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	<title>Wein</title>
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	<title>Wein</title>
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		<title>Weinkultur in Österreich.  Der Guide für Genussreisende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2018 13:35:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Weinbau in Österreich Weinbau gibt es in Österreich schon seit langer Zeit. Bereits die Kelten beherrschten diese Kunst, wenn auch noch in einer vergleichsweise primitiven <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/wein-uhudler-schilcher-gruener-veltliner/" title="Weinkultur in Österreich.  Der Guide für Genussreisende">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Weinbau in Österreich</h2>
<p>Weinbau gibt es in Österreich schon seit langer Zeit. Bereits die Kelten beherrschten diese Kunst, wenn auch noch in einer vergleichsweise primitiven Form. Funde von Traubenkernen belegen, dass es im Burgenland und in Niederösterreich bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. Kulturreben gab. So richtig in Schwung kam der österreichische Weinbau dann durch die Römer, die den systematischen Anbau ins Land brachten.</p>
<p>Der Weinbau ist in Österreich nach wie vor sehr kleinteilig strukturiert. Die meisten heutigen Weinbaubetriebe gingen aus einer gemischten Landwirtschaft mit Ackerbau und Viehzucht hervor und rund die Hälfte von ihnen verfügt über eine Rebfläche von weniger als fünf Hektar – große Mengen werden hier nicht produziert. Im Handel und Export ist das oft ein Nachteil, der aber durch die Gründung von sogenannten „DAC’S“ (Distructus Austriae Controllatus), also geschützten Herkunftsbezeichnungen für einen bestimmten Weintyp, teilweise ausgeglichen wird. Zugleich führt diese Tatsache aber zu einer enormen Vielfalt der Weinszene und Individualität der Weine. Anders gesagt: Wein aus Österreich ist kein Massenprodukt, denn jede Flasche trägt die Handschrift ihres Winzers.</p>
<p>Die Hauptanbaugebiete sind die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Wien. Immer mehr Betriebe werden als Bio-Weingärten geführt. Am höchsten ist der Anteil in Wien. Insgesamt gibt es in Österreich rund 45.000 Hektar Weinanbauflächen. Diese Zahl ist seit mehreren Jahren in etwa unverändert.</p>
<p>Österreich ist vor allem für seine Weißweine bekannt. Etwa zwei Drittel des Anbaus entfallen auf Weißwein-Sorten; rund ein Drittel auf Rotwein-Rebsorten. Unter den Weißweinen ist der Grüne Veltliner mit einem Anteil von rund 30 Prozent die beliebteste Rebsorte, gefolgt von Welschriesling, Müller-Thurgau und anderen Weißwein-Rebsorten. Bei den Rotweinen hat der Zweigelt mit 14 Prozent die Nase vorn, gefolgt vom Blaufränkischen und dem Blauen Portugiesen sowie anderen weniger häufigen Rotwein-Rebsorten. Der Österreicher trinkt pro Jahr rund 27 Liter Wein. Das sind um etwa neun Flaschen mehr als der durchschnittliche deutsche Bundesbürger jährlich genießt.</p>
<p>Weitere Infos: <a href="http://www.weinausoesterreich.at">www.weinausoesterreich.at</a></p>
<p><em> </em></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4370 size-medium" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Weißwein_1518097072-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Weißwein_1518097072-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Weißwein_1518097072.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><em>Österreich ist vor allem ein Weißwein-Land.</em>  <em>Nicht zuletzt wird der in den USA der Einfachheit halber als „Gruner“ bezeichnete Wein im Ausland geschätzt – spiegelt er doch mit seiner Frische und seiner pfeffrig-würzigen Aromatik wohl wie kein zweiter die Identität des Weinlandes Österreich wider.</em></p>
<hr />
<h2>Die wichtigsten Weinbauregionen Österreichs im Überblick</h2>
<p><strong> </strong><strong><a name="_Toc462823862"></a>Weinviertel , Niederösterreich</strong></p>
<p>Das Weinviertel in Niederösterreich ist das größte Weinbaugebiet Österreichs. Und international bereits ein Begriff. Eigentlich nicht wegen der sanft-hügeligen Weinidylle, den vielen pittoresken Kellergassen oder der kleinen Weindörfer. Sondern dank des Grünen Veltliners, der österreichischen Nationalrebsorte schlechthin. <strong>Rebe: </strong>Der Grüne Veltliner aus dem Weinviertel besticht durch einen speziell würzig- pfeffrigen Geschmack. Die Sorte hat ihren Ursprung in Österreich. Und von hier aus hat die Rebe einen weltweiten Siegeszug hingelegt. Daher ist der österreichische Veltliner mittlerweile weltweit gefragt, ein Exportschlager.</p>
<p><strong><a name="_Toc462823863"></a>Wachau, Niederösterreich</strong></p>
<p><strong> </strong>Die Wachau ist die wohl schönste Flusslandschaft Europas. Die Weinterrassen aus Gestein ziehen auf den steilen Hängen ihre grafischen Linien durch die Landschaft. Zwischen den imposanten Weinbergen mäandert die Donau. Überall schmiegen sich idyllische Weindörfer in die Hänge, und dazwischen gibt es unzählige Kulturschätze wie Burgen, Kirchen und Schlösser. Kein Wunder, dass die Wachau zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.</p>
<p><strong>Rebe:</strong> In der Wachau gibt es neben dem Grünen Veltliner vor allem Riesling-Weine. Ursprünglich kommt die Sorte aus dem deutschen Oberrhein und wurde im 15. Jahrhundert erstmals genannt. Vom Rhein wurde die Sorte schon früh nach Österreich an die Donau gebracht. Vor allem in der Wachau bringt es der Riesling durch die sehr späte Ernte zu höchster Reife.</p>
<p><strong><a name="_Toc462823864"></a>Südsteiermark</strong></p>
<p>Es ist eine Landschaft wie aus dem sprichwörtlichen Bilderbuch – und das ist bestimmt kein Euphemismus: steile Weinhänge, idyllische Weinstraßen, grandiose Panoramen. Keine Frage, es ist eine der reizvollsten Weinlandschaften Europas. Wer hierher kommt, verlässt die Region nicht so schnell. Oder kommt schnell wieder zurück. Aber nicht nur der Landschaft wegen, sondern auch wegen der duftigen, frischen Weine und der herzlichen Winzer.</p>
<p><strong>Rebe:</strong> Die Südsteiermark ist ein Treffpunkt Europas – allein schon aufgrund der Weinreben. Die bedeutendste ist nämlich der Sauvignon Blanc. Die Rebe hat ihren Ursprung in Loire, Frankreich. Aber bereits im 19. Jahrhundert wurde die Sorte unter der Bezeichnung Muskat- Sylvaner von Erzherzog Johann eingeführt. Heute gehören die steirischen Sauvignons zu den besten weltweit.</p>
<p><strong><a name="_Toc462823865"></a>Neusiedlersee, Burgenland</strong></p>
<p>An den Ufern des Neusiedlersees, in dieser malerischen pannonischen Flachebene, reifen herrlich fruchtige Rotweine, allen voran der Zweigelt. Kein Wunder, die Reben können in den weitläufigen, geschlossenen Weingärten Sonne pur speichern.</p>
<p><strong>Rebe:</strong> Der Zweigelt ist ein Österreicher – und ist die meistverbreitete Rotweinsorte des Landes. Sie wurde von Friedrich Zweigelt im Jahr 1922 aus den zwei Reben Blaufränkisch und St. Laurent neu gezüchtet.</p>
<p><strong><a name="_Toc462823866"></a>Leithagebirge , Burgenland</strong></p>
<p>Kaum ein anderes Weinbaugebiet erlaubt eine solche Vielfalt an Weintypen. Wenn man vom lauschigen Burgenland spricht, dann findet man es zweifelsohne hier in den reizvollen Weinorten wie Jois oder Winden. Mit herzlichen Einheimischen, die den Gästen stolz ihren Weißburgunder und Chardonnay servieren.</p>
<p><strong>Rebe:</strong> Der blumige Weißburgunder hat im Leithagebirge eine österreichische Heimat gefunden. Die Rebe hat ihren Ursprung in der Region Burgund, Frankreich. Von dort trat sie eine lange Reise an, die sie nach Deutschland, Österreich und Italien geführt hat. Man könnte auch sagen: der Weißburgunder, ein Europäer!</p>
<p><strong><a name="_Toc462823867"></a>Wien</strong></p>
<p>Wien ist die wohl einzige Millionenmetropole weltweit, die von so prächtiger Natur und Weinbergen umgeben ist. Die Stadt hat sogar ihren „hauseigenen“ Wein. Und faszinierende Plätze, wo sich die Lebenslust der Einheimischen entfaltet. Zum Beispiel im reizvollen Heurigenviertel Grinzing oder auf den Weinhängen des Kahlenbergs mit grandiosem Ausblick auf die Reben.</p>
<p><strong>Rebe:</strong> Kaum ein Wiener Winzer verzichtet auf den traditionellen Gemischten Satz. Im Weingarten sind dabei verschiedene Rebsorten gemeinsam ausgepflanzt. Sie werden danach auch gemeinsam geerntet und zu Wein verarbeitet. Der Wiener Gemischte Satz zählt mittlerweile zu den international anerkannten klassischen Weinen Österreichs.</p>
<p><strong><a name="_Toc462823868"></a>Südburgenland</strong></p>
<p>Das idyllische Südburgenland ist die ursprünglichste Weinlandschaft des Bundeslandes. Das Weinbaugebiet glänzt mit vielen Besonderheiten, nicht nur mit grandiosen Naturlandschaften: Hier arbeiten hauptsächlich Nebenerwerbswinzer. Sie vermarkten einen Großteil der Produktion über die zahlreichen Buschenschenken. Dort kann man mit den einheimischen Winzern die außergewöhnlichen, authentischen Rotweine verkosten, vor allem von der wichtigsten Rebsorte Blaufränkisch. Kein Zweifel: Wenn ein Gebiet die Bezeichnung Weinidylle verdient, dann das Südburgenland.</p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823869"></a>Tipp 1: Die Weißweine der Steiermark</h2>
<p>Die Steiermark ist ein äußerst fruchtbares Land. Nicht zufällig wird sie als der Feinkostladen, oder noch besser der Bauch Österreichs, bezeichnet. Im Süden prägen Weingärten, Kürbisfelder, Obstgärten sowie Mais- und Getreidefelder das Bild. Käferbohnen, Kren (Meerrettich), Schwarzer Holunder, Hopfen, Raps und vieles mehr gedeihen hier vorzüglich. Der alpine Norden wiederum liefert Almo (langsam und länger gereiftes Rinderfleisch aus dem steirischen Almenland) sowie Wild und Saibling.</p>
<p>Dies alles wird oft noch natürlich verarbeitet, auf kurzen Wegen zugestellt und dann ideenreich zubereitet. Wein, Kürbis und Apfel spielen dabei die kulinarische Hauptrolle. Die Region ist aber auch für ihre Schinken wie den Vulcano, oder seine große Käsevielfalt und seine zahlreichen kleinen Käsereien bekannt. Essig, Schnäpse und ungewöhnliche Schokoladenvariationen gibt es hier ebenfalls in guter Qualität.</p>
<p>Auch wenn der Steiermark-Anteil an der Gesamt-Weinbaufläche Österreichs nur neun Prozent beträgt, haben sich die leichten, trockenen steirischen Weißweine doch international einen guten Namen gemacht. In keinem anderen europäischen Weinbaugebiet Europas werden so viele Weinsorten angebaut. Der leicht grasig bis würzige anmutende Sauvignon Blanc ist ein Aushängeschild der Südsteiermark. Der hellrote bis rubinrote Schilcher ist durch das Weingesetz geschützt und darf nur aus der Blauen Wildbacher Rebe  erzeugt werden. Haupt-Anbaugebiet für den Schilcher ist die Weststeiermark.</p>
<p>Die Weißweine sind in der Überzahl (weitere Sorten sind Welschriesling, Pinot blanc, Riesling Sylvaner, Chardonnay, u.v.a.) und zeichnen sich durch einen sortentypischen, fruchtig-trockenen Charakter aus. Auch die Rotweine wie Blauer Zweigelt, Blauburger und St. Laurent sind Spitzenprodukte. Insgesamt gibt es in der Region vier Weinstraßen (zum Beispiel  <a href="http://www.suedsteirischeweinstrasse.at">www.suedsteirischeweinstrasse.at</a>) mit vielen Buschenschänken und Weingasthöfen, wo man hausgemachte Jausen und die besten Weine aus den Kellern genießen kann. Im Norden des Landes prägen Pfandlgerichte, der typische Steirerkas’ und eine jahrhundertealte Bierbrautradition die Küche. Zu den steirischen Spezialitäten zählen Kürbiscreme- oder Schilcherrahmsuppe, Schwammerlsuppe mit Heidensterz, Vogerlsalat mit Erdäpfeln und geräucherter Wildschinken.</p>
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<p>So etwas wie das Nationalgericht der Steirer ist das Backhendl. Beliebt sind auch das steirische Wurzelfleisch, Kürbisstrudel und als Dessert Spagatkrapfen mit Schlag, Strauben, üppige gefüllte Potizen, Krapfen, Obst-Strudel oder -knödel. Eine Besonderheit ist die steirische Brettljause.</p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823870"></a>Tipp 2: Die interessantesten Ziele in der Wachau</h2>
<p>Die Wachau, der 36 Kilometer langer Abschnitt des Donautals zwischen Krems und Melk, zählt wohl mit zum Schönsten, das Österreich zu bieten hat. Hier trifft intakte Natur auf vielfältige Kultur und Genuss. Die Region knapp 80 Kilometer westlich von Wien bietet hochwertige Weine und die über die Grenzen des Landes hinaus bekannte Wachauer Marille. Sie gedeihen hier dank besonderer klimatischer Bedingungen des schmalen Tales mit seinen für den Wein- und Obstbau ideal geeigneten Steinterrassen besonders gut.</p>
<p>Reizvolle, romantische Ziele sind die vielen sehenswerten Gemeinden, Burgen, Ruinen und kirchlichen Bauten der Region. Vor allem das auf einer Anhöhe thronende Stift Göttweig ist einen Besuch wert; ebenso das Stift Melk oder die Ruinen Aggstein und Dürnstein. Ein kulturelles Zentrum ist Krems an der Donau mit seiner lebhaften Altstadt und seinen spannenden Museen.</p>
<p>Ein besonderes Erlebnis ist eine Schifffahrt entlang der Flusslandschaft der Wachau. Aber auch zu Fuß lässt sich diese besondere Kulturlandschaft aufs Beste erkunden. Etwa auf den Pfaden des „Welterbesteigs Wachau“. Hier kann man wunderbar von Ort zu Ort wandern, durch malerische Winzerdörfer, Weingärten und beschauliche Renaissancestädte. All das lässt sich aber nicht nur auf gut gepflegten Wanderwegen erkunden. Auch Radfahrer und Mountainbiker schätzen die Region.</p>
<p>Immer wieder lockt dabei Kulinarisches. Die Wachau ist eines der wichtigsten Weinanbaugebiete Österreichs und bietet zudem eine Fülle von mit Sternen ausgezeichneten Restaurants sowie urige Gasthäuser und Heurigenlokale.</p>
<figure id="attachment_1804" aria-describedby="caption-attachment-1804" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-large wp-image-1804" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl-1024x370.jpg" alt="Dürnstein an der Donau © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhäupl" width="1024" height="370" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl-300x108.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl-768x278.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-1804" class="wp-caption-text">Dürnstein an der Donau © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhäupl</figcaption></figure>
<p><em>Weinberge bei Dürnstein in der Wachau. </em><em>Der Weinbau in der Wachau geht auf eine lange Tradition zurück: Bereits die Römer kultivierten hier die Steinterrassen, und mit „Vinea Wachau Nobilis Districtus“ definierte der oberste Schenk in Österreich, Leuthold I. von Kuenring (1260-1312) die erste gültige Herkunftsbezeichnung edler österreichischer Weine.</em></p>
<p><a name="_Toc422926390"></a><strong>Weingartenwandern</strong></p>
<p>Die Landschaft entlang der Donau verleitet sogar bewegungsfaule Weingenießer zu einem Spaziergang. Wanderungen durch die Weinberge der pittoresken Orte Weißenkirchen, Spitz oder Dürnstein verlangen weder besondere Kondition noch eine bestimmte Ausrüstung, nur Muße.</p>
<p>Über die Weinberge thronen in der Wachau mit der Ruine Dürnstein und der Ruine Hinterhaus in Spitz Zeugen längst vergangener Zeiten. Von diesen Aussichtspunkten eröffnet sich ein wunderbarer Blick über die von Weinrieden und vom Donaufluss geprägte Landschaft.</p>
<p><em> </em>In und um Krems laden zum Beispiel ausgebildeten Wein-Wanderbegleiter oder Fremdenführer dazu ein, die Stadt Krems, die Wachau oder das Kremstal vom Weingarten aus zu bewundern. Vor allem der Ortsteil Stein ist ein idealer Startpunkt für Weingärten-Spaziergänge. Geführte Touren informieren über den Anbau, die Böden, die bevorzugten Sorten und die Arbeit im Weingarten (Info unter <a href="http://www.krems.info">www.krems.info</a>).</p>
<p><strong> Wandern vom Wein zur Marille</strong></p>
<p>Die vielfältige Geschichte des Wachauer Weins und die Besonderheiten dieses niederösterreichischen Anbaugebiets stehen im Mittelpunkt eines Panoramawanderweges, der vor einigen Jahren eröffnet wurde („Vom Wein zur Marille“ im Spitzer Graben &#8211; <a href="http://www.marivino.at">www.marivino.at</a>). Spannende Einblicke in die Welt der Wachauer Weine liefert außerdem die Weinerlebniswelt wein.sinn in Krems. Sie bietet inszenierte Einblicke in die Weinwerdung und Weinproduktion (<a href="http://www.sandgrube13.at">www.sandgrube13.at</a>).</p>
<p>Wachau<br />
<a href="http://www.wachau.at/donau/WN"><span style="color: #0000ff;">www.wachau.at/donau/WN</span></a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823871"></a><a name="_Toc422926393"></a>Eine Region im Zeichen des Weins</h2>
<p><strong>Ein Urlaub ganz im Zeichen des Weins &#8211; in der niederösterreichischen Wachau entstehen die wohl besten Weißweine Österreichs.</strong></p>
<p><strong>„Aus&#8217;gsteckt is!“ </strong></p>
<p>Verkosten kann man die Weine in der Donauregion in typischer Atmosphäre in den sogenannten „Heurigen“ (Eigenbauweine und als &#8222;Unterlage&#8220; dazu Schmankerln). Ein traditioneller Heuriger hat nur zu bestimmten Zeiten geöffnet (&#8222;aus&#8217;gsteckt&#8220;) – kenntlich am Buschen aus Zweigen am Eingang.</p>
<p>Die Wachau ist ein Land für Weingenießer uns solche, die es werden wollen. Fast das ganze Jahr hindurch finden in der Region Weinveranstaltungen statt. Die Haupt-Weinsaison ist der Herbst: Die Trauben sind reif, werden gelesen und die Kellerarbeit läuft, um den neuen Jahrgang vorzubereiten. Zu dieser Zeit kann man die Arbeit der Winzer und die Weintradition der Donauregion am besten hautnah miterleben. Im Sommer locken schöne Wanderungen durch die Weingärten.</p>
<figure id="attachment_1251" aria-describedby="caption-attachment-1251" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-1251" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835.jpg" alt="Wachau" width="640" height="480" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1251" class="wp-caption-text">Wachau</figcaption></figure>
<p><em>Zeit der Weinlese: So wunderbar wie die Namen der verschiedenen Weinkategorien der Wachau ist auch ihr Geschmack. Sie gelten unter Weinkennern als absolute Top-Sorten. Vor allem Qualitätsweißweine werden in den sonnenverwöhnten Hügeln erzeugt. </em></p>
<p>Die Wachau ist Weinkennern ein Begriff. Denn aus dieser Region kommen viele Spitzenweine, die ihre besondere Qualität dem milden Klima und den vielen Sonnenstunden verdanken, die die Trauben optimal heranreifen lassen. Der Weinbau ist das bestimmende Element der rund 30 Kilometer langen Tourismus- und Weinlandschaft mit den Hauptorten Dürnstein, Spitz und Weißenkirchen. Hier befinden sich die Rebstöcke klimatisch sozusagen in bester Lage an den Hängen entlang der Donau. Der Fluss und die Steinterrassen mit den Weinbergen bilden eine reizvolle Kombination</p>
<p><strong>Wein direkt beim Erzeuger verkosten</strong></p>
<p>Wenn die Weinernte voll im Gang ist und sich das Laub und die Reben herbstlich zu verfärben beginnen, ist es dort besonders schön. In zahlreichen Heurigenbetrieben wird zu einfachen, selbst gemachten Speisen Wein ausgeschenkt: der leichte, duftige „Steinfeder“, der trockene „Federspiel“ und der edelste Wein der Wachau, der Smaragd, der nur in besonders guten Jahren gewonnen werden kann.</p>
<p><strong>Gemeinsame Freude an edlen Tropfen</strong></p>
<p>Im Herbst finden Weinveranstaltungen statt, bei denen auch die Donau eingebunden wird. Etwa bei einer „Weinriedenfahrt“, die Weinverkostung und eine gemütliche Fahrt auf dem landschaftlich wohl schönsten Teil der Donau kombiniert.</p>
<p>Traditionelle Erntedankfeste gibt es in Weißenkirchen und in Spitz. Hier wird dem Wein und den Erntegaben gehuldigt. Sie bieten auch eine der wenigen Gelegenheiten, die Wachauerinnen in ihrer Tracht mit den typischen Goldhauben zu sehen.</p>
<p>Der Spätsommer und Herbst ist auch die Zeit der stimmungsvolle Feste in den Kellergassen, wo sich Weinkeller an Weinkeller reiht (im August in Rohrendorf bei Krems und Anfang September in Thallern bei Krems).</p>
<p>Unter <a href="http://www.wachau.at">www.wachau.at</a> gibt es weitere Informationen. Hier finden sich auch die Termine für Weingartenführungen, die im September und Oktober in Spitz und Weißenkirchen im Rahmen des Weinherbstes stattfinden.</p>
<figure id="attachment_3061" aria-describedby="caption-attachment-3061" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3061" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000030712-wachau-bei-spitz-an-der-donau-oesterreich-werbung-Homberger-1024x682.jpg" alt="Wachau bei Spitz an der Donau © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger" width="1024" height="682" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000030712-wachau-bei-spitz-an-der-donau-oesterreich-werbung-Homberger.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000030712-wachau-bei-spitz-an-der-donau-oesterreich-werbung-Homberger-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000030712-wachau-bei-spitz-an-der-donau-oesterreich-werbung-Homberger-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-3061" class="wp-caption-text">Wachau bei Spitz an der Donau © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger</figcaption></figure>
<p><em> Weinterrassen und sonnenverwöhnte Weinhügel, die sich sanft ans Ufer schmiegen: Die berühmtesten Weinregionen Österreichs liegen an der Donau und laden besonders im Herbst zum Genussurlaub ein. Sie ist die Haupt-Weinsaison überhaupt: Die Trauben sind reif, werden gelesen und die Kellerarbeit läuft auf Hochtouren, um den neuen Jahrgang vorzubereiten. Zu den Weinspezialitäten zählen der Grüne Veltliner, der Riesling und der Neuburger. Der Wein wird während einiger Wochen im Jahr in zahlreichen Heurigenbetrieben durch die Winzer selbst ausgeschenkt, die auch einfache Speisen anbieten. </em></p>
<p><em> </em></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823872"></a><a name="_Toc422926394"></a>Wachauer Weinkunde</h2>
<p>In der Wachau werden vorwiegend die Rebsorten Grüner Veltliner und Riesling angebaut. Die steinigen, mineralhaltigen, aber auch kalkhaltigen und schieferdurchsetzten Böden bringen besonders qualitätsvolle Weine hervor.</p>
<p>Luftig, leichte Weine werden als Steinfeder bezeichnet. Ihr Alkoholgehalt ist gering und beträgt maximal 11,5 Vol.%. Weine mit einem derartig geringen Alkoholgehalt zu erzeugen, ist nicht einfach und sozusagen ein Verdienst des besonderen Klimas und der Bodenbeschaffenheit der Wachau.</p>
<p>Als Federspiel werden die klassischen Weine der Region bezeichnet. Sie lassen sich aus allen Qualitäts-Weißweinsorten der Wachau erzeugten und sind mit einem Alkoholgehalt zwischen 11,5 und 12,5 Vol.% etwas stärker als die Federspiel-Sorten. Sie sind kraftvoller und fruchtiger als die leichtere Steinfeder.</p>
<p>Die besten, wertvollsten und meist teuersten Weine werden in der Kategorie Smaragd angeboten. Diese ganz besondere Spezialität und unterliegt den strengsten Kontrollmaßnahmen. Smaragd-Sorten reifen nur in den sonnigsten Anbauflächen.</p>
<p>Ihren Namen verdanken sie den Smaragdeidechsen, die sich in den sonnendurchfluteten Wachauer Weinbergterrassen besonders wohlfühlen. Der Alkoholgehalt dieser Weine beträgt mindestens 12,5 Vol.%. Smaragd-Weine werden bis zum natürlichen Gärstillstand vergoren und sind immer trocken.</p>
<p>Neben erstklassigen Weißweinen lohnt der in der Wachau selten ausgebaute rote Zweigelt eine Verkostung!</p>
<p>Besondere Weinerlebnisse verheißt eine Führung in dem 300 Jahre alten Weinkeller der Wachauer Winzergenossenschaft Domäne Wachau in Dürnstein mit anschließender Weinverkostung im barocken Kellerschlössel.</p>
<p>Info: <a href="http://www.domaene-wachau.at">www.domaene-wachau.at</a></p>
<p><a name="_Toc422926409"></a><strong>Das besondere Klima</strong><strong> der Wachau</strong></p>
<p>Die Wachau bietet ein ganz spezielles Mikroklima. Im Schnitt ist es hier milder und wärmer als in anderen Regionen Niederösterreichs dank der klimaregulierenden Wirkung der Donau, was auch dem Weinbau zugutekommt.</p>
<p>Das Tal ist gegen Norden und Westen abgeschirmt, was besondere Klimaverhältnisse schafft, die es normalerweise erst viel weiter südlich gibt. Vom Osten her können warme pannonische Luftmassen in die Wachau strömen, die vor allem in der kalten Jahreszeit für moderate Temperaturen sorgen. In manchen Jahren können die Trauben dadurch bis in den November hinein an den Weinstöcken reifen. Im Sommer verhindert die Donau große Hitzestaus und wirkt temperaturausgleichend.</p>
<p>Auf Sonne ohne Ende darf man sich trotz überdurchschnittlich vieler Sonnentage in der Wachau nicht gefasst machen. Im Sommer kann hier schnell einmal ein Gewitter aufziehen, und in der Nacht kann es frisch werden. Relativ mild ist es nur in den klimatisch begünstigen Regionen nahe des Donauufers. In den angrenzenden Hügeln des Dunkelsteinerwaldes und des Waldviertels können die Temperaturen durchaus gedämpft sein.</p>
<p><a name="_Toc422926391"></a><a name="_Toc422926411"></a><strong>Beste Reisezeit</strong></p>
<p>Die meisten Gäste besuchen die Wachau zwischen Ostern und Allerheiligen. Außerhalb der Hauptsaison haben viele Tourismusbetriebe geschlossen. Einige Hotels und Gasthöfe haben aber auch im Winter für Ruhe suchende Urlauber geöffnet. Die Weinterrassen sind zwar nur selten von Schnee bedeckt, vermitteln aber doch eine ganz besondere Stimmung.</p>
<p>Der Frühling ist unter anderem dank der bezaubernden Marillenblüte eine besonders schöne Reisezeit. Im Sommer bietet die Wachau durch mehrere Bademöglichkeiten eine willkommene Erfrischung. Schöne Strände gibt es etwa gegenüber von Dürnstein, in Rührsdorf und in Aggsbach-Markt.</p>
<p>Im Sommer regieren zudem „König Marillus“ und „Prinzessin Aprikosia“ in der Wachau: Dann leuchten die Obstgärten der sonnenverwöhnten Kulturlandschaft nahe bei Wien in appetitlichem Orange.</p>
<p>Geerntet werden die leckeren Früchte ab Anfang bis Mitte Juli. In dieser Zeit finden Besucher dieser genussreichen Region überall entlang der Hauptstraße farbenfrohe Stände, wo man pflückfrische Marillen kaufen kann.</p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der Weinherbst</strong></p>
<p>Der Herbst lockt vor allem mit der Weinlese und der schönen Verfärbung des Weinlaubs. Mit der Weinlese, die je nach Wetter und Traubenart schon Mitte August beginnen und mancherorts bis Dezember dauern kann, verbinden nicht nur die Wachauer, sondern auch die Niederösterreicher insgesamt schon seit vielen Generationen verschiedene Bräuche und Feste. Manchen gilt die Weinlese gar als 5. Jahreszeit. Vor einigen Jahren hat man daher den „Weinherbst Niederösterreich“ aus der Taufe gehoben und die vielen Festlichkeiten um eine Reihe von Veranstaltungen ergänzt. Seither macht der „Weinherbst“ das Thema Wein über mehrere Monate und mit inzwischen 800 Programmpunkten für Einheimische und Gäste in zahllosen Facetten erlebbar.</p>
<p>Zu den traditionellen Feiern zählen die Erntedankfeste im September, wo mit aufwändig geschmückten Wägen und zahlreichen lokalen Spezialitäten für eine reiche Ernte gedankt wird – und mit Wein natürlich. Rund um das Martinifest im November findet die wiederentdeckte Zeremonie der Weintaufe statt. Stellvertretend für den ganzen Jahrgang wird dabei ein Jungwein gesegnet und auf einen Namen getauft. Anschließend wird ebenfalls ausgiebig gefeiert und gekostet. Es tauft allerdings nicht immer ein Vertreter der Kirche – auch Kabarettisten, Köche oder Society-Größen fungieren als Weintäufer.</p>
<p>Der etwa 100 Tage dauernde „Weinherbst“ bietet aber weit mehr als nur Feste. Bei vielen Angeboten geht es auch um die Vermittlung von Wissen zum Wein, etwa wovon die Geschmacksbildung abhängt, welche Faktoren von Boden und Lage bis hin zum Wetter auf die Reben einwirken. Erfahren kann man das alles bei geführten Riedenwanderungen (Rieden = Weinhänge, Anm. d. Red.) und dazu oft noch die Geschichte des jeweiligen Weinbergs. Meist waren es ja schon die Urgroßväter der heutigen Winzer, die an denselben Hängen Weinbau betrieben haben. Ähnlich umfassend und ebenfalls vor Ort informieren Kellergassenführer oder – im Traisental – „Weinbegleiterinnen und -begleiter“ über den Wein und alles, was ihn in der jeweiligen Gegend besonders macht. Sogar des Nachts wird geführt: Dann streifen kleine Gruppen weininteressierter Menschen mit Laternen durch die Weinberge. Natürlich wird zwischendurch oder am Ende einer Führung immer der Wein des jeweiligen Winzers verkostet. Dabei werden, wie während des ganzen „Weinherbstes“, überwiegend die Jungweine des jeweiligen Jahrgangs ausgeschenkt.</p>
<p>100 Tage ab der Weinlese dauert der Weinherbst. Aber welche Entwicklung macht der Wein ab diesem Zeitpunkt überhaupt durch? Ausgehend vom alkoholfreien <strong>Traubenmost</strong>, steigt der Alkoholgehalt mit der Gärung. Eine erste Zwischenstufe ist der „<strong>Sturm</strong>“, der wegen seiner starken Rest-Süße besonders beliebt ist. Im Laufe der Gärung frisst dann – bildhaft gesprochen – die Hefe den Zucker auf und verwandelt ihn in Alkohol. Auf den Sturm folgt die zweite Zwischenstufe, der „Staubige“, und dann schließlich der Jungwein, der bereits die Richtung andeutet, in die sich die Weine des neuen Jahrgangs entwickeln werden.</p>
<p>Wer seine Weinkenntnisse noch weiter vertiefen will, kann seine Sinne (bis hin zur Sommelier-Ausbildung) bei einem der vielen Weinseminare schärfen. Profilierte Anbieter sind die <strong>Weinakademie</strong>, das WIFI Niederösterreich und Weinberater Bernulf Bruckner mit etlichen Seminaren, vor allem im Ursin-Haus, einer modernen Vinothek mit Zimmervermittlung in Langenlois. Vereinzelt geben auch Mediziner, Köche oder Künstler ihr Wissen und ihren Zugang zum Weingenuss weiter. Neben der Theorie über den Wein, etwa wie er reift, gelagert wird und welche Gerichte dazu passen, spielt immer wieder die Schulung des eigenen Gaumens eine entscheidende Rolle. Man muss den Unterschied eben schmecken und nicht nur erklären können.</p>
<p>Dass ein Wein erst so richtig zur Geltung kommt, wenn er zum passenden Essen serviert wird, ist bekannt. Erleben lässt sich dies bei den „<strong>Weinkulinarien</strong>“ des Weinherbstes. Mehrere Gänge oft regional zubereiteter Spezialitäten wie zum Beispiel Wild, Gans oder Fisch werden mit korrespondierenden Weinen serviert. Der Wein unterstützt dabei das Geschmackserlebnis optimal. Und sogar zu Nachspeisen gibt es die richtige Weinbegleitung. Wer es rustikaler mag, für den können Schmankerln aus der bäuerlichen Küche interessant sein, wie etwa ein Veltliner Beuschl. Aber was auch immer man isst: Ganz besonders gut schmeckt es dann, wenn man ringsum die Weinberge spürt und über das malerische Land blickt, in dem schon seit 4.000 Jahren Wein angebaut wird.</p>
<p>Manchmal finden kulinarische Genussfeste auch in einem der gemütlichen <strong>Weinkeller</strong> statt. Denn die Kellergassen sind die Orte, wo man zum Wein, aber auch zusammen kommt. Manche der Weinkeller reichen hunderte Meter weit ins Erdreich hinein, sind ein eigenes Labyrinth unterhalb der Weinberge. In Hadres im Weinviertel etwa reiht sich auf einer Länge von 1,6 Kilometern Keller an Keller. Mindestens ebenso eindrucksvoll ist der „Retzer Erlebniskeller“: Bis zu drei Stockwerke tief unter der Erde gelegen, erstreckt sich hier ein weit verzweigtes Netz von über 20 Kilometern Weinkellergewölbe.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p>Detailliert über Veranstaltungen des Weinherbstes informieren folgende ausgewählte Websites:</p>
<p><strong>Weinherbst</strong><br />
<a href="http://www.weinstrassen.at">www.weinstrassen.at</a></p>
<p><strong>Niederösterreichische Weinbaugebiete</strong><br />
<a href="http://www.wachau.at">www.wachau.at</a><br />
<a href="http://www.traisental.info">www.traisental.info</a><br />
<a href="http://www.kamptal.at">www.kamptal.at</a><br />
<a href="http://www.kremstal-wein.at">www.kremstal-wein.at</a><br />
<a href="http://www.regionwagram.at">www.regionwagram.at</a><br />
<a href="http://www.weinviertel.at">www.weinviertel.at</a><br />
<a href="http://www.carnuntum.com">www.carnuntum.com</a><br />
<a href="http://www.thermenregion.at">www.thermenregion.at</a></p>
<p><strong>Vinotheken</strong><br />
<a href="http://www.ursinhaus.at"><span style="color: #0000ff;">www.ursinhaus.at</span></a> (Kamptal)<br />
<a href="http://www.sandgrube13.at">www.sandgrube13.at</a> (Kremstal)<br />
<span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.loisium.at">www.loisium.at</a></span><br />
<a href="http://www.weritas.at">www.weritas.at</a> (Wagram)<br />
<a href="http://www.bauernarnt.at">www.bauernarnt.at</a> (Weinviertel)<br />
<a href="http://www.weinundwachau.at">www.weinundwachau.at</a></p>
<p><strong>Weinerlebniswelten</strong><br />
<a href="http://www.erlebniskeller.at">www.erlebniskeller.at</a><br />
<a href="http://www.villavinum.at">www.villavinum.at</a></p>
<p><strong>Kellergassenführer</strong><br />
<a href="http://www.kellergassenerlebnis.at">www.kellergassenerlebnis.at</a></p>
<p><strong>Museum</strong><br />
<a href="http://www.mzm.at">www.mzm.at</a></p>
<figure id="attachment_1804" aria-describedby="caption-attachment-1804" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-large wp-image-1804" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl-1024x370.jpg" alt="Dürnstein an der Donau © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhäupl" width="1024" height="370" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl-300x108.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000011533-duernstein-an-der-donau-oesterreich-werbung-Weinh├ñupl-768x278.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-1804" class="wp-caption-text">Dürnstein an der Donau © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhäupl</figcaption></figure>
<p><em>Das milde Klima der Wachau erlaubt einen terrassenförmigen Weinanbau. Die Weinqualität profitiert von den vielen Sonnenstunden und den relativ kühlen Nächten. </em></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823873"></a>Weinradeln an der Donau</h2>
<p>Der Donauradweg ist einer der bekanntesten Radwege Europas &#8211; und die Wachau wohl eine der schönsten Etappen seines Verlaufs. Wer hier gerne die Perspektive und das Ufer wechseln möchte, findet im Teilstück durch die Wachau zahlreiche Fähren, mit denen man mit dem Rad übersetzen kann.</p>
<p>Das von üppigen Weinterrassen und Weingärten geprägte nördliche Ufer bildet einen spannenden Gegenpol zu den durch Obstbau geprägten, waldreichen Südhängen. Das Panorama der pittoresken Orte Weißenkirchen, Spitz und Dürnstein lässt sich sehr schön von der südlichen Donauseite aus erleben.</p>
<p><strong> Kulinarische Abstecher</strong></p>
<p><strong> </strong>Es lohnt sich, etwas mehr Zeit einzuplanen, um nach der sportlichen Betätigung auch das kulinarische Angebot und die bekannten Weine der Region zu genießen. Am Weg von Melk nach Krems sind Top-Restaurants und Gasthäuser mit traditioneller Landhausküche in einer unglaublichen Dichte vorhanden. Viel zu schade, um nur im Vorbeifahren einen Stopp zu machen! Besser man quartiert sich in einem der pittoresken Orte ein, um Küche und Keller der Region sowie die Sehenswürdigkeiten zu genießen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4371" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Melk_an_1518097504.jpg" alt="" width="640" height="426" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Melk_an_1518097504.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Melk_an_1518097504-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p>Melk an der Donau</p>
<p>Die Umgebung der Wachau lässt sich übrigens auch im Winter meist problemlos per Rad erkunden, da die Temperaturen in dieser Weinbauregion selbst im Januar meist eher mild sind. Besonders schön ist die Region im Frühjahr, etwa wenn im April tausende Marillenbäume blühen.<strong><u><br />
</u></strong></p>
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<hr />
<h2><a name="_Toc462823874"></a>Empfehlenswert: das Weingut Holzapfel in Joching</h2>
<p><strong> </strong><strong>Preisgekrönte Weine, leckere Schnäpse, ein gutes Restaurant mit Zimmern für Gäste und Süßes rund um die Marille: Im mehr als 700 Jahre alten Prandtauerhof in der Gemeinde Joching an der Donau feiert Familie Holzapfel Wachauer Gastfreundschaft – und das Edelste, was Keller und Küche der Region zu bieten haben.</strong></p>
<p>Als Karl Holzapfel sen. im Jahre 1968 den Prandtauerhof erwarb, stand das vierflügelige Barockjuwel mit seinem zweigeschossigen Arkadenhof und der eigenen Kapelle kurz vor dem Verfall. Viel Zeit und Geld sowie noch mehr Enthusiasmus waren damals nötig, um den einstigen Lesehof des St. Pöltener Chorherrenstifts behutsam zu renovieren. Doch die Investitionen haben sich gelohnt: Heute gehört der Prandtauerhof zu Niederösterreichs gastronomischen Top-Adressen und darüber hinaus auch zu den besten Winzereibetrieben und Schnapsbrennereien des ganzen Landes. Der beste Ort, die edlen Tropfen zu gustieren, ist das familieneigene Gutsrestaurant mit dem romantischen Innenhof, das sich ganz auf heimische Köstlichkeiten spezialisiert hat: Geräucherter Schinken kommt hier auf den Tisch, frischer Bachsaibling oder Veltliner-gebeizter Rinderbraten. Und zum Dessert gibt es Topfennockerl mit Marillenröster – oder die köstliche Marillenbrand-Schokolade, die man, neben anderen Marillenspezialitäten, auch mit nach Hause nehmen kann.</p>
<p>Apropos „nach Hause“: Wer sich im Prandtauerhof so wohlfühlt, kann sich in eines der vier mit Stoffen des britischen Interieur-Labels „Designers Guild“ ausgestatteten Gutszimmer einmieten.</p>
<p><a href="http://www.holzapfel.at"><span style="color: #0000ff;">www.holzapfel.at</span></a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823875"></a>Empfehlenswert: Weingut Jamek in Joching</h2>
<p><strong>Der Jamek ist seit Jahrzehnten eine Wachauer Institution – die sowohl in Sachen Atmosphäre als auch bei der Qualität nach wie vor hält, was sie verspricht.</strong></p>
<p>Josef Jamek war der Wachauer Weinbaupionier, seine Weine zählten zu den ersten, die schon in den 1960er Jahren ihren Weg bis in die Arlberg-Gastronomie gefunden hatten. Der beste Platz, um diese zu trinken, war aber seit jeher das Lokal in Joching, das heute von der nächsten Generation, Jutta und Hans Altmann, geführt wird. Man betritt ein gediegenes Landhaus mit angenehmer Atmosphäre, Gemütlichkeit geht hier noch immer vor Noblesse. In den hübschen Stuben, auf der Terrasse oder im idyllischen Gastgarten macht man es sich gemütlich – denn man bleibt ja gerne ein bisschen länger. Angenehm gestaltet wird dieser Aufenthalt mit Gerichten, die vor allem der Tradition und der Region verpflichtet sind: Fisch, Wild &amp; Co. spielen eine wichtige Rolle und auch Klassiker wie ein feines Riesling-Beuscherl dürfen natürlich nicht fehlen.</p>
<p>Dazu den passenden Wein zu finden, ist kein Kunststück, denn die Rieslinge und Veltliner aus dem Hause Jamek zählen zu den besten der Wachau. Wer davon gar nicht genug kriegen kann, sollte sich rechtzeitig nach den Winzerzimmern im Weingut Jamek erkundigen.</p>
<p><a href="http://www.weingut-jamek.at"><span style="color: #0000ff;">www.weingut-jamek.at</span></a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823876"></a>Dürnstein: Gastronomie- und Übernachtungstipps</h2>
<p>Wer die Wachau auf einer Weintour erkundet, sollte sich keinesfalls das pittoreske Städtchen Dürnstein entgehen lassen. Es kann auf einen ritterlichen Hintergrund verweisen, da hier der englische König Richard Löwenherz auf der Burg der Kuenringer gefangen gehalten wurde. Ein Anteil aus dem Lösegeld für Richard ermöglichte im 13. und 14. Jahrhundert Ausbau und Aufschwung von Burg und Ort Dürnstein. Weithin sichtbares Wahrzeichen des mittelalterlichen Ortes ist heute die himmelblaue Pfarrkirche. Die eigentliche Mutterkirche der Wachau befindet sich ein paar Kilometer weiter flussaufwärts: St. Michael steht seit über 1000 Jahren an dieser Stelle. Bemerkenswert: Terrakottafiguren (die „sieben Hasen“) und ein Karner samt Totenköpfen.</p>
<p><a href="http://www.duernstein.at">www.duernstein.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4372" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Dürnstein_1518097598.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Dürnstein_1518097598.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/Dürnstein_1518097598-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<p><em>Dürnstein mit seiner himmelblauen Pfarrkirche</em></p>
<p><strong><u>Traditionsreiche Hotels und Gasthöfe in Dürnstein</u></strong></p>
<p><strong><u>Wachauer Stuben</u></strong></p>
<p><strong> Die Wachauer Stuben in Unterloiben repräsentiert die Wachau, wie sie nur wenige Besucher kennenlernen. Einfach, schnörkellos, unverfälscht.</strong></p>
<p>Das Landgasthaus der Familie Lux  wurde um die vorige Jahrhundertwende gegründet, und das bemerkt man beim Betreten der Gaststube. Dicke Steinmauern, kleine Fenster und viel altes Holz verströmen Geborgenheit und Gemütlichkeit. Alte Elemente wurden behutsam restauriert, so zum Beispiel die Holzvertäfelung. Der Gastgarten vor dem Haus lädt bei Schönwetter zum Verweilen ein. Die Küche ist bodenständig und besticht durch handwerkliche Präzision. Zu den Standards zählen eingelegte Ziegenkäsebällchen mit Basilikum, frischem Knoblauch und Kernöl, gebackener Karpfen aus dem Waldviertel und Wachauer Palatschinken. Saisonal besticht sicher abgeschmeckte Ganslsuppe mit Bröselknödel oder auch die sämige Veltlinercremesuppe. Die ofenfrische Ente mit Rotkraut und Erdäpfelknödeln ist perfekt gegart und knusprig. Den Abschluss versüßen einem die sagenhaft flaumigen Mohnknödel auf Rahmsauce. Die Weine kommen vom benachbarten Dinstlgut Loiben.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Wachauer Stuben, Unterloiben 24, 3601 Dürnstein. <a href="http://www.wachauerstube.at">www.wachauerstube.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><u>Landgasthof Loibnerhof</u></strong></p>
<p><strong> Der Loibnerhof ist der Klassiker der Wachauer Gastronomie und seit Jahrzehnten eine Kultstätte für ausgezeichnete, regionale Küche.</strong></p>
<p>Eigentlich geht man ja nicht in den Loibnerhof essen, sondern zum „Knoll“. Dieser Name steht für ein Wachauer Monument und bürgt in mehrfacher Hinsicht für Qualität: Josef Knoll in der Küche des Loibnerhofs und sein Cousin Emmerich, dessen grandiose Veltliner und Rieslinge im Loibnerhof ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Besonders beliebt ist in der schönen Jahreszeit der weitläufige Obstgarten, im Winter spielt sich alles auf der anderen Straßenseite, im „Winterquartier“ des Hauses, ab. Josef Knoll ist ein Meister der herzhaft aromatischen, bodenständigen Küche, in dessen Fischkalter sich stets Krebserln, Waller und Forellen tummeln. Köstlich munden hier aber nicht nur feine Fische, sondern auch Innereien, Wild- oder Pilzgerichte wie die legendären hausgemachten Nudeln mit Steinpilzen. Eine Tischreservierung ist vor allem an schönen Wochenenden Pflicht – denn es hat sich längst herumgesprochen, wie gut man beim Knoll speist und welch edlen Weine hier auf den Tisch kommen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p><strong> </strong>Loibnerhof, Unterloiben 7, 3601 Dürnstein. <a href="http://www.loibnerhof.at/">www.loibnerhof.at</a></p>
<p><strong> <u>Gartenhotel &amp; Weingut Pfeffel</u></strong></p>
<p>Ein Naturerlebnis der schönsten Art ist eine Wanderung durch die Rieden der Weinberge, ein kleiner Radausflug mit dem hoteleigenen Leihrad durch die kleinen Ortschaften der Wachau, kombiniert mit einer Fährfahrt über die Donau.</p>
<p>Familie Pfeffel wandert auch mit ihren Gästen durch die hauseigenen Weingärten oder unternimmt mit ihnen eine Rad-Riedenwanderung, die natürlich eine Weinverkostung mit dem Sommelier des Hauses beinhaltet. Die Burgen und Schlösser der Region sind steinerne Geschichtenerzähler, wobei Dürnstein selbst einem Freilichtmuseum gleicht. Im eingerichteten Restaurant sollte man unbedingt die Cremesuppe von den Tomaten aus dem eigenen Garten mit Basilikumknödeln probieren. Auf über 2000 m² baut der Hausherr Gemüse und Kräuter selbst an. Gedüngt wird mit Biodünger der hauseigenen Hühner und Ziegen; die Hühner liefern außerdem den gesamten Bedarf an täglich frischen Eiern.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p><strong> </strong>Gartenhotel Pfeffel, Zur Himmelsstiege 122, 3601 Dürnstein. <a href="http://www.pfeffel.at/">www.pfeffel.at</a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823877"></a>Tipp 3: Kräftige Rot- und süße Weißweine aus dem Burgenland</h2>
<p>Das Burgenland ist nicht ein Land des Weins und des guten Essens. Wir haben uns für Sie bei Winzern, in den Weinkellern, bei den besten Lieferanten lokaler Spezialitäten und in burgenländischen Hauptstadt Eisenstadt umgesehen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a name="_Toc462156626"></a><strong><u>Burgenlands Winzer &#8211; die interessantesten Ziele</u></strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Im Burgenland wird die weitverbreitete Ansicht, guter Wein reife nur in alten Gemäuern, widerlegt. In modernen Bauten gelangen vielfach ausgezeichnete Weine zur Vollendung.</strong></p>
<p>Mit heißen Sommern und kalten, trockenen Wintern ist das Burgenland ein ideales Weinbaugebiet. Das wussten vermutlich schon die Kelten, die bereits vor fast 4.000 Jahren im heutigen Ostösterreich Wein anbauten. Heute reifen hier die kräftigsten Rotweine und die süßesten Weißweine des Landes. Was bemerkenswert ist: Die Weinbauern sind auch äußerst progressive Bauherren. Viele von ihnen haben kühne Bauten in die Landschaft gesetzt oder ihren Bestand sensibel vergrößert.</p>
<p>Mit fast einem Drittel der österreichischen Produktion ist der Weinbau im Burgenland von großer Bedeutung. Rund um den Neusiedlersee werden mineralische Weißweine und Süßweine von Weltrang angebaut, das Mittel und Südburgenland ist das Zentrum des „Blaufränkischen“ und des „Zweigelts“, der zwei typisch österreichischen Rotweine. Dabei verfeinerte eine neue Generation von burgenländischen Winzern den traditionellen Weinbau immer weiter. So entstanden und entstehen hier Spitzenweine, die inzwischen international Anerkennung finden. Parallel dazu entdeckten die Winzer auch die Wirkung von zeitgenössischer Architektur für sich. Seither entstanden zahlreiche neue Häuser für den Wein.</p>
<h3><a name="_Toc462823878"></a><a name="_Toc462156627"></a>Weinwerk-Burgenland in Neusiedl am See</h3>
<p><strong> </strong>Im <strong>Weinwerk-Burgenland</strong> in Neusiedl am See verschmilzt zeitgemäße Architektur mit einem Gebäudebestand aus der Renaissance zu einer der eindrucksvollsten Vinotheken Österreichs. 400 Weine von 140 burgenländischen Winzern werden hier angeboten, vom international gefeierten Star bis hin zu hoffnungsvollen Jungwinzern.</p>
<p><strong>Vinothek Weinwerk Burgenland</strong> Obere Hauptstraße 31 7100 Neusiedl am See <a href="http://www.weinwerk-burgenland.at">www.weinwerk-burgenland.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823879"></a><a name="_Toc462156628"></a>Leo Hillinger in Jois</h3>
<p><strong> </strong>Von Neusiedl nach Jois sind es nur wenige Kilometer. Riesige Schrägen stützen hier ein in den Weinberg hinein gesetztes Gebäude: <strong>Leo Hillinger</strong> hat die Produktion seiner Weine in den Berg verlegt. Die Transparenz der gesamten Anlage entspricht der Philosophie von Leo Hillinger und seiner geradlinigen Sicht auf die Welt: durch eine breite Glaswand blickt man auf den Neusiedler See und die umliegenden Weingärten. Ein eindrucksvoller Raum, auch für die Präsentation der Weine. Führungen durch den Betrieb bringen Besuchern die Entstehung des Weines näher.</p>
<p><strong>Weingut Hillinger</strong> Hill 1 7093 Jois <a href="http://www.leo-hillinger.com">www.leo-hillinger.com</a></p>
<h3><a name="_Toc462823880"></a><a name="_Toc462156629"></a>Weinhof Kracher in Illmitz am Neusiedler See</h3>
<p>Aus Illmitz am Neusiedler See sind die inzwischen vielfach ausgezeichneten Süßweine der Familie <strong>Kracher</strong>. Weil ihre Weine immer begehrter wurden, musste der nur 7,5 Hektar große Weinlaubenhof erweitert werden. Der Neubau kommt ganz ohne Attitüden aus und fügt Alt und Neu zu einem selbstverständlichen Ganzen zusammen. Die vielfach prämierten Weine der Familie Kracher erregen international immer wieder Aufsehen. Die Vinzerfamilie gehört österreichweit zu den Einzigen, die von dem Weinkritiker Robert Parker mit 100 Punkten ausgezeichnet wurden.</p>
<p><strong>Weinlaubenhof Kracher</strong> Apetlonerstraße 37 7142 Illmitz <a href="http://www.kracher.net">www.kracher.net</a></p>
<h3><a name="_Toc462823881"></a><a name="_Toc462156630"></a>Josef Umathum in Frauenkirchen</h3>
<p>Ebenso bekannt wie die Kracher Süßweine ist der Frauenkirchener <strong>Josef Umathum</strong>, der beim Zubau zu einem bestehenden Gebäude Anleihen bei der regionalen „Stadl-Architektur“ nahm. So fügt sich das unter diesem zurückhaltenden Leitbild entstandene Ensemble fast nahtlos in das übliche Ortsbild ein.</p>
<p>Vor allem im Kontrast zu den alten Kellergassen sind die neuen Häuser für den Wein ein spannungsreicher Eindruck. Die oft mehrere Jahre alten Hohlwege entstanden, weil sich die Spuren von Kutschen und Wagen immer tiefer in den weichen Lössboden eingegraben hatten. Die Bauern, die sich damals keine eigenen Weinkeller leisten konnten, mussten von diesem tiefen Niveau nur noch seitlich in die Erdwände graben und erhielten so einen Weinkeller. Der Eingang wurde mit Ziegeln gemauert und fertig waren Keller, die sich selbst klimatisierten und das ganze Jahr über den selben Feuchtigkeitsgrad haben.</p>
<p><strong>Weingut Umathum</strong> St. Andräer Straße 7 7132 Frauenkirchen <a href="http://www.umathum.at">www.umathum.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823882"></a><a name="_Toc462156631"></a>Golser Weinkulturhaus</h3>
<p>Das Pendeln zwischen Vergangenheit und Gegenwart lässt sich beim Besuch des <strong>Golser Weinkulturhauses</strong> fortsetzen. Fast wäre das 200-jährige Gewölbe eingerissen worden, als man sich entschied, die alte Substanz doch zu erhalten und behutsam zu einer Vinothek umzubauen. Den außergewöhnlichen Neubau des Weingutes <strong>Preisinger</strong> sollte man sich in Gols auf keinen Fall entgehen lassen. Das futuristische Gebäude in mitten von Weingärten ist ein gelungener Beweiß für innovative Architektur rund um den Neusiedlersee.</p>
<ul>
<li><strong>Weinkulturhaus</strong>–<strong>Vinothek der Golser Weine</strong> Hauptplatz 20 7122 Gols <a href="http://www.weinkulturhaus.at">weinkulturhaus.at</a></li>
<li><strong>Weingut Renner in Gols</strong> Obere Hauptstr. 97 7122 Gols <a href="http://www.rennerhelmuth.at">rennerhelmuth.at</a></li>
<li><strong>Weingut Claus Preisinger</strong> am Goldberg 7122 Gols <a href="http://www.clauspreisinger.at">clauspreisinger.at</a></li>
</ul>
<h2><a name="_Toc462156624"></a></h2>
<h3><a name="_Toc462823883"></a>Schloss Esterhazy</h3>
<p>Das <strong>Schloss Esterhazy</strong>, ursprünglich eine gotische Burg (erbaut ab 1364), präsentiert sich am Ende der Fußgängerzone in Eisenstadt. Das Barockschloss bietet  klassische Konzerte bis hin zu Weinverkostungen. Der so genannte Schlossbezirk kann mit gastronomischen Betrieben aufwarten und vis-à-vis in der ehemaligen Kommandantur des Schlosses wurde für Weinliebhaber die <strong>Vinothek Burgenland</strong> eingerichtet.</p>
<p>Lohnenswert ist auch ein Besuch des <strong>größten Weinmuseums Österreichs</strong>. Es liegt in den 330 Jahre alten Kellergewölben des Schlosses und beherbergt eine beeindruckende Sammlung, die einen historischen und kulturgeschichtlichen Überblick über den Weinbau im Burgenland bietet.</p>
<p>Untrennbar verbunden mit dem pannonischen Raum ist die Geschichte der Familie <strong>Esterhazy</strong>. Zwar wohnt die Familie schon lange nicht mehr in ihrem Schloss in Eisenstadt – dieses wird heute für Ausstellungen und Konzerte genutzt und beherbergt ein Weinmuseum -, für das Burgenland ist sie aber mit der größten Bio- Landwirtschaft Österreichs und ihrer über 300 Jahre alten Weinbautradition ein nicht wegzudenkender Faktor. Ihre Kellerei mit Präsentationsräumen ist ein dramatisches Gebäude und verbindet aktuelle Architektur mit moderner Technik. Bei einer Weinverkostung im ersten Stock des Gebäudes liegt einem die weite Landschaft zu Füßen.</p>
<p>Der ehemalige barocke Garten des Schlossparks wurde um 1800 in einen englischen Landschaftsgarten verwandelt. Rund um den <strong>Leopoldinentempel</strong> können die Besucher mit ihren selbst mitgebrachten Picknick-Körben entspannt in der Sonne liegen.</p>
<p><strong>Esterházy-Picknickkonzert</strong></p>
<p>An vier Wochenenden im Sommer verwandelt sich der private Schlosspark der Familie Esterházy in eine Picknickzone mit Konzerten. Vor dem Musikgenuss und in einer Pause verköstigt man sich auf Wunsch von dem vorbestellten Picknickkorb, der unter anderem mit Spezialitäten und Weinen der Region bestückt ist. Da die Musik auf der grünen Wiese auch „leicht verdaulich“ sein soll, wird das Essen jedes Mal auf einen der Themenabende abgestimmt. Bisher wurden etwa „Spanische Nächte“, „Sommernachtstraum“ oder „Musik aus den USA“ geboten, interpretiert von Symphonikern und Virtuosen aus aller Welt.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://esterhazy.at">Programm: http://esterhazy.at</a></span></p>
<p><strong>Schloss Esterhazy</strong><br />
<a href="http://www.esterhazy.at">www.esterhazy.at</a></p>
<p><strong>Vinothek Burgenland</strong><br />
<a href="http://www.esterhazy.at">www.esterhazy.at</a></p>
<p><strong>Weinmuseum</strong><br />
<a href="http://www.eisenstadt-tourismus.at/weinmuseum-burgenland.html">www.eisenstadt-tourismus.at/weinmuseum-burgenland.html</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<hr />
<h3><a name="_Toc462156633"></a><a name="_Toc462823884"></a><a name="_Toc462156657"></a>Das Blaufränkischland entdecken</h3>
<p>Durch Ungarn, vorbei an der Stadt Sopron, die sich heute auch wieder Ödenburg nennt, ist man ohne Bergstrecke bald in Deutschkreutz und damit schon im eigentlichen Zentrum jener Region, die sich mit sehr gutem Recht <strong>Blaufränkischland</strong> nennt. Hier werden die besten Rotweine Österreichs gekeltert. Wer das nicht glauben mag, soll sich unbedingt einmal in der Deutschkreutzer Gebietsvinothek umtun und sich dort durchprobieren. Gerade wer sich länger Zeit nimmt fürs mittlere Burgenland, kann Deutschkreutz damit zum Ausgangspunkt einer Wein-Entdeckungsreise machen.</p>
<p>Viele sind hier schon auf den Geschmack gekommen, der sie dann in ein anderes Dorf führte – nach Neckenmarkt, Horitschon oder Nikitsch zum Beispiel. Dass es in diesem Land nicht nur etwas zu verkosten gibt, sondern auch zu schauen, ist der engen Kooperation der Winzer mit engagierten Architekten zu verdanken. Eines der spektakulärsten Beispiele ist der <strong>Arachon-Keller</strong> der Vereinigten Winzer Horitschon.</p>
<p><a href="http://www.blaufraenkischland.at">www.blaufraenkischland.at</a></p>
<p>Winzergenossenschaft Horitschon: <a href="http://www.vereinte-winzer.at">www.vereinte-winzer.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823885"></a>Reifekeller „Arachon“ in Horitschon</h3>
<p>Ein ebenso auffällig in die Gegend gesetztes Zeichen ist der Reifekeller „<strong>Arachon</strong>“ in Horitschon, der zum großen Erstaunen oberirdisch ist. Die 80 Meter lange Sandsteinfassade mitten in den Weinbergen ist schon von weitem erkennbar. Hier wohnt und ruht der „Blaufränkische“ auf rostfarbenem Boden in Holzfässern. Besucher beeindruckt der Blick in den imposanten Reifekeller bei der Verkostung der Arachon-Bariques.</p>
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</script></p>
<p>Ebenfalls in Horitschon angesiedelt, ist <strong>Franz Weninger</strong> &#8211; seit vielen Jahren ein Fixpunkt der österreichischen Winzerszene. Seine Rotweine waren schon international bekannt, als man beim Stichwort „Wein aus Österreich“ nur an Weißweine dachte. Sein neues Weingut orientiert sich formal an den burgenländischen Bauernhof und bietet auch die Möglichkeit zur Übernachtung.</p>
<p><strong>Weingut Weninger</strong> Florianigasse 11 7312 Horitschon <a href="http://www.weninger.com">www.weninger.com</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823886"></a><a name="_Toc462156634"></a>Weingut Wachter-Wiesler in Deutsch-Schützen</h3>
<p>Ein guter Grund für einen Ausflug nach Deutsch-Schützen ist das Weingut Wachter-Wiesler, das außer guten Rotweinen, einem Wirtshaus mit schöner Aussicht, auch eine <strong>Wohnothek</strong> zu bieten hat. Die zehn exklusiven Feriendomizile wurden nach ökologischen Gesichtspunkten angelegt und bestechen nicht nur durch ihre Optik sondern auch durch ihre idyllische Lage.</p>
<p><strong>Weingut Wachter-Wiesler</strong> Am Ratschenberg 7474 Deutsch Schützen <a href="http://www.ratschen.at">www.ratschen.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823887"></a><a name="_Toc462156635"></a>Weingut Igler / Dependance Schaflerhof in Deutschkreutz</h3>
<p>Einen Wochenendausflug ins Burgenlands zu unternehmen und dabei die häuslichen Vorräte in Weinregal oder Weinkeller aufzustocken ist eine feine Sache. Wer freitags und samstags im Raum Deutschkreutz unterwegs ist, sollte nicht versäumen, den Schaflerhof des Weinguts Igler aufzusuchen – an diesen Tagen hat das Winzerehepaar Igler nämlich sein Weinlager in dem 300 Jahre alten Hof geöffnet.</p>
<p>Der Schaflerhof wurde, wie sein Name schon sagt, wurde er jahrhundertelang für die Schafzucht genutzt – unter Patronanz der Fürsten von Esterházy. Die Iglers adaptierten die 65 Meter langen Hauptgebäude und ließen die alten Gemäuer mit einer spektakulären Dachkonstruktion versehen.</p>
<p>Die aufwändige Fachwerkskonstruktion des Dachstuhls erinnert an einen umgedrehten Schiffsrumpf, darunter lagern rund 600 Barriquefässer. Der bekannteste Wein aus den Igler’schen Lagen im Blaufränkischland ist die Cuvée Vulcano. Ein Geheimtipp unter Weinkennern sind die Weine der Lage „Biiri“, der ältesten in Deutschkreutz. Und wer es am Wochenende nicht schaffen sollte: Auch unter der Woche können die Rotweine des Weinguts Igler in deren Vinothek in der Langen Gasse in Deutschkreutz verkostet werden.</p>
<p>Weingut Igler, Lange Gasse 49, A-7301 Deutschkreutz. <a href="http://www.weingut-igler.at">www.weingut-igler.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823888"></a>Vinatrium, Deutschkreuz</h3>
<p><strong>In den stimmungsvollen Kellergewölben des Vinatriums in Deutschkreutz steht eine fast unerschöpfliche Auswahl an Weinen aus dem Mittelburgenland zur Verkostung bereit.</strong></p>
<p>Einen solchen Keller hätte wohl mancher Weinfreund gerne unter seinem Haus. Große, gemauerte Gewölbe, geschmackvoll renoviert und beleuchtet sowie dank Klimatechnik zur perfekten Lagerstätte für einen wahren Schatz ausgebaut: Rund 300 Weine von 50 Winzern der Region stehen hier zur Verkostung bereit und werden zu Ab-Hof-Preisen angeboten. Nach Verabredung kommen Weinbauern sogar persönlich zu einer kommentierten Verkostung, wobei auf Wunsch ein passender Imbiss mit Spezialitäten aus dem Blaufränkischland gereicht wird. Sekt, Liköre und Edelbrände runden das Angebot ab und ein modern ausgestatteter Kultursaal für 500 Personen – mit Bühne und Galerie – bietet Platz für Veranstaltungen aller Art.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.vinatrium.at">www.vinatrium.at</a></span><strong><br />
</strong></p>
<h3><a name="_Toc462823889"></a><a name="_Toc462156658"></a>Im Kellerviertel Heiligenbrunn einkehren</h3>
<p>141 Weinkeller, die größtenteils gar keine Keller sind, sondern über der Erde erbaute Press- und Lagerhäuser, bilden das denkmal- und landschaftsgeschützte Kellerviertel Heiligenbrunn. Das dazugehörige Areal umfasst mehr als 60 Hektar und lässt sich ganzjährig erkunden. Als Holzblockhäuschen erbaut, mit Lehm verputzt und mit Stroh gedeckt: Die ältesten noch erhaltenen Weinkeller in Heiligenbrunn und Umgebung gehen zurück auf das 18. Jahrhundert. Spätere Bauten verschwanden dann tatsächlich halb in der Erde und wurden ihrem Namen somit auch gerechter. Genutzt werden sie alle noch – und deshalb ist das Kellerviertel Heiligenbrunn auch kein vinophiles Museum, sondern ein Stück Weinkultur. Hier erlebt man bis heute, wie Wein gemacht und gelagert wird.</p>
<p>Auf Voranmeldung öffnen die Mitglieder des Weinbau- und Kellervereins die alten Holztore und laden Interessierte zu Führungen und Verkostungen ein. Probieren kann man hier vor allem den Uhudler, ein reines Naturprodukt, das man nur im Südburgenland findet. So intensiv er nach Erdbeeren riecht, der Geschmack des Roséweines geht in eine säurebetonte Richtung. Seit einigen Jahren kultiviert man den Uhudler nun wieder. Der Besuch des Kellerviertels lohnt sich aber auch spontan – befindet es sich doch schließlich in einer der schönsten Gegenden des Burgenlandes: Weingärten, Steppenlandschaften und Felder, die bis zum Horizont zu reichen scheinen, kleine Biotope, uralte Baumalleen sowie die unmittelbare Nähe zur ungarischen Grenze machen das Kellerviertel Heiligenbrunn zu einer besonderen Tipp für Burgenland-Reisende.</p>
<p><a href="http://www.kellerviertel-heiligenbrunn.at">www.kellerviertel-heiligenbrunn.at</a><strong><br />
</strong></p>
<h3><a name="_Toc462823890"></a><a name="_Toc462156659"></a>Wein genießen in Rust</h3>
<p>Für Weinfreunde ist die idyllisch in Weinberge eingebettete Stadt ein lohnendes Ziel. Mit ihren 1.700 Einwohnern ist Rust eine der kleinsten Städte Österreichs mit eigenem Stadtrecht. Der historische Kern zählt zu den schönsten des Landes. Die  gepflegten Bürgerhäuser aus dem 16. bis 19. Jahrhundert waren ein wichtiges Kriterium dafür, dass die Region um den Neusiedler See heute zum UNESCO-Welterbe zählt. Außerdem nisten in der „Stadt der Störche“ jährlich etwa zehn Storchenpaare auf Dächern und Rauchfängen. Und noch ein Aspekt macht Rust so besonders: Begünstigt durch das milde Klima des Neusiedler Sees und ideale Böden produzieren die Ruster Winzer seit Jahren international gerühmte Spitzenweine. Nicht umsonst hat die <strong>Weinakademie Österreich</strong> ihren Sitz hier im renovierten Seehof. Und nicht umsonst weist Rust Österreichs höchste Restaurantdichte pro Einwohner auf.</p>
<p><a href="http://www.rust.at">www.rust.at</a></p>
<p>Weinakademie<strong>, </strong>Seehof 7071 Rust. <a href="http://www.weinakademie.at">www.weinakademie.at</a></p>
<p>Lohnenswert ist auch ein Besuch des sieben Kilometer langen „<strong>Weidener Weinwanderweg</strong>“, der Wissenswertes über Weinbau, Kultur und Natur der Region vermittelt. Auch hier wird in der warmen Jahreszeit jede Woche eine geführte Weinbergwanderung angeboten mit anschließender Weinverkostung.</p>
<p>Führungen am Weidener Weinwanderweg: <a href="http://www.weiden-see.at">www.weiden-see.at</a></p>
<p>Im Weinwerk Burgenland in Neusiedl am See lassen sich 400 Weine von 140 Winzern der Region verkosten (und kaufen), und in der Weinakademie im renovierten Seehof wird Wein-Wissen an Neulinge und Weinprofis gleichermaßen vermittelt. Besonders beliebt sind auch die „<strong>Weinschnuppertage</strong>“ an dieser größten Weinschule Europas.</p>
<p><strong>Weinwerk Burgenland, </strong>Obere Hauptstraße 31, 7100 Neusiedl am See. <a href="http://www.weinwerk-burgenland.at">www.weinwerk-burgenland.at</a></p>
<p>Wer selbst zum Winzer werden will, kann im Ort Purbach auf ein einmaliges Angebot zurückgreifen: Unter dem Motto „<strong>Rent a Weinstock</strong>“ können Laien wie Profis 100 Rebstöcke in den besten Rieden eine Saison lang mieten und bei prämierten Winzern in die „Lehre“ gehen (sechs Termine). Im Herbst erhalten sie dann 100 Flaschen vom eigenen Wein mit persönlichem Etikett.</p>
<p><strong>Rent a Weinstock</strong><br />
<a href="http://www.weinerlebnis.info">www.weinerlebnis.info</a></p>
<p><strong>Weitere Tipps:</strong></p>
<p><strong>Führungen mit Traktor</strong><br />
Winzerhof Lehner-Horvath<br />
Dr. Ratzg. 2<br />
7071 Rust<br />
Tel.: +43 2685 6805<br />
<a href="http://www.lehner-horvath.at/traktorfahrten.html"><span style="color: #0000ff;">www.lehner-horvath.at/traktorfahrten.html</span></a></p>
<p><strong>Kellerführung im „Weingut Schnell“</strong><br />
Weingut Feiler-Artinger<br />
Hauptstraße 3<br />
7071 Rust<br />
Tel.: +43 2685 237<br />
<a href="http://www.feiler-artinger.at">www.feiler-artinger.at</a></p>
<p><strong>Packages mit Übernachtung</strong><br />
Seehotel Rust<br />
Am Seekanal 2–4<br />
7071 Rust<br />
Tel.: +43 2685 3810<br />
<a href="http://www.seehotelrust.at">www.seehotelrust.at</a></p>
<p><strong>Hotel am Greiner</strong><br />
Mörbischer Str. 1<br />
7071 Rust<br />
Tel.:+43 2685 6418<br />
<a href="http://www.drescher.at">www.drescher.at</a></p>
<p><strong>Hotel Sifkovits</strong><br />
Am Seekanal 8<br />
7071 Rust<br />
Tel.: +43 2685 276<br />
<a href="http://www.sifkovits.at">www.sifkovits.at</a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823891"></a>Empfehlenswerte Weinstraßen</h2>
<p><strong> </strong></p>
<h2><a name="_Toc462823892"></a>Die niederösterreichische Weinstraße</h2>
<p><strong>Die Niederösterreichische Weinstraße führt durch acht Weinbaugebiete: Weinviertel, Wachau, Kremstal, Kamptal, Traisental, Wagram, Carnuntum und Thermenregion.</strong></p>
<p>830 Kilometer Straßen und Gassen führen durch acht Weinbaugebiete und 150 Weinorte. Das Weinbaugebiet Niederösterreich ist mit 30.000 Hektar Rebfläche auch international gesehen ziemlich groß. Richtig erstaunlich aber ist die Vielfalt, die dieses Bundesland zu bieten hat, landschaftlich, kulinarisch und klimatisch. In Niederösterreich gibt es nicht nur eine bis in die Keltenzeit zurückreichende Weinbautradition, sondern seit auch eine neue Generation von kreativen Spitzenwinzern, die dem österreichischen Wein international zu Ruhm verhalfen.</p>
<p><strong>Weinviertel: Wo das „Pfefferl“ wächst</strong><br />
Mit knapp einem Drittel der gesamten Rebfläche Österreichs ist das Weinviertel das größte Weinbaugebiet des Landes. Die Landschaft ist manchmal hügelig, manchmal steppenartig, erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Erst wenn man durch die stillen Kellergassen schlendert oder zwischen Eichenwäldern den geschwungenen Weg auf den höchsten Punkt eines Hügels beschreitet, entdeckt man die Weinberge, die Weiler, Dörfer und Höfe. Kaum öffnen sich die Türen zu den Winzerhäuschen, Kellern oder Vierkanthöfen, lässt sich eine andere Welt entdecken: Blühender Oleander, blumengeschmückte Fenster, in der Sonne ein Heurigentisch mit zwei Bänken, darauf die Gläser und ein paar Flaschen mit Kostproben aus dem Keller.</p>
<p>Der typische Wein des Weinviertels ist der Grüne Veltliner, eine österreichische Spezialität, die sich neuerdings bis hin zu New Yorker Spitzenrestaurants auch international zunehmender Beliebtheit erfreut. Die würzigen Düfte und der „pfeffrige“ Geschmack des Veltliners bezeichnen die Winzer gerne als „Pfefferl“. Doch auch der Anbau anderer, oft schwer zu pflegender seltener Sorten wird im Weinviertel wieder gewagt. Josef Weidinger etwa, dessen Familie seit 370 Jahren im selben Hof in Ziersdorf ansässig ist, kultiviert die alte Sorte Roter Veltliner, der trotz seines Namens ein Weißwein ist. Der Geruch dieses komplexen Weines mit seiner kräftigen Säure erinnert an Sommerstroh, sein Geschmack an Rosinen.</p>
<p><strong>Wachau: Steinterrassen, große Weine</strong><br />
Wenn der Herbst ins Donautal zieht, haben zwar die Weinbauern mit der Lese am meisten zu tun, für die Besucher freilich beginnt eine herrliche Zeit. Die Weinstraße durch die Wachau lässt sich sehr gut mit dem Fahrrad befahren, aber auch die Bewältigung der knapp 35 Kilometer langen Strecke zwischen Melk und Krems auf einem Donauschiff ist empfehlenswert.</p>
<p><strong>Kremstal &#8211; Riesling plus Donaublick</strong><br />
Die Stadt Krems und ihr Umland, ein uraltes Weinbaugebiet, wurde in den letzten Jahren durch die Kunstmeile Krems zu neuem Leben erweckt. Nach einem Besuch des Forum Frohner, das zahlreiche Werke des berühmten Malers zeigt oder der Kunsthalle lässt sich bei einem Achtel „GrüVe“ oder Riesling von oberhalb der Stadt der Ausblick auf das Donautal und das Barockstift Göttweig genießen. Doch auch in der mittelalterlichen Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe der Kulturlandschaft Wachau gehört, gibt es schöne Plätze mit südländischem Flair und einer großartigen Gastronomie.</p>
<p><strong>Kamptal &#8211; mediterranes Lebensgefühl</strong><br />
Der Kamp mit seinem dunklen Wasser, einer der seltenen „männlichen“ Flüsse Österreichs, ist Namensgeber dieses abwechslungsreichen Tals, das von den rauen Höhen des Waldviertels hinunter in die fruchtbaren Niederungen des Weinlandes führt. Hier liegt auch die „Weinmetropole“ Langenlois, die zwischen historischem Hauptplatz und der vom New Yorker Star-Architekten Steven Holl entworfenen Wein-Erlebniswelt „Loisium“ vieles zum Thema Wein zu bieten hat. Zum Beispiel einen Besuch in der Welt der 900 Jahre alten Weinkeller von Langenlois. Die vielen Sonnentage und die geschützte Lage lassen im Kamptal nicht nur große Weiß- Rotweine (Zweigelt!) gedeihen, sondern auch wilden Thymian, Rosmarin und Salbei.</p>
<p>Unmittelbar hinter dem Weingarten des Loisium-Hotelkomplexes in Langenlois (ein weites „Loisium“ befindet sich in der Steiermark) liegt die gleichnamige, würfelförmige Weinerlebniswelt: Sie ist eine Vinothek und bietet zudem etwas ganz Besonders. Von hier aus startet regelmäßig ein Rundgang durch das weitverzweigte Kellerlabyrinth, das unter dem Weinort Langelois verläuft. Ein tolles Erlebnis für Weinfans!</p>
<p>Das Langenloiser Hotel „Loisium Wine &amp; Spa Ressort“ hat seinen Weingarten in die Bade- und Relaxlandschaft des Hotels integriert (Info: <a href="http://www.loisium.com">www.loisium.com</a>).</p>
<p>Info Weinwelt: <a href="http://www.loisium-weinwelt.at">www.loisium-weinwelt.at</a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>LOISIUM WeinErlebnisWelt &amp; Vinothek<br />
Loisium Allee 1, 3550 Langenlois<br />
+43 2734 32240 0</p>
<p><strong>Traisental: bodenständige Grüne Veltliner</strong><br />
Das Traisental, nördlich der niederösterreichischen Hauptstadt Sankt Pölten, gehört zu den eher kleinen Weinbaugebieten Österreichs. Hier regiert unangefochten der Grüne Veltliner, der manchmal fein ausgebaut, oft aber in seiner urtümlichen Variante als einfacher Schankwein gekeltert wird. Die bodenständigen Buschenschanken mit ihren Gastgärten und lokalen Spezialitäten laden zur Weinverkostung ein. Der Rahmen ist oft familiär: Etwa im Heurigen Staudenmayer, der seine Gäste mit dem Spruch empfängt: „Nimm dir Zeit und setz Dich nieder, iss und trink und komm bald wieder!” Hier gib es geräucherte Forelle aus eigener Zucht, die mit einem Frühroten Veltliner oder dem Grünen Veltliner „Hausgarten“ harmoniert.</p>
<p><strong>Wagram und Weingut Stift Klosterneuburg</strong><br />
Der Wagram ist eine mächtige Geländestufe, die östlich von Krems beginnt und die Donau an ihrem linken Ufer begleitet. Die hügelige Landschaft um die Orte Fels, Feuersbrunn, Königsbrunn und Kirchberg (alle: „am Wagram“) gehört zu jenen Gebieten, die auch vielen Österreichern noch unbekannt sind. Zum etwa 2.800 Hektar großen Weinbaugebiet Wagram gehört aber auch <strong>Klosterneuburg</strong>, eine traditionelle Weinstadt vor den Toren Wiens. Neben einem pfeffrigen Grünen Veltliner, Weißburgunder und Riesling gedeihen an den Südlagen bei Krems und dann wieder rund um Klosterneuburg hervorragende Rotweine, vor allem Zweigelt und der von den Augustiner Chorherren des Stifts Klosterneuburg in ihrem Keller aus der Barockzeit (mit moderner Technik) besonders gepflegte St. Laurent. Das <strong>Weingut Stift Klosterneuburg</strong>, 1114 gegründet, und ist nicht nur das älteste, sondern mit über 100 Hektar auch größte Weingut Österreichs. In der höheren Bundeslehranstalt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg wurde 1922 aus den Sorten St. Laurent und Blaufränkisch der erste Zweigelt gekreuzt – heute die wichtigste Rotweinsorte Österreichs.</p>
<p><strong>Carnuntum &#8211; Chardonnays und gehaltvolle Veltliner </strong><br />
Namen wie Artner oder Markowitsch stehen für hochqualitative österreichische Rotweine, die nicht nur im warmen Burgenland, sondern auch im östlichen Niederösterreich gedeihen. Seit den Kelten wird in dieser fruchtbaren Landschaft Weinbau betrieben, durch die römische Stadt Carnuntum entstand hier das erste große Weinbaugebiet Österreichs. Carnuntum, vor rund 2000 Jahren vom Feldherren Tiberius gegründet, ist die größte archäologische Grabungsstätte Österreichs. Erstaunlicherweise können bis jetzt nur 0,5 Prozent der einst blühenden Stadt gezeigt werden, der Großteil ruht immer noch unerforscht unter der Erde, einer Erde, die außer den renommierten Rotweinen auch kräftige Chardonnays und gehaltvolle Veltliner hervorbringt.</p>
<p><strong>Thermenregion</strong>–<strong>Kurbäder und Heurige</strong><br />
Der resche „Gumpoldskirchner“ galt einst als Lieblingswein der Wiener, und immer noch gehören Weinkenner aus der nahen Hauptstadt zu den Stammkunden der Heurigenwirte rund um Baden, Bad Vöslau und Gumpoldskirchen. Der Begriff „Thermenregion“ entstand mit dem neuen Weingesetz 1985, und er ist gut gewählt, denn an der Thermenlinie zwischen Oberlaa und Bad Fischau gibt es neben guten Klima- und Bodenbedingungen für den Weinbau auch zahlreiche warme Heilquellen. Beides wird seit der römischen Zeit genutzt, wobei die Region in den letzten Jahren einen gewaltigen Qualitätssprung gemacht hat. So gehören autochthone Rebsorten wie Zierfandler (auch Spätrot genannt) und Rotgipfler zu den Spezialitäten des Gebietes. Der <strong>Zierfandler</strong>, ein langlebiger Weißwein mit fruchtiger Säure, wird überhaupt nur in der Thermenregion angebaut. Aber auch gehaltvolle Rotweine wie Blauer Burgunder oder Zweigelt aus dem sogenannten Steinfeld gibt es hier.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Niederösterreichische Weinstrasse</strong><br />
<a href="http://www.weinstrassen.at">www.weinstrassen.at</a></p>
<ul>
<li><strong>Weinbau</strong><br />
Gerhard Deim<br />
3562 Schönberg<br />
Kalvarienberg 8<br />
Tel.: +43 2733 876</li>
<li><strong>Weingut Martha &amp; Josef Weidinger</strong><br />
Hollabrunner Straße 15<br />
3710 Ziersdorf<br />
Tel.: +43 2956 2282<br />
<a href="http://www.weingut-weidinger.at">www.weingut-weidinger.at</a></li>
<li><strong>Wachauer Weine</strong><br />
<a href="http://www.wein-der-wachau.com">www.wein-der-wachau.com</a></li>
<li><strong>Tourismusverband Traisental-Donauland</strong><br />
Rathausplatz 22<br />
3130 Herzogenburg,<br />
Tel.: +43 2782 833 21<br />
<a href="http://www.traisental.info">www.traisental.info</a></li>
<li><strong>Weingut Günther Staudenmayer</strong><br />
Traubenweg 2<br />
3131 Wetzmannsthal<br />
Tel.: +43 2782 85684<br />
Mobil: +43 664 840222444<br />
<a href="http://www.staudenmayer.at">www.staudenmayer.at</a></li>
<li><strong>Stift Klosterneuburg</strong><br />
Stiftsplatz 1<br />
3400 Klosterneuburg<br />
<a href="http://www.stift-klosterneuburg.at">www.stift-klosterneuburg.at</a></li>
<li><strong>Thermenregion</strong><br />
<a href="http://www.weinland-thermenregion.at">www.weinland-thermenregion.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823893"></a>Das weststeirische Schilcherland-Straße</h2>
<p>Das Schilcherland ist ein uraltes Weinland. Wer auf den verkehrsarmen, einspurigen Sträßchen über die weststeirischen Hügel rollt, den von Pappeln gesäumten Weinbergen der ebenso nahen wie auch kalkerdereichen Südsteiermark entgegen, der soll sich nur ja nicht täuschen: Das Schilcherland ist so klein wie es speziell ist. Das gilt ja bereits für die Böden. Gleise und Glimmerschiefer müssen es sein, die kristallinen Gesteine der Koralpe, die erst die geeignete Unterlage für den Blauen Wildbacher bieten. Eine Traube, deren Geschichte weit zurückreicht und die in den 1970er-Jahren einen wahren Hype erlebte, der sich in Form einer zunehmend diversifizierten Produktpalette niederschlug: Diese reicht vom brisanten <strong>Schilchersturm</strong> bis zum schäumenden <strong>Schilcher-Sekt</strong> und -Frizzante – wenngleich der „Schilcherchampagner“ schon auf der Grazer Messe um 1900 als Highlight bekannt war, wie die Stainzer Ortschronik zu berichten weiß. Als eine der letzten önologischen Entwicklungen in der Weststeiermark werden nun auch edelsüße Schilcher, wie Eisweine, Botrytisweine oder Trockenbeerenauslesen, gekeltert. Und hochprozentiger, setzen sich heute auch die Tresternbrände aus der Wildbacher- Traube in Szene.</p>
<p>Schon in der La- Tène-Zeit, im 4. Jh. v. Chr., zogen die Kelten aus einer heimischen Wildrebenart die Schilcherrebe. Auf deren bizarre Farbkomposition verweist schließlich der mittelhochdeutsche Name: „Schillern“ oder eben „Schilchern“. Vom urig-säuerlichen Bukett mit seinen mitunter grasigen Sauvignon-Tönen könnte man erzählen, wohl auch von administrativen Dingen: Wie Ende der 1980er-Jahre der Schilcherschutzverein „Weißes Pferd“ gegründet wurde, dessen Mitglieder strengen Kriterien unterliegen. Wie der Blaue Wildbacher zur anerkannten Qualitätsrebe, und der aus ihr gekelterte Schilcher gesetzlich geschützt wurde.</p>
<p>Die beste Gelegenheit, dem Schilcher näher zu kommen, ist ein Ausflug entlang der Schilcherweinstraße. Die Schilcherweinstraße erschließt das Anbaugebiet zwischen Ligist und Eibiswald. Von Ligist kommend führt die Straße durch Hügel, Gundersdorf und St. Stefan über Greisdorf in den Markt Stainz. Am Schloss Stainz vorbei windet sich die Straße über Vochera zum Kurort Bad Gams. Über Schloss Wildbach geht‘s weiter zur Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg.</p>
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<p>Weitere Stationen der Schilcherweinstraße sind Schwanberg mit dem Moorbad, Wies mit seinem „Theater im Kürbis“ und der Landesversuchsanlage für Spezialkulturen. Die Schilcherweinstraße endet bzw. beginnt im Kloepfermarkt Eibiswald. Entlang der Straße warten zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, wo man den Schilcher verkosten kann.</p>
<p><a href="http://www.schilcher.at">www.schilcher.at</a></p>
<p><strong>Schilcherdorf Wernersdorf</strong><br />
<a href="http://www.schilcherdorf.at">www.schilcherdorf.at</a></p>
<p><strong>Rauchhof in Stainz</strong><br />
Willi Rauch ist einer der profiliertesten Schilcherwinzer, der auch eine Schilcher-Spätlese keltert.<br />
<a href="http://www.rauch-hof.at">www.rauch-hof.at</a></p>
<p><strong>Weinhaus Stainz</strong><br />
Treffpunkt für alle Weinliebhaber mit kompetenter Beratung und stilvollem Ambiente.<br />
<a href="http://www.weinhaus-stainz.at">www.weinhaus-stainz.at</a></p>
<p><strong>Einkehren</strong></p>
<p><strong>Buschenschank Klug vlg. Voltl</strong><br />
Wunderbareute Jausen, Weine und Hausgebrannte.<br />
<a href="http://www.klug-voltl.at">www.klug-voltl.at</a></p>
<p><strong>Weingut Hiden vlg. Höllerhansl</strong><br />
Neben Schilcher auch steirische Weißweine als auch ein Blauer Zweigelt.</p>
<p>Wunderbarer Kulisse, die im Osten bis zur Riegersburg reicht, im Norden das Hochlandschgebiet näherrücken und gegen Südosten hin das slowenische Bacherngebirge erkennen lässt.<br />
<a href="http://www.weingut-hiden.at">www.weingut-hiden.at</a></p>
<p><strong>Restaurant Kaminstub’n</strong><br />
Deutschlandsberg-Hollenegg, feine regionale Küche<br />
<a href="http://www.kaminstubn.at">www.kaminstubn.at</a></p>
<p><strong>Koschak Wirt &amp; Weinbauer</strong><br />
Von Slow Food empfohlen, 20-Autominuten-Ausflug von Deutschlandsberg<br />
<a href="http://www.koschak.at">www.koschak.at</a></p>
<p><strong>Renommierte Schilcher-Produzenten sind unter anderem:</strong></p>
<p><strong>Weingut Langmann vlg. Lex</strong><br />
Langegg 23<br />
8511 St. Stefan ob Stainz<br />
<a href="http://www.l-l.at">www.l-l.at</a></p>
<p><strong>SchilcherweingutFriedrich</strong><br />
Langegg 18<br />
8511 St. Stefan ob Stainz<br />
<a href="http://www.friedrich-schilcher.at">www.friedrich-schilcher.at</a></p>
<p><strong>Wein &amp; Sekt Manufaktur Strohmeier</strong><br />
Lestein 148<br />
8511 St. Stefan ob Stainz<br />
<a href="http://www.strohmeier.at">www.strohmeier.at</a></p>
<p><strong>Weingut Reiterer</strong><br />
8551 Wies<br />
<a href="http://www.weingut-reiterer.com">www.weingut-reiterer.com</a></p>
<p><strong>Weingut Kuntner</strong><br />
8544 St. Ulrich am Greith<br />
<a href="http://www.trinkgenuss.at">www.trinkgenuss.at</a></p>
<p><strong>Brennerei Weinkellerei Jöbstl</strong><br />
Genießt hohes Renommee für ihre edlen Obstbrände.<br />
8551 Wernersdorf bei Wies<br />
<a href="http://www.brennerei-joebstl.at">www.brennerei-joebstl.at</a></p>
<hr />
<h2>Die Südsteirische Weinstraße</h2>
<p>Die Südsteirische Weinstraße ist die älteste unter den steirischen Weinstraßen. Da es schon 1956 gute Gründe gab, diese Erlebnisstraße von Spielfeld und Ehrenhausen über Ratsch und Gamlitz bis Leutschach oder von Berghausen über Glanz und Sulztal bis Vogau (oder, oder, oder &#8230;) zu befahren, verwundert es nicht, dass die Südsteirische Weinstraße heute eine schier unglaubliche Dichte an gastronomischen und anderen Vorzeigebetrieben vorzuweisen hat.</p>
<p>Im Herbst ist die Südsteirische Weinstraße ein besonderer Genuss. Die Straße schlängelt sich gemütlich durch die Anbaugebiete der Windischen Büheln, zweigt südlich von Ehrenhausen, am Platschberg, südwestlich ab und verläuft teilweise auf der Grenzlinie zwischen Österreich und Slowenien. Man muss sich nicht unbedingt vornehmen, die Weinstraße mit Muße zu befahren: Hier zum Beispiel, auf dem Scheitelpunkt der Grenzstraße, zwingt einen die unglaubliche Aussicht geradezu, unter einem der Obstbäume stehen zu bleiben und das „grenzgeniale“ Panorama mit den Augen einzusaugen.</p>
<p>Die große Verbundenheit mit Tradition und Authentizität bedeutet keineswegs, dass in der Südsteiermark die Zeit stehen geblieben ist. Im Gegenteil, aus ganz Europa kommen mittlerweile architekturbegeisterte Besucher, um die modernen Weinkeller und Präsentationsräume der Winzer zu besichtigen, die die Landschaft prägen, obwohl oder weil sie so harmonisch mit dieser verschmelzen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Südsteirische Weinstraße</strong><br />
<a href="http://www.suedsteirischeweinstrasse.at">www.suedsteirischeweinstrasse.at</a><br />
<a href="http://www.rebenland.at">www.rebenland.at</a></p>
<p><strong>Weingut Peterhof</strong><br />
Pößnitz 124<br />
8463 Glanz a. d. Weinstraße<br />
Tel.: +43 664 20 15 816<br />
<a href="http://www.weingutpeterhof.at">www.weingutpeterhof.at</a></p>
<p><strong>Bietet einen guten Überblick und viele Tipps für den Urlaub im Weinland</strong></p>
<p><strong>Steiermark.</strong><br />
Hier werden auch alle acht Weinstraßen der Region vorgestellt.<br />
<a href="http://www.steirischerwein.at">www.steirischerwein.at</a></p>
<p><strong>Weingut Roland und Barbara Repolusk</strong><br />
Glanz a. d. Weinstraße 41<br />
8463 Leutschach<br />
Tel.: +43 3454 313<br />
<a href="http://www.repolusk.at">www.repolusk.at</a></p>
<p><strong>Gottfried Kermann</strong><br />
Kürbiskerne und Kürbiskernöl<br />
Sulztal 24<br />
8461 Ehrenhausen<br />
Tel.: +43 3453 20024<br />
<a href="mailto:kermann@kuerbiskerne.at">kermann@kuerbiskerne.at</a></p>
<p><strong>Steirisches Kürbiskernöl</strong><br />
<a href="http://www.steirisches-kuerbiskernoel-gga.at">www.steirisches-kuerbiskernoel-gga.at</a></p>
<p><strong>Weingut Manfred Tement</strong><br />
Zieregg 13<br />
8461 Berghausen<br />
Tel.: +43 3453 41010<br />
<a href="http://www.tement.at">www.tement.at</a></p>
<h2><a name="_Toc462823895"></a>HHeurige – ein Erlebnis für Weinliebhaber</h2>
<p><strong>Wenn im Wein wirklich die Wahrheit liegt, wie der berühmte lateinische Spruch besagt, was würde der österreichische Wein über sein Herkunftsland verraten? Über seine Erzeuger, also die Winzer? Und über seine Konsumenten, also die vielen Österreicher? Lebenslust.</strong></p>
<p>Das ist es nämlich, was die Menschen hier am ehesten verbindet. Und gerade die Weinkultur verleiht der Lebenslust des ganzen Landes Ausdruck. Das spürt man, wenn man einen der zahlreichen Heurigen besucht. „Wenn man sich selbst für einen Moment lang als Österreicher sehen möchte, dann ist ein Heuriger die bessere Methode, als sich etwa Lederhosen anzuziehen“, schreibt der Satiriker Heinrich Steinfest. Wie wahr, denn diese besonderen Weinplätze sind, wie die städtischen Kaffeehäuser und die klassischen Beisln, eine Institution der viel zitierten österreichischen Gemütlichkeit.</p>
<p>Egal ob in <strong>Grinzing</strong>, dem idyllischen Heurigen-Viertel Wiens. Ob in den Weinlandschaften von Niederösterreich, dem Burgenland oder der Steiermark. Die Winzer servieren hier nicht nur stolz ihren Wein und typische Hausmannskost. Sie lieben es auch, ihre Gäste lustvoll zu unterhalten. „Der Österreicher hat über die Jahrhunderte gelernt, den Fremden ein weites Herz zu öffnen“, sagt der Kulturwissenschaftler Roland Girtler. Das trifft besonders auf die Winzer zu, mit ihrem speziellen Humor, der auch des Öfteren in Selbstironie abgleiten kann. Man hat aber das angenehme Gefühl, als nähmen sie das Leben besonders leicht. Oder sie schaffen es einfach gut, die Härten des Alltags zu verdrängen.</p>
<p>Dass die Gastgeber übrigens volkstümliche Lieder anstimmen, ist eher ein Klischee und findet selten statt, zumindest nicht spontan. Viel eher trifft zu, dass die Winzer an lauen Sommernächten die Gäste in die Tiefen ihrer Weinkeller bitten, wo sie stolz sinnieren über ihre „edlen Tropfen“ (so bezeichnen sie die wirklich). Die Weinbauer sind nämlich höchst eloquente Chronisten ihrer eigenen Ware. Und ihrer Herkunft.</p>
<p>Das kann man aber auch nachvollziehen. Wenn man beispielsweise auf einem der steilen Weinberge in der Wachau steht und flussabwärts ins traumhafte Donautal blickt. Oder wenn man durch die idyllischen Weinstraßen in der Südsteiermark wandert. Wohl erst dann wird man den Charme der gewachsenen Weine verstehen. Und die Lebensfreude der Menschen.</p>
<p><strong> </strong>Im Sommer fahren Menschen aus Nah und Fern an Mais- und Kürbisfeldern vorbei, um ihre kulinarischen Sehnsüchte an Orten zu stillen, die Buschenschanken genannt werden: Meist auf Hügelkuppen gelegen, wird dort bester Wein und ein reiches Sortiment regionaler Hausmannskost kredenzt. Beim Anblick der steil abfallenden Weinberge, den grünen Wiesen und der kleinen Wege, die sich bis zum nächsten Weingut hinaufschlängeln, verliert sich die Zeit, wird der Alltag zur Nebensache. Dass in Buschenschanken keine warmen Speisen aufgetischt werden dürfen, geht übrigens auf eine Zirkularverordnung Kaiser Josephs II. aus dem Jahr 1784 zurück. Und daran halten sich die traditionsbewussten Steirer bis heute. Der kulinarische Klassiker ist dabei die Brettljause, die immer wieder mit Spezialitäten wie etwa Speck vom Mangalitza-Schwein angereichert wird. Aber auch Käsespezialitäten, Bauernmehlspeisen sowie eingelegtes Gemüse und Pilze ergänzen den Weingenuss bestens. Nicht zu vergessen das den Steirern heilige Kürbiskernöl, ohne das kein Salat oder gekochtes Rindfleisch serviert werden darf.</p>
<hr />
<h2><strong><u>Typisch Heuriger &#8211; die Brettljause</u></strong></h2>
<p><strong> </strong><strong>Ein paar Worte zu einem typisch österreichischen Imbiss, dem Ort Deutschlandsberg, einem Gasthaus, zum Blick über eine unvergleichliche Landschaft und dem dazupassenden Wein. Kurz: eine Verführung zur steirischen Brettljause.</strong></p>
<p>Die junge Frau ist leidenschaftliche Genießerin allerlei exotischer Köstlichkeiten, stolze Besitzerin vieler Kochbücher – und dann passiert das: Die beste Freundin schwärmt ihr vor, von dem Ort Deutschlandsberg, einem Gasthaus auf einem Berg und einer Brettljause mit einem Glas Schilcher. Wie bitte?! Verschiedene Sorten Fleisch, kalt serviert auf einem Holzbrett? Mit einem leicht säuerlichen Wein? Was soll daran so faszinierend sein?</p>
<p>Natürlich kennt unsere Genießerin diesen Klassiker der österreichischen Buschenschänke und Heurigen, aber wirklich verstehen kann sie die Anziehungskraft nicht. Verhält es sich mit der Brettljause gar wie mit den Vanillekipferln österreichischer Großmütter? Jede österreichische Großmutter hat ja ihr eigenes Rezept. Manche Vanillekipferln isst man nur der Großmutter zuliebe, und manche Großmutter liebt man nur wegen ihrer Kipferln. Aber wie auch immer: Sie beschließt dem Mythos Brettljause auf den Grund zu gehen und fährt in das „grüne Herz“ Österreichs, die Steiermark.</p>
<p>Die kleine Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg präsentiert sich ruhig an diesem heißen Sommertag, dabei ist der Ort alles andere als verschlafen. Die Dichte an kulturellen Aktivitäten ist beeindruckend. Klassische Konzerte von Interpreten, die sonst im Wiener Musikverein auftreten, Weinverkostungen, ein Golfturnier, ein Reiterfest, Radrennen, Laufveranstaltungen, Kernöldegustationen und Theateraufführungen verleihen diesem Ort eine einmalige Lebendigkeit. Die Deutschlandsberger sind stolz auf ihr Kulturleben, und niemand hier bereut es, in der Provinz zu wohnen.</p>
<p>Begleitet von einem ortsansäßigen Führer beginnt die noch skeptische Besucherin ihren Spaziergang. Er führt sie durch einen generalsanierten Ortskern, entlang an für die Gegend typischen Fischteichen und dem wunderschönen Schloss Frauenthal, vorbei an kleinen Höfen, Feldern, Bächen und Mischwäldern. Und an den Edelkastanien, die im Herbst dank des milden Klimas eine reiche Ernte bringen. Wegen dieses Klimas nennt man die Weststeiermark übrigens auch die „steirische Toskana“. Das stimmt aber nur zum Teil, denn in der Toskana gibt es keine Brettljausn!</p>
<p>Der einheimische Führer bringt die junge Frau zum Eingang eines Tales. Die Laßnitz fließt ruhig neben dem Wanderweg. Nach fünfhundert Metern verändert sich das Bild. Das Tal wird zu einer engen Schlucht, einer Klause. Die Laubbäume bilden ein grünes, fast undurchdringliches Dach, und der Bach neben dem schmalen Weg rauscht wild über die Felsen. Den heißen Sommertag spürt man kaum noch. Es ist kühl, feucht und die Luft scheint so frisch, so voller Sauerstoff zu sein, dass man am liebsten ständig tief durchatmen würde. Nach einiger Zeit geht der Weg weiter, sehr steil bergauf. Es ist eine willkommene Entschuldigung, sich an den Händen zu halten, bis man, fast überraschend, oben angekommen ist.</p>
<p>Hier steht die mittelalterliche Burg. Noch ein paar Schritte durch den Hof, über die Brücke des Wehrgrabens, hin zum Eingang des Burgmuseums, das in dem hohen Turm untergebracht ist. Wer will, kann hier die Schätze keltischer oder römischer Vorzeit, Schmuck und Waffen besichtigen oder einfach nur die hölzerne Treppe immer höher steigen zum höchsten Punkt der Reise. Vom Dach des Turms breitet sich die Landschaft aus: Das berühmte steirische Hügelland liegt wie ein großer Garten vor dem Betrachter und mit einem Mal wird klar, warum sich die Kelten vor über 2000 Jahren genau hier angesiedelt haben.</p>
<p>Spätestens jetzt meldet sich aber der Hunger, und der einheimische Führer deutet auf ein Gasthaus gleich in der Nähe, ebenfalls hochgelegen und mit ähnlicher Aussicht. Zehn Minuten später sitzen die beiden auf der Veranda. Sie blicken auf die mittelalterliche Burg zur Rechten, das steirische Hügelland links, davor Weingärten, die sich an die Landschaft schmiegen wie eine grüne Decke. Dazu Vogelgezwitscher, Ruhe und die im Licht der Nachmittagssonne funkelnden Kirchturmspitzen. Der Herr bestellt eine Brettljause und ein Viertel Schilcher, die Dame zögert, will sich erst ansehen, was da serviert wird.</p>
<p>Generell ist es ein gutes Zeichen, wenn Einheimische ein Lokal frequentieren. Die Deutschlandsberger kommen gerne hierher. Die Preise sind moderat, die Qualität der Speisen bekannt gut, Freundlichkeit gehört zum Standard und außerdem wissen alle, dass man kein Abendessen braucht, wenn man hier um fünf Uhr nachmittags eine Brettljause zu sich nimmt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Die steirische Brettljausn beim Stöcklpeter besteht aus folgenden Zutaten:</strong></p>
<ol>
<li>zirka 100 Gramm Kübelfleisch – geselchtes Fleisch, das in Grammelschmalz eingelegt wurde und dadurch einen unwiderstehlichen Geschmack erhält, 2. einem kleinen Stück kalten Schweinsbratens, 3. einem Hauswürstel, luftgetrocknet im Haus der Wirtin, 4. dem typischen „Verhackerten“, das ist ein Aufstrich aus Speckwürfeln und Kernfett, 5. Aufstrich aus Topfen, Butter und vielen Kürbiskernen, 6. Käse, aus einer Käserei unten im Tal, 7. einer Scheibe Rohschinken oder Kaiserspeck sowie 8. weiteren Kleinigkeiten, die da wären: Eier, eingelegte Pfefferoni, Gurken, frischer Kren – sehr zu empfehlen – und dem dunklen Brot.</li>
</ol>
<p>Wie schon erwähnt, serviert die Kellnerin die „Jause“ auf einem Holzbrett. Und, nein, an diesem Essen ist nichts raffiniert und nie wird man es auf der Speisekarte eines Haubenlokals finden. Außerdem ist die Anzahl der versammelten Kalorien erschreckend. Trotzdem kann die Besucherin nicht widerstehen, sie kostet vom Kübelfleisch, nimmt einen Schluck Schilcher. Der rauchig, schmalzige Geschmack des Kübelfleisches und die herbe Frische des Schilchers gehen dabei eine ganz besondere Verbindung ein. Schweigen. Der Blick streift über das Land. Die Sonne steht tief und ein Strahl trifft das Schilcherglas. Fast kitschig erstrahlt der Schilcher wie ein Juwel von zartrosa bis dunkelrot. Und spätestens jetzt haben es alle verstanden. Es gibt Speisen und Orte, die auf ganz besondere Art zusammenwirken. Nach einem kleinen Spaziergang durch die steirische Hügellandschaft werden die anschließende Brettljause und das Glas Schilcher zu einem natürlichen Reflex, vergleichbar mit Schafskäse und einem Glas Retsina in einer griechischen Strandbar. Überzeugt schneidet die junge Frau ein großes Stück Wurst ab und meint lächelnd zu ihrem Begleiter: „Du, ich glaube, das Abendessen lasse ich heute aus.“</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Deutschlandsberg</strong><br />
<a href="http://www.deutschlandsberg.at">www.deutschlandsberg.at</a></p>
<p><strong>Gasthof Stöcklpeter</strong><br />
<a href="http://www.stoecklpeter.at">www.stoecklpeter.at</a></p>
<p><strong>GolfclubSchloss Frauenthal</strong><br />
<a href="http://www.gcfrauenthal.at">www.gcfrauenthal.at</a></p>
<p><strong>SchilcherlandDeutschlandsberg</strong><br />
<a href="http://www.schilcherheimat.at">www.schilcherheimat.at</a></p>
<p><strong>Steirische Ölspur</strong><br />
<a href="http://www.oelspur.at">www.oelspur.at</a></p>
<p><strong>Buschenschanken</strong><br />
Wem es nach etwas anderem als der „Brettljausn“ gelüstet, findet bei ausgewählten Buschenschanken auch Salate, Sulze oder Gemüse wie Spargel auf der Speisekarte:<br />
<a href="http://www.buschenschank.at">www.buschenschank.at</a></p>
<p><strong>Öffnungszeiten der ausgezeichneten Betriebe unter:</strong><br />
<a href="http://www.steirischesweinland.at">www.steirischesweinland.at</a></p>
<h3></h3>
<p><strong><u>Weitere Heurigenadressen</u></strong></p>
<p><strong>Verzeichnis der ausgezeichneten Buschenschänken und Winzerzimmer.</strong><br />
<a href="http://www.weinland-steiermark.at">www.weinland-steiermark.at</a></p>
<p><strong>Verzeichnis aller Buschenschänken</strong><br />
<a href="http://www.buschenschank.at">www.buschenschank.at</a></p>
<hr />
<h2><strong><u>Heurigenmusik &#8211; Dudeln, trinken, musizieren</u></strong></h2>
<p><strong>Die Wiener Schrammel-und Heurigenmusik lebt auf </strong>– <strong>schräg und originell wie nie. Und das nicht nur in Wien.</strong></p>
<p>Kronprinz Rudolf, ein Liebhaber der guten Volksmusik, verehrte die Gebrüder Schrammel, besuchte mit seiner Geliebten Mary Vetsera inkognito ihre Konzerte und lud sie ein, bei Hof zu spielen. Johann Strauß und Johannes Brahms streuten den beiden Geigern verbale Rosen, und die Wiener Philharmoniker luden sie zum Festkonzert. Die Gebrüder Schrammel hinterließen etwa 250 Kompositionen, vor allem Walzer, Lieder, Tänze.</p>
<p>Diese Kompositionen werden auch heute noch – oder wieder – gespielt. Zum Beispiel von den <strong>Neuen Wiener Concertschrammeln</strong>, deren Repertoire auch Werke anderer Musiker und eigene Kompositionen umfasst. Nicht nur in Wien wird den Gebrüdern Schrammel gehuldigt, sondern auch in Litschau im nördlichen Waldviertel. Dort findet jedes Jahr im Juli rund um den idyllischen Herrensee das <strong>Schrammel.Klang.Festival</strong> statt. Für die Besucher bietet sich eine in dieser Form einmalige Kombination von Natur, Kultur und Kulinarik: Vormittags der Matinee im Festzelt lauschen, danach auf ein erfrischendes Bad in den Herrensee. Nach einem kleinen Spaziergang rund um den See oder in den angrenzenden Wäldern freut man sich bereits auf das Mittagessen beim Schrammelheurigen, wo Waldviertler Spezialitäten lokaler Produzenten angeboten werden. Und nach der geräucherten Bratwurst und dem Mohnstrudel umweht einen bereits der Schrammelklang: Auf mehreren Naturbühnen um den See treten die berühmtesten Interpreten des Genres auf.</p>
<p>Zwei Dinge verbindet die modernen Wiener Volksmusiker: Sie hängen erstens an der Tradition und nehmen doch das Wienerlied und die Wiener Musik zum Anlass, eine eigene, oft vollkommen neue Musiksprache zu entwickeln. Und zweitens – sei es auch nur ein Klischee –, sie trinken gerne Wein.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Schrammel.Klang.Festival.</strong><br />
<a href="http://www.schrammelklang.at"><span style="color: #0000ff;">www.schrammelklang.at</span></a></p>
<p><strong>wiener volksliedwerk</strong><br />
<a href="http://www.wvlw.at">www.wvlw.at</a></p>
<p><strong>Wienerliedfestival</strong><br />
<a href="http://www.weanhean.at">www.weanhean.at</a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc461398149"></a><a name="_Toc462823896"></a><a name="_Toc462156639"></a>Gut essen, trinken und übernachten</h2>
<h2><a name="_Toc462823897"></a>Burgenland</h2>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823898"></a><a name="_Toc462156640"></a>Pannonisch Wohnen</h3>
<p>Die Betriebe von „Pannonisch Wohnen“ im Burgenland sind schlichte, gediegene und landestypische Unterkünfte mit Ambiente: etwa die dicken Deckenbalken, alten Holzstiegen und das weiß getünchte, verwinkelte Mauerwerk im Hof der Avantgarde-Künstlerin Fria Dagegen war Halbturn einst das Jagdschloss von Kaiserin Maria Theresia, wo man heute erholsame Tage in imperialem Ambiente verbringen kann.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.pannonischwohnen.at">www.pannonischwohnen.at</a></span></p>
<h3><a name="_Toc462156641"></a></h3>
<h3><a name="_Toc462823899"></a>Bliem’s Wohnreich &#8211;  essen und wohnen im Winzerhaus</h3>
<p>Mitten im Burgenland-Dörfchen Halbturn mit seinen Weingärten, Feldern und Kellergassen und dem berühmten Barockschloss, befindet sich das Bliem’sWohn.Reich,  ein  150 Jahre altes Winzerhaus  am Nationalpark Seewinkel. Keine Stunde dauert die Autofahrt von Wien hinaus in den Seewinkel. Und doch ist es eine Reise in eine andere Welt. Oder, um es neudeutsch zu sagen, es ist der perfekte Entschleunigungs-Trip – besonders dann, wenn man im Bliem’s absteigt. Das wird gleich klar, wenn man den hübschen Innenhof betritt, durch den Naschgarten schlendert und danach unter schattenspendenden Bäumen den ersten edlen Tropfen Wein oder Bio-Saft aus der Region genießt.</p>
<p>Lokaler Bezug ist Gisela und Josef Bliem wichtig. Fast alles, was in ihrem Hotel auf die Tische kommt, stammt aus dem Burgenland: Honig und Eier vom Nachbarn, Mangalitzaschweinespeck aus dem Nachbardorf, Marmeladen vom „Paradeiser-Kaiser“ Erich Stekovics im nahen Frauenkirchen. Wer will (und sich rechtzeitig angemeldet hat), kann bei der Hausherrin sogar einen pannonischen Kochkurs belegen oder sich im Weinkeller mit angeschlossenem Presshaus durch die Weine der Umgebung gustieren. Gewohnt wird in insgesamt 14 Zimmern und einer Suite, die alle rund um den ruhigen Innenhof liegen und in warmen, hellen Tönen eingerichtet wurden. Der „Radstall“ des Hauses hält auch E-Bikes zum Ausborgen bereit.</p>
<p>Bliem’s Wohnreich, Erzherzog-Friedrich-Straße 40, 7131 Halbturn.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.bliems.com">www.bliems.com</a></span><strong><br />
</strong></p>
<h3><a name="_Toc462823900"></a><a name="_Toc462156642"></a>Gut Oggau &#8211; Edelheuriger mit Bioweinen</h3>
<p>Ein außergewöhnliches Ambiente, Bio-Weine und eine kleine, aber feine Heurigenküche: Mit dieser Mischung hat Gut Oggau  es sogar bis nach San Francisco ins Museum geschafft! Neun Mitglieder umfasst die „Weinfamilie“ von Gut Oggau. Ihre Namen: Theodora, Winifred, Timotheus, Atanasius, Emmeran, Joschuari, Mechthild, Bertoldi und Wiltrude. Das Besondere an ihnen: Sie wurden nicht nur nach biologischen Kriterien produziert, sondern sehen außerdem auch noch so gut aus, dass sie es bis in die Ausstellung „Design &amp; Wine“ im Museum of Modern Art in San Francisco geschafft haben!</p>
<p>Hinter den alten Mauern eines geschichtsträchtigen Weinguts betreiben Stephanie Tscheppe- Eselböck (aus der bekannten Gastronomenfamilie) und Eduard Tscheppe (vom berühmten steirischen Weingut) hier ihren Edel-Heurigen samt Weinverkauf. Hübsch: Das liebevoll dekorierte Hofambiente mit großen Tischen, bequemen Bänken, Blumen- und Spitzenkissen sowie ein gemütlicher Keller und eine ehemalige Garage, in der man heute an einem zum Tisch umfunktionierten Holzboot speisen kann. Auf der Speisekarte: Geselchtes, Aufstriche, Gebäck, Blunzen und Pasteten aus der Region sowie die fast schon legendären Lammbratwürste und der Oggauer Feuerfleck – ein knuspriges Fladenbrot mit Speck, Käse und Zwiebeln. Toll für kleine Gäste: Max und Moritz, die beiden Ziegen im Mini-Streichelzoo sowie Menge Platz zum Spielen und Spaßhaben.</p>
<p>Gut Oggau, Hauptstraße 31, 7063 Oggau. <a href="http://www.gutoggau.at">www.gutoggau.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823901"></a><a name="_Toc462156643"></a>Der Kirchenwirt – Uhudlerei Mirth: mit Wildschein aus Eigenzucht</h3>
<p>Wie der Name dieses Lokals unschwer erraten lässt, dreht sich hier fast alles um den legendenumrankten Uhudler. Der Name stammt angeblich daher, dass die Augen, nach übermäßigem Genuss, denen eines Uhus ähneln. In der Küche jedoch entfaltet der auch liebevoll Heckenklescher oder Rabiatperle genannte Tropfen ganz beeindruckende Eigenschaften. Großartig geraten dann auch die Saucen zu Wild wie Hirsch und Reh, das Kirchenwirt Matthias Mirth oft selbst erlegt. Das Wildschwein entstammt der hauseigenen Zucht. Das Gejagte wird aber auch zu Würsten, Schinken, Leberpasteten und Grammelschmalz verarbeitet. Auf Uhudlersuppe mit Kürbiskerncroutons folgt ein im Ganzen gebratenes Schweinsfilet auf Eierschwammerlragout oder Fische wie Wels, Forelle und Zander aus der Eltendorfer Teichwirtschaft. Als Abschluss sollte man Uhudler-Palatschinke oder Liwanzen mit dem tollen Uhudlerpowidl bestellen. Natürlich bietet der wirklich gut sortierte Weinkeller noch anderes, Hauseigenes und Weine der besten Winzer des Burgenlands.</p>
<p>Kirchenwirt – Uhudlerei Mirth, Kirchenstraße 7, 7562 Eltendorf. <a href="http://www.uhudlerei-mirth.at">www.uhudlerei-mirth.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823902"></a><a name="_Toc462156644"></a>Gourmet-Gasthaus Csencsits &#8211; Geschmortes aus dem Holzofen</h3>
<p>Auf eines kann man sich verlassen: Wer beim burgenländischen Meisterkoch Walter Eselböck gearbeitet hat, nimmt nicht nur Ideen mit, sondern auch die Fertigkeit, sie umzusetzen. Ganz besonders gilt das natürlich, wenn man – so wie Jürgen Csencsits – dort zuletzt Küchenchef war. Inzwischen ist dieser gemeinsam mit seiner Frau Melanie, die ebenfalls im Taubenkobel tätig war, ins elterliche Wirtshaus zurückgekehrt und kocht dort formidabel auf. Wie am Land oft üblich, wird dabei zweigleisig gefahren: mit einem Wirtshaus für die bodenständigen Klassiker vom Zwiebelrostbraten bis zum gebratenen Zander, und einem Restaurant, in dem Csencsits getreu seinem Motto „Niemals abgehoben, aber stets gehoben!“ eine kreative Jahreszeitenküche höchster Qualität liefert. Eine Besonderheit ist der Holzofen in der Küche, in dem unter anderem die gefüllten Stubenhendln oder das Geschmorte vom Milchlamm schmurgeln. Die Weinkarte orientiert sich großteils regional, was kein Wunder ist, denn gute Weine gibt es hier in Hülle und Fülle.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthaus Csencsits, Harmisch 13, 7512 Harmisch. <a href="http://www.gasthaus-csencsits.at">www.gasthaus-csencsits.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823903"></a><a name="_Toc462156645"></a>Hotel Krutzler &#8211; Hoansterz und Jiddische Entenleber</h3>
<p>Eingebettet in die Hügel des Südburgenlandes, inmitten des historischen Kellerviertels und Weinbaugebietes Heiligenbrunn, liegt das 4*-Hotel Krutzler. Die Geschichte der Familie Krutzler ist wie die vieler Südburgenländer von der Krise Anfang des vorigen Jahrhunderts geprägt, als sie die Heimat verlassen mussten und ihr Glück in Amerika suchten. Sie kamen zurück, um den Familienbetrieb in Heiligenbrunn weiterzuführen. Nach einer geführten historischen Wanderung mit Weinverkostung durch das malerische Kellerviertel von Heiligenbrunn – ein weitläufiges und nahezu vollständig erhaltenes Ensemble von Weinkellern, die seit dem 18. Jahrhundert in Verwendung stehen – sowie seinen Öko- Energiegarten erwartet den Gast ein Wellnessbereich mit Sauna-Landschaft, Aroma-Dampfbad und Whirlgrotte. Alle, die den Tag ein bisschen sportlicher anlegen wollen, können mit dem Leihrad die Umgebung – die Städte Güssing und Körmend in Ungarn sind etwa 10 km vom Hotel entfernt – erkunden oder zur botanischen Sensation – zur Schachbrettblume nach Luising (blüht um Ostern) – radeln.</p>
<p>Im Restaurant werden österreichische Gerichte inklusive pannonischen Schmankerln aus Omas Kochbuch wie Jiddische Entenleber, Uhudler-Cremesuppe, Hoansterz mit Knoblauchsuppe oder Fasanenbrüstchen serviert, und dazu sollte man unbedingt den berühmten Uhudler-Wein trinken.</p>
<p>Genusshotel Krutzler, Heiligenbrunn 16, 7522 Heiligenbrunn. <a href="http://www.hotel-krutzler.at">www.hotel-krutzler.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823904"></a><a name="_Toc462156646"></a>Hotel Restaurant Kloster am Spitz &#8211; ein „Low-Budget Designhotel“</h3>
<p>Helmut Qualtinger und „die halbe Wiener Prominenz“ genossen hier einst bei Backhendl und Wein die Aussicht auf den Neusiedler See. Bis heute ist das berühmte Backhendl von der Speisekarte nicht wegzudenken. Darüber hinaus werden klassische Wirtshausgerichte wie Grammelknöderl mit Krautsalat oder ein in Rotwein geschmortes Schulterscherzl vom Bio-Rind serviert. Wolfgang Schwarz bekennt sich zu einer „authentischen Wirtshausküche, wie man sie früher gekannt hat“ – das aber auf höchstem Niveau und mit regionalen und frischen Produkten. Da hilft es unter anderem, dass ein befreundeter Fischer stets die besten Zander, Welse und Aale für das Kloster am Spitz reserviert. Dazu liefert Thomas Schwarz Bio-Weine, die bewusst das Burgenländer Terroir zum Ausdruck bringen und sich vom Mainstream abheben. Das kokett als „Low-Budget Designhotel“ bezeichnete Hotel des Familienbetriebs ist als Wohlfühlbasis für Tagesausflüge gedacht. Die Zimmer sind – abgesehen von zwei geräumigen Suiten mit gläsernen Fassaden im obersten Stockwerk – stilvoll eingerichtet, aber eben klein.</p>
<p>Hotel Restaurant Kloster am Spitz, Waldsiedlung 2, 7083 Purbach.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.klosteramspitz.at">www.klosteramspitz.at</a></span></p>
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<h3><a name="_Toc462823905"></a><a name="_Toc462156647"></a>Heuriger Schlossahaus &#8211; pannonische Schmankerl</h3>
<p>Die Speisekarte im Mönchhof ist schlicht, aber voller Überraschungen. Die Antwort auf die Frage, ob das Schlossahaus nun ein Heuriger oder eine Buschenschank ist, sei jedem selbst überlassen. Auf jeden Fall ist das Schlossahaus eine Bereicherung für die Gegend. Die Räume, der schöne Garten in der ehemaligen Schlosserei und die Öffnungszeiten entsprechen denen eines Heurigen, das Wein-und Speisenangebot eher dem einer Buschenschank. Alle Weine sind auch glasweise zu haben. Die Speisekarte liest sich ganz schlicht, ist aber voller Überraschungen. Der Liptauer wird nach Hausrezept zubereitet und kommt auch als „Igel“ mit Soletti daher. Der Bio-Dinkelaufstrich ist die Spezialität des Hauses und wird nach „streng geheimem Rezept, aufwändig und ständig frisch zubereitet“. Presswurst mit Mamas Marinade, roter Zwiebel, Kernöl, Kirschpfefferoni, Blutwurst mit Senf und Kren, Schlossajause mit, unter anderem, luftgetrockneten Würsteln vom Grauen Steppenrind aus dem Nationalpark Seewinkel. Die gibt es auch gekocht und warm mit Kren und Dijon-Senf. Den Saftschinken vom selbigen Rind sollte man sowieso probieren. Der pannonische Schmankerlteller ist eine Klasse für sich, Schinken vom Wildschwein und Hirsch, Wildwürstel, Bio-Lammleberaufstrich und Käse, Eingelegtes vom Stekovics und mehr.</p>
<p>Heuriger Schlossahaus, Stiftsgasse 18, 7123 Mönchhof. <a href="http://www.heuriger-schlossahaus.at">www.heuriger-schlossahaus.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823906"></a><a name="_Toc462156648"></a>Buschenschank Schandl &#8211; bekannt für sein pikantes Krautfleisch</h3>
<p>Das schön renovierte Haus verfügt über eine klassische Schank, an der man die von Barbara Schandl selbstgemachten Speisen wählen kann. Quargel, mariniert mit Kürbiskernöl und Jungzwiebeln, Blunznkranzl mit Senf, Kren und Brot, dreierlei vom Schwein, „delikate Aufstrichvariation“ und verschiedene Brat&#8217;l gibt es immer in sehr guter Qualität. Neben dem Buffetangebot gibt es auch noch Fischsuppe mit Wurzelgemüse und Paprika, Zanderfilet mit Knoblauch und Petersilerdäpfeln, Schweinsschnitzel mit Erdäpfelsalat und ein ausgezeichnetes saftig-pikantes Krautfleisch, interessanterweise begleitet von einem Semmelknödel. Überhaupt wird man bei der Weinauswahl freundlich und kompetent beraten. Rosé, Furmint, Weißburgunder und natürlich Blaufränkisch sind ausgezeichnet. Wer noch kann, bestellt anschließend Somlauer Nockerl, Mohnnudeln mit Zwetschkenröster und notfalls ein Zimmer im Hotel Schandl.</p>
<p>Buschenank Schandl, Hauptstraße 20, A, 7071 Rust. <a href="http://www.schandlwein.com">www.schandlwein.com</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823907"></a><a name="_Toc462156649"></a>Mooslechners Bürgerhaus im Zentrum von Rust</h3>
<p>Mooslechners Bürgerhaus ist ein Paradiesgärtlein im Herzen von Rust mit einem höchst individuell gestalteten Hotel und einem erstklassigen Restaurant. Man geht nur durch eine Tür – und betritt eine eigene, ganz andere Welt. Allein der Innenhof dieses prächtigen Ruster Bürgerhauses aus dem Jahr 1537 mit seinen schmiedeeisernen Tischen und Sesseln und den vielen kleinen Details und Accessoires verzaubert auf den ersten Blick. Kein Zweifel, Patronin Tina Mooslechner gestaltet gern, und sie hat auch eine geschickte Hand dafür – das sieht man auch im Lokal mit den alten Holzdecken und im Hotel, wo jedes Zimmer seine eigene Geschichte erzählt. Ein Platz zum Durchatmen, Wohlfühlen und natürlich Genießen. Dazu gehört eine feine Küche, die vom engagierten Küchenteam umgesetzt wird, während Patron Michael Mooslechner aufmerksam über dem Ganzen wacht. Viele der Zutaten stammen aus nächster Nähe, nur der wohlgereifte Käse reist aus Frankreich an. Die dazupassenden Weine findet Tina Mooslechner aber größtenteils in burgenländischen Rieden.</p>
<p>Mooslechners Bürgerhaus, Hauptstraße 1, 7071 Rust. <a href="http://www.hotelbuergerhaus-rust.at">www.hotelbuergerhaus-rust.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823908"></a><a name="_Toc462156650"></a>Gut Purbach in Purbach</h3>
<p><strong>In einem wunderschön restaurierten, alten Gutshof bildet das modern gestaltete Restaurant einen spannenden optischen Kontrapunkt – und gut gegessen wir hier sowieso.</strong></p>
<p>Es ist schon eine schöne Wirkungsstätte, die sich Max Stiegl, der bei Schuhbeck in München gekocht hat und im „Inamera“ jüngster Michelin-Stern-Träger der Welt wurde, da ausgesucht hat. Der gepflegte Innenhof, der mediterranes Flair bietet, der Gutshof mit den dicken Mauern, der alte Weinkeller … übrigens bestens gefüllt mit allem, was ein Weintrinker lieben könnte. Aus Österreich fehlt sowieso nichts, dazu weniger bekannte Weine aus Stiegls Heimat Slowenien, endlos viele Pinot Noirs aus Südtirol und dann natürlich noch Wagenladungen von Bordeaux – und das alles auch noch sehr fair kalkuliert. Da kann man schon froh sein, dass sich im Haus auch ein paar individuell gestaltete Appartements befinden. In der Küche setzt Stiegl auf Heimisches und Mediterranes, wobei Kreativität großgeschrieben wird. Einen besonderen Schwerpunkt legt er auf Innereien und Raritäten, die selten zubereitet werden, wobei er immer wieder auch mit Zutaten wie burgenländischem Safran überrascht. So speist man unter anderem pannonische Lammkutteln, eine Fischsuppe mit Mangalitzaspeck, geröstete Ziegenkitzleber oder aber einen klassischen Zwiebelrostbraten – allerdings vom Galloway-Rind.</p>
<p><a href="http://www.gutpurbach.at">www.gutpurbach.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823909"></a><a name="_Toc462156651"></a>Gasthaus Csencsits in Harmisch</h3>
<p><strong>Das Gasthaus Csencsits im Südburgenland ist ein hochwillkommener, neuer (alter) Stern in einer kulinarisch bis vor wenigen Jahren nicht sehr verwöhnten Gegend.</strong></p>
<p>Auf eines kann man sich verlassen: Wer beim burgenländischen Meisterkoch Walter Eselböck gearbeitet hat, nimmt nicht nur Ideen mit, sondern auch die Fertigkeit, sie umzusetzen. Ganz besonders gilt das natürlich, wenn man, so wie Jürgen Csencsits, dort zuletzt Küchenchef war. Inzwischen ist Csencsits gemeinsam mit seiner Frau Melanie, die ebenfalls im Taubenkobel tätig war, ins elterliche Wirtshaus zurückgekehrt und kocht dort formidabel auf. Wie am Land oft üblich, wird dabei zweigleisig gefahren – mit einem Wirtshaus für die bodenständigen Klassiker vom Zwiebelrostbraten bis zum gebratenen Zander und einem Restaurant, in dem Csencsits getreu seinem Motto „Niemals abgehoben, aber stets gehoben!“ eine kreative Jahreszeitenküche höchster Qualität liefert. Eine Besonderheit ist der Holzofen in der Küche, in dem unter anderem die gefüllten Stubenhendln oder das Geschmorte vom Milchlamm schmurgeln. Die Weinkarte orientiert sich großteils regional und das ist kein Fehler, denn gute Weine gibt es hier in Hülle und Fülle.</p>
<p><a href="http://www.gasthaus-csencsits.at">www.gasthaus-csencsits.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823910"></a>Buschenschank Gowerl-Haus in Illmitz</h3>
<p><strong>Das Gowerl-Haus in Illmitz vereint österreichische Gemütlichkeit, Heurigen-Traditionund burgenländische Weinkultur – und das mit hochwertigen Produkten aus der Region.</strong></p>
<p>In einer der besten Weingegenden des ganzen Landes, rund um den Neusiedler See, wird es seit einiger Zeit immer schwieriger, echte Buschenschanken zu finden. Vinotheken, ja sogar Enoteche, übernehmen anscheinend deren Rolle. Umso mehr sollte man den Familien Kroiss und Vegh dankbar sein, dass sie in ihrem schönen Gowerl Haus in Illmitz die Tradition weiterführen und auch gar nichts anderes zu wollen scheinen. Die meisten Weine und der Zweigeltessig sind aus eigener Erzeugung, ebenso wie die großartigen Produkte, die aus den hauseigenen Mangalitzaschweinen hergestellt werden. Der Rest wird von befreundeten Betrieben angeliefert. Das reichhaltige Speisenangebot des Gowerl-Hauses bietet vieles, was das Herz begehrt, beispielsweise pastetenartigen Illmitzer Leberkäse, Mangalitzawürsteln, Presswurst mit Zweigeltessig und Zwiebeln, Blunzn, Schmalzbrote und Speck.</p>
<p>Der luftgetrocknete Schinken vom Grauen Steppenrind stammt aus der Apetloner Nationalparkherde, der Schafkäse aus Tadten, der Ziegenkäse aus Gols, das Eingelegte vom Stekovics in Frauenkirchen und sogar die Chips und Knabbereien sind aus Schattendorf und nicht aus dem Supermarkt. Eben wie es sich in einer echten Buschenschank seit jeher gehört.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gowerlhaus</p>
<p>Apetlonerstrasse 17</p>
<p>7142 Illmitz</p>
<p><a href="http://www.gowerlhaus.at">www.gowerlhaus.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823911"></a><a name="_Toc462156662"></a>Fischerei-Restaurant Varga</h3>
<p><strong>Im Fischrestaurant Varga kommt seit 1972 traditionell der fangfrische Fisch auf den Teller und wird in verschiedensten Variationen mit Beilagen der Saison präsentiert. Ein Geheimtipp.</strong></p>
<p>Inmitten der größten Weinbaugemeinde Österreichs mit circa 200 Winzern lebt einer der wenigen noch verbliebenen Fischer des Neusiedler Sees – Emmerich Varga. Im Fischrestaurant der Familie kommt seit 1972 traditionell der fangfrische Fisch auf den Teller und wird in verschiedensten Variationen mit Beilagen der Saison verarbeitet. Eine Spezialität des größten europäischen Steppensees ist der Zander. Im Fischrestaurant Varga kann man ihn im Ganzen gebraten, gebacken oder blau genießen. Auf Bestellung und je nach Tagesfang gibt es Wels und Hecht. Üblicherweise werden zum Fisch ganz einfach Petersil- oder Buttererdäpfel gereicht und Knoblauchbutter sowie gemischter Salat serviert. Weitere Neusiedler-See-Fische wie Wildkarpfen und Aal werden saisonal zubereitet, zum Beispiel im Sommer auf Eierschwammerln oder mit frischem Gemüse und Salaten aus dem Seewinkel. Vorspeisen-Spezialitäten beim Varga sind der gebackene Milchner vom Karpfen, der von Konsistenz und Farbe an Kalbsbries erinnert, oder auch die paprizierte Fischsuppe – eine traditionelle, ungarische Halászlé. Erwähnenswert ist auch das pannonische Fischpaprikasch, das in einer bunten Paprikasauce mit Nockerln und Salat serviert wird.</p>
<p>Zum Abschluss ist das hausgemachte Sorbet-Eis zu empfehlen. Das Weinbaugebiet Gols bietet eine große Auswahl von Weinen, die sich auf der Weinkarte wiederfinden. Zudem gibt es Golser Bier und naturtrübe Säfte aus der Region.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Fischerei-Restaurant Varga, Untere Hauptstraße 123, 7122 Gols. <a href="http://www.varga.co.at">www.varga.co.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823912"></a><a name="_Toc462156663"></a>Landgasthof Zur Dankbarkeit in Podersdorf</h3>
<p><strong>Das Gasthaus „Zur Dankbarkeit“ ist längst ein Klassiker der pannonischen Gastronomie – und ein Treffpunkt für alle, die gerne gut und bodenständig essen.</strong></p>
<p>Heimkehrende Windsurfer, Sonntags-Ausflügler oder umherziehende „Gern-Esser“ fühlen sich in diesem traditionsreichen Gasthof gleichermaßen wohl. Kein Wunder, denn beim Lentsch geht es ganz unprätentiös zu – ein richtiges Wirtshaus eben, aber mit dem gewissen Etwas, das sich wohl immer aus dem Engagement der Wirtsleute ergibt. In den gemütlichen Stuben speist man typisch burgenländisch und die Küche greift gerne zu Zutaten, mit denen der Tisch hier im Seewinkel reich gedeckt ist: Fische vom Neusiedler See, Steppenrinder, Mangalitzaschweine, Weidegänse und Seewinkler Gemüse wie Paradeiser und Paprika, die hier beste Qualitäten bringen. Daraus entstehen Gerichte wie der gebratene Wels in Weißweinsauce, Mangalitzabeuscherl, Gänsebraten oder Dankbarkeit-Klassiker wie die Jiddische Hühnerleber und die Fischsuppe mit Paprika. Den passenden Wein dazu liefert Wirt und Winzer Josef Lentsch gleich selbst – aus dem eigenen Weingut.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthaus Zur Dankbarkeit, Hauptstraße 39, 7141 Podersdorf. <a href="http://www.dankbarkeit.at">www.dankbarkeit.at</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823913"></a><a name="_Toc462156664"></a>Taubenkobel in Schützen am Gebirge</h3>
<p><strong>Wenn Gourmets aus aller Welt in das winzige Dorf Schützen pilgern, haben sie nur ein Ziel: den Taubenkobel.</strong></p>
<p>1984 erwarben Eveline und Walter Eselböck in Schützen am Gebirge in der Nähe des Neusiedler Sees ein altes Bauernhaus und bauten es zu einem Restaurant, dem heutigen Taubenkobel, um. Walter Eselböck, der nie eine klassische Kochausbildung absolviert hatte, begann, sich für das Kochen zu interessieren. Ein Glücksfall für alle Genießer! Denn bereits Mitte der 90er-Jahre zählte der Taubenkobel zu den besten Restaurants Österreichs. Walter Eselböck kocht kompromisslos seinen eigenen Stil, der außergewöhnliche Kreativität, regionale Produkte und unkonventionelles Denken perfekt verbindet. Für frischen Wind sorgen Alain Weissgerber und Barbara Eselböck-Weissgerber, und es duftet nach archaischen Aromen von am offenen Feuer Gegartem. Das kulinarische „Gesamtkunstwerk“ Taubenkobel wird durch ein kleines, romantisches Hotel, eine Greißlerei und eine Weinhandlung ergänzt.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Restaurant Taubenkobel, Hauptstraße 31–33, 7081 Schützen am Gebirge. <a href="http://www.taubenkobel.com">www.taubenkobel.com</a></p>
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<h3><a name="_Toc462823914"></a><a name="_Toc462156665"></a>Blaue Gans in Weiden am See</h3>
<p><strong>In Weiden am Neusiedler See werden traditionelle Gasthausküche und kreative Gourmet-Cuisine miteinander verbunden.</strong></p>
<p>Oliver Wiegand, der sich mit dem „Fossil“, einem Weinkeller-Restaurant im nahen Purbach, in kürzester Zeit zwei Hauben erkochte, ist seit der Wiedereröffnung der neue Mann am Herd. Gemeinsam mit seinem Team hat er ihr ein neues, nordisch inspiriertes Interieur verpasst, das für viel Licht, Luft und Leichtigkeit in den Stuben sorgt, und eine Speisekarte aufgelegt, die traditionelle Gasthausküche und ambitionierte Gourmet-Cuisine verbindet. Gebratener Zander mit gebackener Blunzn auf Krenschaum kommt jetzt auf die Tische oder Gänseleber-Terrine mit rosa Pfeffer, Himbeerkompott und Trüffelbalsam sowie geschmortes Kalbsbackerl auf Kartoffel-Liebstöcklpüree. Und dann gibt es noch den jetzt schon zur Legende gewordenen knusprigen Kümmelbraten mit Krautravioli und Knoblauchjus, das Kräuterrahmsüppchen mit Zander-Senftatar sowie den Schoko-Gateau mit Erdbeereis und den Kaiserschmarrn mit Birnenkompott. Nicht nur eine Versuchung, sondern auch die scharf kalkulierten Preise wert: die drei- bis sechsgängigen Überraschungsmenüs! Auch dabei ist Wiegand der saisonale und regionale Bezug wichtig. Ebenso wie die eigene schnörkellose Handschrift – immer getreu seinem Motto: „Ziel ist es, gut zu kochen – der Rest macht auch Spaß.“</p>
<p><a href="http://www.zurblauengans.at">www.zurblauengans.at</a></p>
<h2><a name="_Toc462823915"></a>Wien</h2>
<h3><a name="_Toc462823916"></a>The Guesthouse Vienna – Zimmer mit Weinklimaschrank</h3>
<p><strong> </strong><strong>Hast du Freunde in Wien, dann lade sie ins Hotelzimmer ein – sie sind herzlich willkommen. Das  Boutiquehotel The Guesthouse Vienna konzipierte der britische Star-Designer Terence Conran als Wohnzimmer. Diesen Gedanken verfolgte er konsequent von der Rezeption bis zum Restaurant.</strong></p>
<p>Schräg vis-à-vis von der Albertina und nur fünf Minuten vom Stephansplatz entfernt befindet sich das Designhotel mit Conciergeservice, das sich wie eine private Wohnung anfühlt. Die Rezeption ähnelt einem Empfangssalon, und in den modernen, aber doch wohnlich eingerichteten Zimmern fühlt man sich wirklich wohl. Die auskragenden Fenster sind als gemütliche Sitznischen konzipiert, darin findet sich sogar eine kleine Auswahl an Bestseller-Büchern. Am besten man nimmt darin Platz, schenkt sich ein Gläschen österreichischen Wein ein – jedes Zimmer ist mit einem Weinklimaschrank, bestückt mit vier verschiedenen heimischen Weinen, einer Minibar und Espressomaschine ausgestattet – und beobachtet das bunte Treiben zwischen Albertina und Staatsoper.</p>
<p>Einzelne Designklassiker von Wittmann und Oswald Haerdtl oder der Freischwinger-Stuhl „Nr. 2“ von Friedrich Kiesler sorgen zusätzlich für mondänes Wohngefühl. Molton-Brown-Pflegeprodukte und handgemachte organische Seifen von Lederhaas verwöhnen den Körper. Für einen erholsamen Schlaf sorgt ein ätherisches Pillow-Spray. Beim Betreten des Hauses fällt der erste Blick auf die Brasserie und die Bäckerei – eine Kooperation mit dem prämierten Holzofenbäcker Gragger &amp; Cie. Frisches Brot und Gebäck gibt es nicht nur zum À-la-carte-Frühstück, das zu jeder Tageszeit serviert wird, es wird auch über die Gasse verkauft. Serviert werden leichte und gesunde Gerichte, zubereitet mit hochwertigen regionalen Zutaten. Der Küchenchef achtet bei der Speisenwahl auf Tradition und deren zeitgemäße Interpretation und serviert eine sämige Schwarzwurzel-Kartoffelsuppe mit Räucherkarpfen oder die Entenbrust mit Rote-Rüben Gnocchi. Das Thema Wien ist kulinarisch vertreten durch die Bouillon vom Rind mit Petersiliengrießknödel, dem Wiener Schnitzel mit Erdäpfel-Vogerlsalat sowie dem Fiakergulasch mit Serviettenknödel und Wachtelspiegelei.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>The Guest House Vienna, Führichgasse 10, 1010 Wien. <a href="http://www.theguesthouse.at">www.theguesthouse.at</a></p>
<h2><a name="_Toc461398152"></a></h2>
<h3><a name="_Toc462823917"></a>Hotel Rathaus Wein &amp; Design &#8211; ein Haus für Wein-Liebhaber</h3>
<p><strong> </strong><strong>Der Salzburger Haubenkoch Klaus Fleischhaker betreibt in Wien ein Hotel, in dem sich alles um den Wein dreht.</strong></p>
<p>Jedes der 39 individuell eingerichteten Doppelzimmer wurde einem österreichischen Top-Winzer gewidmet. Diese bestücken die ungewöhnliche Minibar auf „ihrem“ Zimmer mit ihren besten Weinen – und so kann man in intimer Atmosphäre edle Tropfen etwa von F. X. Pichler oder dem Weingut Umathum, Tement oder Bründlmayr verkosten. In der hoteleigenen Weinlounge wird jeden Monat ein neuer Winzer vorgestellt, und die Gäste können über Wein, Wien und Winzer plaudern. Auch schon früh am Morgen darf es Wein in Form von Weinkäse, Weingelee und Weingugelhupf sein. Das Hotel ist berühmt für sein Frühstück, deshalb sollte man sich während eines zwei- oder dreitägigen Aufenthalts zumindest einmal dafür reichlich Zeit nehmen. Für den eiligen Business-Gast gibt es Kipferl und Coffee to go zu günstigen Preisen.</p>
<p><strong> </strong><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Hotel Rathaus Wein &amp; Design, Lange Gasse 13, 1080 Wien. <a href="http://www.hotel-rathaus-wien.at"><span style="color: #0000ff;">www.hotel-rathaus-wien.at</span></a></p>
<h3><a name="_Toc462823918"></a><a name="_Toc461398137"></a>Wirtshaus Gmoakeller &#8211; Wiener Küche zu leistbaren Preisen</h3>
<p>Das Lokal selbst ist legendär: 1858 eröffnet, wurde es in der Nachkriegszeit 40 Jahre lang von zwei Schwestern geführt, und viele bekannte und weniger bekannte Wiener Künstler gingen hier ein und aus. Als die Wirtin Grete Novak im Jahr 1999 verstarb, widmete ihr sogar die „New York Times“ einen Nachruf. Seither wird das Lokal von Sebastian Laskovsky geführt – als traditionelles Wiener Wirtshaus mit hohem Qualitätsanspruch. Im nach wie vor original erhaltenen Ambiente und im Keller, der vor einigen Jahren als Gastraum adaptiert wurde, werden all jene Köstlichkeiten angeboten, die zur Wiener Küche gehören: von der Tafelspitzsulz mit Kernöl und Zwiebeln über die gebackene Leber mit Mayonnaisesalat und dem Blunz’ngröst’l bis hin zum Wiener Zwiebelrostbraten. Das alles wird in klassischer Manier zubereitet und zu leistbaren Preisen serviert. Daneben trägt man aber auch saisonalen Gegebenheiten Rechnung: Im Mai etwa steht der Spargel auf der Speisekarte, zu Martini das Gansl – natürlich mit dem traditionellen „Staubigen“. Wer lieber einen schon fertigen Wein trinkt, wird auf der tadellos sortierten Weinkarte ebenfalls problemlos fündig.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Wirtshaus Gmoakeller, Am Heumarkt 25, 1030 Wien. <a href="http://www.gmoakeller.at">www.gmoakeller.at</a></p>
<h3><a name="_Toc461398140"></a></h3>
<h3><a name="_Toc462823919"></a>Restaurant Eckel mit einem der schönsten Gastgärten Wiens</h3>
<p>Längst ist „der Eckel“ zu einer Wiener Institution geworden. Einmal, weil der Großvater der heutigen Wirtin, Hans Eckel, schon im Jahr 1931 ein berühmt gewordenes Standardwerk über die österreichische Küche mit dem Titel „Was koche ich heute?“ verfasst hat. Andererseits, weil man hier seit Jahrzehnten die Tradition gepflegter Gastlichkeit und guter Küche hochgehalten hat. Gut heißt aber nicht zwangsläufig nur regional – ganz im Gegenteil: Hier isst man zwar ein Kalbsbutterschnitzel mit Erdäpfelpüree, das von Insidern als das beste der Stadt bezeichnet wird, doch im Fischkalter schwimmen auch immer ein paar Hummer herum. Und so tummeln sich auf der Speisekarte in trauter Eintracht Forelle blau, Kalbsgulasch mit Butternockerln oder Erdäpfelsuppe mit Steinpilzen neben Hummercocktail, Gänseleberterrine und Entenbrust.</p>
<p>In der Zubereitung fühlt man sich der Klassik verpflichtet, schielt nicht nach neuen Moden, sondern macht das, was man kann, einfach gut. Ebenso legendär wie das Lokal selbst ist der über 400 Sorten umfassende Weinkeller, in dem man nicht nur die heimischen Spitzengewächse, sondern auch Bordeaux, Burgunder und Co in beachtlicher Jahrgangstiefe und zu stets fairen Preisen findet. Und all das genießt man in einem der schönsten Gastgärten Wiens. Im Schatten seiner mächtigen Lindenbäume lässt sich so manch heißer Sommertag angenehm verbringen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Restaurant Eckel, Sieveringer Straße 46, 1190 Wien. <a href="http://www.restauranteckel.at">www.restauranteckel.at</a></p>
<h3><a name="_Toc461398142"></a></h3>
<h3><a name="_Toc462823920"></a>Labstelle</h3>
<p>Das in einem Durchhaus zwischen Lugeck und Wollzeile versteckte Lokal ist mit ausgesuchten Designklassikern eingerichtet und überzeugt durch freundlichen Service. Die Küche aus der Hand von Kristijan Bacvanin versteht es, aus regionalen Zutaten inspirierte Gerichte zu formen, die auf erfrischende Art mit der Wiener Küche spielen. Vieles ist selbst aus regionalen Zutaten zubereitet, das köstliche Brot wird in nicht weniger als acht Variationen selbst gebacken, Sauergemüse wird selbst eingelegt oder fermentiert. Fisch kommt vom Züchter Franz Hengl aus Wagram, Gemüse aus der herausragenden Wiener Gärtnerei Bach, der Ziegenkäse von Helwin Hinke aus dem Wienerwald. Daraus wird etwa eine tolle Vorspeise aus Paradeisern, aufgeschlagenem frischem wie auch geräuchertem Ziegenkäse und Stangensellerie geformt, die hübsch anzusehen ist und ganz köstlich nach Sommer schmeckt.</p>
<p>Eine aufwändige vegetarische Hauptspeise kombiniert Kohlrabi, frisch gepulte Erbsen, Kräuter und eine köstliche Lavendelemulsion. Aber es gibt auch einfache Genüsse, wie beispielsweise ein Wadlgulasch mit Nockerln und selbst eingelegter Sauergurke. Beim Dessert führt kaum ein Weg am mächtigen Schneenockerl mit Vanillesauce und hausgemachtem Himbeersorbet vorbei. Auch die Weinauswahl ist reichhaltig und harmoniert mit den Gerichten. Gastgarten im Innenhof.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Labstelle, Lugeck 6, 1010 Wien. <a href="http://www.labstelle.at">www.labstelle.at</a></p>
<h3><a name="_Toc461398143"></a></h3>
<h3><a name="_Toc462823921"></a>Glacis Beisl &#8211; an der Stadtmauer mit romantischem Gastgarten</h3>
<p><strong> </strong><strong>An der alten Wiener Stadtmauer liegt ein wenig versteckt dieses Lokal, das mit seinem romantischen Garten beliebter Treffpunkt für ein bunt gemischtes Publikum ist.</strong></p>
<p>An die 300 Jahre sind die Gemäuer alt – und was heute das bestens frequentierte MuseumsQuartier ist, wurde in der Kaiserzeit für die Hofstallungen und militärische Einrichtungen genutzt. Benannt ist das Lokal, das schon seit der Nachkriegszeit als Stadtheuriger bestand, nach dem „Glacis“, einer freien Fläche vor den historischen Stadtmauern. Heute hat hier eine moderne Gastronomie Einzug gehalten, in der man auf eine entstaubte und da und dort erneuerte Wiener Küche setzt. Da darf natürlich das klassische Gulasch mit Kaisersemmel ebenso wenig fehlen wie das Kalbsbutterschnitzel oder Gekochtes, Gemischtes vom Waldviertler Bio-Rind mit seinen Beilagen. Firm ist man aber auch bei allen angenehmen Nebengeräuschen der Kulinarik – vom sauber gezapften Bier über eine Edelbrandauswahl bis hin zur ambitioniert zusammengestellten Weinkarte.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien. <a href="http://www.glacisbeisl.at">www.glacisbeisl.at</a></p>
<h3><a name="_Toc461398144"></a></h3>
<h3><a name="_Toc462823922"></a>Zu den drei Hacken &#8211; wo schon Schubert und Nestroy tafelten</h3>
<p>Bekannte Künstler wie Franz Schubert, Johann Nestroy oder Moritz von Schwind haben hier schon getafelt, gezecht, komponiert oder skizziert. Und sie wussten offensichtlich, dass in den „Drei Hacken“ gut zu sitzen und essen ist. Wenig hat sich seither am Erscheinungsbild dieses traditionsreichen Hauses mit seinen schönen Gewölben verändert. Und auch die Küche ist klassisch: Was soll man denn auch noch besser machen an einem knusprigen Schweinsbraten mit Kraut und Knödel, Kalbshirn gebacken mit Erdäpfelsalat, gerösteten Nierndln mit Petersilerdäpfeln oder dem typischen Fiakergulasch mit Semmelknödel, Spiegelei, Würstel und Gurkerl? Ja, man kann hier fast so speisen wie zu Schuberts Zeiten – nur die Weine sind sicherlich wesentlich besser geworden und hier in reicher nationaler und internationaler Auswahl vorhanden.</p>
<p>Dafür sorgt Josefine Zawadil, die außerdem im Weinhandel tätig ist, was sich im unweit vom Stammhaus gelegenen „Drei Hacken Magazin“ noch deutlicher erkennen lässt. Da schlendert man durch die Weinregale, sucht sich den passenden Tropfen selbst aus und genießt ihn im Lokal.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Gasthaus Zu den drei Hacken, Singerstraße 28, 1010 Wien. <a href="http://www.vinum-wien.at">www.vinum-wien.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823923"></a><a name="_Toc461398145"></a>Zum Schwarzen Kameel &#8211; Beinschinken mit Kren im Jugendstil-Ambiente</h3>
<p><strong>Das Schwarze Kameel ist mit dem Gründungsjahr1618 eine längst nicht mehr wegzudenkende Wiener Institution.</strong></p>
<p>Ursprünglich war in dem Haus Bognergasse 5 eine „Gewürzkrämerei“ zu Hause, die der Besitzer, Johan Baptist Cameel, nach dem Erwerb im Jahr 1618 „Zum Schwarzen Kameel“ nannte – was das zweite „e“ im Namen erklärt. Auch wird die Lokalität noch heute „Zum Stiebitz“ genannt, was wiederum an eine Besitzerfamilie erinnert, die hier zwei Jahrhunderte lang wirkte. Wie zu allen Zeiten ist das „Kameel“ auch heute noch Treffpunkt für ein ebenso illustres wie buntes Publikum: von der Wiener Prominenz und Gesellschaft bis hin zu Touristen, die wenigstens einmal das Flair des wunderschönen und original erhaltenen Jugendstil-Ambientes atmen wollen. Die Besitzerfamilie Friese betreibt ein Restaurant und eine Imbiss- und Feinkostabteilung mit einer Vielzahl eigener Produkte. Legendär ist der handgeschnittene Beinschinken, den man hier gerne mit Kren, Schwarzbrot und einem Glas Wein genießt. Feiner geht es natürlich im Restaurant zu, wo unter der kundigen Leitung von Maître Johann Georg Gensbichler – seines Zeichens nicht nur Wein-, sondern auch Käsesommelier – Klassiker der Wiener und internationalen Küche kredenzt werden. Dazu schöpft man aus einem Weinkeller mit rund 800 verschiedenen Etiketten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Zum Schwarzen Kameel, Bognergasse 5, 1010 Wien. <a href="http://www.kameel.at">www.kameel.at</a><u><br />
</u></p>
<h3><a name="_Toc461398146"></a></h3>
<h3><a name="_Toc462823924"></a>Ausgewählte Heurige in Wien</h3>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Christ</strong></p>
<p>Modernes Weingut mit 400-jähriger Tradition. Die Weine sind wohl eine der besten der Stadt.</p>
<p>Amtsstraße 10-14, 1210 Wien, Tel. +43-1-292 51 52; <a href="http://www.weingut-christ.at">www.weingut-christ.at</a></p>
<p><strong>Edlmoser</strong></p>
<p>Seriensieger bei Verkostungen, tolles Buffet</p>
<p>Lange-Gasse 123, 1230 Wien, Tel. +43-1-889 86 80; <a href="http://www.edlmoser.at">www.edlmoser.at</a></p>
<p><strong>Fuhrgassl-Huber</strong></p>
<p>Renommierter Großheuriger. Tipp: der Riesling vom Nussberg.</p>
<p>Neustift am Walde 68, 1190 Wien, Tel. +43-1-440 14 05; <a href="http://www.fuhrgassl-huber.at">www.fuhrgassl-huber.at</a></p>
<p><strong>Göbel</strong></p>
<p>Tolles Ambiente in der einzigen Kellergasse von Wien. Die Rotweine sind spitze.</p>
<p>Stammersdorfer Kellergasse 131, 1210 Wien, Tel. +43-1-294 84 20; <a href="http://www.weinbaugoebel.at">www.weinbaugoebel.at</a></p>
<p><strong>Hengl-Haselbrunner</strong></p>
<p>Interessante Weißweine und Rotweine –sehr gute Küche.</p>
<p>Iglaseegasse 10, 1190 Wien, Tel. +43-1-320 33 30; <a href="http://www.hengl-haselbrunner.at">www.hengl-haselbrunner.at</a></p>
<p><strong>Kierlinger</strong></p>
<p>Traditioneller Heuriger in historischem Umfeld – der Liptauer ist eine Versuchung.</p>
<p>Kahlenberger Straße 20, 1190 Wien, Tel. +43-1-370 22 64; <a href="http://www.kierlinger.at">www.kierlinger.at</a></p>
<p><strong>Mayer am Pfarrplatz</strong></p>
<p>Hier genoss schon Beethoven ein gutes Glas Wein – ein Muss für den Wien-Besuch. Tipp: Der schöne Altwein-Keller ist bei Weinführungen oder -verkostungen zugänglich.</p>
<p>Pfarrplatz 2, 1190 Wien, Tel. +43-1-370 33 61, ab 16 Uhr +43-1-370 12 87; <a href="http://www.pfarrplatz.at">www.pfarrplatz.at</a></p>
<p><strong>Schilling</strong></p>
<p>Vorreiter aktueller Weinkultur beim Heurigen. Tipp: Verkosten Sie unbedingt die hausgemachten Brat-, Blut- und Leberwürste.</p>
<p>Langenzersdorfer Straße 54, 1210 Wien, Tel. +43-1-292 41 89;<a href="http://www.weingut-schilling.at"> www.weingut-schilling.at</a></p>
<p><strong>Wieninger Heuriger</strong></p>
<p>Ausgezeichnete Küche und ebensolche Weine – der Wieninger ist ein Heuriger wie aus dem Bilderbuch.</p>
<p>Stammersdorfer Straße 78, 1210 Wien, Tel. +43-1-292 41 06; <a href="http://www.heuriger-wieninger.at">www.heuriger-wieninger.at</a></p>
<p><strong> </strong><strong>Weingut Wieninger</strong></p>
<p>Architektonisch gelungene Kombination von Alt und Neu, Kellerführungen, Verkostungen und Ab-Hof-Verkauf werden angeboten.</p>
<p>Stammersdorfer Straße 31, 1210 Wien, Tel. +43-1-290 10 12, <a href="http://www.wieninger.at">www.wieninger.at</a></p>
<p><strong>Winzerhof Leopold</strong></p>
<p>Freundliches Ambiente mit hellem Holz, leckeres Buffet. Besonders die Rotweine sind eine Empfehlung.</p>
<p>Stammersdorfer Straße 18, 1210 Wien, Tel. +43-1-292 13 56; <a href="http://www.winzerhof-leopold.at">www.winzerhof-leopold.at</a></p>
<p><strong>Wiltschko</strong></p>
<p>Die Weinlounge in den Weingärten – ein Heuriger der neuen Art. Dazu gibt es leichte Küche und feine Weine.</p>
<p>Wittgensteinstraße 143, 1230 Wien, Tel. +43-1-888 55 60; <a href="http://www.weinbau-wiltschko.at">www.weinbau-wiltschko.at</a></p>
<p><strong>Zahel</strong></p>
<p>Heuriger mit guter Restaurantküche und ausgezeichneten Rotweinen aus Mauer, außrdem sowie Weißwein von Spitzenlagen am Nussberg.</p>
<p>Maurer Hauptplatz 9, 1230 Wien, Tel. +43-1-889 13 18; <a href="http://www.zahel.at">www.zahel.at</a></p>
<p>Alle Mitgliedsbetriebe der Qualitätsplattform „Der Wiener Heurige“ findet man auf: <a href="http://www.wienerwein.at">www.wienerwein.at</a></p>
<p><strong>Wiener Heurigenkalender</strong><br />
Übersicht der Wiener Heurigen und deren Öffnungszeiten.<br />
<a href="http://www.wienerheurige.at">www.wienerheurige.at</a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823925"></a>Niederösterreich</h2>
<h3><a name="_Toc462823926"></a>Die Weinlodge in Martinsdorf</h3>
<p><strong>Luxuriös anmutende Appartements, Heurigenküche auf Hauben-Niveau und Top-Weine mit regionalem Charakter – das Weingut Zuschmann-Schöffmann.</strong></p>
<p>Ein Wirtssohn lernt in internationalen Top-Häusern das Kochen und verliebt sich, zurück in der Heimat, in die schöne Tochter eines Weinbauers. Zusammen beschließen sie, etwas Neues zu machen. Das Resultat: ein hochwertiger Heuriger mit Appartements und ein kleines Schlaraffenland. Hier werden seither Wildschwein, Fasan, Linsen und viele weitere typische Produkte der Region auf leichte, ernährungsbewusste Art oder nach Ur-Weinviertler Rezepten auf höchstem Niveau zubereitet. Auf der Weinkarte findet man unter anderem reschen Grünen Veltliner, einen eleganten Pinot Noir und sogar einen reinsortigen Jahrgangssekt, in Handarbeit nach der Champagnermethode in Flaschen vergoren. Der moderne Weinkeller, der diese Qualität ermöglicht, kann auch besichtigt werden. Ein Seminarraum mit Blick auf die Barriquefässer des Kellers bietet Gelegenheit für fachkundige Seminare über Wein und dessen Kultivierung. Seit kurzem können die hochwertigen Produkte und Spezialitäten aus der Region in der hauseigenen Greißlerei erworben werden.</p>
<p>Fünf Appartements machen die Lodge komplett. Sie sind modern und geschmackvoll eingerichtet, verfügen über Kühlschrank, Geschirrspüler sowie Kaffeemaschine – und besonders ein Umstand sorgt sofort für Wohlbefinden: Sie sind enorm geräumig.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Weingut Zuschmann-Schöfmann</p>
<p>Winzerstraße 52</p>
<p>2223 Martinsdorf</p>
<p><a href="http://www.weinlodge.at">http://www.weinlodge.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823927"></a>„bittermann“ Vinarium (Landgasthof/Vinothek) in Göttelsbrunn</h3>
<p><strong>Das „bittermann“ Vinarium ist ein Landgasthaus modernen Typs in alten Mauern und ein wahres Schlaraffenland für jeden, der gerne gut isst und trinkt.</strong></p>
<p>Adi Bittermann, der kochende Patron, und seine Frau Bettina, die für das Restaurant und die Vinothek verantwortlich zeichnen, erreichten schon in Wien mit „Vikerls Lokal“ Kultstatus. In Göttlesbrunn haben sie nun optimale Bedingungen geschaffen, um ihre Gäste aufs Beste und Herzlichste zu verwöhnen. Das alte Schulhaus des Ortes wurde modern und geschmackvoll adaptiert und im ersten Stock wurde eine Regionalvinothek eingerichtet, in der die besten Tropfen der Weinregion Carnuntum ruhen. Zu ebener Erde schmurgeln den ganzen Tag die Töpfe: Fonds, Suppen und Saucen bilden die Grundlage für Adi Bittermanns Küche und ein Zwölf-Stunden-Gulasch steht meistens auch irgendwo am Herd. Der Wirt ist ein Meister der Innereienküche, lässt altösterreichische Rezepte wieder aufleben, zeigt sich aber auch im Bereich der Grande Cuisine sattelfest.</p>
<p>Dabei kocht der Tausendsassa herzhaft und manchmal sogar deftig, aber eben stets spannend in der Kreation und stilsicher in der Umsetzung. Und Bettina Bittermann sorgt dafür, dass diese Gerichte vom jeweils besten Tropfen begleitet werden und dass man sich als Gast schon beim ersten Besuch wie zu Hause fühlt.</p>
<p><a href="http://www.bittermann-vinarium.at">www.bittermann-vinarium.at</a></p>
<h3><a name="_Toc462823928"></a>Heuriger Spaetrot in Gumpoldskirchen</h3>
<p><strong>Der Heuriger Spaetrot ist mit seiner Speisekarte wahrlich ein Ort der kulinarischen Inspiration und der österreichische Küchenkultur.</strong></p>
<p>Der Heurige des speziell für die Pflege der lokalen Sorten wie Zierfandler, Rotgipfler oder St. Laurent berühmten Weinguts Spaetrot in Gumpoldskirchen ist zu einer sehr empfehlenswerten Adresse für herausragende Küche geworden. Die Inhaberin Johanna Gebeshuber zeichnet gemeinsam mit dem Koch Harald Brunner verantwortlich für eine kulinarische Linie, die zu den biologisch erzeugten Weinen passt. In der klassischen Heurigen-Vitrine finden sich herrlicher Rohmilchkäse aus dem Alpenraum, Schinken vom Wollschwein oder etwa Salami vom Freiland-Schweinehof Labonca. Dazu werden selbstgemachte Aufstriche mit Brot der Gumpoldskirchner Bäckerei Eder gereicht. Die meisten Gäste kommen aber wegen der „frischgemachten Speisen“. Als Vorspeisen werden etwa Gebirgsforelle in Kräutergelee mit Paradeiser-Artischocken Salat oder das herrliche Tiroler Ziegenlabneh von Brigitte Eberharter mit Frühlingssalat und <strong>Paprikamarmelade</strong> gereicht. Bei den Hauptspeisen gibt es Heurigenklassiker in bestmöglicher Qualität wie Surschnitzel mit Erdäpfel-Vogerlsalat oder Ofenbratl vom Spanferkel mit Knödeln Fleischlose Kreationen, etwa würzig-flaumige Bergkäsenocken mit Spinat und brauner Butter, sind stets auf der Karte zu finden.</p>
<p>Je nach Saison darf man sich auf Eierschwammerl-Gulasch mit Kräuterknödel oder das fantastisch gereifte Kotelett vom Labonca Schwein mit Rosmarin, Thymian und Eierschwammerl freuen. Eine weitere Spezialität sind die bereits erwähnten Forellen aus der nahen Zucht Peter Brauchls. Auf Wunsch kann man sich ein ganzes Menü aus diesen vorzüglichen Zuchtfischen zubereiten lassen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Heuriger Spaetrot</p>
<p>Wienerstraße 1</p>
<p>2352 Gumpoldskirchen</p>
<p><a href="http://www.heuriger-spaetrot.com">www.heuriger-spaetrot.com</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823929"></a>Heurigenhof Bründlmayer in Langenlois</h3>
<p>Der Name bürgt für Qualität, denn die Besitzerfamilie Bründlmayer legt großen Wert darauf, dass überall, wo ihr Name draufsteht, der Inhalt vom Feinsten ist. Das gilt für den Wein von Willi Bründlmayer ebenso wie für den Heurigenhof, in dem nach einigen Rochaden nun ein wahres „Dream-Team“ zu Werke geht, um die Gäste zu verwöhnen. Den Betrieb leitet Martin Schierhuber, ehemaliger Chef-Sommelier bei Johann Lafer und Toni Mörwald, und somit ein profunder Weinexperte. In der Küche steht mit Peter Heneis ebenfalls ein Meister seines Faches, der sich seine Sporen unter anderem bei Jörg Wörther und Heinz Hanner verdient hat. Auf dem Programm steht eine ideenreich umgesetzte, vorwiegend regionale Küche, die mit Gerichten wie gebackenem Blutwurststrudel mit eingelegter Paprika und Senf-Eis, Filet und Butterschnitzel vom Donauwaller mit Belugalinsen und Semmelkrenschaum oder Beiriedschnitte mit schwarzer Trüffel, Erdäpfelflan und sautierten Kräuterseitlingen weit über ein übliches Heurigen-Angebot hinaus geht.</p>
<p>Den Sommelier kann das nicht in Verlegenheit bringen, steht ihm doch neben vielen gereiften Rotweinen anderer Betriebe auch das gesamte Sortiment des Weinguts Bründlmayer zur Verfügung, das hier auch zu Ab-Hof-Preisen gekauft werden kann.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Weingut Bründlmayer</p>
<p>Walterstraße 14</p>
<p>3550 Langenlois</p>
<p><a href="http://www.heurigenhof.at">www.heurigenhof.at</a></p>
<hr />
<h2><a name="_Toc462823930"></a>Steiermark</h2>
<h3><a name="_Toc462823931"></a>Tipp: Erlebnishof Reczek In Wundschuh</h3>
<p>Der Erlebnishof Reczek ist ein beliebtes Ausflugsziel mit vielen Sehenswürdigkeiten – bei jeder Witterung! Beispielsweise eine Fahrt mit dem Erlebniszug, Österreichs umfangreichste Kürbisausstellung, die erste ölgebende Kuh, Gratis Kernölverkostung, dazu Buschenschank und Buffet (auch Bier, Kaffee, Kürbiskernlikör) mit steirischen Spezialitäten.</p>
<p><strong>Information und Buchung:</strong></p>
<p>Erlebnishof Reczek</p>
<p>Bachweg 21</p>
<p>8142 Wundschuh</p>
<p>Tel.: +43 3135 53810</p>
<p><a href="www.ehr.at">www.ehr.at</a></p>
<h3></h3>
<h3><a name="_Toc462823932"></a>Loisium Wine &amp; Spa Resort Südsteiermark</h3>
<p>Als in Österreichs größter Weinbaustadt Langenlois die Loisium-Weinerlebniswelt eröffnet wurde, hat sich das bei Weinfreunden in aller Welt rasch herumgesprochen und zu einem Besucheransturm geführt. Logische Konsequenz, dass kurz danach ebenda das erste Loisium Wine &amp; Spa Resort mit 82 Zimmern entstand. Es gibt zudem ein Pendant im südsteirischen Weinland. Das Loisium in Ehrenhausen entstand unter der Prämisse, die besonderen topografischen Gegebenheiten der Umgebung in die Architektur miteinzubeziehen. So entstand ein Designhotel, dessen Haupthaus – ein auf Stelzen und Glas aufliegender Riegel mit einer Fassade aus Lärchenholz – sich in die hügelige Landschaft mit ihren  Weinbergen einfügt. Die Innenausstattung folgt dem Thema „Steiermark, neu interpretiert“: Von den eigens gebrannten grünen Fliesen in Lobby und Spa über die mit gehämmertem Messing verkleideten Rezeptionspulte bis hin zu den Fichtenholzlamperien in den Zimmern ziehen sich Elemente alter steirischer Gasthöfe durch das gesamte Gebäude.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Loisium Wine &amp; Spa Resort Südsteiermark</p>
<p>Am Schlossberg 1A, 8461 Ehrenhausen.<span style="color: #0000ff;"> <a style="color: #0000ff;" href="http://www.loisium-suedsteiermark.at/">www.loisium-suedsteiermark.at</a></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823933"></a>Schlossrestaurant Kapfenstein</h3>
<p>Am Schlossberg von Kapfenstein lässt es sich essen, trinken und wohnen wie an kaum einem zweiten Platz in der Steiermark. Dort thront ein Schloss auf einem Vulkanfelsen mit einer Aussicht weit ins Land hinein und darum in früherer Zeit als Wehrburg von großer Bedeutung. Georg Winkler-Hermaden betreibt mit seiner Familie am Schlossberg den Weinbau, der Weine wie den Traminer oder den berühmten Rotwein „Olivin“ hervorbringt. Sein Bruder Martin kocht im Schloss ganz unaristokratisch, nämlich ohne großen Schnickschnack, dafür ganz und gar bodenständig. Es gibt auch eine fleischlose Seite in der Speisekarte, auf der sich Nudeltascherln mit pikanter Eierschwammerl-Fülle auf Paprikasauce oder Gefüllte Kohlrabi mit würziger Couscous-Fülle auf geschwenktem buntem Gemüse-Allerlei finden. Gewohnt wird hier stilvoll in im Schloss und den vorgelagerten Türmen. Und damit es in Kapfenstein nie langweilig wird, veranstalten die rührigen Schlossherren immer wieder Kunst- und Musikevents, Weinverkostungen und vieles mehr.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Schloss Kapfenstein, Kapfenstein 1, 8353 Kapfenstein. <a href="http://www.schloss-kapfenstein.at">www.schloss-kapfenstein.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823934"></a>Wirtshaus am Sattlerhof in Gamlitz</h3>
<p>Das Weingut Sattlerhof ist ein Pionierbetrieb in der Südsteiermark, und die Weine von Willi Sattler zählen Jahr für Jahr zu den besten des Landes. Bruder Hannes hat vor mehr als zwei Jahrzehnten das Restaurant Sattlerhof eröffnet, das als erstes Lokal in der Region von Gault Millau mit einer Haube ausgezeichnet wurde. Die Idee war und ist es, eine kreative, aber bodenständige Küche mit heimischen Zutaten aus naturnaher sowie biologischer Produktion auf hohem Niveau als Ergänzung zu den Weinen des Hauses zu bieten. Das gelingt hier mit großer Beständigkeit, zumal die Sattlers ihr am Sernauberg gelegenes Ensemble um ein eingerichtetes Landhaus für Gäste erweitert haben. Was das Lokal angeht, so spannt sich der Bogen von der Wirtshausküche, wo am Wochenende Suppentopf und Sonntagsbraten auf der Speisekarte stehen, bis hin zu mehrgängigen, Menüs im Restaurant.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Weingut Sattlerhof, Sernau 2, 8462 Gamlitz. <a href="http://www.sattlerhof.at">www.sattlerhof.at</a></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><a name="_Toc462823935"></a>Saziani Stub’n in Straden</h3>
<p>Die Anfänge waren bescheiden: Da, wo heute getafelt wird, wurde früher der Wein bereitet, und die Saziani Stub’n war eine einfache, aber gute Buschenschank. Inzwischen betreibt die Familie Neumeister hier ein Weingut, das zu den Vorzeigebetrieben der Steiermark zählt und auch architektonisch herausragt. Hier werden Weine gekeltert, die das önophile Rückgrat in der Saziani Stub’n darstellen. Dazu wird im schönen Ambiente eine moderne, kreative und durchaus auch gesunde Küche geboten, die auf Produkten der Region basiert, die vorzugsweise aus biologischem Anbau stammen. Abgerundet wird das Saziani-Angebot durch die „Feine Kost“, kleine Köstlichkeiten zum Mitnehmen wie Traubenkernöl, eingelegte Schwammerln und anderes mehr. Im zum Haus gehörenden „Schlafgut Saziani“ werden Appartements angeboten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Saziani Stub‘n, Straden 42, 8345 Straden. <a href="http://www.neumeister.cc">www.neumeister.cc</a></p>
<p><strong>Buchtipp: So schmeckt Österreich</strong></p>
<p>Tatjana Rasbortschan:</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.amazon.de/gp/product/3702508392/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3702508392&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21">So schmeckt Österreich: Regionen · Produkte · Kultur</a></span></p>
<p>Verlag Pustet, 224 Seiten<br />
ISBN 978-3-7025-0839-5</p>
<p><strong>Buchtipp: Einfach nachzukochende Rezepte</strong></p>
<p>Neben Rezepten, die sich einfach nachkochen lassen, enthält die „Österreichische Küche“ praktische Hinweise zur Zubereitung sowie Geschichten rund um die Entstehungsgeschichte der 35 Gerichte.</p>
<p><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3990060422/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3990060422&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21">Österreichische Küche</a><br />
96 Seiten, ISBN: 978-3-99006-042-1<br />
Englische Ausgabe: Austrian Cuisine, 96 Seiten<br />
ISBN: 978-3-99006-043-8, EUR 9,95<br />
Verlag Perlen-Reihe</p>
<p><strong>Buchtipp: Einkaufen ab Hof in Österreich</strong></p>
<p><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3702507779/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3702507779&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21">Ab Hof: Eine kulinarische Reise zu Österreichs Kleinversorgern</a><br />
Mit Rezepten von Alexander Rieder<br />
Hardcover, 256 Seiten<br />
ISBN 978-3-7025-0777-0</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steiermark &#8211; der Reiseführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/steiermark-reisefuehrer-online-kostenlos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2016 11:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steiermark-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=2248</guid>

					<description><![CDATA[Inhaltsverzeichnis: Tipps zu Zielen &#038; Sehenswürdigkeiten – Das steierische Salzkammergut – Die Buschenschank – Speisekarte mit steirische Spezialitäten -]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tipps zu Zielen &amp; Sehenswürdigkeiten &#8211; Das steierische Salzkammergut &#8211;&nbsp; Die Buschenschank &#8211; Speisekarte mit steirische Spezialitäten &#8211; Das weststeirische Schilcherland &#8211; Wandern &amp; Pilgern &#8211; Steirisches Brauchtum</strong></p>
<p>In der Steiermark beginnen die Alpen, oder hier enden sie – je nach Standpunkt. Dadurch ergeben sich landschaftliche Kontraste, die kaum ein anderes Bundesland in sich vereinen kann: Da ist zum einen das Hügelland der Süd- und Oststeiermark mit seinen Ausläufern in die pannonische Tiefebene. Im Gegensatz dazu steht die gebirgige Welt des Nordens, wo in den Tälern von jeher in handwerklichen und industriellen Betrieben für Wohlstand gesorgt wurde. Im Süden des Landes gedeihen hervorragende Weine: Welschriesling, Sauvignon blanc und Muskateller, aber auch Chardonnay, in der Steiermark Morillon genannt.</p>
<p>Die Steiermark steht für eine bunte Vielfalt. Der Reigen reicht von der Kulturhauptstadt Graz als größter bis Oberwölz als kleinster Stadt, über die Lipizzaner bis zum Erzberg, von der Riegersburg bis zum Gartenschloss Herberstein samt Tierwelt. Eine Entdeckungsreise wert ist auch das 200 alte Joanneum, das erste Museum Österreichs, das Kunsthaus Graz oder die Weingüter mit ihrer oft interessanten Architektur.</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielen natürlich auch die vielen Kulturveranstaltungen und Feste wie das Narzissenfest, die klassische styriarte und das elektronische springfestival oder die zeitgenössischen Festivals wie steirischer herbst und elevate. Und die Sprache der Steirer? Vom tiefen Oststeirisch, übel beleumundet als „bellen“, bis zum fast aristokratisch anmutenden Eggenberger Grazerisch, ist die Palette der Dialekte bunt.</p>
<hr>
<h2>Daten und Fakten</h2>
<p>Zwischen Dachstein, Hochschwab, Zirbitzkogel und Almenland, zwischen Flussauen und Klammen erstreckt sich Österreichs grünste Ecke. Die Steiermark ist 16.401&nbsp;km2 groß und damit das zweitgrößte sowie zu 61,3 Prozent bewaldet&nbsp; und damit auch das waldreichste Bundesland Österreichs. Die Region besitzt einen knappen 3000er (<strong>Dachstein</strong>: 2.995 m), 788 Gipfel über 2000 Meter und 2000 Almen mit einer Gesamtfläche von ca. 50.000&nbsp;ha.</p>
<p>Die Steiermark wird auch als der <strong>Obstgarten</strong> Österreichs bezeichnet und ist dank ihrer klimatischen Bedingungen das fruchtbarste Bundesland der Alpenrepublik. Vor allem Wein, Kürbis-(kernöl) und Äpfel zählen zu den Exportschlagern.</p>
<p>Die Steiermark besitzt eine <strong>Weinanbaufläche</strong> von 3.940 Hektar, das mit 5.800 Hektar größte Apfelanbaugebiet Österreichs und beachtliche 12.000&nbsp;ha Kürbisanbaufläche, die dem Land jährlich rund zwei Millionen Liter Kürbiskernöl bescheren.</p>
<ul>
<li><strong>Lage</strong>: im Südosten Österreichs</li>
<li><strong>Fläche</strong>: 16.401 km2, 61,3&nbsp;% Waldanteil, zweitgrößtes Bundesland Österreichs</li>
<li><strong>Bevölkerung</strong>: 1.213.255 Einwohner</li>
<li><strong>Landeshauptstadt</strong>: Graz (zweitgrößte Stadt Österreichs) mit 266.965 Einwohnern</li>
<li><strong>Klimazonen</strong>: alpines Klima im Norden, pannonische Klimazone im Süden</li>
<li><strong>Topografie</strong>: Der Norden ist (hoch)alpin mit Bergen bis annähernd 3000 Metern; in der Mitte prägen Almen (das größte zusammenhängende Almgebiet Europas) und das Grazer Becken die Landschaft; im Süden wechseln die Hügel der Weinberge mit flachen Ebenen des Thermenlandes</li>
<li><strong>Staatsgrenze</strong>: 145 km mit der Republik Slowenien</li>
<li><strong>Landesfarben</strong>: Weiß-Grün</li>
<li><strong>Wappen</strong>: rot gehörnter, Feuer speiender, silberner Panther auf grünem Wappenschild, den der steirische Herzogshut krönt</li>
<li><strong>Symbol</strong>: das grüne Herz (das Land wird wegen seines Waldreichtums seit 1972 auch als Grünes Herz Österreichs bezeichnet)</li>
<li><strong>Verwaltung</strong>: 17 politische Bezirke einschließlich der Landeshauptstadt Graz</li>
<li><strong>Höchster Punkt</strong>: 2.995&nbsp;m – Hoher Dachstein</li>
<li><strong>Tiefster Punkt: </strong>200&nbsp;m – die Mur östlich von Bad Radkersburg</li>
<li><strong>Längster Fluss: </strong>Mur – 290,9&nbsp;km (in der Steiermark)</li>
<li><strong>Größter See: </strong>Grundlsee – 4,3 km2</li>
</ul>
<figure id="attachment_447" aria-describedby="caption-attachment-447" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-447" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468.jpg" alt="Grundlsee" width="640" height="425" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-447" class="wp-caption-text"><em>Der Grundlsee</em></figcaption></figure>
<ul>
<li><strong>Wandern</strong>: ein knapper 3000er (Dachstein: 2.995 m), 788 Gipfel über 2000 Meter, 2000 Almen (Gesamtfläche: ca. 50.000&nbsp;ha)</li>
<li><strong>Radfahren/MTB: </strong>Flussradwege (entlang von Mur und Enns) sowie mehrere Mountainbikeregionen</li>
<li><strong>Ältestes Museum Österreichs:</strong> Joanneum in Graz (seit 1811)</li>
</ul>
<hr>
<h2 data-canvas-width="338.031926524971"><strong>Die 6 Regionen der Steiermark</strong></h2>
<p data-canvas-width="102.64834981038396"><strong>1. Schladming-Dachstein, Ramsau am Dachstein, Alpenregion Gesäuse:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.schladming-dachstein.at">www.schladming-dachstein.at</a></li>
<li data-canvas-width="134.42321805500387"><a href="http://www.ramsau.com">www.ramsau.com</a></li>
<li data-canvas-width="141.0199111769722"><a href="http://www.gesaeuse.at"><span style="color: #0000ff;">www.gesaeuse.at</span></a></li>
</ul>
<p data-canvas-width="392.1831584625453"><strong>2. Thermenland Steiermark &amp; Oststeiermark:</strong></p>
<p data-canvas-width="259.5051399172651">mit 6 Thermen, den Weinstraßen und der Schlösserstraße. Das Apfel-Zentrum Österreichs.</p>
<ul>
<li data-canvas-width="169.42334949584304"><a href="http://www.thermenland.at">www.thermenland.at</a></li>
<li data-canvas-width="187.22342091387375"><a href="http://www.oststeiermark.com">www.oststeiermark.com</a></li>
</ul>
<p><strong>3. Ausseerland – Salzkammergut:</strong><a href="http://www.ausseerland.at">www.ausseerland.at</a></p>
<p data-canvas-width="198.1915668599753"><strong>4. Die Region Murtal:<br></strong></p>
<p data-canvas-width="198.1915668599753">Im Winter: beliebte Region für Snowboarder. Die zweite Seite: der Red Bull Ring als Motorsport-Eldorado. <a href="http://www.murtal.at">www.murtal.at&nbsp;</a></p>
<p data-canvas-width="155.45966506653002"><strong>5. Die Hochsteiermark:&nbsp; </strong><a href="http://www.hochsteiermark.at">www.hochsteiermark.at</a></p>
<p data-canvas-width="155.45966506653002"><strong>6. Die Süd- &amp; West- Steiermark:</strong>Die Heimat von Kürbis(-kernöl) und Wein, sanfte Weinberglandschaft und die Geburtsstätte der Lipizzaner <a href="http://www.sws.st">www.sws.st</a></p>
<div data-canvas-width="99.12041526958632">&nbsp;</div>
<hr>
<h2>Interessante Ziele &amp; Sehenswürdigkeiten</h2>
<h3>Nationalpark Gesäuse</h3>
<p><strong>Der Nationalpark wurde 2002 gegründet und erstreckt sich über die steirischen Ortschaften Admont, Johnsbach, Weng, Hieflau, Landl und St. Gallen.</strong></p>
<p>Mit rund 110 km ist der Nationalpark Gesäuse der drittgrößte Österreichs. 2 Markanteste Wahrzeichen sind die hochaufragenden Kalkriesen, mit dem Gipfel des Hochtors in 2.370 m Seehöhe. Unten zwängt sich die Enns in engen Schluchten durch das Bergmassiv. Ansonsten gibt es viel Wald und zahlreiche schöne Almen.</p>
<p><strong>Anreise</strong>: Die Bahnlinie zwischen Selzthal und Amstetten folgt den Schluchten der Enns und bringt die Besucher bis ins Zentrum des Nationalparks. Mit seinem Dutzend Häusern ist Gstatterboden zwar nicht sehr groß, dort befindet sich aber auf einer kleinen Anhöhe der Nationalpark-Pavillon, der Informationen für die Besucher bereithält und zugleich den wohl spektakulärsten Blick auf das Herzstück des Gesäuses gewährt: Eine mehrere Kilometer lange, fast senkrecht aufsteigende Felswand, die sich vom bewaldeten Talgrund auf ca. 500 m bis zur Gipfellinie in weit über 2.000 m Seehöhe aufbaut.</p>
<p>Eine der beliebtesten Wanderrouten führt durch diese Wand: Mit dem „<strong>Wasserfallweg</strong>“, einer mit Leitern und Drahtseilen gut gesicherten Wanderroute, gelangt man aus dem tiefen Tal in die Region der Hochalmen und die hinter dem Wandabbruch gelegenen Nadelwälder. Etwa 3 bis 4 Stunden ist man unterwegs, davon benötigt man die erste Hälfte für den Anstieg durch die felsige Wand, vorbei am ca. 100 m hohen Wasserfall, der im Hochsommer allerdings nur spärlich Nass spendet. Die zweite Hälfte des Weges ist dann ein Waldspaziergang, der bei der Heinrich-Hess-Hütte endet.</p>
<p>Für viele Besucher des Nationalparks Gesäuse ist dieses Haus mit 115 Betten und Lagern das wahre Zentrum der Region. Von hier aus lässt sich in einer nicht ganz einfachen Bergtour der höchste Gipfel der Region, das Hochtor (2.370 m), ersteigen. Allerdings ist der <strong>Josefinensteig</strong> wirklich nur den schwindelfreien und absolut trittsicheren Wanderern vorbehalten. Die Rundumsicht vom Gipfel entlohnt aber alle, die es geschafft haben, für die Mühen und den „Thrill“ bei der Überwindung der steilen Kletter-Passagen über die Kalksteingrate und -kanten.</p>
<p>Vom höchsten Punkt des Nationalparks wird die Urwüchsigkeit dieser Landschaft besonders deutlich. Bis vor wenigen Jahrhunderten war das gesamte Gebiet undurchdringliche Wildnis, in die nur wenige Jäger, Wilderer, Bergleute, Köhler oder Holzknechte vorzudringen wagten. Erst im 17. Jahrhundert, während der frühen Blüte der Eisenindustrie im nahen Eisenerz und Hieflau, rückte das Gesäuse mit seinen dichten Urwäldern in den begehrlichen Blick der Eisenindustrie und ihrer „Hammerherren“. Einige Wälder wurden geschlägert und das so gewonnene Holz auf dem Wasserwege über die Bäche und die Enns dann in Richtung der Städte im Alpenvorland – nach Weyer, Waidhofen an der Ybbs und Steyr – abtransportiert. Erst der Niedergang der Eisenindustrie vor etwa 150 Jahren verhalf der Natur im Gesäuse zu einer Atempause und Regeneration, die durch den Nationalpark nun für die kommenden Zeiten gesichert zu sein scheint.</p>
<p>Heute führt ein dichtes Netz von <strong>Wanderwegen</strong> durch die Schluchten und Wiesentäler hinauf auf die Almen und Berghänge. Neben der Hess-Hütte sind vor allem das Buchstein-Haus, die Ennstaler Hütte sowie die Mödlinger Hütte die wichtigsten Stützpunkte für Touristen, die hier eine warme Mahlzeit und ein Bett zum Übernachten finden. Kaum ein Weg zu einer Berghütte dauert länger als drei bis vier Stunden, wer allerdings einen Gipfel erklimmen will, sollte die doppelte Stundenanzahl annehmen – Großer und Kleiner Buchstein, Tamischbachturm, Admonter Kalbling, Tieflimauer, Sparafeld und Lugauer, alle um die 2.000 m hoch, sind die bekanntesten davon.</p>
<figure id="attachment_4117" aria-describedby="caption-attachment-4117" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4117" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692-1024x768.jpg" alt="Der kulinarische Tipp: Die Kaspressknödelsuppe, ein Gedicht! © Erich Neuhold" width="1024" height="768" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-4117" class="wp-caption-text">Der kulinarische Tipp: Die Kaspressknödelsuppe der Hess-Hütte, ein Gedicht! © Erich Neuhold</figcaption></figure>
<p>Einige Gasthöfe und Pensionen finden sich in dem Dorf <strong>Johnsbach</strong> am Fuße des Großen Ödsteins. Neben der kleinen Kirche des Ortes sollte man unbedingt den Bergsteiger-Friedhof besuchen. Viele verunglückte Kletterer des vergangenen Jahrhunderts haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Etliche der blumengeschmückten Gräber mit ihren oft skurrilen Inschriften („Viele Wege führen zu Gott, seiner führte über die Berge …“) zeugen von der langen und oft auch tragischen Geschichte des Sportkletterns im Gesäuse. Ein Wiener Buchautor sprach sogar von den Gesäusewänden als der „Hochschule des Felskletterns“. Heute führen zahllose Kletterrouten von (relativ) leicht bis zum höchsten Schwierigkeitsgrad durch die Wände des Nationalparks.</p>
<p><strong>Mountainbike:&nbsp;</strong> Zwei Touren sind ausgeschildert und verlangen auch gut trainierten Könnern so einiges ab. Von Gstatterboden geht es rund 700 Höhenmeter hinauf zur Hochscheibenalm und dann auf Serpentinen hinunter nach Hieflau. Die zweite Mountainbike-Strecke ist die sogenannte Johnsbacher-Almrunde, die ebenfalls immer im Angesicht der umliegenden „wilden“ Zweitausender auf gut ausgebauten Forststraßen hinauf zur Mödlinger Hütte am Fuße des Reichensteins (2.251 m) führt.</p>
<p>Von Mai bis Oktober ist auf der Enns <strong>Rafting</strong>-Hochsaison: Mit großen, schweren Schlauchbooten werden die wilden Katarakte der Enns, etwa die tosende Schlüsselstelle beim Gesäuseeingang nahe Admont, „unter das Paddel“ genommen.</p>
<p><strong>Informationsbüro des Nationalparks Gesäuse</strong><br>Hauptstraße 35<br>8911 Admont<br><a href="http://www.nationalpark.co.at">www.nationalpark.co.at</a></p>
<p><strong>Tourismusverband Gesäuse</strong><br><a href="http://www.gesaeuse.at">www.gesaeuse.at</a></p>
<p><strong>Über Hütten und Wege im Nationalpark informiert am besten der Österreichische Alpenverein</strong><br><a href="http://www.alpenverein.at">www.alpenverein.at</a></p>
<p><strong>Rafting-Touren auf der Enns im Gesäuse</strong><br><a href="http://www.rafting.at">www.rafting.at</a></p>
<p>Weitere Infos und Wandertipps: <a href="http://www.nationalpark.co.at">www.nationalpark.co.at</a></p>
<p><strong>Salza: </strong><a href="http://www.salza.at">www.salza.at</a></p>
<figure id="attachment_958" aria-describedby="caption-attachment-958" style="width: 947px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-958" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000014494-moedlinger-huette-im-gesaeuse-bei-johnsbach-steiermark-oesterreich-werbung-Jezierzanski.jpg" alt="Mödlinger Hütte im Gesäuse bei Johnsbach in der Steiermark im Nationalpark Gesäuse © Österreich Werbung, Fotograf: Jezierzanski" width="947" height="768" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000014494-moedlinger-huette-im-gesaeuse-bei-johnsbach-steiermark-oesterreich-werbung-Jezierzanski.jpg 947w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000014494-moedlinger-huette-im-gesaeuse-bei-johnsbach-steiermark-oesterreich-werbung-Jezierzanski-300x243.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000014494-moedlinger-huette-im-gesaeuse-bei-johnsbach-steiermark-oesterreich-werbung-Jezierzanski-768x623.jpg 768w" sizes="(max-width: 947px) 100vw, 947px" /><figcaption id="caption-attachment-958" class="wp-caption-text"><em>Mödlinger Hütte im Gesäuse bei Johnsbach in der Steiermark im Nationalpark Gesäuse. © Österreich Werbung, Fotograf: Jezierzanski</em></figcaption></figure>
<hr>
<h3>Stift Admont</h3>
<p>Umrahmt von den schroffen Wänden des Kalkgebirges liegt das älteste noch bestehende Kloster der Steiermark, dessen Besuch bei keiner Steiermark-Tour fehlen sollte: <strong>Stift Admont</strong>. 1074 gegründet, erlebte die Benediktinerabtei während des Spätbarocks ihre größte Blüte. Damals entstand unter sieben massiv gemauerten Kuppeln ein Bauwerk, das nach seiner Vollendung im Jahr 1776 den Zeitgenossen wie ein Weltwunder erscheinen musste: eine Bibliothek, die noch heute die weltgrößte eines Klosters ist. „Wie den Verstand soll auch den Raum Licht erfüllen“, war das Credo der Baumeister, die in dem 70 Meter langen, elf Meter hohen und 14 Meter breiten <strong>Bibliothekssaal</strong> unter prachtvollen Fresken Platz für mehr als 40.000 Bände schufen. Heute begegnet man Admont aber auch Werken von Erwin Wurm, Rudi Molacek und Lois Renner, denn die Mönche haben sich 1997 auf das historisch gewachsene Mäzenatentum der Kirche zurückbesonnen und ein „Museum für Gegenwartskunst“ ins Kloster gebaut – ein zeitgenössischer Rahmen für Werke von über 100 Künstlern.</p>
<p><strong>Stift Admont: </strong><a href="http://www.stiftadmont.at">www.stiftadmont.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9941/thumb_preview_b4ab4214-3cf9-4bda-8a10-52d96a27b6f7.jpg" alt="Stift Admont " data-ab-color="rgb(151,168,212)" data-adaptive-background="1" width="835" height="660"></p>
<p class="license"><em>Stift Admont. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp Hackner</em></p>
<hr>
<h3>Wallfahrtskirche von Mariazell</h3>
<p>In den Bergen ist man dem Himmel ein Stück näher, müssen sich die Erbauer vieler Kirchen in der Steiermark wohl gedacht haben. So auch bei der berühmten Wallfahrtskirche von <strong>Mariazell </strong>– mitunter zum Leidwesen der Pilger, die nach einer anstrengenden Wallfahrt noch eine letzte, kraftraubende Steigung überwinden müssen. Doch Pilgern ist wieder „in“, und Mariazell, inmitten eines waldreichen Gebirgszugs ganz im Norden der Steiermark, erlebt eine neue Renaissance. Drei Wallfahrtswege, der Wiener, der Niederösterreichische und der Kärntner-Steirische Mariazeller Weg führen in den Gnadenort, der zugleich ein bedeutender Luftkur- und Wintersportort ist. Doch die meisten Besucher kommen hierher, um Hoffnung statt Hektik zu suchen, Mystik statt Vernunft. Im Zentrum steht die aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue auf dem Altar der Kirche: Seit 850 Jahren soll sie schon für eine Reihe von Wundern verantwortlich sein. Im Habsburgerreich wurde sie zur „Magna Mater Austriae“, heutzutage bekommt sie geflüsterte Anrufungen in vielen verschiedenen Sprachen zu hören – denn die Menschen pilgern von überall hierher, vor allem aus Osteuropa. Absolut sehenswert: vor allem in Verbindung mit einer Fahrt mit der <a href="https://reisewiki.at/schmalspurbahnen-und-bergbahnen-in-oesterreich/#Mariazellerbahn">Mariazellerbahn</a>.</p>
<p><a href="http://www.mariazell.at">www.mariazell.at</a></p>
<p>Mariazell Basilika <a href="http://www.basilika-mariazell.at">www.basilika-mariazell.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2218/thumb_preview_24a5211c-13f4-414f-b24a-039a7909f857.jpg" alt="Mariazell" data-ab-color="rgb(27,101,174)" data-adaptive-background="1" width="880" height="581"></p>
<p class="license"><em>Mariazell. © Österreich Werbung, Fotograf: Pigneter</em></p>
<hr>
<h3>Gestüt Piber</h3>
<p>Ein Besuch des traditionellen Gestüts mit seinen rund 230 Lipizzanern gestattet einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen dieser uralten Zucht der edlen Tiere. Sie sind weiß, elegant und weltberühmt – die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule in Wien. Ihre ungestümen Jugendjahre verbringen die weißen Pferde im Gestüt Piber in der Weststeiermark. Die Tiere, die als älteste Kulturpferderasse Europas gelten, verbringen die ersten drei Lebensjahre im Sommer auf den Almen in 1500 Meter Seehöhe, wo sie die notwendige Trittsicherheit, Ausdauer und Abhärtung erlangen. Erst danach beginnen die täglichen Trainings in der Reithalle, wo auch Besucher dabei sein können.</p>
<figure id="attachment_2292" aria-describedby="caption-attachment-2292" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2292" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3481_c_spanische_hofreitschule-bundesgestuet_piber-1024x681.jpg" alt="Steiermark Tourismus © Spanische Hofreitschule - Bundesgestüt Piber " width="750" height="499" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3481_c_spanische_hofreitschule-bundesgestuet_piber.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3481_c_spanische_hofreitschule-bundesgestuet_piber-300x199.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3481_c_spanische_hofreitschule-bundesgestuet_piber-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2292" class="wp-caption-text"><em>Steiermark Tourismus © Spanische Hofreitschule &#8211; Bundesgestüt Piber</em></figcaption></figure>
<p>Schließlich werden die Besten unter den Pferden für die Spanische <strong>Hofreitschule</strong> ausgewählt, wo ihre natürlichen Bewegungsanlagen zur höchstmöglichen Eleganz gebracht werden. Den Lipizzanern in Piber kann man auf ganz unterschiedliche Weise begegnen: etwa bei der Sommerfrische auf der Alm, wo die Jungpferde und Fohlen noch herumtollen, oder bei einer Kutschenfahrt mit den kaiserlichen Barocktieren – und das auf dem Kutschbock: Denn auch Anfänger können in Schnupperkursen ein- oder zweispännig Gespannfahren erlernen. Nach Beendigung ihrer Karriere in Wien verbringen die Lippizzaner übrigens ihren wohlverdienten Ruhestand wieder in Piber.</p>
<p><a href="http://www.piber.com">www.piber.com</a></p>
<figure id="attachment_1348" aria-describedby="caption-attachment-1348" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1348" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/01744-1024x849.jpg" alt="Spanische Hofreitschule: Pas de Deux. © WienTourismus/Spanische Hofreitschule/Herbert Graf" width="750" height="622" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/01744.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/01744-300x249.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/01744-768x637.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1348" class="wp-caption-text"><em>Spanische Hofreitschule: Pas de Deux. © WienTourismus/Spanische Hofreitschule/Herbert Graf</em></figcaption></figure>
<hr>
<h3>Der Erzberg</h3>
<p>Der Erzberg mit seinen endlosen gehauenen Stufen ist das optische Markenzeichen der Region und eines der tourististischen Highlights der Steiermark. Hier befindet sich das weltweit größte bekannte Vorkommen von karbonatischem Eisenerz. Ein Schaubergwerk unter Tage führt Besuchern anhand von Werkzeugen und Maschinen die Methoden des Erz-Abbaus vor Augen. In den Stollen erhält man Einblick in einstige Arbeitsweisen der Knappen wie auch in moderne Bohr- und Sprengtechnik. Wieder am Tageslicht, wird man mit dem größten Fahrzeug der Welt, dem Erztransporter <strong>Hauly</strong>, unglaubliche 55 Tonnen schwer und 860 PS stark, zu den einzelnen Betriebspunkten des Erzbergs gebracht.</p>
<p>Heulende Motoren verspricht auch das alljährlich im Mai stattfindende „<strong>Erzberg- Rodeo</strong>“, ein Pflichttermin für Motorsportfreunde aus aller Welt. Wagemutige Motocross-Fahrer versuchen hier drei Tage lang über die Steilstufen den Berg zu erzwingen. Nur die allerwenigsten schaffen es, nicht umsonst gilt dieser Rodeoritt auf den Erzberg als das „härteste Motorrad-Rennen der Welt“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/8765/thumb_preview_851e4675-b361-4012-a227-6f8bc99a0fa2.jpg" alt="Erzberg" data-ab-color="rgb(0,83,117)" data-adaptive-background="1" width="880" height="598"></p>
<p class="license"><em>Erzberg bei Eisenerz. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer</em></p>
<p><strong>Das Schaubergwerk in steierischen Erzberg</strong></p>
<p>Im Schaubergwerk lässt sich auf eindrucksvolle Weise die 1000 Jahre alte Geschichte des Erzabbaus, an dessen Beginn übrigens die Legende von einem Wassermann stand, nachvollziehen, darüber hinaus wird man hier mit dem größten Fahrzeug der Welt, dem 860 PS starken Erztransporter „Hauly“, zu den einzelnen Betriebspunkten des Erzbergs geführt. Und wer sich um Punkt 9.53 Uhr am Erzberg einfindet, kann die tägliche Sprengung auf einer der 24 Erzabbaustufen erleben. Aber bitte Abstand halten – ca. 40.000 bis 50.000 Tonnen Gestein werden pro Sprengvorgang weggesprengt.</p>
<p>In Eisenerz, der alten Bergbaustadt im Talgrund, wird einem bewusst, dass das Eisen langsam zur Neige geht. Seine große Bedeutung hat der Ort verloren, die Jugend wandert ab. Doch der Schichtturm, ein wunderschöner Renaissance-Bau aus dem Jahr 1584, thront als Wahrzeichen immer noch stolz über der Stadt. Hier wurde jahrhundertelang die Schicht der Knappen eingeläutet oder vor Brand und Hochwasser gewarnt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Erzberg</strong><br><a href="http://www.abenteuer-erzberg.at">www.abenteuer-erzberg.at</a><br><a href="http://www.erzbergrodeo.at">www.erzbergrodeo.at</a></p>
<p><strong>Eisenerz</strong><br><a href="http://www.eisenerz.at">www.eisenerz.at</a></p>
<hr>
<h3>Das steierische Salzkammergut</h3>
<p>Diese von hohen Bergen und Wäldern umrahmte Seenlandschaft im äußersten Nordwesten der Steiermark war schon immer Heimat von unabhängigen und streitbaren Menschen, die sich gegen jede Obrigkeit – sei es die katholische Kirche oder das Kaiserhaus – auflehnten. Und dennoch zog es immer Fremde ins Ausseerland: Dichter, Maler, Musiker ließen sich von der dramatischen Landschaft inspirieren. „Wer nach Altaussee kommt“, schrieb Friedrich Torberg, „will nirgends hin als nach Altaussee und wollte er’s, so könnt’ er’s nicht.“ – Auch, weil der Ort eine Sackgasse ist. Am Ende der Ortsstraße liegt der <strong>Altausseer See</strong>, hinter diesem türmen sich – scheinbar unüberwindbar – die Trisselwand und das Tote Gebirge auf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/366/thumb_preview_a54c7781-a2d6-472d-b0d5-05bf5d6d2bf4.jpg" alt="Dachstein Panoramaplattform" data-ab-color="rgb(152,150,197)" data-adaptive-background="1" width="846" height="660"></p>
<p class="license"><em>Dachstein Panoramaplattform &#8211; Wanderer auf dem Skywalk über Ramsau am Dachstein. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp</em></p>
<p>Im Mittelpunkt des Salzkammerguts liegt der 2995 Meter hohe <strong>Dachstein</strong>, die höchste Erhebung der Steiermark. Die beinahe senkrecht abfallende Dachstein- Südwand flößt nicht nur kletternden Alpinisten Respekt ein. Ihr Anblick, vor allem bei Nachmittags- und Abendlicht, ist immer spektakulär, ob von der Bergstation der Dachstein-Seilbahn aus, oder mitten im Fels, von dem auf 2700 Meter Höhe befindlichen Skywalk aus – einer Plattform, die 250 Meter über die Felswand hinausragt. Durch den teils gläsernen Boden dieses luftigen Balkons blickt man in den felsigen Abgrund oder man genießt den Panoramablick auf die <strong>Landschaft des Ausseerlands</strong>.</p>
<p><a href="http://www.ausseerland.at">www.ausseerland.at</a><br><a href="http://www.altaussee.at">www.altaussee.at</a><br><a href="http://www.derdachstein.at">www.derdachstein.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Weiters sehenswert:</strong></p>
<p><strong>Basilika Mariazell</strong></p>
<p>einer der ältesten und bedeutendsten Marien-Wallfahrtsorte Mitteleuropas (über 850 Jahre alt)</p>
<p><strong>Grazer Schlossberg</strong></p>
<p>Der Schlossberg mit dem Wahrzeichen der Stadt – dem Uhrturm – bietet den schönsten Blick auf die Landeshauptstadt.</p>
<p><strong>Schloss &amp; Tierwelt Herberstein</strong></p>
<p>Schloss mit historischen Gärten, mit einem Museum des Bildhauers Bruno Gironcoli und einem Tierpark mit Tieren aus fünf Kontinenten</p>
<p><strong>Zotter Schoko-Theater</strong></p>
<p>Der Chocolatier Josef Zotter zählt er zu den besten Schokoladenherstellern der Welt. Seit Schokowelt zeigt, was alles möglich ist von der Kakaobohne bis zur Schokolade: Darunter sind auch seltsamste Geschmacksrichtungen; alles ist bio.</p>
<p><strong>Kunsthaus Graz</strong></p>
<p>Kunsthalle für Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Außergewöhnlich durch ihre futuristische Architektur, die an eine blaue Blase erinnert.</p>
<p><strong>Riegersburg</strong></p>
<p>über 850 Jahre alte, größte Festung der Steiermark</p>
<p><strong>Freilichtmuseum Stübing</strong></p>
<p>rund hundert originale historische bzw. bäuerliche Bauten aus ganz Österreich</p>
<p><strong>Schloss Eggenberg + Museen</strong></p>
<p>Die bedeutendste steirische Schlossanlage ließ sich der Fürst von Eggenberg als architektonisches Abbild des Universums bauen.</p>
<p><strong>Zeughaus Graz</strong></p>
<p>Das Zeughaus beherbergt die weltweit größte Sammlung historischer Waffen.</p>
<figure id="attachment_2214" aria-describedby="caption-attachment-2214" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2214" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer-1024x682.jpg" alt="Zeughaus © Graz Tourismus - Harry Schiffer" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2214" class="wp-caption-text">Zeughaus. © Graz Tourismus &#8211; Harry Schiffer</figcaption></figure>
<p><strong>INTERESSANTE MUSEEN</strong></p>
<p><strong>Museum Zeitroas in Ramsau am Dachstein</strong></p>
<p>Tourismusgeschichte, Alpingeschichte, Geologie, die Jagd, bäuerliches Handwerk, Alltag und Leben sowie insbesondere die für die Ramsau so prägende evangelische Glaubensgeschichte werden im Museum Zeitroas Ramsau am Dachstein thematisiert.</p>
<p>Infos: <a href="http://www.zeitroas.at">www.zeitroas.at</a></p>
<p><strong>Alpinmuseum Austriahütte</strong></p>
<p>Ebenfalls einen Besuch wert ist das Alpinmuseum Austriahütte. Die auf 1638&nbsp;m Seehöhe gelegene Hütte des Österreichischen Alpenvereins ist das höchstgelegene Museum der Steiermark. 1989 wurde hier das erste Alpinmuseum der Steiermark eröffnet und 1995 um eine naturgeschichtliche Schau erweitert, welche die Tier- und Pflanzenwelt des Dachsteingebietes zeigt.</p>
<p>Geöffnet ist die Hütte von Pfingsten bis 26. Oktober und im Winter von Weihnachten bis Ostern.</p>
<p>Infos: <a href="http://www.austriahuette.at">www.austriahuette.at</a></p>
<hr>
<h2>Gut essen und trinken</h2>
<p>„Ich könnte in Kernöl baden und mich ausschließlich von Käferbohnen ernähren“, sagt die in Graz geborene Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz. Sandra Thier, RTL II-Moderatorin und ebenfalls gebürtige Grazerin, antwortet auf die Fragen nach ihren persönlichen Steiermark-Assoziationen: „Klapotetz, Heimat, grüne Berge, Wein.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-51" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/4297355746_bfac8bc0f4_Klapotetz.jpg" alt="Klapotetz Windrad" width="500" height="375" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/4297355746_bfac8bc0f4_Klapotetz.jpg 500w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/4297355746_bfac8bc0f4_Klapotetz-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><em>Ein Klapotetz (slowenisch klopotec) ist eine im südsteirischen Weinland verbreitete Vogelscheuche. Sie besteht aus einem Windrad mit Welle und Schlägeln, die durch ihr rhythmisches Geklapper die Vögel von den Weingärten zur Zeit der Traubenreife fernhalten sollen</em></p>
<p>Die Steiermark ist ein äußerst fruchtbares Land. Nicht zufällig wird sie als der Feinkostladen, oder noch besser der Bauch Österreichs, bezeichnet. Im Süden prägen Weingärten, Kürbisfelder, Obstgärten sowie Mais- und Getreidefelder das Bild. Käferbohnen, Kren (Meerrettich), Schwarzer Holunder, Hopfen, Raps und vieles mehr gedeihen hier vorzüglich. Der alpine Norden wiederum liefert Almo (langsam und länger gereiftes Rinderfleisch aus dem steirischen Almenland) sowie Wild und Saibling.</p>
<p>Dies alles wird of noch natürlich verarbeitet, auf kurzen Wegen zugestellt und dann ideenreich zubereitet. Wein, Kürbis und Apfel spielen dabei die kulinarische Hauptrolle. Die Region ist aber auch für ihre Schinken wie den Vulcano, oder seine große Käsevielfalt und seine zahlreichen kleinen Käsereien bekannt. Essig, Schnäpse und ungewöhnliche Schokoladenvariationen gibt es hier ebenfalls in guter Qualität.</p>
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<h3>Der Kürbis</h3>
<p>Unzählige gelbrot bis grün gesprenkelte Plutzer leuchten im Herbst von rund 12.000 Hektar Kürbisan &#8211; baufläche. Aus dem angebauten Cucurbita-Kürbis schälen die Bauern bei der Ernte direkt auf dem Acker die Kerne heraus. Im getrockneten Zustand sind das jährlich insgesamt rund 4.800 Tonnen Kürbiskerne.</p>
<p>Deren <strong>Besonderheit</strong>: Durch eine Mutation vor etwa hundert Jahren verlor der Kürbiskern die verholzende Samenschale. Heute schützt den Samenkern nur noch ein dünnes Silberhäutchen. Diese weiche Kernkonsistenz ermöglicht die effiziente Pressung des intensiv grünrot fluoreszierenden Kernöls – es wird auch das Grüne Gold der Steiermark genannt.</p>
<p>Gut zu wissen: Für die Produktion von einem Liter des steirischen Kürbiskernöls benötigt man rund 2,5 Kilogramm oder in etwa 11.000 getrocknete Kürbiskerne und damit 30 bis 40 Kürbisse.</p>
<p><a href="http://www.steiermark.com/de/urlaub/kulinarium/produkte/kuerbis">www.steiermark.com/de/urlaub/kulinarium/produkte/kuerbis</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/4522/thumb_preview_db2725b7-b870-40c2-b4fc-6fbdd5205a46.jpg" alt="Kuerbisernte in der Steiermark" data-ab-color="rgb(19,19,21)" data-adaptive-background="1" width="438" height="660"></p>
<p class="license"><em>Herstellung des Steirischen Kürbiskernöles. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer</em></p>
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<h3>Die Buschenschank</h3>
<p>Als 1784 unter Kaiser Joseph II den Weinbauern die Möglichkeit des Ab-Hof-Verkaufs ermöglicht wurde, sicherte dies vielen Südsteirern einen dringend notwendigen Zusatzverdienst. Der Ausschank wurde ursprünglich abgehalten, um den Winzern und der Bevölkerung des Ortes den Sturm und den Wein der aktuellen Ernte zu präsentieren.</p>
<p>Heute gibt es noch immer über 800 Buschenschänken, knapp ein Zehntel darf das Prädikat „ausgezeichnet“ tragen. Das Angebot wurde vielfältig weiterentwickelt. Bio-Weine sind das große Thema, denn immer mehr Weinbauern bauen ihre Weine nach Biokriterien an oder produzieren klimaneutral.</p>
<p>In den Buschenschänken werden außerdem nicht nur mehr klassische Brettljausen mit Geselchtem und Verhackertem, sondern zunehmend vegetarische Speisen und auch vegane Gerichte kredenzt. Die Brettljause ist der Evergreen der Buschenschank-Küche. Das hat einen Grund: Zum Unterschied von Wirtshäusern und Restaurants dürfen am Buschenschank nur kalte Speisen und selbst erzeugte Weine serviert werden. Ein eigenes Buschenschankgesetz regelt, was gereicht bzw. zugekauft werden darf. Zum Beispiel ist auch der Ausschank von Kaffee und Bier nicht erlaubt. Natürlich fehlt aber das süße Speisenangebot nicht: etwa Germ-Mehlspeisen und Kuchen.</p>
<figure id="attachment_2297" aria-describedby="caption-attachment-2297" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2297" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4868_c_steiermark_tourismus_schiffer-1024x683.jpg" alt="© Steiermark Tourismus / Harry Schiffer " width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4868_c_steiermark_tourismus_schiffer.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4868_c_steiermark_tourismus_schiffer-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4868_c_steiermark_tourismus_schiffer-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2297" class="wp-caption-text">© Steiermark Tourismus / Harry Schiffer &#8211; Brettljause im Buschenschank</figcaption></figure>
<p>Bei der klassischen <strong>Brettljause</strong> ist der Name Programm: Am Holzbrett serviert werden eine Vielfalt an gekochten und geräucherten Schinkenvariationen, gebratene Ripperln oder Schweinsbraten, Selchwürstel, Käse, verschiedene Aufstriche, Verhackerts (geräucherter, gemahlener Speck), frisches Gemüse und natürlich unverzichtbar –geriebener Kren (Meerrettich). Dazu noch ein Käferbohnensalat mit Kernöl und Rettich oder auch Schafkäse mit Kernöl.</p>
<p>Ursprünglich wurden Fleisch und Würste in grob portionierten Stücken am Brett zum selber Schneiden serviert, heute werden aufgeschnittene und angerichtete Jausenkreationen geboten.</p>
<p>Infos und Details: <a href="http://www.suedsteirischeweinstrasse.at">www.suedsteirischeweinstrasse.at</a></p>
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<h3 data-canvas-width="226.27394220102838">Speisekarte: Steirische Spezialitäten</h3>
<div data-canvas-width="140.26207266705484">Typische <strong>Vorspeisen</strong>: Kürbiscreme- oder Schilcherrahmsuppe, Schwammerlsuppe mit Heidensterz, Vogerlsalat mit Erdäpfeln, geräucherter Wildschinken.</div>
<div data-canvas-width="140.26207266705484">&nbsp;</div>
<div data-canvas-width="140.26207266705484">
<figure id="attachment_2317" aria-describedby="caption-attachment-2317" style="width: 683px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2317" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe-683x1024.jpg" alt="Kürbiscremesuppe mit Schilcherbegleitung © Steiermark Tourismus / Harry Schiffer " width="683" height="1024" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe-683x1024.jpg 683w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe-200x300.jpg 200w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe-768x1152.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe.jpg 1024w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption id="caption-attachment-2317" class="wp-caption-text"><em>Kürbiscremesuppe mit Schilcherbegleitung © Steiermark Tourismus / Harry Schiffer</em></figcaption></figure>
</div>
<div data-canvas-width="140.26207266705484">&nbsp;</div>
<div data-canvas-width="228.28662253646374">Typische <strong>Hauptspeisen</strong>: das Nationalgericht der Steirer, das Backhendl, knusprig gebrateneForellen und Saiblinge, steirisches Wurzelfleisch,Almo-Steaks mit frischen Pilzen oder auch ein Kürbisstrudel.</div>
<div data-canvas-width="228.28662253646374">&nbsp;</div>
<div data-canvas-width="376.1398296627354">Typische <strong>Desserts</strong>: Spagatkrapfen mit Schlag, Strauben, gefüllte Potizen, Krapfen, Obst-Strudel oder -knödel.</div>
<div data-canvas-width="376.1398296627354">&nbsp;</div>
<figure id="attachment_2316" aria-describedby="caption-attachment-2316" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2316" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4992_c_steiermark_tourismus_ikarus-1024x683.jpg" alt="Das Backhendl, eine steirische Spezialität © Steiermark Tourismus / ikarus.cc " width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4992_c_steiermark_tourismus_ikarus.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4992_c_steiermark_tourismus_ikarus-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4992_c_steiermark_tourismus_ikarus-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2316" class="wp-caption-text"><em>Das Backhendl, eine steirische Spezialität. © Steiermark Tourismus / ikarus.cc</em></figcaption></figure>
<hr>
<h3>Das weststeirische Schilcherland</h3>
<p>Das Schilcherland ist ein uraltes Weinland. Wer auf den verkehrsarmen, einspurigen Sträßchen über die weststeirischen Hügel rollt, den von Pappeln gesäumten Weinbergen der ebenso nahen wie auch kalkerdereichen Südsteiermark entgegen, der soll sich nur ja nicht täuschen: Das Schilcherland ist so klein wie es speziell ist. Das gilt ja bereits für die Böden. Gleise und Glimmerschiefer müssen es sein, die kristallinen Gesteine der Koralpe, die erst die geeignete Unterlage für den Blauen Wildbacher bieten. Eine Traube, deren Geschichte weit zurückreicht und die in den 1970er-Jahren einen wahren Hype erlebte, der sich in Form einer zunehmend diversifizierten Produktpalette niederschlug: Diese reicht vom brisanten <strong>Schilchersturm</strong> bis zum schäumenden <strong>Schilcher-Sekt</strong> und -Frizzante – wenngleich der „Schilcherchampagner“ schon auf der Grazer Messe um 1900 als Highlight bekannt war, wie die Stainzer Ortschronik zu berichten weiß. Als eine der letzten önologischen Entwicklungen in der Weststeiermark werden nun auch edelsüße Schilcher, wie Eisweine, Botrytisweine oder Trockenbeerenauslesen, gekeltert. Und hochprozentiger, setzen sich heute auch die Tresternbrände aus der Wildbacher- Traube in Szene.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3787/thumb_preview_7940b374-a6ca-4c41-bf76-61f5b2ac7438.jpg" alt="&quot;Blauer Wildbacher&quot;- Schilcher-Trauben / Weststeiermark" data-ab-color="rgb(151,138,36)" data-adaptive-background="1" width="880" height="561"></p>
<p class="license"><em>&#8222;Blauer Wildbacher&#8220;- Schilcher-Trauben / Weststeiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: H.Wiesenhofer</em></p>
<p>Schon in der La- Tène-Zeit, im 4. Jh. v. Chr., zogen die Kelten aus einer heimischen Wildrebenart die Schilcherrebe. Auf deren bizarre Farbkomposition verweist schließlich der mittelhochdeutsche Name: „Schillern“ oder eben „Schilchern“. Vom urig-säuerlichen Bukett mit seinen mitunter grasigen Sauvignon-Tönen könnte man erzählen, wohl auch von administrativen Dingen: Wie Ende der 1980er-Jahre der Schilcherschutzverein „Weißes Pferd“ gegründet wurde, dessen Mitglieder strengen Kriterien unterliegen. Wie der Blaue Wildbacher zur anerkannten Qualitätsrebe, und der aus ihr gekelterte Schilcher gesetzlich geschützt wurde.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Die Schilcherweinstraße</strong><br>Die beste Gelegenheit, dem Schilcher näher zu kommen, ist ein Ausflug entlang der Schilcherweinstraße. Die Schilcherweinstraße erschließt das Anbaugebiet zwischen Ligist und Eibiswald. Von Ligist kommend führt die Straße durch Hügel, Gundersdorf und St. Stefan über Greisdorf in den Markt Stainz. Am Schloss Stainz vorbei windet sich die Straße über Vochera zum Kurort Bad Gams. Über Schloss Wildbach geht‘s weiter zur Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg.</p>
<p>Weitere Stationen der Schilcherweinstraße sind Schwanberg mit dem Moorbad, Wies mit seinem „Theater im Kürbis“ und der Landesversuchsanlage für Spezialkulturen. Die Schilcherweinstraße endet bzw. beginnt im Kloepfermarkt Eibiswald. Entlang der Straße warten zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, wo man den Schilcher verkosten kann.</p>
<p><a href="http://www.schilcher.at">www.schilcher.at</a></p>
<p><strong>Schilcherdorf Wernersdorf</strong><br><a href="http://www.schilcherdorf.at">www.schilcherdorf.at</a></p>
<p><strong>Rauchhof in Stainz</strong><br>Willi Rauch ist einer der profiliertesten Schilcherwinzer, der auch eine Schilcher-Spätlese keltert.<br><a href="http://www.rauch-hof.at">www.rauch-hof.at</a></p>
<p><strong>Weinhaus Stainz</strong><br>Treffpunkt für alle Weinliebhaber mit kompetenter Beratung und stilvollem Ambiente.<br><a href="http://www.weinhaus-stainz.at">www.weinhaus-stainz.at</a></p>
<p><strong>Einkehren</strong></p>
<p><strong>Buschenschank Klug vlg. Voltl</strong><br>Wunderbareute Jausen, Weine und Hausgebrannte.<br><a href="http://www.klug-voltl.at">www.klug-voltl.at</a></p>
<p><strong>Weingut Hiden vlg. Höllerhansl</strong><br>Neben Schilcher auch steirische Weißweine als auch ein Blauer Zweigelt.</p>
<p>Wunderbarer Kulisse, die im Osten bis zur Riegersburg reicht, im Norden das Hochlandschgebiet näherrücken und gegen Südosten hin das slowenische Bacherngebirge erkennen lässt.<br><a href="http://www.weingut-hiden.at">www.weingut-hiden.at</a></p>
<p><strong>Restaurant Kaminstub’n</strong><br>Deutschlandsberg-Hollenegg, feine regionale Küche<br><a href="http://www.kaminstubn.at">www.kaminstubn.at</a></p>
<p><strong>Koschak Wirt &amp; Weinbauer</strong><br>Von Slow Food empfohlen, 20-Autominuten-Ausflug von Deutschlandsberg<br><a href="http://www.koschak.at">www.koschak.at</a></p>
<p><strong>Renommierte Schilcher-Produzenten sind unter anderem:</strong></p>
<p><strong>Weingut Langmann vlg. Lex</strong><br>Langegg 23<br>8511 St. Stefan ob Stainz<br><a href="http://www.l-l.at">www.l-l.at</a></p>
<p><strong>SchilcherweingutFriedrich</strong><br>Langegg 18<br>8511 St. Stefan ob Stainz<br><a href="http://www.friedrich-schilcher.at">www.friedrich-schilcher.at</a></p>
<p><strong>Wein &amp; Sekt Manufaktur Strohmeier</strong><br>Lestein 148<br>8511 St. Stefan ob Stainz<br><a href="http://www.strohmeier.at">www.strohmeier.at</a></p>
<p><strong>Weingut Reiterer</strong><br>8551 Wies<br><a href="http://www.weingut-reiterer.com">www.weingut-reiterer.com</a></p>
<p><strong>Weingut Kuntner</strong><br>8544 St. Ulrich am Greith<br><a href="http://www.trinkgenuss.at">www.trinkgenuss.at</a></p>
<p><strong>Brennerei Weinkellerei Jöbstl</strong><br>Genießt hohes Renommee für ihre edlen Obstbrände.<br>8551 Wernersdorf bei Wies<br><a href="http://www.brennerei-joebstl.at">www.brennerei-joebstl.at</a></p>
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<h2>Wandern in der Steiermark</h2>
<p>Schon vor mehr als hundert Jahren war die Steiermark mit Wegen so gut erschlossen, dass Wandersleute tagelang in den Bergen unterwegs sein konnten. Zum Beispiel die Schladminger Tauern, wo der heutige Höhenweg noch immer auf die Spuren der einstigen Trails führt. Hunderte Bergseen und Wasserfälle säumen den auf bis zu 3.000 Meter Höhe führenden Weg.</p>
<figure id="attachment_2287" aria-describedby="caption-attachment-2287" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2287" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm-1024x702.jpg" alt="Blick auf das Dachsteinmassiv / von der Reiteralm bei Schladming Steiermark © Österreich Werbung, Fotograf: Lamm" width="750" height="514" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm-300x206.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm-768x527.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2287" class="wp-caption-text"><em>Blick auf das Dachsteinmassiv von der Reiteralm bei Schladming. Steiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Lamm</em></figcaption></figure>
<p>Insgesamt 14 Weitwanderwege bietet die Steiermark. Sie führen den Reisenden auf allen Höhenlagen und in allen Landschaftstypen durch das Land. Die Hohe Schule ist wohl das Erklimmen des Dachsteins im Nordwesten des Landes – er ist mit 2.995 Metern Höhe der höchste Punkt der Steiermark. Von dort sieht man hinüber zum Grimming mit seiner 1.600 Meter hohen, senkrechten Wand.</p>
<p><em>&nbsp;</em>Seit 2013 kann man am Dachstein mit einer sogenannten „Panorama Gondel“ auf den höchsten Berg der Steiermark schweben. Das Besondere daran: Die Gondel hat einen Balkon auf dem Dach der Kabine, der noch einmal für zehn Personen Platz bietet. Fahrtdauer: 5,5 Minuten. Fahrtgeschwindigkeit: 43&nbsp;km/h &#8211; dies entspricht 12m pro Sekunde.</p>
<p>Seit 2013 ist auch der Dachsteingletscher um eine Attraktion reicher. Eine Hängebrücke mit einer Aussicht über die höchsten Berggipfel Österreichs und freiem Blick auf die Felsen des Dachsteinmassivs in bis zu 400 Meter Tiefe. Für ganz Mutige gibt es die „Treppe ins Nichts“, eine Plattform aus Glas, die die Gäste über die Felsen „schweben“ lässt. 14 Stufen führen nach unten auf eine Glasplattform und wer sie betritt, steht direkt in den Felswänden des Dachsteins 500 Meter über dem Abgrund.</p>
<p><strong>Sonderfahrten zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang </strong></p>
<p>Seit mehr als 250 Millionen Jahren thront der Hohe Dachstein über dem Massiv, dem er seinen Namen gab. Nur an wenigen Tagen im Jahr kann kurze Zeit vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang das beeindruckende Farbenspiel der blauen Stunde am Dachsteingletscher beobachtet werden. Nähere Informationen unter:</p>
<p><a href="http://www.derdachstein.at">www.derdachstein.at</a></p>
<p>Die Region um den Dachstein ist nicht das einzige beeindruckende Wanderrevier der Steiermark. Bis in den Osten der Obersteiermark ziehen sich die hohen Gipfel, die so beeindruckende Namen wie Blumenberg, Stoderzinken, Hochschwab oder Rax tragen.</p>
<p>Wer mit Kindern unterwegs ist, kann zum Beispiel auf dem Märchenwanderweg den Rittisberg im Westen des Ramsauer Hochplateaus erkunden. Oder die Lehr- und Naturpfade am Ramsauer Sattelberg und beim Ödensee im Ausseerland.</p>
<p><strong>Obersteiermark: Wandern in den Eisenerzer Alpen und im Hochschwab</strong></p>
<p>Den höchsten Punkt der Eisenerzer Alpen, den <strong>Reichenstein</strong> (2165 m), erreicht man vom Präbichl aus in zweieinhalb Stunden. Eine leichte Wanderung führt erst durch Wälder und Bergwiesen und schließlich über die grasbewachsene Westseite des Bergkamms bis zum Gipfel. Wer nach dem Genießen des 360º- Panoramas wieder bei der Reichensteinhütte vorbeikommt, wird vielleicht erstaunt sein, hier eine für diese Höhenlage ungewöhnlich große und gut ausgestattete Hütte vorzufinden. Der Gast kann sich hier nicht nur einer reichhaltigen Speisekarte erfreuen, sondern auch in komfortablen Zimmern übernachten, um von hier aus weitere Touren, zum Beispiel eine Höhenwanderung über den Reichhals hinunter zum Krumpensee, zu unternehmen.</p>
<p>Den Reichenstein erreicht man auch über den Grete-Klinger-Steig, allerdings ist dieser mit Seilversicherungen ausgestattete Weg nur für Klettersteig-Freunde mit entsprechender Ausrüstung zu begehen. Ebenso wie der vor zwei Jahren eröffnete Klettersteig auf den Westgipfel des Pfaffensteins, der einigen Variantenreichtum bietet: vom fast senkrechten Einstieg über anspruchsvolle Gratkletterei bis zur hochalpinen Kamindurchschreitung, also alles, wonach das Herz der „Gämsen“ unter den Bergsteigern verlangt.</p>
<p>Ganz ohne Seil und Klettergurt lässt sich die <strong>Frauenmauerhöhle</strong> erkunden, deren Besonderheit darin liegt, dass sie das darüber liegende Bergmassiv auf 644 Metern vollständig durchquert. Die am Ende der Eiszeit entstandene Höhle, die zu den tiefsten in Österreich zählt, ist allerdings ein wahres Felslabyrinth – eine Führung ist nicht nur ratsam, sondern unbedingt notwendig. Die Höhlenführer erzählen schaurige Geschichten über Abenteuerlustige und Forscher, die sich hier in verhängnisvoll verirrt hatten. Skelette findet man allerdings keine, dafür Tropfsteine (Kopf einziehen!), Verbindungsgänge zu weiteren Höhlen und schließlich eine Eiskammer (warme Kleidung nicht vergessen!).</p>
<p>Am besten bei Tageslicht genießt man Eisenerz’ größten See, den <strong>Leopoldsteiner See</strong>. Noch besser bei Sonnenschein, denn der Bergsee verfügt im Hochsommer über Badeseequalitäten.</p>
<p>In direkter Nachbarschaft zu den Eisenerzer Alpen liegt das <strong>Hochschwab</strong>-Massiv. Diese Gebirgsgruppe fällt schon von Weitem durch seine Breite von beinahe 40 Kilometern und sein weitläufiges Kalkplateau auf. Wienern ist der Name des Gebirgsstocks schon deshalb vertraut, da die Zweite Wiener Hochquellwasserleitung aus einer Quelle im nördlichen Hochschwabgebiet gespeist wird.</p>
<p>Den Hochschwab kennenzulernen erfordert zwar etwas Zeit, der Einblick in seine vielfältige Flora und Fauna entschädigt aber für manch weiten Weg, den man zurückzulegen hat. Eine Überschreitung des Hochschwabs dauert zwei Tage, dementsprechend gut sollte man planen und den Wetterbericht studieren. Einer der vielen Überschreitungswege startet in Tragöss am <strong>Grünen See</strong> – hier bürgt schon der Name für die Trinkwasserqualität dieses Bergsees – und endet in Seewiesen, an der Hauptverbindung zwischen Aflenz und Mariazell.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2354/thumb_preview_8283af1b-4945-4250-9273-5f5a00659bd3.jpg" alt="Gruener See bei Tragoess / Hochschwab-Massiv / Steiermark" data-ab-color="rgb(55,114,182)" data-adaptive-background="1" width="839" height="660"></p>
<p class="license"><em>Grüner See bei Tragoess im Hochschwab-Massiv / Steiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp G.</em></p>
<p>Die Route durchquert alle Vegetationszonen des Gebirges, von Waldwegen, über Almwiesen mit Bergblumen wie Enzian, Aurikel, Knabenkraut, durch Latschenfelder, bis in das karstige Hochplateau des Massivs mit seinen bizarren Felsformationen. Wer dann nach acht Stunden Wanderung auf dem 2277 Meter hohen Gipfel ankommt, kann dort – sofern es die Witterung zulässt – die Füße ordentlich ausstrecken und entgegen allen alpinen Regeln auch noch warten, bis die Sonne untergeht. Denn: Das Nachtquartier, <strong>das Schiestlhaus</strong>, liegt auf leichtem Weg nur 20 Minuten unter dem Gipfel.</p>
<p><strong>Das Schiestlhaus: </strong><a href="http://www.schiestlhaus.at">www.schiestlhaus.at</a></p>
<p>Das 2005 neu erbaute <strong>Schiestlhaus</strong> ist eine architektonische Besonderheit – es ist das weltweit höchstgelegene Passivhaus (2154 m). Seine Energie wird aus Sonnenkollektoren, einer Photovoltaikanlage und inneren Wärmequellen (Personen- bzw. Kochwärme) gewonnen. Als Back-up bei Strom-Engpässen dient ein mit Pflanzenöl betriebenes Aggregat.</p>
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<h2>Pilgern in der Steiermark</h2>
<p>Jahr für Jahr pilgern rund eine Million Wallfahrer in den Norden der Steiermark nach Mariazell, dem größten Wallfahrtsort Mitteleuropas. Aus allen Himmelrichtungen führt ein gut ausgebautes Netz an Pilgerwegen, die als Weitwanderwege allesamt die Nummer 06 tragen, zum Ziel des Fußmarsches: der Magna Mater Austriae in Mariazell.</p>
<h3>Der Mariazeller Gründerweg</h3>
<p>Im Jahre 1157 sandte, so die Legende, der Abt des Benediktinerklosters St. Lambrecht einen Mönch in die Gegend von Mariazell, um dort die Seelsorge zu übernehmen. Als ihm nach Tagen am Ende seiner Kräfte ein riesiger Felsbrocken das Tal versperrte, holte er aus seinem Gepäck eine aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue und betete. Auf wundersame Weise teilte sich der Felsen. Aus Dankbarkeit errichtete er eine „Zelle“ für die Statue und begründete so den Wallfahrtsort Mariazell. Dem Weg des Mönches folgend, schlängelt sich heute der Mariazeller Gründerweg durch das Land und über den legendenumwobenen Hochschwab 182 Kilometer weit, die in acht Tagen zu je fünf bis elf Stunden Gehzeit zu bewältigen sind. Eine kürzere Variante startet in Aflenz, von wo man die Basilika Mariazell in zwei Tagen erreicht.</p>
<h3>Der Steirische Mariazeller Weg</h3>
<p>Er gilt als einer der bemerkenswertesten und mit 216 Kilometern längsten Pilgerwege Österreichs: der steirische Mariazeller Weg. Als Hauptroute des steirischen Pilgerwegesystems folgt man dem Weg von der Südweststeiermark über Graz in das Oststeirische Hügelland, um schließlich durch die Waldheimat und über die Hohe Veitsch nach neun ausgiebigen Pilgertagen ans Ziel Mariazell zu gelangen. Eine meditative Wanderung, die zum Großteil über Wald- und Wiesenwege leitet und nur wenige steinige Pfade im alpinen Bereich vorgibt.</p>
<figure id="attachment_2298" aria-describedby="caption-attachment-2298" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2298" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/2425_mariazeller_weg_murfaehre_weitersfeld_-1024x683.jpg" alt="Murfähre Weitersfeld © Steiermark Tourismus / Leo Himsl" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/2425_mariazeller_weg_murfaehre_weitersfeld_.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/2425_mariazeller_weg_murfaehre_weitersfeld_-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/2425_mariazeller_weg_murfaehre_weitersfeld_-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2298" class="wp-caption-text"><em>Mariazeller Weg, Murfähre Weitersfeld. © Steiermark Tourismus / Leo Himsl</em></figcaption></figure>
<p>Pilger aus der Oststeiermark können in Vorau, das als Pilgerzentrum mit dem einzigen noch aktiven Augustiner-Chorherrenstift der Steiermark bekannt ist, den Zubringerweg nehmen, der dann in den steirischen Mariazeller Weg einmündet.</p>
<p>Auf dieser Variante erwartet Pilger mit dem Teufelsstein eine besondere Begegnung: Sechs Meter hoch ist der sagenumwobene Turm aus aufgeschichteten Steinen – eine der Legenden besagt, dass ihn der gefallene Engel Luzifer unendlich hoch bauen wollte, um so wieder in den Himmel zu gelangen.</p>
<h3>Der Hemma-Pilgerweg</h3>
<p>Nicht alle Pilgerwege führen nach Mariazell. Der steirische Hemma-Pilgerweg führt Wallfahrtswillige ins kärntnerische Gurk, in dessen Domkrypta die heilige Hemma beigesetzt ist. Seinen Ausgangspunkt nimmt der Pilgerweg beim bereits im Jahr 1074 gegründeten und damit ältesten Stift der Steiermark in Admont. Es beherbergt die größte Klosterbibliothek der Welt und ein modernes Museum. Es werden barocke und aktuelle Architektur, Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, ein Naturhistorisches Museum, frühe Handschriften, Drucke und noch viel mehr gezeigt. Der sehr anspruchsvolle, siebentägige Pilgermarsch nach Gurk führt über 163 Kilometer vorbei an Natur- und Kulturschönheiten.</p>
<h3>Weststeirischer Jakobsweg</h3>
<p>Der Weg führt von Thal bei Graz vorbei bei der Hundertwasserkirche St. Barbara in Bärnbach und durch die Lipizzanerheimat bis nach Soboth. Von hier aus ist es eine Tagesetappe, bis die Wanderer im kärntnerischen Lavamünd ankommen.</p>
<p>Exakte Routenbeschreibungen und weitere Informationen:</p>
<p><a href="http://www.steiermark.com/pilgern">www.steiermark.com/pilgern</a></p>
<p><a href="http://www.pilgern.info">www.pilgern.info</a></p>
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<h2>Sehenswerte Höhlen und Schluchten</h2>
<p><strong>Die Palfauer Wasserlochklamm</strong></p>
<p>Enge Schluchten, steinige Hohlbecken und fünf Wasserfälle mit einer gemeinsamen Höhe von 152 Metern machen die Palfauer Wasserlochklamm mitten im Gesäuse zu einem Naturschauspiel. Inmitten einer steilen und äußerst schwer zugänglichen Felswand am Südhang des Hochkars befindet sich eine mächtige Quellhöhle, die größte wasserführende Höhle in der gesamten Steiermark. Durch die 900 Meter lange romantische Klamm führt eine auch mit Kindern leicht begehbare Steiganlage mit Holztreppen und Holzbrücken. In die Palfauer Wasserlochklamm gelangt man über eine spektakuläre Stahlseilhängebrücke, die sich in 20 Meter Höhe 65 Meter über die Salza spannt. Zwei Stunden dauert die Reise durch diese Welt des Wassers.</p>
<p><a href="http://www.wasserloch.at">www.wasserloch.at</a></p>
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<p><strong>Bärenschützklamm bei Mixnitz</strong></p>
<p>Erst durch eine gewaltige Pionierleistung des Grazer Alpenclubs wurde eine der schönsten Felsenklammen Österreichs erschlossen: Die Bärenschützklamm bei Mixnitz im Grazer Bergland ist seit 1978 Naturdenkmal. Die Kalkwände der Klamm zeugen von mehr als 400 Millionen Jahren geologischer Vergangenheit.</p>
<p>Der oft nur wenige Armlängen breite Spalt zwischen den 200 bis 300 Meter hohen Felswänden wurde mit Leitern und Brücken für Familien begehbar gemacht. Oberhalb, unterhalb, links und rechts der Wanderer tost das Nass in ungezählten Wasserfällen zu Tal. Nach gut zweieinhalb Stunden erreicht man den Teichalmsee, der in Europas größtem zusammenhängenden Almengebiet liegt.</p>
<p>Infos zu Wanderungen in der Klamm: <a href="http://www.baerenschuetzklamm.at">www.baerenschuetzklamm.at</a></p>
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<p><strong>Die Raabklamm: die längste Schlucht Österreichs</strong></p>
<p>Die Raabklamm ist mit 17&nbsp;km die längste zusammenhängende Klamm Österreichs. Während der südliche Teil der Klamm durch seine düstere, märchenhafte Atmosphäre besticht, verleihen die bizarren Felsformationen des nördlichen Kalkteils der Klamm einen wildromantischen Charakter. Entlang schroffer Felswände kann dieses Naturschauspiel auf gesicherten Wegen und Stegen erwandert werden (Info: <a href="http://www.raabklamm.at">www.raabklamm.at</a>).</p>
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<p><strong>Die Grasslhöhle</strong></p>
<p>Die Grasslhöhle bei Weiz gilt als älteste Schauhöhle Österreichs und fasziniert ihre Besucher mit Tropfsteinen und einer Entstehungsgeschichte, die vor 360 Mio. Jahren begann. Das Katerloch, ebenfalls bei Weiz, gilt als die tropfsteinreichste Schauhöhle Österreichs und die Lurgrotte (zwei Zugänge; bei Peggau und Semriach) gilt als die größte aktive Wasserhöhle der Alpenrepublik – alle drei bilden das Tor zu einem unterirdischen Kosmos.</p>
<p>Info:</p>
<p><a href="http://www.grasslhoehle.at">www.grasslhoehle.at</a></p>
<p><a href="http://www.katerloch.at">www.katerloch.at</a></p>
<p><a href="http://www.lurgrotte.com">www.lurgrotte.com</a></p>
<p>Weitere Tipps, Routenbeschreibungen und weitere Informationen:</p>
<p><a href="http://www.steiermark.com/wasserwege">www.steiermark.com/wasserwege</a></p>
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<h2>Die steirischen Thermen</h2>
<p>Der geografische Thermenschwerpunkt liegt mit sechs Thermen 65&nbsp;km südöstlich der steirischen Landeshauptstadt Graz. Hier fand auch das steirische Thermengeschehen seinen Anfang. Im Sommer 1972 begab man sich auf Basis eines geologischen Gutachtens in der Gegend von Loipersdorf auf die Suche nach Erdöl und wurde prompt enttäuscht: In einer Tiefe von 1.100 Metern stieß man statt auf das erhoffte Schwarze Gold „lediglich“ auf heißes Wasser. Die Regionsverantwortlichen bewiesen jedoch das richtige Gespür; die ersten Badeversuche in der heißen mineralhaltigen Quelle (Natrium-Chlorid-Hydrogenkarbonat) überzeugten, und dem Ausbau der ersten Therme stand nichts mehr im Wege.</p>
<p>Mittlerweile bilden sechs Thermen innerhalb von nur 90&nbsp;km das größte Wohlfühlgebiet Europas. Ergänzt werden die sprudelnden Sechs zwischen Bad Waltersdorf und Bad Radkersburg durch zwei weitere Themen in der Südweststeiermark und eine inmitten der obersteirischen Bergwelt.</p>
<p>Bad Gleichenberg wurde übrigens schon vor 180 Jahren als Kurort entdeckt. Schon 1882 hatte der Arzt Ignaz Werle eine Abhandlung über die die Heilkraft der Gleichenberger Quellen verfasst. Diese bewog im Jahr 1834 den Reichsgrafen Constantin von Wickenburg dazu, in den Südosten der Steiermark zu reisen und sich selbst ein Bild davon zu machen. Er kam – und blieb (weitere Infos: <a href="http://www.bad-gleichenberg.at">www.bad-gleichenberg.at</a>).</p>
<p>Die Therme Loipersdorf (größte Therme der Steiermark) hat sich im Zentrum der oststeirischen Hügellandschaften zu einer touristisch außergewöhnlichen Destination entwickelt. Der südlichste Thermenort der Steiermark, Bad Radkersburg, birgt einige der heilkräftigsten Quellen Österreichs. Die jüngsten Thermenprojekte finden sich im Norden der Steiermark. Die Aqualux Therme in Fohnsdorf lockt mit Kinderbereich und Relax-Lounge.</p>
<figure id="attachment_2299" aria-describedby="caption-attachment-2299" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2299" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3468_c_therme_loipersdorf-1024x683.jpg" alt="© Therme Loipersdorf " width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3468_c_therme_loipersdorf.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3468_c_therme_loipersdorf-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3468_c_therme_loipersdorf-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2299" class="wp-caption-text"><em>© Therme Loipersdorf</em></figcaption></figure>
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<h2>Kulturevents und Festivals</h2>
<h3>steirischer Herbst</h3>
<p><strong>Die „Ortstafel“ mit der Aufschrift Steiermark empfängt Reisende in 25 Sprachen. Ein Zeichen der Weltläufigkeit, das auch für den Geist des steirischen herbstes steht.</strong></p>
<p>Als eine Gruppe Maler, Architekten und Fotografen Ende der 1950er Jahre in einem Gründerzeitcafé eine Ausstellungshalle errichten wollte, stieß das zuerst einmal auf Ablehnung. 1960 war es dann aber so weit. Das Forum Stadtpark war ursprünglich eine Plattform für Kunst, Architektur, Film, Fotografie und Musik. Daraus ging 1968 das Avantgardefestival steirischer herbst hervor. So grenzen- und genreübergreifend wie das Festival, so nomadisch ist auch sein Zentrum, das jedes Jahr an einem anderen Ort aufgeschlagen wird. Kaffeehaus, Club, Lounge, Informationsstelle, Akademie, Casino und Konzertraum sind Hauptbühnen eines Festivals, das in sein Programm Musik, Performance, Tanz, Theater, Literatur, Architektur, Neue Medien und Theorie integriert.</p>
<p><a href="http://www.steirischerherbst.at">www.steirischerherbst.at</a></p>
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<h3>La Strada in Graz</h3>
<p><strong>Beitrag zur Überwindung von Barrieren: Jeden Sommer, Anfang August, wird Graz beim Festival für Straßen- und Figurentheater zur Bühne.</strong></p>
<p>Da staunten die Wartenden an der S-Bahn-Station nicht schlecht, als ihnen eine professionelle Abschiedsagentur ein glanzvolles Bahnhofszeremoniell bereitete, auf Wunsch romantisch oder mannhaft, inklusive Tränen und winkenden Taschentüchern. Es ist dies eine der Kunstaktionen eines Festivals, das bewusst ungewohnte Orte der Stadt Graz und einiger steirischer Gemeinden zu Spielstätten erklärt. Straßentheater, Akrobatik, Pantomime, Figuren- und Maskentheater, Kindertheater, Tanz und Clownerie schaffen alljährlich für eineinhalb Wochen Raum für Begegnungen zwischen Publikum und Künstlern aus ganz Europa, aber auch zwischen den Einwohnern aus verschiedenen Vierteln der Stadt. La Strada ermöglicht die Erkundung der Stadt und ihrer Bewohner und sucht die Begegnung über Grenzen hinweg. Damit ist das Festival längst ein Fixpunkt im Kulturleben der Stadt Graz.</p>
<p><a href="http://www.lastrada.at">www.lastrada.at</a></p>
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<h3>springfestival in Graz<strong><br></strong></h3>
<p><strong>Elektronische Musik ist das Wichtigste, was es auf Erden gibt. Das jedenfalls behauptet jedes Jahr für ein langes Juniwochenende das Grazer springfestival, Österreichs größtes Festival für junge elektronische Musik.</strong></p>
<p>Internationale Elektronik-Top-Acts, Superstar-DJs, Visual Artists und Clubkultur-Pioniere treffen auf lokale Hoffnungsträger, Nachwuchs-DJs und Underground-Helden. Mit diesem Mix und dem bunt die Genres durchmessenden Programm wagt das springfestival alljährlich den Spagat zwischen Massenkompatibilität und Avantgarde. Und erklärt sämtliche nennenswerte Locations der Stadt zur Party-Zone. So steht etwa die Postgarage, einer der angesagtesten Clubs der Stadt, ganz im Zeichen der Electronic Beats, ebenso wie das Rondell des Parkhouse, einer lauschig-chilligen Location im Grazer Stadtpark. Auch das altehrwürdige Thalia dient dem Festival als Spielstätte, und zu guter Letzt steigen am City Beach Graz – mit Blick auf Murinsel, Kunsthaus und Franziskanerkirche – alle wesentlichen Open-Air-Acts des Festivals.</p>
<p><a href="http://www.springfestival.at">www.springfestival.at</a></p>
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<h2>Adventmärkte und Weihnachtliches</h2>
<p><strong>Mariazeller Advent </strong></p>
<p>Mariazell gilt mit seiner Basilika als der wichtigste Wallfahrtsort Mitteleuropas – das 850-Jahr-Bestehen wurde 2007 sogar mit Papst Benedikt X VI gefeiert. Über 50 Veranstaltungen des Mariazeller Advents an den vier Advent-Wochenenden (Fr-So) und am 8. Dez. bieten Konzerte, Lesungen, die morgendliche Rorate, die Adventbastelstube für Kinder&#8230; Adventsingen, Märchentheater, regionale Chöre und Musikgruppen, romantische Adventspaziergänge, Fackelwanderungen, Krippenpfad und vieles mehr bringen den Gästen das große Fest näher.</p>
<p><a href="http://www.mariazeller-advent.at">www.mariazeller-advent.at</a></p>
<figure id="attachment_2331" aria-describedby="caption-attachment-2331" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2331" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4056-1024x682.jpg" alt="Mariazeller Advent" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4056.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4056-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4056-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2331" class="wp-caption-text"><em>Mariazeller Advent. © Mariazeller Land GmbH / www.mariazellerland-blog.at</em></figcaption></figure>
<hr>
<p><strong>Grazer Advent&nbsp; </strong></p>
<p>8 duftende Adventmärkte in der Landeshauptstadt Graz, geschnitzte Eiskrippe aus 50 t Eis, weihnachtlicher Lichterglanz, Adventstadtspaziergänge, leuchtender Adventkalender am Rathaus, zahlreiche Adventkonzerte, das Büro für Weihnachtslieder und vieles mehr – das ist Graz in der Vorweihnachtszeit. Zahlreiche Adventpackages.</p>
<p><a href="http://www.graztourismus.at"> www.graztourismus.at</a></p>
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<p><strong>Weitere gute Adventadressen&nbsp; </strong></p>
<p><strong>Bad Gleichenberger Advent: Advent, sou wia ́s früaher wor. </strong></p>
<p>Bad Gleichenberg bietet an den Adventwochenenden einen Advent ohne Glitzer, ohne Plastik, ohne Alkohol. Die elektrische Beleuchtung wird abgeschaltet. Ausschließlich natürliche Lichtquellen sorgen für Licht und Wärme.</p>
<p><a href="http://www.bad-gleichenberg.at">www.bad-gleichenberg.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Advent auf der Pürgg</strong></p>
<p>Der kleine romantische autofreie Ort Pürgg im Ennstal – in der Literatur auch „das steirische Kripperl“ genannt &#8211; öffnet an zwei Adventwochenenden die Türen der Privathäuser und lädt in diesem privat-persönlichen Rahmen zum Zuschauen beim Filzen, Schnitzen, Basteln und Handarbeiten ein. Im Ort selbst sorgen offene Feuerstellen, die mit Kerzen beleuchteten Fenster und die stimmungsvolle Bläsermusikuntermalung für eine Stimmung. Darüber hinaus werden Führungen in der freskenreichen romanischen Johanniskapelle aus dem 11. Jhdt. angeboten.</p>
<p><a href="http://www.stainach-puergg.gv.at/advent-auf-der-puergg_contents-34"><span style="color: #0000ff;">Weitere Infos</span></a></p>
<hr>
<p><strong>Advent in Stübing&nbsp; </strong></p>
<p>„Tannengraß und Lebzeltstern“ so nennt sich das Adventwochenende im Freilichtmuseum Stübing, in dem es Anfang Dezember ganz traditionell und besinnlich zugeht: alte Weihnachtslieder und –erzählungen bei knisterndem Feuer in der Rauchstube, Basteln von Christbaumschmuck, Verzieren der Lebzeltsterne, Spinnen, Klöppeln und traditionelle Leckerbissen stimmen auf Weihnachten ein. Man spaziert zwischen den Jahrhunderte alten Bauernhöfen herum – und wird wieder Kind.</p>
<p><a href="http://www.stuebing.at">www.stuebing.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Schladminger Bergweihnacht </strong></p>
<p>Im Zentrum der ehemaligen Bergwerksstadt Schladming verzaubern an den Adventwochenenden (Fr-So) 1000 Weihnachtskugeln und Sterne den Adventmarkt mit seinen Ennstaler Spezialitäten, sowie der traditionelle Handwerkskunst bei den Adventständen. Im Mittelpunkt stehen die lebensgroße begehbare Krippe, Maria und Josef, gekleidet in Schladminger Loden.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bergweihnacht.at">www.bergweihnacht.at</a></li>
<li><a href="http://www.schladming.at">www.schladming.at</a></li>
</ul>
<hr>
<p><strong>Joglland Advent in Vorau </strong></p>
<p>An zwei Adventwochenenden findet in Vorau der Joglland – Advent statt. Hier werden bäuerliches Kunsthandwerk dargeboten, altes oststeirisches Brauchtum gelebt, bodenständige regionale Rezepte verkocht und verkostet und eine für die Region authentische Weihnachtskultur, basierend auf der langen landwirtschaftlichen Tradition der Region, erlebbar gemacht. Dies alles im Angesicht des Augustiner Chorherrenstiftes Vorau, des einzigen noch aktiven Chorherrenstiftes der Steiermark, welches in das Programm des Advent mit eingebunden wird. Zu jeder vollen Stunde gibt es vorweihnachtliche Gesangs- und Musikbeiträge, die sowohl in und um die Marktkirche, im mit einbezogenen Rathaus, aber auch bei angrenzenden Betrieben dargeboten werden.</p>
<p><a href="http://www.joglland-waldheimat.at">www.joglland-waldheimat.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Farracher Advent </strong></p>
<p>im Schloss Farrach bei Knittelfeld stimmen rund um das 8.-Dez.-Wochenende regionale Musikensembles und Chöre sowie Kunsthandwerker aus ganz Österreich mit ihrer Handwerkskunst auf Weihnachten ein.</p>
<p><a href="http://www.schlossfarrach.at">www.schlossfarrach.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Stiller Advent im Vulkanland Straden&nbsp; </strong></p>
<p>Straden setzt ein Zeichen der Besinnung – der Markt mit seinen zwei Kirchtürmen am Stradner Kogel ist tannengrün erleuchtet und von weitem sichtbar. Es läutet alljährlich den Stillen Advent ein &#8211; ohne großen Zirkus, aber doch mit dem Bestreben, bewussten Menschen ein Stück Besinnung urückzugeben. Entkoppelt von der Hektik der Einkaufsstraßen streben die Gemeinden einen sichtbaren Gegenpol zur Glitzerwelt an.</p>
<p><a href="http://www.vulkanland.at">www.vulkanland.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Bratapfelzauber im ApfelLand </strong></p>
<p>Im Zentrum des steirischen Apfels beginnt der Advent Ende November am Hauptplatz von Anger. Ab diesem Zeitpunkt ist die diesjährige Bratapfelzaubersaison im ApfelLand eröffnet. Verschieden zubereitete Bratäpfel, Bratapfelmarmelade, Bratapfellikör, Bratapfelmehlspeisen etc. können in der Adventzeit bei den Gastro- und Selbstvermarktungsbetrieben genossen werden.</p>
<p><a href="http://www.apfelland.info"><span style="color: #0000ff;">www.apfelland.info</span></a></p>
<figure id="attachment_2330" aria-describedby="caption-attachment-2330" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2330" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4396-1024x683.jpg" alt="Bratäpfel im Steirischen Advent, Adventmarkt in Semriach" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4396.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4396-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4396-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2330" class="wp-caption-text"><em>Bratäpfel im Steirischen Advent, Adventmarkt in Semriach.© Steiermark Tourismus / ikarus.cc</em></figcaption></figure>
<hr>
<p><strong>Christtagsfreudewanderung in Peter Roseggers Waldheimat&nbsp; </strong></p>
<p>Die Gegend rund ums Alpl in der nordöstlichen Steiermark wird nach Peter Rosegger, dem großen Sohn und Schriftsteller der Gegend, Roseggers Waldheimat genannt. Angeregt durch Roseggers Erzählung „Als ich Christtagsfreude holen ging“ macht man sich alljährlich stets am letzten Sonntagnachmittag vor dem Heiligen Abend auf dessen Spuren.</p>
<p>Die Wanderer werden um ca. 14. Uhr mit Bussen von Langenwang zur Waldschule gefahren und gehen von dort hinauf zum Geburtshaus. Mit Waisenblasen und einer kurzen Roseggererzählung stimmt man sich auf die Wanderung ein, die bei Anbruch der Dämmerung mit Fackeln durchgeführt wird. Den Fackelzug führt nun eine „Peter-Roseggerfigur“ als Waldbauernbub in der Person eines Buben an. Ein Bläserquintett des örtlichen Musikvereins sorgt für musikalische Umrahmung. An die 1000 bis 1200 Leute nehmen alljährlich an der Christmettenwanderung teil. Wie der „Christmettenweg“ ist auch die „Christtagsfreudewanderung“ dem Roseggergedächtnis gewidmet. Der vorangehende „Waldbauernbub“ wird mit dem kindlichen Rosegger identifiziert und ist ein Verweis auf die weithin bekannten Waldheimaterzählungen Roseggers.</p>
<p><a href="http://www.hochsteiermark.at">www.hochsteiermark.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Weihnachtsspaziergang bei Lipizzanern&nbsp; </strong></p>
<p>Die Weststeiermark mit dem Gestüt Piber ist Heimat und Kinderstube der Lipizzaner, bevor diese in der Spanischen Hofreitschule in Wien in der Tradition der „Hohen Schule“ ihre Reitkunst zeigen. Nach dem Advent in der Kirche zu Piber findet alljährlich am 24. Dezember der Weihnachtsspaziergang speziell für Kinder statt &#8211; damit kann die Wartezeit bis zum Christkind im Gestüt verkürzt werden&#8230;</p>
<p><a href="http://www.piber.com">www.piber.com</a></p>
<p>Viele weitere Märkte finden zwischen Pöllau, Deutschlandsberg, Fürstenfeld und Grundlsee statt: siehe <a href="http://www.steiermark.com/advent">www.steiermark.com/advent</a></p>
<hr>
<h2>Steirisches Brauchtum im Jahreslauf</h2>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>JÄNNER</strong></span></p>
<p><strong>6. Jänner – DREIKÖNIG (Epiphanie – Fest der Erscheinung des Herrn)</strong></p>
<p>Die DREIKÖNIGSNACHT (5. auf 6. Jänner) ist die letzte der vier Raunächte. Im Ennstal kommen an diesem Tag die „Perchtln” und überprüfen, ob der Haushalt wohl sauber geführt wird.</p>
<p>Ennstal: GLÖCKLERLAUF (Glöckler tragen auf den Schultern große, von innen beleuchtete Kappen, z.&nbsp;T. mit Darstellungen biblischer Szenen). Der Brauch stammt aus dem ausklingenden 19. Jh. und kam aus dem Oberösterreichischen Salzkammergut in die Steiermark.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><span style="text-decoration: underline;"><strong>FEBRUAR/MÄRZ</strong></span></p>
<p><strong>Faschingssonntag bis Faschingsdienstag</strong></p>
<p>Maskenumzüge im gesamten Land.</p>
<p>Viele Zuschauer erleben alljährlich den Ausseer-Fasching: Am Sonntagabend werden in den Gaststätten „Faschingsbriefe” in gereimter Form verlesen oder gesungen; Vorkommnisse im Ort sowie „Schandtaten” einzelner Personen kommen dabei zur Sprache und sorgen für Erheiterung. Am Montag sind die „Trommelweiber” unterwegs; der Faschingsdienstag gehört den „Flinserln”. In ihren mit Stoffapplikationen und Silberflitter bestickten Gewändern, oft Familienerbstücke, ziehen sie von einer Streichmusik angeführt durch den Ort. Die „Zacherln” bahnen mit ihren Stöcken, an denen Schweinsblasen befestigt sind, dem Zug einen Weg durch die Zuschauermengen. Aus ihrem Nusssack werfen die Flinserl den Kindern Nüsse zu. Der Faschingsdienstag ist die eigentliche Fastnacht.</p>
<p>Bekannt ist auch das <strong>Murauer Faschingrennen</strong>. Maskierte (Wegauskehrer, Heangreifer, Schmied, Bär, Schellfasching, Glockfasching etc.) bewegen sich im Dauerlauf von Haus zu Haus. Jedem Hausbesitzer wird das &#8222;Fasching-Ross&#8220; – dargestellt durch eine Maskengruppe – verkauft.</p>
<p><strong>Aschermittwoch</strong></p>
<p>Der Aschermittwoch steht am Beginn der 40-tägigen Fastenzeit (eigentlich 46 Tage, an den Sonntagen darf aber nicht gefastet werden). In der Kirche zeichnet der Priester den Gläubigen das Aschenkreuz als Zeichen der Vergänglichkeit auf die Stirn (Asche aus verbrannten gesegneten Palmzweigen des Vorjahres).</p>
<p><strong>19. März – JOSEFITAG</strong></p>
<p>Josef aus dem Geschlecht Davids war als Zimmermann in Nazaret tätig und wurde als Verlobter Marias zum Nährvater von Jesus. Josef ist auch Landespatron der Steiermark, Kärntens und Tirols. Ebenso ist er seit 1870 Patron der katholischen Kirche.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><span style="text-decoration: underline;"><strong>MÄRZ/APRIL</strong></span></p>
<p><strong>Karwoche</strong></p>
<p>Die Karwoche ist das Ende der Fastenzeit und der Beginn der österlichen Zeit. Die Karwoche beginnt am Palmsonntag und endet am Karsamstag.</p>
<p><strong>Palmsonntag:</strong></p>
<p>Erinnerung an den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem. Symbol: Palmbuschen in verschiedenen Gestaltungsvarianten; in der Messe wird erstmals die Passion gelesen. In der Steiermark werden am Palmsonntag statt der Palmwedel Weiden mit Palmkätzchen geweiht. Die Bezeichnung der Palmbuschen ist regional verschieden – vom Palmbesen über Palmbuschen bis Palmschüppel.</p>
<p><strong>Gründonnerstag:</strong></p>
<p>Früher Antlasstag (=Entlassung aus der Kirchenstrafe). Heute werden an diesem Tag verschiedene Grünbräuche zelebriert – auch beim Essen, etwa von Spinat mit Spiegelei. In der Kirche: Das Allerheiligste wird ausgesetzt; Glockenschweigen bis zur Auferstehung – Ratschen riefen früher zu den Betzeiten; heute ziehen Ratschergruppen Sprüchlein sagend von Haus zu Haus und erhalten kleine Gaben.</p>
<p>Im traditionellen Gründonnerstagsgottesdienst wird an das biblische Ereignis der Fußwaschung erinnert. So wäscht Jesus als Zeichen seiner Dienstbarkeit den Jüngeren die Füße. In Mariazell erfolgt im Anschluss an diese Gründonnerstag-Abendmesse mit der Fußwaschung das Apostelessen.</p>
<p><strong>Karfreitag:</strong></p>
<p>Gedenken an Kreuzigung und Grablegung Christi; Kreuzesanbetung; Aufstellen des hl. Grabes. An diesem Tag sind die Kirchenglocken stumm, nachdem sie sich am Gründonnerstag verabschiedet haben und nach Rom „geflogen“ sind. Erst zum Gloria der Karsamstagsmesse sind sie wieder zu hören. Ein schöner Brauch an diesem Tag ist wie bereits oben erwähnt das Ratschen. So bauen Kinder Hammer-, Kasten- oder Flügelratschen und geben anstelle des Glockengeläuts die Gebetszeiten an und sagen dazu Sprüche auf.</p>
<p><strong>Karsamstag:</strong></p>
<p>Am frühen Morgen Feuersegen; Weihfeuerträger bringen das gesegnete Feuer in die Häuser; erhalten kleine Gaben (Geldspenden, Ostereier). In der Osternachtfeier ertönen zum Gloria Glocken und Orgel erstmals wieder; „Weihfleischessen“ in den Familien; Ende der Fastenzeit. Osterfeuer werden an den Hängen angezündet.</p>
<p><strong>Ostersonntag</strong></p>
<p>Bis Mitte des 16. Jh. wurde Ostern vielerorts als Jahresanfangstermin gesehen und war neben den christlichen Glaubensvorstellungen mit zahlreichen Frühlingsbräuchen verbunden.</p>
<p>Osterei: das Symbol des Festes; das klassische Ei ist das rote; (Rot gilt als Farbe der Freude, des Lebens, des Triumphes). Mittlerweile gibt es Ostereier mit verschiedensten z.&nbsp;T. kunstvollen Verzierungen; das Ei wird zum Sammelobjekt. An diesem Tag findet das „Maschta-Singen“ (=Marter- bzw. Leiden-Christi-Singen) in den Gemeinden Mooskirchen und Hitzendorf in der Weststeiermark statt: Dabei pilgert eine Bußprozession zur Kirche mit geschmücktem Vortragskreuz; Buß- und Osterlieder werden gesungen; die Texte und Melodien reichen bis ins Mittelalter (1348/49). Die Prozession selbst stammt aus der Zeit des ersten Auftretens der Pest.</p>
<p>Mit dem Ostersonntag ist auch die Fastenzeit vorbei und damit auch wieder das Tanzen erlaubt. So finden in der ganzen Steiermark Ostertanz-Feste statt.</p>
<p><strong>Ostermontag</strong></p>
<p>Am Ostersonntag stehen die Ereignisse rund um die Auferstehung von Jesus im Mittelpunkt. Er ist der letzte Feiertag in der Osterzeit. Der Osterspaziergang an diesem Tag soll an den Gang der Jünger von Jesus nach Emmaus, einem Ort nordwestlich von Jerusalem erinnern. Emmausgänge gibt es auch in der Steiermark, so beispielsweise im weststeirischen Wernersdorf.</p>
<p><strong>Symbole des Osterfestkreises</strong></p>
<p><strong>Kalvarienberge</strong></p>
<p>Die Kasmandln (so werden sie im oberen Ennstal bezeichnet) sind geisterhafte Wesen, die in den leeren Hochalmen einziehen und am Martini-Vorabend zu den Menschen in die Häuser kommen. Im Mittleren Ennstal werden die Kasamandl als &#8222;Almraunzl&#8220; bezeichnet, während sie im Mur- und Mürztal &#8222;Hüttenwaberl&#8220; oder &#8222;Winterschwoagerin&#8220; heißen.</p>
<p>Der rheinländische Brauch des Laternenfestes kam ebenso vor einigen Jahren in die Steiermark und wird hauptsächlich in Kindergärten mit Liedern und einem Lichterumzug begangen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>&nbsp;DEZEMBER</strong></span></p>
<ol>
<li><strong> Adventsonntag</strong></li>
</ol>
<p>Am 1. Adventsonntag wird das erste Licht am Adventkranz angezündet. Der Adventkranz ist ein sehr junger Brauch, ursprünglich evangelischer Herkunft. Er kam aus Norddeutschland über Jugendbewegungen und evangelischen Gemeinden Ende der 1920er Jahre nach Österreich. Doch erst nach 1945 hat er sich über Kindergärten, Schulen und Kirchen als vorweihnachtliche Dekoration im privaten Haushalt weitläufig etabliert.<strong><br></strong></p>
<ol start="4">
<li><strong> Dezember – HL. BARBARA</strong></li>
</ol>
<p>Der Festtag der Hl. Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, wird vor allem in den Bergbauorten gefeiert. In den ost- und weststeirischen Braunkohlerevieren gibt es ein Barbara-Amt in der Kirche mit anschließender Feier in einem Gasthof.</p>
<p>In den obersteirischen Revieren um den Erzberg gibt es Aufführungen von Knappentänzen („Schwert- oder Reiftänze”). An der Montanuniversität Leoben ist der Barbaratag der Haupttermin für Anfang und Ende des Studiums. Studenten müssen als eine Art Aufnahmeritual den Sprung über das Bergleder, den Ledersprung, absolvieren. Die graduierten Diplomingenieure hingegen begeben sich im schwarzen Bergkittel zum Brunnen am Leobener Hauptplatz, wo sie die steinerne Brunnenfigur des Bergmannes zum Abschied küssen.</p>
<ol start="6">
<li><strong> Dezember: Hl. Nikolaus</strong></li>
</ol>
<p>Der Gaben bringende Nikolaus kommt schon am Vorabend (5. Dezember) –manchmal begleitet vom Krampus – zu den Kindern in die Häuser; vielerorts tritt der „Nikolo” nicht persönlich auf, sondern legt seine Gaben in bereitgestellte Gefäße. Bis zur Einführung des Christbaumes war „Nikolaus” das eigentliche Bescherungsfest für die Kinder. In vielen Orten gibt es am 5. Dezember „Krampustreiben”, ähnlich den Salzburger Vorbildern, wo vielfach besonders kostbare Holzmasken verwendet werden. Die Entwicklung hin zu prächtigen Masken erfolgte hauptsächlich erst in den letzten Jahrzehnten. Früher trat der Krampus ausschließlich in Begleitung des Nikolaus auf.</p>
<p><strong>Krippen</strong></p>
<p>In der Steiermark sind zwei Grundtypen zu sehen: orientalische (Geburtsszene in Ruine, Palmen) und regionale Krippen (mit Bauernhäusern und dazugehörigem Alltagsleben).Die Krippen in Kirchen sind im Vergleich zu den Privatkrippen meist wesentlich größere Ausführungen. Krippen gibt es in unterschiedlichen Varianten und Materialien zu kaufen. Es gibt auch Bastelanleitungen für den Selbstbau. Das Salzkammergut ist bekannt für besonders umfangreiche Krippen. Krippenschnitzer waren hauptsächlich die Bergknappen um den steirischen Erzberg und den Ausseer Salzberg. In Eisenerz ist für Interessierte eine Krippenschau eingerichtet.</p>
<p><strong>Hl. Abend bis Neujahr</strong></p>
<p>Die Adventzeit war früher eine strenge Fastenzeit, die erst mit der Christmette zu Ende ging. Das Festessen nach der Mette fiel daher besonders reichlich und fett aus. Der Christtag war ein reiner Familienfesttag. Der Stefanitag galt als Besuchstag. Es war auch der Tag, an dem die Pferde beim Stefaniritt bewegt wurden. In der nördlichen Weststeiermark vor allem werden Stefani-Ritte veranstaltet.</p>
<p><strong>Jahreswechsel</strong></p>
<p><strong>Frisch und G`Sund Schlagen </strong>ist in der Steiermark und darüber hinaus verbreitet: Kinder streichen Erwachsene mit Birkenruten und sagen Sprüche mit Wünschen für gute Gesundheit im neuen Jahr auf. Als Gegenleistung gab es früher Nüsse, Äpfel oder Kletzen, später aber auch kleine Geldspenden.</p>
<p>Weitere Brauchtumsinformationen: <a href="http://www.volkskultur.steiermark.at">www.volkskultur.steiermark.at</a></p>
<hr>
<h2>Historisch Interessantes &#8211; die Geschichte der Steiermark</h2>
<p>2004</p>
<p>Seit dem 1. Mai und den neuen Mitgliedstaaten der EU rückt die Steiermark von einer geographischen Randlage (wieder) in die Mitte Europas.</p>
<p>1999</p>
<p>Die Altstadt Graz wird von derUNESCO zum Welterbe ernannt.</p>
<p>1919</p>
<p>Nach dem 1. Weltkrieg verliert die Steiermark 1/3 ihrer Landesfläche, die sogenannte Untersteiermark wird dem neu gegründeten SHS StaatJugoslawien angegliedert. Durch den Zerfall desHabsburgerreiches gerät die Steiermark, einst das</p>
<p>„Tor zum Südosten”, in eine Randlage.</p>
<p>1854</p>
<p>Bau der Südbahnstrecke über den Semmering (die 1.Hochgebirgsbahn der Welt, CarlRitter von Ghega). Die Bahnstrecke gehört zum UNESCO Welterbe.</p>
<p>19. JH.</p>
<p>Rege Bautätigkeit im Land undin Graz (TechnischeUniversität, Opernhaus, Karl-Franzens-Universität,Bahnhof, Landeskrankenhaus). Bedeutende Wissenschafter und Künstler siedeln sich an. In der ersten Hälfte des Jahrhunderts setzt Erzherzog Johannvon Österreich entscheidende und nachhaltige Impulse zur Entwicklung von Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft in der Steiermark.</p>
<p>1797 –1800</p>
<p>verwüstet Napoleon in den Koalitionskriegen die Obersteiermark. Die Einnahme von Graz jedoch gelingt nicht, der 3-</p>
<p>wöchigen Belagerung halten die Grazer tapfer stand. Jedoch fordert Napoleon die Schleifung der Burganlage auf dem Schlossberg, der Uhrturm, das Wahrzeichen der Landeshauptstadt, wird von den Bürgern freigekauft und bleibt</p>
<p>erhalten.</p>
<p>1619</p>
<p>Der Habsburger Herzog Ferdinand wird Kaiser des deutschen Reichs, mit ihm übersiedelt auch der gesamte Hof nach Wien. Graz verliert seineBedeutung als Residenzstadt.</p>
<p>1564</p>
<p>Herzog Karl II von Innerösterreich lässt im untersteirischen Lipica (heute Slowenien) die berühmten weißen Pferde ansiedeln, die Geburtsstunde der Lipizzaner und der Wiener Hofreitschule. 1920 nach Verlust der Untersteiermark werden die Pferde ins</p>
<p>weststeirische Piber gebracht, wo sie bis heute im Bundesgestüt ihre Heimat haben.)</p>
<p>1438 –93</p>
<p>Erste Blütezeit der Stadt Graz und der Steiermark unter dem Habsburger Herzog Friedrich V (ab 1452 Kaiser Friedrich III</p>
<p>&#8211; als letzter Kaiser in Rom gekrönt). Seine Lieblingsresidenz ist Graz, welches eine rege Bautätigkeit und seine Hochzeit als</p>
<p>Kaiser-Residenz erlebt. Größte wirtschaftliche Blüte der Steiermark.</p>
<p>1379</p>
<p>Teilung des Habsburgerreiches. Zu Innerösterreich gehören fortan die Steiermark, Kärnten, Krain, Görz, Triest, Istrien und die</p>
<p>Windische Mark. So sollten sie bis 1919 bleiben.Graz entwickelt sich zum kulturellen und geistigen Zentrum von Innerösterreich.</p>
<p>1180</p>
<p>Die Steiermark wird zum selbständigen Herzogtum erhoben.</p>
<p>970</p>
<p>ist die Steiermark erstmals namentlich erwähnt, Graz (“Gracz”) erstmals 1128/29.</p>
<p>8. JH. – 955</p>
<p>Ständig Ungarn-Einfälle, anschließend Eingliederung in das Frankenreich.</p>
<p>6. – 8. JH.</p>
<p>Slawische Stämme besiedeln das Gebiet der heutigen Steiermark, erst gegen Ende des 8. Jahrhunderts siedelt Kaiser Karl der Große deutsche Stämme an. Das slawische Element jedoch bleibt bis heute im Sprachgebrauch erhalten.</p>
<p>15 v. –70 n.CHR.</p>
<p>Das Gebiet der Steiermark (Königreich Noricum) wird dem Römischen Reich friedlich angegliedert. Bereits aus der Römerzeit bekannt sind Thermalquellen wie Bad Gleichenberg oder Bad Mitterndorf.</p>
<hr>
<hr>
<p><strong>110 J. Dachsteinsüdwand-Durchsteigung und 50 J. Gletscherbahn</strong></p>
<p>Franz und Irg (Georg) Steiner waren die ersten, denen 1909, also vor 110 Jahren, die direkte Durchsteigung der Dachstein-Südwand gelang. Damals ein Meilenstein in der Geschichte des Bergsteigens. 1969, 60 Jahre später wiederum, fiel der Startschuss für den Bau der DachsteinSeilbahn, die zur Erschließung des Dachsteins geführt hat und heute mit dem Sky Walk, der Hängebrücke und der Treppe ins Nichts sowie dem Eispalast zu einem der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Steiermark zählt. Zum 50-Jahr-Jubiläum der DachsteinGletscherbahn wurde ein Dachstein-Jubiläumswein vom Weingut Peter Masser aus Leutschach kreiert. Ein Jahr lang lagerte ein Chardonnay von der südsteirischen Lage „Schlingelberg“ in einem Holzfass auf 2.700 m bei einer konstant kühlen Temperatur von nur 0 Grad, jetzt wurde er in Magnumflaschen abgefüllt. „Der Wein ist phantastisch! Aufgrund der hervorragenden Qualität des Weines mache ich mir schon Sorgen, wo wir zukünftig die zusätzlichen Weinfässer im Dachstein Eispalast lagern werden“, schmunzelte GF Georg Bliem. Zur Feier des Jahres wird es Big Band Konzerte, eine große Jubiläumsfeier, uvm. geben. <a href="http://www.derdachstein.at">www.derdachstein.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Wandern auf neuen Wegen</strong></h2>
<p><strong>3 neue Wege geht die Steiermark</strong></p>
<p><strong>„Klimawandeln“ im Naturpark Mürzer Oberland: Erster Erlebnisweg Österreichs zum Thema Klimawandel</strong></p>
<p>14 Stationen zu je einem speziellen Lebensraum zeigen fachlich fundiert und dennoch auch humorvoll, was man beitragen kann, damit die Erde nicht ins Schwitzen gerät. Ziel dieses neuen Erlebnisweges ist es, die Themen Artenvielfalt und Naturschutz in den Mittelpunkt zu stellen. Wohin werden sich die Lebensräume und ihre gefährdeten und geschützten Arten im Alpenraum angesichts der Veränderungen durch den Klimawandel entwickeln? Wie sehen allfällige Bedrohungen durch nicht heimische Arten aus? Für Familien und Schulen entsteht ein wichtiges Ausflugsziel, das ein Kennenlernen von Klimaschutz und Artenvielfalt ermöglicht.</p>
<hr>
<p><strong>Der neue Bankerlweg auf dem Aussichtsberg Hochwurzen Platz nehmen inmitten der Natur.</strong></p>
<p>Gipfelgenuss und landschaftlicher Weitblick sowie die entspannte Rast auf einem Bankerl, stehen für alle Besucher des neuen Bankerlweges auf dem Aussichtsberg Hochwurzen in Schladming im Mittelpunkt. Der wunderschön angelegte Panoramapfad bringt Genießer und Gipfelstürmer zum Staunen. Mit der Gipfelbahn schwebt man auf die Hochwurzen, wo die Wanderung zur Erkundung des Bankerlweges startet. Eine Stunde wandert man gemütlich, ohne große Höhenunterschiede, den Rundweg von der Bergstation der Gondelbahn Hochwurzen über schattige, romantische Waldwege hinauf zum Gipfel auf 1850 Meter. Entlang des Weges findet man eine Vielzahl an Rastplätzen, welche mit rund 20 originellen und ausgefallenen Bankerln, wie dem Bankerl für Verliebte, dem Familienbankerl, dem Sonnenuntergangsbankerl, der Steiermark-Herzbank und vielen anderen mehr, zum Rasten und Innehalten einladen. Ganz nach dem Motto „Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause“ (Zitat: Elizabeth Barrett Browning) wird man zum Platz nehmen inmitten der Natur eingeladen. Erst dann kann man diese Kunstwerke zum Niedersitzen sowie die einzigartige Aussicht so richtig genießen. <a href="http://www.planai.at">www.planai.at</a> und <a href="http://www.schladming-dachstein.at">www.schladming-dachstein.at</a></p>
<hr>
<p><strong>„Über Stock und Wein“ Wanderweg mit Selbstbedienungs-Kühlschränken am Wegesrand</strong></p>
<p>Dass man verdursten könnte, ist die größte Sorge eines Südsteirers. Mag der Weg auch noch so kurz sein, eine flüssige Wegzehrung muss in Sichtweite sein. 13 findige Weinbauern und Buschenschänker am Labitschberg und Kranachberg (Gamlitz) haben nun, weil ja auch diese mal einen Ruhetag haben, entlang des sogar 16 km langen „Über Stock und Wein“-Wanderweg Selbstbedienungskühlschränke aufgestellt und mit gekühlten Weinen, Wasser und Säften ausgestattet. Diese finden sich z.B. bei den Weingütern Tinnauer, Trabos, Liener, Pongratz, Peter Skoff, Breg, Heike Skoff sowie dem Genussladen Die Amtmann. <a href="http://www.naturparkwanderweg.at">www.naturparkwanderweg.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Der dunkelste Himmel Österreichs: im Gesäuse Ein Sternenpanorama ohne Lichtverschmutzung</strong></p>
<p>Selten sind mittlerweile Himmel ohne Lichtverschmutzung. „Als in Johnsbach eine PhotonenMessung durchgeführt wurde, dachten die Experten zuerst, ihre Geräte wären defekt. Waren sie aber nicht. Seither ist es amtlich, dass wir im Nationalpark Gesäuse den dunkelsten Himmel Österreichs haben“, erzählt Andreas Hollinger vom Nationalpark Gesäuse voller Freude. Das heißt: Man sieht Sterne ohne Ende. www.gesaeuse.at</p>
<p>Von oben Online-Unterstützung durch 360-Grad-Panoramen Als zusätzliche Serviceleistung ist seit Kurzem der gesamte Schladminger Tauern Höhenweg in Form einer 360-Grad-Panoramen-Ansicht online betrachtbar. Auf <a href="https://vonoben.schladming-dachstein.at/sommer">https://vonoben.schladming-dachstein.at/sommer</a> können User den Höhenweg virtuell erleben. Der neue Internet-Service ist zudem eine wertvolle Unterstützung bei der Tourenplanung und -vorbereitung sowie eine rasch verfügbare Orientierungshilfe unterwegs. Links und Beschreibungen markanter Punkte entlang des Weges sorgen für Informationsmehrwert.</p>
<hr>
<p><strong>Golf &amp; Genuss 2 Golfclubs verschreiben sich dem Genuss und dem Tee Time Management</strong></p>
<p>27 Golfclubs gibt es in der Steiermark zwischen hohem Norden und dem tiefen Süden, zwei aus diesem Süden haben sich jetzt zusammengetan und sich dem Genuss verschrieben. Nahe an den steirischen Weinstraßen, eingebettet in die idyllischen Hügellandschaften, laden zwei erstklassige Golfplätze und ausgewählte Hotelpartner zum Golfen und Entspannen und Genießen ein. Golf &amp; Genuss nennt sich das Angebot der Golfclubs Gut Murstätten und Schloss Frauenthal. Dieses beinhaltet reservierte Tee Times an den gewünschten Golfplätzen, Sonderkonditionen auf E-Carts, Trolleys und Caddyboxen und jede Menge Tipps zu Kunst, Kultur und Kulinarik der Region. „Stay &amp; play“ nennt sich z.B. das Paket vom Hotel Gollner nahe dem GC Gut Murstätten, „Golf &amp; Burgambiente“ das Paket in der Burg Landsberg. Allen gemein sind 2, 4 oder 5 Greenfees inkl. Srixon Golfbällen und Tee Time Management bei 3-, 5- oder 8-Tages-Packages. www.golfund genuss.at. Infos allgemein: <a href="http://www.steiermark.com/golf">www.steiermark.com/golf</a></p>
<hr>
<p><strong>Krimitour mit Hund durch die Tierwelt Herberstein</strong></p>
<p>Spürnasen bzw. deren Besitzer aufgepasst: An drei Terminen können beide gemeinsam ausrücken, um einen mysteriösen Kriminalfall zu lösen. Um auf die richtige Fährte zu kommen, müssen Beweise gesammelt, Rätsel gelöst und Zeugen befragt werden. Da kann die Spürfähigkeit eines Hundes sehr von Nutzen sein. Zu Beginn der Krimitour erhalten die Teilnehmer eine Einführung in den Fall, dann die ersten Hinweise und die Ermittlerausrüstung – nach einer kurzen Dienstbesprechung kann es losgehen.</p>
<p>• Mindestteilnehmeranzahl 5 Mensch-Hunde-Teams (max. 8). Je Mensch-Hunde-Team ist eine Teilnahme von maximal 2 Begleitpersonen möglich. • Die Teilnehmer benötigen ein Brustgeschirr für die Hunde. • Kosten pro Teilnehmer mit Hund € 53,- inklusive Tierpark-Eintritt, pro Begleitperson € 33.- inklusive Tierpark-Eintritt. • Dauer: Vormittagsgruppe von 10.30 &#8211; 12.30 Uhr; Nachmittagsgruppe von 13.30 &#8211; 15.30 Uhr.</p>
<p>Sommerseilbahn auf den Hauser Kaibling Insbesondere Wander- und Radurlauber erfreuen sich am Hauser Kaibling, dem Hausberg von Haus im Ennstal, sodass der Sommerbetrieb der Bergbahnen einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt. Somit sind im Sommer neben der Tauern-Seilbahn im Ort Haus, die täglich in Betrieb sein wird, zusätzlich die 8er-Gondelbahn und die Quattralpina an vier Tagen die Woche in Betrieb . Alle 3 genannten Seilbahnen sind auch in der Schladming-Dachstein Sommercard inkludiert sein.</p>
<p>Bergattraktionen am Hauser Kaibling − Schaf-Erlebnis: Mit 800 wolligen Schafen am ganzen Berg, sowie mit einer Streichel- und Fütterungsstelle kann man den Schafsinn hautnah spüren. − Kinder-Erlebnisweg: An vielen Stationen können Kinder ihren „Schafsinn“ und ihr Wissen rund um das Schaf unter Beweis stellen. Rätsel- und Entdeckerspaß garantiert. − E-Trial-Parcours: neuer motorisierter E-Trial-Park bietet Action für Kinder ab 3 Jahren. − Disc Golf-Parcours: Man wirft entlang dem Parcours mit einer Frisbee-Scheibe in die dafür vorgesehenen Körbe – es gilt: Je weniger Würfe, desto besser. − Spielplätze: Ereignisreiche Spielgeräte und ein Motorikpark für den Familienspaß. − Paragleiten: Den Berg mit dem Sky Club Austria auch von oben erleben. − E-Bike-Verleih: Im Sport Hauser Kaibling wird es einen E-Bike-Verleih geben. − Gemütliche Sommerhütten verwöhnen den Gaumen mit regionaler Kulinarik. − Wanderungen und (E-)Mountainbike-Touren zu den schönsten Aussichtspunkten</p>
<hr>
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<hr></div>
<h2 data-canvas-width="136.4022">Christian Klöckl: die Steiermark in ihrer vollen Breite &#8211; ein Buchtipp</h2>
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<p>Er ist ein begnadeter Musiker und liebt die Stille, er hat 60 Länder bereist und 16 davon zu Fuß durchquert, ist auf sieben Pilgerreisen 4.000 km gewandert und hat in der Langsamkeit seinen Blick geschärft &#8211; der Steirer Christian Klöckl. Er ist Pianist, Komponist, Geograf &#8211; und er ist ein grandioser Fotograf.</p>
<p>15 Jahre ließ sich Christian Klöckl Zeit, um sein Heimatland in 3.000 Panoramabildern in Szene zu setzen. Und nun legt er mit <em>STEIERMARK &#8211; Das Land in seiner vollen Breite&nbsp; </em>ein Buch der Superlative vor: Aufgeklappt ist das Buch mehr als einen Meter breit, über 3 kg schwer, und die 80 ausgewählten Fotos im Format von 600 x 300 mm bestechen durch ihre meditative Kraft und ihre unendliche Schönheit.</p>
<p>Ausgehend von Graz lädt Christian Klöckl zu einer fotografischen Reise zu Bergen, Hügeln, Seen, Wasserfällen, Burgen, Städten, Kultur- und Naturschätzen zwischen der südsteirischen Weinstraße und dem Dachstein ein. Seine Bilder sind mit einer Noblex Panorama-Kamera in einem Winkel von 136 Grad aufgenommen, sie sind Kompositionen aus dem Standpunkt, dem Sonnenstand, der Grundstimmung, der Jahreszeit &#8211; und beflügelt von dem eigenen Staunen und dem Glück angesichts der Schönheit der Natur und der Landschaften.</p>
<p>Christian Klöckl<br>STEIERMARK &#8211; DAS LAND IN SEINER VOLLEN BREITE<br>Mit einem Vorwort von Dietrich Mateschitz<br>Hardcover mit geprägtem Efalin, 600 x 300 mm, 176 Seiten</p>
</div>
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<p>ISBN: 978-3-7104-0123-7, Preis: € 149,-</p>
<p>Der Pianist und Komponist <strong>Christian Klöckl </strong>wurde 1967 in Graz geboren. Mit 6 Jahren begann er Klavier zu lernen. Mit 10 Jahren bekam er seine erste Kamera. 14-jährig wurde er als Begabtenschüler an der Musikuniversität Graz im Fach Klavier aufgenommen. Nach der Matura am Musikgymnasium Graz studierte er bei Professor Walter Groppenberger Klavier, zusätzlich studierte er drei Jahre Geografie und Wirtschaftskunde. Erste große Reisen führten ihn nach China, Neuseeland, Kanada, Island und in die Südsee. Insgesamt bereiste Klöckl 60 Länder, 16 davon durchquerte er zu Fuß. In 7 großen Pilgerreisen ging er mit dem Pfarrer von Frohnleiten 4.000 Kilometer durch Europa &#8211; u. a. von Köln nach Salzburg, von Salzburg nach Lourdes, von Ungarn nach Istanbul, von Damaskus nach Jerusalem. Als Pianist und Komponist konzertierte Klöckl in Dubrovnik, Split, Graz, Salzburg, Rom, Wien und im Vatikan.</p>
<p></p>
</div>
<hr>
<p>Beitragsbild: Blick auf das Dachsteinmassiv von der Reiteralm bei Schladming. Steiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Lamm</p>


<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Niederösterreich &#8211; der Online-Reiseführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/niederoesterreich-reisefuehrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2016 10:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=1240</guid>

					<description><![CDATA[Der Reiseführer durch die schönsten Ecken des Bundeslands Niederösterreich: Wer sich für Kultur, Natur und Kulinarik interessiert, ist hier richtig. Niederösterreichs Regionen 260 km weit <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/niederoesterreich-reisefuehrer/" title="Niederösterreich &#8211; der Online-Reiseführer">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Reiseführer durch die schönsten Ecken des Bundeslands Niederösterreich: Wer sich für Kultur, Natur und Kulinarik interessiert, ist hier richtig.</strong></p>
<h2>Niederösterreichs Regionen</h2>
<p>260 km weit fließt die Donau durch Niederösterreich und bereist dabei höchst unterschiedliche Landschaftsräume. Die malerische, weltberühmte Wachau, die im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Das Tullner Becken mit der Römerstadt Traismauer und dem Stift Klosterneuburg. Das Auland-Carnuntum, ein weites und fruchtbares Land, mit spärlichen Erhebungen &#8211; einst Grenzland zum Osten, heute Zentrum eines neuen Europas. Die Regionen entlang der Donau gehören zum Schönsten, was Österreich zu bieten hat &#8211; und dennoch lässt sich hier noch mancher Geheim-Tipp entdecken.</p>
<h3>Die <strong>Wachau</strong></h3>
<p>Sie gilt als eines der schönsten Flusstäler der Welt: die <strong>Wachau</strong>. Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch, Kulturschätze, kulinarische Köstlichkeiten und international prämierte Weine machen die Wachau zum Treffpunkt für Feinschmecker und Weinkenner aus aller Welt. Die sonnenverwöhnte Region ist aber auch das Ziel von Kulturinteressierten. Mit <strong>Stift Melk</strong> hoch über der Donau findet sich hier eines der schönsten Klöster des Landes, in der <strong>Kunstmeile Krems</strong> warten gleich mehrere Museen mit moderner Kunst, Karikaturen und Kulinarik auf Besucher.</p>
<p><figure id="attachment_1251" aria-describedby="caption-attachment-1251" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1251" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835.jpg" alt="Wachau" width="640" height="480" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wachau_1464606835-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1251" class="wp-caption-text">Wachau</figcaption></figure></p>
<hr />
<h3>Das <strong>Waldviertel</strong></h3>
<p>Im Norden der Wachau liegt das <strong>Waldviertel</strong>. Hier, im nördlichsten Teil von Österreich, spielt die Natur die Hauptrolle: Das nordisch anmutende Klima, sanfte Hügel, grüne Wiesen, dunkle Wälder, über 1.000 Gewässer und Teiche, riesige Wackelsteine und idyllische Hochmoore haben das oft als „mystisch“ bezeichnete Waldviertel berühmt gemacht. Tier- und Pflanzenarten, die anderswo vom Aussterben bedroht sind, sowie sieben Naturparks und Österreichs einziger grenzüberschreitender Nationalpark, der <strong>Nationalpark Thayatal</strong> an der Grenze zu Tschechien, laden dazu ein, die Vielfalt der Natur zu bestaunen. Die intakte Umwelt und das leichte Reizklima mit warmen Tagen und kühlen Nächten machen das Waldviertel außerdem zu einer der gesündesten Regionen Österreichs.</p>
<hr />
<h3>Die Bergwelt südlich von Wien</h3>
<p>Deutlich gebirgiger geht es in den Wiener Alpen zu, der etwa eine Stunde von Wien entfernten Bergwelt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts traf sich die damalige „High Society“ der Kaiserstadt am <strong>Semmering</strong>, in Reichenau an der Rax oder in Payerbach zur Sommerfrische. Noch heute ist das Flair längst vergangener Zeiten zu spüren und an so manchem eindrucksvollen Haus auch zu sehen.</p>
<p><figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/475/thumb_preview_c8f69320-5ebc-429b-bc42-7f84a9625492.jpg" alt="Semmeringbahn - Viadukt über die Kalte Rinne im südlichen Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun" width="880" height="583" /><figcaption class="wp-caption-text">Semmeringbahn &#8211; Viadukt über die Kalte Rinne im südlichen Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun</figcaption></figure></p>
<p>Dabei liegt die Bergwelt gerade einmal 60 km südlich von Wien. Sie umfasst die sogenannte Bucklige Welt und die Regionen rund um Semmering, Rax und Schneeberg. Über die Berge schlängelt sich die 150 Jahre alte Semmeringbahn, ein technisches Meisterwerk und seit 1998 UNESCO-Weltkulturerbe. Das klare Wasser aus den Bergen speist die 1. Wiener Hochquellwasserleitung, ihr verdankt die Millionenstadt Wien das angeblich beste Trinkwasser der Welt.</p>
<hr />
<h3>Das <strong>Auland-Carnuntum</strong></h3>
<p>Gänzlich konträr präsentiert sich das <strong>Auland-Carnuntum</strong>, zumindest optisch. Das weite, flache, fruchtbare Land zählt zu den noch zu entdeckenden Kleinoden Niederösterreichs. Einst Grenzland zum Osten hat sich die aufstrebende Region darauf spezialisiert, ihre Besucher in andere Welten zu entführen: etwa in die Welt der Römer mit dem <strong>Archäologischen Park Carnuntum</strong>, in dem eine der größten untergegangenen Metropolen des Römerreichs rekonstruiert wird. Mit einem Ausflug in die ursprüngliche Naturwelt der Auen mit dem Nationalpark Donauauen. Oder mit einer regelrechten Zeitreise in die opulente Welt barocken Lebens: Mit den restaurierten <strong>Festschlössern Hof und Niederweiden</strong> wurde um über 30 Millionen Euro (und mit Hilfe modernster historisch-wissenschaftlicher Methoden) eines der schönsten Barock-Ensembles der Welt wieder zum Leben erweckt. Vor allem der barocke Prachtgarten von Prinz Eugen lockt Freunde des Grüns aus aller Welt.</p>
<p>Eine günstige Methode, Ausflugsziele in Niederösterreich zu besuchen, ist die <strong>Niederösterreich-CARD</strong>. Egal ob Stift Heiligenkreuz, das Thermalbad Bad Vöslau, die Tropfsteinhöhle Alland oder die berühmte Sammlung Essl mit dem Museum für moderne Kunst in Klosterneuburg: Zum Pauschalpreis eröffnet die Card interessierten Besuchern 315 Ausflugsziele in ganz Niederösterreich – und zwar kostenlos. Museen und Ausstellungen können gratis angeschaut, zahlreich Bäder und Schlösser ohne Eintritt betreten, zehn Stifte ohne Bezahlung besichtigt werden.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Wachau</strong><br />
<a href="http://www.wachau.at">www.wachau.at</a></li>
<li><strong>Stift Melk</strong><br />
<a href="http://www.stiftmelk.at">www.stiftmelk.at</a></li>
<li><strong>Kunstmeile Krems</strong><br />
<a href="http://www.kunstmeile-krems.at">www.kunstmeile-krems.at</a></li>
<li><strong>Nationalpark Thayatal</strong><br />
<a href="http://www.np-thayatal.at">www.np-thayatal.at</a></li>
<li><strong>Niederösterreichische Wirtshauskultur</strong><br />
<a href="http://www.wirtshauskultur.at">www.wirtshauskultur.at</a></li>
<li><strong>Weinstraße Weinviertel</strong><br />
<a href="http://www.weinstrasse.co.at">www.weinstrasse.co.at</a></li>
<li><strong>Leihräder in der Wachau</strong><br />
<a href="http://leihradl.at/">http://leihradl.at/</a></li>
<li><strong>Semmering</strong><br />
<a href="http://www.semmering.at">www.semmering.at</a></li>
<li><strong>Auland-Carnuntum</strong><br />
<a href="http://www.aulandcarnuntum.com">www.aulandcarnuntum.com</a></li>
<li><strong>Archäologischer Park Carnuntum</strong><br />
<a href="http://www.carnuntum.co.at">www.carnuntum.co.at</a></li>
<li><strong>Festschloss Hof und Niederweiden</strong><br />
<a href="http://www.schlosshof.at">www.schlosshof.at</a></li>
<li><strong>Niederösterreich-CARD</strong><br />
<a href="http://www.niederoesterreich-card.at">www.niederoesterreich.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Das Mostviertel</h3>
<p><strong>Most heißt der vergorene Obstsaft, nach dem in Niederösterreich eine ganze Region benannt ist </strong>– <strong>das Mostviertel. Einst ein eher rustikales Getränk, haben ambitionierte Erzeuger den Most längst auch für Feinschmecker interessant gemacht.</strong></p>
<p>Im Mostviertel, rund 120 Kilometer westlich von Wien, wird ein geflügeltes Wort gepflegt: „Soll ich dir zeigen, wo der Bartl den Most herholt?“ Man sollte sich bei dem Einheimischen, der einen das fragt, zur Sicherheit erkundigen, was damit gemeint sei. Denn diese Redewendung hat verschiedene Bedeutungen, darunter auch: „Du hast ja keine Ahnung!“.</p>
<p>Aber was ist es überhaupt, das Kultgetränk Most, und wie schmeckt es? Allgemein versteht man darunter einen Obstwein aus vergorenem Apfel- oder Birnensaft. Im Gegensatz zum deutschen Hessen, wo dem Apfelwein, dem „Äppelwoi“, gehuldigt wird, oder Frankreich mit seinem Cidre, ebenfalls aus Äpfeln, steht im Mostviertel ganz klar die Birne im Mittelpunkt. Der Most wird hier zu 70 bis 90 Prozent aus Birnen hergestellt, was ihm ganz spezielle Geschmacksaromen verleiht: von mild bis herb variieren die Nuancen. Am besten ist der Most in der Regel dann, wenn er leicht, aber nicht zu säuerlich schmeckt. So lässt er sich sowohl pur als auch mit Mineralwasser verdünnt trinken. Er ist natürlich, erfrischend und stellt aufgrund seines relativ geringen Alkoholgehalts von 4 bis 8 Prozent – ein „g’spritzter Most“ zählt ohnedies nur halb so viel – eine gute Alternative zum deutlich schwereren Wein dar. Und gesund ist er obendrein: reich an Vitamin C, Kalium, Calzium und Magnesium.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2903/thumb_preview_8ff5f5ce-5164-4bad-8d53-684e8c2bdd20.jpg" alt="Bauernhof im Mostviertel " width="656" height="660" data-ab-color="rgb(235,236,238)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Bauernhof im Mostviertel/Landschaft bei Seitenstetten in Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Hinterndorfer Ch.</p>
<p>Der Most verfügt in Niederösterreich, wie auch im angrenzenden Oberösterreich, über eine lange Tradition. Bereits die Kelten schworen nach einem anstrengenden Tag auf ein, zwei Kelche davon, allerdings soll der Most zu ihrer Zeit noch ein furchtbar saures Gemisch gewesen sein. Weiter waren da schon die Römer, die sortenreine Äpfel- und Birnenmoste herstellten. Im Mittelalter war der Obstwein ungebrochen beliebt, Minnesänger sprachen ihr Lob auf den Most aus. Auch unter späteren Monarchen hatte er seine Fans, Kaiserin Maria Theresia wie auch ihr Sohn Joseph II. förderten das Pflanzen von Streuobstbäumen. Und so ging es immer weiter – bis er nach dem 2. Weltkrieg langsam an Popularität verlor. Die Menschen tranken mehr Bier, Wein oder Limonade, und irgendwann war der gerbstoffreiche, säuerliche Most von früher kaum mehr gefragt.</p>
<p>Diese Situation hat die Mostbauern zum Nachdenken angeregt – und kreativ gemacht. Schließlich stellten sie nach und nach ihre Produktion um und setzen nun nicht mehr auf Quantität, ins Glas kommt heute ausschließlich Qualität. Wichtig ist dazu eine saubere, möglichst sortenreine Obstverarbeitung und eine Kellertechnik, die von der Weinherstellung übernommen wurde. Mittlerweile gibt es bereits <strong>Most-Sommeliers</strong> sowie speziell geformte <strong>Mostgläser</strong>. Der Most empfiehlt sich längst nicht mehr nur als Getränk zu einer Speckjause, er kann auch als Speisebegleiter bei edlen Menüs dienen.</p>
<p>Wie aber kann der Österreich-Besucher herausfinden, welcher Most am besten zu ihm passt – Speckbirne oder Pichlbirne, Dorschbirne oder Stieglbirne, Knollbirne oder Rosenhofbirne? Da gibt es nur eine Methode: probieren, probieren und noch einmal probieren. Am besten nimmt man dazu die rund 200 Kilometer lange Moststraße, die quer durch das Land der Mostbirne führt. Der Weg führt von Mostbauern in typischen Vierkant-Bauernhöfen, die eihre Produkte auch ab Hof anbieten sowie zu Heurigen und Wirtshäusern. Apropos Wirtshaus: Beim ersten Schluck Most wünscht man seinem Gegenüber nach der <strong>Mostviertler Etikette </strong>„G’sundheit!“, worauf dieser erwidert: „Sollst leben!“</p>
<p>Neben den verschiedensten Mostsorten – darunter leichte Jungmoste als Durstlöscher – werden auch Mostschaumweine, Naturfruchtsäfte (hochwertiger Apfel- und Birnensaft, aber auch Apfel-Karotten- oder Apfel- Johannisbeer-Mischungen), Essig, Liköre und Edelbrände (etwa der Pielachtaler Dirndlbrand) hergestellt. Das Pielachtal gilt als eine besonders schöne Region, in der aus den so genannten Dirndln (Kornelkirschen) Marmeladen, Gelées, Sirup und vieles mehr hergestellt wird. Es bietet sich an, die Schönheiten des Pielachtals zu Fuß zu erkunden und den Pielachtaler Pilgerweg zu gehen. Sollten die 90 Kilometer von der Maria Lourdes Kirche in St. Pölten nach Mariazell, für die drei Tage veranschlagt werden sollten, zu lang werden, lässt sich mit der Mariazellerbahn ein Stück des Weges abkürzen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Mostviertel &#8211; </strong>Informationsportal der Region<br />
<a href="http://www.mostviertel.info">www.mostviertel.info</a></p>
<p><strong>Moststraße &#8211; </strong>Informationen zur Genussregion des Mostviertels<br />
<a href="http://www.moststrasse.at">www.moststrasse.at</a></p>
<p><strong>Pielachtal: </strong><a href="http://www.pielachtal.info">www.pielachtal.info</a></p>
<p><strong>Mostbarone &#8211; </strong>bekannte Mostproduzenten und Gastronomen<br />
<a href="http://www.mostbaron.at">www.mostbaron.at</a></p>
<p><strong>Gafringwirt &#8211; </strong>Landhotel in Euratsfeld, das neben Mostmenüs auch Mostseminare anbietet<br />
<a href="http://www.landhotels.at/gafringwirt">www.landhotels.at/gafringwirt</a></p>
<p><strong>Mostbirnhaus &#8211; </strong>Erlebniswelt rund um die Mostbirne<br />
<a href="http://www.mostbirnhaus.at">www.mostbirnhaus.at</a></p>
<p><strong>Mostviertler Bauernmuseum &#8211; </strong>Mostbauer mit riesigem Bauernmuseum<br />
<a href="http://www.distelberger.at">www.distelberger.at</a></p>
<hr />
<h2>Die Landeshauptstadt St. Pölten</h2>
<p><strong>Die barocke Stadt beindruckt nicht nur städtebaulich, sondern überrascht auch mit einer erstaunlichen Vielfaltan kulturellem Angebot. Erst 1986 wurde St. Pölten zur niederösterreichischen Landeshauptstadt.<br />
</strong></p>
<p>Österreichs jüngste Landeshauptstadt zögerte nicht lange, um ihrem neuen Status Ausdruck zu verleihen: Innerhalb weniger Jahre entstand entlang der Traisen ein völlig neuer Stadtteil – das moderne <strong>Regierungsviertel</strong> mit dem architektonisch beachtlichen „Landtagsschiff“. <strong>Das Landesmuseum</strong>, der „<strong>Klangturm</strong>“, das Landeszentrum des Österreichischen Rundfunks, Landesbibliothek und Landesarchiv bilden einen neuen Kulturbezirk. Ebenso dort angesiedelt, befindet sich das <strong>Festspielhaus St. Pölten,</strong> in dem sowohl klassische Musik als auch zeitgenössische Kunstformen wie Tanz und Performance geboten werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9955/thumb_preview_cfaaab18-14de-4597-adad-8c70ed1e7ec9.jpg" alt="St. Pölten" width="880" height="591" data-ab-color="rgb(227,206,213)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Regierungsviertel in St. Pölten. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp Hackner</p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2266/thumb_preview_14592093-fb7d-4574-90ca-8db517c04d4b.jpg" alt="Festspielhaus in St. Pölten" width="880" height="648" data-ab-color="rgb(94,123,179)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Festspielhaus in St. Pölten. © Österreich Werbung, Fotograf: Bartl</p>
<p><strong>Die Ursprünge der Stadt</strong></p>
<p>St. Pölten ruht auf einem uralten Fundament. Die Stadt an der Traisen verfügt neben Enns und Wien über das älteste verbriefte Stadtrecht Österreichs. Bereits 1159 wurde ihr dieses vom Passauer Bischof Konrad verliehen. Zugleich ist St. Pölten eine Hauptstadt des Barock, geprägt durch die Handschrift des Erbauers von <strong>Stift Melk</strong>: Nachdem der Barock-Baumeister Jakob Prandtauer 1689 hierher übersiedelte, veränderte ein wahrer Bauboom die verkehrstechnisch günstig gelegene Stadt. Das Karmeliterinnenkloster oder der Kernbau des Instituts der Englischen Fräulein gehen auf diese Jahre zurück. Auch die Fassaden der Fuhrmanngasse und des Herrenplatzes zeugen bis heute von der barocken Pracht jener Zeit.</p>
<p>Kulturell bemerkenswert sind die am Hauptplatz gelegene <strong>Bühne am Hof</strong> und das Programmkino „<strong>Cinema Paradiso</strong>“, das mit einer internationalen Auszeichnung bedacht wurde, veranstaltet alljährlich das Open-Air-Kino am Rathausplatz. Hier kann man in lauen Sommernächten mitten im Zentrum der Altstadt unter dem Sternenhimmel sitzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2263/thumb_preview_0180143c-ba36-4cc2-b80e-0159cecc1a05.jpg" alt="St. Pölten" width="880" height="647" data-ab-color="rgb(145,178,219)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Rathausplatz in St. Pölten. © Österreich Werbung, Fotograf: Bartl</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit</strong></p>
<p>St. Pölten kann als „Windhauptstadt Österreichs“ bezeichnet werden. Viele Windkraftanlagen decken einen beachtlichen Teil des gesamten Stromverbrauchs aller St. Pöltener Haushalte ab. Darüber hinaus ist das hier stattfindende Österreichische Windenergiesymposium auch für internationale Experten ein Begriff geworden. Auch die Bevölkerung zeigt Umweltbewusstsein: So werden zehn Prozent aller Verkehrswege in St. Pölten mit dem Fahrrad erledigt. Im Jahr 2005 wurde deshalb auch die Fußgängerzone in der Innenstadt für Radfahrer geöffnet. Das bestehende Routennetz wird stetig ausgebaut und soll auf 219 Kilometer erweitert und verknüpft werden. Außerdem ist St. Pölten beliebter Ausgangspunkt für viele lohnenswerte Radstrecken, hauptsächlich entlang des von Mariazell bis zur Donau reichenden <strong>Traisentalradweges</strong>. Der Reiz der Strecke liegt in dem landschaftlichen Kontrast zwischen den sanften Weinbergen und der Bergwelt der Mostviertler Alpen mit deren Gebirgswäldern und Seen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Landesmuseum</strong><br />
<a href="http://www.landesmuseum.net">www.landesmuseum.net</a></p>
<p><strong>Klangturm</strong><br />
<a href="http://www.klangturm.at">www.klangturm.at</a></p>
<p><strong>Festspielhaus St. Pölten</strong><br />
<a href="http://www.festspielhaus.at">www.festspielhaus.at</a></p>
<p><strong>Bühne am Hof</strong><br />
<a href="http://www.bih.at">www.bih.at</a></p>
<p><strong>Cinema Paradiso</strong><br />
<a href="http://www.cinema-paradiso.at">www.cinema-paradiso.at</a></p>
<p><strong>Traisentalradweg</strong><br />
<a href="http://www.traisentalradweg.at">www.traisentalradweg.at</a></p>
<p><strong>St. Pölten</strong><br />
<a href="http://www.st-poelten.gv.at">www.st-poelten.gv.at</a><br />
<a href="http://www.kulturbezirk.at">www.kulturbezirk.at</a></p>
<hr />
<h2>Stifte, Klöster und Schlösser</h2>
<h3><strong>Stift Göttweig</strong></h3>
<p><strong>Unübersehbar liegt Stift Göttweig auf einem Berg hoch über dem Donautal der Wachau. Nicht nur der außergewöhnlichen Lage wegen, auch aufgrund seiner reichhaltigen Kulturschätze gehört es wie die Wachau zum UNESCO-Weltkulturerbe.</strong></p>
<p>Stolz und mächtig sind die Attribute, die einem einfallen, wenn man Stift Göttweig schon von weitem erblickt. Dabei ist der Göttweiger Berg ein Ort der Einkehr und der Ruhe. Seit mehr als 900 Jahren arbeiten und beten hier Benediktinermönche. Nach einem Großbrand 1718 wurde das Stift nach den Plänen von Johann Lucas von Hildebrandt neu aufgebaut. Die Pläne waren umfassend, eine wahre Festung sollte entstehen – doch umgesetzt wurden die hochtrabenden Pläne nur zum Teil. Geblieben ist unter anderem die beeindruckende und reich ausgestattete <strong>Stiftskirche</strong> und eine der schönsten und elegantesten <strong>Barockstiegen</strong> Europas. Die monumentale Kaiserstiege mit dem Deckenfresko von Paul Troger (1739) ist eine Huldigung an das Licht, in dessen Mittelpunkt sich Kaiser Karl VI. selbst sonnt. Der Barockmeister Johann Martin Schmidt, der berühmte „Kremser Schmidt“, stattete das Kloster mit unzähligen Ölbildern aus.</p>
<p><figure style="width: 469px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/4548/thumb_preview_4ce6535c-1126-4fa0-a1e4-7695c613f279.jpg" alt="Kaiserstiege im Stift Göttweig / Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler" width="469" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text"><em>Kaiserstiege im Stift Göttweig / Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler</em></figcaption></figure></p>
<p>Am besten genießt man den Blick auf die Weinberge mit ihren terrassierten Rieden von der Panoramaterrasse des Stiftsrestaurants. Hier gibt es Wildspezialitäten aus eigenen Revieren, Fisch aus den Gewässern des Waldviertels oder Süßem von der Wachauer Marille . Und natürlich traditionellen stiftseigenen Wein – schließlich keltern hier die Mönche bereits seit 900 Jahren den Rebensaft.</p>
<p><a href="http://www.stiftgoettweig.at">http://www.stiftgoettweig.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Stift Heiligenkreuz, die größte Zisterzienser-Abtei Europas</strong></h3>
<p><strong>Kaum eine halbe Autostunde von Wien entfernt liegt Stift Heiligenkreuz, die größte Zisterzienser-Abtei Europas. 900 Jahre Klosterleben begegnen einem hier.<br />
</strong></p>
<p>1133 gegründet und seither ohne Unterbrechung von Mönchen besiedelt, ist das Kloster überraschend jung: Von den 83 Brüdern sind die meisten weit unter 50 Jahre alt. Nicht wenige davon haben den Weg ins Kloster über Internet und E-Mails gefunden. Die Brüder nützen die neuen Medien, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen und ihnen ihr Erbe, ihren Lebens-Sinn vorzustellen. Genau das macht Stift Heiligenkreuz aus: Die Qualität der Zeit zu begreifen und dennoch unverändert gemäß der überlieferten Glaubensgrundsätze und Ordensregeln zu leben. Die Zisterzienser verlangen <strong>Disziplin, Arbeit und Gehorsam</strong>. Strenge ist ihr Anspruch – das beweist die Architektur genauso wie ihre Lebensführung und ihr Gewand. Ohne Maß wollen sie nur in ihrer Liebe zu Gott sein und das Gebet ist für sie die Brücke in den Himmel. Mehrmals täglich erklingt ihr einstimmiger Choralgesang; er löst die Individualität auf und vereint die Gemeinschaft.</p>
<p><strong>Zuhörer sind willkommen</strong> und werden allein an diesem Ort zu Zeugen eines mittelalterlichen Ritus voll Symbolik und Zeremonie. Wer Gast sein will, muss nur eines tun: still werden, still sein. Denn die Stille ist hier heilig. Als „die schönsten heiligen Stimmen“ haben die Mönche von Heiligenkreuz mittlerweile <strong>Weltruf</strong> erlangt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Ein Besuch im „Paradisum“</strong><br />
Die ersten Zisterzienser im 12. Jahrhundert nannten das Kloster „Paradisum“, das Paradies. Wer nämlich im Kloster ist, der lebt in der Nähe und Gegenwart Gottes, er liest und meditiert das Wort Gottes, er lebt in Einheit mit seiner Liebe. Das Stift Heiligenkreuz ist eine Reise wert! Bei einer Besichtigung kann man eben dieses stille „Paradisum“ erleben.<br />
Öffnungszeiten: Täglich, auch an allen Feiertagen (außer Karfreitag und 24.12.) Für eine Klosterführung ist normalerweise keine Anmeldung notwendig.<br />
<a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a></p>
<p><strong>Gast sein im Kloster</strong></p>
<p>In der Mönchsregel des heiligen Benedikt heißt es, dass die Gäste wie Christus behandelt werden sollen. Die Art des  Gastaufenthaltes kann sehr verschieden sein: geistliche Einkehr, Einzelexerzitien, Erholung vom Stress, Neuordnung des Lebens, Tage für Familien im Kloster, Pilgerreise oder einfach einige Tage zur Stille.</p>
<p><a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a></p>
<p><strong>Kloster auf Zeit</strong></p>
<p>Über den Aufenthalt als „normaler Gast“ hinaus gibt es das besondere Angebot von „Kloster auf Zeit“. Dies gilt für Burschen (ab 16 Jahren) und Männer, die sich für das geistliche Leben näher interessieren. Man lebt integriert in den klösterlichen Rhythmus von Gebet und Arbeit mit den Mönchen mit.</p>
<p><strong>Als Wallfahrernach Heiligenkreuz kommen</strong><br />
Heiligenkreuz selbst ist Wallfahrtsort! Schon im Mittelalter haben die Päpste die Wallfahrt zur Kreuzreliquie mit Ablässen ausgestattet. Seit 1983 ist die Kreuzreliquie in der Kreuzkirche jederzeit sichtbar ausgestellt. Viele Menschen wallfahren nach Heiligenkreuz, um hier Kraft zu schöpfen und um die Sakramente, vor allem das Bußsakrament, zu empfangen.<br />
<a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a></p>
<p><strong>Das tägliche Chorgebet der Mönche</strong></p>
<p>Die Mönche sind durch ihre CD chant berühmt geworden. Sie pflegen den jahrhundertealten Gregorianischen Choral bei ihren gemeinsamen Gebetszeiten.<br />
Im Sommer (ca. Mai – Oktober) findet das Chorgebet in der großen Abteikirche statt. Eine Anmeldung beim Gastmeister wird erbeten (<a href="mailto:gastmeister@stift-heiligenkreuz.at">gastmeister@stift-heiligenkreuz.at</a>)!</p>
<p><strong>Chorzeiten</strong>:</p>
<p>5.15 Uhr Vigilien<br />
6.00 Uhr Laudes<br />
6.25 Uhr Konventmesse<br />
An Sonn- und Feiertagen ist die Lateinische Konventmesse erst um 9.30 Uhr.<br />
12.00 Uhr Terz und Sext<br />
12.55 Uhr Non<br />
18.00 Uhr Gesungene Lateinische Vesper<br />
19.45 Uhr Komplet und Salve Regina<br />
20.10 Uhr Rosenkranz vor dem Allerheiligsten in der Krankenkapelle</p>
<p><strong>Chant-Music for Paradise</strong></p>
<p>Universal Music hat mit den Zisterziensermönchen des Stiftes Heiligenkreuz eine CD mit Gregorianischem Choral produziert. Die CD trägt den Titel „Chant-Music for Paradise“ und ist im Handel erhältlich. Innerhalb eines Jahres erschienen drei Ausgaben. Die CD stieg in England sofort in die Top-Ten der Pop-Charts ein! Sie führte weltweit in dutzenden Ländern über Monate die Classic-Charts an, in vielen auch die Pop-Charts.</p>
<p><strong>Klosterladen</strong></p>
<p>Beim Eingang in den Stiftshof, vis à vis von der Klosterpforte, gibt es einen Klosterladen, wo Souvenirs, Heiligenkreuz-Wein, -Schnäpse, -Liköre und andere Köstlichkeiten angeboten werden.</p>
<hr />
<h3><strong>Stift Melk</strong></h3>
<p>Stift Melk ist ein Gesamtkunstwerk. 1702 bis 1746 von Jakob Prandtauer errichtet, gilt die Anlage als monumentalster <strong>Barockbau</strong> in Österreich. Zentrum des riesigen Ensembles ist die Stiftskirche: Nahezu unendlich wölbt sich in ihr die gewaltige Kuppel mit Fresken des Barockmeisters Johann Michael Rottmayr. Genauso hell und strahlend wirkt auch der Marmorsaal im Kaisertrakt, dessen berühmtes Deckenfresko von Paul Troger Motive aus der griechischen Mythologie zeigt. Über die Altane, die einen herrlichen Blick auf die Flusslandschaft der Wachau bietet, gelangt man schließlich in die prächtige Stiftsbibliothek, die mit ihren 100.000 Bänden nach der Kirche das zweitwichtigste Gebäude des Benediktinerklosters ist.</p>
<p><figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10035/thumb_preview_e9beabb7-a5b6-4649-8ba9-d1236c48c61f.jpg" alt="Luftaufnahme über Melk in Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger" width="880" height="586" /><figcaption class="wp-caption-text">Luftaufnahme über Melk in Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger</figcaption></figure></p>
<p>Raffiniert ins Licht gerückt werden im Stiftmuseum die Geschichte des Klosters und Chroniken des monastischen Lebens vom Mittelalter bis heute. Das vielschichtige Ensemble von Melk mit seiner einmaligen Akustik ist auch wie geschaffen für die Internationalen <strong>Barocktage</strong>, die jedes Jahr hier zu Pfingsten stattfinden. Diese Konzertreihe, die zum Treffpunkt der aufstrebenden europäischen Barockmusikszene geworden ist, lockt jedes Jahr begeisterte Musikliebhaber aus Nah und Fern an. Tipp: rechtzeitig Karten sichern! Musiziert wird übrigens auch im Stiftspark, der mit seinem barocken Gartenpavillon integraler Bestandteil des Melker Gesamtkunstwerks ist. Die Räume des Pavillons zeigen fremdartig wirkende Fresken mit exotischen Tieren, verschlungenen Dschungeln und Indianern. Wie in einer anderen Welt fühlt man sich auch im <strong>Paradiesgärtchen</strong>, das von den Melker Benediktinern liebevoll gepflegt wird.</p>
<p><a href="http://www.stiftmelk.at">www.stiftmelk.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Schloss Hof &#8211; Prinz Eugens Sommerschloss</strong></h3>
<p><strong>Es gilt als eines der schönsten Barock-Ensembles der Welt – Prinz Eugens Sommerschloss Hof.</strong></p>
<p>Zu Lebzeiten des kunstsinnigen Prinzen, der das Marchfeldschloss 1725/26 zur weitläufigen barocken Anlage erweitern ließ, und unter der späteren Besitzerin Kaiserin Maria Theresia war das Schloss ein weithin berühmter Ort luxuriöser Feste für den Wiener Hof. Seit dem 18. Jahrhundert aber geriet es zusehends in Vergessenheit. Mit viel Aufwand und Einsatz wurde die gesamte Schlossanlage, der danebenliegende Meierhof, eine Art Selbstversorgerbauernhof, sowie der vollkommen verloren gegangene 16 ha große Garten anhand von Gemälden und Radierungen wieder rekonstruiert. Der barocke Prachtgarten von Prinz Eugen mit seinen riesigen Terrassen, Wasserspielen, den Brunnenanlagen und Irrgärten zählte schon 1730 zu den schönsten Anlagen der Donaumonarchie. Heute kann man den Garten und das Schloss wieder besichtigen und sogar die Lieblingstiere der barocken Gesellschaft – wie weiße Esel und Brillenschafe – streicheln. Kostüm-Sommerfeste und jahreszeitliche Märkte ergänzen das detailgetreue Erlebnis.</p>
<p><a href="http://www.schlosshof.at">http://www.schlosshof.at</a></p>
<hr />
<h2>Natur und Wildparks</h2>
<h3><strong>Wildpark Ernstbrunn</strong></h3>
<p><strong>Im Wildpark Ernstbrunn befindet Österreichs einziges Wolfsforschungszentrum und Gelegenheit, die Tiere wie in freier Wildbahn zu beobachten.</strong></p>
<p>Warum Wölfe auf der Vorderpfote eine Zehe mehr als auf der Hinterpfote haben, dass sie mit ihren 42 scharfen Zähnen auch gerne mal Fisch fressen und warum sie nicht nur bei Vollmond heulen – all das erfährt man im Wolfsgehe des Wildparks Ernstbrunn. Ein besonderes Highlight ist es, bei der Fütterung der Wölfe dabei zu sein oder ihre Revierkämpfe zu beobachten. Den Wolfsrudeln in den großzügig angelegten Gehegen zuzusehen ist nicht nur für Kinder ein aufregendes Spektakel, auch Hunde (an der Leine) sind meist fasziniert von ihren direkten Vorfahren. Die Wölfe reagieren allerdings jedoch meist ungerührt auf ihre aufgeregt bellenden Artgenossen. Eingebettet in die ruhigen Eichenwälder des Naturparks Leiser Berge, lassen sich im Wildpark Ernstbrunn noch viele weitere Wildtiere beobachten: Steinböcke, Mufflons, Sikahirsche, Wildschweine und so seltene Haustierrassen wie das Ungarische Zackelschaf.</p>
<p><a href="http://www.wildpark-ernstbrunn.at">www.wildpark-ernstbrunn.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Der größte und nördlichste Schwarzföhrenwald Europas</strong></h3>
<p><strong>Im Süden von Wien, vom Wienerwald bis zu Rax und Schneeberg, erstreckt sich eine botanische Rarität: der größte und nördlichste Schwarzföhrenwald Europas. </strong></p>
<p>Die Schwarzföhre hat entlang des Alpenrandes eine spezielle Art ausgebildet, Pinus nigra austriaca, die die Eiszeit überdauerte. Weit weniger kälteempfindlich als ihre südlichen Verwandten wurzelt sie bei geringstem Erdreich und hält langen Phasen der Trockenheit stand; kein anderer Baum ihrer Umgebung kann da mithalten. Bis zu 800 Jahre alt, bedeckt sie als lichter, hoher Wald die Hänge der Kalkalpen oder krönt, klein und wetterzerzaust, Felsvorsprünge und Bergkämme.</p>
<p>Im Sommer umfängt einen in den Wäldern ein herrlicher Duft, harzig und frisch. Die <strong>Föhre</strong>, besonders reich an Harz, „schwitzt“: Kleine klare Tropfen perlen über ihren Stamm; die ätherischen Öle verdampfen und würzen die Luft. Schon unter den Römern, die es als Klebemittel und zum Rasieren verwendeten, sammelten die Kelten hier <strong>Harz</strong> – das ist 2.000 Jahre her.</p>
<p>1.800 Jahre später – Kaiserin Maria Theresia hatte kurz zuvor den Bestand an Schwarzföhren, als Windfang und Harzbaum, von den Bergen in die Ebene des Wiener Beckens hinein ausdehnt – galt das <strong>Pech</strong>, wie die Österreicher dazu sagen, als das Gold der Region. Wasserunlöslich und haftend war es <strong>Grundstoff vielfältigster Produkte</strong>: Farben, Lacke, Schmieröle, Schuhcremes und Papier wurden damit genau so gemischt wie Hautcremes und Arzneien; sogar im Kaugummi war es enthalten. Vor 50 Jahren dann das Aus für diesen Kraftstoff der Natur – Harz wurde durch Erdölprodukte ersetzt.</p>
<p>Nur in den Wäldern zwischen Baden und Neunkirchen, kaum eine Autostunde von Wien entfernt, wird heute noch von Mai bis November Pech gesammelt. Acht sogenannte <strong>Pecher</strong> ernten hier das <strong>Harz der Schwarzföhre</strong>; und sie haben einen Abnehmer dafür, ein Harzwerk in der Region.</p>
<p>Nach den überlieferten Methoden und weltweit einmalig tragen sie etwas Rinde ab und hobeln vorsichtig über den Stamm. Das Harz, der Wundbalsam des Baumes, beginnt so zu fließen. Zwei Scharten aus Holz werden links und rechts wie Leitplanken gesetzt und führen den Harzfluss zum Pechhäferl, ein Gefäß, welches das Pech auffängt. Nimmt man die Scharten und das Häferl weg, werden die drei Schnitte ins Holz sichtbar, in denen sie eingeklemmt waren: Die der Scharten sehen einen wie zwei Augen an, der dritte Schnitt ist ein Mund. Viele Bäume schauen einem so ins Gesicht, als Zeugen der großen Zeit des Pechs.</p>
<p>Im <strong>Pecherhof Hernstein</strong>, auch dieser ein Unikat, wird das Harz getrennt in <strong>Terpentin und Kolophonium</strong>. Vor Ort werden Naturkosmetik, Heilmittel, Duftöle und Weihrauch daraus. In Wien, von dem Traditionsbetrieb Petz Kolophonium seit 1912 nach geheimer Rezeptur zum Geigenharz veredelt, wird es – vor allem in Japan, China und England – international vertrieben. Mehrmals über die Haare des Geigenbogens gestrichen, verleiht es der Geige erst ihren berührenden Klang.</p>
<p><strong>LINKTIPPS</strong></p>
<p><strong>Waldpädagogische Führungen</strong> Waldpädagogische Führungen für Familien und Gruppen durch den Pecherwald bucht man in Waidmannsfeld oder Umgebung.</p>
<p>Pecher Bernhard Kaiser Waidmannsbachstraße 35 2761 Waidmannsfeld</p>
<p><strong>Pecherpfad in Matzendorf-Hölles</strong>: <a href="http://pecherpfad-hoelles.blogspot.com">http://pecherpfad-hoelles.blogspot.com</a></p>
<p><strong>Radwandern an der „Fit &amp; Fun Föhrenroute“</strong></p>
<p>Die „Fit &amp; Fun Föhrenroute“ ist die „Hausstrecke“ von Matzendorf-Hölles und führt bis Markt Piesting. Sehenswerte Stopps entlang des Radweges sind Höllturm und Höllturmhöhle in Wöllersdorf, im Sommer das idyllische Waldbad in Markt Piesting und für Naturliebhaber die Mäandrierungen der Piesting, die man zu Fuß erkunden kann. Im Sommer empfiehlt sich an heißen Tagen auch ein Bad in der kühlen Piesting unterhalb von Steinabrückl.</p>
<p><strong>Waldbauernmuseum Gutenstein</strong> Im Waldbauernmuseum in Gutenstein gewinnt man einen Überblick über die Nutzung und Bedeutung von Holz in dieser so waldreichen Region – vom Schausägewerk samt Wasserrad über den Holzkohlenmeiler bis zur Pecherei werden die unterschiedlichsten Gewerbe vorgeführt.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong> 1. Mai bis Mitte Oktober <a href="http://www.waldbauernmuseum.at">www.waldbauernmuseum.at</a></p>
<p><strong>Pechermuseum Hernstein</strong> In Hernstein gibt es vom Pecherhof aus leicht zu erreichende Schaubäume. Mit dem Werkzeug im Gepäck führt der Besitzer des Pecherhofs gerne vor, wie man pecht, und beschließt die Führung dann in seinem Betrieb. Jedes seiner Werkzeuge ist handgeschmiedet, nicht einmal den hölzernen Stiel dafür gibt es zu kaufen.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong> Von Mai bis Oktober sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Individuelle Terminvereinbarung unter: Tel.: +43 2633 47205 /+43 664 5568611 oder <a href="mailto:info@pecherei.com">info@pecherei.com</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen unter:</strong> <a href="http://www.hernstein.gv.at">www.hernstein.gv.at</a></p>
<p><strong>Alpin-und Heimatmuseum Hohe Wand mit Pecher-Schauraum</strong></p>
<p>Vom Skywalk aus, einer frei in die Luft hinausragenden Aussichtsterrasse, auf dem Hochplateau im Naturpark Hohe Wand verschafft man sich einen beeindruckenden Überblick über den Lebensraum der Schwarzföhre. Der Naturpark ist über eine Bergstraße mit dem Auto zu erreichen. Dazu gibt es einen Pecher-Schauraum im Alpin- und Heimatmuseum Hohe Wand. <a href="http://www.hohe-wand.gv.at">www.hohe-wand.gv.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Weinkultur in Niederösterreich</strong></h2>
<h3>Die Weinregionen</h3>
<p>In <strong>Carnuntum</strong> liegt die größte archäologische Landschaft Österreichs: Rund um die vom Feldherren Tiberius vor 2.000 Jahren gegründete römische Siedlung entstand das erste ausgedehnte Weinbaugebiet. Zeugnis davon geben archäologische Funde und Pflanzenreste. Doch ausgegraben ist bisher nur ein kleinster Teil &#8211; für Informationen aus der geschichtlichen Tiefe der steinigen Kalk- Lössböden sorgen jedoch die Weine: Diese kleine und ursprüngliche Region mit dem Hauptort Göttlesbrunn besticht mit brillanten <strong>Rotwein-Cuvées</strong>. Zum Verkosten ihrer Produkte mit einem Hauch von Antike laden die <strong>Rubin Carnuntum</strong>-Winzer in der <strong>Carnuntum Experience</strong> ein. Vom prächtigen Barockfest in Schloss Hof, einem Jagdsitz der Habsburger in der Nähe der Donau-March- Auen, über Weinbergwanderungen bis zu Wine&amp;Dine-Abenden in den Weingütern und Restaurants reicht das Programm.</p>
<p>Die sonnige Reife nehmen die Weine vom <strong>Kamptal</strong>, das sich oberhalb Krems zur Donau hin öffnet, aus dem Süden. Den prägnant klaren Ausdruck erhalten sie durch den kühlen Rückenwind aus dem Waldviertel und dem Mix von Lehm, Löss und Urgestein: <strong>Grüner Veltliner</strong> und <strong>Riesling</strong> sind hier zuhause. Den Stolz dieser Region machen Weingüter wie Jurtschitsch oder Bründlmayer aus.</p>
<p>Waren diese Winzer – gemeinsam mit 700 anderen Weinbauern aus Langenlois – bahnbrechend für das neue Selbstverständnis des (nieder)österreichischen Weins, so haben sie ihre avantgardistische Entsprechung in der Wein-Erlebnis-Welt <strong>Loisium</strong> gefunden: Inmitten der Weingärten liegt ein futuristischer Kubus aus gebürstetem Aluminium. Er ist als Besucherzentrum – mit repräsentativer Vinothek – Ausgangspunkt für eine unterirdische Reise in die Seele des Weins. In den mit Licht, Ton und Projektionen inszenierten Kellergewölben, die bis zu 900 Jahre alt sind, kann man die Geheimnisse dieses biblischen Getränks ergründen. Eine Weinwerdung der besonderen Art stellen Installationen dar. Vom Mythos zur Moderne führen ein barockes Winzerhaus und eine zeitgenössische Weinkellerei. Besondere Keller-Tage erlebt man hier im März, zur <strong>Loisiarte</strong>, dem Musik- und Literaturfestival im Loisium, werden Wein und Kulinarik inszeniert.</p>
<p>Hohe Lagen, die über schmale Steinterrassen schnell zur <strong>Donau</strong> hin abfallen, das kennzeichnet die mit Stiften, Ausflugskirchen und alten Stadtkernen reiche Landschaft der <strong>Wachau</strong>, die von Melk bis Krems reicht. Riesling und Grüner Veltliner dominieren auch hier, doch kommt zum thermischen Wechselspiel zwischen Tag und Nacht und den kristallinen Urgesteinsböden die Jahrhunderte lange, ausgeklügelte Nutzung von Gelände und Sonnenstand. Durch wärmespeichernde Mauern und Felsen entstehen Kleinst-Klima-Zonen, die sich in mineralreichen, trocken-aromatischen Trauben ausdrücken. Vielfach prämierte Winzer wie Jamek, Hirtzberger oder die Domäne Wachau halten den noblen Ruf hoch und ihre Weingüter stehen für Gäste offen.</p>
<p><figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/1892/thumb_preview_15ac8adc-b606-407e-93c0-221c46f72b80.jpg" alt="Weingarten bei Dürnstein an der Donau im Herbst. © Österreich Werbung, Fotograf: Krobath" width="880" height="589" /><figcaption class="wp-caption-text">Weingarten bei Dürnstein an der Donau im Herbst. © Österreich Werbung, Fotograf: Krobath</figcaption></figure></p>
<p>Über den <strong>Wagram</strong>, einer mächtigen Geländestufe, die östlich von Krems beginnt und der Donau am linken Ufer bis zum Bisamberg bei Wien folgt, geht es hinauf ins <strong>Weinviertel</strong>, dem mit Abstand größten Weinbaugebiet des Landes. Zwischen den sandig-schweren Hügeln von beispielsweise <strong>Retz</strong>, <strong>Poysdorf</strong> oder <strong>Bad Pirawarth</strong> geduckt, liegen die Weingärten. Zu den Dörfern hin führen die <strong>Kellergassen</strong>. Mit Abstand dominierend in diesem Viertel vom Wein ist der Grüne Veltliner, der meist fruchtig- frisch und mit geringem Alkoholgehalt ausgebaut wird. Ihn prägt das typische „Pfefferl“, eine pikante Würze, die eben an Pfeffer erinnert. International gesehen, ist der „Grü Ve“ die Hausmarke Österreichs und seine abwechslungsreiche Veredelung hierzulande einzigartig.</p>
<p>Im Wiener Becken, am Südostabfall des Wienerwaldes, liegt die <strong>Thermenregion</strong>. Ihren Namen erhält sie von den zahlreichen warmen Heilquellen, die dort sprudeln und in historisch-schönen Bädern aus der Zeit der Monarchie gefasst sind. Die Weinstöcke profitieren hier vom pannonischen Klima-Einfluss mit heißen Sommern und trockenen Herbsten sowie von der Häufung unterschiedlichster Böden und Lagen. Was Weinfreunde fasziniert, ist die Vielfalt auf engstem Raum: Autochtone Rebsorten wie Zierfandler, auch Spätrot genannt, und Rotgipfler stechen hervor und wachsen nur hier. Beides sind übrigens Weißweine und legendär ist die Cuvée Spätrot-Rotgipfler.</p>
<p>Besonders gut gedeihen auch die Weine der Burgunderfamilie: Pinot blanc und Pinot noir, der in Österreich auch Blauburgunder heißt, werden hier handverlesen. In <strong>Perchtoldsdorf</strong>, direkt an der Grenze zu Wien, drängen sich die Häuser der Weinbauern entlang der mittelalterlichen Stadtmauer. Übers ganze Jahr, doch immer nur für eine kürzere Zeit, öffnen die Hauer, wie sich die Weinbauern hier nennen, ihre Höfe und stecken aus. Mit langen Holzbänken und Tischen in den Gärten und Gaststuben werden sie zu <strong>Heurigen</strong>. Ausgeschenkt wird nur eigener Wein und Heuriger heißt dabei auch der jüngste Jahrgang. Schon in diesen Weißwein setzen die Winzer hohen Ehrgeiz. Dazu bieten sie, weiß wie rot, eine Auswahl regionaltypischer Weine. Das meiste davon wird jedoch schon weggetrunken, wenn ausgesteckt ist; für den Handel bleibt wenig über. Die Winzerinnen kochen, braten und backen selbst und stellen damit so manches Gourmet-Restaurant in den Schatten. Höhepunkt im Jahr ist der <strong>Hiata- Einzug</strong>, das Erntedankfest der Perchtoldsdorfer Haurer. Einst beschloss es die Hut-Zeit in den Weingärten, heute die Lese: Ein junger Winzersohn trägt auf einer Stange die „Pritsche“ – eine von den Haurern gefertigte, 70 Kilo schwere mannshohe Krone – zur Kirche hinauf und tanzt mit ihr.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>CarnuntumExperience Weinfestival</strong><br />
Jährlich wartet das „Carnuntum Experience“, ein Festival rund um Wein, Genuss, Natur und Kultur mit einem  Programm für die ganze Familie auf.</li>
<li>Termin: August<br />
<a href="http://www.carnuntum-experience.com">www.carnuntum-experience.com</a></li>
<li><strong>Rubin Carnuntum Weingüter</strong><br />
Informationen über die Rubin Carnuntum Weingüter<br />
<a href="http://www.carnuntum.com">www.carnuntum.com</a></li>
<li><strong>Weinerlebniswelt Loisium</strong><br />
In Langenlois befindet sich die Weinwelt Loisium, inkl. Verkostung, Erlebnisführung, etc.<br />
<a href="http://www.loisium.at">www.loisium.at</a></li>
<li><strong>Literatur-und Musikfestival Loisiarte</strong><br />
Jährlich im März</li>
<li><a href="http://www.loisiarte.at">www.loisiarte.at</a></li>
<li><strong>Sandgrube 13und Winzerkrems</strong><br />
Winzer Krems, Sandgrube 13, ist eine der bekanntesten Weinadressen Österreichs. Sandgrube 13 wein.sinn führt in 8 Stationen auf die Spuren des Rebensaftes und öffnet Blicke hinter die Kulissen. <a href="http://www.sandgrube13.at">www.sandgrube13.at, </a><a href="http://www.winzerkrems.at">www.winzerkrems.at</a></li>
<li><strong>Literatur &amp; Wein</strong><br />
Hochkarätiges Literaturfestival im Stift Göttweig zu dem die besten Weine gereicht werden: <a href="http://www.literaturundwein.at">www.literaturundwein.at</a></li>
<li><strong>Wachau Gourmet Festival: </strong><a href="http://www.wachau-gourmet-festival.at">www.wachau-gourmet-festival.at</a></li>
<li><strong>Domäne Wachau</strong><br />
Kellerführung, Weinverkostung und Donauschifffahrt: <a href="http://www.domaene-wachau.at">www.domaene-wachau.at</a></li>
<li><strong>Hiataeinzug Perchtoldsdorf</strong><br />
Größtes Erntedankfest Österreichs, Termin: November, <a href="http://www.perchtoldsdorf.at">www.perchtoldsdorf.at</a></li>
<li><strong>WAGRAM WERITAS</strong><br />
Gebietsvinothek in Kirchberg am Wagram: <a href="http://www.weritas.at">www.weritas.at</a></li>
<li><strong>Wein &amp; Co online Weinversand</strong><br />
<a href="http://www.weinco.at">www.weinco.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h3><strong>Weingüter und Gasthöfe</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Gastwirtschaft Floh</strong><br />
Man nehme Produkte der Region, dazu beste Weine, und serviere das Ganze in einem bodenständigen Ambiente: Mit diesem Geheimrezept hat sich Josef Floh – Küchenchef und Eigentümer der „Gastwirtschaft Floh“ in Langenlebarn an der Donau – in die Liga der österreichischen Top-Lokale gekocht. <a href="http://www.derfloh.at">www.derfloh.at</a></li>
<li><strong>Landhaus Bacher</strong><br />
Lisl Wagner-Bachers höchstprämierte Küche, komponiert aus erlesenen Zutaten, versehen mit regionalen und mediterranen Akzenten, ist so unverwechselbar wie die Wachau selbst: <a href="http://www.landhaus-bacher.at">www.landhaus-bacher.at</a></li>
<li><strong>Weingut Holzapfel</strong><br />
Preisgekrönte Weine, hausgebrannte Schnäpse, ein kleines, feines Restaurant samt Gästezimmern sowie Süßes „rund um die Marille“ im mehr als 700 Jahre alten Prandtauerhof in Joching an der Donau: <a href="http://www.holzapfel.at">www.holzapfel.at</a></li>
<li><strong>Loibnerhof</strong><br />
Der Loibnerhof ist der Klassiker der Wachauer Gastronomie und seit Jahrzehnten eine Kultstätte für ausgezeichnete, regionale Küche: <a href="http://www.loibnerhof.at">www.loibnerhof.at</a></li>
<li><strong>„bittermann“ Vinarium</strong><br />
Das „bittermann“ Vinarium ist ein Landgasthaus modernen Typs in alten Mauern und ein wahres Schlaraffenland für jeden, der gerne gut isst und trinkt: <a href="http://www.bittermann-vinarium.at">www.bittermann-vinarium.at</a></li>
<li><strong>Heurigenhof Bründlmayer</strong><br />
Der Heurigenhof Bründlmayer ist kein gewöhnlicher Heuriger. Im wunderschönen, historischen Ensemble wird auf hohem Niveau gekocht und Bründlmayer-Weine zählen zur Creme der österreichischen Weinszene: <a href="http://www.heurigenhof.at">www.heurigenhof.at</a></li>
<li><strong>Weinhaus Nigl</strong><br />
Das mitten in den Weinbergen gelegene Ensemble aus Weingut, Hotel und Restaurant hat etwas Märchenhaftes an sich – und das liegt nicht nur an der langen Geschichte dieser historischen Mauern: <a href="http://www.weingutnigl.at">www.weingutnigl.at</a></li>
</ul>
<hr />
<p>Besonder Empfehlungen:</p>
<p><strong>Gastwirtschaft Floh, Langenlebarn</strong></p>
<p><strong>Man nehme die allerfrischesten Produkte der Region, dazu beste Weine, und serviere das Ganze in einem wunderbar bodenständigen Ambiente: Mit diesem Geheimrezept hat sich Josef Floh – Küchenchef und Eigentümer der „Gastwirtschaft Floh“ in Langenlebarn an der Donau – in die Liga der österreichischen Top-Lokale gekocht.</strong></p>
<p>Bärlauch-Gnocchi mit Schalotten und Radieschen, Huchenfilet mit heimischem Dinkelreis, Topinambur und Vanille oder vielleicht doch lieber ein zarter Kaninchenrücken mit Knollenziest, einer alten, kaum noch bekannten Heilpflanze? Die Karte im „Floh“ überzeugt nicht nur durch ihre kulinarische Kreativität, sondern auch durch ihre saisonale und regionale Ausrichtung. Erdbeeren im Winter oder Spargel im Herbst – so etwas käme dem Hausherrn nicht auf den Tisch! Stattdessen setzt er viel lieber auf frische Wildkräuter aus den nahen Donau-Auen und auf die Waren seiner ausgesuchten Stammlieferanten aus den umliegenden Dörfern. Dieses Konzept sowie seine ebenso unkonventionelle wie modere Interpretation traditioneller Küchenklassiker hat ihm neben zwei Gault-Millau-Hauben auch die Mitgliedschaft in der Gilde der „Jeunes Restaurateur’s Europe“ eingebracht. Ebenso preisgekrönt ist auch das Weinangebot des Hauses: Mehr als 1.600 edle Tropfen umfasst die Karte. Sie lagern in rund 15.000 Flaschen im Floh-eigenen Keller, der zu den größten und bestsortiertesten Österreichs gehört.</p>
<p><u><a href="http://www.derfloh.at">www.derfloh.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Loibnerhof (Landgasthof), Wachau</strong></p>
<p><strong>Der Loibnerhof ist der Klassiker der Wachauer Gastronomie und seit Jahrzehnten eine Kultstätte für ausgezeichnete, regionale Küche.</strong></p>
<p>Eigentlich geht man ja nicht in den Loibnerhof essen, sondern zum „Knoll“. Dieser Name steht für ein Wachauer Monument und bürgt in mehrfacher Hinsicht für Qualität: Josef Knoll in der Küche des Loibnerhofs und sein Cousin Emmerich, dessen grandiose Veltliner und Rieslinge im Loibnerhof ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Besonders beliebt ist in der schönen Jahreszeit der weitläufige Obstgarten, im Winter spielt sich alles auf der anderen Straßenseite im „Winterquartier“ des Hauses ab. Josef Knoll ist ein Meister der herzhaft-aromatischen, bodenständigen Küche, in dessen Fischkalter sich stets Krebserl, Waller und Forellen tummeln. Köstlich munden hier aber nicht nur feine Fische, sondern auch Innereien, Wild- oder Pilzgerichte wie die legendären hausgemachten Nudeln mit Steinpilzen. Eine Tischreservierung ist vor allem an schönen Wochenenden Pflicht – denn es hat sich längst herumgesprochen, wie gut man beim Knoll speist.</p>
<p><u><a href="http://www.loibnerhof.at">www.loibnerhof.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Muhr (Landgasthof), Gallbrunn</strong></p>
<p><strong>Der Muhr in Gallbrunn war früher ein Dorfwirtshaus, in dem dann die Gourmet-Küche Einzug gehalten hat; die Wirtshausküche ist deswegen trotzdem nicht ausgezogen.</strong></p>
<p>Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Es gibt freilich auch Ausnahmen wie den Muhr. Hier findet sich für jeden Geschmack das Richtige. Denn einerseits pflegt Seniorchefin Gertraud Muhr nach wie vor die traditionelle Regionalküche und widmet sich mit besonderer Hingabe den Süßwasserfischen. Andererseits zeigt Junior Jakob Muhr, was er in seinen Lehr- und Wanderjahren in der heimischen Top-Gastronomie gelernt hat, und begeistert seine Gäste mit inspirierten Kreationen, für die er Produkte der Region mit internationalen Einsprengseln gekonnt vermischt. Wem würde bei Gerichten wie Gallbrunner Leberwurst mit Calvados &amp; Granny Smith im Glas, Hirschkalb &amp; Frischling mit Shitake-Crêpe-Terrine &amp; Apfel-Rosmarin-Mousse oder Tatar vom Bio-Rind mit Baguette-Chips &amp; lauwarmen Kirschtomaten mit Basilikum-Pinien-Pesto nicht das Wasser im Munde zusammenlaufen? Doch dann gibt es auch den Kontrapunkt: Wenn im Haus frisch geschlachtet wird und Köstlichkeiten von der Blunz’n bis zum Brat’l auf dem Speiseplan stehen, lebt die alte Wirtshaustradition wieder auf.</p>
<p><u><a href="http://www.muhr.co.at">www.muhr.co.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Der Jungwirt, Göttlesbrunn</strong></p>
<p><strong>Im Landgasthaus Jungwirt spürt man, was die vielzitierte österreichische Gemütlichkeit ausmacht. Es ist ein Platz, an dem Genussfreudigkeit und eine lockere Lebensart, Tradition und Kreativität, zusammentreffen. Und das inmitten der idyllischen Weinlandschaft des Carnuntums.</strong></p>
<p>Küchenchef Johannes Jungwirth gelingt es eindrucksvoll, die österreichische Lebensfreude auch auf den Teller zu bringen, klassische Rezepte kreativ zu interpretieren, Altes mit Neuem zu kombinieren. Und zwar mit „regionalen Produkten, die das Land mir gibt, die von den Bauern und deren Familien mit viel Liebe erzeugt wurden“, sagt Jungwirth. Er listet auch transparent auf, von welchen Landwirten und Lieferanten er die einzelnen Produkte bezieht. Was zu den kreativen Gerichten nicht fehlen darf? Die eleganten Weißweine und gehaltvollen Rotweine aus der Region und aus den wichtigsten österreichischen Weinbaugebieten. Ja, das Leben ist wahrlich ein Genuss.</p>
<p><u><a href="http://www.derjungwirt.at">www.derjungwirt.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Schwarz (Landgasthof), Nöhagen</strong></p>
<p><strong>Von außen ganz unscheinbar anzusehen, zählen hier die inneren Werte – denn der Schwarz in Nöhagen ist ein idealtypischer Landgasthof.</strong></p>
<p>Zugegebenermaßen ist Nöhagen nicht der Mittelpunkt der Welt, doch die vielen Eingeweihten und Stammgäste scheuen keineswegs die Anfahrt von der Wachau herauf, denn sie wissen, was sie hier erwartet: Eine österreichische Küche, die, ohne verspielt zu sein, alles kann, was sie soll, und eine Weinauswahl, die selbst Abstinenzler bekehren könnte. Waldviertler Bachforellen, gebraten oder geräuchert, das Wienerschnitzel natürlich vom Kalb, köstliche Innereien von den gebratenen Kalbsnierenscheiben bis zum gebackenen Kalbskopf mit Blutwurst, den geschmorten Bio-Kalbsbackerln oder der gebratenen Waldviertler Weidegans – kein Zweifel, Erwin Schwarz herrscht über ein veritables Schlaraffenland. Doch hier fließen nicht nur Milch und Honig, sondern auch die besten Weine des Landes mit besonderem Wachau-Schwerpunkt und vielen älteren, gereiften Jahrgängen, ergänzt durch ausgewählte Spitzenweine aus aller Welt.</p>
<p><u><a href="http://www.gasthaus-schwarz.at">www.gasthaus-schwarz.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong> Kalteis (Landgasthof), Pielachtal</strong></p>
<p><strong>Kühl klingt der Name – herzlich ist der Empfang in diesem idealtypischen Landgasthof im idyllischen Pielachtal.</strong></p>
<p>Der 1693 erstmals als Einkehr für Fuhrleute und Bauern der Region erwähnte Landgasthof, der sich seit 1957 im Besitz der Familie Kalteis befindet, ist ein echtes „family-business“. Mutter Theresia Kalteis steht gemeinsam mit Hubert junior in der Küche, Tochter Sonja betreut gemeinsam mit dem Vater Hubert Kalteis die Gäste, wobei Letzterer als passionierter Waidmann auch dafür sorgt, dass hier regelmäßig Wildgerichte auf der Speisekarte stehen. So ein Rehbeuschel mit Semmelknödeln, das Carpaccio vom Hirschkalb mit Schwarzen Nüssen oder der rosa gebratene Hirschkalbsrücken mit Gänseleber auf Brombeer-Dirndlsauce passen halt auch wunderbar in diese wildreiche Region. Die kochenden Kalteise finden dabei eine gute Mitte zwischen Bodenständigkeit und Kreativität, wobei die Qualität der verwendeten Produkte immer an oberster Stelle steht. Wer sich in der Küche so anstrengt, darf auch den Keller nicht vernachlässigen. Der ist bestens gefüllt mit frischen Weißweinen aus Österreich und gereiften Roten von Nah und Fern.</p>
<p><u><a href="http://www.kalteis.at">www.kalteis.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Landhaus Bacher (Gourmet), Wachau</strong></p>
<p><strong>Das Landhaus Bacher ist seit vielen Jahren die erste kulinarische Adresse in der Wachau und eines der besten Lokale Österreichs.</strong></p>
<p>Lisl Wagner-Bacher ist die Grande Dame der österreichischen Küche und hat es, kongenial unterstützt von ihrem Mann Klaus Wagner, einem ausgewiesenen Wachau- und Bordeaux-Kenner, geschafft, aus der einstmals berühmten Backhendlstation ein noch weit berühmteres Gourmet-Lokal zu machen. Inzwischen steht sie gemeinsam mit ihrem Schwiegersohn, dem ebenfalls bereits hochdekorierten Küchenmeister Thomas Dorfer, in der Küche und werkt dort auf einem Niveau, das man nur selten findet. Die Basisprodukte sind dabei gleichwohl vor allem regionaler Herkunft, bei Fischen und Meeresfrüchten angelt man aber natürlich auch an weiter entfernten Gestaden. Kreativität und handwerkliche Präzision sind Kennzeichen der Küche im Landhaus Bacher, die aber nie manieriert oder abgehoben wirkt. Dem Niveau der Küche hält auch der Weinkeller stand, denn Klaus Wagner gebietet über das wohl beste Wachau-Sortiment der Welt und ist mit seinem Bordeaux-Fundus auch in Sachen Rotwein nie in Verlegenheit zu bringen. Da trifft es sich gut, dass dieses gastliche Landhaus auch über komfortable Gästezimmer verfügt.</p>
<p><u><a href="http://www.landhaus-bacher.at">www.landhaus-bacher.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Hanner (Luxusrestaurant), Mayerling</strong></p>
<p><strong>Heinz Hanner ist zweifellos der avantgardistischste unter den österreichischen Spitzenköchen, und eines ist sicher: Hier wird es am Teller niemals langweilig!</strong></p>
<p>Heinz Hanner kocht nicht nur mit Jakobsmuscheln, Hummern &amp; Co., sondern auch mit Flammenwerfern, ISI-Schäumern und Stickstoff – bei minus 190 Grad. Das Zauberwort heißt „Molekularküche“. Dabei geht es darum, mit bisher in der Küche noch nicht angewendeten Methoden in neue Genuss-Sphären vorzudringen. Wie das geht, vermittelt Hanner übrigens auch in seinem „Koch-Studio“, in dem er Kurse für interessierte Laien ebenso wie für Küchen-Profis anbietet. Daneben wird in seiner vollelektronischen Hightech-Küche aber auch „ganz normal“ gekocht. Das bedeutet in diesem Fall eine höchst kreative Gourmetküche, die auf absolut kompromissloser Produktselektion beruht. Nur das Beste kommt in die Pfanne – vom bretonischen Hummer über die Taube aus der Bresse bis zu den Atlantikmuscheln. Wenn verfügbar, stammen diese Produkte – wie etwa im Falle von Wild und Süßwasserfischen – aber auch aus der Region, ebenso wie die Kräuter vom eigenen Hausgarten … Auf diesen genießt man auch einen perfekten Blick aus den Zimmern des stylishen Hanner-Hotels mitten im Wienerwald.</p>
<p><u><a href="http://www.hanner.cc">www.hanner.cc</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Goldenes Bründl, Oberrohrbach</strong></p>
<p><strong>Vor den Toren Wiens, mitten im romantischen Rohrwald und unweit von Korneuburg, liegt das Goldene Bründl – ein traditionsreiches Landgasthaus mit sagenhafter Haubenküche und einer ebensolchen Geschichte.</strong></p>
<p>Glaubt man der Legende, dann verdankt das Goldene Bründl seine Entstehung eigentlich dem Habsburgerkönig Rudolf. Ziemlich genau an der Stelle, an der heute das beliebte Gasthaus steht, soll er einst von einer Quellnixe einen goldenen Ring erhalten haben, den noch heute im Wasser glitzern sieht, wer noch nie im Leben gelogen hat. Ob’s stimmt? Wir wollen ja nicht lügen, können aber uneingeschränkt bestätigen, dass von diesem Ort tatsächlich etwas Magisches ausgeht. Egal ob draußen im lauschigen Gastgarten oder drinnen in den stilvollen Stuben – die Atmosphäre im Goldenen Bründl ist gediegen und entspannt. Und sie begeistert Gourmets auf Landpartie ebenso wie die vielen Naturfreunde, die den Besuch mit einer Wanderung durch die umliegenden Wälder verbinden. Serviert wird eine zumeist saisonale Küche auf hohem Niveau. Entenleberparfait kommt hier auf den Tisch oder ein köstliches Carpaccio vom Lamm, gefolgt von gefüllter Perlhuhnbrust mit Bärlauchrisotto oder Welsfilet mit Buchweizenkraut. Darüber hinaus werden aber auch die Klassiker der regionalen Küche wie z. B. Kalbsrahmbeuschel, geschmorte Schweinsbackerl oder Tafelspitz vom Donauland-Rind großgeschrieben. Highlight für „Frühaufsteher“: Jeden ersten und dritten Sonntag im Monat gibt es einen großen Brunch.</p>
<p><u><a href="http://www.goldenesbruendl.at">www.goldenesbruendl.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Gut Oberstockstall (Restaurant), Kirchberg</strong></p>
<p><strong>Das Gut Oberstockstall ist ein bezaubernder und verzaubernder Platz; Genuss, Mystik und Gastfreundschaft verbinden sich zu einer einzigartigen Symbiose.</strong></p>
<p>Im Jahr 1980 ereignete sich eine archäologische Sensation, als in der Schlosskapelle von Oberstockstall ein komplett eingerichtetes Alchemistenlabor aus der Zeit um 1580 entdeckt und ausgegraben wurde, dessen Inhalt heute im Alten Rathaus von Kirchberg besichtigt werden kann. Weniger alchemistisch geht es in der Küche von Oberstockstall-Chefin Eva Salomon zu, wenngleich es ihr beim Kochen bei weitem nicht nur darum geht, die richtigen Ingredienzien zusammenzufügen. „Essen und Trinken auf dem Lande“ lautet ihr Motto, und das bedeutet auch, dass viele Produkte aus der Umgebung oder sogar aus eigener Produktion stammen. Dazu zählen die Weine aus dem eigenen Weingut ebenso wie Schafe, Enten, Gänse oder Gemüse – alles nach biologischen Richtlinien gezüchtet und produziert. Daraus entstehen leichtfüßige Gerichte, die den Körper weniger belasten als beleben. Und der Geist schwebt auf der hübschen Terrasse im Gutshof oder in den geschmackvoll eingerichteten Landhaus-Stuben ohnehin in höheren Sphären. Eine stilvolle Übernachtungsmöglichkeit findet man übrigens ganz in der Nähe, im „Alten Winzerkeller“ in Kirchberg am Wagram.</p>
<p><u><a href="http://www.gutoberstockstall.at">www.gutoberstockstall.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Bärenwirt (Landgasthof), Petzenkirchen</strong></p>
<p><strong>Seinen Namen verdankt der Bärenwirt der Legende von einem Ritter, der einen mächtigen Bären besiegt hat. Bären stehen hier zwar nicht auf der Speisekarte, aber einen Bärenhunger dürfen die Gäste ruhig mitbringen.</strong></p>
<p>Patron Erich Mayrhofer ist ein Wirt, wie er sein soll: umtriebig und engagiert, kommunikativ und in seinem Fach versiert, ein Hans Dampf in Küche und Keller. Und obwohl sein Lokal schon allerlei Auszeichnungen bekommen hat, legt er Wert darauf, dass dieses nach wie vor ein richtiges Wirtshaus sein soll, in dem man auch ein ausgezeichnetes Gulasch und ein klassisches Wiener Schnitzel bekommt. Darüber hinaus zeigt man sich aber auch Ausflügen in kreativere kulinarische Gefilde nicht abgeneigt, und wenn es schon kein Bärenfleisch gibt, so liefern die Wälder und Bäche der Region doch köstliche Zutaten vom Reh bis zur Forelle. Dazu immer den richtigen Tropfen zu finden, ist kein Problem, denn der Wirt verfügt über einen bestens sortierten Keller – und über komfortable Gästezimmer, falls die önophilen Studien einmal etwas ausführlicher ausfallen sollten.</p>
<p><u><a href="http://www.baerenwirt1.at">www.baerenwirt1.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Jell (Stadtgasthaus/Fleischhauerei), Krems</strong></p>
<p><strong>„Essen, Trinken und Lachen“ – so lautet das Motto in diesem urgemütlichen Stadtgasthaus, das von Ulli Amon-Jell nicht nur bekocht, sondern auch bewohnt und belebt wird.</strong></p>
<p>„Komplizierte Kreationen, die ernsthaft hergestellt und mit noch ernsthafteren Gesichtern verzehrt werden. – Dieses Wettkochen um die nächsten Superlative, die teuerste, die ausgefallenste Zutat … das ist alles nicht meines“, erklärt Ulli Jell, Wirtin mit Leib und Seele, die viel lieber fröhliche und zufriedene Gesichter sieht. Und zwar in der Küche genauso wie in der Gaststube. Ihr behäbiges, altes Wirtshaus liegt wunderschön direkt am hohen Markt von Krems, auf den im Sommer ein kleiner Gastgarten beste Ausblicke bietet. Viele Produkte, die Frau Jell in der Küche verwendet, stammen aus der Fleischhauerei ihres Mannes, sie sitzt also wahrhaftig an der Quelle und ergänzt diesen Fundus durch Wild, Pilze oder Fisch – je nach Saison. Daraus entsteht eine Wirtshausküche mit viel Bodenhaftung, die trotzdem nie fad wird, weil die Patronin diese immer wieder spannend zu variieren weiß. Dazu trinkt man entweder einfach den bekömmlichen „Hauswein“ oder wählt aus den besten Weinen der Wachau, des Krems- und Kamptals, ehe man sich in der nur einige Schritte vom Lokal entfernten Familienpension zur Ruhe bettet.</p>
<p><u><a href="http://www.amon-jell.at">www.amon-jell.at</a></u></p>
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<p><strong>Buchingers Gasthaus Zur Alten Schule, Riedenthal</strong></p>
<p><strong>Bekannt geworden als legendärer Küchenchef im Wiener Hotel Intercontinental, hat Manfred Buchinger mit seiner „Alten Schule“ eine Weinviertler Gastro-Institution gegründet.</strong></p>
<p>Irgendwann war für ihn Schluss mit Grand Cuisine, weitgereisten Zutaten und noblem Ambiente: Nach vielen Jahren sagte Manfred Buchinger dieser Form von Top-Gastronomie ade und begann in der Alten Schule von Riedenthal, sein eigenes Wirtshaus-Konzept umzusetzen. Nähe zum Produkt, unprätentiöses Auftreten von Koch und Küche und Kreativität im Umgang mit Altbewährtem – das sind drei der Säulen, auf denen Buchingers Erfolg ruht. Gerne führt er Gäste auch in die Welt seiner Küche ein, wenn etwa beim „Running Weinviertel“ bis zu zehn kleine Gerichte serviert und mit entsprechenden Weinen begleitet werden. Bei Letzteren setzt Buchinger nicht so sehr auf große Namen, dafür kann man sich sicher sein, hier jedes Mal interessante neue Entdeckungen von regionalen Winzern zu machen. So lässt man sich’s in dieser ganz besonderen Schule bei Wurstkrapferl, gekochtem Fleisch vom Bio-Rind oder ausgelöster Ente, aber auch bei spannenden fleischlosen Gerichten gut gehen und sitzt auch gerne einmal etwas länger nach.</p>
<p><u><a href="http://www.buchingers.at">www.buchingers.at</a></u></p>
<hr />
<p><strong>Zum Blumentritt (Landgasthof) St. Ägyd</strong></p>
<p><strong>St. Ägyd am Neuwalde liegt am Pilgerweg nach Mariazell, doch weil sich mit dem „Blumentritt“ eine besonders gastliche Stätte ebenfalls an diesem Weg befindet, könnte die Pilgerreise etwas länger dauern.</strong></p>
<p>Lange Zeit wurde das Gasthaus zum Blumentritt als Geheimtipp gehandelt: Weil es etwas abgelegen ist und man hier mit ganz besonderem Engagement und Qualitätsbewusstsein zu Werke ging. Heute ist das Haus bereits eine Institution, wenn auch nach wie vor von den Schwestern Ulrike Hollerer-Reichl und Christa Hollerer ganz unprätentiös geführt. Willkommen sind alle, die gerne gut essen und trinken. Für Erstes ist Küchenchefin Ulrike verantwortlich, die mit kundiger Hand regionale und internationale Top-Produkte zu leichtfüßigen, intensiv aromatischen Gerichten kombiniert. Diese machen stets Lust auf mehr und erzeugen auch nach vielen Gängen kein unangenehmes Völlegefühl. Kongenial begleitet werden die kleinen kulinarischen Kunstwerke von Christa Hollerer, der Herrin über einen bestens gefüllten Weinkeller, der für jeden Geschmack die richtige Flasche beherbergt. Und weil ja bekanntlich morgen auch noch ein Tag ist, macht man es sich nach einem ausgedehnten Abendessen am besten in einem der modern gestalteten Zimmer des Hauses gemütlich.</p>
<p><u><a href="http://www.zumblumentritt.at">www.zumblumentritt.at</a></u></p>
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<p><strong>Zur Weintraube/Nibelungenhof, Traismauer</strong></p>
<p><strong>„Essen, trinken und schlafen“ – das sollte man in einem guten Gasthof können. Doch der Nibelungenhof bietet noch einiges mehr.</strong></p>
<p>Einerseits ist der Nibelungenhof ein „ganz normales“ Wirtshaus – allerdings ein ganz besonders gutes. Und wenn man hier ein im Schmalz gebratenes Schnitzel, ein Krenfleisch mit Dampfkartoffeln oder ein gefülltes Bauernhendl bestellt, kann man sich sicher sein, dass diese Gerichte von bester Qualität sind. Doch Patron und Küchenchef Rainer Melichar, der sein Handwerk bei den Koch-Größen Karl Ernst Eschlböck und Jörg Wörther gelernt hat, kann auch ganz anders. Die große Küche ist ihm nicht fremd, doch hat er ihr mit der Entwicklung seiner patentierten „Succowell-Methode“ eine neue Facette hinzugefügt. Dabei arbeitet er mit den Aromen hochkonzentrierter, selbst gewonnener Säfte und Trester aus Gemüsen, Kräutern und Obst, die für die Aromatisierung und Bindung von Speisen und Saucen verwendet werden. Die spannende Welt dieses neuen Küchenstils, der inzwischen bereits weite Kreise gezogen hat, kann man sowohl durch Gerichte auf der Speisekarte des Hauses als auch im Rahmen von Kochkursen kennen lernen.</p>
<p><u><a href="http://www.nibelungenhof.at">www.nibelungenhof.at</a></u></p>
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<p><strong>Weinhaus Nigl (Landgasthof/Restaurant/Hotel), Kirchberg</strong></p>
<p><strong>Das mitten in den Weinbergen gelegene Ensemble aus Weingut, Hotel und Restaurant hat etwas Märchenhaftes an sich – und das liegt nicht nur an der langen Geschichte dieser historischen Mauern.</strong></p>
<p>Als Top-Winzer Martin Nigl den 800 Jahre alten Lesehof am Fuße der Burgruine Senftenberg übernahm, war er nicht viel mehr als eine Ruine. Heute beherbergt er den Verkostungs- und Verkaufsraum des Weinguts, ein kleines Hotel mit individuell eingerichteten, perfekt an die vorhandene Substanz angepassten Zimmern und ein gemütliches Restaurant, in dem die stimmige kulinarische Begleitmusik zu Nigls herrlichen Grünen Veltlinern und Rieslingen gespielt wird. Dafür sorgt Kapellmeister, pardon: Küchenchef Erwin Windhaber, ein junger Küchenmeister, der die gesamte Klaviatur seines Faches vom Grammelknödel bis zur Grande Cuisine perfekt beherrscht. Hier bleibt er aber doch eher im Rahmen des Bodenständigen und die Lieferanten der Umgebung bieten ihm beste Grundlagen dafür: Waldviertler Lämmer, Fleisch von Freilandschweinen, Obst, Gemüse, Wurst und vieles mehr von Bauern der Region sind die Grundzutaten, die er zu köstlich-kostbaren Gerichten veredelt. Wein &amp; Wohnen vom Feinsten runden dieses Gesamterlebnis der Genüsse perfekt ab.</p>
<p><u><a href="http://www.weingutnigl.at">www.weingutnigl.at</a></u></p>
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<h2>Kunst und Kultur</h2>
<h3><strong>Wellenklänge in </strong>Lunz am See</h3>
<p><strong>Der Lunzer See und das Wald- und Bergpanorama des Voralpenlandes bilden die Kulisse für ein Juli-Festival, das sich dem Crossover über alle Stil- und Genregrenzen hinweg verschrieben hat.</strong></p>
<p>Dass sich Kunst und Natur mit praktischem Nutzen und Vergnügen verbinden lassen, beweist die mit einem Architekturpreis prämierte Seebühne. Die Zuschauertribüne an einem Steilhang am Nordufer des Sees fügt sich in die umgebende Natur und bildet zusammen mit der im Wasser schwimmenden Bühne einen Teil des Lunzer Seebades. Für drei Wochen im Juli verwandelt sich die bewegliche Stahl-Holz-Konstruktion allabendlich in eine Festspielbühne. Profis begegnen hier Laien, internationale Stars Künstlern der Region. Das hat mit dazu beigetragen, das Festival in besonderem Maße in der Region zu verankern. Hip-Hopper treten auf der Seebühne ebenso auf wie amerikanische Singer/Songwriter, Jazzbands, Solo-Virtuosen, Blechbläser oder lokale Musikanten. Dazu gibt es Tanzperformances, Breakdance, Workshops und Lesungen. Lunz mit seinem glasklaren See ist schön. Und mit den wellenklängen besitzt es ein kleines, feines Festival.</p>
<p><a href="http://www.wellenklaenge.at">www.wellenklaenge.at</a></p>
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<h3><strong>Glatt &amp; Verkehrt &#8211; Festival für traditionelle Musik<br />
</strong></h3>
<p><strong>Seit 1997 ist Krems und Umgebung Heimstatt für Künstler aus aller Welt, die sich auf originelle, witzige und überraschende Weise mit ihren eigenen musikalischen Wurzeln auseinandersetzen.</strong></p>
<p>„Glatt &amp; Verkehrt“ ist Österreichs größtes Festival für traditionelle Musik aus aller Welt. Der überdachte Innenhof des Hauptgebäudes der Winzergenossenschaft „Winzer Krems“ in der Sandgrube 13 mit herrlichem Blick über die Stadt, auf die Donau und zum Stift Göttweig bildet den Hauptspielort des Festivals. Während auf der Bühne im überdachten Innenhof lateinamerikanische Rhythmen, Hackbrett oder Freibassakkordeon erklingen, kommen aus dem Keller erlesene Weine und werden im angrenzenden Zeltgelände Speisen aus der Region serviert. Das hoch über der Donau gelegene Barockstift Göttweig beherbergt die Musikwerkstatt, wo zwei Wochen lang gelehrt wird. Mit dem Arkadenhof im Minoritenkloster in Stein wurde neben dem Klangraum Krems Minoritenkirche ein neuer, reizvoller Open-Air-Veranstaltungsort dazugewonnen.</p>
<p><a href="http://www.glattundverkehrt.at">www.glattundverkehrt.at</a></p>
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<h2>Fakten über Niederösterreich</h2>
<p><strong>Die Geografie</strong></p>
<p>19.186 km² beträgt die Landfläche Niederösterreichs, das ist fast ¼ der Fläche Österreichs</p>
<p>42 % der Landfläche sind Ackerland, 40 % Wald, 11 % Wiesen, 1,7 % Almen und Weiden, 1,6 % Weingärten.</p>
<p>Auf 2.076 m Seehöhe liegt der höchste Punkt: Schneeberg</p>
<p>218 km fließt die Donau durch Niederösterreich</p>
<p><strong>Die Natur</strong></p>
<p>_ 2 Nationalparks: Donau-Auen und Thayatal</p>
<p>_ 23 der 48 österreichischen Naturparke liegen in Niederösterreich</p>
<p>_ 15.000 km Wanderwege</p>
<p>_ 5.600 km MTB-Routen</p>
<p>_ 4.200 km Radrouten (davon 1.200 km TOP-Radwege)</p>
<p>_ 9 Bergerlebniszentren (Lackenhof am Ötscher, Annaberg, Puchberg am Schneeberg, Göstling an der Ybbs, Mitterbach am Erlaufsee, Reichenau an der Rax, Semmering, Mönichkirchen, St. Corona am Wechsel)</p>
<p><strong>Die Kultur</strong></p>
<p>_ 2 UNESO-Weltkulturerbe-Stätten: Wachau und Semmeringbahn</p>
<p>_ 15 Klöster und Stifte</p>
<p>_ Über 50 Orte sind Spielstätten von Theatersommer und Festivals</p>
<p>_ Über 600 Museen und Sammlungen</p>
<p><strong>Der Wein</strong></p>
<p>_ 30.000 ha Weingärten liegen in Niederösterreich, das sind mehr als</p>
<p>_ 50 % der österreichischen Weinbaufläche, auf fast 50 % wird der Grüne Veltliner angebaut</p>
<p>_ 830 km zieht sich die Weinstraße Niederösterreich durchs Weinland</p>
<p>_ Ca. 800 Veranstaltungen im Weinherbst Niederösterreich</p>
<p><strong>Die Persönlichkeiten</strong></p>
<p>_ Marc Aurel (Römischer Kaiser und Philosoph,121-180, Carnuntum)</p>
<p>_ Severin von Noricum (Heiliger, Missionar, Klostergründer, 410-482, Mautern)</p>
<p>_ Hl. Leopold III (Markgraf, Landespatron von Österreich, 1073-1136, Klosterneuburg)</p>
<p>_ Jakob Prandtauer (Barockbaumeister, 1660-1726, Stift Melk)</p>
<p>_ Joseph Haydn (Komponist, 1732-1809, Rohrau)</p>
<p>_ Ludwig van Beethoven (Komponist, 1770-1827, Baden und Mödling)</p>
<p>_ Ferdinand Raimund (Dichter, 1790-1836, Gutenstein)</p>
<p>_ Karl Ritter von Ghega (Mathematiker und Bauingenieur, Erbauer der Semmeringbahn, 1802-1860)</p>
<p>_ Karl Millöcker (Komponist, 1842-1899, Baden)</p>
<p>_ Matthias Zdarsky (Skipionier, 1856-1940, Lilienfeld)</p>
<p>_ Max Reinhardt (Theaterregisseur, 1873-1943, Baden)</p>
<p>_ Oskar Kokoschka (Maler und Grafiker, 1886-1980, Pöchlarn)</p>
<p>_ Heimito von Doderer (Schriftsteller, 1896-1966, Prein an der Rax)</p>
<p>_ Ludwig Wittgenstein (Philosoph, 1889-1941, Kirchberg/Wechsel)</p>
<p>_ Konrad Lorenz (Verhaltensforscher 1903-1989, Altenburg an der Donau)</p>
<p>_ Egon Schiele (Maler, 1890-1918, Tulln)</p>
<p>_ O. W. Fischer (Schauspieler, 1915-2004, Klosterneuburg)</p>
<p>_ Arnulf Rainer (Maler, *1929, Baden)</p>
<p>_ Hermann Nitsch (Maler, *1938, Mistelbach)</p>
<p>_ Daniel Spoerri (*1930, Hadersdorf/Kamp)</p>
<p>Beitragsbild: Niederösterreich © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Österreichs Küche und ihre Spezialitäten</title>
		<link>https://reisewiki.at/oesterreichs-kueche-rezepte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2016 07:43:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ob Knödel oder Salzburger Nockerl – die Liste der Köstlichkeiten ist lang, wenn man sich eine typisch österreichische Speisekarte ansieht. Lesen Sie nach, welche leckeren <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/oesterreichs-kueche-rezepte/" title="Österreichs Küche und ihre Spezialitäten">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Knödel oder Salzburger Nockerl – die Liste der Köstlichkeiten ist lang, wenn man sich eine typisch österreichische Speisekarte ansieht. Lesen Sie nach, welche leckeren Spezialitäten Sie auf Ihrer Urlaubsreise keinesfalls verpassen sollten.</p>
<h2>Warum Österreichs Speisekarte schon lange multikulti ist</h2>
<p><strong>Neben regionalen Spezialitäten stehen auf österreichischen Speisekarten auch ziemlich viele Gerichte aus den einstigen Kronländern der Monarchie. Oft wissen nicht einmal die Österreicher selbst, woher ihre Lieblingsgerichte kommen.</strong></p>
<p>Österreichs vielfältige Küche zeugt bis heute von der einst großen Monarchie. Vor allem Wien war dabei der kulinarische „Melting Pot“: Hier überwogen die sogenannten „Zuagrasten“; sie stammten aus Ungarn, Böhmen, der Slowakei, aus Karpatenrussland, der Bukowina, Polen, Krain, Kroatien, Triest, Dalmatien oder „nur“ aus den heutigen Bundesländern. Sie alle brachten Kochrezepte ihrer Heimat im Gepäck mit nach Wien, und die österreichische Küche übernahm das Beste von allen. Natürlich bediente man sich aber in den ehemaligen Kronländern ebenfalls aus dem hiesigen Kochtopf. So entstand eine Wechselwirkung mit beiderseitigem Vorteil, die auch mit dem Untergang der Monarchie nicht endete.</p>
<p><figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3071/thumb_preview_fa313814-aed5-43f5-802a-826c6b052b45.jpg" alt="Traditionelle Bauernkrapfen. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer" width="880" height="584" /><figcaption class="wp-caption-text">Traditionelle Bauernkrapfen. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer</figcaption></figure></p>
<p>Unter den Kochbüchern, die Rezepte all dieser unterschiedlichen Gerichte aus den Kronländern enthielten, war „Die Süddeutsche Küche“ von der Grazer Kochbuchautorin Katharina Prato eines der ersten. Sie hatte damit begonnen, Rezepte zu sammeln, wenn sie ihren Mann auf seinen Dienstreisen begleitete. Als ihre Sammlung 1858 als Buch erschien, wurde sie zum überraschenden Verkaufsschlager. Nach dem Zweiten Weltkrieg in „Die große Prato“ umbenannt, sind ihre gesammelten Rezepte bis heute in den Buchhandlungen erhältlich.</p>
<p>Ob nun Lebensmittelknappheit der Grund für den ersten Einsatz der böhmischen Serviettenknödel war oder nicht: Heute ist der Serviettenknödel ebenso beliebt wie sein Verwandter, der ebenfalls böhmische, süße <strong>Germknödel</strong>. Diese beliebte Nach- oder sogar Hauptspeise wird meist mit „Powidl“, also Zwetschkenmus, gefüllt und mit einer Mischung aus Mohn und Zucker bestreut serviert. Vom tschechischen Germknödel unterscheidet ihn bis heute nur, dass er in Österreich größer ist.</p>
<p>Da die heute tschechischen Gebiete die Kornkammer der einstigen Monarchie waren, ist es kein Wunder, dass dort übliche süße Mehlspeisen wie Topfengolatschen, böhmische Buchteln – ähnlich den deutschen Dampfnudeln –, <strong>Powidltascherln</strong> – mit Zwetschkenmus gefüllte Teigtascherl –, Mohnnudeln und Topfenknödel in monarchische Speisekarten Einzug hielten.</p>
<p>Während sich an manchen Speisen – vielleicht aufgrund ihrer klaren, einfachen Rezeptur – bis heute nicht viel geändert hat, waren andere Gerichte deutlichen Mutationen unterworfen. Beispielsweise das <strong>Gulasch</strong>, manchmal noch Gulyas geschrieben: Ursprünglich bezeichnet „gulyas“ ein ungarisches Eintopfgericht aus Rindfleisch, das nichts mit dem gemein hat, was man heute international unter „Gulasch“ versteht. Das heißt nämlich auf ungarisch Pörkölt. Wie es zu dieser sprachlichen Verschiebung gekommen sein mag, ist bis heute unbekannt. Auf jeden Fall entstand das Wiener Gulasch, wie wir es kennen, erst Anfang des 19. Jahrhunderts. Diese kulinarische Spur hinterließ das 39. Ungarische Infanterie- Regiment in Wien.</p>
<p>Die Reiseroute der beliebten <strong>Palatschinke</strong>, ein etwas dickeres Omelette, das meist mit Marmelade oder Topfen gefüllt serviert wird, war eine weitaus längere. Als Ursprung gilt die französische Crêpe, die über Rumänien als „placinta“ nach Ungarn kam, sich dort zur „palacsinta“ wandelte, bevor sie als Palatschinke im heutigen Österreich ankam.</p>
<p><a href="https://reisewiki.at/tafelspitz-palatschinke-rezept-oesterreich/#palatschinken_mit_marillen-marmelade_und_schlagobers" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein gutes Rezept für Palatschinken finden Sie hier &#8230;.</a></p>
<p>Weitere Einflüsse – nicht nur im Hinblick auf die Küche – verdankt man dem Juden- tum. Aus Ostgalizien wurde zum Beispiel der „gefilte Fisch“ mitgebracht, Vorbild des in österreichischen Gourmet-Lokalen beliebten gesulzten Karpfens. Wer beide Varianten kennt, wird feststellen, wie sehr sich diese Speise veränderte, auch wenn das Grundprinzip – das aus Fischgräten gewonnene Gallert, die Basis des Gerichts – gleichblieb.</p>
<p>Aller Wahrscheinlichkeit nach ist auch das <strong>Beuschel</strong> jüdischen Ursprungs. Das behaupten jedenfalls der österreichische Dreihaubenkoch Ewald Plachutta und der Gourmet-Kolumnist Christoph Wagner, die sich schon lange mit der Geschichte der österreichischen Küche beschäftigen. Beim Beuschel, einem umgangssprachlichen Ausdruck für Lunge und die oberen Innereien vom Kalb, wird daraus eine delikate Hauptspeise, die meist mit Servietten- oder Semmelknödeln auf den Tisch kommt.</p>
<p>Selbst die Wiener Mehlspeise schlechthin, der <strong>Apfel- oder Topfenstrudel</strong>, ist ein eingewandertes Gericht. Über Ungarn kam diese ursprünglich türkische Süßspeise nach Wien. Ansonsten verdankt man den Türken nebst Kipferln und Kaffee auch zahlreiche Gewürze, sowie den Mais, der bis ins 19. Jahrhundert „Türkenweizen“ hieß und zum „Türkensterz“, also zur Polenta, verarbeitet wurde. Ewald Plachutta ist der Ansicht, dass die Polenta daher zu Unrecht den Italienern zugeschrieben wird, weil sie in der Steiermark schon mindestens ebenso lange zubereitet wird.</p>
<p>Die Italiener hingegen inspirierten mit ihrem Siedefleisch zum Wiener Tafelspitz, während Serbien zu Reisfleisch- und Grillgerichten anregte. Wie das Wiener Schnitzel, bei Katharina Prato noch als „eingebröselte Kalbsschnitze“ geführt, auf die Speisekarten kam ist bis heute ungeklärt. Plausibel klingt die Erklärung, dass es sich vom Wiener Backhendl ableitet, das ebenso zubereitet wird und schon im 16. Jahrhundert paniert und in Fett schwimmend herausgebacken wurde.</p>
<p>Zum Abschluss eine Kuriosität: Wer würde nicht schwören, dass <strong>Schnecken</strong> eine französische Delikatesse sind? Weit gefehlt. Im 18. Jahrhundert waren Schnecken fast ein österreichisches Grundnahrungmittel. Sie wurden zu Schneckenknödeln, -pasteten, -salaten und -eierspeisen verarbeitet, wurden gebacken und zu Wurst gemacht. Wem bei diesem Gedanken nicht ganz wohl ist, den kann vielleicht auf den Geschmack bringen, dass der Verzehr von Schnecken die Potenz steigern soll. Sagt zumindest ein steirisches Sprichwort.</p>
<p><strong>BUCHTIPPS</strong></p>
<ul>
<li>Ewald Plachutta, Christoph Wagner: „Die gute Küche. Das österreichische Jahrhundert Kochbuch“. Orac Verlag, Wien</li>
<li>Adi Bittermann, Christoph Wagner: „Das Kronländerkochbuch. Die 450 besten altösterreichischen Rezepte“. Pichler Verlag, Wien</li>
</ul>
<h2></h2>
<hr />
<h2>Österreichisch essen gehen &#8211; Lokaltipps</h2>
<h3>Auf historischen Spuren essen gehen</h3>
<p><strong>K.u.K. Restaurant Piaristenkeller</strong><br />
Gerichte aus der Zeit der Monarchie.</p>
<p>Piaristengasse 45<br />
1080 Wien<br />
<a href="http://www.piaristenkeller.at">www.piaristenkeller.at</a></p>
<p><strong>Ilona Stüberl</strong><br />
Ein Stückchen Ungarn in Wien.</p>
<p>Bräunerstr. 1<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.ilonastueberl.at">www.ilonastueberl.at</a></p>
<p><strong>Restaurant Kardos</strong><br />
Österreichisch-ungarische Küche der k.u.k. Zeit.</p>
<p>Dominikanerbastei 8<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.restaurantkardos.com">www.restaurantkardos.com</a></p>
<p><strong>Zum Franz</strong><br />
Österreichisch-böhmisches Spezialitätenrestaurant: Böhmen, Mähren und die Slowakei bereichern die Speisekarte.</p>
<p>Dornbacher Straße 103<br />
1170 Wien<br />
<a href="http://franzwien.at">http://franzwien.at</a></p>
<hr />
<h3>Restaurants, die typische Wiener Küche anbieten<strong><br />
</strong></h3>
<p><strong>Korso</strong><br />
Eines der besten Restaurants Europas, einer der besten Köche der Welt.</p>
<p>Mahlerstraße 2<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.restaurantkorso.at">www.restaurantkorso.at</a></p>
<p><strong>Plachutta Wollzeile</strong><br />
Spezialität ist der Tafelspitz. Feine Wiener Küche.</p>
<p>Wollzeile 38<br />
1010 Wien<br />
<a href="http://www.plachutta.at">www.plachutta.at</a></p>
<p><strong>Meierei im Stadtpark</strong><br />
Neben 120 Käsesorten aus aller Herren Länder klassische warme Wiener Gerichte.</p>
<p><strong>Grünauer</strong><br />
Hermanngasse 32<br />
1070 Wien</p>
<p>Alt-Wiener Hausmannskost der Extraklasse und Neuadaptierungen der pannonischen Küche.</p>
<hr />
<h2><strong>Was schon Erzbischöfen und dem Kaiser schmeckte<br />
</strong></h2>
<p><strong>Was die österreichische Küche mit Schnitzel, Kaiserschmarrn und Salzburger Nockerln so besonders macht, ist ihre illustre Rezeptur aus Geschichten und Gerichten.</strong></p>
<h3>Flaumiger Kaiserschmarren</h3>
<p>Ein österreichisches Kochbuch ist zugleich ein Geschichtenbuch, das Einblicke in des Österreichers liebste Freizeitbeschäftigung gewährt: gemütlich essen und trinken. Ein Paraderezept – der flaumige Kaiserschmarren aus Milch, Mehl und Eiern – hatte etwa einen schwierigen Start. So soll sich ein schlauer Koch den Schmarrn nur deshalb erdacht haben, weil Kaiserin Sisi so schlechte Zähne hatte. Gefallen fand sie an dem dottergelben Kunststück der heimischen Kochkunst dennoch nicht.</p>
<hr />
<h3>Süße Salzburger Nockerln</h3>
<p>Ein anderer Eier-, Mehl- und Milchtraum hingegen, die Salzburger Nockerln, kamen 300 Jahre früher ganz hervorragend an. Einer Legende nach habe sich der bedeutende Salzburger Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau von seiner Geliebten Salome Alt mit ihrem luftigen Nockerlauflauf verwöhnen lassen. Immerhin: Aus der Liaison gingen fünfzehn Kinder hervor.</p>
<p><figure style="width: 524px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/8361/thumb_preview_6257be9f-e021-40cf-86e9-33576d15599b.jpg" alt="Salzburger Nockerl © Österreich Werbung, Fotograf: Schreiber" width="524" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Salzburger Nockerl. © Österreich Werbung, Fotograf: Schreiber</figcaption></figure></p>
<h3>Zart-mürber Wiener Tafelspitz</h3>
<p>Kaiserin Sisis Ehemann wiederum – Kaiser Franz Joseph – fand besonderen Gefallen am Rindfleisch, das zu seinen Lebzeiten zum Herzstück der Wiener Küche avancierte. Und zwar in gekochter Form, wie sich heute noch am Wiener Tafelspitz erschmecken lässt, zu dem geröstete Erdäpfel, Cremespinat und Semmelkren nicht fehlen dürfen. Kaiser Franz Joseph ließ sich seine Gustostückerln – das Beinfleisch, Schulterscherzl und den Tafelspitz – von Ungarn liefern. Die prächtigen Mastochsen wurden zu Fuß nach Wien getrieben, damit das Fleisch besonders zart serviert werden konnte.</p>
<h3>Knusprige Schnitzel</h3>
<p>Auch dem omnipräsenten Schnitzel haftet nicht nur die goldbraune Panier, sondern auch die Anekdote an, die in der folgenden, vielfach wiedergegeben Version, wohl nicht ganz so stimmt: k.u.k. Feldmarschall Graf Radetzky soll 1848 vom Mailänder Schnitzel (paniertes Kalbskotelett), dem „costoletta alla milanese“, dermaßen entzückt gewesen sein, dass er das Rezept seinem Kaiser nach Wien schicken ließ. Dort verfeinerten die Hofköche das Original mit Mehl für die Panier, brieten es in Schmalz, nicht in Öl heraus und nahmen anstatt des Koteletts ein saftiges Stück des Kalbschlegels. Wenn sie nicht stimmt, ist die Geschichte zumindest gut erfunden. Tatsache ist, dass das goldbraun gebackene Kalbsschnitzel seit dem Ende des 19. Jahrhunderts zentraler Bestandteil österreichischer Speisekarten ist.</p>
<p>Dass ein Schnitzel „goldbraun“ gebacken werden soll, wurde in früheren Jahrhunderten übrigens durchaus wörtlich verstanden. Bis ins 16. Jahrhundert war es vor allem in Italien durchaus üblich, Speisen mit Gold zu versehen, bis man den übertriebenen Luxus aufgab und Brösel und Eier als – zumindest farbliche – Alternative einsetzte.</p>
<p>Im kulinarischen Universum Österreich weisen die Regionen höchst spezifische Spezialitäten auf, die geschmackvoller, facettenreicher und raffinierter nicht sein können. Vieles ist beeinflusst von den Kochkünsten der Völker unter der Habsburger Krone, weshalb auch heute noch die eine oder andere Speise mit der Vorsilbe „Kaiser-“ geadelt wird, zum Beispiel der Kaiserschmarrn, die Kaisersemmel oder gar das Kaisergulasch.</p>
<p>So sind auch die Strudel und Palatschinken schmackhafte Variationen nach ungarischem Vorbild, ebenso das Fiakergulasch (vom Rindfleisch, garniert mit Würstel, Essiggurke und Spiegelei). Die Topfengolatschen, Waldviertler Mohnnudeln (Schupfnudeln aus Kartoffelteig, in Butter, Mohn und Zucker geschwenkt) und Erdäpfelknödel wiederum sind beliebte Gerichte mit böhmischen Wurzeln.</p>
<p><figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10895/thumb_preview_574868b5-533e-44ef-a57e-2960ca1a4b77.jpg" alt="Fiakergulasch mit Spieglei. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt" width="440" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Fiakergulasch mit Spieglei. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt</figcaption></figure></p>
<hr />
<h3>Knödel – herzhaft bis süß</h3>
<p>Allen regionalen Küchen gemeinsam ist jedoch der Knödel, der sowohl in seiner herzhaften als auch süßen Erscheinungsform als gemeinsamer Nenner gesehen werden darf.</p>
<p>Kulinarisch gesehen ist Österreich eine Knödellandschaft. In keiner Küche der Welt werden so viele unterschiedliche Knödel-Variationen gekocht wie hier. Eine Reise nach Österreich ist daher immer auch eine Reise vom Semmelknödel zum Marillenknödel.</p>
<p>„Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Und was gibt’s zum Mittagessen?“ So beschreibt der Kabarettist Josef Hader die zentralen Lebensfragen der Österreicher. Zumindest was das Mittagessen betrifft, lässt sich die philosophische Angelegenheit leicht beantworten: Die Österreicher essen gerne, oft und zu jeder Gelegenheit Knödel.</p>
<p>Wie es sich für ein echtes Knödelland gehört, ist es dabei völlig egal, an welcher Stelle des Essens der Knödel in Erscheinung tritt. Er hat sowieso längst alle Positionen der Speisekarte erobert: Es gibt ihn als zarte Suppeneinlage genauso wie als geschmackvolle Vorspeise, als Beilage zum Braten, als deftige Hauptspeise oder als duftige Süßspeise. Der Knödel ist quasi das „gemeinsame Element aller österreichischen Speisenfolgen“, wie das ehrwürdige Sacher-Kochbuch diesen elementaren Bestandteil der alpenländischen Küche bezeichnet.</p>
<p>Gemeinsam ist allen Knödeln die runde Form und die <strong>Art der Zubereitung</strong>: sie werden in leicht kochendem Wasser rund 10 bis 15 Minuten gegart. Aber nicht länger! Denn die Knödel-Koch-Regel Nummer eins lautet: Wenn Knödel zu lange im Kochsud liegen, werden sie hart. Die runde Köstlichkeit, die also immer erst kurz vor dem Essen zubereitet werden darf, gibt’s mit den raffiniertesten Füllungen und nach ausgefallenen Rezepten. Tatsächlich kennt man vom Knödel so viele Variationen wie von kaum einer anderen Speise. Es gibt gefüllte und ungefüllte, saure und süße Knödel.</p>
<p><figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10906/thumb_preview_394127a4-06de-44fa-bec3-9c478ffc6d9f.jpg" alt="Tiroler Knödel - eine würzige Spezialität mit Speck. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt" width="440" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Tiroler Knödel &#8211; eine würzige Spezialität mit Speck. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt</figcaption></figure></p>
<p>Der bekannteste Knödel landesweit ist der aus trockenen Semmeln oder Weißbrot- Würfeln hergestellte Semmelknödel, der hauptsächlich als Beilage verwendet wird, mit etwas Sauce und Salat aber auch eine delikate Hauptspeise abgibt. In Oberösterreich isst man gerne Innviertler Speckknödel, im Waldviertel die legendären „Schwarzen Knödel“ aus Roggenmehl. Würzige Grammelknödel werden in allen Teilen Österreichs geschätzt, aus Tirol stammen die mit Speck durchsetzten Tiroler Knödel. Die berühmten Haschee- oder Fleischknödel werden mit Faschiertem gefüllt und die süßen Knödel-Versuchungen präsentieren sich mit einer Obst-, Mohn-, Nuss- oder Marzipanfülle. „Nackte“ Knödel sind solche, die außen nicht mit Bröseln umhüllt werden, wie etwa Grammelknödel aus Erdäpfelteig. „Blinde“ Knödel dagegen sind jene, die zwar in Butterbröseln gewälzt werden, jedoch keine Fülle enthalten. Zu dieser Kategorie gehören die süßen Topfenknödel.</p>
<p>„Wer keinen Knödel isst, hat den ganzen Tag Hunger“, sagt ein altes Sprichwort. Die österreichischen Hausfrauen und Köchinnen haben dieses Schicksal mit der Erfindung dutzender Knödelarten über Jahrhunderte erfolgreich bekämpft. Um genau zu sein: über Jahrtausende. Vor rund 5.000 Jahren fiel nämlich in der heute weltbekannten Pfahlbausiedlung am Mondsee in Oberösterreich bereits ein angebissener Ur-Knödel in den feuchten Uferschlamm. Die gut konservierten Reste davon – bis heute die ältesten Knödelreste der Welt – haben Archäologen vor knapp einem halben Jahrhundert ausgegraben. Gemeinsam mit den Kernen von Kirschen und Äpfeln. Es könnte also gut sein, dass hierzulande schon in der Steinzeit Fruchtknödel gegessen wurden.</p>
<p>Knödel waren für diese frühen „Fingeresser“ eine praktische Nahrungsform. Außerdem konnten sie als Wegzehrung und Kraftnahrung bei Wanderungen wesentlich einfacher transportiert werden als der zuvor gebräuchliche Brei. Später enthielten Knödel, den ältesten noch erhaltenen Kochbüchern zufolge, vor allem geschabtes Fleisch. Diese Variante hat sich bis heute vor allem als Hascheeknödel erhalten, der mit faschiertem Fleisch und kleingeschnittener Zwiebel gefüllt ist. Der „leere“ Knödel, wie er heute als Beilage gereicht wird, soll erst in Hungerszeiten entstanden sein. Der Name „Knödel“ stammt übrigens aus dem Mittelhochdeutschen und stellte ursprünglich eine Verkleinerungsform zu „knode“ dar, was so viel wie „kleiner Knoten“ bedeutete.</p>
<p>Die Grundzutaten für Knödel sind seit Jahrhunderten unverändert. Der <strong>Knödelteig</strong> wird aus Mehl, Brot (geschnitten oder in Form von Bröseln) oder Gries hergestellt. Das „jüngste“ Ausgangsmaterial in der Geschichte der nahrhaften Kugeln ist die Kartoffel, da die Knolle erst vor etwa 250 Jahren im Land heimisch wurde. Interessanterweise bevorzugten die Stadtbewohner lange Zeit den Erdäpfelknödel in seiner süßen Ausführung (gefüllt mit Früchten oder Marmelade), wohingegen der saure Erdäpfelknödel fest im Speiseplan der Landbevölkerung verankert war.</p>
<p>Die <strong>süßen Knödel</strong> – ob aus Kartoffel-, Topfen- oder Brandteig – gehören bis heute zu den berühmtesten Nachspeisen der österreichischen Küche. Als die legendäre Heimat dieser Knödel wird Böhmen, das früher zu Österreich gehörte, angesehen, von wo die unzähligen böhmischen Köchinnen das Rezept für die „Glückskugeln“ in die Wiener Haushalte brachten. Die süßen Knödel werden vor allem mit Marillen, aber auch mit Zwetschken, Erdbeeren oder Kirschen gefüllt und nach dem Kochen in einer Mischung aus Butter und Bröseln gewälzt. Um dem Obst seine Säure zu nehmen, wird der Kern jeweils durch ein Stück Würfelzucker ersetzt.</p>
<p>Solcherart sind die süßen Köstlichkeiten ein zwar deftiger, aber geschmacklich hinreißender Höhepunkt der österreichischen Genusswelt. Für die mancher Knödelfreund sogar zum Eigenbrötler wurde: Der bekannte Schriftsteller Adalbert Stifter (1805–1868) entließ seine Köchin, nur weil sie keine Zwetschkenknödel zubereiten konnte.</p>
<p><figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10901/thumb_preview_63883dcf-3a16-4c76-b991-673a2f36c496.jpg" alt="Wachauer Marillenknödel. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt" width="440" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Wachauer Marillenknödel. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt</figcaption></figure></p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><a href="/tafelspitz-palatschinke-rezept-oesterreich"><span style="color: #0000ff;">Rezepte für typisch österreichische Gerichte</span></a></li>
<li>Der Rindfleisch-Patron „Plachutta“ trotzt gastronomischen Trends und perfektioniert die gutbürgerliche, traditionelle Wiener Küche.<br />
<a href="http://www.plachutta.at">www.plachutta.at</a></li>
<li>Wenn der Wiener Bürgermeister in einem Beisl Stammgast ist, zeugt das von der guten Wiener Küche – vom Backhenderl bis zu Topfenpalatschinken. Der „Silberwirt“ liegt zentral und verfügt über einen schattigen Gastgarten.<br />
<a href="http://www.schlossquadrat.at">www.schlossquadrat.at</a></li>
<li>Das Café Tomaselli am Alten Markt in Salzburg ist das älteste und eines der bekanntesten Kaffeehäuser Österreichs. Mozart trank hier schon seine Mandelmilch.<br />
<a href="http://www.tomaselli.at">www.tomaselli.at</a></li>
<li>Laut Stefan Zweig sind die Salzburger Nockerln im Restaurant „Zur Goldenen Ente“ die besten. Schön ist das seit 100 Jahren bestehende Altstadt-Restaurant in Salzburg allemal.<br />
<a href="http://www.ente.at">www.ente.at</a></li>
<li>Eine Kärntner „Nudlkuchl“ hat das Restaurant Felsenkeller im kulinarischen Programm. Neben der Küche bietet der umgebaute alte Eiskeller einer Klagenfurter Brauerei ein außergewöhnliches Ambiente.<br />
<a href="http://www.schleppe-felsenkeller.at">www.schleppe-felsenkeller.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2>Österreichs Biersorten</h2>
<p><strong>Dass Österreich ein Weinland ist, scheint alle Welt zu wissen. Dass aber hier viel mehr Bier als Wein genossen wird, belegt nicht nur die Statistik, sondern auch ein Augenschein in den vielen Bierlokalen und Biergärten. Unter Kennern ist Wien sogar als Ursprungsort des Wiener Lagerbier-Stils ein Begriff. Dies ist ein Beleg für die reiche Kulturgeschichte, die rund um das Bier blüht</strong>–<strong>und die in vielen kleinen Brauereien neue Blüten hervorbringt.</strong></p>
<p>Wo es immer schon gutes Bier gegeben hat, dort redet man nicht viel darüber. Man trinkt es mit großer Selbstverständlichkeit, aber einen Wiener zu fragen, was es denn mit dem Wiener Lagerbier auf sich habe, bringt wenig. Denn dieser Bierstil, der der kaiserlichen Haupt- und Residenzstadt im 19. Jahrhundert zu bierigem Weltruhm verholfen hat, ist beinahe ausgestorben. Dabei handelt es sich um ein Bier, das weltweit höchste Anerkennung findet: bernsteinfarben mit leichtem Hopfenaroma, vollmundig und doch mit schöner Hopfenbittere abgerundet. So sollte „Vienna Lager“ sein – und so war jedenfalls das Bier, das der junge Brauereibesitzer Anton Dreher zu Beginn der 1840er-Jahre in seiner Klein- Schwechater Brauerei hergestellt hatte und das es in der Folge zu Weltruhm bringen sollte.</p>
<p>Ausgerechnet in Österreich war dieser Bierstil lange aus der Mode: Erst in den letzten beiden Jahrzehnten haben sich junge, engagierte Brauer wieder auf die alte Tradition besonnen, inzwischen gibt es diesen urwienerischen Biertypus wieder. Etwa als unfiltriertes „Rotes Zwickl“ aus der Ottakringer Brauerei, als „Hadmar Bio- Bier“ von der Bierwerkstatt im Waldviertler Städtchen Weitra oder auch in der kleinen, aber feinen Braugaststätte „Siebensternbräu“ im 7. Wiener Gemeindebezirk. Dieses Brewpub war eines der ersten, das sich der Wiederbelebung alter und teilweise schon vergessener Bierstile verschrieben hat.</p>
<p>Hier steht der Wirt Sigi Flitter gelegentlich sogar selbst am Braukessel, wenn ein Sud des schwarzen – und im Gegensatz zu den meisten anderen dunklen Bieren Österreichs gar nicht süßen – „Prager Dunkel“ eingebraut wird. Sein persönlicher Favorit ist aber das Rauchbier, für das er sich selbst einige Säcke eines mit Rauch zart gedarrten Malzes aus einer Bamberger Malzfabrik holt.</p>
<p>Was es mit den verschiedenen Malzen – und überhaupt mit der Herstellung des Biers vom Halm bis in den Bierkrug – auf sich hat, kann man in Salzburg lernen: Hier hat die Stiegl-Brauerei ihr ehemaliges Mälzereigebäude zum größten Biermuseum auf dem Kontinent ausgebaut. „Stiegl’s Brauwelt“ dokumentiert den Getreideanbau ebenso wie die Brautechnik, die Kunst der Schäffler und Fassbinder genauso wie die Verbindungen zwischen Bierkonsum und gesellschaftlicher Entwicklung: Da kommt – wir sind ja in Salzburg – natürlich auch Wolfgang Amadeus Mozart vor, von dem belegt ist, dass er schon zu seiner Zeit Bier aus der Stiegl-Brauerei genossen hat. Im Keller, auf der alten Malztenne, steht ein kleines Sudhaus, dessen Produkte man dann auch gleich mit denen der großen Brauerei nebenan vergleichend verkosten kann.</p>
<p>Braumeister Ernst Schreiner arbeitet die Unterschiede fein heraus: Hier das goldgelbe und höchst erfolgreiche Goldbräu aus dem großen industriellen Sudwerk, dort etwa ein rötliches Ale aus der Brauwelt, das er als Monatsbier an besonders interessierte Bierfreunde ausschenkt. Denn besondere Biere heben sich eben vom Massengeschmack ab, und viele Biertrinker wissen gar nicht, was ihnen entgeht, wenn ihr Horizont bei Pils, Märzen und allenfalls Weizenbier endet.</p>
<p>Besondere Biere gibt es aus den ganz großen Brauereien eher selten; sie müssen sich an dem orientieren, was in Gaststätten und Biergärten in großen Mengen nachgefragt wird. So gehört die Geburtsstätte des Wiener Lagers, die Schwechater Brauerei, auf halbem Weg zwischen Wien und dem Vienna Airport gelegen, noch heute zu den größten Brauereien Österreichs – aber das Lager, das heute dort gebraut wird, hat mit dem ursprünglichen Wiener Stil des Anton Dreher wenig zu tun. International sind vor allem helle, leicht trinkbare Biere gefragt, ob sie nun aus großen Konzernen oder aus kleinen Mittelstandsbrauereien kommen. Und auch Österreichs Bierszene hat sich diesem Trend nicht entzogen: Der gängigste Bierstil in Österreich heißt Märzen und ist ein etwa fünf Prozent starkes helles Lagerbier mit milder Bittere.</p>
<p>Vor allem die kleinen und kleinsten Brauereien bemühen sich aber, Alternativen dazu anzubieten. So hat Gerhard Forstner in der kleinen Ortschaft Kalsdorf südlich von Graz eine „Handbrauerei“ eingerichtet: „Ich nenne sie Handbrauerei, weil ich alles selber machen muss, auch die Flaschen muss ich von Hand abfüllen“, sagt er, während er eine Gruppe von Radfahrern durch sein kleines „Hofbräu“ führt. Direkt vor der Tür liegt ein Radweg – und wer sich zu einem Stopp bei Forstner entschließt, kann unter anderem ein Absinth-Bier, ein Styrian Ale oder gar ein „Brewsecco“ genanntes Bier aus der Champagnerflasche genießen.</p>
<p>Derartige Kreativität hat auch andere Brauer angespornt, etwa Horst Asanger, der in der Wiener Innenstadt die „1516 Brewing Company“ betreibt, Österreichs wohl internationalstes Bierlokal: Hier werden neben dem hellen und dunklen Lager auch Ales im amerikanischen und Stouts im irischen Stil vor den Augen der Gäste gebraut. Da wird dann auch nicht nur mit „Zum Wohl!“ und „Prost!“, sondern auch mit „Cheers!“ und „Slainte!“ angestoßen – womit sich Bier als völkerverbindendes Getränk bewährt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<div class="log-item"><a href="http://www.7stern.at">www.7stern.at</a></div>
<div class="log-item"><a href="http://www.stiegl.at/de/brauwelt/">www.stiegl.at/de/brauwelt/</a></div>
<div class="log-item"><a href="http://www.schwechater.at">www.schwechater.at</a></div>
<div class="log-item"><a href="http://www.ratebeer.com">www.ratebeer.com</a></div>
<div class="log-item"><a href="http://www.trumer.at">www.trumer.at</a></div>
<div class="log-item"><a href="http://www.ottakringer.at">www.ottakringer.at</a></div>
<hr />
<p><strong>Die bekanntesten österreichischen Biersorten:</strong></p>
<p>Brau Union<br />
Edelweiss<br />
Eggenberger<br />
Egger</p>
<p>Fohrenburger<br />
Gösser<br />
Hirter Bier<br />
Hubertus Bräu<br />
Kapsreiter<br />
Ottakringer<br />
Puntigamer<br />
Stiegl<br />
Trumer Pils<br />
Wieselburger Bier<br />
Zipfer</p>
<p><strong>BIERHOTELS:</strong></p>
<p><strong>Tirol</strong></p>
<ul>
<li><strong>Biererlebniswelt Schloss Starkenberg</strong><br />
6464 Tarrenz/Tirol<br />
Tel: +43 5412 66201<br />
<a href="http://www.starkenberg.at">www.starkenberg.at</a></li>
</ul>
<p><strong>Niederösterreich</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gasthof zur Kirche</strong><br />
Familie Schrammel<br />
Kottes 21<br />
3623 Kottes-Purk<br />
Tel: +43 2873 7254<br />
<a href="http://www.waldviertler-bierbad.at">www.waldviertler-bierbad.at</a></li>
<li><strong>Hotel Schwarz-Alm</strong><br />
Almweg 1<br />
3910 Zwettl<br />
Tel: +43 2822 53173<br />
<a href="http://www.schwarzalm.at">www.schwarzalm.at</a></li>
</ul>
<p><strong>Oberösterreich</strong></p>
<ul>
<li><strong>Landhotel Moorhof</strong><br />
Familie Bauer<br />
Dorfibm 2<br />
5131 Franking<br />
Tel: +43 62277 8188<br />
<a href="http://www.moorhof.com">www.moorhof.com</a></li>
</ul>
<hr />
<h2>Wo die leckersten Feinschmecker-Feste stattfinden</h2>
<p>Auch in österreichischen Nobelküchen wird in den letzten Jahren immer nachdrücklicher mit regionalen Spezialitäten gekocht, werden statt Hummer und Muscheln Weideochsen und Gänse serviert. Und die Wiederentdeckung der regionalen Köstlichkeiten – Waldviertler Graumohn oder Wachauer Marillen wurden sogar schon zu EU-geschützten Produkten erklärt – hat entscheidend zur Entstehung von Gourmet-Festivals beigetragen.</p>
<p>Diese Genuss-Feste sprechen, genau wie die Vorbilder aus der Kulturszene, ein vielfältiges Publikum an. Eingeschworene Feinschmecker kommen in exklusiven Veranstaltungen nämlich ebenso auf ihre Kosten wie kulinarische Neulinge. Mittlerweile existieren sogar kulinarische Pendants zu den Bayreuther und Salzburger Festspielen: das 2007 erstmals veranstaltete „WeltWeinFestival“ im noblen Wiener Palais Coburg sowie das „Wachau Gourmet-Festival“, das im März 2008 aus der Taufe gehoben wurde.</p>
<p>In der <strong>Wachau</strong> kochen elf Tage lang internationale und heimische Star-Köche. Bei exklusiven mehrgängigen Menüs, Koch-Shows der „Jungen Wilden“, prominent besetzten Tischgesprächen und Weinverkostungen wird der Beweis erbracht, dass die Flusslandschaft zwischen Krems an der Donau und Melk auch international zu den Top-Genussregionen zählt.</p>
<p>Weniger elitär, aber in wunderschöner Stadtumgebung präsentiert sich das „<strong>Wiener GenussFestival</strong>“. Dabei verwandeln sich die Wiesen rund um die Meierei im altehrwürdigen Stadtpark drei Tage lang in lukullische Landschaften. Gaumengenüsse aus allen Regionen Österreichs – von der Jauntaler Salami bis zum Heumilchkäse aus dem Alpbachtal – locken Gourmets, Köche und Einkäufer an; ein eigenes Picknick- Service lädt zum Verweilen auf der Johann-Strauß-Wiese ein. Schwerpunkt des Festivals ist das Kennenlernen regionaler Spezialitäten.</p>
<p>Wie beim GenussFestival in Wien werden auch bei der „<strong>Genuss Burgenland</strong>“ überwiegend kleine Manufakturen vorgestellt. Die „Messe für Feinschmecker“ zeigt einen Tag lang die Produkte von 60 regionalen Produzenten, vom Schinken des Zickentaler Moorochsen bis zu handgemachten Nudeln. Als Abschluss findet am Abend ein fünfgängiges Galadiner statt, bei dem ausschließlich regionale Produkte Verwendung finden.</p>
<p>Bodenständig geht es auch in Kärnten zu, wenn im September beim „<strong>Käsefestival</strong>“ in Kötschach-Mauthen 300 Käsesorten aus ganz Europa verkostet werden können.</p>
<p>Beim Marillen-Fest „<strong>Alles Marille</strong>“ in Krems werden im Juli ausschließlich Produkte aus Marillen vorgestellt und im Weinviertel präsentieren über 250 Winzer ihre aktuellen Weine auf der „Weintour Weinviertel“. Beim „<strong>Fest der 1000 Weine</strong>“ in Eisenstadt präsentieren Winzer in der letzten Augustwoche ihre besten Tropfen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<h3><strong>Wien</strong></h3>
<ul>
<li><strong> Wiener Genuss Festival</strong><br />
Regionale Spezialitäten aus ganz Österreich, produziert von kleinen Manufakturen.<br />
Eintritt frei!<br />
<a href="http://www.kulinarisches-erbe.at">www.kulinarisches-erbe.at</a></li>
<li><strong>VieVinum in Wien</strong><br />
Internationales Weinfestival in der Wiener Hofburg.<br />
<a href="http://www.vievinum.at">www.vievinum.at</a></li>
</ul>
<h3><strong>Niederösterreich</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Wachau-Gourmet-Festival</strong><br />
Star-Köche und Star-Winzer in einer noblen Veranstaltungsreihe.<br />
<a href="http://www.wachau-gourmet-festival.at">www.wachau-gourmet-festival.at</a></li>
<li><strong> Marillen Fest in Krems/Stein</strong><br />
<a href="http://www.alles-marille.at">www.alles-marille.at</a></li>
<li><strong>Weintour Weinviertel</strong><br />
<a href="http://www.weintour.at">www.weintour.at</a></li>
</ul>
<h3><strong>Burgenland</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Fest der 1000 Weine in Eisenstadt</strong><br />
Burgenländische Winzer präsentieren im Schlosspark Eisenstadt an die 1000<br />
Weine.<br />
<a href="http://www.eisenstadt.gv.at/home/news/details/article/das-neue-fest-der-1000-">http://www.eisenstadt.gv.at/home/news/details/article/das-neue-fest-der-1000-</a><br />
weine.html</li>
</ul>
<h3><strong>Steiermark</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Gourmetreise-Festival in Graz und Umgebung</strong><br />
Zwölf internationale Starköche aus drei Kontinenten kochen mit regionalen<br />
Produkten der Steiermark.<br />
<a href="http://www.gourmetreisefestival.at">www.gourmetreisefestival.at</a></li>
<li><strong>Kulinarische Stadtführungen</strong><br />
Wo konnten die glücklichen Grazer noch im 19. Jahrhundert knackfrischen Spargel<br />
stechen? Was hat es mit dem Kälbernen Viertel auf sich und woher stammt die<br />
Rezept-Einleitung &#8222;Man nehme&#8220;? Viele interessante Informationen rund ums<br />
Kochen und Genießen, die Herkunft und die Besonderheiten unserer Produkte,<br />
Geschichtliches und Wissenswertes, garniert mit köstlichen Anekdoten&#8230; &#8211; und<br />
selbstverständlich ergänzt mit Kostproben aus Küche und Keller. Für Sie<br />
angerichtet bei unserem kulinarischen Stadtrundgang.</li>
<li><strong>Kulinarischer Rundgang</strong><br />
<a href="http://kultur.graz.at">http://kultur.graz.at</a></li>
<li><strong>Anmeldung für Kulinarische Rundgänge erforderlich!</strong><br />
Buchung: Graz Tourismus Information, 8010 Graz, Herrengasse 16<br />
Tel: +43 316 8075-0</li>
</ul>
<h3><strong>Oberösterreich</strong></h3>
<ul>
<li>„Speck<strong>&#8211;</strong>Specktakel“ in <strong>Helfenberg</strong><br />
Verkostung von über 100 oberösterreichischen Speckprodukten plus Prämierung<br />
der besten Produzenten.<br />
<a href="http://www.genussland.at">www.genussland.at</a></li>
</ul>
<h3><strong>Kärnten</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Speckfest in Hermagor</strong><br />
<a href="http://www.gailtalerspeck.at">www.gailtalerspeck.at</a></li>
<li><strong>Käsefestival in Kötschach-Mauthen</strong><br />
In Kärnten werden 300 Käse aus Europa präsentiert.<br />
<a href="http://www.kaese-festival.at">www.kaese-festival.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2>Fünf typisch österreichische Süßspeisen, die Sie kosten sollten!</h2>
<h3><strong>Sachertorte</strong></h3>
<p>Den Schokoladenkuchen haben die Wiener nicht erfunden. Den gab es schon lange vor der legendären Erfindung des pfiffigen Koch-Lehrlings Franz Sacher aus dem Hause Metternich. Doch dass die Sachertorte die berühmteste aller Schokotorten ist, hat mit Eduard Sacher zu tun. Er war nicht nur der Sohn des kulinarischen Kreativbündels, sondern auch ein echtes PR-Genie. Er schaffte es gegen Ende des 19. Jahrhunderts, die eigentlich simple Schokotorte in den Kanon der berühmtesten Gerichte hineinzureklamieren. Mit beispiellosem Erfolg, wie heute weltweit nachzuprüfen ist.</p>
<p><figure style="width: 440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10903/thumb_preview_9f1b9eee-0548-4c03-b077-6069f3045c2b.jpg" alt="Sachertorte © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt" width="440" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Sachertorte. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Schardt</figcaption></figure></p>
<hr />
<p>Was ihren Bekanntheitsgrad betrifft, ist die <strong>Sacher-Torte</strong> unangefochten die Nummer eins. Am besten schmeckt die bekannteste Torte Wiens dort, wo es das Original gibt: im noblen <strong>Hotel Sacher</strong>. Hier befindet sich auch das Café Sacher. Jährlich werden in Handarbeit rund 360.000 Original Sacher-Torten produziert. Erfunden hat die Torte 1832 der damals erst 16-jährige Küchengehilfe Franz Sacher. Er sprang kurzfristig für den erkrankten Küchenchef ein, der ein Dessert für den Fürsten Metternich kreieren sollte. Heute zählt die Sacher-Torte zu den berühmtesten Torten der Welt und schmeckt am besten mit einer</p>
<p>Portion ungesüßtem Schlagobers. Nur wenige MitarbeiterInnen kennen das Rezept der Original Sacher-Torte. Verschickt wird sie übrigens in die ganze Welt. Was kein Problem ist, denn die Torte ist mindestens 18 Tage haltbar.</p>
<p>Ein Rezept, das dem streng gehüteten Originalrezept der Sacher-Torte sehr nahe kommt: <a class="extern" href="http://www.wien.info/de/einkaufen-essen-trinken/wiener-kueche/rezepte/sachertorte" target="_blank" rel="noopener">www.wien.info/de/einkaufen-essen-trinken/wiener-kueche/rezepte/sachertorte</a></p>
<h3>Imperial-Torte</h3>
<p>Auch das luxuriöse <strong>Hotel Imperial</strong> bietet eine Haustorte an. Die <strong>Imperial-Torte</strong> wurde der Legende nach 1873 anlässlich der Hoteleröffnung zu Ehren von Kaiser Franz Joseph I. erfunden. Wobei die Imperial-Torte streng genommen eigentlich ein Konfekt ist – wenn auch ein ziemlich großes. Luftig geschlagene Schokoladencreme wird schichtenweise zwischen zarte Mandelblätter gefüllt, feinstes Marzipan umhüllt die Imperial-Torte und zum Abschluss erhält sie eine Glasur aus Schokolade. Standesgemäß wird die Torte im <strong>Café Imperial</strong> an der Wiener Ringstraße verzehrt. Die Torte gibt es auch in den Geschmacksrichtungen &#8222;Schwarze Orange&#8220; und &#8222;Feine Himbeere&#8220;. Weltweiter Versand ist hier ebenfalls möglich.</p>
<h3><strong>Mozartkugel</strong></h3>
<p>Neben Wolfgang Amadeus Mozart zählt eine kleine Schokokugel zu den größten österreichischen Exportschlagern. Der Salzburger Konditormeister Paul Fürst folgte 1890 einer Modeströmung, als er seine süße Erfindung nach dem bekanntesten Sohn seiner Heimatstadt Salzburg taufte. Verschiedenfarbige und -schmeckende Schichten umhüllen einen Pistazienkern. Als schützende Haut dient feste Schokolade. Das handgefertigte Original erkennt man an einem feinen Tüpfchen Bitterschokolade, das die perfekte Rundung unterbricht.</p>
<hr />
<h3><strong>Mannerschnitte</strong></h3>
<p>Der Wiener Josef Manner brachte im Jahre 1898 die neuartige Waffel namens „Neapolitaner“ Schnitte Nro. 239“ auf den Markt. Mit seiner Rezeptur bezog er sich auf ein uraltes Rezept, denn bereits im Mittelalter sorgten gerillte Waffeleisen für ein dünnes, knuspriges, aber gleichzeitig formstabiles Backwerk. Doch speziell die Kombination aus weicher Creme und rescher Waffel der Mannerschnitten begeisterte die Menschen. Und so wurde daraus die „süße Wurstsemmel“ der Österreicher.</p>
<hr />
<h3><strong>Apfelstrudel</strong></h3>
<p>Lo strudel, štrudl, štrudla und štrukli – so bezeichnen unsere Nachbarn in Italien, Slowenien, der Slowakei oder in Tschechien den süßen Traum aus luftigem Teig und saftiger Fülle. Doch in die englische Alltagssprache hat es nur das deutsche Wort „Strudel“ geschafft. – Ein kräftiges Symbol dafür, wie berühmt der Wiener Apfelstrudel mittlerweile international geworden ist. Das feine Backwerk musste vor seiner Einbürgerung in Wien einst den weiten Weg von Arabien über das Osmanische Reich und den Balkan hinter sich bringen. Doch die lange Reise hat sich gelohnt!</p>
<h3><strong>Wiens süßeste Adressen</strong></h3>
<p>Wien ist eine Stadt der Kaffeehäuser und ZuckerbäckerInnen. Opulente Tortenvitrinen mit süßen Verlockungen verheißen Genuss ohne Ende. Die berühmtesten Wiener Kaffeehäuser verdanken ihren Ruf nicht nur ihrem einzigartigen Ambiente, sondern auch ihren gleichnamigen Torten. Fast scheint es, als ob jedes Haus, das etwas auf sich hält, seine eigene Tortenkreation fabriziert. Viele dieser haustypischen Süßspeisen werden auch weltweit verschickt.</p>
<ul>
<li>Café Sacher Wien ǀ Hotel Sacher Wien, Philharmonikerstraße 4, 1010 Wien, <a class="extern" href="https://www.sacher.com" target="_blank" rel="noopener">www.sacher.com</a></li>
<li>Café Imperial ǀ Hotel Imperial, Kärntner Ring 16, 1010 Wien <a class="extern" href="https://www.cafe-imperial.at" target="_blank" rel="noopener">www.cafe-imperial.at</a>, <a class="extern" href="https://www.imperialtorte.com" target="_blank" rel="noopener">www.imperialtorte.com</a></li>
<li>K. u. K. Hofzuckerbäcker Demel, Kohlmarkt 14, 1010 Wien, <a class="extern" href="https://www.demel.com" target="_blank" rel="noopener">www.demel.com</a></li>
<li>Gerstner K. u. K. Hofzuckerbäcker, Kärntner Straße 51, 1010 Wien, <a class="extern" href="https://www.gerstner-konditorei.at" target="_blank" rel="noopener">www.gerstner-konditorei.at</a></li>
<li>Café Central, Ecke Herrengasse/Strauchgasse, 1010 Wien, <a class="extern" href="https://www.cafecentral.wien" target="_blank" rel="noopener">www.cafecentral.wien</a></li>
<li>Café Sperl, Gumpendorfer Straße 11, 1060 Wien, <a class="extern" href="https://www.cafesperl.at" target="_blank" rel="noopener">www.cafesperl.at</a></li>
<li>Café Landtmann, Universitätsring 4, 1010 Wien, <a class="extern" href="https://www.landtmann.at" target="_blank" rel="noopener">www.landtmann.at</a></li>
<li>Kurkonditorei Oberlaa, zahlreiche Standorte in ganz Wien, <a class="extern" href="https://www.oberlaa-wien.at" target="_blank" rel="noopener">www.oberlaa-wien.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Neun Tipps für wohlschmeckende Reisesouvenirs</strong></h2>
<p><strong>Möchten Sie ein Stück Österreich zum Verkosten mit nach Hause nehmen? Lesen Sie nach, wo es typisch österreichische Reisesouvenirs gibt.<br />
</strong></p>
<p><strong>Zotter-Schokolade</strong></p>
<p>Es war einmal ein Konditormeister in den 1990ern, dem waren die bekannten Schokoladenkreationen schlichtweg zu langweilig. Also zog er sich nach Ladenschluss ins Hinterzimmer seines Grazer Betriebs zurück und begann zu experimentieren – mit handgeschöpften Schokoladen und Geschmackskombinationen. Nach Kürbiskern-Marzipan kam Hanf-Mokka und schon bald darauf das eigene SchokoladeWerk von Schokoladenforscher und Geschmacksartist Josef Zotter. Bio und Fair Trade wird kompromisslos durchgehalten, ebenso die „bean-to-bar“- Philosophie – im SchokoladeWerk wird direkt von der Bohne weg produziert. Lust auf handgeschöpfte Erdnuss-Ketchup-Schokolade? Bei Josef Zotter gibt es nichts, was es nicht gibt!</p>
<p><strong>Pirker-Lebkuchen</strong></p>
<p>Wer Lebkuchen ausschließlich unterm Weihnachtsbaum verzehrt, lässt sich ganz schön was entgehen. Zum Beispiel den Mariazeller Honiglebkuchen, der als energiereiches Labsal auf Pilgerfahrten eine lange Tradition hat. Schon 1655 wird in der Chronik ein „Burg und Lebzelter allhir“ vermeldet. Und es ist gut möglich, dass das Hausrezept, nach dem die Familie Pirker seit Anfang des 19. Jahrhunderts Honiglebkuchen herstellt, auf die geschmacklichen Wurzeln des historischen Vorbilds zurückgeht. Welche Gewürze allerdings genau im Pirker-Backwerk stecken, wird nicht verraten, sondern von Generation zu Generation überliefert. Feiner Bienenhonig ist es jedenfalls, der für die Geschmacksnuancen der handgefertigten Pilgernaschereien sorgt.</p>
<p><strong>Salz aus dem Salzkammergut</strong></p>
<p>Tief drinnen im Kern der Bergwelt des oberösterreichischen Salzkammerguts schlummert es. Entdeckt vor mittlerweile 7.000 Jahren ist Salz bis heute Handels- und Kulturgut zugleich. Dass es neben der bekannten Würzkraft nun auch unter gesundheitsbewussten Genießern zu Ehren kommt, liegt mit Sicherheit an der Wiederentdeckung seiner urtümlichen, weil unraffinierten Form: Steinsalz oder Natursalz enthält viele Spurenelemente wie Eisen, Schwefel und Kiesel und hilft dem Körper, Kalium, Magnesium und Kalzium besser zu verwerten. Eine  Nahrungsergänzung, die unter dem klingenden Namen „Bergkern“ pur oder mit Zusatz von Kräutern im Online-Shop der Salzwelten oder in einigen Geschäften des Salzkammerguts erhältlich ist.</p>
<p><strong>Staud’s Gemüsedelikatessen</strong></p>
<p>Eingelegtes Gemüse allein mit dem Gedanken an eine Notration in Verbindung zu bringen, hieße, den Produkten von Staud’s gehörig Unrecht zu tun. Wer’s nicht glauben will, überzeugt sich am besten selbst, in Staud’s Pavillon am Wiener Yppenplatz. Wo Johanna Staud 1947 mit dem Verkauf von frischem Obst und Gemüse begann, locken heute feine, eingelegte Gemüsedelikatessen, aber auch fruchtige Konfitüren, Kompotte und Sirupe. Johannas Sohn Hans zeichnet seit den frühen 1970ern für die Produktlinie verantwortlich, die neben den Sortimentsklassikern Cornichons &amp; Co. auch limitierte Auflagen aus besten Lagen, besten Sorten und besten Jahrgängen präsentiert.</p>
<p><strong>Käsekreationen aus Ziegen- und Büffelmilch</strong></p>
<p>Was macht ein studierter Biologe, der entschlossen ist, die Welt zu retten? Er startet einen Neubeginn im idyllischen Kamptal und versucht sich als bäuerlicher Autodidakt. Nach einer Reihe von Agrarexperimenten ist Robert Paget letztendlich bei Ziegen, Büffeln und der Käseerzeugung gelandet, die er mittlerweile auf seinem Vorzeige-Hof in Diendorf zur Perfektion gebracht hat. Hier entstehen mit viel Feingefühl und natürlich von Hand die Käsekreationen aus Ziegen- und Büffelmilch: Vom cremigen Büffel-Mozzarella bis hin zu Bries und Camemberts, die mittlerweile einen fixen Platz auf den Käsewägen der Gourmettempel Österreichs einnehmen. Neben dem Slow- Food-Gedanken interessiert den Käsemacher aber vor allem eines: Das Experimentieren mit den ganz besonderen Eigenschaften der Büffelmilch, die mit rund acht Prozent Fett um ein Vielfaches molliger ist als Kuhmilch.</p>
<p><strong>Mangalitza-Schinken</strong></p>
<p>Schinken und Speck zählen zu den kulinarischen Traditionsprodukten in Österreich, aber kaum wo sind sie in derart vollendeter Form zu haben wie in der Thum Schinken Manufaktur. Kein Wunder, ist der Familienbetrieb doch schon 1860 aufs Schwein gekommen und hat sein Firmenprofil speziell seit der Übernahme durch Roman und Rudolf Thum in Richtung Gourmetspezialitäten geschärft und durch kalt Geräuchertes vom Wild erweitert. Die großen Gastronomen Österreichs schwören mittlerweile ebenso auf die Manufaktur . Ein Geheimtipp aus dem Thum-Sortiment ist, neben dem legendären Beinschinken, der weiße Speck vom Magalitza-Schwein, auch Lardo genannt.</p>
<p><strong>Obst-Spezialitäten vom Jauerling</strong></p>
<p>Der Obsthof-Betreiber vom Jauerling bewirtschaftet auf 800 Metern Seehöhe eigene Anbauflächen für Apfelsorten und die Wachauer Marille. Daraus entstehen in eigens entwickelten Herstellungsverfahren Obstsäfte, Nektare, Cidre und Edelbrände. Das vollreife Obst wird von Hand geerntet, verlesen und sofort am Hof weiterverarbeitet, um neben dem vollen Geschmack auch die wertvollen Vitamine zu erhalten. Konserviert wird ausschließlich mittels minutiös gesteuerter Pasteurisierung. Darum schmeckt ein Reisinger-Saft auch wie frisch gepresst.</p>
<p><strong>Abakus: ein limitierter Edelbrand aus Äpfeln</strong></p>
<p>Jahr für Jahr geht es auf der steirischen Apfelstraße höchst mystisch zu. Dann nämlich, wenn die Region Puch bei Weiz ganz im Zeichen das Abakus steht, eines besonderen Edelbrandes, der von 23 „Apfelmännern“ nach geheimnisvollen Ritualen hergestellt wird. Geheimnisvoll ist auch die Tracht der ehrwürdigen Destillateure, die ihrem Handwerk in dunklen Mönchskutten nachgehen und schon im Vorfeld in einem strengen Auswahlverfahren jene Apfelsorte bestimmen, die das herausragendste Potenzial für den nächsten Abakus verspricht. Während die fruchtige Geschmacksnuance variiert, bleibt die Anzahl der hergestellten Flaschen jedoch immer gleich – und gleich limitiert: Gezählte 1.444 Stück sind es. Ein Symbol für das Gründungsjahr der Pucher Kirche.</p>
<p><strong>Enzianwurzenbrand aus dem Lungau<br />
</strong></p>
<p>Seit 1995 arbeiten die Mosers an Destillerieprodukten, deren fruchtig-aromatische Basiszutaten in den besten Anbaugebieten Österreichs gedeihen und mit Hilfe eines sensiblen Brennverfahrens in mehrfach preisgekrönte Edelbrände verwandelt werden. Etwa Edelbrände aus dem Eachtleng, einer regionaltypischen Kartoffelsorte, oder aus der Topinambur-Knolle, ein Enzianwurzenbrand und eine Reihe von Spezialbränden, darunter der Barrique Cigar.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Zotter Schokoladen Manufaktur GmbH</strong><br />
Bergl 56A<br />
8333 Riegersburg<br />
Tel.: +43 3152 5554<br />
<a href="http://www.zotter.at">www.zotter.at</a></li>
<li><strong>Pirker Lebkuchen</strong>–<strong>PIRKER GmbH.</strong><br />
Grazer Straße 10<br />
8630 Mariazell<br />
Tel.: +43 38 82 21790<br />
<a href="http://www.lebkuchen-pirker.at">www.lebkuchen-pirker.at</a></li>
<li><strong>Salzwelten Bergkern-Produkte</strong><br />
<a href="http://www.salzwelten-shop.at">www.salzwelten-shop.at</a></li>
<li><strong>Staud&#8217;s Wien</strong><br />
Dkfm. Hans Staud<br />
Hubergasse 3<br />
1160 Wien<br />
Tel.: +43 1 40688050<br />
<a href="http://www.stauds.com">www.stauds.com</a></li>
<li><strong>Hofkäserei Robert Paget</strong><br />
Büffel- und Ziegenkäse-Spezialitäten<br />
Kirchenweg 2<br />
3492 Diendorf am Kamp<br />
Tel.: +43 664 15 40 218<br />
<a href="http://www.bufala-connection.at">www.bufala-connection.at</a></li>
<li><strong>Thum Schinken Manufaktur</strong><br />
Margaretenstraße 126<br />
1050 Wien<br />
Tel.: +43 1 544 25 41<br />
<a href="http://www.thum-schinken.at">www.thum-schinken.at</a></li>
<li><strong>Obsthof Reisinger</strong><br />
Mitterndorf am Jauerling 1<br />
3620 Spitz an der Donau<br />
Tel.: +43 2713 2855<br />
<a href="http://www.obsthof-reisinger.at">www.obsthof-reisinger.at</a></li>
<li><strong>Abakus Apfelbrand</strong><br />
Postfach 1444<br />
8182 Puch bei Weiz<br />
Tel.: +43 664 3403349<br />
<a href="http://www.abakus-puch.at">www.abakus-puch.at</a></li>
<li><strong>Moser Edelbrände</strong><br />
Matthias und Gabi Moser<br />
5584 Zederhaus 49<br />
Tel.: +43 6478 547<br />
<a href="http://www.edelbraende-moser.at">www.edelbraende-moser.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2>Einfach nachzukochende Rezepte</h2>
<p>Bekanntlich gibt es gibt zahllose dicke Bücher über die Österreichische Küche. Wer lieber schlanke Kochbücher mag, für den gibt es in der Perlen-Reihe ein kleines Büchlein mit den wichtigsten Gerichten, die man mit dem kulinarischen Österreich assoziiert: Von der Bregenzerwälder Käsesuppe über das Tiroler Gröstl bis hin zur Linzertorte finden sich darin eine Auswahl der beliebtesten Rezepte von Vorarlberg bis zum Burgenland.</p>
<p>Neben kompakten und einfach nachzukochenden Rezepten enthält die „Österreichische Küche“ praktische Tipps zur Zubereitung sowie Anekdoten rund um die Herkunft der 35 Gerichte.</p>
<p>Österreichische Küche<br />
96 Seiten, ISBN: 978-3-99006-042-1<br />
Englische Ausgabe: Austrian Cuisine, 96 Seiten<br />
ISBN: 978-3-99006-043-8, EUR 9,95<br />
Verlag Perlen-Reihe</p>
<hr />
<h2>Buchtipp: So schmeckt Österreich</h2>
<blockquote><p>„Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend“ (Johann Wolfgang von Goethe)</p></blockquote>
<p>Lesachtaler Bauernbrot, Waldviertler Kriecherlsaft oder Innviertler Surspeck, diese und viele andere Produkte sind prägend für die Regionen Österreichs. Das Buch &#8222;So schmeckt Österreich&#8220; lädt ein zu einer kulinarischen Reise durch die GenussRegionen, zu ihren Betrieben, zu ihren Landschaften, zum Kosten und zum Genießen. So abwechslungsreich die Natur ist, so vielfältig ist das Angebot der Speisen und Getränke. &#8222;So schmeckt Österreich&#8220; präsentiert die Geschichte der typischen regionalen Lebensmittel, Berichte und Anekdoten rund um diese Produkte und Tipps, wo man sie erwerben kann. Dazu finden sich Infos zu der Gegend, in der die Produkte hergestellt werden oder zu weiteren feinen lokalen Schmankerln. Die Leser sind eingeladen, die landschaftlich wunderschöne „Salamistraße“ in Kärnten entlang zu fahren und bei Bauern einzukehren oder zu einem „Kürbisfest“ in die Retzer Gegend zu reisen, wo am Abend hunderte Kürbisse das Dorf erleuchten und köstliche lokale Kürbisprodukte auf Verkostung warten.</p>
<p>Regionen &#8211; Produkte &#8211; Kultur<br />
Verlag Pustet, 224 Seiten<br />
ISBN 978-3-7025-0839-5</p>
<p>Das Credo: Regionalität, höchste Qualität und Nachhaltigkeit der Lebensmittel. Faire Bedingungen bei der Herstellung, beste und artgerechte Aufzucht von Nutztieren, das Fehlen von schädlichen Chemikalien und möglichst kurze Vertriebswege. Und weil Natürliches auch meist gesund ist, schließt sich hier der Kreis.</p>
<p><strong>Tatjana Rasbortschan</strong><br />
Mag., geboren 1968 in Wien, in Salzburg aufgewachsen und wegen der landschaftlichen Schönheit geblieben. Studium der Psychologie, Psychotherapieausbildung und Kursleitungen an der Volkshochschule. Mitarbeiterin in der psychologischen Fakultät der Universität Salzburg. Arbeitet seit 20 Jahren in freier Praxis in Salzburg. Veröffentlichungen von Texten (Gedichte, Kurzgeschichten, Reiseberichte) und eigenem Fotomaterial. Mitarbeit bei der Literaturzeitschrift &#8222;Prolit&#8220;. Bisher bei Pustet erschienen: 75 Lehrwege und Erlebnispfade (2013) und Lehrpfade im Süden Österreichs (2016).</p>
<hr />
<p class="license">Titelbild: Restaurant Skopik und Lohn/© Österreich Werbung, Fotograf: Lammerhuber &#8211; QTexte:öw</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gute Weine aus Österreich: Diese Keller sollten Sie besuchen!</title>
		<link>https://reisewiki.at/kloster-wein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 12:32:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=364</guid>

					<description><![CDATA[Die besten Sightseeing-Tipps für Wein-Liebhaber Weinkultur bedeutet viel mehr, als nur guten Wein zu trinken: Welche Weingüter, Kellergassen, Erlebniswelten und Weinseminare Sie nicht verpassen sollten! <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/kloster-wein/" title="Gute Weine aus Österreich: Diese Keller sollten Sie besuchen!">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Die besten Sightseeing-Tipps für Wein-Liebhaber</strong></h2>
<p><strong>Weinkultur bedeutet viel mehr, als nur guten Wein zu trinken: Welche Weingüter, Kellergassen, Erlebniswelten und Weinseminare Sie nicht verpassen sollten!<br />
</strong></p>
<p>Seit mehreren Jahrzehnten hat sich Wein aus Österreich beharrlich zu immer besserer Qualität entwickelt. Mit dem Ergebnis, dass heimischer Wein, sei es nun Grüner Veltliner aus Niederösterreich, steirischer Sauvignon Blanc oder Blaufränkisch aus dem Mittelburgenland, selbst in Tokio oder New York zum Geheimtipp wurde und so mancher prämierte Wein von renommierten Winzern aus der Wachau, dem Blaufränkischland oder der Südsteiermark selbst im Inland nur mit viel Spürsinn aufgetrieben werden kann. Wer in Österreich Urlaub macht, hat die Gelegenheit, dem Wein noch näher zu kommen. Wie immer führen viele Wege zum Ziel.</p>
<p><strong>Besuch beim Winzer</strong><br />
Der gemütlichste, aber bestimmt nicht langweiligste Weg: Ein Besuch beim Winzer. Österreichische Weingüter sind fast immer Familienbetriebe und zeichnen sich oft auch optisch durch eine Besonderheit aus: Durch ihren Mut zu moderner Architektur. Ob ganz im Süden der Steiermark an der Grenze zu Slowenien oder in kleinen burgenländischen Dörfern: Was die Winzerinnen und Winzer da auf die (Beton-)Beine gestellt haben, kann sich sehen lassen. Logisch, dass in den neuen (und alten) Weinkellern und Verkostungsräumen Gäste gern gesehen sind. Bei Voranmeldung führt meist sogar der Winzer oder die Winzerin persönlich durch Produktion und Keller. Eine Weinprobe im Anschluss an eine Betriebsführung ist selbstverständlich. Dort wird vom leichtesten Wein bis zu Raritäten gemeinsam verkostet und gerne auch ausführlich über den Jahrgang, das Wetter und die Vinifizierung fachgesimpelt. Wer sich noch nicht so gut auskennt, braucht aber keine Sorge haben: Erstens kann man Wein auch ohne große Worte genießen und zweitens nimmt man so manches Detail der Weinverkostung ganz automatisch mit.</p>
<p><strong>Viele kleine und große Keller</strong><br />
Wem ein Keller nicht genug ist, die oder der wird in allen Weingebieten Österreichs unter der Erde fündig: Sowohl Kellergassen in Niederösterreich, in denen nahezu laufend Feste und Veranstaltungen stattfinden, bei denen Neugierige von Keller zu Keller wandern und Wein probieren können, als auch jahrhundertealte, riesige Kellergewölbe in Schlössern und Stiften laden zur geführten Erkundung ein. Der Keller im <strong>Stift Klosterneuburg</strong> nördlich von Wien – eines der ältesten und größten Weingüter Österreichs – zum Beispiel, liegt unglaubliche 36 Meter tief in der Erde. Der <a href="http://www.retzer-land.at/retzer-erlebniskeller"><strong>Retzer Erlebniskeller</strong></a> erstreckt sich über 21 Kilometer Länge unter der nördlichen Weinviertler Stadt. Und im steirischen <strong>Schloss Seggau</strong> ist gar einer der größten Weinkeller Europas zu finden: 300 Jahre alt, 72 Meter lang und achteinhalb Meter hoch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10688/thumb_preview_cbf95975-182e-442b-901a-6ddec9b62eee.jpg" alt="Gastgeber bei im Weinberg in Falkenstein, Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller" width="440" height="660"></p>
<p>Gastgeber bei im Weinberg in Falkenstein, Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</p>
<p><strong>Eine Art Gemeinschaftskeller</strong></p>
<p>Gebietsvinotheken sind eine weitere wunderbare Möglichkeit, alle wichtigen Weinbaubetriebe einer Region an einem Ort kennenzulernen. So verschafft man sich den besten Überblick über Winzer und Rebsorten. Dort kann man in Ruhe Etiketten studieren, Informationen einholen und natürlich auch verkosten. Zum Beispiel im <strong>Weinwerk Burgenland</strong> in Neusiedl am See, im <strong>Vinatrium</strong> in Deutschkreuz, im <strong>Weinquartier</strong> in Retz, in der <strong>Vinofaktur</strong> in Ehrenhausen in der Südsteiermark oder in der idyllisch hoch über den steirischen Hügeln liegenden <strong>Gesamtsteirischen Vinothek</strong> in St. Anna am Aigen. Auch in Wien gibt es selbstverständlich hervorragend sortierte Vinotheken, zum Beispiel die auch architektonisch und kulinarisch interessante Weinhandlung <strong>Unger und Klein</strong> im ersten Bezirk.</p>
<div class="iw_wrapper">
<div id="infowindow" class="lightbox show">
<div class="content">
<div class="text">
<p><strong>Das Vinatrium in Deutschkreutz</strong></p>
<p>Einen solchen Keller hätte wohl mancher Weinfreund gerne unter seinem Haus. Große, gemauerte Gewölbe, geschmackvoll renoviert und beleuchtet sowie dank Klimatechnik zur Lagerstätte für einen wahren Schatz ausgebaut: Rund 300 Weine von 50 Winzern der Region stehen hier zur Verkostung bereit und werden zu Ab-Hof-Preisen angeboten. Nach Verabredung kommen Weinbauern sogar persönlich zu einer kommentierten Verkostung, wobei auf Wunsch ein passender Imbiss mit Spezialitäten aus dem Blaufränkischland gereicht wird. Sekt, Liköre und Edelbrände runden das Angebot ab, und ein Kultursaal für 500 Personen – mit Bühne und Galerie – bietet Platz für Veranstaltungen.</p>
<p><a href="http://www.vinatrium.at">www.vinatrium.at</a></p>
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<p><strong>Ein Mikrokosmos voll Wein</strong></p>
<p>Alte Weintradition und moderne Architektur haben die Weinerlebniswelten vereint, von denen es mittlerweile mehrere im Osten Österreichs gibt. Das <strong>Loisium</strong> im niederösterreichischen Langenlois, die <strong>Sandgrube 13</strong> in Krems und die <strong>Domäne Pöttelsdorf</strong> im Burgenland haben alle dasselbe Ziel: Wein mit allen Sinnen erlebbar zu machen und dabei auch noch Wissen zu vermitteln. Die aufwändigen Inszenierungen im Loisium oder der Domäne Pöttelsdorf veranschaulichen, dass in Österreich schon lange bekannt ist, wie man guten Wein macht. Das Wissen zu teilen und die Wertschätzung für das Handwerk der Weinbäuerinnen und Weinbauern zu erhöhen, gelingt dort mühelos. Kaum jemand, der nicht staunend (und durstig) aus einer der Weinerlebniswelten wieder ins Freie tritt. Eine ganz besondere Weinerlebniswelt wurde in Wien geschaffen: Das <strong>Hotel Rathaus</strong> ist von Dach bis Keller auf den Rebensaft eingestellt. Jedes der 39 Zimmer des mehrfach ausgezeichneten Designhotels hat einen österreichischen Winzer als Paten (und dessen Weine im Kühlschrank).</p>
<p><figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10327/thumb_preview_d5ea226c-fc9f-49fb-9bcf-6ceef5dccb0e.jpg" alt="Weingenuss vor der Loisium Weinwelt im Kamptal. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Zajc" width="880" height="418"><figcaption class="wp-caption-text">Weingenuss vor der Loisium Weinwelt im Kamptal. © Österreich Werbung, Fotograf: Wolfgang Zajc</figcaption></figure></p>
<p><strong>Wein verstehen</strong><br />
Wein kann man auch in Seminaren lernen. Bei dieser Art von Weiterbildung braucht niemand Prüfungsangst zu haben. Weinseminare verbinden Theorie und Praxis auf angenehme (und oft sehr lustige) Art und Weise. Angeboten werden sie zuallererst von der höchst angesehenen <strong>Weinakademie Österreich</strong>, aber auch von privaten Instituten, Vinotheken und Restaurants. Zuerst wird über die Besonderheiten der jeweiligen Region gesprochen, vom Werden des Weins ab dem Rebstock über die Lese, Vergärung und Reifung bis zur Abfüllung. In Einsteigerseminaren kommt eine ausführliche Verkostungskunde nicht zu kurz: Farbe, Viskosität, Geruch und natürlich Geschmack geben Auskunft über Alter, Reife, Boden, Herkunft, Rebsorte und vor allem Qualität des Weins. Das klingt kompliziert, aber mit ein bisschen angeleiteter Übung findet man sich mit Hilfe einiger schnell gelernter Grundbegriffe gut zurecht. Das hat allerdings ungeahnte Folgen: Wer einmal Wein in einem Weinseminar geleckt hat, wird sich so schnell keinen schlechten Wein mehr vorsetzen lassen. Die Chancen, in Österreich einen serviert zu bekommen, sind ohnehin nicht sehr groß.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10626/thumb_preview_afb9f0fe-de44-41da-a87a-cd05514c3bbe.jpg" alt="Picknick mit Weinverkostung in einem Weingarten in der Südsteiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller" width="880" height="659"></p>
<p>Picknick mit Weinverkostung in einem Weingarten in der Südsteiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Stift Klosterneuburg</strong><br />
Stiftsplatz 1<br />
3400 Klosterneuburg<br />
Tel.: +43 2243 411-0<br />
<a href="http://www.stift-klosterneuburg.at">www.stift-klosterneuburg.at</a></li>
<li><strong>Vinothek Weinwerk Burgenland</strong><br />
Obere Hauptstraße 31<br />
7100 Neusiedl am See<br />
Tel.: +43 2167 20705<br />
<a href="http://www.weinwerk-burgenland.at">www.weinwerk-burgenland.at</a></li>
<li><strong>Loisium Kellerwelt</strong><br />
Loisiumallee 1<br />
3550 Langenlois<br />
Tel.: +43 2734 322400<br />
<a href="http://www.loisium.at">www.loisium.at</a></li>
<li><strong>Hotel Rathaus Wien</strong><br />
Lange Gasse 13<br />
1080 Wien<br />
Tel.: +43 1 4001122<br />
<a href="http://www.hotel-rathaus-wien.at">www.hotel-rathaus-wien.at</a></li>
<li><strong>Weinakademie Österreich</strong><br />
Seehof<br />
7071 Rust<br />
Tel. +43 2685 6853<br />
<a href="http://www.weinakademie.at">www.weinakademie.at</a></li>
<li><strong>Weinreisen Austria</strong><br />
Rathstraße 50<br />
1190 Wien<br />
Tel. +43 676 440 14 00<br />
<a href="http://www.weinreisenaustria.at">www.weinreisenaustria.at</a></li>
<li><strong>Vintra</strong><br />
<a href="http://www.vintra.at">www.vintra.at</a></li>
<li><strong>Österreich Wein</strong><br />
<a href="http://www.oesterreichwein.at">www.oesterreichwein.at</a><br />
ww.oesterreichwein.at/news-medien/events</li>
<li><strong>Weinland Burgenland</strong><br />
<a href="http://www.weinland-burgenland.at">www.weinland-burgenland.at</a></li>
<li><strong>Weinstraßen Niederösterreich</strong><br />
<a href="http://www.weinstrassen.at">www.weinstrassen.at</a></li>
<li><strong>Wein aus dem Weinviertel</strong><br />
<a href="http://www.weinvierteldac.at">www.weinvierteldac.at</a></li>
<li><strong>Steirischer Wein</strong><br />
<a href="http://www.steirischerwein.at">www.steirischerwein.at</a></li>
<li><strong>Weinregion Wien</strong><br />
<a href="http://www.wienerwein.at">www.wienerwein.at</a></li>
<li><strong>À la carte Guide</strong><br />
<a href="http://www.alacarte.at">www.alacarte.at</a></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<hr>
<h2><strong>Unverzichtbar: ein Besuch im Heurigen</strong></h2>
<p>Zeit ist beim Heurigen ein relativer Faktor: Nicht die Uhr, sondern der Konsum des „Heurigen“, also des Weins des aktuellen Jahrgangs, entscheidet über die Aufenthaltsdauer. Schon bald entsteht mit den anderen Gästen eine traute, heimelige Verbindung: Man teilt den Genuss und unterhält sich ungezwungen über Standes- und Sprachgrenzen hinweg. Vor dem Heurigen sind alle Menschen gleich – nur die da unten in der Stadt haben es nicht so gut. Also nimmt man noch ein Glas, und da der Wirt am Buffet gerade Schinken und Käse aufschneidet und der Duft von frisch geriebenem Kren in die Nase steigt, bestellt man noch etwas davon, weil es den Wein noch besser munden lässt. Es gibt Orte, an denen man sich sogleich behaglich fühlt, von denen man nicht mehr loskommt, ja gar nicht loskommen will – und dieser Platz gehört dazu. Und wenn man eine Landkarte der Sehnsüchte zeichnen wollte – hier wäre ihr Mittelpunkt …</p>
<p><strong>AUSG’STECKT IST</strong></p>
<p>Heurige gibt es dort, wo der Wein wächst. Die meisten in den Weinorten Grinzing, Sievering, Nussdorf, Heiligenstadt und Neustift-Salmannsdorf. Weitere Heurige finden sich in Mauer, von wo man auch zu Fuß in den benachbarten Weinort Perchtoldsdorf kommt, sowie in Stammersdorf. Ob ein Heuriger geöffnet ist, erkennt man am Föhrenbuschen über der Eingangstür. Mitgliedsbetriebe der Qualitätsplattform „Der Wiener Heurige“ auf: <a href="http://www.wienerwein.at">www.wienerwein.at</a></p>
<p><strong>Göbel</strong><br />
Modernes Ambiente in der einzigen Kellergasse von Wien. Großartige Rotweine.</p>
<p>1210 Wien<br />
Stammersdorfer Kellergasse 131<br />
Tel.: +43 664 2439835<br />
<a href="http://www.weinbaugoebel.at">www.weinbaugoebel.at</a></p>
<p><strong>Kierlinger</strong><br />
Seit 1784 wird hier Heurigengeschichte geschrieben. Bester Liptauer von Wien!</p>
<p>1190 Wien<br />
Kahlenberger Straße 20<br />
Tel./Fax: +43 1 370 22 64<br />
<a href="http://www.kierlinger.at">www.kierlinger.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Klöster mit Weinangebot<br />
</strong></h2>
<p><strong>Österreichs Stifte und Klöster haben für Weinkenner einiges zu bieten. </strong>Zum Beispiel das Benediktinerstift Altenberg, das den größten Stiftsweinkeller im Waldviertel besitzt, und zu jenen einundzwanzig Klöstern gehört, die sich zur Vereinigung Klösterreich zusammengeschlossen haben. „Kloster unter dem Kloster“ wird der Altenberger Keller, in dem die feinen Tropfen des Stifts lagern, genannt und er ist eine filmreife Location: Rot- und Weißweine aus Limberg am Manhartsberg, preisgekrönte Brände und Liköre finden sich hier. Gerne empfiehlt Abt Christian Haidinger den Besuchern seinen Lieblingswein: den DAC Grünen Veltliner. Um diese und ähnliche Produkte in der Christenheit zu verbreiten, wurde vom Stift in Maissau am Manhartsberg sogar ein eigener Klosterheuriger eingerichtet. Hier kann der Gast auf der Terrasse „Prälatenwein“ und „St. Ursula Wein“ genießen und dabei die Aussicht bewundern.</p>
<p>Dabei ist Stift Altenberg bloß ein Beispiel unter vielen. Wein, neben Brot, eines der symbolträchtigsten Lebensmittel des Christentums, spielt schließlich in einer Reihe von österreichischen Stiften eine wichtige Rolle. Dass Stift Göttweig mehr als seine berühmte Benediktinertorte zu bieten hat, beweist etwa ein Blick auf die Gründungsurkunde des Stifts. Sie stammt aus dem Jahr 1083 und weist Göttweig als einen der ältesten Weinbaubetriebe Österreichs aus. Und auch der Prandtauer- Keller des Stiftes in Wielandsthal bei Herzogenburg, wo die trockenen Traisental- Weine gekeltert werden, und regelmäßige Weinverkostungen stattfinden, liegt auf uraltem Grund. Das bewies der Fund eines 4.000 Jahre alten Weinkorns, der das untere Traisental als ältestes Weinbaugebiet Österreichs ausweist.</p>
<p>Diversifiziert gibt sich der Kulturträger Wein im Kloster allemal. <strong>Auf Gut Thallern bei Gumpoldskirchen</strong>, das zu Stift Heiligenkreuz gehört, können die guten Tropfen im alten Holzfasskeller bei Kerzenschein verkostet werden. In der eigenen Brennerei werden verschiedene Obst-, Wein- und Tresteredelbrände sowie Klosterliköre hergestellt. Zur Einstimmung gibt es vor Ort die „Grangienkapelle“ zu besichtigen, mit der berühmten Christusstatue von Giovanni Giuliani, umgeben von Weinreben und Trauben und der Inschrift: „Ich bin der wahre Weinstock“. Auch „Kremsmünster&#8220; gehören derzeit zwei Weingüter (Krems-Stein und Deutschkreutz). Gar weltweit bekannt ist der Weinbau des Augustiner Chorherrenstifts Klosterneuburg. Das <strong>größte private Weingut des Landes</strong> empfiehlt seinen roten „Sankt Laurent“, der erstmals durch dieses Kloster in Österreich eingeführt wurde. Mehr davon erfährt man bei Führungen in den barocken Kellergewölben, die sich über vier Etagen erstrecken und ausschließlich der Vinifikation dienen. Oder besser noch: im Rahmen von Weinseminaren in der Vinothek.</p>
<p><strong>Klöster mit Weinangebot:</strong></p>
<p><strong>Stift Herzogenburg</strong><br />
Weine aus dem stiftseigenen Keller und dem Weinbaugebiet Traisental, Obstbrände, Tees, Lebkuchen. <a href="http://www.stift-herzogenburg.at">www.stift-herzogenburg.at</a></p>
<p><strong>Chorherrenstift Klosterneuburg</strong><br />
Weine, Sekte, Edelbrände, reinsortige Apfelsäfte in der Vinothek Stift Klosterneuburg. Rathausplatz 24 3400 Klosterneuburg <a href="http://www.stift-klosterneuburg.at">www.stift-klosterneuburg.at</a></p>
<p><strong>Benediktinerstift Kremsmünster</strong><br />
Bio-Produkte, sowie Weine und Sekt-Spezialitäten aus den Weingütern Krems- Stein und Deutschkreuz, sowie der Partnerweingüter Röschitz und Gründl. Edelbrände und Spirituosen ergänzen das Angebot. <a href="http://www.stift-kremsmuenster.at">www.stift-kremsmuenster.at</a></p>
<p><strong>St. Florian</strong><br />
Wein, Bier, Liköre und Schnäpse aus Klöstern bzw. von Bauern aus der Umgebung, Chorherren-Brot, Produkte aus eigener Landwirtschaft, Lebkuchen, getrocknete Kräuter, Dörräpfel, Honig aus eig. Erzeugung. <a href="http://www.stift-st-florian.at">www.stift-st-florian.at</a></p>
<p><strong>Zisterzienserstift Zwettl</strong><br />
Weine aus dem stiftseigenen Weingut Schloss Gobelsburg in der Weinbauregion Kamptal, geräucherte Karpfen und Forellen aus der Fischerei Stift Zwettl, Honig und Mohnprodukte. Die „Zwettler Stiftsschätze“ sind Tees, Kräuter, Gewürze, Kekse und Leckereien aus eigener Erzeugung oder Produkte, die in der Klosterküche verwendet werden. 3910 Stift Zwettl 1 <a href="http://www.stift-zwettl.at">www.stift-zwettl.at</a></p>
<p><strong>ONLINE-KLOSTERLÄDEN</strong><br />
Einige Klöster haben auch einen „Virtuellen Klosterladen“ mit Online- Bestellmöglichkeit:</p>
<p><a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a><br />
<a href="http://www.stift-klosterneuburg.at">www.stift-klosterneuburg.at</a></p>
<p><strong>RESTAURANTTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Stift Heiligenkreuz</strong><br />
Weine aus den klostereigenen Weingärten vom Klosterweingut Thallern, sowie Bier aus dem Stift Schlägl, der einzigen Stiftsbrauerei Österreichs. Außerdem: Wildverkauf. <a href="http://www.klostergasthof.stift-heiligenkreuz.org">www.klostergasthof.stift-heiligenkreuz.org</a></p>
<p><strong>Klostergasthaus Thallern</strong><br />
Information und Platzreservierungen: Tel: +43 2236 8703 233</p>
<p><strong>Benediktinerstift Kremsmünster</strong><br />
Weinverkostung in der Kellerei Burgfried 1 4550 Kremsmünster Tel.: +43 7583 5275-218 <a href="mailto:weinkellerei@stift-kremsmuenster.at">weinkellerei@stift-kremsmuenster.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Zu Besuch beim Bio-Weinbauern</strong></h2>
<p>Wer sein Bio-Menü nicht von Kräutertees, sondern von hochwertigen Weinen begleitet sehen will, wird in Österreich ebenfalls bestens bedient. Vorbei die Zeiten, da saure und unausgewogene Öko-Weine eher aus ideologischen als aus Gründen des Genusses getrunken wurden.</p>
<p>Zu den wichtigen Merkmalen des biologischen Weinbaus gehört der Verzicht auf chemische Düngung sowie auf Pestizide, Insektizide und Herbizide. Die erlaubten Schwefelobergrenzen liegen um ein Drittel unter den gesetzlichen Höchstwerten. Während sich herkömmlich produzierte Weine bei Schadstoffanalysen regelmäßig als wahre Chemiekeulen entpuppen, kann man Bioweine rückstandsfrei genießen.</p>
<p>Neben diesen „herkömmlichen“ Bioweinen gewinnt das Thema biodynamischer Weinbau in den letzten Jahren zunehmend an Popularität. Die Biodynamik vermeidet nicht nur chemische Produkte, sondern versucht den Boden, die Reben und den Wein mittels biodynamischer Präparate auf der Basis der anthroposophischen Lehre Rudolf Steiners zu stärken. Auch kosmische Einflüsse und die Kunst, auf „den richtigen Zeitpunkt“ zu achten, spielen dabei eine wichtige Rolle. Was wie die Spinnerei von Sonderlingen anmutet, gehört im Spitzenweinbau längst zum Alltag. Der vielleicht berühmteste und teuerste Wein der Welt vom Gut Romanée Conti im Burgund etwa wird nach den Lehren der Biodynamik gezogen und gekeltert. Absolut erschwinglich hingegen sind die ausgezeichneten Weine des biodynamischen Betriebs <strong>Meinklang</strong>: Sie spiegeln nicht nur Boden und Klima des Nationalparks Neusiedler See wider, sie sind auch Ausdruck einer Philosophie.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Weinbaugebiet Carnuntum</strong><br />
<a href="http://www.bioartner.at/carnuntum.htm">www.bioartner.at/carnuntum.htm</a></p>
<p><strong>Bio Austria</strong><br />
<a href="http://www.bio-austria.at">www.bio-austria.at</a></p>
<p><strong>Bio-Steirer-WEIN</strong><br />
<a href="http://www.bio-steirer-wein.at">www.bio-steirer-wein.at</a></p>
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