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	<title>Österreich-Reiseführer</title>
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	<title>Österreich-Reiseführer</title>
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		<title>Wandergebiete in Österrich</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 13:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderführer]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Orientierungshilfe für Einsteiger Österreichs Wandergebiete: die interessantesten Regionen und die attraktivsten Routen in einer kompakten Übersicht. Außerdem Tipps für das Wandern ohne Gepäck und <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/wandergebiete-in-oesterrich/" title="Wandergebiete in Österrich">[...]</a>]]></description>
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<p><strong>Eine Orientierungshilfe für Einsteiger</strong></p>



<p>Österreichs Wandergebiete: die interessantesten Regionen und die attraktivsten Routen in einer kompakten Übersicht. Außerdem Tipps für das Wandern ohne Gepäck und das Winterwandern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Österreichs Wanderregionen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Burgenland</h3>



<p>Im flachen Burgenland bietet der Nationalpark Neusiedler See/Seewinkel eine ursprüngliche, fast unberührte Natur. Hunderte Vogelarten, seltene Pflanzen und eine einzigartige Landschaft sind ein faszinierendes Naturerlebnis. Die weiche Hügellandschaft des Rosaliengebirges bietet besonders viel Abwechslung. Allein von Bad Sauerbrunn aus gibt es 15 leichtere Routen auf weichen Waldböden.</p>



<p><strong>Burgenland Internetseite</strong><br><a href="http://www.burgenland.at/tourismus">www.burgenland.at/tourismus</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Kärnten</h3>



<p>Kärnten, zwischen den Zentralalpen und den Karawanken, bietet abwechslungsreiche Landschaftsformen. Im südlichsten österreichischen Bundesland gibt es angenehm warme Temperaturen von April bis weit in den Oktober. Dabei lassen sich besonders Wandern und Wassererlebnis in Kärnten gut kombinierenmit bei leichten Wanderungen an den Seen.&nbsp; Schöne Touren gibt es auch im Kärntner Teil des Nationalparks Hohe Tauern: Hier kann man mit den Nationalpark-Rangern beispielsweise 7 Summits, sieben Gipfel, erklimmen – ein gut bewältigbares Alpinerlebnis abseits der ausgetretenen Pfade. Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Nationalpark ist Mallnitz.</p>



<p><strong>Urlaubsportal für Kärnten</strong><br><a href="http://www.kaernten.at">www.kaernten.at</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Niederösterreich</h3>



<p>Niederösterreich umschließt Wien, grenzt an Tschechien und die Slowakei. Landschaftlich zieht es sich vom Hochgebirge über die bewaldeten Hügel des Alpenvorlands bis zur Donau mit Lößterrassen, auf denen der Wein angebaut wird. Besonderheiten sind urwaldartige Auen an der Donau, March und Thaya, Moore im Waldviertel, das Flusstal der Wachau sowie die&nbsp; Kellergassen des Weinviertels. Und dabei gilt Niederösterreich noch als Land der Genießer – mit Spitzenweinen, Wachauer Marillen und Waldviertler Mohnspezialitäten. Mit dem Mostviertel ist eine ganze Region Äpfeln und Birnen gewidmet. Die dortigen Ötschergräben gehören zu schönsten Schluchten Mitteleuropas. Im Südlichen Waldviertel ist die Ysperklamm das Naturerlebnis. Im nördlichen Bereich reiht sich ein geschütztes Gebiet an das nächste: Naturparke und der Nationalpark Thaytal sind beliebte Naturerlebnisse, wobei beim Wandern im Nationalpark Thayatal sogar die Grenze nach Tschechien überschritten wird. Insgesamt verfügt Niederösterreich über ein Wandernetz von geschätzten 15.000 km Länge.</p>



<p><strong>Webauftritt des Nationalparks Thayatal</strong><br><a href="http://www.np-thayatal.at">www.np-thayatal.at</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Oberösterreich</h3>



<p>In Oberösterreich reichen die landschaftlichen Eindrücke von Bergen über sanfte Hügel bis hin zu Seen mit Trinkwasserqualität und vor allem hat hier Wandern das ganze Jahr über Saison. Vom Spazierengehen bis hin zu Gipfeltouren in hochalpine Regionen und Winterwandern ist alles machbar. Zahlreiche Wanderwege führen durch unberührte Natur und zu&nbsp; Almen. Wer höher hinaus will, den fordern 21 Zweitausender heraus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Salzburger Land</h3>



<p>Mit über 7.200 km markierten Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden – von familienfreundlich bis hochalpin – ist das Salzburger Land eine gut erschlossene Wanderregion. Die Landschaftsformen reichen von sanftem Hügelland rund um die Seen über das Wechselspiel von grünen Grasbergen mit Felsgipfeln bis hin zu Bergseen. Noch dazu stehen 30% der Gesamtfläche unter Naturschutz und eigene Wanderbusse bringen Urlauber wie Einheimische in autofreien Tälern an die Ausgangspunkte ihrer Touren. Ein großer Teil des Landes gehört zum größten Nationalpark Österreichs, den Hohen Tauern. Die gut 2.000 km markierten Wanderwege in diesem Gebiet sind größtenteils auch familiengeeignet.</p>



<p>Bergsteiger fordern im Salzburger Land mehr als 120 Dreitausender. Eine Besonderheit ist der Salzburger Almenweg. Über 1.800 bewirtschaftete Almen erstrecken sich nämlich über ein Viertel der Landesfläche. Auf dem Almenweg kann man entweder von einem fixen Stützpunkt aus jeden Tag eine andere Etappe von Alm zu Alm wandern oder man übernachtet gleich auf dem Berg. Für Weitwandereinsteiger und Trekkingliebhaber gibt es rund 30 Etappen.</p>



<p><strong>Webseite des Nationalparks Hohe Tauern</strong><br><a href="http://www.hohetauern.at">www.hohetauern.at</a></p>



<p><strong>Orts-und Regionsangebote</strong><br><a href="http://www.salzburgerland.com/de/wandern-trekking/index.html">www.salzburgerland.com/de/wandern-trekking/index.html</a></p>



<p><strong>Salzburger Almenweg</strong><br><a href="http://www.salzburger-almenweg.at/">www.salzburger-almenweg.at/</a></p>



<p><strong>Buchtipp: </strong><a href="https://www.amazon.de/gp/product/3702507051/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3702507051&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21"><strong>der Tauernhöhenweg</strong></a></p>



<p><strong>Eine Reise über die schönsten und höchsten Gipfel Österreichs.</strong></p>



<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3702507051/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3702507051&amp;linkCode=as2&amp;tag=reisefuehrer099-21"></a>160 Seiten,</p>



<p>durchgehend großformatige Farbfotografien,</p>



<p>ISBN: 978-3-7025-0705-3, EUR 25,-</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/RS315_20130816-_MG_0325-scr-1024x682.jpg" alt="Bergwanderung in den Bergen oberhalb von Filzmoos vor der Kulisse der Bischofsmütze, Gosaukamm, Dachstein, an einem Bergsee (Moorsee) ein Zelt für die Nacht aufgestellt und genießen die blaue Stunde in der herrlichen Bergwelt" class="wp-image-2902" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/RS315_20130816-_MG_0325-scr.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/RS315_20130816-_MG_0325-scr-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/RS315_20130816-_MG_0325-scr-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Oberhalb von Filzmoos vor der Kulisse der Bischofsmütze© SalzburgerLand Tourismus</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Steiermark</h3>



<p>Die an Slowenien angrenzende Steiermark wird auch als „Grüne Mark“ bezeichnet: denn rund zwei Drittel sind bewaldet, ein weiteres Viertel nehmen Wiesen, Weiden sowie Obst- und Weingärten ein. Nicht zuletzt deshalb ist die Steiermark auch für ihre Weine und das fast schwarze, nussartig schmeckende Kürbiskernöl bekannt. Das Ennstal mit seinen schroffen Felsformationen – vom Dachstein bis zum Nationalpark Gesäuse – macht die Grüne Mark aber auch als alpine Region beliebt. Die Möglichkeiten reichen von Hüttenwanderungen, über Wandertouren entlang von Flüssen und Bächen, Höhenwegen zu Almen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren. Außerdem stellen das Alpenblühen im Frühling, Wanderungen zu Bergseen im Sommer und Herbst-Spaziergänge in Mischwald jahreszeitliche Höhepunkte dar. Teils leicht erreichbare Aussichtspunkte wie der Dachsteingletscher oder der Planai ergänzen die Liste der lohnenden Ziele.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tirol</h3>



<p>Das an Deutschland und Italien angrenzende Tirol ist die erste Adresse, wenn es um das Wandern geht. Das Tiroler Pitztal etwa bietet ein umfangreiches Programm aus Alm-, Hütten- und Höhenwanderungen. Dabei sind im Pitztaler Freizeitpass viele geführte Wanderungen ebenso enthalten wie die Benützung von Wanderbussen. Etwa 1300 km Wanderwege mit über 50 Hütten, Almen und Jausenstationen bietet das Ötztal. 700 km Wanderwegen und über 70 Hütten auf Almen bietet zum Beispiel die Region Wilder Kaiser. Die beste Wanderzeit ist zwischen Juni Herbst, wenn die klare Luft eine gute Fernsicht zulässt. Beliebt als Wanderregion ist auch Osttirol. Einer der spannendsten Wege ist die „Glocknerrunde“, die in sieben Tagen rund um den Großglockner führt. Besondere Eindrücke versprechen außerdem das wildromantische Defereggental und das Virgental. Besonderes Highlight für Weitwanderer ist der Adlerweg, der mit 126 Tagesetappen durch ganz Tirol führt. Ergänzt werden die Tiroler Angebote durch viele Kneippanlagen und Barfuß-Wege im Talbereich sowie Nordic-Walking-Parks.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorarlberg</h3>



<p>An Liechtenstein, die Schweiz und Deutschland grenzt das bergige Vorarlberg. Mehr als 5.600 km markierte Wege warten hier auf Wanderer und Spaziergänger, wobei so gut wie alle Routenziele ohne Karte problemlos zu finden sind. Trotz der hohen Berge muss man es aber nicht unbedingt steil angehen: Panorama-Wandern auf der Höhe mit zahlreichen Hütten ist eine Vorarlberger Spezialität. Beleibt sind auch die Alpwanderungen von Alm zu Alm, wo der Voralberger Bergkäse und andere Milchprodukte hergestellt werden. Weitere Vorarlberger Spezialitäten sind Themenwanderungen: auf Spaziergängen kann man dabei etwas über sensible Ökosysteme, die Käseherstellung oder die Entstehung der Alpen lernen. Einzigartig ist, dass man in&nbsp; Vorarlberg selbst im Winter wandern kann – und zwar auf extra fest gewalzten Wanderpisten. Mit einer Gehdauer von meist 1-2 Stunden erfordern diese Winterwanderwege keine besondere Kondition.</p>



<p><strong>Wanderrouten und interaktive Karte</strong><br><a href="http://www.vorarlberg.travel">www.vorarlberg.travel</a></p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<ul><li><strong>Übersichtskarte über Gebirgszüge in Österreich</strong> bei der man bis ins Detail gehen kann: Entfernungen von Hütte zu Hütte, nächste Bus- oder Bahnhaltestelle etc.<br><a href="http://www.publish.at/trekking">www.publish.at/trekking</a></li><li><strong>Gute Überblicksseiten über Wandermöglichkeiten u.a. in Österreich.</strong><br><a href="http://www.wandern.com">www.wandern.com</a></li><li><strong>Verband derAlpinschulen,</strong> Suche nach Wander- und Bergführern. Auskunft über Touren und Routen, die richtige Ausrüstung, ideale Zeitpunkte für die Begehung.<br><a href="http://www.alpinschulen.at">www.alpinschulen.at</a></li><li><strong>Verband alpiner Vereine. Alle Schutzhütten.</strong><br><a href="http://www.vavoe.at">www.vavoe.at</a></li><li><strong>Tourensuchmaschine</strong><br><a href="http://www.alpintouren.com">www.alpintouren.com</a></li><li><strong>Gutes Internetportal für alle, die selbst buchen wollen</strong><br><a href="http://www.tiscover.com">www.tiscover.com</a></li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Weitwanderwege</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Alpe-Adria-Trail, Österreich/Slowenien /Italien</h3>



<p>Der Alpe-Adria-Trail ist einer der schönsten länderverbindenden Wanderwege, der von den Gletschern der Hohen Tauern bis an die Küste der Adria führt. Für die gesamte Etappe benötigt man etwa 10 Tage. Die Wanderungen – ebenso wie kürzere Teiletappen – werden auch mit fachkundiger Führung angeboten.&nbsp; <a href="http://www.alpe-adria-trail.com">www.alpe-adria-trail.com</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Adlerweg, Tirol</h3>



<p>Der Adlerweg ist der Hauptwanderweg durch ganz Tirol und verläuft von St. Johann im Tiroler Unterland über das Karwendel bis hinauf nach St. Anton am Arlberg und hinein ins hinterste Lechtal. Der Weg ist einheitlich beschildert und gut markiert, auf 126 leichten bis hochalpinen Tagesetappen auf einer Länge von 1.480 Kilometern. <a href="http://www.adlerweg.com"><strong>www.adlerweg.com</strong></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Via Alpina, von Österreich bis Monaco</h3>



<p>Der Wanderweg Via Alpina mit seinen 5.000 Kilometern verknüpft die acht Länder des Alpenbogens: Österreich, Slowenien, Italien, Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Frankreich und Monaco. Es gibt mehr als 300 Etappen, die von null bis 3.000 Höhenmeter reichen, die Wege sind stets gut markiert und führen an vielen Schutzhütten und alpinen Gaststätten vorbei. Auf sonst keinem Wanderweg kommt man bei seiner Tour so intensiv mit der grenzüberschreitenden Volkskultur der Alpen in Berührung.&nbsp; <a href="http://www.via-alpina.org"><strong>www.via-alpina.org</strong></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Nationalpark Neusiedlersee, Burgenland</h3>



<p>Der Nationalpark Neusiedlersee verbindet nicht nur Österreich mit Ungarn, er ist zweifelsfrei eines der eindrucksvollsten Naturgebiete Mitteleuropas – mit Steppenlandschaften, ausgedehnten Wiesen, Weideflächen, Salzlacken, Schilflandschaften und einer reichen Fülle von Tier- und Pflanzenarten, darunter 340 Vogelarten. <a href="http://www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at"><strong>www.nationalpark-neusiedlersee-seewinkel.at</strong></a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/10/Neusiedlersee_1540844043-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-4488" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/10/Neusiedlersee_1540844043-1024x682.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/10/Neusiedlersee_1540844043-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/10/Neusiedlersee_1540844043-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/10/Neusiedlersee_1540844043.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Soleweg von Hallstatt nach Ebensee, Oberösterreich</h3>



<p>Der Soleweg führt neben dem Hallstätter See und dem Traun-Fluss zwischen Bergen und Dörfern durch das Innere Salzkammergut. Er folgt der 1607 erstmals in Betrieb genommenen Sole-Rohrleitung von Hallstatt nach Ebensee. Seit mehr als 400 Jahren fließt hier also das salzhaltige Wasser – nichts hat die Kultur der Gegend wohl mehr geprägt als Salz. Insgesamt erstreckt sich der Soleweg über 40 Kilometer und macht das Thema des Salzabbaus erlebbar. <a href="http://www.hallstatt.net"><strong>www.hallstatt.net</strong></a> <a href="http://www.ebensee.at"><strong>www.ebensee.at</strong></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Schmugglerpfade Montafon, Vorarlberg</h3>



<p>Es ist eine Abenteuertour durch unberührtes Hochgebirge im vorarlbergischen Montafon – und dabei tritt man in die Fußstapfen einstiger Schmuggler. Auf Schmugglerwegen, auf denen die Schmuggler früher entlang verwegener Pfade ihre Verstecke für Schmugglerwaren anlegten, überquert man auch die schweizerisch-österreichische Grenze. <a href="http://www.montafon.at"><strong>www.montafon.at</strong></a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Großer Tauerntreck, Osttirol</h3>



<p>Der „Große Tauerntreck“ inmitten des Nationalparks Hohe Tauern führt durch eine der unberührtesten und schönsten Hochgebirgslandschaften Tirols. Der Treck überwindet nahezu 40 Kilometer Hochgebirge der Venediger-Gruppe, begleitet und unterstützt wird man von Treckführern und Tragpferden. Auf über 2.500 Metern Seehöhe schlagen die Wanderer ihr Lager auf.&nbsp; <a href="http://www.hohetauern.at">www.hohetauern.at</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wachau Welterbesteig, Niederöstereich</h3>



<p>Auf dem 180 km langen Welterbesteig gibt es 14 Etappen zur Auswahl. Man wandert durch die Winzerdörfer und&nbsp; Renaissancestädte, entlang der Donau, vorbei an den steilenWeinhängen und zahlreichen Schlössern und Kirchen. <a href="http://www.welterbesteig.at"><strong>www.welterbesteig.at</strong></a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Wachau_1542036045-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-4558" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Wachau_1542036045-1024x682.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Wachau_1542036045-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Wachau_1542036045-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Wachau_1542036045.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Dachstein-Rundwanderweg</h3>



<p>Der Weg führt um den Dachstein, dessen Berglandschaft zum Welterbe der UNESCO gehört. Man startet im Nordwesten am Gosausee, danach geht es entlang der Dachstein-Südwände nach Ramsau. Von dort marschiert man ins Salzkammergut. Auf dem finalen Weg nach Gosau wird das Kalmberg-Gebirge mit der Goiserer Hütte überquert. <a href="http://www.dachsteinrundwanderweg.at">www.dachsteinrundwanderweg.at</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der voralpine Weitwanderweg 04</h3>



<p>Als Einstieg in die österreichische Gebirgswelt eignet sich der voralpine Weitwanderweg 04. Er führt von Wien bis Bad Reichenhall und kann durch die bayerischen Voralpen als Maximiliansweg nach Bregenz fortgesetzt werden. Dieser Weitwanderweg überschreitet nirgends die 2000-Meter-Grenze, fordert aber dennoch in Höhen über tausend Metern (Salzkammergut, bayerische Voralpen) Kondition und örtlich auch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Als lohnender Teilabschnitt bietet sich hier die Etappe zwischen Ybbs- und Ennstal an, Ausgangspunkt ist Waidhofen an der Ybbs, von wo es über Maria Neustift, Ternberg an der Enns schließlich nach Molln geht. Diese in drei Tagen begehbare Route besticht nicht nur durch prachtvolle Ausblicke, die man anfangs ins Donautal im Norden sowie später auf Totes Gebirge und Sengsengebirge im Süden hat, sondern auch durch die leicht begehbaren Wege durch Wälder und über Almwiesen im Voralpenland, ein Gebiet, das aufgrund der ehemaligen Eisenverarbeitungsstätten auch <strong>Eisenwurzen</strong> genannt wird. Alte Schmieden und Hammerwerke legen Zeugnis davon ab, dass hier seit dem 14. Jahrhundert steirisches Eisen verarbeitet wurde.</p>



<p>Neben den Hügellandschaften bietet sich auch Gelegenheit, innerhalb kurzer Zeit einige der schönsten <strong>Flusslandschaften</strong> Österreichs zu entdecken: Weite Teile der Strecke verlaufen entlang dem Ramingbach, der Enns und der Steyr. Über idyllische Auwälder des Steyrflusses erreicht man schließlich den Endpunkt, die kleine Stadt Molln, die als Forschungszentrum zum „Nationalpark Kalkalpen“ Bedeutung erlangt hat. Wer also nach drei Tagen nicht genug hat, findet hier einen geeigneten Ausgangspunkt für Ausflüge in das nahe, sich auf seiner Nordseite mit 600 Meter hohen Felswänden aufragende Sensengebirge.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Südalpen-Weitwanderweg 03</h3>



<p>Sportlich anspruchsvoll ist der sogenannte Südalpen-Weitwanderweg 03. Die Strecke vom Südsteirischen Weinland über die Karawanken und Karnischen Alpen bis zu den Dolomiten verläuft großteils durch hochalpines Gelände. Sehr beliebt ist das Teilstück über den Karnischen Höhenweg, der im wechselnden Auf und Ab entlang der österreichisch-italienischen Grenze verläuft. Für die gesamte Wegstrecke zwischen Plöckenpass und Sillian in Osttirol sollte man fünf bis sieben Tage einplanen. Karge Kalksteinlandschaften wechseln hier mit saftigen Almwiesen – der selbstgemachte Käse, den man auf vielen Almen bekommt, sollte in keiner Proviantdose fehlen. Weite Teile der Strecke führen durch ehemaliges Kampfgebiet des Ersten Weltkriegs, heute wird dieser Abschnitt, an dem sich noch Bunker und Geschützstellungen befinden, auch „Via de la Pace“ genannt.</p>



<p>Die wahre Attraktion der Karnischen Alpen ist aber ihr geologischer Aufbau – nirgends sonst findet man derart viele Gesteine unterschiedlichen Alters auf engstem Raum. Fossilien von Muscheln, Armfüßern oder Seelilien im Fels belegen eindrucksvoll, dass die Karnier vor 365 Millionen Jahren ein riesiges Korallenriff im Urmeer waren. Sogenannte „Geo-Trails“, zum Beispiel rund um den idyllischen Wolayer See, vermitteln auf Naturpfaden mit Schautafeln Wissenswertes über diese versteinerten Zeugen der über Jahrmillionen verlaufenden Kontinentalverschiebung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Glocknerrunde und der Zentralalpen-Weitwanderweg 02</h3>



<p>Wen es zu noch höheren Bergen und noch längeren Strecken zieht, ist mit dem Zentralalpen-Weitwanderweg 02 bestens bedient: Er durchzieht Österreich in Ost-West-Richtung auf 1250 Kilometern und erreicht die höchste Erhebung in den Hohen Tauern. Da dieser Weg auch über Gletscher verläuft und nur von erfahrenen Bergsteigern in Angriff genommen werden sollte, sei hier als Alternative die „<strong>Glocknerrunde</strong>“ vorgestellt:Wie der Name schon verrät, umrundet diese Trekking- Route Österreichs höchsten Berg, den Großglockner (3798 m), wobei der Wanderer keine Gletscherüberquerungen und Felspassagen mit Seil zu überwinden hat. Ausgangspunkt dieser sieben Tage langen Tour ist die Nationalparkgemeinde Kaprun, von wo man den Glockner meist jenseits der 2000-Meter-Grenze erst südwärts, dann östlich bis zum Fuß von Österreichs längstem Gletscher, der Pasterze, und schließlich nach Norden hin umwandert. Den majestätischen Gipfel immer wieder im Blick, bewegt man sich durch bergbäuerlich geprägte Kulturlandschaften, vielfältige Vegetationszonen mit Alpenblumen wie Enzian, Arnika oder Edelweiß, oder man wird von Murmeltieren, Schneehühnern und mit etwas Glück auch Steinadlern, Steinböcken oder Bartgeiern begleitet.</p>



<p>Jede Tagesetappe endet an einer Schutzhütte oder an einem Gasthof mit Nächtigungsmöglichkeit. Die beträchtlichen Höhenunterschiede, die täglich zu überwinden sind (1000 bis 1700 Höhenmeter), setzen Ausdauer und Trittsicherheit voraus. Wessen Füße einen trotzdem nicht mehr weitertragen, kann auch an jedem Etappenziel die „Glocknerrunde“ beenden und in eine der Nationalparkgemeinden im Tal absteigen.</p>



<p><strong>Informationen zur „Glocknerrunde“:</strong><br><a href="http://www.tauernalpin.at">www.tauernalpin.at</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Grenzland-Weitwanderweg 07</h3>



<p>Vom höchsten Punkt Österreichs zur tiefstgelegenen Region des Landes: dem Seewinkel im Burgenland. Dieses Gebiet östlich des Neusiedler Sees im Burgenland, das durchschnittlich nur 117 Meter über dem Meeresspiegel liegt, ist Teil des Ostösterreichischen Grenzland-Weitwanderwegs 07, der vom niederösterreichischen Thayatal bis ins südoststeirische Weinland führt. Wer Ebenen und sanfte Hügellandschaften liebt, kann in rund 12 Tagen vom Seewinkel über Rust, dann weiter auf der „südburgenländischen Route“ über Güssing bis ins steirische Bad Radkersburg wandern, wobei der höchste Punkt der Tour, der Geschriebenstein, gerade einmal auf 884 Metern liegt.</p>



<p>Doch Flachland ist nicht gleich Flachland – diese Trekkingtour führt durch vielfältige Landschaften und Regionen, vom schilfreichen Seewinkel über Weinhänge, Hügel des Mittelgebirges bis zu den erloschenen Vulkanen des steirischen Weinlandes. Ebenso mannigfaltig sind die zahlreichen Kulturstätten auf der Route: so die Schlösser von Kobersdorf und Landsee, die Burgen von Lockenhaus, Güssing und Kapfenstein oder auch das Weinbaumuseum in Klöch. Apropos Wein: Buschenschanken und Gasthäuser befinden sich entlang der Strecke sonder Zahl und halten für den hungrigen und vor allem durstigen Wanderer jede Menge Köstlichkeiten bereit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praktische Tipps für Weitwanderer</h2>



<p>Zuletzt noch einige praktische Tipps: Viele Hütten, vor allem im alpinen Bereich, bieten Ermäßigungen für Mitglieder eines Gebirgsvereins (z. B. Alpenverein, Naturfreunde etc.) an. Eine Mitgliedschaft rechnet sich da bereits nach zwei bis drei Übernachtungen. Die <strong>Bettenkapazität</strong> so mancher Hütte ist allerdings begrenzt, ein rechtzeitiger Anruf zwecks Reservierung ist während der Hauptsaison empfehlenswert (Telefonnummern finden sich in den Wanderführern). Und schließlich: Ein Weitwanderweg ist meist ein One-Way-Ticket – es ist ratsam, sich rechtzeitig zu erkundigen, welche Verkehrsmittel (Bus/Bahn) vom Endpunkt des Weges wieder an den Ausgangspunkt zurückgehen. Denn eines machen Weitwanderer nur ganz selten: denselben Weg zweimal gehen.</p>



<p>Außerdem setzen Trekking-Touren eine gewisse Kondition voraus: Mindestens sechs Stunden pro Tag ist man auf den Beinen, untrainiert sollte man eine mehrtägige Tour keinesfalls angehen. Zur Ausrüstung gehören sowohl leichte Kleidung für Schönwetter als auch warme Kleidung für plötzliche Kälteeinbrüche wie ein guter Anorak, Handschuhe, Wollhaube und Regenschutz. Weiters Erste- Hilfe-Artikel, eine Taschenlampe (besonders auf Hütten gefragt) und Proviant. Insgesamt sollte der Rucksack nicht schwerer als 15 kg sein. Unentbehrlich ist auch ein Wanderführer sowie gutes Kartenmaterial, die zum Beispiel beim Österreichischen Alpenverein bezogen werden können. Das Wichtigste sind aber die Schuhe: Empfohlen sind mittelschwere <strong>Bergschuhe</strong> mit griffiger Sohle. Dazu ein Tipp: Neu gekaufte Schuhe sollten vorher unbedingt eingegangen werden – jeder Fuß muss sich schließlich erst einmal ans neue Schuhwerk gewöhnen.</p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<p>Wanderführer und Kartenmaterial der Weitwanderwege lassen sich beziehen über:</p>



<p><strong>Österreichischer Alpenverein</strong><br>Sektion Weitwandern<br>Thaliastraße 159/3/16<br>1160 Wien<br>Tel.: +43 14938408<br>E-Mail: <a href="mailto:weitwanderer@sektion.alpenverein.at">weitwanderer@sektion.alpenverein.at</a></p>



<p><strong>Informationen zu Weitwanderwegen im Web:</strong><br><a href="http://www.alpenverein.at/weitwanderer/Weitwanderwege">www.alpenverein.at/weitwanderer/Weitwanderwege</a></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Natura Trails – Wanderwege durch Nationalparks</h2>



<p><strong>25 Natura Trails – meist Wanderwege, in einigen Fällen aber auch Radwege – führen durch Österreichs schönste Naturschutzgebiete.</strong></p>



<p>Fleischfressende Pflanzen, prachtvolle Orchideen oder bizarr gefärbte Frösche: Wer das in natura erleben will, muss keine Weltreise in einen tropischen Dschungel antreten. Die Österreichischen Bundesforste haben in Zusammenarbeit mit den Naturfreunden Österreich ein umfangreiches Projekt gestartet, das die zahlreichen Natur- und Landschaftsschutzgebiete für den sanften Tourismus nutzbar macht. Insgesamt 25 ausgeschilderte Natura Trails zeigen eine Fülle an einzigartigen Naturimpressionen. Alle Natura Trails verlaufen auf bereits bestehenden Wegen. Entlang der Wege gibt es zahlreiche Infotafeln über ortstypische Tier- und Pflanzenarten sowie Hinweise auf die spezifischen Biotope.</p>



<p>Mehr als 1.700 Tier- und 320 Pflanzenarten haben etwa im Sablatnig-Moor in der Nähe des Kärntner Klopeinersees ihren Lebensraum. Viele davon haben nur hier ihre Heimat.</p>



<p>Am Fuße eines der spektakulärsten Felsgebirge Tirols, dem Wilden Kaiser, führt ein ca. dreistündiger Natura Trail zu einer Moorlandschaft auf Almniveau. In rund 1.000 m Seehöhe tut sich dem interessierten Besucher eine alpine Wunderwelt auf. Ausgehend von St. Johann in Tirol geht es bei Aschau hinauf zum Hüttelmoos und zur Regalm. Man muss allerdings schon sehr genau schauen, um die nur rund 5 cm große Gelbbauchunke zu erblicken. Leichter hat man es schon, die Quelljungfer zu Gesicht zu bekommen: Sie – die Rede ist von einer ganz seltenen Libellenart – ist hier in den Sommermonaten ein häufiger Stammgast. Vielleicht lässt sie sich beobachten, wie sie, einem Hubschrauber gleich, erfolgreich auf der Jagd nach Bachflohkrebsen oder Feuersalamander-Larven ist. Abends in der Dämmerung kommen gerne Gämsen und Hirsche auf einen „Umtrunk“ an den Moorteichen vorbei.</p>



<p>Ein Feuchtgebiet der besonderen Art stellt das <strong>Feldaist-Tal</strong> im südlichen Mühlviertel dar. Steile Hänge entlang des Flusses, dichte Wälder und Wasserstrudel bilden hier eine beeindruckende Naturkulisse und einen Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna. Insgesamt rund drei Stunden sind von Pregarten aus für den Natura Trail bis zur Kriehmühle und zurück zu rechnen. Der Weg führt ständig am Flussufer entlang durch die Schlucht, zahlreiche Granitblöcke scheinen von Riesenhand in das tobende Wasser gestreut worden zu sein. Der naturbelassene Fluss beherbergt in diesem Abschnitt eine Fülle an Fischen, die hier ein Refugium gefunden haben – sehr zur Freude des Fischotters, der sich an Forellen, Huchen, Hecht und Co. delektiert. Zu den weltweit gefährdeten Tierarten gehören auch die auf Verschmutzungen aller Art sehr empfindlich reagierenden <strong>Flussperlmuscheln</strong>, die hier in der Aist noch heimisch sind.</p>



<p>Auf einem mächtigen bewaldeten Hügel thront das weithin sichtbare Benediktiner- Stift <strong>Göttweig</strong> hoch über dem Donautal. Darunter befinden sich zwischen Furth und Mautern zahlreiche Weinriede, deren bloße Namensnennung Gourmets das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Dass aber auch die angestammte Tier- und Pflanzenwelt, trotz intensiven Weinbaus ringsherum, ein angestammtes „Wohnrecht“ hat, beweist der Natura Trail am Fuße der barocken Gottesburg. Etwa zweieinhalb bis drei Stunden sind für alle Wanderer oder Radler zu veranschlagen, die sich beim Startpunkt Zellergraben in Furth auf den Weg machen. In den bis zu 10 m hohen, fast senkrechten Löss-Wänden des Hohlweges, ein bisschen erinnert er an einen kleinen Canyon, haben zahllose Tier- und Pflanzenarten ihre „Nische“ behaupten können. Hier haben die in allen Grüntönen schillernden <strong>Smaragd-Eidechsen</strong> ihre Behausungen und ihre „Sonnenterrassen“ gefunden. Die Wachau ist in Europa für diese Tiere aus dem Mittelmeerraum die natürliche Nordgrenze. Genauer schauen muss man schon, wenn man die <strong>Schornsteinwespen</strong> bei ihrer Arbeit beobachten will: Aus Lehm bauen sie für ihren Nachwuchs „Kinderstuben“ in Form von kleinen Schornsteinen. Eine Freude für Kinder ist der Anblick von quirligen Zieseln, die an den Böschungsrändern und Magerwiesen nach ihren Fressfeinden, den Greifvögeln, Ausschau halten und mit ihren Pfoten ständig etwas zum „Knabbern“ zu ihrem Mund zu führen scheinen.</p>



<p>Weitere Natura Trails gibt es etwa am Dachstein, im Böhmerwald oder im Marchfeld.</p>



<p><strong>LINTIPPS:</strong></p>



<ul><li><a href="http://www.naturatrails.at">www.naturatrails.at</a><br><a href="http://www.nfi.at/natura">www.nfi.at/natura</a><br><a href="http://www.bundesforste.at">www.bundesforste.at</a></li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Klettersteige in Österreich</h2>



<p>Rund 400 Klettersteige der unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen gibt es in Österreichs Bergen. Sie unterstützen all jene, denen Wandern zu wenig aufregend und freiklettern zu gefährlich ist, dabei, selbst schwierigste Felspassagen sicher zu bewältigen und sind mitunter sportliche Herausforderungen der Sonderklasse. Eisenleitern, Eisenstifte, Trittstufen aus Metall, Seilbrücken und Stahlseile helfen den Klettersteiggehern, eine Felswand, Schlucht oder Wandstufe zu überwinden. Manchmal werden sie daher auch „<strong>Eisenwege</strong>“ genannt, selbst der italienische Fachbegriff „Via Ferrata“ ist in manchem Alpin-Prospekt oder Wanderführer zu lesen.</p>



<p>Wie bei jeder Reise gilt auch für Klettersteige: Die schönsten Abenteuer beginnen bei der Lektüre. Etliche Klettersteig-Führer in Buchform oder als Datenbank im Internet listen die attraktivsten Anlagen eines Bergmassivs, einer Region oder eines Bundeslandes auf. Schon bei der Lektüre, nicht erst beim Einstieg in die Felswand, sollte die Entscheidung fallen, ob man sich den Weg zutraut oder lieber doch eine andere, einfachere Route aussucht.</p>



<p>Zwei <strong>Bewertungen</strong> haben sich in der österreichischen Alpin-Literatur durchgesetzt. Die „Schall-Skala“ benutzt die fünf Buchstaben von A (leicht) bis E (extrem schwierig). Bei der Bewertungsskala nach Eugen E. Hülser werden sechs Schwierigkeitsgrade unterschieden: von K1 (leicht) bis K6 (extrem schwierig). Aber es sind natürlich nicht nur die objektiven, klettertechnischen Schwierigkeiten, die bei der Begehung eines Eisenweges zählen. Subjektive Faktoren wie Kondition, Tagesverfassung, Körpergröße und natürlich auch die aktuelle Witterung oder Jahreszeit sollten den Ausschlag bei der Entscheidung geben, ob eine Tour problemlos machbar ist oder nicht.</p>



<p>Entscheidend – vor allem für Anfänger – sollte auch sein, ob der gewählte Klettersteig im Auf- oder im Abstieg begangen wird. Üblicherweise kostet es schon eine gehörige Portion Schwindelfreiheit bzw. Überwindung, einen Klettersteig hinunterzugehen. Beim Aufstieg kann man sich doch mitunter die Perspektive in die Tiefe ersparen, indem man nur nach vorne bzw. oben blickt. An besonders ausgesetzten Stellen bekommen es sogar geübte Kletterer mit der Angst zu tun, obwohl die Passage in der Literatur als einfach beschrieben wird. Zittrige Beine oder Hände können die Bewertungsskala noch einmal kräftig durcheinanderwirbeln. Bei drohendem <strong>Gewitter</strong> sind die „Eisenwege“ absolut zu meiden – die metallenen Sicherungsanlagen im Fels fungieren dann als Blitzableiter.</p>



<p>Oft sind Klettersteige aber ohnehin so angelegt, dass sie bereits beim Einstieg zeigen, was auf die Sportler zukommt. Beispielsweise wird man beim beliebten „Alpenvereinssteig“ im<strong> Rax-Massiv</strong> in Niederösterreich gleich zu Beginn mit einer ca. 60 m hohen senkrechten Leiter konfrontiert. Wer diese Hürde überwindet, schafft auch den ganzen Klettersteig. Ca. 1.000 Höhenmeter sind bei diesem Steig der Kategorie A/B (K1/K2) zu überwinden, bis man zum luftigen Ausstieg bei der Höllentalaussicht gelangt. Viele Teile sind Gehgelände, etliche Kletterstellen und Hangquerungen erfordern aber etwas Geschick und eine gehörige Portion Mut. Üblicherweise lässt sich dieser Weg ohne Klettersteigset meistern, ein Steinschlaghelm ist aber unbedingt zu empfehlen.</p>



<p>Etwa ein gutes Dutzend weiterer Klettersteige in den Schwierigkeitsstufen A bis B bzw. K1 bis K2 findet sich an den steilen Felswänden der Rax und bringt die erfolgreichen Kletterer auf ihr flaches Hochplateau: „Wildfährte“, „Bärenlochsteig“, „Gamsecksteig“, „Gretchensteig“, „Teufelsbadstubensteig“ etc. sind für alle schwindelfreien und trittsicheren Wanderer, die sich einer herausfordernden Tagestour stellen wollen, geeignet. C bis D (K4 und K5) dagegen sind die „Warn“-Kategorien für den „<strong>Hans-von-Haid-Steig</strong>“, den nur noch erfahrene Bergsteiger wählen sollten. Gut 400 Meter lang führen sie durch teils senkrechte, teils überhängende Felsformationen. Eine Top-Ausrüstung – Helm, Gurt, Seil mit Karabinern und Kletterschuhe – sind hier zwingend erforderlich.</p>



<p>Ein gewaltiges Bergpanorama tut sich für die Wanderer auf, die im Priel- Schutzhaus, hoch über Hinterstoder in Oberösterreich, Einkehr halten: Die <strong>Spitzmauer</strong> (2.446 m) und der <strong>Große Priel</strong> (2.515 m) laden mit lohnenden „Normal“- Routen zum Bergwandern ein. Gleichzeitig aber auch mit jeweils einem Klettersteig: Der „<strong>Stodertaler Klettersteig</strong>“ (Kategorie B bzw. K2) führt durch die Nordwand der Spitzmauer gut gesichert zum Gipfel. Reichlich Eisen entschärft hier die 200 m hohe felsige Schlüsselstelle. C bis D bietet der „Bert-Rinesch-Steig“ in der Direttissima des Süd-Ostgrades von der Schutzhütte auf den Großen Priel. Nach einer luftigen Querung führt die „Ferrata“ pfeilgerade in Richtung Gipfelkreuz. Auch hier gilt: Wer beim selektiven Einstieg nicht ohne Probleme klettert, sollte wohl lieber umkehren und sein Glück auf dem gut markierten Wanderweg versuchen.</p>



<p>Tirol lässt natürlich die Herzen aller Klettersteig-Freaks höher schlagen. Wer bereits viel Klettererfahrung gesammelt hat, wird vom „<strong>Schlicker Klettersteig</strong>“ (Schwierigkeitsstufe C bis D, also K3–K4) in den allerhöchsten Tönen schwärmen. Hoch über Fulpmes im Stubaital geht es hier am Fels durch die Große Ochsenwand bis auf die Südost-Schulter in gut 2.685 Meter Seehöhe. Mehrere Stunden ist man bei diesem Abenteuer in steilstem Fels unterwegs. Die knapp gesetzten Sicherungen lassen viel Spielraum für individuelles Können und Griffsuche.</p>



<p>Dass es bei Klettersteigen nicht immer nur senkrecht bergauf gehen muss, zeigt der „<strong>Innsbrucker Klettersteig</strong>“ (B bis C, also K2–K3) hoch über der Tiroler Landeshauptstadt. Mit der Seilbahn geht es hinauf zur Bergstation am Hafelekar (2.269 Meter) und von dort dann auf rund zwei Kilometern Länge über sieben Bergspitzen zum Frau-Hitt-Sattel und zurück zur Seilbahnstation in der Seegrube. Einer der Höhepunkte dieser Panoramatour auf Gipfelniveau, die nicht mit den dabei zurückgelegten Höhenmetern auftrumpft, sondern mit vielen technischen Finessen, ist die 8 Meter lange „<strong>Seufzerbrücke</strong>“. Die Aussicht auf die Stadt tief unten im Inntal sowie die südlichen Berge des Alpenhauptkamms ist gigantisch – eine „Städtetour“ der ganz anderen Art.</p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<ul><li><strong>Alles über Wanderrouten</strong>, Gipfel, Alpin-Hütten, Klettersteige und ihre jeweiligen<br>Schwierigkeitsgrade in einem Portal:<br><a href="http://www.bergsteigen.at">www.bergsteigen.at</a></li><li><strong>Klettersteige</strong> in ganz Europa, Geschichte, Ausrüstung, Anfahrtswege etc. für die<br>exakte Tourenvorbereitung:<br><a href="http://www.via-ferrata.de">www.via-ferrata.de</a></li><li><strong>Portal des österreichischen Alpenvereins</strong> mit einer immensen Fülle an<br>Wissenswertem über Wandern und alpines Klettern:<br><a href="http://www.alpenverein.at">www.alpenverein.at</a></li><li>Der Verlag bietet das wohl umfangreichste Sortiment an Bergsport-Büchern und<br>Klettersteig-Führern („Klettersteig-Atlas“) im deutschsprachigen Raum:<br><a href="http://www.schall-verlag.at">www.schall-verlag.at</a></li></ul>



<h3 class="wp-block-heading">Klettersteig-Empfehlung: „Rosina“ in der Silberkarklam</h3>



<p>Ramsau am Dachstein gilt als die Urmutter der Klettersteige: Vor über 170 Jahren errichtete man auf dem Dachsteingipfel den ersten alpinen Klettersteig unter Leitung des bekannten Geologen Friedrich Simony. Der Klettersteig Rosina liegt direkt neben dem Bach der Silberkarklamm. Im Vergleich zum Klettersteig Hias und Siega, welche sich ebenso in der Silberkarklamm befinden, ist der Klettersteig Rosina der anspruchsvollste. Es ist ein vertikaler Stahlseilakt in Kombination mit Aussicht auf die romantische Klamm und die Bergwelt. Der Einstieg des Klettersteiges führt über eine Seilbrücke, bei der man das tosende Wasser überqueren muss. Der Erbauer Hans Prugger konnte mit diesem Klettersteig ein vertikal es Meisterstück schaffen, welches nach der luftigen Seilbrücke pfeilgerade vom Klammbach bis zum Ausstieg verläuft. Die Kombination der Klettersteige Hias, Rosina und Siega bietet ein Halbtagesprogramm.</p>



<p><strong>Ausgangspunkt</strong>: Parkplatz Silberkarklamm</p>



<p><strong>Einstieg</strong>: direkt am Klammweg über die Seilbrücke zur steilen Felswand auf der anderen Bachseite</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kletterhallen in Vorarlberg</h2>



<p>Für Kletterer und alle, die es werden wollen, sind Kletterhallen bevorzugte Trainingsorte. Die größte Kletterhalle mit Namen K1 steht in Dornbirn (<a href="http://www.k1-dornbirn.at">www.k1-dornbirn.at</a>). Eine moderne Boulderhalle, die „Klimmerei“, gibt es außerdem in Bürs (<a href="http://www.klimmerei.at">www.klimmerei.at</a>).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Österreichs Wanderdörfer</h2>



<p>Etwa 50 Ferienorte und Ferienregionen in Österreich haben sich dem Thema „Wandern“ verschrieben (mit einem begleitenden ökologischen Anspruch). Sie offerieren in unmittelbarer Umgebung eine breite Palette an Wanderwegen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die zwar gut markiert, ansonsten aber völlig naturbelassen sind.</p>



<p>Was die Unterkunft betrifft, so reichen die Angebote vom familienfreundlichen Bauernhof über die Almhütte bis hin zum 5 Stern-Luxushotel.</p>



<p><a href="http://www.wanderdoerfer.at">www.wanderdoerfer.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehrtagestouren</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Vorarlberg</h3>



<p>Für den Einstieg in die Welt der Mehrtagestourengeher eignet sich die Wanderung <strong>Schwarzenberg</strong>–<strong>Au</strong>. Von Schwarzenberg im mittleren Bregenzerwald wandert man in ca. 5 Stunden nach Mellau. Am zweiten Tag führt der Weg weiter in den hinteren Bregenzerwald, bis in die Gemeinde Au – quer über die Hochebenen, vorbei an Sennhütten. Von Juli bis September wird auf den Alphütten der Region der Vorarlberger Käse hergestellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tirol</h3>



<p>Der <strong>Naturpark Karwendel</strong> ist ein riesiges geschlossenes Naturschutzgebiet und gehört zu den nördlichen Kalkalpen. Charakteristisch für das Gebirge sind die Formen von Karen und Wänden, wodurch früher auch der Name Karwendel abgeleitet wurde. Der Zentralteil ist praktisch unbewohnt und dank des Naturschutzes ist die Pflanzen- und Tierwelt weitgehend in Ihrer Ursprungsform erhalten geblieben. Zum Eingehen beginnt die Wanderwoche mit einer Infowanderung am Leutascher Hochplateau. Am zweiten Tag fährt man mit dem Minibus zur Karwendelhütte, um dann zur Galkenhütte zu wandern. Weiter geht es entlang der spektakulären Lalidererwände, einer Gruppe von fast senkrechten Felswänden, in die Eng, ein wider Erwarten sehr weites Hochtal. Der dritte Tag dient der Entspannung und so stehen kurze Wanderungen nach Fallerschein, Tirols größtem Almdorf, auf dem Programm. Am vierten Tag wandert man in die „faule Eng“, vorbei an Tümpeln, Teichen und Seen. Am fünften Tag führt die Karwendelwanderung von der Eng zum Achensee und schließt mit einer Schiffahrt von Pertisau nach Achenkirch ab. Am letzten Tag kann man zwischen leichten Wanderungen am Achensee und einer drei- bis vierstündigen Hüttentour in der Region wählen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/achensee-229847_1280-1024x512.jpg" alt="" class="wp-image-4376" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/achensee-229847_1280-1024x512.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/achensee-229847_1280-300x150.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/achensee-229847_1280-768x384.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/02/achensee-229847_1280.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Für Individualisten, die ohne Bergführer unterwegs sein wollen, empfiehlt sich der <strong>Adlerweg vom Walchsee zum Achensee</strong>. Am Anreisetag erhält man Kartenmaterial und Wanderstöcke Nach einem Einwandertag geht es am zweiten Tag gleich 1.500 Höhenmeter bergauf und über verschiedene Almen und den Heuberg zum Stripsenjochhaus, von wo aus der Transfer zum Jagdschlössl erfolgt. Am dritten Tag ist man nach einem kurzen Transfer unterwegs im „Koasa“, wie das Naturschutzgebiet „Wilder Kaiser“ bei den Einheimischen heißt, wieder geht es vorbei an Almen bis zum Hintersteiner See, wo man im Gasthof Bärnstatt nächtigt. Eine der kürzesten, aber dennoch schönsten Etappen führt am vierten Tag vom Hintersteiner See über die Almen der Kufsteiner Region zum Brenntenjoch. Nach ca. 3 ½ Stunden Gehzeit fährt man mit dem Sessellift ins Tal und wird zum nächsten Gasthof im Wallfahrtsort Mariastein gebracht. Von dort geht es am fünften Tag zum Almgasthof Buchacker und weiter durch das dicht bewaldete Hasatal bergab zur Kaiserklamm und weiter zum Kaiserhaus, welches nach Kaiser Franz Joseph benannt wurde. Am letzten Tag geht es entlang der Brandenberger Ache relativ flach bis nach Steinberg, von wo aus man mit dem Bus zum Achentalerhof fahren kann – oder in einer weiteren vierstündigen Etappe auch zurückwandern kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Salzburger Land</h3>



<p>Eine abwechslungsreiche Wanderwoche bietet sich im Salzburger Land an: Die <strong>Route der Klammen</strong> im Saalachtal. In sechs Wandertagen geht man von Lofer mit insgesamt fünf Nächtigungen in verschiedenen Orten wieder zurück nach Lofer – über Salzburger Almenlandschaften und in Klammen.</p>



<p>Der <strong>Saalachtaler Rundweg</strong> ist so angelegt, dass man jede Tagesetappe variieren und auch auf Kinder ausrichten kann. Erwandert werden Orte, die vor allem für Wintersportler klingende Namen haben: Von Saalfelden führt der Weg in sechs Tagen über Maishofen, Maria Alm und Hintermoos nach Dienten und über Hinterthal zurück nach Saalfelden.</p>



<p>Wer im Saalachtal lieber hoch hinaus möchte, sollte den <strong>Saalachtaler Höhenweg</strong> ausprobieren. In fünf Tagen wandert man entlang eines der schönsten Kammwege der Region, über Almen und Gipfel. Für die fordernden Aufstiege, als belohnt einen der Rundum-Blick auf die Berge des Nationalparks Hohe Tauern.</p>



<p><a href="http://www.lofer.com">www.lofer.com</a></p>



<p>Nicht nur Weitwanderern ist die <strong>Via Alpina</strong> ein Begriff: mit mehr als 5.000 km führt sie von Triest durch den gesamten Alpenbogen bis nach Monaco.</p>



<p><a href="http://www.hochkoenig.at">www.hochkoenig.at</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Steiermark</h3>



<p>In der Steiermark kommen Freunde von Panoramawegen auf ihre Rechnung, auf dem Panoramaweg 100. Dieser Weg führt durch die Region Schladming-Dachstein und verdient den Namen „Panoramweg“ nicht nur wegen der schönen Ausblicke auf die Enns, welche eine klare Grenze zwischen den kristallinen Gesteinszonen der Schladminger Tauern und dem mächtigen Dachsteinmassiv zieht. Im Ennstal stürzen die Bäche der Tauerntäler über Steilstufen und Schluchten hinab. Konkret bedeutet das für den Wanderer: Entscheidet man sich für den südlichen Weg, muss man immer wieder tiefe Täler auf teilweise steilen Pfaden durchschreiten oder auf den Talschultern „umgehen“. Wählen kann man zwischen dem südlichen Weg rechts der Enns, wofür man vier Tage einplanen sollte, und dem dreitägigen nördlichen Weg links der Enns. Ausgangspunkt ist für beide Varianten der Ort Mandling, das Ziel ist in Öblarn.</p>



<p><a href="http://www.haus.at">www.haus.at</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="702" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm-1024x702.jpg" alt="Blick auf das Dachsteinmassiv / von der Reiteralm bei Schladming Steiermark © Österreich Werbung, Fotograf: Lamm" class="wp-image-2287" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm-300x206.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/06/lowres_00000002241-dachstein-mountain-view-from-reiteralm-near-schladming-oesterreich-werbung-Lamm-768x527.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Blick auf das Dachsteinmassiv / von der Reiteralm bei Schladming

Steiermark. © Österreich Werbung, Fotograf: Lamm</figcaption></figure>



<p>Neun Tagesetappen benötigt man für eine Umrundung des Dachsteins auf dem <strong>Dachstein Rundwanderweg (mittlere Variante).</strong> Der Dachstein selbst ist eine wirkliche „Bergpersönlichkeit“, die nicht umsonst mit der Auszeichnung „Welterbe Natur- und Kulturregion“ versehen wurde: Schroffe Felsen, ehemalige Korallenriffe, thronen über Almen, während Gletschereis und einsame Hochflächen im südlichen Dachsteinbereich dominieren. Urwälder, Karstquellen, schöne Waldseen und Wildflüsse durchwandert man auf der Nordseite des Dachsteins, im Salzkammergut. Hallstatt, Soleleitungsweg und die Überquerung des Kalmgebirges von Bad Goisern nach Gosau sind weitere Etappen der Wanderung. Bei dieser Variante ist es bei manchen Etappen nötig, den Rucksack für zwei Tage zu packen – das Gepäck wartet dann jeweils am übernächsten Tag auf den Wanderer. Die Dachsteinumrundung ist somit der Einstieg in die Welt der Weitwanderungen im hochalpinen Gelände. Besitzt man noch nicht die entsprechende Erfahrung, empfiehlt es sich, mit einem erfahrenen Wanderführer zu gehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Oberösterreich</h3>



<p>In Oberösterreich promenieren Freunde historischer Architektur im Mühlviertel auf dem <strong>Burgen- und Schlösserweg von Freistadt nach Grein</strong>. Ausgehend von der mittelalterlichen Stadt Freistadt führt die Wanderung in Zeiten als das Mühlviertel gerade gerodet und besiedelt wurde. Am Ankunftstag empfiehlt sich ein Spaziergang auf der Promenade rund um die Altstadt, um den Blick vom Bergfried auf die mittelalterliche Stadt und auf das hügelige Mühlviertler Land zu genießen. Die mit über 7 Stunden längste Etappe wartet bereits am ersten Tag auf die Wanderer, wenn sie von Freistadt nach Gutau gehen. Der Anblick der Burgruine Dornbach, ein Besuch der Schlossbrauerei Weinberg und die Pfarrkirche in Kefermarkt, wo es einen beeindruckenden spätgotischen Flügelaltar zu bestaunen gibt, verkürzen die Wegzeit. Tag zwei bringt einen Kulissenwechsel mit sich und so geht es über sanft hügelige Wiesen und Waldwege nach St. Leonhard. Am dritten Tag wandert man – je nach konditioneller Verfassung – durch das Waldaisttal nach Oberndorf (13 km) oder Pierbach (24 km). Höhepunkt dieser Etappe ist die Burgruine Prandegg, einst die zweitgrößte Burganlage Oberösterreichs.</p>



<p>Der vorletzte Tag führt dann vorbei an der Ruine der Hochburg Ruttenstein und dann weiter nach St. Thomas am Blasenstein. Die „Bucklwehluckn“, ein enger Felsdurchlass, der „luftgeselchte Pfarrer“ und die Mumie eines Chorherrn, zeugen vom Humor der Mühlviertler. Am letzten Tag warten wieder schöne Aus- und Rundblicke auf die Wanderer. Vom Aussichtsturm der Burg Kreuzen überblickt man das Donautal des Strudengaus und des Machlandes bis hin zu den Alpen. Weiter geht es zur besterhaltenen Burganlage Oberösterreichs, der Burg Klam, und durch die imposante Klamschlucht wandert man über Saxen bis zum Endpunkt der Wanderung nach Grein.</p>



<p><a href="http://www.muehlviertler-kernland.at">www.muehlviertler-kernland.at</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Niederösterreich</h3>



<p>In Niederösterreich bieten sich im <strong>Ysper-Weitental</strong> zwei Varianten für Weitwanderungen an, bei denen sich sowohl die landschaftlichen Schönheiten als auch die Kultur der Region erwandern lässt. Die kurze Variante mit drei Wandertagen ist ideal für alle, die Weitwandern ausprobieren wollen. Startpunkt ist Laimbach; am Gipfelkreuz des Großen Peilsteins bietet sich bereits die erste Aussicht über das sonnige Waldviertel. Weiter geht es bis Nöchling, wobei man die letzten 7 km wahlweise zu Fuß oder mit dem angebotenen Transferbus zurücklegen kann. Tag zwei führt von Nöchling zur Loseneggerklamm. Auch hier wartet ein Panoramablick auf die Wanderer, bevor es weiter nach Yspertal und Altenmarkt geht. Höhepunkt des dritten Tages ist die Ysperklamm, wo die Große Ysper in 1,2 km Länge ca. 300 Höhenmeter in Kaskaden zurücklegt. Vom Hirschenstein hat man zum Abschluss der Wanderung noch einmal einen faszinierenden Ausblick, bevor es nach Laimbach geht, wo der Weg endet.</p>



<p>Will man das südliche Waldviertel genauer erkunden, empfiehlt sich die lange Variante, die innerhalb von 7 Wandertagen 110 Kilometer durch das Ysper- Weitental führt. Ausgangspunkt ist wiederum Laimbach; der Weg führt das Donautal aufwärts bis zum Weinsbergerwald. Während der sieben Tage wandert man durch unberührte Naturlandschaften und hat viel Zeit, die tosende Ysperklamm zu erkunden. Und neben sagenumwobenen Steinformationen kommt man an kulturellen Besonderheiten vorbei, wie dem Wallfahrtsort Maria Taferl oder dem „Tal der Sonnenuhren“.</p>



<p><a href="http://www.waldviertel.at">www.waldviertel.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Empfehlenswerte Panorama-Plattformen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Der Adlerhorst Rofan</h3>



<p>Der <strong>Adlerhorst Rofan</strong> in Tirol ist, wie der Name schon sagt, von der Form eines Adlernests inspiriert. Mit 8 Metern Durchmesser beeindruckt auch diese Plattform am Gschöllkopf im Rofangebirge mit einem 360-Grad-Panorama und bietet damit traumhafte Aussichten auf den Achensee, das Rofan- und Karwendelgebirge. Der Skyglider Airofan in Form eines Adlers bietet die Möglichkeit, die Welt aus der Sicht eines Adlers kennen zu lernen. Wobei auf einer Länge von nur 800 Metern bei einer Geschwindigkeit von 85 km/h 200 Meter Höhenunterschied überwunden werden.</p>



<p><strong>Adlerhorst Rofan</strong><br>Rofan Seilbahn<br>6212 Maurach am Achensee<br>Tel.: +43 5243 5292<br><a href="http://www.rofanseilbahn.at">www.rofanseilbahn.at</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Big 3-Panorama-Felssteg Tiefenbachkogl</h3>



<p>Auf dem <strong>Big 3-Panorama-Felssteg </strong>Tiefenbachkogl auf 3.250 Metern Seehöhe erwartet den Gast eine 15 Meter hohe Pyramide, an der an starken Stahlseilen ein glasverkleideter Steg hängt, welcher etwa 20 m über den Gletscherabgrund hinausragt. 60 Meter über dem Abgrund scheint dann die Wildspitze, Tirols höchster Berg, zum Greifen nahe. Auch <strong>der Dachsteinblick</strong> auf der Hochalm des Hutterer Höss stellt mit seinen beiden roten Stahlquader-Aussichtsplattformen einen von Menschenhand&nbsp; Gegenpol zur überwältigenden Landschaft der Umgebung dar: Die Bergketten des Toten Gebirges und die Warscheneckgruppe mit mehr als 40 Gipfeln über 2000 Metern Seehöhe.</p>



<p><strong>Big 3-Panorama-Felssteg Tiefenbachkogl</strong><br>Bergbahnen Sölden<br>Tel.: +43 5254 5080<br><a href="http://www.soelden.com">www.soelden.com</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Aussichtsturm Pyramidenkogel in Kärnten</h3>



<h3 class="wp-block-heading">5 Fingers</h3>



<p>Noch ungewöhnlicher mutet die Aussichtsplattform „<strong>5 Fingers</strong>“ auf dem Krippenstein Plateau in Oberösterreich an: Wie eine Hand ragen fünf verschiedene Stege über einen 400 m tiefen Abgrund hinaus und eröffnen damit spektakuläre Ausblicke für alle, die nicht höhenängstlich sind. Auf einer leichten, 20- minütigen Erlebniswanderung von der Bergstation der Seilbahn zum Pionierkreuz wartet außerdem noch eine weitere Aussichtsplattform, der „<strong>WeltNATURerbe- Blick</strong>“ oberhalb der Krippenstein Lodge, mit einem Blick auf die beiden Dachstein Gletscher auf. Der Weg zu dieser Aussichtsplattform ist sogar barrierefrei gestaltet.</p>



<p><strong>5 Fingers und WeltNATURerbe-Blick</strong><br>Dachstein Tourismus AG<br>Winkl 34<br>4831 Obertraun am Hallstättersee<br>Tel.: +43 50 140<br><a href="http://www.dachstein-salzkammergut.com">www.dachstein-salzkammergut.com</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Skywalk Hohe Wand</h3>



<p>So auch auf dem <strong>SkyWalk</strong> im Naturpark Hohe Wand: Umgeben von schroffen Felsen bietet er einen fast senkrechten Blick in die Tiefe. Besonders Mutige lassen sich von hier aus rund 150 Meter in die Tiefe abseilen. Der Namensvetter, der Dachstein Sky Walk, geht sogar noch einen Schritt weiter: Teile des Bodens dieser spektakulären Aussichtsplattform, die auf 2.700 Metern Seehöhe direkt auf der 250 Meter senkrecht abfallenden Felswand des Hunerkogels thront und mit der Seilbahn von Schladming oder Ramsau aus zu erreichen ist, sind aus Glas. Wer es wagt, sich daraufzustellen und hinunterzublicken, erlebt einen Ausblick, der sonst wohl nur Adlern vorbehalten ist.</p>



<p><strong>Skywalk Hohe Wand</strong><br>Naturpark Hohe Wand<br>Tel.: +43 2638 88348<br><a href="http://www.hohewand.net">www.hohewand.net</a></p>



<p><strong>Naturpark Hohe Wand</strong><br>Tel.: +43 (0) 88545<br><a href="http://www.naturpark-hohewand.at">www.naturpark-hohewand.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Österreichs 8 wichtigste Winterwander-Gebiete</h2>



<ol type="1"><li><strong>Achensee, Tirol</strong><br>Die Region um den Tiroler Achensee entdeckt man auf über 150 km Winterwanderwegen. Man kann sich auch von Berg- und Wanderführern der Region begleiten lassen. Dabei erfährt man so manche Sagen, die sich um besondere Orte ranken.&nbsp; ↑935 m (Achensee). <a href="http://www.achensee.info">www.achensee.info</a></li><li><strong>Sonnenterrasse St. Veit/Schwarzach, Salzburg</strong><br>Über 100 km geräumte Winterwanderwege gibt es hier – mit vielen urigen Almhütten entlang des Weges. Seehöhe 760 m (St. Veit). <a href="http://www.sonnenterrasse.at">www.sonnenterrasse.at</a></li><li><strong>Nockberge, Kärnten</strong><br>Die Nocken, jene sanft geschwungenen Höhenzüge, locken mit leichten Routen. Auch geführte Wanderungen sind hier möglich und empfehlenswert. ↑ca. 1.760 m (Turracher Höhe). <a href="http://www.nockberge.at">www.nockberge.at</a>, <a href="http://www.nationalparknockberge.at">www.nationalparknockberge.at</a></li><li><strong>Bregenzerwald, Vorarlberg</strong><br>Der Bregenzerwald, das bedeutet: malerische Schneelandschaften und Aussichtsplätze mit atemberaubenden Panoramen. Bergab geht’s dann mit der Rodel – etwa beim Neuhornbachjoch, auf der längsten Naturrodelstrecke des Bregenzerwaldes (5,5 km). Wer es anspruchsvoller will, dem bieten sich Skitouren mit einem Bergführer an.&nbsp; ↑852 m (Au- Schoppernau). <a href="http://www.bregenzerwald.at">www.bregenzerwald.at</a></li><li><strong>Nationalpark Hohe Tauern, Salzburg/Tirol/Kärnten</strong><br>Bei einer Schneeschuhwanderung (mit professioneller Begleitung) ist man hier auf den Spuren der Wildtiere. Ausgestattet mit Ferngläsern stapft man durch tief verschneite Wälder. Entlang des Weges fließt die Schwarzach unter dicken Eisplatten. Schon bald lichtet sich der Wald und gibt den Blick frei auf die andere Talseite: Dort ragen steile Felsflanken empor. Es ist der ideale Ort, um Gamswild zu sichten. Dank des Fernrohrs mit 60-facher Vergrößerung hat man das Wild zum Greifen nahe. Und wenn man Glück hat, entdeckt man sogar einen Steinadler. ↑1.390 m (St. Jakob in Defereggen). <a href="http://www.hohetauern.at">www.hohetauern.at</a></li></ol>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/hohe_tauern_1541578227-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-4539" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/hohe_tauern_1541578227-1024x682.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/hohe_tauern_1541578227-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/hohe_tauern_1541578227-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/hohe_tauern_1541578227.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<ol type="1"><li><strong>Lungau, Salzburg</strong><br>Ein Erlebnis ist ein Besuch im Alpentierpark in St. Margareten. Dort beobachtet man im Winter Rotwild, Sikawild und auch Steinwild aus nächster Nähe bei der Wildfütterung. Sportlich geht’s in alpinen Höhenlagen zu: Mit seinen vielen Seitentälern und der großen Vielfalt an Berg- und Gipfeltouren gilt Lungau als Eldorado für Skitourengeher. ↑1.200 m (Ausgangspunkt für Skitouren). <a href="http://www.lungau.at">www.lungau.at</a></li><li><strong>Nationalpark Kalkalpen, Oberösterreich</strong><br>Vom Ennstal gibt es – zumindest wöchentlich – geführte Schneeschuhwanderungen.Dabei stapft man rund 300 Höhenmeter auf die Gschwendtalm hinauf.&nbsp; ↑430 m (Ennstal). <a href="http://www.kalkalpen.at"><strong>www.kalkalpen.at</strong></a></li><li><strong>Nationalpark Gesäuse</strong><br>Die zahlreichen Berge laden auch zu Skitouren ein, der Aufstieg auf den Gipfel wird mit einem atemberaubenden Panorama belohnt.&nbsp; ↑490 m bis 2.370 m. <a href="http://www.gesaeuse.at">www.gesaeuse.at</a></li></ol>



<h2 class="wp-block-heading">Schneeschuhwandern</h2>



<p>Das Schneeschuhwandern erlernt man schnell. Es braucht keine langen Einführungskurse, um bei einer ausgedehnten Tour mithalten zu können. Allerdings ist es von Vorteil, wenn man sich die Technik zumindest einmal zeigen lässt, ein paar Dinge gibt es nämlich zu beachten. Am besten nimmt man als Anfänger erst einmal an einer geführten Wanderung teil und lässt sich zeigen, welche Technik das Vorwärtskommen ermöglicht. Dabei muss man sich auch nicht um die Orientierung kümmern. Da man ja abseits der Wege durch „wildes“ Gelände wandert, sind Ortskenntnisse oft von nöten, um sich nicht leichtfertig in Gefahr zu begeben. Diese Verantwortung nehmen einem die Guides ab. Der Verleih von Schneeschuhen ist im Paketpreis meistens inbegriffen. Geführte Schneeschuhtouren werden u. a. im Nationalpark Ennstal und Steyrtal durchgeführt, oft sogar mit Hüttenübernachtung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schneeschuhwandern__1461919829.jpg" alt="Schneeschuhwandern in Reutte" class="wp-image-472" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schneeschuhwandern__1461919829.jpg 640w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2016/04/Schneeschuhwandern__1461919829-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p><strong>Weitere Schneeschuhwanderregionen:</strong><br>Kleinwalsertal, Leogang, Montafon, Naturpark Grebenzen, Obergurgl-Hochgurgl, Ötztal, Pitztal, Saalbach-Hinterglemm, Silvretta</p>



<p><strong>Sicherheitstipps für Hochtouren</strong></p>



<p>Laut einer Statistik des Österreichischen Kuratoriums für alpine Sicherheit sterben in Österreich auf Hochtouren im zehnjährigen Durchschnitt sechs Personen pro Jahr. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte daher das reichhaltige Kursangebot rund um Sicherheit am Berg nutzen.nach</p>



<p><strong>Nützliche Links:</strong></p>



<ul><li>Kurse für die Bereiche Bergsteigen, Klettern Gletscher- und Hochtouren sowie sonstige Veranstaltungen der Naturfreunde Österreich:<br><a href="http://www.naturfreunde.at">www.naturfreunde.at</a> &gt; Veranstaltungen</li><li>Wetterdienste der Naturfreunde Österreich: <a href="http://www.naturfreunde.at/service/wetterdienste/">www.naturfreunde.at/service/wetterdienste/</a></li><li>Große Auswahl von Bergtouren in ganz Österreich: <a href="http://www.tourenportal.at">www.tourenportal.at</a></li></ul>



<p></p>



<p><strong>Haftungsausschluss</strong></p>



<p>Alle Seiten dieses Leitfadens dienen ausschließlich der Information. Alle Informationen wurden sorgfältig auf ihre Richtigkeit geprüft. Trotzdem kann die Redaktion in keiner Weise eine Gewähr für die Richtigkeit, Genauigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit der hier angeführten Informationen übernehmen.</p>
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		<title>Wien für Mozart-Fans</title>
		<link>https://reisewiki.at/wien-fuer-mozart-fans/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 12:46:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wien-Reiseführer]]></category>
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					<description><![CDATA[Die spannendsten touristischen Highlights Wien – eine ganz besondere Stadt für Mozart Wien hat eine ganz besondere Bedeutung für Wolfgang Amadeus Mozart. Ohne die Metropole, <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/wien-fuer-mozart-fans/" title="Wien für Mozart-Fans">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die spannendsten touristischen Highlights</strong></p>



<p></p>



<p><strong>Wien – eine ganz besondere Stadt für Mozart</strong></p>



<p>Wien hat eine ganz besondere Bedeutung für Wolfgang Amadeus Mozart. Ohne die Metropole, seine wichtigste „Lebensstadt“, wäre er vielleicht nicht das geworden, was er bis heute ist: Europas größtes Musikgenie.</p>



<p>Mit Wien verknüpfen ihn viele Ereignisse, zumal er die letzten zehn Jahre seines Lebens &#8211; seine künstlerisch erfolgreichsten &#8211; hier verbrachte. Die Stadt steht aber auch für schwere Zeiten: für ein Publikum, das Mozarts Werke mitunter mit Ignoranz strafte und für wirtschaftliche Schwierigkeiten, die ihn beinahe an den Bettelstab brachten.</p>



<p>Doch immer bleibt Wien für Mozart eine Quelle der Inspiration. Rund 20 Wiener Orte können sich in ihr Gästebuch schreiben: Hier, in diesen Räumen, in diesem Palais, in dieser Kirche war das wohl größte Musik-Genie der letzten 250 Jahre zu Gast. Auch seine letzte Ruhe fand Mozart in Wien: Er steht im Sterberegister des Friedhofs St. Marx.</p>



<p>Starten Sie mit diesem „musikalischen Reiseführer“ zu einer Entdeckungsreise durch Mozarts Wien. Erfahren Sie mehr über sein Leben in dieser Stadt und über die vielen Orte, die Mozart bis heute ein Denkmal setzen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Aufenthalte in Wien</h2>



<p>Schloss Schönbrunn, 1762: Mozart ist erst sechs Jahre alt, und schon raunt man vom „Wunderkind aus Salzburg“. Der kleine Mozart spielt im Spiegelzimmer der Sommerresidenz. „Landesmutter“ Kaiserin Maria Theresia ist samt Familienanhang beeindruckt und, als der Sechsjährige am Ende noch der Kaiserin &#8211; wie die Überlieferung berichtet &#8211; auf den Schoß hüpft, schlichtweg begeistert.</p>



<p>Vier Jahre später, 1768, treffen Kaiserin Maria Theresia und der noch immer kleine Mozart sogar zwei Mal aufeinander: In der Wiener Hofburg gewährt die Kaiserin dem bereits international weit herumgekommenen Mozart eine Audienz im Ausmaß von zwei Stunden.</p>



<p>Und zur Einweihung der Waisenhauskirche am Rennweg schreibt Mozart im Schüleralter von zwölf Jahren seine festliche „Waisenhausmesse“, die er in Anwesenheit von Maria Theresia auch selbst dirigiert. Zurück zur Hofburg: Jahre später, 1781, verbringt er hier &#8211; genauer in den Kaiserappartements &#8211; sogar den Weihnachtsabend. Gastgeber ist bereits Österreichs großer Aufklärer, Kaiser Joseph II.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mozarts Wettkampf mit Salieri</h2>



<p>Fünf Jahre sind ins Land gegangen. 1786, in der Orangerie von Schönbrunn: Hier ist die Lage schon ernster. Der 30-jährige Mozart, am Höhepunkt seiner Karriere angelangt, steht unter den „akustischen Argusaugen“ von Joseph II. im Wettkampf mit dessen Hofkapellmeister Salieri: Musikalisch treten der „Schauspieldirektor“ (Mozart) gegen „Prima la musica e poi le parole“ (Salieri) an. Auch wenn seither die Nachwelt über die eigenwillige Entscheidung des Habsburgers den Kopf schüttelt: Es gewinnt Salieri. Für Mozart hingegen bestätigt sich seine Abneigung vor der Hofgesellschaft, dem Zeremoniell, vor allem aber vor dem „Diener machen“.</p>



<p>Der „Wiener“ Mozart kehrt aber nicht nur bei der Hofgesellschaft ein: Mozart, dieser lebenslustige, seine Umwelt immer wieder herausfordernde Künstler, kennt natürlich auch ein Privatleben, ja sogar ein Leben als besorgter Vater. Etwa als er versucht, seinen ältesten Sohn Carl Thomas bei den Piaristen in die Schule zu geben. In einem Brief an seine Frau Constanze schreibt er etwa: „ ..um 10 Uhr gehe ich zu den Piaristen ins Amt, weil mir der Leitgeb gesagt hat, dass ich dann den Director sprechen kann.“</p>



<p>Die Piaristen gibt es übrigens noch heute in Wien: Sie bieten nach wie vor eine ausgezeichnete Schulausbildung sowie ein gut geführtes Restaurant, den Piaristenkeller, wo eine von Mozarts Lieblingsspeisen, „Kapaundl“ (Masthahn) mit Morcheln, angeboten wird.</p>



<p>1781&nbsp; beendet der Salzburger Oberstkämmerer Graf Arco Mozarts Anstellung beim Fürst-Erzbischof im Wiener Deutschordenshaus nach Zwistigkeiten endgültig mit einem Fußtritt in den Allerwertesten („bey der thüre durch einen tritt im arsch hinaus werfen“). Jetzt erinnert sich Mozart, völlig auf sich selbst gestellt, des Wiener Adels und dessen Mäzenatentum. Bereits als Kind trat Mozart mit seinen Geschwistern &#8211; und unter strenger Aufsicht seines Vaters &#8211; im Palais Auersperg, Harrach, Kinsky und Pálffy auf. 1786, als 30-Jähriger, dirigierte Mozart im Palais Auersperg eine Privataufführung des „Idomeneo“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1781: Mozart wird ein Wiener Bürger</h2>



<p><strong>Aus Mozarts Briefen an den Vater</strong></p>



<p>Wien, am 4. April und 9. Juni 1781</p>



<p><em>&#8230; Ich versichere Sie, daß hier ein herrlicher Ort ist – und für mein Metier der beste Ort von der Welt; – das wird Ihnen jedermann sagen. – und ich bin gern hier, mithin mache ich es mir auch nach Kräften zu Nutzen. Seyen Sie versichert, daß ich mein Absehen nur habe, so viel möglich Geld zu gewinnen; denn das ist nach der Gesundheit das beste &#8230;</em></p>



<p><em>&#8230; Die Wiener sind wohl Leute, die gerne abschießen – aber nur am Theater. – und mein Fach ist zu beliebt hier, als daß ich mich nicht souteniren sollte. Hier ist doch gewiß das Clavierland! – und dann lassen wir es zu, so wäre der Fall erst in etwelchen Jahren, eher gewiß nicht. – Unterdessen hat man sich Ehre und Geld gemacht – es gibt ja noch andere Örter – und wer weiß, was sich dieweil für eine Gelegenheit ereignet? –</em></p>



<p>Nach seinem Ausscheiden als angestellter Hofmusiker im Fürsterzbistum Salzburg 1781 vertauschte Mozart sein umherirrendes, abenteuerliches Leben mit der häuslichen Existenz eines Bürgers. Er ließ sich in Wien nieder. Dank seines freien offenen Charakters, seines Hanges zur Geselligkeit, als Freund der hübschen Frauen, des guten Essens und Trinkens, musste Mozart mit einer Bevölkerung sympathisieren, deren Hauptgeschäft das Vergnügen und hier vor allem die Musik war.</p>



<p>Wenn man Mozart im Prater, auf dem Maskenballe als Harlekin oder Pierrot verkleidet, um einen Billardtisch in einem Kaffeehaus sich herumtreibend, in Gesellschaft von Theaterdamen oder mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emanuel_Schikaneder">Emanuel Schikaneder</a> Champagner trinken sah, so war er in der Tat ein ganzer Wiener. Doch wie wir später sehen werden, war in Mozart noch ein zweiter, von diesem sehr verschiedener Mensch; ein im höchsten Grade schwermütiger Mensch, der jeden Tag an den Tod dachte, ganze Nächte an seinem Klavier zubrachte und sich auf den Schwingen der Fantasie zu unbekannten Regionen aufschwang, deren Geheimnisse nur der Tod löst. Diesen andern Menschen wusste die Stadt Wien lange nicht zu begreifen, weder ihn selbst, noch seine Werke.</p>



<p><strong>Ein Sammelplatz für Künstler</strong></p>



<p>Abgesehen von den Sitten und dem Charakter seiner Bewohner, bot die Hauptstadt Österreichs einem Künstler wie Mozart noch andere, nicht weniger wünschenswerte Annehmlichkeiten. Wien war der Sammelplatz aller Virtuosen Europas, sowohl wegen der gastfreien Aufnahme, die sie hier erlebten, als auch wegen der aufgeklärten und wohlwollenden Würdigung ihrer Leistungen und der zahlreichen Annehmlichkeiten, auf die sie dort trafen.</p>



<p>Hier war der Aufenthaltsort Haydns und Glucks, zweier Meister, welche Mozart sich zu Vorbildern und Freunden machte. Zudem besaß Wien ein italienisches Theater, für das die berühmtesten Komponisten der Zeit schrieben. Bald sollte auch eine eingeborene Truppe, reich an Talenten, der es nur an Gelegenheit, das heißt an einem Komponisten fehlte, an den Ufern der Donau wunderbare Melodien erklingen lassen.</p>



<p>Mozart erlangte in Wien jenen Grad an Popularität, der ihm später in allen Herzen Eingang verschaffte. Dazu sein Bigraf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Ludwig_Gerber">Ernst Ludwig Gerber</a>: „Die früheren Werke Mozart&#8217;s leiden an einer gewissen Steifheit und an einem Mangel an Politur und Colorit, die sie im Vergleiche mit den neueren Werken ungenießbar machen. Sein Styl verrieth Anlagen, die aus ihm einen düstern und verwirrten Contrapunctisten hätten machen können. Wenn die gefälligen und tändelnden Musen Wiens ihn nicht bei Zeiten mit ihren Rosengewinden umstrickt hätten, so wäre er unfehlbar in die Manier von Friedeman Bach verfallen. Seine Messen, namentlich die in D und in B dur, aber mehr als diese, sein Requiem beweisen dieß ganz unumstößlich.«</p>



<p>Mozart, der sich in einem Alter von vierundzwanzig Jahren in Wien niederließ, hatte von dieser Zeit an als Komponist ungeheure Fortschritte gemacht, aber es hieße doch den Wiener Musen zu viele Ehre zu erweisen, wenn man diese Fortschritte nur ihnen zuschreiben wollte. Ja man kann sogar annehmen, dass Mozarts und der Wiener Stil in einem fortwährenden Streit lagen. Man braucht sich bloß daran zu erinnern, dass die dramatischen Werke Mozarts Figaro, Don Juan und Così fan tutte in Wien durchaus nicht durchdrangen und mehr bekrittelt als gelobt wurden, dass man von seinen Violin-Quartetten sagte, sie wimmeln von Fehlern, dass seine herrlichsten Symphonien fast unbeachtet blieben, und dass sogar der außerordentliche Erfolg der Zauberflöte die Folge einiger Zugeständnisse an das Wiener Publikum war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Maestro, der privatisiert &#8230;</h2>



<p>Wenn ein Musiker ohne Anstellung ist, so muss er privatisieren, und so privatisierte Mozart in Wien. Das will heißen, er trieb, um leben zu können, alles, was ein Musiker treiben kann. Dabei verwenden wir den Ausdruck Musiker in der weitesten Bedeutung des Wortes, der sich sowohl auf den Künstler und den erhabenen Maestro, als auf den einfachen Straßenmusikanten anwenden lässt, der von einem Tag zum andern von dem lebt, was der Zufall abwirft. So gab Mozart Unterricht auf dem Piano für einen Taler. Er veranstaltete öffentliche Konzerte und gab Sonaten auf Subskription heraus.</p>



<p>Wolfgang Amadeus Mozart veranstaltete als einer der ersten freiberuflichen Musiker der ernsten Musik kommerzielle Sinfoniekonzerte (sogenannte „Akademien“) auf Subskription. Das geschah in der Weise, dass er in Musikalienhandlungen Subskriptionslisten auf seine kommenden Konzerte auslegte, in die sich diejenigen, die diese Konzerte besuchen wollten, eintrugen. Ob Mozart der Erste war, der sich dieser Methode bediente, und ob nach ihm auch andere freie Musiker, etwa Ludwig van Beethoven, ihre Konzerte so veranstalteten, ist nicht ganz geklärt. Auch ob diese musikalische Subskription nur unverbindliche Absichtserklärungen oder schon juristisch verbindliche Vertragsabschlüsse waren, lässt sich nicht eindeutig sagen.</p>



<p>Um in Wien Geld zu verdienen, arbeitete Mozart zudem für Musikalienhändler gegen ein bestimmtes Honorar pro Seite. Er nahm jede Bestellung an, die ihm angeboten wurde, an: italienische Arien, deutsche Lieder auf vorgegebenen Texten, Symphonien oder Stückchen für Spieluhren, Requien oder Kontratänze; alles bunt durcheinander.</p>



<p>Häufige Einladungen zu musikalischen Abenden beim Adel vermehrten ebenfalls seine Einnahmen durch die Geschenke an Geld und Preziosen, die er dort erhielt. Man weiß nicht, wie hoch sich im Ganzen seine Einnahmen waren, aber so viel weiß man ganz sicher, dass sie dem unermüdlichen Künstler nie reichten. Er war ebenso unermüdlich in der Arbeit wie in seinen Ausgaben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mozarts misst sich mit Clementi</h2>



<p>Gegen Ende des Jahres 1781 kam der Großfürst Paul von Russland unter dem Namen eines Grafen mit seiner Gemahlin, der Großfürstin Maria, nach Wien. Wohin die hohen Reisenden auch kamen, bemühte man sich, sie mit dem, was jedes Land zu bieten hatte, zu unterhalten. So konnte es nicht ausbleiben, dass sie in Wien, wo es nichts Nationaleres als die Musik gibt, Kaiser Joseph mit einem Wettkampf der Künstler zu beehren versuchte. Die Kämpfer waren Mozart und der italienische Komponist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Muzio_Clementi">Muzio Clementi</a>, der zehn Jahre älter als er war.</p>



<p>Ein Brief an Leopold Mozart vom 26. Dezember 1781 enthält Einzelheiten über diesen merkwürdigen Zweikampf zwischen den beiden größten Pianisten ihrer Zeit. »Der Kaiser that bei dem Conzert (nachdem wir uns genug Complimente machten) den Ausspruch, daß Er (Clementi) zu spielen anfangen sollte. La santa chiesa catholica, sagte der Kaiser, weil Clementi ein Römer ist. – Er präludirte und spielte eine Sonate. – Dann sagte der Kaiser zu mir: Allons, d&#8217;rauf los! – Ich präludirte auch und spielte Variationen. – Dann gab die Großfürstin Sonaten von Paisiello (miserabel von seiner Hand geschrieben) her, daraus mußte ich die Allegro, und er die Andante und Rondo spielen. – Dann nahmen wir ein Thema daraus und führten es auf zwei Pianoforten aus. – Merkwürdig ist dabei, daß ich für mich das Pianoforte der Gräfin Thun geliehen, ich aber nur, als ich allein gespielt, darauf gespielt habe, weil es der Kaiser so gewollt hat. – Das andere Pianoforte war verstimmt und drei Tasten blieben stecken. – ›Es thut nichts,‹ sagte der Kaiser. Ich nehme es so, und zwar von der besten Seite, daß nämlich der Kaiser meine Kunst und Wissenschaft in der Musik schon kennt, und mir den Fremden recht hat verkosten wollen. Uebrigens weiß ich von sehr guter Hand, daß er recht zufrieden war, denn der Kaiser war sehr gnädig gegen mich, und hat Vieles heimlich mit mir gesprochen.«</p>



<p>Mozarts Urteil über Clementi scheint mehr scharf als unparteiisch zu sein. Er sagt nämlich: »Er ist ein braver Cembalist, damit ist aber auch Alles gesagt. – Er hat sehr viele Fertigkeit in der rechten Hand, – – seine Hauptpassagen sind die Terzen, übrigens hat er um keinen Kreuzer weder Geschmack noch Empfindung, ein bloßer Mechanicus.«</p>



<p>Entweder hatte sich Clementi damals noch nicht den hohen Grad von Meisterschaft angeeignet, die ihm später die Bewunderung in Frankreich und England bescherte, oder Mozart, dessen Gewohnheit es war, alles nach sich zu bemessen, erachtete sich als seinem Gegner überlegen in den Eigenschaften, die er bei einem Künstler für die wesentlichsten hielt, nämlich: Geschmack, Methode, Ausdruck und gleiche Stärke in beiden Händen.</p>



<p>Hören wir, was die Zeitgenossen Mozarts über sein Spiel sagten, und was vielleicht noch einige Kenner sagen, die ihn gehört haben: »Eine unglaubliche Fertigkeit, namentlich in der linken Hand, eine ausnehmende Zartheit, den herrlichsten, sprechendsten Ausdruck und ein Gefühl, das zum Herzen drang, das waren die Eigenschaften, welche Mozart&#8217;s Spiel auszeichneten, und welche, verbunden mit dem Reichthume seiner Ideen, der Erhabenheit seiner Composition, seine Zuhörer hinreißen mußten, &#8230;“.</p>



<p><strong>1989: Reise nach Berlin</strong></p>



<p>1989 reiste Mozart nach Berlin. Als er im Juni dieses Jahres nach Wien zurückgekehrt war, machte er sich sofort an die Arbeit. Er wollte als Erkenntlichkeit für die gute Aufnahme, die ihm der König von Preußen hatte angedeihen lassen, für diesen ein Violinquartett in D-Dur komponieren. Zwei andere von derselben Art entstanden erst zwei Jahre später. Der König dankte ihm durch die Übersendung einer „Tabatiere nebst hundert Friedrichsd&#8217;or“ (preußische Goldmünze).</p>



<p>Zu Anfang des Jahres 1790 schrieb Mozart sein fünftes dramatisches Meisterwerk für das italienische Theater in Wien: Così fan tutte, osia la scuola degli amanti (So machen sie&#8217;s Alle, oder die Schule der Liebenden), eine komische Oper in zwei Akten. Wir kennen keine Einzelheiten über die ersten Vorstellungen von Così fan tutte, woraus man schließen muss, dass die neue Oper in Wien keinen großen Anklang fand.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In wirtschaftlicher Bedrängnis</h2>



<p>Nie scheinen die wirtschaftlichen Verhältnisse Mozarts schwieriger gewesen zu sein, als um die Zeit des Todes Josephs II. am 20. Februar 1790. Gequält um einiger gar nicht allzu hoher Summen und von dem Wunsche beseelt, die ungestümen Mahner befriedigen, oder ihnen wenigstens aus dem Wege gehen zu können, eilte er nach Frankfurt. Dort trafen gerade die Kurfürsten zusammen, um ein neues Oberhaupt des Reiches zu wählen.</p>



<p>Auf dem Wege von Frankfurt nach München wurde er überall gut aufgenommen, gefeiert und bewundert; aber überall zog er nach seiner Gewohnheit mit leeren Taschen ab. Nachzulesen ist das in den Briefen, die Mozart während seiner Reise schrieb, und in denen immer wieder zur Sprache kommt, dass er kein Geld hatte und um jeden Preis welches haben sollte. Aus dem von Mozart eigenhändig geschriebenen Katalog seiner Werke 38 geht hervor, dass er gegen Ende des Jahres 1790 wieder zu Hause in Wien eingetroffen sein musste. Man findet unter den Monaten September, Oktober und November (diese brachte er auf der Reise zu) nichts darin aufgezeichnet, dagegen findet sich im Dezember das große Violinquartett aus D dur. Seine älteren Brüder, die Quintette aus C dur und G moll, entstanden im Jahr 1787 einige Monate vor Don Giovanni.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mozart erkrankt schwer</h2>



<p>Mozart schied in dem Haus 970 in der Rauhensteingasse, dem sogenannten kleinen Kaiserhaus, am 5. Dezember 1791 aus dem Leben. Der Meister hatte seine letzte Wohnung seit September 1790 inne. Nach den Aufzeichnungen des Wiener Chronisten Franz Gräffer lag sie im ersten Stockwerk und bestand aus einem ziemlich geräumigen, aber dunklen Zimmer, dessen zwei Fenster in einen engen Hof gingen und aus einer kleineren, aber helleren Arbeitsstube in Richtung Straße. Mozarts Sterbehaus ist verschwunden, doch der Umbau, heute Nr. 8 in der Rauhensteingasse ( = Kärntner Straße 19) im 1. Wiener Gemeindebezirk, trägt den Namen Mozarthof. Das eigentliche Sterbehaus Mozarts existiert nicht mehr, heute steht eines der bekanntesten Wiener Kaufhäuser dort, das Kaufhaus Steffl.</p>



<p>Die Todeskrankheit Mozarts dauerte – gemäß der Darstellung Gräffers, der in dem Freund des Meisters, in dem k.k. Hofkapellensänger Alois Fuchs einen sicheren Gewährsmann besaß – fünfzehn Tage. Er war schon schwer leidend, als er von Prag von der Krönung zurückkehrte, und konnte die ihm im Herbste 1791 angebotene Stellung eines Domkapellmeisters von St. Stephan, die ihn mit einem Schlage aller materiellen Sorgen entbunden hätte, nicht mehr antreten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Dezember 1791 – der Todestag</h2>



<p>Sein Arzt Dr. Clossett erkannte die Gefährlichkeit der Krankheit und berief den Primararzt des k.k. allgemeinen Krankenhauses Dr. von Sallaba zur Beratung. Beide Ärzte einigten sich dahin, dass jede Rettung ausgeschlossen sei. In den ersten Morgenstunden des 5. Dezember starb Wolfgang Amadeus Mozart in den Armen seiner Gattin und seines Freundes Süssmayer.</p>



<p>Kurz darauf fand sich Graf Deym, unter dem Namen Müller, Eigentümer des „Kunstcabinetes beim Rothen Thurm“, ein und nahm, was damals durchaus üblich war, einen Gipsabdruck von dem Antlitz des Toten. Gottfried Freiherr van Swieten, der Sohn des Gönners Mozarts, Gerhard Frh. van Swieten, kümmerte sich um die Bestattung Mozarts. Da er dabei die größtmögliche Ersparnis für die hinterlassenen Familienglieder berücksichtigte (und selbst nichts beitragen konnte oder wollte), blieb nur mehr das Armengrab. Daher wurde der Sarg in einem gemeinschaftlichen Schachtgrab ohne Grabkreuz mit vier bis fünf weiteren Toten begraben. Vorher wurde sein Leichnam in einem Trauerkondukt zum Stephansdom geleitet und in der dortigen Kruzifixkapelle eingesegnet</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mozarts letzter Weg</h2>



<p>Mozarts irdischer Weg am St. Marxer Friedhof, wo Europas größter Musikus seine letzte Ruhestätte fand, lässt sicher heute nicht mehr nachvollziehen. Er starb am 5. Dezember 1791 und wurde am darauf folgenden Tag in seiner Wohnung aufgebahrt. Zur damaligen Zeit war es üblich, dass die Angehörigen und andere Trauergäste bereits im Zuge der Aussegnung vom Verstorbenen Abschied nahmen und den Leichenzug höchstens bis zur Stadtgrenze, nicht aber bis zum Friedhof begleiteten. So endete in den Abendstunden des 6. Dezember der Trauerzug bei Mozarts Überführung bereits beim Stubentor, wenngleich es Berichte gibt, wonach der Komponist Johann Georg Albrechtsberger und seine Familie es sich nicht nehmen ließen, den Sarg bis zum Sankt Marxer Friedhof zu begleiten. Dort angekommen, wurde der Sarg vorerst in der Leichenkammer untergebracht, da seit 1753 eine Beerdigungsfrist von 48 Stunden vorgeschrieben war, die zur Rettung etwaiger Scheintoter dienen sollte. Die Beisetzung dürfte somit am 8. Dezember erfolgt sein</p>



<p>Der genaue Platz seines Grabes ist bis heute nicht genau bekannt. Leider musste selbst der kleine Aufwand eines Steines, den die Witwe zur Bezeichnung der Stelle gerne gesetzt hätte, laut Franz Gräffer unterbleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mozart und die Nachwelt</h2>



<p>Auch wenn ihm zu Lebenszeiten die ungebrochene Anerkennung letztlich versagt blieb, nach seinem Tod veränderte sich die Situation schlagartig. Die „Zauberflöte“ entpuppt sich als uneinholbares Musikereignis, seine vielen weiteren Stücke wurden immer mehr als das erkannt, was sie für die meisten bis heute sind: Glanzstücke des Musikschaffens.</p>



<p>Erinnerungen an Mozart finden sich in Wien prominent im Mozart-Denkmal im Burggarten, das im Jahr 1896 erschaffen wurde. Am Zentralfriedhof, Wiens größtem Friedhof, steht seit 1891 ein weiteres Mozart-Denkmal im Ehrengräberhain in unmittelbarer Nähe weiterer großer Komponisten wie Beethoven oder Strauß. Ebenfalls sehenswert: Der Mozart-Brunnen am Mozartplatz im vierten Bezirk, der auch „Zauberflötenbrunnen“ genannt wird, da die 1905 enthüllte Bronzegruppe die Hauptfiguren der Oper, den Flöte spielenden Tamino und die an ihn geschmiegte Pamina, zeigt. Wer es ein bisschen versöhnlicher und kulinarischer will: Auch in unmittelbarer Nähe zur Wiener Staatsoper, im Café Mozart, lässt sich des großen Musikus gedenken.</p>



<p>Einen anderen Weg geht das Haus der Musik (<a href="http://www.hausdermusik.at">www.hausdermusik.at</a>) in der Seilerstätte 30 (1010 Wien): Hier ist Mozart ein eigener Raum gewidmet, der nicht nur Originale aus dessen Leben&nbsp; zeigt, sondern mittels modernem Infotainment die Möglichkeit schafft, die „Kleine Nachtmusik“ (1787) vor den durchwegs kritischen Wiener Philharmonikern zu dirigieren. Erleben Sie Mozart im Neujahrskonzert, lernen Sie Mozarts Kompositionstechnik durch die Videoanimation „Mozart komponiert“ kennen und versuchen Sie sich im „Musikalischen Würfelspiel“. Phantombilder vermitteln einen Eindruck, wie Wolfgang Amadeus und seine Constanze heute aussehen könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">AUF MOZART SPUREN IN WIEN</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Das Mozarthaus Vienna</h3>



<ol><li>Domgasse 5, 1010 Wien</li><li><a href="http://www.mozarthausvienna.at">www.mozarthausvienna.at</a></li></ol>



<p>Den privaten Mozart trifft man am besten im Mozarthaus Vienna an, das im Jänner 2006 als Mozartzentrum rund um eine Original-Mozartstätte eröffnet wurde. In der Domgasse 5, im Herzen Wiens, verlebte der Schöpfer der „Zauberflöte“ (1791) und der „Entführung aus dem Serail“ (1782) wohl seine schönste und erfolgreichste Zeit. Zwischen Mehr als zwei Jahre logiert er hier im ersten Stock. Sein Domizil war mit vier Zimmern, zwei Kabinetten und einer Küche geradezu herrschaftlich. In diesem Haus gelangen Mozart einige seiner besten Kompositionen, darunter „Die Hochzeit des Figaro“ (1786). Das Mozarthaus ist ein absolutes Muss für Mozart-Fans in Wien!</p>



<p>Zum 250. Geburtstag am 27.1.2006 wurde das Mozarthaus Vienna eröffnet. Auf mehreren Etagen zeigt es die Welt Mozarts inklusive der original erhaltenen Wohnung. Sie ist die einzige von zwölf Wiener Wohnungen des Komponisten, die bis heute erhalten ist. In der Domgasse 5 lebte Mozart vom 29. September 1784 bis zum 24. April 1787, so lang wie an keiner anderen Adresse. Die Wohnung war im Vergleich zu anderen Quartieren des Komponisten sehr geräumig. Hier empfing Mozart seinen umfangreichen Freundeskreis. Auch sein Vater Leopold hielt sich 1785 bei einem längeren Besuch aus Salzburg in dieser Wohnung auf. Zu den Besuchern zählte vermutlich auch der erst 17-jährige Ludwig van Beethoven, der aus Bonn nach Wien gereist war, um bei Mozart Unterricht zu nehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Theater an der Wien</h3>



<ul><li>Linke Wienzeile 6, 1060 Wien</li><li><a href="http://www.theater-wien.at">www.theater-wien.at</a></li></ul>



<p>Die „Auferstehung“ Mozarts begann bereits einige Tage nach dessen frühem Tod. Bereits am 10. Dezember fand auf Initiative des „Theaters an der Wien“-Direktors und Auftraggebers der „Zauberflöte“ (1791), Emanuel Schikaneder, in der Michaelerkirche eine Seelenmesse für Mozart statt, wo vermutlich auch dessen letztes Stück, das unvollendet gebliebene Requiem, erstmals zu hören war.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Stephansdom</h3>



<ul><li>Stephansplatz, 1010 Wien &nbsp;(U1, U3)</li><li><a href="http://www.stephanskirche.at">www.stephanskirche.at</a></li></ul>



<p>Das Wiener Wahrzeichen, liebevoll „Steffl“ genannt, hatte für Mozart eine besondere Bedeutung. Hier heiratete Wolfgang im Jahr 1782 seine Constanze (Weber). Auch wenn Mozartforscher zu wissen meinen, dass der frischgebackene Ehemann seine Frau in Sachen Schönheit eher lau beschrieben hat („sie ist nicht hässlich, aber auch nicht weniger als schön“), an ihrer Lebenslustigkeit und Treue in beruflich harten Zeiten gibt es keinen Zweifel. Auch ihre gemeinsamen sechs Kinder &#8211; nur zwei sollten über das Babyalter kommen &#8211; sprechen schlussendlich dafür.</p>



<p>Der „Steffl“, wie ihn die Wiener bis heute liebevoll bezeichnen, steht aber auch am Ende von Mozarts Leben: Nach seinem Tod am 5. Dezember 1791 wurde sein Leichnam in einem Trauerkondukt zum Stephansdom geleitet und in der dortigen Kruzifixkapelle eingesegnet. Vom Dom aus fuhr man seine Leiche per Kutsche zum St. Marxer Friedhof, wo er beerdigt wurde.</p>



<p>Einige Monate vor seinem Tod hatte sich der schwer verschuldete Mozart übrigens noch mit einem Schreiben an den „Hochlöblich Hochweiser Wienerischen Stadt Magistrat, Gnädige Herren“&nbsp; um den gut bezahlten Posten eines Domkapellmeisters von St. Stephan beworben. Er bot in seinem Schreiben sogar an, seinen kranken Vorgänger vorerst unentgeltlich zu vertreten. Doch bevor Mozart in St. Stephan tätig werden konnte, verstarb er.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mozartgrab am St. Marxer Friedhof</h3>



<ul><li>Friedhof St. Marx</li><li>Leberstraße 6-8, 1030 Wien</li><li>Tel. +43-1-4000-8042</li></ul>



<p><strong>Öffnungszeiten</strong>:</p>



<p>April, Oktober: 7-17 Uhr</p>



<p>Mai, September: 7-18 Uhr</p>



<p>Juni-August: 7-19 Uhr</p>



<p>November-März: 7 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit</p>



<p>Der romantische Friedhof St. Marx konnte seinen Charakter bewahren. Diese einzigartige und einzige Biedermeier-Begräbnisstätte Wiens bezaubert auch heute noch durch ihre romantische Atmosphäre. Die efeuumwucherten Grabsteine, die Inschriften für „Fabricanten“, „Privatiers“ und sogar eine „bürgerliche Kanalräumers-Gattin“, die langen Alleen und nicht zuletzt das Mehrfachgrab, in das Mozart gelegt wurde, sind eine Pilgerstätte für Melancholiker und Romantiker.</p>



<p>Das Grab Mozarts ist wohl die bekannteste und meistbesuchte Grabstätte auf dem Sankt Marxer Friedhof. Er wurde ursprünglich in einem Schachtgrab ohne Kreuz oder anderer Kennzeichnung beerdigt.</p>



<p>Als Mozarts Witwe Constanze im Jahr 1808 oder 1809 erstmals das Grab ihres Mannes besuchen wollte, konnte der diensthabende Totengräber nur vage Angaben bezüglich der Position der Grabstelle machen. Sein Vorgänger Joseph Rothmayer war erst wenige Monate davor verstorben.</p>



<p>Im Laufe der Jahrzehnte wurden immer wieder Stimmen laut, die das völlige Fehlen eines würdigen Grabmals Mozarts bemängelten. Erst 1855, ein Jahr vor Mozarts hundertstem Geburtstag, gab schließlich der Wiener Bürgermeister Johann Kaspar von Seiller den Auftrag, die möglichst exakte Position von Mozarts Grab zu finden und zu kennzeichnen, nicht zuletzt, um den fortwährenden diesbezüglichen Nachfragen ein Ende zu bereiten. Eine amtliche Untersuchung wurde eingeleitet, und nach der Auswertung von Aussagen verschiedener Personen und einer Begehung des Friedhofs entschied man sich für eine Stelle im Bereich der dritten und vierten Schachtgräberreihe, an der sich Mozarts Gebeine laut Protokoll zumindest „mit größter Wahrscheinlichkeit“ befanden und ließ dort ein Grabdenkmal errichten. Dieses vom Bildhauer Hanns Gasser gestaltete Grabmal wurde am 6. Dezember 1859 enthüllt, aber bereits 1891, anlässlich Mozarts hundertstem Todestag auf den Zentralfriedhof überführt, wo es seither als Teil des Mozart-Monuments in der Komponisten-Ehrengräbergruppe steht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mozartdenkmal</h3>



<p>Burggarten, 1010 Wien</p>



<p>Das Denkmal wurde 1896 errichtet. Von Frühling bis Herbst umrahmt ein Notenschlüssel aus Blumen die Rasenfläche, auf der das es steht. Den Sockel schmückt ein Relief mit einer Szene aus „Don Giovanni“.&nbsp; Darüber befinden sich eine steinerne Klaviatur, Masken, Instrumente und musizierende Putti. Auf der Rückseite ist das Wunderkind Mozart am Klavier zu sehen – mit Schwester Nannerl und Vater Leopold.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Deutschordenshaus</h3>



<ul><li>Singerstraße 7, 1010 Wien</li><li><a href="http://www.deutscher-orden.at">www.deutscher-orden.at</a></li></ul>



<p>Das Deutschordenshaus in der Nähe des Stephansdoms und ist heute Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens. Es enthält die öffentlich zugängliche Schatzkammer des Deutschen Ordens, wo unter anderem seine Insignien gezeigt werden.</p>



<p>Wolfgang Amadeus Mozart (damals 25 Jahre alt) bewohnte mit dem Gefolge des Salzburger Fürsterzbischofs Graf Colloredo das Haus ab 18. März 1781. Allerdings wurde er bereits ein paar Wochen später, am 2. Mai, vom fürsterzbischöflichen Oberstküchenmeister Karl Graf Arco mit dem legendären Fußtritt unsanft wieder „hinausgebeten“. Grund war eine heftige Auseinandersetzung zwischen dem jungen Musiker und seinem Dienstherrn Colloredo. Dieser Disput führte dazu, dass Mozart kündigte und sich entschloss, als freischaffender Künstler in Wien zu bleiben. Kein einfacher Entschluss angesichts der nicht vorhandenen Ersparnisse des Komponisten.</p>



<p>Hinter dem Ordenshaus liegt ein kleines Theater aus dem 18. Jahrhundert, wo heute Mozartkonzerte stattfinden (<a href="http://www.mozarthaus.at">www.mozarthaus.at</a>).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zentralfriedhof</h3>



<ul><li>Simmeringer Hauptstraße 234, 1110 Wien</li><li>Mozart-Denkmal: Grab 32A, Nr.55</li><li>www.friedhoefewien.at</li></ul>



<p><strong>Öffnungszeiten:</strong></p>



<p>November-Februar: 8-17 Uhr</p>



<p>März + Oktober: 7-18 Uhr</p>



<p>April &#8211; September: 7-19 Uhr</p>



<p>Mai &#8211; August: jeden Donnerstag bis 20 Uhr</p>



<p>1874 wurde der Zentralfriedhof, Wiens riesige Totenstadt in Simmering, gegründet. Zwischen 1908 und 1910 wurde die Dr.-Karl-Lueger-Gedächtniskirche erbaut. Architektonisch interessant sind auch das ebenfalls von Hegele errichtete Hauptportal und das 1922/23 gegenüber, auf dem Gelände des verfallenen Renaissanceschlosses, entworfene Krematorium von Clemens Holzmeister.</p>



<p>Der Bereich der sogenannten Ehrengräber des Zentralfriedhofs stellt eine Art österreichisches Pantheon dar. Wolfgang Amadeus Mozart ist hier mit einem Gedenkstein verewigt (an den Eingangstoren ist ein kostenloser Orientierungsplan erhältlich). Hier finden sich auch große Künstler- und Musikerkollegen Mozarts: die letzten Ruhestätten bedeutender Persönlichkeiten wie Johannes Brahms, Johann Strauß Vater und Sohn, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Arthur Schnitzler (israelitische Abteilung), Curd Jürgens oder Helmut Qualtinger, von dem der wunderbare Ausspruch stammt: „In Wien musst’ erst sterben, bevor sie dich hochleben lassen. Aber dann lebst’ lang.“ Auf Österreichs Popstar Nr. 1, Falco, trifft das nicht unbedingt zu. Dennoch hat auch er ein Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof erhalten.</p>



<p>Von Falco spannt sich der Bogen zu Mozart: „Rock Me Amadeus“ war die erste Singleveröffentlichung aus dem Studioalbum Falco 3 des österreichischen Musikers. Es war das erste und bislang einzige deutschsprachige Lied, das sowohl in den US-amerikanischen Billboard Charts als auch in den britischen UK Top 40 die Spitzenplatzierung erreicht hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hofburg</h3>



<ul><li>Kaisertor, Innerer Burghof, 1010 Wien</li><li><a href="http://www.hofburg-wien.at">www.hofburg-wien.at</a></li></ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Wiener_Hofburg_1544531284-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4751" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Wiener_Hofburg_1544531284-1024x576.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Wiener_Hofburg_1544531284-300x169.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Wiener_Hofburg_1544531284-768x432.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Wiener_Hofburg_1544531284.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wiener Hofburg</figcaption></figure>



<p>Die Ausgestaltung der Wiener Hofburg zu der bedeutendsten Residenz der Habsburger erfolgte zwischen dem 13. Jahrhundert und dem Ende der habsburgischen Herrschaft 1918 in mehreren Etappen. Der gotische Ursprungsbau um den heutigen Schweizerhof wurde in der Folge stetig erweitert, wobei die Schwerpunkte der Entwicklung in der Barockzeit und im 19. Jahrhundert liegen. Es entstand ein weitläufiger, aus verschiedenen Trakten gebildeter Baukomplex, der das Erscheinungsbild der Wiener Altstadt maßgeblich prägt. Heute beherbergt die Hofburg unter anderem die Österreichische Nationalbibliothek (<a href="http://www.onb.ac.at">www.onb.ac.at</a>), das Weltmuseum Wien (<a href="http://www.weltmuseumwien.at">www.weltmuseumwien.at</a>) und die Schatzkammer (www.khm.at), die Silberkammer, die Kaiserappartements und das Sisi-Museum (<a href="http://www.hofburg-wien.at">www.hofburg-wien.at</a>) sowie die Spanische Hofreitschule (<a href="http://www.srs.at">www.srs.at</a>).</p>



<p>Die Konzerte des Wiener Hofburg-Orchesters in der Hofburg bieten unter anderem Werke von Wolfgang Amadeus Mozart.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schloss Schönbrunn</h3>



<ul><li>Schönbrunner Schlossstraße, 1130 Wien</li><li><a href="http://www.schoenbrunn.at">www.schoenbrunn.at</a></li><li>Tiergarten Schönbrunn &#8211; <a href="http://www.zoovienna.at">www.zoovienna.at</a></li></ul>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="895" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Schönbrunn_1544531233-1024x895.jpg" alt="" class="wp-image-4749" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Schönbrunn_1544531233-1024x895.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Schönbrunn_1544531233-300x262.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Schönbrunn_1544531233-768x671.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/12/Schönbrunn_1544531233.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Schloss Schönbrunn</figcaption></figure>



<p>Die einstige Sommerresidenz der Habsburger ist heute Wiens beliebteste Sehenswürdigkeit. Im Schloss Schönbrunn standen der Kaiserfamilie 1.441 Räume zur Verfügung. Die historisch-authentisch erhaltenen Prunkräume können auch heute noch besichtigt werden. Zum gehören unter anderem das Palmenhaus oder der Tiergarten, der älteste Zoo der Welt, der 1752 unter Kaiserin Maria Theresia erbaut wurde. Bei der Erneuerung des Tiergartens in unserer Zeit wurde mit viel Geschick die barocke Bausubstanz erhalten.</p>



<p>In der Orangerie Schönbrunn präsentiert das Schönbrunner Schlossorchester heute die berühmtesten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart.</p>



<ul><li>Orangerie (Konzerte),</li><li>Schloss Schönbrunn, 1130 Wien</li><li><a href="http://www.imagevienna.com">www.imagevienna.com</a></li></ul>



<h3 class="wp-block-heading">Café Mozart</h3>



<ul><li>Albertinaplatz 2, 1010 Wien</li><li>Tel. +43-1-241 00-200</li><li><a href="http://www.cafe-mozart.at">www.cafe-mozart.at</a></li><li>täglich geöffnet von&nbsp; 8 &#8211; 24 Uhr</li></ul>



<p>„Auf der ersten Silbe betont, bezeichnet Kaffee ein Getränk, auf der zweiten betont, bedeuten Café und Kaffeehaus in Wien und Österreich eine Lebensform“, schrieb Hans Weigel 1978. Dieser Satz hatte vermutlich bereits zu Mozarts Zeit Gültigkeit. Das erste urkundlich erwähnte Wiener Kaffeehaus nach kaiserlichem Privileg durch Leopold I. wurde immerhin bereits 1685 vom Armenier Johann Diodato eröffnet.</p>



<p>Das Café Mozart ist ein klassisches Wiener Kaffeehaus im 1. Bezirk in Wien, am Albertinaplatz. In der unmittelbaren Nähe des Kaffeehauses befindet sich das Museum Albertina.</p>



<p>Am heutigen Standort des Café Mozart befand sich Jahrhunderte lang das Bürgerspitalzinshaus, das auf ein 1305 von Rudolf III. gestiftetes Nonnenkloster und Spital zurückgeht. 1783 bis 1790 erfolgte der Umbau des Bürgerspitals in ein Zinshaus. Die prominentesten Mieter waren Ferdinand Raimunds Vater, Franz Grillparzer und Emanuel Schikaneder (Librettist von Mozarts Zauberflöte).</p>



<p>Drei Jahre nach Wolfgang Amadeus Mozarts Tod eröffnete ein gewisser Georg Pöhlein im Bürgerspitalzinshaus ein Café. Im Zuge der Stadterneuerung erfolgte 1882 der Abbruch des Kaffeehauses. In dem neu errichteten Haus Ecke Maysedergasse und Albertinaplatz gab es später wieder ein Lokal, das 1929 unter der Bezeichnung Café Mozart seine Pforten öffnete. Seinen Namen erhielt das Kaffeehaus durch das Mozartdenkmal am Platz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Begegnungspunkte</h3>



<ul><li>Waisenhauskirche, Pfarre Rennweg, Rennweg 91, 1030 Wien, <a href="http://www.pfarrerennweg.at">www.pfarrerennweg.at</a></li></ul>



<ul><li>Sterbehaus Mozart, Rauhensteingasse 8, 1010 Wien (nicht mehr existent; heute Kaufhaus Steffl)</li></ul>



<ul><li>Nationalbibliothek, Josefsplatz 1, 1010 Wien, <a href="http://www.onb.ac.at">www.onb.ac.at</a></li></ul>



<ul><li>Palais Auersperg, Auerspergstraße 1, 1080 Wien, <a href="http://www.auersperg.com">www.auersperg.com</a></li></ul>



<ul><li>Palais Harrach, Freyung 3, 1010 Wien</li></ul>



<ul><li>Palais Kinsky, Freyung 4, 1010 Wien, <a href="http://www.palaisevents.at">www.palaisevents.at</a></li></ul>



<ul><li>Palais Palffy, Josefsplatz 6, 1010 Wien, <a href="http://www.palais-palffy.at">www.palais-palffy.at</a></li></ul>



<ul><li>Mozart-Brunnen, Mozartplatz, 1040 Wien</li></ul>



<ul><li>Piaristenkeller, Piaristengasse 45, 1080 Wien, <a href="http://www.piaristenkeller.at">www.piaristenkeller.at</a></li></ul>



<ul><li>Michaelerkirche, Michaelerplatz, 1010 Wien, <a href="http://www.michaelerkirche.at">www.michaelerkirche.at</a></li></ul>



<ul><li>Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien, <a href="http://www.hdm.at">www.hdm.at</a></li></ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Österreichs acht wichtigste Winterwander-Gebiete</title>
		<link>https://reisewiki.at/oesterreich-winterwandern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 08:45:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderführer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://reisewiki.at/?p=5364</guid>

					<description><![CDATA[Die acht schönsten Ziele in Österreich, die Fans des Winterwanders so richtig glücklich machen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<ol><li><strong>Achensee, Tirol</strong><br>Die Region um den Tiroler Achensee entdeckt man auf über 150 km Winterwanderwegen. Man kann sich auch von Berg- und Wanderführern der Region begleiten lassen. Dabei erfährt man so manche Sagen, die sich um besondere Orte ranken.  ↑935 m (Achensee). <a href="http://www.achensee.info">achensee.info</a></li><li><strong>Sonnenterrasse St. Veit/Schwarzach, Salzburg</strong><br>Über 100 km geräumte Winterwanderwege gibt es hier – mit vielen urigen Almhütten entlang des Weges. Seehöhe 760 m (St. Veit). <a href="http://www.sonnenterrasse.at">sonnenterrasse.at</a></li><li><strong>Nockberge, Kärnten</strong><br>Die Nocken, jene sanft geschwungenen Höhenzüge, locken mit leichten Routen. Auch geführte Wanderungen sind hier möglich und empfehlenswert. ↑ca. 1.760 m (Turracher Höhe). <a href="http://www.nockberge.at">nockberge.at</a>, <a href="http://www.nationalparknockberge.at">www.nationalparknockberge.at</a></li><li><strong>Bregenzerwald, Vorarlberg</strong><br>Der Bregenzerwald, das bedeutet: malerische Schneelandschaften und Aussichtsplätze mit atemberaubenden Panoramen. Bergab geht’s dann mit der Rodel – etwa beim Neuhornbachjoch, auf der längsten Naturrodelstrecke des Bregenzerwaldes (5,5 km). Wer es anspruchsvoller will, dem bieten sich Skitouren mit einem Bergführer an.  ↑852 m (Au- Schoppernau). <a href="http://www.bregenzerwald.at">bregenzerwald.at</a></li><li><strong>Nationalpark Hohe Tauern, Salzburg/Tirol/Kärnten</strong><br>Bei einer Schneeschuhwanderung (mit professioneller Begleitung) ist man hier auf den Spuren der Wildtiere. Ausgestattet mit Ferngläsern stapft man durch tief verschneite Wälder. Entlang des Weges fließt die Schwarzach unter dicken Eisplatten. Schon bald lichtet sich der Wald und gibt den Blick frei auf die andere Talseite: Dort ragen steile Felsflanken empor. Es ist der ideale Ort, um Gamswild zu sichten. Dank des Fernrohrs mit 60-facher Vergrößerung hat man das Wild zum Greifen nahe. Und wenn man Glück hat, entdeckt man sogar einen Steinadler. ↑1.390 m (St. Jakob in Defereggen). <a href="http://www.hohetauern.at">hohetauern.at</a></li><li><strong>Lungau, Salzburg</strong><br>Ein Erlebnis ist ein Besuch im Alpentierpark in St. Margareten. Dort beobachtet man im Winter Rotwild, Sikawild und auch Steinwild aus nächster Nähe bei der Wildfütterung. Sportlich geht’s in alpinen Höhenlagen zu: Mit seinen vielen Seitentälern und der großen Vielfalt an Berg- und Gipfeltouren gilt Lungau als Eldorado für Skitourengeher. ↑1.200 m (Ausgangspunkt für Skitouren). <a href="http://www.lungau.at">lungau.at</a></li><li><strong>Nationalpark Kalkalpen, Oberösterreich</strong><br>Vom Ennstal gibt es – zumindest wöchentlich – geführte Schneeschuhwanderungen.Dabei stapft man rund 300 Höhenmeter auf die Gschwendtalm hinauf.  ↑430 m (Ennstal). <a href="http://www.kalkalpen.at"><strong>kalkalpen.at</strong></a></li><li><strong>Nationalpark Gesäuse</strong><br>Die zahlreichen Berge laden auch zu Skitouren ein, der Aufstieg auf den Gipfel wird mit einem atemberaubenden Panorama belohnt.  ↑490 m bis 2.370 m. <a href="http://www.gesaeuse.at">gesaeuse.at</a></li></ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eislaufen auf Natureis in Österreich &#8211; die 12 besten Adressen</title>
		<link>https://reisewiki.at/eislaufen-auf-natureis-in-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2019 09:48:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich-Reiseführer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://reisewiki.at/?p=5150</guid>

					<description><![CDATA[Eislaufen auf Natureis in Österreich - die 12 besten Adressen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die schönsten Plätze für das eisige Vergnügen!</strong></h2>



<p>Keine Frage: Der Weissensee ist ein Natureislaufplatz der ganz  besonderen Art. Aber Österreich hat zwischen Neusiedler und Bodensee  noch andere coole Eisflächen zu bieten. Nicht weit entfernt vom  Weissensee locken weitere Gewässer Eisläufer ins südliche Bundesland  Kärnten. Der Millstätter See, der Längsee im Bezirk St. Veit/Glan, die  55 Hektar große Natureisfläche des Pressegger Sees oder der Turner See,  ein Geheimtipp in der Nähe des Klopeinersees – sie alle machen Lust auf  einige Extrarunden.</p>



<p>Wenn es für längere Zeit richtig kalt ist,  friert auch der flache <a href="https://reisewiki.at/oesterreichs-schoenste-badegewaesser/#Neusiedlersee">Neusiedler See</a> zu und verwandelt sich in den  größten Platz zum Einlaufen auf Natureis in Mitteleuropas. Gewaltige 320 Quadratkilometer  Natureisfläche stehen dann zur Verfügung und bieten viel Raum für  besonders flotte Eissportarten. Freunde des Eissegelns, Eissurfens und  Eis- Kitens kommen dann auf ihre Kosten – während Eisspaziergänger die  stillen Ecken des Steppensees aus ungewöhnlicher Perspektive genießen  können. Einige dieser Orte stellen in den Wintermonaten ein „Eistelefon“  zur Verfügung, ideal, um sich über den Zustand der Eisfläche zu  informieren.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://views.austria.info/uploads/image/file/9278/thumb_preview_12ce4128-c5c3-4f81-bbb1-03dd4129e0a0.jpg" alt="Winterstimmung am Neusiedler See / mit Eisläufern. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer"/></figure>



<p>Winterstimmung am Neusiedler See / mit Eisläufern. © Österreich Werbung, Fotograf: Wiesenhofer</p>



<p>Mit  Besonderheiten beim Eislaufen auf Natureis warten aber auch andere österreichische Bundesländer  auf. Der an der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark  gelegene Erlaufsee zählt zu den Gewässern, die sich besonders gut zum  Eislaufen eignen – was er seiner Schattenlage verdankt. Auch der Almsee  am Fuße des Toten Gebirges zieht im Winter zahlreiche Besucher an und  ist dann ein beliebter Treffpunkt für Eisläufer und Eisstockschützen.  Ideal für ausgedehntere Schlittschuh-Ausflüge ist auch der 4,5  Quadratkilometer große Zeller See – kein Wunder, dass man hier, zwischen  Kitzsteinhorn und Schmittenhöhe, auch den Sportarten Eishockey und  Eisstockschießen frönt.</p>



<p>Mitunter verlängert abendliche Beleuchtung  den Spaß beim Eislaufen auf Natureis. Der Bürgerausee in Kuchl ermöglicht diese  Flutlicht-Option, und das gilt auch für den 1.763 Meter hoch gelegenen  Turracher See, der gar bis Mitternacht beleuchtet wird. Am  Natur-Eislaufplatz auf dem Ritzensee in Saalfelden spielt dazu auch noch  Musik.</p>



<p>Und auch das gewisse Extra der unmittelbaren Kulisse trägt
 zur Schneewalzer- Romantik bei. Am Natureislaufplatz des zugefrorenen 
Goldegger Sees wird diese vom imposanten Schloss Goldegg gestellt. In 
Laxenburg bei Wien, dessen See aufgrund der geringen Wassertiefe 
besonders schnell friert, gleitet man vor stimmungsvoller Parkkulisse 
und neben Steinbrückchen durch die Kälte. Spätestens jetzt sollte sich 
Eislaufen in Tanzen verwandeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eislaufen auf Natureis mit Kinderwagen</strong></h2>



<p>In  <a href="https://reisewiki.at/eislaufen-mit-kinderwagen/#Die_Ferienregion_Reutte">Reutte in Tirol</a> spielen sich im Winter Szenen ab, die man normalerweise  nur aus dem hohen, schlittschuhfreundlichen Norden kennt. Auf dem  zugefrorenen <a href="https://reisewiki.at/lechufer-trail/">Plansee </a>gleiten  Familien mit Schlitten und sogar inklusive Kinderwagen beim Eislaufen auf Natureis über riesige  Eisflächen. Schlittschuhläufer toben sich auf zwei Bahnen mit der  beachtlichen Länge von je 15 bzw. 10 Kilometer aus. Für die Kleinen gibt  es spezielle Kinder-Eislaufplätze, wo sie vor den scharfen  Schlittschuh-Kanten der Erwachsenen geschützt sind und wo sie ohne  Gefahr auch mal auf den Popo plumpsen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Adressen und <strong>LINKTIPPS</strong></h2>





<ol><li><strong>Natureislaufarena Weissensee</strong><br> <a href="http://www.natureislauf.at">www.natureislauf.at</a></li><li><strong>Weissensee Information</strong><br> Techendorf 78<br> 9762 Weissensee<br> Tel.: +43 4713 2220-0<br> <a href="http://www.weissensee.com">www.weissensee.com</a></li><li><strong>Neusiedler See</strong><br> Neusiedler See Tourismus GmbH<br> Obere Hauptstraße 24<br> 7100 Neusiedl am See<br> Tel.: +43 2167 8600<br> <a href="http://www.neusiedlersee.com">www.neusiedlersee.com</a></li><li><strong>Infocenter Millstätter See</strong><br> Thomas-Morgenstern-Platz 1<br> 9871 Seeboden<br> Tel.: +43 4766 3700<br> <a href="http://www.millstaettersee.at">www.millstaettersee.at</a></li><li><strong>Tourismusverein Längsee/Hochosterwitz</strong><br> Längseestraße 48<br> 9313 St. Georgen am Längsee<br> Tel.: +43 4213 41920<br> <a href="http://www.laengseehochosterwitz.at">www.laengseehochosterwitz.at</a></li><li><strong>Tourismusverband Grünau im Almtal</strong><br> Im Dorf 17<br> 4645 Grünau im Almtal<br> Tel.: +43 7616 8268<br> <a href="http://almtal.salzkammergut.at">www.almtal.salzkammergut.at</a></li><li><strong>Ferienregion Traunsee</strong>–<strong>Tourismusbüro Ebensee</strong><br> Hauptstraße 34<br> 4802 Ebensee<br> Tel.: +43 6133 8016<br> <a href="http://www.traunsee.at/ebensee">www.traunsee.at/ebensee</a></li><li><strong>Zell am See-Kaprun TourismusGmbH</strong><br> Brucker Bundesstraße 1A<br> 5700 Zell am See<br> Tel.: +43 6542 770<br> <a href="http://www.zellamsee-kaprun.com">www.zellamsee-kaprun.com</a></li><li><strong>Tourismusverband Goldegg</strong><br> Hofmark 18<br> 5622 Goldegg<br> Tel.: +43 6415 8131<br> <a href="http://www.goldeggamsee.at">www.goldeggamsee.at</a></li><li><strong>Tourismusverband Kuchl</strong><br> 5431 Kuchl<br> Tel.: +43 6244 6227<br> <a href="http://www.kuchl.org">www.kuchl.org</a></li><li><strong>Grundlsee-Information</strong><br> Mosern 25<br> 8993 Grundlsee<br> Tel.: +43 3622 8666<br> <a href="http://www.grundlsee.at">www.grundlsee.at</a></li><li><strong>Tourismusverein Turracher Höhe</strong><br> 8864 Turracher Höhe 218<br> Tel.: +43 4275 8392-0<br> <a href="http://www.turracherhoehe.at">www.turracherhoehe.at</a></li></ol>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><a href="https://www.neusiedlersee.com/de/services/panorama-kamera.html">Webcam Neusiedlersee</a></h2>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Skifahren in Österreich &#8211; die 7 schönsten Ziele</title>
		<link>https://reisewiki.at/skifahren-in-oesterreich-die-schoensten-pisten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2019 13:01:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich-Reiseführer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://reisewiki.at/?p=5140</guid>

					<description><![CDATA[Skifahren in Österreich: Das bedeutet allein in seinen Skiarenen in den Alpen über 50 Liftanlagen und kilometerlange präparierte Skiabfahrten. Aber auch in den östlichen Bundesländern <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/skifahren-in-oesterreich-die-schoensten-pisten/" title="Skifahren in Österreich &#8211; die 7 schönsten Ziele">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Skifahren in Österreich: Das bedeutet allein in seinen Skiarenen in den Alpen über 50  Liftanlagen und kilometerlange präparierte Skiabfahrten. Aber auch in  den östlichen Bundesländern gibt es zahlreiche Skigebiete. Dazu kommen  noch unzählige Langlaufloipen und Rodelbahnen sowie Gletscherskigebiete,  die ganzjähriges Wintersportvergnügen bieten. Angesichts dieser Fülle  die richtige Wahl zu treffen, fällt schwer. Dieser Überblick präsentiert  Ihnen die schönsten Pisten, Rodelstrecken und <a href="https://reisewiki.at/oesterreichs-schoenste-langlauf-reviere/" class="rank-math-link">Langlaufreviere </a>in  kompakter Form mit besonderen Tipps für Sonnenskiläufer und Familien.  Auch das Thema „Übernachten“ kommt zur Sprache sowie Sicherheitstipps  für den gesunden und sicheren Urlaub in den Alpen. Mit zahlreichen  Abbildungen und hilfreichen Links!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Skifahren in Österreich <strong>&#8211; die Top 7<br> </strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading">Ischgl</h3>



<p>Das
 Skigebiet mit knapp 240 Pistenkilometern und mehr als 40 Liftanlagen 
zählt zu den renommiertesten in Europa. 1.377 m bis 2.800 m. Betrieb: 
geplant bis Anfang Mai, sehr hohe Schneesicherheit. Nachtskifahren in 
See und Galtür. <strong><a href="http://www.ischgl.com">www.ischgl.com</a></strong></p>



<p><em>Skifahren in Ischgl</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Ötztal, Tirol</h3>



<p>Im
 Ötztal sind drei „Dreitausender“ mit Seilbahnen erschlossen: der 
Gaislachkogl, der Tiefenbachkogl, die Schwarze Schneid. Atemberaubende 
Bergpanoramen kann man hier auf Aussichtsplattformen bestaunen. Der 
Hotspot im Ötztal ist der pulsierende Ort Sölden. 1.377 m bis 3.058 m. 
Betrieb: geplant bis Ende April, sehrhohe Schneesicherheit (zwei 
Gletscher). Nachtskilauf in Obergurgl undin Sölden. <strong><a href="http://www.oetztal.com">www.oetztal.com</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Sölden_1542362426-1024x768.jpg" alt="Sölden Pixabay" class="wp-image-4611" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Sölden_1542362426-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Sölden_1542362426-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Sölden_1542362426-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Sölden_1542362426.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Skifahren in Sölden</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>A</strong>rlberg, Tirol/Vorarlberg</h3>



<p>Ein  Paradies für alpine Skifahrer, versierte Snowboarder und Anfänger: 340  km präparierte Pisten, 200 km Varianten im Tiefschnee, mehr als 94 Lifte  und Bergbahnen. Der Arlberg gilt als die „Wiege des Skilaufs“, die  Skischulen zählen zu den besten weltweit, die OrteSt. Anton, Lech, Zürs,  St. Christoph und Stuben gehören zu den Top-Skiorten Europas. Die  Erlebnismöglichkeiten sind vielfältig, reichen von Funparks und alpinen  Gourmetrestaurants bis hin zu Nachtrodelbahnen. 1.300 m bis 2.811 m (St.  Anton). Betrieb: geplant bis Ende April (über Ostern), sehr hohe  Schneesicherheit. <strong><a href="http://www.arlberg.net">www.arlberg.net</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Arlberg_skifahren_1542709197-1024x682.jpg" alt="Arlberg Pixabay" class="wp-image-4617" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Arlberg_skifahren_1542709197-1024x682.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Arlberg_skifahren_1542709197-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Arlberg_skifahren_1542709197-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Arlberg_skifahren_1542709197.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Skifahren am Arlberg</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Saalbach-Hinterglemm-Leogang, Salzburg</h3>



<p>200  km präparierte Abfahrten, 55 Seilbahnen und Lifte, 21 km gespurte  Loipen, Funparks, Speedstrecken, Buckel- und Flutlichtpisten,  Rodelbahnen. ↑1.000 m bis 2.100 m. Betrieb: geplant bis Mitte April.  Nachtskifahren: Flutlichtpiste bis 21.30 Uhr. <strong><a href="http://www.skicircus.at">www.skicircus.at</a></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zell am See/Kaprun, Salzburg</h3>



<p>Das  Skigebiet Zell am See/Kaprun ist mit 138 km Pisten weitläufig und  abwechslungsreich, optimal für alpine Skifahrer, Familien und auch  Anfänger. Nach dem Skivergnügen kann man in wenigen Gehminuten den Tag  in einer der alpinen Thermen Österreichs ausklingen lassen, etwa im  Tauern Spa Kaprun. 760 m bis 3.029 m (Kaprun). Betrieb: geplant über  Ostern hinaus, sehr gute Schneesicherheit (Gletscherskifahren möglich). <strong><a href="http://www.zellamsee-kaprun.com">www.zellamsee-kaprun.com</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="628" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Zell_am_1542709410-1024x628.jpg" alt="Zell am See Pixabay" class="wp-image-4619" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Zell_am_1542709410-1024x628.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Zell_am_1542709410-300x184.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Zell_am_1542709410-768x471.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Zell_am_1542709410.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Blick auf das Skigebiet von Zell am See</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Salzburger Sportwelt, Salzburg</h3>



<p>Hier
 erlebt man eine Skiwelt mit mehr als 850 Pistenkilometern. Die 
Salzburger Sportwelt umfasst Skiorte wie Flachau, Wagrain oder Radstadt.
 Der Skipass umfasst das gesamte Skigebiet Amadé,, dazu zählen: die 
Salzburger Sportwelt, Schladming, Hochkönig und Gastein. 850 m (Wagrain)
 bis 2.700 m (Kreuzkogel/Bad Gastein). Betrieb: geplant über Ostern 
hinaus. Nachtskifahren in der Flachau, in Schladming, Hochkönig. <strong><a href="http://www.salzburgersportwelt.com">www.salzburgersportwelt.com</a></strong><strong>, <a href="http://www.skiamade.com">www.skiamade.com</a></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Schladming/Dachstein, <a href="https://reisewiki.at/steiermark-reisefuehrer-online-kostenlos/">Steiermark</a></h3>



<p>Ein  pulsierender Ort umgeben von idyllischer Bergwelt. Gute Infrastruktur –  auch dank der stattgefundenen Ski-Weltmeisterschaft Die  Vier-Berge-Skischaukel verbindet die Reiteralm, Hochwurzen, Planai und  den Hauser Kaibling. Schladming-Dachstein ist auch eine Region für  Skitouren &amp; Aktivitäten abseits der Piste. 745 m bis 2.700 m.  Betrieb: bis über Ostern hinaus geplant. Gute Schneesicherheit.  Nachtskifahren möglich. <strong><a href="http://www.schladming-dachstein.at">www.schladming-dachstein.at</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Schladming_1542709550-1024x768.jpg" alt="Schladming Pixabay" class="wp-image-4620" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Schladming_1542709550-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Schladming_1542709550-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Schladming_1542709550-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Schladming_1542709550.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Skivergnügen der besonderen Art mit der Vier-Berge-Skischaukel</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wo Sonnenskilauf möglich ist</h2>



<p><strong>Skifahren bei prächtigem Sonnenschein. In den hohen Gletschergebieten reicht das Skivergnügen bis weit in den Frühling hinein.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Hintertuxer Gletscher, Tirol</strong></h3>



<p>Eine  Welt aus Eis, es ist das einzige Ganzjahresskigebiet Österreichs mit 86  km Naturschneepisten, einer Panoramaterrasse auf 3.250 m, Liftanlagen,  der längsten Talabfahrt im Zillertal. Mit dem Natur Eis Palast auf 3.200  m Höhe und der Spannagelhöhle ist auch das Rahmenprogramm  einmalig.↑1.500 m (Talstation) bis 3.250 m (Gefrorene Wand). Betrieb:  Skifahren ganzjährig möglich. <strong><a href="http://www.tux.at">www.tux.at</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="575" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Hintertuxer-Gletscher-glacier-765155_1280-1024x575.jpg" alt="Hintertuxer-Gletscher" class="wp-image-4621" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Hintertuxer-Gletscher-glacier-765155_1280-1024x575.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Hintertuxer-Gletscher-glacier-765155_1280-300x169.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Hintertuxer-Gletscher-glacier-765155_1280-768x431.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Hintertuxer-Gletscher-glacier-765155_1280.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Hintertuxer-Gletscher</figcaption></figure>



<p><strong>Stubai, Tirol</strong></p>



<p>Imposant, der Stubaier Gletscher  ist das größte Gletscherskigebiet Österreichs. Das Skivergnügen hält  bis Anfang Juni an. ↑960 m bis 3.210 m. Betrieb: bis Ende März/auf dem  Gletscher bis Anfang Juni. Pistenkilometer: 110 km Gletschergebiet,  insgesamt 150 km. Nachtskilauf in Milders ein Mal wöchentlich. <strong><a href="http://www.stubai.at">www.stubai.at</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/stubaital-snowboard-674700_1280-1024x768.jpg" alt="Snowboarden im Stubaital" class="wp-image-4622" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/stubaital-snowboard-674700_1280-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/stubaital-snowboard-674700_1280-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/stubaital-snowboard-674700_1280-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/stubaital-snowboard-674700_1280.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Snowboarden im Stubaital</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zillertal, Tirol</strong></h3>



<p>Der  Hintertuxer Gletscher als Ganzjahresskigebiet. Der Zillertaler  Super-Skipass bedeutet: Skivergnügen auf über 670 km präparierten Pisten  mit Schneegarantie und mehr als 170 Liftanlagen. ↑550 m bis 3.250 m.  Betrieb: bis Ende April, ganzjähriger Skibetrieb am Hintertuxer  Gletscher. Nachtskifahren jeden Freitag. <strong><a href="http://www.zillertal.at">www.zillertal.at</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Zillertal_1542710009-1024x768.jpg" alt="Skifahren im Zillertal" class="wp-image-4623" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Zillertal_1542710009-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Zillertal_1542710009-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Zillertal_1542710009-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Zillertal_1542710009.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Skifahren im Zillertal</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Grossglockner Resort Kals-Matrei, <a href="https://reisewiki.at/osttirol-villgratental-innergschloessl/">Osttirol</a></strong></h3>



<p>Das
 Großglockner-Resort ist ein Geheimtipp unter Österreichs Skigebieten – 
und es ist eine der schneesichersten Regionen des Landes mit über 110 
Pistenkilometern. Ideal auch für Familien, die Pisten sind weitflächig, 
Wartezeiten gibt es kaum.↑1.325 m bis 2.430 m. Betrieb: bis Ende April, 
sehr hohe Schneesicherheit. <strong><a href="http://www.gg-resort.at">www.gg-resort.at</a></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mölltaler Gletscher, Kärnten</strong></h3>



<p>Der
 Mölltaler Gletscher ist Kärntens einziges Gletscherskigebiet – und zu 
100 Prozent schneesicher. Von den 71 Pistenkilometern sind zwei Drittel 
leicht bis mittelschwer befahrbar. Die breite Carving-Teststrecke und 
die FIS-Rennstrecke verlocken zum zweiten Ausschwingen. Es gibt auch 
einen Snowpark: mit Boarder-Croll, Jumps und Wellenbahn. ↑1.220 m bis 
3.122 m. Betrieb: bis Mitte Mai. <strong><a href="http://www.gletscher.co.at">www.gletscher.co.at</a></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Obertauern, Salzburg</strong></h3>



<p>Der  Pistenspaß in der Salzburger Bergwelt geht bis ins Frühjahr hinein, auf  mehr als 100 km Pisten – geeignet sowohl für aktive Sportler als auch  für Anfänger. Auto braucht man in Obertauern keines, man ist von jedem  Punkt aus in wenigen Minuten mitten im Skivergnügen. ↑1.740 m bis 2.556  m. Betrieb: bis Anfang Mai, sehr hohe Schneesicherheit. Nachtskifahren  zwei Mal wöchentlich. <strong><a href="http://www.obertauern.com">www.obertauern.com</a></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kitzbüheler Alpen, Tirol</strong></h3>



<p>Die  Region rund um Kitzbühel hat sich zu einer der renommiertesten  Skiregionen weltweit entwickelt, ohne an Charme zu verlieren.  Skierlebnis auf den 170 Pistenkilometern im Gebiet Kitzbühel-Kirchberg.  ↑800 m bis 2.000 m. Betrieb: bis Ende April (über Ostern hinaus), gute  Schneesicherheit. Nachtskilauf zwei Mal wöchentlich auf dem Gaisberg. <strong><a href="http://www.kitzalps.com">www.kitzalps.com</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Kitzbühel_1542710253-1024x768.jpg" alt="Skigebiet in Kitzbühel" class="wp-image-4624" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Kitzbühel_1542710253-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Kitzbühel_1542710253-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Kitzbühel_1542710253-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Kitzbühel_1542710253.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Skigebiet in Kitzbühel</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Familien-Skigebiete mit besonderem Angebot für Kids</h2>



<p><strong>Viele
 Skiregionen haben sich auf Familienurlaub spezialisiert. Mit einer 
Mischung aus Kinderbetreuung, Abenteuer, Unterhaltung und Entspannung 
für die Eltern.</strong></p>



<p><strong>Nassfeld, Kärnten</strong></p>



<p>Im  Nassfeld ist die Sonne daheim. Und es wartet ein Skivergnügen mit 110  präparierten, variierenden Pistenkilometern, der längsten Flutlichtpiste  der Alpen (mehr als 2 km), einer 8 km langen Talabfahrt, Freeride-Area  und Snowpark. Betrieb: geplant über Ostern, hohe Schneesicherheit. ↑700 m  bis 2.500 m. Nachtskilaufen jeden Samstag. <strong><a href="http://www.nassfeld.at">www.nassfeld.at</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Nassfeld-austria-994255_1280-1024x682.jpg" alt="Nassfeld" class="wp-image-4626" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Nassfeld-austria-994255_1280-1024x682.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Nassfeld-austria-994255_1280-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Nassfeld-austria-994255_1280-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Nassfeld-austria-994255_1280.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Nassfeld</figcaption></figure>



<p><strong>Serfaus-Fiss-Ladis, Tirol</strong></p>



<p>Das Top-Skigebiet  für Familien mit Kindern in Tirol: viele Familienhotels, Kinderschulen  mit großen, abgetrennten Arealen – Kinderschneealm und Murmlipark  Serfaus, Kinderland Fiss-Ladis, Tierpark, Indianerdorf und 70  Liftanlagen. Hier warten auch Erlebnisse für Freestyler und Snowboarder  in den Funparks. ↑1.200 m (Ladis) bis 2.828 m Seehöhe. Betrieb: bis  Mitte/Ende April. Nachtskilauf möglich. <strong><a href="http://www.serfaus-fiss-ladis.at">www.serfaus-fiss-ladis.at</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/serfaus-fiss-1290539_1280-1024x768.jpg" alt="Serfaus-Fiss" class="wp-image-4627" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/serfaus-fiss-1290539_1280-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/serfaus-fiss-1290539_1280-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/serfaus-fiss-1290539_1280-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/serfaus-fiss-1290539_1280.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Serfaus-Fiss</figcaption></figure>



<p><strong>Hochkönig, Salzburg</strong></p>



<p>Winteridylle, sanfte 
Skiberge, 150 Pistenkilometer. Bestens geeignet für ein Skivergnügen mit
 der Familie, es gibt wöchentliche Kinderveranstaltungen, Rodelbahnen 
für ganze Familien. Die Skischulen bieten einen Ski-Spielunterricht für 
Kinder ab 3 Jahren. Für Kinder ab 4 Jahren werden ganztägige Kinderkurse
 angeboten. ↑800 m bis 1.900 m. Betrieb: über Ostern hinaus geplant. 
Nachtskilauf an mehreren Tagen in der Woche. <strong><a href="http://www.hochkoenig.at"><strong>www.hochkoenig.at</strong></a></strong></p>



<p><strong>Filzmoos, Salzburg</strong></p>



<p>Filzmoos
 inmitten der Sportregion Ski amadé ist ein überschaubares 
Familienskigebiet mit viel Platz auf den Pisten und geringen Wartezeiten
 an den Liften. Es ist ein idyllischer Wintersportort und kein 
turbulentes Skizentrum, mit vielen Möglichkeiten für sanfte Erlebnisse 
abseits der Piste: Winterwandern, Rodeln, Ballonfahrten, 
Pferdeschlitten, Langlaufen.↑1.057 m bis 1.600 m. Betrieb: bis Ostern. 
Nachtskilauf einmal pro Woche in der Ferienzeit möglich. <strong><a href="http://www.filzmoos.at">www.filzmoos.at</a></strong></p>



<p><strong>Brandnertal, Vorarlberg</strong></p>



<p>Naturgenießer
 sind hier gut aufgehoben mit der ganzen Familie. Ein ruhiges Gebiet, 55
 km präparierte Pisten, ein Funpark, zwei Skischulen und ein Kinderland 
mitten im Dorf. Die Gäste finden viele sanfte Wintererlebnisse mit 90 km
 beschilderten Winter- und Schneeschuhwanderwegen, 42 km gespurten 
Langlauf-Loipen, Rodelbahnen, Hundeschlittenfahrten, Bogenschießen, 
Reiten und Tennis. ↑890 m bis 2.000 m. Betrieb: bis Ostern geplant. <strong><a href="http://www.brandnertal.at">www.brandnertal.at</a></strong></p>



<p><strong>Alpbachtal-Wildschönau, Tirol</strong></p>



<p>Durch  den Zusammenschluss der beiden Tiroler Skigebiete Alpbachtal und  Wildschönau entstanden. Mit 145 schneesicheren Pistenkilometern, 47  modernen Liftanlagen, zwei Nachtskipisten, 3 Snowparks. Optimal auch für  Familien, es gibt das Kid’s Center, ausgezeichnete Skischulen, Pisten  und Lifte für Kinder. Und zahlreiche Erlebnisse abseits des  Skivergnügens, etwa Naturrodeln oder Skitourengehen. ↑936 m 2.025 m.  Betrieb: bis eine Woche nach Ostern. Nachtskilauf: an mehreren Tagen. <strong><a href="http://www.alpbachtal.at">www.alpbachtal.at</a>, <a href="http://www.wildschoenau.com">www.wildschoenau.com</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="564" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Skifahren_kind_1542717076-1024x564.jpg" alt="" class="wp-image-4630" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Skifahren_kind_1542717076-1024x564.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Skifahren_kind_1542717076-300x165.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Skifahren_kind_1542717076-768x423.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Skifahren_kind_1542717076.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><a href="https://pixabay.com/users/Emingerova/">Emingerova</a> / Pixabay</figcaption></figure>



<p><strong><a href="https://reisewiki.at/hinterstoder-guenstig/" class="rank-math-link">Pyhrn-Priel</a>, Oberösterreich</strong></p>



<p>Eine Skilandschaft
 für Anfänger, versierte Skiläufer, Tiefschneefahrer und auch für 
Kinder. Die Weltcupstrecke hat ein maximales Gefälle von 60 Prozent – 
eine sportliche Herausforderung. Die schnellste Standseilbahn Europas 
bringt die Gäste in kürzester Zeit auf 1.400 Meter Seehöhe. Begehrt ist 
der Sunny Kids Park bei den kleinen Skifans. ↑600 m bis 2.000 m 
(Hinterstoder). Betrieb: bis Anfang/Mitte April geplant. <strong><a href="http://www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at">www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at</a></strong></p>



<p><strong>Riesneralm, Steiermark</strong></p>



<p>Die
 Riesneralm in Donnersbachwald ist ein Schneeparadies für Familien. Mit 
dem Höhen-Skibereich gibt es 30 km Pisten. Für die Kinder steht die 
erste Kinderschischaukel in Österreich mit insgesamt 5 Liftanlagen und 
einer Top-Skischule zur Verfügung. ↑973 m bis 1.850 m. Betrieb: geplant 
bis Ostern. Nachttourengehen wöchentlich. <strong><a href="http://www.riesneralm.at">www.riesneralm.at</a></strong></p>



<p><strong>Göstling-Hochkar, Niederösterreich</strong></p>



<p>Das  größte und schneesicherste Skigebiet der niederösterreichischen  Voralpen, ideal für sportliche Familien. Es stehen 9 moderne Liftanlagen  und 19 km Pisten zur Verfügung. Winterwanderwege, Langlaufloipen oder  Schneeschuhwanderungen bei Mondschein. ↑1.400 m (Lassing) bis 1.880 m.  Betrieb: bis Ostern geplant. <strong><a href="http://www.goestling-hochkar.at">www.goestling-hochkar.at</a>,<a href="http://www.hochkar.at">www.hochkar.at</a></strong></p>



<p><strong>Zertifizierte Winter-Kinderbetreuung: Welcome Beginners</strong></p>



<p>In Österreich hat man ein eigenes Qualitäts-Zertifikat rund um perfekte Kinderbetreuung im Winterurlaub geschaffen: „<strong>Welcome Beginners</strong>“
 garantiert unter anderem „einen für alle zugänglichen 
Kinder-Spielbereich, eine Ganztags- Kinderbetreuung auch ohne Ski und 
ein thematisiertes Kinderland mit Maskottchen.“ Bislang haben mehrere 
Skiregionen in Österreich dieses Zertifikat erhalten, darunter die 
Wintersportregion Kasberg und der Hochficht in Oberösterreich, 
Hochkönigs Winterreich und die Rauriser Hochalmbahnen in Salzburg oder 
der Kreischberg und das Stuhleck in der Steiermark. Im <strong>Tannheimertal</strong>
 gibt es z.B. ein Sioux-Dorf, zwei Wärme-Märcheniglus, eine 
Riesen-Röhren-Rutsche und außerdem einen 10000 Quadratmeter großen 
Schneepark mit Tieren aus der Steinzeit. Und am <strong>Kreischberg</strong>– nomen est omen! – heißt es: ab in den Dinowald oder ins Yabaa Dabba Doo-Land…</p>



<p>Im „<strong>McDumboland</strong>“
 in Fieberbrunn/Pillerseetal wird nicht nur „nach den neuesten 
pädagogischen und technischen Erkenntnissen das Skifahren auf 
spielerische Weise beigebracht – hier gibt es etwa auch Kinderaerobic, 
als Indianer verkleidet skifahren, eine große Kinderolympiade mit vielen
 Geschicklichkeitsspielen und ein Abschlusspicknick auf dem McDumboberg 
mit dem gleichnamigen Maskottchen.</p>



<p>„<strong>Bertas Kinderland</strong>“
 in Fiss-Ladis bietet ein eigenes Kinder-TV an. Während die Erwachsenen 
beim zweiten Dessert sitzen, wird das bunte Treiben der Kids auf zwei 
großen Bildschirmen direkt in das Familienrestaurant übertragen.</p>



<p><strong>Welcome Beginners (u.a.)</strong></p>



<p><a href="http://www.dachstein-west.at">www.dachstein-west.at</a><br> <a href="http://www.kasberg.at">www.kasberg.at</a><br> <a href="http://www.hochficht.at">www.hochficht.at</a><br> <a href="http://www.forstau.at">www.forstau.at</a><br> <a href="http://www.raurisertal.at">www.raurisertal.at</a><br> <a href="http://www.hochalmbahnen.at">www.hochalmbahnen.at</a><br> <a href="http://www.gerlitzen.com">www.gerlitzen.com</a><br> <a href="http://www.kreischberg.at">www.kreischberg.at</a><br> <a href="http://www.hochkoenig.at">www.hochkoenig.at</a><br> <a href="http://www.hochkar.com">www.hochkar.com</a><br> <a href="http://www.boehmerwald.at">www.boehmerwald.at</a><br> <a href="http://www.stuhleck.com">www.stuhleck.com</a><br> <a href="http://www.dietauplitz.com">www.dietauplitz.com</a><br> <a href="http://www.ski-reiteralm.at/de/winter">www.ski-reiteralm.at/de/winter</a><br> <a href="http://www.silvretta-montafon.at">www.silvretta-montafon.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicherheitstipps abseits der Piste</h2>



<p><strong>Lawinensicherheit</strong></p>



<p>Keine
 Frage, in Österreichs Bergen kann man Freiheit erleben – mit Skifahren 
abseits der Piste, Tourengehen in Tiefschneehängen, Snowboarden auf 
unpräparierten Pisten oder Freeriden. Zu empfehlen sind diese 
Aktivitäten aber immer in Begleitung mit einem Bergführer. Das ist 
sicherer und macht mehr Spaß. Schließlich kennen die heimischen 
Bergprofis alle versteckten Plätze. Wichtig ist auch der persönliche 
Schutz vor möglichen Lawinen. Dazu zählt einerseits die Technik, etwa 
gibt es probate Lawinen-Rucksäcke, die im Notfall wie ein Airbag 
funktionieren und die Überlebenschance auf über 90 Prozent erhöhen. Aber
 noch wichtiger ist das richtige individuelle Verhalten, um erst gar 
keine Lawine auszulösen. Eine optimale, zentral gesteuerte 
Informationsquelle aller Gebiete ist <strong><a href="http://www.lawine.at">www.lawine.at</a></strong><strong>. </strong>Hier
 findet man alle Tipps für lawinensicheres Bewegen in den Bergen, 
gefährliche Lawinengebiete und Lawinenwarnungen. Experten und Profis aus
 allen Skigebieten geben kostenlos dazu Auskunft. <strong><a href="http://www.lawine.at">www.lawine.at</a></strong></p>



<p><strong>Sicherheit auf der Piste</strong></p>



<p>Wie
 sicher man auf der Skipiste ist, ist abhängig vom eigenen Verhalten. 
Wie sicher man aber vor äußeren Einflüssen ist, hängt stark mit der 
Ausrüstung zusammen: Bindungseinstellung, Kantenpräparierung, 
Schutzausrüstung (Skihelm), adäquate Wärmekleidung. Vor allem der 
Skihelm ist nicht mehr wegzudenken, schließlich reduziert er das Risiko 
von Kopfverletzungen enorm – und sie schauen mittlerweile auch cool aus.
 Achtung: Jugendliche bis zum 15. Lebensjahr müssen beim Alpin-Skilauf 
und -Snowboarden einen Helm tragen. Tipps und Informationen zum Thema 
Sicherheit auf der Piste gibt es in den örtlichen Wintersportgeschäften 
und bei den Tourismusverbänden. Empfehlenswert ist auch, sich an den 
FIS-Verhaltensregeln zu orientieren: <strong><a href="http://www.fis-ski.com">www.fis-ski.com</a></strong></p>



<p><strong>Erste Hilfe</strong></p>



<p>Auf
 der Skipiste ist man vor Unfällen nicht gefeit. Sollte tatsächlich 
jemand verletzt sein, ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur 
Hilfeleistung verpflichtet – allein schon des Gebots der sportlichen 
Fairness wegen. Das bedeutet vor allem: die Unfallstelle absichern, den 
Rettungsdienst alarmieren – und Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die wichtigsten 
davon finden Sie unter: <strong><a href="http://www.roteskreuz.at">www.roteskreuz.at</a></strong><strong>.</strong></p>



<p><strong>Sicher beim Rodeln</strong></p>



<p>Damit  das <a href="https://reisewiki.at/rodeln-in-oesterreich-die-schoensten-strecken/">Rodeln </a>auch für Anfänger zum unfallfreien Spaß wird, sollten sie  einige Regeln einhalten. Das Wichtigste ist zunächst die Ausrüstung:  festes Schuhwerk, Helm, feste Handschuhe. Auf der Piste sollte man nie  am Kurvenäußeren stehen bleiben und immer genügend Abstand zum  vorherigen Rodler lassen.</p>



<p><strong>Mehr Sicherheit bei Skitouren</strong></p>



<p>Zwei
 Drittel aller durch Lawinenabgänge getöteten Tourengeher, die auf 
Skiern oder mit Snowboards in der österreichischen Bergwelt unterwegs 
waren, unternahmen den Trip ohne Suchgerät. Umgekehrt hatten vier 
Fünftel derjenigen, die in eine Lawine gerieten und dieser lebend 
entkamen, einen eingeschalteten Pieps bei sich. Eigenverantwortlichkeit –
 das ist auch das Zauberwort hinter der <strong>Aktion „Tirol White Edition“</strong>,
 die das Land Tirol, das Kuratorium für alpine Sicherheit und die 
Bergrettung zuletzt mit Unterstützung von Ausrüstern, Medien und 
Tourismuswerbung angingen. Ein subventioniertes Rettungspaket – es 
beinhaltet Rucksäcke mit Lawinenverschütteten-Suchgerät, Sonde und 
Lawinenschaufel sowie einer Informationsbroschüre – soll weiteren 
Tragödien vorbeugen.</p>



<p>Die weiße Edition kommt keineswegs zu früh. 
Seit sich winterliches Tourengehen im hochalpinen Gelände vom Hobby 
einiger – in der Regel erfahrener – Kenner der Gebirgswelt zum zunehmend
 beliebter werdenden Massensport entwickelt hat, steigt auch der Bedarf 
an Prävention. Durchschnittlich 26 Lawinenopfer verunglücken jedes Jahr 
in Österreichs Bergen, wobei neunzig Prozent der Betroffenen die Lawinen
 selbst ausgelöst haben. Neue <strong>Fachliteratur</strong> ist 
ebenfalls ein Aspekt der heute hochaktuellen Bemühungen nach mehr 
Sicherheit. Im Falle des von den Lawinenexperten Patrick Nairz und Rudi 
Mair herausgegebenen Praxishandbuchs wird etwa die statistische 
Auswertung tausender Unfälle mit berücksichtigt. Unter dem schlichten 
Titel „Lawine“ definieren, beschreiben, bebildern und analysieren die 
beiden Autoren „10 entscheidende Gefahrenmuster“. „Der zweite Schnee 
nach langer Kälteperiode“, „Gleitschnee“, „Regen“ oder „Eingeschneiter 
Oberflächenreif“ lauten solche fatale Finessen – und mitunter 
entscheiden sie über Leben und Tod.</p>



<p>Doch auch das praxisorientierte Angebot konnte im Laufe der letzten Winter kontinuierlich ausgebaut werden. Sogenannte <strong>Skitouren-Lehrpfade</strong>,
 die mit Hilfe von Schautafeln auf richtiges Verhalten im winterlichen 
Hochgebirge hinweisen, offerieren Anschauungsunterricht. Nach dem 
bereits 2008 initiierten Pionierprojekt auf der Lampsenspitze im Tiroler
 Sellrain wurde ein ähnliches Projekt im salzburgischen Faistenau 
realisiert. Das Prinzip ist in beiden Fällen dasselbe: Ein <strong>Lehr-und Lernkonzept</strong>,
 das Theorie und Praxis verbindet und Tourengehern, 
Schneetellerwanderern und Snowboardern Sicherheitsinputs zur 
Lawinenkunde auf einfache Weise vermittelt. Im Falle Faistenau handelt 
es sich um eine zweistündige Tour mittlerer Schwierigkeit auf die 
Loipersbacher Höhe, die sowohl selbstständig als auch in Begleitung 
eines Skiführers begangen werden kann. Drei Gefahrenquellen – Gelände, 
Verhältnisse, Mensch – stehen dabei im Zentrum der Betrachtung. Und als 
alpines Highlight: Die Besichtigung eines echten Lawinenhangs.</p>



<p>Wer
 auf dem Weg in die verschneite Bergwelt weder in Faistenau noch am 
Sellrain vorbeikommt, kann die entscheidenden Lawinenlektionen <strong>auch im virtuellen Raum</strong>
 erkunden. Immerhin bietet sich auf der Homepage des Lehrpfads die 
Möglichkeit, seine Tour am Vorabend Schritt für Schritt zu planen. Das 
Planungstool greift auf den Stand des aktuellen Lawinenlageberichts zu, 
um die Eingaben des Benutzers zu überprüfen und die notwendigen 
Informationen bezüglich aktueller Gefahrensituation, Ausrüstung und 
Routenverlauf auszuloten. Unter dem Menüpunkt „Lernen“ kann man 
Grundlegendes zum Verhalten auf Tour, zu Ausrüstung oder Einschätzen der
 Gefahrensituation abrufen. Verschiedene Methoden der strategischen 
Lawinenkunde werden so leicht lesbar und verständlich aufbereitet. Das 
gewonnene Wissen kann mittels spannender Übungen überprüft werden. – Ein
 wertvolles Trockentraining für die intuitive Einschätzung im realen 
Gelände, die sich nach wesentlichen Merkmalen wie Hangcharakteristik, 
Schneedeckenaufbau und Wetter richtet.</p>



<p>Beispiel Schneebrett, die  Gefahrenquelle Nummer eins auf einer Skitour: Schneebretter sind unter  Spannung stehende Fallen aus schwach gebundenem oder von Wind gepresstem  Schnee, die oft schon bei der geringsten Belastung von einer  darunterliegenden Gleitschicht quer über den Hang abrutschen können –  Bergführer kennen sie als typische „Skifahrerlawine“. Doch die harmlos  klingende Bezeichnung täuscht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Schneebretter__1542717355-768x1024.jpg" alt="Schneebretter" class="wp-image-4631" width="447" height="596" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Schneebretter__1542717355-768x1024.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Schneebretter__1542717355-225x300.jpg 225w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Schneebretter__1542717355.jpg 960w" sizes="(max-width: 447px) 100vw, 447px" /><figcaption> <em>Im Gegensatz zu Lockerschneelawinen reißen Schneebretter immer  großflächig ab und können bei genügend Masse zu Katastrophenlawinen  anwachsen. Wird man mit dem Kopf nach unten mitgerissen, können bereits  Minischneebretter lebensgefährlich sein.</em> </figcaption></figure>



<p>All das erfährt man auch im Rahmen von Lawinencamps, etwa der <strong>Safety-Camp-Tour</strong> in Lech-Zürs, die sich speziell an <strong>Freerider</strong>  wenden, also an Snowboarder, die auf ihren Ausflügen Richtung  „Backcountry“ auch das damit verbundene Gefahrenpotential einschätzen  lernen. Der Schwerpunkt liegt hier auf gemeinsamer Bewegung im Gelände,  die Campkoordinator und Freerider Tom Kuster in verschiedenen Teilen  Vorarlbergs übt.</p>



<p>Ebenfalls in Vorarlberg wird das in 
Zusammenarbeit zwischen Bergrettung, Bergführerverband, 
Lawinenwarndienst, Alpinpolizei und der „Initiative Sichere Gemeinden“ 
organisierte, <strong>zweiteilige</strong> Kursprogramm „Abseits der 
Piste“ angeboten, das Schwerpunkte auf die Themen Ausrüstung, Training 
mit dem LVS- Gerät, Kameradenbergung und Erste Hilfe bei 
Lawinenverschütteten legt. Beinhaltet der Grundkurs Bereiche wie 
Tourenplanung, Lawinenkunde und Spuranlage, so richtet sich der 
Fortgeschrittenenkurs mit Inhalten wie Orientierung, 
Mehrfachverschüttetensuche und Tiefenverschüttung bereits an alpine 
Profis.</p>



<p>Überhaupt kostenlos – aber keineswegs umsonst – sind auch die <strong>Lawinenkurse der SAAC Basic Camps</strong>
 – zweitägige Lawinencamps in Westendorf, Tirol, in deren Rahmen 
Bergführer und Snowboardprofis über alpine Gefahren abseits der 
gesicherten Pisten informieren. Die Notfallausrüstung – LVS-Gerät, 
Schaufel und Sonde – kann dabei kostenlos ausgeliehen werden.</p>



<p>„Learning by doing“ heißt es schließlich auch bei der <strong>Alpinschule Innsbruck ASI</strong>.
 In drei Tagen vermitteln versierte Bergführer die Grundlagen des 
Skitourengehens sowie der Schnee- und Lawinenkunde. Risikomanagement und
 Kameradenrettung stehen ebenso auf dem Programm wie Gehtechnik und 
Taktik. Die Ausbildungstouren starten direkt von der Unterkunft, die 
inmitten eines attraktiven Tourengebiets der Stubaier Alpen liegt.</p>



<p>Um  Einzelaktionen handelt es sich dabei keineswegs. Längst haben sich  Workshops, Lawinenseminare und Kurse, wie sie von Alpenvereinen, freien  Bergführern oder Alpinschulen angeboten werden, zu einem mehr oder  weniger flächendeckenden Angebot entwickelt – wobei Kenner der Situation  auf regelmäßige Auffrischung schwören. <strong>Mehrtägige Touren-Komplettkurse</strong>  für Anfänger – inklusive Gipfelbesteigungen, Taktik- und Planungswissen  sowie Lawinenseminaren – stehen da auf den Angebotslisten, ebenso wie  zahlreiche <strong>Crashkurse</strong>, die sich in erster Linie mit der  Rettung befassen, also dem Umgang mit LVS, Sonde und Schaufel. Genauso  wichtig wie das Know-how der richtigen Rettung ist freilich die  Prävention. Auch dazu gibt es <strong>ausführliche Seminare</strong>:  Lawinenlageberichte richtig auslegen, Hänge beurteilen,  Schneebeschaffenheit bewerten und so weiter. Die Theorie wird dabei  gleich in die Praxis umgesetzt – im Gelände vor der Tür sowie im Rahmen  von Skitouren. Dabei führt jeder Teilnehmer die Gruppe einen  Tourenabschnitt lang. Später analysiert der Ausbildungsleiter die  Führungsleistung aller Teilnehmer, beurteilt und gibt Hinweise zur  Verbesserung. Klar, dass so etwas nicht immer Freudengeschrei auslöst –  doch es wirkt. Und ist allemal besser, als verzweifelt im Lawinenkegel  zu stehen und auf die Bergwacht zu hoffen.</p>



<p><strong>Warnsysteme</strong></p>



<p>Egal welche dieser Alpinvarianten 
in Sachen Überlebens-Training man präferiert – stets steht dabei das 
Thema Information an vorderster Stelle, und inkludiert so auch die 
Nutzung längst geschaffener <strong>Warnsysteme</strong>.</p>



<p>Das fünfstufige System der <strong>Lawinenwarnstufen</strong>,
 welches in ganz Europa einheitlich gilt, bietet einen ersten Überblick 
über die Risikosituation: von Stufe 1 für „allgemein sichere 
Verhältnisse“ bis zur Stufe 5 „Skitouren unmöglich“. Neben der aktuellen
 Lawinenwarnstufe enthält der Lawinenlagebericht weitere Informationen 
zu den wesentlichen Themen Wetter, Schneedeckenaufbau, Lawinengefahr – 
und zwar nach einzelnen Regionen aufgeschlüsselt. Der aktuelle 
Lagebericht kann aber auch über die Tonbanddienste der einzelnen 
Bundesländer abgerufen werden, per Gratis-Faxabruf, via Regionalradio, 
Internet und auf Seite 615 im ORF Teletext. Für detaillierte 
Informationen und Spezialfragen steht überdies die <strong>Lawinenwarnzentrale</strong> zur Verfügung. In Tirol hat die Informationslawine längst die neuen sozialen Netzwerke erreicht: Die <strong>Webseite SnowHow</strong>
 etwa liefert via Facebook aktuelle Tiroler Lawinenlageberichte frei 
Haus. Apropos Netzwerke: Die tief verschneiten Berghänge abseits 
präparierter Pisten mögen ein Fall für Individualisten sein – sie sind 
keineswegs Terrain für Einzelgänger. Es gilt: Nie allein ins Gelände!</p>



<p>Also ist im Rahmen von Lawinencamps – und nicht nur da – auch ein wenig <strong>Materialkunde</strong> angebracht: Moderne <strong>LVS-Geräte</strong>
 sind heute mit einer analogen sowie einer digitalen Sucheinstellung 
ausgestattet, deren Tonsignal anzeigt, ob sich der Suchende dem 
Verschütteten nähert oder sich von ihm entfernt. Der digitale Suchmodus 
erlaubt schließlich die genaue Ortung des Verschütteten durch eine 
Richtungs- und Entfernungsanzeige. Neben dem LVS-Gerät gehört auch die <strong>Lawinensonde</strong>
 zur Grundausstattung winterfester Alpinisten. Durch gezieltes Stochern 
wird damit versucht, den Verschütteten zu orten. Allzu viel 
Rucksack-Platz muss man auch dafür nicht reservieren: Im 
zusammengeklappten Zustand messen solche Sonden lediglich vierzig 
Zentimeter und wiegen, je nach Material, zwischen 300 und 600 Gramm. 
Ähnlich schwer sind jene <strong>Schaufeln</strong>, ohne die die 
Bergung eines Verschütteten in vielen Fällen undenkbar wäre. Vor allem 
in den tieferen Schichten einer Lawine verdichtet sich der Schnee stark 
und wird dermaßen hart, dass er mit bloßen Händen kaum beseitigt werden 
kann. Das Gewicht der Schaufel reicht von 400 Gramm bei Schaufelblättern
 aus bruchfestem Kunststoff bis knapp einen Kilo bei robusteren Modellen
 aus Aluminiumlegierung.</p>



<p>Sonde, Schaufel und Erste-Hilfe-Päckchen 
werden mitunter als Komplettsystem am Markt angeboten – und im Idealfall
 durch ein Equipment ergänzt, das nicht unbedingt billig ist, aber mit 
einer Überlebenswahrscheinlichkeit von über 90 % zu den effizientesten 
Sicherheitssystemen am Markt zählt: Tatsächlich ist der <strong>Lawinenairbag</strong>
 das einzige Gerät, das eine Verschüttung verhindern bzw. die 
Verschüttungstiefe reduzieren kann. Im Ernstfall füllt sich der Airbag 
nach Ziehen an der Reißleine binnen Sekunden mit Luft und hält den 
Träger durch das vergrößerte Volumen an der Oberfläche der Lawine. Der 
Lawinenairbag funktioniert nach dem Prinzip der Entmischung und ist den 
physikalischen Prozessen innerhalb der Lawine nachempfunden: Kleinere 
Partikel schlüpfen unter größere und drücken diese nach oben.</p>



<p>Bleibt
 – last but not least – das notwendige Gespür für Schnee, der ja in sehr
 unterschiedlichen Formen vom Himmel fallen kann. Je wärmer die 
Temperatur, desto nasser ist der Schnee. Je mehr Wind während des 
Schneefalls, desto kleiner sind die Zacken. Doch das ist erst das 
„Rohmaterial“, das sich im Laufe der Wochen zu ganz unterschiedlichen 
Lagen zusammenpresst.</p>



<p>Erfahrene Alpinisten vergleichen die <strong>Schneedecke</strong>
 daher gerne mit einem Kuchen, dessen verschiedene Schichten einmal 
härter, dann wieder weicher ausfallen und mit unterschiedlicher 
Festigkeit aneinander kleben. Kommt etwa eine spröde Schicht auf einer 
körnigen zu liegen, dann werden die Schollen der spröden Schicht bei nur
 geringer Neigung abrutschen. Zur Einschätzung der aktuellen Situation 
gibt es da – neben längerer Beobachtung – vor allem eine Methode: den 
möglichst tiefen Griff in den Schnee. Denn erst das Schneeprofil zeigt 
den Aufbau der Schneedecke, und erst wenn man den Schnee „fühlt“, kann 
man auch seine Konsistenz beurteilen.</p>



<p>All das setzt Erfahrung  voraus, um im komplexen Zusammenspiel verschiedener Faktoren auch die  richtige Entscheidung zu treffen. Neigung und Lage des Hanges spielen  neben dem Zustand der Schneedecke eine wesentliche Rolle. Kenner  unterscheiden Nassschneelawinen und beachten dann, schon gar an warmen  Tagen, die Uhrzeit, bei der man in den Hang einfahren soll – oder eben  besser nicht mehr. Auch durch Wind oder mechanischen Druck können  Schneekristalle verändert, der Schnee am Boden verfrachtet werden.  Gefährliche Triebschneeablagerungen, die perfekte Basis für  Schneebretter, sind dann die Folge. Weiß man, worauf es zu achten gilt,  kann man Triebschnee sogar sehen: Denn werden bei einer Schussfahrt  parallele Spuren der Skier sichtbar – bei perfektem Neuschnee fallen die  beiden Spuren in eine Spur zusammen – herrscht Alarmstufe Weiß!</p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<ul><li><a href="http://mc2alpin.at/tourenlehrpfad/">http://mc2alpin.at/tourenlehrpfad/</a></li><li><a href="http://www.sicheregemeinden.at">www.sicheregemeinden.at</a></li></ul>



<p><strong>Lawienenwarnzentralen: </strong><a href="http://www.lawine.at">www.lawine.at</a></p>



<p><strong>Salzburg: </strong><a href="http://www.lawine.salzburg.at">www.lawine.salzburg.at</a></p>



<p><strong>Tirol: </strong><a href="http://lawine.tirol.gv.at">http://lawine.tirol.gv.at</a></p>



<p><strong>Niederösterreich: </strong><a href="http://www.lawinenwarndienst-niederoesterreich.at/">www.lawinenwarndienst-niederoesterreich.at/</a></p>



<p><strong>Oberösterreich: </strong><a href="http://www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst/">www.land-oberoesterreich.gv.at/lawinenwarndienst/</a></p>



<p><strong>Kärnten: </strong><a href="http://www.ktn.gv.at/143241_DE">www.ktn.gv.at/143241_DE</a></p>



<p><strong>Steiermark: </strong><a href="http://lawine-steiermark.at">http://lawine-steiermark.at</a></p>



<p><strong>Vorarlberg: </strong><a href="http://warndienste.cnv.at/dibos/lawine">http://warndienste.cnv.at/dibos/lawine</a></p>



<p><strong>Notrufe</strong></p>



<ul><li>Bergrettung 144</li><li>Euro-Notruf 112</li></ul>



<p><strong>ASI Skitouren Basiskurs Kompakt: </strong><a href="http://www.asi.at">www.asi.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ski-und Snowboard-Verleih</strong></h2>



<p>Man  muss die eigenen Ski nicht in den Urlaub mitbringen. Die zahllosen  Skiverleihe bieten optimales Material zu vernünftigen Preisen. Es gibt  zudem eine erstklassige Beratung für die Auswahl der richtigen Ski,  Skischuhe und Bindungen. Am besten, man reserviert sein Material vorab  schon online. Das geht ganz einfach, auch mittels Reservierungs-App für  iPhone und Android-Handy. Infos dazu im Internet unter <a href="http://www.intersportrent.at">www.intersportrent.at</a> oder <a href="http://www.kaprun-skischule.at">www.kaprun-skischule.at</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Ischgl_1542362331-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-4610" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Ischgl_1542362331-1024x682.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Ischgl_1542362331-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Ischgl_1542362331-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Ischgl_1542362331.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Sportgeräte-Service</strong></p>



<p>Sie verhindern Unfälle:  gut vorbereitete Sportgeräte. Ob richtig eingestellte Bindungen,  präparierte Kanten, gewachste Skier. Das kann man auch völlig problemlos  und unbeschwert in den Skigebieten bewerkstelligen lassen. Am besten in  den Sportgeschäften und Skiverleihs, meistens auch bei den  Talstationen. Nähere Infos befinden sich auf den Websites der einzelnen  Skigebiete.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gut essen und wohnen im Skiurlaub</h2>



<p><strong>Skihotel Gasthof Mondschein in Stuben am Arlberg / Vorarlberg</strong></p>



<p>Tourismus  und Gastronomie sind in Österreich seit vielen Jahren untrennbar  miteinander verbunden. An manchen Orten hat eine bewusste Form des  Tourismus dazu geführt, dass man sich mit der eigenen kulinarischen  Geschichte auseinandersetzt und diese auch weiterentwickelt. Der  Bregenzerwald mit seinen zahlreichen Käseprodukten ist dafür ein  besonderes Beispiel. Schwieriger ist es in Gebieten, die sich aufgrund  einer extrem zahlungskräftigen Klientel eher am internationalen Jetset  als an der eigenen Geschichte orientieren müssen. So zum Beispiel im  Arlberggebiet. Hier erwarten sich viele Gäste eher Jakobsmuscheln und  Ähnliches als eine Neuinterpretation der Vorarlberger Arme-Leute-Küche.  Umso angenehmer fällt auf, dass es selbst hier <a href="https://reisewiki.at/gut-essen-tirol/" class="rank-math-link">Gasthäuser </a>gibt, die  dennoch eher auf Letztgenanntes setzen, wie etwa das Skihotel Gasthof  Mondschein.</p>



<p>Unbedingt empfiehlt sich ein Besuch im fast 400 Jahre 
alten Weinkeller. Nicht nur wegen der guten Auswahl an hauptsächlich 
österreichischen Weinen. Sondern auch, weil es hier zum Abschluss gern 
einen der hauseigenen Schnäpse gibt.</p>



<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>



<p>Skihotel Gasthof Mondschein</p>



<p>Hannes-Schneider-Promenade 9</p>



<p>6762 Stuben am Arlberg</p>



<p><a href="http://www.mondschein.com">www.mondschein.com</a></p>



<p><strong>Top Mountain Star in Hochgurgl in Tirol</strong></p>



<p>Das
 Restaurant, eine besondere Kombination aus Panoramaplattform und 
Gipfel-Bar, schwebt auf einem Grat in 3082 Meter Höhe. Schon von weitem 
sieht man das neue Gipfelhaus – Swarovski-Kristalle im Außenbereich 
glitzern so richtig schön in der Sonne. Die Panoramabar (mit einer 
umlaufender Terrasse) sorgt für einen 360°-Rundblick, im 
Restaurantinneren erwartet die Gäste eine funkelnde Designersternenbar 
mit regionalen Schmankerln.</p>



<p><strong>Kontaktdaten:</strong></p>



<p>Top Mountain Star</p>



<p>6456 Hochgurgl</p>



<p><a href="http://www.tophochgurgl.com/de/gastronomie-hochgurgl/highlights/top-adresses/top-mountain-star.html">http://www.tophochgurgl.com/de/gastronomie-hochgurgl/highlights/top-adresses/top-mountain-star.html</a></p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<p><strong>ElegantesAprés Ski</strong></p>



<p>„Champagnerhütte“ in Ischgl<br> <a href="http://www.romantica.at">www.romantica.at</a></p>



<p><strong>Hüttenzauber</strong></p>



<ul><li><strong>Edelweißhütte auf der Bürgeralm</strong> (Steiermark): +43 3882 43245<br> <a href="http://www.mariazell.at/gastronomie/pfanni">www.mariazell.at/gastronomie/pfanni</a></li><li><strong>Karhütte am Hochkar</strong> (Niederösterreich)<br> <a href="http://www.hochkar.com">hochkar.com</a></li><li><strong>Bärenhütte am Hinterstoder</strong> (Oberösterreich)<br> <a href="http://www.hiwu.at">hiwu.at</a></li><li><strong>Bründlstadl am Hochkönig</strong> (Salzburg)<br> <a href="http://www.stadl.at">stadl.at</a></li></ul>



<p><strong>Spitzengastronomie</strong></p>



<ul><li><strong>Verwallstube/Galzig</strong>: +43 5446 2352-510<br> <a href="http://www.abbag.com/de/winter/restaurants/galzig/">http://www.abbag.com/de/winter/restaurants/galzig/</a></li><li><strong>Restaurant-Hotel Obauer </strong><a href="http://www.obauer.com">obauer.com</a></li><li><strong>Genießer-Hotel Hubertus </strong><a href="http://www.hotelhubertus.at">hotelhubertus.at</a></li><li><strong>Auf einen Blick: </strong><a href="http://gaultmillau.at">http://gaultmillau.at</a></li></ul>



<p>Beitragsbild: © Österreich Werbung, Fotograf: Himsl</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rodeln in Österreich &#8211; die 5 besten Strecken und längsten Bahnen</title>
		<link>https://reisewiki.at/rodeln-in-oesterreich-die-schoensten-strecken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2019 11:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Rodeln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://reisewiki.at/?p=5138</guid>

					<description><![CDATA[Die besten Tipps für Rodler: von Naturschnee-Spaß bis hin zum Nachtrodeln]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Rodeln in Österreich auf der längsten Bahn weltweit, die beleuchtet ist</h2>



<p></p>



<p>Neben  dem <a href="https://reisewiki.at/skifahren-in-oesterreich-die-schoensten-pisten/" class="rank-math-link">Skifahren</a> wartet auf dem Wildkogel ein besonderes Erlebnis: Rodeln –  auf einer der längsten beleuchteten Rodelbahnen weltweit. Man lässt  sich einfach in Neukirchen oder in Bramberg auf den Berg  hochtransportieren und runter geht es mit Rennrodel, Schlitten oder Bob.  Dabei werden 14 km zurückgelegt (Höhenunterschied 1.300 m). Die Abfahrt  dauert 30 bis 50 Minuten. Rodelverleih: in zahlreichen Sportgeschäften  in Neukirchen und Bramberg. ↑856 m bis 2.100 m. Nachtrodeln: täglich bis  22 Uhr. <a href="http://www.wildkogel-arena.at">www.wildkogel-arena.at</a></p>



<p>In <strong>Neukirchen am Großvenediger im Salzburger Pinzgau</strong> befindet sich die <strong>längste beleuchtete Rodelbahn der Welt</strong>.
 Bis 16.15 Uhr kann man mit einer der letzten Gondeln hinauf zur 
Bergstation der Wildkogelbahn fahren und dann ca. 15 Min. zum 2005 Meter
 hoch gelegenen Wildkogelhaus wandern. Zweimal die Woche, Dienstag und 
Freitag, ist für die Rodler bis 18.30 Uhr die Liftanlage geöffnet. Bis 
22 Uhr ist die insgesamt <strong>14 Kilometer lange Rodelbahn</strong> beleuchtet. 1300 Meter beträgt der Höhenunterschied bis zum Endpunkt. <a href="http://www.urlaubsarena-wildkogel.at">www.urlaubsarena-wildkogel.at</a></p>





<h2 class="wp-block-heading">Rodeln auf Österreichs längster Bahn mit Naturschnee</h2>



<p>Rodeln  im Stubaital lässt es sich auf 12 Rodelbahnen mit über 60 km Länge; die  Elferbergbahn ist drei Mal wöchentlich beleuchtet und die längste  Naturrodelbahn Tirols (vom Elfer durchs Pinnistal). Eine andere Strecke  liegt auf ca. 1.700 m und geht vom Kloster Maria Waldrast nach  Mützens/Matrei. Rodelverleih: unter anderem bei der Talstation der  Elfergondelbahn. ↑1.700 m. Nachtrodeln wird angeboten. <a href="http://www.stubaital.at">www.stubaital.at</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Rodeln_1542717947-1024x683.jpg" alt="Semmering" class="wp-image-4639" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Rodeln_1542717947-1024x683.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Rodeln_1542717947-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Rodeln_1542717947-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Rodeln_1542717947.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Es geht auch ohne Seilbahn oder Sessellift. Wer etwa im <strong>Tuxertal in Tirol</strong> Urlaub macht, hat die Auswahl zwischen <strong>drei Rodelbahnen</strong>,
 die auch abends beleuchtet sind. Die längste Bahn führt von der 1787 m 
hoch gelegenen Grieralm 5 Kilometer hinunter nach Juns oder Lanersbach. 
Hinauf dauert es zu Fuß rund eineinhalb Stunden. Wer nicht hinauf 
wandern will, nimmt ein <strong>Rodeltaxi</strong> ab Lanersbach. Diese 
fahren allerdings nur zu bestimmten Zeiten, wenn die Rodelbahn für die 
Rodler gesperrt ist und somit nichts passieren kann. Ab 22.30 Uhr 
herrscht dann meist allgemeine Aufbruchsstimmung in der Hütte und da ist
 es gut, eine der begehrten Rodeln beim Hüttenwirt reserviert zu haben. <a href="http://www.tux.at">www.tux.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">In Niederösterreich: Zauberberg Semmering</h2>



<p>Das
 Nachtprogramm: 13 Pistenkilometer werden bis 21 bzw. 22 Uhr beleuchtet.
 Außerdem gibt es eine 3 km langen Erlebnis-Rodelbahn. Die Strecke geht 
über Kurven und durch Tunnels, währenddessen gibt es Lichteffekte. 
Rodelverleih: direkt an der Talstation. ↑1.340 m. Nachtrodeln: täglich 
bis 21/22 Uhr. <a href="http://www.zauberberg.at">www.zauberberg.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">In Oberösterreich: Bad Goisern</h2>



<p>Die  Orte Bad Goisern und Gosau in der <a href="https://reisewiki.at/salzkammergut-reisefuehrer-gratis/" class="rank-math-link">Ferienregion Dachstein-Salzkammergut</a>  sind bekannt für ihre enge Verbindung zum Rodelsport. Die Highlights  sind die 2 km lange, beleuchtete Trockentann-Rodelbahn in Goisern und  das Fackelrodeln jeden Freitag auf der Rabenkogel-Rodelbahn in Gosau.  Rodelverleih: Sport Zopf (Goisern), Tourismusbüro (Gosau). ↑ca. 850 m.  Nachtrodeln in Ramsau möglich. <a href="http://www.dachstein-salzkammergut.at">www.dachstein-salzkammergut.at</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">In der Steiermark: Hochwurzenhütte in Schladming- Rohrmoos</h2>



<p>Nicht ganz so viele Kilometer, aber dafür genauso gut ist die Abfahrt von der <strong>Hochwurzenhütte in Schladming-Rohrmoos</strong> <strong>in der <a href="https://reisewiki.at/steiermark-reisefuehrer-online-kostenlos/" class="rank-math-link">Steiermark</a></strong>.  Nach der Auffahrt mit der Gondelbahn und einem Hüttenabend mit Blick  auf die Felswände des Hohen Dachsteins ist die 7 km lange Rodelstraße  von 19.30 bis 23.30 Uhr geöffnet. Rodeln und Lenk-Bobs gibt es gleich  bei der Talstation der Gondelbahn zu mieten. <a href="http://www.nachtrodeln.at">www.nachtrodeln.at</a></p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<ul><li><strong>Allgemeine Rodeltipps</strong> (Ausrüstung, Sicherheit, Orte, Anlagen)<br> <a href="http://www.rodeln.at">www.rodeln.at</a></li><li><strong>Tiroler Rodel-Gütesiegel (Bestimmungen, Orte)</strong><br> <a href="http://www.tirol.at">www.tirol.at</a></li></ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Österreichs schönste Langlauf-Reviere</title>
		<link>https://reisewiki.at/oesterreichs-schoenste-langlauf-reviere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2019 10:55:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich-Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Langlaufen Österreich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://reisewiki.at/?p=5130</guid>

					<description><![CDATA[„Das kann doch nicht so schwer sein“, denkt man vor dem ersten Mal. Und das Schöne ist: Man behält damit völlig recht. Denn fürs Langlaufen <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/oesterreichs-schoenste-langlauf-reviere/" title="Österreichs schönste Langlauf-Reviere">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>„Das kann
doch nicht so schwer sein“, denkt man vor dem ersten Mal. Und das Schöne ist:
Man behält damit völlig recht. Denn fürs Langlaufen genügt ein bisschen Balance
und Ausdauer. Belohnt wird man dafür aber reichlich: mit einer stillen,
unberührten Winterwelt ringsum und einem Glücksgefühl, das mit jedem Atemzug
größer wird.</strong></p>



<p>Nicht einmal
eine eigene Ausrüstung ist erforderlich, um erste Loipenerfahrungen zu sammeln:
Die lässt sich mittlerweile in so gut wie jedem österreichischen Langlaufgebiet
ausleihen. Ideal für alle, die erst ein bisschen in diesen Sport
„hineinschnuppern“ wollen, bevor sie in Ski und Zubehör investieren. Dass die
meisten dieser Einsteiger dennoch schnell zu Dauergästen auf der Loipe werden,
hat gleich mehrere gute Gründe.</p>



<p>Der vernünftigste unter ihnen ist wohl, dass Langlaufen so gesund ist wie kaum ein anderer Sport: Die Verletzungsgefahr ist minimal, rund 90 Prozent der Muskeln werden dabei aktiviert, ohne die Gelenke zu belasten, und Herz und Kreislauf werden auf schonende Weise gestärkt. Argumente, die schon beim Lesen guttun. Doch, wenn das alles wäre, würde dieser sympathische Sport nicht einen derartigen Boom erleben.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/langlauf__1542718347-1024x682.jpg" alt="Langlauf" class="wp-image-4645" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/langlauf__1542718347-1024x682.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/langlauf__1542718347-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/langlauf__1542718347-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/langlauf__1542718347.jpg 1170w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Langlauf_1542718428-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4646" width="580" height="435" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Langlauf_1542718428-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Langlauf_1542718428-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Langlauf_1542718428-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2018/11/Langlauf_1542718428.jpg 1170w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /><figcaption><a href="https://pixabay.com/users/12019/">12019</a> / Pixabay</figcaption></figure>



<p>Wie wäre es
also damit? Rings herum nichts als tief verschneite Wiesen und Bäume oder das
beeindruckende Panorama der Bergriesen, wie es sich auf den Höhenloipen in der
Ramsau oder am Stubaier Gletscher darbietet. Von Gedrängel keine Spur: Hin und
wieder trifft man einem Gleichgesinnten, dem man beim Vorüberfahren in stillem
Einverständnis zunickt…</p>



<p>Da kommt man
dem Geheimnis schon eher auf die Spur. Denn Langlaufen ist mehr als eine
Sportart, es ist eine Philosophie: Wer der Loipe den Vorzug gegenüber der Piste
gibt, entscheidet sich für Ruhe statt Trubel, für Gemächlichkeit statt
Geschwindigkeitsrausch. Dabei ist Langlaufen keinesfalls nur bei älteren
Semestern so beliebt: Immer mehr junge Leute sind auf den Loipen unterwegs –
worauf übrigens auch die Sporttextilindustrie längst reagiert hat, mit
trendigen Outfits aus funktionellen Materialien und bunten Farben – vor allem,
seit das „Skaten“ erfunden wurde: Bei dieser schnelleren Form des Langlaufs
bewegt man sich ähnlich wie beim Eisschnelllauf mit Ausfallschritten. Damit sich
traditionelle Langläufer und dynamische Skater nicht in die Quere kommen,
wurden bereits in den meisten Langlaufzentren spezielle Skating-Bahnen
angelegt, die parallel zur Loipe verlaufen. Im Gegensatz zur klassischen
Technik empfiehlt sich beim Skating unbedingt eine fachgerechte Einführung, wie
sie mittlerweile in jeder Langlaufschule angeboten wird.</p>



<p>Schön und
gut, doch <strong>wo zieht man nun am besten seine Runden?</strong> Eine gute Frage. Denn
so abwechslungsreich wie die Landschaften Österreichs ist auch das Loipenangebot:
Von flach verlaufenden, gemütlichen Familienloipen bis hin zu anspruchsvolle
Varianten mit ansteigenden und abfallenden Teilstücken; von Loipen durch tief
verschneite Wälder, wie man sie im Böhmer- und Bregenzerwald und eigentlich
überall in diesem waldreichen Land vorfindet bis hin zu spektakulären
Höhenloipen, wo man neben viel Sonnenschein auch den Anblick der Berge und
Gletscher auf sich wirken lassen kann.</p>



<p>Die 90 km
lange <strong>Panoramaloipe im Wechsel-Semmering-Gebiet</strong> verläuft zur Gänze auf
einer Höhe von 1000 Metern und lässt weit über den Wechsel, den Schneeberg, die
Rax und das Stuhleckgebiet blicken. In <strong>Sportgastein</strong> ist der Langlaufspaß
auf der schneesicheren Höhenloipe in 1600 Metern Seehöhe bis in den Frühling
hinein garantiert. Und auf der Höhenloipe in der <strong>Ramsau</strong> gleitet man vor
der Kulisse des gewaltigen Dachsteinmassivs dahin – auf Du und Du mit dem
Giganten sozusagen. Mitunter kann man beim Langlaufen sogar alle Grenzen
überschreiten: Im romantischen <strong>Tannheimer</strong> Tal führt das Loipennetz bis
ins benachbarte Allgäu, und auch die idyllische Loipe rund um den Lago Pramollo
in der Ski- und Naturarena Kärnten verläuft teils auf österreichischem, teils
auf italienischem Gebiet.</p>



<p>Das österreichische Loipengütesiegel garantiert unter anderem ein mindestens 30 km langes Loipennetz mit einer Schneegarantie von 80 Tagen, eine permanente Präparierung, mindestens eine Langlaufschule mit Ausrüstungsverleih sowie eine ausreichende Beschilderung mit Kilometerangaben, zu Laufrichtung und Schwierigkeitsstufen alle 1.000 Meter.</p>



<p></p>



<p>Auch für Kinder wird etwas geboten: Im <strong>Nordischen Zentrum im Böhmerwald</strong> in <a href="https://reisewiki.at/oberoesterreich-sehenswuerdigkeiten/">Oberösterreich </a>gibt es eigene Spiel-Loipen; die den Kleinen mit Schanzen, Wellenbahnen, Torlauf und anderen lustigen Hindernissen das „Erlebnis Langlaufen“ näherbringen. Früh übt sich nun einmal, wer ein Meister werden will – vor allem, wenn man das Vorbild so klar vor Augen hat: In Hochfilzen in Tirol findet alljährlich der Auftakt zum Biathlon statt. Das Loipennetz mit jeweils 110 Loipenkilometern für klassischen und Skating-Stil zieht auch abseits des Biathlon-Weltcups Langlauffans aus aller Welt in das kleine Dorf in den Kitzbühler Alpen. Und in der Olympiaregion Seefeld, wo bereits zweimal Bewerbe der Olympischen Winterspiele ausgetragen wurden, hat fast die gesamte Weltelite schon trainiert – auf einem der schönsten Hochplateaus der Alpen.</p>



<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>



<p><a href="http://www.loipeninfo.at">www.loipeninfo.at</a><br>
<a href="http://www.langlauf-urlaub.at">www.langlauf-urlaub.at</a><br>
<a href="http://www.gastein.com">www.gastein.com</a><br>
<a href="http://www.ramsausport.com">www.ramsausport.com</a><br>
<a href="http://www.langlauf.naturarena.com">www.langlauf.naturarena.com</a><br>
<a href="http://www.pillerseetal.at">www.pillerseetal.at</a><br>
<a href="http://www.tannheimertal.com">www.tannheimertal.com</a><br>
<a href="http://www.seefeld.com">www.seefeld.com</a><br>
<a href="http://www.boehmerwald.at">www.boehmerwald.at</a><br>
<a href="http://www.bregenzerwald.at">www.bregenzerwald.at</a></p>



<p><strong>Steiermark – gute Strecken<br> </strong></p>



<p><strong>&nbsp;Ramsau
am Dachstein</strong></p>



<p>Das
Hochplateau an den Südhängen des Dachsteins ist wohl einer von Österreichs
Top-Tipps für Langläufer. Außerdem ist die Ramsau mittlerweile international
bekannt, finden hier doch alljährlich die Weltcupveranstaltungen der Nordischen
statt. Und nicht nur, weil die Region so schneesicher ist. Und für all jene,
die einen Tag Loipenpause einlegen möchten – ein Skigebiet steht am Rittisberg
inmitten des Ramsauer Hochplateaus zur Verfügung.</p>



<p><strong>Ausseerland-Salzkammergut</strong></p>



<p>Langlaufen
zwischen Bergen und Seen. Und die Blicke auf Loser und Tauplitz sind
einzigartig. Bad Mitterndorf hat die Grimming-Therme mit direktem Ein- und
Ausstieg bei der Loipe gebaut.</p>



<p><strong>Eisenerz</strong></p>



<p>Eisenerz ist
die Heimat des zweifachen Olympiasiegers Mario Stecher. Nach dem
Spitzensportler wurde in Eisenerz sogar ein Platz benannt. Und alljährlich
treffen einander die Profikollegen im sportlichen Ort am Erzberg. Um zu
trainieren – hier befindet sich nämlich das Trainingscenter der Nordischen
Kombinierer.</p>



<p><strong>Hohentauern</strong></p>



<p>Ein
schneesicheres Hochplateau inmitten von 20 Gipfeln, die 2.000 Meter hoch sind.
Das Panorama ist herrlich und natürlich finden sich auch hier neben den
konventionellen Langlauf- die Skaterloipen. Fünf Ein- und Ausstiege.</p>



<p><strong>St. Jakob im
Walde / Jogllandloipe</strong></p>



<p>Der Ort ist
für seine vielen Profis bekannt, die 6-Stunden-Kurse zum Erlernen desLanglaufs
anbieten. Und auch hier finden sich Flutlichtloipen. Besonders ist hier die
abwechslungsreiche Umgebung: zwischen Wald und Ausblicken auf das Stuhleck, den
Hochschwab und den Wechsel, soweit ins Hügelland der Oststeiermark. Außerdem
liegt die Region fast vor den Türen von Wien und Graz.</p>



<p><strong>Hafning /
Trofaiach</strong></p>



<p>Am Rande der
Eisenerzer Alpen wartet die Krumpenloipe mit einem besonderen Angebot und
Service auf. Neben der Kinderwiese, die jedes Jahr für die Kleinsten auf
Vordermann gebracht wird, lockt die Nachtloipe alle aktiven, die auch bei
Dunkelheit die Möglichkeiten nutzen wollen.</p>



<p>Weitere
Infos: <a href="http://www.steiermark.com/langlaufen">www.steiermark.com/langlaufen</a></p>



<p><strong>Langlaufen im Böhmerwald in Oberösterreich</strong></p>



<p><strong>&nbsp;</strong>Die mit einer dicken Schneeschicht
bedeckten Bäume des Böhmerwaldes erinnern an den Hohen Norden. Tatsächlich
erstreckt sich hier eine Langlaufregion mit 78 Loipen-Kilometern.</p>



<p>Herzstück
und beliebter Einstieg in das <a href="http://www.boehmerwald.at/detail/article/nordisches-zentrum-boehmerwald.html">„Nordische Zentrum Böhmerwald“</a> ist die
BöhmerWaldArena in Schöneben, mitten im „Hohen Norden Oberösterreichs“. Die
Arena bietet Ausrüstungsverleih, Umkleidemöglichkeiten, Duschen und Gastronomie
unter einem Dach. Selbst eine Langlaufschule ist hier beheimatet. Die
Spielloipe „Spi-Lo“ vermittelt Kindern mit Wellen, Schanzen und Hindernissen
spielerisch Sicherheit auf Skiern. Vor allem aber ist die BöhmerWaldArena der
Einstieg in 78 Kilometer Loipen auf einem Hochplateau in rund 1.000 Metern
Seehöhe. Die Waldloipen des Böhmerwaldes sind sowohl klassisch, als auch für
Skater gespurt und stellen unterschiedliche Anforderungen an Ausdauer und
Technik. Von kurzen Einsteigerrouten bis zur 14,8 Kilometer langen und mit
Steigungen gespickten Hochfichtloipe. Nähere Informationen: Ferienregion
Böhmerwald, Tel.: +43 5 7890-100, <a href="http://www.boehmerwald.at/">www.boehmerwald.at</a></p>



<p><strong>Langlauf im Inneren Salzkammergut</strong></p>



<p>In der
Region <a href="http://www.oberoesterreich.at/detail/article/langlaufregion-ferienregion-dachstein-salzkammergut.html">Dachstein-Salzkammergut</a> finden sich mehr als 100
Loipenkilometer in allen Schwierigkeitsgraden. Zum Beispiel im Höhenloipenzentrum
von Bad Goisern mit dem bezeichnenden Namen „PanoramaNova“. Vier Loipen sind
rund um den Predigtstuhl hier auf einer Seehöhe zwischen 1.000 und 1.200 Metern
gespurt. Sie sind zwischen zwei und 7,5 Kilometer lang und im
Schwierigkeitsgrad abgestuft von der für Anfänger geeigneten Flohwiesenloipe
bis hin zur als „nordische Herausforderung“ titulierten Murenschleife. Vorteil:
Die Lage auf der Sonnenseite des Goiserer Tales und die Anlage der einzelnen
Loipen – die immer wieder den Blick auf das majestätische Dachsteinmassiv
freigeben.</p>



<p>Der zweite
„Hot Spot“ des nordischen Skisports im Inneren Salzkammergut ist das <strong>Gosautal</strong>.
Das gesamte Tal, mit dem Wintersportort Gosau als Zentrum, ist von mehr als 50
Kilometern Langlaufloipen durchzogen. Die Talloipen zwischen den Orten Bad
Goisern und Obertraun runden das Angebot für Langläufer im Inneren
Salzkammergut ab, wobei jene durch das Naturschutzgebiet Koppenwinkel in
Obertraun ein Höhepunkt für Freunde stiller Naturschönheiten ist. Alle
Langlaufgebiete im Inneren Salzkammergut sind mit dem kostenlosen Skibus zu
erreichen.</p>



<p><strong>Langlaufen in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel</strong></p>



<p>Die Gipfel
des Toten Gebirges und des Nationalparks Kalkalpen sind die Kulisse, in die
sich Langläufer in der <a href="http://www.oberoesterreich.at/detail/article/langlaufregion-urlaubsregion-pyhrn-priel.html">Pyhrn-Priel Urlaubsregion </a>im Südosten
Oberösterreichs bewegen. Die 130 Kilometer Langlaufloipen verteilen sich auf
vier verschiedene Höhenlagen, zwischen 600 und 1.400 Meter Seehöhe. Echte
Höhenloipen finden sich zum Beispiel in Oberweng und in den Skigebieten auf der
Hutterer Höss in Hinterstoder und auf der Wurzeralm in Spital am Pyhrn.
Besonders beeindruckend sind hier die malerischen Gebirgspanoramen, die sich
den Sportlern aus den verschiedensten Perspektiven bieten. Die Talloipen
hingegen führen immer wieder an Hütten und Gasthäusern vorbei. Zu
internationalen Wettkampfehren brachte es darüber hinaus das Langlauf- und
Biathlonzentrum in der Innerrosenau.</p>



<p><strong>Tirol – die schönste Loipe<br>
<br>
</strong></p>



<p>Die wohl
schönste Höhenwanderloipe Tirols ist die Route rund um die Serles im Tiroler
Stubaital bei Mieders. Die rund 45 Kilometer lange Strecke auf 1.600 bis 1.800
Meter Höhe ist schneesicher. Hier kann man auch im März noch seine Runden
ziehen, wenn unten im Tal schon längst kein Schnee mehr liegt. Die
höchstgelegene Loipe Tirols bietet einen phantastischen Panoramablick: Hier
sieht man das gesamte Stubaital und Wipptal. Besonders beeindruckend ist der
Blick auf die Landeshauptstadt Innsbruck und das dahinter gelegene
Karwendelmassiv.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Architektur und Bau in Salzburg &#8211; ein kleiner Reiseführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/architektur-salzburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 15:48:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Salzburg-Reiseführer]]></category>
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					<description><![CDATA[Salzburg wird oft als Synonym für „Barock“ verwendet, gemeint sind damit all die Kirchen, Paläste und Plätze, die W. A. Mozart betrat, als er an <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/architektur-salzburg/" title="Architektur und Bau in Salzburg &#8211; ein kleiner Reiseführer">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Salzburg wird oft als Synonym für „Barock“ verwendet, gemeint sind damit all die Kirchen, Paläste und Plätze, die W. A. Mozart betrat, als er an der dortigen Benediktineruniversität zu studieren begann. Dass Salzburg auch andere Seiten hat, zeigen einige hervorragende Beispiele zeitgenössischer Architektur, die das barocke Erbe perfekt ergänzen.</strong></p>
<p>Zu beiden Seiten des Flusses Salzach gelegen, gilt Salzburg als eine der schönsten Städte Europas. Die zum Weltkulturerbe erklärte historische Altstadt besteht aus dicht aneinandergedrängten Gassen und begeistert Gäste aus aller Welt mit ihrem romantischen Flair. Hoch über der Stadt thront als Wahrzeichen der Stadt die Festung Hohensalzburg.</p>
<p>Obwohl Salzburg in erster Linie von seinem barocken Charme und dem Besucheransturm durch den Mythos Mozart lebt, entstand auch hier imposante neue Architektur. <strong>Das Museum der Moderne</strong>, thront wie die Festung an exponierter Stelle hoch über der Altstadt. Außen mit Marmor verkleidet, bietet es innen großzügig Raum für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Das dazugehörige Restaurant/Café mit seiner Mischung aus Schlichtheit und barocken Details hat die Salzburger Szenewelt schnell für sich entdeckt, ebenso wie einen anderen neuen kulinarischen und architektonischen Glanzpunkt: das „<strong>Magazin</strong>“ an der Westseite des Mönchsbergs. Zum „Magazin“ gehören ein Michelin-Sterne-Restaurant, eine Weinbar, eine große Vinothek mit Feinkostabteilung sowie ein Laden für Lifestyle- Accessoires. Teilweise reichen die natürlich-elegant gehaltenen Räumlichkeiten in den Mönchsberg hinein, wobei sie sich hinter einem unscheinbaren, straßenseitigen Eingang in ein Altstadthäuschen verstecken.</p>
<p>Die Universität <strong>Mozarteum</strong> zeigt sich in einem Gewand aus Stein und Glas. Eine Freitreppe führt zu den Institutsbereichen, offene Laubengänge dienen als attraktive Aufenthaltsfläche und sorgen für eine gute Orientierung. Vom Mirabellgarten aus behauptet sich das neue Markenzeichen der Innenstadt neben barocken Bauten.</p>
<p>Ein weiteres innerstädtisches Juwel ist der <strong>Makartsteg </strong>(zu sehen im Titelbild). Täglich von über 20.000 Menschen frequentiert, wurde er Ende der 1990er Jahre baufällig und bis 2001 renoviert. Die geschwungene und visuell luftige Brücke besticht vor allem durch ihre Bogenform, die sich vom Franz-Josefs-Kai zum Elisabethkai spannt. All abendlich erstrahlt die Brücke zusätzlich durch eine durchgehende Beleuchtung und umgibt so die Salzach mit einer angenehmen Atmosphäre.</p>
<p>Direkt am Elisabethkai prangt das „<strong>Heizkraftwerk Mitte</strong>“, das auch noch nach seiner Eröffnung 2003 eine heiße Debatte über die architektonische Ausführung entfachte. Viele sahen in dem Bau einen Schandfleck vor der prächtigen Kulisse der Altstadt. Tatsächlich ist es mit seiner 120 Meter langen Betonhülle und seinem 70 Meter hohen Kamin ein markantes Bauwerk im barocken Salzburg, und de facto haben es die Architekten Bétrix &amp; Consolascio geschafft, die Industriearchitektur zu erneuern und bereichern.</p>
<p>Ist man in der Altstadt anfänglich nicht besonders entzückt von manch zukunftsweisenden Bauten, versucht man im Stadtteil Lehen durch eben diese die Umgebung zu beleben. Die „<strong>Neue Mitte Lehen</strong>“ wurde im Jänner 2009 eröffnet und beherbergt in seinem Areal nicht nur ein Seniorenzentrum, einen Jugendtreff, einige Geschäftsräumlichkeiten und die Stadtbibliothek. Diese besticht auch durch eine Panoramabar, die hoch über dem einstigen Fußballplatz schwebt und einen neuen Blick auf die Stadt öffnet.</p>
<p>Zu einer Art modernem <a href="https://reisewiki.at/salzburg-reisefuehrer-online-kostenlos/">Wahrzeichen von Salzburg</a> hat sich der aufwändige Glasbau des <strong>Hangar-7</strong> am Salzburger Flughafen entwickelt. Er beherbergt eine Sammlung von Flugzeugen und Formel-1-Rennwagen des Milliardärs, Flugzeugliebhabers und Energydrink-Herstellers Dietrich Mateschitz. Im dazugehörigen Restaurant „Ikarus“ wird unter der Aufsicht von Eckart Witzigmann gekocht.</p>
<p>Ebenfalls am Rande der Stadt, im Bezirk Klessheim, liegt das imposante Einkaufszentrum <strong>Europark</strong> 1 und 2. Eine breite, lange Glasfront mit Schriftzügen in Fassadenhöhe trägt den Namen des Einkaufszentrums. Nachts verwandeln die zwischen den Glasscheiben der Fassade angebrachten Lichtspots das Gebäude in einen leuchtenden Körper. Die Flächen des Europaparks sind auf zwei Ebenen um zwei Malls herum angesiedelt, sodass vorwiegend Tageslicht und nicht, wie in vielen anderen Malls, steriles Kunstlicht die Passagen und Gänge erhellt. Das ausgeklügelte Beleuchtungskonzept des LichtLabors Bartenbach wirkt an einem normalerweise hektischen Ort beruhigend und strahlt Eleganz aus.</p>
<p>Verlässt man Salzburg in südwestlicher Richtung auf der Innsbrucker Bundesstraße 111, kann man die neue Konzernzentrale des österreich-ungarischen Automobilvertriebs <strong>Pappas</strong> nicht übersehen. Das Areal ist allseitig von Verkehrsstraßen umflossen und zieht diese Dynamik und Bewegung auch in das Gebäude hinein. Der Gast kann sich in dem Haus wie auf einer öffentlichen Straße bewegen, die Autowelt erleben und bei Bedarf unmittelbar zugeordnet parken. Der gesamte Komplex wird von einem großen homogenen Dach überspannt, das alle Schauräume, innen- und außenliegende Ausstellungsflächen, die öffentlichen Kundenparkplätze, sowie die Straßen witterungsgeschützt überdeckt.</p>
<p>Unweit von Salzburg befindet sich die Kleinstadt Hallein, in der Jahrhunderte lang das „weiße Gold“ Salz abgebaut wurde. Auch hier findet sich in der barock geprägten Altstadt Platz für Neues. Im subtil umgebauten ehemaligen Salinenverwaltungsgebäude befindet sich <strong>das Keltenmuseum</strong>, in dem man alles über die Geschichte der Salzgewinnung erfahren kann, wirksam inszeniert durch den darunter vorbeifließenden Fluss.</p>
<p>Für Kulturinteressierte lohnt auch ein Ausflug zum <strong>Kunsthaus Nexus</strong> in Saalfelden, das ein vielseitiges Programm in den Bereichen Musik, Bildende Kunst und Architektur bietet. Das Gebäude aus einem weißen und einem schwarzen Kubus spiegelt die Kontraste der Umgebung wider: Schnee und Fels, Rauhigkeit und Glätte. Die Brücke im Eingangsbereich führt von der Welt des „Alltäglichen“ in die Welt der Kunst. Hier finden auch einige Konzerte des bekannten Jazzfestes Saalfelden statt, das vom Nexus aus geplant wird.</p>
<p>Aber was wäre das Salzburger Land ohne ein eindrucksvolles Naturerlebnis? Im Südosten des Bundeslandes Salzburg liegt der „<strong>Naturpark Riedingtal</strong>“, eine reizvolle, von Gebirgen umrahmte Landschaft am Rand der Radstädter Tauern. Die im Bereich der Schliereralm 2003 errichtete zentrale Informationsstelle des Naturparks besteht zur Gänze aus Holzstapel-Elementen und fügt sich mit den in der Region vorhandenen Materialien und Bauformen, wie dem Schindeldach aus Lärchenholz, perfekt in die umgebende Natur ein.</p>
<p>Ebenfalls nachhaltigen Eindruck hinterlässt das <strong>Nationalparkzentrum in Mittersill</strong>, das bei schlechtem Wetter eine Ausflugs-Alternative darstellt. Seit Sommer 2007 wird in diesem Museum die einzigartige alpine Erlebniswelt rund um den höchsten Gipfel Österreichs, den Großglockner (3.798 m), weitere 266 Dreitausender, über 342 Gletscher und einen der mächtigsten Wasserfälle der Welt präsentiert. In neun Erlebnisstationen vollzieht der Besucher eine virtuelle Wanderung durch den Nationalpark, während der er von einem eindrucksvollen Naturraum zum nächsten geführt wird. Das weckt die Sehnsucht, selbst auf Spurensuche nach den Naturwundern des Salzburger Landes zu gehen &#8230;</p>
<p><strong>Sehenswerte Architektur in Salzburg und im Salzburger Land:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Museum der Moderne, Mönchsberg, Salzburg</strong> Zweiteiliges Museum: Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst im aktuellen Ambiente (Mönchsberg) oder im barocken Umfeld (Rupertinum) 5020 Salzburg <u><a href="http://www.museumdermoderne.at">www.museumdermoderne.at</a></u></li>
<li><strong>Universität Mozarteum</strong> Mirabellplatz 1 5020 Salzburg <u><a href="http://www.moz.ac.at">www.moz.ac.at</a></u></li>
<li><strong>Magazin</strong> Augustinergaße 13 5020 Salzburg <u><a href="http://www.magazin.co.at">www.magazin.co.at</a></u></li>
<li><strong>Hangar-7</strong> Flughafen Salzburg Wilhelm-Spazier-Straße 7A 5020 Salzburg <u><a href="http://www.hangar-7.com">www.hangar-7.com</a></u></li>
<li><strong>Heizkraftwerk Salzburg Mitte</strong> Altstadt Salzburg <u><a href="http://www.salzburg-ag.at/Heizkraftwerk-Salzburg-Mitte.580.0.html">www.salzburg-ag.at/Heizkraftwerk-Salzburg-Mitte.580.0.html</a></u></li>
<li>„Neue Mitte Lehen“ Schuhmacherstraße 14 5020 Salzburg</li>
<li><strong>Autohaus Mercedes Pappas</strong> Alpenstraße 67 5020 Salzburg</li>
<li><strong>Keltenmuseum Hallein</strong> Pflegerplatz 6 5400 Hallein <u><a href="http://www.keltenmuseum.at">www.keltenmuseum.at</a></u></li>
<li><strong>KUNSTHAUS NEXUS</strong> Am Postplatz 1 5760 Saalfelden <u><a href="http://www.kunsthausnexus.com">www.kunsthausnexus.com</a></u></li>
<li><strong>Infozentrum Naturpark Riedingtal</strong> Naturpark Riedingtal 5584 Zederhaus <u><a href="http://www.naturpark-riedingtal.at">www.naturpark-riedingtal.at</a></u></li>
<li><strong>Nationalparkzentrum Mittersill</strong> Gerlos Bundesstraße 18 5730 Mittersill <u><a href="http://www.nationalparkzentrum.at">www.nationalparkzentrum.at</a></u></li>
</ul>
<p><strong>LINKTIPPS:</strong></p>
<p><strong>INITIATIVE ARCHITEKTUR Salzburg</strong><br />
<u><a href="http://www.initiativearchitektur.at">www.initiativearchitektur.at</a></u></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wien, sein Zentralfriedhof und der Tod</title>
		<link>https://reisewiki.at/wien-zentralfriedhof-fuehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 09:01:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wien-Reiseführer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://reisewiki.at/?p=4965</guid>

					<description><![CDATA[Wien und Tod: Das ist eine besondere Beziehung &#8211; sentimental, melancholisch und mitunter fast leidenschaftlich. Opulente Beerdigungen mit einem großen Gefolge von Trauernden sind immer <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/wien-zentralfriedhof-fuehrung/" title="Wien, sein Zentralfriedhof und der Tod">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wien und Tod: Das ist eine besondere Beziehung &#8211; sentimental, melancholisch und mitunter fast leidenschaftlich. Opulente Beerdigungen mit einem großen Gefolge von Trauernden sind immer noch an der Tagesordnung. Und an Allerheiligen und Allerseelen Anfang November, wenn man sich an die Toten erinnert, strömen Tausende von Wienern zum Zentralfriedhof, eine der größten Begräbnisstätten Europas. Irgendwie scheint das logisch: Die Wiener lieben einfach das Leben. Daher lieben sie auch den Tod, die andere Seite des Lebens.</p>
<p>Es klingt ein bisschen wie ein Klischee, aber die Wiener haben tatsächlich eine besonders enge Bindung zum Tod im Vergleich zu anderen Stadtbewohnern. Die Todessehnsucht scheint ihre Wurzeln in Wien zu haben. So dient etwa der Zentralfriedhof zugleich als eine der größten Erholungsgebiete innerhalb der Stadtgrenzen. Die sterblichen Überreste von Mitgliedern der kaiserlichen Familie ruhen hier in Krypten. Und ganze Museen widmen sich den Kuriositäten und Absurditäten rund um den Tod.</p>
<p>Es kann kein Zufall, dass Sigmund Freud die Todessehnsucht ausgerechnet in Wien entdeckt hat, dass Johann Strauß Vater und Sohn, beide durch die Angst vor Reisen, Alter, Krankheit und Tod gequält, hier ihre unsterbliche Musik komponierten: den Wiener Walzer, unter dessen scheinbar glückseligen Fassade Melancholie und Trauer stecken.</p>
<h2><strong>Zentralfriedhof – Platz für drei Millionen Menschen</strong></h2>
<p>Er ist die zweitgrößte Begräbnisstätte in Europa (nach dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg), mit einer Fläche von 2,4 Quadratkilometern und mehr als 330.000 Gräbern, in denen drei Millionen Menschen ruhen. Zugleich ist der Wiener Zentralfriedhof so etwas wie eine Wiener Institution. Stadtbewohner besuchen ihn gerne im Zuge eines Familienausflugs. Zur Besichtigung steht sogar eine Pferdekutsche zur Verfügung am Stand vor dem Haupteingang.</p>
<p>Gebaut nach geomantischen Prinzipien soll der Park den Trauerprozess unterstützen. Es gibt auch ein Babyfriedhof, und die Bewohner der Stadt, die ihre sterblichen Überreste der medizinischen Wissenschaft zur Verfügung stellen, sind im anatomischen Friedhof beigesetzt. Naturbestattungen können am Waldfriedhof sowie im Garten der Erinnerung durchgeführt werden. Hier stehen Urnen in den Wurzeln von ausgewählten Bäumen und blühenden Sträuchern. Der Name des Verstorbenen wird auf einer Gemeinschaftsgedenktafel verewigt.</p>
<p>Nichts ist zu teuer für die Ewigkeit; zumindest scheinen das die Wiener zu denken. Eine Schöne Leich (&#8222;schöne Beerdigung&#8220;) umfasst die Beisetzung im großen Stil mit einem traditionellen Pferdegespann, professionellen Sprechern am offenen Grab und einem opulenten Leichenschmaus. Über die Hälfte aller Hinterbliebenen wählt das teure &#8222;Begräbnis erster Klasse&#8220;.</p>
<p>Das Wiener Konzept einer schönen Beerdigung ist nicht ausschließlich die Domäne der menschlichen Bewohner der Stadt. Haustiere, von denen es in der österreichischen Hauptstadt viele gibt, werden ebenfalls gerne stilvoll beigesetzt.</p>
<p>In der Stadt mit ihren rund 1,7 Millionen Einwohnern tummeln sich unzählige Hunde, und schätzungsweise 15 Prozent der Haushalte verfügen über Katzen. Im Jahr 2011 wurde der erste Wiener Tierfriedhof eröffnet, komplett mit Totenkapelle, Krematorium, Denkmälern mit Inschriften und für zahlungskräftige Besitzer auch mit Grabsteinen ​​einschließlich Grabpflege.</p>
<h2>Kuriositäten der Wiener Bestattungskultur</h2>
<p>Die Ausgaben der Wiener für Beerdigungen beschäftigten schon Kaiser Joseph II. Im Jahr 1785 verordnete er sozusagen ein Sparmodell: einen Sarg mit einer Klappe auf der Unterseite, durch die der Leichnam in das Grab fallen gelassen werden konnt. Das ermöglichte die Weiterverwendung des Sargs. Doch die Wiener waren mit dieser Neuerung nicht einverstanden. Sie zeigten ihre Empörung in Unruhen und Protestmärschen und zwangen den Regenten, sein Edikt zurückzunehmen.</p>
<p>Einer dieser „Sparsärge“ ist im Bestattungsmuseum Wien zu sehen. Zu den rund tausend Exponaten rund um den Totenkult gehören Schärpen, Totengräber-Zubehör, Urnen, Särge, Leichenwagen, und ein sogenannter &#8222;Sitzsarg&#8220; sowie Erfindungen wie die &#8222;lebensrettende Glocke&#8220;, mit dem Menschen, die nicht wirklich tot waren, die Aufmerksamkeit der Trauernden von innerhalb ihrer Särge erwecken konnten. Diese Erfindung wurde später durch einen Alarmknopf verdrängt. Die Angst, lebendig begraben zu werden, war durchaus berechtigt. Am Ende des neunzehnten Jahrhunderts dürfte der Anteil der Scheintoten bei 0,5 bis 2 Prozent gelegen sein! Um diesem Schicksal zu entgehen, verfügten viele Menschen in ihrem Letzten Willen, dass man ihnen vor dem Begräbnis ins Herz stechen oder die Adern öffnen möge. Die entsprechenden Werkzeuge sind ebenfalls im Bestattungsmuseum zu sehen.</p>
<p><strong>Keine Begräbnisse mehr im Stadtzentrum</strong></p>
<p>Über viele Jahrhunderte wollten die Wiener ihre Toten so nah bei ihren Häusern wie möglich begraben. Die größten Friedhöfe wurden daher im Zentrum der Stadt, nahe dem Stephansdom, St. Ruprecht und dem Schottenstift angelegt. Diese Praxis kam zu einem Ende während der Herrschaft von Kaiser Joseph II.. Der Reformer verbot Bestattungen in Kirchen und Krypten in der Mitte der Stadt, die vor allem bei Epidemien aus allen Nähten platzten. Er verlegte die Bestattungen in Vororte wie Währing oder Matzleinsdorf, die heute längst ein Teil des Stadtgebietes sind. Bereits hundert Jahre später waren diese Friedhöfe wieder von Wohnhäusern umgeben.</p>
<p>Der Zentralfriedhof, Wiens große &#8222;Stadt der Toten&#8220; in Simmering, wurde 1874 gegründet. Heute steht er Katholiken, Protestanten und Juden offen; es gibt islamische und christlich-orthodoxe Abschnitte. Ebenso Bereiche für Buddhisten und Mormonen.</p>
<p>Von architektonischem Interesse ist das Krematorium gegenüber dem Haupteingang von Clemens Holzmeister, das in den Jahren 1922 bis 1923 gebaut wurde.</p>
<h2>Die Ehrengräber &#8211; Curd Jürgens bis Arthur Schnitzler</h2>
<p>Die Ehrengräber auf dem Zentralfriedhof sind auf einer kostenlosen Karte, die am Haupteingang erhältlich ist, verzeichnet. Sie führt die die Besucher zu den letzten Ruhestätten von so bekannten Persönlichkeiten wie Johannes Brahms, <a href="https://reisewiki.at/gustav-mahler-oesterreichische-komponisten/#Johann_Strauss_Vater">Johann Strauß Vater und Sohn</a>, <a href="https://reisewiki.at/gustav-mahler-oesterreichische-komponisten/#Beethoven_Ludwig_van">Ludwig van Beethoven</a>, Wolfgang Amadeus Mozart (Gedenkstein), <a href="https://reisewiki.at/gustav-mahler-oesterreichische-komponisten/#Franz_Schubert">Franz Schubert,</a> Arthur Schnitzler (in der jüdischen Sektion) oder Curd Jürgens.</p>
<p>Im Jahr 2013 fand eine Einweihungsfeier an der nationalen Gedenkstätte für die Opfer der NS-Justiz auf dem Zentralfriedhof statt. Eine Gedenktafel an diesem Platz erinnert an etwa 2.000 Menschen, die vom Naziregime ermordet wurden.</p>
<p><strong>Mozart im Friedhof St. Marx</strong></p>
<p>Der Friedhof St. Marx hat seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Dieses einzigartige Gräberfeld, der einzige Biedermeier-Friedhof in Wien, bietet eine bezaubernde und sehr romantische Atmosphäre. Die von Efeu bewachsenen Grabsteine​​, Inschriften zum Gedenken an Industrielle oder den wohlhabenden Adel, die langen Alleen und, besonders wichtig, dem ehemaligen Massengrab, in dem Mozart ursprünglich begraben wurde, haben aus ihm eine besondere Pilgerstätte für Melancholiker und Romantiker gemacht.</p>
<p>Beliebt sind auch die stilvollen Friedhöfe von Hietzing, Grinzing, Döbling und Heiligenstadt mit ihren vielen Gräbern von zeitloser Eleganz. Und der jüdische Friedhof in der Seegasse ist wirklich etwas Besonderes. Über 400 Jahre alt, wurde er von den Nazis verwüstet und erst 1984 wieder eröffnet.</p>
<p>Der Friedhof der Namenlosen befindet sich weit vom Zentrum der Stadt entfernt an den Ufern der Donau im Alberner Hafen. Hier wurden namenlose Unfallopfer und Personen, deren Identität nicht festgestellt werden konnte, begraben.</p>
<h2>Die Kaisergruft</h2>
<p>Kaiser Ferdinand III verfügte, dass das Gewölbe der Kirche der Kapuziner als offizielle Begräbnisstätte der Habsburger dienen sollte. Rund 150 Personen sind hier beigesetzt. Alle &#8211; mit einer Ausnahme, einer Erzieherin der Kaiserin Maria Theresia – sind Mitglieder der Habsburger-Dynastie.</p>
<p>Ein großer Doppelsarkophag mit lebensgroßen Figuren beherbergt die Gebeine der Kaiserin Maria Theresia und ihres Gemahls Franz Stephan von Lothringen. Joseph II. ruht bescheiden in einem einfachen Kupfersarg. Kaiser Franz Joseph fand neben Kaiserin Sisi und Kronprinz Rudolf die letzte Ruhe. Sein Bruder, Kaiser Maximilian I., der in Mexiko ermordet wurde, findet Platz in einem neuen Gewölbe, das in den 1950er Jahren eröffnet wurde. Auch Österreich letzte Kaiserin Zita wurde 1989 pompös und unter großem Medienaufgebot neben ihren Verwandten in der Kaisergruft beerdigt, wo Nachfahren der Habsburger Linie auch heute noch bestattet werden. Etwa im Jahr 2011 Dr. Otto Habsburg-Lothringen, der erstgeborene Sohn des letzten Kaiserpaares Karl I. und Zita. Einer der Brüder Ottos, Carl Ludwig, wurde ebenfalls im Jahr 2008 hier begraben.</p>
<p>Grauenhaft, aber wahr: Nach einem unveränderlichen Ritual wurden die Körper der Habsburger früher an drei Orten begraben. Die Herzen wanderten in eine Gruft der Augustinerkirche in eine silberne Urne. Die Därme wurden in Kupferurnen in die Herzogsgruft in den Stephansdom gebracht. Und die &#8222;verbleibenden Reste&#8220; wurden einbalsamiert und in der Kaisergruft beigesetzt.</p>
<h2>Die Katakomben</h2>
<p>Führungen durch die Katakomben des Stephansdoms sind ein etwas makaberes Erlebnis. Sie enthalten die Knochen von Tausenden von Wienern, die aus dem früheren Friedhof des Doms auf Befehl von Kaiser Joseph II. exhumiert wurden. Auch in der Krypta der Kirche St. Michael ruhen immer noch Tausende von Knochen, mehrere hundert Särge und &#8211; aufgrund der besonderen klimatischen Bedingungen &#8211; einige hervorragend erhaltene Mumien in ebenso gut erhaltene Kleidung.</p>
<hr />
<h2>ÜBERSICHT DER WIENER FRIEDHÖFE</h2>
<p><strong>Bestattungsmuseum Wien</strong></p>
<p>Wiener Zentralfriedhof, Tor 2 Haupteingang, unter Aufbahrungshalle 2, Simmeringer Hauptstraße 234, 1110 Wien</p>
<p><a href="http://www.bestattungsmuseum.at">www.bestattungsmuseum.at</a></p>
<p><strong>Zentralfriedhof</strong></p>
<p>Simmeringer Hauptstraße 234, 1110 Wien</p>
<p><a href="http://www.friedhoefewien.at">www.friedhoefewien.at</a></p>
<p>November-Februar 8-17 Uhr, März + Oktober 7-18 Uhr, April-September 7-19 Uhr, Mai-August jeden Donnerstag bis 20 Uhr</p>
<p><strong>Friedhof der Namenlosen</strong></p>
<p>Alberner Hafenzufahrtsstraße, östlich des Hafenareals, 1110 Wien</p>
<p><a href="http://www.friedhof-der-namenlosen.at">www.friedhof-der-namenlosen.at</a></p>
<p>Friedhof rund um die Uhr zugänglich, Kapelle und Totenkammer nach tel. Vereinbarung</p>
<p><strong>Friedhof St. Marx</strong></p>
<p>Leberstraße 6-8, 1030 Wien,</p>
<p>April, Oktober 7-17 Uhr, Mai, September 7-18 Uhr, Juni-August 7-19 Uhr, November-März 7 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit</p>
<p><strong>Herzgruft</strong></p>
<p>In der Augustinerkirche, Eingang vom Josefsplatz, 1010 Wien</p>
<p><a href="http://www.augustinerkirche.at">www.augustinerkirche.at</a></p>
<p>Führungen jeweils sonntags nach dem Hochamt, ca. 12.15 Uhr und nach Voranmeldung</p>
<p><strong>Jüdischer Friedhof</strong></p>
<p>Seegasse 9-11, 1090 Wien (Eingang durch das Pensionistenheim</p>
<p><a href="http://www.wien.gv.at/umwelt/parks/anlagen/seegasse.html">www.wien.gv.at/umwelt/parks/anlagen/seegasse.html</a></p>
<p>Mo-Fr: 7-15 Uhr</p>
<p><strong>Kaisergruft (Kapuzinergruft)</strong></p>
<p>Neuer Markt/Tegetthoffstraße, 1010 Wien</p>
<p><a href="http://www.kaisergruft.at">www.kaisergruft.at</a></p>
<p>täglich 10-18 Uhr</p>
<p><strong>Michaelerkirche</strong></p>
<p>Michaelerplatz 5, 1010 Wien</p>
<p><a href="http://www.michaelerkirche.at">www.michaelerkirche.at</a></p>
<p>Gruftführungen: Tel. +43-650 533 80 03, November &#8211; Ostern Do, Fr und Sa 11 und 13 Uhr, Ostern &#8211; Oktober Mo &#8211; Sa 11 und 13 Uhr (jeweils außer an kirchlichen Feiertagen) und nach Vereinbarung</p>
<p><strong>Islamischer Friedhof</strong></p>
<p>Großmarktstraße 2a, 1230 Wien</p>
<p><a href="http://www.derislam.at">www.derislam.at</a></p>
<p>Mo-Fr 7.30-16.30 Uhr, Sa, So, Feiertage:  7.30-15:30 Uhr</p>
<p><strong>Josephinum (Museum des Instituts der Geschichte der Medizin)</strong></p>
<p>Währinger Straße 25, 1090 Wien, Tel. +43-1-401 60-260 00, www.meduniwien.ac.at/josephinum</p>
<p>Fr &#8211; Sa 10-18 Uhr</p>
<p><strong>St. Stephan</strong></p>
<p>Stephansplatz, 1010 Wien</p>
<p><a href="http://www.stephanskirche.at">www.stephanskirche.at</a></p>
<p>Katakombenführungen: Mo &#8211; Sa 10-11.30 Uhr und 13.30-16.30, So und Feiertage 13.30-16.30 Uhr</p>
<p><strong>Tierfriedhof Wien</strong></p>
<p>Simmeringer Hauptstraße 339 (gegenüber Haupteingang Zentralfriedhof), 1110 Wien</p>
<p><a href="http://www.tfwien.at">www.tfwien.at</a></p>
<p>November bis Ende Februar 8 bis 17 Uhr, März und 1. Oktober bis 2. November 7 bis 18 Uhr, April und September 7 bis 19 Uhr, Mai bis August 7 bis 20 Uhr</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wien &#8211; der kleine Architektur- und Kunstführer</title>
		<link>https://reisewiki.at/wien-architektur-fuehrung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 08:40:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wien-Reiseführer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://reisewiki.at/?p=4955</guid>

					<description><![CDATA[Der kleine Wien-Guide für große Erlebnisse: Tauchen Sie ein in die vielfältige, spannende und noch immer lebendige Historie dieser Stadt! Starten Sie eine Zeitreise: Erleben <a class="mh-excerpt-more" href="https://reisewiki.at/wien-architektur-fuehrung/" title="Wien &#8211; der kleine Architektur- und Kunstführer">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der kleine Wien-Guide für große Erlebnisse: Tauchen Sie ein in die vielfältige, spannende und noch immer lebendige Historie dieser Stadt! Starten Sie eine Zeitreise: Erleben Sie Wien in der Zeit der Römer, lernen Sie den Wiener Mozart kennen und verfolgen Sie die spannenden Veränderungen in Architektur und städtebaulichen Konzepten!</p>
<p>Mit seiner gelungenen Mischung aus imperialer Tradition und aktueller Kreativität hat sich die österreichische Hauptstadt als einer der Hauptakteure am globalen Tourismusmarkt etabliert. Rund 13 Millionen Übernachtungen verzeichnet die Metropole pro Jahr. Geschichte ist in Wien allgegenwärtig: in den Bauten, in seiner Musik und in seinen Kunstwerken.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-4957" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/01/Belvedere_1548319086-1024x682.jpg" alt="" width="690" height="460" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/01/Belvedere_1548319086-1024x682.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/01/Belvedere_1548319086-300x200.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/01/Belvedere_1548319086-768x512.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/01/Belvedere_1548319086.jpg 1170w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></p>
<p><em>Eingang zum Schloss Belvedere: Treten Sie ein ins historische Wien!<br />
</em></p>
<h2>Von kaiserlicher bis moderner Architektur</h2>
<p>Wien verdankt seine universelle Anziehungskraft der spannungsreichen Verbindung von kaiserlich-nostalgischem Flair mit einer sehr kreativen Kulturszene, der verantwortungsvollen Pflege eines kostbaren Erbes und liebenswerter Traditionen im Einklang mit aktuellen Trends. Die Architektur aus der Kaiserzeit hat einen unauslöschlichen Eindruck in der Stadt hinterlassen. Prächtige Bauten, vor allem aus dem Barock, Historismus (&#8222;Ringstraße&#8220;) und Jugendstil prägen die Stadt. Ein beachtliches Erbe für die Hauptstadt der kleinen Republik Österreich mit nur 8,4 Millionen Einwohnern. In Wien überdauert bis heute die Romantik eines längst verlorenen Reiches.</p>
<p>Doch es ist nicht nur die kaiserliche Architektur der Stadt, die ihre Schönheit ausmacht. Wien bietet auch weltbekannte Museen, Kunstsammlungen und Kunstwerke. Das Kunsthistorische Museum Wien (Museum der Schönen Künste) beherbergt die weltweit größte Sammlung von Gemälden von Bruegel sowie die neu renovierte Kunstkammer, eine einzigartige Sammlung von Artefakten und Kuriositäten. Zahlreiche Werke von Gustav Klimt und Egon Schiele werden im Belvedere und im Leopold Museum im Museumsquartier ausgestellt.</p>
<p>Das Museumsquartier, eine kulturelle Attraktion von internationalem Rang, befindet sich im Stadtzentrum in der Nähe zu den berühmten Museen und wurde im Jahr 2001 eröffnet. Dieser zentral gelegene Kulturkomplex ist eine architektonisch faszinierende Kombination aus Barock (die ehemaligen Hofstallungen) und einer zukunftsorientierte Gestaltung der Architekten Ortner &amp; Ortner. Mit 60.000 Quadratmetern Nutzfläche auf acht unterschiedlichen Ebenen ist es eines der zehn größten Kulturareale der Welt und bietet eine einzigartige Mischung von Ausstellungsobjekten.</p>
<p>Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind: das Leopold Museum (wie bereits erwähnt) mit der weltweit größten Sammlung von Schiele-Bildern und Werken von renommierten modernen österreichischen Künstlern wie Klimt, Kokoschka und Gerstl; das mumok &#8211; Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, das Architekturzentrum Wien und die Kunsthalle Wien. Zwei Festhallen werden für hochkarätige Veranstaltungen wie die Wiener Festwochen, das Tanzfestival Impulstanz und auch für Popkonzerte genutzt. Ein Kindermuseum, ein Kindertheater, ein Informationszentrum für Jugendliche, und eine Reihe von attraktiven Restaurants, Cafés und Geschäfte ergänzen die reiche Auswahl an kulturellen Angeboten.</p>
<p>In der Nähe der Staatsoper beherbergt die Albertina die weltweit größte Sammlung von Grafiken mit etwa 60.000 Zeichnungen, einigen Millionen Drucken und einer umfangreichen Sammlung von Fotomaterial. Für leibliche Genüsse sorgt das gute Essen in Do &amp; Co Restaurant der Albertina nach dem Besuch einer der Ausstellungen.</p>
<p>Die Belvedere-Schlösser und Gärten bilden eine der europaweit schönsten Barockensembles. Das Obere Belvedere beherbergt die weltweit führende Sammlung österreichischer Kunst aus dem Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Zu den absoluten Highlights zählt die weltweit größte Sammlung von Werken von Gustav Klimt &#8211; einschließlich seiner bekanntesten Komposition, der Kuss. Das Untere Belvedere und die Orangerie sind Gastgeber ständig wechselnder Saisonausstellungen. Ein kurzes Stück vom Oberen Belvedere entfernt, befindet sich der ehemalige Österreich-Pavillon der Weltausstellung von 1958.</p>
<p>Am 24. April 2004 &#8211; 150 Jahre nach der Hochzeit von Kaiserin Elisabeth (1837-1898) und Kaiser Franz Joseph I. (1830-1916) – wurde das Sisi Museum in der Hofburg eröffnet. Die Exponate umfassen eine Reihe von persönlichen Gegenständen Elisabeths einschließlich einer Replik des Kleides, das sie am Vorabend ihrer Hochzeit trug, ihrem Morgenmantel und ihrem Sonnenschirm sowie Fächer und Handschuhe. Auch das luxuriöse Interieur des Eisenbahnwagens, den die Kaiserin auf Reisen benützte, kann besichtigt werden.</p>
<hr />
<h2>Imperial Nostalgie und zeitgenössische Trends</h2>
<p>Das Spannungsfeld zwischen Tradition die sich etwa in den <a href="https://reisewiki.at/wien-einkaufen-designer-gut-essen-uebernachten-einkaufen/#Gute_Konditoreien">Cafés</a> und Weinstuben mit dem typischen Wiener Gemütlichkeit ausdrückt und der Moderne, wie sich sich etwa in Veranstaltungen Bällen und dem Festival für elektronische Musik zeigt, vermittelt einen Lebensstil, der Gäste aus der ganzen Welt anspricht.</p>
<p>Der <a href="https://reisewiki.at/wien-einkaufen-designer-gut-essen-uebernachten-einkaufen/#Der_Wiener_Naschmarkt">Naschmarkt</a>, Wiens multinationaler Obst-und Gemüsemarkt, bietet auch einen Flohmarkt (jeden Samstag). Der Markt hat in seiner Umgebung die Entstehung einer außerordentlich vielfältige Gastronomieszene gefördert. Die Mariahilfer Straße, eine Straße, die das historische Zentrum mit dem Schloss Schönbrunn verbindet, hat sich seit der Fertigstellung der U-Bahn-Linie U3 zur größten Einkaufsmeile der Stadt entwickelt. Im Sommer drängen sich Wiener und Touristen nicht nur im Prater mit dem berühmten Riesenrad, sondern auch auf der Copa Cagrana auf der Donauinsel – mit dem Donauinselfest, Europas größter kostenloser Open-Air-Party im Juni, als Höhepunkt. Strandatmosphäre bieten auch zahlreiche Badestellen am Fluss entlang des Donaukanals, wo der Sommer mit coolen Drinks gefeiert wird.</p>
<p><strong>Ermäßigungen: die Wien-Karte</strong></p>
<p>Die Wien-Karte gilt als 72-Stunden-Netzkarte für die freie Fahrt auf Wiens öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie bietet aber auch eine Reihe von Ermäßigungen. Erhältlich ist sie in vielen Wiener Hotels, in der Touristinformation, in Reisebüros und in den Verkaufsstellen der öffentlichen Verkehrsmittel (<a href="http://www.wienkarte.at">www.wienkarte.at</a>). Die Inhaber der Wien-Karte können die Vorteile von mehr als 210 Preissenkungen und Sonderangeboten nützen. Die Palette reicht vom ermäßigten Museumseintritt bis hin zu Shopping-Angeboten. Details verrät eine Gutschein-Broschüre, die mit jeder Wien-Karte ausgehändigt wird. Alternativ gibt es auch eine etwas günstigere 48-Stunden-Wien-Karte, die die gleichen Vorteile wie das 72-Stunden-Pendant bietet.</p>
<p>Das zentrale Tourist-Informationsbüro von Wientourismus befindet sich direkt hinter der Wiener Staatsoper am Albertinaplatz (Ecke Maysedergasse, 1010 Wien). Neben allgemeinen Informationen und Unterstützung bei der Beschaffung von <a href="https://reisewiki.at/wien-einkaufen-designer-gut-essen-uebernachten-einkaufen/#Gut_uebernachten_in_Wien">Hotelunterkünften</a> bietet das Informationszentrum auch Eintrittskarten, Last-minute-Tickets für kulturelle Veranstaltungen und kostenfreiem WLAN, täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr.</p>
<hr />
<h2>Wiens Geschichte und seine Architektur</h2>
<p>Wiens 2000-jährige Geschichte ist eng mit der Stadt in ihrer gegenwärtigen Form verbunden. Das Design der Innenstadt geht auf eine römische Siedlung und das Straßennetz des Mittelalters zurück. Romanische und gotische Kirchen prägen den Charakter der Straßen und Plätze; ebenso zahlreiche Paläste und Stadthäuser aus der Barockzeit.</p>
<p>Die Ringstraße war der ultimative Ausdruck einer modernen Metropole im neunzehnten Jahrhundert; ausgedehnte Wohnanlagen in den Außenbezirken bestimmen den Ton des Zwanzigsten Jahrhunderts. Derzeit werden eine Reihe von Großplanungen umgesetzt. Stararchitekten arbeiten daran, die Skyline Wiens neu zu definieren.</p>
<p>Wegen seiner Rolle als Kaiserresidenz und als ein Zentrum der Macht in Europa war die österreichische Hauptstadt über Jahrhunderte im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Dies förderte die Entwicklung wertvoller Architektur, wie sie heute in einem ähnlichen Ausmaß wohl nur wenige andere Städte bieten.</p>
<p>Im Laufe der Jahre hat sich die Stadt konsequent darum bemüht, diese historischen Highlights zu integrieren sowie den Weg für einige spektakuläre Neubauten freizumachen. Als die am schnellsten wachsende Großstadt im deutschsprachigen Raum setzt Wien heute weltweit neue Maßstäbe, vor allem im Wohnungsbau. Die Erhaltung der gewachsenen Strukturen und der Dialog zwischen Alt und Neu sind in der Wiener Architektur Konstanten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-4962" src="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/01/Stephansdom_1548319911-1024x768.jpg" alt="" width="690" height="518" srcset="https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/01/Stephansdom_1548319911-1024x768.jpg 1024w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/01/Stephansdom_1548319911-300x225.jpg 300w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/01/Stephansdom_1548319911-768x576.jpg 768w, https://reisewiki.at/wp-content/uploads/2019/01/Stephansdom_1548319911.jpg 1170w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></p>
<p>Architektur-Highlight des Mittelalters: der Stephansdom</p>
<p>Die älteste architektonische Sehenswürdigkeit in Wien ist der <a href="https://reisewiki.at/stefansdom-wien/">Stephansdom</a>. Unter den Habsburgern, die prägend auf das Erscheinungsbild der Stadt vom späten dreizehnten Jahrhundert bis 1918 wirkten, wurde der Dom nach und nach als ein Denkmal für die Ambitionen der herrschenden Dynastie erweitert. Der von den Wienern liebevoll &#8222;Steffl&#8220; genannte Dom mit seinem 137 Meter hohe Südturm wurde 1433 fertiggestellt. Er gilt als ein Meisterwerk der europäischen Spätgotik. Über lange Zeit war er das höchste Gebäude aus Stein in Europa und ist bis heute der unbestrittene Mittelpunkt der Stadt.</p>
<p><strong>Kaiserliche Hauptstadt des Barock</strong></p>
<p>Wiens Aufstieg in die Reihen der großen europäischen Hauptstädte begann in der Barockzeit. Zu den wichtigsten Architekten dieser Zeit zählen Johann Bernhard Fischer von Erlach und Johann Lucas von Hildebrandt. Eine Reihe von Sommerpalästen entstand außerhalb der Stadtmauern. Das Gartenpalais Schwarzenberg (1697-1704), Prinz Eugens Winterpalais (1695-1724, heute eine Außenstelle des Belvedere) und das Palais Daun-Kinsky (1713-1719, heute das Auktionshaus im Kinsky) gehören zu den wichtigsten Stadtpalästen.</p>
<p>Der Kaiser erweiterte die Hofburg mit dem Bau der Hofbibliothek (1722-1726) und der Winterreitschule (1729 bis 1734). Auch Kirchen und Klöster prägten in der Zeit der Habsburger die Stadt. Etwa Fischer von Erlachs Karlskirche, die außerhalb der Stadtmauern zwischen 1714 und 1739 errichtet wurde. Sie ist eines der wichtigsten Werke des europäischen Barock mit einer wunderschön ausgeführten Fassade. Die farbenfrohen Innenräume der Kirchen wie etwa jener der Peterskirche (1701-1722) zeugen von Ehrgeiz der Architektur dieser Periode, Malerei und Skulptur in einem harmonischen Einklang zu bringen.</p>
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<p><em>Ein barockes Juwel: die Karlskirche. Im Sommer stellt das Wiener Stadtgartenamt vor der Kirche Palmen und Oleander auf.</em></p>
<p><strong>Eine Stadt wird zur Metropole</strong></p>
<p>Pläne, die hoffnungslos überfüllte Stadt zu erweitern, führten 1857 dazu, dass Kaiser Franz Joseph die Befestigungsanlagen der Stadtmauern abreißen ließ, sodass das historische Zentrum mit den Vorstädten verbunden werden konnte. 1865 eröffnet, ist die Ringstraße der wichtigste Vorzeigeboulevard in Europa. Die Gebäude sind fast alle in ihrer ursprünglichen Pracht erhalten. Sie bieten einen authentischen Eindruck von einer Metropole des Neunzehnten Jahrhunderts. Die Architektur der offiziellen öffentlichen Gebäude an der Ringstraße spiegelt ihren Zweck wider: die klassischen griechischen Formen von Theophil Hansen für das <a href="https://reisewiki.at/wien-architektur-fuehrung/#Das_Parlament">Parlament</a> (1871-1883) beziehen sich auf die Demokratie, der Stil von Heinrich Ferstels Universitäts-Renaissance-Gebäudes (1873-1884) auf die Blüte des Humanismus, und Friedrich Schmidts gotisches Rathaus (1872-1883) steht für den Bürgerstolz des Mittelalters.</p>
<h2>Das Parlament</h2>
<p>Die Bauten des Kaiserhauses dominieren den Ring bis heute: Eduard van der Nülls und August Sicardsburgs Staatsoper (1863-1869), Gottfried Sempers und Carl Hasenauers Burgtheater (1874-1888), das Kunsthistorische Museum, das Naturhistorische Museum (1871-91) und die Neue Hofburg (1881-1918). Zur gleichen Zeit war die Ringstraße der bevorzugte Aufenthaltsort für die meist jüdische Oberschicht. Familien wie die Ephrussis, die Epsteins und die Todescos errichteten luxuriöse Paläste und betonten so die  kulturelle Führung in der Wiener Gesellschaft. Die Weltausstellung 1873 gab Wien schließlich die Möglichkeit, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren. Viele Hotels eröffneten an der Ringstraße einschließlich dem Hotel Imperial und dem heutigen Palais Hansen Kempinski.</p>
<p><strong>Fin de Siècle in Wien</strong></p>
<p>Eines der letzten Gebäude, das an der Ringstraße fertiggestellt wurde, war Otto Wagners Postsparkasse (1903-1906). Mit seiner schmucklosen Fassade und der gläsernen Kassenhalle ist es bis heute eine Ikone der modernen Architektur. Otto Wagner vertrat den Geist der Veränderung an der Wende des Jahrhunderts wie kein anderer. Seine S-Bahn-Stationen brachten architektonische Schönheit in das öffentliche Verkehrsnetz der Stadt, und seine Kirche am psychiatrischen Krankenhaus Steinhof gilt als erste moderne Kirche (1904-1907).</p>
<p>Die U-Bahn-Station Karlsplatz ist eine architektonische Besonderheit: Die Station besteht aus zwei mit Ornamenten üppig verzierten, einander gegenüberliegenden Pavillons. Ausgeführt wurden sie von Otto Wagner als Stahlskelettbau mit vorgehängten Marmorplatten im Dekor des Jugendstils.</p>
<h2>Otto Wagners Kirche am Steinhof</h2>
<p>Wagners unbeirrbarer Fokus auf die Funktion eines Gebäudes beeinflusste eine ganze Generation von Architekten. Etwa Joseph Maria Olbrich, der die Secession (1897-1898) plante und Josef Hoffmann, Architekt des Sanatoriums Purkersdorf (1904) am westlichen Stadtrand der Stadt. Hoffmann gilt auch als Gründer der Wiener Werkstätte (1903).</p>
<p>Der wichtigste unter ihnen war Adolf Loos &#8211; das Looshaus am Michaelerplatz schrieb bei seiner Enthüllung Architekturgeschichte (1909 -1911). Die Geschäftsebene ist aufwendig mit Marmor verkleidet und steht in absolutem Gegensatz zu der schlichten Fassade im oberen Teil, sodass die &#8222;Nacktheit&#8220; der oberen Etagen noch deutlicher hervortritt. Diese funktionell motivierte Aussage war so provokativ wie Loos kulturkritische Texte („Ornament und Verbrechen“), mit denen er großen Einfluss auf die Architektur des 20. Jahrhunderts nahm.</p>
<p>Loos wurde von der öffentlichen Auftragsvergabe auf die schwarze Liste gesetzt. Seine wichtigsten Werke sind daher Villen, Wohnprojekte und Läden wie der Schneidersalon Knize am Graben (1910-1913), der in seinem ursprünglichen Zustand bis heute erhalten ist, und der restaurierten Loos Bar (1908-1909) unweit der Kärntnerstraße.</p>
<h2>Moderner und sozialer Wohnungsbau</h2>
<p>Mit dem Zusammenbruch der Monarchie im Jahre 1918 wurde Wien zur Hauptstadt des neuen Rumpfstaates von Österreich. Im Herzen der Innenstadt erbauten die Architekten Theiss &amp; Jaksch das erste Hochhaus der Stadt, ein exklusives Wohnhaus in der Herrengasse 6-8 (1931-1932). Um dem großen öffentlichen Bedarf an Wohnraum zu genügen, begann die sozialdemokratische Stadtregierung ein Aufbauprogramm, das weltweit einzigartig war. Es erlaubte die Schaffung von 60.000 Wohnungen in hunderten von Wohnanlagen in der ganzen Stadt innerhalb von nur wenigen Jahren. Darunter ist auch der bekannte Karl-Marx-Hof (1925-1930), von Karl Ehn entworfen.</p>
<p>Die internationale Werkbundsiedlung, eine Alternative zu den mehrstöckigen Wohngebäuden, eröffnete im Jahr 1932. 31 Architekten aus Österreich, Frankreich, Deutschland, Holland und den USA waren in das Projekt, das Modelle für bezahlbaren Wohnbau präsentierte, eingebunden. Darunter Adolf Loos, André Lurçat, Richard Neutra und Gerrit Rietveld. Damit zählt die Werkbundsiedlung, die umfangreich renoviert wurde, zu den wichtigsten Dokumenten der modernen Architektur in Österreich.</p>
<p>Die Moderne fand auch Ausdruck in einer Reihe von Villen, die in dieser Zeit gebaut wurden. Bemerkenswert ist etwa das strenge Design und die radikale Ästhetik des Stonborough-Wittgenstein Hauses (1926-1928, heute bulgarisches Kulturinstitut), das vom Architekten Paul Engelmann und dem Philosophen Ludwig Wittgenstein für Wittgensteins Schwester Margarete entwickelt wurde.</p>
<p><strong>Kriegswirren und Wiederaufbau</strong></p>
<p>Nach der Annexion Österreich an das Deutsche Reich im Jahr 1938 wurden viele jüdische Bauherren und Architekten, die in der Wiener Architektur eine wichtige und äußerst positive Rolle gespielt hatten, aus dem Land vertrieben. Wien wurde im Wesentlichen von Bauprojekten der Nazi-Ära verschont, mit Ausnahme der sechs Stahlbeton-Flaktürme von Friedrich Tamms, die zwischen 1942 und 1945 gebaut, immer noch ihre Spuren in der städtischen Skyline hinterlassen.</p>
<p>Die Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden von Wiederaufbaumaßnahmen in der stark bombengeschädigten Stadt geprägt. Ästhetisch war Pragmatismus das bestimmende Merkmal der Architektur dieser Zeit, obwohl Versuche unternommen wurden, um an die großen Leistungen der Zeit vor 1938 anzuknüpfen und internationale Beachtung zu finden. Roland Rainers Stadthalle (1952-1958), Das Wien Museum am Karlsplatz von Oswald Haerdtl (1954-1959) und das 21er Haus (1958-1962) von Karl Schwanzer gehören zu den wichtigsten Bauten der 1950er Jahre.</p>
<p><strong>Visionäre Entwürfe der 1960er Jahre</strong></p>
<p>In den 1960er Jahren suchte eine neue Generation nach Alternativen zu den architektonischen Entwürfen der Wiederaufbaujahre. Mit ihren visionären Ideen verschafften sich Raimund Abraham, Günther Domenig, Eilfried Huth, Hans Hollein, Walter Pichler, und die Gruppen Coop Himmelb(l)au, Haus-Rucker-Co, Missing Link und schnell internationale Aufmerksamkeit.</p>
<p>Wien hatte einen großen Einfluss auf die internationalen postmodernen und dekonstruktivistischen Bewegungen der 1970er und 1980er Jahre. Holleins futuristisches Kerzengeschäft Retti (1964-1965) am Kohlmarkt und Domenigs biomorphes Gebäude der Zentralsparkasse (1975-1979) in Favoriten gehören zu den frühesten Beispielen, die später ergänzt wurden von Holleins Haas-Haus (1985-1990), dem Dachausbau Falkestraße (1987) oder von Coop Himmelb(l)aus und Domenigs T-Center (2002-04). Ausländische Aufträge ergingen an Domenig, Hollein, Coop Himmelb(l)au und die Architekten Ortner &amp; Ortner und verschafften der neue österreichischen und Wiener Architektur eine internationale Stimme.</p>
<p><strong>Museumsquartier und Gasometer</strong></p>
<p>Seit den 1980er Jahren war ein wichtiger Schwerpunkt der Architektur in Wien der Neubau im historischen Kontext. Zu den besten international bekannten Projekten zählt das Museumsquartier (Wettbewerb 1987, erbaut 1998 &#8211; 2001) an den ehemaligen kaiserlichen Hofstallungen,  das von Ortner &amp; Ortner konzipiert wurde. Dabei handelt es sich um eines der größten Kulturareale der Welt mit einer Reihe von Institutionen, einschließlich des mumok &#8211; Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, dem Leopold Museum, der Kunsthalle Wien, dem Architekturzentrum Wien und dem Zoom Kindermuseum. Nach einer langwierigen und kontroversen Planungsphase wurde ein architektonischer Kompromiss zwischen alt und neu erreicht. Das Museumsquartier hat sich erfolgreich als städtischer Kulturbetrieb etabliert und zieht Jahr für Jahr Millionen Besucher an.</p>
<p>In einer Stadt, die so stark mit der Geschichte verwoben ist, wie Wien prägt der Dialog zwischen Altem und Neuem immer auch die Architektur. Eine gestalterische Herausforderung war etwa die Umwandlung der Gasometer in Simmering (1999 &#8211; 2001) durch Coop Himmelb(l)au, Wilhelm Holzbauer, Jean Nouvel und Manfred Wehdorn. Mit diesem Projekt wurde neuer Wohnraum geschaffen und zugleich eine Neuinterpretation eines historischen Denkmals der industriellen Vergangenheit geschaffen.</p>
<p><strong>Neue Stadteile entstehen</strong></p>
<p>In den letzten Jahren hat sich die Planung auf die großen Bahnhöfe Wiens konzentriert und die Bereiche um sie herum. Im Prater, eine der großen Wiener Grünflächen, entstand der neue Campus für Europas größte Wirtschaftsuniversität. Die spektakulären Gebäude rund um den zentralen Platz des Campus WU haben hitzige Debatte über den Status quo in der zeitgenössischen Architektur ausgelöst. Entworfen wurde sie von einer internationalen Gruppe von Architekten (Hitoshi Abe, BUSarchitektur, Peter Cook, Zaha Hadid, NO MAD Arquitectos und Carme Pinós).</p>
<p><strong>Hochhäuser verändern die Skyline</strong></p>
<p>Massimiliano Fuksas hat den Twin Tower-Komplex im Stadtteil Wienerberg mit seinen 138-Meter-und 127-Meter-Türmen konzipiert. Ein architektonischer Hingucker, der kilometerweit sichtbar ist. Jean Nouvels monolithisches 75-Meter-Hotel Sofitel am Donaukanal (2007 &#8211; 10) ist eine Reaktion auf die Besonderheiten der städtischen Umwelt. Die oberste Etage bietet neue Perspektiven auf das historische Stadtzentrum.</p>
<p>Dominique Perraults DC Tower 1 (2010-13) in der Donau City dominiert das Hochhausviertel nördlich der Donau. Besucher können in der Sky Bar auf der obersten Etage einen atemberaubenden Blick über Wien genießen. Der DC Tower 1 ist das höchste Gebäude in Österreich und fast doppelt so hoch wie der Stephansdom.</p>
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