Linzer Sehenswürdigkeiten – ein erster Überblick

Erfahren Sie die spannendsten Seiten der oberösterreichischen Landeshauptstadt: Kultur vom Feinsten und kulinarische Tipps und viele andere spannende Highlights!

Die Stadt Linz ist etwa geeigneter Ausgangspunkt für eine architektonische Rundreise durch Oberösterreich. Am besten startet man frühmorgens, noch vor sechs Uhr. Zu dieser Zeit fährt die erste Bergbahn auf den Pöstlingberg hinauf. Der morgendliche Aufwand lohnt sich allemal. Einmal ganz oben angekommen, liegt einem die Stadt in spektakulärem Panorama zu Füßen.

Linz setzt neue architektonische Impulse

Diese Stadt hat in den vergangenen Jahren ein völlig neues Image erlangt, und zwar hauptsächlich aufgrund der vielen neuen architektonischen Projekte. Linz – wo bis vor wenigen Jahren hauptsächlich Stahl verschmolzen wurde, verschmelzen heute Kunst, Wissenschaft und Technologie zu einer neuen Gesamtkomposition. Die zeitgenössischen Bauten wie das Lentos Kunstmuseum, das Zukunfts-und Technologiezentrum Ars Electronica, das Brucknerhaus oder das entstehende Musiktheater lassen die ganze Region profitieren. Auch die Tabakfabrik Linz gehört zu den Architekturbesonderheiten der Stadt. Erbaut von den Architekten Peter Behrens und Alexander Popp ist sie ein Industriedenkmal.

Der architektonische Gegenpart zu dieser zeitgenössischen Architektur ist die Linzer Altstadt mit dem Mariendom und der romantischen Landstraße mit ihren vielen kleinen Geschäften. Tradition und Moderne vereint das kolossale Linzer Schloss (oder Schlossmuseum) auf spektakuläre Weise. Auf der einen Seite die historischen Mauern, die über die Donau wachen. Auf der anderen Seite der Südflügel, der heute eine moderne Stahl-Glas-Konstruktion ist und jenen Teil des historischen Schlosses ersetzt, der 1800 abbrannte.

Linz – ein erster Überblick

Vielleicht liegt es am Erbe der Industrie, und am rauen Charme der nahen Hafenkräne: Aber Kunst und Technik verschränken sich in der oberösterreichischen Landeshauptstadt auf besonders spannende Weise. Linz ist eine Stadt der Arbeit, offen auch für die Arbeit der Avantgarde. Da wartet das Ars Electronica Center mit den virtuellen Welten der interaktiven Kunst auf – und mit 40.000 Leuchtdioden, der größten LED-Fassade Europas. Wie selbstverständlich weist moderne Architektur den Linzern den Weg: Auch das Lentos Kunstmuseum steht dafür Pate. Am schönsten ist die Linzer Sehenswürdigkeit, wenn sich die Glashaut der illuminierten Fassade im Hafenwasser spiegelt.

Energiegeladen und offen für neue Strömungen. So macht sich Linz seit langem einen Namen als Kunststadt. Die Linzer Klangwolke, das Ars Electronica Festival, das Pflasterspektakel, der Donausommer und das Brucknerfest zählen zu den Höhepunkten des Linzer Kulturjahres. Im Experimentallabor des OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich erarbeiten Kreative vor Ort Positionen einer lebendigen Gegenwartskunst. Aber auch moderne Skulptur beweist dauerhaft Präsenz: Das am Donaupark beheimatete Open-Air Museum „forum metall“ bietet einen spannenden Überblick auf das zeitgenössische Schaffen internationaler Bildhauer wie Donald Judd oder Max Bill.

Eingebettet in dieses moderne Umfeld erinnern historische Sehenswürdigkeiten an die vorindustrielle Ära der Donaustadt. Ein alter Kulturboden stellt dabei seine Besonderheiten vor. Mit der Martinskirche, deren älteste Teile aus der Zeit vor 788 stammen, weist Linz sogar die älteste, noch ursprünglich erhaltene Kirche Österreichs auf. Und spaziert man durch die kompakte Altstadt, dann bezaubert die Eleganz bedeutender Renaissance-Bauten. Das weitläufige Landhaus oder der Arkadenhof des Alten Rathaus sind hervorragende Beispiele dafür. Nur einen Schritt davon entfernt laden kleine Cafés zum Verkosten der Linzertorte ein.

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