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	<title>Salzburg-Reiseführer</title>
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	<title>Salzburg-Reiseführer</title>
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		<title>Architektur und Bau in Salzburg &#8211; ein kleiner Reiseführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/architektur-salzburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 15:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Salzburg-Reiseführer]]></category>
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					<description><![CDATA[Salzburg wird oft als Synonym für „Barock“ verwendet, gemeint sind damit all die Kirchen, Paläste und Plätze, die W. A. Mozart betrat, als er an <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/architektur-salzburg/" title="Architektur und Bau in Salzburg &#8211; ein kleiner Reiseführer">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Salzburg wird oft als Synonym für „Barock“ verwendet, gemeint sind damit all die Kirchen, Paläste und Plätze, die W. A. Mozart betrat, als er an der dortigen Benediktineruniversität zu studieren begann. Dass Salzburg auch andere Seiten hat, zeigen einige hervorragende Beispiele zeitgenössischer Architektur, die das barocke Erbe perfekt ergänzen.</strong></p>
<p>Zu beiden Seiten des Flusses Salzach gelegen, gilt Salzburg als eine der schönsten Städte Europas. Die zum Weltkulturerbe erklärte historische Altstadt besteht aus dicht aneinandergedrängten Gassen und begeistert Gäste aus aller Welt mit ihrem romantischen Flair. Hoch über der Stadt thront als Wahrzeichen der Stadt die Festung Hohensalzburg.</p>
<p>Obwohl Salzburg in erster Linie von seinem barocken Charme und dem Besucheransturm durch den Mythos Mozart lebt, entstand auch hier imposante neue Architektur. <strong>Das Museum der Moderne</strong>, thront wie die Festung an exponierter Stelle hoch über der Altstadt. Außen mit Marmor verkleidet, bietet es innen großzügig Raum für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Das dazugehörige Restaurant/Café mit seiner Mischung aus Schlichtheit und barocken Details hat die Salzburger Szenewelt schnell für sich entdeckt, ebenso wie einen anderen neuen kulinarischen und architektonischen Glanzpunkt: das „<strong>Magazin</strong>“ an der Westseite des Mönchsbergs. Zum „Magazin“ gehören ein Michelin-Sterne-Restaurant, eine Weinbar, eine große Vinothek mit Feinkostabteilung sowie ein Laden für Lifestyle- Accessoires. Teilweise reichen die natürlich-elegant gehaltenen Räumlichkeiten in den Mönchsberg hinein, wobei sie sich hinter einem unscheinbaren, straßenseitigen Eingang in ein Altstadthäuschen verstecken.</p>
<p>Die Universität <strong>Mozarteum</strong> zeigt sich in einem Gewand aus Stein und Glas. Eine Freitreppe führt zu den Institutsbereichen, offene Laubengänge dienen als attraktive Aufenthaltsfläche und sorgen für eine gute Orientierung. Vom Mirabellgarten aus behauptet sich das neue Markenzeichen der Innenstadt neben barocken Bauten.</p>
<p>Ein weiteres innerstädtisches Juwel ist der <strong>Makartsteg </strong>(zu sehen im Titelbild). Täglich von über 20.000 Menschen frequentiert, wurde er Ende der 1990er Jahre baufällig und bis 2001 renoviert. Die geschwungene und visuell luftige Brücke besticht vor allem durch ihre Bogenform, die sich vom Franz-Josefs-Kai zum Elisabethkai spannt. All abendlich erstrahlt die Brücke zusätzlich durch eine durchgehende Beleuchtung und umgibt so die Salzach mit einer angenehmen Atmosphäre.</p>
<p>Direkt am Elisabethkai prangt das „<strong>Heizkraftwerk Mitte</strong>“, das auch noch nach seiner Eröffnung 2003 eine heiße Debatte über die architektonische Ausführung entfachte. Viele sahen in dem Bau einen Schandfleck vor der prächtigen Kulisse der Altstadt. Tatsächlich ist es mit seiner 120 Meter langen Betonhülle und seinem 70 Meter hohen Kamin ein markantes Bauwerk im barocken Salzburg, und de facto haben es die Architekten Bétrix &amp; Consolascio geschafft, die Industriearchitektur zu erneuern und bereichern.</p>
<p>Ist man in der Altstadt anfänglich nicht besonders entzückt von manch zukunftsweisenden Bauten, versucht man im Stadtteil Lehen durch eben diese die Umgebung zu beleben. Die „<strong>Neue Mitte Lehen</strong>“ wurde im Jänner 2009 eröffnet und beherbergt in seinem Areal nicht nur ein Seniorenzentrum, einen Jugendtreff, einige Geschäftsräumlichkeiten und die Stadtbibliothek. Diese besticht auch durch eine Panoramabar, die hoch über dem einstigen Fußballplatz schwebt und einen neuen Blick auf die Stadt öffnet.</p>
<p>Zu einer Art modernem <a href="https://reisewiki.at/salzburg-reisefuehrer-online-kostenlos/">Wahrzeichen von Salzburg</a> hat sich der aufwändige Glasbau des <strong>Hangar-7</strong> am Salzburger Flughafen entwickelt. Er beherbergt eine Sammlung von Flugzeugen und Formel-1-Rennwagen des Milliardärs, Flugzeugliebhabers und Energydrink-Herstellers Dietrich Mateschitz. Im dazugehörigen Restaurant „Ikarus“ wird unter der Aufsicht von Eckart Witzigmann gekocht.</p>
<p>Ebenfalls am Rande der Stadt, im Bezirk Klessheim, liegt das imposante Einkaufszentrum <strong>Europark</strong> 1 und 2. Eine breite, lange Glasfront mit Schriftzügen in Fassadenhöhe trägt den Namen des Einkaufszentrums. Nachts verwandeln die zwischen den Glasscheiben der Fassade angebrachten Lichtspots das Gebäude in einen leuchtenden Körper. Die Flächen des Europaparks sind auf zwei Ebenen um zwei Malls herum angesiedelt, sodass vorwiegend Tageslicht und nicht, wie in vielen anderen Malls, steriles Kunstlicht die Passagen und Gänge erhellt. Das ausgeklügelte Beleuchtungskonzept des LichtLabors Bartenbach wirkt an einem normalerweise hektischen Ort beruhigend und strahlt Eleganz aus.</p>
<p>Verlässt man Salzburg in südwestlicher Richtung auf der Innsbrucker Bundesstraße 111, kann man die neue Konzernzentrale des österreich-ungarischen Automobilvertriebs <strong>Pappas</strong> nicht übersehen. Das Areal ist allseitig von Verkehrsstraßen umflossen und zieht diese Dynamik und Bewegung auch in das Gebäude hinein. Der Gast kann sich in dem Haus wie auf einer öffentlichen Straße bewegen, die Autowelt erleben und bei Bedarf unmittelbar zugeordnet parken. Der gesamte Komplex wird von einem großen homogenen Dach überspannt, das alle Schauräume, innen- und außenliegende Ausstellungsflächen, die öffentlichen Kundenparkplätze, sowie die Straßen witterungsgeschützt überdeckt.</p>
<p>Unweit von Salzburg befindet sich die Kleinstadt Hallein, in der Jahrhunderte lang das „weiße Gold“ Salz abgebaut wurde. Auch hier findet sich in der barock geprägten Altstadt Platz für Neues. Im subtil umgebauten ehemaligen Salinenverwaltungsgebäude befindet sich <strong>das Keltenmuseum</strong>, in dem man alles über die Geschichte der Salzgewinnung erfahren kann, wirksam inszeniert durch den darunter vorbeifließenden Fluss.</p>
<p>Für Kulturinteressierte lohnt auch ein Ausflug zum <strong>Kunsthaus Nexus</strong> in Saalfelden, das ein vielseitiges Programm in den Bereichen Musik, Bildende Kunst und Architektur bietet. Das Gebäude aus einem weißen und einem schwarzen Kubus spiegelt die Kontraste der Umgebung wider: Schnee und Fels, Rauhigkeit und Glätte. Die Brücke im Eingangsbereich führt von der Welt des „Alltäglichen“ in die Welt der Kunst. Hier finden auch einige Konzerte des bekannten Jazzfestes Saalfelden statt, das vom Nexus aus geplant wird.</p>
<p>Aber was wäre das Salzburger Land ohne ein eindrucksvolles Naturerlebnis? Im Südosten des Bundeslandes Salzburg liegt der „<strong>Naturpark Riedingtal</strong>“, eine reizvolle, von Gebirgen umrahmte Landschaft am Rand der Radstädter Tauern. Die im Bereich der Schliereralm 2003 errichtete zentrale Informationsstelle des Naturparks besteht zur Gänze aus Holzstapel-Elementen und fügt sich mit den in der Region vorhandenen Materialien und Bauformen, wie dem Schindeldach aus Lärchenholz, perfekt in die umgebende Natur ein.</p>
<p>Ebenfalls nachhaltigen Eindruck hinterlässt das <strong>Nationalparkzentrum in Mittersill</strong>, das bei schlechtem Wetter eine Ausflugs-Alternative darstellt. Seit Sommer 2007 wird in diesem Museum die einzigartige alpine Erlebniswelt rund um den höchsten Gipfel Österreichs, den Großglockner (3.798 m), weitere 266 Dreitausender, über 342 Gletscher und einen der mächtigsten Wasserfälle der Welt präsentiert. In neun Erlebnisstationen vollzieht der Besucher eine virtuelle Wanderung durch den Nationalpark, während der er von einem eindrucksvollen Naturraum zum nächsten geführt wird. Das weckt die Sehnsucht, selbst auf Spurensuche nach den Naturwundern des Salzburger Landes zu gehen &#8230;</p>
<p><strong>Sehenswerte Architektur in Salzburg und im Salzburger Land:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Museum der Moderne, Mönchsberg, Salzburg</strong> Zweiteiliges Museum: Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst im aktuellen Ambiente (Mönchsberg) oder im barocken Umfeld (Rupertinum) 5020 Salzburg <u><a href="http://www.museumdermoderne.at">www.museumdermoderne.at</a></u></li>
<li><strong>Universität Mozarteum</strong> Mirabellplatz 1 5020 Salzburg <u><a href="http://www.moz.ac.at">www.moz.ac.at</a></u></li>
<li><strong>Magazin</strong> Augustinergaße 13 5020 Salzburg <u><a href="http://www.magazin.co.at">www.magazin.co.at</a></u></li>
<li><strong>Hangar-7</strong> Flughafen Salzburg Wilhelm-Spazier-Straße 7A 5020 Salzburg <u><a href="http://www.hangar-7.com">www.hangar-7.com</a></u></li>
<li><strong>Heizkraftwerk Salzburg Mitte</strong> Altstadt Salzburg <u><a href="http://www.salzburg-ag.at/Heizkraftwerk-Salzburg-Mitte.580.0.html">www.salzburg-ag.at/Heizkraftwerk-Salzburg-Mitte.580.0.html</a></u></li>
<li>„Neue Mitte Lehen“ Schuhmacherstraße 14 5020 Salzburg</li>
<li><strong>Autohaus Mercedes Pappas</strong> Alpenstraße 67 5020 Salzburg</li>
<li><strong>Keltenmuseum Hallein</strong> Pflegerplatz 6 5400 Hallein <u><a href="http://www.keltenmuseum.at">www.keltenmuseum.at</a></u></li>
<li><strong>KUNSTHAUS NEXUS</strong> Am Postplatz 1 5760 Saalfelden <u><a href="http://www.kunsthausnexus.com">www.kunsthausnexus.com</a></u></li>
<li><strong>Infozentrum Naturpark Riedingtal</strong> Naturpark Riedingtal 5584 Zederhaus <u><a href="http://www.naturpark-riedingtal.at">www.naturpark-riedingtal.at</a></u></li>
<li><strong>Nationalparkzentrum Mittersill</strong> Gerlos Bundesstraße 18 5730 Mittersill <u><a href="http://www.nationalparkzentrum.at">www.nationalparkzentrum.at</a></u></li>
</ul>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>INITIATIVE ARCHITEKTUR Salzburg</strong><br />
<u><a href="http://www.initiativearchitektur.at">www.initiativearchitektur.at</a></u></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Salzburger Land &#8211; ein Reisebuch</title>
		<link>https://reisewiki.at/salzburg-land-reisefuehrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2016 14:03:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Salzburg-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein spannender Reiseführer für Endecker des Salzburger Lands: mit den schönsten Zielen, den besten Gastro-Tipps und Events, die Menschen aus der ganzen Welt in das Bundesland locken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Salzburg für Almfans</strong></h2>
<p>Wer Salzburg kennenlernen möchte, sollte auch seine Almen kennenlernen. Über vierzig bewirtschaftete Hütten bescheren etwa dem Großarltal den Namen „Tal der Almen“ – und verweisen dabei auf eine generelle Besonderheit des Salzburger Landes. Über 1.800 bewirtschaftete Almen nehmen ein Viertel der Landesfläche ein. Das macht Salzburg in Summe zum österreichischen Bundesland mit der höchsten Dichte an Almen. Kreuzt man zur kürzesten Nacht des Jahres, am 22. Juni, an der Dorfgasteiner Kögerlalm auf, bekommt man handfeste Details dazu serviert: Pongauer Fleischkrapfen etwa oder die frische Butter, die die Sennerinnen aus der frischen Milch rühren – freilich erst nach Beendigung der Alm-Disziplin „Wettmelken“. Zahlreiche Almfeste werden im Salzburger Land während der Sommermonate veranstaltet. Besonders ursprünglich geht es bei den Sonnwendfeiern und den Almauf- und -abtrieben zu. Sehenswert ist aber auch das Jakobi-Ranggeln auf dem Hundstein bei Maria Alm. Ringkampfbewerbe zwischen Hüterbuben und Sennern um die Festlegung der Weidegrenze bilden den historischen Hintergrund dafür – und verweisen auf den Fortbestand bäuerlicher Traditionen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2457/thumb_preview_530ea142-34a6-420e-91f1-c8e0c61cf0f2.jpg" alt="Hochkoenig bei Muehlbach /Almhuetten" width="814" height="660" data-ab-color="rgb(35,50,81)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Hochkönig bei Mühlbach /Almhütten. © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhaeupl W.</em></p>
<p><strong>Almsommer-Hütten </strong><br />
Zertifizierte Almsommer-Hütten im <a href="https://reisewiki.at/salzburg-land-reisefuehrer/">Salzburger Land</a> müssen besondere Kriterien erfüllen. Eine Hütte muss original und authentisch sein und darf nur auf nicht öffentlichen Wegen erreicht werden. Weidende Tiere in der Umgebung sind ebenso Pflicht wie Hygiene- und Trinkwasservorschriften. Die eigene Erzeugung regionaler Produkte ist ebenfalls verpflichtend ist. 142 Almsommer-Hütten erfüllen diese Vorgaben und betten müde Wanderer auf Heulager und Stockbetten, bieten komfortable Gästezimmer oder gar eine „Hochzeitssuite“ an. Garant für romantische Nächte sind diese Lager allemal. Und Ruhepole, um die herum sich ein zweites Netz spannt: Der <strong>Salzburger Almenweg</strong>, der in 31 Etappen auf 350 Kilometern quer durch den Pongau führt. Wer schon ein wenig via Internet voraus spazieren möchte, kann auch das hier tun: Eine eigene Internet-Seite – <a href="http://www.salzburger-almenweg.at">www.salzburger-almenweg.at</a> – informiert über die einzelnen Etappen. 3D- Ansichten plus Luftbild und Tourdaten, die via Internet auf Outdoor-GPS- Navigationsgeräte geladen werden können.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Großarltal</strong><br />
<a href="http://www.grossarltal.at">www.grossarltal.at</a></p>
<p><strong>Salzburger Almenweg</strong><br />
<a href="http://www.salzburger-almenweg.at"><span style="color: #0000ff;">www.salzburger-almenweg.at</span></a></p>
<hr />
<p><strong>Salzburger Almen und ihre Küche – ein Buchtipp </strong></p>
<p>Seit Jahrzehnten ist Herbert Gschwendtner für den ORF Salzburg und für die Salzburg-Krone auf den Almen des Salzburger Landes unterwegs. Er kennt nicht nur die Landschaft und die Hütten, sondern auch die Senn- und Wirtsleute, ihr Leben mit und in der Natur. Er ist ein Genießer der Almprodukte und der verschiedenen Schmankerl, deren Rezepte oft seit Generationen überliefert wurden. Herbert Gschwendtner beschreibt die Wege zu den Almen Salzburgs mit den besten Schmankerln, er stellt die Hütten mit ihren Traditionen und Besonderheiten vor, und er bringt die zugehörigen Rezepte, die ihm die Wirtsleute selbst verraten haben. An Guatn!</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/search/ref=as_li_qf_sp_sr_il?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;index=aps&amp;keywords=ALMSCHMANKERL&amp;linkCode=as2&amp;tag=textbudrregin-21" rel="nofollow"><img decoding="async" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B00FNB4NO0&amp;Format=_SL160_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=textbudrregin-21" border="0" /></a><img decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=textbudrregin-21&amp;l=as2&amp;o=3" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p>ALMSCHMANKERL</p>
<p>176 Seiten, Hardcover, 21 x 24 cm, durchgehend farbig bebildert, ISBN: 978-3-7025-0704-6</p>
<p><strong>Herbert Gschwendtner</strong></p>
<p>1948 in Schwarzach im Pongau geboren, er stammt aus einer Bergmannfamilie und verbrachte seine Kindheit in Mühlbach am Hochkönig. Auf seine Malerlehre folgten Wanderjahre, in denen er sich in verschiedenen Berufen versuchte. In den Siebzigerjahren betreute er als Hüttenwirt das Matrashaus auf dem Hochköniggipfel und bewirtschaftete anschließend 20 Jahre die Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte im Tennengebirge. Nach einer Krebsoperation versuchte er, seine Krankheit durch das Schreiben von Gedichten und Kurzgeschichten zu überwinden. Seit den Achtzigerjahren gestaltet er Volksmusiksendungen für den ORF Salzburg und verfasst – nach wie vor seine Lieblingsbeschäftigung – Mundart-Gedichte.</p>
<hr />
<h2>Der Lungau &#8211; Salzburg für abseits der Touristenpfade</h2>
<p>Was das Wanderland um die 15 Lungau-Gemeinden im Süden des Bundeslands Salzburg besonders prägt, ist das Wasser – über 60 Bergseen in Farben liegen noch beinahe unentdeckt zwischen Berggipfeln und Almwiesen. Die grün, blau, türkis und silber schimmernden Seenaugen sind durchwegs auf gut markierten Wegen zu erreichen, und nicht selten führen Routen an Wasserfällen, Gebirgsbächen oder Quellen vorbei.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Lungauer Wanderwelt im Frühling, wenn die Osterfeuer auf den Bergen entzündet werden. Die festlichen Feuer, deren Ursprung in vorchristlicher Zeit liegt, drücken die Freude über das Wiedererwachen der Natur aus und werden am Ostersamstag entfacht. Die vielen großen und kleinen Flammen an den Berghängen und der mit dem Abbrennen verbundene Böllerlärm sind im Dunkeln weithin zu sehen und zu hören.</p>
<p><img decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/1669/thumb_preview_0f713726-afba-4d60-9a57-0817ad2115cf.jpg" alt="Tamsweg im Lungau" width="658" height="660" data-ab-color="rgb(78,107,175)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Kühe auf der Almweide über Tamsweg. © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhaeupl W.</em></p>
<p>Im Sommer ist der Lungau nicht nur für seine Bergwelt, sondern auch für seine ungewöhnliche Vegetation bekannt. Auf den Almwiesen wachsen zahlreiche Enzian- und Orchideenarten, Aurikel, Akelei und Seidelbast. Bunte Wiesen mit Almrosenblüten verschönern den Juni, das Reifen der verschiedenen Beeren den Juli und August. Im „Salzburger Almsommer“ warten dann 33 Wanderrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, 17 Themenwege (vom Moorlehrpfad bis zum Erzweg Ramingstein) und nicht zuletzt 63 bewirtschaftete Almhütten auf Wanderer. Die Schutz- und Berghütten bieten Einkehrmöglichkeiten und bieten frische Milch, Käse, Butter, Brot, Speck, Bauernkrapfen oder selbstgebrannten Schnaps. Auf einigen Almen kann man auch übernachten.</p>
<p>Von Mauterndorf aus schwebt man in nur wenigen Minuten mit der Kabinenbahn auf den Großecksattel in 2.000 m Seehöhe. Die Gondeln sind behindertengerecht und auch für Kinderwagen geeignet. Von der Bergstation aus erreicht man in zehn Minuten die Trogalm und den Trogalmsee. Oder man wandert über sanfte Almböden weiter bis zum Gipfelkreuz des Speierecks auf 2.411 m. Oben angekommen bietet sich ein Panorama über die südlichen Gipfel Österreichs, die Julischen und Karnischen Alpen, Großglockner, Ankogel und Sonnblick.</p>
<p>Im Sommer veranstalten alle Gemeinden der Region auch geführte Wanderwochen, und von Juni bis Oktober ist sogar „Wandern ohne Gepäck“ möglich. Bei zwei Trekking-Touren, die jeweils acht Tage dauern, wird das Gepäck täglich zum nächsten Übernachtungsquartier transportiert. Zum Wandern selbst genügt ein kleiner Rucksack. Die „Nockalmrunde“ führt dabei durch die sanften Nockberge, wo sich die drei Bundesländer Salzburg, Steiermark und Kärnten berühren. Die „Tauern-Sonnseiten-Tour“ führt auf der Südseite der Niederen Tauern westwärts – auf leicht begehbaren Höhenrücken von Tamsweg bis St. Michael.</p>
<p>Unternimmt man die Tour Ende Juni, sollte man sich ein ungewöhnliches Spektakel nicht entgehen lassen: das Prangstangentragen. Für das farbenprächtige Blumenschauspiel werden 50.000 Blumen gesammelt, zu Girlanden geflochten und auf zwölf Meter hohen Stangen befestigt. Die bis zu 85 kg schweren Stangen werden bei Feiertagsprozessionen zur Kirche getragen und bleiben bis Maria Himmelfahrt am 15. August dort stehen. Dann werden die Blumen abgenommen und als „Weih- kräuter“ aufbewahrt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3320/thumb_preview_2f4ee8fb-72c8-4eae-8a07-b7b2e1f16913.jpg" alt="Prangstangen / Dekoration" width="660" height="660" data-ab-color="rgb(10,11,15)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Prangstangen / Dekoration (Brauchtum im Lungau). © Österreich Werbung, Fotograf: Markowitsch</em></p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Informationen über die Region</strong>, Unterkünfte<br />
<a href="http://www.lungau.at">www.lungau.at</a></p>
<p><strong>Infos zu Wandern</strong>, Wanderurlaub und Almhüttenverzeichnis für Lungau und gesamtes Salzburger Land<br />
<a href="http://www.salzburgerland.com">www.salzburgerland.com</a></p>
<p><strong>Buchung für „Wandern ohne Gepäck“</strong><br />
<a href="http://www.lungau4you.info">www.lungau4you.info</a></p>
<hr />
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Buchtipp: Erlebnis Salzburger Land</strong></span></p>
<p>Siegfried Hetz hat 45 Ausflüge in idyllische Lungauer Täler, zu funkelnden Bergseen und auf gemütliche Almen ausgewählt. Dass man dabei auch an mittelalterlichen Burgen, gotischen Kirchen und anderen kulturhistorischen Perlen vorbeikommt, versteht sich im Lungau ganz von selbst.</p>
<p>Siegfried Hetz, Erlebnis Salzburger Land, Band 3: LUNGAU, 192 Seiten</p>
<p><strong>Der Autor: </strong></p>
<p>Siegfried Hetz, M.A., 1954 in Piesendorf geboren, hat in Mainz und München Germanistik, Philosophie und Publizistik studiert. Er ist Autor von Reiseführern und Büchern zu literatur- und kulturhistorischen Themen. In seiner Arbeit als Kulturpublizist und Reisejournalist nimmt das Land Salzburg einen besonderen Stellenwert ein.</p>
<hr />
<h2>Ganz hoch hinaus: der Nationalpark Hohe Tauern</h2>
<p>Angrenzend an Kärnten, Salzburg und Tirol liegt der größte Nationalpark Mitteleuropas. Mit mächtigen Gipfeln wie dem Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs und dem Großvenediger, weiten Gletscherflächen sowie den imposanten Krimmler Wasserfällen ist der Nationalpark Hohe Tauern ein vielschichtiges Naturwunder. Diese einzigartige Welt erschließen zahlreiche Wanderwege, die man alleine oder mit ausgebildeten Nationalpark-Rangern begeht. Von Juli bis September stehen jede Woche von Montag bis Samstag 26 davon zur Auswahl – zu Themen wie „Wildtiere beobachten“, „Entstehung der Gletscher“, „Alltag auf der Alm“ oder „Auf den Spuren der Säumer“. Eine Wanderung vom Tal hinauf ins ewige Eis entspricht, geologisch gesehen, einer Reise in die Antarktis. Darüber hinaus werden an zusätzlichen Terminen fünf Spezialexkursionen angeboten, etwa mit Übernachtung an einem Bergsee, für Naturfotografen oder zur Beobachtung der Hirschbrunft.</p>
<p>Das Wanderwegenetz mit Alpinsteigen umfasst rund 1.200 km. Über 80 Schutzhütten und Jausenstationen sind Stützpunkte für ausgedehnte Wanderungen und Übergänge auf der Tauern-Südseite mit 240 Dreitausendern.</p>
<p>In den Hohen Tauern befindet sich übrigens auch die Wiege des Alpinismus: Der 3.251 m hohe Ankogel war im Jahr 1761 der erste vergletscherte Alpengipfel, der bestiegen wurde. Heute können Bergsteiger – am besten in Begleitung von Berg- oder Schiführern – auf unzähligen Routen die Berg- und Eiswelt erklimmen. Bei schlechtem Wetter ist ein Besuch der Nationalparkwelten in Mittersill eine gute Alternative. Das  Naturmuseum ist ein multimediales Gesamterlebnis. Allein die gestalterische Umsetzung von Naturerlebnissen in Ausstellungsräumen mit Titeln wie „Almsommer“ oder „Am Grund des Bergbaches“ ist einen Besuch wert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2055/thumb_preview_31766e9a-a99b-4648-b507-4d8d19bd6152.jpg" alt="Regenbogen über Mittersill" width="846" height="660" data-ab-color="rgb(108,135,190)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Regenbogen über Mittersill. © Österreich Werbung, Fotograf: Mallaun</em></p>
<p><strong>Feste zur Sonnwendfeier</strong> in Krimml, Embach, Großarltal<br />
<strong>Bauernherbst</strong> Eröffnung in Mittersill, Bruck-Fusch</p>
<p><strong>Nationalparkwelten</strong><br />
Gerlos-Straße 18<br />
5730 Mittersill<br />
<a href="http://www.hohetauern.at">www.hohetauern.at</a></p>
<hr />
<h2>Für gestresste Lungen: die Krimmler Wasserfälle</h2>
<p><strong>Schneereiche Winter und die mächtigen Gletscher der Hohen Tauern bescheren dem Oberpinzgau im Salzburger Land einen immensen Wasserreichtum. Durch jedes Tal fließen zahlreiche Wildbäche, die in allen Tonlagen rauschen &#8211; von lieblich bis ohrenbetäubend und tosend. Und: Hier befinden sich die höchsten Wasserfälle Europas &#8211; die Krimmler Wasserfälle.</strong></p>
<p>Nein, mit dem Bus ankommen, aussteigen, ein Foto schießen und wieder weiterfahren, gilt nicht. Die Krimmler Wasserfälle muss man nicht nur gesehen, sondern auch gespürt haben: den sanften Sprühnebel auf der Haut, den tosenden Lärm, die tiefen Bässe, die man in der Magengrube spürt, den kühlen Wind des herabstürzenden Gletscherwassers, der die Farne und Moose an den Felsen in dauernder Bewegung hält. Beobachten lässt sich dies am besten auf den Schaukanzeln, die neben Wegen und Brücken von wagemutigen Pionieren im 19. Jahrhundert zwischen den reißenden Fluten errichtet wurden. Kurz danach, im Jahr 1898, wurde der kleine Ort Krimml an die Pinzgauer Eisenbahn angebunden – seither erfreuen sich unzählige Besucher an den <strong>höchsten Wasserfällen Europas</strong> – und den fünftgrößten der Welt.</p>
<p>Ein in Serpentinen angelegter Lehrweg führt entlang der drei Kaskaden, an denen das Wasser 380 Meter in die Tiefe stürzt. Wer am Vormittag hinaufgeht, sieht die Fälle im Sonnenlicht und kann über die vielen kleinen Regenbogen staunen, die sich durch die aufgewirbelten Wassertropfen über den Wasserfall spannen. Aus nicht weniger als 23 Gletschern auf einem Gebiet von 110 Quadratkilometern speist sich die Krimmler Ache. Den spektakulärsten Blick hat man am Ende des Lehrpfads, wenn nach einer Stunde Gehzeit der oberste, mit einer Fallhöhe von 145 Metern höchste Wasserfall erreicht ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/1928/thumb_preview_21d95f47-ff17-414b-9ae8-32a3a2a0ed9b.jpg" alt="Krimml / Pinzgau / Salzburger Land" width="880" height="574" data-ab-color="rgb(125,178,222)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Krimml. © Österreich Werbung, Fotograf: Pigneter</em></p>
<p>Hier bekommt man eine Ahnung, wie beeindruckend diese Naturgewalten aus der Vogelperspektive sein müssen – und Vögel gibt es hier ebenfalls ungewöhnlich viele. 62 Vogelarten, wovon neun auf der roten Liste stehen, leben rund um die Wasserfälle. Für Ornithologen eine Besonderheit, da das gleichzeitige Vorkommen von Wald- und Gebirgsvogelarten, Höhlenbrütern und Stammläufern einzigartig ist. So lässt sich die hier heimische Wasseramsel beobachten, die ein wahrer Tauchmeister ist, da sie bis zu einen Meter ins Wasser eintauchen und dort eine halbe Minute verweilen kann – und das etwa 200-mal pro Tag.</p>
<p>Wer den Ursprüngen des Wassers näherkommen will, kann ins Krimmler Achental weiterwandern, das sich nach der letzten Steilstufe als weitläufiges, prachtvolles Hochtal öffnet. Über Almwiesen fließt hier die Krimmler Ache ruhig und beschaulich – kaum zu glauben, dass aus ihr nur wenige Meter weiter der reißende, in die Tiefe stürzende Katarakt wird. An Almen vorbei, am Horizont das ewige Eis des mächtigen Krimmler Kees vor sich, erreichet man schließlich das über 600 Jahre alte Krimmler Tauernhaus &#8211; früher ein wichtiger Stützpunkt für Kaufleute und Wanderer war, die bereits im Mittelalter diesen Übergang benutzten. Von hier geht man entlang des Wildbaches, der nun vielleicht schon mehr Gletscherwasser als beim Hinweg führt, denselben Weg wieder zurück.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/1578/thumb_preview_7f5b683f-3a51-46f4-8489-2e895cb55e5f.jpg" alt="Nationalpark Hohe Tauern / Krimmler Kees mit Eissee / Salzburger Land" width="515" height="660" data-ab-color="rgb(5,78,147)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Nationalpark Hohe Tauern / Krimmler Kees mit Eissee. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp G.</em></p>
<p>Beim Abstieg lässt sich vieles entdecken, das man im ersten Moment übersehen hat. So hat der Wasserfall an vielen Stellen tiefe Gruben in den Stein gegraben, von wo das Wasser in alle Richtungen aufspritzt. Rundherum finden sich verschiedene Moose – 327 verschiedene Arten konnten hier nachgewiesen werden. Die schönsten, darunter einige in den Zentralalpen seltene, atlantische Moose, gedeihen in sattem Grün im Bereich des Sprühnebels.</p>
<p>Am Fuß der Kaskaden angekommen, lässt sich in der WasserWunderWelt in Ausstellungen mehr über das Lebenselixier Wasser erfahren. Das Haus des Wassers widmet sich thematisch dem Phänomen der Krimmler Fälle und gibt über Strömungsdifferenzen, den Wasserdruck in Bäumen oder den weiten Weg des Wassers von den Gipfeln der Tauern bis zum Wasserfall Auskunft. Im „Aqua-Park“ warten sowohl Wasserattraktionen für Kinder wie wasseranimierte Skulpturen oder eine von Wasser betriebene Schaukel als Ruhepunkt zum Relaxen an einem großen Biotop.</p>
<p>Mediziner, die seit einigen Jahren an den Krimmler Wasserfällen forschen, haben herausgefunden, dass die hohe Konzentration an negativen Luftionen in der Umluft des Wasserfalls lungenreinigend wirkt. Derzeit halten sich unter Asthma und Allergien leidende Kinder im sogenannten „splash camp“ täglich eine Stunde am Krimmler Wasserfall auf und die ersten Ergebnisse sind so vielversprechend, dass schon jetzt über die Errichtung eines Kurzentrums nachgedacht wird.</p>
<p>Am Abend ist die Wassermenge, die in die Tiefe stürzt, am höchsten. Das mittägliche Schmelzwasser des Gletschers braucht nämlich für die 18 Kilometer vom Gletschertor bis zum Oberen Achenfall etwa sieben bis acht Stunden, und so wird vor allem an heißen Sommertagen am untersten Fall regelrecht eine „Flut“ erzeugt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Krimmler Wasserfälle</strong><br />
<a href="http://www.wasserfaelle-krimml.at">www.wasserfaelle-krimml.at</a><br />
<a href="http://www.krimml.at">www.krimml.at</a><br />
<a href="http://www.krimmler-tauernhaus.at">www.krimmler-tauernhaus.at</a></p>
<hr />
<h2>Für Kräuterfreunde: heilkräftiges Pinzgau</h2>
<p><strong>Der Salzburger Pinzgau, zwischen Tirol und Bayern gelegen, ist mit Wäldern, Wiesen und Höfen der Inbegriff alpiner Lebenswelt. Oft isoliert, haben die Bergbewohner über Jahrhunderte hinweg Wege zum Überleben gesucht und das Nötige dazu in ihrer nächsten Umgebung gefunden.</strong></p>
<p>„Ubi malum ibi remedium.“ – „Wo Krankheit ist, da ist ein Heilmittel.“ Paracelsus (1493 – 1541), Philosoph, Arzt, Alchimist und Mystiker, hat damit ausgedrückt, was im Pinzgau traditionelles Heilwissen war und ist. Sein Grab befindet sich ganz in der Nähe, in der Kirche St. Sebastian in der Stadt Salzburg. Die <strong>überlieferten Heilmittel</strong> der Pinzgauer sind <strong>in der Region verwurzelt</strong>, stammen aus Wald, Wiesen und Wasser. Vor allem des Pech, das Harz der Nadelbäume, ist wesentlicher Wirkstoff; das der Lärche wirkt besonders stark – vermischt mit anderem Harz wird es milder und verträglicher. Weitergegeben wurde solches Wissen traditionell von einem erfahrenen Heilkundigen an einen ausgewählten Schüler, jedoch ohne schriftliche Aufzeichnungen. Jetzt ist es <strong>erhoben und allgemein zugänglich</strong>gemacht worden. Es soll erhalten bleiben – als <strong>Traditionelles Europäisches Heilwissen</strong>, abgekürzt TEH, sowie als Selbstverständnis und Einverständnis mit der Natur.</p>
<p>Auf <strong>geführten Kräuterwanderungen</strong> oder entlang beschriebener Kräuterwege erlebt und erfährt man unmittelbar Duft, Aussehen und Geschmack der Wildkräuter.</p>
<p>Der Trägerverein von TEH mit Sitz in Unken bietet ein breites Programm: Neben Heilpflanzen-Wanderungen kann man das Zubereiten von Kräuter- und Pechsalben oder das Ansetzen von Tinkturen erlernen; dazu gibt es Verkostungen regionaler Spezialitäten und Degustationsmenüs, in denen Wildkräuter, Blumenblüten und Wildgemüse eine kraftvolle Rolle spielen.</p>
<p>Jährlich im Juni finden die <strong>Saalachtaler Heilsamen Tage </strong>zu einem bestimmten Thema statt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p>Weitere Angebote von TEH sind Workshops zu Salbenherstellung,<br />
Blütenessenzen, Phytotherapie sowie ein Lehrgang zu Traditioneller Europäischer<br />
Heilkunde.</p>
<p>Mehr zu den aktuellen Terminen unter: <a href="http://www.teh.at">www.teh.at</a></p>
<p><strong>Saalachtaler Heilsame Tage </strong><br />
Die Saalachtaler Heilsamen Tage sind die Leitveranstaltung des Vereins für<br />
Traditionelle Europäische Heilkunde. Sie bieten eine Plattform für regionale traditionelle Heilkunde und lassen Menschen aus der Region und Experten zu Wort kommen.<br />
<a href="http://www.teh.at">www.teh.at</a></p>
<p><strong>Kräuterhof Lutzbauer</strong><br />
Ein Kräuterweg der anderen Art beim Lutzbauern in Unken entführt die Besucher in<br />
die Welt der Wild- und Heilpflanzen. Eine fast unendliche Vielfalt an Wildkräutern<br />
zeichnet den naturbelassenen Waldrand am Sonnberg aus. Zudem wurden<br />
bedeutende Heilkräuter kultiviert. Produkte aus der eigenen Kräuterei können direkt<br />
vor Ort gekauft werden und eignen sich hervorragend als Geschenk.<br />
<a href="http://www.lutzbauer.at">www.lutzbauer.at</a></p>
<p><strong>Thurerhofs Kräuterwelt</strong><br />
Allein der wunderschöne Ausblick bis über die Trumer Seen ist schon einen Besuch<br />
am Thurerhof in Claudias BioNaturgarten wert. In diesem liebevoll angelegten<br />
Garten erwartet Sie auf ca. 8.000 m² ein Naturparadies mit Biotop, Kräuterhügeln,<br />
Räucherecke, Wildsträucherhecke, Obst- und Bienenweiden sowie mit einem<br />
Biohotel für Insekten, einigen Bachblütenpflanzen, Bäumen, Lehm und vielem<br />
mehr. Nach dem Besuch des Schaugartens haben Sie montags die Möglichkeit,<br />
diesen mit einer Pferdekutschenfahrt ausklingen zu lassen. Geöffnet von Juni bis<br />
August.<br />
<a href="http://www.thurerhof.at">www.thurerhof.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10010/thumb_preview_159e7689-efc1-414d-925e-b1ecbf62812f.jpg" alt="Pinzgau im Salzburger Land" width="880" height="586" data-ab-color="rgb(100,144,179)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Luftaufnahme vom Pinzgau mit Zeller See. © Österreich Werbung, Fotograf: Homberger</em></p>
<hr />
<h2>Für Smaradsucher: das Habachtal</h2>
<p><strong>Das Habachtal im Salzburger Pinzgau, ist das mineralienreichste Gebiet der Ostalpen &#8211; berühmt ist es für seine Smaragde, deren wertvollstes Exemplar bei den britischen Kronjuwelen im Londoner Tower liegt. Aufgrund der schwierigen Abbaubedingungen ist das Bergwerk zwar nur noch eingeschränkt in Betrieb, zieht aber dennoch seit Jahrzehnten Mineraliensammler, Schatzsucher und Glücksritter in das idyllische Tal am Fuß der Hohen Tauern.</strong></p>
<p>Ausgangspunkt für einen Ausflug ins Habachtal ist Bramberg am Wildkogel, etwa 10 km von Mittersill entfernt. Im Hüttentaxi, dem „Smaragdexpress“, der vom Parkplatz Weyerhof zum Gasthof „Alpenrose“ führt, finden sich meist schon allerhand Gestalten mit seltsamen Utensilien – Sieben, Schaufeln, Hämmern, Hacken. Auf- merksam beäugt man sich und fragt sich: Auch ein Schatzsucher?</p>
<p>Angekommen bei der „Alpenrose“, dem auf 1300 Meter gelegenen Stützpunkt für die meisten Mineraliensucher, erkennt man noch deutlich die Spuren des letzten großen Erdrutsches vom August 2002. Riesige Felssteine sind nur fünfzig Meter vom Gasthof entfernt zum nahen Habach gedonnert. Was für den Gasthof beinahe eine Katastrophe bedeutet hatte, war für viele Smaragdliebhaber ein Glück. Denn die Mure löste sich ausgerechnet dort, wo im Berg die meisten Smaragde liegen – die nun zur Freude der Edelsteinsucher mit dem Leckbach ins Tal befördert werden. Kurz danach soll eine deutsche Spaziergängerin im Geröll einen mehrere Karat schweren Smaragd gefunden haben.</p>
<p>Das Habachtal, ein durch Eiszeitgletscher geschaffenes Trogtal, beherbergt die einzig relevanten Smaragdvorkommen in Europa. Schon zur Bronze- und Römer- zeit wurde hier nach Smaragden geschürft. Mineralienexperten schätzen das intensive Grün des „Habachtalers“, der – sofern er wasserklar und fehlerfrei ist – weit höhere Preise als die besten Diamanten erzielt. In den letzten Jahrhunderten wurde mit wechselndem Erfolg ein Bergwerk betrieben, das nun während der Sommermonate von der Familie Steiner aus Bramberg bewirtschaftet wird.</p>
<p>Die meisten Mineralien finden sich östlich des Habachs unter dem Graukogel: in der Leckbachrinne, am sogenannten Sedl, einem Schotterfeld unterhalb der Rinne, und schließlich vor den für die Öffentlichkeit geschlossenen Stollen auf 2200 Metern Höhe. Zwei bis drei Stunden Gehweg sollte man von der „Alpenrose“ aus einplanen. Unter den vielen Smaragdsuchern, die sich in dem riesigen Gelände verlieren, lassen sich zwei Gruppen ausmachen: auf der einen Seite die „Klopfer“, auf der anderen die „Sieber“. Die „Klopfer“ bearbeiten mit dem Hammer das Muttermaterial, den meist weichen und grünschimmernden Glimmerschiefer, weil sie in ihm das begehrte „grüne Feuer“ vermuten, während sich die „Sieber“ dem nassen Element widmen und bevorzugt in Gummistiefeln im kalten Leckbach ste- hen, wo sie alles, was angeschwemmt wird, durchsieben.</p>
<p>Aber auch Neulinge sind unter den Smaragd-Schürfern – schließlich lassen sich im Gasthof „Alpenrose“ alle notwendigen Werkzeuge für die „Schatzsuche“ ausborgen. Für seine Sicherheit ist allerdings jeder selbst verantwortlich, im steilen Bereich der Mine ist vor allem auf Steinschlag zu achten, bei Regenwetter auch auf lockere Felsbrocken die Möglichkeit eines kleineren Hangrutsches.</p>
<p>Für die Smaragdsuche braucht man auf jeden Fall Geduld – und auch etwas Glück. Dass man dabei „steinreich“ werden kann, ist allerdings unwahrscheinlich, denn viele der hier vorkommenden Smaragde weisen Einschlüsse auf. Trotzdem ist natürlich jeder Fund ein schönes Andenken an ein aufregendes Abenteuer in einer großartigen Naturlandschaft: Steigt man nach der anstrengenden Suche wieder ins Tal ab, passiert man riesige, glatt geschliffene Felsmonolithen aus Granitgneis, die wie aus dem Berg geschnittene Tortenstücke wirken. An sonnigen Tagen speichert das Gestein die Wärme des Tages bis weit in die Abendstunden. Sich auf die warmen Gesteinsbrocken zu legen und in den Abendhimmel zu schauen, ist eine verdiente Entspannung für die Schatzsucher. Danach kann es dann in der „Alpenrose“ gemütlich weitergehen, wenn die Glücksritter sich näher kommen und ihre Funde vergleichen. Dabei tröstet sich so mancher, der tagsüber leer ausging, mit einem käuflich erworbenen, lupenreinen Kristall aus der Vitrine der „Alpenrose“.</p>
<p>In der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern gelegen, ist das Habachtal aber nicht nur für seine Smaragdvorkommen, sondern auch für seinen schönen Talschluss mit dem imposanten Habachgletscher und viele schöne Wanderwege bekannt.</p>
<p>Eine der lohnendsten Touren ist ein sogenanntes „<strong>Täler-Hopping“</strong> ins benachbarte <strong>Hollersbachtal</strong>, bei dem man gleich einen Dreitausender mitnehmen kann – den einfach zu besteigenden, 3022 Meter hohen Larmkogel, der als einer der schönsten Aussichtsberge der gesamten Tauernregion gilt. Als erstes Highlight erwartet den Wanderer bereits eine Viertelstunde nach dem Aufbruch von der „Alpenrose“ die Moaralm, eine wahrhafte Bilderbuchalm. Die einfache Holzblockhütte mit ihrem Schindeldach wurde 1771 errichtet und seither nicht verändert. Nur ein kleines Wasserrad am Bach ist neueren Datums, aber auch das ist aus Holz gefertigt und sorgt umweltfreundlich für den Strom der Alm. Die Milch der rundum grasenden 30 Pinzgauer Kühe wird hier zu Butter, Buttermilch und Pinzgauer Käse verarbeitet. Nach weiteren 45 Minuten erreicht man den Talgrund und wandert über den Noitroisteig steil aufwärts, bis man das sogenannte „Gott-sei-Dank-Bankl“ mit einem Brunnen erreicht, das seinen Namen dem kraftraubenden Aufstieg verdankt. Mit den immer näher rückenden, leuchtenden Gletschern des Venedigergebietes im Blick erreicht man bald die Thüringer Hütte auf 2212 Metern. Von hier sind noch etwa zwei Stunden Weg im hochalpinen, jedoch leicht begehbaren Gelände zum Larmkogel zu bewältigen. Der Gipfel belohnt den Wanderer mit einem Bergpanorama: Vom alles dominierenden Großvenediger im Süden, über die Zillertaler Alpen und Karwendel im Westen, bis zum Großglockner und noch hundert Kilometer weiter bis zum Dachstein im Nordosten reicht der Blick. Beim Abstieg wartet auf einem ausgedehnten Hochplateau ein weiteres Naturjuwel – der <strong>Kratzenbergsee</strong>, der größte natürliche Bergsee im Nationalpark Hohe Tauern. Nach einer Übernachtung in der nahegelegenen Fürther Hütte geht es am nächsten Tag weiter ins Hollersbachtal. Hier warten entlang des von milchigem Gletscherwasser gespeisten Baches jede Menge Hütten und Almen auf müde und hungrige Wanderer – und bieten die Möglichkeit, mit dem Hüttentaxi zurück ins Salzachtal zu fahren.</p>
<p>Wer sein Auto in Bramberg geparkt hat, legt die kurze Wegstrecke dorthin mit dem Bus zurück. Und wer noch immer nicht genug von Mineralien hat, kann dort im Heimatmuseum eine große Mineraliensammlung mit den herausragenden Smaragdfunden der letzten Jahrhunderte, dem größten Rauchquarz der Ostalpen und weiteren Spitzenfunden aus den Hohen Tauern bewundern. Und: Andreas Steiner, der Pächter der Mine am Leckbach, führt in Bramberg ein Geschäft für Tauernmineralien. Bei ihm lassen sich nicht nur Anfänger beraten, wie sich die gefundenen Steine aus dem Habachtal zu Schmuck weiterverarbeiten lassen.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Smaragdsuche im Habachtal</strong><br />
<a href="http://www.wildkogel-arena.at/de/sommer/wandern/habachtal.html">www.wildkogel-arena.at/de/sommer/wandern/habachtal.html</a></p>
<p><strong>Alles über Smaragde,</strong> insbesondere jene des Habachtals:<br />
<a href="http://www.smaragd.granat.at">www.smaragd.granat.at</a></p>
<p><strong>Steiner</strong><br />
Website des Betreibers der Mine und Smaragd-Goldschmieds mit eigenem Geschäft in Bramberg:<br />
<a href="http://www.mineralien-steiner.at">www.mineralien-steiner.at</a></p>
<hr />
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Buchtipp</strong></span></p>
<p><strong>Die 100 schönsten Rundtouren in Salzburg und drum herum, zusammengefasst in einem alpinen Führer.</strong></p>
<p>Nach der Gipfelrast folgt der Abstieg ins Tal. Einfach den Anstieg zurücktrotten? Uninteressant, meint der Salzburger Journalist und Alpinist Thomas Neuhold: &#8222;Spannender wird der Abstieg, wenn er auf anderen Wegen verläuft.&#8220; Neuhold stellt 100 solcher Routen unterschiedlicher Schwierigkeit vor. Die notwendige Logistik wird dabei auf ein Minimum reduziert: Für diese Rundtouren ist weder ein zweiter Pkw noch ein öffentliches Verkehrsmittel notwendig. Die Unternehmungen sind als Tagestouren konzipiert, man braucht keine Übernachtung einzuplanen. Als exzellenter Kenner der heimischen Bergwelt hat der Autor jede Menge Zusatztipps parat. Die Rundtourenvorschläge umfassen alle Gebirgsgruppen vom Alpenvorland im Norden bis zu den Nockbergen und den Hohen Tauern im Süden, vom Wilden Kaiser und den Grasbergen im Westen bis zu den Niederen Tauern und dem Dachstein im Osten.</p>
<p>Thomas Neuhold: 100 Tagesrundtouren &#8211; Bergauf &#8211; bergab auf neuen Wegen</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/370250673X/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=370250673X&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21" rel="nofollow"><img decoding="async" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=370250673X&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=reisefuehrer099-21" border="0" /></a></p>
<hr />
<h2>Für Jazzfans</h2>
<h3>Internationales Jazzfestival Saalfelden</h3>
<p><strong>Das Bergmassiv des Steinernen Meeres, Almen und ein See bilden die Kulisse für Europas bedeutendstes Festival für zeitgenössischen Jazz.</strong></p>
<p>„A waxe Musi“ will man beim Jazzfestival in Saalfelden machen, also ehrlich, rau und ungekünstelt soll es zugehen. Ein Ort des Experiments soll es sein, jeweils die innovativsten Spielarten sollen zu Gehör kommen. Was 1979 in einem Pferdestall begann, hat inzwischen längst seine Main Stage im Congress Saalfelden gefunden. Dazu gibt es Konzerte im Kunsthaus Nexus und bei freiem Eintritt am Rathausplatz. Schließlich wird hier vier Tage lang Jazz der Spitzenklasse inmitten der Salzburger Bergwelt geboten. Was liegt aber näher, als bei diesem Gipfeltreffen des Jazz auch noch hinaufzuziehen auf die Alm? Das kulinarische Angebot auf der Steinalm, der alten Schmiede Leogang, dem Vorderkühbühelhof und dem Berggasthof Huggenberg sorgt dafür, dass man nicht mit zu schwerem Gepäck anreisen muss. Auch die Almkonzerte können bei freiem Eintritt besucht werden.</p>
<p><a href="http://www.jazzsaalfelden.com">http://www.jazzsaalfelden.com</a></p>
<h3><strong><u>Snow Jazz Gastein</u></strong></h3>
<p><strong>Jedes Jahr im Spätwinter findet im Gasteinertal ein kleines Jazzfestival statt. Mit Konzertlocations, die unter anderem bis auf 2000 Meter Seehöhe gehen.</strong></p>
<p>Oft wird man ja auf Skihütten mit allerlei Klängen beschallt. Jazz ist aber in den seltensten Fällen dabei. Diese Lücke nützt das Snow Jazz Gastein Festival. Die angereisten Musiker scheuen nicht den Weg auf Höhen über 2000 Meter, und so kann man bei einer Hüttenjause Jazz genießen – je nach Wetterlage auf der Sonnenterrasse oder indoor. Abends wird an  Spielstätten wie der Jazz-Location Sägewerk (Bad Hofgastein), im Europäischen Hof in Bad Gastein und auch schon einmal in einem Autohaus aufgespielt. Thematisch widmet man sich jedes Jahr einer anderen Weltregion. Von dort reisen Künstler ins Gasteinertal, wo es zu einer mehr als einwöchigen jazzigen Melange der verschiedenen Kulturen kommt. Mittlerweile pilgern Jazzfans aus ganz Europa zu dem Festival ins Pongau. Snow Jazz Gastein findet immer Mitte März statt.</p>
<p><a href="http://www.gastein.com/de/snow-jazz-gastein">www.gastein.com/de/snow-jazz-gastein</a></p>
<hr />
<h2>Für Retro-Fans: das Freilichtmuseum Großgmain</h2>
<p><strong>Das Freilichtmuseum in Großgmain ist mehr als ein Museum, es bietet eine Wanderung durch die Zeiten und die Traditionen des Landes Salzburg.</strong></p>
<p>Nur 15 Kilometer von der Stadt Salzburg entfernt kann man die gesamte Siedlungsgeschichte des Landes Salzburg an einem Platz erleben. Im Freilichtmuseum Großgmain ist jedem Gau des Landes ein eigenes „Dorf“ gewidmet. Diese einzigartige Dorflandschaft kann zum einen zu Fuß erlebt werden, oder man steigt in die Museumbahn ein und lässt sich mit dieser durch diesen landwirtschaftlichen Mikrokosmos führen.</p>
<p>Das Freilichtmuseum ist ideal für Familienausflüge, denn auf den Höfen – oft in Blockbauweise nach allen Regeln der Zimmermannskunst erbaut –, erfährt man, wie die Bauern früher gelebt, gearbeitet, gespeist und auch geruht haben. Angesichts der kleinen Betten wird einem bewusst, wie viel kleiner die Menschen vor 200 oder 300 Jahren noch gewesen sein mussten. Wesentlich unbequemer hatten es damals die Knechte und Mägde, die oft nur auf Strohsäcken im Vorhaus des oberen Stockwerks schlafen mussten. Auch in frühe bäuerliche technische Errungenschaften wie Sägen, Seilbahnen und ein originalgetreu erhaltenes E-Werk aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts wird Einblick gegeben. Letztendlich ist der Spaziergang durch das Freilichtmuseum aber vor allem ein Ausflug in die Vielfalt der Natur. Liebevoll angelegte Kräuter- und Blumengärten mit seltenen Gewächsen vor den Höfen, ein Schmetterlingweg samt Biotop oder ein Ziegengehege bringen einem die reichhaltige Flora und Fauna des Landes Salzburg näher. Das gesamte Ensemble aus meist reinen Holzbauten ist so authentisch, dass es immer wieder als Filmkulisse dient – etwa für den bekannten Alpenwestern „Das finstere Tal“.</p>
<p><a href="http://www.freilichtmuseum.com">www.freilichtmuseum.com</a></p>
<hr />
<h2>Für alle, die gerne gut essen: Salzburger Gastronomietipps</h2>
<h3>Markterwirt in Altenmarkt im Pongau</h3>
<p><strong>Der Markterwirt ist ein Lokal, von dem man glauben könnte, es sei immer schon da gewesen – und trotzdem ist hier die Zeit keineswegs stehengeblieben.</strong></p>
<p>Sozusagen im Schatten des Kirchturms steht das älteste Haus am Marktplatz von Altenmarkt – der Markterwirt. Die günstige Lage an der alten Straße über den Hohen Tauern zog hier zu allen Zeiten Durchreisende an, darunter prominente Gäste von Kaiser Franz Joseph I. bis Sir Hillary, Erstbesteiger des Mount Everest. Aber auch als ganz und gar unprominenter Gast genießt man in den gemütlichen Stuben Brat’ln, Nock’n, Wild aus der Eigenjagd oder Fische aus dem Zauchensee. Apropos: Auch Fliegenfischer, die in den eigenen Revieren des Hauses der Bachforelle nachstellen wollen, sind hier gern gesehen. Der Markterwirt wurde jüngst Alpenbierwirt: Die neue Bierbar ist In-Treffpunkt für Alt und Jung.</p>
<p><strong>Kontaktdaten: </strong>Markterwirt, Marktplatz 2, 5541 Altenmarkt im Pongau. <a href="http://www.markterwirt.at">www.markterwirt.at</a></p>
<hr />
<h3>Kirchenwirt in Leogang</h3>
<p><strong>Der Kirchenwirt im idyllischen Leogang gilt mit einer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1326 als ältester Gasthof im Salzburger Land.</strong></p>
<p>Heute ist das mustergültig erhaltene Haus sowohl gesellschaftlicher Treffpunkt als auch eine ausgezeichnete kulinarische Adresse. Küchenchef Fritz Braumüller zaubert aus den besten heimischen Produkten kreative Gerichte, denen aber trotzdem nie die Bodenhaftung fehlt. Die sollte man auch bei Wanderungen auf die zum Haus gehörende Almhütte am Spielberg (1.800 Meter Seehöhe) nicht verlieren, wo zur Belohnung ein feines Bergfrühstück oder eine zünftige Hüttenjause warten. Will man nach der Heimkehr das müde Haupt gemütlich betten, warten nicht nur die Zimmer im Haupthaus, sondern auch sechs luxuriöse Appartements im „Ansitz Wirtsgut“.</p>
<p><strong>Kontaktdaten: </strong>Wirtshaus Kirchenwirt, Dorf 3, 5771 Leogang. <a href="http://www.hotelkirchenwirt.at">www.hotelkirchenwirt.at</a></p>
<hr />
<h3>Pfefferschiff in Hallwang</h3>
<p><strong>Für genussorientierte Festspielgäste, Feinschmecker und viele andere mehr ist das Pfefferschiff ein Fixstern am kulinarischen Himmel über Salzburg.</strong></p>
<p>Im Jahr 2010 hat Familie Vigne das Pfefferschiff zu Söllheim, eines der renommiertesten Spitzenlokale Salzburgs, von der legendären Wirtsfamilie Fleischhacker übernommen. Gekocht wird im wunderschönen historischen Landhaus mit besten Produkten geradlinig und verständlich – statt Spielereien gibt es hier Geschmackskonzentration pur. Die Basis der fantasievollen Gerichte von Zwei-Hauben-Koch Jürgen Vigne bilden regionale Produkte wie Saibling, Hirsch, Spargel oder Mispel. Dazu passend wählt Sommelière Iris Vigne aus den 500 im hauseigenen Keller lagernden Weinen jene edlen Tropfen aus, welche mit den Speisen in einen harmonischen Dialog treten. Mehrmals jährlich lässt sich Jürgen Vigne übrigens im Rahmen von Kochkursenin die Töpfe schauen. Die Gourmetküche gibt’s auch für zu Hause zum Selberkochen – die Zutaten für drei verschiedene Menüs für zwei Personen vereinen die sogenannten „Gourmetboxen“.</p>
<p><strong>Kontaktdaten: </strong>Gourmetrestaurant Pfefferschiff, Söllheim 3, 5300 Hallwang. <a href="http://www.pfefferschiff.at">www.pfefferschiff.at</a></p>
<hr />
<h3>Hotel &amp; Restaurant Hubertus in Filzmoos</h3>
<p><strong>Meisterköchin Johanna Maier zelebriert in der kleinen Welt dieses auf über 1.000 Metern Seehöhe gelegenen Dorfes im Pongau die große Welt der Haute Cuisine.</strong></p>
<p>Johanna Maier, eine der bekanntesten und höchstdekorierten Köchinnen des Landes, wurde zur Attraktion im beschaulichen Filzmoos. In ihrem Gourmetrestaurant zelebriert sie eine fein ziselierte Regionalküche auf höchstem Niveau mit unglaublicher Präzision. Patron Dietmar Maier kredenzt zu den Gerichten seiner „Hannerl“ stets den richtigen Tropfen und steht Gästen mit Rat und Tat zur Seite, die sich mit der Fliegenrute an den weitläufigen Gewässern des Hauses versuchen wollen. Seit vielen Jahren bietet Johanna Maier mit großem Erfolg auch Kochkurse an, die inzwischen in der neu eingerichteten „Kochschule und Kulturküche“ abgehalten werden. Für müde Häupter schließlich stehen komfortable Gästezimmer im Hotel Hubertus, Mitglied bei Relais &amp; Chateaux, zur Verfügung.</p>
<p><strong>Kontaktdaten: </strong>Restaurant Hubertus, Am Dorfplatz 1, 5532 Filzmoos, <a href="http://www.hubertus-filzmoos.atwww.johannamaier.at">www.hubertus-filzmoos.atwww.johannamaier.at</a></p>
<hr />
<h3>Landgasthof Schloss Kammer in Maishofen</h3>
<p><strong>Das Schloss Kammer ist ein Betrieb wie aus dem Bilderbuch. Es spiegelt nicht nur die Tradition der Region wider, sondern verfügt auch über eine einmalige Familiengeschichte.</strong></p>
<p>Drei Generationen der Familie Neumayer leben und arbeiten in diesem prachtvollen Hof, zu dem auch noch eine angeschlossene Landwirtschaft mit Kühen und Kälbern, mit Schafen, Lämmern und Schweinen gehört. Seit über 40 Jahren steht Frau Neumayer in der Küche, während ihr Mann sich um die Landwirtschaft kümmert, und Tochter Johanna, Sohn Matthias und seine Ehefrau Anita helfen, wo es nur geht. In einem Holzofen wird das Brot gebacken, in der Selchkammer unter der hauseigenen Kapelle der Schweinespeck und Hirschschinken geräuchert. Gleich neben der Küche ist ein prächtiger Gemüsegarten angelegt, daneben rankt sich Spalierobst die Wand hinauf. Frau Neumayers Küche bietet einige Klassiker der Pinzgauer Bauernküche, wie etwa die knusprig herausgebackenen Bladln aus Roggenmehl, die mit Gröstl gefüllt und mit Sauerkraut serviert werden. Oder die herrlich flaumigen Speckknödel, die in einer kräftigen Rindsuppe auf den Tisch kommen. Das Fleisch der auf der Alm grasenden Rinder und Lämmer ist vorzüglich und wird gekocht als Bestes vom Jungrind mit Apfelkren und Erdäpfelröster oder als im Heu gebratener Lammschlögel angeboten. Als Dessert empfehlen sich die bilderbuchmäßigen Salzburger Nockerln oder aber das Muas, eine Art Schmarrn, der in der Pfanne auf den Tisch kommt, im Sommer garniert mit frischen Heidelbeeren und reichlich Staubzucker, und im Winter mit hausgemachter Preiselbeermarmelade und Apfelspalten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten: </strong>Landgasthof Schloss Kammer, Kammererstr. 22, 5751 Maishofen. <a href="http://www.schlosskammer.com">http://www.schlosskammer.com</a></p>
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<h3>Zur Sonnleit’n in Abtenau</h3>
<p><strong>Almcharakter, grandioses Panorama, spektakuläre Sonnenuntergänge und hervorragende Speisen – so schön kann das Leben hier oben sein.</strong></p>
<p>Der Traditions- und Genuss-Bauernhof Zur Sonnleit’n zeichnet sich durch seinen Almcharakter aus. Von der hohen Lage der Sonnenterrasse überblickt man den Ort Abtenau und genießt spektakuläre Sonnenuntergänge. Das Gasthaus selbst besticht durch liebevolle Einrichtung und Gestaltung des Gastraumes. Die Speisekarte ist klein und bietet Tagesgerichte, die sich nach Saison- und Marktangebot richten. Neben einigen warmen Gerichten wie Rindsuppe, Frankfurter und manchmal auch Bratl von den ringsum auf den Almen weidenden Lämmern gibt es sehr viel Hausgemachtes. Wie etwa Bergkäse, Bierkäse oder Schmierkäse aus der eigenen Käserei, die alle nur aus roher Heumilch gekäst werden. Oder auch Rindfleischwurst, Kaminwurz und Speck aus der hofeigenen Räucherkammer. Das hervorragende Brot kommt aus dem Holzofen und ist aus Sauerteig und Roggenmehl gebacken. Die hausgebrannten Zwetschken-, Birnen- und Zirbenschnäpse schmecken raffiniert und elegant. Und sind, wie vieles andere auch, im Hofladen zu erstehen. Das Bier stammt aus Salzburgs Brauereien. Ein rundum empfehlenswertes Lokal, wenn man heimische Küche, Freundlichkeit und Flair genießen möchte.</p>
<p><strong>Kontaktdaten: </strong>Zur Sonnleit’n, Schratten 5, 5441 Abtenau. <a href="http://www.sonnleitn-abtenau.at">www.sonnleitn-abtenau.at</a></p>
<hr />
<h3>Bürgerstube in Golling</h3>
<p><strong>Hell leuchtet dieser goldene Stern, bestehend aus einem Gourmet-Restaurant, dem Wirtshaus „Bürgerstube“, einer Vinothek und einer Fleischhauerei samt Feinkost-Abteilung.</strong></p>
<p>Manchmal will man bei einem Meisterkoch einkehren, ohne gleich das ganze Programm zwischen Aperitif und Digestif zu absolvieren: Dann ist man in Döllerer’s Bürgerstube bei Backhendl, Tauernlamm, Blunz’nknödel und Co oder ganz einfach bei den längst legendären Weißwürsten an der richtigen Adresse. Ausgedehnter darf das Mahl dagegen in der Gourmet-Abteilung werden, wo Junior- und Küchenchef Andreas Döllerer zu kreativer Höchstform aufläuft. Seine neue Küchenlinie heißt „Cuisine Alpine“. Das Menü ist eine Wanderung durch Texturen, Düfte, Impressionen und Geschmäcker des Salzburger Landes. Wer sich Döllerer’s Köstlichkeiten vom Chutney bis zur Hauswurst auch zu Hause nicht entgehen lassen will, kann seine „Genusspackerln“ bequem im Online-Shop bestellen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten: </strong>Döllerer’s Genusswelten, Markt 56, 5440 Golling. <a href="http://www.doellerer.at">www.doellerer.at</a></p>
<hr />
<h3>Landgasthof Löckerwirt in St. Margarethen</h3>
<p><strong>Der Löckerwirt bezieht seine Grundprodukte aus der eigenen biologischen Landschaft. In der Küche des schlichten und gleichzeitig gemütlichen Gasthauses werden sie zu ehrlichen und bodenständigen Gerichten kreiert.</strong></p>
<p>Direkt am Eingang zum Lungau liegt der Landgasthof der Familie Löcker, die nebenbei auch eine biologische Landwirtschaft und Viehzucht betreibt. Aus Letztgenannten stammen die meisten exzellenten Grundprodukte, die in der Küche des schlichten und gleichzeitig gemütlichen Gasthauses zu ehrlichen und bodenständigen Gerichten verarbeitet werden. Wie etwa zu Ochsengulasch, zu äußerst saftigem Ochsenbraten mit flaumigen Butternockerln oder zu Blutwurstgröstl. Im Sommer gibt es knackige Salate und Kräuter aus dem eigenen Garten, aus dem auch die Kartoffeln der alten lokalen Sorte Lungauer Eachtling stammen. Hervorragend auch die für die Gegend typischen Knödel und Nockerlgerichte wie etwa Salzburger Kasknödel und Kräuterspätzle im Pfandl. Vorzüglich gewählt sind die Käse, Schinken und Würste lokaler Produzenten, die als Lungauer Schmankerlreise mit vorzüglichem Hausbrot serviert werden. Klassische und tadellos zubereitete Nachspeisen bestehen aus Salzburger Nockerln, Kaiserschmarrn oder Palatschinken. Die Weinkarte präsentiert ausschließlich österreichische Weine.</p>
<p>18 Kilometer weiter, in der Ortschaft Göriach, liegt der Hiasnhof von Gunther Naynar, der zu den besten Käsern des Landes gehört und auch die alte Roggensorte Tauernroggen wiederbelebt hat. Der Tauernroggen ist eines der österreichischen Slow Food Presidi.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Landgasthof Löckerwirt, Dorfstraße 25, 5581 St. Margarethen. <a href="http://www.bauernhoefe.at/hiasnhof">www.loeckerwirt.at, www.bauernhoefe.at/hiasnhof</a></p>
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<hr />
<p><strong>Obauer</strong></p>
<p>Werfen / Salzburg, Gastronomie</p>
<p><strong>In den Augen vieler Gourmets sind Karl und Rudi Obauer das erfolgreichste Brüderpaar des Landes. Ihr Restaurant erlangt Jahr für Jahr Höchstwerte bei nationalen und internationalen Gourmetführern.</strong></p>
<p>Man kann es kurz ausdrücken: Man kann in Österreich kaum besser essen als bei „den Obauers. Oder lang: Für ihre kulinarischen Kreationen wurden die Brüder neben Dutzenden Preisen mit vier Hauben bei „Gault Millau“, fünf Kronen im Gourmetführer „À la Carte“ und zwei Sternen im „Guide Michelin“ ausgezeichnet. Seit 1979 betreiben Karl und Rudi Obauer ihr Restaurant in Werfen bereits – und bis heute präsentiert sich ihre Küche spannend und richtungsweisend. Die Produkte der Region, die handwerklichen Grundsätze der großen Küche und der freie Blick für die Geschmacksharmonien in aller Welt charakterisieren die Kochkunst der Obauers. Und die manifestiert sich in den bekannten Klassikern des Hauses – Forellenstrudel, Wallergröstl oder Werfener Lamm – ebenso wie in sensationellen neuen Kreationen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten: </strong>Restaurant Hotel Obauer, Markt 46, 5450 Werfen. <a href="http://www.obauer.com">www.obauer.com</a></p>
<hr />
<h3>Meilinger Taverne in Mittersill</h3>
<p><strong>Man kann hier fast nicht vorbeigehen, denn der Gasthof mit der charakteristischen roten Fassade wirkt einfach zu einladend – ein Signal, dem man getrost folgen kann.</strong></p>
<p>Die Bezeichnung „Taverne“ ist für das 300 Jahre alte denkmalgeschützte Haus am Marktplatz von Mittersill eigentlich Understatement, erinnert aber an die Zeit, als die Überquerung des Felbertauern noch ein gefährliches Unterfangen war und Reisende hier gerne Rast und Labung suchten. Die findet man auch heute bei einer stark bodenständig orientierten Küche, in deren Zentrum das hervorragende Fleisch vom Pinzgauer Rind steht. Auch rundherum fehlt es hier an nichts, vom gemütlichen Ambiente über die passenden Weine bis zum abschließenden Schnapserl. Der Gasthof trägt eine Gault-Millau-Haube.</p>
<p><strong>Kontaktdaten: </strong>Meilinger Taverne, Am Stadtplatz 10, 5730 Mittersil. <a href="http://www.meilinger-taverne.at">www.meilinger-taverne.at</a></p>
<hr />
<h3>Winterstellgut in Annaberg</h3>
<p><strong>Das Winterstellgut ist einer der inspirierendsten Plätze zum kulinarischen Genuss im Salzburger Land.</strong></p>
<p>In der Küche dieses alten Landguts und Pferdegestüts von Dietrich Mateschitz aus dem 16. Jahrhundert, auf 1000 Meter über dem Meer, wird viel Wert auf regionale Zutaten gelegt, Kräuter und ein Teil des Gemüses kommen aus dem hauseigenen Gemüsegarten, Brot wird selbst gebacken, die Schnäpse sind hausgebrannt. Unter den bodenständigeren Gerichten auf der sommerlichen Speisekarte finden sich eine tadellose Leberknödelsuppe, knuspriger Spanferkelschopf mit Sauerkraut und Serviettenknödel, cremiges Eierschwammerlgulasch ebenfalls mit Serviettenknödel und für danach Marillenknödel mit Butterbrösel und Vanilleeis oder den herausragenden Sauerrahmschmarrn mit Marillenragout. Zudem werden während der Sommermonate auch Grillabende veranstaltet. Die Weinauswahl ist beachtlich, beschränkt sich auf Österreich und wird von kompetenter Beratung begleitet.</p>
<p><strong>Kontaktdaten: </strong>Winterstellgut, Braunötzhof 4, 5524 Annaberg. <a href="http://www.winterstellgut.at">www.winterstellgut.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Hoagascht in Flachau</strong></h3>
<p><strong>Dass das „Hoagascht“ früher einmal ein Kuhstall war, ist sicher nicht das einzige Ungewöhnliche an diesem etwas anderen Lokal im Pongau.</strong></p>
<p>Fast 250 Jahre hat das alte Gemäuer, das früher Kühen als Schutz- und Aufenthaltsort diente, am Buckl. Dementsprechend aufwändig waren die Umbau- und Adaptierungsarbeiten, die aus dem ehemaligen Kuhstall einen modernen Gastronomiebetrieb machten. Hier werkt Christoph Oberreiter, der in seiner gastronomischen Karriere viel herumgekommen ist und in vielen Spitzenbetrieben gearbeitet hat. Dementsprechend begnügt er sich nicht damit, traditionelle Wirtshausküche anzubieten, sondern kombiniert geschickt regionale Grundlagen mit Einflüssen aus der asiatischen oder italienischen Küche. Klingt ein wenig verwegen – schmeckt aber ausgezeichnet, wenn es von Könnerhand stammt. Abgesehen vom Essen und Trinken ist das Hoagascht aber auch ein Platz zum Chillen, Feiern, Musikhören oder -machen und um sich anschließend in einem der hübschen Zimmer aufs Ohr zu hauen.</p>
<p><a href="http://www.hoagascht.at">www.hoagascht.at</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gut wohnen im Salzburger Land &#8211; Übernachtungstipps</title>
		<link>https://reisewiki.at/uebernachten-salzburg-land-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2016 09:32:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Salzburg-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Schlosshotel Iglhauser in Mattsee &#8211; Wohnen im Schloss Aus einer einstigen „Hoftaverne“ wurde ein komfortables Schlosshotel am See, in dessen Küche Wert auf regionale und <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/uebernachten-salzburg-land-tipps/" title="Gut wohnen im Salzburger Land &#8211; Übernachtungstipps">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Schlosshotel Iglhauser in </strong>Mattsee &#8211; Wohnen im Schloss</h2>
<p><strong>Aus einer einstigen „Hoftaverne“ wurde ein komfortables Schlosshotel am See, in dessen Küche Wert auf regionale und biologisch erzeugte Produkte gelegt wird.</strong></p>
<p>Ein wunderschönes Schloss, direkt am <a href="https://reisewiki.at/salzburg-umgebung-ausflug/">Mattsee</a> gelegen – da müsste man sich doch eigentlich gar nicht mehr besonders anstrengen. Die Einzigen, die hier auf der faulen Haut liegen, sind freilich die Gäste auf der See-Liegewiese des gediegenen Hotels. Ansonsten sorgen hier viele dienstbare Geister, allen voran die Chefin Anna Iglhauser, dafür, dass man sich wohlfühlt. Dazu gehört auch eine Küche, die zu 90 Prozent auf Produkten aus dem eigenen Biobauernhof fußt. Die Fische stammen aus dem eigenen Fischwasser. Der wohlsortierte und weithin gerühmte Weinkeller des Hauses wird von Patron Jakob lglhauser verwaltet, einem „g’standenen Wirt“ traditionellen Alt-Salzburger Typs. Für die Kinder gibt’s einen Spielplatz mit Streichelzoo.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Schlosshotel Iglhauser</p>
<p>Schlossbergweg 4</p>
<p>5163 Mattsee</p>
<p><a href="http://www.schlosshotel-igl.at">www.schlosshotel-igl.at</a></p>
<hr />
<h2>Wellnesshotel Eggerwirt im Lungau &#8211; Tipp für Radfahrer</h2>
<p><strong>Das Wellnesshotel Eggerwirt mit seinem 12.500 Quadratmeter großenSpa-, Wellness- und Beautybereich befindet sich in der kleinen Stadt Sankt Michael im Lungau.</strong></p>
<p>Auf 1.000 m Seehöhe zwischen den Radstädter Tauern und den Nockbergen eingebettet liegt das Wellness-Hotel mit seinen 80 im alpinen Stil eingerichteten Zimmern, der Pool- und Saunalandschaft, einem solarbeheizten Schwimmteich sowie drei großen Ruhebereichen mit Liegen. Das Urlaubspaket beim Eggerwirt beinhaltet zum Beispiel geführte Biketouren. Hausherr Albert Moser, selbst passionierter Rennradfahrer, verrät Tourentipps abseits der touristischen Wege. Damit es beim Radurlaub an nichts fehlt, stehen umfangreiche Serviceleistungen zur Verfügung wie eine eigene Bike-Garage mit Ersatzteilen, wo man das Fahrrad nach mit einem Hochdruckreiniger wieder auf Hochglanz bringen kann. Wanderer können sich Rucksäcke und Wanderstöcke ausleihen, Skifahrer bekommen den Skipass an der Rezeption. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Hotel gibt es fünf Golfplätze. Zum Angebot gehören Golfkurse mit Platzreifeprüfung und Einzelstunden sowie hotelinterne Turniere mit anschließendem Golferstammtisch. Tägliche golforientierte Bewegungs-, Entspannungs- oder Fitnessprogramme mit Personal Trainern ergänzen das Angebot. Auf den Tisch kommen Produkte von den Bio-Bauern aus dem Lungau. Gepflegt wird besonders die Lungauer-Käsekultur. Der Eggerwirt ist Mitglied der Best Wellness Hotels Austria.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Spa &amp; Vitalresort Eggerwirt</p>
<p>Kaltbachstraße 5</p>
<p>5582 St. Michael im Lungau</p>
<p><a href="http://www.eggerwirt.at">www.eggerwirt.at</a></p>
<hr />
<h2>Steinerwirt 1493 in Zell am See &#8211; für Kunst- und Kulturfans</h2>
<p><strong>Mit der Landschaft rund um den Zeller See verbindet man normalerweise Skifahren, Wandern und Schwimmen. Gunda und Johannes Schwaninger sorgen in ihrem Hotel dafür, dass in Zell am See auch kulturell Spannendes passiert.</strong></p>
<p>Von New York nach Zell am See: Wenn eine Molekularbiologin und ein Psychologe einen über 500 Jahre alten Gasthof übernehmen, dann kann nur etwas Anspruchsvolles dabei herauskommen. Kunst und Kultur sind die Triebfedern der Neo-Gastgeber – regelmäßig finden Lesungen, Vernissagen, Theateraufführungen und Diskussionsrunden statt. Aus den Hotelgängen wurde ein „art space“ mit wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Künstler. Inzwischen kehrt die große, weite Welt im Steinerwirt ein: Ein Glücksfall für die Region Pinzgau. Bewusst reduziert präsentiert sich die Architektur der Zimmer: geradliniges Design mit Möbeln aus einheimischem Fichtenholz. Wer im Urlaub bewusst abschalten will, der findet in der Hotelbibliothek eine große Auswahl an mehrsprachigen Büchern, Bildbänden und Magazinen. Das Restaurant überzeugt mit frisch zubereiteten Klassikern der österreichischen Küche, im Weinkeller aus dem 14. Jahrhundert warten Schätze von Österreichs Topwinzern.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Steinerwirt 1493</p>
<p>Dreifaltigkeitsgasse 2</p>
<p>5700 Zell am See</p>
<p><a href="http://www.steinerwirt.com">www.steinerwirt.com</a></p>
<hr />
<h2>Haus Hirt in Bad Gastein &#8211; mit dem Charme der 1920er Jahre</h2>
<p>Schon Thomas Mann stand hier im Salon und paffte seine Zigarren. Auch Stefan Zweig genoss die imposante Aussicht auf die Berge und das Gasteiner Tal, das hinter den großen Glas-Fenstern sanft bis nach Hofgastein abfällt. Vor wenigen Jahren wurde das kleine, 1924 erbaute Kurhotel behutsam restauriert und in ein familiär geführtes Design-Hotel verwandelt, das alle Annehmlichkeiten des 21. Jahrhunderts bietet. Statt verschnörkeltem Kitsch gibt es nun neue Frische: Aus der Bar wurde eine hippe Lounge, und die Einrichtung verbindet Altes mit Neuem, Retrochic mit modernem Design. Der kleine und feine Spa-Bereich wurde vom Relax-Guide mit zwei Lilien ausgezeichnet. Außerdem bietet das Hotel Ayurveda, Yoga- und Pilatesstunden an. Aber den Charme der eleganten Intimität der 1920er-Jahre hat sich das Haus bis heute erhalten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Haus Hirt Hotel &amp; Spa</p>
<p>Kaiserhofstraße 14</p>
<p>5640 Bad Gastein</p>
<p><a href="http://www.haus-hirt.com">www.haus-hirt.com</a></p>
<hr />
<h2>Forsthofalm in Leogang &#8211; ein Hotel komplett aus Holz</h2>
<p>Das Hotel Forsthofalm wurde komplett aus Holz gebaut. Die Holz-Massivwände sind völlig leim- und metallfrei, werden von über 210.00 Holzdübeln zusammengehalten und sind somit voll biologisch. Die Zimmer sind in modernem Design eingerichtet und verfügen zum Teil sogar über eigene Trinkbrunnen. Vom voll verglasten Spa überblickt man alle umliegenden Berge. Die Wellnessbehandlungen stehen im Zeichen der Almkräuter, die im Frühjahr und Sommer frisch gepflückt und dann für die diversen Treatments verwendet werden. Das Zentrum des Restaurants „KUKKA“ ist die Schauküche mit einem Holzkohlegrill und die Brotbackstube.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Forsthofalm</p>
<p>Hütten 37</p>
<p>5771 Leogang</p>
<p><a href="http://www.forsthofalm.com">www.forsthofalm.com</a></p>
<hr />
<h2>Hotel Miramonte in  Bad Gastein &#8211; Budget- und Designhotel für Kreative und Hundeliebhaber</h2>
<p>Die jungen Kreativen haben das Miramonte für sich entdeckt: Sie schätzen urbanes Interieur in alpinem Panorama. Das Hotel mit 36 Zimmern ist renoviert und bietet günstige Pauschalen für längere Sommerfrische an. Dazu Wellness wie anno dazumal: Baden im Heilwasser von Bad Gastein. Das Hotel ist hunde- und haustierfreundlich.</p>
<p><a href="http://www.hotelmiramonte.com">www.hotelmiramonte.com</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gut einkaufen in Salzburg</title>
		<link>https://reisewiki.at/einkaufen-salzburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2016 13:18:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Salzburg-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=1073</guid>

					<description><![CDATA[Die besten Tipps für Ihren Einkauf in Salzburg Stadt und Land: Edles und typisch Salzburgerisches von lokalen Märkten und Handwerksbetrieben statt Massenware. Schrannen-Markt Zwar hat <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/einkaufen-salzburg/" title="Gut einkaufen in Salzburg">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die besten Tipps für Ihren Einkauf in Salzburg Stadt und Land: Edles und typisch Salzburgerisches von lokalen Märkten und Handwerksbetrieben statt Massenware.</p>
<h2>Schrannen-Markt</h2>
<p>Zwar hat Wien als Hauptstadt naturgemäß die meisten Märkte, der älteste Markt des Landes – und für viele auch der schönste – befindet sich aber in Salzburg. Bereits 996 verlieh Kaiser Otto III. dem Salzburger Erzbischof das Recht, einen täglichen Markt in Salzburg abzuhalten. Der „Schranne“ genannte Markt existiert noch heute und findet jeden Donnerstag im Schatten der Kirche St. Andrä statt. An 190 Marktständen (zahlreiche Familien betreiben ihren Stand bereits in zweiter oder dritter Generation) werden Lebensmittel und Blumen verkauft. Bekannt ist der Markt vor allem für seine bäuerlichen Spezialitäten – so gibt es Stände, die ausschließlich kochfertige Knödel vom Semmelknödel bis zum Selchknödel führen. Die Schranne ist nur von fünf Uhr früh bis 13 Uhr geöffnet, lockt aber jeden Donnerstag Tausende Salzburger und sogar Nachbarn aus Bayern und Oberösterreich an. Besonders schön präsentiert sich der Markt zu den jahreszeitlichen Festen: Im Advent und vor Ostern bieten die Stände mit ihren ländlichen Dekorationen ein hinreißendes Bild.</p>
<p>Ergänzt die Schranne durch kleinere wöchentlich stattfindende Bauernmärkte, etwa den freitäglichen Biomarkt am Papagenoplatz oder den Bauernmarkt in Salzburg-Parsch.</p>
<p><strong>Salzburger Schrannenmarkt</strong><br />
Schrannengasse<br />
5026 Salzburg<br />
<a href="http://www.salzburgerschranne.at">www.salzburgerschranne.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Brot und Gebäck</strong></h2>
<p><strong>Bauer</strong> &#8211; Bio-Ausnahme-Bäcker, Holzofen, bäckt mit Sole statt raffiniertem Salz. Seit 100 Jahren dieselbe Sauerteigkultur!<br />
5505 Mühlbach am Hochkönig</p>
<p><strong>Benediktinerstift St. Peter</strong> &#8211; Arbeiten nur mit Sauerteigkulturen, eigenwilliger Geschmack, ausgezeichnete Hefeprodukte.</p>
<p><strong>Konditorei Fingerlos</strong></p>
<p>Ebenfalls über die Salzburger Grenzen hinaus haben sich die Kreationen des Konditormeisters Fingerlos einen Namen gemacht: er zaubert Kunstwerke wie Himbeer-Mousse-Törtchen, Mozart Kuppeln oder eine Aloe-Vera-Torte und stellt sogar einen eigenen Energiedrink her. Seine aufwändigen Neu-Interpretationen wie das Polenta-Törtchen stellt er gleichfalls mit wenig Zucker her. Er bevorzugt stattdessen Honig.</p>
<p>Franz-Josef-Straße 9, 5020 Salzburg, <a href="http://www.cafe-fingerlos.at">www.cafe-fingerlos.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Federkiel-Stickerei</strong></h2>
<p>„Jedes Hirsch-Geweih ist anders“, erzählt Manfred Pamminger, „ allein dadurch ist auch jede Brille anders.“ Unikate anderer Art erzeugen Walter Grübl und Herbert Klieber in Eben in Salzburg: Die beiden sind die letzten Salzburger Federkielsticker, die Ranzen, Gürtel, Messerscheiden, Haarspangen, Geldbörsen, Hosenträger, in Leder gebundene Alben sowie Taschen mit ihren kunstvollen Stickereien verzieren. Das Rohmaterial des Federkielstickers sind die Oberschwanzfedern des Pfaus, die dieser einmal im Jahr abwirft. Diese Federn sind besonders lang und werden in millimeterdünne Bahnen gespalten. „Die Gürtel und Taschen, wie wir sie machen, sind ein fixer Bestandteil der alpenländischen Tracht“, erklärt Walter Grübl. Besonders stolz ist er auf die Ranzen, die aus ihrer Manufaktur kommen. Der <strong>Ranzen</strong> (auch Fatschen genannt) ist der breite, reich verzierte Gürtel, der über der Lederhose getragen wird. Ein Ranzen hatte einst den Gegenwert von bis zu zwei Kühen, und eine Kuh war ein enormes Kapital. Ein sozusagen „mit fremden Federn“ – nämlich jenen des Pfaus – geschmückter Ranzen stellte auch ein Statussymbol dar. Das gilt auch heute noch. Fotos in der Werkstätte zeigen die stolzen Schistars Michael Walchhofer und Hermann Maier mit ihren Ranzen aus der Werkstatt der Salzburger Federkielsticker. Symbolische Bilder – hier tragen die rasenden Bestzeitjäger ein sehr langsam entstandenes Stück Handwerkskunst. Zeitlos.</p>
<p><strong>Salzburger Federkiel-Stickerei</strong><br />
Walter Grübl und Herbert Klieber<br />
Edtsiedlung 207<br />
5531 Eben im Pongau<br />
Tel.: +43 6458 8300<br />
<a href="http://www.federkiel.at">www.federkiel.at</a></p>
<hr>
<h2>Das Musikhaus Katholnigg</h2>
<p>In der <strong>Sigmund-Haffner-Gasse</strong> beherbergt Salzburgs größtes Palais ein besonderes Juwel für Musikliebhaber: Das Musikhaus Katholnigg, einst Spezialist für den Klavierbau, seit 1922 Fachgeschäft für Tonträger von Klassik bis Jazz. Bekannt ist das Musikhaus Katholnigg für die Künstlergespräche, die es alljährlich während der <a href="https://reisewiki.at/salzburg-reisefuehrer-online-kostenlos/#Salzburger_Festspiele_im_Juli_und_August">Salzburger Festspiele</a> veranstaltet.</p>
<hr>
<h2>Hochzeitsschirme, Gehstöcke und Taschen</h2>
<p>Ob Regen-, Sonnen- oder Hochzeitsschirm, für jeden noch so ausgefallenen Zweck findet sich im Laden der Schirmmanufaktur Kirchtag die passende Schirmvariante in jeder erdenklichen Farbe. Auch Gehstöcke werden hier angefertigt und mit den gewünschten Griffen und Spitzen versehen. Selbstverständlich kümmert man sich in der Werkstatt auch um fachgerechte Reparaturen.</p>
<p>Die Taschnerei Kainberger ist bekannt für ihre Rucksäcke und Taschen und die Schirmmanufaktur Kirchtag fertigt individuelle Schirme als schicken Schutz gegen den Salzburger Schnürlregen an. Wer auf Individualität bei Kleidung und Accessoires setzt, kann sich hochwertige Gürtel und Schuhe nach Maß anfertigen lassen. Der Gürtelmacher Schliesselberger in der Dreifaltigkeitsgasse und Maßschuhe Haderer in der Pfeiffergasse sind hierfür die traditionellen Adressen in Salzburg.</p>
<hr>
<h2><strong>Salzburger Trachten</strong></h2>
<p>So typisch wie die „Original Salzburger Mozartkugel“ sind die Salzburger Trachten. Die Vielfalt an Trachtenmode ist groß: In und um Salzburg gibt es eine einzigartige Dichte an Trachtenmodeherstellern und Trachtengeschäften. Die Bandbreite reicht dabei von traditionellen Manufakturen über Spezialisten für edle Materialien und Designs bis hin zu hippen Jungdesignern.</p>
<p>Junge Designerinnen wie Tanja Pflaum von Ploom oder Constanze Kurz von Hanna Trachten interpretieren klassische Trachtenmode frisch und unkonventionell und sprechen damit ein sehr junges Zielpublikum an. Tracht in Form von hochkarätiger Haute Couture finden Modebewusste bei Madl, Forstenlechner, Wenger Mode, Moser oder Trachten Stassny. Auf der Suche nach handgemachten und aufwändig bestickten Einzelanfertigungen wird man im Salzburger Heimatwerk, bei Trachtenmoden Lanz und der Werkstätte Beuerle fündig. Die Vision, bäuerliche Tracht stadtfein zu machen, wird auch bei Jahn-Markl umgesetzt. Die ersten Adressen für rustikales Schuhwerk, Stutzen, Trachtenhüte, Taschen mit punzierten Verzierungen, Metzgertaschen und Schmuck sind Collins, Geiger, Kainberger und Haderer.</p>
<p>Das Dirndl, die Krachlederne und Haferlschuhe sind nicht nur die typische Festtags- und Kirtagskleidung der Salzburger, sondern auch beliebte Alltagsmode für jedermann und jeden Anlass. Sogar bei den <a href="https://reisewiki.at/salzburg-reisefuehrer-online-kostenlos/#Salzburger_Festspiele_im_Juli_und_August">Salzburger Festspielen</a> zelebrieren die feinen Damen ihren großen Auftritt in farbenfrohen Dirndln aus edelsten Stoffen. Auch die berühmte Familie Trapp, die Millionen von Menschen auf der ganzen Welt aus dem Film und Musical-Hit „The Sound of Music“ kennen, haben ihre Karriere als Familienchor bei den Salzburger Festspielen gestartet – gekleidet in Salzburger Tracht.</p>
<h2><strong>Salzburger Festspiele für wenig Geld erleben</strong></h2>
<p>Ein Festspielbesuch in Salzburg muss nicht unbedingt eine teure Angelegenheit sein &#8211; zwei Tipps für das Budget-Festspiel-Vergnügen!</p>
<ul>
<li><strong>Die Festspiele live auf Großbildleinwand</strong></li>
</ul>
<p>Ganz kostenlos kann man die Salzburger Festspiele im Rahmen der „Festspielnächte“ erleben. Dabei werden zwölf Produktionen des Festspielsommers auf eine zehn mal acht Meter große LED-Wall am Salzburger Kapitelplatz übertragen – einige davon live. Das aktuelle Programm gibt es online unter <a href="http://www.siemens.at/festspielnaechte">www.siemens.at/festspielnaechte</a>.</p>
<ul>
<li><strong>Low-Budget-Hostel in Salzburg</strong></li>
</ul>
<p>In der denkmalgeschützten &#8222;Alten Brotfabrik&#8220; eröffnete die A&amp;O-Kette eine neue Low-Budget-Herberge mit knapp 500 Betten und macht die Mozartstadt damit ab 11 EUR/Nacht erschwinglich. Das Hostel lockt mit einer sehr guten Anbindung an den Nahverkehr, einer zentralen Lage und ganzjährig günstigen Preise zu 2-Sterne-Niveau.</p>
<p>Weitere Informationen auf&nbsp;<a href="http://www.aohostels.com/at/salzburg/">https://www.aohostels.com/at/salzburg/</a></p>
<figure id="attachment_141" aria-describedby="caption-attachment-141" style="width: 624px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-141 size-post-thumbnail" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Mirabellgarten-COVER-c-Tourismus-Salzburg-624x937.jpg" alt="Sehenswürdigkeiten Salzburg, Blick über den Mirabellgarten auf die Salzburger Altstatdt. © SalzburgerLand Tourismus " width="624" height="937" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Mirabellgarten-COVER-c-Tourismus-Salzburg-624x937.jpg 624w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Mirabellgarten-COVER-c-Tourismus-Salzburg-200x300.jpg 200w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Mirabellgarten-COVER-c-Tourismus-Salzburg-768x1154.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Mirabellgarten-COVER-c-Tourismus-Salzburg-682x1024.jpg 682w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Mirabellgarten-COVER-c-Tourismus-Salzburg.jpg 1024w" sizes="(max-width: 624px) 100vw, 624px" /><figcaption id="caption-attachment-141" class="wp-caption-text">Blick über den Mirabellgarten auf die Salzburger Altstadt &#8211; das Hostel ist nur zehn Gehminuten entfernt. © SalzburgerLand Tourismus</figcaption></figure>
<p>Beitragsbild: (c) &#8222;Tourismus Salzburg&#8220;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Salzburg-Umgebung: 10 Ziele, die sich besonders lohnen!</title>
		<link>https://reisewiki.at/salzburg-umgebung-ausflug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2016 13:03:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Salzburg-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=704</guid>

					<description><![CDATA[Nicht nur die Landeshauptstadt Salzburg selbst, sondern auch die nähere Umgebung steckt voller Überraschungen: Viel zu entdecken gibt es etwa rund um den sagenumwobenen Untersberg, <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/salzburg-umgebung-ausflug/" title="Salzburg-Umgebung: 10 Ziele, die sich besonders lohnen!">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur die Landeshauptstadt Salzburg selbst, sondern auch die nähere Umgebung steckt voller Überraschungen: Viel zu entdecken gibt es etwa rund um den sagenumwobenen Untersberg, der als Hausberg der Salzburger gilt und der mit der Untersbergbahn gut erschlossen ist. Im nördlichen Teil laden wunderschöne Moorlandschaften zu Wanderungen ein. Ein besonderer „Leckerbissen“ für Liebhaber landschaftlicher Schönheit ist das Salzkammergut zwischen <a href="https://reisewiki.at/oesterreichs-schoenste-badegewaesser/#Fuschlsee">Fuschl am gleichnamigen See</a> und Strobl am <a href="https://reisewiki.at/oesterreichs-schoenste-badegewaesser/#Mondsee">Wolfgangsee</a>.</p>
<p>Der Flachgau bietet aber nicht nur landschaftliche Reize, sondern auch jede Menge kulturelle Höhepunkte: prächtige Schlösser, kirchliche Bauten und gerade im Sommer eine kulturelle Vielfalt, die das Festspielangebot aufs Beste ergänzt. Auch das Berchtesgadener Land bietet eine Fülle von interessantesten Ausflugszielen: etwa den bekannten Königssee, die Aschauerklamm, das Kehlsteinhaus, die Alte Saline Bad Reichenhall, die Jennerbahn oder das Salzburger Freilichtmuseum mit seinen Zeugnissen bäuerlicher Kultur.</p>
<p>Imposante Bergkulissen, Dörfer und Städte mit Geschichte, idyllische Bergseen und geologisch beeindruckende Sehenswürdigkeiten machen das Berchtesgadener Land zu einem faszinierenden Ausflugsziel. Tauchen Sie ein in diese magische Landschaft, erleben Sie die gute, bodenständige Küche und lassen Sie sich bezaubern von der Vielfalt dieser Region, die sich von Salzburg aus bequem entdecken lässt!</p>
<hr>
<h2>Königssee</h2>
<p>Bayerische Schifffahrt GmbH<br />
Seestraße 55<br />
8 71 Schönau am Königssee<br />
Tel.: 08 52-9 -9<br />
Info: <a href="http://www.seenschifffahrt.de">www.seenschifffahrt.de</a></p>
<p><strong>Ganzjährige Schifffahrt:</strong> In der Hauptsaison verkehren die Schiffe ab 8:00 Uhr regelmäßig in kurzen Abständen. Preisgünstige Familienkarten.<br />
<strong>Anreise</strong>: RVO 8 9, 8 1 und 8 von Berchtesgaden<br />
Der smaragdgrüne Königssee mit den imposanten Felswänden, die ihn umgeben, ist wohl die Hauptattraktion des Berchtesgadener Landes. Wer dieses besondere Naturschauspiel erleben möchte, kann zu einer Fahrt mit den geräuschlosen Elektrobooten aufbrechen, die den See regelmäßig befahren. Ein besonderes Highlight ist das Königssee-Echo, das während dieser Fahrten wohl jedem Besucher ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Bei jeder Fahrt spielt ein Trompeter an Bord vor einer nahen Felswand Melodien, die als vielfaches Echo zurückschallen.</p>
<figure id="attachment_1078" aria-describedby="caption-attachment-1078" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1078" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Königssee_1464009793.jpg" alt="Königssee" width="640" height="480" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Königssee_1464009793.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Königssee_1464009793-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1078" class="wp-caption-text">Königssee</figcaption></figure>
<p>Der Königssee gilt als sauberster See Deutschlands, ist fünf Quadratkilometer groß, rund acht Kilometer lang, an seiner breitesten Stelle 1,2 Kilometer breit und bis zu 190 Meter tief. Entstanden ist er in einer bereits vor der Eiszeit gebildeten Senke. Diese Vertiefung wurde durch Eisströme noch weiter verstärkt. Nach dem Zurückgehen der Gletscher sammelte sich in diesem Tal das Schmelzwasser; der See in seiner heutigen Form entstand.</p>
<p>Die Bootsfahrt auf den Königssee führt in etwa 35 Minuten zur Halbinsel von St. Bartholomä, dem nur per Schiff erreichbaren Wahrzeichen des Königssees. Hier befindet sich das ehemalige Jagdschloss der bayerischen Könige, das heute Gasthaus von St. Bartholomä Speis und Trank anbietet. Außerdem kann man hier die aus dem 1134 stammende Kirche von St. Bartholomä erkunden sowie eine kleine Wanderung zur berühmten Eiskapelle (www.eiskapelle.de) machen – ein domartiges Eisgewölbe, das auch im Sommer nicht taut.</p>
<p><strong>Gut zu wissen!</strong><br />
Die Wanderwege am Königssee sind gut beschildert und auch für weniger Trainierte zu bewältigen. Ruhebänke laden zur Rast ein und die Aussicht ist einfach fantastisch! Die Attraktivität des Sees hat allerdings ihren Preis. Bitte machen Sie sich darauf gefasst, dass hier Massentourismus angesagt ist. Direkt am See kann es sehr überlaufen sein. Zahlreiche Souvenir-Hütten – mitunter mit minderwertigem Ramsch &#8211; säumen die einzige Straße, die vom Parkplatz zum See und zur Bootsanlegestelle führt. Wer dem großen Besucherandrang entgehen möchte, sollte schon möglichst bald in der Früh aufbrechen, bevor die Massen einfallen.</p>
<p>Wer eine Schifffahrt mitmachen will, sollte bedenken, dass diese mehr als eine Stunde dauert und abgesehen von einer kurzen Erklärung zu Beginn und einem Echo-Trompetenblasen auf dem See nicht viel Unterhaltung bietet. Gerade Kindern kann die Fahrt daher etwas lang werden. Das gilt vor allem für den Hochsommer bei hohen Temperaturen.</p>
<hr>
<h2>Aschauerklamm</h2>
<p><strong>Kugelmühlweg 18</strong><br />
<strong>83487 Marktschellenberg</strong></p>
<p>Die wildromantische Almbachklamm mit ihren Wasserstürzen ist eine der schönsten Schluchten der bayerischen Alpen. Ein gesicherter Steig führt durch Tunnel, Treppen und Brücken über eine Strecke von drei Kilometern mitten durch dieses Naturschauspiel. Immer präsent ist der Wildbach mit seinem kristallklaren Wasser, der sich über Gumpen und kleine Wasserfälle ins Tal schlängelt. Für Blumenfreunde gibt es hier viele Attraktionen: An den Hängen ist fast die gesamte Flora der Ostalpen zu finden.</p>
<p>Der Weg führt rund 200 Höhenmeter Richtung Berg und öffnet sich im Schlussabschnitt zu einer sanften Tallandschaft. Von hier aus geht es weiter zur Wallfahrtskirche Ettenberg mit ihren beeindruckenden Fresken. Gleich neben den der kleinen, idyllisch gelegenen Kirche gibt es eine Gaststätte. Zurück geht es relativ steil in Richtung Kugelmühle (Gehzeit: rund zwei Stunden).</p>
<p>Die Kugelmühle am Eingang zur Almbachklamm ist Deutschlands älteste Marmorkugel-Mühle. Hier werden seit 1683 Marmorsteine mithilfe der Wasserkraft des Almbachs zu wohlgeformten Kugeln geschliffen. Die Mühle ist einer der ältesten Gewerbebetriebe Bayerns. Früher wurden hier die bei Kindern beliebten Murmeln aus Untersberger Marmor erzeugt: Arme Bergbauern konnten sich damit einen Zusatzverdienst erwirtschaften. Heute ist die Mühle zwar immer noch in Betrieb (täglich von Mai bis Ende Oktober), aber in erster Linie als Attraktion für die Gäste des Gasthauses zur Kugelmühle, das sich neben dem Eingang zur Almbachklamm befindet.</p>
<p><strong>Gut zu wissen!</strong><br />
Die Schlucht eignet sich nur bedingt als Ausflugsziel mit kleinen Kindern. Eine gewisse Trittsicherheit ist auf jeden Fall wichtig. Die Klamm ist ein alpiner Steig, für den man passendes Schuhwerk wählen sollte!</p>
<hr>
<h2>Schellenberger Eishöhle</h2>
<p><a href="http://www.eishoehle.net">www.eishoehle.net</a><br />
Die Höhle ist während der Wintermonate geschlossen (aktuelle Infos zu Öffnungszeiten)</p>
<p><strong>Anfahrt</strong>: vom Bahnhof Berchtesgaden mit den Buslinien 840 und 836 bis zur Haltestelle Eishöhle<br />
Die Eishöhle lässt sich nur nach einem drei- bis vierstündigen Fußmarsch erreichen. Ein Parkplatz für Besucher befindet sich beim alten Zollturm, dem ehemaligen bayerischen Zollamt. Sie finden ihn an der Bundesstraße 305 zwischen Berchtesgaden und Salzburg (rund zwei Kilometer nördlich von Marktschellenberg und einen Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt). Alternativ kann die Höhle per Untersberg-Seilbahn von St. Leonhard (www.untersbergbahn.at) im Salzburger Land erreicht werden. Der Abstieg von der Bergstation dauert rund 1,5 Stunden.<br />
Die Höhle selbst liegt etwa auf 1.600 Meter Höhe im Untersberg. Der Besuchern zugängliche, 500 Meter lange Rundweg verläuft über Stege und Treppen. Er führt bis zur Fuggerhalle, 55 Meter unterhalb des Höhleneingangs, dem tiefsten Punkt der Schauhöhle. Die gewaltigen Eispanzer in der Höhle sind bis zu 30 Meter dick und tragen Namen wie Eisorgel oder Höhlenfee. Die Höhle ist die einzige erschlossene Eishöhle in Deutschland. Das Eis ist so gewaltig, dass es auch die sommerliche Abschmelzphase, in der die Höhlentemperaturen teilweise über Null Grad klettern, dauerhaft übersteht.</p>
<p>In der Eishöhle werden auf einem Rundweg Führungen angeboten. Bei den rund 40 Minuten dauernden Touren lassen sich die unterirdischen Eishallen erkunden. Immer wieder gibt es dabei erstaunliche Formationen zu bewundern – steile Eisfälle und Eisfahnen oder die sogenannten „Eismandl“.</p>
<p><strong>Gut zu wissen!</strong><br />
Für die Erkundung der Höhle ist gutes Schuhwerk Pflicht. Außerdem sollte man sich warm anziehen, da es in der Höhle auch bei sehr warmen Außentemperaturen kaum über Null Grad hat.</p>
<hr>
<h2>Wimbachklamm</h2>
<p><strong>83486 Ramsau b. Berchtesgaden</strong></p>
<p>Geöffnet von Anfang Mai bis Allerheiligen:<br />
Von 7:00 Uhr – 19:00 Uhr<br />
Witterungsbedingte Änderungen möglich.</p>
<p>Ein Ausgangspunkt dieser schönen Klammwanderunge ist der Ramsauer Ramsau Ortsteil Wimbachbrücke: Hier gibt es eine RVO-Bushaltestelle (Linie 8 von Berchtsgaden) und einen gebührenpflichtiger Parkplatz. Nach ein paar Minuten Fußweg erreicht rund 300 Meter vor der Klamm das Wimbachlehen (Wimbach&#8217;s Wollstadel), wo man am Kassenautomaten Eintritts-Chip erwerben kann.<br />
Die Klamm liegt zu Füßen des Watzmanns am Eingang eines imposanten Hochtals. Sie ist ein geologisch interessantes Naturschauspiel: Die Wimbachklamm liegt am Eingang des Wimbachtales, eines der drei Haupttäler des Nationalparks Berchtesgaden am Fuße des Watzmanns und des Hochkalters. Die Klamm ist eine geologische Sehenswürdigkeit: Bei der Wanderung durch die Klamm bis hin zum Wimbachschloss kann man einen Zeitraum von ca. 50 Millionen Jahren passieren.<br />
Vom oberen Ende der Klamm geht es auf einem parallelen Weg in Richtung Wimbachbrücke. Man kann aber auch weiter ins Wimbachtal wandern. Weiter oberhalb stößt man auf das Wimbachschloss mit Einkehrmöglichkeit für Wanderer. Wer noch zwei Gehstunden weiterwandert, gelangt zur Wimbachgrieshütte.</p>
<p><strong>Gut zu wissen!</strong><br />
Der Anstieg ist teilweise ziemlich steil: Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sind daher in dieser Klamm besonders wichtig.</p>
<p>Es gibt abgesehen von dem Startpunkt am Wimbachlehen noch weitere Eingänge in die Schlucht. Empfehlenswert ist auch der Start von Maria Gern aus: Hier ist die Schlucht besonders schmal und spektakulär.</p>
<hr>
<h2>Das Kehlsteinhaus</h2>
<p><strong>Kehlsteinhaus</strong><br />
Tel.: + 49 08 52-29 9<br />
Info: <a href="http://www.kehlsteinhaus.de">www.kehlsteinhaus.de</a><br />
Geöffnet von Mitte Mai – Oktober<br />
keine Übernachtungsmöglichkeiten<br />
Anreise: RVO, Linie 849 Kehlsteinhaus, von Berchtesgaden bis Obersalzberg, Salzbergstraße 5</p>
<p>Das Kehlsteinhaus, im englischen Sprachraum auch als Eagle&#8217;s Nest bekannt, liegt auf einer Höhe von 1.834 Metern. Von hier aus eröffnet sich ein fantastischer Panoramablick auf das Berchtesgadener Land und den Salzburger Zentralraum. Erreicht werden kann die Touristenattraktion nur mit Spezialbussen, die von der Haltestelle Hintereck am Obersalzberg regelmäßig abfahren und die die Berg-Ausstiegsstelle in rund 20 Minuten erreichen. Von hier aus geht es via Tunnel und Lift auf den Kehlstein. Das Kehlsteinhaus wurde 1938 als offizielles Geschenk der NSDAP an Adolf Hitler zu dessen 50. Geburtstag fertiggestellt. Hitler nützte es allerdings nicht. Dass er von hier aus die Geschichte Deutschlands gelenkt habe, ist einer der vielen Mythen rund um den Nationalsozialismus, der sich vor allem im englischen Sprachraum hartnäckig hält.</p>
<p>Dennoch ist das Kehlsteinhaus ein Symbol für die gigantomane NS-Ideologie und ein Bau- und Zeitgeschichtsdenkmal rund um den bedingungslosen und menschenverachtenden „Führerglauben“. Seit 1960 ist der bayerische Staat über eine Stiftung im Besitz des Hauses. Das historische Teehaus des Kehlsteinhauses, ebenfalls ein Beleg nationalsozialistischer Architektur, wird heute als Berggaststätte geführt. Hintergrundwissen vermittelt ein Besuch der Dokumentation Obersalzberg. Die Auffahrt ist je nach Wetterlage von etwa Mitte Mai bis Ende Oktober möglich. Der Weg zum Kehlsteinhaus ist ein besonders Erlebnis: Die Besucher erreichen es über einen mit Naturstein ausgekleideten Tunnel.<br />
Über diesen Tunnel gelangt man 124 Meter durch das Felsmassiv bis zu einem Aufzug. Dieser befördert die Besucher in nur 41 Sekunden weitere 124 Meter in die Höhe – direkt ins Innere des Kehlsteinhauses.</p>
<figure id="attachment_1079" aria-describedby="caption-attachment-1079" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1079" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Kehlsteinhaus_1464009857.jpg" alt="Kehlsteinhaus" width="640" height="480" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Kehlsteinhaus_1464009857.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Kehlsteinhaus_1464009857-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1079" class="wp-caption-text">Kehlsteinhaus</figcaption></figure>
<p><strong>Gut zu wissen!</strong><br />
Die Auffahrt mit dem Lift ist relativ kostspielig (Preise). Zusätzlich sind Parkgebühren zu bezahlen am Parkplatz, von dem der Linienverkehr losgeht. Bitte beachten Sie, dass der Parkautomat nicht wechselt. Sie sollten also mehrere Euromünzen parat haben. Die Aussicht vom Kehlsteinhaus ist atemberaubend – allerdings nicht, wenn gerade Hochnebel herrscht. Planen Sie Ihren Ausflug daher nur dann, wenn klare Sicht prognostiziert wird. Der Gastronomiebetrieb im Kehlsteinhaus ist mitunter mit den zahlreichen Touristen überfordert.</p>
<hr>
<h2>Kehlsteinstraße</h2>
<p>Die Straße vom Obersalzberg zum Kehlstein ist rund 6,5 Kilometer lang. Sie wurde in den Jahren 1937 und 1938 in nur 13 Monaten in den harten Fels des Kehlsteins gebaucht. Zahlreiche Sprengungen waren dafür nötig. Die vier Meter breite Straße verläuft durch fünf Tunnel mit einer Gesamtlänge von 277 Metern. Seit 152 ist die Straße nicht mehr für den Individualverkehr zugänglich. Besucher, die zum Kehlsteinhaus auffahren möchte, können Spezialbusse benützen. Die Straße bietet einige architektonische Besonderheiten: In einer einzigen Kehre überwindet wird hier der gewaltigen Höhenunterschied von 700 Metern bewältigt. Dabei quert die Straße zweimal die steile Nordwest-Seite des Kehlsteins. Die Felswände werden im Frühjahr sorgfältig von losen Gesteinsbrocken gesäubert, um Gesteinsschlag zu verhindern.</p>
<p>Alte Saline Bad Reichenhall</p>
<p>83435 Bad Reichenhall<br />
Alte Saline 9<br />
Tel.: 0043 08 51-7002-1<br />
Info: <a href="http://www.alte-saline.de">www.alte-saline.de</a></p>
<p>Sie zählt weltweit zu den schönsten Salinen &#8211; Bewunderer küren sie sogar zur Nummer 1 unter den „Salzschönheiten“: Die Alte Saline in Bad Reichenhall besitzt tatsächlich eine für einen Industriebau außergewöhnlich schöne Architektur.</p>
<hr>
<h2>Das Salzburger Freilichtmuseum</h2>
<p>Hasenweg 1<br />
A-508 Großgmain<br />
Tel.: + &#8211; 2-850011<br />
Info: <a href="http://www.freilichtmuseum.com">www.freilichtmuseum.com</a><br />
Großer Gratisparkplatz</p>
<p>Das größte Museum des Salzburger Landes ist ein beliebtes Ausflugsziel und vom Salzburger Stadtzentrum aus in etwa 15 bis 20 Autominuten zu erreichen. Mit der zwei Kilometer langen Museumseisenbahn erkunden die Besucher über hundert Originalbauten aus sechs Jahrhunderten wie alte Bauernhöfe, Mühlen, eine Brauerei, ein E-Werk oder eine Dorfschule. Ein besonderer Anziehungspunkt sind die historische Krämerei und das gemütliche Museumswirtshaus mit seinem schönen Gastgarten!</p>
<hr>
<h2>Bergerlebnis Jenner</h2>
<p>Jennerbahn<br />
Berchtesgadener Bergbahn AG<br />
Jennerbahnstraße 18<br />
8 71 Schönau a. Königssee<br />
Tel.: 08 52-9581-0<br />
Info: <a href="http://www.jennerbahn.de">www.jennerbahn.de</a><br />
Betriebszeiten gemäß Aushang an den Stationen<br />
Anreise: RVO 8 9, 8 1 u. 8 von Berchtesgaden</p>
<p>Am bequemsten gelangen Sie mit der Kabinenseilbahn auf den 1.874 Meter hohen Gipfel des Jenners. An der Bergstation angekommen, trennt Sie nur noch ein kurzer Fußweg von einem einmaligen Gebirgspanorama.</p>
<figure id="attachment_1080" aria-describedby="caption-attachment-1080" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1080" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Jenner_1464009924.jpg" alt="Panoramablick vom Gipfel des Jenner" width="640" height="359" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Jenner_1464009924.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Jenner_1464009924-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1080" class="wp-caption-text">Panoramablick vom Gipfel des Jenner</figcaption></figure>
<hr>
<h2><strong>Salzbergwerk Hallein </strong></h2>
<p><strong>In Hallein bei Salzburg kann man eines der ältesten Salzbergwerke der Welt besichtigen: Sein Salz sicherte das Überleben der Menschen, brachte den Erzbischöfen Reichtum und Salzburg seine heutige Pracht.</strong></p>
<p>Jäger und Sammler entdeckten die salzhaltigen Quellen zuerst und bereits die Kelten begannen mit dem Salzabbau unter Tage. Das Salz ermöglichte die Vorratshaltung und brachte Geschmack in die Speisen. Später übernahmen die Erzbischöfe, die Landesherren von Salzburg, den lukrativen Salzhandel und ließen mit dem Gewinn <a href="https://reisewiki.at/salzburg-reisefuehrer-online-kostenlos/"><strong>Salzburg zur prunkvollen, barocken Residenzstadt</strong></a> ausbauen.</p>
<p>Seit 1994 sind die geschichtsträchtigen Stollen von Hallein nun ein <strong>Schaubergwerk</strong>, aber bis heute kommt das österreichische Salz aus dieser Bergwelt, wenn auch aus Altaussee, wo der Schatz aus dem Urmeer über 250 Millionen Jahre überdauert hat.</p>
<p>Mit einem Grubenhunt fährt man in Hallein bequem in den Stollen ein und erlebt eine Reise in die Vergangenheit. Erfahrene Bergmänner führen und erklären den Salzberg. Dazu gehört eine <strong>Floßfahrt</strong> über einen unterirdischen See und eine <strong>Rutschpartie</strong> über zwei Bergmannsrutschen. Gepflegt wird das Stollensystem weiterhin, um ein Absenken des Berges zu vermeiden. Von den insgesamt 65 Kilometer langen Stollen, die sich über 21 Horizonte – so heißen die unterirdischen Stockwerke des Bergwerks – erstrecken, sind zwölf Kilometer und neun Horizonte noch begehbar. Der Stolz der Bergmänner vom Dürrnberg und ihre Verbundenheit mit der Welt in der Tiefe sind noch spürbar, wenn sie ihren <strong>Schwerttanz</strong> zeigen: Seit 1586 wird von den Halleiner Bergknappen in Standeskleidung mit Stiefeln und Schwert getanzt. Das Schwert ist ein ihnen 1405 gesetzlich zugestandenes Privileg. Der Tanz von über 80 Bergleuten dauert ca. eine Stunde und symbolisiert verschiedene Arbeitsvorgänge „unter Tage“. Deshalb wird er nachts beim Schein von Fackeln und zu den Klängen der Knappenkapelle aufgeführt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Salzwelten Hallein</strong><br />
<a href="http://www.salzwelten.at">www.salzwelten.at</a><br />
<a href="mailto:hallein@salinen.com">hallein@salinen.com</a><br />
Zu den oben beschriebenen Führungen gibt es auf Kinder ausgerichtete Programme und Schatzsuchen im Berg. Nahe dem Bergwerk liegt das Keltendorf, eine rekonstruierte keltische Siedlung, die mit Bauten aus dem Mittelalter ergänzt ist. Die Arbeits- und Lebensweisen der Bergmänner und ihrer Familien werden von der keltischen Zeit bis ins Mittelalter vorgestellt.</p>
<hr>
<h2>Keltenmuseum Hallein</h2>
<p>Vermutlich waren es die Salzherren aus Hallstatt, dem ältesten dokumentierten Salzbergbau überhaupt, die nach einer Serie von Gruben-Unglücken am Dürrnberg mit dem Salzabbau begannen. Hallein stieg zum bedeutenden Umschlagplatz für Salz auf; das „weiße Gold“ wurde von dort weg über den Fluss Salzach verschifft und gehandelt. Welcher Gewinn damit zu machen war, ist – in Fragmenten und 2.500 Jahre später – im Keltenmusem der Stadt ausgestellt.</p>
<p>Eindrucksvoll sind die <strong>Fürstengräber</strong> – über die Grabbeigaben eröffnet sich die hohe Kultur der Kelten: Da gibt es eine Schale aus Athen und eine Bronzeflasche mit Spuren von Gewürzwein aus dem Süden Europas genauso wie den eisernen Helm, der Vorbild wurde für die Kopfbedeckung der Comic-Figur Asterix („Die spinnen, die Römer!“), oder einen Streitwagen, der nur als Status-Symbol der Fürsten diente (im alpinen Gelände rund um Hallein hätte er nicht zum Einsatz kommen können). Das Leitobjekt des Museums ist – durch seine Qualität – eine keltische Schnabelkanne aus Bronze.</p>
<ul>
<li><strong>Keltendorf</strong><br />
<a href="http://www.hallein.com">www.hallein.com</a></li>
<li><strong>Dürrnberger Schwerttanz</strong><br />
<a href="http://www.salzburg-rundgang.at">www.salzburg-rundgang.at</a></li>
<li><strong>Keltenmuseum Hallein</strong><br />
<a href="http://www.keltenmuseum.at">www.keltenmuseum.at</a></li>
</ul>
<hr>
<h2>Literaturtipps</h2>
<p><strong>Feinspitz in Salzburg von Helen Ploderer-King</strong></p>
<p>Die Gastronomin Helen Ploderer-King hat eine große Anzahl an Gaststätten ausgewählt, getestet und beschrieben. Sie führt den Leser durch die gesamte Stadt Salzburg von alteingesessenen, urigen Beisln bis hin zu modernen In-Treffs.</p>
<p><strong>Mystisches Salzburg</strong><br />
Sagenhaft &#8211; Urwüchsig &#8211; Verborgen<br />
Peter Pfarl, Toni Anzenberger</p>
<p>&#8222;Mystisches Salzburg&#8220; ergründet die dunkel-geheimnisvolle Seite in Salzburgs Geschichte. Da gab es die unmenschliche Schufterei bei der Salzgewinnung, brutale Verfolgung angeblicher Zauberer oder die Vertreibung andersgläubiger Landesbewohner. Bis heute leben mystische Vorstellungen und Bräuche fort, bei denen der Untersberg, der Hausberg der Salzburger, eine große Rolle spielt.</p>
<p><strong>Salzburg &#8211; Stadt zwischen Tradition und Moderne</strong><br />
Kurt W. Leininger</p>
<p>Kurt W. Leiningers ungewohnter Blick auf Salzburg präsentiert die historische Stadt im Zusammenspiel mit moderner Architektur und den Errungenschaften der Gegenwart.</p>
<p><strong>Beitragsbild</strong>: Blick über die Salzach auf die Salzburger Altstadt mit der Festung Hohensalzburg, im Hintergrund die nördlichen&nbsp; Kalkalpen (Tennengebirge, Hagengebirge, dazwischen der Einschnitt des Pass Lueg). (c) SalzburgLand Tourismus</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Salzburg &#8211; der Online-Reiseführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/salzburg-reisefuehrer-online-kostenlos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 11:36:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Salzburg-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=667</guid>

					<description><![CDATA[Plätze und Lokale voller interessanter Geschichten und interessanter Geschichte, Spaziergänge außerhalb der Touristenpfade, kulinarische und kulturelle Tipps: Lesen Sie in diesem Online-Reiseführer nach, wie Sie <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/salzburg-reisefuehrer-online-kostenlos/" title="Salzburg &#8211; der Online-Reiseführer">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Plätze und Lokale voller interessanter Geschichten und interessanter Geschichte, Spaziergänge außerhalb der Touristenpfade, kulinarische und kulturelle Tipps: Lesen Sie in diesem Online-Reiseführer nach, wie Sie die wunderschöne Stadt an der Salzach individuell entdecken können. Erfahren Sie wichtige Informationen über die interessantesten Sehenswürdigkeiten in der Salzburger Altstadt. Lernen Sie Routen kennen, die Ihnen die Mozartstadt aus einer Perspektive zeigen, wie sie meist nur Einheimische kennen. Auch Übernachtungstipps sind Teil dieses kompakten, informativen Salzburg-Lesebuchs. Zahlreiche Abbildungen ergänzen das Reise- und Lesebuch, das sich nicht als klassischer Reiseführer versteht, sondern Anregungen und erste Einblicke in die wunderschöne Stadt an der Salzach geben möchte.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Top-Sehenswürdigkeiten<br></strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Salzburger Altstadt</strong></span></h3>



<p>Die 1996 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommene historische Altstadt wird von Mönchs-, Kapuziner- und Untersberg umrahmt. Sie erstreckt sich links und rechts der Salzach. Die Highlights auf der linken Salzachseite sind der Salzburger Dom, der Mozartplatz, die Getreidegasse mit Mozarts Geburtshaus, die Kollegienkirche, das Festspielhaus, das Erzstift St. Peter und die Franziskanerkirche. Außerdem verlockt hier die Festung Hohensalzburg zu einem Besuch.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-749 size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Festung-Tourismus-Salzburg-1024x681.jpg" alt="Sehenswürdigkeiten Salzburg, Blick vom Mönchsber auf die Festung Hohensalzburg und auf die Salzburger Altstadt" class="wp-image-749" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Festung-Tourismus-Salzburg.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Festung-Tourismus-Salzburg-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Festung-Tourismus-Salzburg-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption> Blick vom Mönchsberg auf die Festung Hohensalzburg und auf die Salzburger Altstadt. (c) Tourismus Salzburg</figcaption></figure>



<p>Auf der rechten Seite der Salzach können Sie die Linzergasse, die Steingasse, die Kirche St. Sebastian mit ihrem stimmungsvollen Friedhof, den Makartplatz, das Wohnhaus Mozarts (auch &#8222;Tanzmeisterhaus&#8220; genannt) und die Dreifaltigkeitskirche erkunden. Etwas flussabwärts lädt außerdem das Schloss Mirabell mit seinen Grünanlagen und seinem „Zwergerlgarten“ zu einem Besuch ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Der Mozartplatz</strong></span></h3>



<p>Der Mozartplatz unweit des Doms verdankt seinen Namen dem Denkmal für Salzburgs berühmtesten Bürger Wolfgang Amadeus Mozart. Es wurde 1842 unter Anwesenheit der Söhne des Komponisten Karl und Franz Xaver eingeweiht.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-670 size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Mozartplatz_1462533841-225x300.jpg" alt="Mozartplatz" class="wp-image-670" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Mozartplatz_1462533841-225x300.jpg 225w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Mozartplatz_1462533841.jpg 480w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption>Mozartplatz</figcaption></figure>



<p><em>Das Mozart Denkmal mit Blick auf die Neue Residenz, wo das Salzburg Museum zu Hause ist.</em></p>



<p>Dass das Denkmal überhaupt errichtet werden konnte, ist übrigens unter anderem Bayerns König Ludwig I. zu verdanken, der ein glühender Verehrer Mozarts und Salzburgs war. Er lebte nach seiner Abdankung im Jahr 1848 sogar eine Zeit lang in der Stadt im Schloss Leopoldskron. Der Bayernkönig spendete eine große Summe, um die Errichtung des Denkmals zu ermöglichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Getreidegasse und Mozarts Geburtshaus</strong></span></h3>



<p>Die Salzburger Getreidegasse mit Hagenauerplatz und Badergässchen ist Salzburgs wohl berühmteste historische Gasse. Sie war bereits zur Römerzeit Teil eines Verkehrsweges durch die Stadt in Richtung des heutigen Bayern.</p>



<p>Die traditionsreiche Gasse beherbergt unter anderem das Geburtshaus von <a href="https://reisewiki.at/wien-fuer-mozart-fans/">Wolfgang Amadeus Mozart</a>. Sechsundzwanzig Jahre lang, von 1747 bis 1773, lebte die Familie Mozart im dritten Stock des &#8222;Hagenauer Hauses&#8220; in der Getreidegasse Nr. 9. Am 27. Jänner 1756 kam hier Wolfgang Amadeus Mozart als siebentes Kind der Familie zur Welt. Bereits 1880 errichtete die Internationale Stiftung Mozarteum ein Museum im Geburtshaus des Komponisten, das bis heute besteht. Die hohen schmalen Häuserreihen der Getreidegasse mit zahlreichen schmiedeeisernen Zunftzeichen über den alten Verkaufsläden vermitteln das Bild einer mittelalterlich geprägten Straße. Die alten Häuser der Gasse sind oft mit Jahreszahlen, dem Auge Gottes oder den Namen früherer Bewohner geschmückt. An manchen Häusern sind noch Balken zu sehen, an denen früher Hebezüge angebracht waren, die Lasten aus und zu den Lagerräumen hoben.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone is-resized wp-image-751 size-large"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Getreidegasse-SalzburgerLand-677x1024.jpg" alt="Getreidegasse. (c) SalzburgerLand" class="wp-image-751" width="469" height="710" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Getreidegasse-SalzburgerLand-677x1024.jpg 677w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Getreidegasse-SalzburgerLand-198x300.jpg 198w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Getreidegasse-SalzburgerLand-768x1162.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Getreidegasse-SalzburgerLand.jpg 1024w" sizes="(max-width: 469px) 100vw, 469px" /><figcaption>Getreidegasse. (c) SalzburgerLand</figcaption></figure>



<p>Seit Langem ist die Getreidegasse auch eine belebte Einkaufsstraße und Teil der heutigen Fußgängerzone. Hier halten kleine Läden und Manufakturen eine bisweilen uralte Tradition aufrecht. Bäckermeister und Kürschner, Likörerzeuger und Weber, Konditoren und Schneider beleben die schmalen Gassen mit ihren romantischen Innenhöfen. Daneben prägen internationale Mode- und Gastronomieketten das Bild der berühmten Getreidegasse, in der die Geschäftsmieten mittlerweile astronomische Höhen erreicht haben. Alteingesessene Geschäfte gibt es aber nach wie vor: etwa die Schirmmanufaktur Kirchtag oder das Eldorado für Käsegourmets „Das Kaslöchl“. Auch Trachten (Trachten Stassny) und Lederwaren findet man hier.</p>



<p>Charakteristisch für die Getreidegasse sind deren Durchhäuser, also die Häuser mit öffentlichem Durchgang, die oft reizvolle Einblicke in die historischen Innenhöfe und Hauszugänge mit ihren alten Gewölben bieten.</p>



<p>Getreidegasse 3 – „Schatzdurchhaus“<br>Getreidegasse 7 – „Roittner-Durchhaus“<br>Getreidegasse 23 – „Stadtkochhaus“<br>Getreidegasse 25 – „Aula-Durchhaus“<br>Getreidegasse 31 – „Ennsmann-Durchhaus“<br>Getreidegasse 33 – „Stockhamer Durchhaus“</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><span style="text-decoration: underline;">Das Erzstift St. Peter</span></strong></h3>



<p><strong>Das Areal rund um die Benediktinerabtei „Erzstift St. Peter“ ist Salzburgs ältestes Stadtviertel. Von hier aus nahm die Gründung der Stadt ihren Ausgangspunkt.</strong></p>



<p>Das Stift wurde 696 vom Wormser Bischof St. Rupert gegründet und ist die älteste Abtei des deutschsprachigen Raums. Sie sollte als Zentrale für die Missionsarbeit dienen.<br>Im Mittelalter war die Abtei St. Peter vor allem für ihre ausgezeichnete Schreibschule bekannt. Sie beherbergt die älteste Bibliothek Österreichs. Das Stift verfügt über eine großartige Sammlung von wertvollen Büchern und Urkunden. Das aus dem 8. Jahrhundert stammende Verbrüderungsbuch des Stiftes ist das älteste erhaltene Schriftstück Österreichs. Verbrüderungsbücher sind Verzeichnisse der mittelalterlichen Klöster, in denen Gebetsbrüderschaften aufgezeichnet sind.<br>Im Zweiten Weltkrieg gingen bedeutsame Kunstschätze verloren. In dieser Zeit orientierte sich das Stift neu. Heute gehören 21 Mönche des Benediktinerordens und rund 80 Angestellte zur Klostergemeinschaft des Stifts St. Peter. Das Stift besitzt unter anderem eine Stiftsbäckerei, eine Mühle, den Verlag St. Peter, das Kolleg St. Benedikt und mehrere landwirtschaftliche Güter.</p>



<p>Die Klostermauern dienen den Mönchen nach wie vor als Schutz, um hier mitten im Getriebe der Stadt ein Leben in Stille und Abgeschiedenheit zu führen. Den Mittelpunkt des Klosters bildet die Stiftskirche St. Peter. Die Klosterkirche kann besichtigt werden, die Gottesdienste hingegen sind in erster Linie für die Klostergemeinschaft bestimmt. Trauungen und Taufen werden allerdings durchgeführt. Auch die 1768 im Stil des Rokoko renovierte Bibliothek ist nicht öffentlich zugänglich. Sie kann wie das gesamte Klosterareal nur im Rahmen besonderer Führungen besichtigt werden.</p>



<p><strong>Der Friedhof von St. Peter</strong></p>



<p>Öffentlich zugänglich ist der barocke Friedhof von St. Peter, der wohl zu den schönsten und stimmungsvollsten Orten der Stadt zählt. Er ist noch älter als die Erzabtei selbst und entstand bereits in der Spätantike beziehungsweise im beginnenden Frühmittelalter. Hier wurden und werden die Toten alteingesessener Salzburger Familien zu Grabe getragen. In den Grüften ruht außerdem so manche Berühmtheit aus Kunst und Kultur: etwa Michael Haydn, der auch als Komponist tätige Bruder Joseph Haydns (Michael Haydn liegt in der Gruft beim Aufgang zu den Katakomben) oder Mozarts Schwester Maria Anna von Berchtold zu Sonnenburg.</p>



<p>Auch die Grabstelle des 1749 verstorbenen Salzburger Maurers und Steinmetzmeisters Sebastian Stumpfögger und seiner Familie befinden sich hier – erkennbar an sechs nahe beieinanderstehenden und stark verwitterten Blechkreuzen, deren Inschriften längst verrostet sind, vom siebten Kreuz ragt nur noch ein kurzer Stumpf aus dem niederen Steinsockel. Die Legende dieser Ruhestätte kennt wohl jeder Salzburger: Nach der gruseligen Sage rund um Sebastian Stumpfögger entledigte sich dieser seiner insgesamt sieben Ehefrauen, indem er sie in eine Decke verschnürte und anschließend an den Fußsohlen zu Tode kitzelte. Dass Stumpfögger der Reihe nach mehrere Gattinnen verstarben, entspricht der Wahrheit, der Rest gehört in das Reich der gruseligen Friedhofs-Geschichten.</p>



<p>In wunderschönen Friedhof von St. Peter einen Grabplatz zu erhalten, ist übrigens möglich – allerdings nur theoretisch. Wenn eine Familie ausstirbt, wird das Grab nach ein paar Jahrzehnten wieder vergeben. Die Warteliste, die in Kloster aufliegt, umfasst viele Anwärter. Die tatsächliche Chance, hier seine letzte Ruhestätte zu finden, ist daher sehr gering.</p>



<p><strong>Die Katakomben</strong></p>



<p>In der Felswand des Mönchsbergs, die den Petersfriedhof begrenzt, befinden sich die sogenannten Katakomben. Diese höhlenartigen Felseinschnitte entstanden bereits in der Spätantike. Sie dienten sowohl als Begräbnis- und Andachtsstätten als auch als Behausung für Einsiedler. Noch heute erinnert ein kleiner hölzerner Glockenturm auf einer Aussichtsplattform an diese Nutzung. Die Katakomben können gegen Eintritt besichtigt werden. Die Maximuskapelle, auch Maximushöhle genannt, ist die höchst gelegene und interessanteste der insgesamt drei Katakombenkapellen. Sie ist dem heiligen Maximus geweiht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1178, als sie durch Erzbischof Konrad III. von Wittelsbach eingeweiht wurde. Über dem Bogengrab, das von den Einsiedlern als Liegefläche benutzt wurde, befindet sich eine dem angeblichen Martyrium des Maximus gewidmete Gedenktafel.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein Friedhof mit Aussicht</strong></h3>



<p>Eine ganz besondere Gedenkstätte ist außerdem die Salzburger Himmelsterrasse. Dieser wunderschöne Friedhof mit Aussicht befindet sich bei der Kirche Mülln auf einer Terrasse des Mönchsbergs (schön zu erreichen bei einem Spaziergang über den Berg). Der kleine Friedhof bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die Salzburger Altstadt sowie die Festung und ist ein stimmungsvoller Ort zur Einkehr und Besinnung. In den Columarien befinden sich seit fünfhundert Jahren die Grabstellen der Mönche, die damals im Kloster lebten. Die Kreuzkapelle des Friedhofs wird als Aufbahrungsort genutzt.</p>



<p><a href="http://www.himmels-terrasse.at/home/">http://www.himmels-terrasse.at/home/</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2021/01/muellner-kirche-salzburg-c-resa.jpg" alt="" class="wp-image-6021" width="531" height="708" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2021/01/muellner-kirche-salzburg-c-resa.jpg 744w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2021/01/muellner-kirche-salzburg-c-resa-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /><figcaption>Müllner Kirche (C) resa</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Salzburger Dom</span></strong></h3>



<p>Der markante Dom mit seiner zweitürmigen Fassade ist neben der Festung und Mozarts Geburtshaus die wohl am häufigsten fotografierte Sehenswürdigkeit der Stadt.</p>



<p>Das Gotteshaus gilt als eine der schönsten Kirchen Europas und hat beachtliche Ausmaße. Der Barockbau mit seinen rund 900 Sitzplätzen ist 101 Meter lang. Das Querschiff misst 69 Meter. Die Turmhöhe beträgt 81 Meter, die Kuppel, die im 2. Weltkrieg zerstört und anschließend wieder aufgebaut wurde, 79 Meter und das Hauptschiff misst 32 Meter Höhe.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone is-resized size-large wp-image-744"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Dom-SalzburgerLand-1008x1024.jpg" alt="Dom. (c) SalzburgerLand" class="wp-image-744" width="535" height="543" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Dom-SalzburgerLand-1008x1024.jpg 1008w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Dom-SalzburgerLand-295x300.jpg 295w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Dom-SalzburgerLand-768x781.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Dom-SalzburgerLand.jpg 1024w" sizes="(max-width: 535px) 100vw, 535px" /><figcaption>Dom. (c) SalzburgerLand</figcaption></figure>



<p>Elf Altäre gibt es hier und stehend könnten rund 10.000 Menschen dem Gottesdienst folgen. Trotz seiner gigantischen Ausmaße und seiner Anziehungskraft auf Touristen ist der Dom so etwas wie eine Insel der Ruhe und Besinnung im Gedränge der Stadt. Nicht nur der Dom selbst auch die barocken Plätze rund um den Dom (Residenz-, Kapitel- und Domplatz) schaffen eine ganz besondere Atmosphäre und wurden mit dem Status eines Unesco-Weltkulturerbes ausgezeichnet. Der stimmungsvolle Platz vor dem Dom wird von den Festspielen als einzigartige Kulisse für die Jedermann-Aufführungen genutzt.</p>



<p>Der Kapitelplatz beherbergt unter anderem eine etwa neun Meter hohe goldene Kugel. Darauf blickt eine mit schwarzer Hose und weißem Hemd bekleidete Männergestalt auf das bunte Treiben in der Stadt. Die Kugel – ein Werk von Stefan Balkenhol &#8211; wiegt rund zwei Tonnen und erinnert an eine überdimensionierte Mozartkugel.</p>



<p>Auf dem Platz, der heute den Dom beherbergt, stand bereits im Mittelalter eine Kirche. Die erste wurde im Jahr 774 vom Hl. Virgil eingeweiht und nach einem Brand im 12. Jahrhundert durch einen romanischen Neubau ersetzt. Auch dieser brannte im 16. Jahrhundert nieder. Überreste sind noch heute in der unter dem Dom befindlichen, frei zugänglichen Domkrypta zu sehen.</p>



<p>Im 17. Jahrhundert wurde dann der Grundstein für den noch heute bestehenden Dom gelegt. Der Barockbau imponiert mit seinen klaren Formen und seiner leuchtend hellen Fassade aus Salzburger Marmor. Der Architekt Santino Solari brachte als Dombaumeister die Eleganz des römischen Frühbarock nach Salzburg. Von Solari, der auf dem Petersfriedhof begraben ist, stammt auch der Entwurf für das Lustschloss Hellbrunn.</p>



<p>Beeindruckend ist auch das Klingen der sieben Glocken des Salzburger Doms. Es gilt als das klangschönste Geläut Österreichs. Die rund 14 Tonnen schwere Salvatorglocke des Doms ist nach der &#8222;Pummerin&#8220; des Wiener Stephansdoms die zweitgrößte Glocke des Landes. Das Klangerlebnis des Doms sollte man sich keinesfalls entgehen lassen: Pünktlich zur vollen Stunde können Sie am Domplatz dem imposanten Glockengeläut lauschen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Salzburger_1462534016-225x300.jpg" alt=" Salzburger Dom" class="wp-image-671" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Salzburger_1462534016-225x300.jpg 225w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Salzburger_1462534016.jpg 480w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure>



<p><em>Fenster und Deckenverzierungen über dem Altarraum im Salzburger Dom.</em></p>



<p>In den Emporenräumen des Domes befindet sich das Salzburger Dommuseum mit seinen wunderbaren barocken Räumen und einem spektakulären Blick auf die Altstadt. Hier werden Kunstschätze aus 1300 Jahren Geschichte der Salzburger Kirche präsentiert – darunter auch mittelalterliche Skulpturen, barocke Malereien und Goldschmiedewerke aus dem Domschatz. Besonders sehenswert sind die Pretiosenmonstranz, die aus dem Mittelalter stammende Hostientaube und das Rupertuskreuz aus dem 8. Jahrhundert. Die Kunst des Salzburger Barocks ist hier breit gefächert vertreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><span style="text-decoration: underline;">DomQuartier</span></strong></h3>



<p>Begeben Sie sich auf eine Tour de Baroque im DomQuartier und erleben Sie einen Rundgang zwischen Himmel und Erde. Dabei bieten sich sich atemberaubende Ausblicke auf die Stadt und unbekannte Einblicke in die barocken Schatzkammern.</p>



<p><strong>Ungewöhnliche Einblicke</strong></p>



<p>Nicht nur den Salzburgerinnen und Salzburgern sind die Postkartenmotive der Weltkulturerbestadt aus eigener Anschauung wohl bekannt. Man glaubt die berühmten Ansichten in Stein gemeißelt. Doch bei einem Rundgang durch das neue DomQuartier ergeben sich unerwartete und neue Perspektiven.</p>



<p>Sie starten an der Hauptstiege der Residenz, die ein fürstliches Entree bietet. Eine ausgeklügelte Wegführung geleitet zuerst durch die Prunkräume des barocken Palasts, in dem die Fürsterzbischöfe ihren Wohn- und Amtssitz hatten. Es bedarf auch der Neugierde, neue Blickwinkel einzunehmen: wenn sich etwa eine ganze Flucht durch üppige Interieurs auftut oder die blitzblank polierten Spiegel ungewöhnliche Sichtweisen und verborgene Details projizieren.</p>



<p>Vom sogenannten „Grünen Saal“ führt das Wegleitsystem über eine Tür und Stufen ins dritte Obergeschoss, wo sich seit 1923 das wohl prunkvollste Museum des Landes befindet: die Residenzgalerie. In der Schau begegnen Sie Werken italienischer, französischer, niederländischer und österreichischer Meister des 17. und 18. Jahrhunderts. Sie geben Einblicke in barocke „Lebenswelten“.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartier-5-resa.jpg" alt="" class="wp-image-6884" width="546" height="728" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartier-5-resa.jpg 744w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartier-5-resa-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 546px) 100vw, 546px" /><figcaption>(c) resa</figcaption></figure>



<p><strong>Ausblicke auf die Stadt</strong></p>



<p>Von der Residenzgalerie geht es weiter auf eine Terrasse über den nördlichen Dombogen. Sie verbindet das weltliche Zentrum mit dem geistlichen: dem Dom. Zwischen Himmel und Erde eröffnet sich ein beispielloser Blick auf die Stadt. In nördlicher Richtung dehnt sich der Residenzplatz aus. Dahinter erheben sich die Bürgerhäuser sowie das Mozart-Denkmal und die Neue Residenz mit Glockenturm als Kulisse.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-746 size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="440" height="293" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartiert_Presseaussendung_2014_05__MG_6014-440x293-Rainer-Iglar.jpg" alt="Blick vom Balkon während des Rundgangs. (c) Domquartier" class="wp-image-746" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartiert_Presseaussendung_2014_05__MG_6014-440x293-Rainer-Iglar.jpg 440w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartiert_Presseaussendung_2014_05__MG_6014-440x293-Rainer-Iglar-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 440px) 100vw, 440px" /><figcaption>Blick vom Balkon während des Rundgangs. (c) Domquartier</figcaption></figure>



<p>In südlicher Richtung entfaltet der Domplatz mit der Domfassade und der Mariensäule seine spirituelle Kraft. Darüber thront die Festung. Folgt man der Fassade des Dom- und Residenzkomplexes weiter, schweift der Blick über die Türme von St. Peter, die Hänge am Mönchsberg, bis hin zu Edmundsburg – unter der sich das Dach des Bühnenturms vom Haus für Mozart noch ausmachen lässt – und Franziskanerkirche. Die berühmten Ansichten Salzburgs und seiner Stadtberge erstehen an dieser Stelle in einem Panorama wie von einem hohen Podest aus. Eine geschwungene Treppe führt ins Innere des Doms. Erste Station sind die drei reich stuckierten Räume im Nordoratorium. Im Zuge der Baumaßnahmen wurden sie entkernt und in die originale Bausubstanz rückgeführt. Zudem wurden sie mit einer Heizung ausgestattet, die es erlaubt, klimatische Bedingungen auch für wertvolle Exponate zu schaffen. Diese Räumlichkeiten bespielen unterschiedliche Nutzer mit Sonderausstellungen. Derzeit ist das Salzburg Museum mit der Sammlung Rossacher hier zu Gast: Die Entwürfe für Wand- und Deckenfresken, Altarbilder u.v.m. wurden dafür restauriert und erzählen nun ihre Geschichte von der Idee bis zur Ausführung: „Prima Idea“ ist die Schau überschrieben.</p>



<p><strong>Einblicke ins barocke Herz</strong></p>



<p>Betritt man im Anschluss die Orgelempore, eröffnet sich ein imposanter Blick in das Hauptschiff des Salzburger Doms. Vor genau 400 Jahren, am 14. April 1614, legte Marcus Sitticus von Hohenems den Grundstein zum barocken Dom. Eingeweiht wurde er 1628 von seinem Nachfolger Fürsterzbischof Paris Lodron.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartier-3-resa.jpg" alt="" class="wp-image-6882" width="433" height="578" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartier-3-resa.jpg 744w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartier-3-resa-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 433px) 100vw, 433px" /><figcaption>(c) resa</figcaption></figure>



<p>Hinter dem Spieltisch der Hauptorgel heraus geht der Weg weiter ins angrenzende Dommuseum. Goldschmiedearbeiten, prächtige Textilien und Geräte umfasst der sogenannte Domschatz, erweitert durch Gemälde und Skulpturen von der Gotik bis zum Barock, die aus dem Dom und umliegenden Salzburger Kirchen stammen. Ältestes und wichtigstes Stück ist das sogenannte Rupertuskreuz, das in die Zeit des hl. Virgil datiert.</p>



<p>Eine schmale Wendeltreppe führt einen Stock tiefer in die Kunst- und Wunderkammer im südlichen Dombogen, entstanden im 17. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen auch Stuck, Marmorfußboden und Kunstschränke, in denen hauptsächlich Objekte aus Bergkristall, Elfenbein sowie Edelsteinen gesammelt wurden. Nach der Säkularisierung Salzburgs 1803 wurden fast alle wertvollen Gegenstände außer Landes verbracht.</p>



<p>Mit der Begründung des Dommuseums 1974 bemühte man sich, die Kunst- und Wunderkammer zu rekonstruieren und in den originalen Vitrinen neu einzurichten. Mineralien und Edelsteine aus den Salzburger Alpen, geschnittener Bergkristall, Türmchen aus Elfenbein oder ein<br>Narwalzahn sind hier ebenso zu bestaunen wie Muscheln, exotische Tiere oder wissenschaftliche Instrumente und ein bemalter Himmelsglobus.</p>



<p><strong>Rund um den Domplatz</strong></p>



<p>Direkt anschließend betritt man die Lange Galerie, die schon den Fürsterzbischöfen als Gemäldegalerie diente. 1819 wurde sie der Abtei St. Peter zugesprochen, deren Klosteranlage sich dahinter erstreckt. Auf der 70 Meter langen Wand werden 17 großformatige Gemälde aus der Sammlung der Abtei präsentiert. Die der Gemäldewand gegenüberliegenden Fenster wiederum geben den Blick auf den Domplatz frei, wo sich seit fast hundert Jahren jeden Sommer das Spiel vom Sterben des reichen Mannes wiederholt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartier-resa.jpg" alt="" class="wp-image-6885" width="545" height="727" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartier-resa.jpg 744w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartier-resa-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 545px) 100vw, 545px" /><figcaption>(c) resa</figcaption></figure>



<p>Eine Rampe führt weiter in den neu gestalteten Wallistrakt, womit der Rundgang um den Domplatz in die Residenz zurückführt. Dort, wo sich bis früher Hörsäle befanden, werden nun Kunstschätze aus den Sammlungen der Erzabtei ausgestellt.</p>



<p>Die <strong>Benediktinerabtei St. Peter</strong> ist das älteste durchgehend bestehende Kloster im deutschsprachigen Raum und besitzt eine Kunstsammlung mit geschätzten 40.000 Exponaten. Eine Auswahl der schönsten Objekte wird erstmals seit 1982 wieder der Öffentlichkeit gezeigt. Darunter etwa das Schreibzeug von Abt Dominikus Hagenauer. „Es besteht aus Feder, Tintenfass, einem kleinen Fässchen, in der das Pulver zum Trocknen der Tinte aufbewahrt wurde, einem Kerzenhalter sowie einer Glocke. Zudem sehen Sie hier eine schöne Mischung aus Alltagsgegenständen, Gastgeschenken und wertvollen Objekten. Neben einem pittoresken Steinkopf sind bereits Exponate aus der Mineraliensammlung aufgestellt. Im unteren Regal stehen bunte Klompen, niederländische Holzschuhe, die ein Mitbruder getragen hat, ein Eisstock und eine Bettpfanne: Objekte aus dem Alltag im Kloster.</p>



<p>Durch eine schwere Doppeltür gelangt man in den angrenzenden Kaisersaal. Von dort aus führt ein schmaler Gang direkt zur Franziskanerkirche. Eine gläserne Tür gibt heute den Blick auf das außergewöhnliche Sternrippengewölbe im Chor der ehemaligen Stadtpfarrkirche frei. Am Ende der Tour de Baroque ist man zurück im Carabinierisaal.</p>



<p>Mit dem Museumsrundgang (im Bild der Ausblick von der Terrasse) im Salzburger Domquartier wurde ab 2014 erstmals ein historischer Rundgang aus dem 17. Jahrhundert wieder begehbar, der unter der Regentschaft von Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun entstand: Der Rundgang stellt die bauliche Einheit wieder her, die lange geistlicher und politischer Mittelpunkt des Landes und sichtbarer Ausdruck der Macht der Fürsterzbischöfe war.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartier-2-resa.jpg" alt="" class="wp-image-6881" width="521" height="694" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartier-2-resa.jpg 744w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Domquartier-2-resa-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 521px) 100vw, 521px" /><figcaption>(c) resa</figcaption></figure>



<p>Der Weg, der 200 Jahre lang verschlossen war, führt von den ehemaligen Repräsentations- und Wohnräumen der Fürsterzbischöfe („Prunkräume“) in die Bischofskirche, weiter in den Dom und von dort in die Kunst- und Wunderkammer sowie die neu eingerichtete „Lange Galerie“ und das im Wallistrakt neu eingerichtete Museum St. Peter mit seinen herausragenden Kunstschätzen. Von St. Peter führt der Rundgang zurück in die Residenz. Besucher erwarten neue prachtvolle Aussichtspunkte auf die Stadt und die Stadtberge sowie überraschende Einblicke in die Raumabfolge eines Repräsentationsbaus des Barock.</p>



<p><strong>Der Weihnachtsmarkt vor dem Dom</strong></p>



<p>Der Christkindlmarkt auf dem Domplatz kann auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Seine Anfänge sind in einem ständigen, das ganze Jahr über währenden ʺTandlmarktʺ zu finden. Dieser älteste Markt in Salzburg findet bereits in der Zeit von 1491 bis 1500 wiederholt in den Rechnungen des Salzburger Bürgerspitals Erwähnung. Mit dem Duft von Weihrauch und feinster Weihnachtsbäckerei, der wohligen Wärme des Glühweins, dem Geschmack köstlicher Maroni, edlem Kunsthandwerk und einem besinnlichen Musikprogramm ist der Historische Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz ein Erlebnis für alle Sinne.</p>



<p>Infos unter: <a href="http://www.christkindlmarkt.co.at">www.christkindlmarkt.co.at</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Festung Hohensalzburg</strong></h3>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Salzburger_Festung_1462534347-300x225.jpg" alt="Salzburger Festung" class="wp-image-674" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Salzburger_Festung_1462534347-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Salzburger_Festung_1462534347.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p><em>Die Salzburger Festung thront majestätisch auf dem rund 500 Meter hohen Mönchsberg, ist die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas und das Wahrzeichen der Mozartstadt.</em></p>



<p>Die Festung Hohensalzburg ist eine beeindruckende Anlage: Sie umfasst rund 7.000 Quadratmeter bebaute Fläche – rechnet man die Basteien ein, sind es sogar 14.000 Quadratmeter! Mit rund einer Million Besuchern jährlich ist sie die attraktivste Sehenswürdigkeit Österreichs außerhalb <a href="https://reisewiki.at/wien-architektur-fuehrung/">Wiens</a>.</p>



<p>Die Festung ist so etwas wie ein Denkmal der Macht der Salzburger Erzbischöfe und Fürsterzbischöfe, die es vor Angriffen schützen sollte. Tatsächlich nötig war das allerdings nie. Und so zogen die kirchlichen Würdenträger als ständigen Wohnort meist die Residenz neben dem Dom der trutzigen, aber nicht gerade komfortablen Burg vor.</p>



<p>Den Grundstein für die Festung mit der strategisch günstigen Lage am Alpennordrand legte im Jahr 1077 der damalige Erzbischof Gebhard I. von Helffenstein. Seine Nachfolger beendeten in insgesamt drei Bauphasen, was Gebhard I. begonnen hatte. Ihr aktuelles Erscheinungsbild ist dem Wirken des Erzbischofs Leonard von Keutschach um 1500 zu verdanken. Die trutzige Burg mit ihrem massivem Erscheinungsbild wurde im Laufe der Jahrhunderte nie erobert. Lediglich einmal wurde sie den Franzosen kampflos überlassen.</p>



<p><strong>Der wohl schönste Blick auf die Festung bietet sich von der Aussichtsterrasse des Cafés Unikum im Nonntal.</strong></p>



<p>Die Festung kann in einem rund zwanzigminütigen Fußmarsch erreicht werden. Die Straße führt durch die Festungsgasse hinauf zum Eingang und weiter durch die Sperrbögen in den Burghof. Der Weg ist teilweise steil ansteigend und besonders bei Schnee und Eis nicht gerade leicht zu bewältigen. Aufgrund des steilen Geländes wird gutes Schuhwerk empfohlen. Alternativ kann man mit der Festungsbahn, einer Standsteilbahn, die Festung in nur einer Minute Fahrzeit erreichen. Sie verkehrt im 10-Minuten-Takt.</p>



<p>Für die Besichtigung der Festung sollte man sich mindestens eine Stunde Zeit nehmen. Die Innenräume können mit Audioguides in Gruppen, die Museen sowie die Fürstenzimmer auch individuell besichtigt werden. Beschließen Sie Ihre Zeitreise ins mittelalterliche Salzburg mit einer kulinarischen Einkehr in der Burgschenke (hier werden auch Ritteressen angeboten) oder im Festungsrestaurant.</p>



<p><a href="http://www.salzburg-burgen.at">Info: www.salzburg-burgen.at</a></p>



<p><strong>Salzburger Festungsadvent</strong></p>



<p>Als echter Geheimtipp erweist sich der Salzburger Festungsadvent im Burghof der Festung Hohensalzburg. Zeitgleich ist die Burg Schauplatz der Festungskonzerte, die in der Vorweihnachtszeit neben dem klassischen Programm einen besonderen Schwerpunkt auf Adventmusik legen. Südlich des Kapitelplatzes neben dem Dom zweigt die Festungsgasse ab, die zur Festung bzw. zur Talstation der Festungsbahn führt. Diese Standseilbahn befördert die Besucher im Zehnminuten-Takt auf den Festungsberg.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-735 size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/aaaOBS_20111123_OBS0028-1024x683.jpg" alt="Salzburger Festungsadvent: Ein romantischer Sternenpfad führt Besucher auf die Festung Hohensalzburg. (c) Salzburg Tourismus" class="wp-image-735" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/aaaOBS_20111123_OBS0028.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/aaaOBS_20111123_OBS0028-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/aaaOBS_20111123_OBS0028-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Salzburger Festungsadvent: Ein romantischer Sternenpfad führt Besucher auf die Festung Hohensalzburg. (c) Salzburg Tourismus</figcaption></figure>



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<h3 class="wp-block-heading">Sattlers Salzburg-Panorama</h3>



<p><strong>Johann Michael Sattler verdankt Salzburg „sein“ Salzburg-Panorama: ein Rundgemälde, das die Stadt so zeigt, wie sie sich vor rund 200 Jahren präsentierte.</strong></p>



<p>Wie so viele Menschen, die in der Stadt Salzburg wirkten und wirken, ist auch der Maler Michael Sattler (28.09.1786 – 28.09.1847) nicht in Salzburg geboren. Er wuchs in Niederösterreich, dem flächenmäßig größten Bundesland Österreichs auf. An der Akademie in Wien entwickelte er seine malerische Begabung, sodass er bereits nach kurzer Zeit Aufträge annehmen und davon auch leben konnte. Seine künstlerische Arbeit begann er in Wiener Neustadt, wurde 1803 nach Linz berufen und kam im Jahre 1805 das erste Mal nach Salzburg.</p>



<p>Nach seiner Heirat im Jahre 1806, dem Tod seines Schwiegervaters und der Geburt eines Sohnes sowie einer Tochter übersiedelte die Familie nach Salzburg. Es war vor allem die schöne Gegend, die Hubert Sattler zu diesem Schritt bewog. Zu Beginn seiner Zeit in Salzburg betätigte er sich als Porträtmaler und gestaltete auch Altarbilder.</p>



<p><strong>Das Panorama und seine Geschichte</strong></p>



<p>Kaiser Franz I. besuchte 1821 die Stadt und bei dieser Gelegenheit durfte Hubert Sattler ihn porträtieren. Da beide Männer von der Lage und dem Reiz der Stadt angetan waren, griff er gerne die Anregung des Kaisers auf, ein großes „Rundgemälde“ von Salzburg anzufertigen. Sattler nahm diese Arbeit 1825 auf und konnte sie 1829 schließlich beenden. Bei der Landschaftsmalerei wurde er von Friedrich Loos (er wirkte von 1826 bis 1835 in Salzburg) unterstützt. Figurativ half ihm Johann Josef Schindler (mehrere Salzburgaufenthalte zwischen 1822 und 1834).</p>



<p>Das Ölbild wurde über 25 Meter lang und 4,8 Meter hoch. Von der Festung Hohensalzburg aus gesehen, zeigt es die Stadt und seine Umgebung des Jahres 1825 an einem sonnigen Herbstnachmittag um 16 Uhr, wie alle Turm- und Sonnenuhren zeigen. Es gilt heute als das in der Welt einzige historische Panorama einer Stadt, das noch erhalten geblieben ist.</p>



<p>Mit dem Panorama im Gepäck bereisten Sattler und seine Familie bis 1839 zahlreiche Städte in Europa und stellten es aus. Dies war wohl die erste „Fremdenverkehrswerbung“ für Salzburg. Im Jahr 1870 mache Hubert Sattler gemeinsam mit seinem Sohn das Panorama der Stadt Salzburg zum Geschenk. Aufgrund der Ausmaße des Bildes musste dafür ein eigener Pavillon im Kurgarten der Stadt erbaut werden. Fünf Jahre später wurde es der Öffentlichkeit erstmals präsentiert.</p>



<p>Dieser Pavillon wurde 1937 abgetragen und das Gemälde in das Salzburger Museum „Carolinum Augusteum“ gebracht. Nach den Kriegswirren konnte das Bild gerettet, restauriert und im damaligen „Cafe Winkler“ bei freiem Eintritt wieder aufgestellt werden. Nach Abriss des Cafés 2003 wurde das Gemälde in der „Neuen Residenz“ wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (Details).</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Schloss Hellbrunn &amp; Wasserspiele</h3>



<p><strong>Ein Gesamtkunstwerk mit Lustschloss, Park und den einzigartigen Wasserspielen.</strong></p>



<p>An heißen Sommertagen ist der Besuch der Salzburger Wasserspiele am Fürstenweg 37 ein besonderes Vergnügen. Schließlich ist Wasser das Thema der geführten Rundgänge durch die fantasievolle Anlage, die unmittelbar an das Schloss Hellbrunn anschließt. Die in der Spätrenaissance errichteten Wasserspiele haben die Jahrhunderte bestens überstanden. Heute gelten die Salzburger Belustigungen als die am besten erhaltenen Wasserspiele aus dieser Epoche.</p>



<p>Wer die Anlage erkundet, kann sich auf zahlreiche Wasserscherze gefasst machen. So werden etwa die Steinhocker, die Sie auf dem Bild sehen, durch aktivierte Wasserfontänen plötzlich zu einer ziemlich nassen Angelegenheit.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-777 size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="750" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wasserspiele-SalzburgerLand-1024x750.jpg" alt="Wasserspiele - (c) SalzburgerLand" class="wp-image-777" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wasserspiele-SalzburgerLand-1024x750.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wasserspiele-SalzburgerLand-300x220.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Wasserspiele-SalzburgerLand-768x562.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wasserspiele &#8211; (c) SalzburgerLand</figcaption></figure>



<p>Spaß machen auch die mit verschiedenen beweglichen Figuren und mit Skulpturen geschmückten Grotten. Lassen Sie sich einfach mitreißen! Auf keiner Führung in Salzburg wird so viel gelacht wie in den Hellbrunner Wasserspielen!</p>



<p><strong>Das Schloss</strong></p>



<p>Das Schloss Hellbrunn ist ein sogenanntes „Lustschloss“. Es wurde als Ort der Erholung erbaut. Seele und Geist des Salzburger Fürsterzbischofs Markus Sittikus sollten sich hier fern von den anstrengenden Amtsgeschäften erholen können. Diese Tradition ist noch heute, rund 400 Jahre nach Errichtung des Schlosses, lebendig. Die Anlage mit ihrem weitläufigen Park ist wie geschaffen, um sich wohlzufühlen und zu entspannen.</p>



<p>Keinesfalls entgehen lassen sollten Sie sich die Grotten im Sockelgeschoss des Schlosses. Die größte dieser Grotten ist die Neptun- oder Regengrotte. Ihr Eingang wird von Meer-Rössern bewacht. Aus dem Inneren speit eine Blechfratze Wasser. Düsen in der Decke der Grotte zaubern einen Platzregen inklusive Regenbogen. Neben der Muschelgrotte, der Ruinen- und der Spiegelgrotte lockt hier außerdem die mit Tuffstein ausgekleidete Vogelsanggrotte. Aus ihren Nischen zwitschern Vogelstimmen von Grünfink, Kuckuck, Nachtigall, Eule, Uhu, Ortolan und Wachtel. Das sich dahinter verbergende Orgelwerk wird nur mit Wasserkraft betrieben. Für Kinder gibt es Schlosspark übrigens einen tollen Spielplatz, wo sich besonders am Wochenende die kleinen Salzburger so richtig austoben. In der angrenzenden Liegewiese machen es sich die Erwachsenen gemütlich. Hier hat man den Nachwuchs gut im Blick und kann etwa bei einem Picknick den Tag genießen. Ein besonderes Highlight ist der alljährliche Adventmarkt, der auch die Wasserspiele in seine Präsentation einschließt.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-753 size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="575" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Hellbrunn-adventzauber-Tourismus-Salzburg-1024x575.jpg" alt="Hellbrunner Adventzauber. Adventmarkt vor dem Schloss Hellbrunn in Salzburg. (c) Salzburg Tourismus" class="wp-image-753" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Hellbrunn-adventzauber-Tourismus-Salzburg.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Hellbrunn-adventzauber-Tourismus-Salzburg-300x168.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Hellbrunn-adventzauber-Tourismus-Salzburg-768x431.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Hellbrunner Adventzauber. Adventmarkt vor dem Schloss Hellbrunn in Salzburg. (c) Salzburg Tourismus</figcaption></figure>



<p>Der Adventmarkt vor der malerischen Kulisse von Hellbrunn: Über einen fackelgesäumten Weg gelangt man zum Innenhof des Lustschlosses, dessen Fassade einen überdimensionalen Adventkalender darstellt. Ein Märchenwald aus 400 Nadelbäumen geschmückt mit 13.000 roten Kugeln und Lichterketten lassen das Areal in zauberhaftem Glanz erstrahlen.</p>



<p><strong>Ein Wallfahrtsort für Sound-of-Music-Fans</strong></p>



<p>Der Park beherbergt noch eine weitere Besonderheit. Unweit des Innenhofs befindet sich der Originalpavillon aus &#8222;Sound of Music&#8220;. Ursprünglich stand er im Garten von Schloss Leopoldskron, dort war er allerdings nicht für jedermann zugänglich und wurde daher kurzerhand nach Hellbrunn verlegt. Jahr für Jahr pilgern mehr als 250.000 Fans von &#8222;Sound of Music&#8220; zu diesem kleinen Pavillon, um hollywoodgetreu Julie Andrews weltberühmte Szene &#8222;16 going on 17&#8220; nachzuspielen (hier der Link zur entsprechenden Filmszene auf youtube, in dem der Pavillon seinen berühmten „Auftritt“ hat).</p>



<p>Der Mirabellgarten ist neben dem Schloss Hellbrunn eine weitere Spielstätte des Films &#8222;The Sound of Music&#8220;. Der Film ist den meisten Salzburgern übrigens gänzlich unbekannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Botanischer Garten Salzburg</h3>



<p>Botanischer Garten<br>Hellbrunnerstraße 34<br>5020 Salzburg<br><a href="http://www.uni-salzburg.at/botanischer.garten">www.uni-salzburg.at/botanischer.garten</a></p>



<p>Der Botanische Garten der Universität Salzburg befindet sich in der Nähe von Schloss Freisaal im Stadtteil Nonntal. Das außergewöhnliche Gartenprojekt kann von Anfang Mai bis Ende September kostenlos besichtigt werden. Über 600 Pflanzenarten werden hier geboten – eine enorme Fülle an Blumen, Kräutern, Flechten, Moosen, Wasserpflanzen, Bäumen und Sträuchern. Der Garten dient der Aufzucht seltener und vom Aussterben bedrohter Pflanzen und wird auch zu Forschungszwecken genutzt. Vor allem bedrohte Arten aus dem Land Salzburg sind hier vertreten.</p>



<p>Kleine Hügel, Steingärten, Biotope und ein wunderschöner Teich vermitteln ein stimmiges Gesamtbild. Lauschige Laubengänge mit Sitzgelegenheiten laden zu einer Rast ein. Mit wild rankenden Pflanzen wunderbar beschattete Ecken machen den Besuch auch bei sommerlichen Temperaturen zu einem Vergnügen. Der Garten lässt sich auf Spazierwegen erkunden. Hunde dürfen nicht mitgenommen werden. Ein Duft-, ein Heilpflanzen- und ein Bauerngarten runden das Gartenprojekt der Universität Salzburg ab.</p>



<p><strong>Tipp:</strong><br>Immer wieder gibt es Führungen zu speziellen Themenbereichen. Die Termine sind im Garten ausgehängt und können auf der Website der Naturwissenschaftlichen Fakultät nachgelesen werden.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Gut essen und trinken</h2>



<p><strong>Wer an Salzburg denkt, denkt nicht automatisch an gutes Essen und Trinken. Dabei ist die Mozartstadt eine erstklassige Adresse für die Freunde guter Küche und gemütlicher Kaffeehauskultur.</strong></p>



<p>Diese Orte sind allerdings oft nicht ganz einfach aufzuspüren. Der große Besucherandrang führt leider dazu, dass sich auch in Salzburg so mancher „Touristennepp“ etabliert hat. Zudem ist die Systemgastronomie mit ihren europa- oder sogar weltweit identen Lokalen auch hier auf dem Vormarsch. Immer mehr traditionelle Gasthäuser in der Altstadt verlieren ihre Pachtverträge und müssen zahlungskräftigeren Gastronomiebetrieben weichen.</p>



<p>Gut essen kann man in Salzburg aber noch immer. Die typisch Salzburger Küche mit ihren regionalen Gerichten gibt es hier ebenso wie einen spannenden Mix aus verschiedenen Kochkulturen, die die Stadt ihrer geografischen Lage und auch der internationalen Gästeschar verdankt. Hier treffen oberösterreichische, wienerisch-böhmische, bayerische und italienische Einflüsse aufeinander und sorgen auf den Speisekarten für eine beachtliche Vielfalt. Auch Spitzenköche schwingen gerne in Salzburg den Kochlöffel und holen sich ihre Zutaten vom <a href="https://reisewiki.at/einkaufen-salzburg/#Schrannen-Markt">Salzburger Schrannenmarkt</a>.</p>



<p>Die Auswahl an Kaffee- und Gasthäuser, die Sie in der folgenden Auflistung finden, wurde allerdings nicht nach gastronomischen Auszeichnungen getroffen. Die hier präsentierten kulinarischen Tipps stehen für eine schmackhafte Küche mit einem ordentlichen Preis-Leistungs-Verhältnis, für regionalen Bezug oder einen Ort mit einer besonderen, außergewöhnlichen Atmosphäre. Die Adressen, die hier vorgestellt werden, befinden sich entweder direkt in der Salzburger Altstadt oder sind fußläufig von der Altstadt aus bei einem gemütlichen Spaziergang zu erreichen.</p>



<p>Noch ein Tipp: Einen tagesaktuellen Überblick über Mittagsmenüs in der Salzburger Altstadt gibt es online auf der Website der Altstadt Salzburg Marketing GmbH. Hier präsentieren zahlreiche Restaurants, Wirtshäuser, Bistros und Cafés ihr Menü des Tages.</p>



<p><strong>Preisliche Orientierung:</strong><br>preiswert: €<br>erschwinglich: €€<br>gehoben: €€€<br>exklusiv: €€€€</p>



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<p><strong>Wenn Mönche Bier brauen</strong></p>



<p>Augustiner Bräu Kloster Mülln (€€)<br>5020 Salzburg<br>Lindhofstraße 7<br>Tel.: +43/662/431 246<br>Web: <a href="http://www.augustinerbier.at">www.augustinerbier.at</a></p>



<p><strong>Carl Zuckmayer erwähnt es in seinen Memoiren, und unzählige andere Prominente haben im Augustiner Braustübl schon so manchen Humpen getrunken – aus gutem Grund.</strong></p>



<p>Auch beim Essen und Trinken lohnt sich ein Abstecher in weniger bekannte Gefilde. Salzburg bietet abseits der kostspieligen In-Restaurants für Festspielbesucher so manchen kulinarischen Geheimtipp! Etwa das traditionsreiche Augustiner Bräu im Kloster Mülln, das unter der Leitung des Benediktinerordens steht. Hier gibt es nicht nur das beste Bier der Stadt, sondern auch ein bodenständiges Speiseangebot, das von frischem Wiener Schnitzel bis hin zum verführerisch angerichteten „Bierradi“ (Bierrettich) reicht.</p>



<p>Dieses Bierlokal aus dem 17. Jahrhundert ist nicht nur das größte Österreichs – die verschiedenen Stüberln und Gewölbe nehmen rund 5.000 Quadratmeter ein, und der riesige Gastgarten bietet 1.500 durstigen Seelen Platz –, sondern auch ein ganz besonderes. Das Bier wird nämlich in der dazugehörigen Brauerei noch ganz nach alter Sitte „handwerklich“ gebraut und für das Braustübl in Holzfässer gefüllt, aus denen dann gezapft wird. Die dazu passende Jause holt man sich selbst im „Schmankerlgang“, die in einem alten Laubengang untergebracht ist.</p>



<p>Das Bräustübl ist täglich geöffnet außer Weihnachten und Silvester/Neujahr.</p>



<p><strong>Öffnungszeiten:</strong><br>Montag bis Freitag: 15 bis 23 Uhr<br>Samstag, Sonntag und Feiertag: 14.30 bis 23 Uhr</p>



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<p><strong>Wo die Mozartkugel erfunden wurde</strong></p>



<p>Café Konditorei Fürst (€€€)<br>Filiale &#8211; Alter Markt, Brodgasse 13<br>5020 Salzburg<br>Tel. +43/662/843 759-0<br><a href="http://www.original-mozartkugel.com">www.original-mozartkugel.com</a></p>



<p>Die Besitzer des Café Fürst nehmen für sich in Anspruch, vom Erfinder der Mozartkugel abzustammen. Tatsächlich kreierte ihr Ahne Paul Fürst „nach langem Experimentieren“, wie die Überlieferung weiß, im Jahre 1890 eine Praline namens Mozartkugel &#8211; oder anfangs auch Mozartbonbon genannt. Den Namen Mozartkugel wählte er, um dem, damals noch gar nicht so bekannten „Sohn“ Salzburgers seine Reverenz zu erweisen. Die Spezialität bestand aus einem Pistazienkern in der Mitte – umhüllt von Marzipan und Schokolade. Mit Originalrezeptur werden auch heute noch im gleichen Haus die &#8222;Original Salzburger Mozartkugeln&#8220; handwerklich erzeugt und bei Fürst verkauft.</p>



<p>Das angeschlossene Kaffeehaus offeriert zudem klassische Kuchenspezialitäten wie etwa Sachertorte oder Apfelstrudel. Das Innere des Kaffeehauses bietet eine nicht immer gemütliche Enge. Das historische Zentrum der Mozartkugel lockt viele Tagestouristen an. Am frühen Vormittag oder gegen Abend lässt es sich hier aber bei einer Tasse Kaffee gut entspannen – besonders im Gastgartenbereich des Lokals am Alten Markt, wenige Schritte vom Salzburger Dom und der Getreidegasse entfernt.</p>



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<p><strong>Frühstücken nach Herzenslust<br></strong></p>



<p>Escobar (€€)<br>Anton Neumayr-Platz 2<br>A-5020 Salzburg</p>



<p>Hier frühstückt ganz Salzburg. Diesen Eindruck hat man nicht nur an schönen Tagen, wenn die Tische im Gastgarten des Republic bis in den Nachmittag hinein mit Frühstücksei-Bechern, Brotkörben, Marmeladentöpfchen und anderen Frühstücksutensilien beladen sind. Das „Escobar“ lockt aber nicht nur mit einer vielfältigen Auswahl an Frühstücksgerichten und einem breiten Angebot an Kaffeespezialitäten. Es fungiert auch als Restaurant, Bar, Club und Event-Location. Ein großer Veranstaltungssaal ist ebenfalls Teil des Republic. Hier wird gejazzt, Kabarett gespielt oder bei „Back to the ´80s“ mit Nena und ihren 99 Luftballons gefeiert (derzeit vorübergehend geschlossen).</p>



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<p><strong>Wo Salzburgs Künstler ihren Kaffee trinken</strong></p>



<p><strong>Café Bazar (€€€)</strong><br>Schwarzstrasse 3<br>5020 Salzburg,<br>Tel. +43/662/87 42 78<br>Web: <a href="http://www.cafe-bazar.at">www.cafe-bazar.at</a></p>



<p>Das Café direkt an der Salzach in unmittelbarer Nähe der Staatsbrücke gilt als Ort der der Künstler, Dichter und Denker in der Festspielstadt Salzburg. Hier erholen sich etwa Schauspieler und Musiker aus dem nahen Landestheater oder dem Mozarteum bei einem Imbiss oder einer Tasse Kaffee. Während der Festspielzeit sind auch Gäste aus dem Festspiel-Ensemble oder den Philharmonikern immer wieder gerne zu Gast.</p>



<p>Das Bazar ist mehr als ein Café, es ist eine Salzburger Institution mit einer rund hundertjährigen Tradition. Hier nahmen so berühmte Persönlichkeiten wie Marlene Dietrich oder Max Reinhardt, der Gründer der Salzburger Festspiele und Besitzer des Schlosses Leopoldskron, Platz. Ein Besuch lohnt sich schon aufgrund der fantastischen Aussicht von der Sonnenterrasse auf die Altstadt der Weltkulturerbe-Stadt. Zu Mittag werden kleine Gerichte angeboten. Zudem gibt es eine gute Auswahl an Köstlichkeiten der österreichischen Mehlspeisenküche.</p>



<p>Wer hier essen und trinken möchte, sollte übrigens nicht zu leger gekleidet sein. Wer etwa verschwitzt im Radfahrer-Dress einkehrt, muss damit rechnen, dass ihm die Gastgeber freundlich, aber bestimmt den Besuch einer anderen Lokalität empfehlen.</p>



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<p><strong>Italienischer Flair am <a href="https://reisewiki.at/einkaufen-salzburg/#Schrannen-Markt">Schrannenmarkt</a></strong></p>



<p>Bellini`s (€€)<br>Mirabellplatz 4<br>5020 Salzburg<br>Tel. +43/662/ 871 385</p>



<p>Wer italienische Kaffeekultur mag, wird sich vermutlich im Bellini`s wohlfühlen. Der Innenbereich des Lokals punktet mit einer gemütlichen Mischung aus gepolsterten Sofas und dunklem Leder. Für den kleinen Hunger werden Tramezzini oder Ciabatta gereicht. Der Außenbereich der Kaffeebar, die an das Areal des Schlosses Mirabell anschließt, ist besonders an Donnerstagen einen Besuch wert. An diesem Tag findet bis etwa 13:00 Uhr direkt gegenüber der Kaffeebar der bekannte Salzburger Schrannenmarkt statt. Das Bellini`s bietet sozusagen einen Logenplatz mit Blick auf das bunte Markttreiben.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-medium wp-image-752"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096-300x200.jpg" alt="(c) Salzburg Tourismus" class="wp-image-752" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption>(c) Salzburg Tourismus</figcaption></figure>



<p>Der wöchentliche Straßenmarkt wird von Tausenden Besuchern frequentiert. Im Angebot sind vor allem Lebensmittel mit Schwerpunkt Obst- und Gemüse, aber auch Fleisch, Wurst, Speck und Fisch. Es gibt 190 Marktstände auf insgesamt 3500 Quadratmetern Marktfläche. Zahlreiche Familien betreiben ihren Stand bereits in zweiter oder dritter Generation. Die Schranne ist aber auch ein gesellschaftlicher Treffpunkt. Hier trifft man sich, um etwa frisch panierte Hühnerkeulen zu verspeisen oder einfach auf einen gemütlichen Plausch.</p>



<p>Info: <a href="http://www.salzburgerschranne.at">www.salzburgerschranne.at</a></p>



<p>Ein weiterer Markt, der täglich geöffnet hat, ist der Grünmarkt, ein Ganztagesmarkt auf dem Universitätsplatz in der Salzburger Altstadt. Er ist nur wenige Schritte von der Getreidegasse entfernt.</p>



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<p><strong>Garnierte Salz-Burger mit Blick auf die Altstadt</strong></p>



<p>Salzachgrill (€€€)<br>Hotel Sacher Salzburg<br>Schwarzstraße 5-7<br>5020 Salzburg<br>Tel. +43/662/ 889 770<br>Web: <a href="http://www.sacher.com">www.sacher.com</a></p>



<p>Der Salzachgrill liegt direkt an der Salzachpromenade und bietet auf seiner Sonnenterrasse einen Panoramaausblick auf die Salzburger Altstadt. Im Innenbereich ist der Ausblick aus dem Lokal, das zum Hotelbetrieb des bekannten „Sacher“ gehört, weniger spektakulär. Dafür ist es hier gemütlich und gediegen, und man bekommt außer zur Festspiel-Rushhour oder zur Mittagszeit am Sonntag meist leicht einen Platz.</p>



<p>Gegrillte Spezialitäten sind der kulinarische Mittelpunkt im Salzachgrill: Die Palette reicht von Fleisch über Fisch bis hin zu den bekannten Burgern mit einer guten Auswahl an Soßen. Unter der Woche werden Mittagsmenüs zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis angeboten. An Kuchenspezialitäten wird alles gereicht, was das ebenfalls zum Hotelkomplex zählende Café Sacher zu bieten hat.<br>Auch Salzburger Nockerl kann man hier odern. Für diese Mehlspeise – zu der Schlagsahne und Himbeeren gereicht werden – sollte man allerdings zumindest einen Partner haben, der an der Köstlichkeit mitnascht. Die Nockerlportionen sind groß und für einen Einzelnen kaum zu bewältigen.</p>



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<p><strong>Uni-Café mit Premium-Aussicht</strong></p>



<p><strong>Café UnikumSky (€€)</strong><br>Unipark Nonntal<br>Erzabt-Klotzstraße 1<br>5020 Salzburg<br>Web: <a href="http://www.jufa.eu/cafe-unikum-unikumsky">www.jufa.eu/cafe-unikum-unikumsky</a></p>



<p>Zur Zielgruppe des Cafés UnikumSky im Unipark Nonntal zählen Studierende der im selben Gebäude beheimateten Universität für Kultur- und Gesellschaftswissenschaften. Dass die Dachterrasse mit dem Café UnikumSky auch öffentlich zugänglich ist, wissen nur wenige. Der Zugang ist etwas versteckt und führt im Inneren des Unigebäudes vom Erdgeschoss via Lift in den vierten Stock. Während der Schließtage der Universität benutzen die Gäste des Cafés den Eingang auf der Rückseite des Universität in östlicher Richtung.</p>



<p>Auf der Terrasse angelangt, eröffnet sich ein herrlicher Rundblick auf die Festung und die beiden „Hausberge“ der Salzburger – den Untersberg und den Gaisberg. Die wohl spektakulärste Aussichtsterrasse in der Stadt Salzburg beherbergt ein Café mit einem kleinen Angebot an Speisen. Auch frühstücken kann man hier oder einfach entspannen und die wunderbare Rundsicht genießen. Am Sonntag hat das Café geschlossen.<br>Im Erdgeschoss der Universität bietet das Café/Bistro Unikum frisch zubereitete Speisen zu günstigen Preisen (von Montag bis Freitag). Auch das Bistro steht nicht nur hungrigen Studierenden offen, sondern ist öffentlich zugänglich.</p>



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<p><strong>Bodenständige und regionale Küche</strong></p>



<p><strong>Zipfer Bierhaus (€€)</strong><br>Sigmund-Haffnergasse 12<br>5020 Salzburg<br>Tel. +43/662/84 07 45<br>Web: <a href="http://www.zipfer-bierhaus.at">www.zipfer-bierhaus.at</a></p>



<p>Keine kulinarischen Höhenflüge, die in Gourmetführern erwähnt werden, dafür aber schmackhafte, bodenständige Küche bietet das Zipfer Bierhaus. Das Lokal hat zwei Eingänge: Einer öffnet sich südlich in Richtung Sigmund-Haffnergasse; ein zweiter in nördlicher Richtung zum Universitätsplatz, wo am Samstag der traditionelle Salzburger Wochenmarkt stattfindet. Marktfahrer oder bäuerliche Erzeuger, die hier ihr Gemüse, ihr Brot oder ihre Fleisch- und Wurstwaren anbieten, zählen zu den Gästen des Zipfer Bierhauses. Hier speisen Einheimische neben Gästen aus Japan, Russland oder den USA.</p>



<p><br>Schmecken dürfte es den meisten, denn hier wird traditionelle Küche großgeschrieben, für die der Koch gerne regionale Produkte verwendet: Eier, Salate, Fleisch und Gemüse kommen ausschließlich von Salzburger oder grenznahen Zulieferern. Auf der Speisekarte finden sich etwa Pinzgauer Kasnocken mit Röstzwiebel und Salat, Rindsgulasch oder Kalbsrahmbeuschl – beides natürlich mit mit Semmelknödel &#8211; und Tellerfleisch mit Wurzelgemüse, Kren und Petersil-Erdäpfel sowie für den kleinen Hunger Würstl mit Saft (Gulaschsaft). Zum Nachtisch wird warmer Apfelstrudel mit Schlagobers, dazu ein „Milchkaffee mit Kakao und Schlag“ (damit ist Schlagsahne gemeint), gereicht.</p>



<p>Das Zipfer Bierhaus ist auch geschichtlich interessant. Es wurde um 1300 erbaut, bestand ursprünglich aus zwei Gebäuden und unterstand dem Stift St. Peter. Später wechselte es mehrmals den Besitzer. Von 1801 bis 1829 wohnte Wolfgang Amadeus Mozarts Schwester Nannerl, verwitwete Freifrau von Berchtold zu Sonnenburg, in diesem geschichtsträchtigen Haus. Seit 1907 befindet sich in dem Gebäude ein Restaurant. Das Zipfer Bierhaus hat bis heute einen guten Namen als gutbürgerliches Restaurant und klassisches Wirtshaus.</p>



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<p><strong>Salzburger Kultimbiss mit Bosna</strong></p>



<p>Balkan-Grill (€)<br>5020 Salzburg<br>Tel. +43/662/841 483</p>



<p><strong>Öffnungszeiten:</strong><br>Montag bis Freitag: 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr<br>Samstag: 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr<br>Sonntag: 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr (in der Festspielsaison – ansonsten Sonntag geschlossen)</p>



<p>Wo bekommt man die leckersten Bosna? Natürlich am Balkan-Grill! Diese Antwort ist für jeden Salzburger ganz selbstverständlich. Der kleine Grill in einem Durchhaus zwischen Getreidegasse und Universitätsplatz hat nicht nur den Ruf, die besten Bosna zu machen, er gilt sogar als Geburtsort dieses in Österreich und in bayerischen Regionen verbreiteten Gerichts.</p>



<p>In Salzburg kreierte der aus Bulgarien stammende Zanko Todoroff seine Spezialität aus einem aufgeschnittenen Weißbrotwecken, zwei Schweinsbratwürsten, klein geschnittener Zwiebel, Petersilie und einer geheimen Gewürzmischung (vermutlich ist Curry enthalten) &#8211; alles bis zur Hälfte umwickelt mit weißem Papier. Ab 1950 bot er diese Leckerei, die bei den Salzburgern großen Anklang fand, in seinem &#8222;Balkan Grill&#8220; an, der sich nach wie vor am ursprünglichen Standort befindet. Der Name seiner würzigen Kreation &#8222;Nadanitza&#8220; klang für die Salzburger etwas sperrig, daher nannten sie sie kurzerhand in &#8222;Bosna&#8220; um. Unter diesem Namen wurde der alpenländisch-bulgarische Hotdog schließlich in ganz Österreich bekannt.</p>



<p>Das Geschäftslokal im Getreidegassen-Durchhaus ist winzig, die Kapazitäten sind beschränkt. Wer bei der Geburtsstätte des Bosna vorbeischauen möchte, muss daher mit einer Wartezeit rechnen. Eine Schlange von zehn oder noch mehr Käufern ist keine Seltenheit. Das und die Gefahr, dass man sich beim Verspeisen leicht mal ankleckert, schreckt wahre Bosna-Fans jedoch nicht im geringsten ab.</p>



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<p><strong>Das älteste Restaurant der Welt</strong></p>



<p><strong>Der Peterskeller (€€€)</strong><br>St. Peter Bezirk 1/4<br>5020 Salzburg<br>Tel. +43/662/84 12 68-0<br>Web: <a href="http://www.stpeter-stiftskeller.at">www.stpeter-stiftskeller.at</a></p>



<p>Bei nahe der der Stiftskirche gelegenen Eingang des Friedhofs St. Peter erwartet der Peterskeller seine Gäste. Er nimmt für sich in Anspruch, die älteste Gaststätte Mitteleuropas zu sein. Tatsächlich wurde der St. Peter Stiftskeller bereits 803 erstmals urkundlich erwähnt.<br>Heute ist der Stiftskeller ein Touristenmagnet (allerdings nicht unter jenen, die auf die Preise achten müssen &#8230;). Beliebt sind auch die regelmäßig stattfindenden Mozart-Dinner-Konzerte im historischen Barocksaal des Gastronomiebetriebs, der heute nicht mehr von den Mönchen selbst, sondern von einem Pächter geführt wird.</p>



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<p><strong>Die Stiftsbäckerei St. Peter</strong></p>



<p>Stiftsbäckerei der Erzabtei St. Peter<br>Kapitelplatz 8<br>5020 Salzburg<br>Web: <a href="http://www.stiftsbaeckerei.at">www.stiftsbaeckerei.at</a></p>



<p>Vom Südportal des Petersfriedhofs (in Richtung Festung Hohensalzburg) oder vom Kapitelplatz hinter dem Dom erreichen Sie die Stiftsbäckerei der Erzabtei St. Peter. Dabei passieren Sie das vom Almkanal gespeiste Minikraftwerk, dessen Wasserrad den Strom für die Steinmühle im Vorraum der Stiftsbäckerei liefert. In den alten Gewölben, die die Bäckerei beherbergt, duftet es bereits frühmorgens herrlich nach Schwarzbrot aus Natursauerteig, das hier vor den Augen der Besucher in holzbefeuerten Öfen gebackenen wird.</p>



<p>Aus demselben Teig erzeugt der Stiftsbäcker &#8222;Gewürzweckel&#8220;, die ebenfalls frisch aus dem Ofen kommen. Auch Vintschgerl, Roggen-Dinkelweckerl, Brioche und Milchbrotstriezel werden direkt von der Backstube aus verkauft. In der Weihnachtszeit gibt es außerdem traditionell hergestelltes Salzburger Früchtebrot.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Einkaufen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Traditionelles: von Lebkuchen bis Maßschuhe</h3>



<p><strong>Salzburg hat weit mehr zu bieten als eine eindrucksvolle Kulisse. Hinter den Mauern der Stadt, die nicht nur erst seit der Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe bekannt ist, verbergen sich zahlreiche kleine Läden und Manufakturen: Bäcker- und Braumeister, Kürschner, Likörerzeuger und Weber, Konditoren und Schneider. </strong></p>



<p>Ein Streifzug durch die romantischen Durchhäuser der Innenstadt, ein Spaziergang über die Plätze und Gassen von Salzburg ähnelt einer Entdeckungsreise. Es lohnt sich, stets mit offenen Augen durch die traditionsreiche Stadt zu wandeln, denn an jeder Ecke kann man in Salzburg Geschichte erleben und das eine oder andere ganz besondere Andenken und Mitbringsel erwerben. Tradition ist in Salzburg allgegenwärtig und macht auch beim Thema Shopping keinen Halt. Handwerkskunst und Qualität werden in Salzburg nicht nur gelebt, sondern auch hoch geschätzt.</p>



<p><strong>100 Prozent Lokalkolorit in der Getreidegasse</strong></p>



<p>Der faszinierenden Welt der Spirituosen begegnet man in der Getreidegasse Nr. 39 beim <strong>„Sporer“.</strong> Als Branntweinschenke im Jahre 1903 gegründet, wandern in der noch immer im Familienbesitz befindlichen Salzburger Institution ausschließlich hausgemachte Liköre, Kräuterbitter und Schnäpse über den Ladentisch. Im Winter wird das Sortiment durch Jägertee und den bekannten Sporer-Punsch ergänzt. Der Weg in die durstigen Kehlen ist nicht weit, denn der Verkaufsraum ist zugleich Ausschank und nebst einer angrenzenden winzigen Gaststube Heimstatt zahlreicher Stammgäste und beliebtes Ziel von Besuchern auf der Suche nach Spezialitäten. Da heißt es dann zusammenrücken und ein echtes Stück Lokalkolorit genießen. Die weitum bekannte „Hausmischung“, ein Kräuterbitter aus 19 verschiedenen Kräutern, erfunden vom Sohn des Firmengründers, Otto Sporer, spiegelt nicht nur die Vielfalt des Publikums wider, sondern ist auch ein wesentlicher Kommunikationsmotor, selbst wenn man der deutschen Sprache nicht mächtig ist.</p>



<p><strong>Virtuosen an Hammer und Amboss</strong></p>



<p>Nur wenige Schritte Familienunternehmen „Sporer“ entfernt offenbart sich in der Getreidegasse Nr. 28 hinter einem scheinbar unscheinbaren Holztor weiteres Schmuckstück. Die Schlosserei Wieber Handwerk ist seit Jahrhunderten in Familienbesitz. Vater Josef und Sohn Christian Wieber setzen in dem alten Gewölbe und in einem teils mit Glas überdachten, marmorgepflasterten Innenhof, die bereits 1389 begonnene Schlossertradition fort. Ob ein barockes Gitter zu erneuern ist, ein altes Schloss wieder funktionsfähig gemacht, ein Zunftzeichen generalüberholt oder ein Fenster erneuert werden soll, dank der fachkundigen Hände der Familie Wieber erstrahlen alte Stücke in neuem Glanz. Mit Gespür und dem seit Generationen überlieferten Handwerkswissen werden hier alte Kostbarkeiten erneuert und neue Schmuckstücke geschaffen. Das heißt nicht, dass das nicht auch der richtige Platz für <strong>Reparaturen</strong> von beschädigten Kochgeräten, Lampenschirmen oder Türschlössern wäre. Bei den Wiebers gibt es Raum und Muße für alle mit dem Schlosserhandwerk verbundenen Anforderungen. Auch scheinbar hoffnungslosen Fällen wird bei den Wiebers Zeit geschenkt, denn wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. So erzählt der Seniorchef, er habe einer älteren Dame das scheinbar völlig beschädigte und schon aufgegebene Weihwasserbehältnis des Familiengrabes wieder repariert.</p>



<p><strong>Die letzte Schirmherrschaft</strong></p>



<p>Salzburg und der Schnürlregen, ein bekanntes Klischee. Doch das war sicher nicht der Grund, warum im Jahr 1903 in der Getreidegasse 22 die <strong>Schirmmanufaktur Kirchtag</strong> ihre Pforten öffnete und sich seitdem der professionellen Schirmherstellung – von Hand, versteht sich – widmet. Ob Regen- Sonnen- oder Hochzeitsschirm, für jeden noch so ausgefallenen Zweck findet sich hier die passende Form samt dazugehöriger Farbgebung. Auch Gehstöcke werden hier angefertigt und mit den gewünschten Griffen und Spitzen versehen.&nbsp; Selbstverständlich kümmert man sich in der Werkstatt, dem Reich des Seniorchefs Alois Kirchtag, auch um fachgerechte Reparaturen. Diese haben im Laufe der Jahre kontinuierlich abgenommen, denn man greift wohl lieber zum Billigschirm und ersetzt diesen dann nach kurzer Lebensdauer durch ein neues Produkt. Andererseits ist die Qualität der vom Gestänge bis zum Stoff handgefertigten kirchtag’schen Produkte dergestalt, dass der „Schirmdoktor“ erst nach langer Zeit zum Werkzeug greifen und seinen Patienten wieder auf Vordermann bringen muss. Eines ist sicher: Mit einem Kirchtagschirm bleibt man, lange vor feuchten Wetterkapriolen unter einem ganz besonderen Dach geschützt.</p>



<p><strong>So ein Käse</strong></p>



<p>Direkt vor Mozarts Geburtshaus erweitert sich die Getreidegasse um eine Ausmündung in Form eines kleinen Platzes, der nicht nur Touristen als Plattform für das perfekte Foto des gelben Gebäudes, in dem einst der noch bekanntere Wunderknabe geboren wurde, dient, sondern auch ein winziges Geschäft voller Köstlichkeiten beherbergt.</p>



<p>Auf nur sieben Quadratmetern findet der Käsekenner alles, was sein Herz begehrt und noch viel mehr. Das Geschäft <strong>Kaslöchl</strong> besteht seit 1892 und gilt schon längst als Salzburger Institution. Als das Kaslöchl 1997 von der Hamburgerin Barbara Soukup übernommen wurde, mag so mancher anfangs skeptisch gewesen sein. Doch die neue Inhaberin konnte mit ihrem Wissen und ihrem Feingespür schnell die Herzen der Gourmets erobern. Der Besuch von gleichzeitig drei Kunden hat bereits Platzmangel zur Folge, die restlichen Käseaspiranten stehen dann in froher Erwartung, auf den hinabführenden Stufen und können entweder bereits eine Vorauswahl treffen oder aber Frau Soukup dabei zusehen, wie sie die diversen Käse den Laden der Bioholzschränkchen entnimmt, aus dem Nichts bei Bedarf eine zusätzliche Arbeitsfläche zaubert und wieder verschwinden lässt und im Nu eine Käseselektion nach Geschmack des Kunden zusammenstellt. Tipps zu passender Raumtemperatur oder Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Kulinaria sind jedenfalls inkludiert. Selbst wenn man nicht beabsichtigt, Käse zu kaufen, dann sollte man wenigstens die vor dem Geschäft auf einem Holztisch befindlichen und in Brot eingepackten Käseköstlichkeiten verkosten – und auf alle Fälle einen Blick in das kleine Geschäft, das mit großem Geschmack aufwartet, werfen.</p>



<p>Käsekenner und –liebhaber sollten einen Besuch auf Salzburgs Märkten nicht versäumen. Täglich vormittags findet am Salzburger Universitätsplatz der <strong>Grünmarkt</strong> statt. Hier bieten Salzburgs Landwirte ihre Erzeugnisse zum Verkauf. Vom klassischen Emmentaler bis hin zum schmackhaften Weichkäse – die Käseerzeugnisse aus dem Salzburger Land schmecken garantiert. Auch die legendäre Salzburger Schranne, die jeden Donnerstag gegenüber vom Mirabellplatz ihre Zelte und Stände aufschlägt, ist einen Besuch wert. Bereits ab vier Uhr morgens bauen hier Bauern und Landwirte aus dem Salzburger Land und dem benachbarten Bayern ihre Stände auf. Bereits die Atmosphäre, und die Vielfalt der heimischen Produkte ist einen Spaziergang über die Schranne wert.</p>



<p><strong>Da geht einem der Knopf auf</strong></p>



<p>Und wahrscheinlich auch die Augen beim Anblick der Vielfalt an Knöpfen, die Familie Mayer, besser bekannt unter dem Namen „<strong>Knopferlmayer</strong>“ und seit 1758 ununterbrochen im Besitz des Geschäfts am <strong>Rathausplatz Nr.1</strong>, für ihre Kunden bereithält. Die Knöpfe sind als Muster an der Außenseite kleiner Schachteln befestigt, so kann man leichter zwischen Form, Größe und Farbe wählen. Ein Griff und die kundigen Verkäuferinnen holen, angefangen vom Hirschhorn- über den Gold- oder Wäscheknopf bis hin zum Perlmuttknöpflein, das jeweils Gewünschte. Mit Knöpfen allein ist es aber längst nicht getan, denn der „Knopferlmayer“ ist Anlaufstelle für all jene, die irgendeinen Gegenstand aus der Familie des Handarbeits- und Schneiderzubehörs benötigen und spezielle Fragen zu Verarbeitung oder Wahl des passenden Arbeitsgerätes haben. Neben einschlägigem Werkzeug gibt es hier auch den guten alten Pyjama, Großvaters Lieblingspullunder und so manch anderes, nach dem man sonst weithin suchen müsste. Betritt man das Familiengeschäft, scheint es, als wäre die Zeit stehen geblieben. Hat man gefunden, was man suchte, begibt man sich zur Registrierkassa, wo die Chefin, Veronika Mayer, eine zierliche Person mit einem pachtvollen langen Zopf, kassiert und die Ware aushändigt.</p>



<p><strong>Wo Kinderträume wahr werden – und kranke Mägen wieder gesund</strong></p>



<p>Kinderträume werden in Salzburgs Innenstadt wohl am schnellsten im <strong>Süß- und Zuckerwarengeschäft Holzermayr</strong> mit der Adresse <strong>Alter Markt 7</strong> wahr. Hier wird bereits seit 1865 die Tradition der süßen Genüsse gepflegt. Süße Versuchungen in allen Farben und Variationen: von Eibischzuckerl über französische Karamellen und Krachmandeln bis hin zu Geleezuckerl, Gummischlangen und Bitterschokolade. Präsentiert werden diese süßen Schätze in einem Behältnis mit dickwandigem Glas, jedes für sich eine Rarität. Die zentrale Glasvitrine ist Heimat von Trüffel, Pralinen und feinstem Konfekt. Aber Vorsicht: Die Leckereien machen süchtig. Wer dann doch einmal zu viel des Guten erwischt hat und über Magenschmerzen klagt, sollte der benachbarten <strong>fürsterzbischöflichen Hofapotheke</strong> einen Besuch abstatten. Hier greift man noch heute gerne zu Hausmittel. Aber auch wenn man gesund ist – diese Apotheke ist allemal einen Besuch wert. Gegründet wurde die Apotheke 1591 und war seit jeher für die Gesundheit der Salzburger Erzbischöfe verantwortlich – die Inneneinrichtung erzählt noch heute Geschichten aus längst vergangenen Tagen.</p>



<p><strong>Lederne Häute am Residenzplatz</strong></p>



<p>Nur wenige Meter weiter befindet sich die älteste Gerberei Salzburgs. Gegründet 1408 gesellten sich durch Einheirat in die Familie zum Gerbergewerbe auch noch das der Säckler und Handschuhmachermeister und rundeten so das Angebot ab. Waren es in früherer Zeit lederne Wämser oder Strümpfe, die man herstellte, so entwickelten sich daraus allmählich die Jagdgewänder des Adels und die Ledertracht der Bauern. Doch dabei blieb es längst nicht, denn allmählich wurde aus reiner Funktionskleidung Mode. Sowohl Herren als Damen ließen sich gerne in der berühmten Krachledernen oder im feschen Kostüm sehen. Und dabei ist zu bemerken, dass die Träger der <strong>Jahn-Markl’schen</strong> Erzeugnisse beileibe nicht irgendjemand war. Niemand Geringerer als Kaiser Franz-Josef I, der sommers im unweit gelegenen Bad Ischl residierte, war als passionierter Jäger sehr häufig in Lederhosen zu sehen und – benützte man heutiges Vokabular – war wohl der berühmteste Werbeträger. Seinem Vorbild folgten natürlich auch der Adel, Künstler, Musiker, Politiker und Schriftsteller. So schätzten angefangen von Königin Beatrix über Picasso und Sommerset Maugham bis hin zu den Rothschilds, Herbert von Karajan, Marlene Dietrich und Stefan Zweig und die Trappfamilie die hohe Qualität, Passform und handwerkliche Verarbeitung der Jahn-Markl’schen Erzeugnisse.</p>



<p><strong>Zeitgenössisches Kunsthandwerk und Tracht</strong></p>



<p>Diese Überschrift deckt den umfangreichen und immens wichtigen Wirkungsbereich des „<strong>Salzburger Heimatwerks</strong>“ bei Weitem nicht ab. Diese typische Salzburger Institution, ebenfalls am <strong>Residenzplatz</strong> gelegen, hat sich die Erhaltung, die Pflege und die Weiterentwicklung überlieferter Traditionen und heimischer Volkskunst auf ihre Fahnen geheftet. Hierzu zählen Tracht, gestaltendes Handwerk, Handarbeiten, aber auch Kurse, Verlagstätigkeit und Kulturveranstaltungen. Wer nach Stoffen für ein <strong>Dirndl</strong> sucht, wird im Heimatwerk garantiert fündig: hier gibt es Stoffe mit speziellem Drucken, in allen Farben. Aber auch Stick- und Strickmustermappen, irdene Keramik, bunte Bänder, Kissen und Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände aus dem ländlichen Bereich werden hier angeboten. Und in der Adventzeit rückt das Heimatwerk als Veranstalter des weltbekannten Salzburger Adventsingens in den Mittelpunkt des Interesses. Aber auch während des Jahres werden Führungen, Trachtenschauen und andere Aktivitäten angeboten.</p>



<p><strong>Schuhe nach Maß</strong></p>



<p>Ein Paar handgefertigte Schuhe sollte man einmal im Leben besitzen, denn diese halten ohnehin sehr, sehr lange, sagen jene Leute, die es wissen müssen und noch dazu ein oder mehrere Paare aus <strong>Herbert Haderers Meisterwerkstatt</strong> ihr Eigen nennen. Wer einmal diese Erfahrung gemacht hat, geht nicht mehr gerne auf Konfektionsware zurück. Der kleine, eher schmucklose Laden, in der <strong>Pfeifergasse Nr. 3</strong>, hat immer mittwochs geöffnet. Dann nimmt Herbert Haderer, ein stiller und bescheidener Meister seines Faches, Maß, lässt die ausgestellten Musterschuhe probieren und berät seine Kunden. Sind die Wahl des Leders und die Machart abgesprochen, braucht es nur noch ein wenig Zeit und dann steht dem freudvollen Erlebnis der besonderen Geherfahrung in Maßschuhen von Haderer nichts mehr im Wege. Das Schuhhandwerk hat in der Familie Haderer Tradition, so sind Werkzeuge und Maschinen des Großvaters noch immer in der unweit außerhalb der Stadt, in Großgmain gelegenen Werkstätte in Gebrauch. Skischuhgeschichte wiederum schrieb Herbert Haderers Vater. Er brachte in den 1950er Jahren ein neues Skischuhmodell auf den Markt, das er patentieren ließ und erfolgreich international vermarktete. Und so verwundert es nicht, dass es in Kitzbühel, der Heimat des weltberühmten Hahnenkammrennens, auch eine Filiale gibt. Skisportlegende Toni Sailer gewann übrigens bei den Olympischen Spielen 1956 in Haderer-Schuhen drei Goldmedaillen.</p>



<p><strong>Punzierung und Federkiel</strong></p>



<p>Begriffe, die in unserer Alltagssprache immer seltener werden und nur noch wenige Menschen kennen dessen Bedeutung. Ebenso wie der Gebrauch der Wörter ist auch das Handwerk des <strong>Taschners und des Sattlers</strong> ein seltenes geworden. Eine ihrer letzten Bastionen ist in der Goldgasse Nr. 7 beheimatet. Hier werkt Mark Kainberger und verleiht mit viel Liebe und Kunstsinn duftendem Leder neue Form oder polieren die alte wieder auf. Hier gibt es noch richtige <strong>Ranzen</strong> und alte <strong>Metzgertaschen</strong>, die ihre reliefartigen Verzierungen einer speziellen Technik, der Punzierung, verdanken oder in liebevoller Kleinarbeit mit Federkiel bestickt wurden. Um in diesem Gewerbe entsprechende Resultate zu erzielen, muss man sein Handwerk schon beherrschen und das tun die Kainbergers zweifellos. Und wenn man all das sieht, was hier in liebevoller Kleinarbeit zusammengetragen, gehortet und gepflegt wird, dann kommt man zwangsläufig zu dem Schluss, dass die Firmenbezeichnung „Lederwaren und Raritäten“ passender nicht sein könnte.</p>



<p><strong>Die Lebzelter- und Wachszieherdynastie Nagy</strong></p>



<p>Um noch einem echten Lebzelter- und Wachszieher über die Schulter schauen zu können, heißt es, die Salzach überqueren und dem Familienbetrieb Nagy &amp; Söhne einen Besuch abzustatten. Die Tradition der ungarischstämmigen Lebzelter- und Wachszieherdynastie Nagy geht bis auf das Jahr 1879 zurück. Die Spezialität, deren Herstellung und Genuss bei fast allen eng mit der Adventzeit und dem Weihnachtsfest assoziiert wird, wird bei Nagy das ganze Jahr über in rund 40 Varianten gebacken. Selbstverständlich gibt es zu industriell hergestelltem Lebkuchen einen gravierenden Unterschied, denn die Nagy’schen Produkte bestehen statt der mageren zehn bis 15 Prozent Honig gut zur Hälfte aus dem süßen Wohltäter, der reich an Vitaminen und Spurenelementen ist. Die genaue Zusammensetzung des Teiges ist bei Nagy ein gut gehütetes Geheimnis. Kerzen aus Bienenwachs, wer kennt nicht ihren angenehmen Duft und wärmenden Schein und auch dabei denkt man unwillkürlich an Advent, Weihnacht und Gemütlichkeit. Die Firma Nagy verfügt über eine eigene Werkstatt zur Herstellung von Kerzen für alle Anlässe. Ob Hochzeits-, &#8211; Tauf-, Kommunions- oder Geschenkkerzen, Wachsbildchen oder andere Besonderheiten. Hier werden die Kerzen zur Gänze von Hand hergestellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein mit viel Liebe und Können gestaltetes Kunstwerk.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einkaufszentren</h3>



<p><strong>Europark </strong></p>



<p>Der Europark am Stadtrand von Salzburg gilt als erfolgreichstes Einkaufszentrum in Österreich. Die mehrfach ausgezeichnete Architektur stammt aus der Feder des italienischen Star-Architekten Massimiliano Fuksas. Im Europark treffen sich Salzburger und Shopping-Fans aus Bayern, Oberösterreich und Tirol. Ob Mode, Taschen, Kosmetik, Schmuck, Möbel, Literatur, Papierwaren oder Elektrogeräte – in den über 130 Geschäften finden Groß und Klein alles, was das Herz begehrt. Zusätzlich bietet das Oval, das mit allen technischen Finessen ausgestattete Theater im Europark, eine Bühne für Kleinkunst, Kabarett, Schauspiel, Konzert und Film.</p>



<p><strong>McArthurGlens Designer Outlet</strong></p>



<p><strong>McArthurGlens Designer Outlet in Salzburg bietet Markenmode &#8211; Schnäppchenjäger können hier so manches edle Teil erbeuten.</strong></p>



<p>Der Salzburger Spross der Outlet-Familie von McArthurGlen erinnert bei der Außengestaltung an elegante, traditionelle Kaufhäuser oder Einkaufspassagen des vorigen Jahrhunderts und der 20er Jahre wie etwa an die Galleria Vittorio Emanuele in Mailand oder an Harrods in London. Das Einkaufszentrum setzt auf Tageslicht durch großzügige Deckenöffnungen, auf eine zentrale zweigeschossige Mall inklusive Rundgang und auf ein einheitliches „Gesicht“ nach außen und nach innen.</p>



<p>Das Factory Outlet verfügt über eine Verkaufsfläche von 28.000 Quadratmetern. Den Besuchern stehen 1.600 Parkplätze zur Verfügung. Für eine Dauer von bis zu zwei Stunden ist das Parken kostenlos. Wer länger bleibt und einen bestimmten Einkaufswert erreicht, kann ebenfalls kostenlos sein Auto abstellen. Das Designer Outlet Salzburg bietet Designermarken ganzjährig bis zu 70 Prozent günstiger. Zu den Marken, die hier von Montag bis Samstag verkauft werden zählen unter anderem Belstaff, Calvin Klein, Escada, Falke, Hugo Boss, Jil Sander, Strenesse, Oakley sowie Villeroy &amp; Boch. Das Outlet Salzburg verkauft Markenware aus Vorjahres- und Musterkollektionen sowie aus Überproduktionen von internationalen Herstellern und Designer Labels.</p>



<p>Das DOC befindet sich unweit des Salzburger Flughafens. Es kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden (O-Bus) &#8211; via Bahnhof beziehungsweise Salzburger Stadtzentrum. Das Outlet Salzburg liegt zudem direkt an der Autobahn A1, die Salzburg und Wien verbindet. Die Salzburger Innenstadt ist in zehn Autominuten erreichbar. Das Center befindet sich auch in unmittelbarer Nähe der Tauernautobahn A10, der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung für Reisende in Richtung Süden, sowie der A8 Richtung München.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schöne Spaziergänge</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Flanieren am Almkanal</strong></h3>



<p>Info: <a href="http://www.almkanal.at">www.almkanal.at</a></p>



<p><strong>Anreise</strong><br>Buslinie Nr. 5:<br>bis Endhaltestelle „Birkensiedlung“<br>Mit dem Auto:</p>



<p><strong>Parkplatz und Einkehrmöglichkeit bei:</strong><br>Gasthof Pflegerbrücke (€€)<br>Pflegerstraße 53<br>5082 Salzburg</p>



<p>Der Almkanal versorgte die Salzburger bereits im Mittelalter mit Wasser. Es stammt aus der Königsseeache &#8211; auch Almfluss genannt – die im Königssee im Berchtesgadener Land entspringt und Richtung Salzburg fließt. Kurz vor der deutsch-österreichischen Grenze leitet ein Kanal einen Teil ihres Wassers mehrere Kilometer entlang der südlichen Stadtteile in Richtung Altstadt.</p>



<p>Der Almkanal gilt eines der ältesten Wasser- und Energieversorgungssysteme Mitteleuropas. Das erste Teilstück entstand bereits im 8. Jahrhundert. Es ist seit vielen Jahrhunderten ununterbrochen in Betrieb. Auch heute noch dient der Kanal zur Energieerzeugung, zur Teich- und Brauchwasserversorgung und als Entwässerungssystem.<br>Der Almkanal ist aber auch ein beliebter Spazierweg. Kleine Wege begleiten das künstliche Gewässer von der südlichen Stadtgrenze bis nahe der Festung. Hier südlich der Altstadt teilt sich der Kanal in sieben Teilarme auf. Sie durchfließen die Stadt auf verschiedenen Routen. Eine davon führt mittels eines historischen Stollens durch den Mönchsberg. Dieser im 12. Jahrhundert errichtete Stollen ist der älteste Wasserleitungsstollen Mitteleuropas.</p>



<p>Der Spaziergang entlang des Almkanals ist aber nicht nur aus historischen Gründen interessant. Schon der Anblick des Wassers des Almkanals ist ein Vergnügen. Dieses hat mit dem Nass, das sich üblicherweise in Kanälen befindet, so gar nichts gemein: Das Gebirgswasser, das hier fließt, ist glasklar. Sein türkisgrüner Schimmer lässt es so einladend wirken wie die funkelnden Salzkammergut-Seen mit ihrer Trinkwasser-Badequalität. Und tatsächlich wird der kühle Almkanal an heißen Tagen von den einheimischen Kindern und Jugendlichen gerne zum Baden genützt. Auch Surfer haben hier ihren Spaß. Eine künstliche Schwelle erzeugt eine stehende Welle und das bedeutet Wellenreiten mitten in der Stadt!</p>



<p><strong>Ihr Weg</strong></p>



<p>Starten Sie Ihren Spaziergang am besten an der Endstelle der Buslinie Nr. 5 (Birkensiedlung). Sie befindet sich nur wenige Meter vom Almkanal entfernt. Folgen Sie dem kleinen Weg, der mehrere Mal über Brücken führt und die Kanalseite wechselt, flussabwärts. Er führt sie in etwa 1 ¼ Stunden bis in den Stadtteil Nonntal zum Erzbischöflichen Brunnhaus in der Brunnhausgasse (Haus Nr. 5). Das Brunnhaus wurde im 17. Jahrhundert errichtet, um die Wasserfontänen des Brunnens auf dem Residenzplatz neben dem Dom zu speisen. Sie können auch von der Brunnhausgasse Nr. 5 aus starten und und den Almkanal flussaufwärts erwandern.<br>Lohnende kulinarische Ziele sind der Gasthof Pflegerbrücke oder der rund 200 Meter davon entfernte Gasthof Mostwastl (Mostwastlweg, 5082 Salzburg, www.mostwastl.at). Der Salzburger Traditionsbetrieb bietet gemütliche Wirtshausstuben und einen Gastgarten, in dem Kastanien Schatten spenden. Hier gibt es traditionelle österreichische Mehlspeisen wie etwa Salzburger Bauernkrapfen. Ein Vorfahre der jetzigen Inhaber, genannt „Mostwastl“, stammte aus dem traditionellen Mostland Oberösterreich und begeisterte vor mehr als hundert Jahren auch die Salzburger erstmals für den selbst gepressten Most.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zur Wallfahrtsbasilika von Maria Plain</strong></h3>



<p>Plainbergweg<br>5101 Bergheim / Salzburg<br>Info: <a href="http://www.mariaplain.at">www.mariaplain.at</a></p>



<p>Dauer: ca. 30 Minuten in eine Richtung</p>



<p><strong>Anfahrt mit dem Auto</strong><br>Bei der Kirche in Bergheim gibt es genug Parkplätze. Von hier verläuft der Weg erst in Richtung der Bergheimer Kirche und dann weiter zur sanft ansteigenden Hügelkuppe von Maria Plain.</p>



<p><strong>Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln</strong></p>



<p>Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man Bergheim mit den Bussen der Firma Albus (www.albus.at) erreichen. Retour bietet sich eine ebenfalls rund 30 Minuten dauernde Wegvariante direkt von Maria Plain in den Salzburger Stadtteil Itzling an (Richtung Itzlinger Hauptstraße), wo es Obus-Verbindungen in die Innenstadt beziehungsweise zum Bahnhof gibt.</p>



<p><strong>Das Ziel</strong></p>



<p>Von der barocken Wallfahrtsbasilika in Maria Plain sieht man nicht nur die „Schokoladeseiten“ der Stadt, sondern ein Salzburg, wie es auf Postkartenansichten nicht vertreten ist: Denn hier eröffnet sich der Blick zwar weit über das Stadtgebiet bis in die Berge hinein, man sieht aber auch die dicht verbauten nördlichen Stadtteile sowie die im Norden angrenzenden Gewerbegebiete und die Autobahn. Der rund 30minütige Spaziergang vom kleinen Ort Bergheim auf die Hügelkuppe von Maria Plain lohnt sich dennoch.</p>



<p>Die Wallfahrtsbasilika Mariæ Himmelfahrt auf dem Plainberg bildet mit den sie umgebenden Kapellen (darunter die sogenannte „Ursprungskapelle“) und Gebäuden ein geschlossenes barockes Ensemble. Besonders verehrt wird ein Marienbild auf dem Hochaltar der Wallfahrtskirche. Die Geschichte dieses besonderen Bildes ist eng mit der von Maria Plain verwoben.</p>



<p>1633, während des „Dreißigjährigen Krieges“, wurde die niederbayerische Marktgemeinde Regen von schwedischen Truppen gebrandschatzt. Wie durch ein Wunder überstand in einem der abgebrannten Häuser, das einem Bäcker gehörte, ein Marienbild fast unbeschädigt das Feuer. Die Bewohner von Regen schöpften daraus Hoffnung und Trost, konnten sich aber nur 20 Jahre lang an ihrem Gnadenbild erfreuen. 1652 kam es nach Salzburg auf den Plainberg, wo für das Marienbild eine kleine Holzkapelle errichtet wurde, an deren Platz heute die 1710 erbaute Ursprungskapelle steht. Bereits 1671 begann Erzbischof Max Gandolf von Kuenburg mit dem Bau der großen Wallfahrtskirche. Hier vor dem Hochaltar befindet sich heute auch das berühmte, der Legende nach wundertätige Marienbild, vor dem fromme Pilger für die Erfüllung ihrer Wünsche beten.</p>



<p><strong>Speis &amp; Trank</strong></p>



<p>In unmittelbarer Nähe der Wallfahrtskirche befindet sich der Gasthof Maria Plain (€€). Etwas oberhalb des Gasthofs lockt eine große Sonnenterrasse mit einer Selbstbedienungs-Ausschank und einem wunderbaren Blick über Salzburg.</p>



<p>Etwas unterhalb der Kirche befindet sich außerdem der Gasthof Plainlinde (Plainbergweg 30, 5101 Bergheim) &#8211; ein besonderer Tipp für Freunde einfacher, schmackhafter Gerichte. Hier werden typische österreichische Speisen frisch, wohlschmeckend und zu einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis angeboten. Ein Gedicht sind die selbst gebackenen Mehlspeisen des kleinen, aber feinen Wirtshauses, das über einen Raucherbereich verfügt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gut übernachten</h2>



<p><strong>Johannes Schlößl der Pallottiner (€</strong>€)</p>



<p>Mönchsberg 24<br>5020 Salzburg<br>Tel. +43/662/84 65 43 &#8211; 0<br>Web: <a href="http://www.johannes-schloessl.at">www.johannes-schloessl.at</a></p>



<p>Das Johannes Schlößl des Pallottiner Ordens auf dem mitten in der Stadt gelegenen Mönchsberg ist als Gästehaus wirklich eine Empfehlung wert. Es punktet mit einer wunderschönen, ruhigen und doch zentralen Lage, mit gemütlichen Zimmern für Gruppen und Einzelreisende sowie mit moderaten Preisen.</p>



<p><strong>Haus St. Benedikt (€€)</strong></p>



<p>Toscaninihof 1<br>5020 Salzburg<br>Tel. +43662 841619 0<br>office@haus-st-benedikt.at<br>keine Webadresse</p>



<p>Das Gästehaus der Österreichischen Benediktinerkongregation liegt inmitten der Salzburger Altstadt. Von hier aus können Sie in nur wenigen Gehminuten bequem viele Sehenswürdigkeiten, Kulturstätten und Cafés erreichen. Die generalsanierten Zimmer bieten modernen Komfort und angenehme Atmosphäre zu moderaten Preisen.</p>



<p><strong>Rosenvilla (€€€)</strong></p>



<p>Höfelgasse 4<br>5020 Salzburg<br>Tel. +43/662/62 17 65<br>Web:<a href="http://www.rosenvilla.com"> www.rosenvilla.com</a></p>



<p>Die Salzburger Rosenvilla gilt als Geheimtipp für Menschen, die gerne stilvoll und gemütlich logieren.</p>



<p>Geld ist nicht alles, wenn es um das Hotelgewerbe geht. Manchmal ist es sogar zu wenig, denkt man an so manche Übernachtung in einem zwar aufwendig gestalteten, aber irgendwie lieblos wirkenden Hotelzimmer. Kreativität und Ideen sind gefragt, wenn sich Gast wirklich wohlfühlen soll. Und dafür braucht man keinesfalls den finanziellen Background einer großen Hotelkette, wie die romantische „Rosenvilla“ im Salzburger Stadtteil Aigen beweist. Wer individuelle, stilvolle und etwas verträumte Hotels mag, wird sich in diesem kleinen, aber feinen Haus wohlfühlen.</p>



<p>Nur wenige Minuten vom Salzburger Stadtzentrum entfernt, zeigen die engagierten Gastgeber Petra und Klaus Fleischhacker, gleichzeitig Betreiber des Salzburger Gourmet-Restaurants Pfefferschiff, was man aus einem relativ kleinen Haus mit ein paar guten Ideen machen kann. Ihre Rosenvilla beweist zum Beispiel, dass man zwar Fantasie, aber keine Parklandschaft braucht, um seinen Gästen eine grüne Ruheoase zu bieten. Der Garten vor dem Vier-Sterne-Haus ist klein, aber trotzdem einladend: Ein gepflegter Gartenteich, eine abwechslungsreiche Bepflanzung, eine kuschelige Zweierbank – und fertig ist die Gartenidylle vor dem Hoteleingang, die ein wenig an jene Landsitze erinnert, die Rosamunde Pilcher in ihren zu Herzen gehenden Büchern beschreibt. Das Ganze wirkt wohnlich und heimelig, kommt aber ganz ohne Gartenzwerge-Kitsch und sonstige stilistische Verwirrungen aus.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Events</h2>



<p>Festspiele, Getreidegasse und natürlich Mozart – diese Begriffe stehen für Salzburg. Doch die Barockstadt an der Salzach bietet noch viel mehr.<br>Etwa eine lebhafte Kulturszene abseits der großen Institutionen wie das alljährlich stattfindende „MotzArt Kabarett Festival“ (<a href="http://www.argekultur.at">www.argekultur.at</a>). Auch Jazz hat in der Stadt, bei der viele Besucher vor allem an Oper und große Festspielaufführungen denken, Tradition. Jeweils im Oktober und November geht Jazz &amp; The City (<a href="http://www.salzburgjazz.com">www.salzburgjazz.com</a>) die Bühne.<br>Hochkarätige Jazzer, viele davon internationale Größen, zeigen an Veranstaltungsorten in der gesamten Stadt ihr Können. Wer andere Töne mag, findet im Salzburger Rockhaus (www.rockhouse.at) ein breites Musikangebot: Die stimmungsvolle Location, in die sich kaum einmal Touristen verirren, macht immer wieder mit aufregenden Shows österreichischer und internationaler Musikgrößen auf sich aufmerksam.</p>



<p>Spannende Programme bietet auch das internationale Avantgarde-Festival SommerSzene (www.szene-salzburg.net), das im Juli und August über die Bühne geht. Die Vielfalt ist groß: Salzburg zählt nur rund 150.000 Einwohner, jedoch mehr als 4.000 Kulturveranstaltungen jährlich.</p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Brauchtumsnachmittage im Mirabellgarten</strong></h3>



<p>Ein beliebter Treffpunkt für Kulturfreunde sind auch die Brauchtumsnachmittage im Heckentheater (Mirabellgarten, Ende Juni bis Ende August) mit Tanzgruppen, Sängern und Musikanten, die echtes Brauchtum darbieten. Die Aufführungen unter freiem Himmel finden jeden Freitag statt (bei Schlechtwetter in der Wolf-Dietrich-Halle von Schloss Mirabell).</p>



<p>Fixtermine für Blasmusikfreunde sind die Promenaden- und Leuchtbrunnenkonzerte im Mirabellgarten (Mai bis August): Die Promenadenkonzerte finden jeden Sonn- und Feiertag von 10.30 &#8211; 11.30 Uhr statt; die Leuchtbrunnenkonzerte jeden Mittwoch von 20.30 &#8211; 21.30 Uhr.</p>



<p>Der Mirabellgarten ist ein wunderbarer Ort für Veranstaltungen. Besuchen Sie den Rosengarten, der in der Barockzeit als „Großer Pomeranzengarten“ angelegt wurde! Der Zierrosengarten liegt unmittelbar südlich des Schlosses Mirabell. Er wird von einem Gitterzaun und von 17 kunstvollen Marmorvasen begrenzt.</p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mozartwoche im Januar<br></strong></h3>



<p><strong>Jedes Jahr rund um Mozarts Geburtstag am 27. Jänner findet in Salzburg ein Festival zu Ehren von Mozart statt.</strong></p>



<p>Die Mozartwoche ist für Klassikfans ein absoluter Pflichttermin, einerseits um dem Musikgenie Mozarts zu huldigen, andererseits um die lange Wartezeit bis zu den Salzburger Festspielen zu überbrücken. Der künstlerische Ruf des seit 1956 ausgetragenen Festivals ist durch die Wiener Philharmoniker begründet, die nirgendwo sonst so exklusiv mit ihrem Mozart-Repertoire zu hören sind. Zu erleben sind auch weitere renommierte Klangkörper wie das Mozarteumorchester Salzburg oder die Musiciens du Louvre. Namhafte Dirigenten sowie exzellente Solisten sind immer wieder bei der Mozartwoche zu Gast. Ein besonderes Highlight ist es, dass die Veranstalter, das Salzburger Mozarteum, beizeiten Mozarts Originalinstrumente – sein Hammerklavier und seine Violinen – aus dem Museum holen, um sie im Großen Saal des Mozarteums erklingen zu lassen.</p>



<p><a href="http://www.mozarteum.at/konzerte/mozartwoche.html">http://www.mozarteum.at/konzerte/mozartwoche.html</a></p>



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<h3 class="wp-block-heading">„eat &amp; meet“ im März</h3>



<p>Ganz im Zeichen des Genusses steht der Monat März: Das Kulinarik-Festival „eat &amp; meet“ rückt jeweils im März die hohe Qualität von Küche und Keller in Salzburg in den Mittelpunkt . Das Prinzip des Schlemmer-Festivals: Einem ausgewählten Angebot an Speisen, „eat“, wird der Genuss in geselliger Runde, „meet“, zur Seite gestellt. Neben originellen Gaumenfreuden und Gourmet-Menüs stehen in zahlreichen Veranstaltungen Verkostungen, kulturelle „Beilagen“, Einblicke in die Küche von Spitzenköchen, kulinarische Stadtrundgänge, Live-Musik und vieles mehr auf der Speisekarte.</p>



<p>Info:<a href="http://www.salzburg-altstadt.at"> www.salzburg-altstadt.at</a></p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Art &amp; Antique“ im April</strong></h3>



<p>Im Frühjahr , zeitgleich zu den Osterfestspielen, sind die Prunkräume der Residenz Schauplatz für die Luxus-Messe „Art &amp; Antique Residenz Salzburg“. Die barocken Prunksäle der einst mächtigen Fürsterzbischöfe präsentieren eine bunte Augenweide aus zeitgenössischer Kunst und edlen Antiquitäten, Gemälden und Grafiken, Möbeln und Kunsthandwerk, Schmuck und Art Deco und vielem mehr.</p>



<p>Info: <a href="http://www.artantique-residenz.at">www.artantique-residenz.at</a></p>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Salzburger Festspiele im Juli und August</strong></h3>



<p>Die Salzburger Festspiele – in Zahlen bedeutet das: unzählige Aufführungen in rund 40 Tagen an zahlreichen Spielstätten. Darunter Opern- und Schauspiel-Vorstellungen, Neuinszenierungen,&nbsp; Wiederaufnahmen, Übernahmen von den Salzburger Pfingstfestspielen und konzertante Opern.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone is-resized wp-image-754 size-large"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Jedermann-Aufführung-Blick-auf-Domplatz-Festspiele-SalzburgerLand-1024x821.jpg" alt="(c) SalzburgerLand" class="wp-image-754" width="623" height="499" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Jedermann-Aufführung-Blick-auf-Domplatz-Festspiele-SalzburgerLand.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Jedermann-Aufführung-Blick-auf-Domplatz-Festspiele-SalzburgerLand-300x240.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Jedermann-Aufführung-Blick-auf-Domplatz-Festspiele-SalzburgerLand-768x616.jpg 768w" sizes="(max-width: 623px) 100vw, 623px" /><figcaption>Jedermann Aufführung &#8211; Blick auf Domplatz. (c) SalzburgerLand</figcaption></figure>



<p><em>Blick auf die Jedermann-Aufführung: Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes von Hugo von Hofmannsthal (1874 –1929) begeistert seit über 90 Jahren das Festspielpublikum.</em></p>



<p><strong>Ein Besuch der Salzburger Festspiele gilt als absoluter Höhepunkt für Salzburg-Reisende</strong></p>



<p>„Die Atmosphäre von Salzburg ist durchdrungen von Schönheit, Spiel und Kunst …“, meinte schon Max Reinhardt, Theaterregisseur und Hauptinitiator der Salzburger Festspiele. 1920, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, verwirklichte Max Reinhard gemeinsam mit anderen in Salzburg ansässigen Künstlern und Intellektuellen seinen Traum, die ganze Stadt in eine Bühne zu verwandeln. Mit der Gründung der Salzburger Festspiele erfuhr die Stadt Salzburg einen wesentlichen Impuls in Richtung Internationalisierung, der bis heute anhält. Der „Jedermann“ – das erste Stück der Festspiele – ist bis heute unverzichtbarer Bestandteil eines der hochkarätigsten Musikfestivals Europas. Der weltberühmte Dirigent Herbert von Karajan, am 5. April 1908 in Salzburg geboren, gründete 1967 die Osterfestspiele und 1973 die Pfingstfestspiele, deren hohes Niveau Jahr für Jahr tausende Kunst- und Kulturliebhaber zu schätzen wissen.</p>



<p><strong>Für wenig Geld Kultur der Extraklasse genießen</strong></p>



<p>Karten für die Salzburger Festspiele, die jeweils im Juli und August über die Bühne gehen, sind ein begehrtes und mitunter teures Gut. Wer sich die Top-Veranstaltungen der Saison nicht entgehen lassen möchte, muss rasch reagieren. Bereits im November startet der Kartenverkauf im Internet unter <a href="http://www.salzburgerfestspiele.at/kartenbestellung">www.salzburgerfestspiele.at/kartenbestellung</a>. Wer frühzeitig bestellt, kann sich hier vergleichsweise günstige Karten auch für Mozartopern und andere Publikumsmagnete sichern. Dabei handelt es sich häufig um Karten in den hinteren Rängen oder um Säulenplätze. Die Platzierung ist auf den Online-Saalplänen ersichtlich.</p>



<p>Manche Säulenplätze halten tatsächlich das, was der Name verspricht: einen wenig erbaulichen Blick auf die Bühne. Für Liebhaber hochwertiger Musik, denen es vor allem um den akustischen Genuss geht, kann das aber dennoch akzeptabel sein. Viele Säulenplätze weisen hingegen kaum störende Beeinträchtigungen des Blickfelds auf, sind aber dennoch wohlfeil zu haben. Details zu einzelnen Plätzen kann man telefonisch beim hilfsbereiten Team im Kartenverkauf der Festspiele erfragen (Kartenbüro der Salzburger Festspiele, Herbert von Karajan Platz 11, Hofstallgasse 1, A-5010 Salzburg, Tel.: +43.662.8045.500). Hier kann man mit etwas Glück auch Generalprobenkarten für bereits ausverkaufte Produktionen zu reduzierten Preisen im freien Verkauf erwerben.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://reisewiki.at/die-salzburger-festung/salzburger-festspiele-felsenreitschule-salzburgerland/" rel="attachment wp-att-153"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="679" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Salzburger-Festspiele-Felsenreitschule-SalzburgerLand-1024x679.jpg" alt="Salzburger Festspiele Felsenreitschule (c) SalzburgerLand" class="wp-image-153" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Salzburger-Festspiele-Felsenreitschule-SalzburgerLand.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Salzburger-Festspiele-Felsenreitschule-SalzburgerLand-300x199.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Salzburger-Festspiele-Felsenreitschule-SalzburgerLand-768x509.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Salzburger-Festspiele-Felsenreitschule-SalzburgerLand-624x414.jpg 624w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>© SalzburgerLand Tourismus</figcaption></figure>



<p><em>Die Felsenreitschule ist eine besonders stimmungsvolle Spielstätte der Salzburger Festspiele. Sie wurde 1693 nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach an Stelle eines Steinbruchs errichtet und als erzbischöfliche Sommerreitschule sowie für Tierhatzen verwendet. Seit 1926 wird sie für Aufführungen der Salzburger Festspiele genutzt.</em></p>



<p><strong>Die Festspiele live auf Großbildleinwand</strong></p>



<p>Ganz kostenlos kann man die Salzburger Festspiele im Rahmen der „Festspielnächte“ erleben. Dabei werden zwölf Produktionen des Festspielsommers auf eine zehn mal acht Meter große LED-Wall am Salzburger Kapitelplatz übertragen – einige davon live. Das aktuelle Programm gibt es online unter <a href="http://www.siemens.at/festspielnaechte">www.siemens.at/festspielnaechte</a>.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">SommerSzene im Juli und August</h3>



<p><strong>Die SommerSzene Salzburg im Juli will mit den wichtigsten Trends internationaler Bühnenkunst Menschen bewegen und Zukunftsräume öffnen.</strong></p>



<p>Anfänglich als Plattform für lokale Künstler gegründet, entwickelte sich die SommerSzene in den 1970er- und 1980er-Jahren zum internationalen Avantgarde-Festival. Die SommerSzene betreibt mit dem Republic ein eigenes Theater in der Salzburger Altstadt, das ganzjährig Raum bietet für Produktionen vor allem junger, lokaler, nationaler wie internationaler Kunstschaffender. Darüber hinaus wurde mit dem Netzwerk apap eine Plattform zur Unterstützung junger Künstler geschaffen. Zeitgenössischer Tanz steht bei der SommerSzene Salzburg im Mittelpunkt. Theater, Musik, Film, Bildende Kunst und Performances ergänzen ein Programm, das mit Grenzüberschreitung und künstlerischem Risiko Hirnschrittmacher sein will für ein Denken, das allzu oft in den gewohnten Bahnen verläuft.</p>



<p><a href="http://szene-salzburg.net/sommerszene">http://szene-salzburg.net/sommerszene</a></p>



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<h3 class="wp-block-heading">Das Winterfest: ab Ende November</h3>



<p>Im Winter findet in Salzburg ein kleines, aber feines Zirkusfestival statt: Der &#8222;Winterzirkus&#8220; macht jedes Jahr im &#8222;Volksgarten&#8220; nahe der Salzach Station. Es startet Ende November und dauert bis Anfang Jänner. Das Zirkusfestival bietet eine spannende Mischung aus Zirkuskunst abseits traditioneller Wege – meist in Kombination mit mitreißender Musik. Hier vereinen sich Tanz, Theater und diverse Zirkusdisziplinen, wie sie etwa an der National Circus School Montreal gelehrt werden.</p>



<p>Essen &amp; Trinken gibt es im angeschlossenen Restaurantzelt. Hier erhält man vor oder nach der Vorstellung À-la-carte-Gerichte oder ein Winterfest-Menü in Buffetform. Getränke werden außerdem in der Foyerbar ausgeschenkt.</p>



<p><strong>Anfahrt mit dem Bus</strong></p>



<p>Mit den Obus-Linien 6, 7 und 10 (Haltestelle „Volksgarten)<br>Die Eintrittskarte in die Winterfest-Vorstellung gilt als Gratis-Fahrkarte für die Hin- und Rückfahrt zum und vom Volksgarten (ab vier Stunden vor dem Vorstellungsbeginn bis Betriebsende).</p>



<p><strong>Anfahrt mit dem Auto</strong></p>



<p>Autobahnabfahrt „Salzburg Nord“ (aus Richtung Wien oder Deutschland) oder „Salzburg Süd“ (aus Richtung Tauernautobahn/Kärnten)<br>Eingabe Infos für das Navi: „Bürgelsteinstraße“ oder „Franz-Josef-Park“<br>Das Parken im Gelände des Volksgartens ist gebührenpflichtig (an der Garderobe des Winterfests gibt es ermäßigte Ausfahrtstickets).</p>



<p>Info: <a href="http://www.winterfest.at">www.winterfest.at</a></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Silvester in Salzburg</h2>



<p>Erleben Sie den Jahreswechsel in der Mozartstadt. Sie bietet auch dieses Jahr wieder Livemusik, eine Gastromeile mit kulinarischen Leckerbissen, das imposante Glockengeläut des Doms zu Mitternacht und ein fantastisches Feuerwerk über der Festung Hohensalzburg (genau um Mitternacht).</p>



<p>Das Jahr klingt in Salzburg stimmungsvoll und heiter aus mit Silvesterkonzerten, Kabarett- und Theatervorstellungen im Großen Festspielhaus, Mozarteum, Salzburger Landestheater, Schloss Mirabell sowie auf der Festung Hohensalzburg. Mit einem fulminanten Silvester-Countdown läutet die Salzburger Altstadt den Jahreswechsel ein: Einer der Höhepunkte ist das Neujahrsstern-Schießen der Schützen und der Bürgergarde der Stadt Salzburg am Nachmittag des 31. Dezembers in der Altstadt.</p>



<p>Beim Altstadt Silvester vom 31. Dezember bis einschließlich Neujahrstag kann nach Herzenslust gefeiert, gelacht und getanzt werden. Der größte Walzertanz Salzburgs und das stimmungsvolle Livekonzert am Residenzplatz, kulinarische Leckerbissen, das spektakuläre Festungsfeuerwerk über den Dächern der Stadt, fulminantes Glockengeläut um Mitternacht und vieles mehr umrahmt den Rutsch ins neue Jahr!<br>Am Neujahrstag gehen die Silvesterfeiern ins Finale: Die Gastronomen am Residenzplatz laden bei Fisch und Sekt mit klassischer Musik zu Österreichs größtem Katerfrühstück ein. Im Salzburger Landestheater, im Mozarteum und im Großen Festspielhaus finden die traditionellen Neujahrskonzerte statt.</p>



<p>Mehr Infos auf: <a href="http://www.salzburg-altstadt.at">www.salzburg-altstadt.at</a></p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://reisewiki.at/die-salzburger-festung/salzburg-silvester-feuerwerk/" rel="attachment wp-att-155"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Silvester-2-Tourismus-Salzburg-1024x684.jpg" alt="Blick vom Kapuzinerberg auf Feuerwerk von der Festung. (c) Salzburg Tourismus" class="wp-image-155" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Silvester-2-Tourismus-Salzburg.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Silvester-2-Tourismus-Salzburg-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Silvester-2-Tourismus-Salzburg-768x513.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Silvester-2-Tourismus-Salzburg-624x417.jpg 624w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Blick vom Kapuzinerberg auf Feuerwerk von der Festung. © SalzburgerLand Tourismus</figcaption></figure>



<p><em>Die Salzburger Altstadt wird zur Partyzone und natürlich dürfen auch ein imposantes Feuerwerk und der Donauwalzer um Mitternacht nicht fehlen.</em></p>



<p><strong>Den Jahreswechsel beim Winterfest erleben</strong></p>



<p>Der Silvesterabend im Rahmen des Winterfests ist nichts für schmale Brieftaschen. Wer sich dieses Silvesterpaket leistet, wird allerdings mit etwas Besonderem belohnt: mit einer Zirkusvorstellung, einem Silvestermenü inklusive Mitternachtsjause und vor allem mit einem tollen Ambiente in dem mit Fackeln ausgeleuchteten Park, der vor allem bei Schneelage eine wunderbar romantische Atmosphäre für Mitternachtswalzer und Feuerwerk bietet.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Salzburg für Kinder</h2>



<p><strong>Opern für Kinder</strong></p>



<p>Meisterwerke der Opernliteratur präsentieren die Salzburger Festspiele dem jüngsten Publikum – aber auch ihren erwachsenen Begleitern – in einer auf ca. 70 Minuten gekürzten und leicht verständlichen Version. Die Hauptfiguren – besetzt mit den Sängern des Young Singers Project – erzählen ihre spannenden Geschichten in gesprochenen Dialogen und singen ihre schönsten Arien begleitet vom Orchesterklang und rauschenden Bühneneffekten. Der ideale Einstieg in die große faszinierende Opernwelt für die ganze Familie!</p>



<p>Info: <a href="http://www.salzburgerfestspiele.at">www.salzburgerfestspiele.at</a></p>



<p><strong>Zum Besuch im Spielzeugmuseum</strong></p>



<p>Besonders attraktiv für kleine Gäste und Spielzeugliebhaber ist das Salzburger Spielzeugmuseum. Das Museum zeigt Objekte aus den letzten 250 Jahren und bietet interaktive pädagogische Programme mit vielen Möglichkeiten zum Entdecken, Experimentieren und Gestalten. Neu ist beispielsweise eine Riesenmurmelbahn, die beim Hinabrollen von Kugeln vielfältige Melodien erklingen lässt, eine Carrerabahn für große und kleine Rennfahrer, einen Kinoraum, Theater, Lese- und Spieleecken. Die kleineren Museumsbesucher tauchen ein in eine Welt des Spielzeugs, testen ihre Geschicklichkeit und erleben dabei lustige Abenteuer. Sonderausstellungen präsentieren internationale und regionale Themen rund ums Spielzeug.</p>



<p>Info: <a href="http://www.salzburgmuseum.at">www.salzburgmuseum.at</a></p>



<p><strong>Austoben beim Schlittschuhlaufen</strong></p>



<p>Im Winter lockt bewegungshungrige Kids eine besondere Attraktion: Eislaufen unter freiem Himmel – das macht nicht nur den Kleinen Spaß. Jedes Jahr lädt am Mozartplatz ab Mitte November eine Eisfläche zur sportlichen Betätigung auf Kufen ein. Inmitten des Salzburger Christkindlmarktes mit seiner weihnachtlichen Dekoration, dem Duft nach Zimt, Weihrauch und Bratäpfeln sowie der stimmungsvollen Beleuchtung ist das Eislaufen ein besonderes Erlebnis.</p>



<p>Info: <a href="http://www.mozarteis.at">www.mozarteis.at</a></p>



<p><strong>Wenn die Puppen tanzen …</strong></p>



<p>Drei Generationen der Familie Aicher leiteten das Salzburger Marionettentheater seit 1913 mit großer künstlerischer Sorgfalt und Liebe. Der Weg von der kleinen Marionettenbühne zu einer weltweit führenden Institution und festen Säule im Salzburger Kulturleben ist einzigartig. Heute „beschäftigt“ das Salzburger Marionettentheater rund 500 Marionetten und zehn Puppenspieler. Gespielt werden 160 Vorstellungen pro Jahr in Salzburg und bis zu hundert weitere Vorstellungen auf Tourneen, die das Theater in die ganze Welt führen.</p>



<p>Hier werden zum Beispiel „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, „Alice im Wunderland“, Mozarts „Die Zauberflöte“, Tschaikowskis „Der Nussknacker“ und „Die Fledermaus“ von Johann Strauß gespielt. Sonderführungen hinter die Bühne (auf Anfrage) erlauben faszinierende Einblicke in die Welt der Marionetten.</p>



<p>Info: <a href="http://www.marionetten.at">www.marionetten.at</a></p>



<p>Eine Aufführung von Mozarts &#8222;Die Zauberflöte&#8220; im Marionettentheater. Für Kinder empfehlen sich besonders die einstündigen Kurzprogramme am Nachmittag.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Salzburg für die Gay And Lesbian Community</h2>



<p><strong>Salzburg ist ein interessantes Reiseziel für schwule und lesbische Menschen. Hier kann man etwa in einem wunderbaren Rahmen seine Partnerschaft offiziell machen.</strong></p>



<p>Die Mozartstadt hat als eine der ersten Städte Österreichs eingetragene Partnerschaften ermöglicht. Durchgeführt wird das im Sinne der Gleichbehandlung im weltberühmten Marmorsaal. Hier bietet die Stadt für gleichgeschlechtliche Paare gemeinsam mit dem Formalakt eine feierliche Zeremonie ähnlich einer Trauung an.</p>



<p>Nirgendwo wird das „Ja“-Wort vermutlich so stilvoll ausgesprochen wie hier. Schon der Gang vom Innenhof des Schloss Mirabell über die Marmorstiege lässt den Prunk der weiteren Räumlichkeiten erahnen. Paare aus aller Welt sind in den letzten Jahrzehnten über die Treppen geschritten, um im schönsten Trauungssaal Mitteleuropas vor den Standesbeamten zu treten. Nur wenige aber wissen, dass die Errichtung von Schloss Mirabell ein einzig großer Liebesbeweis war: Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ das wunderschöne Anwesen als „Schloss Altenau“ samt Garten für seine Geliebte Salome Alt erbauen. Der Nachwuchs – zehn Kinder – sind in diesen Räumlichkeiten groß geworden.</p>



<p><strong>Rechtzeitig reservieren</strong></p>



<p>Zuständig für eingetragene Partnerschaften ist das Einwohner- und Standesamt der Stadt, das im Vorfeld ein ähnliches Procedere wie bei Hochzeiten vorschreibt. Für die Abwicklung ist die Bezirksverwaltungsbehörde im Schloss Mirabell zuständig (Infos unter www.stadt-salzburg.at). Hier gibt es auch für eingetragene Partnerschaften einen Online-Hochzeitskalender. Wer sich hier etwa für ein Wochenende im Mai eintragen möchte, sollte sich frühzeitig entschließen. Der Marmorsaal ist äußerst begehrt, um den Bund für´s Leben einzugehen. Achten Sie daher auf eine rechtzeitige Terminreservierung der Räumlichkeiten!</p>



<p>In Salzburg kann man aber nicht stilvoll seine Partnerschaft eintragen lassen, hier gibt es auch ein lebendiges Nachtleben für Lesben und Schwule. Es spielt sich vor allem im Andräviertel ab, also am rechten Salzachufer unmittelbar um die Andräkirche – etwa im Mexx, im Dreistein, im Bernstein oder im Princess. Auch im Café Wernbacher und in der Paul Stubm unweit der Festung ist man willkommen.</p>



<p><strong>Gay-friendly Hotels</strong></p>



<p>Salzburg besitzt eine bunte Gay-Szene, was vor allem damit zu tun hat, dass die Festspielstadt viele Kulturschaffende anzieht. Dass homosexuelle Menschen eine interessante Zielgruppe sind, hat sich mittlerweile auch unter den Beherbergungsbetrieben herumgesprochen. Schwule und lesbische Paare sind etwa im Hotel Lehenerhof, im Hotel Wolf Dietrich, im artHotel Blaue Gans, im Sheraton oder im Goldenen Hirsch besonders willkommen.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Anreise</h2>



<p><strong>Mit dem Auto</strong></p>



<p>Von München nach Salzburg sind es nur 140 Autobahnkilometer, von Wien rund 300 und von Frankfurt rund 530 Kilometer. Wer über München anreist, kommt über die Autobahn A8 am schnellsten in die Mozartstadt. Hier muss man allerdings gerade an den Ferienwochenenden mit Stau rechnen.</p>



<p>Die A8 mündet beim Autobahnknoten Salzburg in die A1 (Westautobahn). Sie umrundet die Stadt in einem Halbkreis und geht dann weiter in Richtung Linz und Wien. Beim Autobahnknoten geht ein zweiter Autobahnstrang in Richtung Süden ab – die A10 (Tauernautobahn) in Richtung Kärnten und Italien.</p>



<p>Bitte beachten Sie, dass auf Österreichs Autobahnen Mautpflicht herrscht, auch wenn Sie auf Ihrem Weg nach Salzburg nur wenige Autobahnkilometer bis zur nächsten Abfahrt zurücklegen. Die Vignettenpflicht wird laufend kontrolliert, und zwar an allen Ausfahrten im Stadtbereich. Vignetten können an der Grenze gekauft werden.<br>Wer ohne gültige Vignette angetroffen wird, muss mit einer beträchtlichen Geldstrafe rechnen. Falls Sie Salzburg über die Bundesstraße erreichen möchten, können Sie die Abfahrt Reichenhall wählen und die Mozartstadt via Wals-Siezenheim oder Freilassing erreichen. Die Strecke von der nahen deutschen Grenzstadt Freilassing nach Salzburg ist allerdings gerade am späten Nachmittag stark befahren. Rechnen Sie also mit Stau!</p>



<p>Bitte beachten Sie außerdem, dass es in den Monaten Juli und August besonders an Schlechtwettertagen zu starken Verkehrsbehinderungen kommen kann. An diesen Tagen fahren oft sehr viele Feriengäste von den umliegenden Seen für einen Tagesausflug mit dem Auto in die Salzburger Landeshauptstadt, in der auch viele Festspielgäste unterwegs sind.</p>



<p><strong>Mit dem Zug</strong></p>



<p>Salzburg ist komfortabel mit dem Zug zu erreichen. In der Mozartstadt halten viele internationale Züge der Ost-West-Verbindung zwischen München und Wien. Reisende aus Deutschland können für ihre Fahrt nach Salzburg das Sparpreis-Ticket oder das Bayernticket nützen. Innerhalb Österreichs bietet die ÖBB reduzierte Sparschiene-Tickets an.<br>Der Bahnhof selbst ist nach einer langen Umbauzeit mittlerweile komplett renoviert. Er bietet unter anderem einen Supermarkt, der auch am Sonntag geöffnet hat und eine 1. Klasse Lounge (im Anschluss an die Eingangshalle). Die Innenstadt mit dem Schloss Mirabell ist vom Salzburger Hauptbahnhof aus in einem etwa zehnminütigen Spaziergang zu erreichen. Außerdem fahren zahlreiche Buslinien (z.B. Nr. 1, 2, 3, 5 und 6) vom Bahnhof aus in Richtung Zentrum zur Staatsbrücke und zum Hanuschplatz in unmittelbarer Nähe zur Getreidegasse.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-medium wp-image-734"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/160ÖBB-Konrad-Kaiser_Salzburg_Hauptbahnhof_Bahnsteig_2-300x200.jpg" alt="Salzburger Hauptbahnhof - Bahnsteig 2 (c) ÖBB" class="wp-image-734" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/160ÖBB-Konrad-Kaiser_Salzburg_Hauptbahnhof_Bahnsteig_2-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/160ÖBB-Konrad-Kaiser_Salzburg_Hauptbahnhof_Bahnsteig_2-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/160ÖBB-Konrad-Kaiser_Salzburg_Hauptbahnhof_Bahnsteig_2.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption>Salzburger Hauptbahnhof &#8211; Bahnsteig 2 (c) ÖBB</figcaption></figure>



<p><em>Der Salzburger Hauptbahnhof wurde vollständig renoviert &#8211; inklusive einer Integration der denkmalgeschützten Bahnsteigüberdachung in einen modernen Glasbau.</em></p>



<p><strong>Mit dem Flugzeug</strong></p>



<p>Der Salzburger Airport W.A. Mozart liegt nahe dem Stadtzentrum in etwa vier Kilometer Entfernung in Richtung Westen und deutsche Grenze. Österreichs zweitgrößter Flughafen ist unter anderem durch Oberleitungsbusse der Linien 2 (Richtung Hauptbahnhof) sowie 10 an den Salzburger Nahverkehr angeschlossen und hat einen eigenen Autobahnanschluss zur Westautobahn.</p>



<p>Salzburg ist auch über München an den internationalen Flugverkehr angebunden. Von Hauptbahnhof der Mozartstadt gibt es regelmäßige Zugverbindungen zum Flughafen München Franz Josef Strauß, der etwa 28 Kilometer nordöstlich von München liegt. Die Zugfahrt vom München Airport über München Ostbahnhof nach Salzburg dauert etwa zweieinhalb Stunden. Mit dem Salzburger Mietwagen Service (Kleinbusse) dauert die Fahrt zum Münchner Flughafen rund zweieinhalb Stunden. Die Buchung ist bis zu 48 Stunden vor Fahrtbeginn möglich (Infos unter <a href="http://www.mietwagenservice.at">www.mietwagenservice.at</a>).</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Empfehlungen für die Übernachtung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Hotel Auersperg</h3>



<p><strong>Zeitgenössische Eleganz in einer alten Salzburger Stadtvilla.</strong></p>



<p>Nur ein paar Gehminuten trennen das Auersperg von der Salzburger Altstadt. Und doch liegen Welten zwischen dem Trubel rund um die Getreidegasse und der Ruhe in diesem Refugium auf der anderen Seite der Salzach. Im Auersperg steigen die Künstler ab, die Kreativen, die Geschäftsreisenden, die sich nicht mit den 08/15-Hotelkettenstandards zufrieden geben, und die Individualreisenden, die ein familiär geführtes Haus auf hohem Niveau suchen. Gewohnt wird in insgesamt 55 Zimmern und Suiten, die sich auf das Haupthaus und die Dependance im Nebengebäude verteilen. Berühmt ist das Auersperg für sein erstklassiges Frühstücksangebot, das keinen Wunsch offenlässt und im Sommer, bei schönem Wetter, nicht nur im herrschaftlichen Speisesaal, sondern auch im baumbewachsenen Hofgarten serviert wird. Ein weiteres Highlight ist das kleine City-Spa mit Sauna, Dampfbad, Massage, Meditation und Teebar. Zum Abkühlen geht es danach hinaus auf die Dachterrasse mit spektakulärem Ausblick auf die Dächer der Stadt und den Kapuzinerberg. Service für alle Gäste, die mit dem Flieger oder der Bahn anreisen: Das Auersperg stellt günstige, hoteleigene Mietautos zur Verfügung. Ideal für Gäste, die nicht nur die Stadt, sondern auch das Salzburger Land erkunden wollen.</p>



<p><a href="http://www.auersperg.at">www.auersperg.at</a></p>



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<h3 class="wp-block-heading">Art Hotel Blaue Gans</h3>



<p><strong>Kunsthotels mitten in der Salzburger Altstadt</strong></p>



<p>Mit über 650 Jahren Tradition ist die Blaue Gans das älteste Gasthaus Salzburgs. und befindet sich in bester Lage in der Getreidegasse. Nach einer sanften Renovierung hat Eigentümer Andreas Gfrerer sie in ein Kunsthotel verwandelt: Immer wieder lädt Gfrerer Filmemacher und Künstler ein, sich mit der Stadt Salzburg auseinanderzusetzen oder ihre Kunst mit seinem Hotel zu konfrontieren. Als „artists in residence“ dürfen sie ihre Kreativität entfalten, Gäste sollen von den entstandenen Arbeiten inspiriert werden. Wirkungsvolle Akzente setzten renommierte Künstlerinnen und Künstler wie Xenia Hausner, Franz Graf, C.O. Paeffgen oder Leif Trenkler. Kunstliebenden Gästen bietet das Arthotel Individualität. Jedes Zimmer ist unterschiedlich gestaltet – reduziert, aber gemütlich -, das ganze Hotel Ausstellungsraum. Lebensstil statt Lifestyle und Unaufgeregtheit statt Luxus und Rummel finden Gäste wie Künstler. Das originalgetreu erhaltene Restaurant mit seinem historischen Tonnengewölbe, Wandmalereien, Holzvertäfelungen und neu interpretierter österreichischer Küche gilt als Geheimtipp.</p>



<p><a href="http://www.hotel-blaue-gans-salzburg.at">www.hotel-blaue-gans-salzburg.at</a></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Ermäßigungen</h2>



<p><strong>Salzburg Card</strong></p>



<p>Die Salzburg Card bietet ermäßigte Eintritte und Gratiseintritte für Attraktionen in der Stadt Salzburg. Sie erhalten sie an der Rezeption Ihres Hotels, in allen Touristen-Informationsstellen der Stadt, in Kartenbüros oder via Online-Buchung. Die aktuellen Preise für eine wahlweise Gültigkeit von 24, 48 oder 72 Stunden finden Sie online oder unter cards@salzburg.info.</p>



<p><strong>Die wichtigsten Vorteile:</strong></p>



<ul><li>freier, einmaliger Eintritt in alle Sehenswürdigkeiten der Stadt<br>freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Obuslinien 1 &#8211; 14 im Stadtgebiet) sowie der Autobuslinien der Fa. Albus: Citybus A, Linien 20 &#8211; 35, 151<br>freie Fahrt mit den Postbuslinien 32, 180, 170 bis Rif/Taxach<br>freie Fahrt mit der Lokalbahn S1 bis Schlachthof<br>freie Fahrt mit Festungs- und Untersbergbahn<br>freie Fahrt mit dem Salzach-Schiff (Tour 1)<br>zahlreiche Vergünstigungen für Konzerte, Theaterbesuche oder Ausflugsziele in der Umgebung.</li></ul>



<p>Alle Leistungen werden von dieser Karte automatisch abgebucht.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Parken</strong></h2>



<p><strong>Parken in Kurzparkzonen</strong></p>



<p>Das Parken in der Salzburger Innenstadt ist kostenpflichtig. Dunkelblaue Linien markieren die Kurzparkzonen, für die am Automaten ein Parkschein gelöst werden muss.</p>



<p>Gebühreneinhebung mit Parkscheinautomat: werktags, Montag bis Freitag 9 Uhr bis 19 Uhr &#8211; Parkdauer maximal drei Stunden. An Samstagen mit Parkscheibe und zeitlicher Begrenzung. </p>



<p>Die Parkautomaten sind in relativ großen Abständen aufgestellt. Halten Sie also danach Ausschau, auch wenn auf den ersten Blick keiner zu sehen ist. Besonders in den Sommermonaten wird streng auf die Einhaltung der Gebührenpflicht geachtet und auch der Abschleppwagen ist schnell zur Stelle, wenn der Wagen etwa die Route oder Haltestelle eines der öffentlichen Oberleitungsbusse (Obusse) blockiert.</p>



<p>Am Samstag und am Sonntag können Sie in den Kurzparkzonen gratis parken. Am Samstag ist eine Parkuhr notwendig, da die Parkzeit drei Stunden nicht überschreiten sollte.</p>



<p>Außerhalb der Innenstadt gibt es außerdem die hellblaue Zone: Hellblaue Linien markieren gebührenfreie Kurzparkzonen, für die allerdings Park-Uhren-Pflicht besteht. Die Parkdauer beträgt maximal drei Stunden. Eine Parkuhr ist von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr und am Samstag von 9 bis 16 Uhr erforderlich.</p>



<p>Einen kostenlosen und zeitlich unbeschränkten Parkplatz in kurzer Distanz zur Altstadt zu finden, ist praktisch unmöglich. Die Salzachbrücken und das entlang der Salzach verlaufende Einbahnsystem machen zudem die Suche nach einem Kurzparkzonen-Abstellplatz zum Geduldsspiel.</p>



<p><strong>Parkhäuser</strong></p>



<p>Eine gute Parkmöglichkeit, die auch von Salzburgern sehr gerne in Anspruch genommen wird, ist die Mönchsberggarage – die zentralste Parkmöglichkeit direkt am Eingang zur Altstadt. Die mehrgeschossige Garage, die sich als Tunnelsystem im Felsen des Mönchsbergs erstreckt, heißt offiziell &#8222;Altstadtgarage 1&#8220; und &#8222;Altstadtgarage 2&#8220;. Sie erinnert mehr an einen Bunker als an übliche Parkhäuser und befindet sich rechts und links vom Neutor, einem Tunnel durch den Mönchsberg, der die Altstadt mit dem Stadtteil Riedenburg verbindet.</p>



<p>Vorsicht! Merken Sie sich gut, ob Sie Ihren Wagen in &#8222;Altstadtgarage 1&#8220; oder &#8222;Altstadtgarage 2&#8220; abgestellt haben! Hier kommt es immer wieder zu Verwechslungen, die dazu führen, dass Besucher vergeblich in der falschen Garage nach ihrem Auto Ausschau halten.</p>



<p>Wenn Sie länger als etwa 1,5 Stunden in der Mönchsberggarage parken, lohnt es sich, in Geschäften oder Lokalen der Altstadt nach einem Stempel für Ihr Parkticket zu fragen. In dem Fall bekommen Sie einen Rabatt, der sich bei einem mehrstündigen Aufenthalt wirklich lohnt!</p>



<p>Eine preiswerte Alternative zum Parkhaus ist die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln von einem der gut ausgeschilderten Park-and-Ride Parkplätze, die es in Salzburg auf allen wichtigen Zufahrtsrouten gibt und die oft mit &#8222;P+R&#8220; markiert sind. Sie sind an das Stadtbus-Netz angeschlossen. Tickets für Stadtbusse (Obus) können Sie entweder am Automaten oder direkt beim Fahrer erwerben.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Kurt W. Leiningers Blick auf Salzburg &#8211; ein Buchtipp</strong></p>



<p>Kurt W. Leiningers ungewohnter Blick auf Salzburg ist kritisch und liebevoll zugleich. Im Bild-Textband &#8222;Salzburg &#8211; die Stadt zwischen Tradition und Moderne&#8220; stellt er die historische Stadt Salzburg im Zusammenspiel mit moderner Architektur und den Errungenschaften der Gegenwart vor. Dabei bedient sich Leininger einer Bildsprache, die nichts beschönigt, aber der Stadt den Glanz bewahrt, für den sie weltberühmt ist &#8211; mit kurzen Texten zu den interessantesten Epochen, Persönlichkeiten und Gebäuden.</p>



<p>Kurt W. Leininger<br>Salzburg &#8211; die Stadt zwischen Tradition und Moderne<br>176 Seiten, Abbildungen durchgehend farbig bebildert Format 21 x 24 cm Buch-Bindung Hardcover mit Schutzumschlag<br>ISBN 978-3-702-50642-1</p>



<p></p>



<p><strong>BUCHTIPPS</strong></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Dopschs &#8222;Kleine Geschichte Salzburgs&#8220; &#8211; ein historischer Buchtipp</strong></p>



<p>Die Kleine Geschichte Salzburgs von Heinz Dopsch ist schon ein Klassiker. Im Licht aktueller Fragen zeichnet Heinz Dopsch den Weg Salzburgs und seiner Bewohner durch alle Epochen nach. Dabei gelingt ihm das Kunststück, die Faktenfülle in einem gut lesbaren Text unterzubringen &#8211; ein Buch, das sich wie ein Roman in einem Zug lesen lässt.</p>



<p>Heinz Dopsch<br><b>Kleine Geschichte Salzburgs </b></p>



<p>Aktualisierte, erweiterte Ausgabe des Bestsellers<br>304 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 11,5 x 19 cm, französische Broschur, ISBN 978-3-7025-0738-1</p>



<p><b>Heinz Dopsch, </b>geboren 1942 in Wien, Studium der Geschichte und Klassischen Philologie an der Universität Wien, 1977 Habilitation in Mittelalter­licher Geschichte und Vergleichender Landesgeschichte. 1984–2011 Professor für Vergleichende Landesgeschichte an der Universität Salzburg. Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, außerordentliches Mitglied der Kommission für bayerische Landesgeschichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, wissenschaftlicher Leiter bedeutender Ausstellungen, Autor und Herausgeber großer Sammelwerke.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausflugstipps in Salzburg</title>
		<link>https://reisewiki.at/salzburg-botanischer-garten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2016 12:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Salzburg-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=576</guid>

					<description><![CDATA[Der Christkindlmarkt auf dem Domplatz Der Christkindlmarkt auf dem Domplatz kann auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Seine Anfänge sind in einem ständigen, das ganze Jahr <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/salzburg-botanischer-garten/" title="Ausflugstipps in Salzburg">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Christkindlmarkt auf dem Domplatz</h2>
<p><figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10235/thumb_preview_8667bfc1-6997-4c18-944e-492f75326277.jpg" alt="Weihnachtsmarkt Salzburg" width="880" height="586" /><figcaption class="wp-caption-text">Abend am Christkindlmarkt Salzburg auf dem Domplatz. © Österreich Werbung, Fotograf: Bryan Reinhart</figcaption></figure></p>
<p>Der Christkindlmarkt auf dem Domplatz kann auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Seine Anfänge sind in einem ständigen, das ganze Jahr über währenden ʺTandlmarktʺ zu finden. Dieser älteste Markt in Salzburg findet bereits in der Zeit von 1491 bis 1500 wiederholt in den Rechnungen des Salzburger Bürgerspitals Erwähnung. Mit dem Duft von Weihrauch und Weihnachtsbäckerei, Kunsthandwerk und einem besinnlichen Musikprogramm ist der Historische Salzburger Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz ein empfehlenswertes Weihnachtserlebnis.</p>
<p>Infos unter: <a href="http://www.christkindlmarkt.co.at">www.christkindlmarkt.co.at</a></p>
<hr />
<h2><strong>Der Stiftskeller St. Peter und sein Weihnachtswunderland<br />
</strong></h2>
<p><strong>Neun Kilometer Lichterketten, 200 Meter Girlanden, rund 8.000 verschiedene Kugeln und etwa 150 Weihnachtsbäume – jedes Jahr in der Adventzeit verwandelt sich der Stiftskeller St. Peter in der Salzburger Innenstadt in ein Weihnachtswunderland.</strong></p>
<p>Damit ab Mitte November auch tatsächlich sämtliche Säle und Stuben von Europas ältestem Restaurant (eröffnet im Jahr 803) in festlichem Glanz erstrahlen können, beginnen die Dekorationsarbeiten für dieses Ereignis bereits einen Monat vorher. Beinahe rund um die Uhr und überall im Haus werden in diesen vier Wochen Kabel verlegt, Kränze gebunden und neue Deko-Konzepte erdacht. Besonders sehenswert sind die kristallene Swarovski-Weihnachtstafel sowie die große Krippe, die traditionell im stimmungsvollen Innenhof und im Schutz des angrenzenden Festungsbergs aufgebaut wird. Obwohl der Advent im Stiftskeller bereits viele Stammgäste zählt, gilt er immer noch als Geheimtipp.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Stiftskeller St. Peter, St. Peter Bezirk 1–4, 5020 Salzburg. <a href="http://www.stpeter-stiftskeller.at">www.stpeter-stiftskeller.at</a></p>
<hr />
<h2>Sattlers Salzburg-Panorama</h2>
<p><strong>Johann Michael Sattler verdankt Salzburg „sein“ Salzburg-Panorama: ein Rundgemälde, das die Stadt so zeigt, wie sie sich vor rund 200 Jahren präsentierte.</strong></p>
<p>Wie so viele Menschen, die in der Stadt Salzburg wirkten und wirken, ist auch der Maler Michael Sattler (28.09.1786 – 28.09.1847) nicht in Salzburg geboren. Er wuchs in Niederösterreich, dem flächenmäßig größten Bundesland Österreichs auf. An der Akademie in Wien entwickelte er seine malerische Begabung, sodass er bereits nach kurzer Zeit Aufträge annehmen und davon auch leben konnte. Seine künstlerische Arbeit begann er in Wiener Neustadt, wurde 1803 nach Linz berufen und kam im Jahre 1805 das erste Mal nach Salzburg.</p>
<p>Nach seiner Heirat im Jahre 1806, dem Tod seines Schwiegervaters und der Geburt eines Sohnes sowie einer Tochter übersiedelte die Familie nach Salzburg. Es war vor allem die schöne Gegend, die Hubert Sattler zu diesem Schritt bewog. Zu Beginn seiner Zeit in Salzburg betätigte er sich als Porträtmaler und gestaltete auch Altarbilder.</p>
<p><strong>Das Panorama und seine Geschichte </strong></p>
<p>Kaiser Franz I. besuchte 1821 die Stadt und bei dieser Gelegenheit durfte Hubert Sattler ihn porträtieren. Da beide Männer von der Lage und dem Reiz der Stadt angetan waren, griff er gerne die Anregung des Kaisers auf, ein großes „Rundgemälde“ von Salzburg anzufertigen. Sattler nahm diese Arbeit 1825 auf und konnte sie 1829 schließlich beenden. Bei der Landschaftsmalerei wurde er von Friedrich Loos (er wirkte von 1826 bis 1835 in Salzburg) unterstützt. Figurativ half ihm Johann Josef Schindler (mehrere Salzburgaufenthalte zwischen 1822 und 1834).</p>
<p>Das Ölbild wurde über 25 Meter lang und 4,8 Meter hoch. Von der Festung Hohensalzburg aus gesehen, zeigt es die Stadt und seine Umgebung des Jahres 1825 an einem sonnigen Herbstnachmittag um 16 Uhr, wie alle Turm- und Sonnenuhren zeigen. Es gilt heute als das in der Welt einzige historische Panorama einer Stadt, das noch erhalten geblieben ist.</p>
<p>Mit dem Panorama im Gepäck bereisten Sattler und seine Familie bis 1839 zahlreiche Städte in Europa und stellten es aus. Dies war wohl die erste „Fremdenverkehrswerbung“ für Salzburg.</p>
<p>Im Jahr 1870 mache Hubert Sattler gemeinsam mit seinem Sohn das Panorama der Stadt Salzburg zum Geschenk. Aufgrund der Ausmaße des Bildes musste dafür ein eigener Pavillon im Kurgarten der Stadt erbaut werden. Fünf Jahre später wurde es der Öffentlichkeit erstmals präsentiert.</p>
<p>Dieser Pavillon wurde 1937 abgetragen und das Gemälde in das Salzburger Museum „Carolinum Augusteum“ gebracht. Nach den Kriegswirren konnte das Bild gerettet, restauriert und im damaligen „Cafe Winkler“ bei freiem Eintritt wieder aufgestellt werden. Nach Abriss des Cafés 2003 wurde das Gemälde in der „Neuen Residenz“ wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.</p>
<p>Weitere Infos: <a href="http://www.salzburgmuseum.at/index.php?id=panoramamuseum0">www.salzburgmuseum.at/index.php?id=panoramamuseum0</a></p>
<hr />
<h2>Botanischer Garten Salzburg</h2>
<p>Der Botanische Garten der Universität Salzburg befindet sich in der Nähe von Schloss Freisaal im Stadtteil Nonntal. Das außergewöhnliche Gartenprojekt kann von Anfang Mai bis Ende September kostenlos besichtigt werden. Über 600 Pflanzenarten werden hier geboten – eine enorme Fülle an Blumen, Kräutern, Flechten, Moosen, Wasserpflanzen, Bäumen und Sträuchern. Der Garten dient der Aufzucht seltener und vom Aussterben bedrohter Pflanzen und wird auch zu Forschungszwecken genutzt. Vor allem bedrohte Arten aus dem Land Salzburg sind hier vertreten.</p>
<p>Kleine Hügel, Steingärten, Biotope und ein wunderschöner Teich vermitteln ein stimmiges Gesamtbild. Lauschige Laubengänge mit Sitzgelegenheiten laden zu einer Rast ein. Mit wild rankenden Pflanzen wunderbar beschattete Ecken machen den Besuch auch bei sommerlichen Temperaturen zu einem Vergnügen.</p>
<p>Der Botanische Garten Salzburg lässt sich auf Spazierwegen erkunden. Hunde dürfen nicht mitgenommen werden. Ein Duft-, ein Heilpflanzen- und ein Bauerngarten runden das Gartenprojekt der Universität Salzburg ab.</p>
<p><strong> Tipp</strong>: Immer wieder gibt es Führungen zu speziellen Themenbereichen. Die Termine sind im Garten ausgehängt und können auf der <a href="http://www.uni-salzburg.at/index.php?id=40251">Website der Naturwissenschaftlichen Fakultät</a> nachgelesen werden.</p>
<p>Botanischer Garten Salzburg, Hellbrunnerstraße 34, 5020 Salzburg. <a href="http://www.uni-salzburg.at/botanischer.garten">www.uni-salzburg.at/botanischer.garten</a></p>
<hr />
<h2>Stiegl Brauwelt</h2>
<p><strong>Bier kann man nicht nur trinken, man kann es auch erleben. Und zwar am besten dort, wo es hergestellt wird.</strong></p>
<p>„Bier ist eine wahrhaft göttliche Medizin“, schrieb der Arzt Paracelsus, der um 1525 in Salzburg gewirkt hat. Wahrscheinlich hat er wohl ein Bier der Stiegl-Brauerei genossen, die im geschichtsträchtigen Jahr 1492 gegründet wurde – womit auch schon gesagt ist, dass für die Salzburger die Gründung ihrer Stadtbrauerei wesentlich bedeutender als die Entdeckung Amerikas war. Die Entwicklung des jahrhundertealten Brauhandwerks kann man heute in der Stiegl Brauwelt mit allen Sinnen erleben, indem man mit jenen Elementen auf Du und Du kommt, die das Bier ausmachen: Wasser, Hopfen und Gerste. Sehr schnell versteht man, dass Bier nicht gleich Bier ist, sondern die unterschiedliche Prägung dieser Zutaten erst dessen Charakter ausmacht. So gibt etwa die Gerste dem Bier seinen Geschmack, Körper und die Farbe.</p>
<p>Bei einer Knabberprobe von unterschiedlich lang gerösteten Malzkörnern kann man geradezu schmecken, wie wichtig die Röstung dieses Getreides für so unterschiedliche Biere wie etwa das dunkle Guinness oder das hierzulande so beliebte helle Märzenbier ist. Im Sudhaus finden schließlich Wasser, Gerste und Hopfen zusammen, und die Stammwürze entsteht. Mit eigenen Augen kann man dann die Gärung des Bieres verfolgen und wie aus einem aufgequollenen Hefeberg, der Erinnerungen an Großmutters Backstube wachruft, das erfrischende, mit Kohlensäure angereicherte Bier wird. Bei einer Führung durch die Brauwelt, zu der auch eine eindrucksvolle Multimedia-Präsentation im Braukino gehört, lernt man vor allem eines: Bierbrauen ist nicht nur ein Handwerk, sondern eine Kunst. Und das kann man auch schmecken: Mit der Eintrittskarte erwirbt man einen Gutschein für drei Gläser Bier eigener Wahl im Stiegl-Bräustüberl. Ob dunkles Stout, verfeinert mit zart-herber Bitterschokolade, klassisches Weizenbier oder ein obergäriges Honigbier – die Auswahl fällt bei mehr als 20 unterschiedlichen Sorten nicht gerade leicht.</p>
<p><u><a href="http://www.brauwelt.at">www.brauwelt.at</a></u></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Salzkammergut-Reiseführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/salzkammergut-reisefuehrer-gratis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 14:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Oberösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Salzkammergut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=429</guid>

					<description><![CDATA[Zu den traditionsreichsten und beliebtesten Urlaubsregionen Österreichs gehört das Salzkammergut mit seinen einzigartigen Seen und Bergen. Der kleine Reiseführer zeigt Ihnen die Schönheiten der Region, <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/salzkammergut-reisefuehrer-gratis/" title="Salzkammergut-Reiseführer">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu den traditionsreichsten und beliebtesten Urlaubsregionen Österreichs gehört das Salzkammergut mit seinen einzigartigen Seen und Bergen. Der kleine Reiseführer zeigt Ihnen die Schönheiten der Region, die seit über 100 Jahren mit vielen  Natur- und Kulturerlebnissen punktet</strong><strong>.</strong></p>
<h2>Das Salzkammergut</h2>
<p>Der Schafberg beeindruckt mit einem imposanten 360-Grad-Panorama. An klaren Sommertagen schweift der Blick von der Terrasse des <strong>Berghotels </strong>über eine Landschaft mit 13 Seen und unzähligen Alpengipfeln. Wer in St. Wolfgang den historischen Dampfzug bestiegen hat und nach rund einer Stunde Fahrtzeit auf dem Gipfel des 1783 m hohen Schafberg angelangt ist, wird mit diesem Weitblick belohnt. Ringsherum zeigen sich weite Teile des Salzkammerguts von ihren schönsten Seiten.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Hotel Schafbergspitze</strong><br />
<a href="http://www.schafberg.net">www.schafberg.net</a></p>
<p><figure id="attachment_438" aria-describedby="caption-attachment-438" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-438 size-full" title="Wolfgangsee" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Wolfgangsee_1461869541.jpg" alt="Wolfgangsee" width="640" height="426" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Wolfgangsee_1461869541.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Wolfgangsee_1461869541-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-438" class="wp-caption-text">Wolfgangsee</figcaption></figure></p>
<p>Auf spektakuläre Ansichten scheint aber das gesamte Salzkammergut mit seinen 76 größeren und kleineren Seen spezialisiert. Der berühmte Weltreisende Alexander von Humboldt sprach anno 1793 ehrfurchtsvoll vom „Auge Gottes“, als er seinen Blick auf den Gosausee mit den Gletschern des knapp 3000 m hohen Dachsteins dahinter richtete. Bis heute hat sich daran kaum etwas geändert. Auch der felsige Traunstein bei <strong>Gmunden</strong> mit dem berühmten <strong>Seeschloss Ort</strong> im Vordergrund, die Trisselwand bei Altaussee, das Höllengebirge hinter dem Seglerparadies <strong>Attersee</strong> oder die Drachenwand über dem <strong>Mondsee</strong> bieten lohnende Anblicke.</p>
<hr />
<h3>Hallstatt und der Hallstätter See</h3>
<p>Neben diesen landschaftlichen Höhepunkten wird immer wieder ein kleiner Ort auf unzähligen Postkarten, Plakaten und Titelseiten gezeigt: <strong>Hallstatt</strong>, quasi der Geburtsort des Salzkammerguts. Die markante Pfarrkirche hat bereits mehr als 500 Jahre überdauert. Doch ein halbes Jahrtausend ist für Hallstatt nur eine Momentaufnahme. Irgendwann um 3.000 v. Chr. wurde hier ein Schatz entdeckt, der damals begehrter und wertvoller war als Gold: das Salz.</p>
<p><figure id="attachment_441" aria-describedby="caption-attachment-441" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-441" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Hallstatt_1461869805-1024x682.jpg" alt="Hallstatt" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Hallstatt_1461869805.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Hallstatt_1461869805-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Hallstatt_1461869805-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-441" class="wp-caption-text">Hallstatt</figcaption></figure></p>
<p>Hallstatt gilt als eine der Wiegen Europas: Von hier gelangte das oberhalb des Ortes abgebaute Salz auf mühsamen Wegen bis an die Ostsee und in den Mittelmeerraum. Hallstatt, das Wort Hall ist ein altertümlicher Ausdruck für Salz, war für Europa so bedeutend, dass man eine ganze Epoche – die Zeit von ca. 1.000 bis 500 v. Chr. – danach benannt hat: die Hallstattzeit. Selbstverständlich gehört daher <strong>das Salzbergwerk</strong> zu den wichtigsten Attraktionen des Ortes. Wirklich reich wurde der malerische Ort mit seinen kleinen, blumengeschmückten Bürgerhäusern durch das Salz allerdings nicht. Den Gewinn aus dem Handel mit dem „weißen Gold“ schöpften andere ab: Teils wurde er in die zahlreichen kostspieligen Kriege der Habsburger investiert, teils in die Paläste und Prunkbauten in Wien und in anderen Städten der Donaumonarchie.</p>
<p>Berühmt ist die alljährliche Fronleichnamsprozession mit den blumengeschmückten Booten auf dem See vor Hallstatt. Bei diesem Fest Ende Mai, Anfang Juni sind auch die schönsten lokalen Trachten Österreichs zu sehen – bunte Dirndlkleider mit dazu passender Goldhaube bei den Frauen, zünftige Lederhosen und vorwiegend grüne Lodenjanker bei den Männern.</p>
<p><a href="http://www.hallstatt.net">www.hallstatt.net</a></p>
<hr />
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die Hallstätter Salzwelten</span><br />
</strong></p>
<p><strong>In Hallstatt befindet sich das älteste Salzbergwerk der Welt. Unter Tage lassen sich 7000 Jahre  Kultur- und Industriegeschichte erleben.</strong></p>
<p>Man muss sich erst einmal an die Bergmannsprache gewöhnen. Dass man kurz vor der Einfahrt ins älteste Salzbergwerk der Welt einander „Glück auf“ wünscht, kann man ja noch verstehen. Warum aber die Stockwerke im Berg „Horizonte“ heißen, ist schon schwieriger nachzuvollziehen. Schließlich muss man in einigen dieser Stollen durchaus den Kopf einziehen. Aber dank Helm und Schutzkleidung ist eine Führung durch die Salzwelten nicht nur ein risikofreies Abenteuer, sondern auch ein richtiger Spaß.</p>
<p>Über Holzrutschen gleitet man auf dem Hosenboden von einem Horizont zum anderen. Und überall erwarten einen überraschende Stationen. Man taucht quasi in das Urmeer ein, das hier ursprünglich alles bedeckte und das Salz nach Millionen Jahren der Kontinentalbildung im Berg eingeschlossen hatte. Fasziniert folgt man den einfallsreichen Methoden der Menschen, die bereits vor 7000 Jahren dem Berg das „weiße Gold“ abgetrotzt haben. Ein Highlight ist die Multimedia-Projektion an einem unterirdischen Salzsee, der die kathedralenhafte Felshalle in schimmerndes Licht taucht. Archäologie-Interessierte können in Spezialführungen mehr über die Ausgrabungen in Hallstatt erfahren und eine 3500 Jahre Holzleiter im Berg bewundern, die sogar über verstellbare Sprossen verfügt. Und auch rund um das Bergwerk lässt es sich länger verweilen: etwa nahe des Gasthofs „Rudolfsturm“ mit Aussicht auf den Hallstätter See und die Bergwelt der Welterberegion: am besten von der spitz zulaufenden Plattform aus, die schwindelerregend über den Abgrund ragt.</p>
<p><a href="http://www.salzwelten.at/hallstatt">www.salzwelten.at/hallstatt</a></p>
<hr />
<h3><strong>Bad Ischl</strong></h3>
<p>Die Familie Habsburg hat aber noch einen anderen Ort im Salzkammergut geprägt: die heutige Stadt <strong>Bad Ischl</strong>. Hier wurde in der Biedermeierzeit der Grundstein für den Tourismus gelegt, das zweite wirtschaftliche Standbein der Region. Ausgangspunkt dafür war die Kinderlosigkeit von Erzherzog Franz Karl und seiner Gattin, Erzherzogin Sophie. Ein Wiener Prominentenarzt, Dr. Franz Wirer, wusste damals ein Wundermittel: Er schickte das Thronfolgerpaar zu einer Kur nach Bad Ischl, wo gerade das Baden im Salzwasser en vogue bzw. neu erfunden worden war. Und wahrlich: Das ersehnte „Wunder“ geschah. Innerhalb weniger Jahre brachte die Erzherzogin drei gesunde Söhne zur Welt. Darunter war auch der spätere Kaiser Franz Joseph I. Die Legende der österreichischen „Salzprinzen“ ging durch ganz Europa und mit ihr die der magischen Wunderkräfte der Solebäder in Bad Ischl. Zusammen mit seiner Gattin Elisabeth („Sisi“) war Franz Joseph dann auch der treueste Gast des rasant aufstrebenden Kurortes. 83 Sommer seiner insgesamt 86 Lebensjahre verbrachte er im Salzkammergut. Nach Bad Ischl verlegte er auch für die Sommermonate seinen offiziellen Regierungssitz. Von der <strong>Kaiservilla</strong> aus, die bis heute im Originalzustand erhalten ist, frönte er seinem liebsten Hobby, der Jagd nach Gämsen, Rehen und Hirschen, die er in unglaublichen Mengen erlegte. Ihre Geweihe schmücken heute dichtgedrängt die Wände der Kaiservilla.</p>
<p><figure style="width: 655px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2472/thumb_preview_cec1b47f-b750-42a1-af2e-e0eb0cb612f6.jpg" alt="Kaiservilla in Bad Ischl © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler" width="655" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Kaiservilla in Bad Ischl. © Österreich Werbung, Fotograf: Trumler</figcaption></figure></p>
<p><em>Das Salzkammergut mit seiner Berg- und Seenlandschaft ist ein malerischer Ort. Kein Wunder, dass hier der frühere Kaiser Franz Joseph mit seiner Gemahlin Sisi per Kutsche anreiste, um sich von den Strapazen in Wien zu erholen. Sie stiegen hauptsächlich in Bad Ischl ab. Wenn man heute in der neoklassizistischen Kaiservilla steht, dann spürt man noch die imperiale Vergangenheit des Landes.</em></p>
<p><a href="http://www.kaiservilla.at">www.kaiservilla.at</a></p>
<p>Mit dem Kaiserhof und seinen zahlreichen Bediensteten kamen in den Sommermonaten auch viele berühmte Künstler aus Wien nach Bad Ischl – etwa die Musiker Johann Strauß und Franz Lehar, Dichter wie Nikolaus Lenau und Maler wie Ferdinand Waldmüller. Mit den Künstlern kamen natürlich weitere Neugierige, die sehen wollten, was dem Kaiser so gut an der gebirgigen Gegend gefiel. Sie alle festigten den Ruf Bad Ischls und des Salzkammergutes als idealen Ort für die Sommerfrische, wie der Tourismus der damaligen Zeit gern genannt wurde.</p>
<ul>
<li><strong>Kaiserstadt Bad Ischl</strong><br />
<a href="http://www.badischl.com">www.badischl.com</a></li>
<li><strong>Kaiservilla</strong><br />
<a href="http://www.kaiservilla.at">www.kaiservilla.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h3>Wo sich das Salzkammergut erstreckt</h3>
<p>Neben Hallstatt und Bad Ischl wurden bald auch weitere Regionen – etwa das von Künstlern geschätzte Ausseerland – für den aufkeimenden Tourismus entdeckt. So wurde aus dem ursprünglichen Salzkammergut, einem kleinen, kaum 30 Kilometer langen Landstrich, eine umfangreiche Tourismus-Region im Dreiländereck der Bundesländer Oberösterreich, Steiermark und dem Salzburger Land. Im Norden reicht sie heute bis zum Nordufer des Attersees, im Westen über den <strong>Fuschl See</strong> mit seinem berühmten <strong>Schloßhotel</strong> bis fast vor die Tore der Stadt Salzburg. Im Süden bilden die beiden mächtigen Berggiganten <strong>Dachstein</strong> und Grimming die felsige Grenze zur restlichen Steiermark, und im Osten gehören der idyllische Almsee und <strong>das Almtal</strong> zum Salzkammergut.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.salzkammergut.at">www.salzkammergut.at</a></li>
<li><strong>Almtal Salzkammergut</strong><br />
<a href="http://www.gruenau-almtal.at">www.gruenau-almtal.at</a></li>
<li><strong>Attersee</strong><br />
<a href="http://www.attersee.at">www.attersee.at</a></li>
<li><strong>St. Wolfgang am Wolfgangsee</strong><br />
<a href="http://www.stwolfgang.at">www.stwolfgang.at</a></li>
<li><strong>Mondsee &amp; Irrsee</strong><br />
<a href="http://www.mondsee.at">www.mondsee.at</a></li>
<li><strong>Faszination Salzwelten</strong><br />
<a href="http://www.salzwelten.at">www.salzwelten.at</a></li>
<li><strong>Fuschlsee</strong><br />
<a href="http://www.fuschlseeregion.com">www.fuschlseeregion.com</a></li>
<li><strong>Schloss Fuschl</strong><br />
<a href="http://www.schlossfuschlsalzburg.com">www.schlossfuschlsalzburg.com</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Sommerfrische im Salzkammergut<br />
</strong></h2>
<p>Die Adeligen des Barock machten es vor. Sie bauten Sommervillen und -schlösser in der Nähe der Städte und verbrachten die heißeste Zeit des Jahres auf dem Land. Im neunzehnten Jahrhundert konnte man, bedingt durch den Bau der Eisenbahn, dann schon weiter reisen. Auch die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen machten den Urlaub in der Sommerfrische für fast alle Gesellschaftsschichten erschwinglich.</p>
<p>Die kaiserliche Familie hatte die Kurstadt <strong>Bad Ischl</strong> zum Ziel ihrer Sommerfrische auserkoren und verbrachte dort alljährlich die Sommermonate. Bald traf sich dort fast alles, was Rang und Namen hatte. So mancher verknüpfte mit dem Aufenthalt die eine oder andere Hoffnung – auf Aufträge, Unterstützung oder Steigerung des Bekanntheitsgrades. Karl Kraus, Essayist und Herausgeber der Zeitschrift „Die Fackel“, beschrieb die Situation so: „Mir ist in Ischl immer, als ob die Berge ringsum nur eine Dekoration wären, die man auf die Wiener Ringstraße gestellt hat.“ Denn das rege gesellschaftliche Leben verlangte nach den Annehmlichkeiten einer Stadt. Und so entstanden in Bad Ischl Wiener Kaffeehäuser, ein Operettentheater und viele weitere Bauten, die der Region bis heute ein einzigartiges Flair verleihen.</p>
<p>Doch nicht nur Bad Ischl zog die Städter des 18. und 19. Jahrhunderts an. Auch die romantischen Naturlandschaften des <strong>Salzkammerguts</strong> wirkten – vor allem auf Künstler – besonders anziehend. Heute erlebt man das am besten bei einer Wanderung auf der „<strong>Via Artis</strong>“. Sie ist den einst auf Sommerfrische weilenden Dichtern gewidmet und beginnt in <strong>Altaussee.</strong> Ausgehend vom Literaturgarten führt sie zunächst zur Torberg-Villa (heute bewohnt vom Maler Horst Jandl). Auf den Spuren von Brahms geht es weiter zu dessen einstiger <strong>Seevilla</strong>. Bei der Wassermann Villa erwartet die Wanderer ein prächtiger Ausblick zum See und auf das Dachsteinmassiv. Den Abschluss macht man am besten in einem der vielen Restaurants, die frische Fische aus den umliegenden Seen servieren. Vielleicht sitzt am Nebentisch ein Schauspieler oder eine  Schriftstellerin, denn auch heute noch haben viele Künstler im Ausseerland ihren Erst- oder Zweitwohnsitz.</p>
<p><strong>Via artis</strong><br />
<a href="http://www.seevilla.at/de-via-artis-themenwanderung.htm">www.seevilla.at/de-via-artis-themenwanderung.htm</a></p>
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<h2><strong>Musikgenuss: Attersee Klassik in </strong>Kammer am Attersee</h2>
<p><strong>Hochkultur in der Idylle: Als ländlicher Widerhall der Salzburger Festspiele bringt im Juli und August das Festival Attersee Klassik an den See.</strong></p>
<p>Der Attergau mit dem Attersee lag lange abgeschieden, eifersüchtig gehütet von den Habsburgern, die hier über das reiche Salzvorkommen wachten, ehe zu Beginn des 19. Jahrhunderts die ersten Reisenden das Salzkammergut für sich entdeckten. Damit nahm die Geschichte des Salzkammerguts als bevorzugter Sommerfrischeaufenthalt des Bürgertums und zahlreicher Künstler ihren Anfang. Gustav Mahler verbrachte seine Sommer am Attersee, ebenso wie Johannes Brahms. Gustav Klimt verewigte den See und die an seinen Ufern liegenden Ortschaften in zahlreichen Gemälden und Heimito von Doderer schrieb hier Teile seiner berühmten „Strudelhofstiege“.</p>
<p>Ein beliebter Standort von Schriftstellern, Malern und Musikern ist der Attersee bis heute geblieben. An einigen der schönsten Schauplätze rund um den See schlägt alljährlich im Sommer das Festival Attersee Klassik seine Zelte auf. So in dem auf einer Halbinsel gelegenen Schloss Kammer, das Gustav Klimt mehrmals malte, oder dem in Privatbesitz befindlichen Berghof, wo schon Brahms zu Gast war und Hugo von Hofmannsthal vor kleiner Runde zum ersten Mal aus seinem „Rosenkavalier“ las.</p>
<p>Die Liste der teilnehmenden Künstler, die sich alljährlich während des im Juli und August stattfindenden Festivals einfinden, ist hochkarätig besetzt. Dirigenten wie Mariss Jansons oder Riccardo Muti, Sänger/innen wie Barbara Bonney oder Thomas Hampson haben hier ebenso ihren Auftritt wie Bobby Mc Ferrin und Chick Corea. Zahlreiche prominente österreichische Autoren, unter ihnen Peter Turrini, Christoph Ransmayr und Barbara Frischmuth, lesen aus ihren Texten.</p>
<p>Termin: Juli / August</p>
<p><a href="http://www.atterseeklassik.at">www.atterseeklassik.at</a></p>
<hr />
<h2>Salzkammergut Festwochen Gmunden</h2>
<p>Im Juli und August werden in der Stadt Gmunden, dem Salzkammergut und der Region um den Traunsee klassische und zeitgenössische Musik, Tanz, Liederabende, Theateraufführungen, Performances, Lesungen, Filme, Ausstellungen und Diskussionen geboten. Thomas Bernhard, der zeitweilig in Gmunden wohnte und darüber hinaus in der Region mehrere Bauernhöfe besaß, die er liebevoll renovierte, und der in zahlreichen Stellen seines Werks der oberösterreichischen Landschaft ein Denkmal setzte, bildete einst einen fixen Bestandteil des Festivals. Darüber hinaus widmet sich als „Fest im Fest“ jährlich ein vielfältiger Veranstaltungsschwerpunkt einer großen österreichischen Schriftstellerpersönlichkeit. Peter Handke, Christoph Ransmayr, Friederike Mayröcker und Ernst Jandl standen bisher im Mittelpunkt.</p>
<p>Termin: Juli / August</p>
<p><a href="http://www.festwochen-gmunden.at">www.festwochen-gmunden.at</a></p>
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<h2><strong>Gustav-Klimt-Zentrum in </strong>Kammer am Attersee</h2>
<p><strong>Dort, wo Gustav Klimt seine Sommerfrische verbrachte, befinden sich heute das Gustav-Klimt-Zentrum und ein Klimt-Themenweg an den Ufern des Attersees.</strong></p>
<p>Auch wenn Gustav Klimt vor allem für Frauenporträts und ornamentale Gemälde bekannt ist, so sind seine vielen Landschaftsbilder ebenso bedeutend, da an ihnen sehr deutlich seine künstlerische Entwicklung ablesbar wird. 46 dieser Bilder entstanden am Attersee, wohin es den Künstler jedes Jahr zur Sommerfrische zog. Viele dieser Gemälde sind inzwischen weltberühmt, etwa die Naturstudie „Litzlberg“. Im Gustav-Klimt-Zentrum in Kammer am Attersee kann man einige Originale, Zeichnungen, Drucke, Fotografien und Briefe bewundern und Einflüsse von van Gogh bis zum Pointillismus erkennen. Vor allem bekommt man bei einem Besuch des Klimt-Zentrums Einblick in die Persönlichkeit des Künstlers und in den „Urlauber“ Klimt. Bei einem Spaziergang entlang des Klimt-Themenwegs am Attersee wird einem bewusst, dass er auch in Zeiten der Erholung nie die Arbeit ruhen ließ, die Stimmungen am See ständige Inspiration bedeuteten. Auf Schritt und Tritt begegnet man bekannten Klimt-Motiven wie Schloss Kammer, das der Maler aus mehreren Perspektiven festhielt, oder den Schlosspark und die Allee, den Klimt impressionistisch auf Leinwand bannte. Am Ende des Themenwegs liegt die Villa Paulick, in der sich der Künstler gerne im Sommer aufhielt. In der nahezu unverändert gebliebenen Villa kann man auch heute noch Privatzimmer mieten. Wer dabei einfache sanitäre Verhältnisse in Kauf nimmt, wird mit einem unvergleichlichen Fin-de-siècle-Ambiente belohnt und kann vielleicht einen Blick in das wohlgehütete Gästebuch werfen, in dem sich noch eine Eintragung des Meisters aus dem Jahre 1900 befindet.</p>
<p><a href="http://attersee.salzkammergut.at/klimt/oesterreich/poi/430000618/gustav-klimt-zentrum.html">http://attersee.salzkammergut.at/klimt/oesterreich/poi/430000618/gustav-klimt-zentrum.html</a></p>
<p><figure style="width: 845px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3130/thumb_preview_0f0a48b2-d0f8-4e8a-9389-f024a650cd9f.jpg" alt="Sommertag mit vielen Segelbooten am Attersee. © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhaeupl W." width="845" height="660" /><figcaption class="wp-caption-text">Sommertag mit vielen Segelbooten am Attersee. © Österreich Werbung, Fotograf: Weinhaeupl W.</figcaption></figure></p>
<hr />
<h2>Die Salzkammergut-Trachten</h2>
<p>Es war ein Skandal, der das Ausseerland bekannt machte: Ein Sohn des Kaisers verliebte sich in die Tochter eines Postmeisters und heiratete sie 1829 trotz aller Widerstände. In volksverbundenem Understatement trug er, gleich seiner Frau, das sogenannte Gewand, wie die Tracht hier schlicht heißt. Bald nach ihm entdeckte ganz Österreich, allen voran Hochadel und Großbürgertum, gleichfalls seine Liebe zu dieser versteckten Gegend in der Steiermark, die im Kern die Gemeinden Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee umfasst. Zu den ausgedehnten Aufenthalten hier trägt man, nach dem Vorbild des erzherzoglichen Stilbruchs, mit Vergnügen Tracht.</p>
<p><strong>Tracht ist in erster Linie alltäglich</strong></p>
<p>Richtig ist, dass <strong>Tracht regionale Zugehörigkeit ausdrückt,</strong> und tatsächlich ist das Ausseer Gewand dem Leben im Gebirge seit Jahrhunderten angepasst – als Arbeits- und Alltagsgewand: Bis heute ist die Tracht, neben Jeans, Kostüm und Anzug, hier Kleidung geblieben. Männer und Frauen tragen sie unter der Woche genauso wie an Feiertagen. Das ist selbst für Österreich einmalig, wo der „Austrian Look“ mit Trachtenhochzeiten, Gamsjagatagen, Trachtenbällen und -kapellen sowie dem noblen Wiener Jägerball (Dresscode: Tracht) zum nationalen Selbstverständnis gehört.</p>
<p><figure style="width: 880px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3772/thumb_preview_c0f59e5a-98b2-4209-9a84-c0f724c4d9b8.jpg" width="880" height="603" /><figcaption class="wp-caption-text">Lederhosen in Bad Aussee &#8211; eine traditionelle Steirische Tracht. © Österreich Werbung, Fotograf: H.Wiesenhofer</figcaption></figure></p>
<p>Doch richtig ist auch, dass die Ausseer Tracht <strong>die Individualität </strong>ihrer Träger und Trägerinnen <strong>zur Geltung bringt</strong>: Die Männer schlüpfen im Sommer in die kurzen und im Winter in die langen Lederhosen, dazu tragen sie Jacken mit einer bequemen weiten Falte im Rücken und darüber deckengroße Wetterflecke – beides aus Loden, einem wasserabweisenden, dicht gewalkten Wollstoff. Handgestrickte Stutzen, festes Schuhwerk, Hut und Halstuch komplettieren das Ausseer Gewand. Die Frauen legen das sogenannte Dirndl an: Zu einem gefältelten Rock, dem Kittel, trägt man eine kurze weiße Bluse, darüber wird das in der Taille angesetzte, mit dem Rock vernähte Leibl gezogen. Je nach Gelegenheit oder Arbeit kommt eine andere Schürze dazu oder wird die Bluse getauscht.</p>
<p><figure id="attachment_1148" aria-describedby="caption-attachment-1148" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1148" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000031243-dirndl-grundlsee-oesterreich-werbung-Peter-Burgstaller-1024x767.jpg" alt="Dirndl Grundlsee © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller" width="750" height="562" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000031243-dirndl-grundlsee-oesterreich-werbung-Peter-Burgstaller.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000031243-dirndl-grundlsee-oesterreich-werbung-Peter-Burgstaller-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000031243-dirndl-grundlsee-oesterreich-werbung-Peter-Burgstaller-768x575.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1148" class="wp-caption-text">Dirndl Grundlsee © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</figcaption></figure></p>
<p><strong>Farbenwunder Tracht</strong></p>
<p>Neben der reizvollen Form sind es vor allem <strong>die Farben, die zum Tragen verführen</strong>: Nirgendwo sonst werden so unbeschwert, stimmig und kraftvoll verschiedene Farben und Muster kombiniert wie bei den Trachten. Streublumen auf buntem Grund für den Rock und eine kontrastierende Farbe für das Leibl, dann die Schürze, die mit zumindest einer weiteren Farbe oder gar einem Muster eine zusammenfassende Verbindung schafft. Das alles durch die strahlend weiße Bluse in Zaum gehalten und dann doch noch einmal, mit dem färbigem Brusttuch, in bunten Überschwang versetzt. Und auch die Männer lassen sich davon anstecken: Mit dem „Bindl“, diesem Ausseer Krawatten-Tüchel, den bunten „Hosenkraxen“, <strong>Tüchel, den bunten „Hosenkraxen“,</strong> Tüchel, den bunten „Hosenkraxen“, also den Hosenträgern, und dem glanzvollen Seidengilet.</p>
<p><strong>Lebendige Tradition Handdruck</strong></p>
<p>Es war eine Frau, die den Handdruck 1930 nach Aussee gebracht hat: Gegen die „geschmacklose Ware“ aus industrieller Produktion wollte Anna Mautner, Witwe des größten Trachtensammlers im Ausseerland, die Qualität der Tracht bewahren. Diese Dame der Wiener Gesellschaft kaufte alte Modeln auf und ließ sich von einem Handdrucker anlernen. Das künstlerische Gespür brachte sie selbst mit. Bald stellte sie, mit neuen synthetischen Farben, vom Blaudruck auf Buntdruck um. Ihre <strong>großartig mit der Tracht harmonierenden Tücher und Stoffe</strong> fanden Anklang – sowohl bei den Ausseern als auch im exklusiven Mautner‘schen Bekanntenkreis. Martina Reischauer hat den Betrieb von Anna Mautner übernommen. Sie besitzt, neben den Modeln der ersten Stunde, eine Sammlung von Mautner‘schen Musterfleckerln. Die regen sie genauso zum Experimentieren an wie manche Kundenwünsche. Durch die manuelle Herstellung kann man sich ein Dirndl, das einzigartig ist, zusammenstellen lassen und <strong>Muster und Farben des Stoffs selbst auswählen</strong>. Meistens kommt Martina Reischauer aber selbst auf die „verrückten Ideen“, die ihre Kunden begeistern. Dieser kreative Drang hat mittlerweile zu einer eigenen Kollektion geführt: <strong>Leder wird</strong> dabei genauso <strong>bedruckt</strong> wie Loden und zu eleganten Röcken geschneidert. Passende <strong>Handschuhe und Pashmina </strong>mit Ausseer Mustern <strong>runden das Gesamtbild ab</strong>. Besonders ihre feinen <strong>Seidenstoffe</strong>, die zu duftigen Schürzen, Tüchern und Gilets verarbeitet werden, haben es ihrer Klientel angetan. Die Mautner Seide sticht durch die Leuchtkraft der Farben hervor und hat den typischen weichen Griff: Das liegt an der speziellen Zurichtung der Stoffe sowie an der Fixierung der Farben, deren Geheimnis natürlich nicht verraten wird. Denn mittlerweile gibt es Konkurrenz: <strong>Noch drei weitere Werkstätten</strong> haben sich in Bad Aussee dem Handdruck verschrieben – im wahrsten Sinne des Wortes, denn jeder von ihnen, ob <strong>Wach, Sekyra, Eder oder Mautner</strong>, hat seine eigene Handschrift: Sepp Wach ist am stärksten der Tradition verpflichtet, Markus Wach von Handdruck Sekyra bringt Design und Pastelltöne auf einen alpinen Nenner, Christiane Eder verblüfft durch das Spiel mit Unangepasstheit und Tradition – „pfeffrig“, so sagt sie, muss das Ergebnis sein –, während Mautner Drucke unter Martina Reischauer durch klassische Eleganz und malerische Leuchtkraft die Blicke auf sich ziehen.</p>
<ul>
<li><strong>Mautner Drucke seit 1930</strong><br />
Werkstätte und Geschäftslokal<br />
<a href="http://www.mautnerdrucke.at">www.mautnerdrucke.at</a></li>
<li><strong>Handdruck Sekyra</strong><br />
<a href="http://www.handdrucke.at">www.handdrucke.at</a></li>
<li><strong>Tostmann Trachten</strong><br />
Vor über 60 Jahren gründete das Ehepaar Marlen und Jochen Tostmann in Seewalchen am Attersee die Firma Tostmann. Und noch heute entstehen alle Tostmann Dirndl ausschließlich in Österreich in den hauseigenen Werkstätten.<br />
<a href="http://www.tostmann.at">www.tostmann.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Frischer Fisch aus den Salzkammergut-Seen</strong></h2>
<p><strong>Zur Freude der Feinschmeckergibt es in einigen Seen des österreichischen Salzkammerguts inzwischen wieder viele Wildfischarten.<br />
</strong></p>
<p>Makellos liegt sie auf dem Weiß des Tellers: Bläulich schimmernd und die charakteristischen Punkte, die den langgestreckten Körper der Bachforelle schmücken, sind trotz ihres Bades im heißen Essigsud klar erkennbar. Dazu gibt es heurige Petersilienerdäpfel und frische Sauce Hollandaise – wahre Puristen werden sogar mit nichts als geschmolzener Butter vorlieb nehmen wollen. So und nicht anders sollte man Bachforelle genießen, wenn man das Glück hat, ein tatsächlich wild gefangenes Exemplar zu bestellen. Dann nämlich kommt der einzigartige Geschmack, diese duftende Nussigkeit, wirklich und unverfälscht zur Geltung.</p>
<p>In einigen Seen des Salzkammerguts ist der Bestand an Wildfischen derart reichhaltig, dass sie inzwischen kommerziell befischt werden können: Insbesondere der Hallstätter See mit seinen famosen <strong>Reinanken</strong>, die durch die Nährstoffarmut des Urzeit-Gewässers zwar kleiner als anderswo, dafür aber ungleich schmackhafter geraten. Dazu kommen der <strong>Ausseer Seesaibling</strong> mit einem geradezu legendären Ruf als Delikatesse sowie <strong>Traunforelle</strong>, <strong>Bach-bzw. Seeforelle</strong> und <strong>Hecht</strong>. Mitunter bleibt auch eine <strong>Aalrutte</strong> oder <strong>Quappe</strong> im Netz der Fischer hängen – das ist dann ein echter Grund zum Feiern. Weil das feste weiße Fleisch dieses Dorsches zum Delikatesten gehört, das man aus Süßwasser fischen kann: Feinschmecker mit guter Fischer-Connection erzählen Wunderdinge von dem an Hummer und Seeteufel erinnernden Fleisch des äußerlich eher unattraktiven Fisches.</p>
<p><figure id="attachment_1452" aria-describedby="caption-attachment-1452" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1452 size-large" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schlossfischerei-Fuschl-regina-sailer-e1465214612218-1024x574.jpg" alt="Schlossfischerei Fuschl " width="750" height="420" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schlossfischerei-Fuschl-regina-sailer-e1465214612218.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schlossfischerei-Fuschl-regina-sailer-e1465214612218-300x168.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schlossfischerei-Fuschl-regina-sailer-e1465214612218-768x431.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1452" class="wp-caption-text">Schlossfischerei Fuschl</figcaption></figure></p>
<p><em><span class="st">Die Schloss Fischerei liegt direkt neben dem Schloss Fuschl auf einer Halbinsel gleich neben dem Fuschlsee-Rundwanderweg. Hier gibt es frische, im Ganzen geräucherten Forellen und Saiblinge aus dem Fuschlsee. Man verspeist seinen Räucherfisch an schlichten Holztischen direkt am See. Dazu gibt es Paulaner Bier (auch in einer alkoholfreien Weizenbier-Variante). Info und Öffnungszeiten (meist nur bei Schönwetter): <a href="http://www.schlossfuschlsalzburg.com/fischerei"><cite class="_Rm">www.schlossfuschlsalzburg.com/fischerei</cite></a><br />
</span></em></p>
<p>Grund für diesen Reichtum ist das nachhaltige Naturmanagement der österreichischen Bundesforste, denen es gelang, eine zukunftsweisende, ökologisch verantwortliche Nutzung der Flüsse und Seen zu gewährleisten. Daraus entstand die Marke „Wildfang-Naturfisch“, unter der diese herausragenden Exemplare alpinen Süßwasserfisches rund um den Ausseer und den Hallstätter See verkauft werden.</p>
<p>Parallel dazu drängt eine Fülle von Anbietern auf den Markt, die vom Nimbus des wild gefangenen Fisches profitieren wollen, dabei aber Zuchtware anbieten. Durchaus in sehr guter Qualität, denn die Teiche, Flüsse und Seen der Ostalpen bieten ja allesamt herausragende Wasserqualität, aber natürlich nicht ganz mit dem Geschmack eines wilden Fisches zu vergleichen, der zeitlebens im nährstoffarmen Wasser der Bergseen um seine Beute schwimmen musste. Dennoch: Auch „Alpenlachs“, „Mariazeller Wildsaibling“, „Gut-Dornau-Fische“ und andere edle Zuchtfische aus alpinen Gewässern, die sich in den vergangenen Jahren vermehrt auf den Speisekarten der Hochgastronomie tummeln, bieten Gaumenfreude.</p>
<p>Ebenfalls im oberösterreichischen Salzkammergut befindet sich der kleine Offensee – und damit die Hoffnung auf eine weitere rare Delikatesse aus Alpengewässern: <strong>Flusskrebse in Wildfangqualität</strong>. Der Wiederansiedelungsversuch dieser Süßwasserkrebse war erfolgreich – und zwar so sehr, dass der See bereits verbuttet – das heißt, die Krebse werden tendenziell wieder kleiner, weil nicht mehr genug Nährstoffe für alle da sind. Deshalb werden diese Krebse verstärkt in den Grundlsee umgesiedelt, damit sie sich auch da vermehren können.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.fischwasser.com">www.fischwasser.com</a><br />
<a href="http://www.anglerinfo.at">www.anglerinfo.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Ausseerland Seesaibling<br />
</strong></h2>
<p><strong>Der Ausseerland Seesaibling präsentiert sich wahlweise gebraten, geräuchert, als Sushi oder Weißwurst.</strong></p>
<p>„Seit dem 13. Jahrhundert holt man bei uns im Ausseerland schon Seeforellen und natürlich den Ausseerland Seesaibling aus dem Wasser“, unterstreicht Matthias Pointinger von den Österreichischen Bundesforsten die lange Tradition der Seefischerei im Salzkammergut. „Damals wie heute gab es in manchen Saisonen mehr zu holen, in manchen weniger. Das ist auch abhängig davon, wie streng der jeweilige Winter war.“ Und der kann den unzähligen malerischen Seen zwischen Dachstein und Loser dauerhafte Ruhepausen mit geschlossenen Eisdecken verordnen, was dem Plankton und damit der natürlichen Ernährungsgrundlage der Wildfische dementsprechend zu schaffen macht.</p>
<p>Matthias Pointinger: „Unsere Fischmeister bewirtschaften die Seesaiblingsbestände im Grundlsee, im Toplitzsee und in einem der größten Naturschätze des Salzkammerguts: dem Vorderen Lahngangsee auf 1.500 m und mit 70 m der tiefste Hochgebirgssee Österreichs. Dabei wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Wenn es notwendig war, die Fischbestände zu unterstützen, dann geschah das immer mit Brütlingen, die aus dem Eimaterial unserer Wildfische stammten und in Scharen von bis zu einer Million ausgesetzt wurden.“ Eine logische Konsequenz der nachhaltigen Fischereiwirtschaft, denn von 100 kleinen Fischen überlebt in freier Wildbahn gerade mal einer.</p>
<p><strong>Regionale Genusstradition</strong></p>
<p>Über die Fischereigründe der Bundesforste hinaus wird der Ausseerland Seesaibling auch noch im Altausseer See gefischt, allerdings von privaten Fischereiberechtigten. Da und dort erstreckt sich die Saison jedoch über den gleichen Zeitraum, von Juni bis August. „Im Winter hält unser Seesaibling wie alle Salmonidae Winterruhe. In dieser planktonarmen Phase weist er einen stark reduzierten Stoffwechsel auf und verbrennt einen Großteil seiner Fettsäuren. In der Laichzeit ist natürlich Schonzeit, aber in den drei Sommermonaten ist dann Hochsaison.“ Gefischt wird im Ausseerland traditionell mit <strong>Netzen</strong>, wobei die Maschenweite entsprechend gewählt wird, um die wichtigen Laichfische von vornherein zu verschonen. Der mehr oder weniger reiche Fang wird vor Ort sortiert, abgeschlagen und auf Eis gelegt, um die Kühlkette zu wahren. „Danach werden die Seesaiblinge auf schnellstem Wege weiterverarbeitet. Die Österreichischen Bundesforste betreiben neben der Seenfischerei auch eigene Fischzuchten, in denen Saiblinge, aus Wildfischbeständen abstammend, zu Speisefischen herangezogen werden. Eine logische Konsequenz aus der Nachfrage, denn der Bedarf an Saiblingen übersteigt mittlerweile bei weitem die verfügbaren Mengen aus Wildfischbeständen. „In den letzten Jahren wurde eine eigene Kalträucherei in Betrieb genommen, durch die die wertvollen Omega-3-Säuren des zarten hellrosa Fleisches beider Fischlinien optimal erhalten bleiben“, ist Herr Pointinger stolz auf eines der zahlreichen Produkte. Die Palette reicht vom frischen, über den gebeizten bis hin zum warm geräucherten Fisch.</p>
<p><strong>Wildfisch geräuchert</strong></p>
<p>Wildfisch gibt es auch in Christian Schilchers uriger „Mosthütte am Sonnenplatzerl“ in Bad Mitterndorf &#8211; geräuchert, und zwar kalt und warm. Christian Schilcher: „Mir persönlich ist die kaltgeräucherte Variante lieber, da zieht der Fisch zuerst in einer Salz-Zucker-Lösung und erhält dann über kaltem Rauch bei ca. 30°C ein zusätzliches, zartes Aroma.“ Wer seinen Saibling lieber durchgegart mag, entscheidet sich für die Warmräucherung bei 80°C. Dabei erhält der Fisch eine dunklere Färbung und die Konsistenz fällt bissfester aus als bei der Kalträucherung. Ein kulinarisches Vergnügen, mit dem der „Mosthütten- Wirt“ auch mobil macht. „Im Sommer ziehen wir mit unserer fahrbaren Räucherhütte durch die Lande. Ein frisch geräucherter Ausseerland Seesaibling, noch heiß auf den Teller gebracht, ist einer der besten Botschafter fürs Ausseerland.“</p>
<p><strong>Genuss Steckbrief: Genuss Region Ausseerland Seesaibling</strong><br />
aus der Familie der Salmonidae &#8211; wild gefangener Naturfisch, ungefüttert und ungezüchtet &#8211; besonders zartes, hellrosa Fleisch, für Traditionsrezepte und kulinarische Experimente</p>
<p>F(r)isch feiern: beim traditionellen Saiblingsfest im Ausseerland (Details auf <a href="http://www.ausseerland.at">www.ausseerland.at</a>)</p>
<ul>
<li><strong>Österreichische Bundesforste AG</strong>–<strong>Fischereizentrum Kainisch</strong><br />
Herr Matthias Pointinger<br />
Kainisch 103<br />
8984 Pichl/Kainisch, Österreich<br />
Tel.: +43 3624 289<br />
<a href="http://www.bundesforste.at">www.bundesforste.at</a><br />
<a href="http://www.wildfang-naturfisch.at">www.wildfang-naturfisch.at</a></li>
<li><strong>Mosthütte am Sonnenplatzerl</strong><br />
Herr Christian Schilcher<br />
8983 Bad Mitterndorf<br />
+43 664/4380730<br />
<a href="mailto:chris@urig.at">chris@urig.at</a><br />
<a href="http://www.mosthuette.at">www.mosthuette.at</a></li>
</ul>
<p><strong>Weitere LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Fischerei Hallstatt</strong></p>
<p>Hier kann man die frischen Fische aus dem Hallstätter See kaufen, aber auch weiter verarbeitete Delikatessen, wie geräucherten Saibling, Fischsulz u. a.:</p>
<p>Seestraße 16<br />
4830 Hallstatt<br />
Tel.: +43 6134 8204<br />
Email: <a href="mailto:peter.wimmer@bundesforste.at">peter.wimmer@bundesforste.at</a></p>
<p><strong>Restaurants, die Wimmers frische Fische anbieten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Restaurant Villa Schratt</strong><br />
Steinbruch 43<br />
4820 Bad Ischl<br />
Tel.: +43 6132 27647</li>
<li><strong>Hotel-Restaurant Goldener Ochs</strong><br />
Grazer Straße 4<br />
4820 Bad Ischl<br />
<a href="http://www.goldenerochs.at">www.goldenerochs.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Restaurants und Gasthäuser im Salzkammergut, die Fische aus Wildfang anbieten</strong></h2>
<p><strong>HALLSTATT:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gasthof Seewirt</strong><br />
Marktplatz 51<br />
4830 Hallstatt</li>
<li><strong>Gasthof Grüner Baum</strong><br />
Marktplatz 104<br />
4830 Hallstatt</li>
<li><strong>Gasthaus Simony Restaurant am See</strong><br />
Wolfengasse Nr. 105<br />
4830 Hallstatt</li>
<li><strong>Gasthof Bräuhaus</strong><br />
Seestrasse 120<br />
4830 Hallstatt</li>
</ul>
<p><strong>BAD ISCHL:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Hotel Goldener Ochse</strong><br />
Grazerstrasse 4<br />
4822 Bad Ischl</li>
<li><strong>Weinhaus Attwenger</strong><br />
Leharkai 12<br />
4820 Bad Ischl</li>
<li><strong>Hotel Goldenes Schiff</strong><br />
Stifterkai 3<br />
4820 Bad Ischl</li>
<li><strong>Hotel Agatha-Wirt</strong><br />
Agatha 10<br />
4822 Bad Goisern</li>
<li><strong>Restaurant Villa Schratt</strong><br />
Steinbruch 43<br />
4820 Bad Ischl</li>
<li><strong>Villa Seilern Vital Ressort</strong><br />
Tänzelgasse<br />
4820 Bad Ischl</li>
</ul>
<p><strong>BAD GOISERN:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Hotel Goiserer-Mühle</strong><br />
Kurpark 9<br />
4822 Bad Goisern</li>
<li><strong>Gasthof Steegwirt</strong><br />
Au 12<br />
4822 Bad Goisern</li>
<li><strong>OBERTRAUN:</strong></li>
<li><strong>Gasthof Höllwirt</strong><br />
Obertraun 29<br />
4831 Obertraun</li>
</ul>
<p><strong>GOSAU:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Hotel Koller</strong><br />
Paß Gschüttstraße 353<br />
4824 Gosau</li>
<li><strong>GRUNDLSEE:</strong></li>
<li><strong>Gasthof Post am See</strong><br />
Bräuhof 94<br />
8993 Grundlsee</li>
<li><strong>Fischerhütte Toplitzsee</strong><br />
Gößl 172<br />
8993 Grundlsee</li>
<li><strong>Gasthof Rostiger Anker</strong><br />
Gößl 206<br />
8993 Grundlsee</li>
<li><strong>Seekalter Grundlsee</strong><br />
Mosern 19<br />
8993 Grundlsee</li>
</ul>
<p><strong>ALTAUSSEE:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gasthof &#8222;Zum Loser&#8220;</strong><br />
Fischerndorf 80<br />
8992 Altaussee</li>
<li><strong>ATTERSEE:</strong></li>
<li><strong>Gasthof Föttinger</strong><br />
Seefeld 14<br />
4853 Steinbach am Attersee</li>
<li><strong>TRAUNSEE:</strong></li>
<li><strong>Fischrestaurant Moser</strong><br />
Nachdemsee 26<br />
4813 Altmünster</li>
</ul>
<hr />
<hr />
<h2><strong>Gut essen &amp; wohnen<br />
</strong></h2>
<h3><strong>Hotel Weißes Rössl</strong></h3>
<p><strong>Das legendäre Romantik Hotel Weißes Rössl am Wolfgangsee ist Mitglied der Small Luxury Hotels.</strong></p>
<p>International bekannt wurde das Romantik Hotel Weißes Rössl am Wolfgangsee durch die Operette von Ralph Benatzky. Aus neun historischen Bürgerhäusern ist das Weiße Rössl über Jahrhunderte zu einem 4*-Superior Hotel gewachsen. Der 1.500 Quadratmeter große Wellnessbereich am See setzt sich mit dem ganzjährig beheizten Seebad und dem schwimmenden Rösslpool im See fort.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Romantik Hotel Weißes Rössl, Markt 74, 5360 St. Wolfgang. <a href="http://www.weissesroessl.at">www.weissesroessl.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Landhaus zu Appesbach in </strong>St. Wolfgang</h3>
<p><strong>Das Landhaus zu Appesbach wurde 1912 als Sommerfrische-Privatresidenz erbaut, beherbergte berühmte Künstler und einst sogar einen verhinderten König. Viel von diesem geschichtsträchtigen Flair ist bis heute in den herrschaftlichen Salons, den eleganten Zimmern und Suiten sowie im Hotelpark mit eigenem Zugang zum Wolfgangsee zu spüren.</strong></p>
<p>„Ein herrliches Fleckchen Erde“, schrieb Edward VIII. an seine geliebte Wallis Simpson. Und auch Thomas Mann geriet ins Schwärmen, wann immer er über seinen Ferienaufenthalt im Landhaus zu Appesbach berichtete. Was die beiden weitgereisten Lebemänner an der 27-Zimmer-Herberge im Salzkammergut so sehr begeisterte? Die traumhafte Lage mit großer Liegewiese direkt am Wasser, die Ruhe fernab von Touristenströmen sowie das geschichtsträchtige Ambiente, das nur wenig an ein Hotel erinnert und in dem man sich eher wie im Ferienhaus vermögender Freunde fühlt. Außer einem eigenen Tennisplatz und Ruderbooten gibt es auch einen kleinen Wellnessbereich mit finnischer Sauna, Bio-Sauna und Dampfbad. Und auf der Seeterrasse oder im Restaurant wird neben Frühstück und Nachmittagstee allabendlich ein Vier-Gang-Menü auf Basis modern interpretierter österreichischer Küche serviert. Wer will, kann sowohl in der original Windsor-Suite als auch im Thomas-Mann-Zimmer nächtigen. Das Haus ist Mitglied der Schlosshotels &amp; Herrenhäuser.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Landhaus zu Appesbach, Au 18, 5360 St. Wolfgang. <a href="http://www.appesbach.com">www.appesbach.com</a></p>
<hr />
<h3><strong>Seehof Mondsee</strong></h3>
<p><strong>An einer der schönsten Buchten des Mondsees liegt das 5*-Hotel mit einem 300 Meter langen, eigenen Strand, dem mit einer Haube dekorierten Gourmetrestaurant und einem großen ruhigen Park.<br />
</strong></p>
<p>Schon die exklusive Lage des Hotels hat 5*-Status.Von den Zimmern blickt man entweder auf den Park oder den See. Bei schönem Wetter genießt man am besten schon das Frühstück auf der Restaurantterrasse. Zehn Golfcourts sind innerhalb von 25 Autominuten erreichbar. Für einen sportlichen Sommer sorgen zahlreiche Radwege und Mountainbike-Routen über Hunderte von Kilometern. Der Seehof gilt auch als Genuss-Adresse: Der Wolfgangseer Schafkäse mit Rispentomaten, das gebackene Kalbsbries mit Kartoffel-Vogerlsalat, die geschmorten Kalbsbackerln mit Selleriemousseline sowie der lauwarme Mohnkuchen mit Himbeeren und weißem Mokka-Eis sind bekannte Spezialitäten.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Seehof Mondsee, Auhof 1, 5311 Loibichl. <a href="http://www.seehof-mondsee.com">www.seehof-mondsee.com</a></p>
<hr />
<h3><strong>Höllerwirt in </strong>Altmünster</h3>
<p>Seit 1878 gibt es das Gasthaus der Familie Höller. Irene Höller ist es zu verdanken, dass die Räumlichkeiten liebevoll gestaltet sind. Chef Markus Höller rührt nicht nur in den Kochtöpfen, sondern auch in der Umgebung kräftig um, damit seine Philosophie einer Salzkammergut-Terroir-Küche dem Publikum vermittelt wird. Unterstützung bekommt er in der Küche von Michael Janietz und von Bauern und Bäuerinnen aus der Umgebung. Lamm wird vom Biohof Gnigler aus Rutzenmoos bezogen, Reh, Hirsch und Gams stammen aus der Jagdgemeinschaft Altmünster und Pennewang. Reinanke, Saibling und Hecht schwimmen vor der Zubereitung noch in heimischen Gewässern, und Markus Moser bringt oftmals hervorragenden Biofisch von der eigenen Fischzucht Salmos aus Neukirchen vorbei. Gemüse wird einerseits im eigenen Garten geerntet, anderseits bei einem Ohlsdorfer Bauern, der speziell für Höller anbaut. Mit selbstgemachtem Rehleberkäse und Portweinsenf wird aus der Küche gegrüßt, es folgt eine Auswahl von Rindssuppen, Viechtauer Rahmsuppe oder Fischsuppe mit Safran und Reinankenleber, Aurachtaler Saibling mit Brennesselgelee, Birnenchutney, Kren und Karamellnüssen, G’selchtem Saibling mit Apfelgelee oder gebackene Seeforelle auf Rahmgurken. Das Dreierlei vom Rutzenmooser Biolamm mit Polenta und Mangoldspinat ist bekannt, ebenso das Traunsee-Blesshuhn (ein Schwimmvogel) mit Selleriesalat und Zwetschkenchutney.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Landgasthof Höllerwirt, Eben 1, 4813 Altmünster. <a href="http://www.hoellerwirt.at">www.hoellerwirt.at</a></p>
<hr />
<h3><strong>Seehotel Grundlsee</strong></h3>
<p>Der Parkplatz an der Seestraße, das vom Land her eher unscheinbar wirkende Haupthaus, die direkt daneben erbaute, auf einem Steg ins Wasser hinausragende Holzhütte: Von außen wirkt das Seehotel Grundlsee zunächst einmal recht unscheinbar. Doch schon beim Betreten der ebenso modern wie gemütlich gestalteten Lobby wird klar, dass man hier in einem ganz besonderen Haus angekommen ist. Ein Eindruck, der sich auch in den Zimmern bestätigt. Hier trifft Ausseer Holzbautradition auf edel-reduziertes Design und je nach gebuchter Kategorie sogar auf frei im Raum stehende Badewannen mit Seeblick. Nicht weniger spektakulär geht es im hoteleigenen Restaurant Seeplatz’l zu. Tipp: Unbedingt an einem Morgen das „Plätt’n-Frühstück“ buchen, das in einem alten Holzruderboot (der sogenannten „Plätte“) mitten auf dem See serviert wird!</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Seehotel Grundlsee, Mosern 22, 8993 Grundlsee. <a href="http://www.seehotelgrundlsee.at">www.seehotelgrundlsee.at</a></p>
<p><figure id="attachment_447" aria-describedby="caption-attachment-447" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-447 size-full" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468.jpg" alt="Grundlsee" width="640" height="425" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-447" class="wp-caption-text">Mystischer Grundlsee</figcaption></figure></p>
<hr />
<h3>Berggasthof  Ramsaualm Laudachsee in Gmunden</h3>
<p><strong>Hoch über Gmunden steht auf 881 Höhenmetern die Ramsaualm Laudachsee. 1285 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt, 2008 nach langen Renovierungsarbeiten neu eröffnet.<br />
</strong></p>
<p>„Gute Musiker müssen nicht zahlen, den Platz am Stammtisch muss man sich verdienen, Pommes frites kommen nicht auf die Teller, und bedient wird in Tracht.“ Was allzu streng klingt, ist in Wirklichkeit das Erfolgsrezept der Ramsaualm Laudachsee. Deshalb werden nur saisonale Gerichte aus der Region serviert, deren Zutaten von den Bauernhöfen der Region stammen und die am Uralt-Holzherd zubereitet werden. Dazu passt das Original-Ambiente mit den beiden barocken Gmundner Kachelöfen, rustikalen Holzbänken und -tischen sowie Antiquitäten. Mit diesem Konzept hat sich die Ramsaualm Laudachsee – allerdings nur zur Sommerzeit – in kürzester Zeit einen festen Platz in den Herzen von Bergwanderern und Gourmets erobert. In Gmunden hat man einen Verleih für E-Bikes eingerichtet, mit denen es sich recht bequem bergwärts strampeln lässt. Und ein bisschen schwitzen ist ja auch gar nicht so schlecht, der knusprige Schweinsbraten und der köstliche Krautsalat wollen schließlich verdient sein! Tipp: Unbedingt vorher die aktuellen Öffnungszeiten (Internet) erfragen – abhängig vom Seilbahnbetrieb. An der Talstation befindet sich eine öffentliche Bushaltestelle und genügend Parkraum für private PKWs.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Ramsaualm- Laudachsee, Himmelreichstraße 19, 4810 Gmunden. <a href="http://www.laudachsee.com">www.laudachsee.com</a></p>
<hr />
<h3>Noch mehr gute Adressen &#8211; &#8222;Feinspitz im Salzkammergut&#8220;</h3>
<p>Die Salzburger Autorin Doris Maier hat für den &#8222;Feinspitz im Salzkammergut&#8220; die feinsten Adressen in dieser Region zusammengetragen: Lohnenswerte Reiseziele für Genießer, Gourmets und Gourmands, für Bergfexe und Bade­nixen, für Golfer und Segler, und für viele prominente Künstler, die sich hier bei gutbürgerlicher Küche und kreativer Konditorkunst zu Höchstleistungen inspirieren lassen. &#8222;Feinspitz im Salzkammergut&#8220; führt zu 51 Betrieben.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/search/ref=as_li_qf_sp_sr_il?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;index=aps&amp;keywords=Feinspitz%20im%20Salzkammergut&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21" rel="nofollow"><img decoding="async" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3702507825&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=reisefuehrer099-21" border="0" /></a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=reisefuehrer099-21&amp;l=as2&amp;o=3" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p>Feinspitz im Salzkammergut (Feinspitz-Reihe)</p>
<p>144 Abbildungen, durchgehend farbig bebildert Format<br />
11,5 x 18 cm Buch-Bindung<br />
ISBN 978-3-7025-0782-4,</p>
<p><b>Inhalt</b></p>
<p>&#8211; Seengebiete in Salzburg, Oberösterreich und der Steiermark<br />
&#8211; 51 Gaststätten rund um Mondsee, Wolfgangsee, Attersee, Hallstätter See, Traunsee, Grundlsee, Altausseer See, um Bad Ischl und Bad Goisern sowie im Almtal</p>
<hr />
<h2>Skifahren im Salzkammergut</h2>
<p><strong>Nahe am Dachstein, dem mit 2.995 Metern höchsten Berg Oberösterreichs, liegen zwei Skigebiete, die unterschiedlicher nicht sein könnten.</strong></p>
<p>Der Ort Obertraun liegt am südlichen Ende des Hallstättersees. Mit der Auffahrt auf den Krippenstein beginnt hier für Freerider das Abenteuer Pulverschnee. Die Freesports Arena Dachstein Krippenstein bietet 30 Kilometer Off-Piste-Varianten in hochalpinem Gelände. Von der Bergstation talwärts sind das 1.500 Meter Höhenunterschied. Erfahrene Guides kennen die Routen wie ihre Westentasche und bieten ihre Dienste an. Sie begleiten die Freerider auf ihrem Ritt ins Tal und führen erfahrene und technisch versierte Pistenfahrer in die Kunst des Freeridens ein. Apropos Piste: Wer lieber im präparierten Bereich bleibt, für den gibt es am Krippenstein die mit elf Kilometern längste Talabfahrt der Ostalpen.</p>
<p>Info: <a href="http://dachstein-salzkammergut.com">http://dachstein-salzkammergut.com</a></p>
<p><figure id="attachment_2508" aria-describedby="caption-attachment-2508" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2508" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/BILD_5702-1024x683.jpeg" alt="Freesports Arena Dachstein Krippenstein © ©OÖ.Tourismus/Himsl" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/BILD_5702.jpeg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/BILD_5702-300x200.jpeg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/BILD_5702-768x512.jpeg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2508" class="wp-caption-text"><em>Freesports Arena Dachstein Krippenstein. © OÖ.Tourismus/Himsl</em></figcaption></figure></p>
<p>Info: <a href="http://www.dachstein.at">www.dachstein.at</a></p>
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