Die Ardennen – ein Paradies zum Wandern

Ein reich bebildeter Online-Reiseführer mit den lohnendsten Wanderzielen der Ardennen.

Die belgischen Ardennen sind leicht zu erreichen, aber doch für viele Wanderfreunde so etwas wie ein Geheimtipp. Vom Rheinland oder Saarland aus sind es gerade einmal zwei Stunden zu diesem gebirgigen Plateau im südlichen Belgien, das von Flusstälern durchzogen wird.

Die Ardennen sind ein ideales Ziel für einen kleinen Abstecher übers Wochenende. Das gilt auch für von Hochmooren dominierte Landschaft des Hohen Venns, die unmittelbar an die Eifel angrenzt. Alle beiden Regionen gelten als weitläufig und unverdorben von den Auswüchsen der Zivilisation. Hier gibt es jede Menge Natur: Waldgebiete, steile Felsen, bezaubernde Flusstäler und mystisch anmutende Hochmoore.

Wanderfans schwärmen etwa von dem ganz besonderen Talweg, der über das Tal der Feen bei Achouffe verläuft. Doch nicht nur die Landschaft ist hier überaus anziehend. Auch kulinarisch hat die Region so einiges zu bieten: leckeres Bier, krossen Schinken und verführerisch duftenden Käse. Kein Wunder: Die französisch beeinflusste Region hat sich ganz dem Savoir-Vivre verschrieben. Ideale Bedingungen also für ein entspannendes Urlaubsfeeling und Distanz vom Alltag.

Im Hohen Venn durchs Hochmoor wandern

Das Hohe Venn in der Provinz Lüttich gilt als eines der größten zusammenhängenden Hochmoor-Gebiete in ganz Europa. Es verläuft auf rund 4500 Hektar zwischen Eupen im nördlichen Teil, Monschau im Osten, Spa im Westen und Malmedy ganz im Süden.

Ein Teilbereich zählt zum deutsch-belgischen Naturpark Hohes Venn – Eifel. Auf Lehrpfaden können die Wanderer ebenso wie durch Informationszentren die Eigen- und Besonderheiten dieser besonderen Landschaft erfahren. Und natürlich gibt es hier auch so manche Schauergeschichte. Schließlich handelt es sich um ein Moor, das schon so manchem Schmuggler oder Verirrten zum Verhängnis wurde!

Hoher Venn (c) Screeny-shutterstock

Rundwanderungen I

Die Reize des Hohen Venns kann man besonders gut auf Rundwanderungen für sich entdecken.

Tour um die Baraque Michel

Etwa bei einer Tour um die Baraque Michel – einer wunderbaren Moor- und Waldwanderung im Hohen Venn. Auf kleinen Wegen und Stegen, die das Moor vor Schäden bewahren, geht es durch das Zentrum des Wallonischen Venns sowie durch das Polleur-Venn (immer entlang des gleichnamigen Bächleins). Die Tour umfasst insgesamt 16 Kilometer.

Durchs Tal der Statte

Durch das Tal der Statte am Rand des Hohen Venns verläuft ein Wanderweg über kleine Brücken und entlang steiniger Pfade. Hier bezaubern der sogenannte Wasserfall der Trolle und ein Dolmen. Die Tour hat eine Länge von 8,8 Kilometern.

Statte (C) Beckers-shutterstock

Durchs Trôs-Marets-Tal

Eine Tour auf bergigen Pfaden am Fuße Fuß des Hohen Venns: Diese kurze, aber umso genussreichere Wanderung führt durch die Schlucht des Wildbachs Trôs-Marets (Gesamtlänge: 8,7 Kilometer).

Sehenswert

Der Hohe Venn wartet mit einer Besonderheit auf: Hier können Wanderer den höchstgelegenen Punkt in ganz Belgien passieren, das sogenannte Signal de Botrange auf 694 Metern Seehöhe. Das „Kreuz der Verlobten“ ist eine Erinnerung an zwei junge Menschen, die im kalten Winter des Jahres 1871 im Venn erfroren, weil sie sich unrettbar im Schneesturm verirrt hatten. Im Süden des Hohen Venns (bei Robertville) befindet sich die pittoreske Burganlage Reinhardstein (Details unter www.reinhardstein.net).

Botrange (c) trabantos-shutterstock

In Botrange und Ternell versorgen das Naturpark-Zentrum „Haus des Naturparks Hohes Venn – Eifel“ und das Haus „Ternell“ die Wanderer mit Informationen über  Flora, Fauna und die Historie dieser interessanten Region.

Im Web zu finden unter:

Gut essen und übernachten

Die Baraque de Michel ist nicht nur Startpunkt für Rundwanderwege im Hohen Venn, sondern hat auch in kulinarischer Hinsicht so einiges zu bieten: Lokale Besonderheiten sind etwa fein geschmorte, würzige Kaninchen, Käsespezialitäten auf würzig-krossem Brot oder Blaubeertörtchen.

Kaninchen – eine Spezialität der Ardennen (c) hlphoto-shutterstock

Tipps:

Das Café-Restarant Fagnéteria im Naturparkzentrum ist einen Besuch wert und hat jeden Tag ausgenommen sonntags geöffnet. Auch die Ferme Libert in Bevercé bei Malmedy lohnt einen Abstecher (Infos unter www.fermelibert.be). Hier befindet sich ein alteingesessenes, aber durchaus modernes Restaurant, dessen Küche einen sehr guten Ruf hat. In beiden Lokalitäten – also sowohl in der in der Baraque Michel als auch in der Ferme Libert – können Gäste auf Wunsch auch über Nacht bleiben.

Weitere Unterkunftsmöglichkeiten gibt es zum Beispiel in Waimes, Malmedy, Jalhay, Solwaster und Robertville. Die Auswahl umfasst alle Kategorien von B&Bs über Hotels und Pensionen bis hin zu urigen Gîtes.

Gästehaus in Malmedy (c) Jeroen-Fortgens-shutterstock

Weitere Details zu Unterkünften unter:

www.belgien-tourismus.de/contenus/unterkunfte/de/4525.html

Stavelot, Spa und die Amblève

Die kleine Stadt Spa in der Provinzregion ist so etwas wie die „Mutter“ aller Kurorte. Hier sprudeln seit alten Zeiten heilkräftige und mineralhaltige Quellen. Bekannt waren diese schon vor dem Ersten Weltkrieg: Bereits damals strömten betuchte und adelige Gäste aus aller Herren Ländern hierher, um am Wasser zu gesunden oder um einfach das rege gesellschaftliche Leben zu genießen.

Das 1878 errichtete Casino in Spa (c) Traveller70-shutterstock

Sogar Kaiser Joseph II und der russische Zar Peter den Großen waren hier zu Gast. Spa wurde somit zum Synonym für mondänes Baden und Kuren, was sich im Wort „Spa“ im Wellness-Sprachgebrauch niederschlägt.

Ende des 19. Jahrhunderts fand in Spa sogar die weltweit erste Misswahl statt. Die mit Seen, Quellen und Bächen reich gesegnete Landschaft wird auch als „Blaue Ardennen“ beziehungsweise „Land der Quellen“ bezeichnet. Zu diesem „Wasserreich“ zählt die Abtei Stavelot, die früher gemeinsam mit Malmedy eine eigenständige Fürstabtei war.

Ein historisches Zeugnis in Stein ist die alte Abtei. Sie beherbergt heute etwa ein Museum, das über die Geschichte des Fürstbistums informiert. Stavelot ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt, um das schöne Tal der Amblève (Amel) zu erkunden. Sie hat ihren Ursprung im Osten Belgiens und fließt in Richtung Westen der Ourthe zu.

Ourthe (c) Susy-Baels-shutterstock

Rundwanderungen II

Durchs Moor bei Spa

Diese Rundwanderung führt von der Barisart-Quelle zum Fagne de Malchamps. Die variantenreiche Tour begleitet den Wanderer durch dicht belaubte Mischwälder und erlaubt immer wieder herrliche Ausblicke über das Venn. Die Wanderung führt an mehreren Mineralquellen vorbei, für die das Städtchen Spa bekannt ist. Die Gesamtlänge der Tour beträgt etwa 14 Kilometer.

Auf dem Forellenweg durch das Land von Stavelot

Ausgehend von der Abtei von Stavelot führt ein Weg durch einen netten Weiler zur Amblève, schlängelt sich am Fluss entlang und weiter auf die Höhe. Immer wieder überrascht der Weg mit bezaubernden Ausblicken auf Stavelot und das Tal der Amblève. Die Gesamtlänge der Tour beträgt rund 12 Kilometer.

Im Tal der Amblève

Dieser Weg führt entlang der Wildbäche Ninglinspo und Chefna. Eine durchaus abwechslungsreiche Tour, die so manche Herausforderung birgt: Blanke Felsen gilt es zu bezwingen und der Weg ist nicht immer ganz einfach. Der Ninglinspo gilt als einer der attraktivsten Flüsse der Wallonie. Er wurde aufgrund seiner Schönheit sogar als „Außergewöhnliches Erbe der Wallonischen Region“ ausgezeichnet. Die Tour hat eine Gesamtlänge von rund 14 Kilometern.

Stavelot (c) defotoberg-shutterstock

Sehenswert

Wellnessfans kommen im Spa voll auf ihre Kosten dank der modernen ansprechenden Thermen. Hier gibt es außerdem das weltweit erste Spielcasino. Wer gerne auf Paddeltour geht, findet westlich der Stadt lohnende Ziele rund um die Grotten von Remouchamps.

Die Abtei von Stavelot ist Sitz des Museums des Fürstentums von Stavelot-Malmedy. Hier finden sich außerdem das interessante Museum der Rennstrecke Spa-Francorchamps sowie das sehenswerte Apollinaire-Museum.

Gut speisen und übernachten

In Spa gibt es viele Möglichkeiten, um gut zu essen und zu trinken. Bekannt ist natürlich das Mineralwasser aus Spa. Auch Hochprozentiges hat hier Tradition – etwa der Kräuteraperitif Extrait de Spa oder das „Elixier de Spa“.

Das Angebot an Unterkünften für Wanderer ist ausreichend. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es außerdem in den Ortschaften des Amblève-Tals.

Die Rennstrecke Spa-Francorcha (c) VanderWolf-Images-shutterstock

Details zu Unterkünften finden Sie hier:

www.belgien-tourismus.de/contenus/unterkunfte/de/4525.html

Bouillon – Historie und Panoramablick

Bouillon befindet sich im Süden der Provinz Luxemburg. Es teilt sich seinen Namen mit dem dem benachbarten Großherzogtum. Sehenswert ist die Mittelalter-Burg auf einem Hügel über der Stadt. Ritter Gottfried von Bouillon, der Namensgeber des Städtchens, gab sie einst als Pfand, um seinen Kreuzzug nach Jerusalem zu finanzieren.

Später fiel die Burg im Zuge von Eroberungsfeldzügen in die Hände von Ludwigs XIV.. Er erobert das Gemäuer und ließ es von seinem Festungsbaumeister Vauban in eine Festung verwandeln.

Bouillon (c) Roberto-La-Rosa-shutterstock

Das Städtchen Bouillon schmiegt sich in Schleife der Semois, die ihr Flusstal in zahlreichen engen Kurven in das Massiv der Ardennen gegraben hat.

Rundwanderungen III

Die Stadt Bouillon ist ein guter Startpunkt für Wanderungen entlang des Flusses und über die Semois, die immer wieder spektakuläre Ausblicke auf den sich dahinschlängelnden Fluss erlauben.

Rund um Bouillon

Diese Wanderung führt immer entlang der Semois bis nach Corbion. Die Tour bietet eine Reihe von landschaftlichen Höhepunkten. Schöne Ausblicke inklusive: etwa vom „Pic du Diable“ oder von der Felsnase des „Rocher du Pendu“. Die Tour ist rund 15 Kilometer lang.

Rund um Corbion

Dieser Weg führt über den Felsenkamm von Frahan. Schwindelfreiheit ist angesichts mehrerer steiler Anstiege von Vorteil. Gesamtlänge: etwa 11 Kilometer.

Von Bouillon nach Cordemois

Diese Tour führt auf schönen Wegen zum Zisterzienserkloster Cordemois. Nach einem steilen Anstieg erreicht der Weg den Aussichtsturm Belvédère. Weiter geht es durch Wälder und dann die Semois entlang bis zum Kloster Cordemois. Von dort aus führt die Tour wieder auf dem gleichen Weg zurück zum Startpunkt. Die Gesamtlänge beträgt rund 10 Kilometer.

Die Semois ist ein Fluss in den südlichen Ardennen (c) Guido-Vermeulen-Perdaen-shutterstock

Sehenswert in Bouillon

Bouillon beherbergt die größte Burg Belgiens (Info unter www.bouillon-initiative.be). In Corbion sollte man sich einen Besuch der dortigen Tabakmanufaktur mit angeschlossenem Museum nicht entgehen lassen. Sie informiert über die Geschichte des Tabakanbaus in der Region (Details unter www.tabac-semois.com).

Burg Boullon, die größte Burg Belgiens (c) T-W-Van-Urk-shutterstock

Fernwanderwege

Die Wallonie queren mehrere Fernwanderwege, die sogenannten „Sentiers de Grande Randonnée“(GR) (Details unter www.grsentiers.org).

Die Grande Traversée des Ardennes

Die Grande Traversée des Ardennes oder Transardennaise ist 160 Kilometer lang. Sie verläuft von La Roche-en-Ardenne bis nach Bouillon.

Infos: www.europaventure.be/de/la-maison-de-la-randonnee-g-t-a-belgique

Das Schloss von La Roche-en-Ardenne aus dem 11. Jahrhundert (c) Traveller70-shutterstock

Transfamenne

Dieser 29 Kilometer lange Wanderweg verläuft zwischen Nassogne und Hotton. Die Tour lässt sich durch einen Schwenk auf den GR 57 erweitern, auf den sie bei Hotton trifft. Von dort aus geht es nach La Roche-en-Ardenne und weiter bis nach Saint-Hubert.

http://www.europaventure.be/de/la-maison-de-la-randonnee-g-t-a-belgique/allgemeine-informationen

Der Escapardenne Eisleck Trail

Eisleck ist die Bezeichnung für den der luxemburgische Teil der Ardennen. Der Escapardenne Eisleck Trail mit seiner Länge von 104 Kilometern führt auf schönen Wegen durch die belgisch-luxemburgischen Ardennen. Die Tour lässt sich von Kautenbach in Luxemburg nach La Roche-en-Ardenne beziehungsweise auch umgekehrt bewältigen.

Weitere Infos: www.escapardenne.eu

Der Eislek Trail verbindet die luxemburgischen Ardennen, und die belgische Provinz Luxemburg. (c) Raymond-Thill-shutterstock

Gut zu wissen

Anforderungen:

Das Wandern in den Ardennen ist kein reines Kinderspiel. Hier ist so mancher Höhenunterschied zu bewältigen. Felsen und Wasserläufe sorgen für ein abwechslungsreiches Wandererlebnis, stellen aber auch so manche Herausforderung.

(c) IndustryAndTravel-shutterstock

Beste Wanderzeit:

Im Herbst sind die Wälder der Ardennen durch ihre leuchtenden Farben besonders schön. Auch kulinarisch gibt es in dieser Zeit so manchen Höhepunkt: Jetzt kommen etwa köstlich zubereitete Wildgerichte auf den Tisch. In den Ardennen sind während der herbstlichen Jagdsaison einige Wanderwege gesperrt. Bitte beachten Sie die entsprechenden Warnschilder.

Herbststimmung in den Ardennen (c) IndustryAndTravel-shutterstock_

Die Ardennen sind zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Wanderziel. Sogar im Winter kann man hier in aller Ruhe fast meditativ wandern. Im Sommer kann es in Städten wie Bouillon oder La Roche-en-Ardenne schon mal etwas überlaufen sein.

Ausrüstung:

Wasserfeste Wanderschuhe sind für alle Wanderungen eine gute Wahl. Auch regenfeste Kleidung und natürlich Sonnencreme sollten neben Wasser und eine Jause mit in den Rucksack.

Wanderkarten:

Wanderkarten erhalten Sie:

  • In den lokalen Touristeninformationen (Maisons du Tourisme)
  • Das Institut géographique national (IGN) bietet topografische Karten im Maßstab 1:25.000 (auch online und für Smartphones).  Infos unter www.ign.be.
  • Für die Grandes Randonnées, das Netz der Fernwanderwege, gibt es gute Wanderführer unter www.grsentiers.org.

Die Wanderwege in Belgien sind meist gut markiert. Man erkennt die Markierungen an ihrer Farbe, an ihrer geometrischen Form und eventuell einer Nummer. Die GR erkennt man an den Markierungen mit rot-weißen Rechtecken.

Tipps zum Weiterlesen:

Der Wanderführer „Belgische Ardennen! Wandern in der Wallonie“ gibt einen guten Überblick über 24 Touren im südlichen Belgien. Hier findet man auch Tipps für Sehenswürdigkeiten, Übernachtungs- sowie Einkehrmöglichkeiten.

Beschaffenheit der Wege:

Die Wanderwege sind äußerst vielfältig: Die Palette reicht vom kleinen Pfad, über naturnahe Forstwege bis hin zu asphaltierten Wegen.

(c) IndustryAndTravel-shutterstock

Wichtige Hinweise:

Die eindrucksvollen Naturschönheiten des Hohen Venns sind geschützt. Das Venn ist in vier Zonen geteilt: Zone A ist frei zugänglich, Zone B darf man nur auf markierten Wegen durchwandern, Zone C erschließt sich nur in Begleitung eines Naturführers (und das nur außerhalb der Brutzeit). Zone D darf gar nicht betreten werden. Hunde sowie Fahrräder sind nur im Abschnitt A erlaubt.

IndustryAndTravel-shutterstock

Bei lang anhaltender Trockenheit wird in weiten Bereichen des Venns die rote Fahne gehisst: Jetzt ist aufgrund der Brandgefahr der Zutritt verboten. Informationen dazu gibt es in den jeweiligen Naturparkzentren (www.ternell.be).

Anreise

Die Anreise ist per Auto am bequemsten. Größere Gemeinden wie Spa, La Roche-en-Ardenne oder Stavelot sind aber auch per öffentliche Verkehrsmittel erreichbar. Infos dazu gibt es auf www.bahn.de oder auf der Website der belgischen Bahn www.belgianrail.be/de sowie der wallonischen Busgesellschaft TEC www.infotec.be.

Impressionen – die schönsten Fotos rund ums Wandern

(c) Iris-van-den-Broek-shutterstock

Urige Gaststätten wie hier im Mittelalter-Städtchen Durbuy Machen die Einkehr zum Vergnügen.

Haute Fagnes im Winter (c) Sara-Winter-shutterstock

Hohes Fenni m Osten Belgiens im Winter

Fumay in den Ardennen wird von einer Flussschleife der Maas umflossen. (c) Traveller70-shutterstock

Das Städtchen Fumay inmitten der hügeligen und waldreichen französischen Ardennen nahe der belgischen Grenze.

Hohes Venn (c) r.classen-shutterstock_

Das Hohe Venn im Frühling: Der Teil des deutsch-belgischen Naturparks Hohes Venn-Eifel beinhaltet mit über 4.000 ha das größte Hochmoor Europas. Das wunderbare Wanderziel mit seiner einzigartigen Flora und Fauna ist aus Naturschutzgründen in einigen Bereichen für Wanderer nicht zugänglich. Geführte Touren kann man in den Naturparkzentren Ternell und Botrange buchen.

Hohes Venn (c) Chrispy-Shots-shutterstock

Das Hohe Venn im Herbst

Die Abtei Val Dieu (c) Mali-lucky-shutterstock_

Um die Abtei Val Dieu im Herver Land gibt es eine schöne Rundtour in der Länge von drei bis vier Stunden, die auch für weniger konditionsstarke Menschen gut zu bewältigen ist. Details dazu gibt es u.a. online auf dem Tourenportal von Outdooractive (inclusive GPX-Track).

Tipp: Gegenüber der Abtei gibt es seine sehr gute belgische Brasserie mit ausgezeichneten beglischen Gerichten und gutem Bier. Im Bierausschank der Abtei können Sie etwa eine “Soupe verte” genießen – eine grüne Gemüsesuppe aus fünf verschiedenen grünen Gemüsesorten. Die Abtei braut das Bier nach alten Rezepten und bietet zudem weitere Klosterprodukte wie etwa Käse.

Stavelot (c) Defotoberg-shutterstock

Stavelot mit seiner grandiosen Abtei ist der Ausgangspunkt eines gut
beschilderten und vielfältigen Rundwegs mit zahlreichen landschaftlichen Highlights. Wer hier startet, oder seinen Rundweg beendet, sollte unbedingt einen Besuch in der Abteil von Stavelot einplanen, die mehrere Museen beherbergt.

Von Stavelot aus führt der sogenannte Forellenweg zur Amblève, die im Hochmoor des Hohen Venn entspringt. Besonders imposant ist der Warche-Felsen oberhalb des gleichnamigen Ortes. Von Warche aus lohnt sich am Wochenende ein Abstecher ins Nachbardörfchen Bellevaux mit seiner kleinen regionalen Brauerei und seinen leckeren Bieren (jeweils Samstag und Sonntag geöffnet – Infos unter: www.brasseriedebellevaux.be).

Reinhardstein (c) Artem-Kliatchkine-shutterstock

Nahe der Burg Reinhardstein, die auch als Burg Metternich bekannt ist, verläuft ein beliebter Rundwanderweg (Start am Parkplatz des Stausees Robertville). Er führt rund sechs Kilometer durch eine wildromantische Landschaft und überrascht mit wunderschönen Landschaftsbildern. Führungen auf der Burg Reinhardstein jeweils am Wochenende (www.reinhardstein.net).

Die Gärten von Annevoie (c) Guido-Vermeulen-Perdaen-shutterstock_

Die Gärten von Annevoie in der Provinz Namur sind die einzigen
Wassergärten Belgiens. Sie zählen zu den schönsten in Europa und bieten zahlreiche Spazierwege, auf denen man durch die endlosen Alleen vorbei an unzähligen Wasserspielen und Wasserbrunnen, Becken, Teichen und symmetrisch angeordneten Baumgruppen wandeln kann.

Der Besuch ist auch an warmen Sommertagen ein Vergnügen, da die alten Bäume wunderbar Schatten spenden. Am Eingang der Anlage befindet sich ein kleines Restaurant, das nach der “Parkwanderung” eine Stärkung anbietet (auch die leckeren Forellen der Region).

Maas (c) Adriana-Iacob-shutterstock

Die Maas ist mit ihren weitläufigen Landschaften ist das ideale Reiseziel für schöne Spaziergänge und Wanderungen.

Munkzwalm (c) Pat-P-shutterstock

Munkzwalm – auch hier lässt es sich ganz wunderbar wandern durch eine grüne Hügellandschaft mit prächtigen Fernsichten, über idyllische Feld- und Kirchwege und vorbei an alten Bauernhöfen.

(c) Talsma-shutterstock

Festes Schuhwerk mit Profilsohle ist immer ratsam — nicht nur im Herbst und Winter. Das Klima ist gemäßigt, wenn auch wesentlich feuchter als in der östlich angrenzenden Eifel.

(c) Susy-Baels-shutterstock

Bei einer Tour in den belgischen Ardennen kann man einsame Wanderungen durch tiefe Wälder unternehmen, ohne einer Menschenseele zu begegnen.


© Beitragsbild: Hohes Venn (c) Screeny-shutterstock

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