Wien – Wissen & Wohnen



Wissen & Wohnen in Wien – Daten & Fakten

Wien ist Bundeshauptstadt und zugleich das kleinste der neun Bundesländer Österreichs. Wien liegt im Herzen Europas an der Donau an den nordöstlichen Ausläufern der Alpen (geografische Koordinaten: 48° 12′ 32‘‘ N, 16° 22′ 27‘‘ O). Das Zentrum der Stadt (Stephansdom) befindet sich auf einer Seehöhe von 171 Metern. In Wien herrscht ein gemäßigtes Übergangsklima mit kontinentalen und ozeanischen Einflüssen. 67 Sommertage (Temperaturen von 25 Grad Celsius und darüber) stehen 50 Frosttagen (Temperaturen unter 0 Grad Celsius) gegenüber. Westwetterlagen herrschen vor, die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt rund elf Grad Celsius im Jahresmittel, die Niederschläge 600 mm/Jahr.

Wien liegt historisch gesehen an einem Schnittpunkt von Kulturen und Verkehrswegen, an der einstigen Bernsteinstraße und der Donau. Archäologische Funde gibt es bereits aus der Altsteinzeit. Mit den Römern beginnt Wiens eigentliche Siedlungsgeschichte, sie legten im Bereich des heutigen Stadtzentrums ein Militärlager und eine Zivilstadt (Vindobona) an. 1156 wurde Wien Herzogresidenz der Babenberger. Unter den Habsburgern war Wien über 600 Jahre lang kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt. Die historische Innenstadt der Kulturmetropole und Welthauptstadt der Musik wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Das Stadtgebiet ist in 23 Bezirke gegliedert, umfasst 415 km² und wird von rund 1,8 Millionen Menschen bewohnt (siebtgrößte EU-Stadt, Bevölkerungsdichte circa 4.300 Einwohner pro km²). Der Großraum Wien zählt 2,6 Millionen Einwohner, ein knappes Viertel aller Österreicher lebt hier. 1995 trat die Republik Österreich der EU bei und unterzeichnete das Schengener Abkommen. Währung ist der Euro, Deutsch ist die Staatssprache. In Österreich gilt die Mitteleuropäische Zeit MEZ (UTC+1), im Sommer (vom letzten Sonntag im März 02:00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober 03:00 Uhr MESZ) die Mitteleuropäische Sommerzeit MESZ (UTC+2h).

2016 wurde Wien bereits zum siebten Mal in Folge vom internationalen Beratungsunternehmen Mercer als lebenswerteste Stadt weltweit ausgezeichnet. Jährlich führt Mercer eine Studie zur Bewertung der Lebensqualität in 230 Metropolen weltweit durch. Bewertet wurde das politische, soziale und ökonomische Klima, medizinische Versorgung, Ausbildungsmöglichkeiten, infrastrukturelle Voraussetzungen wie das öffentliche Verkehrsnetz, Strom- und Wasserversorgung. Weiters wurden Freizeitangebote wie Restaurants, Theater, Kinos, Sportmöglichkeiten, die Verfügbarkeit von Konsumgütern vom Nahrungsmittel bis zum Auto sowie Umweltbedingungen von der Grünanlage bis zur Luftverschmutzung verglichen.

Die Hälfte des Wiener Stadtgebiets ist Grünfläche, die aus Gärten, Parks, Wald und landwirtschaftlich genutzten Flächen besteht. 39 Prozent aller Wege in Wien werden mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt – ein Europarekord. Zudem ist die Stadt die einzige der Welt, die nennenswerten Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen betreibt. Wien ist nicht nur Bundesland und Bundeshauptstadt, sondern auch eine eigenständige Weinregion mit einer Rebfläche von rund 700 Hektar (circa 80 Prozent Weißweinreben).

Nur 60 Kilometer von der slowakischen Hauptstadt Bratislava entfernt, spielt Wien nicht nur eine bedeutende Rolle in der 2003 gegründeten Europaregion Centrope, sondern auch im inter-nationalen Verkehrsnetz. Der Flughafen Wien-Schwechat (Vienna International Airport) verzeichnete 2015 22,8 Millionen Passagiere. Große europäische Fernstraßen führen ebenso über Wien wie überregionale Eisenbahnlinien. Mit seinem neuen Hauptbahnhof hat Wien als moderner Knotenpunkt des transeuropäischen Schienennetzes zusätzlich an Bedeutung gewonnen.

Wien ist zudem eines der vier UNO-Hauptquartiere und Sitz zahlreicher internationaler Organisationen, etwa der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder), OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), IAEO (Internationale Atomenergiebehörde) und UNIDO (Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung). Wien fungiert aufgrund seiner geografischen Lage für zahlreiche internationale Firmen als Sprungbrett in den Osten.

Im Jahr 2015 hat das Vienna Convention Bureau 743 internationale Kongresse in Wien registriert. Seit Jahren firmiert die Stadt konstant unter den Top 3 der internationalen Kongressmetropolen (Ranking der International Congress and Convention Association ICCA).


Hotels in Wien

Rund 65.000 Betten in über 430 Hotels und Pensionen (Stand Dezember 2015) bietet Wien seinen Gästen. Vom luxuriösen Fünf-Sterne-Superior-Haus bis zur preisgünstigen Budget-Unterkunft, vom altehrwürdigen Palais bis zum neuerrichteten Hostel ist für jeden etwas dabei.

Luxus – nicht nur im Zentrum

Luxuriös logieren heißt in Wien meist im Herzen der Stadt wohnen. Vor allem am Ring reiht sich eine Nobelunterkunft an die andere, schließlich gibt es an dieser Wiener Prachtstraße, die 2015 das 150-Jahre-Jubiläum ihrer Eröffnung feierte, die schönsten alten Palais. Im 1. Bezirk finden Wien-BesucherInnen jede Menge luxuriöser Hotels, ob Fünf-Sterne-Häuser, Fünf-Sterne-Superior-Hotels oder auch nicht klassifizierte Hotels, u. a. Imperial, Grand Hotel Wien, Bristol, Marriott Vienna, Sacher Wien, Le Méridien oder Palais Coburg Residenz. The Ritz-Carlton residiert seit 2012 in einem Ensemble aus mehreren Ringstraßen-Palais, Palais Hansen Kempinski Vienna bezog 2013 ebenfalls Quartier in einem altehrwürdigen Gebäude am Ring. Park Hyatt Vienna logiert seit Sommer 2014 in einem aufwändig restaurierten Prachtbau des Historismus in der Innenstadt, an den sich Wiens neue Luxus-Shoppingzone „Goldenes Quartier“ anschließt. Jüngster Neuzugang ist das Grand Ferdinand, das sich in einem Ringstraßen-Gebäude aus den 1950er-Jahren befindet. Die 188 Zimmer des im Herbst 2015 eröffneten Hotels am Schubertring verbinden zeitlose Eleganz mit zeitgemäßem Komfort.

Gleich gegenüber der Innenstadt, am Donaukanal, präsentiert sich Sofitel Vienna Stephansdom in einem vom französischen Stararchitekten Jean Nouvel entworfenen spektakulären Hochhaus. Das im Februar 2014 eröffnete Meliá Vienna hat sich in dem mit 250 Metern höchsten Gebäude Österreichs, dem von Dominique Perrault entworfenen Hochhaus DC Tower 1 im 22. Bezirk, angesiedelt. Das Hotelrestaurant und die Bar in den beiden obersten Stockwerken offerieren aufregende Ausblicke über die Stadt.

Seit Frühjahr 2014 können Wien-BesucherInnen auch im imperialen Umfeld nächtigen. Eine Wohnung im Osttrakt von Schloss Schönbrunn, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, wurde unter Beachtung des Denkmalschutzes zu einer 167 m² großen Hotelsuite umgebaut. Neben Maria-Theresia-Lüstern, Stuck und Damast im Stil der ehemaligen Sommerresidenz der Habsburger bietet die Schloss Schönbrunn Suite einen herrlichen Ausblick auf den Schönbrunner Schlosspark mit Gloriette und Neptunbrunnen.

Toparchitekten und Stardesigner

In der Kategorie Designhotel gibt es in Wien viel Interessantes und Originelles zu entdecken, etwa das im Herbst 2013 eröffnete The Guesthouse Vienna. Das Interieur des Hauses mit 39 Zimmern in bester Lage – vis-à-vis der Albertina – wurde vom britischen Designer Sir Terence Conran gestaltet. Auf das Thema Design setzen seit 2012 auch das Hotel Topazz und das Hotel Lamée im Herzen der Innenstadt, die jeweils gut 30 Zimmer und gehobenes Interieur bieten.

Ein Pionier auf dem Sektor Designhotel ist Das Triest. Der einstige Pferdebahnhof für die Postkutschen zwischen Wien und Triest wurde 1996 nach den Plänen von Sir Terence Conran zum Hotel umgebaut. Gegenüber vom Stephansdom befindet sich in einem Gebäude des renommierten österreichischen Architekten Hans Hollein das Do & Co Hotel Vienna, zu dessen Highlights ein Restaurant über den Dächern von Wien zählt. Das Boutique-Hotel Hollmann Beletage offeriert in einem schönen Gründerzeithaus 26 Zimmer, eine Lobby mit Kamin und Klavier, eine Bibliothek sowie ein kleines Spa-Séparée.

Wer auf der Suche nach einer individuellen Bleibe ist, sollte ruhig auch den Blick über die Innenstadt hinaus schweifen lassen. Am Spittelberg im siebten Bezirk, einem der ältesten Stadtviertel Wiens, befindet sich in einem Patrizierhaus das Designhotel Altstadt Vienna, in dem der italienische Architekt Matteo Thun acht Zimmer und die österreichische Modedesignerin Lena Hoschek eine Suite gestalteten. Dem Thema Wein widmet sich das Rathaus Wein & Design im achten Bezirk, seine Zimmer und die Mini-Bars sind jeweils einem österreichischen Top-Winzer gewidmet. Ebenfalls im achten Bezirk verwandelte The Levante ein Jugendstil-Gebäude in ein Designhotel, in dem sich die klare Architektur von einst geschickt mit moderner Ausstattung verbindet.

In der Nähe von Wiens großem Kulturareal MuseumsQuartier befindet sich das 25hours Hotel Wien. Das ehemalige Studentenheim punktet mit origineller Einrichtung, die sich an der Welt des Zirkus orientiert, und einer schönen Aussichtsterrasse samt Bar. Gegenüber vom MuseumsQuartier bietet das luxuriöse Hotel Sans Souci Wien von Philip Starck gestaltetes Interieur. Gleich beim jüngsten Hot-Spot der Stadt, dem neuen Wiener Hauptbahnhof, logiert in einem ehemaligen Bürogebäude aus den 1960er-Jahren das Hotel Daniel Vienna mit seinem „smart luxury“-Konzept.

Günstig übernachten, ungewöhnlich logieren

Preisgünstige Alternativen zum Übernachten in Wien bieten Hostels und Low-Budget-Unterkünfte, die durchaus auch gehobenere Designansprüche befriedigen und meist zentral gelegen sind. Die deutsche Low-Budget-Kette Motel One betreibt in Wien vier Standorte, das jüngste und mit 1.066 Betten größte Haus befindet sich am Wiener Hauptbahnhof. Meininger Hotels hat in Wien insgesamt drei Standorte (Nähe Hauptbahnhof und 2. Bezirk) und die österreichische Hostel-Kette Wombats drei Häuser, davon eines am beliebten Naschmarkt. Roomz Vienna macht seine Lage in einem Außenbezirk durch eine gute U-Bahn-Anbindung ins Zentrum wett.

Wer einmal anders in Wien logieren möchte, kann das zum Beispiel in den Suiten des „Grätzlhotel“. Die von einem jungen Architektenteam zu Hotelzimmern umgewandelten einstigen Gassenlokale befinden sich unweit des neuen Hauptbahnhofs im 4. Bezirk, beim Karmelitermarkt im 2. Bezirk und beim Meidlinger Markt im 12. Bezirk, weitere Standorte sollen folgen. In Wohnungen fiktiver Wiener Persönlichkeiten logiert man bei Chez Cliché. Die Appartements sind zentral gelegen und mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Das im Februar 2015 eröffnete Magdas Hotel, ein ehemaliges Seniorenheim beim grünen Prater, ist ein Sozialprojekt der Caritas Wien. Das Budget-Hotel wird von Branchenprofis gemeinsam mit Flüchtlingen aus verschiedenen Ländern geführt.

Zwischen den Extremen Luxus und Budget hat Wien natürlich auch zahlreiche gemütliche, familiäre Pensionen und feine Hotels im Programm. Hotels aller Kategorien können auf www.wien.info zu tagesaktuellen Preisen online gesucht und gebucht werden. Wer lieber telefoniert, kann sich seine Unterkunft in Wien bei Wien-Hotels & Info (Tel. +43-1-24 555) reservieren.



Adressen

25hours Hotel Wien, Lerchenfelder Straße 1-3, 1070 Wien, www.25hours-hotels.com/wien

Altstadt Vienna, Kirchengasse 41,1070 Wien, www.altstadt.at

Bristol, Kärntner Ring 1, 1010 Wien, www.bristolvienna.com

Chez Cliché, www.chez-cliche.at

Hotel Daniel Vienna, Landstraßer Gürtel 5, 1030 Wien, www.hoteldaniel.com/vienna

Do & Co Hotel Vienna, Stephansplatz 12, 1010 Wien, www.doco.com

Grätzlhotel, www.graetzlhotel.com

Grand Ferdinand, Schubertring 10-12, 1010 Wien, www.grandferdinand.com

Grand Hotel Wien, Kärntner Ring 9, 1010 Wien, www.grandhotelwien.com

The Guesthouse Vienna, Führichgasse 10, 1010 Wien, www.theguesthouse.at

Hollmann Beletage, Köllnerhofgasse 6, 1010 Wien, www.hollmann-beletage.at

Imperial, Kärntner Ring 16, 1010 Wien, www.imperialvienna.com

Hotel Lamée, Rotenturmstraße 15, 1010 Wien, www.hotellamee.com

Magdas Hotel, Laufbergergassse 12, 1020 Wien, www.magdas-hotel.at

Le Méridien, Opernring 13, 1010 Wien, www.lemeridienvienna.com

The Levante Parliament, Auerspergstraße 9, 1080 Wien, www.thelevante.com

Marriott Vienna, Parkring 12a, 1010 Wien, www.viennamarriott.at

Meininger Hotels Wien, www.meininger-hotels.com

Meliá Vienna, Donau-City-Straße 7, 1220 Wien, www.meliahotels.com

Motel One Wien-Westbahnhof, Europaplatz 3, 1150 Wien, www.motel-one.com

Motel One Wien-Prater, Ausstellungsstraße 40, 1020 Wien, www.motel-one.com

Motel One Wien-Staatsoper, Elisabethstraße 3-5, 1010 Wien, www.motel-one.com

Motel One Wien-Hauptbahnhof, Gerhard-Bronner-Straße 7-9, 1100 Wien, www.motel-one.com

Palais Coburg Residenz, Coburgbastei 4, 1010 Wien, Tel. www.palais-coburg.com

Palais Hansen Kempinski Vienna, Schottenring 24, 1010 Wien, www.kempinski.com/wien

Park Hyatt Vienna, Am Hof 2, 1010 Wien, www.vienna.park.hyatt.com

Rathaus Wein & Design, Lange Gasse 13, 1080 Wien, www.hotel-rathaus-wien.at

The Ring, Kärntner Ring 8, 1010 Wien, www.theringhotel.com

The Ritz-Carlton, Vienna, Schubertring 5-7, 1010 Wien, www.ritzcarlton.com/vienna

Roomz Vienna, Paragonstraße 1, 1110 Wien, www.roomz-vienna.com

Sacher Wien, Philharmonikerstraße 4, 1010 Wien, www.sacher.com

Hotel Sans Souci Wien, Museumstraße 1, 1070 Wien, www.sanssouci-wien.com

Schloss Schönbrunn Suite, Schloss Schönbrunn, 1130 Wien, www.thesuite.at

Sofitel Vienna Stephansdom, Praterstraße 1, 1020 Wien, www.sofitel-vienna-stephansdom.com

Hotel Topazz, Lichtensteg 3, 1010 Wien, www.hoteltopazz.com

Das Triest, Wiedner Hauptstraße 12, 1040 Wien, www.dastriest.at

Wombats City Hostels, www.wombats-hostels.com

 

Ausgezeichnete Gourmet-Restaurants

Neun Restaurants sind in Wien aktuell vom Guide Michelin ausgezeichnet, darunter drei Restaurants mit jeweils zwei Sternen:

Restaurant Steirereck

2 Guide-Michelin-Sterne

Am Heumarkt 2a

1030 Wien

+43 1 713 31 68

Mo-Fr 11.30-14.30 Uhr, ab 18.30 Uhr

www.steirereck.at

Heinz Reitbauer präsentiert zeitgemäße österreichische Küche auf höchstem Niveau mit Produkten aus der Umgebung.

Silvio Nickol Gourmet Restaurant Palais Coburg

2 Guide-Michelin-Sterne

Coburgbastei 4

1010 Wien

+43 1 518 18-800

Di-Sa 18-23 Uhr

www.palais-coburg.com

Silvio Nickol präsentiert im Palais Coburg Genusskultur auf höchstem Niveau – in einem besonders exklusiven Ambiente.

Mraz & Sohn

2 Guide-Michelin-Sterne

Wallensteinstraße 59

1200 Wien

+43 1 330 45 94

Mo-Fr 19-0 Uhr

www.mraz-sohn.at

Moderne und kreative Küche der Familie Mraz in unprätentiöser Gegend mit wunderbarem Gastgarten. Hat 2016 den zweiten Stern dazugewonnen.

Restaurant Opus Hotel Imperial

1 Guide-Michelin-Stern

Kärntner Ring 16

1010 Wien

+43 1 501 10 389

Mo-So 18-0 Uhr

www.restaurant-opus.at

Im Interieur von Josef Hoffmann aus den 1930er-Jahren serviert man exquisit leichte Gerichte österreichischer Küche, inspiriert von globalen Trends.

Le Ciel by Toni Mörwald

1 Guide–Michelin-Stern

Kärntner Ring 9

1010 Wien

+43 1 515 80 9100

Di-Sa 12-15 Uhr und 19-0 Uhr

www.leciel.at

Im Le Ciel werden französische und internationale Gerichte mit österreichischen Komponenten vereint.

Walter Bauer

1 Guide-Michelin-Stern

Sonnenfeslgasse 17

1010 Wien

+43 1 512 98 71

Mo-Fr 18-0 Uhr

Di-Fr 12-14 Uhr

In dem kleinen Restaurant von Walter Bauer sind immer Spitzenköche am Werk. Derzeit gibt es Edelküche auf französischem Niveau.

Restaurant Konstantin Filippou

1 Guide-Michelin-Stern

Dominikanerbastei 17

1010 Wien

+43 1 512 22 29

Mo-Fr 12-15 Uhr und 18.30-0 Uhr

www.konstantinfilippou.com

Starkoch Konstantin Filippou setzt in seinem Restaurant auf moderne Qualitätsküche mit persönlicher Handschrift. Das Ambiente ist bewusst schnörkellos gehalten.

Restaurant Edvard im Palais Hansen Kempinski

1 Guide-Michelin-Stern

Schottenring 24

1010 Wien

+43 1 236 1000 8082

Di-Sa 18-22 Uhr

www.kempinski.com/vienna

Chefkoch Anton Pozeg bietet hervorragende Gerichte auf hohem, internationalem Niveau mit regionalen und saisonalen Komponenten.

Tian

1 Guide-Michelin-Stern

Himmelpfortgasse 23

1010 Wien

+43 1 890 46 65

Di-Sa 12-0 Uhr (Küchenzeiten Di-Sa 12-14.30 Uhr und 18-21.30 Uhr)

www.tian-vienna.com

Das vegetarische Edel-Restaurant zeigt die Vielfalt der fleischlosen Küche auf hohem Niveau. Hier wird unter dem Motto „Experience Taste“ mit ungewöhnlichen und gesunden Zutaten gekocht.




Neuigkeiten und Veranstaltungen

EuroPride vom 1. bis 16.6.2019: Insider-Tipps von Tamara Mascara

Von 1. bis 16.6.2019 findet in Wien die EuroPride statt. Persönlichkeiten der LGBT-Community verraten dazu ihre ganz persönlichen WienTipps.

Tamara Mascara ist Drag Queen, DJ und vertreibt ihre Luxury Eyelash Collection über ihren Online Shop.
www.tamaramascara.com

Mein Lieblingsort:

Ich habe viele Lieblingsorte in Wien. Ich bin hier aufgewachsen und kenne die Stadt und ihre Eigenheiten sehr gut. Der Wiener Prater ist einer meiner Lieblingsorte. Das Angebot an Erholungsgebieten und Grünflächen, und natürlich der Wurstelprater mit seinen Fahrgeschäften und Restaurants. Der Prater verströmt immer noch das Flair eines Jahrmarkts zur Jahrhundertwende.

Prater, 1020 Wien, www.prateraktiv.at

Mein Kultur-Tipp:

Wien ist das ganze Jahr voller kultureller Highlights. Ich liebe die zwei großen Museen am Ring, besonders das Naturhistorische Museum mit seiner Sammlung an tausenden Taxidermien liebe ich sehr. Die Hermesvilla, etwas außerhalb der Stadt, ist für mich einer der schönsten Orte Österreichs. Besonders im Herbst und im Winter ist es dort wie verzaubert.

Naturhistorisches Museum, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien, www.nhm-wien.ac.at
Hermesvilla, Lainzer Tiergarten, 1130 Wien, www.wienmuseum.at

Mein Community-Tipp:

Die größte Gay Party Österreichs „The Circus“: Ich eröffne diese Party dreimal im Jahr mit einer opulenten Bühnenshow, es gibt verschiedene Floors, viele Performer und internationale DJs.

www.thecircus.at

Mein kulinarischer Tipp:

Ich mag österreichische Küche sehr gerne, das Schweizerhaus ist eines meiner Lieblingsrestaurants und befindet sich ebenfalls im Prater! Die Labstelle im ersten Bezirk finde ich für etwas feinere Abende perfekt.

Schweizerhaus, Prater 116, 1020 Wien, www.schweizerhaus.at
Labstelle Wien, Lugeck 6, 1010 Wien, www.labstelle.at

Mein Shopping-Tipp:

Die besten Shops sind rund um die Mariahilfer Straße. Am besten nimmt man sich einen ganzen Tag Zeit und flaniert durch die Gassen und Läden.


100 Jahre Rotes Wien

Die Jahre 1919 bis 1934 waren in Wien von umfangreichen Sozialreformen und großen Wohnbauprojekten geprägt. Zwei Ausstellungen erinnern 2019 an das 100-Jahre-Jubiläum des „Roten Wien“.

Die Jahre 1919 bis 1934 gingen in die österreichische Geschichtsschreibung als die Zeit des Roten Wien ein. Die mit absoluter Mehrheit gewählten Sozialdemokraten regierten die Stadt (und stellen übrigens seit 1945 wieder ununterbrochen den Bürgermeister und die Mehrheit im Gemeinderat). Zu den wichtigsten und bis in die Gegenwart wirkenden Errungenschaften des „Roten Wien“ zählt neben umfangreichen Reformen in der Sozial-, Gesundheits- und Bildungspolitik vor allem der soziale Wohnbau, mit dem die extreme Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg bekämpft wurde.

2019 widmet sich das Wien Museum dem „Roten Wien“ in einer eigenen Ausstellung. Da der Standort des Wien Museum am Karlsplatz derzeit wegen Umbaus geschlossen ist, findet die Schau Das Rote Wien. 1919 bis 1934 im MUSA beim Rathaus statt. Im Mittelpunkt steht das international hochbeachtete, von seinen Gegnern heftig bekämpfte Reformprojekt der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, die bei den Wiener Gemeinderatswahlen im Mai 1919 die absolute Mehrheit errungen hatte. Es zielte auf eine tief greifende Verbesserung der Lebensbedingungen der ArbeiterInnen und eine weit reichende Demokratisierung der Gesellschaft. Zentrales Handlungsfeld der neuen Stadtregierung wurde die Wohnungsfrage, die sich während des Ersten Weltkriegs mit dem Erliegen der privaten Bautätigkeit dramatisch zuspitzte. Auf der Grundlage einer revolutionären Fiskalpolitik („Luxussteuern“) wurden bis 1934 mehr als 60.000 Wohnungen sowie zahlreiche Sozial-, Freizeit- und Kultureinrichtungen geschaffen.

Eine Ikone unter den Bauprojekten des „Roten Wien“ ist der imposante Karl-Marx-Hof im 19. Bezirk, der auch als Versailles der Arbeiter bezeichnet wird. Dieser Gemeindebau ist über einen Kilometer lang und beherbergt rund 1.300 Wohnungen sowie zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen. Im ehemaligen Brausebad und Wasserdepot des Karl-Marx-Hof ist heute eine Dauerausstellung eingerichtet. Das Rote Wien im Waschsalon informiert über Geschichte, Programm und Persönlichkeiten dieser Epoche, über Bautätigkeit, Bildungs- und Kulturangebot sowie Festkultur.

Zum 100-Jahre-Jubiläum erinnert die Ausstellung Heldenplatz ’29. Das Rote Wien zwischen Feier und Faschismus im Waschsalon des Karl-Marx-Hofs an das große Internationale Sozialistische Jugendtreffen, das 1929 in Wien stattfand und von 50.000 jungen Menschen aus 18 Nationen besucht wurde. Die Eröffnung des Jugendtreffens am Heldenplatz geriet zu einer beeindruckenden Manifestation gegen Krieg und Faschismus. Auch dem Organisator dieses Treffens, Otto Felix Kanitz, ist eine Schau im Waschsalon gewidmet.

  • Das Rote Wien. 1919 bis 1934, 30.4.2019-19.1.2020, Wien Museum MUSA, Felderstraße 6-8, 1010 Wien, wienmuseum.at
  • Heldenplatz ’29. Das Rote Wien zwischen Feier und Faschismus, 11.4.-22.12.2019, Waschsalon Nr. 2, Karl-Marx-Hof, Halteraugasse 7, 1190 Wien, dasrotewien-waschsalon.at

Gourmettreffen im Park

Bummeln und verweilen, verkosten und genießen: Das Genuss-Festival 2019 im Stadtpark ist ein kulinarisches Highlight des Wiener Frühlings.

Eine wunderschöne Location und ein hochklassiges Angebot: Das Wiener Genuss-Festival lädt von 10. bis 12.5.2019 zu einem kulinarischen Wochenende. Im gepflegten und weitläufigen Stadtpark an der Wiener Ringstraße bauen rund 190 Produzenten und Manufakturen ihre Zelte und Marktstände auf. Sie bieten, so das Versprechen des Festivals, das Allerbeste aus Österreich in Sachen Lebensmittel, Feinkost und Spezialitäten.

Die drei Gourmet-Tage im frühlingshaften Grünen eignen sich perfekt fürs ausgiebige Gustieren und gemütliche Probieren. Die kulinarischen Köstlichkeiten können gleich vor Ort genossen oder für Zuhause gekauft werden. Geöffnet ist am Freitag von 11 bis 21 Uhr, am Samstag von 10 bis ebenfalls 21 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.


Neues aus der Wiener Gastronomie

Eine Weinbar am Naschmarkt, ein Spezialgeschäft für Hobby-BäckerInnen, ein Biergarten im Grünen, einige Neuübernahmen und spannende Restaurantprojekte: eine Übersicht über die jüngsten Bewegungen in der Wiener Gastronomieszene.

Am Wiener Naschmarkt gibt es nicht nur feine Lebensmittel, sondern auch eine lebendige Gastronomieszene. Zu dieser gehört seit kurzem die Bar Krawall. Zu deren umfangreicher Weinkarte gesellen sich kulinarische Spezialitäten vom Bison, Wasserbüffel, Yak und Wild, exquisite Käse von der Wiener Käserei Lingenhel sowie das ausgezeichnete Joseph Brot. Die Wiener Café- und Konditoreikette Aida hat sich für ihre neueste Filiale im 4. Bezirk eine besondere Lokalität ausgesucht. In den prunkvollen Räumlichkeiten einer ehemaligen Hutmanufaktur aus der Jahrhundertwende werden Melange und Cremeschnitte serviert. Ein Vertreter der jungen Wiener Kaffeebrauergeneration ist unter die Kaffeeröster gegangen. Jonas Reindl Coffee Roasters hat sich im 7. Bezirk angesiedelt, schon länger besteht das Café im 9. Bezirk nahe der Universität. Kruste&Krume Greißlerei nennt sich ein neues Spezialgeschäft rund ums Brotbacken im 4. Bezirk. Es offeriert hochwertige Mehle, jede Menge Zutaten und Werkzeuge sowie Kurse für Hobby-BäckerInnen. Die erste „Mehl-Greißlerei“ Österreichs organsiert auch ein großes Brotfestival, das am 23.3.2019 mit den besten BäckerInnen Österreichs und Gästen aus den Nachbarländern in der Wiener Marx-Halle stattfindet.

Wilde Ehe heißt ein neues Restaurant in einem Jahrhundertwendehaus im 18. Bezirk. Es liegt in der Nähe des beliebten Kutschkermarkts, von dem viele Bio-Zutaten für das Speisenangebot kommen. Das Restaurant „Gaumenspiel“ im 7. Bezirk wurde neu übernommen, die Küche des Stellas tendiert in Richtung mediterran und asiatisch, auch österreichisch inspirierte Speisen werden angeboten. Das Alt-Wiener Wirtshaus Buchecker & Sohn hat ab März 2019 einen neuen Standort im 4. Bezirk. Das auf klassische Wiener Küche spezialisierte Gasthaus bezieht ein vormals von Haubenkoch Christian Petz betriebenes Lokal in der Gußhausstraße nahe dem Karlsplatz. Ende April 2019 eröffnet die Hilton-Gruppe ihr neues Hotel Andaz Vienna Am Belvedere im 10. Bezirk. Sein Restaurant Eugen 21 versteht sich als Hotspot für FleischliebhaberInnen und bezieht sich in der Namensgebung auf Prinz Eugen von Savoyen, der das benachbarte Obere Belvedere als seine Sommerresidenz errichten ließ. Drinks und schöne Aussichten auf die Stadt offeriert die Rooftop-Bar Aurora des neuen Luxushotels.

Für den Frühling 2019 stehen weitere interessante Wiener Lokalprojekte in den Startlöchern. Mit The LaLa wollen Cäcilia Havmöller und Susanna Paller, Gründerinnen der erfolgreichen Veganista-Eissalons, ihrer Liebe und Leidenschaft zu gesundem und kreativem veganen Essen eine neue Form geben. Das vegane Lokal soll in der Neustiftgasse im 7. Bezirk eröffnen, bis dahin beenden auch die mittlerweile sieben Veganista-Eissalons ihre Winterpause. Zu den zahlreichen tollen Bäckereien Wiens gesellt sich ab dem Frühjahr 2019 die Dampfbäckerei Öfferl. Das köstliche Brot und Gebäck dieser niederösterreichischen Bäckerei wird in Wiens Spitzengastronomie serviert und ist demnächst in einem eigenen Geschäft samt Schaubäckerei in bester Innenstadtlage zu kaufen. Der Donauturm im 22. Bezirk ist mit seinen 252 Metern Höhe ein beliebter Wiener Aussichtspunkt. Zu seinem sich beständig drehenden Restaurant in 170 Metern Höhe gesellt sich nun am Fuße des Turms das Donaubräu samt großem Gastgarten im grünen Donaupark.

Auch bei den Wiener Spitzenköchen gibt es Neuigkeiten. Für April 2019 plant der zuvor u. a. in „Amadors Wirtshaus und Greißlerei“ tätige Sören Herzig die Eröffnung eines eigenen Restaurants im 15. Bezirk (Schanzstraße 14). Dessen Interieur stammt vom Wiener ArchitektInnenteam Büro KLK, das unter anderem für die mit dem American Architecture Prize 2017 ausgezeichnete Krypt-Bar im 9. Bezirk verantwortlich zeichnet. Alexander Mayer (zuvor u. a. „O boufés“ und „Blue Mustard“) arbeitet an einem Mix aus Bistrot und Greißlerei. Das neue Lokal wird voraussichtlich im April 2019 in der Jasomirgottstraße in Gehweite des Stephansplatzes eröffnen. Und Starkoch Christian Petz gibt bis Ende Juni 2019 ein Gastspiel im „Dstrikt Steakhouse“ des Luxushotels The Ritz-Carlton Vienna und präsentiert dort das Best of seiner Kochkunst.

 




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