Auf den Spuren berühmter österreichischer Komponisten

Gustav Mahler

„Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten.“

Gustav Mahler – sein Leben

Gustav Mahler wurde im Juli 1860 als Kind jüdischer Eltern in Kalischt, heutige Tschechische Republik, geboren. Als zweitältestes von insgesamt 14 Kindern verbrachte er seine Jugendjahre überwiegend in der mährischen Stadt Iglau. Mahler war hochbegabt: Mit sechs Jahren gab bereits Musikunterricht und mit 15 ging er ans Konservatorium nach Wien. Gerade einmal 20, begann er eine beispiellose Karriere als Dirigent und Operndirektor. Über Laibach, Kassel, Prag, Leipzig, Budapest und Hamburg führte ihn sein Weg schließlich nach Wien an die Hofoper, die heutige Staatsoper. Während seiner Wiener Jahre 1897-1907 war Gustav Mahler auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Im bis dahin traditionellen Opernbetrieb leitete er bahnbrechende Reformen ein: Er räumte auf mit antiquierten Bühnendekorationen und starr posierenden Sängern. Er fügte Bühnenbild, Handlung und Musik zu einem dramatischen Ganzen zusammen; seine Neuerungen waren der Beginn der modernen Operninszenierung.

Gustav Mahler / Textheft /Notenblatt. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun

In Wien erfüllten sich aber auch Mahlers private Sehnsüchte. Er ließ sich taufen und konvertierte zum Katholizismus, auch aus Furcht vor antisemitischen Hindernissen. Im März 1902 heiratete er Alma Schindler, die er leidenschaftlich verehrte. Sie war von Mahler als Persönlichkeit und Dirigent fasziniert. Obwohl Alma selbst Künstlerin war und im Umfeld von Gustav Klimt und Max Klinger aufgewachsen war, bestand Mahler darauf, dass Alma sich nur mehr ihren Aufgaben als Ehefrau und Mutter widmete. Mit den beiden Töchtern Maria Anna (1902) und Anna Justine (1904) verbrachte das Ehepaar die Sommermonate gemeinsam. Mahler war während dieser Zeit aber so vollkommen in seine Kompositionen vertieft, dass sie nur selten etwas gemeinsam unternahmen. Auch der tragische Tod der älteren Tochter im Jahr 1907 verstärkte die Bindung zwischen Gustav und Alma Mahler nicht. 1908 wechselte Mahler an die Metropolitian Opera in New York, kehrte aber 1911 nach Wien zurück, wo er am 18. Mai desselben Jahres starb. Alma Mahler spielte später als Gastgeberin eines Künstlersalons eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft, heiratete den Architekten Walter Gropius und später den Dichter Franz Werfel, ließ sich jedoch bis ans Lebensende als „Witwe Gustav Mahlers“ feiern.


Gustav Mahler – sein Werk

Mit Stilbrüchen und ironischen Anspielungen schlug Gustav Mahler die Brücke vom 19. ins 20. Jahrhundert. Seine zehn Sinfonien und Liederzyklen markieren einen Wendepunkt der Musikgeschichte. Und das, obwohl sich Mahler nur zwei Monate im Jahr dem Komponieren widmete, in den Sommerferien. Dabei diente ihm vor allem die Natur als Inspirationsquelle. In Steinbach am Attersee zog sich Mahler Steinbach am Attersee zog sich Mahler Steinbach am Attersee zog sich Mahler Steinbach am Attersee zog sich Mahler Steinbach am Attersee zog sich Mahler Steinbach am Attersee zog sich Mahler Steinbach am Attersee zog sich Mahler Steinbach am Attersee zog sich Mahler Steinbach am Attersee zog sich Mahler während der Sommerfrische zum Komponieren zurück. Hier entstand in seinem berühmten Komponierhäuschen die 2. und 3. Sinfonie.

Den Großteil seiner Werke schuf Mahler allerdings in der „Villa Mahler“ in Maiernigg am Wörthersee in den Sommern 1900 – 1907. Dort schrieb er die 4., 5., 6., 7., und 8. Sinfonie und die „Kindertotenlieder“. Noch heute inspirieren Mahlers emotionale Klangwelten Filmkomponisten wie etwa Ennio Morricone und John Williams.

Gustav Mahler / Notenblatt Schlussakkord der 7. Symph. © Österreich Werbung, Fotograf: Diejun


Gustav Mahler in Österreich

Ob Höllengebirge oder Wörthersee–Gustav Mahlers Werke sind tief mit österreichischen Landschaften verbunden. Und die Landschaften mit Mahlers Musik.

Nach vielen Stationen eines bewegten Dirigentenlebens – von der Kurkapelle Bad Hall über Prag, Leipzig, Budapest und Hamburg – erlangte Gustav Mahler 1897 die in Europa herausragende Stellung eines ersten Kapellmeisters und Hofoperndirek- tors in Wien. Kein Wunder, dass der vielbeschäftigte Mann nur in der spielfreien Zeit, den großen Sommerferien, zum Komponieren kam. Mahler war extrem lärmempfindlich, weshalb er Urlaubsdomizile in großer Abgeschiedenheit weitab vom geschäftigen Trubel Wiens bevorzugte.

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