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	<title>Essen</title>
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	<title>Essen</title>
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		<title>Linzer Sehenswürdigkeiten &#8211; ein erster Überblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2018 13:32:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Oberösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Linz]]></category>
		<category><![CDATA[Mehlspeisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Inhaltsverzeichnis: Linz – ein erster Überblick - Zwischen Edelstahl und Naturidyll - Linz und sein Kulturangebot -    Museum Lentos - Offenes Kulturhaus Oberösterreich
        Ars Electronica Center und Klangwolke u.v.m.
        ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erfahren Sie die spannendsten Seiten der oberösterreichischen Landeshauptstadt: Kultur vom Feinsten und kulinarische Tipps und viele andere spannende Highlights!</strong></p>
<p>Die Stadt Linz ist etwa geeigneter Ausgangspunkt für eine architektonische Rundreise durch Oberösterreich. Am besten startet man frühmorgens, noch vor sechs Uhr. Zu dieser Zeit fährt die erste Bergbahn auf den Pöstlingberg hinauf. Der morgendliche Aufwand lohnt sich allemal. Einmal ganz oben angekommen, liegt einem die Stadt in spektakulärem Panorama zu Füßen.</p>
<p><strong>Linz setzt neue architektonische Impulse</strong></p>
<p>Diese Stadt hat in den vergangenen Jahren ein völlig neues Image erlangt, und zwar hauptsächlich aufgrund der vielen neuen architektonischen Projekte. Linz – wo bis vor wenigen Jahren hauptsächlich Stahl verschmolzen wurde, verschmelzen heute Kunst, Wissenschaft und Technologie zu einer neuen Gesamtkomposition. Die zeitgenössischen Bauten wie das <strong>Lentos Kunstmuseum</strong>, das <strong>Zukunfts-und Technologiezentrum Ars Electronica</strong>, das <strong>Brucknerhaus</strong> oder das entstehende <strong>Musiktheater</strong> lassen die ganze Region profitieren. Auch die <strong>Tabakfabrik Linz</strong> gehört zu den Architekturbesonderheiten der Stadt. Erbaut von den Architekten Peter Behrens und Alexander Popp ist sie ein Industriedenkmal.</p>
<p>Der architektonische Gegenpart zu dieser zeitgenössischen Architektur ist die Linzer Altstadt mit dem <strong>Mariendom</strong> und der romantischen Landstraße mit ihren vielen kleinen Geschäften. Tradition und Moderne vereint das kolossale <strong>Linzer Schloss</strong> (oder Schlossmuseum) auf spektakuläre Weise. Auf der einen Seite die historischen Mauern, die über die Donau wachen. Auf der anderen Seite der Südflügel, der heute eine moderne Stahl-Glas-Konstruktion ist und jenen Teil des historischen Schlosses ersetzt, der 1800 abbrannte.</p>
<h2>Linz – ein erster Überblick</h2>
<p>Vielleicht liegt es am Erbe der Industrie, und am rauen Charme der nahen Hafenkräne: Aber Kunst und Technik verschränken sich in der oberösterreichischen Landeshauptstadt auf besonders spannende Weise. Linz ist eine Stadt der Arbeit, offen auch für die Arbeit der Avantgarde. Da wartet das Ars Electronica Center mit den virtuellen Welten der interaktiven Kunst auf – und mit 40.000 Leuchtdioden, der größten LED-Fassade Europas. Wie selbstverständlich weist moderne Architektur den Linzern den Weg: Auch das Lentos Kunstmuseum steht dafür Pate. Am schönsten ist die Linzer Sehenswürdigkeit, wenn sich die Glashaut der illuminierten Fassade im Hafenwasser spiegelt.</p>
<p>Energiegeladen und offen für neue Strömungen. So macht sich Linz seit langem einen Namen als Kunststadt. Die <strong>Linzer Klangwolke, das Ars Electronica Festival, das Pflasterspektakel, der Donausommer und das Brucknerfest</strong> zählen zu den Höhepunkten des Linzer Kulturjahres. Im Experimentallabor des OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich erarbeiten Kreative vor Ort Positionen einer lebendigen Gegenwartskunst. Aber auch moderne Skulptur beweist dauerhaft Präsenz: Das am Donaupark beheimatete Open-Air Museum „<strong>forum metall“</strong> bietet einen spannenden Überblick auf das zeitgenössische Schaffen internationaler Bildhauer wie Donald Judd oder Max Bill.</p>
<p>Eingebettet in dieses moderne Umfeld erinnern historische Sehenswürdigkeiten an die vorindustrielle Ära der Donaustadt. Ein alter Kulturboden stellt dabei seine Besonderheiten vor. Mit der Martinskirche, deren älteste Teile aus der Zeit vor 788 stammen, weist Linz sogar die älteste, noch ursprünglich erhaltene Kirche Österreichs auf. Und spaziert man durch die kompakte Altstadt, dann bezaubert die Eleganz bedeutender Renaissance-Bauten. Das weitläufige Landhaus oder der Arkadenhof des Alten Rathaus sind hervorragende Beispiele dafür. Nur einen Schritt davon entfernt laden kleine Cafés zum Verkosten der <u><a href="http://www.linzertorte.at">Linzertorte</a></u> ein.</p>
<figure id="attachment_4696" aria-describedby="caption-attachment-4696" style="width: 690px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-4696" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Der_Linzer_1544103494-1024x682.jpg" alt="Der Linzer Dom" width="690" height="460" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Der_Linzer_1544103494-1024x682.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Der_Linzer_1544103494-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Der_Linzer_1544103494-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Der_Linzer_1544103494.jpg 1170w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /><figcaption id="caption-attachment-4696" class="wp-caption-text">Der Linzer Dom</figcaption></figure>
<p>Sucht man trotzdem ein wenig Distanz zu dieser Stadt, so haben Linzer Technik-Tüftler auch dafür gesorgt. Denn beim Ausflug auf den <strong>Pöstlingberg</strong> kommt als besondere Linzer Sehenswürdigkeit Europas steilste Schienenbergbahn zum Einsatz. Mit im Panoramabild, das man von hier aus genießt: Jene Donauschiffe, die hunderte Meter tiefer eine ganz andere Ausflugs-Alternative ansteuern.</p>
<h2>Zwischen Edelstahl und Naturidyll</h2>
<p>Linz liegt an der Donau, so viel ist bekannt. Weniger bekannt dürfte sein, dass Linz auch an zahlreichen kleinen Seen liegt, etwa dem Weikerlsee. Moderne Großstadt und wilde Natur treffen hier aufeinander, und zwar in einer durchaus harmonischen Weise. Auf der einen Seite befindet sich die „<strong>solarCity Pichling</strong> “, ein nach dem Masterplan des Architekten Roland Rainer entstandenes städtebauliches Experiment mit Niedrigenergiewohnungen aus nachwachsenden Rohstoffen. Wenige hundert Meter von diesen futuristisch anmutenden Gebäuden entfernt beginnen die Traunauen – ein undurchdringlicher Dschungel, der nur an den Ufern des Weikerlsees ein wenig zivilisiert wurde. Hier liegt eine Wiese mit alten Bäumen, an deren Rand eine Imbissbude mit schattigen Sitzgelegenheiten steht.</p>
<p>Am Weikerlsee tummeln sich an schönen Sommertagen Enten, Schwäne und Nudisten, doch soll die Idylle von heute nicht über die historischen Hintergründe hinwegtäuschen: Der See entstand während der Zeit des Nationalsozialismus, denn hier wurde Schotter für den Bau der Westautobahn sowie zur Errichtung der „Hermann-Göring-Werke“ gewonnen. Die gigantische Waffenschmiede wurde nach dem Krieg zur Vöest und notiert heute unter dem Namen voestalpine als einer der größten und erfolgreichsten Stahlkonzerne der Welt an der Börse. Das Gelände der <strong>voestalpine</strong>, der größte Industriestandort Österreichs, ist etwa doppelt so groß wie die Linzer City. Es gibt darin ein Straßennetz von über 80 Kilometern. Das Schienennetz ist länger als jenes des Bundeslandes Vorarlberg. Und die Schienen dazu werden natürlich im eigenen Haus produziert.</p>
<p>Die Zeiten, als man in Linz täglich die Fenster putzen musste und die Stadt als Synonym für Umweltverschmutzung galt, sind freilich längst vorbei. Dank modernster Technologie weist die Linzer Luft heute den zweitniedrigsten Schadstoffwert aller österreichischen Städte auf.</p>
<p>Die zahlreichen Geh- und Fahrradwege an der Donau bilden ein Naherholungsgebiet von unschätzbarem Wert, und dass der zweitgrößte Fluss Europas nicht ganz so blau ist, wie es der Donauwalzer vermuten lässt, sagt über die gute Wasserqualität nichts aus. Wichtig war das Wasser auch für die Wirtschaft. Der Linzer Hafen befand sich einst an jener Stelle, wo heute <strong>Lentos-Museum</strong> und <strong>Brucknerhaus</strong> stehen. Und dort, wo heute auf der Donaulände die Autos vierspurig durch die Stadt fahren, erstreckte sich der „Fabriksarm“, ein Seitenarm der Donau, an dem sich Handwerk, Gewerbe und frühe Industrie angesiedelt hatten.</p>
<p>Übrig geblieben sind davon hauptsächlich Straßennamen, wie Färbergasse, Fabrikstraße oder Lederergasse. Dennoch, ein herausragendes Gebäude, freilich aus einer späteren Epoche, ist noch heute an der Donaulände zu sehen: Die <strong>Tabakfabrik</strong>, 1929-1935 nach Plänen von Peter Behrens und Alexander Popp entstanden, steht als revolutionär neuartiges Werk der Industriebaukunst und heutige Linzer Sehenswürdigkeit unter Denkmalschutz.</p>
<p>Wenige hundert Meter davon entfernt liegt der <strong>Hauptplatz</strong>, der bereits um 1230 in dieser Größe konzipiert wurde. Es war in Linz eine Zeit lang modern, italienische Arkadeninnenhöfe zu bauen. In lauen Sommernächten, bei einem Glas Wein, kann sich durchaus ein toskanisches Lebensgefühl einstellen. Gleich neben dem Rathaus zum Beispiel teilen sich das Studentenbeisl „Alte Welt“ und ein chinesisches Restaurant solch einen Arkadenhof. Besonders verwinkelt und romantisch sind die Arkadengänge beim Hotel Wolfinger oder beim Restaurant El Greco, wo man wie in Griechenland zwischen Säulen sitzt. Nur stammen diese Säulen nicht aus dem Altertum, sondern aus einem Mühlviertler Granitsteinbruch.</p>
<p>Geht man weiter Richtung Landhaus, findet man an der Adresse Altstadt Nr. 17 einen weiteren prächtigen Innenhof, jenen des <strong>Mozarthauses</strong>. Auf der Rückreise von Salzburg nach Wien hielt sich Wolfgang Amadeus Mozart als Gast des Grafen Thun für längere Zeit in Linz auf. „… Dienstag, als den 4ten November werde ich hier im Theater academie geben. – Und weil ich keine einzige Simphonie bey mir habe, so schreibe ich über hals und kopf an einer Neuen, welche bis dahin fertig seyn muss“, schrieb er am 31. Oktober 1783 an seinen Vater. In vier Tagen entstand die Sinfonie in C-Dur, die den Namen „Linzer Sinfonie“ trägt.</p>
<p>Auch ein anderer berühmter Musiker schrieb Teile einer Sinfonie in Linz: Ludwig von Beethoven. Nikolaus Johann van Beethoven, der Bruder des berühmten Komponisten, lebte lange Jahre in Linz und betrieb die Apotheke am Hauptplatz, die Vorläuferin der heutigen Wasser-Apotheke. Beethoven besuchte seinen Bruder immer wieder und vollendete während eines mehrwöchigen Aufenthalts 1812 in Linz seine 8. Sinfonie.</p>
<p>Jener Komponist, dessen Name am stärksten mit Linz verbunden bleibt, ist zweifellos Anton Bruckner, der 1824 im „Vorort“ Ansfelden zur Welt kam. Bruckner, zu Lebzeiten als Orgelvirtuose weltbekannt, war Linzer Domorganist und Schöpfer von neun Sinfonien, deren harmonische Kühnheit den Weg ins 20. Jahrhundert wies. Bruckner starb 1896 in Wien. Er liegt in der Krypta des Stiftes St. Florian bei Linz unter der Orgel begraben. Ein „<strong>Sinfoniewanderweg</strong>“ führt vom Geburtsort Ansfelden durch Felder, Wiesen und Wälder bis zum Grab nach St. Florian. In zehn Stationen werden auf Schautafeln Bruckners Sinfonien und ihr biografischer Hintergrund beschrieben.</p>
<p>Versteckte Türen mitten in der Linzer City führen, wie in Spionageromanen beschrieben, in geheimnisvolle unterirdische Welten, in denen einen sanftes Gruseln befällt. Seit vielen Jahren führt Linz-Guide Gundi Grabner durch die ehemaligen Linzer Luftschutzstollen unter dem Bauernberg und unter dem Schlossberg. So ist Linz auch historisch gesehen eine in jeder Hinsicht spannende Stadt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS &#8211; Linzer Sehenswürdigkeiten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Kunstmuseum Lentos</strong><br />
<u><a href="http://www.lentos.at">www.lentos.at</a></u></li>
<li><strong>Voestalpine</strong><br />
<u><a href="http://www.voestalpine.com">www.voestalpine.com</a></u></li>
<li><strong>solarCity Pichling</strong><br />
<u><a href="http://www.linz.at/leben/4701.asp"><span style="color: #0000ff;">www.linz.at/leben/4701.asp</span></a></u></li>
<li><strong>Brucknerhaus</strong><br />
<u><a href="http://www.brucknerhaus.at"><span style="color: #0000ff;">www.brucknerhaus.at</span></a></u></li>
<li><strong>Tabakfabrik</strong><br />
<u><a href="http://www.tabakfabrik-linz.at">www.tabakfabrik-linz.at</a></u></li>
<li><strong>Mozarthaus Linz</strong><br />
<span style="color: #0000ff;"><u><a style="color: #0000ff;" href="http://www.linz.at/Tourismus/7560.asp">www.linz.at/Tourismus/7560.asp</a></u></span></li>
<li><strong>Synphoniewanderweg</strong><br />
<u><a href="http://www.antonbrucknercentrum.at">www.antonbrucknercentrum.at</a></u></li>
<li><u><a href="http://www.linz.at/tourismus/tourismus_donauschifffahrt.asp"><span style="color: #0000ff;">www.linz.at/tourismus/tourismus_donauschifffahrt.asp</span></a></u></li>
</ul>
<h2>Linz und sein Kulturangebot</h2>
<p>Wenn es um die Linzer Sehenswürdigkeiten geht, darf man auch eines nicht vergessen: Das Besondere an Linz ist die überall präsente Mischung aus Tradition und Moderne, aus Wirtschaft, Natur und Kultur. Die Nähe zu den bäuerlichen Strukturen des Mühlviertels hat die Stadt ebenso geprägt wie die Stahlindustrie. Im Namen des Kunstmuseums „<strong>Lentos</strong>“ ist die keltische und römische Vergangenheit präsent und zugleich ist das Lentos selbst ein Teil der florierenden Szene moderner Kunst, die sich in Linz in den letzten Jahren und Jahrzehnten entwickelt hat.</p>
<p>Linz ist heute dank <strong>Ars Electronica</strong> und Kunst-Universität die wichtigste Stadt für avantgardistische Kunst in Österreich. Freilich konnte diese Entwicklung nur in einer Stadt passieren, deren Gegensätze und Reibeflächen eine spürbare Spannung erzeugen. Die Reibung entsteht auch durch Mobilität, durch ständige Fluktuation: Linz, nach Wien und Graz drittgrößte Stadt Österreichs, bietet rund 200.000 Arbeitsplätze, und das bei 190.000 Einwohnern.</p>
<h3><strong>M</strong>useum Lentos</h3>
<p>Zurück zum Museum Lentos, mit Blick auf die barocke Pöstlingbergkirche an der Donau gelegen. Ohne diese kühne Linzer Sehenswürdigkeit aus Stahl, Glas und Beton wäre die Stadt gar nicht mehr zu denken, und es verwundert nicht, dass das Kunstmuseum Lentos seit 2003 zum meistfotografierten Linzer Motiv geworden ist. Hier ist dem Schweizer Architekturbüro Weber &amp; Hofer, das sich in einem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb gegen 218 Konkurrenten durchgesetzt hatte, ein großer Wurf gelungen. Am eindrucksvollsten ist es in der Nacht, wenn es leuchtet, rosa in der Dämmerung, später wechselnd in lila-blau.</p>
<p><u><a href="http://www.lentos.at">www.lentos.at</a></u></p>
<h3>Offenes Kulturhaus Oberösterreich</h3>
<p>Vom Museum Lentos in fünf Minuten zu Fuß zu erreichen ist das „<strong>OK</strong>“: In der Nähe der Landstraße ist in den letzten Jahren ein neuer und auch unter den Jungen als „cool“ geltender Kulturbezirk entstanden. Das OK (Offenes Kulturhaus Oberösterreich) und das fast schon altehrwürdig zu nennende Programmkino „Moviemento“ gehen in diesem neu gestalteten Gebäude eine Symbiose ein, ergänzt durch stilvolle Restaurants und Café-Bars, darunter das „<strong>Gelbe Krokodil</strong>“, das schon seit vielen Jahren als Treffpunkt der nationalen und internationalen Kunstszene gilt. Das OK ist gleichzeitig Experimentallabor, Ausstellungs- und Produktionshaus für zeitgenössische Kunst und begleitet die Umsetzung einer künstlerischen Arbeit von der Idee bis zu ihrer Ausstellung. Eine Sammlung wurde bewusst nicht aufgebaut. Der Bau selbst stammt aus den 1930er- Jahren und wurde nach einem Konzept des Architekten Peter Riepl erweitert. Wie im Rathaus am Hauptplatz gelang auch hier ein herausragendes Beispiel qualitätsvoller Architektur, die einen Bezug zwischen Altem und Neuem herstellt.</p>
<p><u><a href="http://www.ok-centrum.at">www.ok-centrum.at</a></u></p>
<p><strong>Restaurant Gelbes Krokodil: </strong><u><a href="http://www.krokodil.at">www.krokodil.at</a></u></p>
<h3><strong>A</strong>rs Electronica Center und Klangwolke</h3>
<p>Bereits eine Linzer „Institution“ und eine fixe Linzer Sehenswürdigkeit ist das <strong>Ars Electronica Center</strong>. Wobei das AEC eigentlich kein Museum ist, es zeigt keine Vergangenheit, sondern die Zukunft. Die interaktiven technischen Sensationen, die es hier zu sehen und zu erleben gilt, versetzen Kinder und Erwachsene in Erstaunen. Die Linzer Ars Electronica steht heute auf vier Säulen: Dem Ars Electronica Center, dem Festival, dem <strong>Prix Ars Electronica</strong> (wichtigster und höchstdotierter Computerkunstpreis weltweit) und dem Future Lab, einer Art Labor zur Erforschung des Spannungsfeldes zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft. Eng mit der Ars Electronica verbunden ist die zweite international bekannte Linzer Kulturinstitution, <strong>die Klangwolke</strong> – ein visuell umgesetztes Open-Air-Konzert an der Donaulände, wobei man in der Mehrzahl von Klangwolken sprechen sollte, denn es gibt ihrer alljährlich drei: die visualisierte Klangwolke, die Kinderklangwolke und die klassische Klangwolke.</p>
<p><u><a href="http://www.aec.at">www.aec.at</a></u></p>
<p><img decoding="async" class="size-large wp-image-4699" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103809-1024x685.jpg" alt="Linz" width="690" height="462" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103809-1024x685.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103809-300x201.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103809-768x514.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Linz_1544103809.jpg 1170w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></p>
<p>Nicht nur, dass das Ars Electronica Center zu einem der wichtigsten Museen für Zukunftstechnologien in Mitteleuropa zählt. Die außergewöhnliche Architektur symbolisiert den rasanten Wandel der Stadt Linz. Bis vor wenigen Jahren galt Linz als graue Stahlstadt, heute ist sie eine farbenprächtige, weltoffene Kultur- und Kunststadt. Farbenfroh ist das imposante Ars Electronica Center vor allem in der Nacht. Wenn die Lichtfassade des Baus, eine der größten LED-Fassaden weltweit, in knalligen Farbenspielen erstrahlt. Die Wasseroberfläche der angrenzenden Donau verwandelt sich dann auch in ein prächtiges Lichtermeer.</p>
<h3><strong>L</strong>inzer Pflasterspektakel</h3>
<p>Ebenfalls ein Fixpunkt im Linzer Kulturkalender: Seit 1987 findet im Juli das <strong>Linzer Pflasterspektakel</strong> statt. Hunderte Künstler und Künstlergruppen verwandeln die Innenstadt in eine Traumwelt von Gauklern und Artisten. Ganz Linz wird zu einem Zirkus, einem Zirkus, wie es ihn früher einmal gab: einfach, akrobatisch, poetisch. Mittlerweile gehört das Pflasterspektakel international zu den wichtigsten Treffen der Straßenkunstszene. Jahr für Jahr kommen über 200.000 Besucher – mehr Menschen als Linz Einwohner hat! Dennoch ist das Pflasterspektakel nur zum Teil organisiert. Die Stadt Linz bezahlt den Auftretenden zwar die Reisespesen und die Übernachtungen, doch wer wann und wo auftritt bleibt den Künstlern überlassen, die, wie sich das im Ehrenkodex der Straßenartisten gehört, auch keine Gage bekommen, sondern vom Hutgeld leben.</p>
<p>So mancher Wiener Theatertriumph erfuhr seine ungleich leisere Uraufführung oder Entdeckung im „theaternarrischen“ Linz. Kein Wunder, gibt es hier doch zwei Bühnen von Rang, <strong>das Landestheater</strong> und <strong>das Theater Phönix</strong>, verbunden mit einer lebendigen Avantgarde-Szene: Der Elektroniker Fadi Dorninger, die Hip- Hopper „Texta“ oder die Band „Shy“ wuchsen im Linzer Biotop um Stadtwerkstatt, Café Landgraf und „Kapu“ heran. Nicht zu vergessen Dr. Dietmar Bruckmayrs Formation „Fuckhead“ – ein nach wie vor extremer Grenzgang zwischen Punk, Aktionismus und Körperverletzung, immer noch so wild und schmerzhaft wie vor zwanzig Jahren, und das trotz Kultstatus.</p>
<ul>
<li><u><a href="http://www.pflasterspektakel.at">www.pflasterspektakel.at</a></u></li>
<li><u><a href="http://www.landestheater-linz.at">www.landestheater-linz.at</a></u></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><u><a style="color: #0000ff;" href="http://www.theater-phoenix.at">www.theater-phoenix.at</a></u></span></li>
</ul>
<h3>Adalbert-Stifter-Haus</h3>
<p>Einen Kultstatus der anderen Art genießt der Dichter Adalbert Stifter. Der Autor feinsinniger Werke, wie „Bergkristall“ oder „Der Nachsommer“, war auch als Maler, als Landeskonservator für den Denkmalschutz, als Schulinspektor sowie als Journalist tätig, etwa für die „Linzer Zeitung“. Es ist überliefert, dass der tragisch verstorbene Stifter pro Jahr 600 Liter Wein konsumierte. In einem Tagebuch beobachtete er seinen Gesundheitszustand: „Bis Abends ausgezeichnet. Suppe Rindfleisch Taube Spargel sehr gut. Nachts infolge Zorn wegen der Frau unruhig.“</p>
<p>Das Haus, in dem Adalbert Stifter lebte und starb, befindet sich an der Donaulände gegenüber dem Lentos-Museum und heißt heute <strong>Adalbert-Stifter-Haus</strong>. Die ehemaligen Wohnräume des Dichters wurden in ein oberösterreichisches Literaturmuseum mit einem Gedenkraum umgewandelt. In den anderen Stockwerken befinden sich unter anderem das oberösterreichische Literaturhaus sowie das Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich.</p>
<figure id="attachment_4700" aria-describedby="caption-attachment-4700" style="width: 225px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-4700 size-medium" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Adalbert_Stifter_1544103882-225x300.jpg" alt="Adalbert Stifter." width="225" height="300" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Adalbert_Stifter_1544103882-225x300.jpg 225w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Adalbert_Stifter_1544103882-768x1024.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Adalbert_Stifter_1544103882.jpg 960w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-4700" class="wp-caption-text">Adalbert Stifter</figcaption></figure>
<p>Eine Gasse weiter wartet das Café Meier mit Bio-Kaffee aus der hauseigenen Rösterei auf, zu genießen übrigens in einer handy- und laptopfreien Zone. Ein paar hundert Meter Richtung Hauptplatz befindet sich ein anderes „kultiges“ Linzer Lokal, der „Leberkas-Pepi“, der Tag und Nacht zahlreiche Varianten seines hausgemachten Leberkäses anbietet: „Net beim Hias/ beim Franz oder beim Seppi/ an guat´n Leberkas gibt´s nur beim Pepi“, so lautet der markige Werbespruch des Hauses, das 2008 eine Filiale in der Fast-Food-Metropole London eröffnete. Im Haus gleich neben dem „Leberkas-Pepi“ vollendete übrigens Johannes Kepler zwischen 1621 und 1626 sein astronomisches Hauptwerk „Tabulae Rudolphinae“. Der Mathematiker, Astrologe und kaiserliche Hofastronom Kepler, in der Nähe von Stuttgart geboren, lebte zwischen 1612 und 1626 in Linz.</p>
<p>Zu dieser Zeit dürfte es das geheime Wahrzeichen von Linz schon gegeben haben: die Linzer Torte. In der Stiftsbibliothek zu Admont in der Steiermark wurde ein aus dem Jahr 1653 und aus Linz stammendes Rezept gefunden. Die „älteste Torte der Welt“ mundet noch Jahrhunderte später.</p>
<p><u><a href="http://www.stifter-haus.at">www.stifter-haus.at</a></u></p>
<h3>Stahlwelt Linz</h3>
<p>Ohne Stahl gäbe es weder Raketentriebwerke noch Autokarosserien oder Hochhäuser. Einer der traditionsreichsten stahlerzeugenden Betriebe ist die Linzer Voest. In der Linzer Sehenswürdigkeit „Stahlwelt“ erleben Besucher, wie Stahl erzeugt wird und fertige Produkte entstehen. Blumen, Sträucher und Wiesen umgeben das 30 Meter hohe „Periskop“, das auf fünf Stockwerken interaktives Ausstellungszentrum ist. Von der Dachterrasse aus überblickt man das gesamte Werk der Voestalpine. Innen beeindruckt die Stahl-Glasarchitektur des Gebäudes, und bei der ca. 1,5-stündigen Führung erfährt man alles über die Geschichte des Konzerns und die Stahlerzeugung. Die Ausstellungsstücke reichen von einfachsten Arbeitsutensilien bis zu feinmechanischen Teilen und medizinischen Geräten. Auf Knopfdruck werden Vorgänge interaktiv erklärt. Nach der Führung geht es mit dem Werksbus durch das gesamte Areal der Voestalpine.</p>
<p>Dort kommt flüssiger Rohstahl aus riesigen Hochöfen. Man spürt die Hitze des mehr als 1.400 Grad heißen Ofens. Mit etwas Glück erlebt man bei einem Besuch dieser Linzer Sehenswürdigkeit einen sogenannten „Abstich“, bei dem das flüssig gewordene Gestein wie ein Bach in Behälter fließt. Nicht minder beeindruckend ist, wie der flüssige Rohstahl in Form gebracht wird. Hinter dicken Glaswänden sieht man 40 Meter lange, gleißend orange Stahlblöcke mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h vorbeiflitzen. Später werden 50 cm dicke Blöcke zwischen riesigen Walzen in 0,5 cm dünne Stahlplatten gepresst und zu Knäulen gerollt.</p>
<p><u><a href="http://www.voestalpine-stahlwelt.at">www.voestalpine-stahlwelt.at</a></u></p>
<h3><strong>N</strong>eues Musiktheater Linz</h3>
<p><strong>Mit dem neuen Musiktheater hat sich Linz endgültig als Kulturstadt etabliert. Genau zwischen den „Musikhauptstädten“ Salzburg und Wien gelegen, setzt man in Linz auf spannende architektonische und musikalische Konzepte.</strong></p>
<p>Seit 2013 hat Linz endlich ein Musiktheater. Und was für eines! Der eindrucksvolle, 200 Meter lange Bau mit seiner geriffelten Fassade am Linzer Volksgarten ist das Zuhause für Oper und Operette, Ballett, die neugegründete Musicalsparte und das Bruckner Orchester Linz. Im Sinne des britischen Architekten Terry Pawson sollte dieser Bau mehr als ein reines Opernhaus sein, sondern „ein neues Wohnzimmer für die Stadt“ und eine ganz besondere Linzer Sehenswürdigkeit.</p>
<p>Dafür wurde einer der modernsten Theaterräume Europas geschaffen, der tatsächlich hohen Wohlfühlcharakter hat – auch bei 1.200 Besuchern im Großen Saal. Nicht weniger als vier Bühnen hat das Musiktheater zu bieten. In der sogenannten Black Box im Keller, deren Bühne die Form einer halben Gitarre hat, widmet man sich etwa musikalischen Kleinodien von der Kinderoper bis zur zeitgenössischen Musik. Das Neue Musiktheater ist aber nicht nur eine Konzertlocation, sondern auch ein Erlebnisraum: Außerhalb der Vorstellungen kann sich das Publikum im KlangFoyer jederzeit einen spielerischen Überblick über das Haus verschaffen: Interaktiv lassen sich über Töne die einzelnen Teile des Musiktheaters entdecken. Und noch eine Besonderheit hat das neue Musiktheater zu bieten: Es gibt keine Sommerpause, ideal also, um einen Kurzurlaub in Linz mit einem Theaterbesuch zu verbinden.</p>
<p><u><a href="http://www.landestheater-linz.at">www.landestheater-linz.at</a></u></p>
<h3>Anton Bruckner in Linz</h3>
<p><strong>Anton Bruckner </strong>gilt als einer der innovativsten Komponisten der Romantik. Er hat die Musikwelt durch seine groß angelegten Sinfonien und Werke in der Kirchenmusik bereichert, die ihm den Namen „Musikant Gottes“ eingetragen haben. Das alljährliche Brucknerfest in Linz zeugt gemeinsam mit der Ars Electronica und der Klangwolke Linz für eine spannende Verbindung von Tradition und Zukunft in der Kunst.</p>
<p><strong>Engagierter Lehrer, emsiger Schüler, erfolgreicher Sinfoniker</strong></p>
<p>Anton Bruckner wurde am 4. September 1824 in Ansfelden, Oberösterreich, geboren und gilt neben Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms als einer der bedeutendsten Sinfoniker. Durch seinen Vater, der ihm Grundbegriffe des Orgelspiels beibrachte, kam er bereits früh in Kontakt mit der Musik und lernte bald das Violinen- und Orgelspiel. Beruflich trat er vorerst aber in die Fußstapfen des Vaters und nahm den Beruf des Lehrers an. 1855 wurde er Dom- und Stadtpfarrorganist des Alten Doms in Linz, gab aber bald darauf den Lehrerberuf auf, um Berufsmusiker zu werden. Anton Bruckner war stets bemüht, durch Studien bei den Meistern seines Fachs seinen musikalischen Horizont zu erweitern, und nahm Unterricht in Musiktheorie und Komposition.</p>
<p>Während ihn sein erster Lehrer anhielt, vom selbständigen Komponieren Abstand zu halten, ermutigte der Kapellmeister Otto Kitzler Anton Bruckner dazu, sich aus den Fesseln der Theorie zu befreien und dem eigenen Schaffensdrang zu folgen. Zwischen 1864 und 1868 entstanden die ersten Meisterwerke Bruckners, die drei großen Messen in d-Moll, e-Moll und f-Moll sowie die Sinfonie Nr. 1 c-Moll. Angesteckt von der Verehrung seines Lehrers für die Musik von Richard Wagner, fuhr Bruckner 1865 eigens nach München, um der Uraufführung der Oper „Tristan und Isolde“ beizuwohnen. Acht Jahre später besuchte er den Meister in Bayreuth und widmete ihm in tiefer Verehrung sogar seine dritte Sinfonie.</p>
<p>So gut es anfangs mit Bruckners musikalischer Karriere gelaufen war, sein Umzug nach Wien bedeutete vorerst ein abruptes Ende seines Erfolgs. Plötzlich fand sich der Komponist kritischen Stimmen ausgesetzt. Seine Sinfonien ernteten bei den Musikkritikern der Hauptstadt Missfallen. Der große Durchbruch gelang ihm erst mit der Uraufführung seiner Sinfonie Nr. 7 im Jahr 1884, die bezeichnenderweise außerhalb Wiens, in Leipzig, stattfand. Auch die Aufführung des „Te Deum“ im darauffolgenden Jahr war ein großer Erfolg. Damit war die problematische Zeit in Wien vorüber, Bruckners Musik wurde nun sowohl im In- wie auch im Ausland anerkannt. Durch die Verleihung des Ehrendoktors der Universität Wien 1891, wo er ein Lektorat für Musiktheorie hatte, wurde seinem musikalischen Schaffen schließlich allerhöchste Anerkennung zuteil.</p>
<p>Über kaum einen Musiker kursieren so viele Anekdoten in Bezug auf seine Persönlichkeit wie über Anton Bruckner. Besonders sein eigentümliches Verhältnis zu Frauen wird hier oft erwähnt. Zeit seines Lebens schrieb der Komponist Briefe mit Heiratsanträgen an meist deutlich jüngere Frauen, die immer unerwidert blieben. Entgegen seiner Wunschvorstellung von trauter Zweisamkeit blieb der tief religiöse Bruckner bis zu seinem Tod alleine und pflegte einen beinahe mönchisch bescheidenen Lebensstil. Am 11. Oktober 1896 starb Anton Bruckner im Alter von 72 Jahren in seiner Wohnung im Kustodenstöckl bei Schloss Belvedere in Wien. Auf seinen Wunsch hin wurde er in der Krypta unter der Orgel der Stiftskirche in St. Florian beigesetzt.</p>
<p><strong>Sinfonien und Kirchenwerke </strong>– <strong>das Werk</strong></p>
<p>Anton Bruckners Werke vor 1863 gelten als seine Frühwerke. Sie sind zwar vom hohen Niveau seiner Spätwerke noch weit entfernt, aber man erkennt bereits die spätere Genialität. Die Wende in Bruckners musikalischem Schaffen vollzog sich im Jahre 1863. Zu dieser Zeit setzte die eigenständige Kompositionstätigkeit ein, auf die er seine ganze Schaffenskraft richtete. Die neun Sinfonien sind dafür der beste Beweis. Er widmete sich fast ausschließlich dieser Musikgattung. Die Sinfonien sind meist mächtigen und einflussreichen Persönlichkeiten oder Institutionen gewidmet, wie dem Kaiser von Österreich, dem Bayernkönig Ludwig II., der Wiener Universität oder dem Komponisten Richard Wagner. Das Hauptmerkmal seines Stils ist der sogenannte „Bruckner-Rhythmus“: ungleichmäßige Rhythmisierungen, die der Musik große Spannkraft und Energie verleihen. Seine wohl berühmteste Sinfonie ist die 7. in e-Dur (uraufgeführt 1884 in Leipzig), die er König Ludwig II. von Bayern widmete. Teile des in vier Sätzen komponierten Meisterwerkes erinnern an die Musik von Richard Wagner, dessen Tod Bruckner vorausahnte. Kurz bevor er am zweiten Satz zu arbeiten begann, schrieb er an seinen Schüler Felix Mottl: „Einmal kam ich nach Hause und war ganz traurig; ich dachte mir lange kann der Meister nicht mehr leben. Dabei fiel mir das Cis-Moll-Adagio ein.“ Dieser zweite Satz gilt als eine der ergreifendsten Trauermusiken des 19. Jahrhunderts. In der Zeit zwischen 1842 und 1875 komponierte Bruckner Messen und Requien, von denen die „Missa solemnis in b-Moll“ die bekannteste ist. Unter den zahlreichen Werken der geistlichen und weltlichen Chormusik ragt das „Te Deum laudamus“ aus dem Jahre 1881 hervor. Weitere Kompositionen Anton Bruckners sind Menuette, Märsche, Lieder und Psalmen.</p>
<p><strong>Brucknerfest, Ars Electronica und Linzer Klangwolke</strong></p>
<p>Das Brucknerfest wurde nach der Eröffnung des Brucknerhauses in Linz 1974 gegründet und war anfangs ein reines Musikfestival mit der Musik von <a href="https://reisewiki.at/klassikfestivals-in-oesterreich/#Internationales_Brucknerfest_und_Ars_Electronica_in_Linz">Anton Bruckner</a>. Die <a href="https://reisewiki.at/klassikfestivals-in-oesterreich/#Salzburger_Festspiele">Festspiele in Salzburg</a> oder die <a href="https://reisewiki.at/klassikfestivals-in-oesterreich/#Wiener_Festwochen">Wiener Festwoche</a>n waren Vorbilder für das internationale Festival. Erst als Ende der 1970er Jahre die Ars Electronica und die Klangwolke Linz zum ersten Mal stattfanden und somit eine Verbindung zwischen Tradition und Zukunft geschaffen wurde, bekam das Musikfestival ein unverwechselbares Image, das heute weltweit Anerkennung findet. Künstlerisches Niveau und das Vermitteln zeitgenössischer Strömungen in der Musik stehen im Mittelpunkt jedes Programms. Das Konzerthaus selbst besticht mit seiner schlichten Form und zählt zu den Architekturklassikern in Linz. Vom zweigeschossigen Foyer an der Außenseite des Kreissegments eröffnet sich ein Panoramablick auf den Linzer Stadtteil Urfahr und den über der Donau gelegenen Pöstlingberg.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Brucknerhaus und Brucknerfest</strong><br />
Untere Donaulände 7<br />
4020 Linz<br />
Tel.: +43 732 76120<br />
<u><a href="http://www.brucknerhaus.at"><span style="color: #0000ff;">www.brucknerhaus.at</span></a></u></p>
<p><strong>Ars Electronica</strong><br />
Ars-Electronica-Straße 1<br />
4020 Linz<br />
Tel.: +43 732 72720</p>
<p><u><a href="http://www.aec.at">www.aec.at</a></u></p>
<p><strong>Klangwolke Linz </strong><br />
<u><a href="http://www.klangwolke.at">www.klangwolke.at</a></u></p>
<p><strong>Umfassende Infos rund um Anton Bruckner</strong><br />
<u><a href="http://www.antonbruckner.at">www.antonbruckner.at</a></u><br />
<u><a href="http://www.antonbrucknercentrum.at">www.antonbrucknercentrum.at</a></u></p>
<p><strong>Literatur:</strong><br />
„Bruckner-Stätten in Österreich“ von Renate Grasberger, Wien 2001 (Herausg.<br />
Anton Bruckner Institut Linz)</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<h2>Linzer Gastronomie-Tipps</h2>
<h3>Linzer Markt</h3>
<p>Der Südbahnhofmarkt in Linz ist als größter Grünmarkt Oberösterreichs ein höchst <a href="https://reisewiki.at/oberoesterreich-sehenswuerdigkeiten/#Linzer_Markt">lebendiger Markt</a> und vor allem am Freitag und Samstag eine Linzer Sehenswürdigkeit. Dann nämlich verkaufen neben den fixen Marktständen unzählige Kleinbauern und Gärtnerinnen aus der Region ihre Waren und es wimmelt vor winzigen Verkaufstischen, auf denen oft nur zehn Kohlrabi und zwei Kilo Zwetschken angeboten werden. Jeden Samstag zeichnet zudem der ORF Oberösterreich in einem apfelförmigen Übertragungspavillon die Radio-Sendung „Arcimboldo – Live vom Markt“ auf, in der Star-Köche und bekannte Gastronomen vor Publikum ihre Spezialitäten zubereiten und verkosten lassen.</p>
<p><strong>Südbahnhofmarkt Linz</strong></p>
<p>Marktplatz, 4020 Linz<br />
<u><a href="http://www.suedbahnhofmarkt-linz.at"><span style="color: #0000ff;">www.suedbahnhofmarkt-linz.at</span></a></u></p>
<h3><strong>D</strong>ie Donauwirtinnen</h3>
<p><strong>Der Linzer Stadtteil Alt-Urfahr hat eine wahre kulinarische Attraktion zu bieten. Nachhaltig, in liebevoll eingerichtetem Ambiente zu genießen steht bei den Donauwirtinnen Tanja Obernberger und Julia Oswald im Vordergrund.</strong></p>
<p>Es sind zwei junge couragierte Quereinsteigerinnen, die unweit des Donauufers dieses Wirtshaus mit einem einladenden Gastgarten führen. Dieser Garten mit Blick auf den träge fließenden Strom ist gleichzeitig ein Ort, an dem verschiedenste Küchenkräuter nicht nur zur Dekoration wachsen, sondern auf kürzestem Wege in der Küche landen. Die regionale Abstammung der Lebensmittel sorgt für hohe Qualität. Täglich werden zwei verschiedene Mittagsmenüs, eines mit Fleisch oder Fisch und eine vegetarische Alternative angeboten, beispielsweise ein dunkles Hirschcurry mit Rhabarber oder „Bratene Kaspressknödeln“ mit gemischtem Salat. À la carte beginnt man etwa mit Variation von heimischen Schafskäsesorten, dazu hausgemachtes Sauerteigbrot, gefolgt vom gerollten Schulterbraten vom Gutauer Jungschaf in Natursaftl und Rosmarin-Polenta. Der Besuch an der Donau kann mit einem Joghurt-Sauerrahm-Törtchen auf Schoko-Biskuit, dazu Kaffee von Suchan (aus Freistadt), abgerundet werden. Aus der Getränkeauswahl sind Freistädter Biozwickel-Bier oder Frühroter Veltliner vom biodynamisch arbeitenden Weingut Wimmer-Czerny vom Wagram sowie die Brände von Florian Prückl (Dambachler, Gutau) hervorzuheben.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Die Donauwirtinnen, Webergasse 2, 4040 Linz. <u><a href="http://www.diedonauwirtinnen.at">www.diedonauwirtinnen.at</a></u></p>
<h3>Landhotel Keplingerwirt</h3>
<p>Die Mühlviertler Gemeinde St. Johann am Wimberg liegt etwa eine halbe Autostunde entfernt von Linz in der Region Hansbergland, die für ihre Weberei-Tradition und den Hopfenanbau bekannt ist. Gleich auf der ersten Seite der Speisekarte des Keplingerwirts findet sich eine Auflistung aller Lieferanten und Bezugsquellen, darunter viele bäuerliche und handwerkliche Betriebe aus der Gegend. Zur Begrüßung kommt hausgemachtes Sauerteigbrot mit Nussbutter, zur Vorspeis gibt es Grammeltascherln mit Rieslingkraut oder gebackene Saiblingsnockerl. Sehr gut auch der Bachsaibling mit Bärlauchrisotto und Veltlinerschaum. Als Hauptgericht: der geschmorte Rostbraten vom Mühlviertler Ochsen mit Wurzelgemüse und Pestonockerl, ein zartes Bauernhenderl, Mühlviertler Weidelamm oder Milchkalbsrücken mit Schnittlauchpüree.</p>
<p>Wer dann noch hungrig ist, sollte unbedingt die hausgemachten Eisspezialitäten oder die Topfen-Mohntascherl mit gebräunter Honigsauce probieren. Beim Keplinger werden auch Degustationsmenus mit Weinbegleitung geboten. Der Weinkeller ist mit besten österreichischen Weinen bestückt, es gibt sehr gute Säfte und zum Abschluss steht eine schöne Auswahl an heimischen Bränden bereit.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>4172 St. Johann/Wimberg<span style="color: #0000ff;">.</span><u><a href="http://www.keplingerwirt.at"><span style="color: #0000ff;">www.keplingerwirt.at</span></a></u></p>
<h3>Buchtipps</h3>
<h4>Prost, Mahlzeit! Wirtshauskultur in Linz</h4>
<p>Das Wirtshaus – ein Sehnsuchtsort &#8230; wenn die Kirchenbank drückt, die Arbeit sich hinzieht oder das Essen daheim nicht schmeckt. Ein Fluchtpunkt &#8230; wenn es draußen – metaphorisch oder tatsächlich – wieder einmal stürmt und schneit. Als „Lebensraum“ im konkreten Sinn begleitet das Wirtshaus seine Gäste vom Taufessen bis zur Totenzehrung.</p>
<p>Wer vermag zu sagen, wie viele Beziehungen im Wirtshaus angebandelt, wie viele Schuhe auf Hochzeiten durchgetanzt wurden? Wer zählt die Fluchtachterl und die Sparvereinsgroschen? Wer die Stammtisch-Welterrettungstheorien, die Geschäftsverträge, die leidenschaftlich geschmiedeten und wieder verworfenen Pläne? Kurzum: Wirtshäuser sind die Bühnen, auf denen das Leben spielt.</p>
<p>„Prost, Mahlzeit!“ widmet sich der facettenreichen Geschichte der Linzer Wirtshäuser und erlaubt einen Blick hinter die Kulissen dieses Grundpfeilers der Alltagskultur, der für die einen Ort des Vergnügens und für die anderen ein knochenharter Arbeitsplatz ist.</p>
<p>Das Buch erscheint anlässlich der Ausstellung „Prost, Mahlzeit! Linzer Wirtshauskultur“ im NORDICO Stadtmuseum Linz (15.3. bis 1.9. 2019).</p>
<p><strong>Prost, Mahlzeit! Wirtshauskultur in Linz</strong></p>
<p>Museen der Stadt Linz / Andrea Bina / Klaudia Kreslehner / Georg Thiel (Hg.)</p>
<p>Verlag Anton Pustet</p>
<p>292 Seiten, 23 x 28 cm, Hardcover, Durchgehend farbig bebildert</p>
<p>ISBN: 978-3-7025-0936-1</p>
<h4>Wanderungen und Ausflugsziele nördlich von Linz</h4>
<p>Die Region nördlich von Linz hat landschaftlich, kulturell und kulinarisch einiges zu bieten . Dass in Urfahr und Umgebung auch ein abwechslungsreiches Wanderwegenetz existiert, ist&nbsp; vielen nicht bewusst. Die Autoren Walter Lanz und Stephen Sokoloff beschreiben 25 Wanderungen in der Region zwischen Puchenau und Bad Leonfelden . Die Wanderwege führen über sanfte Geländekuppen, große Felder, durch Wäldchen und nette Ortschaften und eröffnen eine Fülle von schönen Ausblicken und kulturellen Höhepunkten. Damit auch das leibliche Wohl zu Ehren kommt, gibt es neben den Streckenbeschreibungen Tipps zu Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben am Weg und Auskunft über lokale Attraktionen – zum Beispiel übereinen Hochseil-Garten, eine Whisky-Destillerie&nbsp; oder eine Straußenfarm also besondere Sehenswürdigkeiten bei Linz.</p>
<p><strong>GUUTE Wege &#8211; Wanderungen und Ausflugsziele nördlich von Linz</strong></p>
<p>Walter Lanz / Stephen Sokoloff<br />
Verlag Anton Pustet<br />
240 Seiten, 11,5 x 18 cm<br />
Französische Broschur<br />
Durchgehend farbig bebildert<br />
ISBN: 978-3-7025-0928-6</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gut wohnen und essen in Tirol</title>
		<link>https://reisewiki.at/gut-essen-tirol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 09:12:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness und Kur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=3690</guid>

					<description><![CDATA[Der Schwarzer Adler in Kitzbühel &#8230; wurde vor einigen Jahren mit dem „Österreichischen Staatspreis für Architektur“ sowie dem „Reise-Oscar“ als bestes heimisches Hotel ausgezeichnet. Ebenso <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/gut-essen-tirol/" title="Gut wohnen und essen in Tirol">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Schwarzer Adler in Kitzbühel</h3>
<p>&#8230; wurde vor einigen Jahren mit dem „Österreichischen Staatspreis für Architektur“ sowie dem „Reise-Oscar“ als bestes heimisches Hotel ausgezeichnet. Ebenso preisgekrönt: Das hoteleigene À- la-carte-Restaurant Neuwirt, das den Testern von Guide Michelin und Gault Millau einen Stern beziehungsweise zwei Hauben wert war.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Schwarzer Adler Kitzbühel</p>
<p>Florianigasse 15</p>
<p>6370 Kitzbühel</p>
<p><a href="http://www.adlerkitz.at">www.adlerkitz.at</a></p>
<hr>
<h3>Posthotel Achenkirch</h3>
<p>Das Hide-away in den Tiroler Bergen versteht sich als Rückzugsort für Erwachsene – ausschließlich für Gäste ab 14 Jahre. Ausgezeichnet wurde das Haus mit drei Relax-Guide-Lilien für sein Wellnessangebot, die Küche wurde mit einer Gault-Millau-Haube prämiert.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Posthotel Achenkirch</p>
<p>6215 Achenkirch 382</p>
<p><a href="http://www.posthotel.at">http://www.posthotel.at</a></p>
<hr>
<h3>Ökohotel Waldklause Längenfeld</h3>
<p>Als Baustoffe des Ökohotels kamen vor allem Materialien aus der direkten Umgebung zum Einsatz. Obwohl nur zwei Gehminuten von der Aqua-Dome-Tirol-Therme entfernt, verfügt die Waldklause auch über einen eigenen Spa-Bereich mit beheiztem Außenpool, Sole-Whirlpool, Baumsauna mit Waldblick und Tiroler-Kräuter-Schwitzstube, Dampfbädern sowie Massage- und Beautyanwendungen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Naturhotel Waldklause</p>
<p>Unterlängenfeld 190</p>
<p>6444 Längenfeld</p>
<p><a href="http://www.waldklause.at">www.waldklause.at</a></p>
<hr>
<h3>Mohr Life Resort Lermoos</h3>
<p>1.800 Quadratmeter großer Spa- und Wellness-Bereich mit Bisazza-gefliestem Pool, über dem Wasser schwebendem Relaxbereich sowie unterschiedlichsten Schwitzbädern und Dampfkammern.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Mohr Life Resort</p>
<p>Innsbrucker Straße 40</p>
<p>6631 Lermoos in Tirol</p>
<p><a href="http://www.mohr-life-resort.at">www.mohr-life-resort.at</a></p>
<hr>
<h3><u></u>Naturhotel Waldklause Längenfeld</h3>
<p>Ausschließlich aus heimischen Hölzern sowie aus Stein und Glas erbaut. Auffällig ist das moderne Ambiente, das trotz der hölzernen Böden, Wände, Decken und Möbel eher an ein Designerhotel erinnert als an traditionelles Hütten-Flair. Gewohnt wird in insgesamt 76 Zimmern und Suiten, die über einen eigenen Quellwasserbrunnen verfügen. Die Aqua-Dome-Therme Längenfeld ist zwei Gehminuten entfernt und steht den Hotelgästen kostenlos zur Verfügung.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Naturhotel Waldklause</p>
<p>Unterlängenfeld 190</p>
<p>6444 Längenfeld</p>
<p><a href="http://www.waldklause.at">www.waldklause.at</a></p>
<hr>
<h3><u></u>Maierl Kirchberg</h3>
<p>Auf einem Hochplateau in 1.225 Metern hat die traditionsreiche Maierl-Alm ihr Angebot um fünf Chalets erweitert. Residiert wird auf drei Ebenen, die acht Personen in vier Schlafzimmern und ebenso vielen Bädern Platz bieten. Dazu kommen der private Wellnessbereich und zwei große Terrassen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>Maierl Alm &amp; Chalets</p>
<p>Krinberg 14</p>
<p>6365 Kirchberg</p>
<p><a href="http://www.maierl.at">www.maierl.at</a></p>
<hr>
<h3>Das Kronthaler Achenkirch</h3>
<p>Das Kronthaler“ befindet sich hoch über Achenkirch, auf 1.000 Metern Seehöhe, direkt an den Pisten des Skigebiets Christlum. Wer will, kann mit den Guides der hoteleigenen Skischule gleich vor der Haustür starten. 2.500 qm großer Spa- und Wellnessbereich mit Pool, Dampfbädern, diversen Saunen sowie einem Massage- und Beautyangebot.</p>
<p><a href="http://www.daskronthaler.com">www.daskronthaler.com</a></p>
<hr>
<h3>Kristallhütte, Ramsau</h3>
<p>Wohnen auf 2.147 Metern: Die Unterkunft liegt mitten im Skigebiet Hochfügen/Hochzillertal. Die Kristallhütte hat auch im Sommer geöffnet.</p>
<p><a href="http://kristallhuette.at">http://kristallhuette.at</a></p>
<hr>
<h3>Lanserhof, Lans</h3>
<p>Für die „Medizin der Zukunft“ hat die Düsseldorfer Architektin Dr. Regina Dahmen-Ingenhoven ein futuristisches Medizin-, Therapie und Beauty-Zentrum auf 1.500 Quadratmetern entworfen.</p>
<p><a href="http://www.lanserhof.at">www.lanserhof.at</a></p>
<hr>
<h3>The Penz, Innsbruck</h3>
<p>Hervorragende Lage &#8211; nur ein paar Gehminuten entfernt von den Galerien, Museen, Geschäften und Bars der <a href="https://reisewiki.at/innsbrucker-sehenswuerdigkeiten-die-top-7/">Innsbrucker Altstadt</a>.</p>
<p><a href="http://www.the-penz.com">www.the-penz.com</a></p>
<hr>
<h3>Gastronomietipps</h3>
<h3>Sigwart’s Tiroler Weinstuben Brixlegg</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Tiroler Weinstuben</p>
<p>Marktstraße 40</p>
<p>6230 Brixlegg</p>
<p><a href="http://www.tiroler-weinstuben.at">www.tiroler-weinstuben.at</a></p>
<hr>
<h3>Gasthof Morent in Zöblen</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Morent</p>
<p>Am breiten Brunnen</p>
<p>6677 Zöblen</p>
<p><a href="http://www.morent.at">www.morent.at</a></p>
<hr>
<h3>Gasthof Esterhammer in Buch</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Esterhammer</p>
<p>Rotholz 362</p>
<p>6220 Buch in Tirol</p>
<p><a href="http://www.esterhammer.at">www.esterhammer.at</a></p>
<hr>
<h3>Pumafalle in Trins</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Pumafalle</p>
<p>Erlwiesen 250</p>
<p>6152 Trins</p>
<p><a href="http://www.pumafalle.at">www.pumafalle.at</a></p>
<hr>
<h3>Metzgerwirt in Uderns</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Metzgerwirt</p>
<p>Dorfstraße 6</p>
<p>6271 Uderns im Zillertal</p>
<p><a href="http://www.dermetzgerwirt.at">www.dermetzgerwirt.at</a></p>
<hr>
<h3>Wirtshaus Kreuz in Rieden</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Kreuz</p>
<p>Haus Nr. 4</p>
<p>6671 Rieden</p>
<p><a href="http://www.gasthof-kreuz-tirol.at">www.gasthof-kreuz-tirol.at</a></p>
<hr>
<h3>Gasthof Nester in Stumm im Zillertal</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthof Nester</p>
<p>Dorf 24</p>
<p>6275 Stumm im Zillertal</p>
<p><a href="http://www.nester.at">www.nester.at</a></p>
<hr>
<h3>Angerer Alm in St. Johann</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Angerer Alm</p>
<p>Almen am Kitzbüheler Horn Nr. 5</p>
<p>6380 St. Johann i. T.</p>
<p><a href="http://angereralm.at/">http://angereralm.at/</a></p>
<hr>
<h3>Gasthaus Schwan in Wattens</h3>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Gasthaus Schwan</p>
<p>Swarovskistraße 2</p>
<p>6112 Wattens</p>
<p><a href="http://www.gasthof-schwan.at">www.gasthof-schwan.at</a></p>
<hr>
<h3>Top Mountain Star, Hochgurgl</h3>
<p><a href="http://www.tophotelhochgurgl.com/?go=/highlights/index.php">www.tophotelhochgurgl.com/?go=/highlights/index.php</a>?</p>
<hr>
<h3>Alpenhaus Idalpe, Ischgl</h3>
<p><a href="http://www.ischgl.com/de/information-ischgl-tirol/restaurant-alpenhaus_az76714">www.ischgl.com/de/information-ischgl-tirol/restaurant-alpenhaus_az76714</a></p>
<hr>
<h3>Sigwart’s Tiroler Weinstuben (Gasthof), Brixlegg</h3>
<p><a href="http://www.tiroler-weinstuben.at">www.tiroler-weinstuben.at</a></p>
<hr>
<h3>Gannerhof (Edelwirtshaus), Innervillgraten</h3>
<p><a href="http://www.gannerhof.at">www.gannerhof.at</a></p>
<hr>
<h3>Wilder Mann (Gasthof), Lans</h3>
<p><a href="http://www.wildermann-lans.at">www.wildermann-lans.at</a></p>
<hr>
<h3>Kreuz (Wirtshaus), Reutte</h3>
<p><a href="http://www.gasthof-kreuz-tirol.at">www.gasthof-kreuz-tirol.at</a></p>
<hr>
<h3>Angerer Alm (Gourmet-Almhütte), St. Johann</h3>
<p><a href="http://angereralm.at/">http://angereralm.at/</a></p>
<hr>
<h3>Linde (Landgasthof), Stumm</h3>
<p><a href="http://www.landgasthof-linde.at">www.landgasthof-linde.at</a></p>
<hr>
<h3>Addis Abebar, Galtür</h3>
<p><a href="http://www.addis-abebar.at">www.addis-abebar.at</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Donauradweg &#8211; Tipps, die sich lohnen</title>
		<link>https://reisewiki.at/donauradweg-reisefuehrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2016 09:34:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Niederösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Oberösterreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Radtouren]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=3164</guid>

					<description><![CDATA[Die kostenlose Donauradweg-Broschüre Passau-Bratislava beschreibt den beliebtesten Radfernwege Europas, der über 381 Kilometer von Passau nach Bratislava führt. 600.000 Radfahrerinnen und Radfahrer befahren alljährlich eine <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/donauradweg-reisefuehrer/" title="Der Donauradweg &#8211; Tipps, die sich lohnen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die kostenlose Donauradweg-Broschüre Passau-Bratislava beschreibt den beliebtesten Radfernwege Europas, der über 381 Kilometer von Passau nach Bratislava führt. 600.000 Radfahrerinnen und Radfahrer befahren alljährlich eine oder mehrere der 17 Etappen, die beiderseits des Stroms verlaufen.</strong></p>
<p>Die etwas verkürzte Tour an der Donau, von Passau nach Wien, gilt bei Radwanderern geradezu als Klassiker. Ihre 14 Etappen (beiderseits des Flusses) werden dementsprechend stark frequentiert. Kein Wunder, bietet die 312 Kilometer lange Strecke doch eine Fülle von Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>So begegnen den Radlern aufregende Landschaften wie etwa der Mäander der Schlögener Donauschlinge mit den hoch aufragenden, dicht bewaldeten Donauleiten zu beiden Seiten. Oder die romantische UNESCO-Weltkulturerbe-Landschaft Wachau mit ihren von Felsen durchsetzten Waldhängen, den sich sanft wölbenden Weinbergen und den vielen historischen Ortschaften.</p>
<hr />
<h2>Kostenloser Donauradweg Führer Passau-Bratislava</h2>
<p>Für 2019 erschien die Neuauflage der 170-seitigen Donauradweg-Broschüre Passau-Bratislava. Die beliebte Broschüre beinhaltet wichtige Informationen rund um das Radfahren an der Donau in Österreich und ist sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfügbar. In 13 Streckenabschnitten zeigen übersichtliche Karten den genauen Verlauf des Radweges von Passau bis Bratislava. Neben Auskünften über Nächtigungsbetriebe findet man darin allerhand Wissenswertes über Highlights in den Donauorten und –städten, Radfähren, Kraftwerksübergänge und Schiffsanlegestellen. Die Broschüre kann kostenlos unter <a href="http://www.donau-oesterreich.at/prospekte">www.donau-oesterreich.at/prospekte</a> angefordert werden.</p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9927/thumb_preview_78f50407-68bf-494b-9323-b1c92bb7c7ef.jpg" alt="Radfahren in der Wachau" width="880" height="585" data-ab-color="rgb(160,188,189)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Radfahren in der Wachau. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p>Wien, einst Kaiserresidenz, mit ihren Sehenswürdigkeiten wie Schloss Schönbrunn, Hofburg und Riesenrad wird vom Donauradweg durchquert. In Linz, der oberösterreichischen Landeshauptstadt und europäischen Kulturhauptstadt 2009, locken u.a. Lentos Kunstmuseum, Brucknerhaus und Ars Electronica Center. Die Dreiflüssestadt Passau, ehemaliger Bischofssitz, wartet mit einer prächtigen Altstadt auf. Das malerische Enns, Österreichs älteste Stadt, das idyllische Schifferstädtchen Grein die malerischen Wachauer Orte Dürnstein und Spitz sowie die Gartenstadt Tulln liegen ebenso an der Strecke wie barocke Klöster und Stifte – etwa Melk, Göttweig, Klosterneuburg, Engelszell und St. Florian. Burgen und Ruinen, Dörfer und alte Marktplätze, Sandstrände und kleine Museen warten ebenfalls darauf, entdeckt zu werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10558/thumb_preview_74ef8e11-2ba6-4740-8a32-cabe0c7c6364.jpg" alt="Donauradweg Dürnstein" width="880" height="456" data-ab-color="rgb(108,168,195)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Pause bei einer Fahrradtour entlang des Donauradwegs am Ufer der Donau bei Rossatz mit Blick auf Dürnstein in der Wachau.© Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</em></p>
<p>Ergänzt wird dieses Angebot durch eine Routenführung und Infrastruktur, die auch den ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) überzeugt haben. Der hat 2015 den Donauradweg einer Qualitätsprüfung unterzogen – und ihm wieder eine sehr gute 4-Sterne-Bewertung verliehen. Dabei wurden auch rund 50 fahrradfreundliche Pensionen und Hotels als ADFC-bett+bike-Betriebe qualifiziert. Sie garantieren damit nicht nur gesicherte, teilweise überdachte Radabstellplätze, „Erste Hilfe“-Radwerkzeug und Trockenräume für Kleidung, sondern auch Ladestationen für E-Bikes.</p>
<p>Alle wichtigen Informationen zum Donauradweg findet man im kleinen Reiseführer &#8222;Donauradweg-Falter&#8220;. Der Gratisfolder im handlichen Kleinformat in Deutsch und Englisch bietet u.a. übersichtliche Karten zu der Strecke von Passau bis Bratislava, Informationen zu Beherbergungsbetrieben, E-Ladestationen, Radinformations- und Servicestellen, zu Radfähren und Kraftwerksübergängen. Er führt Schifffahrtspläne sowie Kontaktadressen von Gemeinden und Tourismusverbänden an und enthält buchbare Radreiseangebote. Zu beziehen ist der Donauradweg-Falter kostenlos unter: <a href="http://www.donau-oesterreich.at/prospekte."><span style="color: #0000ff;">www.donau-oesterreich.at/prospekte.</span></a></p>
<p><strong>Donauradweg-Facts</strong></p>
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<li>der österreichische Donauradweg ist Teil der EuroVelo-Route EV6, die über 4.448 km vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer führt</li>
<li>Ausbau des Donauradwegs seit 1984 am sogenannten &#8222;Treppelweg&#8220; an der Donau</li>
<li>von Passau bis Bratislava 17 Etappen über 381 km beiderseits des Stromes, bis Wien 14 Etappen über 312 km beiderseits des Stromes</li>
<li>jährlich rund 600.000 Radfahrer am Donauradweg</li>
<li>touristische Tagesausgaben am Donauradweg / Jahr: rund 100 Mio. €</li>
<li>17 Radfähren, 29 Infostellen, ca. 100 E-Bike-Ladestationen in OÖ, NÖ und Wien, ca. 50 ADFC-bett+bike-Betriebe, 350 Radverleihstellen (vielfach mit Rad-Service)</li>
<li>1.300 via Handy auszuleihende &#8222;nextbikes&#8220; an 296 Verleihstandorten (z.B. Bahnhöfe) in Niederösterreich</li>
<li>Infos: <a href="http://www.donau-oesterreich.at">www.donau-oesterreich.at</a></li>
</ul>
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<h2>Donauradweg in Bildern</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/13174/thumb_preview_279d453b-c062-45bd-9858-daa69637f5d5.jpg" alt="Donauradweg in Oberösterreich, Schlögener Schlinge " width="880" height="587" data-ab-color="rgb(143,174,230)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauradweg in Oberösterreich, Schlögener Schlinge. © OÖ.Tourismus, Fotograf: Erber</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/13182/thumb_preview_bfec44ae-0879-456b-a535-6a6670687fff.jpg" alt="Donauradweg in Oberösterreich, Stift St. Florian" width="880" height="587" data-ab-color="rgb(48,113,170)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauradweg in Oberösterreich, Stift St. Florian. © WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH, Fotograf: Hochhauser</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10678/thumb_preview_edbbcb42-0f46-4a93-b49d-f625f8bdb1d9.jpg" alt="E-Biken am Donauradweg bei Grein" width="880" height="379" data-ab-color="rgb(15,13,10)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Mit E-Bikes auf dem Donauradweg bei Grein. © Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9929/thumb_preview_dc55724f-63f3-41c0-b7c8-bd0312f52ae0.jpg" alt="Donauradweg in der Wachau" width="880" height="585" data-ab-color="rgb(212,212,212)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauradweg in der Wachau. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9921/thumb_preview_e55b16db-fe05-49f6-86c8-8d41f2dd04ba.jpg" alt="Familie beim Radfahren / Donauradweg" width="880" height="586" data-ab-color="rgb(161,180,186)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Donauradweg in der Wachau. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9912/thumb_preview_ced8781b-d108-44b4-88e6-9519a4955030.jpg" alt="Familie beim Radfahren / Donauradweg" width="880" height="585" data-ab-color="rgb(41,63,0)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Der Donauradweg ist durchgängig sehr gut ausgebaut und beschildert. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9928/thumb_preview_d07b6d93-1e97-4442-bfc5-2494682f7026.jpg" alt="Radfahren an der Donau bei Spitz" width="880" height="585" data-ab-color="rgb(166,189,195)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Fähren machen es einfach, von einer Donauseite auf die andere zu wechseln. Hier die Fähranlegestelle in Spitz an der Donau. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10680/thumb_preview_71c8cac6-d147-49db-8965-73a6e11bc7ce.jpg" alt="E-Biken Schlögener Schlinge, Fähre" width="880" height="659" data-ab-color="rgb(183,213,221)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Hier setzen Radfahrer mit einer Fähre bei der Schlögener Schlinge über die Donau.© Österreich Werbung, Fotograf: Peter Burgstaller</em></p>
<p class="license"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9924/thumb_preview_075a8f7b-ca98-4cb9-bd35-c15bd7ea974e.jpg" alt="Familie beim Radfahren" width="880" height="586" data-ab-color="rgb(165,193,194)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license"><em>Der Radweg an der Donau ist besonders bei Familien beliebt. © Österreich Werbung, Fotograf: Mooslechner</em></p>
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<h2>Wandern am Donausteig</h2>
<p>An beiden Ufern des Flusses führt der Donausteig durch abwechslungsreiche Landschaften: waldreiche Uferhänge mit versteckten Burgen und Ruinen, fruchtbare Ebenen und urwüchsige Auwälder. 41 Rundrouten zweigen vom Hauptweg ab und laden ein, das Hinterland zu erkunden. Dazu erzählt der Donausteig Geschichten. Die Gegebenheiten der Natur, die wechselnden Landschaften, unerklärliche Phänomene sind die Wurzeln eines großen Schatzes an mystischen und mythischen Erzählungen.</p>
<p>Der Donausteig greift 120 dieser alten Donausagen auf, die mit Burgen, Bergen, Orten und Städten entlang der Ufer in Verbindung stehen. Neu erzählt und illustriert können die Wanderer sie auf den Übersichtstafeln des Donausteiges nachlesen. Und damit verstehen, wie sich die Menschen der Vergangenheit ihre Umgebung zu erklären versuchten.</p>
<p>Nähere Informationen: <a href="http://www.donausteig.com">www.donausteig.com</a></p>
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<h2>Das Donaufestival: Ende April bis Anfang Mai</h2>
<p><strong><span class="st">Krems liegt im Donautal und zwar im östlichen Randbereich der Wachau<em>.</em> </span>Das donaufestival Krems gilt als das Festival für aktuelle künstlerische Positionen im Spannungsfeld zwischen Performance und Klangkunst, Experiment, Pop und Subkultur.</strong></p>
<p>Es muss am Fluss liegen und an der Landschaft zu beiden Seiten seiner Ufer, am Kommen und Gehen der Völker im Laufe der Jahrtausende, die ein geschärftes Bewusstsein geben von den eigenen Wurzeln und gleichzeitig den Blick frei machen für Neues. Wie sonst ließe sich die Fülle der Festivals in dieser Region erklären, die mit einem wachen Sinn für Tradition und der Begegnung über Grenzen hinweg gleichermaßen ausgestattet sind. Im Jahresreigen dieser Festivals ist das donaufestival eines der ersten.</p>
<p>Ostern ist kaum vorüber, wenn das donaufestival alljährlich seine Überraschungen auspackt. Besonderes Augenmerk legen die Initiatoren dabei auf (noch) Unbekanntes und eine Fülle von Eigenproduktionen, die es nur hier zu erleben gibt. Trotzdem bietet das Programm immer auch internationale Größen: So stellte in Krems Rufus Wainwright eines seiner Alben vor, hatten die Melvins einen bejubelten Auftritt und brachte Peaches Techno-Punk zu Gehör. Getreu dem inhaltlichen Gestaltungsprinzip „Nodes, Roots &amp; Shoots” – Knoten, Wurzeln und Triebe – wird alljährlich an den Schaltstellen künstlerischer Netzwerke gearbeitet.</p>
<p>Spaziergänge bei psychedelischer Musik dem Hypothalamus entlang oder mit den Noiserockern Sonic Youth hart an der Schmerzgrenze werden beim „donaufestival“ ebenso geboten wie Diskursoperetten, Musikfilmprojekte und experimentelle Nebenbeschäftigungen wie Lachyoga. Alles zusammen ein junges und garantiert ungewöhnliches Festivalprogramm, das sich wohltuend vom Mainstream abhebt.</p>
<p>Termin: Ende April – Anfang Mai</p>
<p><a href="http://www.donaufestival.at">www.donaufestival.at</a></p>
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<h2>Gut essen und trinken an der Donau</h2>
<p>Die Donauregion zwischen Passau und Bratislava bietet eine Fülle regionaltypischer Spezialitäten, ausgezeichneter Lokale und prämierter Weine. Knödel und Bier gelten allgemein als kulinarische Wahrzeichen <strong>Oberösterreichs</strong>. Zu Recht, kennt man doch hier Knödel in sämtlichen Variationen, von den gebackenen Mühlviertler bis zu den kleinen Innviertler Knödeln. Gereicht werden sie z.B. zum deftigen &#8222;Bratl in der Rein&#8220;, zu dem das hiesige Bier auf den Tisch kommt. Das stammt meist aus einer der vielen Kleinbrauereien des nahen Mühlviertels.</p>
<figure id="attachment_3182" aria-describedby="caption-attachment-3182" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3182" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/BILD_3844.jpeg" alt=" Bratknödel mit Sauerkraut, serviert auf Gmundner Keramiktellern. " width="800" height="531" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/BILD_3844.jpeg 800w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/BILD_3844-300x199.jpeg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/BILD_3844-768x510.jpeg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-3182" class="wp-caption-text"><em>Bratknödel mit Sauerkraut, serviert auf Gmundner Keramiktellern. ©OÖ.Tourismus/Röbl</em></figcaption></figure>
<p>Doch der oberösterreichische Donauraum hat noch mehr zu bieten, das in keinem Reiseführer fehlen sollte: Etwa frisches Gemüse aus dem Eferdinger Becken, wo allein 29 Kartoffel- und 70 Gemüseorten gedeihen, darunter die bekannten &#8222;Eferdinger Gurken&#8220;. Oder den Schlägler Bioroggen. Oder die Erdäpfel aus dem Sauwald. Dazu schmackhafte Donaufische wie den seltenen &#8222;<strong>Waller</strong>&#8220; (Wels), den &#8222;<strong>Donaulachs</strong>&#8220; (Huchen) und den Zander. Zubereitet werden sie in den Gasthäusern und Restaurants der oberösterreichischen Donauregion, die vorwiegend auf Bodenständiges setzen. Hier serviert man zum Essen auch den Most und nach dem Mahl Edelbrand – beides aus Früchten der Streuobstwiesen in Donaunähe, etwa auch aus dem Linzer Land.</p>
<p>Was für Oberösterreich der Most ist, das ist für <strong>Niederösterreich</strong> der Wein. Sechs der neun niederösterreichischen Weinstraßen (Wachau, Kremstal, Kamptal, Traisental, Wagram und Carnuntum) sowie das Weinbaugebiet Klosterneuburg liegen in der niederösterreichischen Donauregion. Vor allem die Weltkulturerberegion Wachau, wo auf steilen, sonnigen Urgesteinsterrassen exzellente Rieslinge und Grüne Veltliner gedeihen, ist international bekannt.</p>
<p>Einen Abstecher lohnen auch die alljährliche Genussfeste &#8211; etwa das &#8222;wachau GOURMETfestival&#8220; im Frühjahr und die &#8222;Carnuntum Experience&#8220; im Sommer.</p>
<p>Auf Besonderheiten kann auch die Wiener Küche verweisen, die als einzige der Welt nach einer Stadt benannt ist. Berühmte Spezialitäten wie Schnitzel und Kaiserschmarren sind untrennbar mit der Donaumetropole verbunden. Serviert werden sie im Wiener Beisl, das in den letzten Jahren – durch architektonische Neuinterpretation – eine regelrechte Renaissance erfahren hat. Zu den renommierten Wiener Traditionskaffeehäusern wie Central, Landtmann und Demel gesellen sich ebenfalls immer mehr moderne, stylishe Cafés.</p>
<p>Auch zahlreiche Wiener Heurigen punkten mit aktuellem Design – eine ästhetische Ergänzung der althergebrachten Buschenschenken-Gemütlichkeit in den Wiener Winzerorten Grinzing, Nussdorf und Stammersdorf. Wien ist immerhin weltweit die einzige Metropole, die nennenswerten Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen betreibt. Auf ca. 700 ha gedeihen hier vor allem Weißweine, u.a. der &#8222;Wiener Gemischte Satz DAC&#8220;.</p>
<p>Informationen<strong>: </strong><a href="http://www.donau-oesterreich.at">www.donau-oesterreich.at</a></p>
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<h2>Kultur an der Donau &#8211; Routenvorschläge für Rad und Auto</h2>
<p><strong> Wer die Donau – mit dem Auto oder mit dem Rad – entlang reist, um Kultur am Strom zu erleben, der taucht vielfach in längst vergangene Zeiten ein. Die alten Römer haben ihre Spuren am Fluss hinterlassen, ebenso die Ritter und Adeligen des Mittelalters sowie später die Habsburger und zahlreiche barocke Baumeister. Doch auch die Gegenwart hält Kulturangebote bereit.</strong></p>
<p>450 Jahre lang war für die alten Römer die Donau ein wichtiger Grenzfluss. Die Spuren ihrer Zivilisation, ihrer Legionslager, Siedlungen und Städte begegnen einem bis heute am Strom: Etwa im Römermuseum Kastell Boiotro in Passau, wo eine faszinierende 3D-Animation drei römische Kastelle wiedererstehen lässt. Oder in den Römermuseen in Enns (Museum Lauriacum), Tulln und Wien. In der Römerstadt Carnuntum wurden sogar ein altrömisches Bürgerhaus, eine Stadtvilla und eine antike Therme voll funktionsfähig rekonstruiert.</p>
<p>Auch die Welt des Mittelalters ist an der Donau bis heute in vielerlei Gestalt präsent. Alte Burgen, Ruinen und  Kirchen erzählen Geschichten von Kreuzfahrten, Machtkämpfen und sagenhaften Begebenheiten. Die Burgruine Schaunberg im Eferdinger Becken beeindruckt mit alten Wehranlagen, Schloss Greinburg im Strudengau gilt als Österreichs ältestes Wohnschloss, und das Museum im Linzer Schloss lädt zur Zeitreise ein. Mit der Burgruine Aggstein in der Wachau lernt man eine der berühmtesten Ritterburgen Österreichs kennen. Auf der Ruine Dürnstein, ebenfalls in der Wachau, erfährt man Außergewöhnliches zum einst hier gefangen gehaltenen König Richard Löwenherz. In Wien lockt mit dem Stephansdom ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst. Und in der Mittelalterstadt Hainburg wartet eine beeindruckende Burgruine mit grandiosem Panoramablick auf.</p>
<p><strong>Habsburger-Pracht &amp; aktuelle Kunst</strong></p>
<p>Die Habsburger-Kaiser haben die Geschichte Europas und damit auch die des Donauraumes nachhaltig beeinflusst. Glanz und Glorie sowie der Wohlstand der einstigen Donaumonarchie sind allgegenwärtig: Altstädte wie in Passau und Linz, das  Barockkloster St. Florian, die Stifte Engelszell, Melk und Klosterneuburg, Schlösser wie Artstetten, die Wiener Hofburg und die kaiserliche Sommerresidenz Schloss Schönbrunn. Kunstwerke wie die Kaiserkronen in der Schatzkammer und die Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien zählen zu den Höhepunkten einer Kulturreise an der Donau.</p>
<p>Auch <strong>Zeitgenössisches</strong> zeigt im Kulturleben an der Donau Flagge. In Linz zeigt etwa das &#8222;Ars Electronica Center&#8220;  interaktive Ausstellungen. Dazu machen das neue Musiktheater, das Brucknerhaus, der Skulpturenpark &#8222;forum metall&#8220; sowie Museen und Galerien die Stadt zum Reiseziel. Im Wiener MuseumsQuartier (MQ), einem der zehn weltgrößten Kulturareale, locken das Leopold Museum (Schiele!) und das mumok &#8211; Museum Moderner Kunst. Die Albertina gilt als eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen (&#8222;Dürer-Hase&#8220;), Klimt-Fans besuchen das Belvedere (&#8222;Der Kuss&#8220;), und Freunde der Avantgarde schauen im 21er-Haus vorbei. Auch kleinere Städte sorgen für Überraschungen: etwa Pöchlarn mit dem Oskar-Kokoschka-Geburtshaus, Krems mit der Kunstmeile (Kunsthalle Krems, Karikaturmuseum Krems – einziges Karikaturmuseum in Österreich, Forum Frohner), Tulln mit dem Egon-Schiele- und Klosterneuburg mit dem ESSL-Museum.</p>
<p>Vier detailliert ausgearbeitete Kultur-Touren an der Donau findet man auf <a href="http://www.donau-oesterreich.at/kultur">www.donau-oesterreich.at/kultur</a>. Dort kann man Reisevorschläge zu den Themen &#8222;Römer&#8220;, &#8222;Mittelalter&#8220;, &#8222;Habsburger &amp; Barock&#8220; sowie zu &#8222;modern &amp; zeitgenössisch&#8220; kostenlos herunterladen. Die Touren sind so ausgearbeitet, dass sie in fünf bis sieben Tagen per Auto oder in acht bis zehn Tagen mit dem Rad zu bewältigen sind. Länge und ungefähre Fahrtdauer der komfortablen Etappen sind ebenso angegeben wie Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Web-Adressen von Museen und Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>Die Kulturreisen an der Donau auf einen Blick:</p>
<p>Die auf <strong>donau-oesterreich.at/kultur</strong> vorgeschlagenen Kulturreisen führen von Passau nach Hainburg &#8211; mit dem Auto: ca. 375 km, mit dem Rad ca. 400 km</p>
<ul>
<li>Kulturreise &#8222;<strong>Römer</strong>&#8220; – mit dem Auto (Start Mittwoch): 5 Tage, mit dem Rad (Start Sonntag): 8 Tage, Highlights: Römermuseum Kastell Boiotro, Museum Lauriacum Enns, Römermuseum Tulln, Römermuseum Wien, Römerstadt Carnuntum</li>
</ul>
<ul>
<li>Kulturreise &#8222;<strong>Mittelalter</strong>&#8220; – mit dem Auto (Start Samstag): 5 Tage, mit dem Rad (Start Samstag): 9 Tage, Highlights: Passau, Linz, Enns, Grein, Burgruine Schaunberg, Burgruine Aggstein, Ruine Dürnstein, Krems-Stein, Tulln, Stephansdom, Hainburg</li>
</ul>
<ul>
<li>Kulturreise &#8222;<strong>Habsburger &amp; Barock</strong>&#8220; – mit dem Auto: 7 Tage, mit dem Rad 10 Tage, Highlights: Passau, Stiftskirche Engelszell, Linz, Stift St. Florian, Schloss Artstetten, Stift Melk, Krems-Stein, Stift Göttweig, Stift Klosterneuburg, Schloss und Park Schönbrunn, Schloss Belvedere, Hofburg, Schatzkammer</li>
</ul>
<ul>
<li>Kulturreise &#8222;<strong>modern &amp; zeitgenössisch</strong>&#8222;– mit dem Auto (Start Dienstag): 7 Tage, mit dem Rad (Start Dienstag): 10 Tage, Highlights: Ars Electronica Center Linz, LENTOS Kunstmuseum, forum metal, Musiktheater Linz, Kunsthalle Krems, Egon Schiele Museum, Essl Museum, MuseumsQuartier Wien mit Leopold Museum und mumok &#8211; Museum Moderner Kunst, Albertina, 21er-Haus</li>
</ul>
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<h2>Der Donau-Auen Nationalpark</h2>
<p>Eine in Mitteleuropa einzigartige Flusslandschaft an der Donau wird seit 1996 durch den <strong>Nationalpark Donau-Auen</strong> geschützt. Diese urtümliche Landschaft ist von beeindruckender Schönheit, und das Schutzgebiet ist Rückzugsraum für seltene Arten. 800 höhere Pflanzen leben hier, weiters über 30 Säugetier- und 100 Brutvogelarten, 8 Reptilien-, 13 Amphibien-, 60 Fisch- und tausende Insektenarten. Eisvogel, Seeadler, Flussregenpfeifer, Hundsfisch, Sterlet, Biber und Europäische Sumpfschildkröte zählen zu den geschützten Tieren des Nationalparks. An botanischen Kostbarkeiten finden sich die Schwarzpappel, zahlreiche Orchideenspezies und die echte Wilde Weinrebe, Stammform aller Kulturreben.</p>
<p>Die in diesem Gebiet noch ungestaute, frei fließende Donau ist auf ca. 36 km Fließstrecke die <strong>Lebensader des Nationalparks</strong>. Während der Hochwasserphasen durchströmt der Fluss den Auwald, schafft neue Schotterbänke, reißt Steilwände in die Ufer und bringt Nährstoffe ein. Sinkt das Wasser wieder, gedeihen Fauna und Flora rasch von neuem.<br />
Ein Schwerpunkt im Naturschutz-Management liegt in Gewässervernetzungs- und Uferrückbau-Maßnahmen, um harten Eingriffen in der Vergangenheit gegenzusteuern, die Altarme noch besser an die Dynamik des Flusses anzubinden, natürliche Uferlandschaften zu fördern und so das ungezähmte Wesen der Donau-Auen langfristig zu erhalten.</p>
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<p><strong>Das Besucherangebot im Nationalpark<br />
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<p>Ein vielfältiges Besucherangebot ermöglicht persönliche Naturerlebnisse gemeinsam mit den Nationalpark-RangerInnen – zu Lande und zu Wasser ist diese faszinierende Flusslandschaft erlebbar. Geführte Wanderungen, Kanu- oder Schlauchboottouren laden die BesucherInnen ein, den Nationalpark bestens geführt zu erkunden. Workshops, Themenveranstaltungen, Feste sowie Projektwochen für Schulen runden das Angebot ab. Programme für Kinder und Erwachsene, Individualgäste und Familien, Schulklassen und Gruppen werden angeboten.</p>
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<h3>Im Nationalpark Donau-Auen ohne Führung</h3>
<p>Es lohnt sich auch, diese Au-Landschaft, welche auf allen Wegen frei zugänglich ist, einmal auf eigene Faust kennen zu lernen. Ein durchgehendes Besucherleitsystem sowie verschiedene Wanderkarten leisten dafür eine wertvolle Hilfe: Sie zeigen interessante Wander- und Radrouten sowie schöne Beobachtungsplätze und ermöglichen so dem Gast, seine persönliche Tour zusammen zu stellen. Vorsicht bei Hochwasser: aus Sicherheitsgründen werden einzelne Wege umgeleitet oder gesperrt!</p>
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<h3>Das Tor zur Au: schlossORTH Nationalpark-Zentrum</h3>
<p>Neue Perspektiven auf die Donau-Auen und umfassende Information bietet das schlossORTH Nationalpark-Zentrum als erste Anlaufstelle für Nationalpark-BesucherInnen. Als &#8222;Tor zur Au&#8220; öffnet es den Gästen die Welt des Nationalpark Donau-Auen.</p>
<p>Die multimediale Ausstellung DonAUräume zeigt ungewöhnliche Perspektiven der Nationalpark-Region in vier Räumen. Entstehungsgeschichte und heutige Situation des Nationalparks werden so erlebbar. Zusätzlich werden regelmäßig Sonderausstellungen und Gastpräsentationen im schlossORTH Nationalpark-Zentrum gezeigt.</p>
<figure id="attachment_3316" aria-describedby="caption-attachment-3316" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3316" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/Schlossinsel_Mertin-1024x768.jpg" alt="Schlossinsel (c) Mertin" width="1024" height="768" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/Schlossinsel_Mertin.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/Schlossinsel_Mertin-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/Schlossinsel_Mertin-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-3316" class="wp-caption-text">Schlossinsel (c) Mertin</figcaption></figure>
<p>Die Schlossinsel ist das Auerlebnis-Freigelände des Nationalpark-Zentrums. Hier werden Lebensräume, Tiere und Pflanzen der Region auf einem Rundgang erlebbar. Ziesel, Europäische Sumpfschildkröten und charakteristische Schlangenarten der Donau-Auen sind in Gehegen zu beobachten. Amphibien und Insekten haben sich angesiedelt. Frühjahrsblüher, seltene Wasserpflanzen, Wildblumen, Gehölze, Trockenrasenpflanzen und imposante Bäume gedeihen. Als Herzstück der Schlossinsel ermöglicht die Unterwasser-Beobachtungsstation einzigartige Ausblicke in ein Gewässer, einem Tauchgang gleich. Heimische Fische tummeln sich vor den Glasscheiben, auch Muscheln und Krebse kann man in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Weitere Stationen thematisieren Spuren und Fährten sowie den Kreislauf der Natur mit Leben und Tod. Einrichtungen für die kleinen Gäste zum Spielen und Mittun ergänzen das Angebot auf der Schlossinsel.</p>
<figure id="attachment_3192" aria-describedby="caption-attachment-3192" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3192" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/schlossORTH_Kovacs-1024x794.jpg" alt="Schloss Orth und Schlossinsel. (c) Schloss Orth / Kovac" width="750" height="582" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/schlossORTH_Kovacs.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/schlossORTH_Kovacs-300x233.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/07/schlossORTH_Kovacs-768x595.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3192" class="wp-caption-text">Schloss Orth und Schlossinsel. (c) Schloss Orth / Kovac</figcaption></figure>
<p>Erste Anlaufstelle für Besucher ist das <strong>schlossORTH Nationalpark-Zentrum</strong>, das „Tor zur Au“ in Orth/Donau. Buchungs- und Infostelle, Ausflugsziel und Veranstaltungsort, Nationalpark-Shop und Schloss-Café findet man hier unter einem Dach. Auch das <strong>museumORTH</strong> der Marktgemeinde Orth/Donau ist im Schloss untergebracht.<br />
Die <strong>Nationalpark-Ausstellung DonAUräume</strong> befasst sich mit der faszinierenden Flusslandschaft der Donau-Auen, sie begeistert durch unkonventionelle Zugänge und einen multimedialen Aufbau.</p>
<p>Auf der <strong>Schlossinsel</strong>, dem Freigelände des Zentrums, werden Lebensräume, Tiere und Pflanzen der Region vorgestellt. Ziesel, Europäische Sumpfschildkröten und mehrere Schlangenarten sind zu beobachten. Mächtige Bäume, Wasserpflanzen und Wildblumen gedeihen. Eine begehbare Unterwasserstation mit heimischen Fischen ermöglicht Blicke in ein Gewässer, einem Tauchgang gleich. Beliebt bei großen und kleinen Gästen sind auch geführte <strong>Expeditionen in die Au</strong> mit den Nationalpark-RangerInnen. Wanderungen und Bootstouren im Kanu oder Schlauchboot, Halbtags- und Ganztags-Angebote, Familienfeste und Workshops bieten die Möglichkeit, den Nationalpark Donau-Auen zu erkunden.</p>
<p>Der Aussichtsturm bietet einen Blick über die Donau-Auen von Wien bis zu den Hainburger Bergen. Die Storchenkamera zeigt live Einblicke in den Storchenhorst. Der Turnierhof des Schlosses ist Treffpunkt für geführte Touren und lädt zur Rast. In der Tourismusinformation gibt es Beratung über den Nationalpark, Orth und die Region. Man kann hier auch seine gewünschte Exkursion buchen. &#8222;Au zum Mitnehmen&#8220; finden Besucher im Nationalpark-Shop. Snacks und Erfrischungen werden im Schloss-Cafe angeboten.</p>
<p><strong>Öffnungszeiten schlossORTH Nationalpark-Zentrum</strong></p>
<ol start="21">
<li>März &#8211; 30. September: täglich von 9.00 &#8211; 18.00 Uhr1. Oktober &#8211; 1. November: täglich 9.00 &#8211; 17.00 Uhr<br />
Ausstellungs-Führungen täglich um 10.00, 11.00, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr!<br />
2. November &#8211; 20. März: Wintersperre, jedoch tel. Auskünfte und Buchung Montag &#8211; Freitag, 8.00 &#8211; 13.00 Uhr</li>
</ol>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>schlossORTH Nationalpark-Zentrum, 2304 Orth/Donau</p>
<p>Tel. 02212/3555, e-mail: <a href="mailto:nationalpark@donauauen.at">schlossorth@donauauen.at</a></p>
<p><a href="http://www.donauauen.at/">www.donauauen.at</a>, <a href="http://www.facebook.com/donauauen">www.facebook.com/donauauen</a></p>
<hr />
<h3>Wissenswertes rund um den Nationalpark Donau-Auen</h3>
<p>Die quasi in letzter Minute vor der Errichtung eines Wasserkraftwerks geretteten Donau-Auen zwischen Wien und Bratislava sind eine der letzten erhaltenen Flussauen-Landschaften Mitteleuropas. Nun darf der Fluss weiterhin die Landschaft formen und eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren ernähren: über 60 Fischarten, Eisvogel, Seeadler, Biber, Sumpfschildkröten, seltene Orchideen und zahllose Insektenarten. Im Sommer ist ein Insektenschutz daher unbedingt anzuraten. Mit einer Länge von 38 und einer Breite von 4 Kilometer stellt die „Grüne Wildnis am Strom“ ein herrliches Naturerlebnis dar, das man nicht nur zu Fuß, sondern auch per Rad auf dem Donauradweg oder mit dem Boot erkunden kann.</p>
<p><a href="http://www.donauauen.at"><span style="color: #0000ff;">www.donauauen.at</span></a></p>
<p>So finden Naturfreunde im <strong>Nationalpark Donauauen</strong> die letzte große natürliche Flussauenlandschaft Mitteleuropas, die jede Menge Reiseführer taugliche Fotomotive birgt. Hier prägt auf 36 Kilometern Fließstrecke allein die Naturgewalt des Stroms die Landschaft. Entlang ausgedehnter Rad- und Wanderwege erstrecken sich artenreiche Biotope voller Orchideen, Teichrosen und Lianen, und mit etwas Glück sieht man Biber, Sumpfschildkröten oder Fischotter in ihrer natürlichen Umgebung. Wer mehr über die Natur lernen möchte, hat die Möglichkeit, an geführten Wanderungen und Exkursionen mit Schlauchboot oder Kanu teilzunehmen.</p>
<p><strong>Die Donau-Auen in Österreich sind ein<br />
</strong></p>
<ul>
<li>Ein „grünes Band“ zwischen den Ballungsräumen Wien und Bratislava</li>
<li>Die größte zusammenhängende, ökologisch weitgehend intakte und naturnahe Aulandschaft dieser Art in Mitteleuropa</li>
<li>Geprägt von der fast freien Abflussdynamik der Donau, die hier noch den Charakter eines Gebirgsflusses hat</li>
<li>Ein Komplex von Ökosystemen, der eine gewaltige Vielfalt an Lebensräumen, Pflanzen- und Tierarten aufweist</li>
<li>Heimat und Refugium vieler gefährdeter Pflanzen- und Tierarten</li>
<li>Von eindrucksvoller landschaftlicher Schönheit</li>
<li>Natürlicher Rückhalteraum für Hochwässer</li>
<li>Garant hochwertiger Trinkwasserressourcen</li>
<li>„Grüne Lunge“ und Klimaregulator der Region</li>
<li>Erholungsraum für Menschen</li>
</ul>
<p>Den Schutz und Erhalt dieser einzigartigen Landschaft auf Dauer gewährleistet der</p>
<p><strong>NATIONALPARK DONAU-AUEN</strong></p>
<p>Derzeitige Gesamtfläche 9.300 Hektar, davon ca. 65% Auwald-, 15% Wiesen- und ca. 20% Wasserflächen. Die Donau ist auf ca. 36 km Fließstrecke Teil des Nationalparks. Ihre Hochwässer überfluten die Au und prägen so den Lebensrhythmus dieses Wasserwaldes. Ihre Pegelschwankungen von bis zu 7 Metern verdeutlichen die Dynamik, der die Auen unterworfen sind. Diese wechselhaften Verhältnisse bewirken:</p>
<p><strong> </strong>eine Vielfalt an <strong>Lebensräumen</strong></p>
<ul>
<li>Donaustrom</li>
<li>Alt- und Seitenarme, Tümpel – Gewässer verschiedenster Art</li>
<li>Schotterbänke an Inseln und Ufern</li>
<li>Flachufer mit Verlandungen und Übergängen vom Wasser zum Land</li>
<li>Steile Uferkanten</li>
<li>Auwald (Weiche und Harte Au) und Hangwald</li>
<li>Wiesen und Heißländen</li>
</ul>
<p><strong> </strong>und enorme <strong>Artenvielfalt</strong></p>
<ul>
<li>mehr als 800 Arten höherer Pflanzen</li>
<li>mehr als 30 Säugetier- und 100 Brutvogelarten, 8 Reptilien- und 13 Amphibienarten, mehr als 60 Fischarten</li>
<li>reiche Fauna land- und wasserlebender Wirbelloser</li>
</ul>
<p><strong> WEG DER DONAU-AUEN ZUM NATIONALPARK</strong></p>
<p><strong> </strong>Der Mensch beeinflusste und veränderte die Donau und ihre Auen im Laufe der Zeit durch verschiedene Eingriffe:</p>
<p><strong>Donauregulierung:</strong> (Ende des 19. Jhdts.) &#8211; Begradigung und dauerhafte Festlegung eines Hauptstromes. Die Erhöhung der Fließgeschwindigkeit bewirkt: eine verstärkte Eintiefung der Donau und in Folge eine Grundwasserabsenkung, Unterbrechung der Verbindung von Fluss und Augewässern, Verlandung letzterer, Zerstörung natürlicher Ufersituationen durch Befestigung, rascheren Wasserabfluss, jedoch Verbesserung der Verhältnisse für die Schifffahrt.</p>
<p><strong>Hochwasserschutzdamm:</strong> Schutz des Marchfeldes vor wiederkehrenden Hochwasser-Katastrophen. Abschneidung der Au vom Einfluss der Donau.</p>
<p><strong>Donaukraftwerke:</strong> Störung des natürlichen Abflussregimes. Die Unterbrechung des Geschiebetransports beschleunigt die Eintiefung der Donau.</p>
<p><strong>Intensive Forstwirtschaft:</strong> Umwandlung großer Flächen natürlichen Auwaldes in</p>
<p>naturferne Forstbestände mit Kahlschlags-Bewirtschaftung, Monokulturen und gleichem Bestandesalter. Einbringung und Förderung standortsuntypischer und nicht heimischer Baumarten. Anlage eines dichten Forstwegenetzes</p>
<p><strong>Jagd:</strong> Ausrottung einst typischer Auenbewohner (z.B. Biber, Fischotter). Schwankend überhöhte Schalenwildbestände.</p>
<p><strong>Fischerei:</strong> Intensive Nutzung der Fischbestände durch gewerbsmäßig betriebene Fischerei</p>
<p>in historischer Zeit. Angelsport als Freizeitnutzung. Ausbringung nicht heimischer und gewässeruntypischer Fischarten durch intensiven Besatz.</p>
<p>Der massivste Eingriff drohte aber 1984 durch den geplanten Bau eines Donaukraftwerkes bei Hainburg. Dieser hätte unwiederbringlich:</p>
<ul>
<li>Hunderte Hektar Auwald zerstört, Ufer durch Dämme ersetzt, Inseln und Schotterbänke vernichtet</li>
<li>die Donau gestaut und ihr die letzte freie Fließstrecke in einer Beckenlandschaft in ihrem Gebirgsflussabschnitt genommen</li>
<li>die Auen von Hochwässern getrennt und ihnen dadurch die typische Dynamik genommen</li>
<li>die natürliche Grundwasserdynamik gestört und so die Grundwasserqualität verringert</li>
</ul>
<p>Der gewaltlose Widerstand Tausender Menschen gegen das Kraftwerksprojekt, die Besetzung der Hainburger (Stopfenreuther) Au im Winter 1984, hatte Erfolg:</p>
<p><strong>Baustopp</strong>, „Weihnachtsfrieden“, Nachdenkpause</p>
<p><strong>ab 1985</strong> Entwicklung von Alternativen zur Staustufe Hainburg durch die Ökologiekommission (Erhaltung der freien Fließstrecke und Nationalpark oder neue Kraftwerksvarianten?)</p>
<p><strong>1986 bis 1989</strong> Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen für einen künftigen Auen-Nationalpark durch die „Nationalparkplanung Donau-Auen“, gleichzeitig Diskussion neuer Kraftwerksvarianten auch auf höchster politischer Ebene</p>
<p><strong>1989 </strong>Sicherung eines 411 Hektar großen Gebietes der Regelsbrunner Au durch die WWF-Aktion „Natur freikaufen“ für den Naturschutz</p>
<p><strong>1990 </strong>Vertrag zwischen der Republik Österreich und den Ländern Niederösterreich und Wien zur Vorbereitung eines Nationalparks</p>
<p><strong>1991 bis 1995</strong> Nationalparkplanung durch die Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal in zwei Phasen</p>
<p>Die wichtigsten Aussagen nach der langen Vorbereitungszeit waren: Die Donau-Auen in und ostwärts von Wien sind nationalparkwürdig. Ein Auen-Nationalpark ist jedoch unvereinbar mit einem Donaukraftwerk</p>
<p>Die politische Willensbildung führte schließlich zum Abschluss einer Vereinbarung (Staatsvertrag) zur Errichtung und Erhaltung eines Nationalparks Donau-Auen zwischen dem Bund und den Ländern Niederösterreich und Wien am <strong>27.10.1996</strong></p>
<p><strong>1997 </strong>erfolgte die Internationale Anerkennung des 1996 geschaffenen Nationalparks Donau-Auen – ein Qualitätssiegel, das nur Gebieten von besonderer Schutzwürdigkeit verliehen wird.</p>
<p><strong>NATURSCHUTZ IM NATIONALPARK DONAU-AUEN</strong></p>
<p>Die Donau ist die „Lebensader“ des Nationalparks. Effektiver Naturschutz bedeutet also, die dynamischen Prozesse der Flusslandschaft zu erhalten und zu verbessern. Denn auch wenn die Donau-Auen noch als weitgehend intakt gelten, sind die menschlichen Eingriffe spürbar. Hart verbaute Ufer, Begradigungen, Bauwerke im Dienste der Schifffahrt und des Hochwasserschutzes verringerten die Vernetzung von Fluss und Aulandschaft. Der Einfluss der Kraftwerkskette entlang der Donau macht sich bei Geschiebeführung und Abflussgeschehen bemerkbar. Mittels innovativer Wasserbaumaßnahmen, wie die Wiederanbindung von Seitenarmen an den Strom und den Rückbau von hart befestigten Ufern, werden wieder möglichst natürliche Bedingungen geschaffen.</p>
<p>Für besonders gefährdete Charakterarten werden zusätzliche spezielle Schutzprogramme betrieben. Hinzu kommen Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung fortwirtschaftlich beeinflussten Flächen und die Pflege von Auwiesen. So werden die typischen Lebensräume der Au bewahrt und gefördert.</p>
<hr />
<p>Beitragsbild: <em>©WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH</em></p>
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</script></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Pielachtal und seine Kornelkirschen</title>
		<link>https://reisewiki.at/kornelkirsche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 11:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Niederösterreich]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kornelkirsche ist ein in Südeuropa und Teilen von Mitteleuropa weit verbreiteter Großstrauch oder Baum. Die Blüten sind goldgelb, die Früchte glänzend rot, essbar und <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/kornelkirsche/" title="Das Pielachtal und seine Kornelkirschen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kornelkirsche ist ein in Südeuropa und Teilen von Mitteleuropa weit verbreiteter Großstrauch oder Baum. Die Blüten sind goldgelb, die Früchte glänzend rot, essbar und säuerlich schmeckend. Durch ihre frühe Blüte ist die Kornelkirsche eine wichtige Bienennährpflanze. Das Holz ist so hart und schwer, dass es im Wasser sinkt; es ist das härteste, das in Europa wächst. Sehr auffällig ist der Strauch im zeitigen Frühjahr, wenn er noch vor dem Laubaustrieb mit Tausenden von kleinen, goldgelben Blüten übersät ist.</p>
<figure id="attachment_2886" aria-describedby="caption-attachment-2886" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2886" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kornelkirsche__1467113051-1024x768.jpg" alt="Kornellkirsche in Blüte" width="750" height="563" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kornelkirsche__1467113051.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kornelkirsche__1467113051-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Kornelkirsche__1467113051-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2886" class="wp-caption-text">Kornellkirsche in Blüte</figcaption></figure>
<p><strong>Das Tal der Dirndl</strong></p>
<p>Wenn im niederösterreichischen Pielachtal von „Dirndln“ die Rede ist, dann ist damit meist nicht das bayerisch-österreichische Dirndlgewand gemeint sondern diese ganz besondere Frucht: die Kornelkirsche. Sie ist typisch für diese Region im Mostviertel, die ihren Namen den robusten Sträuchern verdankt, die besonders gut an seinen sonnigen Südhängen gedeihen. Als erste Frühlingsboten blühen sie bereits im März und April in leuchtendem Gelb. Erntezeit für die Früchte ist der Herbst. Aus den Kornelkirschen entstehen Edelbrände, Marmeladen, Säfte und pikant eingelegt die sogenannten „falschen Oliven“.</p>
<p>Das Dirndltal ist eine reichgegliederte Kulturlandschaft und damit ein interessantes und abwechslungsreiches Wandergebiet. Hier gibt es rund 400 Kilometer markierte Wanderwege wie etwa den großen Pielachtaler Rundwanderweg oder eine Tour kombiniert mit einer Fahrt mit der Mariazellerbahnfahrt. Die beliebte Schmalspurbahn ist vor allem für ihre Bergstrecke berühmt.</p>
<p>Das Pielachtal ist eine noch unbekannte, aber aufstrebende touristische Größe. Die Entwicklung verläuft besonders sanft, wie auch eine Auszeichnung der Europäischen Union bestätigt. Das Tal ist Österreich-Sieger des EU-Awards „European Destinations of Excellence&#8220;. Mit diesem Award zeichnet die EU aufstrebenden ländlichen Destinationen aus, die in der Tourismusentwicklung besonders sensibel mit ihren Naturressourcen und ihrem kulturellen Erbe umgehen und deshalb Beispielcharakter haben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steiermark &#8211; der Reiseführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/steiermark-reisefuehrer-online-kostenlos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2016 11:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Steiermark-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=2248</guid>

					<description><![CDATA[Inhaltsverzeichnis: Tipps zu Zielen &#038; Sehenswürdigkeiten – Das steierische Salzkammergut – Die Buschenschank – Speisekarte mit steirische Spezialitäten -]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tipps zu Zielen &amp; Sehenswürdigkeiten &#8211; Das steierische Salzkammergut &#8211;&nbsp; Die Buschenschank &#8211; Speisekarte mit steirische Spezialitäten &#8211; Das weststeirische Schilcherland &#8211; Wandern &amp; Pilgern &#8211; Steirisches Brauchtum</strong></p>
<p>In der Steiermark beginnen die Alpen, oder hier enden sie – je nach Standpunkt. Dadurch ergeben sich landschaftliche Kontraste, die kaum ein anderes Bundesland in sich vereinen kann: Da ist zum einen das Hügelland der Süd- und Oststeiermark mit seinen Ausläufern in die pannonische Tiefebene. Im Gegensatz dazu steht die gebirgige Welt des Nordens, wo in den Tälern von jeher in handwerklichen und industriellen Betrieben für Wohlstand gesorgt wurde. Im Süden des Landes gedeihen hervorragende Weine: Welschriesling, Sauvignon blanc und Muskateller, aber auch Chardonnay, in der Steiermark Morillon genannt.</p>
<p>Die Steiermark steht für eine bunte Vielfalt. Der Reigen reicht von der Kulturhauptstadt Graz als größter bis Oberwölz als kleinster Stadt, über die Lipizzaner bis zum Erzberg, von der Riegersburg bis zum Gartenschloss Herberstein samt Tierwelt. Eine Entdeckungsreise wert ist auch das 200 alte Joanneum, das erste Museum Österreichs, das Kunsthaus Graz oder die Weingüter mit ihrer oft interessanten Architektur.</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielen natürlich auch die vielen Kulturveranstaltungen und Feste wie das Narzissenfest, die klassische styriarte und das elektronische springfestival oder die zeitgenössischen Festivals wie steirischer herbst und elevate. Und die Sprache der Steirer? Vom tiefen Oststeirisch, übel beleumundet als „bellen“, bis zum fast aristokratisch anmutenden Eggenberger Grazerisch, ist die Palette der Dialekte bunt.</p>
<hr>
<h2>Daten und Fakten</h2>
<p>Zwischen Dachstein, Hochschwab, Zirbitzkogel und Almenland, zwischen Flussauen und Klammen erstreckt sich Österreichs grünste Ecke. Die Steiermark ist 16.401&nbsp;km2 groß und damit das zweitgrößte sowie zu 61,3 Prozent bewaldet&nbsp; und damit auch das waldreichste Bundesland Österreichs. Die Region besitzt einen knappen 3000er (<strong>Dachstein</strong>: 2.995 m), 788 Gipfel über 2000 Meter und 2000 Almen mit einer Gesamtfläche von ca. 50.000&nbsp;ha.</p>
<p>Die Steiermark wird auch als der <strong>Obstgarten</strong> Österreichs bezeichnet und ist dank ihrer klimatischen Bedingungen das fruchtbarste Bundesland der Alpenrepublik. Vor allem Wein, Kürbis-(kernöl) und Äpfel zählen zu den Exportschlagern.</p>
<p>Die Steiermark besitzt eine <strong>Weinanbaufläche</strong> von 3.940 Hektar, das mit 5.800 Hektar größte Apfelanbaugebiet Österreichs und beachtliche 12.000&nbsp;ha Kürbisanbaufläche, die dem Land jährlich rund zwei Millionen Liter Kürbiskernöl bescheren.</p>
<ul>
<li><strong>Lage</strong>: im Südosten Österreichs</li>
<li><strong>Fläche</strong>: 16.401 km2, 61,3&nbsp;% Waldanteil, zweitgrößtes Bundesland Österreichs</li>
<li><strong>Bevölkerung</strong>: 1.213.255 Einwohner</li>
<li><strong>Landeshauptstadt</strong>: Graz (zweitgrößte Stadt Österreichs) mit 266.965 Einwohnern</li>
<li><strong>Klimazonen</strong>: alpines Klima im Norden, pannonische Klimazone im Süden</li>
<li><strong>Topografie</strong>: Der Norden ist (hoch)alpin mit Bergen bis annähernd 3000 Metern; in der Mitte prägen Almen (das größte zusammenhängende Almgebiet Europas) und das Grazer Becken die Landschaft; im Süden wechseln die Hügel der Weinberge mit flachen Ebenen des Thermenlandes</li>
<li><strong>Staatsgrenze</strong>: 145 km mit der Republik Slowenien</li>
<li><strong>Landesfarben</strong>: Weiß-Grün</li>
<li><strong>Wappen</strong>: rot gehörnter, Feuer speiender, silberner Panther auf grünem Wappenschild, den der steirische Herzogshut krönt</li>
<li><strong>Symbol</strong>: das grüne Herz (das Land wird wegen seines Waldreichtums seit 1972 auch als Grünes Herz Österreichs bezeichnet)</li>
<li><strong>Verwaltung</strong>: 17 politische Bezirke einschließlich der Landeshauptstadt Graz</li>
<li><strong>Höchster Punkt</strong>: 2.995&nbsp;m – Hoher Dachstein</li>
<li><strong>Tiefster Punkt: </strong>200&nbsp;m – die Mur östlich von Bad Radkersburg</li>
<li><strong>Längster Fluss: </strong>Mur – 290,9&nbsp;km (in der Steiermark)</li>
<li><strong>Größter See: </strong>Grundlsee – 4,3 km2</li>
</ul>
<figure id="attachment_447" aria-describedby="caption-attachment-447" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-447" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468.jpg" alt="Grundlsee" width="640" height="425" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grundlsee_1461870468-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-447" class="wp-caption-text"><em>Der Grundlsee</em></figcaption></figure>
<ul>
<li><strong>Wandern</strong>: ein knapper 3000er (Dachstein: 2.995 m), 788 Gipfel über 2000 Meter, 2000 Almen (Gesamtfläche: ca. 50.000&nbsp;ha)</li>
<li><strong>Radfahren/MTB: </strong>Flussradwege (entlang von Mur und Enns) sowie mehrere Mountainbikeregionen</li>
<li><strong>Ältestes Museum Österreichs:</strong> Joanneum in Graz (seit 1811)</li>
</ul>
<hr>
<h2 data-canvas-width="338.031926524971"><strong>Die 6 Regionen der Steiermark</strong></h2>
<p data-canvas-width="102.64834981038396"><strong>1. Schladming-Dachstein, Ramsau am Dachstein, Alpenregion Gesäuse:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.schladming-dachstein.at">www.schladming-dachstein.at</a></li>
<li data-canvas-width="134.42321805500387"><a href="http://www.ramsau.com">www.ramsau.com</a></li>
<li data-canvas-width="141.0199111769722"><a href="http://www.gesaeuse.at"><span style="color: #0000ff;">www.gesaeuse.at</span></a></li>
</ul>
<p data-canvas-width="392.1831584625453"><strong>2. Thermenland Steiermark &amp; Oststeiermark:</strong></p>
<p data-canvas-width="259.5051399172651">mit 6 Thermen, den Weinstraßen und der Schlösserstraße. Das Apfel-Zentrum Österreichs.</p>
<ul>
<li data-canvas-width="169.42334949584304"><a href="http://www.thermenland.at">www.thermenland.at</a></li>
<li data-canvas-width="187.22342091387375"><a href="http://www.oststeiermark.com">www.oststeiermark.com</a></li>
</ul>
<p><strong>3. Ausseerland – Salzkammergut:</strong><a href="http://www.ausseerland.at">www.ausseerland.at</a></p>
<p data-canvas-width="198.1915668599753"><strong>4. Die Region Murtal:<br></strong></p>
<p data-canvas-width="198.1915668599753">Im Winter: beliebte Region für Snowboarder. Die zweite Seite: der Red Bull Ring als Motorsport-Eldorado. <a href="http://www.murtal.at">www.murtal.at&nbsp;</a></p>
<p data-canvas-width="155.45966506653002"><strong>5. Die Hochsteiermark:&nbsp; </strong><a href="http://www.hochsteiermark.at">www.hochsteiermark.at</a></p>
<p data-canvas-width="155.45966506653002"><strong>6. Die Süd- &amp; West- Steiermark:</strong>Die Heimat von Kürbis(-kernöl) und Wein, sanfte Weinberglandschaft und die Geburtsstätte der Lipizzaner <a href="http://www.sws.st">www.sws.st</a></p>
<div data-canvas-width="99.12041526958632">&nbsp;</div>
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<h2>Interessante Ziele &amp; Sehenswürdigkeiten</h2>
<h3>Nationalpark Gesäuse</h3>
<p><strong>Der Nationalpark wurde 2002 gegründet und erstreckt sich über die steirischen Ortschaften Admont, Johnsbach, Weng, Hieflau, Landl und St. Gallen.</strong></p>
<p>Mit rund 110 km ist der Nationalpark Gesäuse der drittgrößte Österreichs. 2 Markanteste Wahrzeichen sind die hochaufragenden Kalkriesen, mit dem Gipfel des Hochtors in 2.370 m Seehöhe. Unten zwängt sich die Enns in engen Schluchten durch das Bergmassiv. Ansonsten gibt es viel Wald und zahlreiche schöne Almen.</p>
<p><strong>Anreise</strong>: Die Bahnlinie zwischen Selzthal und Amstetten folgt den Schluchten der Enns und bringt die Besucher bis ins Zentrum des Nationalparks. Mit seinem Dutzend Häusern ist Gstatterboden zwar nicht sehr groß, dort befindet sich aber auf einer kleinen Anhöhe der Nationalpark-Pavillon, der Informationen für die Besucher bereithält und zugleich den wohl spektakulärsten Blick auf das Herzstück des Gesäuses gewährt: Eine mehrere Kilometer lange, fast senkrecht aufsteigende Felswand, die sich vom bewaldeten Talgrund auf ca. 500 m bis zur Gipfellinie in weit über 2.000 m Seehöhe aufbaut.</p>
<p>Eine der beliebtesten Wanderrouten führt durch diese Wand: Mit dem „<strong>Wasserfallweg</strong>“, einer mit Leitern und Drahtseilen gut gesicherten Wanderroute, gelangt man aus dem tiefen Tal in die Region der Hochalmen und die hinter dem Wandabbruch gelegenen Nadelwälder. Etwa 3 bis 4 Stunden ist man unterwegs, davon benötigt man die erste Hälfte für den Anstieg durch die felsige Wand, vorbei am ca. 100 m hohen Wasserfall, der im Hochsommer allerdings nur spärlich Nass spendet. Die zweite Hälfte des Weges ist dann ein Waldspaziergang, der bei der Heinrich-Hess-Hütte endet.</p>
<p>Für viele Besucher des Nationalparks Gesäuse ist dieses Haus mit 115 Betten und Lagern das wahre Zentrum der Region. Von hier aus lässt sich in einer nicht ganz einfachen Bergtour der höchste Gipfel der Region, das Hochtor (2.370 m), ersteigen. Allerdings ist der <strong>Josefinensteig</strong> wirklich nur den schwindelfreien und absolut trittsicheren Wanderern vorbehalten. Die Rundumsicht vom Gipfel entlohnt aber alle, die es geschafft haben, für die Mühen und den „Thrill“ bei der Überwindung der steilen Kletter-Passagen über die Kalksteingrate und -kanten.</p>
<p>Vom höchsten Punkt des Nationalparks wird die Urwüchsigkeit dieser Landschaft besonders deutlich. Bis vor wenigen Jahrhunderten war das gesamte Gebiet undurchdringliche Wildnis, in die nur wenige Jäger, Wilderer, Bergleute, Köhler oder Holzknechte vorzudringen wagten. Erst im 17. Jahrhundert, während der frühen Blüte der Eisenindustrie im nahen Eisenerz und Hieflau, rückte das Gesäuse mit seinen dichten Urwäldern in den begehrlichen Blick der Eisenindustrie und ihrer „Hammerherren“. Einige Wälder wurden geschlägert und das so gewonnene Holz auf dem Wasserwege über die Bäche und die Enns dann in Richtung der Städte im Alpenvorland – nach Weyer, Waidhofen an der Ybbs und Steyr – abtransportiert. Erst der Niedergang der Eisenindustrie vor etwa 150 Jahren verhalf der Natur im Gesäuse zu einer Atempause und Regeneration, die durch den Nationalpark nun für die kommenden Zeiten gesichert zu sein scheint.</p>
<p>Heute führt ein dichtes Netz von <strong>Wanderwegen</strong> durch die Schluchten und Wiesentäler hinauf auf die Almen und Berghänge. Neben der Hess-Hütte sind vor allem das Buchstein-Haus, die Ennstaler Hütte sowie die Mödlinger Hütte die wichtigsten Stützpunkte für Touristen, die hier eine warme Mahlzeit und ein Bett zum Übernachten finden. Kaum ein Weg zu einer Berghütte dauert länger als drei bis vier Stunden, wer allerdings einen Gipfel erklimmen will, sollte die doppelte Stundenanzahl annehmen – Großer und Kleiner Buchstein, Tamischbachturm, Admonter Kalbling, Tieflimauer, Sparafeld und Lugauer, alle um die 2.000 m hoch, sind die bekanntesten davon.</p>
<figure id="attachment_4117" aria-describedby="caption-attachment-4117" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-4117" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692-1024x768.jpg" alt="Der kulinarische Tipp: Die Kaspressknödelsuppe, ein Gedicht! © Erich Neuhold" width="1024" height="768" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Der-kulinarische-Tipp-Die-Kaspressknödelsuppe-ein-Gedicht-c-Erich-NeuholdIMG_0692.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-4117" class="wp-caption-text">Der kulinarische Tipp: Die Kaspressknödelsuppe der Hess-Hütte, ein Gedicht! © Erich Neuhold</figcaption></figure>
<p>Einige Gasthöfe und Pensionen finden sich in dem Dorf <strong>Johnsbach</strong> am Fuße des Großen Ödsteins. Neben der kleinen Kirche des Ortes sollte man unbedingt den Bergsteiger-Friedhof besuchen. Viele verunglückte Kletterer des vergangenen Jahrhunderts haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Etliche der blumengeschmückten Gräber mit ihren oft skurrilen Inschriften („Viele Wege führen zu Gott, seiner führte über die Berge …“) zeugen von der langen und oft auch tragischen Geschichte des Sportkletterns im Gesäuse. Ein Wiener Buchautor sprach sogar von den Gesäusewänden als der „Hochschule des Felskletterns“. Heute führen zahllose Kletterrouten von (relativ) leicht bis zum höchsten Schwierigkeitsgrad durch die Wände des Nationalparks.</p>
<p><strong>Mountainbike:&nbsp;</strong> Zwei Touren sind ausgeschildert und verlangen auch gut trainierten Könnern so einiges ab. Von Gstatterboden geht es rund 700 Höhenmeter hinauf zur Hochscheibenalm und dann auf Serpentinen hinunter nach Hieflau. Die zweite Mountainbike-Strecke ist die sogenannte Johnsbacher-Almrunde, die ebenfalls immer im Angesicht der umliegenden „wilden“ Zweitausender auf gut ausgebauten Forststraßen hinauf zur Mödlinger Hütte am Fuße des Reichensteins (2.251 m) führt.</p>
<p>Von Mai bis Oktober ist auf der Enns <strong>Rafting</strong>-Hochsaison: Mit großen, schweren Schlauchbooten werden die wilden Katarakte der Enns, etwa die tosende Schlüsselstelle beim Gesäuseeingang nahe Admont, „unter das Paddel“ genommen.</p>
<p><strong>Informationsbüro des Nationalparks Gesäuse</strong><br>Hauptstraße 35<br>8911 Admont<br><a href="http://www.nationalpark.co.at">www.nationalpark.co.at</a></p>
<p><strong>Tourismusverband Gesäuse</strong><br><a href="http://www.gesaeuse.at">www.gesaeuse.at</a></p>
<p><strong>Über Hütten und Wege im Nationalpark informiert am besten der Österreichische Alpenverein</strong><br><a href="http://www.alpenverein.at">www.alpenverein.at</a></p>
<p><strong>Rafting-Touren auf der Enns im Gesäuse</strong><br><a href="http://www.rafting.at">www.rafting.at</a></p>
<p>Weitere Infos und Wandertipps: <a href="http://www.nationalpark.co.at">www.nationalpark.co.at</a></p>
<p><strong>Salza: </strong><a href="http://www.salza.at">www.salza.at</a></p>
<figure id="attachment_958" aria-describedby="caption-attachment-958" style="width: 947px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-958" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000014494-moedlinger-huette-im-gesaeuse-bei-johnsbach-steiermark-oesterreich-werbung-Jezierzanski.jpg" alt="Mödlinger Hütte im Gesäuse bei Johnsbach in der Steiermark im Nationalpark Gesäuse © Österreich Werbung, Fotograf: Jezierzanski" width="947" height="768" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000014494-moedlinger-huette-im-gesaeuse-bei-johnsbach-steiermark-oesterreich-werbung-Jezierzanski.jpg 947w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000014494-moedlinger-huette-im-gesaeuse-bei-johnsbach-steiermark-oesterreich-werbung-Jezierzanski-300x243.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/lowres_00000014494-moedlinger-huette-im-gesaeuse-bei-johnsbach-steiermark-oesterreich-werbung-Jezierzanski-768x623.jpg 768w" sizes="(max-width: 947px) 100vw, 947px" /><figcaption id="caption-attachment-958" class="wp-caption-text"><em>Mödlinger Hütte im Gesäuse bei Johnsbach in der Steiermark im Nationalpark Gesäuse. © Österreich Werbung, Fotograf: Jezierzanski</em></figcaption></figure>
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<h3>Stift Admont</h3>
<p>Umrahmt von den schroffen Wänden des Kalkgebirges liegt das älteste noch bestehende Kloster der Steiermark, dessen Besuch bei keiner Steiermark-Tour fehlen sollte: <strong>Stift Admont</strong>. 1074 gegründet, erlebte die Benediktinerabtei während des Spätbarocks ihre größte Blüte. Damals entstand unter sieben massiv gemauerten Kuppeln ein Bauwerk, das nach seiner Vollendung im Jahr 1776 den Zeitgenossen wie ein Weltwunder erscheinen musste: eine Bibliothek, die noch heute die weltgrößte eines Klosters ist. „Wie den Verstand soll auch den Raum Licht erfüllen“, war das Credo der Baumeister, die in dem 70 Meter langen, elf Meter hohen und 14 Meter breiten <strong>Bibliothekssaal</strong> unter prachtvollen Fresken Platz für mehr als 40.000 Bände schufen. Heute begegnet man Admont aber auch Werken von Erwin Wurm, Rudi Molacek und Lois Renner, denn die Mönche haben sich 1997 auf das historisch gewachsene Mäzenatentum der Kirche zurückbesonnen und ein „Museum für Gegenwartskunst“ ins Kloster gebaut – ein zeitgenössischer Rahmen für Werke von über 100 Künstlern.</p>
<p><strong>Stift Admont: </strong><a href="http://www.stiftadmont.at">www.stiftadmont.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9941/thumb_preview_b4ab4214-3cf9-4bda-8a10-52d96a27b6f7.jpg" alt="Stift Admont " data-ab-color="rgb(151,168,212)" data-adaptive-background="1" width="835" height="660"></p>
<p class="license"><em>Stift Admont. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp Hackner</em></p>
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<h3>Wallfahrtskirche von Mariazell</h3>
<p>In den Bergen ist man dem Himmel ein Stück näher, müssen sich die Erbauer vieler Kirchen in der Steiermark wohl gedacht haben. So auch bei der berühmten Wallfahrtskirche von <strong>Mariazell </strong>– mitunter zum Leidwesen der Pilger, die nach einer anstrengenden Wallfahrt noch eine letzte, kraftraubende Steigung überwinden müssen. Doch Pilgern ist wieder „in“, und Mariazell, inmitten eines waldreichen Gebirgszugs ganz im Norden der Steiermark, erlebt eine neue Renaissance. Drei Wallfahrtswege, der Wiener, der Niederösterreichische und der Kärntner-Steirische Mariazeller Weg führen in den Gnadenort, der zugleich ein bedeutender Luftkur- und Wintersportort ist. Doch die meisten Besucher kommen hierher, um Hoffnung statt Hektik zu suchen, Mystik statt Vernunft. Im Zentrum steht die aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue auf dem Altar der Kirche: Seit 850 Jahren soll sie schon für eine Reihe von Wundern verantwortlich sein. Im Habsburgerreich wurde sie zur „Magna Mater Austriae“, heutzutage bekommt sie geflüsterte Anrufungen in vielen verschiedenen Sprachen zu hören – denn die Menschen pilgern von überall hierher, vor allem aus Osteuropa. Absolut sehenswert: vor allem in Verbindung mit einer Fahrt mit der <a href="https://reisewiki.at/schmalspurbahnen-und-bergbahnen-in-oesterreich/#Mariazellerbahn">Mariazellerbahn</a>.</p>
<p><a href="http://www.mariazell.at">www.mariazell.at</a></p>
<p>Mariazell Basilika <a href="http://www.basilika-mariazell.at">www.basilika-mariazell.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2218/thumb_preview_24a5211c-13f4-414f-b24a-039a7909f857.jpg" alt="Mariazell" data-ab-color="rgb(27,101,174)" data-adaptive-background="1" width="880" height="581"></p>
<p class="license"><em>Mariazell. © Österreich Werbung, Fotograf: Pigneter</em></p>
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<h3>Gestüt Piber</h3>
<p>Ein Besuch des traditionellen Gestüts mit seinen rund 230 Lipizzanern gestattet einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen dieser uralten Zucht der edlen Tiere. Sie sind weiß, elegant und weltberühmt – die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule in Wien. Ihre ungestümen Jugendjahre verbringen die weißen Pferde im Gestüt Piber in der Weststeiermark. Die Tiere, die als älteste Kulturpferderasse Europas gelten, verbringen die ersten drei Lebensjahre im Sommer auf den Almen in 1500 Meter Seehöhe, wo sie die notwendige Trittsicherheit, Ausdauer und Abhärtung erlangen. Erst danach beginnen die täglichen Trainings in der Reithalle, wo auch Besucher dabei sein können.</p>
<figure id="attachment_2292" aria-describedby="caption-attachment-2292" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2292" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3481_c_spanische_hofreitschule-bundesgestuet_piber-1024x681.jpg" alt="Steiermark Tourismus © Spanische Hofreitschule - Bundesgestüt Piber " width="750" height="499" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3481_c_spanische_hofreitschule-bundesgestuet_piber.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3481_c_spanische_hofreitschule-bundesgestuet_piber-300x199.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3481_c_spanische_hofreitschule-bundesgestuet_piber-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2292" class="wp-caption-text"><em>Steiermark Tourismus © Spanische Hofreitschule &#8211; Bundesgestüt Piber</em></figcaption></figure>
<p>Schließlich werden die Besten unter den Pferden für die Spanische <strong>Hofreitschule</strong> ausgewählt, wo ihre natürlichen Bewegungsanlagen zur höchstmöglichen Eleganz gebracht werden. Den Lipizzanern in Piber kann man auf ganz unterschiedliche Weise begegnen: etwa bei der Sommerfrische auf der Alm, wo die Jungpferde und Fohlen noch herumtollen, oder bei einer Kutschenfahrt mit den kaiserlichen Barocktieren – und das auf dem Kutschbock: Denn auch Anfänger können in Schnupperkursen ein- oder zweispännig Gespannfahren erlernen. Nach Beendigung ihrer Karriere in Wien verbringen die Lippizzaner übrigens ihren wohlverdienten Ruhestand wieder in Piber.</p>
<p><a href="http://www.piber.com">www.piber.com</a></p>
<figure id="attachment_1348" aria-describedby="caption-attachment-1348" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1348" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/01744-1024x849.jpg" alt="Spanische Hofreitschule: Pas de Deux. © WienTourismus/Spanische Hofreitschule/Herbert Graf" width="750" height="622" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/01744.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/01744-300x249.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/01744-768x637.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1348" class="wp-caption-text"><em>Spanische Hofreitschule: Pas de Deux. © WienTourismus/Spanische Hofreitschule/Herbert Graf</em></figcaption></figure>
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<h3>Der Erzberg</h3>
<p>Der Erzberg mit seinen endlosen gehauenen Stufen ist das optische Markenzeichen der Region und eines der tourististischen Highlights der Steiermark. Hier befindet sich das weltweit größte bekannte Vorkommen von karbonatischem Eisenerz. Ein Schaubergwerk unter Tage führt Besuchern anhand von Werkzeugen und Maschinen die Methoden des Erz-Abbaus vor Augen. In den Stollen erhält man Einblick in einstige Arbeitsweisen der Knappen wie auch in moderne Bohr- und Sprengtechnik. Wieder am Tageslicht, wird man mit dem größten Fahrzeug der Welt, dem Erztransporter <strong>Hauly</strong>, unglaubliche 55 Tonnen schwer und 860 PS stark, zu den einzelnen Betriebspunkten des Erzbergs gebracht.</p>
<p>Heulende Motoren verspricht auch das alljährlich im Mai stattfindende „<strong>Erzberg- Rodeo</strong>“, ein Pflichttermin für Motorsportfreunde aus aller Welt. Wagemutige Motocross-Fahrer versuchen hier drei Tage lang über die Steilstufen den Berg zu erzwingen. Nur die allerwenigsten schaffen es, nicht umsonst gilt dieser Rodeoritt auf den Erzberg als das „härteste Motorrad-Rennen der Welt“.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/8765/thumb_preview_851e4675-b361-4012-a227-6f8bc99a0fa2.jpg" alt="Erzberg" data-ab-color="rgb(0,83,117)" data-adaptive-background="1" width="880" height="598"></p>
<p class="license"><em>Erzberg bei Eisenerz. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer</em></p>
<p><strong>Das Schaubergwerk in steierischen Erzberg</strong></p>
<p>Im Schaubergwerk lässt sich auf eindrucksvolle Weise die 1000 Jahre alte Geschichte des Erzabbaus, an dessen Beginn übrigens die Legende von einem Wassermann stand, nachvollziehen, darüber hinaus wird man hier mit dem größten Fahrzeug der Welt, dem 860 PS starken Erztransporter „Hauly“, zu den einzelnen Betriebspunkten des Erzbergs geführt. Und wer sich um Punkt 9.53 Uhr am Erzberg einfindet, kann die tägliche Sprengung auf einer der 24 Erzabbaustufen erleben. Aber bitte Abstand halten – ca. 40.000 bis 50.000 Tonnen Gestein werden pro Sprengvorgang weggesprengt.</p>
<p>In Eisenerz, der alten Bergbaustadt im Talgrund, wird einem bewusst, dass das Eisen langsam zur Neige geht. Seine große Bedeutung hat der Ort verloren, die Jugend wandert ab. Doch der Schichtturm, ein wunderschöner Renaissance-Bau aus dem Jahr 1584, thront als Wahrzeichen immer noch stolz über der Stadt. Hier wurde jahrhundertelang die Schicht der Knappen eingeläutet oder vor Brand und Hochwasser gewarnt.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Erzberg</strong><br><a href="http://www.abenteuer-erzberg.at">www.abenteuer-erzberg.at</a><br><a href="http://www.erzbergrodeo.at">www.erzbergrodeo.at</a></p>
<p><strong>Eisenerz</strong><br><a href="http://www.eisenerz.at">www.eisenerz.at</a></p>
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<h3>Das steierische Salzkammergut</h3>
<p>Diese von hohen Bergen und Wäldern umrahmte Seenlandschaft im äußersten Nordwesten der Steiermark war schon immer Heimat von unabhängigen und streitbaren Menschen, die sich gegen jede Obrigkeit – sei es die katholische Kirche oder das Kaiserhaus – auflehnten. Und dennoch zog es immer Fremde ins Ausseerland: Dichter, Maler, Musiker ließen sich von der dramatischen Landschaft inspirieren. „Wer nach Altaussee kommt“, schrieb Friedrich Torberg, „will nirgends hin als nach Altaussee und wollte er’s, so könnt’ er’s nicht.“ – Auch, weil der Ort eine Sackgasse ist. Am Ende der Ortsstraße liegt der <strong>Altausseer See</strong>, hinter diesem türmen sich – scheinbar unüberwindbar – die Trisselwand und das Tote Gebirge auf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/366/thumb_preview_a54c7781-a2d6-472d-b0d5-05bf5d6d2bf4.jpg" alt="Dachstein Panoramaplattform" data-ab-color="rgb(152,150,197)" data-adaptive-background="1" width="846" height="660"></p>
<p class="license"><em>Dachstein Panoramaplattform &#8211; Wanderer auf dem Skywalk über Ramsau am Dachstein. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp</em></p>
<p>Im Mittelpunkt des Salzkammerguts liegt der 2995 Meter hohe <strong>Dachstein</strong>, die höchste Erhebung der Steiermark. Die beinahe senkrecht abfallende Dachstein- Südwand flößt nicht nur kletternden Alpinisten Respekt ein. Ihr Anblick, vor allem bei Nachmittags- und Abendlicht, ist immer spektakulär, ob von der Bergstation der Dachstein-Seilbahn aus, oder mitten im Fels, von dem auf 2700 Meter Höhe befindlichen Skywalk aus – einer Plattform, die 250 Meter über die Felswand hinausragt. Durch den teils gläsernen Boden dieses luftigen Balkons blickt man in den felsigen Abgrund oder man genießt den Panoramablick auf die <strong>Landschaft des Ausseerlands</strong>.</p>
<p><a href="http://www.ausseerland.at">www.ausseerland.at</a><br><a href="http://www.altaussee.at">www.altaussee.at</a><br><a href="http://www.derdachstein.at">www.derdachstein.at</a></p>
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<p><strong>Weiters sehenswert:</strong></p>
<p><strong>Basilika Mariazell</strong></p>
<p>einer der ältesten und bedeutendsten Marien-Wallfahrtsorte Mitteleuropas (über 850 Jahre alt)</p>
<p><strong>Grazer Schlossberg</strong></p>
<p>Der Schlossberg mit dem Wahrzeichen der Stadt – dem Uhrturm – bietet den schönsten Blick auf die Landeshauptstadt.</p>
<p><strong>Schloss &amp; Tierwelt Herberstein</strong></p>
<p>Schloss mit historischen Gärten, mit einem Museum des Bildhauers Bruno Gironcoli und einem Tierpark mit Tieren aus fünf Kontinenten</p>
<p><strong>Zotter Schoko-Theater</strong></p>
<p>Der Chocolatier Josef Zotter zählt er zu den besten Schokoladenherstellern der Welt. Seit Schokowelt zeigt, was alles möglich ist von der Kakaobohne bis zur Schokolade: Darunter sind auch seltsamste Geschmacksrichtungen; alles ist bio.</p>
<p><strong>Kunsthaus Graz</strong></p>
<p>Kunsthalle für Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Außergewöhnlich durch ihre futuristische Architektur, die an eine blaue Blase erinnert.</p>
<p><strong>Riegersburg</strong></p>
<p>über 850 Jahre alte, größte Festung der Steiermark</p>
<p><strong>Freilichtmuseum Stübing</strong></p>
<p>rund hundert originale historische bzw. bäuerliche Bauten aus ganz Österreich</p>
<p><strong>Schloss Eggenberg + Museen</strong></p>
<p>Die bedeutendste steirische Schlossanlage ließ sich der Fürst von Eggenberg als architektonisches Abbild des Universums bauen.</p>
<p><strong>Zeughaus Graz</strong></p>
<p>Das Zeughaus beherbergt die weltweit größte Sammlung historischer Waffen.</p>
<figure id="attachment_2214" aria-describedby="caption-attachment-2214" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2214" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer-1024x682.jpg" alt="Zeughaus © Graz Tourismus - Harry Schiffer" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Zeughaus-c-Graz-Tourismus-Harry-Schiffer-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2214" class="wp-caption-text">Zeughaus. © Graz Tourismus &#8211; Harry Schiffer</figcaption></figure>
<p><strong>INTERESSANTE MUSEEN</strong></p>
<p><strong>Museum Zeitroas in Ramsau am Dachstein</strong></p>
<p>Tourismusgeschichte, Alpingeschichte, Geologie, die Jagd, bäuerliches Handwerk, Alltag und Leben sowie insbesondere die für die Ramsau so prägende evangelische Glaubensgeschichte werden im Museum Zeitroas Ramsau am Dachstein thematisiert.</p>
<p>Infos: <a href="http://www.zeitroas.at">www.zeitroas.at</a></p>
<p><strong>Alpinmuseum Austriahütte</strong></p>
<p>Ebenfalls einen Besuch wert ist das Alpinmuseum Austriahütte. Die auf 1638&nbsp;m Seehöhe gelegene Hütte des Österreichischen Alpenvereins ist das höchstgelegene Museum der Steiermark. 1989 wurde hier das erste Alpinmuseum der Steiermark eröffnet und 1995 um eine naturgeschichtliche Schau erweitert, welche die Tier- und Pflanzenwelt des Dachsteingebietes zeigt.</p>
<p>Geöffnet ist die Hütte von Pfingsten bis 26. Oktober und im Winter von Weihnachten bis Ostern.</p>
<p>Infos: <a href="http://www.austriahuette.at">www.austriahuette.at</a></p>
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<h2>Gut essen und trinken</h2>
<p>„Ich könnte in Kernöl baden und mich ausschließlich von Käferbohnen ernähren“, sagt die in Graz geborene Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz. Sandra Thier, RTL II-Moderatorin und ebenfalls gebürtige Grazerin, antwortet auf die Fragen nach ihren persönlichen Steiermark-Assoziationen: „Klapotetz, Heimat, grüne Berge, Wein.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-51" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/4297355746_bfac8bc0f4_Klapotetz.jpg" alt="Klapotetz Windrad" width="500" height="375" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/4297355746_bfac8bc0f4_Klapotetz.jpg 500w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/4297355746_bfac8bc0f4_Klapotetz-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><em>Ein Klapotetz (slowenisch klopotec) ist eine im südsteirischen Weinland verbreitete Vogelscheuche. Sie besteht aus einem Windrad mit Welle und Schlägeln, die durch ihr rhythmisches Geklapper die Vögel von den Weingärten zur Zeit der Traubenreife fernhalten sollen</em></p>
<p>Die Steiermark ist ein äußerst fruchtbares Land. Nicht zufällig wird sie als der Feinkostladen, oder noch besser der Bauch Österreichs, bezeichnet. Im Süden prägen Weingärten, Kürbisfelder, Obstgärten sowie Mais- und Getreidefelder das Bild. Käferbohnen, Kren (Meerrettich), Schwarzer Holunder, Hopfen, Raps und vieles mehr gedeihen hier vorzüglich. Der alpine Norden wiederum liefert Almo (langsam und länger gereiftes Rinderfleisch aus dem steirischen Almenland) sowie Wild und Saibling.</p>
<p>Dies alles wird of noch natürlich verarbeitet, auf kurzen Wegen zugestellt und dann ideenreich zubereitet. Wein, Kürbis und Apfel spielen dabei die kulinarische Hauptrolle. Die Region ist aber auch für ihre Schinken wie den Vulcano, oder seine große Käsevielfalt und seine zahlreichen kleinen Käsereien bekannt. Essig, Schnäpse und ungewöhnliche Schokoladenvariationen gibt es hier ebenfalls in guter Qualität.</p>
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<h3>Der Kürbis</h3>
<p>Unzählige gelbrot bis grün gesprenkelte Plutzer leuchten im Herbst von rund 12.000 Hektar Kürbisan &#8211; baufläche. Aus dem angebauten Cucurbita-Kürbis schälen die Bauern bei der Ernte direkt auf dem Acker die Kerne heraus. Im getrockneten Zustand sind das jährlich insgesamt rund 4.800 Tonnen Kürbiskerne.</p>
<p>Deren <strong>Besonderheit</strong>: Durch eine Mutation vor etwa hundert Jahren verlor der Kürbiskern die verholzende Samenschale. Heute schützt den Samenkern nur noch ein dünnes Silberhäutchen. Diese weiche Kernkonsistenz ermöglicht die effiziente Pressung des intensiv grünrot fluoreszierenden Kernöls – es wird auch das Grüne Gold der Steiermark genannt.</p>
<p>Gut zu wissen: Für die Produktion von einem Liter des steirischen Kürbiskernöls benötigt man rund 2,5 Kilogramm oder in etwa 11.000 getrocknete Kürbiskerne und damit 30 bis 40 Kürbisse.</p>
<p><a href="http://www.steiermark.com/de/urlaub/kulinarium/produkte/kuerbis">www.steiermark.com/de/urlaub/kulinarium/produkte/kuerbis</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/4522/thumb_preview_db2725b7-b870-40c2-b4fc-6fbdd5205a46.jpg" alt="Kuerbisernte in der Steiermark" data-ab-color="rgb(19,19,21)" data-adaptive-background="1" width="438" height="660"></p>
<p class="license"><em>Herstellung des Steirischen Kürbiskernöles. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer</em></p>
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<h3>Die Buschenschank</h3>
<p>Als 1784 unter Kaiser Joseph II den Weinbauern die Möglichkeit des Ab-Hof-Verkaufs ermöglicht wurde, sicherte dies vielen Südsteirern einen dringend notwendigen Zusatzverdienst. Der Ausschank wurde ursprünglich abgehalten, um den Winzern und der Bevölkerung des Ortes den Sturm und den Wein der aktuellen Ernte zu präsentieren.</p>
<p>Heute gibt es noch immer über 800 Buschenschänken, knapp ein Zehntel darf das Prädikat „ausgezeichnet“ tragen. Das Angebot wurde vielfältig weiterentwickelt. Bio-Weine sind das große Thema, denn immer mehr Weinbauern bauen ihre Weine nach Biokriterien an oder produzieren klimaneutral.</p>
<p>In den Buschenschänken werden außerdem nicht nur mehr klassische Brettljausen mit Geselchtem und Verhackertem, sondern zunehmend vegetarische Speisen und auch vegane Gerichte kredenzt. Die Brettljause ist der Evergreen der Buschenschank-Küche. Das hat einen Grund: Zum Unterschied von Wirtshäusern und Restaurants dürfen am Buschenschank nur kalte Speisen und selbst erzeugte Weine serviert werden. Ein eigenes Buschenschankgesetz regelt, was gereicht bzw. zugekauft werden darf. Zum Beispiel ist auch der Ausschank von Kaffee und Bier nicht erlaubt. Natürlich fehlt aber das süße Speisenangebot nicht: etwa Germ-Mehlspeisen und Kuchen.</p>
<figure id="attachment_2297" aria-describedby="caption-attachment-2297" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2297" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4868_c_steiermark_tourismus_schiffer-1024x683.jpg" alt="© Steiermark Tourismus / Harry Schiffer " width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4868_c_steiermark_tourismus_schiffer.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4868_c_steiermark_tourismus_schiffer-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4868_c_steiermark_tourismus_schiffer-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2297" class="wp-caption-text">© Steiermark Tourismus / Harry Schiffer &#8211; Brettljause im Buschenschank</figcaption></figure>
<p>Bei der klassischen <strong>Brettljause</strong> ist der Name Programm: Am Holzbrett serviert werden eine Vielfalt an gekochten und geräucherten Schinkenvariationen, gebratene Ripperln oder Schweinsbraten, Selchwürstel, Käse, verschiedene Aufstriche, Verhackerts (geräucherter, gemahlener Speck), frisches Gemüse und natürlich unverzichtbar –geriebener Kren (Meerrettich). Dazu noch ein Käferbohnensalat mit Kernöl und Rettich oder auch Schafkäse mit Kernöl.</p>
<p>Ursprünglich wurden Fleisch und Würste in grob portionierten Stücken am Brett zum selber Schneiden serviert, heute werden aufgeschnittene und angerichtete Jausenkreationen geboten.</p>
<p>Infos und Details: <a href="http://www.suedsteirischeweinstrasse.at">www.suedsteirischeweinstrasse.at</a></p>
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<h3 data-canvas-width="226.27394220102838">Speisekarte: Steirische Spezialitäten</h3>
<div data-canvas-width="140.26207266705484">Typische <strong>Vorspeisen</strong>: Kürbiscreme- oder Schilcherrahmsuppe, Schwammerlsuppe mit Heidensterz, Vogerlsalat mit Erdäpfeln, geräucherter Wildschinken.</div>
<div data-canvas-width="140.26207266705484">&nbsp;</div>
<div data-canvas-width="140.26207266705484">
<figure id="attachment_2317" aria-describedby="caption-attachment-2317" style="width: 683px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2317" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe-683x1024.jpg" alt="Kürbiscremesuppe mit Schilcherbegleitung © Steiermark Tourismus / Harry Schiffer " width="683" height="1024" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe-683x1024.jpg 683w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe-200x300.jpg 200w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe-768x1152.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/1555_kuerbiscremesuppe.jpg 1024w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption id="caption-attachment-2317" class="wp-caption-text"><em>Kürbiscremesuppe mit Schilcherbegleitung © Steiermark Tourismus / Harry Schiffer</em></figcaption></figure>
</div>
<div data-canvas-width="140.26207266705484">&nbsp;</div>
<div data-canvas-width="228.28662253646374">Typische <strong>Hauptspeisen</strong>: das Nationalgericht der Steirer, das Backhendl, knusprig gebrateneForellen und Saiblinge, steirisches Wurzelfleisch,Almo-Steaks mit frischen Pilzen oder auch ein Kürbisstrudel.</div>
<div data-canvas-width="228.28662253646374">&nbsp;</div>
<div data-canvas-width="376.1398296627354">Typische <strong>Desserts</strong>: Spagatkrapfen mit Schlag, Strauben, gefüllte Potizen, Krapfen, Obst-Strudel oder -knödel.</div>
<div data-canvas-width="376.1398296627354">&nbsp;</div>
<figure id="attachment_2316" aria-describedby="caption-attachment-2316" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2316" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4992_c_steiermark_tourismus_ikarus-1024x683.jpg" alt="Das Backhendl, eine steirische Spezialität © Steiermark Tourismus / ikarus.cc " width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4992_c_steiermark_tourismus_ikarus.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4992_c_steiermark_tourismus_ikarus-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4992_c_steiermark_tourismus_ikarus-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2316" class="wp-caption-text"><em>Das Backhendl, eine steirische Spezialität. © Steiermark Tourismus / ikarus.cc</em></figcaption></figure>
<hr>
<h3>Das weststeirische Schilcherland</h3>
<p>Das Schilcherland ist ein uraltes Weinland. Wer auf den verkehrsarmen, einspurigen Sträßchen über die weststeirischen Hügel rollt, den von Pappeln gesäumten Weinbergen der ebenso nahen wie auch kalkerdereichen Südsteiermark entgegen, der soll sich nur ja nicht täuschen: Das Schilcherland ist so klein wie es speziell ist. Das gilt ja bereits für die Böden. Gleise und Glimmerschiefer müssen es sein, die kristallinen Gesteine der Koralpe, die erst die geeignete Unterlage für den Blauen Wildbacher bieten. Eine Traube, deren Geschichte weit zurückreicht und die in den 1970er-Jahren einen wahren Hype erlebte, der sich in Form einer zunehmend diversifizierten Produktpalette niederschlug: Diese reicht vom brisanten <strong>Schilchersturm</strong> bis zum schäumenden <strong>Schilcher-Sekt</strong> und -Frizzante – wenngleich der „Schilcherchampagner“ schon auf der Grazer Messe um 1900 als Highlight bekannt war, wie die Stainzer Ortschronik zu berichten weiß. Als eine der letzten önologischen Entwicklungen in der Weststeiermark werden nun auch edelsüße Schilcher, wie Eisweine, Botrytisweine oder Trockenbeerenauslesen, gekeltert. Und hochprozentiger, setzen sich heute auch die Tresternbrände aus der Wildbacher- Traube in Szene.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3787/thumb_preview_7940b374-a6ca-4c41-bf76-61f5b2ac7438.jpg" alt="&quot;Blauer Wildbacher&quot;- Schilcher-Trauben / Weststeiermark" data-ab-color="rgb(151,138,36)" data-adaptive-background="1" width="880" height="561"></p>
<p class="license"><em>&#8222;Blauer Wildbacher&#8220;- Schilcher-Trauben / Weststeiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: H.Wiesenhofer</em></p>
<p>Schon in der La- Tène-Zeit, im 4. Jh. v. Chr., zogen die Kelten aus einer heimischen Wildrebenart die Schilcherrebe. Auf deren bizarre Farbkomposition verweist schließlich der mittelhochdeutsche Name: „Schillern“ oder eben „Schilchern“. Vom urig-säuerlichen Bukett mit seinen mitunter grasigen Sauvignon-Tönen könnte man erzählen, wohl auch von administrativen Dingen: Wie Ende der 1980er-Jahre der Schilcherschutzverein „Weißes Pferd“ gegründet wurde, dessen Mitglieder strengen Kriterien unterliegen. Wie der Blaue Wildbacher zur anerkannten Qualitätsrebe, und der aus ihr gekelterte Schilcher gesetzlich geschützt wurde.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Die Schilcherweinstraße</strong><br>Die beste Gelegenheit, dem Schilcher näher zu kommen, ist ein Ausflug entlang der Schilcherweinstraße. Die Schilcherweinstraße erschließt das Anbaugebiet zwischen Ligist und Eibiswald. Von Ligist kommend führt die Straße durch Hügel, Gundersdorf und St. Stefan über Greisdorf in den Markt Stainz. Am Schloss Stainz vorbei windet sich die Straße über Vochera zum Kurort Bad Gams. Über Schloss Wildbach geht‘s weiter zur Bezirkshauptstadt Deutschlandsberg.</p>
<p>Weitere Stationen der Schilcherweinstraße sind Schwanberg mit dem Moorbad, Wies mit seinem „Theater im Kürbis“ und der Landesversuchsanlage für Spezialkulturen. Die Schilcherweinstraße endet bzw. beginnt im Kloepfermarkt Eibiswald. Entlang der Straße warten zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, wo man den Schilcher verkosten kann.</p>
<p><a href="http://www.schilcher.at">www.schilcher.at</a></p>
<p><strong>Schilcherdorf Wernersdorf</strong><br><a href="http://www.schilcherdorf.at">www.schilcherdorf.at</a></p>
<p><strong>Rauchhof in Stainz</strong><br>Willi Rauch ist einer der profiliertesten Schilcherwinzer, der auch eine Schilcher-Spätlese keltert.<br><a href="http://www.rauch-hof.at">www.rauch-hof.at</a></p>
<p><strong>Weinhaus Stainz</strong><br>Treffpunkt für alle Weinliebhaber mit kompetenter Beratung und stilvollem Ambiente.<br><a href="http://www.weinhaus-stainz.at">www.weinhaus-stainz.at</a></p>
<p><strong>Einkehren</strong></p>
<p><strong>Buschenschank Klug vlg. Voltl</strong><br>Wunderbareute Jausen, Weine und Hausgebrannte.<br><a href="http://www.klug-voltl.at">www.klug-voltl.at</a></p>
<p><strong>Weingut Hiden vlg. Höllerhansl</strong><br>Neben Schilcher auch steirische Weißweine als auch ein Blauer Zweigelt.</p>
<p>Wunderbarer Kulisse, die im Osten bis zur Riegersburg reicht, im Norden das Hochlandschgebiet näherrücken und gegen Südosten hin das slowenische Bacherngebirge erkennen lässt.<br><a href="http://www.weingut-hiden.at">www.weingut-hiden.at</a></p>
<p><strong>Restaurant Kaminstub’n</strong><br>Deutschlandsberg-Hollenegg, feine regionale Küche<br><a href="http://www.kaminstubn.at">www.kaminstubn.at</a></p>
<p><strong>Koschak Wirt &amp; Weinbauer</strong><br>Von Slow Food empfohlen, 20-Autominuten-Ausflug von Deutschlandsberg<br><a href="http://www.koschak.at">www.koschak.at</a></p>
<p><strong>Renommierte Schilcher-Produzenten sind unter anderem:</strong></p>
<p><strong>Weingut Langmann vlg. Lex</strong><br>Langegg 23<br>8511 St. Stefan ob Stainz<br><a href="http://www.l-l.at">www.l-l.at</a></p>
<p><strong>SchilcherweingutFriedrich</strong><br>Langegg 18<br>8511 St. Stefan ob Stainz<br><a href="http://www.friedrich-schilcher.at">www.friedrich-schilcher.at</a></p>
<p><strong>Wein &amp; Sekt Manufaktur Strohmeier</strong><br>Lestein 148<br>8511 St. Stefan ob Stainz<br><a href="http://www.strohmeier.at">www.strohmeier.at</a></p>
<p><strong>Weingut Reiterer</strong><br>8551 Wies<br><a href="http://www.weingut-reiterer.com">www.weingut-reiterer.com</a></p>
<p><strong>Weingut Kuntner</strong><br>8544 St. Ulrich am Greith<br><a href="http://www.trinkgenuss.at">www.trinkgenuss.at</a></p>
<p><strong>Brennerei Weinkellerei Jöbstl</strong><br>Genießt hohes Renommee für ihre edlen Obstbrände.<br>8551 Wernersdorf bei Wies<br><a href="http://www.brennerei-joebstl.at">www.brennerei-joebstl.at</a></p>
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<h2>Wandern in der Steiermark</h2>
<p>Schon vor mehr als hundert Jahren war die Steiermark mit Wegen so gut erschlossen, dass Wandersleute tagelang in den Bergen unterwegs sein konnten. Zum Beispiel die Schladminger Tauern, wo der heutige Höhenweg noch immer auf die Spuren der einstigen Trails führt. Hunderte Bergseen und Wasserfälle säumen den auf bis zu 3.000 Meter Höhe führenden Weg.</p>
<figure id="attachment_2287" aria-describedby="caption-attachment-2287" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2287" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm-1024x702.jpg" alt="Blick auf das Dachsteinmassiv / von der Reiteralm bei Schladming Steiermark © Österreich Werbung, Fotograf: Lamm" width="750" height="514" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm-300x206.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm-768x527.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2287" class="wp-caption-text"><em>Blick auf das Dachsteinmassiv von der Reiteralm bei Schladming. Steiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Lamm</em></figcaption></figure>
<p>Insgesamt 14 Weitwanderwege bietet die Steiermark. Sie führen den Reisenden auf allen Höhenlagen und in allen Landschaftstypen durch das Land. Die Hohe Schule ist wohl das Erklimmen des Dachsteins im Nordwesten des Landes – er ist mit 2.995 Metern Höhe der höchste Punkt der Steiermark. Von dort sieht man hinüber zum Grimming mit seiner 1.600 Meter hohen, senkrechten Wand.</p>
<p><em>&nbsp;</em>Seit 2013 kann man am Dachstein mit einer sogenannten „Panorama Gondel“ auf den höchsten Berg der Steiermark schweben. Das Besondere daran: Die Gondel hat einen Balkon auf dem Dach der Kabine, der noch einmal für zehn Personen Platz bietet. Fahrtdauer: 5,5 Minuten. Fahrtgeschwindigkeit: 43&nbsp;km/h &#8211; dies entspricht 12m pro Sekunde.</p>
<p>Seit 2013 ist auch der Dachsteingletscher um eine Attraktion reicher. Eine Hängebrücke mit einer Aussicht über die höchsten Berggipfel Österreichs und freiem Blick auf die Felsen des Dachsteinmassivs in bis zu 400 Meter Tiefe. Für ganz Mutige gibt es die „Treppe ins Nichts“, eine Plattform aus Glas, die die Gäste über die Felsen „schweben“ lässt. 14 Stufen führen nach unten auf eine Glasplattform und wer sie betritt, steht direkt in den Felswänden des Dachsteins 500 Meter über dem Abgrund.</p>
<p><strong>Sonderfahrten zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang </strong></p>
<p>Seit mehr als 250 Millionen Jahren thront der Hohe Dachstein über dem Massiv, dem er seinen Namen gab. Nur an wenigen Tagen im Jahr kann kurze Zeit vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang das beeindruckende Farbenspiel der blauen Stunde am Dachsteingletscher beobachtet werden. Nähere Informationen unter:</p>
<p><a href="http://www.derdachstein.at">www.derdachstein.at</a></p>
<p>Die Region um den Dachstein ist nicht das einzige beeindruckende Wanderrevier der Steiermark. Bis in den Osten der Obersteiermark ziehen sich die hohen Gipfel, die so beeindruckende Namen wie Blumenberg, Stoderzinken, Hochschwab oder Rax tragen.</p>
<p>Wer mit Kindern unterwegs ist, kann zum Beispiel auf dem Märchenwanderweg den Rittisberg im Westen des Ramsauer Hochplateaus erkunden. Oder die Lehr- und Naturpfade am Ramsauer Sattelberg und beim Ödensee im Ausseerland.</p>
<p><strong>Obersteiermark: Wandern in den Eisenerzer Alpen und im Hochschwab</strong></p>
<p>Den höchsten Punkt der Eisenerzer Alpen, den <strong>Reichenstein</strong> (2165 m), erreicht man vom Präbichl aus in zweieinhalb Stunden. Eine leichte Wanderung führt erst durch Wälder und Bergwiesen und schließlich über die grasbewachsene Westseite des Bergkamms bis zum Gipfel. Wer nach dem Genießen des 360º- Panoramas wieder bei der Reichensteinhütte vorbeikommt, wird vielleicht erstaunt sein, hier eine für diese Höhenlage ungewöhnlich große und gut ausgestattete Hütte vorzufinden. Der Gast kann sich hier nicht nur einer reichhaltigen Speisekarte erfreuen, sondern auch in komfortablen Zimmern übernachten, um von hier aus weitere Touren, zum Beispiel eine Höhenwanderung über den Reichhals hinunter zum Krumpensee, zu unternehmen.</p>
<p>Den Reichenstein erreicht man auch über den Grete-Klinger-Steig, allerdings ist dieser mit Seilversicherungen ausgestattete Weg nur für Klettersteig-Freunde mit entsprechender Ausrüstung zu begehen. Ebenso wie der vor zwei Jahren eröffnete Klettersteig auf den Westgipfel des Pfaffensteins, der einigen Variantenreichtum bietet: vom fast senkrechten Einstieg über anspruchsvolle Gratkletterei bis zur hochalpinen Kamindurchschreitung, also alles, wonach das Herz der „Gämsen“ unter den Bergsteigern verlangt.</p>
<p>Ganz ohne Seil und Klettergurt lässt sich die <strong>Frauenmauerhöhle</strong> erkunden, deren Besonderheit darin liegt, dass sie das darüber liegende Bergmassiv auf 644 Metern vollständig durchquert. Die am Ende der Eiszeit entstandene Höhle, die zu den tiefsten in Österreich zählt, ist allerdings ein wahres Felslabyrinth – eine Führung ist nicht nur ratsam, sondern unbedingt notwendig. Die Höhlenführer erzählen schaurige Geschichten über Abenteuerlustige und Forscher, die sich hier in verhängnisvoll verirrt hatten. Skelette findet man allerdings keine, dafür Tropfsteine (Kopf einziehen!), Verbindungsgänge zu weiteren Höhlen und schließlich eine Eiskammer (warme Kleidung nicht vergessen!).</p>
<p>Am besten bei Tageslicht genießt man Eisenerz’ größten See, den <strong>Leopoldsteiner See</strong>. Noch besser bei Sonnenschein, denn der Bergsee verfügt im Hochsommer über Badeseequalitäten.</p>
<p>In direkter Nachbarschaft zu den Eisenerzer Alpen liegt das <strong>Hochschwab</strong>-Massiv. Diese Gebirgsgruppe fällt schon von Weitem durch seine Breite von beinahe 40 Kilometern und sein weitläufiges Kalkplateau auf. Wienern ist der Name des Gebirgsstocks schon deshalb vertraut, da die Zweite Wiener Hochquellwasserleitung aus einer Quelle im nördlichen Hochschwabgebiet gespeist wird.</p>
<p>Den Hochschwab kennenzulernen erfordert zwar etwas Zeit, der Einblick in seine vielfältige Flora und Fauna entschädigt aber für manch weiten Weg, den man zurückzulegen hat. Eine Überschreitung des Hochschwabs dauert zwei Tage, dementsprechend gut sollte man planen und den Wetterbericht studieren. Einer der vielen Überschreitungswege startet in Tragöss am <strong>Grünen See</strong> – hier bürgt schon der Name für die Trinkwasserqualität dieses Bergsees – und endet in Seewiesen, an der Hauptverbindung zwischen Aflenz und Mariazell.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2354/thumb_preview_8283af1b-4945-4250-9273-5f5a00659bd3.jpg" alt="Gruener See bei Tragoess / Hochschwab-Massiv / Steiermark" data-ab-color="rgb(55,114,182)" data-adaptive-background="1" width="839" height="660"></p>
<p class="license"><em>Grüner See bei Tragoess im Hochschwab-Massiv / Steiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Popp G.</em></p>
<p>Die Route durchquert alle Vegetationszonen des Gebirges, von Waldwegen, über Almwiesen mit Bergblumen wie Enzian, Aurikel, Knabenkraut, durch Latschenfelder, bis in das karstige Hochplateau des Massivs mit seinen bizarren Felsformationen. Wer dann nach acht Stunden Wanderung auf dem 2277 Meter hohen Gipfel ankommt, kann dort – sofern es die Witterung zulässt – die Füße ordentlich ausstrecken und entgegen allen alpinen Regeln auch noch warten, bis die Sonne untergeht. Denn: Das Nachtquartier, <strong>das Schiestlhaus</strong>, liegt auf leichtem Weg nur 20 Minuten unter dem Gipfel.</p>
<p><strong>Das Schiestlhaus: </strong><a href="http://www.schiestlhaus.at">www.schiestlhaus.at</a></p>
<p>Das 2005 neu erbaute <strong>Schiestlhaus</strong> ist eine architektonische Besonderheit – es ist das weltweit höchstgelegene Passivhaus (2154 m). Seine Energie wird aus Sonnenkollektoren, einer Photovoltaikanlage und inneren Wärmequellen (Personen- bzw. Kochwärme) gewonnen. Als Back-up bei Strom-Engpässen dient ein mit Pflanzenöl betriebenes Aggregat.</p>
<hr>
<h2>Pilgern in der Steiermark</h2>
<p>Jahr für Jahr pilgern rund eine Million Wallfahrer in den Norden der Steiermark nach Mariazell, dem größten Wallfahrtsort Mitteleuropas. Aus allen Himmelrichtungen führt ein gut ausgebautes Netz an Pilgerwegen, die als Weitwanderwege allesamt die Nummer 06 tragen, zum Ziel des Fußmarsches: der Magna Mater Austriae in Mariazell.</p>
<h3>Der Mariazeller Gründerweg</h3>
<p>Im Jahre 1157 sandte, so die Legende, der Abt des Benediktinerklosters St. Lambrecht einen Mönch in die Gegend von Mariazell, um dort die Seelsorge zu übernehmen. Als ihm nach Tagen am Ende seiner Kräfte ein riesiger Felsbrocken das Tal versperrte, holte er aus seinem Gepäck eine aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue und betete. Auf wundersame Weise teilte sich der Felsen. Aus Dankbarkeit errichtete er eine „Zelle“ für die Statue und begründete so den Wallfahrtsort Mariazell. Dem Weg des Mönches folgend, schlängelt sich heute der Mariazeller Gründerweg durch das Land und über den legendenumwobenen Hochschwab 182 Kilometer weit, die in acht Tagen zu je fünf bis elf Stunden Gehzeit zu bewältigen sind. Eine kürzere Variante startet in Aflenz, von wo man die Basilika Mariazell in zwei Tagen erreicht.</p>
<h3>Der Steirische Mariazeller Weg</h3>
<p>Er gilt als einer der bemerkenswertesten und mit 216 Kilometern längsten Pilgerwege Österreichs: der steirische Mariazeller Weg. Als Hauptroute des steirischen Pilgerwegesystems folgt man dem Weg von der Südweststeiermark über Graz in das Oststeirische Hügelland, um schließlich durch die Waldheimat und über die Hohe Veitsch nach neun ausgiebigen Pilgertagen ans Ziel Mariazell zu gelangen. Eine meditative Wanderung, die zum Großteil über Wald- und Wiesenwege leitet und nur wenige steinige Pfade im alpinen Bereich vorgibt.</p>
<figure id="attachment_2298" aria-describedby="caption-attachment-2298" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2298" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/2425_mariazeller_weg_murfaehre_weitersfeld_-1024x683.jpg" alt="Murfähre Weitersfeld © Steiermark Tourismus / Leo Himsl" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/2425_mariazeller_weg_murfaehre_weitersfeld_.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/2425_mariazeller_weg_murfaehre_weitersfeld_-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/2425_mariazeller_weg_murfaehre_weitersfeld_-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2298" class="wp-caption-text"><em>Mariazeller Weg, Murfähre Weitersfeld. © Steiermark Tourismus / Leo Himsl</em></figcaption></figure>
<p>Pilger aus der Oststeiermark können in Vorau, das als Pilgerzentrum mit dem einzigen noch aktiven Augustiner-Chorherrenstift der Steiermark bekannt ist, den Zubringerweg nehmen, der dann in den steirischen Mariazeller Weg einmündet.</p>
<p>Auf dieser Variante erwartet Pilger mit dem Teufelsstein eine besondere Begegnung: Sechs Meter hoch ist der sagenumwobene Turm aus aufgeschichteten Steinen – eine der Legenden besagt, dass ihn der gefallene Engel Luzifer unendlich hoch bauen wollte, um so wieder in den Himmel zu gelangen.</p>
<h3>Der Hemma-Pilgerweg</h3>
<p>Nicht alle Pilgerwege führen nach Mariazell. Der steirische Hemma-Pilgerweg führt Wallfahrtswillige ins kärntnerische Gurk, in dessen Domkrypta die heilige Hemma beigesetzt ist. Seinen Ausgangspunkt nimmt der Pilgerweg beim bereits im Jahr 1074 gegründeten und damit ältesten Stift der Steiermark in Admont. Es beherbergt die größte Klosterbibliothek der Welt und ein modernes Museum. Es werden barocke und aktuelle Architektur, Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, ein Naturhistorisches Museum, frühe Handschriften, Drucke und noch viel mehr gezeigt. Der sehr anspruchsvolle, siebentägige Pilgermarsch nach Gurk führt über 163 Kilometer vorbei an Natur- und Kulturschönheiten.</p>
<h3>Weststeirischer Jakobsweg</h3>
<p>Der Weg führt von Thal bei Graz vorbei bei der Hundertwasserkirche St. Barbara in Bärnbach und durch die Lipizzanerheimat bis nach Soboth. Von hier aus ist es eine Tagesetappe, bis die Wanderer im kärntnerischen Lavamünd ankommen.</p>
<p>Exakte Routenbeschreibungen und weitere Informationen:</p>
<p><a href="http://www.steiermark.com/pilgern">www.steiermark.com/pilgern</a></p>
<p><a href="http://www.pilgern.info">www.pilgern.info</a></p>
<hr>
<h2>Sehenswerte Höhlen und Schluchten</h2>
<p><strong>Die Palfauer Wasserlochklamm</strong></p>
<p>Enge Schluchten, steinige Hohlbecken und fünf Wasserfälle mit einer gemeinsamen Höhe von 152 Metern machen die Palfauer Wasserlochklamm mitten im Gesäuse zu einem Naturschauspiel. Inmitten einer steilen und äußerst schwer zugänglichen Felswand am Südhang des Hochkars befindet sich eine mächtige Quellhöhle, die größte wasserführende Höhle in der gesamten Steiermark. Durch die 900 Meter lange romantische Klamm führt eine auch mit Kindern leicht begehbare Steiganlage mit Holztreppen und Holzbrücken. In die Palfauer Wasserlochklamm gelangt man über eine spektakuläre Stahlseilhängebrücke, die sich in 20 Meter Höhe 65 Meter über die Salza spannt. Zwei Stunden dauert die Reise durch diese Welt des Wassers.</p>
<p><a href="http://www.wasserloch.at">www.wasserloch.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Bärenschützklamm bei Mixnitz</strong></p>
<p>Erst durch eine gewaltige Pionierleistung des Grazer Alpenclubs wurde eine der schönsten Felsenklammen Österreichs erschlossen: Die Bärenschützklamm bei Mixnitz im Grazer Bergland ist seit 1978 Naturdenkmal. Die Kalkwände der Klamm zeugen von mehr als 400 Millionen Jahren geologischer Vergangenheit.</p>
<p>Der oft nur wenige Armlängen breite Spalt zwischen den 200 bis 300 Meter hohen Felswänden wurde mit Leitern und Brücken für Familien begehbar gemacht. Oberhalb, unterhalb, links und rechts der Wanderer tost das Nass in ungezählten Wasserfällen zu Tal. Nach gut zweieinhalb Stunden erreicht man den Teichalmsee, der in Europas größtem zusammenhängenden Almengebiet liegt.</p>
<p>Infos zu Wanderungen in der Klamm: <a href="http://www.baerenschuetzklamm.at">www.baerenschuetzklamm.at</a></p>
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<p><strong>Die Raabklamm: die längste Schlucht Österreichs</strong></p>
<p>Die Raabklamm ist mit 17&nbsp;km die längste zusammenhängende Klamm Österreichs. Während der südliche Teil der Klamm durch seine düstere, märchenhafte Atmosphäre besticht, verleihen die bizarren Felsformationen des nördlichen Kalkteils der Klamm einen wildromantischen Charakter. Entlang schroffer Felswände kann dieses Naturschauspiel auf gesicherten Wegen und Stegen erwandert werden (Info: <a href="http://www.raabklamm.at">www.raabklamm.at</a>).</p>
<hr>
<p><strong>Die Grasslhöhle</strong></p>
<p>Die Grasslhöhle bei Weiz gilt als älteste Schauhöhle Österreichs und fasziniert ihre Besucher mit Tropfsteinen und einer Entstehungsgeschichte, die vor 360 Mio. Jahren begann. Das Katerloch, ebenfalls bei Weiz, gilt als die tropfsteinreichste Schauhöhle Österreichs und die Lurgrotte (zwei Zugänge; bei Peggau und Semriach) gilt als die größte aktive Wasserhöhle der Alpenrepublik – alle drei bilden das Tor zu einem unterirdischen Kosmos.</p>
<p>Info:</p>
<p><a href="http://www.grasslhoehle.at">www.grasslhoehle.at</a></p>
<p><a href="http://www.katerloch.at">www.katerloch.at</a></p>
<p><a href="http://www.lurgrotte.com">www.lurgrotte.com</a></p>
<p>Weitere Tipps, Routenbeschreibungen und weitere Informationen:</p>
<p><a href="http://www.steiermark.com/wasserwege">www.steiermark.com/wasserwege</a></p>
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<h2>Die steirischen Thermen</h2>
<p>Der geografische Thermenschwerpunkt liegt mit sechs Thermen 65&nbsp;km südöstlich der steirischen Landeshauptstadt Graz. Hier fand auch das steirische Thermengeschehen seinen Anfang. Im Sommer 1972 begab man sich auf Basis eines geologischen Gutachtens in der Gegend von Loipersdorf auf die Suche nach Erdöl und wurde prompt enttäuscht: In einer Tiefe von 1.100 Metern stieß man statt auf das erhoffte Schwarze Gold „lediglich“ auf heißes Wasser. Die Regionsverantwortlichen bewiesen jedoch das richtige Gespür; die ersten Badeversuche in der heißen mineralhaltigen Quelle (Natrium-Chlorid-Hydrogenkarbonat) überzeugten, und dem Ausbau der ersten Therme stand nichts mehr im Wege.</p>
<p>Mittlerweile bilden sechs Thermen innerhalb von nur 90&nbsp;km das größte Wohlfühlgebiet Europas. Ergänzt werden die sprudelnden Sechs zwischen Bad Waltersdorf und Bad Radkersburg durch zwei weitere Themen in der Südweststeiermark und eine inmitten der obersteirischen Bergwelt.</p>
<p>Bad Gleichenberg wurde übrigens schon vor 180 Jahren als Kurort entdeckt. Schon 1882 hatte der Arzt Ignaz Werle eine Abhandlung über die die Heilkraft der Gleichenberger Quellen verfasst. Diese bewog im Jahr 1834 den Reichsgrafen Constantin von Wickenburg dazu, in den Südosten der Steiermark zu reisen und sich selbst ein Bild davon zu machen. Er kam – und blieb (weitere Infos: <a href="http://www.bad-gleichenberg.at">www.bad-gleichenberg.at</a>).</p>
<p>Die Therme Loipersdorf (größte Therme der Steiermark) hat sich im Zentrum der oststeirischen Hügellandschaften zu einer touristisch außergewöhnlichen Destination entwickelt. Der südlichste Thermenort der Steiermark, Bad Radkersburg, birgt einige der heilkräftigsten Quellen Österreichs. Die jüngsten Thermenprojekte finden sich im Norden der Steiermark. Die Aqualux Therme in Fohnsdorf lockt mit Kinderbereich und Relax-Lounge.</p>
<figure id="attachment_2299" aria-describedby="caption-attachment-2299" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2299" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3468_c_therme_loipersdorf-1024x683.jpg" alt="© Therme Loipersdorf " width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3468_c_therme_loipersdorf.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3468_c_therme_loipersdorf-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/3468_c_therme_loipersdorf-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2299" class="wp-caption-text"><em>© Therme Loipersdorf</em></figcaption></figure>
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<h2>Kulturevents und Festivals</h2>
<h3>steirischer Herbst</h3>
<p><strong>Die „Ortstafel“ mit der Aufschrift Steiermark empfängt Reisende in 25 Sprachen. Ein Zeichen der Weltläufigkeit, das auch für den Geist des steirischen herbstes steht.</strong></p>
<p>Als eine Gruppe Maler, Architekten und Fotografen Ende der 1950er Jahre in einem Gründerzeitcafé eine Ausstellungshalle errichten wollte, stieß das zuerst einmal auf Ablehnung. 1960 war es dann aber so weit. Das Forum Stadtpark war ursprünglich eine Plattform für Kunst, Architektur, Film, Fotografie und Musik. Daraus ging 1968 das Avantgardefestival steirischer herbst hervor. So grenzen- und genreübergreifend wie das Festival, so nomadisch ist auch sein Zentrum, das jedes Jahr an einem anderen Ort aufgeschlagen wird. Kaffeehaus, Club, Lounge, Informationsstelle, Akademie, Casino und Konzertraum sind Hauptbühnen eines Festivals, das in sein Programm Musik, Performance, Tanz, Theater, Literatur, Architektur, Neue Medien und Theorie integriert.</p>
<p><a href="http://www.steirischerherbst.at">www.steirischerherbst.at</a></p>
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<h3>La Strada in Graz</h3>
<p><strong>Beitrag zur Überwindung von Barrieren: Jeden Sommer, Anfang August, wird Graz beim Festival für Straßen- und Figurentheater zur Bühne.</strong></p>
<p>Da staunten die Wartenden an der S-Bahn-Station nicht schlecht, als ihnen eine professionelle Abschiedsagentur ein glanzvolles Bahnhofszeremoniell bereitete, auf Wunsch romantisch oder mannhaft, inklusive Tränen und winkenden Taschentüchern. Es ist dies eine der Kunstaktionen eines Festivals, das bewusst ungewohnte Orte der Stadt Graz und einiger steirischer Gemeinden zu Spielstätten erklärt. Straßentheater, Akrobatik, Pantomime, Figuren- und Maskentheater, Kindertheater, Tanz und Clownerie schaffen alljährlich für eineinhalb Wochen Raum für Begegnungen zwischen Publikum und Künstlern aus ganz Europa, aber auch zwischen den Einwohnern aus verschiedenen Vierteln der Stadt. La Strada ermöglicht die Erkundung der Stadt und ihrer Bewohner und sucht die Begegnung über Grenzen hinweg. Damit ist das Festival längst ein Fixpunkt im Kulturleben der Stadt Graz.</p>
<p><a href="http://www.lastrada.at">www.lastrada.at</a></p>
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<h3>springfestival in Graz<strong><br></strong></h3>
<p><strong>Elektronische Musik ist das Wichtigste, was es auf Erden gibt. Das jedenfalls behauptet jedes Jahr für ein langes Juniwochenende das Grazer springfestival, Österreichs größtes Festival für junge elektronische Musik.</strong></p>
<p>Internationale Elektronik-Top-Acts, Superstar-DJs, Visual Artists und Clubkultur-Pioniere treffen auf lokale Hoffnungsträger, Nachwuchs-DJs und Underground-Helden. Mit diesem Mix und dem bunt die Genres durchmessenden Programm wagt das springfestival alljährlich den Spagat zwischen Massenkompatibilität und Avantgarde. Und erklärt sämtliche nennenswerte Locations der Stadt zur Party-Zone. So steht etwa die Postgarage, einer der angesagtesten Clubs der Stadt, ganz im Zeichen der Electronic Beats, ebenso wie das Rondell des Parkhouse, einer lauschig-chilligen Location im Grazer Stadtpark. Auch das altehrwürdige Thalia dient dem Festival als Spielstätte, und zu guter Letzt steigen am City Beach Graz – mit Blick auf Murinsel, Kunsthaus und Franziskanerkirche – alle wesentlichen Open-Air-Acts des Festivals.</p>
<p><a href="http://www.springfestival.at">www.springfestival.at</a></p>
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<h2>Adventmärkte und Weihnachtliches</h2>
<p><strong>Mariazeller Advent </strong></p>
<p>Mariazell gilt mit seiner Basilika als der wichtigste Wallfahrtsort Mitteleuropas – das 850-Jahr-Bestehen wurde 2007 sogar mit Papst Benedikt X VI gefeiert. Über 50 Veranstaltungen des Mariazeller Advents an den vier Advent-Wochenenden (Fr-So) und am 8. Dez. bieten Konzerte, Lesungen, die morgendliche Rorate, die Adventbastelstube für Kinder&#8230; Adventsingen, Märchentheater, regionale Chöre und Musikgruppen, romantische Adventspaziergänge, Fackelwanderungen, Krippenpfad und vieles mehr bringen den Gästen das große Fest näher.</p>
<p><a href="http://www.mariazeller-advent.at">www.mariazeller-advent.at</a></p>
<figure id="attachment_2331" aria-describedby="caption-attachment-2331" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2331" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4056-1024x682.jpg" alt="Mariazeller Advent" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4056.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4056-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4056-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2331" class="wp-caption-text"><em>Mariazeller Advent. © Mariazeller Land GmbH / www.mariazellerland-blog.at</em></figcaption></figure>
<hr>
<p><strong>Grazer Advent&nbsp; </strong></p>
<p>8 duftende Adventmärkte in der Landeshauptstadt Graz, geschnitzte Eiskrippe aus 50 t Eis, weihnachtlicher Lichterglanz, Adventstadtspaziergänge, leuchtender Adventkalender am Rathaus, zahlreiche Adventkonzerte, das Büro für Weihnachtslieder und vieles mehr – das ist Graz in der Vorweihnachtszeit. Zahlreiche Adventpackages.</p>
<p><a href="http://www.graztourismus.at"> www.graztourismus.at</a></p>
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<p><strong>Weitere gute Adventadressen&nbsp; </strong></p>
<p><strong>Bad Gleichenberger Advent: Advent, sou wia ́s früaher wor. </strong></p>
<p>Bad Gleichenberg bietet an den Adventwochenenden einen Advent ohne Glitzer, ohne Plastik, ohne Alkohol. Die elektrische Beleuchtung wird abgeschaltet. Ausschließlich natürliche Lichtquellen sorgen für Licht und Wärme.</p>
<p><a href="http://www.bad-gleichenberg.at">www.bad-gleichenberg.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Advent auf der Pürgg</strong></p>
<p>Der kleine romantische autofreie Ort Pürgg im Ennstal – in der Literatur auch „das steirische Kripperl“ genannt &#8211; öffnet an zwei Adventwochenenden die Türen der Privathäuser und lädt in diesem privat-persönlichen Rahmen zum Zuschauen beim Filzen, Schnitzen, Basteln und Handarbeiten ein. Im Ort selbst sorgen offene Feuerstellen, die mit Kerzen beleuchteten Fenster und die stimmungsvolle Bläsermusikuntermalung für eine Stimmung. Darüber hinaus werden Führungen in der freskenreichen romanischen Johanniskapelle aus dem 11. Jhdt. angeboten.</p>
<p><a href="http://www.stainach-puergg.gv.at/advent-auf-der-puergg_contents-34"><span style="color: #0000ff;">Weitere Infos</span></a></p>
<hr>
<p><strong>Advent in Stübing&nbsp; </strong></p>
<p>„Tannengraß und Lebzeltstern“ so nennt sich das Adventwochenende im Freilichtmuseum Stübing, in dem es Anfang Dezember ganz traditionell und besinnlich zugeht: alte Weihnachtslieder und –erzählungen bei knisterndem Feuer in der Rauchstube, Basteln von Christbaumschmuck, Verzieren der Lebzeltsterne, Spinnen, Klöppeln und traditionelle Leckerbissen stimmen auf Weihnachten ein. Man spaziert zwischen den Jahrhunderte alten Bauernhöfen herum – und wird wieder Kind.</p>
<p><a href="http://www.stuebing.at">www.stuebing.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Schladminger Bergweihnacht </strong></p>
<p>Im Zentrum der ehemaligen Bergwerksstadt Schladming verzaubern an den Adventwochenenden (Fr-So) 1000 Weihnachtskugeln und Sterne den Adventmarkt mit seinen Ennstaler Spezialitäten, sowie der traditionelle Handwerkskunst bei den Adventständen. Im Mittelpunkt stehen die lebensgroße begehbare Krippe, Maria und Josef, gekleidet in Schladminger Loden.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bergweihnacht.at">www.bergweihnacht.at</a></li>
<li><a href="http://www.schladming.at">www.schladming.at</a></li>
</ul>
<hr>
<p><strong>Joglland Advent in Vorau </strong></p>
<p>An zwei Adventwochenenden findet in Vorau der Joglland – Advent statt. Hier werden bäuerliches Kunsthandwerk dargeboten, altes oststeirisches Brauchtum gelebt, bodenständige regionale Rezepte verkocht und verkostet und eine für die Region authentische Weihnachtskultur, basierend auf der langen landwirtschaftlichen Tradition der Region, erlebbar gemacht. Dies alles im Angesicht des Augustiner Chorherrenstiftes Vorau, des einzigen noch aktiven Chorherrenstiftes der Steiermark, welches in das Programm des Advent mit eingebunden wird. Zu jeder vollen Stunde gibt es vorweihnachtliche Gesangs- und Musikbeiträge, die sowohl in und um die Marktkirche, im mit einbezogenen Rathaus, aber auch bei angrenzenden Betrieben dargeboten werden.</p>
<p><a href="http://www.joglland-waldheimat.at">www.joglland-waldheimat.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Farracher Advent </strong></p>
<p>im Schloss Farrach bei Knittelfeld stimmen rund um das 8.-Dez.-Wochenende regionale Musikensembles und Chöre sowie Kunsthandwerker aus ganz Österreich mit ihrer Handwerkskunst auf Weihnachten ein.</p>
<p><a href="http://www.schlossfarrach.at">www.schlossfarrach.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Stiller Advent im Vulkanland Straden&nbsp; </strong></p>
<p>Straden setzt ein Zeichen der Besinnung – der Markt mit seinen zwei Kirchtürmen am Stradner Kogel ist tannengrün erleuchtet und von weitem sichtbar. Es läutet alljährlich den Stillen Advent ein &#8211; ohne großen Zirkus, aber doch mit dem Bestreben, bewussten Menschen ein Stück Besinnung urückzugeben. Entkoppelt von der Hektik der Einkaufsstraßen streben die Gemeinden einen sichtbaren Gegenpol zur Glitzerwelt an.</p>
<p><a href="http://www.vulkanland.at">www.vulkanland.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Bratapfelzauber im ApfelLand </strong></p>
<p>Im Zentrum des steirischen Apfels beginnt der Advent Ende November am Hauptplatz von Anger. Ab diesem Zeitpunkt ist die diesjährige Bratapfelzaubersaison im ApfelLand eröffnet. Verschieden zubereitete Bratäpfel, Bratapfelmarmelade, Bratapfellikör, Bratapfelmehlspeisen etc. können in der Adventzeit bei den Gastro- und Selbstvermarktungsbetrieben genossen werden.</p>
<p><a href="http://www.apfelland.info"><span style="color: #0000ff;">www.apfelland.info</span></a></p>
<figure id="attachment_2330" aria-describedby="caption-attachment-2330" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-2330" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4396-1024x683.jpg" alt="Bratäpfel im Steirischen Advent, Adventmarkt in Semriach" width="750" height="500" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4396.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4396-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/4396-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2330" class="wp-caption-text"><em>Bratäpfel im Steirischen Advent, Adventmarkt in Semriach.© Steiermark Tourismus / ikarus.cc</em></figcaption></figure>
<hr>
<p><strong>Christtagsfreudewanderung in Peter Roseggers Waldheimat&nbsp; </strong></p>
<p>Die Gegend rund ums Alpl in der nordöstlichen Steiermark wird nach Peter Rosegger, dem großen Sohn und Schriftsteller der Gegend, Roseggers Waldheimat genannt. Angeregt durch Roseggers Erzählung „Als ich Christtagsfreude holen ging“ macht man sich alljährlich stets am letzten Sonntagnachmittag vor dem Heiligen Abend auf dessen Spuren.</p>
<p>Die Wanderer werden um ca. 14. Uhr mit Bussen von Langenwang zur Waldschule gefahren und gehen von dort hinauf zum Geburtshaus. Mit Waisenblasen und einer kurzen Roseggererzählung stimmt man sich auf die Wanderung ein, die bei Anbruch der Dämmerung mit Fackeln durchgeführt wird. Den Fackelzug führt nun eine „Peter-Roseggerfigur“ als Waldbauernbub in der Person eines Buben an. Ein Bläserquintett des örtlichen Musikvereins sorgt für musikalische Umrahmung. An die 1000 bis 1200 Leute nehmen alljährlich an der Christmettenwanderung teil. Wie der „Christmettenweg“ ist auch die „Christtagsfreudewanderung“ dem Roseggergedächtnis gewidmet. Der vorangehende „Waldbauernbub“ wird mit dem kindlichen Rosegger identifiziert und ist ein Verweis auf die weithin bekannten Waldheimaterzählungen Roseggers.</p>
<p><a href="http://www.hochsteiermark.at">www.hochsteiermark.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Weihnachtsspaziergang bei Lipizzanern&nbsp; </strong></p>
<p>Die Weststeiermark mit dem Gestüt Piber ist Heimat und Kinderstube der Lipizzaner, bevor diese in der Spanischen Hofreitschule in Wien in der Tradition der „Hohen Schule“ ihre Reitkunst zeigen. Nach dem Advent in der Kirche zu Piber findet alljährlich am 24. Dezember der Weihnachtsspaziergang speziell für Kinder statt &#8211; damit kann die Wartezeit bis zum Christkind im Gestüt verkürzt werden&#8230;</p>
<p><a href="http://www.piber.com">www.piber.com</a></p>
<p>Viele weitere Märkte finden zwischen Pöllau, Deutschlandsberg, Fürstenfeld und Grundlsee statt: siehe <a href="http://www.steiermark.com/advent">www.steiermark.com/advent</a></p>
<hr>
<h2>Steirisches Brauchtum im Jahreslauf</h2>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>JÄNNER</strong></span></p>
<p><strong>6. Jänner – DREIKÖNIG (Epiphanie – Fest der Erscheinung des Herrn)</strong></p>
<p>Die DREIKÖNIGSNACHT (5. auf 6. Jänner) ist die letzte der vier Raunächte. Im Ennstal kommen an diesem Tag die „Perchtln” und überprüfen, ob der Haushalt wohl sauber geführt wird.</p>
<p>Ennstal: GLÖCKLERLAUF (Glöckler tragen auf den Schultern große, von innen beleuchtete Kappen, z.&nbsp;T. mit Darstellungen biblischer Szenen). Der Brauch stammt aus dem ausklingenden 19. Jh. und kam aus dem Oberösterreichischen Salzkammergut in die Steiermark.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><span style="text-decoration: underline;"><strong>FEBRUAR/MÄRZ</strong></span></p>
<p><strong>Faschingssonntag bis Faschingsdienstag</strong></p>
<p>Maskenumzüge im gesamten Land.</p>
<p>Viele Zuschauer erleben alljährlich den Ausseer-Fasching: Am Sonntagabend werden in den Gaststätten „Faschingsbriefe” in gereimter Form verlesen oder gesungen; Vorkommnisse im Ort sowie „Schandtaten” einzelner Personen kommen dabei zur Sprache und sorgen für Erheiterung. Am Montag sind die „Trommelweiber” unterwegs; der Faschingsdienstag gehört den „Flinserln”. In ihren mit Stoffapplikationen und Silberflitter bestickten Gewändern, oft Familienerbstücke, ziehen sie von einer Streichmusik angeführt durch den Ort. Die „Zacherln” bahnen mit ihren Stöcken, an denen Schweinsblasen befestigt sind, dem Zug einen Weg durch die Zuschauermengen. Aus ihrem Nusssack werfen die Flinserl den Kindern Nüsse zu. Der Faschingsdienstag ist die eigentliche Fastnacht.</p>
<p>Bekannt ist auch das <strong>Murauer Faschingrennen</strong>. Maskierte (Wegauskehrer, Heangreifer, Schmied, Bär, Schellfasching, Glockfasching etc.) bewegen sich im Dauerlauf von Haus zu Haus. Jedem Hausbesitzer wird das &#8222;Fasching-Ross&#8220; – dargestellt durch eine Maskengruppe – verkauft.</p>
<p><strong>Aschermittwoch</strong></p>
<p>Der Aschermittwoch steht am Beginn der 40-tägigen Fastenzeit (eigentlich 46 Tage, an den Sonntagen darf aber nicht gefastet werden). In der Kirche zeichnet der Priester den Gläubigen das Aschenkreuz als Zeichen der Vergänglichkeit auf die Stirn (Asche aus verbrannten gesegneten Palmzweigen des Vorjahres).</p>
<p><strong>19. März – JOSEFITAG</strong></p>
<p>Josef aus dem Geschlecht Davids war als Zimmermann in Nazaret tätig und wurde als Verlobter Marias zum Nährvater von Jesus. Josef ist auch Landespatron der Steiermark, Kärntens und Tirols. Ebenso ist er seit 1870 Patron der katholischen Kirche.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><span style="text-decoration: underline;"><strong>MÄRZ/APRIL</strong></span></p>
<p><strong>Karwoche</strong></p>
<p>Die Karwoche ist das Ende der Fastenzeit und der Beginn der österlichen Zeit. Die Karwoche beginnt am Palmsonntag und endet am Karsamstag.</p>
<p><strong>Palmsonntag:</strong></p>
<p>Erinnerung an den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem. Symbol: Palmbuschen in verschiedenen Gestaltungsvarianten; in der Messe wird erstmals die Passion gelesen. In der Steiermark werden am Palmsonntag statt der Palmwedel Weiden mit Palmkätzchen geweiht. Die Bezeichnung der Palmbuschen ist regional verschieden – vom Palmbesen über Palmbuschen bis Palmschüppel.</p>
<p><strong>Gründonnerstag:</strong></p>
<p>Früher Antlasstag (=Entlassung aus der Kirchenstrafe). Heute werden an diesem Tag verschiedene Grünbräuche zelebriert – auch beim Essen, etwa von Spinat mit Spiegelei. In der Kirche: Das Allerheiligste wird ausgesetzt; Glockenschweigen bis zur Auferstehung – Ratschen riefen früher zu den Betzeiten; heute ziehen Ratschergruppen Sprüchlein sagend von Haus zu Haus und erhalten kleine Gaben.</p>
<p>Im traditionellen Gründonnerstagsgottesdienst wird an das biblische Ereignis der Fußwaschung erinnert. So wäscht Jesus als Zeichen seiner Dienstbarkeit den Jüngeren die Füße. In Mariazell erfolgt im Anschluss an diese Gründonnerstag-Abendmesse mit der Fußwaschung das Apostelessen.</p>
<p><strong>Karfreitag:</strong></p>
<p>Gedenken an Kreuzigung und Grablegung Christi; Kreuzesanbetung; Aufstellen des hl. Grabes. An diesem Tag sind die Kirchenglocken stumm, nachdem sie sich am Gründonnerstag verabschiedet haben und nach Rom „geflogen“ sind. Erst zum Gloria der Karsamstagsmesse sind sie wieder zu hören. Ein schöner Brauch an diesem Tag ist wie bereits oben erwähnt das Ratschen. So bauen Kinder Hammer-, Kasten- oder Flügelratschen und geben anstelle des Glockengeläuts die Gebetszeiten an und sagen dazu Sprüche auf.</p>
<p><strong>Karsamstag:</strong></p>
<p>Am frühen Morgen Feuersegen; Weihfeuerträger bringen das gesegnete Feuer in die Häuser; erhalten kleine Gaben (Geldspenden, Ostereier). In der Osternachtfeier ertönen zum Gloria Glocken und Orgel erstmals wieder; „Weihfleischessen“ in den Familien; Ende der Fastenzeit. Osterfeuer werden an den Hängen angezündet.</p>
<p><strong>Ostersonntag</strong></p>
<p>Bis Mitte des 16. Jh. wurde Ostern vielerorts als Jahresanfangstermin gesehen und war neben den christlichen Glaubensvorstellungen mit zahlreichen Frühlingsbräuchen verbunden.</p>
<p>Osterei: das Symbol des Festes; das klassische Ei ist das rote; (Rot gilt als Farbe der Freude, des Lebens, des Triumphes). Mittlerweile gibt es Ostereier mit verschiedensten z.&nbsp;T. kunstvollen Verzierungen; das Ei wird zum Sammelobjekt. An diesem Tag findet das „Maschta-Singen“ (=Marter- bzw. Leiden-Christi-Singen) in den Gemeinden Mooskirchen und Hitzendorf in der Weststeiermark statt: Dabei pilgert eine Bußprozession zur Kirche mit geschmücktem Vortragskreuz; Buß- und Osterlieder werden gesungen; die Texte und Melodien reichen bis ins Mittelalter (1348/49). Die Prozession selbst stammt aus der Zeit des ersten Auftretens der Pest.</p>
<p>Mit dem Ostersonntag ist auch die Fastenzeit vorbei und damit auch wieder das Tanzen erlaubt. So finden in der ganzen Steiermark Ostertanz-Feste statt.</p>
<p><strong>Ostermontag</strong></p>
<p>Am Ostersonntag stehen die Ereignisse rund um die Auferstehung von Jesus im Mittelpunkt. Er ist der letzte Feiertag in der Osterzeit. Der Osterspaziergang an diesem Tag soll an den Gang der Jünger von Jesus nach Emmaus, einem Ort nordwestlich von Jerusalem erinnern. Emmausgänge gibt es auch in der Steiermark, so beispielsweise im weststeirischen Wernersdorf.</p>
<p><strong>Symbole des Osterfestkreises</strong></p>
<p><strong>Kalvarienberge</strong></p>
<p>Die Kasmandln (so werden sie im oberen Ennstal bezeichnet) sind geisterhafte Wesen, die in den leeren Hochalmen einziehen und am Martini-Vorabend zu den Menschen in die Häuser kommen. Im Mittleren Ennstal werden die Kasamandl als &#8222;Almraunzl&#8220; bezeichnet, während sie im Mur- und Mürztal &#8222;Hüttenwaberl&#8220; oder &#8222;Winterschwoagerin&#8220; heißen.</p>
<p>Der rheinländische Brauch des Laternenfestes kam ebenso vor einigen Jahren in die Steiermark und wird hauptsächlich in Kindergärten mit Liedern und einem Lichterumzug begangen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>&nbsp;DEZEMBER</strong></span></p>
<ol>
<li><strong> Adventsonntag</strong></li>
</ol>
<p>Am 1. Adventsonntag wird das erste Licht am Adventkranz angezündet. Der Adventkranz ist ein sehr junger Brauch, ursprünglich evangelischer Herkunft. Er kam aus Norddeutschland über Jugendbewegungen und evangelischen Gemeinden Ende der 1920er Jahre nach Österreich. Doch erst nach 1945 hat er sich über Kindergärten, Schulen und Kirchen als vorweihnachtliche Dekoration im privaten Haushalt weitläufig etabliert.<strong><br></strong></p>
<ol start="4">
<li><strong> Dezember – HL. BARBARA</strong></li>
</ol>
<p>Der Festtag der Hl. Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, wird vor allem in den Bergbauorten gefeiert. In den ost- und weststeirischen Braunkohlerevieren gibt es ein Barbara-Amt in der Kirche mit anschließender Feier in einem Gasthof.</p>
<p>In den obersteirischen Revieren um den Erzberg gibt es Aufführungen von Knappentänzen („Schwert- oder Reiftänze”). An der Montanuniversität Leoben ist der Barbaratag der Haupttermin für Anfang und Ende des Studiums. Studenten müssen als eine Art Aufnahmeritual den Sprung über das Bergleder, den Ledersprung, absolvieren. Die graduierten Diplomingenieure hingegen begeben sich im schwarzen Bergkittel zum Brunnen am Leobener Hauptplatz, wo sie die steinerne Brunnenfigur des Bergmannes zum Abschied küssen.</p>
<ol start="6">
<li><strong> Dezember: Hl. Nikolaus</strong></li>
</ol>
<p>Der Gaben bringende Nikolaus kommt schon am Vorabend (5. Dezember) –manchmal begleitet vom Krampus – zu den Kindern in die Häuser; vielerorts tritt der „Nikolo” nicht persönlich auf, sondern legt seine Gaben in bereitgestellte Gefäße. Bis zur Einführung des Christbaumes war „Nikolaus” das eigentliche Bescherungsfest für die Kinder. In vielen Orten gibt es am 5. Dezember „Krampustreiben”, ähnlich den Salzburger Vorbildern, wo vielfach besonders kostbare Holzmasken verwendet werden. Die Entwicklung hin zu prächtigen Masken erfolgte hauptsächlich erst in den letzten Jahrzehnten. Früher trat der Krampus ausschließlich in Begleitung des Nikolaus auf.</p>
<p><strong>Krippen</strong></p>
<p>In der Steiermark sind zwei Grundtypen zu sehen: orientalische (Geburtsszene in Ruine, Palmen) und regionale Krippen (mit Bauernhäusern und dazugehörigem Alltagsleben).Die Krippen in Kirchen sind im Vergleich zu den Privatkrippen meist wesentlich größere Ausführungen. Krippen gibt es in unterschiedlichen Varianten und Materialien zu kaufen. Es gibt auch Bastelanleitungen für den Selbstbau. Das Salzkammergut ist bekannt für besonders umfangreiche Krippen. Krippenschnitzer waren hauptsächlich die Bergknappen um den steirischen Erzberg und den Ausseer Salzberg. In Eisenerz ist für Interessierte eine Krippenschau eingerichtet.</p>
<p><strong>Hl. Abend bis Neujahr</strong></p>
<p>Die Adventzeit war früher eine strenge Fastenzeit, die erst mit der Christmette zu Ende ging. Das Festessen nach der Mette fiel daher besonders reichlich und fett aus. Der Christtag war ein reiner Familienfesttag. Der Stefanitag galt als Besuchstag. Es war auch der Tag, an dem die Pferde beim Stefaniritt bewegt wurden. In der nördlichen Weststeiermark vor allem werden Stefani-Ritte veranstaltet.</p>
<p><strong>Jahreswechsel</strong></p>
<p><strong>Frisch und G`Sund Schlagen </strong>ist in der Steiermark und darüber hinaus verbreitet: Kinder streichen Erwachsene mit Birkenruten und sagen Sprüche mit Wünschen für gute Gesundheit im neuen Jahr auf. Als Gegenleistung gab es früher Nüsse, Äpfel oder Kletzen, später aber auch kleine Geldspenden.</p>
<p>Weitere Brauchtumsinformationen: <a href="http://www.volkskultur.steiermark.at">www.volkskultur.steiermark.at</a></p>
<hr>
<h2>Historisch Interessantes &#8211; die Geschichte der Steiermark</h2>
<p>2004</p>
<p>Seit dem 1. Mai und den neuen Mitgliedstaaten der EU rückt die Steiermark von einer geographischen Randlage (wieder) in die Mitte Europas.</p>
<p>1999</p>
<p>Die Altstadt Graz wird von derUNESCO zum Welterbe ernannt.</p>
<p>1919</p>
<p>Nach dem 1. Weltkrieg verliert die Steiermark 1/3 ihrer Landesfläche, die sogenannte Untersteiermark wird dem neu gegründeten SHS StaatJugoslawien angegliedert. Durch den Zerfall desHabsburgerreiches gerät die Steiermark, einst das</p>
<p>„Tor zum Südosten”, in eine Randlage.</p>
<p>1854</p>
<p>Bau der Südbahnstrecke über den Semmering (die 1.Hochgebirgsbahn der Welt, CarlRitter von Ghega). Die Bahnstrecke gehört zum UNESCO Welterbe.</p>
<p>19. JH.</p>
<p>Rege Bautätigkeit im Land undin Graz (TechnischeUniversität, Opernhaus, Karl-Franzens-Universität,Bahnhof, Landeskrankenhaus). Bedeutende Wissenschafter und Künstler siedeln sich an. In der ersten Hälfte des Jahrhunderts setzt Erzherzog Johannvon Österreich entscheidende und nachhaltige Impulse zur Entwicklung von Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft in der Steiermark.</p>
<p>1797 –1800</p>
<p>verwüstet Napoleon in den Koalitionskriegen die Obersteiermark. Die Einnahme von Graz jedoch gelingt nicht, der 3-</p>
<p>wöchigen Belagerung halten die Grazer tapfer stand. Jedoch fordert Napoleon die Schleifung der Burganlage auf dem Schlossberg, der Uhrturm, das Wahrzeichen der Landeshauptstadt, wird von den Bürgern freigekauft und bleibt</p>
<p>erhalten.</p>
<p>1619</p>
<p>Der Habsburger Herzog Ferdinand wird Kaiser des deutschen Reichs, mit ihm übersiedelt auch der gesamte Hof nach Wien. Graz verliert seineBedeutung als Residenzstadt.</p>
<p>1564</p>
<p>Herzog Karl II von Innerösterreich lässt im untersteirischen Lipica (heute Slowenien) die berühmten weißen Pferde ansiedeln, die Geburtsstunde der Lipizzaner und der Wiener Hofreitschule. 1920 nach Verlust der Untersteiermark werden die Pferde ins</p>
<p>weststeirische Piber gebracht, wo sie bis heute im Bundesgestüt ihre Heimat haben.)</p>
<p>1438 –93</p>
<p>Erste Blütezeit der Stadt Graz und der Steiermark unter dem Habsburger Herzog Friedrich V (ab 1452 Kaiser Friedrich III</p>
<p>&#8211; als letzter Kaiser in Rom gekrönt). Seine Lieblingsresidenz ist Graz, welches eine rege Bautätigkeit und seine Hochzeit als</p>
<p>Kaiser-Residenz erlebt. Größte wirtschaftliche Blüte der Steiermark.</p>
<p>1379</p>
<p>Teilung des Habsburgerreiches. Zu Innerösterreich gehören fortan die Steiermark, Kärnten, Krain, Görz, Triest, Istrien und die</p>
<p>Windische Mark. So sollten sie bis 1919 bleiben.Graz entwickelt sich zum kulturellen und geistigen Zentrum von Innerösterreich.</p>
<p>1180</p>
<p>Die Steiermark wird zum selbständigen Herzogtum erhoben.</p>
<p>970</p>
<p>ist die Steiermark erstmals namentlich erwähnt, Graz (“Gracz”) erstmals 1128/29.</p>
<p>8. JH. – 955</p>
<p>Ständig Ungarn-Einfälle, anschließend Eingliederung in das Frankenreich.</p>
<p>6. – 8. JH.</p>
<p>Slawische Stämme besiedeln das Gebiet der heutigen Steiermark, erst gegen Ende des 8. Jahrhunderts siedelt Kaiser Karl der Große deutsche Stämme an. Das slawische Element jedoch bleibt bis heute im Sprachgebrauch erhalten.</p>
<p>15 v. –70 n.CHR.</p>
<p>Das Gebiet der Steiermark (Königreich Noricum) wird dem Römischen Reich friedlich angegliedert. Bereits aus der Römerzeit bekannt sind Thermalquellen wie Bad Gleichenberg oder Bad Mitterndorf.</p>
<hr>
<hr>
<p><strong>110 J. Dachsteinsüdwand-Durchsteigung und 50 J. Gletscherbahn</strong></p>
<p>Franz und Irg (Georg) Steiner waren die ersten, denen 1909, also vor 110 Jahren, die direkte Durchsteigung der Dachstein-Südwand gelang. Damals ein Meilenstein in der Geschichte des Bergsteigens. 1969, 60 Jahre später wiederum, fiel der Startschuss für den Bau der DachsteinSeilbahn, die zur Erschließung des Dachsteins geführt hat und heute mit dem Sky Walk, der Hängebrücke und der Treppe ins Nichts sowie dem Eispalast zu einem der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Steiermark zählt. Zum 50-Jahr-Jubiläum der DachsteinGletscherbahn wurde ein Dachstein-Jubiläumswein vom Weingut Peter Masser aus Leutschach kreiert. Ein Jahr lang lagerte ein Chardonnay von der südsteirischen Lage „Schlingelberg“ in einem Holzfass auf 2.700 m bei einer konstant kühlen Temperatur von nur 0 Grad, jetzt wurde er in Magnumflaschen abgefüllt. „Der Wein ist phantastisch! Aufgrund der hervorragenden Qualität des Weines mache ich mir schon Sorgen, wo wir zukünftig die zusätzlichen Weinfässer im Dachstein Eispalast lagern werden“, schmunzelte GF Georg Bliem. Zur Feier des Jahres wird es Big Band Konzerte, eine große Jubiläumsfeier, uvm. geben. <a href="http://www.derdachstein.at">www.derdachstein.at</a></p>
<hr>
<h2><strong>Wandern auf neuen Wegen</strong></h2>
<p><strong>3 neue Wege geht die Steiermark</strong></p>
<p><strong>„Klimawandeln“ im Naturpark Mürzer Oberland: Erster Erlebnisweg Österreichs zum Thema Klimawandel</strong></p>
<p>14 Stationen zu je einem speziellen Lebensraum zeigen fachlich fundiert und dennoch auch humorvoll, was man beitragen kann, damit die Erde nicht ins Schwitzen gerät. Ziel dieses neuen Erlebnisweges ist es, die Themen Artenvielfalt und Naturschutz in den Mittelpunkt zu stellen. Wohin werden sich die Lebensräume und ihre gefährdeten und geschützten Arten im Alpenraum angesichts der Veränderungen durch den Klimawandel entwickeln? Wie sehen allfällige Bedrohungen durch nicht heimische Arten aus? Für Familien und Schulen entsteht ein wichtiges Ausflugsziel, das ein Kennenlernen von Klimaschutz und Artenvielfalt ermöglicht.</p>
<hr>
<p><strong>Der neue Bankerlweg auf dem Aussichtsberg Hochwurzen Platz nehmen inmitten der Natur.</strong></p>
<p>Gipfelgenuss und landschaftlicher Weitblick sowie die entspannte Rast auf einem Bankerl, stehen für alle Besucher des neuen Bankerlweges auf dem Aussichtsberg Hochwurzen in Schladming im Mittelpunkt. Der wunderschön angelegte Panoramapfad bringt Genießer und Gipfelstürmer zum Staunen. Mit der Gipfelbahn schwebt man auf die Hochwurzen, wo die Wanderung zur Erkundung des Bankerlweges startet. Eine Stunde wandert man gemütlich, ohne große Höhenunterschiede, den Rundweg von der Bergstation der Gondelbahn Hochwurzen über schattige, romantische Waldwege hinauf zum Gipfel auf 1850 Meter. Entlang des Weges findet man eine Vielzahl an Rastplätzen, welche mit rund 20 originellen und ausgefallenen Bankerln, wie dem Bankerl für Verliebte, dem Familienbankerl, dem Sonnenuntergangsbankerl, der Steiermark-Herzbank und vielen anderen mehr, zum Rasten und Innehalten einladen. Ganz nach dem Motto „Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause“ (Zitat: Elizabeth Barrett Browning) wird man zum Platz nehmen inmitten der Natur eingeladen. Erst dann kann man diese Kunstwerke zum Niedersitzen sowie die einzigartige Aussicht so richtig genießen. <a href="http://www.planai.at">www.planai.at</a> und <a href="http://www.schladming-dachstein.at">www.schladming-dachstein.at</a></p>
<hr>
<p><strong>„Über Stock und Wein“ Wanderweg mit Selbstbedienungs-Kühlschränken am Wegesrand</strong></p>
<p>Dass man verdursten könnte, ist die größte Sorge eines Südsteirers. Mag der Weg auch noch so kurz sein, eine flüssige Wegzehrung muss in Sichtweite sein. 13 findige Weinbauern und Buschenschänker am Labitschberg und Kranachberg (Gamlitz) haben nun, weil ja auch diese mal einen Ruhetag haben, entlang des sogar 16 km langen „Über Stock und Wein“-Wanderweg Selbstbedienungskühlschränke aufgestellt und mit gekühlten Weinen, Wasser und Säften ausgestattet. Diese finden sich z.B. bei den Weingütern Tinnauer, Trabos, Liener, Pongratz, Peter Skoff, Breg, Heike Skoff sowie dem Genussladen Die Amtmann. <a href="http://www.naturparkwanderweg.at">www.naturparkwanderweg.at</a></p>
<hr>
<p><strong>Der dunkelste Himmel Österreichs: im Gesäuse Ein Sternenpanorama ohne Lichtverschmutzung</strong></p>
<p>Selten sind mittlerweile Himmel ohne Lichtverschmutzung. „Als in Johnsbach eine PhotonenMessung durchgeführt wurde, dachten die Experten zuerst, ihre Geräte wären defekt. Waren sie aber nicht. Seither ist es amtlich, dass wir im Nationalpark Gesäuse den dunkelsten Himmel Österreichs haben“, erzählt Andreas Hollinger vom Nationalpark Gesäuse voller Freude. Das heißt: Man sieht Sterne ohne Ende. www.gesaeuse.at</p>
<p>Von oben Online-Unterstützung durch 360-Grad-Panoramen Als zusätzliche Serviceleistung ist seit Kurzem der gesamte Schladminger Tauern Höhenweg in Form einer 360-Grad-Panoramen-Ansicht online betrachtbar. Auf <a href="https://vonoben.schladming-dachstein.at/sommer">https://vonoben.schladming-dachstein.at/sommer</a> können User den Höhenweg virtuell erleben. Der neue Internet-Service ist zudem eine wertvolle Unterstützung bei der Tourenplanung und -vorbereitung sowie eine rasch verfügbare Orientierungshilfe unterwegs. Links und Beschreibungen markanter Punkte entlang des Weges sorgen für Informationsmehrwert.</p>
<hr>
<p><strong>Golf &amp; Genuss 2 Golfclubs verschreiben sich dem Genuss und dem Tee Time Management</strong></p>
<p>27 Golfclubs gibt es in der Steiermark zwischen hohem Norden und dem tiefen Süden, zwei aus diesem Süden haben sich jetzt zusammengetan und sich dem Genuss verschrieben. Nahe an den steirischen Weinstraßen, eingebettet in die idyllischen Hügellandschaften, laden zwei erstklassige Golfplätze und ausgewählte Hotelpartner zum Golfen und Entspannen und Genießen ein. Golf &amp; Genuss nennt sich das Angebot der Golfclubs Gut Murstätten und Schloss Frauenthal. Dieses beinhaltet reservierte Tee Times an den gewünschten Golfplätzen, Sonderkonditionen auf E-Carts, Trolleys und Caddyboxen und jede Menge Tipps zu Kunst, Kultur und Kulinarik der Region. „Stay &amp; play“ nennt sich z.B. das Paket vom Hotel Gollner nahe dem GC Gut Murstätten, „Golf &amp; Burgambiente“ das Paket in der Burg Landsberg. Allen gemein sind 2, 4 oder 5 Greenfees inkl. Srixon Golfbällen und Tee Time Management bei 3-, 5- oder 8-Tages-Packages. www.golfund genuss.at. Infos allgemein: <a href="http://www.steiermark.com/golf">www.steiermark.com/golf</a></p>
<hr>
<p><strong>Krimitour mit Hund durch die Tierwelt Herberstein</strong></p>
<p>Spürnasen bzw. deren Besitzer aufgepasst: An drei Terminen können beide gemeinsam ausrücken, um einen mysteriösen Kriminalfall zu lösen. Um auf die richtige Fährte zu kommen, müssen Beweise gesammelt, Rätsel gelöst und Zeugen befragt werden. Da kann die Spürfähigkeit eines Hundes sehr von Nutzen sein. Zu Beginn der Krimitour erhalten die Teilnehmer eine Einführung in den Fall, dann die ersten Hinweise und die Ermittlerausrüstung – nach einer kurzen Dienstbesprechung kann es losgehen.</p>
<p>• Mindestteilnehmeranzahl 5 Mensch-Hunde-Teams (max. 8). Je Mensch-Hunde-Team ist eine Teilnahme von maximal 2 Begleitpersonen möglich. • Die Teilnehmer benötigen ein Brustgeschirr für die Hunde. • Kosten pro Teilnehmer mit Hund € 53,- inklusive Tierpark-Eintritt, pro Begleitperson € 33.- inklusive Tierpark-Eintritt. • Dauer: Vormittagsgruppe von 10.30 &#8211; 12.30 Uhr; Nachmittagsgruppe von 13.30 &#8211; 15.30 Uhr.</p>
<p>Sommerseilbahn auf den Hauser Kaibling Insbesondere Wander- und Radurlauber erfreuen sich am Hauser Kaibling, dem Hausberg von Haus im Ennstal, sodass der Sommerbetrieb der Bergbahnen einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt. Somit sind im Sommer neben der Tauern-Seilbahn im Ort Haus, die täglich in Betrieb sein wird, zusätzlich die 8er-Gondelbahn und die Quattralpina an vier Tagen die Woche in Betrieb . Alle 3 genannten Seilbahnen sind auch in der Schladming-Dachstein Sommercard inkludiert sein.</p>
<p>Bergattraktionen am Hauser Kaibling − Schaf-Erlebnis: Mit 800 wolligen Schafen am ganzen Berg, sowie mit einer Streichel- und Fütterungsstelle kann man den Schafsinn hautnah spüren. − Kinder-Erlebnisweg: An vielen Stationen können Kinder ihren „Schafsinn“ und ihr Wissen rund um das Schaf unter Beweis stellen. Rätsel- und Entdeckerspaß garantiert. − E-Trial-Parcours: neuer motorisierter E-Trial-Park bietet Action für Kinder ab 3 Jahren. − Disc Golf-Parcours: Man wirft entlang dem Parcours mit einer Frisbee-Scheibe in die dafür vorgesehenen Körbe – es gilt: Je weniger Würfe, desto besser. − Spielplätze: Ereignisreiche Spielgeräte und ein Motorikpark für den Familienspaß. − Paragleiten: Den Berg mit dem Sky Club Austria auch von oben erleben. − E-Bike-Verleih: Im Sport Hauser Kaibling wird es einen E-Bike-Verleih geben. − Gemütliche Sommerhütten verwöhnen den Gaumen mit regionaler Kulinarik. − Wanderungen und (E-)Mountainbike-Touren zu den schönsten Aussichtspunkten</p>
<hr>
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<hr></div>
<h2 data-canvas-width="136.4022">Christian Klöckl: die Steiermark in ihrer vollen Breite &#8211; ein Buchtipp</h2>
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<p>Er ist ein begnadeter Musiker und liebt die Stille, er hat 60 Länder bereist und 16 davon zu Fuß durchquert, ist auf sieben Pilgerreisen 4.000 km gewandert und hat in der Langsamkeit seinen Blick geschärft &#8211; der Steirer Christian Klöckl. Er ist Pianist, Komponist, Geograf &#8211; und er ist ein grandioser Fotograf.</p>
<p>15 Jahre ließ sich Christian Klöckl Zeit, um sein Heimatland in 3.000 Panoramabildern in Szene zu setzen. Und nun legt er mit <em>STEIERMARK &#8211; Das Land in seiner vollen Breite&nbsp; </em>ein Buch der Superlative vor: Aufgeklappt ist das Buch mehr als einen Meter breit, über 3 kg schwer, und die 80 ausgewählten Fotos im Format von 600 x 300 mm bestechen durch ihre meditative Kraft und ihre unendliche Schönheit.</p>
<p>Ausgehend von Graz lädt Christian Klöckl zu einer fotografischen Reise zu Bergen, Hügeln, Seen, Wasserfällen, Burgen, Städten, Kultur- und Naturschätzen zwischen der südsteirischen Weinstraße und dem Dachstein ein. Seine Bilder sind mit einer Noblex Panorama-Kamera in einem Winkel von 136 Grad aufgenommen, sie sind Kompositionen aus dem Standpunkt, dem Sonnenstand, der Grundstimmung, der Jahreszeit &#8211; und beflügelt von dem eigenen Staunen und dem Glück angesichts der Schönheit der Natur und der Landschaften.</p>
<p>Christian Klöckl<br>STEIERMARK &#8211; DAS LAND IN SEINER VOLLEN BREITE<br>Mit einem Vorwort von Dietrich Mateschitz<br>Hardcover mit geprägtem Efalin, 600 x 300 mm, 176 Seiten</p>
</div>
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<p>ISBN: 978-3-7104-0123-7, Preis: € 149,-</p>
<p>Der Pianist und Komponist <strong>Christian Klöckl </strong>wurde 1967 in Graz geboren. Mit 6 Jahren begann er Klavier zu lernen. Mit 10 Jahren bekam er seine erste Kamera. 14-jährig wurde er als Begabtenschüler an der Musikuniversität Graz im Fach Klavier aufgenommen. Nach der Matura am Musikgymnasium Graz studierte er bei Professor Walter Groppenberger Klavier, zusätzlich studierte er drei Jahre Geografie und Wirtschaftskunde. Erste große Reisen führten ihn nach China, Neuseeland, Kanada, Island und in die Südsee. Insgesamt bereiste Klöckl 60 Länder, 16 davon durchquerte er zu Fuß. In 7 großen Pilgerreisen ging er mit dem Pfarrer von Frohnleiten 4.000 Kilometer durch Europa &#8211; u. a. von Köln nach Salzburg, von Salzburg nach Lourdes, von Ungarn nach Istanbul, von Damaskus nach Jerusalem. Als Pianist und Komponist konzertierte Klöckl in Dubrovnik, Split, Graz, Salzburg, Rom, Wien und im Vatikan.</p>
<p></p>
</div>
<hr>
<p>Beitragsbild: Blick auf das Dachsteinmassiv von der Reiteralm bei Schladming. Steiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Lamm</p>


<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schwammerlgerichte essen &#8211; ein Tipp für Kärnten-Besucher</title>
		<link>https://reisewiki.at/schwammerlgerichte-essen-ein-tipp-fuer-kaernten-besucher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2016 08:04:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=1869</guid>

					<description><![CDATA[Alpengasthof Rieplin Bad Eisenkappel in&#160; Kärnten Beim Alpengasthof Riepl dreht sich alles um Pilze, die zu beeindruckenden Gerichten kreiert werden. Ein grandioses Panorama gibt es <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/schwammerlgerichte-essen-ein-tipp-fuer-kaernten-besucher/" title="Schwammerlgerichte essen &#8211; ein Tipp für Kärnten-Besucher">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Alpengasthof Rieplin Bad Eisenkappel in&nbsp; Kärnten</h2>
<p><strong>Beim Alpengasthof Riepl dreht sich alles um Pilze, die zu beeindruckenden Gerichten kreiert werden. Ein grandioses Panorama gibt es inklusive.</strong></p>
<p>Der Riepl ist ein Gasthof quasi am Ende der Welt. Man fährt von Bad Eisenkappel in den Lepena-Graben, kurvt diesen etwa zwölf Kilometer lang aufwärts und steht letztlich vor einem Gipfelhaus mit herrlichem Rundblick. Hier hat Pilzexperte Edi Wallisch sein Refugium – und das wird einem schnell klar, wenn da Körbe mit Morcheln, Eierschwammerln, Herrenpilzen oder seltenen Pilzen im Eingangsbereich duften. Pilzgerichte sind das kulinarische Highlight des Hauses, vom einfachen Schwammerlgulasch über Pilzcarpaccios, gebratene Täublinge oder Wiesenchampignons, Gelbröhrlingrisotto bis zu fülligen Morchelsaucen in Kombination mit Nudeln oder Fleischspeisen. Beim Fleisch bedient sich Wallisch am liebsten bei regionalen Produzenten. Wer kein Fleisch mag, bestellt Kärntner Käsnudeln mit Topfenfülle oder die süßen Kletzennudeln mit Dörrbirnenfülle. Die slowenischen Cremeschnitten werden stets frisch von jenseits der Grenze angeliefert, die nur einen Steinwurf entfernt ist. Im Riepl werden auch kräftige heimische Schnäpse serviert, allen voran der „<strong>Widerstandsgeist</strong>“ vom Bauern und Künstler Zdravko Haderlap. Beim Riepl kann man auch Pilz-Seminaren beiwohnen.</p>
<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>
<p>Alpengasthof Riepl</p>
<p>Koprein Petzen 6</p>
<p>9135 Bad Eisenkappel</p>
<p>Keine Website</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1874" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Pilze_essen_1466150714.jpg" alt="Pilze, Essen" width="640" height="480" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Pilze_essen_1466150714.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/Pilze_essen_1466150714-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kulinarische Spezialitäten aus Österreich &#8211; was viele noch nicht kennen</title>
		<link>https://reisewiki.at/safran-mohn-aus-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2016 10:07:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=1788</guid>

					<description><![CDATA[Äpfel aus Österreich Vielen ist nicht bewusst, das Österreich ein ausgesprochenes Apfelland ist. Der Apfel ist eindeutig die beliebteste Frucht der Österreicher. Jeder Österreicher verzehrt <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/safran-mohn-aus-oesterreich/" title="Kulinarische Spezialitäten aus Österreich &#8211; was viele noch nicht kennen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Äpfel aus Österreich</strong></h2>
<p>Vielen ist nicht bewusst, das Österreich ein ausgesprochenes Apfelland ist. Der Apfel ist eindeutig die beliebteste Frucht der Österreicher. Jeder Österreicher verzehrt pro Jahr durchschnittlich 28 Kilo davon. Anbaugebiete sind die Oststeiermark, die Bucklige Welt, das Lavanttal, die Gegend um Bramberg, das Tiroler Oberinntal sowie die Umgebung von Kukmirn im Burgenland. Im April prägt die Apfelblüte dort das Landschaftsbild. Im Herbst beginnt Ernte und Weiterverarbeitung. Die meisten Gasthöfe setzen dann auch das eine oder andere Apfelgericht auf ihre Speisekarte: Da findet sich dann Apfelhendl, Apfel-Kaninchen- Terrine und natürlich der klassische Apfelstrudel. Auf der Getränkekarte begegnen einem Apfelschaumwein, Edelbrand, Likör und der beliebte Most, wobei jedes Jahr im Kärntner Lavanttal eine eigene Mostmesse stattfindet.</p>
<p>Im selben Ort, in Puch bei Weiz, kann man im „Haus des Apfels“ alles über Ernte, Transport, Mythologie, Kunst und Brauchtum rund um den Apfel erfahren. Jedes Jahr findet Ende April das „Apfelblütenfest“ statt, bei dem unter den blühenden Bäumen zum Tanz aufgespielt wird und diverse Apfelgerichte verkostet werden.</p>
<p><strong>Apfel:</strong><br />
<a href="http://www.mostbarkeiten.at">www.mostbarkeiten.at</a><br />
<a href="http://www.most-strasse.at">www.most-strasse.at</a><br />
<a href="http://www.mostschank.at">www.mostschank.at</a><br />
<a href="http://www.buckligewelt.at">www.buckligewelt.at</a><br />
<a href="http://apfelstrasse.org">http://apfelstrasse.org</a><br />
<a href="http://www.kukmirn.at">www.kukmirn.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3773/thumb_preview_bd4daa3f-4574-4529-b840-fc2981e8f7ce.jpg" alt="Puch bei Weiz im Sommer" width="880" height="580" data-ab-color="rgb(0,155,203)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Puch bei Weiz im Sommer &#8211; Apfelplantagen in der Oststeiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: H.Wiesenhofer</p>
<hr />
<h2>Kornelkirsche (Dirndl)</h2>
<p><strong>Zweimal im Jahr bietet das niederösterreichische Pielachtal ein besonderes Farbenschauspiel: Dann, wenn sich der Strauch der Kornelkirsche mit goldgelben Blüten schmückt und auch, wenn er seine tiefroten Früchte trägt.</strong></p>
<p>Ursprünglich diente der langsam wachsende Großstrauch aus der Familie der Hartriegelgewächse dazu, landwirtschaftlich genutzte Flächen voneinander abzugrenzen. Die Dirndl, botanisch „Cornus mas“ &#8211; hoher Gehalt an Vitamin C und Mineralstoffen &#8211; beerig, herb und fein-säuerlich, gehört zu jedem bäuerlichen Betrieb, nur dass die Sträucher früher nicht gezielt gezüchtet wurden. Man freute sich über die Früchte, die da waren, und machte daraus Saft und Schnaps für den Eigengebrauch. Erst in den 1990er Jahren fand eine veredelte Form der traditionellen Kornelkirsche rasche Verbreitung im Pielachtal. Heute gedeihen 40.000 Dirndlstauden in der Region, und rund ein Viertel davon wird auch tatsächlich genussvoll genutzt.</p>
<p>Die Ernte der bis zu 10 m hohen Stauden: Die Frucht der Kornelkirsche ist erst dann reif, wenn sie vom Strauch fällt, und zwar ohne Schütteln. Das ist Ende August bis Mitte Oktober der Fall. Die Bauern fangen die Dirndl, wie es im Tal Tradition ist, mit feinmaschigen Netzen am Boden auf, sortieren Blätter und weniger schöne Früchte aus, und dann geht es ab zur Weiterverarbeitung.</p>
<p>Tipp: jährlicher Pielachtaler Dirndlkirtag samt Königin (<a href="http://www.pielachtal.info">www.pielachtal.info</a>)</p>
<hr />
<h2>Mohn aus dem Waldviertel</h2>
<p><strong>Ein kleines Dorf im Waldviertel hat sich ganz dem Mohn verschrieben: Die Bewohner von Armschlag haben es sogar geschafft, den Waldviertler Graumohn patentieren zu lassen.</strong></p>
<p>Im Juli verwandelt die Mohnblüte die Felder rund um Armschlag in ein wogendes weiß-lila-rotes Gemälde. Zu Fuß oder per Pferdekutsche kann man das Naturspektakel erleben. Sonst kann man auf dem Mohnlehrpfad, im Mohngarten und am Mohnstrudelweg sein Wissen um den Mohn erweitern. Die Geschichte des Mohns reicht bis in die Steinzeit zurück. Waldviertler Graumohn wurde zeitweise sogar an der Londoner Börse gehandelt. Heutzutage wird er auf einer Fläche von rund 200 Hektar angebaut und macht sich gut in Knödeln, Tatschkerln, Zelten, Strudeln und Nudeln – was bei einer Einkehr beim Mohnwirt getestet werden kann. Das berühmte Waldviertler Mohnöl, Mohnschokolade und Mohnkosmetik kann man vor Ort kaufen.</p>
<p><a href="http://www.mohndorf.at">www.mohndorf.at</a></p>
<hr />
<h2>Wachauer Safran</h2>
<p><strong>Aus der Wachau stammen nicht nur einige der besten Reben des Landes, rund um Dürnstein wird – nach mehr als 100-jähriger Pause – der einzige biozertifizierte Safran der Welt angebaut.</strong></p>
<p>Bis in 19. Jahrhundert war österreichischer Safran nicht nur für seine hohe Qualität und Reinheit bekannt, er gehörte sogar zu den „berühmten Spezialitäten des Kronlandes“. Doch dann drängten günstigere Mitbewerber aus südlichen Ländern den „Crocus austriacus“ vom Markt. Dass das edle Gewürz aus heimischer Produktion heute wieder in vieler Feinschmecker Munde ist, verdankt es René Hunziker, der 1993 im Burgenland mit der Wiederansiedlung des Safrankrokus begann. 2006 übergab er 30.000 Pflanzen an den Ökologen Bernhard Kaar, der sie vorsichtig ausgrub und in der Wachau neu ansiedelte. Seitdem wird an der Donau zwischen Weinbergen und Obstgärten wieder Safran im kleinen, aber feinen Rahmen produziert und weiterverarbeitet.</p>
<h3>Die Safran-Manufaktur in Dürnstein</h3>
<p>Das Repertoire reicht dabei vom biozertifizierten Rohprodukt über Safran-Schokolade und Safran-Marillen-Marmelade bis hin zu Safran-Essig, -Bier oder -Salz! Wer will, kann die regionalen Spezialitäten in der direkt am Donauradweg gelegenen <strong>Safran-Manufaktur in Dürnstein</strong> verkosten und erwerben. Außerdem verwenden inzwischen auch wieder einige heimische Spitzenrestaurants den Wachauer Safran. Oder aber man bucht eine Führung und lässt sich im Safran-Schaugarten zeigen, wie man die Pflanzen sogar im eigenen Garten anpflanzen, vermehren und ernten kann. Außerdem wird vor Ort erklärt, wie man Safran in der Küche einsetzt und woran selbst der Laie Fälschungen erkennt. Was am Ende einer solchen Führung nicht fehlen darf, ist ein Stück vom legendären Safran-Gugelhupf, das in der Dürnsteiner Konditorei Schmidl verzehrt wird. Und danach weiß man dann auch endlich, warum es im Kinderlied heißt: „Safran macht den Kuchen gehl.“ Infos zur Geschichte und Zucht des Crocus austriacus sowie die Adressen der wichtigsten regionalen Vertriebspartner und Verarbeiter des Wachauer Safrans erhält man auf der Website, über die sich auch Führungen für Gruppen buchen lassen.</p>
<p><a href="http://www.crocus-austriacus.at">www.crocus-austriacus.at</a></p>
<hr />
<h3>Safran selbst anbauen<b> </b></h3>
<p>Den Safranproduzenten ist es ein Anliegen, die ehemalige Tradition des Safrananbaus im Küchengarten wieder aufleben zu lassen. Wer das kostbare Gewürz aus seinem eigenen Garten ernten möchte, kann sich bereits jetzt ein Safranknollen-Starterpaket für die nächste Saison mit 12 Safranzwiebelknollen und einer ausführlichen Anbauanleitung mit Tipps zum Trocknen und Kochen reservieren lassen. Das Paket wird dann zur Pflanzzeit im August zugeschickt. Bestellungen an <a href="mailto:info@wachauer-safran.at">info@wachauer-safran.at</a>.</p>
<p>Die Voraussetzungen für ein gutes Gedeihen von Safran sind ein Beet ohne Staunässe und viele Sonnenstunden. Bei einer Pflanzung im August kann bereits im selben Jahr mit einer Ernte der ersten eigenen Safranfäden im Oktober/November gerechnet werden. Da sich Safrankrokus im Boden vermehrt, wächst das &#8222;rote Gold&#8220; von Jahr zu Jahr üppiger.</p>
<hr />
<h2>Moorochsen aus dem Zickental<u></u><strong><u><br />
</u></strong></h2>
<p>Die Region Zickental ist nicht nur Heimat des Moorochsen, sie vermittelt auch Wissenswertes unter dem Motto „Lust auf Moor? &#8211; Natur mit allen Sinnen erleben“. Bei geführten Streifzügen am Rande des Moores mit ausgebildeten Moorbegleitern erfährt man mehr über die Entstehung des Moores.</p>
<p>Information und Buchung:<br />
Peter Kühne<br />
Tel.: +43 664 59 66 858<br />
<a href="http://www.moorochse.at">www.moorochse.at</a></p>
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<h2>Most</h2>
<h3>Mostmuseum in St. Marienkirchen</h3>
<p>Das rund 350jährige Mostmuseum in St. Marienkirchen lädt von Mai bis Oktober (Samstags von 14-16 Uhr, gegen Voranmeldung) zu Infos über die traditionsreiche Mostgegend ein.</p>
<p>Information und Buchung:<br />
<a href="http://www.moststrasse.at">www.moststrasse.at</a><br />
<a href="http://www.mostbarkeiten.at">www.mostbarkeiten.at</a></p>
<h3>Mostviertler Birnmost</h3>
<p>Unter dem Motto „Von der Blüte zur Frucht &#8211; Obsterzeugung im Naturpark Obst- Hügel-Land“ bis Ende Oktober Tagesausflugsangebote: Besuch bei Obst-, Most- bzw. Saftproduzenten und Verkostung.</p>
<p>Information und Buchung:<br />
Naturparkbüro<br />
Tel.: +43 7249 47112-25<br />
E-Mail: <a href="mailto:info@obsthuegelland.at">info@obsthuegelland.at</a><br />
<a href="http://www.mostlandl-hausruck.at">www.mostlandl-hausruck.at</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/2905/thumb_preview_7cfd8818-26e0-47b8-9c75-756e579ae908.jpg" alt="Abend im Mostviertel" width="880" height="587" data-ab-color="rgb(253,250,215)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Mostviertel &#8211; Sonnenuntergang über Bodennebel in Niederösterreich. © Österreich Werbung, Fotograf: Hinterndorfer Ch.</p>
<hr />
<h2>Wo Sie Österreichs schönste Märkte finden</h2>
<p><strong>Am verführerischsten erlebt man den „Feinkostladen Österreich“ auf den unzähligen Märkten des Landes: Vom riesigen Naschmarkt in Wien bis zu den bunten Bauernmärkten am Land wird gehandelt, verkauft, getratscht und verkostet.</strong></p>
<p>Der Geruch von frischer Minze kitzelt in der Nase, wird aber sofort übertroffen von exotischen Düften nach Curry und Kurkuma und nur einen Schritt davon entfernt vom himbeersüßen Aroma wilder Rosen, die in Eimern geparkt auf Käufer warten. Ein türkischer Händler preist lautstark seine Zuckermelonen an, gegenüber verkauft ein chinesischer Koch heiße Nudeln aus dem Wok und der Bio-Bäcker aus dem Weinviertel schlichtet Dinkel-Obst-Törtchen ins Regal. Eine Reise um die Welt dauert am Wiener Naschmarkt nicht 80 Tage, sondern ist locker in vier Minuten zu schaffen.</p>
<p>Österreichs größter Markt, der „Bauch von Wien“, lädt von Montag bis Samstag ein. Hier zeigt Wien seinen legendären „Melting Pot“-Charakter: Wiener Schmäh mischt sich mit osteuropäischem Charme, orientalisches Flair mit südländischem Temperament. Zu kaufen gibt es am <strong>Naschmarkt</strong> alles, was in der Küche gebraucht werden kann: Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Brot und Käse. Aber auch Spezialitäten, wie persischer Kaviar, Sushi, Austern oder Kernöl, werden in den grünen Marktständen, die sich dicht an dicht die Wienzeile entlang ziehen, angeboten. Und die besten Produkte des Naschmarkts werden unter den Wienern wie Geheimtipps gehandelt. Bei den Brüdern Umar etwa gibt es die frischesten Meeresfrüchte der ganzen Stadt, bei Herta Gruber legendäre T-Bone-Steaks, die sogar mit der Qualität vom Kobe-Rind verglichen werden. Und der persische Herr Maan vom Kräuterhaus besorgt nicht nur alle Gewürze dieser Welt, er stellt auch Schwarzkümmelöl her, das als Haus- und Wundermittel im Orient gegen unzählige Krankheiten zum Einsatz kommt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/10733/thumb_preview_aecbae73-f98f-4390-8abf-80f04bcf8e4f.jpg" alt="Wiener Naschmarkt " width="880" height="584" data-ab-color="rgb(11,12,14)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p class="license">Abendstimmung in den Restaurant-Gassen des Wiener Naschmarktes. © Österreich Werbung, Fotograf: Volker Preusser</p>
<p>Samstags bietet am westlichen Rand des Naschmarkts ein zusätzlicher Bauernmarkt landwirtschaftliche Produkte und Regionales aus erster Hand. Und von dort sind es nur ein paar Schritte zum wöchentlichen Flohmarkt, wo man zwischen Antiquitäten, Büchern und Platten, Trödelware und Kuriositäten stöbern kann. Der Samstag ist überhaupt der beste Tag für Marktliebhaber in Wien. Zwar sind die insgesamt 25 Märkte der Stadt die ganze Woche über geöffnet, aber am Wochenende bieten sie alle noch Zusätzliches. Am Karmelitermarkt gibt es am Samstag die größte Slow-Food-Corner der Stadt: Hier werden traditionelle, bodenständige und regionale Produkte aus umweltbewusster Herstellung verkauft. Biologisches Gemüse, Alpenlachs und Bio-Holzofenbrot sind ebenso zu erstehen wie Käse der kleinen Käsereien Österreichs und Fleischprodukte alter Schweinerassen. Der Brunnenmarkt in Ottakring wiederum – sonst fest in türkischer Hand – wird am Samstag durch den Yppenmarkt erweitert, auf dem Bauern aus dem Umland ihre Waren verkaufen. Am Schnittpunkt der beiden Märkte befindet sich eine Wiener Institution: „<strong>Der Staud</strong>“. Im modernen Pavillon verkauft Herr Staud seine weltberühmten Marmeladen und eingelegtes Gemüse im Glas. Die anregende Multi-Kulti-Atmosphäre des Marktes zieht besonders das Szene-Publikum, Künstler und junge Kreative an: Neuerdings ist das Samstag-Frühstück in einer der Bars am Yppenmarkt unverzichtbares Ritual zum Wochenausklang.</p>
<p><strong>Salzburger Märkte</strong></p>
<p>Zwar hat Wien als Hauptstadt naturgemäß die meisten Märkte, der älteste Markt des Landes – und für viele auch der schönste – befindet sich aber in Salzburg. Bereits 996 verlieh Kaiser Otto III. dem Salzburger Erzbischof das Recht, einen täglichen Markt in Salzburg abzuhalten. Der „Schranne“ genannte Markt existiert noch heute und findet jeden Donnerstag im Schatten der Kirche St. Andrä statt. An 190 Marktständen (zahlreiche Familien betreiben ihren Stand bereits in zweiter oder dritter Generation) werden Lebensmittel und Blumen verkauft. Bekannt ist der Markt vor allem für seine bäuerlichen Spezialitäten – so gibt es Stände, die ausschließlich kochfertige Knödel vom Semmelknödel bis zum Selchknödel führen. Die Schranne ist nur von fünf Uhr früh bis 13 Uhr geöffnet, lockt aber jeden Donnerstag Tausende Salzburger und sogar Nachbarn aus Bayern und Oberösterreich an. Besonders schön präsentiert sich der Markt zu den jahreszeitlichen Festen im Advent und vor Ostern. Sehenswert ist auch der von Montag bis Samstag jeweils am Vormittag geöffnet Grünmarkt in der Altstadt.</p>
<p><figure id="attachment_133" aria-describedby="caption-attachment-133" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-133" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096-300x200.jpg" alt="Universitätsplatz. © SalzburgerLand Tourismus" width="300" height="200" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Grünmarkt-Tourismus-Salzburg-1203_stadtleben_096-624x416.jpg 624w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-133" class="wp-caption-text">Grünmarkt am Universitätsplatz. © SalzburgerLand Tourismus</figcaption></figure></p>
<p><strong>Der Linzer Grünmarkt</strong></p>
<p>Optisch kann der Südbahnhofmarkt in Linz da nicht mithalten. Aber als größter Grünmarkt Oberösterreichs ist er ein höchst lebendiger Markt, vor allem am Freitag und Samstag. Dann nämlich verkaufen neben den fixen Marktständen unzählige Kleinbauern und Gärtnerinnen aus der Region ihre Waren und es wimmelt vor winzigen Verkaufstischen, auf denen oft nur zehn Kohlrabi und zwei Kilo Zwetschken angeboten werden. Jeden Samstag zeichnet zudem der ORF Oberösterreich in einem apfelförmigen Übertragungspavillon die Radio-Sendung „Arcimboldo – Live vom Markt“ auf, in der Star-Köche und bekannte Gastronomen vor Publikum ihre Spezialitäten zubereiten und verkosten lassen.</p>
<p><strong>Der Grazer Bauernmarkt</strong></p>
<p>Ein Markt mit besonders hohem Bio-Anteil findet sich in Graz: der seit 1928 bestehende Bauernmarkt am Kaiser-Josef-Platz, der schon um fünf Uhr früh öffnet. Von frischem Obst und Gemüse über herzhaftes Geselchtes und Bauernspeck bis zu heimischen Fischen wird hier angeboten, was das Herz begehrt. Nicht zu vergessen auch das für die Region so typische steirische Kürbiskernöl, Käferbohnen, Honig und Süßmost. Für Käseliebhaber ist die „Kasalm“ ein besonderer Tipp: Hier werden ausschließlich traditionell hergestellte Käse aus Rohmilch und Biomilch verkauft. Gut 80 Sorten sind vertreten, vom Parmesan über Chevrette und Pecorino bis zum Camembert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/3561/thumb_preview_afa8d81f-bc74-4f12-b02b-2780cf14aca4.jpg" alt="Bio - Marktstand" width="880" height="575" data-ab-color="rgb(82,45,37)" data-adaptive-background="1" /></p>
<p>© Österreich Werbung, Fotograf: H.Wiesenhofer</p>
<p>Der Markt im Herzen der steirischen Landeshauptstadt ist das Flaggschiff aller bäuerlichen Märkte Österreichs. Die finden – zwar kleiner, aber immer von begeisternder Vielfalt – zu Hunderten zwischen Neusiedlersee und Bodensee statt. Besonders pittoresk ist der Bauernmarkt in Gars am Kamp mit seinen vielen Kräutern oder der Pielachtaler Bauernmarkt in Hofstetten. Ein ungewöhnlicher Bauernmarkt findet jeden Freitag in Regau statt. Dort verkaufen die Bauern ihre Produkte wettersicher in einer großen Halle – und zwar konsumentenfreundlich von 16 bis 19 Uhr.</p>
<p>Viele Bauern finden sich auch jede Woche am Donnerstag und am Samstag in Klagenfurt auf dem Wochenmarkt am Benediktinerplatz. Hier mischen sich hier auch Bauern aus dem nahen Slowenien und dem italienischen Friaul unter die Händler.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Naschmarkt Wien</strong><br />
Parallel zur Linken Wienzeile, 1040 Wien<br />
<a href="http://www.wienernaschmarkt.eu">www.wienernaschmarkt.eu</a></p>
<p><strong>Kräuterhaus: Stand 24</strong><br />
<strong>Fleischwaren Herta Gruber: Stand 47</strong><br />
<strong>Umar Fisch: Stand 38/39</strong><br />
<a href="http://www.umarfisch.at">www.umarfisch.at</a></p>
<p><strong>Überblick Wiener Märkte:</strong><br />
<a href="http://www.wiener-maerkte.at">www.wiener-maerkte.at</a></p>
<p><strong>Märkte in den Bundesländern:</strong></p>
<p><strong>Salzburger Schrannenmarkt</strong><br />
Schrannengasse<br />
5026 Salzburg<br />
<a href="http://www.salzburgerschranne.at">www.salzburgerschranne.at</a></p>
<p><strong>Südbahnhofmarkt Linz</strong><br />
Marktplatz, 4020 Linz<br />
<a href="http://www.suedbahnhofmarkt-linz.at">www.suedbahnhofmarkt-linz.at</a></p>
<p><strong>Markthalle Innsbruck</strong><br />
Herzog-Siegmund-Ufer 1-3, 6020 Innsbruck<br />
<a href="http://www.markthalle-innsbruck.at">www.markthalle-innsbruck.at</a></p>
<p><strong>Kornmarktplatz Bregenz</strong><br />
Kornmarktplatz, 6900 Bregenz</p>
<p><strong>Bauernmarkt Kaiser-Josef-Platz, Graz</strong><br />
Kaiser-Josef-Platz 1, 8010 Graz</p>
<p><strong>Kasalm: Stand 14</strong><br />
<a href="http://www.kasalm.at">www.kasalm.at</a></p>
<p><strong>Pielachtaler Bauernmarkt</strong><br />
3202 Hofstetten-Grünau<br />
<a href="http://www.pielachtal.info">www.pielachtal.info</a></p>
<p><strong>Bauernmarkt Gars</strong><br />
Hauptplatz, 3571 Gars</p>
<p><strong>Bauernmarkt Regau</strong><br />
Regau 110, 4844 Regau<br />
<a href="http://www.bauernmarktregau.at">www.bauernmarktregau.at</a></p>
<p><strong>Wochenmarkt Benediktinerplatz Klagenfurt</strong><br />
Benediktinerplatz, 9010 Klagenfurt<br />
<a href="http://www.klagenfurt.at/klagenfurt-am-woerthersee/einkaufen-maerkte.asp">www.klagenfurt.at/klagenfurt-am-woerthersee/einkaufen-maerkte.asp</a></p>
<hr />
<h2>Einkaufen ab Hof in Österreich</h2>
<p><b>Es gibt sie in reicher Vielfalt &#8211; österreichische Bauernhöfe und Gärtnereien, die ursprüngliche Produkte herstellen und den Konsumenten &#8222;Ab Hof&#8220; zum Verkauf anbieten.</b></p>
<p>Manuel Zauner hat einige dieser Betriebe zusammen mit dem Rezeptautor Alexander Rieder besucht. Gemeinsam mit den Produzenten wurden jeweils fünf Gerichte gekocht, und so werden die Porträts der Hersteller und ihrer Höfe mit überraschenden Rezepten abgerundet. Ob Sie Lust auf Gemüse, Obst, Getreide, Käse, Fleisch oder Fisch haben &#8211; die &#8222;Ab Hof-Betriebe&#8220; bieten kulinarische Genüsse der Extraklasse. Ein <strong>Verzeichnis der wichtigsten Ab-Hof-Betriebe und Foodcoops</strong> rundet den Band ab.</p>
<p>Eine kulinarische Reise zu Österreichs Kleinversorgern<br />
Mit Rezepten von Alexander Rieder<br />
Hardcover, 256 Seiten<br />
ISBN 978-3-7025-0777-0</p>
<p><strong>Die Autoren:</strong></p>
<p><b> Manuel Zauner</b></p>
<p>studierte Deutsche Philologie in Salzburg und Wien. Mit Film und Fotografie beschäftigte er sich an der Southern Illinois University in den USA und der Universität für angewandte Kunst. Erfahrungen mit Kulinarik und Werbefotografie sammelte er als langjähriger Mitarbeiter eines renommierten Wiener Studios für Essensfotografie. Derzeit lebt er als freischaffender Fotograf und Musiker in Wien.</p>
<p><b>Alexander Rieder</b></p>
<p>absolvierte eine traditionelle Lehre als Koch. Nach einer Ausbildung zum Grafiker und Illustrator arbeitete er für einen der bekanntesten Essensfotografen Deutschlands, machte sich anschließend selbstständig und pendelte als Fotoassistent und Foodstylist zwischen Paris und Frankfurt. Derzeit arbeitet er als Rezeptautor und Foodstylist in Wien.</p>
<hr />
<h2>Buchtipp: So schmeckt Österreich</h2>
<blockquote><p>„Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend“ (Johann Wolfgang von Goethe)</p></blockquote>
<p>Lesachtaler Bauernbrot, Waldviertler Kriecherlsaft oder Innviertler Surspeck, diese und viele andere Produkte sind prägend für die Regionen Österreichs. Das Buch &#8222;So schmeckt Österreich&#8220; lädt ein zu einer kulinarischen Reise durch die GenussRegionen, zu ihren Betrieben, zu ihren Landschaften, zum Kosten und zum Genießen. So abwechslungsreich die Natur ist, so vielfältig ist das Angebot der Speisen und Getränke. &#8222;So schmeckt Österreich&#8220; präsentiert die Geschichte der typischen regionalen Lebensmittel, Berichte und Anekdoten rund um diese Produkte und Tipps, wo man sie erwerben kann. Dazu finden sich Infos zu der Gegend, in der die Produkte hergestellt werden oder zu weiteren feinen lokalen Schmankerln. Die Leser sind eingeladen, die landschaftlich wunderschöne „Salamistraße“ in Kärnten entlang zu fahren und bei Bauern einzukehren oder zu einem „Kürbisfest“ in die Retzer Gegend zu reisen, wo am Abend hunderte Kürbisse das Dorf erleuchten und köstliche lokale Kürbisprodukte auf Verkostung warten.</p>
<p>Regionen &#8211; Produkte &#8211; Kultur<br />
Verlag Pustet, 224 Seiten<br />
ISBN 978-3-7025-0839-5</p>
<p>Das Credo: Regionalität, höchste Qualität und Nachhaltigkeit der Lebensmittel. Faire Bedingungen bei der Herstellung, beste und artgerechte Aufzucht von Nutztieren, das Fehlen von schädlichen Chemikalien und möglichst kurze Vertriebswege. Und weil Natürliches auch meist gesund ist, schließt sich hier der Kreis.</p>
<p><strong>Tatjana Rasbortschan</strong><br />
Mag., geboren 1968 in Wien, in Salzburg aufgewachsen und wegen der landschaftlichen Schönheit geblieben. Studium der Psychologie, Psychotherapieausbildung und Kursleitungen an der Volkshochschule. Mitarbeiterin in der psychologischen Fakultät der Universität Salzburg. Arbeitet seit 20 Jahren in freier Praxis in Salzburg. Veröffentlichungen von Texten (Gedichte, Kurzgeschichten, Reiseberichte) und eigenem Fotomaterial. Mitarbeit bei der Literaturzeitschrift &#8222;Prolit&#8220;. Bisher bei Pustet erschienen: 75 Lehrwege und Erlebnispfade und Lehrpfade im Süden Österreichs.</p>
<p><i><span style="font-size: xx-small;" data-blogger-escaped-style="font-size: xx-small;"> </span></i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wo der Mangalitza-, Bacony- und Kübelspeck beheimatet sind</title>
		<link>https://reisewiki.at/mangalitza/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 19:21:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=1168</guid>

					<description><![CDATA[Die Alchemie des Specks Seit Jahrtausenden beherrscht die Menschheit die Kunst, Fleisch durch Pökeln, Trocknen und Räuchern haltbar zu machen. Was in Österreich fast prosaisch <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/mangalitza/" title="Wo der Mangalitza-, Bacony- und Kübelspeck beheimatet sind">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Alchemie des Specks</strong></p>
<p><strong>Seit Jahrtausenden beherrscht die Menschheit die Kunst, Fleisch durch Pökeln, Trocknen und Räuchern haltbar zu machen. Was in Österreich fast prosaisch als „Speck“ bezeichnet wird, ist aber sehr viel mehr: Es ist die geheimnisvolleVereinigung von Fleisch mit Salz, Feuer, Luft und Gewürzen.</strong></p>
<p>In Österreich existieren so viele Arten von Speck wie es Bundesländer, Regionen, Landstriche und Täler gibt. Das macht in Summe natürlich eine Menge von „Speckosophien“, die einen halbwegs geordneten Überblick erschweren. Denn in den vielen Hoheitsgebieten des Specks regieren ebenso viele Speck-Kaiser. Und so unterschiedlich ihre Produkte auch sein mögen, hochklassig sind sie allemal, und keiner erhebt den absolutistischen Anspruch auf die alleinige Speckschaft. Die imperiale Vergangenheit des getrockneten oder geräucherten Fleisches lässt sich schon daran ablesen, dass der berühmteste Speck der Monarchie aus dem ungarischen Bakony-Gebirge stammte, wovon sich übrigens das englische Wort „bacon“ ableiten soll.</p>
<p>Wo also beginnen? Zum Beispiel bei Herbert Lankmaier, Besitzer einer kleinen Fleischhauerei in der idyllischen Ortschaft <strong>Grünau</strong> im oberösterreichischen Almtal. Sein „Almtaler Karreespeck“ wurde von einer Fachjury mit folgenden Worten beurteilt: „Saftig, weich und geschmeidig, sehr gut gewürzt, aber nicht überwürzt. Ein fast vornehmer Speck, beinahe zu schade nur für eine Brettljause.“ Wichtig ist für Herbert Lankmaier, dass die Schweine aus der Region kommen, denn das erspart den Tieren lange Transportwege und ermöglicht gleichzeitig die Kontrolle der Fleischqualität. Zur Herstellung des Specks wird das Karree ausgelöst und in grobem Salz sowie einer (streng geheimen!) Gewürzmischung etwa drei Wochen lang gebeizt bzw. „gesurt“. Danach wird das Fleisch an einer Schnur aufgehängt und über Buchenholz geräuchert. „Wir verwenden echtes Buchenholz und keine Buchenspäne, denn die Späne können das Fleisch scharf machen. Der milde Geschmack entsteht nur durch das ganze Holz“, betont Herbert Lankmaier. Nach dem Räuchern beginnt noch eine Phase der Nachreifung, in welcher das Karree einige Wochen lang der würzigen Almtaler Bergluft ausgesetzt wird.</p>
<p>Speck lässt sich grob in Karrespeck vom Rücken, Schinkenspeck aus der Keule und Bauchspeck einteilen. Aber aus welchem Teil er auch stammen mag: Speck enthält zahlreiche Vitamine, Eisen und Selen und ist für die Völker der Alpen zweifellos „artgerechte Ernährung“. In letzter Zeit besann man sich daher wieder auf Speckspezialitäten aus alten Schweinerassen, etwa dem <strong>Turopolje-Schwein</strong> oder dem <strong>Mangalitza-Wollschwein</strong>, übrigens ein Verwandter des legendären ungarischen <strong>Bakony-Schweins</strong>. Das Mangalitza war früher das führende Fettschwein bei der Ernährung der Bevölkerung der österreichisch-ungarischen Monarchie, doch mit den „fetten Jahren“ nach dem Zweiten Weltkrieg kam das magere Fleisch.</p>
<p><figure id="attachment_1170" aria-describedby="caption-attachment-1170" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1170" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Mangalitza_1464117587.jpg" alt="Mangalitza Schweine " width="640" height="426" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Mangalitza_1464117587.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Mangalitza_1464117587-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1170" class="wp-caption-text">Mangalitza Schweine</figcaption></figure></p>
<p>Dabei verlangen manche Speckspezialitäten regelrecht nach dem puren Fett, etwa der im oberösterreichischen Innviertel hergestellte <strong>Kübelspeck</strong>: Reinweiße Fettstücke werden nach dem Schlachten noch warm in einen Holzbottich („Kübel“) gelegt, worin sie in einer „Sur“ aus Salz und Gewürzen etwa sechs Wochen lang reifen. Der Kübelspeck ist wohl keine Spezialität für alle Tage, da man die verzehrte Fettschicht bald selbst anlegen würde, aber, hauchdünn geschnitten, ein Genuss, der im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergeht. Seit der Antike ist Kübelspeck in ganz Europa bekannt, allerdings unter verschiedenen Namen, in Italien etwa als Lardo. Jeder Bauer oder Fleischhauer hat dabei seine eigene Herstellungsphilosophie.</p>
<p>Heute wird Kübelspeck wiederentdeckt, etwa von der Manufaktur „Bio Noah“: Die Schweine, alte, erhaltenswerte, robuste Rassen, leben in großen Freigehegen. Gefüttert werden sie – statt wie üblich mit Mais und Soja – mit ausgewähltem Getreide, Kartoffeln, Kürbis, Topinambur, Klee und Gras. Eine Besonderheit der Wollschweinrassen in Verbindung mit dieser Haltung und Fütterung ist das Entstehen ganz spezieller Fettsäuremuster. Gewürzt mit Thymian, Basilikum, Brennnessel, Bohnenkraut, Rosmarin, Estragon wird das oft verpönte Schweinefett so nicht nur bekömmlich, sondern – wie zu Omas Zeiten – sogar zu einem Heilmittel.</p>
<p>Neben dieser Besinnung auf das Traditionelle lässt sich aber noch ein anderer, äußerst interessanter Speck-Trend ausmachen. Von „Fusion“-Speck zu reden wäre vielleicht ein wenig übertrieben, aber das Team rund um Franz Habel, Markus Fuchs und Herbert Ehrenhöfer spielt mit Elementen der spanischen und italienischen Rohschinkenerzeugung. Das Ergebnis dieses Bemühens nennt sich Vulcano-Schinken und zählt zum Feinsten, was Österreich auf dem Specksektor zu bieten hat. <strong>Vulcano-Rohschinken</strong> ist knochengereift (15 Monate luftgetrocknet) und zeichnet sich durch mildes und edles Reifearoma sowie unglaubliche Zartheit aus. Dazu ein steirischer Welschriesling – so könnte man auch selbst monatelang „abhängen“.</p>
<p>Ebenfalls in der Südoststeiermark beheimatet ist der „<strong>Turmschinken</strong>“ von Gottfried Franz Fink junior. Das Rezept des friulanischen Adelsgeschlechts der Formentini wurde aus dem Jahr 1592 überliefert: Der Schinken wird mit Meersalz, Pfeffer und verschiedenen Kräutern gewürzt und reift 12 bis 24 Monate lang an der frischen, trockenen Luft über dem Steinkellertor auf der Riegersburg. Das Ergebnis sind rund 600 Rohschinken im Jahr: butterweich, süßlich-aromatisch, rund. San Daniele lässt grüßen!</p>
<p>Freilich ist das Trocknen des Fleisches an der frischen Luft klimatisch bedingt nicht in allen Regionen möglich. Nördlich der Alpen etwa hat es keine Tradition. In Kärnten wird sowohl geräuchert als auch luftgetrocknet. Der berühmte <strong>Gurktaler luftgeselchte Speck</strong> etwa reift hier im ersten europäischen Klimabündnistal nach dem Einwirken sämtlicher Salze und Gewürze ausschließlich an der reinen Gurktaler Luft.</p>
<p>Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte &#8230;</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Karl Muhr</strong><br />
<a href="http://www.la-muhr.at">www.la-muhr.at</a></li>
<li><strong>Bio-Noah</strong><br />
<a href="http://www.bio-noah.at">www.bio-noah.at</a></li>
<li><strong>Gurktaler Speck</strong><br />
<a href="http://www.luftgeselchter.at">www.luftgeselchter.at</a></li>
<li><strong>Vulcano Schinkenmanufaktur</strong><br />
<a href="http://www.vulcano.at">www.vulcano.at</a></li>
<li><strong>Speckfest in Hermagor</strong><br />
<a href="http://www.gailtalerspeck.at">www.gailtalerspeck.at</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Vulkanland &#8211; Heimat des Holler und anderer Genüsse</title>
		<link>https://reisewiki.at/holler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 18:52:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöner reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=1156</guid>

					<description><![CDATA[In der Steiermark liegt das Vulkanland – dem Süden und der Sonne zugewandt. Was hier wächst – Wein, Äpfel, Kürbisse – und produziert wird – <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/holler/" title="Das Vulkanland &#8211; Heimat des Holler und anderer Genüsse">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Steiermark liegt das Vulkanland – dem Süden und der Sonne zugewandt. Was hier wächst – Wein, Äpfel, Kürbisse – und produziert wird – Öl, Speck, Schinken, Schokolade, hat das gewisse Extra. Holler, wie der Holunder hier heißt, gehört dazu.</strong></p>
<p><figure id="attachment_1158" aria-describedby="caption-attachment-1158" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1158" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Holunder_1464115922.jpg" alt="Holler" width="640" height="426" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Holunder_1464115922.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/05/Holunder_1464115922-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-1158" class="wp-caption-text">Holler</figcaption></figure></p>
<p>Die Hänge der längst erloschenen Vulkankegel sind bedeckt von Wein- und Obstgärten. In den Tälern kuscheln Bauernhäuser und auf Vulkanfelsen nisten Dörfer. Die Vulkane haben die Erde reich und fruchtbar gemacht, ihre Kegelform war, weil man diese mit Maschinen nicht bewirtschaften kann, die Chance des Hollers. Und so entstanden zahlreiche <strong>Holunderplantagen </strong>und damit das <strong>größte Anbaugebiet Österreichs</strong>, vielleicht Europas. Der Holler liefert Farbstoff für die Lebensmittelindustrie und wird bis nach China verkauft. Doch Holler ist auch eine besondere Kraftpflanze: Ob als Glücksbringer, Schutzbaum, heilendes Haus- und Genussmittel – alles an ihm nützt. Die erste Holler-Saison ist von Mai bis Juni, da blüht er und schmeichelt, süß duftend, Nase und Gaumen.</p>
<p><strong>Frisch herausgebacken</strong> und mit Zucker bestreut sind Holler-Strauben ein Nachspeisengedicht, als Marmeladen und <strong>Sirup eingekocht</strong> ist Holler vielseitig und ganzjährig verwendbar. Die Ernte der Beeren findet im August statt. Sie schmecken als <strong>Hollerröster, Eis und Sorbet</strong>.</p>
<p>Dass sie jetzt auch als <strong>Saft namens Hollervulkan</strong> Karriere machen, liegt an der gesundheitlichen Wirkung ihres Farbstoffs. Durch eine enorme Vielzahl von Anti- Oxidantien beugt der Holler Stresserkrankungen vor und hält die Zellstruktur jung. Das regeneriert auch die Haut. Infolgedessen ist es kein Wunder, dass er mit Peeling, Packung und Massageöl auch in der Kosmetik Einzug hält.</p>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>Kulinarik</strong><br />
Essen und Trinken wird in der Region Vulkanland großgeschrieben.<br />
Buschenschenken, Winzer, edle Produzenten und erlesene Gastronomie laden zu<br />
kulinarischen Streifzügen in einer reizvollen Kulturlandschaft ein.</p>
<ul>
<li>Typische Rezepte sowie regionale Produkte und Produzenten aus dem Vulkanland<br />
finden Interessierte unter <a href="http://www.vulkanland.at">www.vulkanland.at</a></li>
<li>Der Herbst ist die Zeit der offenen Türen in ausgesuchten Manufakturen der<br />
Region. Er ist aber auch die Zeit des Sturms. Die Buschenschenken laden ein<br />
letztes Mal vor der Winterpause zu einer zünftigen steirischen Jause.<br />
<a href="http://www.vulkanland.at/de/kulinarischer_herbst">www.vulkanland.at/de/kulinarischer_herbst</a></li>
<li><strong>Vulkanland-Schinkenfest</strong><br />
Schinkenbauern mit großer Philosophie und ihre exquisiten Schinkenprodukte<br />
erwarten jedes Jahr die Feinschmecker Österreichs und darüber hinaus. Das<br />
Vulkanland-Schinkenfest in Auersbach bei Feldbach ist gleichsam eine Wanderung<br />
auf den Spuren der Vulkane inmitten des lebenswerten Steirischen Vulkanlandes.<br />
<a href="http://www.schinkenfest.at">www.schinkenfest.at</a><br />
<a href="http://www.auersbach.info">www.auersbach.info</a></li>
<li><strong>Wanderungen im Vulkanland</strong><br />
Eine Wanderung auf den Spuren der Vulkane ist eine Begegnung mit der<br />
Landschaft und eine Reise ins Innere, zu uns selbst.<br />
<a href="http://www.spuren.at">www.spuren.at</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Österreichs Klosterläden – die lohnendesten Ziele!</title>
		<link>https://reisewiki.at/klosterkueche-klosterlaeden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 13:55:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genuss-Reiseführer Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://reisewiki.at/?p=1133</guid>

					<description><![CDATA[Möglichst naturbelassen und pur im Geschmack sind die kulinarischen Produkte, die heute in ganz Österreich in diversen Klosterläden vertrieben werden. Selbstgemachte Marmelade und reinsortige Apfelsäfte <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/klosterkueche-klosterlaeden/" title="Österreichs Klosterläden – die lohnendesten Ziele!">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Möglichst naturbelassen und pur im Geschmack sind die kulinarischen Produkte, die heute in ganz Österreich in diversen Klosterläden vertrieben werden. Selbstgemachte Marmelade und reinsortige Apfelsäfte finden sich da, feine Lebkuchen und Obstbrände, Chorherren-Brot aus St. Florian, St. Lambrechter Hirschwurst oder Dinkelschnaps aus dem Stift Zwettl. Kaum ein Kloster, das nicht seine eigenen Spezialitäten hätte.</p>
<h2>Die österreichische Klosterküche</h2>
<p>Diversifiziert gibt sich der Kulturträger Wein im Kloster allemal. Auf <strong>Gut Thallern</strong> bei Gumpoldskirchen, das zu Stift Heiligenkreuz gehört, können die guten Tropfen im alten Holzfasskeller bei Kerzenschein verkostet werden. In der eigenen Brennerei werden verschiedene Obst-, Wein- und Tresteredelbrände sowie Klosterliköre hergestellt. Zur Einstimmung gibt es vor Ort die „<strong>Grangienkapelle</strong>“ zu besichtigen, mit der berühmten Christusstatue von Giovanni Giuliani, umgeben von Weinreben und Trauben und der Inschrift: „Ich bin der wahre Weinstock“. Auch „Kremsmünster&#8220; gehören derzeit zwei Weingüter (Krems-Stein und Deutschkreutz). Rege Verbreitung fanden die Rezepte und Produkte der Klosterküchen- und Kellereien freilich auch früher. Das verrät der Blick in alte österreichische Kochbücher, die von einem regen kulinarischen Wissenstransfer zeugen. Da verweisen zahllose Gerichte wie <strong>Franziskanernudeln</strong>, <strong>Heidensterz</strong>, <strong>Kapuziner</strong>, <strong>Kardinalsschnitten</strong>, <strong>Karmelitertorte</strong>, <strong>Ketzersuppe</strong>, <strong>Martinigansl</strong>, <strong>Minoritensuppe</strong>, <strong>Prälaten-Semmeln</strong> oder der <strong>Weihnachtsstollen</strong> auf das Kochen im Dunstkreis von Kirche und Klöstern. Ja, selbst das klösterliche, mit vielen Italien-Vokabeln durchsetzte, Küchenlatein des Küchenpersonals schlägt sich bis heute nieder. Die Bezeichnung Biskotten beispielsweise ist eine Verballhornung des zweifach gebackenen Brots, dem lateinischen bis coctus. Gräbt man noch tiefer, und versenkt sich gar in die staubigen Schwarten der Klosterbibliotheken, so tritt die Rolle der klösterlichen Küche sogar als Bewahrerin antiker Kochtraditionen hervor, die selbst die „kulinarischen Partituren“ der römischen Gourmets über die Jahrhunderte retten konnte.</p>
<p>Das gilt auch für die diätischen Ansätze der Klosterküche. Hippokrates Lehrsatz „Deine Nahrung sei dir Medizin und die Medizin deine Nahrung“, der neu entdeckte experimentelle Kräutergarten der Benediktineräbtissin Hildegard von Bingen (1098- 1179), und die erstaunliche Popularität des Kräuterpfarrers und Prämonstratensers Hermann Josef Weidinger (1918-2004) sprießen, so gesehen, auf dem gleichen uralten Substrat. Klosterküche meint natürlich auch Fastenküche – ein Ansatz, der zur heute boomenden Verbindung von Wellness und Genuss passt. Der liebevollen Verfeinerung der Martinigans durch die Klosterküche – als letzter erlaubter Leckerbissen vor dem sechswöchigen Fasten im Advent entsprechend zelebriert – steht so auch die Verfeinerung der Fastengerichte selbst gegenüber. Mönche des Mittelalters verstanden es blendend, raffinierte Kochkunst mit den Ordensregeln in Einklang zu bringen und so selbst in der Fastenzeit köstlich zu speisen. Heißt es doch: Essen hält Leib und Seele zusammen.</p>
<hr />
<h2><strong>Klöster mit kulinarischem Angebot<br />
</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Stift Herzogenburg</strong><br />
Weine aus dem stiftseigenen Keller und dem Weinbaugebiet Traisental, Obstbrände, Tees, Lebkuchen. <a href="http://www.stift-herzogenburg.at">www.stift-herzogenburg.at</a></li>
<li><strong>Benediktinerstift Kremsmünster</strong><br />
Bio-Produkte, sowie Weine und Sekt-Spezialitäten aus den Weingütern Krems- Stein und Deutschkreuz, sowie der Partnerweingüter Röschitz und Gründl. Edelbrände und Spirituosen ergänzen das Angebot. <a href="http://www.stift-kremsmuenster.at">www.stift-kremsmuenster.at</a></li>
<li><strong>Zisterzienserabtei Lilienfeld</strong><br />
Lilienfelder Honig, Löwenzahnsirup und der „Spitzbrand“ (Obstler) sind echte Lilienfelder Produkte, die dem Gaumen Freude bereiten. <a href="http://www.stift-lilienfeld.at">www.stift-lilienfeld.at</a></li>
<li><strong>St. Florian</strong><br />
Wein, Bier, Liköre und Schnäpse aus Klöstern bzw. von Bauern aus der Umgebung, Chorherren-Brot, Produkte aus eigener Landwirtschaft, Lebkuchen, getrocknete Kräuter, Dörräpfel, Honig aus eig. Erzeugung. <a href="http://www.stift-st-florian.at">www.stift-st-florian.at</a></li>
<li><strong>Benediktinerstift St. Lambrecht</strong><br />
Edelbrände (Birne, Holler, Vogelbeer), St. Lambrechter Kräuterlikör und Magenbitter, Wildspezialitäten (Wurst, Schinken, Salami, &#8230;), <a href="http://www.stift-stlambrecht.at">www.stift-stlambrecht.at</a></li>
<li><strong>Zisterzienserstift Zwettl</strong><br />
Weine aus dem stiftseigenen Weingut Schloss Gobelsburg in der Weinbauregion Kamptal, geräucherte Karpfen und Forellen aus der Fischerei Stift Zwettl, Honig und Mohnprodukte. Die „Zwettler Stiftsschätze“ sind Tees, Kräuter, Gewürze, Kekse und Leckereien aus eigener Erzeugung oder Produkte, die in der Klosterküche verwendet werden. 3910 Stift Zwettl 1 <a href="http://www.stift-zwettl.at">www.stift-zwettl.at</a></li>
</ul>
<hr />
<p><strong>Online-Klosterläden</strong><br />
Einige Klöster haben auch einen „Virtuellen Klosterladen“ mit Online- Bestellmöglichkeit:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.stift-heiligenkreuz.org">www.stift-heiligenkreuz.org</a><br />
<a href="http://www.stift-klosterneuburg.at">www.stift-klosterneuburg.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Restauranttipps</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Stift Heiligenkreuz</strong><br />
Weine aus den klostereigenen Weingärten vom Klosterweingut Thallern, sowie Bier aus dem Stift Schlägl, der einzigen Stiftsbrauerei Österreichs. Außerdem: Wildverkauf. <a href="http://www.klostergasthof.stift-heiligenkreuz.org">www.klostergasthof.stift-heiligenkreuz.org</a></li>
<li><strong>Klostergasthaus Thallern</strong><br />
Information und Platzreservierungen: Tel: +43 2236 8703 233</li>
<li><strong>Benediktinerstift Kremsmünster</strong><br />
Weinverkostung in der Kellerei Burgfried 1 4550 Kremsmünster Tel.: +43 7583 5275-218 <a href="mailto:weinkellerei@stift-kremsmuenster.at">weinkellerei@stift-kremsmuenster.at</a></li>
</ul>
<hr />
<h2><strong>Buchtipp: Gutes und gesundes aus der Klosterküche<br />
</strong></h2>
<p>„Gutes und Gesundes aus der Klosterküche“ Erschienen: Jänner 2010 ISBN: 978-3-85431-519-3</p>
<p>Irmengard Hofmann bereichert Ihre Küche mit Schmankerln, die besonders raffiniert, einfach und gesund sind! Dazu blickt sie nicht nur in die Kochtöpfe der Küche des Benediktinerstifts Seitenstetten, sondern macht auch einen einzigartigen kulinarischer Spaziergang durch die Jahrhunderte – in die Vergangenheit der Kloster-Kochkultur. Und so enthält das Buch neben modernen Gerichten auch Schätze aus dem Stiftsarchiv: Originalrezepte aus historischen Kochbüchern, die dokumentieren, was in der Stiftsküche über das Jahr gekocht und zu besonderen Anlässen aufgetragen wurde. Eines ist jedenfalls sicher: Was damals gut war, ist auch heute noch ein wahrer Genuss. „Gesegnete Mahlzeit!“</p>
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