen, was sie hier erwartet: Eine österreichische Küche, die, ohne verspielt zu sein, alles kann, was sie soll, und eine Weinauswahl, die selbst Abstinenzler bekehren könnte. Waldviertler Bachforellen, gebraten oder geräuchert, das Wienerschnitzel natürlich vom Kalb, köstliche Innereien von den gebratenen Kalbsnierenscheiben bis zum gebackenen Kalbskopf mit Blutwurst, den geschmorten Bio-Kalbsbackerln oder der gebratenen Waldviertler Weidegans – kein Zweifel, Erwin Schwarz herrscht über ein veritables Schlaraffenland. Doch hier fließen nicht nur Milch und Honig, sondern auch die besten Weine des Landes mit besonderem Wachau-Schwerpunkt und vielen älteren, gereiften Jahrgängen, ergänzt durch ausgewählte Spitzenweine aus aller Welt.</p>
<p><u><a href="http://www.gasthaus-schwarz.at">www.gasthaus-schwarz.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong> Kalteis (Landgasthof), Pielachtal</strong></p>
<p><strong>Kühl klingt der Name – herzlich ist der Empfang in diesem idealtypischen Landgasthof im idyllischen Pielachtal.</strong></p>
<p>Der 1693 erstmals als Einkehr für Fuhrleute und Bauern der Region erwähnte Landgasthof, der sich seit 1957 im Besitz der Familie Kalteis befindet, ist ein echtes „family-business“. Mutter Theresia Kalteis steht gemeinsam mit Hubert junior in der Küche, Tochter Sonja betreut gemeinsam mit dem Vater Hubert Kalteis die Gäste, wobei Letzterer als passionierter Waidmann auch dafür sorgt, dass hier regelmäßig Wildgerichte auf der Speisekarte stehen. So ein Rehbeuschel mit Semmelknödeln, das Carpaccio vom Hirschkalb mit Schwarzen Nüssen oder der rosa gebratene Hirschkalbsrücken mit Gänseleber auf Brombeer-Dirndlsauce passen halt auch wunderbar in diese wildreiche Region. Die kochenden Kalteise finden dabei eine gute Mitte zwischen Bodenständigkeit und Kreativität, wobei die Qualität der verwendeten Produkte immer an oberster Stelle steht. Wer sich in der Küche so anstrengt, darf auch den Keller nicht vernachlässigen. Der ist bestens gefüllt mit frischen Weißweinen aus Österreich und gereiften Roten von Nah und Fern.</p>
<p><u><a href="http://www.kalteis.at">www.kalteis.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Landhaus Bacher (Gourmet), Wachau</strong></p>
<p><strong>Das Landhaus Bacher ist seit vielen Jahren die erste kulinarische Adresse in der Wachau und eines der besten Lokale Österreichs.</strong></p>
<p>Lisl Wagner-Bacher ist die Grande Dame der österreichischen Küche und hat es, kongenial unterstützt von ihrem Mann Klaus Wagner, einem ausgewiesenen Wachau- und Bordeaux-Kenner, geschafft, aus der einstmals berühmten Backhendlstation ein noch weit berühmteres Gourmet-Lokal zu machen. Inzwischen steht sie gemeinsam mit ihrem Schwiegersohn, dem ebenfalls bereits hochdekorierten Küchenmeister Thomas Dorfer, in der Küche und werkt dort auf einem Niveau, das man nur selten findet. Die Basisprodukte sind dabei gleichwohl vor allem regionaler Herkunft, bei Fischen und Meeresfrüchten angelt man aber natürlich auch an weiter entfernten Gestaden. Kreativität und handwerkliche Präzision sind Kennzeichen der Küche im Landhaus Bacher, die aber nie manieriert oder abgehoben wirkt. Dem Niveau der Küche hält auch der Weinkeller stand, denn Klaus Wagner gebietet über das wohl beste Wachau-Sortiment der Welt und ist mit seinem Bordeaux-Fundus auch in Sachen Rotwein nie in Verlegenheit zu bringen. Da trifft es sich gut, dass dieses gastliche Landhaus auch über komfortable Gästezimmer verfügt.</p>
<p><u><a href="http://www.landhaus-bacher.at">www.landhaus-bacher.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Hanner (Luxusrestaurant), Mayerling</strong></p>
<p><strong>Heinz Hanner ist zweifellos der avantgardistischste unter den österreichischen Spitzenköchen, und eines ist sicher: Hier wird es am Teller niemals langweilig!</strong></p>
<p>Heinz Hanner kocht nicht nur mit Jakobsmuscheln, Hummern &amp; Co., sondern auch mit Flammenwerfern, ISI-Schäumern und Stickstoff – bei minus 190 Grad. Das Zauberwort heißt „Molekularküche“. Dabei geht es darum, mit bisher in der Küche noch nicht angewendeten Methoden in neue Genuss-Sphären vorzudringen. Wie das geht, vermittelt Hanner übrigens auch in seinem „Koch-Studio“, in dem er Kurse für interessierte Laien ebenso wie für Küchen-Profis anbietet. Daneben wird in seiner vollelektronischen Hightech-Küche aber auch „ganz normal“ gekocht. Das bedeutet in diesem Fall eine höchst kreative Gourmetküche, die auf absolut kompromissloser Produktselektion beruht. Nur das Beste kommt in die Pfanne – vom bretonischen Hummer über die Taube aus der Bresse bis zu den Atlantikmuscheln. Wenn verfügbar, stammen diese Produkte – wie etwa im Falle von Wild und Süßwasserfischen – aber auch aus der Region, ebenso wie die Kräuter vom eigenen Hausgarten … Auf diesen genießt man auch einen perfekten Blick aus den Zimmern des stylishen Hanner-Hotels mitten im Wienerwald.</p>
<p><u><a href="http://www.hanner.cc">www.hanner.cc</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Goldenes Bründl, Oberrohrbach</strong></p>
<p><strong>Vor den Toren Wiens, mitten im romantischen Rohrwald und unweit von Korneuburg, liegt das Goldene Bründl – ein traditionsreiches Landgasthaus mit sagenhafter Haubenküche und einer ebensolchen Geschichte.</strong></p>
<p>Glaubt man der Legende, dann verdankt das Goldene Bründl seine Entstehung eigentlich dem Habsburgerkönig Rudolf. Ziemlich genau an der Stelle, an der heute das beliebte Gasthaus steht, soll er einst von einer Quellnixe einen goldenen Ring erhalten haben, den noch heute im Wasser glitzern sieht, wer noch nie im Leben gelogen hat. Ob’s stimmt? Wir wollen ja nicht lügen, können aber uneingeschränkt bestätigen, dass von diesem Ort tatsächlich etwas Magisches ausgeht. Egal ob draußen im lauschigen Gastgarten oder drinnen in den stilvollen Stuben – die Atmosphäre im Goldenen Bründl ist gediegen und entspannt. Und sie begeistert Gourmets auf Landpartie ebenso wie die vielen Naturfreunde, die den Besuch mit einer Wanderung durch die umliegenden Wälder verbinden. Serviert wird eine zumeist saisonale Küche auf hohem Niveau. Entenleberparfait kommt hier auf den Tisch oder ein köstliches Carpaccio vom Lamm, gefolgt von gefüllter Perlhuhnbrust mit Bärlauchrisotto oder Welsfilet mit Buchweizenkraut. Darüber hinaus werden aber auch die Klassiker der regionalen Küche wie z. B. Kalbsrahmbeuschel, geschmorte Schweinsbackerl oder Tafelspitz vom Donauland-Rind großgeschrieben. Highlight für „Frühaufsteher“: Jeden ersten und dritten Sonntag im Monat gibt es einen großen Brunch.</p>
<p><u><a href="http://www.goldenesbruendl.at">www.goldenesbruendl.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Gut Oberstockstall (Restaurant), Kirchberg</strong></p>
<p><strong>Das Gut Oberstockstall ist ein bezaubernder und verzaubernder Platz; Genuss, Mystik und Gastfreundschaft verbinden sich zu einer einzigartigen Symbiose.</strong></p>
<p>Im Jahr 1980 ereignete sich eine archäologische Sensation, als in der Schlosskapelle von Oberstockstall ein komplett eingerichtetes Alchemistenlabor aus der Zeit um 1580 entdeckt und ausgegraben wurde, dessen Inhalt heute im Alten Rathaus von Kirchberg besichtigt werden kann. Weniger alchemistisch geht es in der Küche von Oberstockstall-Chefin Eva Salomon zu, wenngleich es ihr beim Kochen bei weitem nicht nur darum geht, die richtigen Ingredienzien zusammenzufügen. „Essen und Trinken auf dem Lande“ lautet ihr Motto, und das bedeutet auch, dass viele Produkte aus der Umgebung oder sogar aus eigener Produktion stammen. Dazu zählen die Weine aus dem eigenen Weingut ebenso wie Schafe, Enten, Gänse oder Gemüse – alles nach biologischen Richtlinien gezüchtet und produziert. Daraus entstehen leichtfüßige Gerichte, die den Körper weniger belasten als beleben. Und der Geist schwebt auf der hübschen Terrasse im Gutshof oder in den geschmackvoll eingerichteten Landhaus-Stuben ohnehin in höheren Sphären. Eine stilvolle Übernachtungsmöglichkeit findet man übrigens ganz in der Nähe, im „Alten Winzerkeller“ in Kirchberg am Wagram.</p>
<p><u><a href="http://www.gutoberstockstall.at">www.gutoberstockstall.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Bärenwirt (Landgasthof), Petzenkirchen</strong></p>
<p><strong>Seinen Namen verdankt der Bärenwirt der Legende von einem Ritter, der einen mächtigen Bären besiegt hat. Bären stehen hier zwar nicht auf der Speisekarte, aber einen Bärenhunger dürfen die Gäste ruhig mitbringen.</strong></p>
<p>Patron Erich Mayrhofer ist ein Wirt, wie er sein soll: umtriebig und engagiert, kommunikativ und in seinem Fach versiert, ein Hans Dampf in Küche und Keller. Und obwohl sein Lokal schon allerlei Auszeichnungen bekommen hat, legt er Wert darauf, dass dieses nach wie vor ein richtiges Wirtshaus sein soll, in dem man auch ein ausgezeichnetes Gulasch und ein klassisches Wiener Schnitzel bekommt. Darüber hinaus zeigt man sich aber auch Ausflügen in kreativere kulinarische Gefilde nicht abgeneigt, und wenn es schon kein Bärenfleisch gibt, so liefern die Wälder und Bäche der Region doch köstliche Zutaten vom Reh bis zur Forelle. Dazu immer den richtigen Tropfen zu finden, ist kein Problem, denn der Wirt verfügt über einen bestens sortierten Keller – und über komfortable Gästezimmer, falls die önophilen Studien einmal etwas ausführlicher ausfallen sollten.</p>
<p><u><a href="http://www.baerenwirt1.at">www.baerenwirt1.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Jell (Stadtgasthaus/Fleischhauerei), Krems</strong></p>
<p><strong>„Essen, Trinken und Lachen“ – so lautet das Motto in diesem urgemütlichen Stadtgasthaus, das von Ulli Amon-Jell nicht nur bekocht, sondern auch bewohnt und belebt wird.</strong></p>
<p>„Komplizierte Kreationen, die ernsthaft hergestellt und mit noch ernsthafteren Gesichtern verzehrt werden. – Dieses Wettkochen um die nächsten Superlative, die teuerste, die ausgefallenste Zutat … das ist alles nicht meines“, erklärt Ulli Jell, Wirtin mit Leib und Seele, die viel lieber fröhliche und zufriedene Gesichter sieht. Und zwar in der Küche genauso wie in der Gaststube. Ihr behäbiges, altes Wirtshaus liegt wunderschön direkt am hohen Markt von Krems, auf den im Sommer ein kleiner Gastgarten beste Ausblicke bietet. Viele Produkte, die Frau Jell in der Küche verwendet, stammen aus der Fleischhauerei ihres Mannes, sie sitzt also wahrhaftig an der Quelle und ergänzt diesen Fundus durch Wild, Pilze oder Fisch – je nach Saison. Daraus entsteht eine Wirtshausküche mit viel Bodenhaftung, die trotzdem nie fad wird, weil die Patronin diese immer wieder spannend zu variieren weiß. Dazu trinkt man entweder einfach den bekömmlichen „Hauswein“ oder wählt aus den besten Weinen der Wachau, des Krems- und Kamptals, ehe man sich in der nur einige Schritte vom Lokal entfernten Familienpension zur Ruhe bettet.</p>
<p><u><a href="http://www.amon-jell.at">www.amon-jell.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Buchingers Gasthaus Zur Alten Schule, Riedenthal</strong></p>
<p><strong>Bekannt geworden als legendärer Küchenchef im Wiener Hotel Intercontinental, hat Manfred Buchinger mit seiner „Alten Schule“ eine Weinviertler Gastro-Institution gegründet.</strong></p>
<p>Irgendwann war für ihn Schluss mit Grand Cuisine, weitgereisten Zutaten und noblem Ambiente: Nach vielen Jahren sagte Manfred Buchinger dieser Form von Top-Gastronomie ade und begann in der Alten Schule von Riedenthal, sein eigenes Wirtshaus-Konzept umzusetzen. Nähe zum Produkt, unprätentiöses Auftreten von Koch und Küche und Kreativität im Umgang mit Altbewährtem – das sind drei der Säulen, auf denen Buchingers Erfolg ruht. Gerne führt er Gäste auch in die Welt seiner Küche ein, wenn etwa beim „Running Weinviertel“ bis zu zehn kleine Gerichte serviert und mit entsprechenden Weinen begleitet werden. Bei Letzteren setzt Buchinger nicht so sehr auf große Namen, dafür kann man sich sicher sein, hier jedes Mal interessante neue Entdeckungen von regionalen Winzern zu machen. So lässt man sich’s in dieser ganz besonderen Schule bei Wurstkrapferl, gekochtem Fleisch vom Bio-Rind oder ausgelöster Ente, aber auch bei spannenden fleischlosen Gerichten gut gehen und sitzt auch gerne einmal etwas länger nach.</p>
<p><u><a href="http://www.buchingers.at">www.buchingers.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Zum Blumentritt (Landgasthof) St. Ägyd</strong></p>
<p><strong>St. Ägyd am Neuwalde liegt am Pilgerweg nach Mariazell, doch weil sich mit dem „Blumentritt“ eine besonders gastliche Stätte ebenfalls an diesem Weg befindet, könnte die Pilgerreise etwas länger dauern.</strong></p>
<p>Lange Zeit wurde das Gasthaus zum Blumentritt als Geheimtipp gehandelt: Weil es etwas abgelegen ist und man hier mit ganz besonderem Engagement und Qualitätsbewusstsein zu Werke ging. Heute ist das Haus bereits eine Institution, wenn auch nach wie vor von den Schwestern Ulrike Hollerer-Reichl und Christa Hollerer ganz unprätentiös geführt. Willkommen sind alle, die gerne gut essen und trinken. Für Erstes ist Küchenchefin Ulrike verantwortlich, die mit kundiger Hand regionale und internationale Top-Produkte zu leichtfüßigen, intensiv aromatischen Gerichten kombiniert. Diese machen stets Lust auf mehr und erzeugen auch nach vielen Gängen kein unangenehmes Völlegefühl. Kongenial begleitet werden die kleinen kulinarischen Kunstwerke von Christa Hollerer, der Herrin über einen bestens gefüllten Weinkeller, der für jeden Geschmack die richtige Flasche beherbergt. Und weil ja bekanntlich morgen auch noch ein Tag ist, macht man es sich nach einem ausgedehnten Abendessen am besten in einem der modern gestalteten Zimmer des Hauses gemütlich.</p>
<p><u><a href="http://www.zumblumentritt.at">www.zumblumentritt.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Zur Weintraube/Nibelungenhof, Traismauer</strong></p>
<p><strong>„Essen, trinken und schlafen“ – das sollte man in einem guten Gasthof können. Doch der Nibelungenhof bietet noch einiges mehr.</strong></p>
<p>Einerseits ist der Nibelungenhof ein „ganz normales“ Wirtshaus – allerdings ein ganz besonders gutes. Und wenn man hier ein im Schmalz gebratenes Schnitzel, ein Krenfleisch mit Dampfkartoffeln oder ein gefülltes Bauernhendl bestellt, kann man sich sicher sein, dass diese Gerichte von bester Qualität sind. Doch Patron und Küchenchef Rainer Melichar, der sein Handwerk bei den Koch-Größen Karl Ernst Eschlböck und Jörg Wörther gelernt hat, kann auch ganz anders. Die große Küche ist ihm nicht fremd, doch hat er ihr mit der Entwicklung seiner patentierten „Succowell-Methode“ eine neue Facette hinzugefügt. Dabei arbeitet er mit den Aromen hochkonzentrierter, selbst gewonnener Säfte und Trester aus Gemüsen, Kräutern und Obst, die für die Aromatisierung und Bindung von Speisen und Saucen verwendet werden. Die spannende Welt dieses neuen Küchenstils, der inzwischen bereits weite Kreise gezogen hat, kann man sowohl durch Gerichte auf der Speisekarte des Hauses als auch im Rahmen von Kochkursen kennen lernen.</p>
<p><u><a href="http://www.nibelungenhof.at">www.nibelungenhof.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Weinhaus Nigl (Landgasthof/Restaurant/Hotel), Kirchberg</strong></p>
<p><strong>Das mitten in den Weinbergen gelegene Ensemble aus Weingut, Hotel und Restaurant hat etwas Märchenhaftes an sich – und das liegt nicht nur an der langen Geschichte dieser historischen Mauern.</strong></p>
<p>Als Top-Winzer Martin Nigl den 800 Jahre alten Lesehof am Fuße der Burgruine Senftenberg übernahm, war er nicht viel mehr als eine Ruine. Heute beherbergt er den Verkostungs- und Verkaufsraum des Weinguts, ein kleines Hotel mit individuell eingerichteten, perfekt an die vorhandene Substanz angepassten Zimmern und ein gemütliches Restaurant, in dem die stimmige kulinarische Begleitmusik zu Nigls herrlichen Grünen Veltlinern und Rieslingen gespielt wird. Dafür sorgt Kapellmeister, pardon: Küchenchef Erwin Windhaber, ein junger Küchenmeister, der die gesamte Klaviatur seines Faches vom Grammelknödel bis zur Grande Cuisine perfekt beherrscht. Hier bleibt er aber doch eher im Rahmen des Bodenständigen und die Lieferanten der Umgebung bieten ihm beste Grundlagen dafür: Waldviertler Lämmer, Fleisch von Freilandschweinen, Obst, Gemüse, Wurst und vieles mehr von Bauern der Region sind die Grundzutaten, die er zu köstlich-kostbaren Gerichten veredelt. Wein &amp; Wohnen vom Feinsten runden dieses Gesamterlebnis der Genüsse perfekt ab.</p>
<p><u><a href="http://www.weingutnigl.at">www.weingutnigl.at</a></u></p>
<hr />
<h2>Kunst und Kultur</h2>
<h3><strong>Wellenklänge in </strong>Lunz am See</h3>
<p><strong>Der Lunzer See und das Wald- und Bergpanorama des Voralpenlandes bilden die Kulisse für ein Juli-Festival, das sich dem Crossover über alle Stil- und Genregrenzen hinweg verschrieben hat.</strong></p>
<p>Dass sich Kunst und Natur mit praktischem Nutzen und Vergnügen verbinden lassen, beweist die mit einem Architekturpreis prämierte Seebühne. Die Zuschauertribüne an einem Steilhang am Nordufer des Sees fügt sich in die umgebende Natur und bildet zusammen mit der im Wasser schwimmenden Bühne einen Teil des Lunzer Seebades. Für drei Wochen im Juli verwandelt sich die bewegliche Stahl-Holz-Konstruktion allabendlich in eine Festspielbühne. Profis begegnen hier Laien, internationale Stars Künstlern der Region. Das hat mit dazu beigetragen, das Festival in besonderem Maße in der Region zu verankern. Hip-Hopper treten auf der Seebühne ebenso auf wie amerikanische Singer/Songwriter, Jazzbands, Solo-Virtuosen, Blechbläser oder lokale Musikanten. Dazu gibt es Tanzperformances, Breakdance, Workshops und Lesungen. Lunz mit seinem glasklaren See ist schön. Und mit den wellenklängen besitzt es ein kleines, feines Festival.</p>
<p><a href="http://www.wellenklaenge.at">www.wellenklaenge.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Glatt &amp; Verkehrt &#8211; Festival für traditionelle Musik<br />
</strong></h3>
<p><strong>Seit 1997 ist Krems und Umgebung Heimstatt für Künstler aus aller Welt, die sich auf originelle, witzige und überraschende Weise mit ihren eigenen musikalischen Wurzeln auseinandersetzen.</strong></p>
<p>„Glatt &amp; Verkehrt“ ist Österreichs größtes Festival für traditionelle Musik aus aller Welt. Der überdachte Innenhof des Hauptgebäudes der Winzergenossenschaft „Winzer Krems“ in der Sandgrube 13 mit herrlichem Blick über die Stadt, auf die Donau und zum Stift Göttweig bildet den Hauptspielort des Festivals. Während auf der Bühne im überdachten Innenhof lateinamerikanische Rhythmen, Hackbrett oder Freibassakkordeon erklingen, kommen aus dem Keller erlesene Weine und werden im angrenzenden Zeltgelände Speisen aus der Region serviert. Das hoch über der Donau gelegene Barockstift Göttweig beherbergt die Musikwerkstatt, wo zwei Wochen lang gelehrt wird. Mit dem Arkadenhof im Minoritenkloster in Stein wurde neben dem Klangraum Krems Minoritenkirche ein neuer, reizvoller Open-Air-Veranstaltungsort dazugewonnen.</p>
<p><a href="http://www.glattundverkehrt.at">www.glattundverkehrt.at</a></p>
<hr />
<h2>Fakten über Niederösterreich</h2>
<p><strong>Die Geografie</strong></p>
<p>19.186 km² beträgt die Landfläche Niederösterreichs, das ist fast ¼ der Fläche Österreichs</p>
<p>42 % der Landfläche sind Ackerland, 40 % Wald, 11 % Wiesen, 1,7 % Almen und Weiden, 1,6 % Weingärten.</p>
<p>Auf 2.076 m Seehöhe liegt der höchste Punkt: Schneeberg</p>
<p>218 km fließt die Donau durch Niederösterreich</p>
<p><strong>Die Natur</strong></p>
<p>_ 2 Nationalparks: Donau-Auen und Thayatal</p>
<p>_ 23 der 48 österreichischen Naturparke liegen in Niederösterreich</p>
<p>_ 15.000 km Wanderwege</p>
<p>_ 5.600 km MTB-Routen</p>
<p>_ 4.200 km Radrouten (davon 1.200 km TOP-Radwege)</p>
<p>_ 9 Bergerlebniszentren (Lackenhof am Ötscher, Annaberg, Puchberg am Schneeberg, Göstling an der Ybbs, Mitterbach am Erlaufsee, Reichenau an der Rax, Semmering, Mönichkirchen, St. Corona am Wechsel)</p>
<p><strong>Die Kultur</strong></p>
<p>_ 2 UNESO-Weltkulturerbe-Stätten: Wachau und Semmeringbahn</p>
<p>_ 15 Klöster und Stifte</p>
<p>_ Über 50 Orte sind Spielstätten von Theatersommer und Festivals</p>
<p>_ Über 600 Museen und Sammlungen</p>
<p><strong>Der Wein</strong></p>
<p>_ 30.000 ha Weingärten liegen in Niederösterreich, das sind mehr als</p>
<p>_ 50 % der österreichischen Weinbaufläche, auf fast 50 % wird der Grüne Veltliner angebaut</p>
<p>_ 830 km zieht sich die Weinstraße Niederösterreich durchs Weinland</p>
<p>_ Ca. 800 Veranstaltungen im Weinherbst Niederösterreich</p>
<p><strong>Die Persönlichkeiten</strong></p>
<p>_ Marc Aurel (Römischer Kaiser und Philosoph,121-180, Carnuntum)</p>
<p>_ Severin von Noricum (Heiliger, Missionar, Klostergründer, 410-482, Mautern)</p>
<p>_ Hl. Leopold III (Markgraf, Landespatron von Österreich, 1073-1136, Klosterneuburg)</p>
<p>_ Jakob Prandtauer (Barockbaumeister, 1660-1726, Stift Melk)</p>
<p>_ Joseph Haydn (Komponist, 1732-1809, Rohrau)</p>
<p>_ Ludwig van Beethoven (Komponist, 1770-1827, Baden und Mödling)</p>
<p>_ Ferdinand Raimund (Dichter, 1790-1836, Gutenstein)</p>
<p>_ Karl Ritter von Ghega (Mathematiker und Bauingenieur, Erbauer der Semmeringbahn, 1802-1860)</p>
<p>_ Karl Millöcker (Komponist, 1842-1899, Baden)</p>
<p>_ Matthias Zdarsky (Skipionier, 1856-1940, Lilienfeld)</p>
<p>_ Max Reinhardt (Theaterregisseur, 1873-1943, Baden)</p>
<p>_ Oskar Kokoschka (Maler und Grafiker, 1886-1980, Pöchlarn)</p>
<p>_ Heimito von Doderer (Schriftsteller, 1896-1966, Prein an der Rax)</p>
<p>_ Ludwig Wittgenstein (Philosoph, 1889-1941, Kirchberg/Wechsel)</p>
<p>_ Konrad Lorenz (Verhaltensforscher 1903-1989, Altenburg an der Donau)</p>
<p>_ Egon Schiele (Maler, 1890-1918, Tulln)</p>
<p>_ O. W. Fischer (Schauspieler, 1915-2004, Klosterneuburg)</p>
<p>_ Arnulf Rainer (Maler, *1929, Baden)</p>
<p>_ Hermann Nitsch (Maler, *1938, Mistelbach)</p>
<p>_ Daniel Spoerri (*1930, Hadersdorf/Kamp)</p>
<p>Beitragsbild: Niederösterreich © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Alchemie von Glas: die Glasbläserei in Nieder- und Oberösterreich</title>
		<link>https://reisewiki.at/glas-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 18:44:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Oberösterreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=1152</guid>

					<description><![CDATA[60 Teile Sand, 180 Teile Asche, 5 Teile Salpeter, 3 Teile Kreide: Das ist ein 3.500 Jahre altes Rezept zum Glasmachen. Im Mühl-und Waldviertel im <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/glas-machen/" title="Die Alchemie von Glas: die Glasbläserei in Nieder- und Oberösterreich">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>60 Teile Sand, 180 Teile Asche, 5 Teile Salpeter, 3 Teile Kreide: Das ist ein 3.500 Jahre altes Rezept zum Glasmachen. Im Mühl-und Waldviertel im Norden Österreichs sind aus diesen Zutaten transparente Kunstwerke entstanden.</strong></p>
<figure id="attachment_1154" aria-describedby="caption-attachment-1154" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1154" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Glasbläserei_1464115353.jpg" alt="Glasbläserei" width="640" height="425" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Glasbläserei_1464115353.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Glasbläserei_1464115353-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1154" class="wp-caption-text">Glasbläserei</figcaption></figure>
<p>Alle 50 bis 60 Jahre wurden die Glashütten aufgelassen und die Glasbläser zogen weiter, neuen Waldbeständen entgegen, die sie zum Befeuern der Schmelzöfen und zur Gewinnung der Asche brauchten, bis neue Methoden im 19. Jahrhundert feste Standorte erlaubten. Bis dahin waren Glas-Manufakturen in einfachen Hütten untergebracht. In <strong>Brand-Nagelberg im Waldviertel</strong> kaufte ein Unternehmer die kleinen Glashütten und legte damit den <strong>Grundstein für eine beeindruckende Expansion</strong>. Um 1900 wurden die kunstvollen Erzeugnisse aus dieser Werkstatt in Wien, Budapest, Mailand, London und New York verkauft. Nagelberg ist internationales <strong>Markenzeichen für Hohlgläser aus Bleikristall</strong>, die durch Gravieren, Ätzen oder Sand-Strahlen veredelt sind. Besonders prächtig sind die sogenannten Überfanggläser: Ein Glasgefäß wird mit einer Schicht andersfarbigen Glases „überfangen“, das heißt überzogen; dann werden feinste Motive aus dieser Schicht – mechanisch oder chemisch – ausgenommen, bis das zu Grunde liegende Glas klar hervortritt.</p>
<p>Heute wird die Nagelberg’sche Glaskultur von lebendigen Werkstätten weitergetragen. Den Meistern dieser Handwerkskunst kann man staunend beim Gestalten ihrer formschönen Kreationen zusehen. <strong>Glas für genießerische Stunden</strong> stellt die Firma <strong>Zalto</strong> her; besonders die Weingläser der Serie Denk’Art erfreuen Winzer und Experten.</p>
<p>Die <strong>Mühlviertler Glashütten</strong> sind für eine andere Glasveredelung berühmt: Auf einer Seite einer dünnen Glasplatte, dem schlierig-grünlichen „<strong>Waldglas</strong>“, wurden religiöse Motive aufgemalt. Man zeichnete nach Vorlagen, den sogenannten Rissen, die man unter die Scheibe legte. Durch den kristallenen Glanz des Glases entstanden <strong>besonders leuchtkräftige Bilder</strong>, die ab 1700 die Stuben von Bauern und kleinen Leuten schmückten. Es war <strong>die erste populäre Bilderwelle</strong>: Bis zu 60.000 Stück wurden jedes Jahr hergestellt und ihr Erfolg hielt bis ins 19. Jahrhundert an. Von Kraxenträgern, die sich die zerbrechliche Ware auf den Rücken schnallten, wurde dieses katholisch-religiöse Panoptikum in der ganzen Monarchie und sogar bis nach Russland gehandelt. Die Bilder – obwohl in Serie produziert – bezaubern bis heute durch Ausdruck und Naivität und haben einen Sammlerwert erreicht, der den Jahresumsatz der seinerzeitigen Hinterglasmaler bei weitem übersteigt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Niederösterreich</strong></p>
<ul>
<li><strong>Glasmuseum</strong><br />
Andreas Apfelthaler hat in Alt-Nagelberg das größte private Glasmuseum gegründet und bietet auch Glasblaskurse für Kinder an.<br />
<a href="http://www.nagelberger-glaskunst.at">www.nagelberger-glaskunst.at</a></li>
<li><strong>Zalto Glasmanufaktur</strong><br />
In Neu-Nagelberg befindet sich die berühmte Zalto Glasmanufaktur.<br />
<a href="http://www.zaltoglas.at/">www.zaltoglas.at/</a></li>
<li><strong>Stölzle Glasmanufaktur</strong><br />
Das Waldviertler Traditionsunternehmen Stölzle Kristall in Alt-Nagelberg produziert seit 1835 hochwertige (Blei-)Glasprodukte.<br />
<a href="http://www.stoelzle.com">www.stoelzle.com</a></li>
</ul>
<p><strong>Oberösterreich</strong></p>
<ul>
<li><strong>Hinterglasmuseum Sandl</strong><br />
Tradition, Geschichte und Technik der Hinterglasmalerei in Sandl, die bis in das Jahr 1800 zurückreicht und den Ort im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor und zu einem in der gesamten Donaumonarchie bekannten Zentrum der Hinterglasmalerei machte. Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober, Dienstag bis Samstag, 14 – 16 Uhr<br />
<a href="http://www.hinterglasmuseum-sandl.at">www.hinterglasmuseum-sandl.at</a></li>
<li><strong>Mühlviertler Alm</strong><br />
Auf der Mühlviertler Alm kann man wandern und nebenbei in die Geschichte der Glasbläserei eintauchen. In Liebenau befindet sich eine Glashütte aus dem 14. Jahrhundert. Auf der Website können bei Interesse auch Wanderführungen gebucht werden.<br />
<a href="http://www.muehlviertleralm.at">www.muehlviertleralm.at</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausflugstipps in Niederösterreich</title>
		<link>https://reisewiki.at/schmalspurbahn-kiental/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 11:32:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=920</guid>

					<description><![CDATA[Lust auf einen Ausflug? Niederösterreich bietet viele tolle Ziele: Wir haben die spannendsten Ausflugsdestinationen für Sie zusammengestellt: Erleben Sie Kunst und Kultur, Action und Abenteuer <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/schmalspurbahn-kiental/" title="Ausflugstipps in Niederösterreich">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lust auf einen Ausflug? Niederösterreich bietet viele tolle Ziele: Wir haben die spannendsten Ausflugsdestinationen für Sie zusammengestellt: Erleben Sie Kunst und Kultur, Action und Abenteuer oder tolle Familienziele. Wandern und mountainbiken Sie mit uns in die schönsten und oft noch unentdeckten Ecken Niederösterreichs.</p>
<h2><strong>Archäologiepark Carnuntum</strong></h2>
<p><strong>Carnuntum zu besuchen heißt, eine Zeitreise durch die Welt der alten Römer zu unternehmen. Dabei gibt es nicht nur Brot und Spiele, sondern auch die Weinbautradition einer ganzen Region zu entdecken.</strong></p>
<p>Als bei den alten Römern die Region um Wien noch Pannonia hieß, war Carnuntum ihr Zentrum. Mit etwa 50.000 Bewohnern war es die belebte Hauptstadt an der nördlichen Grenze des Imperium Romanum. Wie komfortabel die Römer dort lebten, wird im Freilichtmuseum Petronell erlebbar: Ein wieder aufgebautes Stadtviertel mit Bürgerhaus, einer Stadtvilla und den raffiniert angelegten Thermen öffnet ein Zeitfenster in das 4. Jahrhundert n. Chr., als die Stadt ihre Hochblüte erlebte. Zeugen dafür sind auch das Heidentor, das unvermittelt wuchtig in der Landschaft steht, oder die beiden Amphitheater von Petronell und Bad Deutsch-Altenburg.</p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/4224/thumb_preview_6150d1d0-022f-4550-8969-8d1720c41c70.jpg" alt="Römisches Amphitheater Ausgrabungen bei Petronell im Carnuntum, Niederösterreich © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer" width="880" height="600" /><figcaption class="wp-caption-text"><em>Römisches Amphitheater. Ausgrabungen bei Petronell im Carnuntum, Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer</em></figcaption></figure>
<p>Das Museum Carnuntinum zeigt das römische Erbe im Wandel der Zeiten und Religionen: Belege hierfür sind Kultreliefs für den Gott Mithras, dem Schöpfer des Lichts, und Zeugnisse früher christlicher Kunst, die nur wenige Jahrzehnte auseinanderliegen. Eine wahre archäologische Sensation war 2011 die Entdeckung der Gladiatorenschule von Carnuntum. Wie sich deren Absolventen geschlagen haben, kann man übrigens jeden Sommer live erleben: bei den archaischen Gladiatorenkämpfen im Ambiente des Amphitheaters Deutsch-Altenburg.</p>
<p><a href="http://www.carnuntum.co.at">www.carnuntum.co.at</a></p>
<hr />
<h2>Kamptalgärten</h2>
<p>Die „Kamptalgärten“ , von der Natur besonders üppig bedacht, locken mit 19 ungewöhnlichen Grün-Oasen das ganze Jahr hindurch in eine der schönsten Gegenden Niederösterreichs. Da wartet in Grafenegg ein eindrucksvoller englischer Schlossgarten, in dem man auch picknicken kann. Im Kloster Stift Altenburg wurde ganz neu der „Garten der Religionen“ angelegt, der mit Hilfe zeitgenössischen Garten-Designs die großen Weltreligionen darstellt. Der Heilkräutergarten in Maissau bringt nicht nur einen beeindruckenden Überblick über die heimischen Heil- und Würzkräuter, sondern zeigt auch die bunte Palette österreichischer Bauerngartenblumen. Und in Elsarn wurde unter archäologischen Gesichtspunkten ein Nutzpflanzengarten der Germanen rekonstruiert.</p>
<p>Das sicher ungewöhnlichste Projekt im Kamptal ist aber die „<strong>ArcheNoah</strong>“. Auf Privatinitiative entstand in einem verwilderten Barockgarten in der kleinen Ortschaft Schiltern ein Zentrum zur Rettung gefährdeter Kulturpflanzen. Über den kunstvollen schmiedeeisernen Eingang aus Maria Theresias Zeiten betritt der Besucher den ehemaligen Lustgarten von Schloss Schiltern und damit das Reich der Vielfalt: Der Schaugarten wird mit viel Liebe jedes Jahr aufs Neue mit mehr als 500 Gemüsesorten bebaut. Und zwar nicht zu Schauzwecken, sondern um alte, aussterbende Pflanzensorten zu vermehren und damit das Sortenspektrum zu erhalten. Im sogenannten Naschgarten wird zudem seltenes Beerenobst angebaut, auf der Streuobstwiese wachsen rar gewordene Obstsorten. So ist der barocke Garten-Pavillon von unbekannten Kirschen umgeben. In der Arche Noah können Gartenfreunde übrigens nicht nur schauen, sondern sich auch über die Raritäten beraten lassen und Saatgut oder Jungpflanzen erstehen.</p>
<p>Das kleine Dorf Schiltern ist fast so etwas wie die heimliche Gartenhauptstadt Niederösterreichs. Neben der Arche Noah kann man auch noch den „Therapiegarten“ im Schloss Schiltern besuchen sowie die ungewöhnlichen „Kittenberger Erlebnisgärten“. Eingebettet in die Hügellandschaft des südlichen Kamptals wurden dafür mehr als 1,5 Hektar Land in ein Panoptikum zeitgenössischer Gartenkultur verwandelt. Das ausgefallene Gartencenter, das aus 23 <strong>Themengärten</strong> besteht (vom meditativen Japangarten mit wogendem Schilf bis zum Gesundheits-Wassergarten), liefert zahlreiche Gestaltungsideen für den eigenen Garten zuhause.</p>
<figure style="width: 436px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/1381/thumb_preview_9d08a229-57ef-49db-8cb7-7bc62e17f3e1.jpg" alt="Weingarten im Kamptal und Weinkeller in Fels am Wagram. (c) Österreich Werbung" width="436" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text"><em>Weingarten im Kamptal und Weinkeller in Fels am Wagram. (c) Österreich Werbung</em></figcaption></figure>
<p>Alle Entfernungen zwischen den grünen Oasen der Kamptalgärten sind angenehm kurz, manche sind sogar per Fahrrad gut zu erreichen. Über ganz Niederösterreich verstreut liegen dagegen die Mitgliedsbetriebe der Vereinigung „Die Gärten Niederösterreichs“. 26 Gärten – vom idyllischen Kräutergarten bis zum imperialen Schlosspark – liefern Naturerlebnisse und Inspiration. Und das ehrgeizigste Garten- Projekt Österreichs überhaupt: Für über 30 Millionen Euro wurde seit 2002 eines der schönsten Barockensembles Europas wieder zum Leben erweckt – das Marchfeldschloss Schloss Hof. Besonders aufwändig gestaltete sich die Wiedergeburt des barocken Prachtgartens von Prinz Eugen, der das Anwesen erbauen ließ. Mit seinen riesigen Terrassen, imposanten Wasserspielen, den Brunnenanlagen, den kunstvoll ornamentierten Blumenbeeten, Irrgärten und verzweigten Bosketten zählte der Park schon 1730 zu den schönsten Anlagen der Donaumonarchie. Und er verschlang schon damals immens viel Geld. Über 100 Gärtner waren im Dauereinsatz, um diese Prachtanlage zu pflegen. Mit viel Aufwand und Einsatz wurde der vollkommen verloren gegangene, 16 Hektar große Garten (sowie der danebenliegende 5 Hektar große Meierhof) nun original wieder aufgebaut. Die Rekonstruktion erfolgte mit Hilfe archäologischer Grabungen, alter Pläne und historischer Pflanzenlisten aus der Barockzeit.</p>
<p>Die Gärten Niederösterreichs<br />
<a href="http://www.diegaerten.at">www.diegaerten.at</a></p>
<hr />
<h2>Das Loisium</h2>
<p>Das Loisium in Niederösterreich – hier leben köstlicher Wein, futuristische Architektur und österreichische Lebenslust miteinander. Das Weinmuseum ist ein architektonisches Meisterwerk und international vielbeachtetes Projekt. Und es ist Ausdruck der jungen dynamischen Winzergeneration in Österreich, die seit einigen Jahren am Werke ist. Der bombastische Bau mit seiner mystischen Kellerwelt und dem schwebenden Hotel ist genial eingebettet in die jahrhundertealten Weinhänge von Langenlois, der größten Weinstadt Österreichs. Spätestens hier erlebt man, dass Wein nicht gleich Wein ist, sondern ein fabelhaftes Erlebnis –und authentisch inmitten der Kamptaler Naturlandschaft.</p>
<p><a href="http://www.loisium.at">www.loisium.at</a></p>
<figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/31/thumb_preview_559fd97c-fb40-4fbc-8af4-82d97017e8ac.jpg" alt="Langenlois im Kamptal / Loisium. © Österreich Werbung, Fotograf: Horvath" width="880" height="576" /><figcaption class="wp-caption-text"><em>Langenlois im Kamptal / Loisium. © Österreich Werbung, Fotograf: Horvath</em></figcaption></figure>
<hr />
<h2>Schmalspurbahn zwischen Kiental-Gaming und Lunz am See</h2>
<p>„Herr Conducteur!“ – Ja, so könnte man den freundlichen Mann mit dem Franz- Josephs-Bart und der kräftig blauen Uniform getrost nennen. Und es wäre keine Übertreibung, eher schon eine Verbeugung vor der nostalgischen Note, die nicht nur dem ehrenamtlichen Hobby-Eisenbahner im Waggon, sondern der ganzen Ybbstalbahn-Fahrt anhaftet. Wir sitzen mit ihm im „<strong>Ötscherland-Express</strong>“, wie die Schmalspurbahn zwischen Kiental-Gaming und Lunz am See heißt, und die Reise scheint in wohldosierten Serpentinen Richtung Vergangenheit zu führen. Lang gezogene Pfiffe lassen die Cineasten unter den Passagieren vielleicht an Buster Keaton denken. Auch der rußige Qualm der Rauchschwaden fügt sich bestens ins Bild. Von der draußen vorüberziehenden, üppigen Natur gar nicht erst zu reden: Grüner Samt breitet sich vor das Coupé, ein weicher Pflanzenteppich, der sich gleich hinter dem Waggon-Fenster entrollt, und in den eleganten tannengrünen Nadelstreif des Waldes übergeht. Dahinter liegt Gaming, und hinter Gaming liegt Amerika – oder zumindest ein Hauch von Wildem Westen. Dafür sorgen die luftig konstruierten Trestlework-Brücken, atemberaubende Konstruktionen aus spinnwebenartig verspannten Eisenträgern, die man von amerikanischen Wild- West-Filmen her kennt, wo sie traditionellerweise aus Baumstämmen errichtet wurden.</p>
<p>Doch hier, unmittelbar westlich des blendend weißen Ötschermassivs, sind eher Janker denn Yankees angesagt. Und auch die technischen Glanzlichter der 18 Kilometer langen Bergstrecke tragen bodenständige Namen: Hühnernest- und Wetterbach-Viadukt heißen die eisernen Zeugen jener bautechnischen Kühnheit, die den schwierigen Streckenbau in den Pioniertagen des österreichischen Eisenbahnbaus begleiteten. Spezialisten aus Italien und anderen Teilen der Monarchie kamen im Frühjahr 1897 zum Einsatz, als der Bau der exponierten und bis heute steilsten, österreichischen Bahnstrecke in Angriff genommen wurde. Um einen teuren Scheiteltunnel zu vermeiden, nahm man dabei eine Trassierung mit Steigungen bis zu 32 Prozent und einen Höhenunterschied von mehr als 300 Meter in Kauf. An manchen Stellen wurden tiefe Einschnitte ins helle Dolomitgestein gesprengt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><a href="http://www.erlebnisbahn.oebb.at">www.erlebnisbahn.oebb.at</a><br />
<a href="http://www.pinzgauer-lokalbahn.info">www.pinzgauer-lokalbahn.info</a><br />
<a href="http://www.schafbergbahn.at">www.schafbergbahn.at</a><br />
<a href="http://www.reblaus-express.at">www.reblaus-express.at</a><br />
<a href="http://www.semmeringbahn.at">www.semmeringbahn.at</a><br />
<a href="http://www.oegeg.at">www.oegeg.at</a></p>
<hr />
<h2>Die <strong>Waldviertler Bahn<br />
</strong></h2>
<p>Ganz im Norden bewegt man sich entlang der Schienen der <strong>Waldviertler Schmalspurbahnen</strong> auf reichem historischen Boden – was die Geschichte der Eisenbahnen angeht, aber auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Zusammenhänge Mitteleuropas, die einst den regen wirtschaftlichen Austausch mit Böhmen und Mähren inkludierten. Die Waldviertler Schmalspurbahn war das Rückgrat dieser Entwicklung – und durchzieht bis heute die noch immer unverbraucht wirkende Region. Bis heute bilden die drei zusammenhängenden Strecken der ÖBB (Spurweite von 760 mm) ein vollständig befahrbares Schienennetz, das von Gmünd in Niederösterreich aus das nordwestliche Waldviertel auf Strecken nach Litschau, Heidenreichstein und Groß Gerungs erschließt – und das herrliche Hinteransichten von stillen Karpfenteichen, gelb leuchtenden Rapsfeldern und den markanten Granitblöcken dieser hügeligen Gegend erlaubt. Ähnliches gilt übrigens auch für den etwas weiter östlich, auf der Lokalbahnstrecke zwischen der Weinstadt Retz und der Thayastadt Drosendorf verkehrenden „<strong>Reblaus Express</strong>“. Auch hier geht die Reise weiter durch ausgedehnte Wälder und kleinräumige Feldfluren, vorbei an Flussniederungen und an unverfälschtem Eisenbahnambiente, alte große Namensschilder und verschlafene Holzveranden inkludiert. Eine Reise, die nicht zuletzt durch jene Weingärten führt, die diese Region prägen – wozu der „Reblaus Express“ einen gut sortierten Heurigenwaggon bereit hält. Fazit: Weinkarte statt Fahrplan.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><a href="http://www.erlebnisbahn.oebb.at">www.erlebnisbahn.oebb.at</a><br />
<a href="http://www.pinzgauer-lokalbahn.info">www.pinzgauer-lokalbahn.info</a><br />
<a href="http://www.schafbergbahn.at">www.schafbergbahn.at</a><br />
<a href="http://www.reblaus-express.at">www.reblaus-express.at</a><br />
<a href="http://www.semmeringbahn.at">www.semmeringbahn.at</a><br />
<a href="http://www.oegeg.at">www.oegeg.at</a></p>
<hr />
<h2>Catherine Matuschkas Dornröschengarten</h2>
<p>Schuld war „William Lobb“. Ein alter, verwilderter Rosenstock dieser Sorte produzierte im Garten so wunderbar duftende, üppige Blüten in dunklem Karmensinrot, dass sich Gräfin Catherine Matuschka sofort in die Rose verliebte, als sie 1980 als neue Hausherrin das Marienschlössl in Straß im niederösterreichischen Waldviertel bezog. Von der Leidenschaft gepackt, begann sie, historische Rosen-Sorten zu sammeln. Und so verwandelte sie im Laufe weniger Jahre den großen, alten Nutzgarten rund ums Schloss in ein romantisches Rosenparadies mit über 300 verschiedenen Rosensorten, die nun Schlösschen, Mauern und Arkaden beranken. Natürlich umgeben von einem passenden „Hofstaat” aus Fingerhut, Akelei, Rittersporn und Katzenminze.</p>
<p>„Mein Garten ist für mich ein konzentrierter Ort der Schöpfung“, meint Catherine Matuschka, die ihre Freude am Geschaffenen gerne mit anderen teilt. Vor wenigen Jahren beschloss die Frau mit dem grünen Daumen daher, ihren geheimen Dornröschengarten auch für die Allgemeinheit zu öffnen. So kann nun im Juni, zur besten Rosenblütenzeit, das duftende Paradies jederzeit besucht werden. Den Rest des Jahres kann man den unter Kennern mittlerweile berühmten Garten gegen Voranmeldung besichtigen. Anfang Juni veranstaltet die Gräfin außerdem eine der originellsten Verkaufsausstellungen des Landes für Gartenkunst und Pflanzenvielfalt – das dreitägige Festival findet gleichzeitig in zwei Gärten statt: dem Marienschlössl und dem verwunschenen Park von Schloss Mühlbach, in dem einer der ältesten Gingko-Bäume Österreichs steht.</p>
<p>Marienschlössl Wiedendorf<br />
3491 Wiedendorf/ Gemeinde Straß<br />
<a href="http://www.marienschloessl.at">www.marienschloessl.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Hildegard Kräutergarten</strong></h2>
<p>Der großen Frau der Naturheilkunde, die von 1098 bis 1179 lebte, ist ein eigener Garten gewidmet. Auf 6.000 Quadratmetern erstreckt sich der <strong>Hildegard-Kräutergarten in Kirchberg</strong>, das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf den Heilkräutern. Im Arzneigarten finden sich einige hundert Heilpflanzen der Hildegard- Medizin, nach ihrer Heilwirkung geordnet. Die Wege sind rollstuhlgerecht, für angemeldete Gruppen werden individuelle Programme angeboten.</p>
<p><strong>Hildegard Kräutergarten</strong><br />
Kirchberg<br />
<a href="http://www.hildegard.at">www.hildegard.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Art Brut Center Gugging</strong></h2>
<p><strong>Eindrucksvoll und teils recht ungewöhnlich ist der Zugang zur Kunstrichtung der Art Brut, wie er in Gugging vermittelt wird. Dass man die Künstler dabei oft persönlich trifft, ist durchaus beabsichtigt.</strong></p>
<p>Art Brut, rohe, unverbildete Kunst von Außenseitern und Laien, findet als unangepasster Gegenpol zur akademisch gebildeten Kunst längst international Beachtung. Den psychisch kranken Künstlern aus der Nervenheilanstalt in Maria Gugging bei Wien bietet das Museum Gugging in hellen, großzügigen Räumen ein ehrwürdiges Forum. Die Schau wird in regelmäßigen Abständen variiert und erweitert und durch geschickt kuratierte Sonderausstellungen mit anderen Bereichen der Kunst in Dialog gebracht. Das bunt bemalte Haus der Künstler, ihr Wohn- und Arbeitsbereich, ist zwar nur von außen zu besichtigen, zu Kontakten mit den Künstlern kommt es dennoch häufig. Oft arbeiten sie auch auf dem Gelände an einem Projekt oder lassen sich von Besuchern auf Kaffee und Zigaretten einladen. Während die Galerie Gugging Originale der ausgestellten Künstler anbietet, können sich Besucher in den Workshops des Gugging Art Labors sogar selbst als Art-Brut-Künstler versuchen – was nicht nur Kindern Spaß macht. Darüber hinaus nutzen auch Kunstschaffende anderer Stilrichtungen das offene Atelier und lassen sich von Gugginger Künstlern inspirieren.</p>
<p><a href="http://www.gugging.org">http://www.gugging.org</a></p>
<hr />
<h2><strong>Greifvogelzentrum und Flugvorführungen</strong></h2>
<p>Zwei Adelssitze in Niederösterreich sind der ideale Rahmen, um die Falknerei zu erleben: Auf <strong>Schloss Rosenburg</strong> wird die Flugkunst von Adlern, Bussarden, Falken oder auch Geiern vorgestellt, während im Burgmuseum eine kurze Geschichte der Falknerei präsentiert wird. Auf <strong>Schloss Waldreichs</strong> ist das Niederösterreichische Falknerei- und Greifvogelzentrum untergebracht – samt Jagdfalkenhof mit Flugvorführungen auf Beuteattrappen, Falknereimuseum und dem österreichweit einzigartigen Eulenpark. Unter der Beratung von Falkenmeister Josef Hiebeler ist hier eine <strong>europäische Musteranlage für die Greifvogelzucht </strong>und die Wissenschaft entstanden. Vor allem das Steinadlerzentrum fasziniert. Zugleich ist Waldreichs Zentrum der Falknerausbildung.</p>
<p><strong>Schloss Waldreichs, Flugvorführungen</strong><br />
Im Schloss Waldreichs befinden sich das Niederösterreichische Falknerei- und<br />
Greifvogelzentrum sowie ein Eulenpark und ein Jagdfalkenhof.<br />
Öffnungszeiten: Mai bis Oktober, täglich von 10 bis 16:30 Uhr<br />
Freiflug der Greifvögel: täglich 11 Uhr und 15 Uhr oder nach Vereinbarung<br />
<a href="http://www.greifvogelzentrum.at">www.greifvogelzentrum.at</a></p>
<p><strong>Renaissanceschloss Rosenburg, Flugvorführungen</strong><br />
Auf Schloss Rosenburg gibt es Greifvogelvorführungen in historischen Gewändern.<br />
<a href="http://www.rosenburg.at">www.rosenburg.at</a></p>
<p><strong>Adlerwarte Kreuzenstein, Flugvorführungen und Workshops</strong><br />
Auf der Adlerwarte Kreuzenstein in Leobendorf kann man Flugvorführungen<br />
besuchen und sogar Workshops buchen, in denen man in die Geheimnisse der<br />
Falknerei eingeführt wird.<br />
<a href="http://www.adlerwarte-kreuzenstein.at">www.adlerwarte-kreuzenstein.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Der Wachauer Marillen Erlebniswanderweg</strong></h2>
<p>Von März bis Oktober kann die Wachauer Marille entlang des Wachauer Marillen Erlebniswanderwegs erlebt werden. Ausgangspunkt der Wanderung ist beim Weingut Aufreiter, Dorfstrasse 34, 3506 Krems-Angern. Auf einer Seehöhe von 220-340 m führt der ca. 4,5 km lange Rundweg durch die malerischen Weinlandschaften und alten Marillengärten. Im Hofladen und Weingasthof ein breites kulinarisches Angebot.</p>
<p>Information und Buchung:<br />
<strong>Weinhof Aufreiter</strong><br />
Dorfstrasse 34<br />
3506 Krems<br />
Tel.: +43 2739 220542<br />
<a href="http://www.marillenweg.at">www.marillenweg.at</a></p>
<hr />
<h2>Die Donau erkunden zwischen Melk und Krems</h2>
<p>Nicht nur für Romantiker: Bei einer Fahrt auf einem Donauschiff zwischen Melk und Krems lassen sich landschaftliche Schönheiten wie auch Kulturgüter entdecken. Dass das 36 km lange Donautal zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, liegt auch an den historischen Orten und alten Burgen und Klöstern der Wachau. Schon bevor man das Schiff besteigt, sollte man daher in Melk das berühmte Benediktinerkloster mit seinen Gärten besuchen. Und auf „hoher See“ zieht dann ein Höhepunkt nach dem anderen vorbei: die Burgruine Aggstein, die wie aus einem Fantasyfilm in die Landschaft gesetzt scheint, die beschaulichen Weinbauorte Spitz und Weißenkirchen, die Stadt Dürnstein mit ihrem berühmten blauen Kirchturm sowie den mittelalterlichen Ruinen, schließlich die mächtige Klosteranlage von Stift Göttweig. Und in Krems, wenn man wieder Land betritt, lässt sich der Ausflug bei einem Glas Wein bei einem der vielen Traditionswinzer beschließen. Mit den Linienschiffen der DDSG (der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft) und von Brandner Schifffahrt lässt sich die Fahrt am besten auf den Freidecks erleben. Neben der stets vorhandenen Gastronomie der Bordrestaurants werden bei eigenen Themenfahrten Brunches, Ausflüge zur Weingeschichte, Vollmondfahrten oder musikalische Reisen mit karibischen Klängen oder auch einer Dixieland-Band angeboten.</p>
<p><a href="http://www.brandner.at">www.brandner.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3851/thumb_preview_e3388fb8-0ac0-443a-a5db-d8e52cb1e511.jpg" alt="Schönbühel an der Donau" width="803" height="660" data-ab-color="rgb(7,7,5)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauschiff bei Schloss Schönbühel in der Wachau. © Österreich Werbung, Fotograf: Jezierzanski</em></p>
<hr />
<h2><strong>Wanderungen zu den Pielachtaler Dirndln (Kornelkirschen)</strong></h2>
<p>Wanderungen durch das vielfältige Dirndltal, z.B. der Pielachtaler Rundwanderweg (Nr. 652; 107 km) ist vom Steinschalerhof (in der Mitte des Weges gelegen) in 4 bis 6 Etappen einfach begehbar.</p>
<p>Information und Buchung:<br />
<strong>Naturhotel Steinschalerhof</strong><br />
Warth 20<br />
3203 Rabenstein an der Pielach<br />
Tel.: +43 2722 2281<br />
<a href="http://www.steinschaler.at">www.steinschaler.at</a></p>
<p><strong>Mostviertel Tourismus GmbH,</strong><br />
Adalbert Stifterstraße 4, A-3250 Wieselburg<br />
Tel.: + 43 7416 52191<br />
<a href="http://www.mostviertel.info">www.mostviertel.info</a></p>
<hr />
<h2>Weinviertler Museumsdorf in Niedersulz</h2>
<p><strong>Das größte Freilichtmuseum Niederösterreichs ist ein Dorf: Dafür wurden 80 alte Gebäude aus dem ganzen Weinviertel abgetragen und in Niedersulz originalgetreu wieder aufgebaut.</strong></p>
<p>Handwerker- und Bauernhäuser, eine Mühle, ein Dorfplatz, ein Friedhof, vier Kapellen und jede Menge Nebengebäude säumen die Straßen des gar nicht so kleinen Dorfes, das in den letzten 30 Jahren entstand. In den historischen Häusern sind Tausende von Objekten ausgestellt, die in den Weinviertler Dörfern gesammelt wurden: von bemalten Bauernmöbeln bis zu hölzernen Weinpressen, die über Jahrhunderte zur Verarbeitung des Leseguts verwendet wurden. Zudem ist das Museumsdorf ein Zentrum ländlicher Gartenkultur: Vor den Höfen blüht es in prächtigen Vorgärten im Stil historischer Bauerngärten. Ein täglich geöffnetes Wirtshaus, ein Bauernhof mit Tieren, ein Museumsshop und eine Vielzahl von Veranstaltungen machen aus dem ländlichen Idyll eine unterhaltsame Reise in die Vergangenheit.</p>
<p><a href="http://www.museumsdorf.at">http://www.museumsdorf.at</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
